PODCAST · arts
Wasser und Buch
by Linn Penelope Micklitz, Josef Braun
»Wasser und Buch« ist euer Podcast für literarische Grundbedürfnisse. Einmal in der Woche besprechen Josef Braun und Linn Penelope Rieger hier alles rund ums Buch. Wir stellen Neuerscheinungen vor, lesen Klassiker, diskutieren den letzten Literaturskandal genauso wie das Schreiben an sich. Bei uns seid ihr immer auf dem neusten Stand. Und manchmal gibt´s sogar Interviews mit tollen Gästen on top. Also wenn ihr wissen wollt, was beim Bachmannpreis schief läuft, wieso Orwells größte Tat vielleicht sein Garten war, und wer die besten Essays über Einsamkeit schreibt — dann schaltet ein.Unterstützt unsere Arbeit gern über: paypal.me/wasserundbuch
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All Things Lost
Welche zwei Nobelpreisträgerinnen waren auch enge Brieffreundinnen? Wieso gibt es Thomas Mann jetzt überall in KI? Und was soll man lesen, wenn das Herz brennt? Wir hätten da ein paar Vorschläge für euch. Es geht um Bücher von Katie Kitamura, Lina Sheynius und Jenny Offill. Und wir erinnern an Nelly Sachs!
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Sommerregen warm
Was verbindet Fried mit Orwell? Wen traf May Ayim in London? Und was macht ein Dichter, wenn er auf sein Kind aufpassen soll? Wir erzählen euch davon. Ausserdem geht‘s um die neue Erich Fried Doku-„Friendly Fire“, die Pionierleistung von May Ayim und den Fall Kamel Daoud. Einen schönen ersten Mai!
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Sex zero
Was hat Sex mit Heroin zu tun? Was steckt hinter den Begriffen „Boysober“ und „4B“? Und wieso wollte P.L. Travers die Verfilmung ihrer Mary Poppins-Reihe verhindern? Wir reden drüber. Außerdem geht‘s um christliche Mystikerinnen, Enthaltsamkeit und Geschnatter aus der Damentoilette. Cheers.
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Liebe und Hass
Wie wohnt Boualem Sansal? Welcher Literaturpreis verspricht eine Millionen? Was haben „A Clockwork Orange“ und „Wicked“ gemeinsam? Und was sagt die Taube dazu? Wir reden drüber. Außerdem geht es um das berührende Memoir von Tupoka Ogette, die Tagebücher und Briefe von Brigitte Reimann und die Texte von Elisabeth Hauptmann.
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Privat weiter schlecht
Wie heißt die Stadt voller Treibhäuser? Wer hat den Drachen geklaut? Und wie kommt die Ostsee auf die Leinwand? Wir reden drüber. Außerdem geht es um die Künstlerin Marie Jeschke, die Fotografin Ana Rodriguez Heinlein und das zermürbende Leben von Charles Baudelaire! Schönes Wochenende!
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Scenius Siri
Was erwarten die Leute von Lesungen? Wieso musste Linn im Kino heulen? Und wann schreiben wir endlich alle wieder so staatskonform wie in der guten alten DDR? (fragt sich möglicherweise die CDU). Wir reden drüber. Ausserdem geht’s um die Siri Hustvedt-Doku „Dance Around the Self“, Alexander Kluge als Romanfigur und das bewegte Leben von Maryse Condé. Frohe Ostern!
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Kult um Karl
Was bleibt von der Buchmesse 2026? Warum sind Knausgårds Essays so unpräzise? Und was hat die ghanaische Schriftstellerin Ama Ata Aidoo auszusetzen am Begriff des Postkolonialismus? Wir reden darüber. Ein schönes Wochenende an alle.
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Margarine am Arte-Stand
Was ist eine Affenliebe? Wo leben die Fabulatore? Und was hat „Bridgerton“ mit der ICE Behörde zu tun? Wir haben die Antworten für euch. Die Literatur kommt diesmal von Lara Rüter und Nefeli Kavouras. Und wir erinnern an Dario Fo. Viel Spaß auf der Messe!
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Diese entsetzliche Lücke
Was verbindet Siri Hustvedt und Heidi Klum? Welcher Nobelpreisträger ging an seinem Geburtstag demonstrieren? Und was gibt’s Neues in der Causa Weimer? Wir reden darüber. Herzstück unserer heutigen Folge ist allerdings das Memoir „Ghost Stories“ von Siri Hustvedt - eine Erinnerung an Paul Auster und eine fantastische Liebesgeschichte. Zum Abschluss heben wir die Tassen auf Kenzaburō Ōe.
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Schläge
Wie geht‘s dem Leipziger Literaturhaus? Wieso interessiert sich der Verfassungsschutz für Buchläden? Und was ist das Besondere am Schreiben von Lidia Yuknavitch? In unserer aktuellen Folge reden wir darüber. Außerdem geht‘s um die Verfilmung von „The Chronology of Water“ und wir erinnern an Ralph Ellison!
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Der Mond hat Durst
"Neue Sachlichkeit", Hitlers Führerbunker und Platons Kugelmenschen haben eine Gemeinsamkeit: Geno Hartlaub. Wir stellen euch diese zu Unrecht vergessene Autorin vor. Außerdem geht's um Verschenkekisten, die Literatur von John Steinbeck und den Lesenachwuchs.
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Zungenküsse
Liegt Akadien wirklich in Mittelerde? Ist „Wuthering Heights“ ein guter Film? Und warum ist das Buch noch immer so schockierend? Wir reden darüber. Außerdem geht‘s um Kürzungen im Leykam-Verlag, den Tod von Cees Noteboom und die kanadische Autorin Antonine Maillet.
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Heulen im Weltall
Was machen Engel in der Welt? Kommt Ildikó von Kürthy bei GNTM in die nächste Runde? Wieso ist das Internet voller Müll? Und welche Schriftstellerin hatte Brieffreunde in Algerien? Wir reden darüber. Schön wieder da zu sein.
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A very french Scandal
Wie viel Geld verlangt Ferdinand von Schirach für einen Auftritt? Was bringt die Leute bei „Hamnet“ zum Weinen? Wofür wurde Colette verhaftet? Und was macht Leila Slimanis Familientrilogie zum literarischen Ereignis? Wir haben die Antworten für euch.
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Der Himmel ist blau
Einen schönen Freitag an alle! Wir haben wieder eine vollgepackte Folge für euch. Mit zwei Romanen zum Klimawandel („And so I Roar“ und „Das Blaue vom Himmel“), der ewigen Peter Handke-Debatte und einer längst überfälligen Würdigung von Dorothy Wordsworth! Und für die Feinschmecker*innen: eine tolle Virginia Woolf- Anekdote.
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Goodbye Mr. Barnes
Wir sind wieder da. Großes Thema dieser Folge: der achtzigste Geburtstag von Julian Barnes. Pünktlich dazu hat er sein allerletztes Buch „Abschied(e)“ veröffentlicht. Was macht ihn so besonders? Wir reden über Frankreich, Prousts Madeleines und die Frage wie das eigentlich geht: sich von seinen Leser*innen zu verabschieden. Außerdem verraten wir euch ob sich der Kinobesuch für „Der Fremde“ lohnt. Und wir erinnern an Susan Sontag und Renee Good.
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Lesetipps zum Fest
Weihnachten naht. Bevor wir in unsere kleine Winterpause gehen, haben wir uns umgehört. Welche Bücher haben die Autoren und Autorinnen in unserem Umfeld in diesem Jahr so umgetrieben? Die Antworten gibt’s hier. Außerdem erinnern wir an den britischen Dramatiker Tom Stoppard und die österreichische Lyrikerin Friedericke Meyröcker. Eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch!
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Happy Birthday, Jane Austen
Das 250. Jubiläum von Jane Austen? Da wollen wir natürlich unbedingt gratulieren. In unserer längsten Folge seit Langem sprechen wir über alles rund um Jane Austen. Wir tauchen in ihre Biografie ein, reden über ihre Bücher, ihren ironischen Ton und die besten Verfilmungen. Außerdem geht’s um die drohende Schließung des Leipziger Literaturhauses und den französischen Dichter Paul Éluard.
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Julia Pustet im Gespräch
Bei einer Tasse Tee hat Julia mit Linn über ihren Roman „Alles ganz schlimm“ gesprochen. Wie erzählt man, wenn das Erzählen in der Krise steckt? Wie authentisch ist eine unzuverlässige Erzählerin? Warum liest Julia Bücher doppelt und dreifach, statt Lesescores bei Instagram zu posten? All das und noch viel mehr hört ihr in unserer neuen Folge.
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Lesen, Lieben, Leiden
Herbstzeit ist Lesezeit. Passend zu den kälter werdenden Tagen haben wir euch uns liebe Romane mitgebracht. Wir sprechen über Bücher von Xiaolu Guo, Inkeri Markkula, Solvej Balle, sowie Rachel Kushner und erinnern an Chinua Achebe und Joseph Conrad. Außerdem geht‘s um die Freilassung von Boualem Sansal und den neuen Buchpreis des Spiegel.
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Melancholie des Widerstands
Es ist uns schon zur kleinen Tradition geworden. Die Folge zum*zur jeweils aktuellen Nobelpreisträger*in. Diesmal geht es um László Krasznahorkai. Wir sprechen über seine Biografie, seinen Debütroman "Satanstango", spätere Geschichten und diese wundervollen langen Sätze. Davor geht's noch um die Arschgeweihe der Literatur und wir haben wieder einige Preisträger*innen für euch. Happy Birthday Arundathi Roy.
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Von Monstern und Menschen
Der neue "Frankenstein"-Film ist da. Ob er was taugt? Hört einfach mal rein. Außerdem geht's um die "Patrick Melrose"-Bücher von Edward Saint-Aubyn. Ein krasses, mitunter verstörendes Leseerlebnis. Wir sprechen über den Booker-Preis für David Szalay. Und zu guter Letzt erinnern wir an die fantastische Astrid Lindgren. Cheers.
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Hundesohn
Wir reden wieder über Debüts. »Hundesohn« von Ozan Zakariya Keskinkılıç und »Im Leben nebenan« von Anne Sauer. Es geht um Zahlen, Filzläuse, schlechte Entscheidungen und Mutterschaft. Außerdem gibt es Neuigkeiten im Kinderbuchbereich. Und wir erinnern an Albert Camus.
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Kein Stiller!
"Stiller" kommt in die Kinos. Wir haben das Buch gelesen und den Film gesehen. Wie gelungen ist die prominent besetzte Verfilmung? Außerdem geht es um den Tod des Gutleut-Verlegers Michael Wagener und Gedichte im öffentlichen Raum. Und wir erinnern an Jean Améry.
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Zerbrochene Welten
Für Bücher gilt, was jemand mal über das Theater gesagt hat. Im besten Falle sind sie Empathie-Maschinen. Schlüssel für die Welt, die außerhalb unserer eigenen liegt. In unserer aktuellen Folge widmen wir uns zwei beeindruckende Büchern über Krankheit und Verlust - "Der heutige Tag" von Helga Schubert, "Als meine Welt zerbrach" von Hanif Kureishi. Außerdem erinnern wir an Sylvia Plath.
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Hundertmal Literatur
Wir feiern einen ersten Meilenstein. Zu unserer hundertsten Folge stellen wir euch unsere liebsten Bücher, die tollsten Filme und Theaterstücke vor. Außerdem geht es um den Buchpreis-Gewinn von Dorothee Elmiger und die Frankfurter Buchmesse.
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Überall Genies
Nächste Woche feiern wir Geburtstag. Eine passende Gelegenheit ein Thema aus unserer allerersten Folge nochmal aufzugreifen. Heute geht es um "The Genius Myth" von Helen Lewis. Ausserdem sprechen wir über den Literaturnobelpreis, dem Tod von Jilly Cooper und das Ende des Berenberg Verlags. Und wir erinnern an Katherine Mansfield.
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Im Gespräch: Linn Penelope Rieger
Gestern ist Linn's neues Buch "Zerbrochenes Feuer" erschienen! Ein super Anlass für eine ganz besondere Folge. Josef befragt Linn. Es geht um Vulkane, Naturewriting, verschollene Abenteurer und den Wind am Fenster. Plus: wir erinnern an Graham Greene. Hört unbedingt rein!
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Booker, Becker, Woolf
Heute geht's um den Booker-Prize. Drei Bücher von der diesjährigen Longlist sind schon ins Deutsche übersetzt. Josef hat sie für euch gelesen. Themen der Folge sind: "Die Probe" von Katie Kitamura, "Von Allgemeiner Gültigkeit" von Natasha Brown und "Der Krabbenfischer" von Benjamin Wood. Außerdem gibt es Neues zu Virginia Woolf und wir erinnern an Jurek Becker.
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Blöd am Mittagstisch
Die Thomas-Mann-Feierlichkeiten sind schon fast abgeschlossen und eigentlich hatten wir keine große Lust uns zu beteiligen. Aber dann hat Linn die neue Biografie von Tilmann Lahme gelesen. Wieso sie danach all ihre Mann-Bücher verschenkt hat, erzählt sie in der heutigen Folge. Außerdem erinnern wir an Frances Ellen Watkins Harper und reden über die Shortlist des Deutschen Buchpreises.
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Wasser sehen und sterben
Wir gehen ans Meer und packen ein: Elinor Mordaunts Abenteuergeschichten. Nancy Hüngers Beschreibungen einer jahrtausendealten Gewalt. Sophia Klinks stille Biologin Anna. Und die Lebensgeschichte des D.H. Lawrence. Außerdem geht es um die Literaturverfilmungen aus diesem Herbst: Mit „22 Bahnen“, „Frankenstein“ und „Stiller“.
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Liegt hinterm Haus
Wir reden wieder über Lyrik. In unserer aktuellen Folge besprechen wir das Debüt von Theresa Luserke „ist liegt hinterm haus“ und die Gedichte des Norwegers Fredrik Hagen. Außerdem geht’s um Sally Rooneys Engagement für Palästina und die großartige Mary Shelley.
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Sarkozy im Kloster
Habt ihr euch schon mal gefragt, wie es ist von einem Gehirn umarmt zu werden? So ging es Linn beim Lesen von Kathrin Rögglas „Nichts sagen. Nichts hören. Nichts sehen.“. In unserer aktuellen Folge stellt sie uns das Buch vor. Außerdem geht es um Yasmina Rezas Kunst der genauen Beobachtung, den deutschen Buchpreis und Eugen Gomringer. Und wir erinnern an Jorge Luis Borges.
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Buchdates
Ein Kind das nicht älter wird. Ein Kollege, der Verschwörungstheorien verbreitet. Ein Politiker, der nicht sicher ist, ob er die nächste Wahl gewinnen will, weil er so gern barfuß ist. In unserer aktuellen Folge reden wir wieder über Kurzgeschichten. Linn liest Annette Pehnts minimale Erzählungen in leichter Sprache. Josef hat sich mit Zach Williams‘ „Es werden schöne Tage kommen“ beschäftigt. Außerdem geht‘s um Boualem Sansal, heiße Typen, die Lesen und die beste Datingidee seit Jahrzehnten. Und last but not least: Herzlichen Glückwunsch Dorothy Parker!
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Im Gespräch: Ulrike Draesner
Riesige Freude. Ulrike Draesner ist nochmal zu uns in den Podcast gekommen. Anlass ist ihr neues Buch "Penelopes ( ) Schiff". Ein gewaltiges Projekt, dass nichts weniger angeht, als eine Neu- und Weitererzählung der Odyssee. Im Gespräch erzählt Draesner von den Herausforderungen beim Schreiben, von Sklavinnen im antiken Griechenland, PTSB bei Odysseus und der Schildkröte Homer. Außerdem geht es um Lyrik, Hochbegabung, James Joyce uvm. Hört unbedingt rein!
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Hotte Sommerlektüre
New Adult mischt den Buchmarkt auf. Das Genre sorgt bei den Verlagen für Verkaufsrekorde. Doch wie ist es eigentlich so ein Buch zu lesen? Bevor wir in eine kleine Sommerpause gehen, hat Linn den Versuch gewagt. Außerdem feiern wir den Geburtstag Raymond Chandlers und sprechen über die ergreifende Arbeit und den Tod von Andrea Gibson.
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Unsicheres Gebiet
Linn hat sich Ingmar Bergmans „Persona“ angeschaut. Josef das Buch von dessen Tochter Linn Ullmann gelesen. „Mädchen, 1983“ ist eben erst erschienen und gehört für uns zum Besten was die Autofiktion gerade zu bieten hat. Ausgehend davon reden wir über Machtmissbrauch, Metoo und die Pariser Magazinwelt der 1980er Jahre. Außerdem geht es um Nepo-Babys und die Frage was Kartenlegen eigentlich mit Literatur zu tun hat. Und wir feiern Ricarda Huch, die heute Geburtstag gefeiert hätte!
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Skandal
»Der Salzpfad« ist eine Erfolgsgeschichte. Zwei Millionen verkaufte Exemplare. Glühende Verehrer. Und jetzt ein Kinofilm mit Gillian Anderson und Jason Isaacs. Doch dann kommt plötzlich ein Artikel heraus, der die Geschichte hinter dem Memoir in Frage stellt. Seitdem herrscht helle Aufregung im Vereinigten Königreich. Wieso? Das klären wir in dieser Folge. Außerdem geht’s um die aufsehenerregenden Bücher von Constance Debré. Und unser Geburtstagskind ist Marcel Proust.
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Im Rausch
Josef wünscht sich wieder mehr Tiefe von Édouard Louis. Lena Schättes Debüt „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ lässt dagegen keine Wünsche offen. Was uns zu der Frage führt: ist Fiktion vielleicht die bessere Autofiktion? Außerdem reden wir über hochpolitische Penis-Tattoos, posthume Begnadigungen unschuldiger Aktivisten und das Vermächtnis des Aimé Césaire, der in dieser Woche Geburtstag gefeiert hätte.
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Daniela Dröscher im Gespräch (II)
Heute könnt ihr unsere zweite Folge mit Daniela Dröscher hören. Mit Linn redet sie über den Literaturbetrieb, ihren Erfolgsroman »Lügen über meine Mutter« (bald verfilmt!), aber auch über die Anfänge als Autorin und die Frage, ab wann sie sich eigentlich als Schriftstellerin gefühlt hat. Viel Spaß!
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Daniela Dröscher im Gespräch (I)
Heute haben wir eine ganz besondere Folge für euch. Denn wir sind mal wieder zu dritt in unserem Studio. Zu Gast ist die Schriftstellerin Daniela Dröscher. Im August erscheint ihr neues Buch "Junge Frau mit Katze" bei Kiwi. Vorher hat sie sich mit uns zusammengesetzt, um zurückzublicken. Im ersten Teil unseres Gesprächs geht es u.a. um Kindheitslektüren, die japanische Schriftstellerin Yoko Tawada und die Krux mit der Autofiktion.
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Eva ernst nehmen
Das Wochenende steht vor der Tür. Und wir sind wieder da. Passend für die Badetasche besprechen wir zwei Lyrik-Bände für euch. Colm Tóibín reflektiert in "Vinegar Hill" sein Leben und Daniela Seel denkt in "nach eden" über das Paradies nach. Außerdem verabschieden wir uns von zwei großen der Literatur: Edmund White und Ngũgĩ wa Thiong'o.
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Wolkendienst
Salman Rushdies Attentäter wurde in den USA verurteilt. In Israel wird ein Literaturfestival abgesagt. Und vielleicht steht hinter beidem die Frage: wie ernst muss oder sollte man Literatur nehmen? Wir finden: sehr ernst und tauschen uns deshalb in unserer aktuellen Folge dazu aus. Außerdem haben wir zwei Bücher über Wolken gelesen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und wir erinnern an Honoré de Balzac.
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Swissair-Blau
In Berlin gibt es eine neue Genossenschaft für Literatur. Benjamin Blümchen kommt mit neuen Folgen ins Fernsehen zurück und Elfie Donnelly beschwert sich über „Wokeness“. Und dann ist da noch Peter Bichsel, der vor Kurzem verstorbene Meister der kleinen Form und einer der ganz großen Nachkriegsautoren. Obwohl oder vielleicht auch gerade weil er nie viele Worte brauchte. Wir reden über all das und erinnern am Ende an seinen guten Freund Max Frisch.
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Hoffen und Verzweifeln
Nachrichten lesen macht keinen Spaß — die Welt wird immer schlimmer. Nur, was dann? Zwei Autorinnen setzen sich damit auseinander was es bedeutet in unserer aktuellen Zeit zu leben. Wir sprechen über „Hoffnung in der Dunkelheit“ von Rebecca Solnit und „Verzweiflungen“ von Heike Geißler. Außerdem erinnern wir an das bewegte Leben und die unfassbare Produktivität von Rose Ausländer. Cheers!
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Gegen die Sprachlosigkeit
Für unsere heutige Folge war Linn im Museum. Von dort hat sie uns einige Fakten über das Nomadenvolk der Samen mitgebracht. Um die geht es auch in Ann-Helèn Laestadius Roman „Die Zeit im Sommerlicht“. Wir sprechen über dieses wichtige Buch, über Gewalt, Wut und die Suche der Nachgeborenen nach einer eigenen Stimme. Außerdem diskutieren wir über Siegfried Unseld und Buchläden die aussehen wie Concept-Stores. Und wir erinnern an Harper Lee und ihre fast schon unglaubliche Lebensgeschichte.
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Mascha Unterlehberg im Gespräch (II)
Mascha Unterlehberg ist noch einmal bei uns zu Gast. Nach unserem letzten Gespräch über ihre Anfänge und ihr Debüt ("Wenn wir lächeln"), geht es diesmal um den Literaturbetrieb. Mascha Unterlehberg erzählt von Lesungen, dem ersten Moment mit dem eigenen Buch uvm. Außerdem verrät sie uns ihre liebsten Filme, Bücher und Musikstücke.
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Mascha Unterlehberg im Gespräch (I)
Heute zu Gast bei uns im kleinen Podcaststudio ist Mascha Unterlehberg. Vor ein paar Wochen erschien bei Dumont ihr Debütroman "Wenn wir lächeln". Der ist so großartig, dass wir unbedingt mit ihr darüber reden wollten. Außerdem geht's um ihre Anfänge als Schriftstellerin, wieso studieren manchmal die Freude am Lesen tötet uvm.
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Chias Dream Count
Chimamanda Ngozi Adichie hat ein neues Buch geschrieben. Der Hype ist so groß, dass Josef nicht widerstehen konnte. Ob sich die knapp fünfhundert Seiten gelohnt haben? Erfahrt ihr bei uns. Außerdem geht‘s um Adichies feministische Texte. Zudem freuen wir uns über Preise für Marlen Hobrack und Beate Tröger. Und erinnern an Samuel Beckett.
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Unendlicher Spaß
Die Buchmesse liegt eine Woche zurück — wir haben uns erholt und werfen einen Blick zurück. Es geht um Karl Ove Knausgard (sexy, große Worte), Andreas Platthaus (der Sieger der Herzen), volle Hallen (immer gut), Romantasy (ungeliebt vom Feuilleton) und vieles mehr. Außerdem gibt es Neuigkeiten im Fall Boualem Sansal. Und Bibliotheken sind jetzt der neue heiße Scheiß! Übrigens: wir erscheinen jetzt immer Freitags.
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ABOUT THIS SHOW
»Wasser und Buch« ist euer Podcast für literarische Grundbedürfnisse. Einmal in der Woche besprechen Josef Braun und Linn Penelope Rieger hier alles rund ums Buch. Wir stellen Neuerscheinungen vor, lesen Klassiker, diskutieren den letzten Literaturskandal genauso wie das Schreiben an sich. Bei uns seid ihr immer auf dem neusten Stand. Und manchmal gibt´s sogar Interviews mit tollen Gästen on top. Also wenn ihr wissen wollt, was beim Bachmannpreis schief läuft, wieso Orwells größte Tat vielleicht sein Garten war, und wer die besten Essays über Einsamkeit schreibt — dann schaltet ein.Unterstützt unsere Arbeit gern über: paypal.me/wasserundbuch
HOSTED BY
Linn Penelope Micklitz, Josef Braun
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