Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast podcast artwork

PODCAST · society

Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast

Die Werkspost ist der politische Salzburg-Kommentar aus der RadiofabrikDer Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und bringt die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht's zum Newsletter-Abo.In diesem Werkspost-Podcast, oder kurz Werkspodcast, vertiefen die Verfasser:innen des Newsletter-Kommentars das jeweilige Thema in einem Studiogespräch mit einem oder mehreren Gästen.Am Donnerstag nach der Newsletter-Aussendung ist der Werkspodcast um 18:30 Uhr auch auf der Radiofabrik zu hören. Finanziert aus Eigenmitteln der Radiofabrik, Mitteln des NKR

Publisher-supplied feed metadata · PodParley refreshed Aug 19, 2026 · Source feed

  1. 82

    Ein Denkmal für Arbeiterinnen und Arbeiter

    Mit dem geplanten „Gastarbeiter“-Denkmal erhält Salzburg erstmals eine öffentliche Würdigung jener Menschen, die maßgeblich zum wirtschaftlichen Aufbau Österreichs beigetragen haben. Gleichzeitig setzt das Denkmal ein seltenes Zeichen für die Anerkennung der Leistung arbeitender Menschen. Dass ÖVP und FPÖ das Projekt im Gemeinderat ablehnten, stößt auf Kritik – insbesondere die Haltung der ÖVP wirkt angesichts ihrer eigenen politischen Geschichte widersprüchlich. Thomas Neuhold spricht in dieser Episode mit Tarik Mete von der SPÖ über Arbeitsmigration und das neue Gastarbeiter:innendenkmal. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Ein Denkmal für Arbeiterinnen und Arbeiter“ von Thomas Neuhold lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Thomas Neuhold Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  2. 81

    United by music – oder die altbekannte Spaltung

    Das Motto des diesjährigen Eurovision Song Contest in Wien lautet „United by Music“. Doch wie geeint ist Österreich politisch tatsächlich? Zwischen Stadt und Land, Regierung und Opposition sowie neuen gesellschaftlichen Konfliktlinien zeigen sich deutliche Spannungen. Während in der Stadtregierung eine rot-rot-grüne Mehrheit regiert, sitzt in der Landesregierung ein schwarz beziehungsweise türkis-blaues Bündnis. Historisch standen sich vor allem die bürgerliche ÖVP und die sozialdemokratische SPÖ gegenüber. Heute prägen zusätzlich Themen wie Migration, Klimawandel, Teuerung, Feminismus oder queere Lebensrealitäten die politische Debatte. Doch Salzburg ist nicht neu gespalten, aufgrund von neuen Problemen verschieben sich lediglich die Konfliktlinien. Parteien, wie FPÖ, Neos, KPÖ+ und Grüne, decken diese neuen Themen und damit einhergehende Konflikte stärker ab, was sich auch im Wahlverhalten spiegelt. Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Politikwissenschaftler Reinhard Heinisch von der Uni Salzburg über die politische Polarisierung in Stadt, Land und Bund. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „United by music – oder die altbekannte Spaltung“ von Lukas Oberauer lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Lukas Oberauer Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  3. 80

    Zwischen Küche, Werkstatt und Secondhand-Läden

    In Salzburg gibt es Betriebe, die gesellschaftliche Verantwortung nicht nur propagieren, sondern sie auch leben: Das Restaurant Schmankerl in der Stadt Salzburg, die Second-Hand Shops Tao oder Anderskompetent mit ihren vielseitigen Projekten. All diese Initiativen geben Menschen, welche auf dem regulären Arbeitsmarkt kaum Chancen hätten, eine Perspektive und zeigen, dass Inklusion nicht von Mitleid, sondern von Mut und echtem Willen zur integrativen Teilhabe lebt. Diese Initiativen schaffen Selbstständigkeit, Zugehörigkeit und entlasten gleichzeitig das Sozialsystem. Und trotzdem kämpfen genau diese Projekte jedes Jahr ums Überleben, gefangen zwischen befristeten Fördertöpfen und endlosen Anträgen. Wenn soziale Einrichtungen mehr Zeit mit Bürokratie als mit Menschen verbringen, läuft etwas falsch. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass auch die Politik zeigt, was sie kann – mit langfristiger Unterstützung statt kurzfristiger Versprechen. Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Christian Moik, Geschäftsführer der Soziale Arbeit GmbH, über die Reintegration in den Arbeitsmarkt. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Zwischen Küche, Werkstatt und Secondhand-Läden“ von Lukas Oberauer lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Lukas Oberauer Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  4. 79

    Salzburg darf nicht zum Spielplatz für die Fantasien von Superreichen verkommen

    Milliardäre fühlen sich in Salzburg wohl. Nicht nur, weil sich die Oberen Zehntausend jeden Sommer bei den Salzburger Festspielen treffen, sondern weil man in dieser Stadt als reicher Mensch das Gefühl hat, sich alles kaufen zu können. Die Welterbe-Stadt verkommt zum Spielplatz für die Fantasien der Superreichen. Die linke Stadtregierung versucht seit zwei Jahren zumindest in einigen Bereichen die Stadt für alle zu gestalten. Mit dem räumlichen Entwicklungskonzept, neu gestalteten Plätzen und der Reduzierung des motorisierten Individualverkehr im Herzen der Stadt. Die Auswüchse des Betongolds, die Stadtgespräche über Löcher und die weniger ansehnlichen Seiten der touristischen Märchenstadt beleuchtet Alexandra Karner alias Schiaches Salzburg in ihrem Buch „Wie man Salzburg überlebt“. Im Podcast der Werkspost verrät sie, dass die grantigen Stadtbeobachtungen eigentlich eine Liebeserklärung an ihre Heimatstadt sind. Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Alexandra Karner alias @schiachessalzburg über die schönen und nicht so schönen Seiten der Mozartstadt. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Salzburg darf nicht zum Spielplatz für die Fantasien von Superreichen verkommen“ von Stefanie Ruep lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Stefanie Ruep Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  5. 78

    Was, wenn Hermann Gmeiner ein Nazi gewesen wäre?

    Das ist schnell gegangen: Im Oktober vergangenen Jahres wurde bekannt, dass der Gründer der SOS-Kinderdörfer, Hermann Gmeiner, wiederholt minderjährige Buben missbraucht haben soll. Die Hermann-Gmeiner-Straße wurde im Eiltempo umbenannt. Bei den Nazi-Straßen lässt sich die Stadt Salzburg Zeit. Seit Jahrzehnten diskutiert man in Salzburg die Rücknahme dieser Ehrungen. 2021 hat dann endlich eine Historikerkommission 13 besonders schwer belastete Namen für eine Umbenennung gelistet. Einst waren es zwar 66 Straßen und Plätze, aber über alle 66 spricht heute ohnehin niemand mehr. Thomas Neuhold spricht in dieser Episode mit Historikerin Eva Bammer über Gedenkkultur und dem Umgang mit belasteten Straßennamen. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Was, wenn Hermann Gmeiner ein Nazi gewesen wäre? von Thomas Neuhold lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Thomas Neuhold Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  6. 77

    Wer darf regieren?

    Jede Person, die in Österreich wählen darf, kann auch in ein Amt gewählt werden. Das ist ein unabdingbarer Grundpfeiler der Demokratie. Dass viele mit diesem Modus Operandi alles andere als zufrieden sind, konnte man jüngst bei der Bestellung von Maximilian Aigner als Landesrat für Landwirtschaft und Energie in Salzburg im vergangenen Dezember beobachten. Wenn ein 25-jähriger Lehrer, dessen — wenn man’s großzügig auslegt — bisher einschlägigste Tätigkeit der Vorsitz der Salzburger Landjugend war, eine solche zentrale Rolle in der Landesregierung einnimmt, ist Skepsis geboten. Das ist aber gar nicht der Knackpunkt. Die Kritik am Alter und der vermeintlichen Unreife eines Kandidaten verfehlt dabei den Kern der Sache. Spätestens seit der Ära Kurz wurde klar, dass Politiker*innen medial tauglich performen müssen, wollen sie erfolgreich sein. Inhalte sind in Zeiten der Hyperpolitik sowieso zweitrangig. Wenn also Edtstadler nach dem Antritt im Sommer 2025 verlautbaren ließ, dass die Salzburger Volkspartei jünger und weiblicher werden müsse, ist die Bestellung eines 25-jährigen Landesrats nur der konsequente Schritt einer Politikerin, die den Imagekampf gegen die FPÖ zusehends verliert. David Mehlhart spricht in dieser Episode mit Maximilian Aigner über seine politischen Ziele und seine Rolle als Landesrat. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Wer darf regieren?“ von David Mehlhart lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: David Mehlhart Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  7. 76

    Ein bisserl Klassenkampf in der Stadtplanung

    Wer wachen Auges durch die Stadt Salzburg geht oder radelt sieht es auch ohne Zahlen und Statistiken auf den ersten Blick: Die nördlichen Stadtteile Lehen, Elisabeth-Vorstadt, Itzling, Schallmoos sind tendenziell dicht verbaut, der Süden mit Morzg, Gneis, Hellbrunn, Nonntal, Salzburg-Süd ist tendenziell grüner. Im Norden ist die Verkehrsbelastung deutlich höher – hier führt die B1 mitten durchs Stadtgebiet. Kongruent zur Bebauungsdichte und Verkehrsbelastung ist die Sozialstruktur in der Stadt. In Itzling und in der E-Vorstadt ist der relative Anteil an Sozialhilfeempfängern und -empfängerinnen (Bedarfsorientierte Mindestsicherung) mehr als drei Mal so hoch wie in Morzg, Gneis, Leopoldskron oder Hellbrunn. Und natürlich ist auch der Anteil an Migranten- und Migrantinnen im Norden entsprechend höher als in den Villenvierteln im Süden. Vieles an dieser Aufteilung der Stadt ist historisch gewachsen, vieles aber auch den politisch Verantwortlichen der jüngeren Vergangenheit zuzuschreiben. Die neue rot-rot-grüne Stadtregierung hat dieses Ungleichgewicht erkannt und hat unter Federführung von Planungsstadträtin Anna Schiester (Bürgerliste) einen Entwurf für das Räumliche Entwicklungskonzept (REK) vorgelegt, nach welchem auch Wohnbauten in den südlichen Stadtteilen möglich sein sollen. Thomas Neuhold spricht in dieser Episode mit Stadt- und Raumplaner Bernhard Gugg über die räumliche Entwicklung der Stadt Salzburg. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Ein bisserl Klassenkampf in der Stadtplanung“ von Thomas Neuhold lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Thomas Neuhold Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  8. 75

    Salzburg könnte beim inklusiven Unterricht Vorreiter sein

    In der Debatte um Sonderschulen beharrt die Salzburger Landesregierung darauf, am getrennten Unterricht für Kinder mit Förderbedarf festzuhalten. Dabei ist inklusive Bildung ein Menschenrecht, das in der UN-Behindertenrechtskonvention verankert ist. Mit deren Ratifizierung hat sich die Republik verpflichtet, Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam zu unterrichten. Bildungslandesrätin Daniela Gutschi (ÖVP) bezeichnet die Kritik des unabhängigen Monitoring-Ausschusses und dessen Forderung nach einer gemeinsamen Schule für alle Kinder als „Sozialromantik“. Tatsächlich handelt es sich dabei nicht um eine idealistische Vision, sondern um ein völkerrechtlich verankertes Recht, das vielen Kindern weiterhin verwehrt bleibt. Salzburg könnte hier eine Vorreiterrolle einnehmen und inklusive Bildung konsequent umsetzen. Anstatt teure Doppelstrukturen aufrechtzuerhalten, sollte gezielt in die gemeinsame Schule investiert werden – um echte Inklusion endlich Realität werden zu lassen. Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Behindertenanwältin Christine Steger über Sonderschulen in Österreich. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Salzburg könnte beim inklusiven Unterricht Vorreiter sein“ von Stefanie Ruep lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Stefanie Ruep Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  9. 74

    Salzburg. Ein Land, reich an Energiearmut

    Energiearmut? Ja, das gibt es. Ganz besonders in Salzburg rutschen inzwischen auch Menschen aus der sogenannten Mittelschicht schleichend in die Energiearmut. Die ohnehin schon für Kürzungen und soziale Einsparungen bekannte Schwarz-blaue Landesregierung zeigt auch für das neue Jahr 2026 klar den sozialen Mittelfinger. Während man sich Dividenden in Rekordhöhe von der Salzburg AG auszahlen lässt, bleibt der Heizkostenzuschuss ein zweites Jahr in Folge auf weniger als die Hälfte gekürzt, sprich von 600 auf 250 Euro im Jahr. Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Marcel Kamlesh Singhal von der Salzburger Armutskonferenz über Energiearmut. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Salzburg. Ein Land Reich an Energiearmut“ von Lukas Oberauer lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Lukas Oberauer Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  10. 73

    Macht braucht Kontrolle

    Intransparenz, Politik im Modus des „eh schon wissen“ und Nepotismus gehören zu Österreich wie Kaiserschmarrn und Donauwalzer. Allesamt ein schlechtes Fundament für einen modernen Staat, der in erster Linie den Bürger:innen verpflichtet sein sollte. Dass es auch anders gehen kann, zeigt zum Beispiel der Landesrechnungshofes in Salzburg. Nicht nur sind die Berichte wenig zurückhaltend, wenn es darum geht, das Gebaren der Landesregierung und anderer öffentlicher Stellen zu evaluieren. So manches Prestigeprojekt wurde dort bereits als unwirtschaftlich gescholten. Dass das Land Salzburg beim Ankauf der Antheringer Au ordentlich über den Tisch gezogen wurde, war nicht allzu subtil zwischen den Zeilen zu lesen. Seit 2014 steht diesem Rechnungshof Ludwig Hillinger vor. Hillinger trat den Posten des Direktors in einer Zeit an, als sich die Wogen nach dem Salzburger Finanzskandal gerade zu glätten begannen. Um sich selbst über jeden Zweifel erhaben zu machen, trat Hillinger aus dem Cartellverband (CV) aus, um nicht den Anschein zu erwecken, seinem Cartellbruder und damlaigem Landeshauptmann Wilfried Haslauer zur Loyalität verpflichtet zu sein – ist mit Sicherheit ein Novum in der Alpenrepublik und könnte Vorbildwirkung haben. Mehr Transparenz sollte das Ziel aller Politikerinnen hierzulande sein. David Mehlhart spricht in dieser Episode mit Ludwig Hillinger, Direktor des Landesrechnungshofes. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Macht braucht Kontrolle“ von David Mehlhart lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: David Mehlhart Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  11. 72

    Der Salzburger Skitourismus bewirbt sich für den Darwin Award

    Weil sich die Österreicher:innen das Skifahren nicht mehr leisten können oder wollen, setzt der Salzburger Tourismus jetzt auf Skigäste aus den USA oder China. Doch in Zeiten des Klimawandels um Wintergäste auf den USA und aus China zu werben ist paradox. Die Anreise mit dem Flugzeug befeuert die Erderwärmung und zerstört somit die Lebensgrundlage des Skitourismus. Die Tourismusindustrie bewirbt sich damit selbst für den Darwin Award. Er wird normalerweise an Menschen verliehen, die sich durch verblüffenden Fehleinsatz von Urteilsvermögen selbst eliminieren. Trifft auch auf den Skitourismus zu: Im Angesicht der Klimakrise, von der er selbst hart getroffen ist, lockt er Leute an, die durch ihre Flugreise die Erderwärmung noch befeuern. Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Laura Anninger, Umweltjournalistin und  Autorin, über Wintersport in Zeiten des Klimawandels. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Der Salzburger Skitourismus bewirbt sich für den Darwin Award“ von Stefanie Ruep lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Stefanie Ruep Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  12. 71

    Sparkurs auf Kosten der Gesundheit

    Die Salzburger Landesregierung will Beschäftigten im Pflege- und Sozialbereich ihren Bonus streichen und stattdessen für das Landesbudget verwenden. Laut dem Soziallandesrat Wolfgang Fürweger (FPÖ) war der Bonus ein Ausgleich für die erhöhten Anforderungen an Beschäftigte während der Corona-Pandemie. Diese Anforderungen seien jetzt vorbei. Abgesehen davon, dass der Zuschuss inhaltlich wie gesetzlich weit über die Pandemie hinausgeht, sind wir vor weiteren Gesundheitskrisen nicht gefeit. Wenn wir jetzt die Situation in der Pflege verschlechtern, müssen wir im Ernstfall mit noch drastischeren Situationen rechnen. Das Steichen des Bonus könnte ihn auch österreichweit aufs Spiel setzen und zeigt, dass die in der Coronakrise gepriesene Wertschätzung der Pflege vergessen ist. Statt den Zuschuss zu kürzen, braucht es dauerhaft mehr Gehalt für alle im Gesundheits- und Sozialbereich. Flora Platzer spricht in dieser Episode mit Christoph Eschbacher, Betriebsrat bei der Lebenshilfe Salzburg, über den Pflegebonus. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Sparkurs auf Kosten der Gesundheit“ von Flora Platzer lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Flora Platzer Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  13. 70

    Selbstapplaus ist kein Regierungsprogramm

    Eine moderne Kommunikation steht vor der Herausforderung, eine Bevölkerung, die in ihrem Medienverhalten noch nie so heterogen war wie jetzt, bestmöglich zu erreichen. Gerade im Falle von Katastrophen ist das unerlässlich. Dass Ressourcen aufgewendet werden müssen, um diese 360°-Kommunikation reibungslos zu gewährleisten, ist alles andere als anrüchig. Das Problem des LMZ ist anders gelagert – wenngleich die Kritik am überbordenden Apparat und der großzügigen Ausstattung nicht gänzlich vom Tisch zu wischen ist. Mittelfristig mag sich eine derartige Kommunikation wohl positiv auf die eigene Bekanntheit und die damit verbundenen Sympathiewerte auswirken. Auf lange Sicht lassen sich Wähler*innen aber ungern eine heile Welt vorgaukeln. Zumal man bedenken muss, dass eine derartige Polit-Show mit öffentlichen Mitteln bestritten wird. Mit Heidi Huber steht nun zweifellos eine Frau an der Spitze des LMZ, die mehr als genau weiß, wo die Grenze zwischen PR, Journalismus und Kommunikation, die einzig im Dienste der Bürger*innen steht, verläuft. Dieses Wissen gilt es nun in die Praxis zu überführen. Ansonsten bewahrheitet sich das leicht abgewandelte Bonmot des ehemaligen ZiB-2-Moderators Robert Hochner, wonach die Rache der Journalist*innen am Landesmedienzentrum das Archiv ist – abermals. David Mehlhart spricht in dieser Episode mit Stefan Gadringer (Kommunikationswissenschafter von der Uni Salzburg) und Matthias Nagl (Journalist bei der Salzburger Kronen Zeitung)  über das Landesmedienzentrum. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Selbstapplaus ist kein Regierungsprogramm“ von David Mehlhart lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: David Mehlhart Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  14. 69

    Aufwachsen in Krisenzeiten

    Während Millionen in Tourismus und Standortmarketing fließen, bleibt die Jugendpolitik eine Randnotiz. Dabei wird die Zukunft nicht einfacher. Künstliche Intelligenz, Klimakrise, politische Spaltung – all das trifft Salzburgs Jugend mit voller Wucht. Laut dem Zukunftsreport „Salzburg 2034“ welcher vom What´s Next Institute im Auftrag der Jungen Wirtschaft Salzburg veröffentlicht wurde, verändern Automatisierung und KI besonders jene Berufe, in denen junge Menschen arbeiten. Wer keinen Zugang zu digitaler Bildung hat, wird abgehängt. Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich weiter. Reiche profitieren von immer mehr Vermögenszuwächsen, während der Rest der Gesellschaft mit stagnierenden Löhnen und steigenden Mieten kämpft. Die politische Polarisierung verstärkt das Gefühl, dass die Sorgen junger Menschen niemand hören will. Lukas Oberauer spricht mit Wolfgang Loidl, Sozialarbeiter beim Verein Spektrum, über das Aufwachsen in Krisenzeiten. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Aufwachsen in Krisenzeiten“ von Lukas Oberauer lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Lukas Oberauer Technik: Christian Veichtlbauer

  15. 68

    Schafft jetzt Platz für Radfahrerinnen und Fußgänger

    Die Versprechen im Arbeitsübereinkommen der Stadtregierung sind groß: Der Radverkehrsanteil soll von 23 auf 30 Prozent in der Stadt erhöht werden. Das Budget für Radwege wurde auf vier Millionen Euro verdoppelt. Und auch für Fußgänger sollte mehr Platz geschaffen. Mit der Rot-Rot-Grünen Stadtregierung gibt es die historische Chance etwas zu ändern. Nun muss Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) diese ergreifen und mutig die jahrelangen Baustellen im Rad- und Fußverkehr angehen. Ohne Mut wird sich im Salzburger Verkehr nichts ändern. Der Gewöhnungseffekt wird sich einstellen und die Unkenrufe der Altstadtkaufleute werden verstummen. Stefanie Ruep spricht mit dem neuen Koordinator für Aktive Mobilität, Samuel Felbermair, über Platz für Radwege und Fußgänger:innen in Salzburg. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Schafft jetzt Platz für Radfahrerinnen und Fußgänger“ von Stefanie Ruep lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Stefanie Ruep Technik: Christian Veichtlbauer

  16. 67

    Ungebeten, unangebracht

    In Österreich scheint noch nicht angekommen zu sein, dass verbale Übergriffe oft auch tatsächlich der Anfang physischer Grenzüberschreitungen sein können. Zwar gab es bereits auf Bundesebene einige Bemühungen, mehr Maßnahmen zum Schutz von Frauen und gegen sexuelle Belästigung generell zu fördern, doch wäre als Ergänzung ein konkretes Gesetz von Bedeutung. Der Salzburger Jugendlandtag 2024 sah das ähnlich und forderte eine Verankerung im Gesetz von Strafbeständen rund um Catcalling. Im Gespräch mit der Frauenbeauftragten der Stadt Salzburg, Alexandra Schmidt, thematisiert Natalija Traxler sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Ungebeten, unangebracht“ von Natalija Traxler lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Natalija Traxler Technik: Christian Veichtlbauer

  17. 66

    Rot-Rot-Grün steht auf wackeligen Beinen

    Ist also Rot-Rot-Grün schon am Ende? Nein. Das Budget 2026 werden die drei Parteien voraussichtlich gemeinsam tragen. Nach nur einem Jahr das gemeinsame Programm zu kippen, kann sich keine Fraktion politisch leisten. Spannend wird das Budget 2027 – quasi das Halbzeitbudget. Bleibt die SPÖ bei ihrer Linie und geht weiter auf Konfrontation, wird die KPÖ wohl abspringen. Dann müssten SPÖ und Bürgerliste versuchen, gemeinsam mit der ÖVP ein Budget zu basteln. Im Gespräch mit dem ehem. Büroleiter des Kurier in Salzburg, Roman Hinterseer, und David Mehlhart von der Radiofabrik bilanziert Thomas Neuhold ein Jahr rot-rot-grüne Stadtregierung in Salzburg. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Rot-Rot-Grün steht auf wackeligen Beinen“ von Thomas Neuhold lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Thomas Neuhold Technik: Christian Veichtlbauer

  18. 65

    Nebenbahnen sind nicht nebensächlich!

    Der Fortbestand von Nebenbahnen ist richtungsweisend in der Frage nach der Mobilitätswende, die an einem entscheidenden Punkt zu entgleisen droht. Während große Bahnprojekte verschoben und kleinere Strecken gleich ganz infrage gestellt werden, steht das Rückgrat regionaler Erreichbarkeit auf der Kippe. Sie gelten als unrentabel, zu wenig genutzt und zu teuer. Daher sollen die sogenannten Nebenbahnen oft gegen Busverbindungen eingetauscht werden. Doch wer das fordert, hat die Rechnung ohne den gesellschaftlichen, ökologischen und infrastrukturellen Wert der Nebenbahnen gemacht. Denn Züge sind nicht nur klimafreundlicher und verlässlicher als Busse. Strecken wie die Salzburger Lokalbahn zeigen, wenn man investiert statt streicht, steigen auch die Fahrgastzahlen. Trotzdem kürzt der Bund die Fördermittel aus budgetären Gründen massiv. Private Bahnen müssen Projekte redimensionieren, ausgerechnet jetzt, wo Klimaziele und Verkehrsverlagerung auf der politischen Agenda stehen sollten. Im Gespräch mit Martin Loidl vom Mobility Lab der Universität Salzburg thematisiert Flora Platzer unter anderem die Frage, welche Rolle Nebenbahnen im System des öffentlichen Verkehrs spielen. Mehr dazu könnt ihr auch im Werkspost-Kommentar „Nebenbahnen sind nicht nebensächlich!“ von Flora Platzer lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Flora Platzer Technik: Christian Veichtlbauer

  19. 64

    Clubkultur muss ins Licht!

    Salzburg steht wie kaum eine andere Stadt für Hochkultur: Festspiele, Mozart, barocke Kulisse und der ewige Klang von Sound of Music. Doch die Clubkultur geht dabei oft unter. Sie ist genauso Teil dieser Stadt, genauso bedeutend – aber kaum sichtbar und kaum gefördert. Clubkultur ist nicht nur nächtliches Feiern. Sie ist Rückzugsort, Freiraum, Begegnung. Für viele ist sie der sogenannte Third Space – ein Ort jenseits von Arbeit und zuhause, an dem man sich frei entfalten, ausprobieren und dazugehören kann. Gerade für queere, junge oder marginalisierte Menschen ist sie essentiell. Doch in Salzburg fehlt es an vielem: an politischen Visionen, an struktureller Unterstützung, an sicheren Räumen. Veranstalter:innen kämpfen mit fehlender Barrierefreiheit, Lärmbeschränkungen und einem Kulturbegriff, der Clubkultur meist nur mitmeint – aber selten mitträgt. Die Salzburger Club Commission setzt sich für die Szene ein, organisiert Workshops, fordert Förderungen und vernetzt Akteur:innen. Erste Erfolge wie die Abschaffung der Vergnügungssteuer in der Stadt zeigen, dass Veränderung möglich ist. Aber es braucht mehr. Im Gespräch mit Jonathan Zott vom Rockhouse und Sebastian Linz von der ARGEkultur thematisiert Lukas Oberauer unter anderem die Frage, wie es um die Clubkultur in Salzburg steht. Mehr dazu könnt ihr auch im Werkspost-Kommentar „Clubkultur muss ins Licht!“ von Lukas Oberauer lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Lukas Oberauer Technik: Christian Veichtlbauer

  20. 63

    Beim Geschäft mit dem Betongold wurde zu lange weggesehen

    Unter dem Deckmantel touristischer Entwicklung wurde in der Vergangenheit oft Stück für Stück und ohne Plan umgewidmet, tatsächlich aber mit Blick auf kurzfristige Gewinne für wenige. In vielen Gemeinden Salzburgs, insbesondere im Pinzgau, wurden über Jahre hinweg großzügig Flächen gewidmet – auf Druck von Investoren, mit dem Versprechen von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung. Doch statt nachhaltigem Tourismus entstanden Chalet-Geisterdörfer, Spekulationsruinen und juristische Baustellen. Hinter vielen dieser Projekte stecken sogenannte Buy-to-let-Modelle, die Investoren hohe Renditen versprechen. Jahrelang fehlte die Kontrolle und mit ihr ein klares politisches Konzept für Raumordnung und Bodennutzung. Bürgermeister entschieden über Widmungen, oft mit einem Auge auf die Gemeindekasse, aber selten mit einem Plan für die Zukunft. Spekulanten schufen an schönsten Flecken des Landes Projekte wie das Six-Senses-Resort am Pass Thurn – exemplarisch für eine Politik des Durchwinkens, in der Umwelt, Gemeinwohl und Rechtssicherheit oft das Nachsehen hatten. Erst ein verheerender Bericht des Landesrechnungshofs und ein Urteil des Verfassungsgerichtshofs brachten Bewegung ins System. Seit zwei Jahren gibt es eine zentrale Grundverkehrsbehörde – ein erster Schritt. Doch reicht das? Oder braucht es eine noch radikalere Neuausrichtung der Raumplanung, hin zu mehr Kontrolle, Transparenz und Verantwortung auf Landesebene? Im Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Simon Heilig-Hofbauer thematisiert Stefanie Ruep unter anderem die Frage, warum die Pleite der Alpine Familiy Group symptomatisch für den Ausverkauf der Heimat steht. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Beim Geschäft mit dem Betongold wurde zu lange weggesehen“ von Stefanie Ruep lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Stefanie Ruep Technik: Christian Veichtlbauer

  21. 62

    Qualität statt Quantität — löst man so das Tourismusproblem?

    Über 1,7 Millionen Tourist:innen besuchen jedes Jahr die Mozartstadt. Während das für Touristiker ein Grund zur Freude ist, werden Anwohner*innen immer wieder mit den negativen Seiten konfrontiert: steigende Immobilienpreise, eine Flut an Reisebussen und heillos überlaufene Plätze in der Altstadt. Zudem eine schleichende Homogenisierung des öffentlichen Raums, der sich zunehmend der Bedürfnisbefriedigung der Tourismusindustrie verschrieben hat. Das Ergebnis ist eine Einöde aus immergleichen Geschäften, durchsetzt mit Souvenirramsch. Die Tourismus Salzburg GmbH (TSG), deren alleiniger Gesellschafter die Stadt Salzburg ist, veröffentlichte im April 2025 das Strategiepapier „Vision Salzburg 2040 – Visitor Economy Strategie für Qualitätstourismus“. Die Visitor Economy – so das Konzept – sei ein ganzheitlicher Ansatz bei dem es darum gehe, „das Zusammenspiel von Einheimischen, Gästen, Unternehmen und die Ausgewogenheit des Wirkens des Tourismus auf den öffentlichen Raum und die Stadtraumgestaltung“ zu berücksichtigen. Die Stadt sollte, ganz im Sinne des eigenen Anspruchs, dafür Sorge tragen, dass die Altstadt und angrenzende Stadtteile wieder wirklich eine Stadt werden – und sich nicht vollends in ein potemkinsches Dorf mit pittoresken Barockfassaden verwandeln. Im Gespräch mit Tourismusforscher Kurt Luger und Fremdenführerin Inez Reichel thematisiert David Mehlhart unter anderem die Frage, wie nachhaltiger Tourismus gestaltet werden könnte und geht näher auf das Konzept „Vision Salzburg 2040“ ein. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Qualität statt Quantität — löst man so das Tourismusproblem?“ von David Mehlhart lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: David Mehlhart Technik: Christian Veichtlbauer

  22. 61

    Wir müssen mit unserer Sprache bewusster umgehen

    Sprache ist nie neutral, denn sie prägt, wie wir denken. Und unser Denken bestimmt, wie wir handeln. Genau darin liegt ihre Macht – und ihre Verantwortung. Politisches Framing macht es sich zunutze: Mit wenigen Worten wird ein neuer Deutungsrahmen geschaffen – für dieselbe Realität, aber mit ganz anderer Wirkung. Gleichzeitig ist Sprache immer im Wandel und lebendig. Dialekte sind dabei ein Gegengewicht zum globalen Einheitsbrei. Sie tragen Identität, Humor und Geschichte in sich. Doch geraten sie durch die allgegenwärtige Standardsprache unter Druck. Der Versuch die Dialekte zu konservieren kann keine Lösung sein – aber sie bewusst zu sprechen, zu leben, das schafft Raum für Wandel ohne Verlust. Was ist der Unterschied zwischen Standartsprache, Umgangssprache und dem Dialekt? Gibt es so etwas wie Cockney – ein Dialekt, der hauptsächlich in den Arbeitervierteln Londons gesprochen wird – auch im Österreichischen? Was kann man zum Erhalt des Dialekts tun? Ist der Dialekt ein Gegenpol zur globalen Vereinheitlichung? Und hat der Dialekt ein reaktionäres Image? Diese und weitere Fragen thematisiert Thomas Neuhold im Gespräch mit Sprachwissenschaftler Hannes Scheutz von der Universität Salzburg. Mehr dazu, wie die Sprache unsere Welt formt, könnt ihr auch im Werkspost-Kommentar „Wir müssen mit unserer Sprache bewusster umgehen“ von Thomas Neuhold lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Thomas Neuhold Technik: Christian Veichtlbauer

  23. 60

    Laptopverbote in Lokalen – Konsumfreie Orte fehlen!

    Ob Student*in, Selbständige*r oder Angestellte*r, wer daheim nicht in Ruhe arbeiten kann, oder einen Tapetenwechsel braucht, dem kommen gemütliche Cafés gelegen. Immer öfter findet man dort aber vor allem in Uni-Nähe Schilder mit durchgestrichenem Computer darauf.  Die steigenden Preise betreffen auch die Gastronomiebetreibenden. Dennoch leiden vor allem Studierende unter den Laptopverboten in Lokalen. Die Laptopverbote von Lokalbetreiber*innen zeigen, dass es zu wenig konsumfreie Arbeitsräume gibt. Es ist bekannt, dass Ortswechsel beim Lernen sehr förderlich sind und daher betrifft vor allem jene, die keine große Wohnung haben. Sie können sich nicht zu Hause einfach Räume zum Lernen schaffen. Es ist daher sehr wichtig konsumfreie Cafes, Bars und Räume zu schaffen. In der neuen Werkspost spricht Flora Platzer mit Sonja Danner (m.) und Franziska Kinskofer (r.) vom PLUSTRACK-Team der Uni Salzburg über konsumfreie Räume, was die PLUStrack-Community ist und was sie bietet. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Flora Platzer Technik: Christian Veichtlbauer

  24. 59

    Wo bleibt der Aufschrei?

    Die Geschichte der queeren Community in Salzburg ist eine des Widerstands, der Sichtbarmachung, aber auch des Mutes. Seit den 1980er-Jahren setzen sich Gruppen wie die HOSI Salzburg für Sichtbarkeit, Rechte und Schutz queerer Menschen ein. Diskriminierung erleben queere Menschen jedoch nach wie vor alltäglich, sei es in Beruf, Familie, im Gesundheitsbereich oder bei der Wohnungssuche. Ende März 2025 wurde nicht nur in Salzburg, sondern österreichweit ein rechtsextremes Hassnetzwerk aufgedeckt, das systematisch queere Menschen jagte. Eine Reaktion der Landesregierung gab es weder politisch noch symbolisch, die Opfer bleiben im Schatten. Diese extremen Gewaltverbrechen müssen ein Wendepunkt sein – für eine Politik, die queere Menschen schützt, und für eine Gesellschaft, die sich dem Hass entgegenstellt. In der neuen Werkspost spricht Lukas Oberauer mit Conny Felice, der Geschäftsführung der HOSI Salzburg, über das im März 2025 aufgedeckte Hassnetzwerk, den Schutz queerer Menschen und die Reaktion der Salzburger Landesregierung. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Lukas Oberauer Technik/Produktion: Christian Veichtlbauer

  25. 58

    Die Herdprämie ist für Frauen ein Rückschritt

    Seit Mai 2023 regiert in Salzburg eine Schwarz-blaue Regierung und für die Kinderbetreuung ist FPÖ-Chefin Marlene Svazek zuständig. Ein Vorhaben, das die Freiheitlichen in das Regierungsprogramm gebracht aber noch nicht umgesetzt haben, ist das sogenannte Berndorfer Modell, bei dem Eltern gefördert werden sollen, die ihre Kinder zu Hause betreuen. Kritikerinnen nennen dieses Vorhaben Herdprämie. Was nach Wahlfreiheit klingt, ist ein Rückschritt für Frauen. Denn wo echte Betreuungsangebote fehlen, ist zuhause bleiben oft keine Wahl, sondern die einzige Option. Durch die ungleiche Verteilung von sogenannter Care Arbeit haben Mütter weniger Karrierechancen und sind viel öfter von Altersarmut betroffen. Auch auf den Arbeitsmarkt und die Kinder hat der Bonus fürs Daheimbleiben Auswirkungen. Statt in eine altmodische „Herdprämie“ zu investieren, brauchen wir flächendeckende Kinderbetreuung, echte Wahlfreiheit und gerechte Aufteilung von Care-Arbeit. Denn das geplante Modell zementiert Rollenbilder und verschärft die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen. In der neuen Werkspost spricht Stefanie Ruep mit der Referentin für Frauenpolitik der Salzburger Arbeiterkammer Ines Grössenberger darüber, warum die Herdprämie die Frauenpolitik um Jahrzehnte zurückwirft. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Stefanie Ruep Technik/Produktion: Christian Veichtlbauer

  26. 57

    Mehr als nur ein Loch im Berg

    Wolfgang Porsche, Milliardär und einflussreicher Automobilmanager, will sich einen Tunnel samt Garage für etwa zehn Fahrzeuge in den Kapuzinerberg bauen lassen, um so seine Liegenschaft, das Paschinger-Schlössl — besser bekannt als die Stefan-Zweig-Villa — bequem per Automobil erreichen zu können. Kostenpunkt für diese Bewilligung: einmalig 40.000 €. Die Baukosten von rund zehn Millionen Euro will Wolfgang Porsche aus der Privatschatulle stemmen. Ab 2023 wurden bereits entsprechende Vereinbarungen mit der Stadt getroffen. Doch im Februar dieses Jahres kam das Projekt ins Stocken. Immer mehr Details wurden der Öffentlichkeit bekannt, die sämtliche Beteiligte nicht im besten Licht erscheinen ließen. Seitdem avancierte der Porsche-Tunnel zu einem Symbol dafür, wie ökonomische Potenz demokratische Standards hintertreiben kann. Warum dieses Vorhaben nicht nur Aktivisten auf den Plan ruft, sondern auch die Stadtpolitik spaltet, was an den Vorwürfen von Hinterzimmer-Deals dran ist – und warum das Projekt längst zum Symbol für die Macht der Superreichen geworden ist – darüber spricht David Mehlhart in der neuen Ausgabe der Werkspost mit Gisela Zeindlinger, der Initiatorin der Petition gegen den Tunnel. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: David Mehlhart Technik/Produktion: Christian Veichtlbauer

  27. 56

    Baustelle Pressefreiheit

    Unabhängige Medien gehören zu den großen gesellschaftlichen Errungenschaften. Zurecht gelten sie als eine wichtige Säule der Demokratie, welcher die Aufgabe zukommt, gesellschaftsrelevante Themen anzusprechen und kritisch zu beleuchten. Doch was ist, wenn diese Säule angesichts politischer und ökonomischer Herausforderungen zu bröckeln beginnt? Wie können österreichische Medien unabhängig arbeiten? Und welche Rolle spielen dabei sogenannte freie, nicht-kommerzielle Medien? Darüber spricht Natalija Traxler in der neuen Ausgabe der Werkspost mit Martin Wassermair, Generalsekretär Reporter ohne Grenzen Österreich und Politikredakter bei dorfTV, sowie mit Sophie Huber-Lachner, Geschäftsführerin bei FS1. Die Videoaufzeichnung des Gesprächs gibt es übrigens von Samstag, 3. Mai 2025 bis Fr 9. Mai 2025 auch im TV-Programm bei FS1. (Weitere Infos: https://fs1.tv/tv-programm/) — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Natalija Traxler Technik/Produktion: Carla Stenitzer

  28. 55

    Durchstarten ohne Flughafen

    Kurzstreckenflüge sind eines der klimaschädlichsten Fortbewegungsmittel. Trotzdem steht der Einsatz für den Flug Salzburg-Wien im Regierungsübereinkommen der schwarz-blauen Salzburger Landesregierung. Die Flugverbindung nach Wien wird von Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und zuletzt auch der Salzburger SPÖ immer wieder gefordert. Doch erst im März 2020 mussten die Austrian Airlines alle Inlandsflüge unter 300 Kilometer streichen, wenn die Strecke in drei Stunden mit dem Zug zurückgelegt werden kann. Das war die Bedingung für 450 Millionen Euro, die der Bund zahlte, um die Fluggesellschaft vor dem Konkurs zu retten. Wie ist die Sinnhaftigkeit der Flugverbindung Wien-Salzburg? Wie ist deren Klimabilanz? Welche Auswirkungen hat der Flughafen auf Stadt und Region? Kann der Salzburger Flughafen einfach aufgelassen werden und welche Faktoren wären dabei zu beachten? Darüber spricht Flora Platz in der neuen Ausgabe der Werkspost mit Martin Loidl vom Mobility Lab der Universität Salzburg und Erik Schnaitl, Mitbegründer des Vereins Fairkehr. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Flora Platzer Technik/Produktion: Christian Veichtlbauer

  29. 54

    In Salzburg raucht es sich kriminell!

    Die Werkspost widmet sich dem 1-jährigen Jubiläum der Cannabis-Legalisierung in Deutschland und deren Auswirkung auf Salzburg. Das illegal halten von Cannabis reicht aber der Politik vor allem der Salzburger Landesregierung mal so gar nicht, panisch wurden zum April 2024 die Grenzen zu Bayern streng kontrolliert, man hatte Angst vor Cannabisschmuggel nach Salzburg. Dabei stellen sich aber Fragen: Hat man überhaupt mitbekommen, dass der Handel und Verkauf von Cannabis gar nicht erst legalisiert wurden? Kam es nach der Gesetzesänderung in Deutschland zu mehr Abhängigen? Waren die vermehrten Grenzkontrollen nach Bayern berechtigt? Wie sieht es mit dem Jugendschutz aus? kriminalisiert das Verbot hierzulande? Und inwiefern hat die Liberalisierung in zum Beispiel Deutschland, Italien oder der Schweiz Auswirkungen auf Österreich? Darüber spricht Lukas Oberauer in der neuen Ausgabe der Werkspost mit Eckhart Falkensteiner, von der Suchthilfe Salzburg. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Lukas Oberauer Technik/Produktion: Christian Veichtlbauer

  30. 53

    Die Stadt geht entschlossen gegen illegale Airbnb-Vermietung vor – warum nicht auch das Land?

    Die Werkspost widmet sich der Zweckentfremdung von Wohnraum durch Airbnb oder andere Vermietungsplattformen. Die Stadt Salzburg geht mit scharfen Kontrollen und Strafen gegen die illegale Vermietung von Wohnungen vor. Zwei Mitarbeiterinnen der Stadt, zwei Kontrolleure und ein Jurist leisten teils Detektivarbeit, um illegal auf Airbnb und Co. vermietete Wohnungen aufzuspüren und die Vermieter rechtlich zu belangen. Mit strengeren gesetzlichen Regeln könnte sich die Stadt auch die Detektivarbeit sparen. Wie will die Stadt mit scharfen Kontrollen Wohnungen, die nur kurzzeitig vermietet werden wieder auf den allgemeinen Wohnungsmarkt bringen? Was sind die rechtlichen Folgen für die Vermieter:innen? Wie hoch sind die Strafen und was passiert mit dem so eingenommenen  Geld? Darüber spricht Stefanie Ruep in der neuen Ausgabe der Werkspost mit Johannes Holztrattner, Jurist im Baurechtsamt der Stadt Salzburg. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Stefanie Ruep Technik: Christian Veichtlbauer

  31. 52

    Dreckiges Geld

    Wenn es nach der FPÖ geht, soll ab 2026 das kleine Glücksspiel in Salzburg legal sein. Salzburger*innen ab 18 Jahren dürfen ihr Geld dann in bis zu 472 konzessionierte Glücksspielautomaten werfen. Spätestens aber wenn man abhängig ist, ist es mit der Freiheit nicht mehr weit her. Eher das Gegenteil ist der Fall. Von den privaten, wie gesellschaftlichen Folgekosten ganz zu schweigen. Auf individueller Ebene stellt die Glückspielabhängigkeit einen Kontrollverlust dar. Das Glücksspiel übernimmt zunehmend die Kontrolle über die Betroffenen, statt umgekehrt. Doch welche Rolle spielt der Staat in diesem Zusammenhang? Wie kann er durch klare gesetzliche Grenzen dazu beitragen, die Gefahren für die Betroffenen zu mindern und das Gemeinwohl vor den Interessen der Anbieter zu schützen? Darüber und über die Hintergründe des kleinen Glücksspiels spricht David Mehlhart mit Tina Treschnitzer, klinische Psychologin an der CDK, in der neuen Ausgabe der Werkspost. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: David Mehlhart Technik: Christian Veichtlbauer

  32. 51

    Mehr öffentliche Toiletten in Stadt und Land!

    Salzburg braucht mehr öffentliche Toiletten. Jüngste Bemühungen der Stadt sind ein erster Schritt. Toiletten können nicht nur Städte lebenswerter machen, sondern auch das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel erleichtern. Trotzdem fehlen sie ab dem Stadtrand an Haltestellen oft gänzlich. Auf die Toilette zu gehen, ist ein Grundbedürfnis, das kostenlos sein sollte. Zu wenige WCs schränken die Bewegungsfreiheit ein. Laut der Firma Öklo sind Gemeinden nicht verpflichtet, öffentliche Toiletten bereit zu stellen. Wer in der Öffentlichkeit aufs Klo geht, macht sich aber strafbar. Umso wichtiger ist es, dass Gemeinden in Stadt und Land Toiletten als unverzichtbaren Teil der Infrastruktur fördern. Wie eine WC-Strategie für Salzburg aussehen kann, thematisiert Flora Platzer im Gespräch mit Katharina Pichler, Mitarbeiterin im Büro des Vizebürgermeisters, die das Projekt „Nette Toilette“ in der Stadt Salzburg abwickelt. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Flora Platzer Technik: Christian Veichtlbauer

  33. 50

    Die politische Blockadehaltung ändert nichts am Stau

    Stadt und Land müssen nach der Absage des S-Links beim Verkehr wieder zusammenarbeiten. Sich nun politisch zu beflegeln oder zu schmollen, bringt nichts. So würde man den Stillstand der letzten Jahre beim Stauproblem in der Landeshauptstadt weiter ein zementieren. Nun sollte es zumindest für schnell umsetzbare Verbesserungen einen politischen Schulterschluss geben. Die rot-rot-grüne Stadtpolitik versucht nach dem aus des S-Links kleine Schritte zu gehen. Und was macht das Land? ÖVP und FPÖ machen die Neutorsperre, für die sie nicht mal zuständig sind zum Thema im Landtag und fordern die Verkehrsberuhigung erneut zu überdenken. Wie bessere Rahmenbedingungen für den Ausbau der Radwege aussehen könnten, erklärt Verkehrs- und Planungsstadträtin Anna Schiester (Bürgerliste) im Gespräch mit Stefanie Ruep. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Stefanie Ruep Technik: Christian Veichtlbauer

  34. 49

    Den Verkehr sozial denken

    Meist werden für den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, der Rad- und Fußgängerinfrastruktur Klima- und Umweltargumente ins Treffen geführt. Fallweise kommt als Argument für die Abkehr von der aufs Automobil fixierten Planung auch die Lebensqualität ins Spiel. Das alles ist richtig, greift aber zu kurz. Verkehrspolitik ist auch ganz wesentlich Sozialpolitik. Auch wenn sie gerne als Radfahrerstadt bezeichnet wird, ist Salzburg nach wie vor eine Autofahrerstadt. Diese Ausgabe der Werkspost sieht mit Verkehrsplaner Peter Weiss genauer hin: Wie ist der Zustand des Salzburger ÖV-Netzes? Kann die Idee der sogenannten Superblocks eine Lösung für die Verkehrs-Misere sein und welche sonstigen Ideen gibt es für die Verbesserung der Situation?  Über diese und weitere Fragen spricht Thomas Neuhold mit dem Verkehrsplaner Peter Weiss in der neuen Werkspost. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Thomas Neuhold Technik: Christian Veichtlbauer

  35. 48

    Sparen, Kürzen, Finanzierungsstopps

    Leistungen des Sozialsystems für bestimmte Gruppen zu streichen, diese Diskussionen gibt es in immer wieder. Stichwort: Arbeitslosengeld. Warum funktionieren Aussagen wie diese im Wahlkampf so gut? Wie sinnvoll sind Kürzungen im Sozialbereich überhaupt? Reichen diese aus, um ein Staatsbudget zu sanieren? Welche konkreten Folgen haben Kürzungen in Sozialarbeit und Pflege? Was machen Länder wie Norwegen oder Finnland anders und welche grundsätzlichen Unterschiede lassen sich hier in der politischen Bildung – aber auch in der Art politische Diskussionen zu führen – festmachen?  Über das Verhältnis zwischen Staat und Markt und das österreichische Sozialsystem spricht David Mehlhart mit dem Rechts- und Politikwissenschaftler Nikolaus Dimmel. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: David Mehlhart Technik: Jakob Widerin und Christian Veichtlbauer

  36. 47

    Einwegpfand ist nur der Anfang

    Österreich führt Pfand auf Einwegflaschen ein. Solange wir Verpackungen nur einmal verwenden, ist es das mindeste, die Rohstoffe zu verwerten. Für Müllvermeidung muss deshalb die klimafreundlichste Verpackungsform gestärkt werden: regionales Mehrweg. Die “Single Use Plastics Directive” (Einwegkunststoff-Richtlinie) der EU trat 2019 in Kraft und ist die Grundlage für die 2023 beschlossene Einwegpfandverordnung der Bundesregierung. Österreich hatte bis dato ein vorbildliches Verpackungssammelsystem. Allerdings können damit die vorgegebenen EU-Quoten nicht erreicht werden. Deswegen gilt ab 1. Jänner 2025 das neue Pfandsystem. Ist diese neue Regelung nur gut gemeint oder auch gut durchdacht? Warum wir in Zukunft unsere Dosen nicht mehr quetschen dürfen und was die neue Regelung sonst noch für jede:n von uns bedeutet: Das klärt Flora Platzerim Gespräch mit Nicole Berkmann, Unternehmenssprecherin bei SPAR. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Flora Platzer Technik: Christian Veichtlbauer

  37. 46

    Die Sozialdemokratie zerbröselt

    Angesichts des Rücktritts von gleich drei Landesparteivorsitzenden im Herbst diesen Jahres, nach mehreren verlorenen Wahlgängen und angesichts parteiinterner Turbulenzen fragt Thomas Neuhold beim ehemaligen Salzburger SPÖ-Landesparteivorsitzenden und Ex-Wüstenrot-Chef  Wolfgang Radlegger ganz grundsätzlich nach: Was ist da los mit der Sozialdemokratie? In dem 25-Minuten-Podcast nimmt Radlegger umfassend und grundsätzlich zur Situation der Sozialdemokratie in Österreich und Westeuropa Stellung. In Richtung SPÖ kritisiert Radlegger dabei, dass diversen Parteigremien und Funktionäre zwar über ihre Arbeit via Mail und neue Medien informierten, darüber aber auf den persönlichen Kontakt zu den Menschen vergessen würden. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Thomas Neuhold Technik: Christian Veichtlbauer

  38. 45

    Die Stadt gemeinsam gestalten

    Große Bauvorhaben und städteplanerische Entscheidungen stehen in der Stadt Salzburg an. Das Neutor soll für den Durchzugsverkehr gesperrt, der Rot-Kreuz-Parkplatz an der Salzach aufgelassen und in Maxglan eine der größten verbliebenen Baulandreserven der Stadt mit rund 500 Wohnungen bebaut werden. Menschen einzubeziehen, wenn es um die Nutzung und Gestaltung von Stadträumen geht, bringt einen Mehrwert. Doch es braucht zuvor die politische Entscheidung für Veränderung. Die Bürgerbeteiligung sollte nicht auf einfache JA-oder-NEIN-Fragen reduziert werden. Stattdessen könnte echte Beteiligung in einem wertschätzenden Dialog über das WIE stattfinden. Warum das so wichtig ist, diskutiert Stefanie Ruep mit Sarah Untner von raumsinn in dieser Folge der Werkspost.  — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Stefanie Ruep Technik: Christian Veichtlbauer

  39. 44

    Wohnbauförderung neu

    Eines der mächtigsten Mittel, das die Politik zur Verfügung hat, um den Missständen am Wohnungsmarkt den Kampf anzusagen, ist die Wohnbauförderung. Auf eine Neufassung dieser hat sich die schwarz-blaue Koalition im Landtag Anfang Oktober geeinigt. Anfang 2025 soll das entsprechende Gesetz dann beschlossen werden. Rund 200 Millionen Euro will die schwarz-blaue Landesregierung im kommenden Jahr in die Hand nehmen, um Salzburger*innen beim Traum vom Eigenheim zu unterstützen. Eine Menge Geld, mit der sich viel bewirken ließe. Die neue Wohnbauförderung bleibt aber hinter ihren Möglichkeiten zurück und führt am Ende abermals zu einer Umverteilung von unten nach oben. Das Schaffen von leistbarem Wohnraum ist ein Grundbedürfnis und müsste der Politik ernst sein. Die neue Salzburger Wohnbauförderung sollte hier ansetzen. Doch tatsächlich sei es so, dass wissenschaftliche Daten ignoriert würden, meint Rechtsanwalt und Experte für Miet- und Wohnrecht, Dominik Öllerer, im Gespräch mit David Mehlhart. Er nennt die geplanten Maßnahmen sogar einen demokratiepolitischen Rückschritt. Wie Öllerer zu diesem Schluss kommt, wie die Salzburger Wohnbauförderung ab 2025 aussehen soll, welche Herausforderungen es gibt und was dringend getan werden müsste, um Wohnraum wieder für alle leistbar zu machen, darum geht es in der aktuellen Ausgabe der Werkspost. —- Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. —- Redaktion: David Mehlhart Technik: Christian Veichtlbauer

  40. 43

    Schluss mit voreiligen Schüssen!

    Es ist allerhöchste Zeit für eine Neuregelung der österreichischen Jagdgesetze. Laufend werden nicht nur in Salzburg geschützte Tierarten leichtfertig zum Abschuss freigegeben. Naturnahe, artenreiche Wälder sind klimaentscheidend. Ein Bundesjagdgesetz könnte grausame Jagdmethoden abschaffen und einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Diese Ansicht vertreten die Initiator:innen des Volksbegehrens für ein Bundesjagdgesetz. Was das Volksbegehren fordert und welche Details der kürzlich beschlossenen Salzburger Jagdverordnungen die Organisator:innen des Volksbegehrens als rechtswidrig ansehen, darüber spricht Flora Platzer in der aktuellen Ausgabe der Werkspost mit Andrea Hagn, Umweltbiologin und Mitkoordinatorin des Volksbegehrens. Die Werkspost hat sich auch in der Vergangenheit schon mit dieser Thematik beschäftigt. Zum Beispiel mit der Vogelabschussverordnung oder der Schwächung der unbequemen Umweltanwaltschaft  — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Flora Platzer Technik: Christian Veichtlbauer

  41. 42

    Ein (erneutes) eindeutiges Bekenntnis

    Kaum eine:r kennt sie, noch weniger singen sie und trotzdem wurde ihr ein eigenes Gesetz zuteil. Die Rede ist von der Salzburger Landeshymne. Dass der Komponist Ernst Sompek Mitglied im NS-Lehrerbund war und Antisemiten protegierte, scheint die Landesregierung wenig zu stören. Ein offener Brief der IG Autorinnen und Autoren im April 2023 an die Landeshauptleute wies darauf hin, dass fünf der acht Landeshymnen von NS-Parteigängern beziehungsweise mehr oder minder rabiaten Antisemiten verfasst wurden. Bearbeitungen und Adaptionen der Hymnen sind von Nöten. Doch warum beharren manche Personen in der Politik so sehr auf die Landeshymne?  Diese und weitere Fragen thematisiert David Mehlhart in dieser Ausgabe der Werkspost im Gespräch mit Ludwig Laher, der maßgeblich an dem offenen Brief der IG Autorinnen und Autoren beteiligt war. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: David Mehlhart Technik: Christian Veichtlbauer

  42. 41

    Salzburg, eine Stadt der Jugend?

    Salzburg hat nicht den Ruf, eine Stadt für junge Menschen zu sein. Saisonal besuchte Festspielwohnungen und Investments in Betongold führen zu exorbitant teuren Mieten, im Stadtbild dominieren die Touristinnen und Touristen, Sound of Music, Mozart und die Festspiele sind die kulturellen Zugpferde. Barock wirkt dementsprechend nicht nur die Kulisse der Altstadt, sondern auch das Image der Stadt. Doch die Stadtregierung hat aktuell mehrere Chancen, um Platz für junge Menschen in der Innenstadt zu schaffen. Die sollte sie nutzen. Ist Salzburg eine lebenswerte Stadt für junge Menschen? Was braucht es für Jugendliche in Salzburg? Und was sagen die Landeschülervertreterin Nina Proft und der Landesschülervertreter Marcus Gallei dazu? Diese und weitere Fragen thematisiert Stefanie Ruep in dieser Ausgabe der Werkspost.  — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch.

  43. 40

    Rettungspaket für Berghütten und Wege ist erst der Anfang

    Am Berg ist die dramatische Veränderung aufgrund der Klimakrise schon längst angekommen. In den Alpen wird bereits ein Temperaturanstieg von über zwei Grad gemessen. Durch den schmelzenden Permafrost bröckeln die Berge, extreme Unwetterereignisse zerstören Wege und Hütten müssen wegen Trockenheit schließen. Die Alpinen Vereine in Österreich haben einen Notruf aus den Alpen abgesetzt. Aufgrund des Klimawandels drohen einige Hütten und Wege buchstäblich wegzubröckeln. Der Erhalt der alpinen Infrastruktur wird immer schwerer und kann ohne zusätzliche Hilfe nicht mehr gewährleistet werden. Deshalb rufen Alpenverein, Naturfreunde und der Österreichische Touristenklub die Bundesregierung in einer Petition dazu auf ein finanzielles Rettungspaket in der Höhe von 95 Millionen Euro zu schnüren. Knapp 85.000 Menschen haben diese bereits unterzeichnet. Zu Gast bei Stefanie Ruep im Podcast der Werkspost ist Ludwig Eichinger, Referent für Hütten und Wege beim Alpenverein Salzburg. Petition: Notruf aus den Alpen — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch.

  44. 39

    Für mehr Vielfalt in Feld und Flur!

    Flächen natürlicher zu gestalten, ist essenziell für eine klimafitte Zukunft. Doch für Naturschutz sind in Österreich die Bundesländer zuständig. Diese wollten mehrheitlich das EU-Renaturierungsgesetz blockieren. Doch das Gesetz ist lediglich das Mindestmaß weitsichtiger Klimapolitik, meint Flora Platzer. Und unsere Aufgabe besteht darin, unser Ökosystem widerstandsfähiger zu machen. Doch wie kann uns das gelingen? Und welche Rolle spielt das Renaturierungsgesetz dabei? Welche Punkte sind kritisch zu sehen? Und ist das Gesetz genug oder braucht es weit mehr? Diese Fragen beantwortet Winfrid Herbst, Vorsitzender des Naturschutzbunds, im Interview mit Flora Platzer.  — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch.

  45. 38

    Gedenkkultur ohne Antifaschismus ist zu wenig

    Kommendes Jahr jährt sich die Befreiung vom Nationalsozialismus durch die Truppen der Alliierten im Jahr 1945 zum 80. Mal. Landauf und landab wird vielerorts im Kleinen wie im Großen gedacht und erinnert werden. Inzwischen hat sogar die ÖVP die Erinnerungskultur entdeckt. Bleibt die Frage: Was soll die ganze Erinnerungskultur, wenn sie keine Wirkung im politischen Jetzt hat? Zu Gast bei Thomas Neuhold im Podcast der Werkspost ist Robert Obermair von, aktiv im APC-Team, Salzburg Koordinator bei erinnern.at und Postdoc im Fachbereich Geschichte an der Universität Salzburg. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch.

  46. 37

    Kerzenfabrik für immer!

    Ein selbstverwaltetes Kulturzentrum in Salzburg braucht es auf Dauer. Die Stadtregierung ist der freien Szene auch noch einen zentralen Raum schuldig… Eine Zwischenlösung bietet derzeit die Kerzenfabrik in Salzburg Schallmoos, in der Künstlerinnen und Künstler verübergehend einen Arbeits- und Veranstaltungsort gefunden haben. Betrieben wird das Haus von der SUPER Initiative. Diese stellt als Hauptmieterin den Kulturschaffenden die Räumlichkeiten zu günstigen Konditionen zur Verfügung und schafft so eine erfolgreiche Form der Zwischennutzung. Mit der Kampagne “Macht Platz!” wird versucht, einen Raum in der Stadt Salzburg zu finden, mit dem die Künstler*innen eine dauerhafte Nutzungsmöglichkeit anstreben. Wie so ein Raum aussehen könnte, bespricht Stefanie Ruep im Werkspost Podcast mit Stefan Heizinger von der SUPER Initiative und Bildhauerin Romina Roman von der Initiative “Macht Platz!”. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch

  47. 36

    Kinder- und Jugendarbeit in Krisenzeiten

    Es ist nicht so, dass es früher keine Krisen oder Kriege gegeben hätte. Durch das Internet und Social Media hat sich jedoch verändert, wie und in welcher Intensität wir sie wahrnehmen. Ein Beispiel: TikTok löschte allein in den ersten sechs Monaten nach den Anschlägen der Hamas auf Israel 8,6 Millionen Videos mit gewalttätigem Inhalt. Welche Auswirkungen haben diese Bilder und Videos aktueller Kriege und Krisen auf Kinder bzw. Jugendliche? Wie können sich diese Auswirkungen auch im Klassenzimmer zeigen? Welche Kinder haben besonders stark mit Ängsten zu kämpfen? Welche besondere Rolle nimmt der aktuelle israelisch-palästinensische Konflikt in diesem Kontext ein? Welche Maßnahmen können wir ergreifen, um Krisen zu bewältigen? Und: Welche Rolle spielt unsere Politik dabei? Diese und weitere Fragen beantwortet Hans Peter Graß vom Friedensbüro Salzburg in dieser Ausgabe der Werkspost im Gespräch mit Konstantin Schätz. Das Friedensbüro Salzburg wurde 1986 gegründet. Es entstand im Rahmen der Proteste gegen das Wettrüsten im Kalten Krieg. Heute entwickelt das Friedensbüro zahlreiche Bildungsangebote zu Gewaltprävention, ziviler Konfliktbearbeitung und Politischer Bildung und ist Ansprechpartner für Menschen, die sich für sozialen und globalen Frieden und gegen den Krieg engagieren. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Konstantin Schätz Technik: Christian Veichtlbauer

  48. 35

    Halleiner Goldgrube

    Einen geschichtsträchtigen, grünen Innenhof in der denkmalgeschützten Halleiner Altstadt Luxusbauten zu opfern, wäre ein stadtplanerischer und politischer Fehler. Die Ortsbildschutzkommission will das Vorhaben durchwinken. Es liegt nun an der sozialdemokratischen Stadtregierung, den Bau im Sinne der Allgemeinheit zu verhindern. Frühestens Ende September entscheidet die Gemeinde: Wie soll mit der Stadt umgegangen werden? Wie sollen öffentliche Orte gestaltet und genutzt werden? Dabei müssen alle Faktoren geprüft werden, um eine Entscheidung für die Bürger:innen zu treffen.  Zu Gast bei Flora Platzer im Podcast der Werkspost ist Felix Ganzer von der Bürgerliste Hallein. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch.  

  49. 34

    Mangelnde Basisbildung: Ein verdrängtes soziales Problem

    Rund 15 von 100 Erwachsenen haben Probleme, wenn es um Lesen, Schreiben, Rechnen oder den Umgang mit digitalen Geräten geht. Wer denkt, es handle sich dabei vorrangig um Zugewanderte oder Geflüchtete, irrt: Die allermeisten haben das österreichische Pflichtschulsystem durchlaufen. Daher muss die Erwachsenen- und Basisbildung ein zentraler Teil der Bildungspolitik werden, denn ein erheblicher Teil der Bevölkerung kann wenig lesen oder schreiben. Es geht um mehr und um bessere Bildungsangebote während und nach der Schullaufbahn.  Zu Gast bei Thomas Neuhold im Podcast der Werkspost ist Anna Stiftinger von abc-Salzburg. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch.

  50. 33

    Eine Innenstadt für Menschen, nicht für Autos!

    In Salzburg hat sich in den letzten fünf Jahren ÖVP–Verkehrspolitik nichts bewegt in Richtung autofreie Innenstadt –  auch die im Regierungsprogramm festgeschriebenen Pläne wurden nicht umgesetzt. Die neue Mehrheit aus SPÖ, KPÖ und grüner Bürgerliste muss nun zeigen, dass sie ihre Vorhaben auch wirklich umsetzt. Zu Gast bei Stefanie Ruep im Podcast der Werkspost ist Phil Zezula von der academy Salzburg — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch.

Type above to search every episode's transcript for a word or phrase. Matches are scoped to this podcast.

Searching…

We're indexing this podcast's transcripts for the first time — this can take a minute or two. We'll show results as soon as they're ready.

No matches for "" in this podcast's transcripts.

Showing of matches

No topics indexed yet for this podcast.

Loading reviews...

ABOUT THIS SHOW

Die Werkspost ist der politische Salzburg-Kommentar aus der RadiofabrikDer Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und bringt die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht's zum Newsletter-Abo.In diesem Werkspost-Podcast, oder kurz Werkspodcast, vertiefen die Verfasser:innen des Newsletter-Kommentars das jeweilige Thema in einem Studiogespräch mit einem oder mehreren Gästen.Am Donnerstag nach der Newsletter-Aussendung ist der Werkspodcast um 18:30 Uhr auch auf der Radiofabrik zu hören. Finanziert aus Eigenmitteln der Radiofabrik, Mitteln des NKR

HOSTED BY

Radiofabrik

CATEGORIES

Frequently Asked Questions

How many episodes does Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast have?

Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast currently has 50 episodes available on PodParley. New episodes are automatically indexed when they're published to the podcast feed.

What is Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast about?

Die Werkspost ist der politische Salzburg-Kommentar aus der RadiofabrikDer Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und bringt die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht's zum...

How often does Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast release new episodes?

Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast has 50 episodes. Check the episode list to see recent publication dates and frequency.

Where can I listen to Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast?

You can listen to Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast on PodParley by clicking any episode. We provide an embedded audio player for direct listening, and you can also subscribe via your preferred podcast app using the RSS feed.

Who hosts Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast?

Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast is created and hosted by Radiofabrik.
URL copied to clipboard!