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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
by Mitteldeutscher Rundfunk
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
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#354 Wer schützt die Ukraine nach dem Krieg?
Nichts deutet derzeit im Ukraine-Krieg auf einen Frieden hin. Doch irgendwann endet jeder Krieg. Nicht nur die Menschen in der Ukraine hoffen, dass dieses Ende nicht in allzu weiter Ferne liegt. Wenn ein Waffenstillstand kommt, so viel ist schon jetzt klar, dann muss er abgesichert werden. Dann könnte eine sogenannte "Koalition der Willigen" eine wichtige Rolle spielen. Darüber sprechen Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?"Bühler erklärt, wie diese Koalition 2025 auf Betreiben des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zustande kam. Auch Deutschland ist inzwischen Teil davon. Die Koalition der Willigen zielt laut Bühler auf zwei Ziele. Es geht um die Möglichkeit der Absicherung eines Waffenstillstands bzw. eines Friedens in der Ukraine und um Abschreckung vor neuen russischen Attacken. Dabei gibt es laut Bühler viele offene Fragen. Die Truppen könnten beispielsweise bei einem erneuten Ausbruch des Krieges von heute auf morgen in Kämpfe verwickelt werden. Auch die Rolle der Nato bei dem Vorhaben ist nicht geklärt. Drohen Doppelstrukturen? Außerdem geht es um historische Vorbilder. Denn eine "Koalition der Willigen" gab es schon mehrfach. Stichworte sind hier unter anderem der Irak und Afghanistan.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 29. Juli 2026 geplant.
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#353 Fedorow vs. Syrskyj: Ein Konflikt schwächt die Ukraine
Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow konnte nicht mit dem Armeechef Oleksandr Syrskyj. Nun musste er gehen. Das hat Folgen für die Ukraine. War es die richtige Entscheidung, dass Fedorow gehen musste und nicht der Armeechef? Darüber sprechen Host Tim Deisinger und der ehemalige Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?". Der öffentliche Aufschrei nach der Ablösung Fedorows ist deutlich größer als bei früheren Regierungsumbildungen in der Ukraine. Seit Tagen gibt es Demonstrationen in Kiew und anderen Städten. Fedorow selbst äußert scharfe Kritik in der Öffentlichkeit und lässt kein gutes Haar an der militärischen Führung der ukrainischen Armee. Unter anderem behauptet er, Armeechef Syrskyj habe persönlich seine Entlassung gefordert, was dieser bestreitet. Bühler sagt dazu: Die öffentlich ausgetragene Debatte schade der Ukraine in ihrem Abwehrkampf. Er erklärt auch, welchen Anteil an den ukrainischen Erfolgen in den vergangenen Monaten er Fedorow zurechnet. Der ganze Vorgang bringe Präsident Selenskyj in eine schwierige Situation. Es könne durchaus sein, dass es noch weitere personelle Konsequenzen geben werde.Zur aktuellen militärischen Lage im Ukraine-Krieg: Es gibt intensive Kämpfe entlang der Front, aber ohne, dass es größere Verschiebungen gibt. Die Russen erzielen nur an einigen Abschnitten im Osten der Ukraine marginale Gewinne. Bühler spricht von einem "Patt" zwischen den beiden Armeen. Trotz dieser Lage macht Russlands Präsident Wladimir Putin weiter keine Anstalten, den Weg für einen Frieden zu ebnen. Außerdem geht es um die Luftangriffe auf beiden Seiten.Inhaltverzeichnis03:50 Die aktuelle militärische Lage21:09 Die Ablösung von Fedorow als Verteidigungsminister der UkrainePodcast-Tipp: Weltspiegel-Podcast "Wie der Krieg das russische Leben verändert"Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 22. Juli 2026 geplant.
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#346 FCAS: Das gescheiterte Kampfjet-Projekt
In dieser Folge müssen wir über FCAS sprechen – das europäische Luftkampfsystem. Es wird nun wohl ohne eine wichtige Komponente auskommen müssen. Denn das deutsch-französische Kampfflugzeug-Projekt wurde gestoppt. "Es hat tatsächlich eine politische, rüstungspolitische, wirtschaftliche, militärische Dimension, der Schaden ist also riesig", sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Trotzdem sei das Aus für das Projekt folgerichtig gewesen. Bühler erklärt die Gründe und was ein französisches Familienunternehmen sowie das französische Atomprogramm damit zu tun haben. Er ist sich trotzdem sicher, dass es ein neues Kampfflugzeug geben wird, wenn auch in einer anderen Form. "Nahezu sicher wird es teurer werden, in der Entwicklung, in der Beschaffung, in der Nutzung und ganz sicher wird es auch später kommen, als ursprünglich geplant", so Bühler.Zunächst sprechen Host Tim Deisinger und Bühler in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" aber über das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran, das einen Weg zu einem Frieden ebnen soll. Binnen zwei Monaten soll ein endgültiger Vertrag stehen. Ob das klappt, da hat Bühler seine Zweifel, vor allem wegen dem kurzen zeitlichen Rahmen. Im Podcast erklärt er die Knackpunkte, und das sind einige.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 1. Juni 2026 geplant.
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#345 Wie die Ukraine die Krim abriegelt
Seit Wochen nimmt die Ukraine bei ihren Luftangriffen die russische Öl-Industrie ins Visier. Das zeigt Wirkung. In vielen Regionen Russlands herrscht inzwischen Treibstoffknappheit. Das dürfte über kurz oder lang auch die Handlungsfähigkeit der russischen Armee einschränken, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler im Gespräch mit Host Tim Deisinger. Besonders auf der Krim sei die Lage schwierig. Die Versorgungswege über das Festland auf die Halbinsel funktionieren nach ukrainischen Angriffen nur noch eingeschränkt. Auch im Umfeld der Kertsch-Brücke habe es ukrainische Luftangriffe gegeben. Bühler vermutet, dass die Ukrainer noch weiter gehen werden: "Es deutet alles darauf hin, dass in nächster Zeit ein Angriff auf die Brücke erfolgen könnte, sobald die Flugabwehr weitgehend ausgeschaltet ist." Die Russen verfolgten bei ihren Luftangriffen eine andere Strategie und nähmen eher zivile Ziele ins Visier: Es habe mehrere Angriffe auf die ukrainischen Städte Sumy und Saporischschja mit Gleitbomben gegeben.Die weiteren Themen in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?": Die Diskussion um die Osterweiterung der Nato und das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen. Dazu haben uns nach der vergangenen Folge zahlreiche Mails erreicht. + Russlands Präsident Putin hat erklärt, sein Land sei bereit zu Friedensverhandlungen mit Russland. Allerdings nur zu Bedingungen, die nach Einschätzungen von Bühler einer Kapitulation der Ukraine gleichkämen.Links- Der Krieg in der Ukraine - Nachrichten und Hintergründe- Unser Podcast Putins Krieg mit aktuellen Kurzbeiträgen und Interviews zum Ukraine-KriegWenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 25. Juni 2026 geplant.
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#333 Warum Schröder als Vermittler nicht geeignet ist
Russlands Präsident Wladimir Putin hat Altkanzler Gerhard Schröder als Vermittler im Krieg zwischen Russland und der Ukraine ins Spiel gebracht. Ex-Nato-General Erhard Bühler warnt vor einem Propaganda-Erfolg für die Russen. Wie sollte die EU reagieren? Wer käme für eine Vermittlung aus Bühlers Sicht infrage? Host Tim Deisinger spricht mit Bühler auch über die aktuelle Lage. Dabei stellt der Ex-Nato-General fest, dass die Russen die Waffenruhe genutzt haben, um ihre Truppen umzugruppieren. Er erklärt, auf welche ukrainischen Städte der Druck jetzt größer wird. Außerdem beantwortet Bühler eine Hörerfrage: Machen Drohnen künftig Panzer, Schiffe und Artillerie in Kriegen überflüssig? Ein Hörtipp: Berlin Code - mit Linda Zervakiskurz.ard.de/berlincode Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 15. Mai 2026 geplant.
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#332 Was bedeutet ein US-Truppenabzug aus Deutschland?
Die Ankündigungen aus Washington sorgen für Unruhe: Steht ein Abzug US‑amerikanischer Truppen aus Deutschland bevor? Und was ist mit den einst zugesagten Tomahawk-Marschflugkörpern? NATO‑Experte und Ex‑General Erhard Bühler ordnet die aktuellen Signale der Trump‑Administration ein und erklärt, was tatsächlich bekannt ist – und was bislang Spekulation bleibt. Im Gespräch mit Tim Deisinger vertritt Bühler die Ansicht, dass ein schneller Abzug kaum realistisch ist. Außerdem geht es darum, wo welche US-Truppen genau stationiert sind und welche Bedeutung die Standorte für Europa und die Sicherheitsinteressen der USA haben. Weitere Stichworte sind NATO‑Abschreckung und Bündnisvertrauen. Bühler erinnert aus diesem Anlass noch einmal daran, welche sicherheitspolitischen Fragen Europa dringend selbst klären muss. Ein Hörtipp: "Sudan: Der Krieg um Gold, Macht und Waffen" im Weltspiegel Podcast https://1.ard.de/weltspiegel_podcast?cp Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 13. Mai 2026 geplant.
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#331 Pattsituation mit Nachteilen für Russland
Russlands Präsident Putin hat mal wieder eine Waffenruhe angekündigt für das kommende Wochenende. Hintergrund dürfte sein, dass die Feierlichkeiten zur Erinnerung an den Sieg gegen Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg nicht gestört werden sollten. Die Ukraine hat einen sofortigen Waffenstillstand angeboten, darauf ging Russland nicht ein. So dürfe man sich mit Blick auf das Wochenende und einen möglichen Friedenswillen auf russischer Seite keiner große Hoffnungen machen, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Die aktuelle militärische Lage: Im Bereich Sumy haben beide Seiten an verschiedenen Stellen kleinere Geländegewinne erzielt. Auch an anderen Frontabschnitten gibt es kleinere Verschiebungen. Im Allgemeinen zeigt sich die Front aber sehr statisch. "Man könnte von einem Patt sprechen", so Bühler. Allerdings sei die Ukraine insofern im Vorteil, dass ihre Verluste deutlich geringer seien. Außerdem geht es um die Luftoperationen auf beiden Seiten. Auch hier sieht Bühler Vorteile bei den Ukrainern. Und er erklärt, welche Ziele die ukrainische Armee ins Visier nimmt. Außerdem beantwortet Bühler im Gespräch mit Host Tim Deisinger eine Reihe von Hörerfragen. Hörtipp: Dok 5 – Das Feature - Im Grenzland – Frauen in Estland bereiten sich auf den Ernstfall vor - https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:210a42e5aa12e550/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 7. Mai 2026 geplant.
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#330 Die neue deutsche Militärstrategie
Der Ukraine-Krieg und die geopolitische Lage machen es deutlich: Deutschland wird künftig verteidigungsbereit sein müssen. Und dafür muss man sich neu aufstellen. Der Bundeswehr kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Nun hat Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) Teile der neuen deutschen Militärstrategie vorgestellt. Außerdem ging es um das künftige Fähigkeitsprofil der Bundeswehr und eine Strategie für die Reserve. Ein Ziel: Die Bundeswehr soll zur stärksten konventionellen Armee auf dem Kontinent werden. Darüber sprechen Host Tim Deisinger und der ehemalige Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge. Nach Einschätzung von Bühler kommt Deutschland mit der Neuaufstellung seiner Verantwortung nach. Die Strategiepapiere seien als "lebende Papiere" zu verstehen. Im Podcast erklärt er, was er damit meint. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" wird wahrscheinlich am 6. Mai 2026 veröffentlicht.
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#329 Die beeindruckende Resilienz der ukrainischen Bevölkerung
In dieser Folge ist erneut der Unfallchirurg Bastian Veigel zu Gast. Er organisiert medizinische Hilfe für die Ukraine und war vor Kurzem wieder mehrere Wochen dort, um in einem Krankenhaus bei Pokrowsk verletzte Zivilisten und Soldaten zu behandeln. Veigel berichtet, wie die Menschen in Frontnähe leben und wie allgegenwärtig Drohnen sind. Viele der Verletzungen, die er behandelt habe, seien die Folge von Angriffen mit russischen FPV-Drohnen gewesen. Außerdem erzählt Veigel, wie er einen nächtlichen Drohnenangriff auf Charkiw miterlebt hat. Was besonders bewegend sei: Wie resilient die ukrainische Bevölkerung mit dieser Situation umgehe. Jeden Tag lebten die Menschen mit dieser existenziellen Bedrohung durch Drohnen. Ständig seien Artillerie, Luftabwehr und Drohnen zu hören. "Der Krieg ist immer da, sie hören den Krieg die ganze Zeit", so Veigel. Wie die Menschen damit umgingen, sei beeindruckend, so der Unfallchirurg. Wer für das Projekt von Bastian Veigel spenden will oder sonstige Fragen hat, kann ihn unter dieser Mailadresse erreichen: [email protected] Host Tim Deisinger bespricht mit dem ehemaligen Nato-General Erhard Bühler außerdem die aktuelle militärische Lage im Ukraine-Krieg: "Die angekündigte russische Frühjahrs- und Sommeroffensive hat nach wie vor keine Fahrt aufgenommen", analysiert Bühler. Die Front sei aus strategischer Sicht starr und unbeweglich. Kämpfe und kleinere Geländegewinne auf beiden Seiten gebe es viele, aber keine größeren Bewegungen. Ein kurzer Blick geht auch zum Iran-Krieg. Die Waffenruhe ist dort verlängert worden. Darüber hinaus gibt es wenig Neues. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 30. April 2026 geplant.
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#328 Iran-Krieg: "Die USA haben sich selbst blockiert"
Verlängerte Ultimaten, vorerst geplatzte Verhandlungen und die doppelte Blockade der Straße von Hormus: Die Lage im Iran-Krieg ist unübersichtlich und volatil. In dieser Folge besprechen wir den aktuellen Stand. Der ehemalige Nato-General Erhard Bühler erklärt, was die Knackpunkte bei den Friedensverhandlungen sein dürften. Positiv sei zunächst, dass es inzwischen auch einen Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon gebe, an den sich aktuell auch die Hisbollah halte. Damit sei eine Vorbedingung des Iran erfüllt worden. Bei den anderen Konfliktthemen, unter anderem dem iranischen Atomprogramm, gebe es bisher jedoch keine Fortschritte. Und auch bei der Straße von Hormus gehe es nicht voran, seitdem die USA ihrerseits auch eine Blockade verkündet hätten. „Mir scheint, dass sich die Amerikaner mit ihrer Blockade selbst blockiert haben“, so Bühler. Ausführlich sprechen wir auch darüber, welchen Anteil die Bundeswehr bei der Absicherung eines Abkommens spielen könnte. Podcast-Tipp: Quarks - Mal Angenommen - https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:3cc6bb58fb53ecef/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 29. April 2026 geplant.
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#327 Wie Russland sich seine Erfolge schönrechnet
Die russische Offensive nimmt nach Einschätzung von Ex-Nato-General Erhard Bühler keine Fahrt auf. Das Gegenteil sei der Fall. Das halte den russischen Generalstabschef Gerassimov nicht davon ab, Erfolge zu verkünden. Gerassimov sprach jüngst davon, dass die russische Armee seit Jahresbeginn 1.700 Quadratkilometer erobert habe. "Dafür gibt es keinen Beweis", so Bühler. Das passe auch nicht zu dem, was an Informationen verfügbar sei. Die US-Einrichtung Institute for the Study of War hat russische Geländegewinne von 380 Quadratkilometern errechnet. Demgegenüber stünden allerdings ebenso viele ukrainische Eroberungen. Außerdem geht es im Podcast um die neue Militärstrategie, die Verteidigungsminister Boris Pistorius vorgelegt hat. Sie ist ein Baustein der neuen deutschen Verteidigungspolitik. Weitere sollen folgen. Das Ganze werde einen großen Kraftakt erfordern, so Bühler. Die weiteren Themen: Sumy – Russischer Angriff durch eine Gas-Pipeline + Luftangriffe auf beiden Seiten + Die Ukraine behauptet, eine Stellung nur mit Luft- und Bodendrohnen erobert zu haben + Was der Machtwechsel in Ungarn für die Ukraine bedeutet Podcast-Tipp: Quarks - Mal Angenommen - https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:3cc6bb58fb53ecef/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. April 2026 geplant.
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#326 Die Diskussion um das neue Wehrpflichtgesetz
Das neue Wehrdienstgesetz ist in diesen Tagen heiß diskutiert worden. Grund ist diese Regelung: Männer zwischen 17 und 45 Jahren sollen sich künftig abmelden, wenn sie das Land für mehr als drei Monate verlassen. Das wird vielfach als Eingriff in die persönlichen Freiheiten interpretiert. Ex-Nato-General Erhard Bühler kann die Aufregung nicht verstehen. Der entsprechende Paragraf habe so ähnlich schon seit Jahrzehnten im Vorgängergesetz gestanden. Das Ganze sei allerdings nicht gut kommuniziert worden. Niemand werde sich wirklich per Antrag genehmigen lassen müssen, wenn er verreise, so Bühler: "Tatsache ist, dass niemand heute einen Antrag schicken muss, weil er demnächst vier Monate lang nach Amerika geht." Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat bereits Konkretisierungen der Regelungen angekündigt. Außerdem geht es um eine spektakuläre Rettungsaktion im Iran-Krieg. Nach dem Abschuss eines F-15-Kamfjets hat die US-Armee die beiden Insassen gerettet. Bei dem Pilot ging das schnell. Der zweite Insasse jedoch war längere Zeit verletzt in feindlichem Gebiet unterwegs, bis ihn Spezialtruppen retten konnten. Wir sprechen darüber, wie der riskante Einsatz gelang. "Das ist aus militärischer Sicht schon ein großer Erfolg", so Bühler. Könnte die Bundeswehr so etwas auch? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 22. April 2026 geplant.
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#325 Warum Hegseth die Führung der US-Streitkräfte umbaut
Über lange Zeit rückte die russische Armee in der Ukraine langsam, aber stetig vor. Das scheint vorbei zu sein. Russland habe derzeit vier Probleme, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. An der Front gehe es nicht voran. Es gebe mehr Verluste bei den Soldaten als Neuverpflichtungen. Es herrsche teilweise Munitionsmangel. Und bei den Luftoperationen seien die Ukrainer erfolgreicher. Nur bei den ballistischen Raketen lägen die Vorteile aufseiten der Russen. Außerdem geht es um mehrere kleine Frontverschiebungen in der Ostukraine und die Luftoperationen auf beiden Seiten. Weiteres Thema: Der Stabschef der US-Army, Randy George, muss gehen. Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte ihn offenbar zum Rücktritt gedrängt. Bühler vermutet, dass Meinungsverschiedenheiten mit Blick auf den Iran-Krieg der Grund gewesen sein dürften. Er sieht die aktuellen Entwicklungen in der US-Armee kritisch. Denn unter Hegseth sind inzwischen zahlreiche hohe Militärs abgesetzt worden. Hegseth schaffe "schlimme Zustände", das werde Folgen haben, so Bühler. Ein redaktioneller Hinweis: Natürlich verfolgen wir auch die aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg und die verkündete Waffenruhe. Da Ex-General Bühler derzeit in der Führungsakademie in Hamburg stark eingebunden ist, können wir die neuen Entwicklungen in dieser Folge nicht besprechen. Podcast-Tipp: Streitkräfte und Strategien - https://1.ard.de/Streitkraefte_und_Strategien Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 9. April 2026 geplant.
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#324 Iran-Krieg: Planen die USA den Einsatz von Bodentruppen?
In dieser Folge ist Niels Bula zu Gast. Er war als Korrespondent einige Wochen in der Ukraine. Dabei ist er auch in der umkämpften Ostukraine unterwegs gewesen, hat die Region Charkiw besucht und war auch in Kramatorsk, das Teil des sogenannten Festungsgürtels in der Ostukraine ist. Er berichtet, wie die Stimmung und die Lage in frontnahen Gebieten ist, von den Zerstörungen und der großen Rolle, die Drohnen in diesem Krieg spielen. Außerdem geht es um die Probleme der ukrainischen Armee mit Desertationen. Ein weiteres Thema ist in diesem Podcast der Iran-Krieg. Die USA verlegen tausende weitere Soldaten in die Region. Planen sie einen Bodentruppen-Einsatz? Ex-Nato-General Erhard Bühler sieht vier Optionen, die die USA hätten. Er hoffe aber, dass es nicht zu einem Bodentruppen-Einsatz kommt. Podcast-Tipp: Amerika, wir müssen reden! - https://1.ard.de/Amerika_wir_muessen_reden Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 8. April 2026 geplant.
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#323 Russlands Offensive stockt
Die russische Armee hat ihre Angriffsbemühungen verstärkt. Der Schwerpunkt der Offensive liegt nach Angaben des ehemaligen Nato-Generals Erhard Bühler in der Ostukraine. Zweifelsohne sei es das Ziel, den Festungsgürtel im Donbass zu erobern. Ein zweiter Schwerpunkt liege bei Saporischschja. In größeren Geländegewinnen schlage sich das bisher aber nicht nieder. Vielmehr hätten die Ukrainer mit ihren erfolgreichen Gegenangriffen in den vergangenen Wochen die Vorbereitungen für die russische Offensive massiv gestört. Weitere Themen: Die Luftangriffe auf beiden Seiten + Ukrainische Drohnen stürzen in Finnland und Estland ab + Eine umstrittene Äußerung über die ukrainische Drohnenproduktion Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 2. April 2026 geplant.
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#322 Wie gefährlich sind Irans Raketen für Europa?
In dieser Folge sprechen wir über den Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran ein Ultimatum gestellt. Die Straße von Hormus müsse innerhalb von zwei Tagen geöffnet werden, andernfalls würden die USA iranische Kraftwerke angreifen. Erst waren es zwei Tage, inzwischen hat es Trump um fünf Tage verlängert. Weil es angeblich so gute Gespräche mit dem Iran gebe. Was dieser aber dementiert. Vielmehr zeigt man sich in Teheran bereit, den Konflikt weiter zu eskalieren. Der frühere Nato-General Erhard Bühler sagt zum Vorgehen Trumps: "Ich halte dieses Ultimatum für wenig durchdacht. Es wirkt für mich wie ein spontaner Einfall, der dann sofort in einen Tweet umgesetzt worden ist." Außerdem: Israel behauptet, der Iran habe Interkontinentalraketen mit einer Reichweite von 4.000 Kilometern. Auch Europa sei bedroht. Bühler erklärt, welche Waffen die Iraner haben. Er sieht Europa bisher gut geschützt. Allerdings sei der Iran auf längere Sicht, insbesondere mit seinem islamistischen Regime, eine ernsthafte Bedrohung über die Golfregion hinaus, auch für Europa. Weitere Themen: Die militärischen und politischen Ziele der USA im Iran-Krieg + Wie die USA die Entscheidung für einen größeren Krieg gegen den Iran getroffen haben + Die Ziele Israels + Welche Optionen die USA jetzt haben + Die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Nato Podcast-Tipp: Tschüss Kohle, Hallo Zukunft - https://1.ard.de/tschuess-kohle Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 1. April 2026 geplant.
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#321 "Das gab es seit zwei Jahren nicht"
Die Ukrainer machen es den Russen derzeit schwer. Nach Einschätzung des früheren Nato-Generals Erhard Bühler haben die Russen an nahezu allen Frontabschnitten das Momentum verloren: "Sie sind weiterhin dabei, die strategische Initiative zu verlieren und haben sie nach meiner Einschätzung an weiten Frontabschnitten bereits verloren." Und: "Eine solche Situation haben wir seit zwei Jahren nicht gesehen." Durch die aktuelle Lage gelinge es den Ukrainern auch, "die Vorbereitung der russischen Frühjahrs- und Sommeroffensive, die angekündigt ist, nachhaltig zu stören." Denn die Russen müssten derzeit Reserven einsetzen, um auf ukrainische Gegenangriffe zu reagieren. Die Reserven seien eigentlich für die geplante Offensive notwendig. Überhaupt habe die russische Armee derzeit personelle Probleme. Diese würden durch eine kürzere Ausbildung von neuen Soldaten kompensiert. Auch das werde Konsequenzen haben. Viele der nur kurz ausgebildeten jungen russischen Soldaten würden aus diesem Krieg nicht mehr heimkommen, so Bühler. Weitere Themen: Der Einsatz von Gleitbomben durch Russland + Die Aufmerksamkeit für den Ukraine-Krieg in Zeiten des Iran-Kriegs + Die Gefahr eines 3. Weltkriegs Podcast-Tipp: Die Großen Fragen in 10 Minuten - https://1.ard.de/DGF_Artemis Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 25. März 2026 geplant.
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#320 Geländegewinne: Trendwende für die Ukrainer?
Die Ukrainer haben den russischen Vormarsch an vielen Frontabschnitten gestoppt. Und ihre Gegenangriffe sind immer wieder erfolgreich. Nach Angaben von Ex-Nato-General Erhard Bühler hat die russische Armee seit Jahresbeginn noch rund 200 Quadratkilometer an Gebieten erobert. Im Gegenzug hätten die Ukrainer die Kontrolle über 400 Quadratkilometer zurückgewonnen. Mit Blick auf die Größe der Ukraine seien das aber kleine Zahlen. Von einer Wende im Krieg möchte Bühler deswegen nicht sprechen. Weitere Themen: Die Luftangriffe auf beiden Seiten + Die Drohnenproduktion in der Ukraine und in Russland + Wann gibt es wieder Friedensgespräche? Im zweiten Teil des Podcasts geht es um den aktuellen Stand im Iran-Krieg. Welche Ziele verfolgen die USA und wie weit sind sie dabei gekommen? Die Tötung des Obersten Führers Ali Chamenei scheint das iranische Regime nicht nachhaltig destabilisiert zu haben. Und: Warum die Straße von Hormus wohl weiter weitgehend gesperrt bleiben wird. Podcast-Tipp "An vorderster Front": https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:05646ebc3e283afe/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 25. März 2026 geplant.
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#319 Der Iran-Krieg und das Völkerrecht
Der Angriff von Israel und den USA auf den Iran ist eine weitere Krise in einer krisengeschüttelten Zeit. Sie hat weltweit Auswirkungen, beispielsweise bei den Öl- und Spritpreisen. Israel und die USA nennen verschiedene Gründe für den Angriff. Unter anderem berufen sie sich auf ihr Recht auf Selbstverteidigung. Aber ist der Angriff wirklich vom Völkerrecht gedeckt? Daran gibt es erhebliche Zweifel. Und darüber sprechen wir in dieser Folge mit dem Ex-Nato-General Erhard Bühler. Außerdem geht es um die operativen und politischen Ziele, die Israel und die USA verfolgen. Und um den verheerenden mutmaßlichen US-Angriff, bei dem eine Mädchenschule im Iran getroffen wurde. Es gab rund 170 Tote, die meisten davon junge Schülerinnen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 19. März 2026 geplant.
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#318 Ukrainische Gegenangriffe stoppen russischen Vormarsch
Die ukrainischen Gegenangriffe in den Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk zeigen Wirkung. Nach Angaben von Ex-Nato-General Erhard Bühler ist der russische Vormarsch an der gesamten Front weitgehend zum Erliegen gekommen. Vielerorts seien die Russen derzeit in der Defensive, um zu halten, was sie in den letzten Monaten erobert hätten. Die vielen kleineren Gegenangriffe der Ukrainer in der Südukraine hätten damit inzwischen operative Auswirkungen auf das Kriegsgeschehen insgesamt. Weitere Themen: Die Luftangriffe auf beiden Seiten + Die Rolle von Abfangdrohnen + Der Streit zwischen Ungarn und der Ukraine Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 13. März 2026 geplant.
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#317 Wer erzielt wirklich Geländegewinne?
Wie steht es um die militärische Lage im Ukraine-Krieg? In dieser Folge geht Host Christian Erll mit Ex-Nato-General Erhard Bühler den Frontverlauf von Nord nach Süd durch. Sie bewerten Geländegewinne sowohl der Russen als auch der Ukrainer. Insgesamt schätzt Bühler ein, dass die Ukraine aus strategischer Sicht die Verteidigung erfolgreich führt. Auf der anderen Seite würden die Russen ihre Ziele nicht erreichen, die sie sich gesteckt hätten und die vom Kreml erneuert worden seien. Bühler: "Mit den Entwicklungen der letzten Monate kann man gesichert sagen, dass den Russen es nicht gelingen wird, in diesem Jahr den verbleibenden Teil von Donezk und Luhansk, das sind etwa 20 Prozent Donezk und ein Prozent Luhansk, tatsächlich einzunehmen. Und dann dazu noch Saporischschja und Cherson." Von daher glaubt Bühler, dass dieser Krieg militärisch so weitergehen wird, wie wir im Augenblick sehen. Bühler und Erll erörtern auch Angriffe beider Seiten mit Drohnen und Raketen. Bühler findet es bemerkenswert, dass die Ukraine in den vergangenen sieben Tagen 89 Prozent aller Drohnen abgeschossen habe und die Rate bei Raketen bei 80 Prozent gelegen habe. Zum Schluss bewertet der Ex-General das Angebot Selenskijs, die Golfstaaten bei der Abwehr von iranischen Drohnen zu unterstützen. Bühler schließt nicht aus, damit einen Deal für die Zukunft vorzubereiten. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 12. März 2026 geplant.
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#316 Was der Iran-Krieg für die Ukraine bedeutet
Der Iran-Krieg ist für die Ukraine schlecht, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Sie müsse mit weniger Waffenlieferungen aus den USA rechnen. Militärische Nachteile für Russland sieht Bühler nicht. Russland stelle Drohnen inzwischen selbst her und sei nicht mehr auf Lieferungen aus dem Iran angewiesen. Bühler erklärt aber, warum die Entwicklung für Moskau geopolitisch eine Gefahr ist. Eine große Frage ist auch, was mit der für die Weltwirtschaft wichtigen Straße von Hormus passiert. Kann der Iran sie wirklich sperren? Bühler hat da Zweifel. Die Amerikaner könnten die iranische Marine neutralisieren und stationäre Raketenbasen ausschalten. Ein paar Trümpfe hat der Iran laut Bühler aber noch in der Hand, die gefährlich seien. Außerdem kritisiert er den amerikanischen Verteidigungsminister Pete Hegseth, der den Nato-Verbündeten Jammerei vorgeworfen hatte. Hegseth vergesse, dass die USA auf Überflug- und Hafenrechte der befreundeten Staaten angewiesen seien. Podcast-Tipp "An vorderster Front": https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:05646ebc3e283afe/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 4. März 2026 geplant.
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#315 Wo Russland bereits verloren hat
Diese Ausgabe des Podcasts ist eine Art Bilanz und ein Ausblick nach vier Jahren Ukraine-Krieg. Für Ex-Nato-General Erhard Bühler ist klar, dass Russland keines seiner politisch-strategischen Ziele erreicht hat. Zur Zeit bestünden auch keine Anzeichen, dass Russland sie in nächster Zeit durch militärische Operationen erreichen könne. Im Gegenteil: Wesentliche politische und strategische Faktoren hätten sich objektiv verschlechtert. Bühler verweist darauf, dass Finnland und Schweden NATO-Mitglieder geworden seien, dass Russland Verbündete wie Syrien und damit den Mittelmeerstützpunkt und nun Venezuela verloren habe, dass Russland nur noch Juniorpartner Chinas sei und das Indien beginne, sich abzuwenden, dass die Bündnistreue der zentralasiatischen und Kaukasus-Staaten bröckele und dass die Ukraine heute besser gerüstet sei als je zuvor. Fazit Bühler: "Wenn man das so betrachtet und die Lage an den russischen Kriegszielen misst, dann hat Russland den Krieg mit Stand von heute politisch-strategisch bereits verloren." Für den Ex-General stellt sich nach vier Jahren Krieg die Frage: Können die Ukrainer das noch lange durchhalten? Seine Antwort: Ja, weil sie keine bessere Alternative sehen. Und die zweite Frage für ihn ist: Können wir, die Unterstützer der Ukraine, trotz Ausfalls der USA das noch lange durchhalten? Ja, weil wir es müssen und angesichts unserer Wirtschaftskraft auch leisten können. "Man lässt ein angegriffenes Volk in Europa nicht im Stich." Außerdem würde sich die Sicherheitslage in Europa erheblich verschlechtern. Welche Prognose würde Erhard Bühler abgeben, wo wir in einem Jahr stehen, fünf Jahr nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine. Er entwirft drei Szenarien: Erste Szenario: Der Krieg geht auch im fünften Jahr weiter und Bühler fürchtet, dieses Szenario ist das wahrscheinlichste. Zweites Szenario: Die Europäer lassen in ihrer Unterstützung nach oder die Trump-Administration zwingt die Ukraine zu Kompromissen, die einem Diktatfrieden gleichkommen. Das ist für Bühler hoffentlich unwahrscheinlich, weil es letztlich eine Niederlage der Ukraine wäre. Gleichzeitig wäre es das riskanteste Szenario, weil Europa, aber auch die USA Sicherheitsgarantien geben müssten und sie bei einem Bruch des Waffenstillstands in einen Krieg gezogen würden. Drittes Szenario: Das ist ein gerechter und nachhaltiger Frieden. Das wäre das beste Szenario aber leider auch der unwahrscheinlichste Fall, mindestens solange Putin an der Macht ist. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 4. März 2026 geplant.
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#314 Die militärische Lage nach vier Jahren Krieg
Vor vier Jahren hat Russland die Ukraine überfallen. Was hat Putin erreicht? In seiner Lageeinschätzung kommt Ex-Nato-General Erhard Bühler zu dem Schluss: Russland ist nach vier Jahren weit davon entfernt, den Krieg militärisch für sich zu entscheiden. Ein großer russischer Durchbruch sei nicht zu erwarten und damit auch keine Vorentscheidung in diesem Krieg. Der ukrainische Generalstab meldet Geländegewinne von 400 Quadratkilometern. Bühler verweist allerdings darauf, dass die Angriffe oft in einer "grauen Zone" geführt würden, in der man nicht wisse, wer dann wirklich die Kontrolle über den betreffenden Frontabschnitt habe. In den Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk habe die Ukraine taktische Angriffe gestartet, womit aber nur das langsame Vorrücken der Russen gestoppt worden sei. Russland dagegen hat dagegen die Stadt Konstantinowka weigehend eingenommen und auch der gesamte Raum Pokrowsk und Myrnohrad sei für die ukrainische Armee nicht mehr nutzbar. Das monatelange Gefecht werde langsam zu Ende gehen. Zu Beginn des Podcasts geht es noch einmal um neue Informationen zu dem Nato-Manöver, bei dem die NATO von ukrainischen Drohnen blamiert worden sein soll. Der Ex-General bleibt bei seiner Bewertung, dass es Lehren zu ziehen gäbe, aber der Vorgang übertrieben worden sei. In Höerfragen geht es um die Bewertung von Internet-Videos und den Stand der Gefangenen-Austausche. Ein Podcast-Tipp: "Ohmatdyt. Ein Kinderkrankenhaus im Krieg" https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:51d43a2a26851489/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 26. Februar 2026 geplant.
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#313 Haben ukrainische Drohnenpiloten die Nato blamiert?
Zehn ukrainische Drohnenpiloten sollen bei einer Übung in Estland zwei Nato-Bataillone ausgeschaltet beziehungsweise kampfunfähig gemacht haben. Das berichtet das "Wall Street Journal". Ein beteiligter Nato-Kommandeur soll bei der Übung im vergangenen Jahr gesagt haben: "Wir sind am Arsch!" Wie ist das alles einzuordnen? Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt zunächst, um was es genau bei der Übung ging, an der tausende Soldaten beteiligt waren. Und wie die Übung ablief. Bühler kann den Ton der Berichterstattung dazu in Teilen nicht nachvollziehen. Die Ereignisse würden übertrieben dargestellt. Trotzdem könne man seine Schlüsse aus der Übung ziehen. Zum Beispiel, dass die Nato großen Nachholbedarf habe, wenn es um den Einsatz von Drohnen gehe. Seit der Übung sei jedoch schon einiges passiert, so Bühler. Außerdem gibt es in dieser Folge eine Nachlese der Münchner Sicherheitskonferenz. Dabei sprechen Tim Deisinger und Erhard Bühler darüber, welche Rolle der Ukraine-Konflikt auf dem Treffen gespielt hat. Und welchen Ton die USA gegenüber der Nato und den Europäern angeschlagen haben. Auch Kanzler Merz hat gesprochen. Bühler hat jeweils zugehört und ordnet ein, was gesagt wurde. Podcast-Tipp: Fragen an den Autor - https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:83ec62da5cb19be9/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 25. Februar 2026 geplant.
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#312 Ukrainische Geländegewinne
Die Ukrainer haben an verschiedenen Stellen der Front Geländegewinne erzielt. Nach Angaben von Ex-Nato-General Erhard Bühler sollen es innerhalb von zwei Wochen rund 250 Quadratkilometer gewesen sein. Von einer größeren Offensive könne aber keine Rede sein. Die Geländegewinne seien mit Blick auf die riesige Frontlinie gering. Sie seien dennoch wichtig für die Ukrainer. Bühler erklärt auch, welche Gründe er für die ukrainischen Erfolge sieht. Ein wichtiges Stichwort dabei: Starlink. Außerdem geht es um weitere Schwerpunkte bei den Kämpfen am Boden und um die Luftangriffe auf beiden Seiten. Ein weiteres Thema: Ukrainische Soldaten sollen der Bundeswehr helfen, fit für den Drohnenkrieg zu werden. In diesem Bereich hat die Bundeswehr einen großen Nachholbedarf. Es ist ein Feld, das sich ständig weiterentwickelt. Bühler begrüßt die getroffene Vereinbarung. Außerdem sprechen wir über die weitgehend ergebnislosen Friedensgespräche von Genf in dieser Woche. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 20. Februar 2026 geplant.
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#311 Fragen zu Fahnenflucht und Drohnenkrieg
Jede Woche erreichen uns zahlreiche Fragen von Hörern zum Ukraine-Krieg. In dieser Folge beantwortet Ex-Nato-General Erhard Bühler zahlreiche dieser Fragen. Um diese Themen geht es: Fahnenflucht in der ukrainischen Armee + Die ukrainischen Verluste + Der Drohnenkrieg + Bahnhöfe und Züge – legitime Angriffsziele? + Die Taurus-Debatte Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 18. Februar 2026 geplant.
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#310 Warum Russland derzeit kaum vorankommt
Russland hat im Jahr 2025 mehr Gelände erobert, als in den beiden Kriegsjahren davor zusammen. Es war ein erfolgreiches Kriegsjahr für die Russen. "Allerdings gab es im Dezember dann und im Januar einen regelrechten Einbruch", so Ex-Nato-General Erhard Bühler. Seitdem kommen die Russen nur noch langsam voran. Wir sprechen darüber, woran das liegt. Bühler sieht drei zentrale Gründe. Die aktuelle militärische Lage: In der Donbass-Region, nahe Kramatorsk, ist den russischen Truppen ein taktischer Einbruch gelungen. Es gibt aber auch Teile der Front, an denen die taktische Initiative bei der ukrainischen Armee liegt. Außerdem geht es um die Drohnenangriffe auf beiden Seiten, den Stand der Friedensverhandlungen und die Starlink-Debatte. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 12. Februar 2026 geplant.
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#309 Die Verluste im Ukraine-Krieg
Wie hoch sind die Verluste der Russen und der Ukrainer in diesem Krieg? Über diese Frage wird immer wieder debattiert. Nun gibt es eine Untersuchung des US-Instituts Center for Strategic and International Studies (CSIS) dazu, die für Aufsehen sorgt. Demnach haben die Russen bisher rund 1,2 Millionen Soldaten verloren, weil sie getötet wurden, kampfunfähig verwundet oder als vermisst gelten. Auf ukrainischer Seite sollen die Verluste bei 500.000 bis 600.000 Soldaten liegen. In dem Artikel geht es auch um die russischen Geländegewinne in der Ukraine. Dazu heißt es: In keinem Offensivkrieg seit 1945 sei der Angreifer so langsam vorangekommen und habe dabei so hohe Verluste erlitten, wie die Russen in der Ukraine. Link zum CSIS-Artikel https://www.csis.org/analysis/russias-grinding-war-ukraine Hinweis der Redaktion: Der ukrainische Präsident Selenskyj hat sich nach der Aufzeichnung dieses Podcasts zu den Verlusten für sein Land geäußert. Er spricht von 55.000 getöteten ukrainischen Soldaten. Außerdem sprechen wir über Äußerungen konservativer EU-Politiker, die finden, Europa brauche eine eigene Armee. Ex-Nato General Erhard Bühler erklärt, warum er von solchen Überlegungen wenig hält. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 11. Februar 2026 geplant.
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#308 Erst Feuerpause, dann Großangriff
Es war eine sehr begrenzte Feuerpause, die US-Präsident Trump vor dem vergangenen Wochenende verkündete. Russland habe zugesagt, für eine Woche die Luftangriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur ruhen zu lassen. Auch die Ukraine erklärte, sie werde auf solche Angriffe verzichten. Laut Ex-Nato-General Erhard Bühler gab es die begrenzte Feuerpause tatsächlich, allerdings nur für drei Tage über das Wochenende. Danach habe Russland den bisher schwersten Luftangriff gegen die ukrainische Infrastruktur in diesem Jahr gestartet, mit Hunderten Drohnen sowie Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern. Unter anderem wurden zahlreiche Wärmekraftwerke getroffen. "Das zeigt, dass es Russland mit diesem Teilwaffenstillstand nicht darum ging, die Menschen in diesem strengen Winter zu verschonen", so Bühler. Man habe sich nur gut mit dem USA stellen wollen und parallel den großen Angriff vorbereitet. Außerdem gab es am Wochenende ungeachtet der Pause bei Luftangriffen auf die Energieinfrastruktur russische Luftangriffe auf einen Pendlerbus mit Bergarbeitern und eine ukrainische Geburtsklinik. Der Angriff auf den Bus erfolgte am Sonntag in der Region Dnipropetrowsk, 15 Menschen sind dabei gestorben. Laut Bühler ist es wahrscheinlich, dass es ein gezielter Angriff mit einer Drohne war. Die Geburtsklinik wurde in Saporischschja getroffen. Hier gab es mehrere Verletzte. Auch das war nicht der erste Vorfall dieser Art. Auch an der Front gibt es neue Entwicklungen, die wir in diesem Podcast analysieren. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 5. Februar 2026 geplant.
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#307 Die neue US-Verteidigungsstrategie und die Nato
Die USA geben sich eine neue Verteidigungsstrategie. Darin geht es um die Verteidigung des eigenen Staatsgebiets, um China, Russland, Iran und Korea. Und darum, dass die militärischen Verbündeten mehr Verantwortung übernehmen sollen. Spätestens damit hat die neue Verteidigungsstrategie, die die zuvor eingeführte neue Sicherheitsstrategie der USA ergänzt, Auswirkungen auf die Nato und Europa. In diesem Podcast besprechen wir das neue Dokument mit Ex-Nato-General Erhard Bühler. Er sieht darin keine grundlegende Bedrohung für die Nato. Und doch müssten sich die Mitglieder des Verteidigungsbündnisses und Europa auf die neuen Gegebenheiten einstellen. Im zweiten Teil des Podcasts geht es um ein Interview, dass US-Präsident Trump gegeben hat. Er würdigte dabei den Einsatz europäischer Soldaten in Afghanistan herunter. "Die Aussage ist falsch und sie ist respektlos", so Bühler dazu. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 4. Februar 2026 geplant.
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#306 Russischer Angriff auf Passagierzug
Die russische Armee hat mit Drohnen einen ukrainischen Regionalzug in der Region Charkiw angegriffen. Es gibt mehrere Tote. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt, alles deute darauf hin, dass der Angriff gezielt erfolgt sei. Es handle sich um einen "vorsätzlichen Angriff auf einen zivilen Passagierzug. Das dürfte ein weiteres Kriegsverbrechen der russischen Armee in diesem Krieg darstellen." Die militärische Lage: Der Schwerpunkt der russischen Angriffe am Boden liegt zwischen Slowjansk und Pokrowsk im Osten der Ukraine. Kämpfe gibt es aber auch an anderen Frontabschnitten. Das harte Winterwetter sorgt dafür, dass die Zahl der russischen Angriffe insgesamt abgenommen hat. Dafür setzt Russland seine Angriffe gegen die ukrainische Energieinfrastruktur fort. Die Wirkung wird durch den kalten Winter für die Menschen in der Ukraine noch heftiger. Außerdem gab es Friedensgespräche in Abu Dhabi. Zunächst wurde darüber wenig Konkretes bekannt. Nun berichtet die New York Times, die Amerikaner hätten Druck gemacht, dass die Ukraine auf die bereits von Russland besetzten Gebiete und noch einige mehr verzichten solle. Trotzdem gehen von dem Treffen laut Bühler auch positive Signale aus. Welche das sind, erklärt er im Podcast. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 29. Januar 2026 geplant.
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#305 Spaltet Grönland die NATO?
US-Präsident Donald Trump wird nicht müde zu wiederholen: "We need Greenland". Seine Besitzansprüche sorgen seit Wochen für Wirbel und großen Ärger bei den Europäern. Von militärischer Gewalt ist zwar nicht mehr die Rede, Strafzölle sind auch vorerst vom Tisch, denn es gibt einen Grönland-Deal. Damit alles in Butter? Die Frage geht an Ex-General Erhard Bühler. Er hält ein militärisches Eingreifen für ausgeschlossen und lobt, dass die Europäer deutlich geschlossener auftreten. Gleichzeitig beklagt er, dass viele Wortmeldungen und Handlungen der Trump-Administration dem Geist des NATO-Vertrages widersprechen. Andererseits ärgern ihn Spekulationen und Bewertungen in der politischen Diskussion und in den Medien. Die Erkundungsmission der Bundeswehr auf Grönland sei lange geplant und natürlich beim zuständigen NATO-Kommando in Norfolk bekannt gewesen. Und dann lese er von einem "Kahlschlag mit Sprengkraft". Dabei gehe es um den Abbau von 200 Stellen der US-Armee in Europa bei 80.000 stationierten Soldaten. Auf eine Hörerfrage hin erläutert Bühler, was bei einer Intervention der USA in einem NATO-Land passieren würde, wem die Soldaten unterstellt sind. "Soldaten bleiben Soldaten ihrer Nation." Sie seien den NATO-Befehlshabern nur für einen konkreten Einsatz unterstellt. Im Zweifel gelte der nationale Befehl. Bühler ist überzeugt, dass die NATO nicht der Vergangenheit angehört, sondern dringender gebraucht werde denn je angesichts zunehmenden imperialistischen Machtgehabes. "Wenn Macht über das Recht gestellt wird, funktionier unsere Welt nicht mehr, wie sie heute funktioniert." Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 28. Januar 2026 geplant. Podcast-Tipp: Lost in Nahost - Der Podcast zum Krieg in Israel und Gaza · Was ist los im Iran? · Podcast in der ARD Audiothek
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#304 Kälte als Waffe
Immer wieder greift Russland auch in diesem Winter die Energieinfrastruktur in der Ukraine an. Dann fallen Strom und Heizung aus. ARD-Korrespondentin Susanne Petersohn berichtet aus Kiew, das derzeit schwer betroffen ist. Sie erzählt, wie die Menschen nach Angriffen in der Nacht am Morgen oft ohne Strom und Heizung aufwachen. Hunderttausende sollen die Hauptstadt verlassen haben. Die, die bleiben, müssen sich kreativ durch den zermürbenden Alltag kämpfen. Viele helfen sich gegenseitig. Und: Das Ziel, die Ukrainer durch die Angriffe zu brechen, erreichen die Russen nicht. Vielmehr würden die Ukrainer noch trotziger. Außerdem erläutern wir mit Ex-Nato-General Erhard Bühler die aktuelle militärische Lage. Dabei geht es unter anderem auch um neue ukrainische Luftangriffe auf die Infrastruktur in russisch besetzten Gebieten und auf die Ölindustrie. Außerdem gibt es kleinere Veränderungen an der Front. Und wir schauen zum Gipfel nach Davos. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. Januar 2026 geplant.
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#303 Venezuela und fünf politische Risiken
Die USA haben den venezolanischen Präsidenten Maduro entführt und stellen ihn in den USA vor Gericht. US-Präsident Trump sagt, man werde das südamerikanische Land über Jahre steuern. Das Vorgehen wirft viele völkerrechtliche Fragen auf. Und es birgt laut Ex-Nato-General Erhard Bühler fünf zentrale Risiken. Welche das sind, erklärt er im Podcast. "Am Ende könnte es aber ein Pyrrhus-Sieg sein, der den USA und der westlichen Welt mehr Nachteile als Vorteile bringen könnte", so Bühler. In jedem Fall sei das Ereignis weltpolitisch einschneidend. Und schon droht der nächste Konflikt: Die USA wollen Grönland übernehmen. Hinweis: Ab dieser Woche gibt es zwei Folgen von "Was tun, Herr General?". In der ersten Folge wird es um die aktuelle militärische Lage gehen. In der zweiten Folge, die jeweils am Folgetag erscheint, wird es um ein oder zwei Schwerpunktthemen gehen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 22. Januar 2026 geplant.
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#302 Die "miserable Bilanz" des Kriegsherrn Putin
Der Ukraine-Krieg dauert nun länger als der sogenannte Große Vaterländische Krieg der Sowjetunion gegen Nazi-Deutschland. "In dieser Zeit hat Russland keines seiner vor vier Jahren postulierten Kriegsziele erreicht", so Ex-Nato-General Erhard Bühler. Also weder eine Demilitarisierung der Ukraine, noch die sogenannte "Denazifizierung", sprich eine Absetzung der Regierung, oder die Beseitigung einer angeblichen Bedrohung durch die Nato. Die Ukraine sei noch immer ein freies Land, ein hochgerüstetes dazu. Die Nato habe neue Mitglieder und rüste auf. Die Russen hätten einiges an Land erobert, aber dafür zahllose Soldaten geopfert. "Was für eine miserable Bilanz, die der Kriegsherr Putin zu verantworten hat", so Bühlers Fazit. Die aktuelle militärische Lage: Die ukrainische Bevölkerung leidet unter den Angriffen auf die Energieinfrastruktur. Besonders ein Angriff in Kiew sticht heraus. Bühler sieht aber auch ein Nachschubproblem der Russen bei Drohnen. Für Aufsehen sorgte der Einsatz einer russischen Oreschnik-Rakete. Die Attacke sollte offenbar auch ein Signal an die Europäer senden. Außerdem analysieren wir die Lage am Boden. Hinweis: Ab dieser Woche gibt es wieder zwei Folgen von "Was tun, Herr General?". In der jeweils ersten Folge geht es um die aktuelle militärische Lage. In der zweiten Folge, die jeweils am Folgetag erscheint, wird es um ein oder zwei Schwerpunktthemen gehen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 14. Januar 2026 geplant.
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#301 Neuer russischer Schwerpunkt bei Kostjantyniwka?
In dieser Folge schauen wir eingehend auf die aktuelle militärische Lage im Ukraine-Krieg. Die Ukraine hat die taktische Initiative im Raum Kupjansk. Dort haben die Ukrainer die russischen Soldaten weitestgehend aus der Stadt vertrieben. Und sie greifen weiter an. An den anderen Frontabschnitten liegt die Initiative bei der russischen Armee. Ein neuer Schwerpunkt könnte sich in der Region von Pokrowsk und Kostjantyniwka abzeichnen. Die russische Armee rückt inzwischen schneller vor als in den vergangenen Jahren. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt, die Ukraine verteidige sich dennoch erfolgreich. Der russische Vormarsch sei noch immer vergleichsweise langsam. Die Verluste seien weiter hoch. Die Europäer haben sich auf Sicherheitsgarantien für die Ukraine im Falle eines Friedens geeinigt. Großbritannien und Frankreich würden Friedenstruppen in die Ukraine entsenden. Deutschland würde Bundeswehr-Soldaten in Nato-Nachbarländer der Ukraine schicken. Auch darüber sprechen wir im Podcast. Weitere Themen: Die Schweiz hat eine neue Sicherheitsstrategie + Warum die russische Armee aktuell weniger Luftangriffe durchführt + Die Luftoperationen auf beiden Seiten + Personelle Veränderungen im ukrainischen Verteidigungsapparat Ein Hinweis: Wir hatten bei dieser Folge leider starke technische Probleme mit den Audioaufnahmen. Deswegen erscheint die Folge einen Tag verspätet und auch kürzer als geplant. Wir bitten das zu entschuldigen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 14. Januar 2026 geplant.
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#300 Bühler: Es gab keinen Angriff auf Putins Residenz
Russland intensiviert den Informationskrieg. Moskau wirft der Ukraine vor, für die Fortführung des Krieges verantwortlich zu sein. Außerdem sollen die Ukrainer eine Residenz von Wladimir Putin in der Region Nowgorod mit Drohnen angegriffen haben. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt im Podcast, warum er der russischen Darstellung nicht glaubt. Er sagt: "Diesen Angriff hat es nicht gegeben. Dieser Angriff ist als Lüge in die Welt gesetzt worden, um die Gespräche in Florida zu beeinflussen." In den USA hat es weitere Gespräche über Wege zu einer Waffenruhe und zu einem Frieden gegeben. Die Präsidenten Trump und Selenskyj haben sich dazu getroffen. Die Erwartungen an das Format dürften nicht zu hoch sein, findet Bühler. Militärische Lage: Die Lage der ukrainischen Armee ist an vielen Frontabschnitten schwierig. Doch ein Großteil der russischen Erfolgsmeldungen stimmt laut Bühler nicht. Die russische Armee komme weiter nur langsam voran. Weitere Themen: Ein toter russischer General + Putins große Pressekonferenz + Die neue US-Sicherheitsstrategie Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 7. Januar 2026 geplant.
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#299 Weihnachten ohne Waffenruhe
Es ist das vierte Weihnachten im Krieg und eine Waffenruhe ist weit entfernt. Russland scheint daran kein Interesse zu haben. Und so kämpfen die Ukrainer weiter. Und sie erhalten Hilfe von anderen Ländern, darunter Deutschland. Es helfen aber auch Einzelne. In dieser Folge berichten einige von ihnen. Melanie und Markus Gras sind in diesen Tagen von einem Hilfstransport aus der Ukraine zurückgekommen, dem sechsten in diesem Jahr. Sie berichten von ihren Eindrücken vor Ort. Bastian Veigel ist Unfallchirurg und berichtet, wie er medizinisches Material in die Ukraine schickt. Auch Marie-Jolin Köster und Marc Zoller von "4-ukraine" organisieren Hilfstransporte. Außerdem ist Jürgen Lux zu Gast. Er ist ein Hörer des Podcasts und hat ein Lied mitgebracht. Weitere Themen: Die aktuelle militärische Lage + Die jüngsten Ukraine-Verhandlungen in den USA + Macron möchte direkt mit Putin verhandeln Mailadressen für Kontaktaufnahmen: Melanie und Markus Gras: [email protected] / Bastian Veigel: [email protected] / Marie-Jolin Köster und Marc Zoller: [email protected] Postadresse für Schlafsäcke: Levit / PryshchepaDeutschtalerstraße 4612355 Berlin Näheres auf https://4-ukraine.de Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 30. Dezember 2025 geplant.
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#298 Berliner Verhandlungen: Wirklich näher am Frieden?
Berlin war in den vergangenen Tagen kurz das Zentrum der Verhandlungen für einen Frieden in der Ukraine. Ex-Nato-General Erhard Bühler sieht darin einen diplomatischen Erfolg für die Bundesregierung. In einer Erklärung der europäischen Regierungschefs steht unter anderem, dass die ukrainische Armee nach einem Frieden eine Stärke von 800.000 Soldaten haben könnte. Außerdem soll es eine internationale Friedenstruppe und Sicherheitsgarantien für die Ukraine geben. Im Podcast analysieren wir das Papier, in dem es laut Bühler einige Leerstellen gibt. Und: Bisher gibt es keine Anzeichen, dass Russland echtes Interesse an einem Frieden hat. Die aktuelle militärische Lage: Die russische Armee intensiviert ihre Angriffe. Damit einher gehen weitere militärische Erfolge, aber auch höhere Verluste. Die Ukraine hält dagegen und hat ebenso einige Erfolge. Einen Coup hat nach Ansicht von Bühler der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gelandet. Er besucht seine Soldaten am Stadtrand von Kupjansk. Russland hatte schon vor längerer Zeit verkündet, die Stadt sei erobert. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Die Ukraine meldet, in der Stadt einiges an Gebiet zurückerobert zu haben. Wie nachhaltig das sei, müsse man sehen, so Bühler. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. Dezember 2025 geplant.
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#297 Neue US-Sicherheitsstrategie: Eine Kampfansage?
Die neue Sicherheitsstrategie der USA liest sich teilweise wie eine Kampfansage an Europa. Der Kontinent stehe vor großen Problemen. Es gebe Zensur und die Unterdrückung der politischen Opposition. Die Geburtenraten seien niedrig und nationale Identitäten gingen verloren. Die europäische Einwanderungspolitik sei ein großes Problem. Die Rolle der Europäischen Union wird kritisch beschrieben. Russland wird in dem Papier dagegen nicht so negativ bewertet. Sind die US-Amerikaner also noch unsere Partner? Im Podcast analysieren wir die neue Sicherheitsstrategie und ihre Auswirkungen auf Europa mit dem Ex-Nato-General Erhard Bühler. Bühler sagt zu der US-Sicherheitsstrategie: "Es gibt in dieser Strategie vieles, was unbestritten richtig ist. Es gibt viele Dinge, die man diskutieren kann und sogar muss. Und es gibt Dinge, die so nicht gehen und die Widerspruch brauchen." Das Papier ist nach Ansicht von Bühler in vielen Punkten ein innenpolitisches Papier, dass sich an die Anhänger von Trumps MAGA-Bewegung richte. Dennoch müsse man es auch in Europa lesen: "Also wir sollten diese Strategie gründlich auswerten. Zweitens ist meine Empfehlung, dass wir keine vorschnellen Schlüsse ziehen", so Bühler. Wie Europa konkret mit der neuen Strategie der USA umgehen könnte, beschreibt Bühler im Podcast. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 17. Dezember 2025 geplant.
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#296 Wer kontrolliert Pokrowsk?
Russland hat die Einnahme der wichtigen Stadt Pokrowsk gemeldet, die Ukraine dementiert. Im Podcast erklärt Ex-General Erhard Bühler, warum er der ukrainischen Darstellung glaubt. In Pokrowsk werde noch gekämpft. Die Lage der verbliebenen ukrainischen Truppen sei aber schwierig. Es sei möglich, dass Russland die Stadt in den kommenden Tagen vollständig unter seine Kontrolle bringe. Vor einem Erfolg stünden die Russen auch bei Siwersk weiter nördlich. Die Stadt befindet sich laut Bühler "in einem Endstadium der Verteidigung". Außerdem: Mehrere Stunden Verhandlungen, aber kaum ein Ergebnis. In Moskau hat eine US-Delegation mit Präsident Putin gesprochen, um Schritte in Richtung eines Friedens zu erreichen. Es scheint nicht so, als wäre Russland gerade zu einem Entgegenkommen bereit. Und auch für die Ukraine seien die Vorschläge im von den USA vorgelegten "Friedensplan" nicht wirklich zu akzeptieren, findet Bühler. "Der eine will nicht, das ist Putin, der andere kann nicht, das ist Selenskyj." Im Podcast geht es auch um die Frage, warum Europa bei den aktuellen Verhandlungen keine prominente Rolle spielt. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 10. Dezember 2025 geplant.
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#295 Düstere Lage und die Causa Witkoff
Ex-General Bühler sieht die Ukraine derzeit in einer depressiven, düsteren Lage. Nicht unbedingt auf militärischem Gebiet, sondern weil die Begleitumstände so seien. Da seien die politischen Gespräche, die im Augenblick geführt würden, auch der Druck, der von den USA aus auf der Ukraine laste, und ganz sicher auch der Korruptionsskandal, der nicht hilfreich bei der Verteidigung sei. In der Diskussion um den 28-Punkte-Plan will Bühler weniger von einem Friedensplan sprechen, als vielmehr von einer Stoffsammlung für Gespräche. Bei einer kompletten Umsetzung sieht Bühler Verstöße gegen das Völkerrecht. Und dann gibt es die Causa Steve Witkoff, seines Zeichens Sonderbeauftragter von US-Präsident Donald Trump. Was ist dran an den Vorwürfen, der Friedensplan sei von Russland "diktiert"? Das will Bühler nicht bewerten, verweist aber darauf, dass sich im Plan schon russische Positionen wiederfänden. Durchzogen wird die Podcastfolge von Fragen von Hörerinnen und Hörern an den Ex-General. Beschweigt er aus Loyalität Probleme in der Bundeswehr, was hält er von Wehrpflicht-Plänen, und hält er es wirklich für realistisch, dass Russland die NATO angreift? Die Antworten gibt es im Podcast. Was ist eigentlich Ihre Meinung zu den jüngsten Debatten um den US-Friedensplan, wie realistisch ist ein Kompromiss? Beteiligen Sie sich gern an der Sendung "Mitreden! Deutschland diskutiert" am Montag, den 1. Dezember, um 20.15 Uhr in den ARD-Infowellen und auf dem YouTube-Kanal der Tagesschau. Nähere Informationen: Hier klicken Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 03. Dezember 2025 geplant.
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28 Punkte – der neue "Friedensplan" (#294)
Russland und die USA haben sich Medienberichten zufolge auf einen "Friedensplan" verständigt. Er umfasst 28 Punkte. Die Ukraine ist erst im Nachgang informiert worden. Was genau der "Friedensplan" vorsieht, darüber sprechen wir mit Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge. Er sagt zu dem Plan: "Im Wesentlichen entspricht das den Kriegszielen Russlands." Leerstellen sieht Bühler unter anderem bei den Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Dennoch gebe es auch positive Ansätze. Aber wie realistisch ist der Plan? Auch dazu gibt Bühler eine Einschätzung ab. Tagesschau-Artikel zu dem 28-Punkte-Plan: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/us-plan-ukraine-100.html Über Wochen wurde diskutiert, wie der Wehrdienst in Deutschland künftig aussehen soll. Nun hat sich die Bundesregierung geeinigt. Wir schauen auf die Pläne und ordnen sie ein. Weitere Themen: Die aktuelle militärische Lage + Aktivitäten von Partisanen in russischen oder russisch besetzten Gebieten nehmen zu Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 28. November 2025 geplant.
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#293 Werden wir zu langsam "kriegstüchtig"?
Am Anfang des Podcasts gehen Tim Deisinger und Ex-General Erhard Bühler auf den jüngsten Korruptionsskandal in der Ukraine ein. Bühler spricht von einer besonderen Herausforderung für Präsident Selenskyj, bewertet aber auch positiv, dass die Anti-Korruptionsbehörde den Fall aufgedeckt hat. Gleichwohl findet er, dass der Skandal natürlich diejenigen bestärkt, die die Ukraine ohnehin für ein korruptes Land halten. Schwerpunktthema ist dann ein Artikel in der FAZ. Die beiden Autoren Moritz Schularick und Niall Ferguson gehen darin sehr kritisch mit der deutschen Verteidigungspolitik um. Ihnen geht alles zu langsam, die Waffenproduktion kommt nicht in Gang, die Abhängigkeit von den USA ist viel zu hoch - so ihr Befund. "Ich teile die Ungeduld", sagt Bühler. "Wir könnten besser dastehen." Allerdings findet er die Kritik "zu polemisch und auch faktisch nicht ganz richtig". Im Podcast nimmt er Stellung zu den einzelnen Punkten und erklärt, was ihn daran stört. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Podcast-Folge ist für den 21.11. geplant.
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#292 Trumps Getöse um Atomwaffentests
US-Präsident Trump hat angekündigt, dass sein Land wieder mit Atomwaffentests beginnen will. Als Begründung führt er an, dass Russland und China das auch tun würden. Daran, dass das stimmt, gibt es Zweifel, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Es gebe verschiedene Testarten im Zusammenhang mit Nuklearwaffen. Bühler erklärt, welche das sind. Mit Ausnahme von Nordkorea hätten alle Atommächte seit den 1990er Jahren keine unterirdischen Atomwaffentests mehr ausgeführt, um die es Trump mutmaßlich gehe. Wenn es die geben würde, würde das die Welt sofort erfahren. Insgesamt sei zu hoffen, dass sich die Atomwaffendiskussion schnell wieder beruhige, sagt Bühler. Bei der aktuellen militärischen Lage steht die Situation in Pokrowsk im Zentrum. Die Russen rücken vor und stehen tief in der Stadt. Insgesamt sei die Lage derzeit undurchsichtig. Der Ring um Pokrowsk zieht sich Stück für Stück zu. Eine Eroberung der Stadt durch Russland könnte kurz bevorstehen, so Bühler. Bühler erklärt auch, welche größeren Angriffspläne die Russen in den nächsten Monaten haben könnten. Bei der Ausrüstung für die Bundeswehr sind einige Anschaffungen auf den Weg gebracht worden. Welche das sind und was sie der Bundeswehr bringen, auch darüber sprechen wir im Podcast. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 14. November 2025 geplant.
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#291 Kupjansk und Pokrowsk vor dem Fall?
Russische Truppen rücken in Kupjansk und Pokrowsk vor - mit teils überraschenden Erfolgen. Wie stabil sind diese Geländegewinne? Der frühere NATO-General Erhard Bühler analysiert die Lage vor Ort, spricht über die strategische Bedeutung der beiden Städte und erklärt, warum die russische Meldedisziplin selbst im eigenen Land zunehmend kritisch gesehen wird. Außerdem spricht Host Tim Deisinger mit Erhard Bühler über den ukrainischen Angriff auf einen Staudamm in Russland. Der Vorfall erinnert an eine russische Attacke auf den Staudamm in Kachowka. Bühler erklärt, warum die beiden Fälle seiner Meinung nach nicht vergleichbar sind und beantwortet die Frage, ob solche Angriffe zulässig sind oder einen Bruch des Völkerrechts darstellen. Er ordnet ein, was erlaubt ist, was nicht, und warum die Dimension des Schadens eine entscheidende Rolle spielt. Link zur Doku "Russian Secrets. So schützt Putin seine Atomwaffen" https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS8yZmU2NmQ5My1hODcwLTQ3YzEtOGEzYS05MTllM2E1N2NhY2FfZ2FuemVTZW5kdW5n Podcast-Tipp: punktEU https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:9b4bbb0b22797826/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 06. November 2025 geplant.
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#290 Trump ohne Plan und Strategie
US-Präsident Donald Trump versucht, den Ukraine-Krieg zu beenden. Er hat jüngst mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin telefoniert und dann den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen. Immer wieder äußert sich Trump zum Konflikt, nur die Positionen wechseln ständig. Eine konstante Strategie ist nicht zu erkennen. Das macht es für Putin leichter. In diesem Podcast erklärt Ex-Nato-General Erhard Bühler, wie er das Vorgehen von Trump und Putin einschätzt. Und wie Russland die Diplomatie als Teil der Kriegsführung einsetzt. Außerdem geht es um den Vorschlag, den Krieg entlang der aktuellen Frontlinie einzufrieren. Die aktuelle militärische Lage: Wir sprechen über die Lage bei Kupjansk. Die Russen sind weiter in die Stadt vorgedrungen. Außerdem versuchen sie, die Stadt zu umfassen. Ähnliches gilt für die Stadt Pokrowsk. Neuigkeiten gibt es auch aus der Region Saporischschja. Außerdem beantworten wir in dieser Folge Fragen zum Thema Drohnen. Link zum LTO-Artikel zum Drohnenthema: https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/bundeswehr-drohnen-verteidigung-aenderung-grundgesetz Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 29. Oktober 2025 geplant.
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#289 Wehrdienstlotterie in Deutschland?
Die Bundeswehr braucht mehr Personal. Zehntausende Soldaten werden benötigt, um den aktuellen Bedrohungen gerecht zu werden. "Dieses Ziel ist ohne einen neuen Wehrdienst nicht zu erfüllen", so Ex-Nato-General Erhard Bühler. Über den Weg dahin wird in Deutschland aber heiß diskutiert. Fragebögen, Losverfahren, Wehrpflicht – all das steht im Raum. Bühler wünscht sich eine schnelle Lösung. Und er ist in einem Punkt pessimistischer als Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Zur aktuellen militärischen Lage: Die Russen intensivieren ihre Anstrengungen an der Front, ohne große Erfolge aber mit zunehmenden Verlusten. Personalprobleme gibt es auf beiden Seiten. Das Wetter ändert sich und damit auch die Lage auf dem Schlachtfeld. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 22. Oktober 2025 geplant.
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#288 Hegseth und die Machtdemonstration in Quantico
Russland fliegt wieder massive Luftangriffe – mit neuen Flugbahnen, die die ukrainische Luftabwehr zunehmend überfordern. General a.D. Erhard Bühler sagt: "Man muss Nacht für Nacht dankbar sein, dass es nicht mehr zivile Opfer gibt.“ Doch nicht nur das Kriegsgeschehen in der Ukraine steht im Fokus dieser Folge. Host Tim Deisinger und Erhard Bühler sprechen auch über ein beispielloses Treffen in Quantico (USA): US-Präsident Donald Trump und sein Verteidigungsminister Pete Hegseth haben die gesamte militärische Führung der USA an einem Ort versammelt – und Reden gehalten, die für Unruhe sorgen. Zu diesem Treffen haben uns zahlreiche Fragen von Hörerinnen und Hörern erreicht. Bühler ordnet ein, was hinter dieser Machtdemonstration steckt und welche Folgen das für die NATO und Europas Sicherheit haben könnte. Außerdem Thema: Ein möglicher Einsatz von Tomahawk-Marschflugkörpern durch die Ukraine. Was würde das militärisch bedeuten und würden die USA damit zur Kriegspartei? Podcast-Tipp: DNA des Ostens https://1.ard.de/dna-des-ostens Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 16. Oktober 2025 geplant.
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ABOUT THIS SHOW
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
HOSTED BY
Mitteldeutscher Rundfunk
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