PODCAST · religion
Zeit für Mission
by Evangelische Mission Weltweit
Einmal im Monat bittet der gleichnamige Podcast der Evangelischen Mission Weltweit spannende Gäste zu interessanten Themen um „Zeit für Mission“. Die Gesprächspartner*innen erzählen von großen und kleinen Dingen, von Begegnungen und Überlegungen zu Themen rund um Mission – ein Begriff voller Assoziationen. Es sind meist Menschen, die sich auf das Abenteuer „Glauben“ eingelassen haben. Sie berichten von spannenden persönlichen Erfahrungen und beleuchten gemeinsam mit der Host Tanja Stünckel interessante Fragestellungen. Und im Kern immer auch die Frage: „Christ*in im weltweiten Horizont zu sein, was bedeutet das für Sie?“.
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Für Seeleute da sein: Seemannsmission in Kamerun
Mitten im Golf von Guinea, wo Piraterie zur realen Bedrohung von Schiffen und Seeleuten gehören, erreichen die Seemannsmission in Douala in Kamerun immer wieder Notfallanfragen mit der Bitte um Krisenintervention und psychosoziale Notfallversorgung. Aber nicht immer ist es so dramatisch. Wie begleitet man Seeleute nach Entführung, Gewalt und Trauma? Was gehört in Douala zum Alltag zwischen Schiffsbesuchen, Hotelbetrieb, Lobbyarbeit, Korruption und „Oase“ mitten in der Großstadt? Host Tanja Stünckel spricht mit Ina und Klaus Bammann, Diakon*innen der Deutschen Seemannsmission Douala (Kamerun), über Nähe auf Distanz, Vertrauen im Hafen und die Frage, warum „Seemannsmission“ bis heute so heißt.
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Eine Frage des Gewissens: Die Kirche und der neue Wehrdienst
Ein Brief, ein QR-Code, ein paar Klicks – und plötzlich wird aus einer politischen Debatte eine persönliche Gewissensfrage. Seit Anfang Februar bekommen viele junge Menschen Post von der Bundeswehr. Was macht das mit jungen Menschen, wenn militärische Fragen nicht mehr nur im Nachrichtenfeed auftauchen, sondern das eigene Leben betreffen? Welche Rolle spielt dabei die Kirche: moralische Instanz, Beratungsstelle oder kritische Begleiterin? Und was heißt es heute, Verantwortung zu übernehmen – mit oder ohne Uniform? Über Kriegsdienstverweigerung, Gewissensbildung und warum Friedensfragen nie nur theoretisch sind, spricht Host Tanja Stünckel mit Gregor Rehm, Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in der Pfalz.
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Welt in Unordnung: Wie denkt man Frieden?
Mitten in einer Welt voller Kriege, Krisen und neuer Gewaltformen – was heißt es da heute, Frieden christlich-ethisch zu denken? Sind Waffenlieferungen ethisch vertretbar? Was ist ein „Gerechter Frieden“? Und wie lässt sich das Spannungsfeld zwischen Gewaltlosigkeit und Schutzverantwortung aushalten? Host Tanja Stünckel spricht mit Friederike Krippner, Direktorin der Evangelischen Akademie zu Berlin und Mitautorin der EKD-Friedensdenkschrift 2025, über Friedensethik, politische Verantwortung und Orientierung in einer Welt in Unordnung.
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Auf Augenhöhe? Kirchliche Partnerschaftsarbeit zwischen Erbe und Erneuerung
„Partnerschaft in Gehorsam“ – ein Leitsatz, der heute irritiert und doch bis heute wirkt. Als die Weltmissionskonferenz 1947 diesen Anspruch formulierte, sollte er einen Bruch markieren: weg von kolonialen Abhängigkeiten, hin zu gegenseitiger Verantwortung. Die Asymmetrie in den durch Kolonialismus und Mission entstandenen Beziehungen zwischen Kirchen des Globalen Nordens und Südens sollte überwunden werden. Doch der Anspruch blieb oft Theorie. Paternalistische Strukturen prägen vielerorts bis heute das Miteinander. Aber wie kann echte Veränderung gelingen? Warum bleiben Kirchenpartnerschaften trotz ihrer belasteten Geschichte wichtig? Wie kann ihre Zukunft aussehen? Und was hat all das immer noch mit Mission zu tun? Darüber spricht Host Tanja Stünckel mit Christoph Krauth, Pfarrer für Weltmission und Ökumene in der Pfalz.
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Finnland: Zwischen Friedenswunsch und Kampfbereitschaft
Finnland gilt als das wehrhafteste und am besten auf militärische Konflikte vorbereitete Land Europas. Gleichzeitig sind etwa 60 Prozent der Finn*innen Christ*innen. Wie passt diese Verbindung aus starker Verteidigungsbereitschaft und gelebter Religiösität zusammen? Wie reagierten Bevölkerung und Kirche auf den NATO-Beitritt? Wie verändert eine militärische Bedrohung Friedensbegriff, Kirche und Theologie? Und was hat Mission mit alldem zu tun? Darüber spricht Host Tanja Stünckel mit Jukka Helin, früherer Militärseelsorger und Propst der Evangelischen Kirche Finnlands.
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Wer ist eigentlich „Wir“ – Identität und Nation in Nigeria
Am 1. Oktober 1960 wurde in Lagos zum ersten Mal die Nationalflagge Nigerias gehisst – Symbol für Freiheit, Einheit und Hoffnung. Doch 65 Jahre später ist Nigeria ein Land voller Spannungen: zwischen Arm und Reich, Christ*innen und Muslim*innen, über 250 Ethnien und vielfältigen kulturellen Traditionen. Wie entsteht in einem solchen Vielklang eine nationale Identität? Welche Rolle spielen Religion und Geschichte in diesem Ringen um Zugehörigkeit und Selbstverständnis? Und was hat Mission damit zu tun? Darüber spricht Host Tanja Stünckel mit Dogara Manomi, Theologisch-Pädagogischer Mitarbeiter im Evangelischen Bildungszentrum Bad Bederkesa, der sich in seiner Forschung intensiv mit Fragen nigerianischer Identität beschäftigt hat.
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Alte Macht, neue Konflikte: Koloniale Kontinuitäten in Kamerun
Seit 2016 wird Kamerun von einem Konflikt erschüttert, der seine Gründe auch in der Kolonialgeschichte Kameruns hat. Aber wie kann das 65 Jahre nach der Unabhängigkeit noch sein? Welche Spuren haben die deutschen und später französisch-britischen Kolonialmächte in Kamerun hinterlassen? Wie wirken koloniale Strukturen bis in die Gegenwart? Und was hat Mission mit alldem zu tun? Darüber spricht Valerie Viban, Policy Advisor beim Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung (EWDE), mit Host Tanja Stünckel.
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Dekolonisierung beginnt im Kopf – Auf der Suche nach einer neuen Theologie
Was hat die Bibel mit kolonialer Landnahme zu tun? Was ist eigentlich „Othering“? Was bedeutet es, Theologie zu dekolonisieren? Und was hat all das mit Mission zu tun? Claudia Jahnel spricht mit Host Tanja Stünckel über koloniale Denkstrukturen in Theologie und Gesellschaft, über die Kraft des „Delearning“, Blinde Flecken und die Notwendigkeit, eigene Narrative kritisch zu hinterfragen.
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Nigeria: Mehr als negative Schlagzeilen
Armut, Korruption, Betrug – in Deutschland hören und lesen wir häufig in leichten Facetten nur diese eine Geschichte über Nigeria. Dabei gibt es noch viele andere. Etwa Geschichten von Vielfalt, Widerstandskraft und Stärke. Woher nehmen nigerianische Frauen ihre Kraft, mit den Widrigkeiten ihres Alltags umzugehen? Wie gelingt interreligiöses Zusammenleben? Wie erlebt man das Land als deutsche, evangelische, landeskirchlich geprägte Pastorin? Und was hat all das mit Mission zu tun? Darüber spricht Anna Küster, Pastorin der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache in Nigeria mit Host Tanja Stünckel.
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Revolutionäre Ideen und gefährlicher Glaube: 500 Jahre täuferische Bewegung
Keine Kindertaufe, keine Eide – die Reformideen und Glaubensüberzeugungen der Täufer*innen waren selbst den Reformatoren Calvin, Luther und Zwingli zu radikal. Sie befürworteten für sie sogar die Todesstrafe. Aber warum eigentlich genau? Was gehört zur Identität des Glaubens der täuferischen Bewegung, was sie so gefährlich gemacht hat? Wie ist das heute 500 Jahre nach ihrer Entstehung? Wer gehört eigentlich dazu? Und was hat das alles mit uns heute und Mission zu tun? Darüber spricht Astrid von Schlachta, Historikerin und Expertin für die Täuferische Bewegung, mit Host Tanja Stünckel.
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Zwischen Checkpoints und Straßensperren: Eine besondere Schule im Westjordanland
Geschlossene Checkpoints, verstärkte Militärpräsenz und verunsicherte Schüler*innen. Die deutsche Schule Talitha Kumi im Westjordanland muss sich seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und den darauffolgenden Reaktionen Israels einem besonderen Schulalltag stellen. Aber auch schon vorher war Talitha Kumi eine besondere Schule, denn hier lernen christliche und muslimische Kinder gemeinsam. Bildungsarbeit ist hier immer auch Friedensarbeit. Aber wie ist man Schule im Ausnahmezustand? Wie kann man trotzdem Hoffnung und Perspektive vermitteln? Und was hat Mission mit all dem zu tun? Darüber spricht Laura Bishara, stellvertretende Schulleitung an der deutschen Evangelisch-Lutherischen Schule Talitha Kumi in Beit Jala im Westjordanland, mit Host Tanja Stünckel.
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Bedrohte Zukunft – Indigene in Argentinien kämpfen um ihren Platz
Der Lebensraum indigener Gemeinschaften in Lateinamerika schrumpft immer weiter zusammen. Gleichzeitig haben sie oft mit großen staatlichen Benachteiligungen zu kämpfen. Nicht selten sind es NGOs und christliche Organisationen, die sich aktiv für die Verbesserung der Lebenssituation der indigenen Gemeinschaften einsetzen. Wie ist die momentane Lage der indigenen Gemeinschaften in Argentinien? Was wird getan, um ihre Situation zu verbessern? Warum ist Argentinien eine große Salatschüssel? Und was hat Mission mit all dem zu tun? Darüber spricht Guido Forsthuber, Koordinator des Bereichs Institutionelle Entwicklung bei Hora de Obrar, mit Host Tanja Stünckel.
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Ertrinken lassen ist keine Option – Seenotrettung auf dem Mittelmeer
Das Mittelmeer gehört zu den gefährlichsten Fluchtrouten der Welt. Jedes Jahr ertrinken tausende Menschen bei dem Versuch, Europa zu erreichen. Zivile Seenotrettung springt dort ein, wo staatliche Hilfe versagt. Oder ist es sogar eher so, dass staatliche Hilfe versagt wird? Mit welchen Hürden hat die zivile Seenotrettung zu kämpfen? Wie ist es, an Bord eines Rettungsschiffes dabei zu sein? Und was hat all das mit Mission zu tun? Darüber spricht Annika Schlingheider, die bereits mehrfach mit Rettungsschiffen auf dem Mittelmeer unterwegs war und Vereinsmitglied bei der zivilen Seenotrettungsorganisation United4Rescue ist, mit Host Tanja Stünckel.
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Schwarzes Gold: Wie Pflanzenkohle Indonesiens Böden rettet
Pflanzenkohle gilt als wahres Wundermittel, um Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und sogar zu steigern. Angeblich kannten sogar schon die Inkas diese Vorzüge von Kohle. Aber was ist Pflanzenkohle überhaupt. Was macht sie so besonders? Welche Bedeutung hat sie für die Landwirtschaft auf Sulawesi in Indonesien? Und was hat Mission mit all dem zu tun? Darüber spricht Hans Heinrich, Leiter und Initiator eines Projekts für Pflanzenkohle der Evangelischen Mission in Solidarität auf Sulawesi, Indonesien, mit Host Tanja Stünckel.
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Flucht ohne Gefahr – Gibt es legale Wege nach Europa?
Es gibt keine legalen Einwanderungswege nach Europa. Oder doch? Das Projekt der Humanitären Korridore, das 2016 ins Leben gerufen wurde, ist eine der wenigen Möglichkeiten für Geflüchtete, legal nach Europa einzuwandern. Was genau ist das? Wie funktioniert es? Und was hat Mission mit all dem zu tun? Darüber spricht Cecilia Pani, Projektleiterin Humanitäre Korridore Äthiopien bei Sant’Egidio, Italien, mit Host Tanja Stünckel.
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30 Jahre nach dem Ende der Apartheid – Kirche für alle in Südafrika?
Südafrika hat eine der fortschrittlichsten und demokratischsten Verfassungen der Welt. Offiziell ist die Apartheid abgeschafft. Doch Armut, Korruption, die wirtschaftliche Ungleichheit zwischen den Bevölkerungsgruppen und Rassismus sind auch heute, 30 Jahre nach den ersten freien Wahlen noch lange nicht überwunden. Wie ist man unter diesen Umständen Kirche für alle? Und welche Rolle kommt der Kirche innerhalb von Versöhnungsprozessen zu? Darüber spricht Petra Röhrs, Vize-Bischöfin der Northeastern Evangelical Church in Südafrika, mit Host Tanja Stünckel.
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Was haben Frauenrechte mit Dekolonisierung zu tun?
Überall auf der Welt kämpfen Frauen um Gleichberechtigung. Die Erfolge, die sie erlangen, gehen meist mit Dekolonisierungsprozessen einher. In Deutschland aber auch anderswo auf der Welt wie etwa Asien oder Afrika. An vielen Orten herrscht formal gesehen Gleichberechtigung und doch stoßen Frauen überall auf der Welt immer noch an eine gläserne Decke und nicht nur das. Was ist eine gläserne Klippe, was ist die Rolle von Frauen in Dekolonisationsprozessen und was ist Dekolonisation überhaupt? Darüber spricht Thea Hummel, Diversity and Inclusion Coordinator bei der Vereinten Evangelischen Mission, mit Host Tanja Stünckel.
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Wohin mit den alten Zöpfen? Die Mission: Aufarbeitung
Wohin mit den alten Zöpfen? Das Berliner Missionswerk musste sich das zu ihrem 200-jährigen Bestehen fragen. Und nicht nur das. Wie geht man mit 200 Jahren Missionsgeschichte um? Wie geht man mit kritischen Exponaten in der eigenen Ausstellung um? Und was haben Mission und Kolonisation miteinander zu tun? Darüber spricht Martin Frank, Afrikareferent des Berliner Missionswerk, mit Host Tanja Stünckel.
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Kann man mit Bankgeschäften Leben retten?
Bankgeschäfte können Leben retten. Kirchen und kirchliche Organisationen weltweit verwalten unfassbar hohe Geldsummen. Diese Finanzmacht könnten sie nutzen und in puncto Nachhaltigkeit und Klimaschutz tatsächlich einiges bewegen. Umso überraschender ist es da, dass viele dies gar nicht tun. Wie kann sich das ändern? Und was haben Bankgeschäfte und Gerichte mit Kinderrechten zu tun? Darüber spricht Frederique Seidel, Programmleiterin Kinderrechte beim Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), mit Host Tanja Stünckel.
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Großer Schatz oder große Gefahr – Tiefseebergbau
Es gibt einen Schatz, der im Pazifik auf dem Meeresboden liegt. Doch es ist kein Gold, sondern Manganknollen. Viele Staaten und Organisationen möchten diesen Schatz heben. Die Knollen, die sich über viele Millionen Jahre gebildet haben, versprechen Rohstoffe und Ressourcen. Sind sie die Lösung für eine drohende Rohstoffknappheit? Aber welche Gefahren gehen mit Tiefseebergbau einher? Welche Gruppierungen sind für Tiefseebergbau und welche sind dagegen? Und wieso geht das nicht nur die Menschen im Pazifik an, sondern uns alle? Darüber spricht Jan Pingel, Koordinator des Ozeanien-Dialogs, mit Host Tanja Stünckel.
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Übersehenes Leid – Kinder auf der Flucht in Lateinamerika
In Lateinamerika entfaltet sich eine Katastrophe. 2023 waren dort 20 Millionen Menschen auf der Flucht. Darunter überproportional viele Kinder. Ihr Leid ist besonders groß. Warum ist das so? Welchen Gefahren sind Kinder auf der Flucht ausgesetzt? Was erleben sie anschließend? Und was wird in vielen Ländern Lateinamerikas durch kirchliche Hilfsorganisationen getan, um das Leid zu mildern? Darüber spricht Jürgen Schübelin, Lateinamerika-Experte und früherer Leiter des Referats Lateinamerika und Karibik bei der Kindernothilfe in Deutschland, mit Host Tanja Stünckel.
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Hat die Kirche eine Zukunft?
Leere Kirchenbänke, sinkende Mitgliederzahlen, Strukturen, die sexualisierte Gewalt und Missbrauch begünstigen können – die Kirche ist in der Krise. Sie muss sich verändern, um zukunftsfähig zu werden. Aber wie kann diese Veränderung aussehen? Was wünschen sich junge Menschen von der Kirche? Was tun sie, um diese Veränderung mitzugestalten? Und was hat all das mit Mission zu tun? Darüber spricht Henriette Greulich, Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland und Vorsitzende der World Student Christian Federation Europe, mit Host Tanja Stünckel.
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Maji-Maji und Mission – Koloniale Verbrechen und ihre Folgen für Tansania bis heute
Der Maji-Maji-Krieg dauerte von 1905 bis 1907 und gilt als einer der größten Kolonialkriege in der Geschichte des afrikanischen Kontinents. Die deutsche Kolonialmacht von Deutsch-Ostafrika spielt darin eine brutale Rolle. Dennoch hatten viele Deutsche bis zum Besuch des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Tansania im Herbst 2023 noch nie davon gehört. Wie beeinflusst die koloniale Geschichte die Gegenwart Tansanias? Warum war die Entschuldigung Steinmeiers wichtig? Und was hat all das mit Mission zu tun? Darüber spricht Brighton Katabaro, promovierter Theologe, evangelischer Pfarrer und Studienleiter an der Missionsakademie in Hamburg, mit Host Tanja Stünckel.
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Freddy Dutz und die Mission Nachhaltigkeit
Bei der vorherigen Folge von „Zeit für Mission“ war sie noch Host. In dieser Folge ist sie Gast. Mit der neuen Host Tanja Stünckel spricht Freddy Dutz (bis 2021 EMW-Pressereferentin und heutige Nachhaltigkeitsberaterin) über das Thema Nachhaltigkeit. Was sind Nachhaltigkeitsziele? Was hat Nachhaltigkeit mit Mission zu tun? Ist Nachhaltigkeit eine persönliche Mission? Freddy Dutz erzählt ganz persönlich, wie und warum Mission und Nachhaltigkeit für sie zusammenhängen.
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Jochen Motte und die Menschenrechte
Begegnungen mit Menschen, deren Rechte eingeschränkt werden, deren Freiheit beschnitten ist und die Gewalt erlebt haben, lassen ihn nicht kalt: Dr. Jochen Motte berichtet in einem Gespräch mit Freddy Dutz vom Engagement für die Menschenrechte. „Zur ganzheitlichen Mission gehört nicht nur Evangelisation und Diakonie, sondern auch der Einsatz für Menschen, deren Gesellschaften und Regierungen sie ausschließen von Frieden und Gerechtigkeit“, sagt der Pfarrer. Als stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) weist er darauf hin, dass die Mitgliedskirchen und -organisationen aus Europa, Asien und Afrika gemeinsam beschlossen haben, dass die 30 Artikel der Menschenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN) auch für Christ*innen verbindlich sind.
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Susann Küster-Karugia und freiwilliges Engagement
Ziemlich blauäugig sei sie als frisch gebackene Abiturientin als freiwillige Mitarbeiterin in der Evang. -Luth. Kirche in Tansania aufgeschlagen, berichtet Susann Küster-Karugia und nimmt sich „Zeit für Mission“, um mit Freddy Dutz über ihr Engagement „damals“ und ihre heutige Tätigkeit als Koordinatorin der Freiwilligenarbeit des Leipziger Missionswerkes zu sprechen. Ihre Erfahrungen helfen ihr heute, jugendliche Einsatzkräfte aus Deutschland, Partnerkirchen und Einsatzstellen zu beraten. Mit der deutschen Bürokratie muss sie sich aber auch beschäftigen. Ziemlich intensiv, wie sie findet.
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Gerhard Wiebe und die Nachhaltigkeit
Die Möglichkeiten, Spaß zu haben und „fromm“ zu sein, macht den CVJM heute für 64 Millionen junger Menschen zum guten Begleiter. „Aber schon bei der Gründung spielte die ,work-life-balance‘ eine Rolle“, erklärt der Bereichsleiter CVJM weltweit, Gerhard Wiebe, in einem Gespräch mit Freddy Dutz. Mit Erfahrungen aus fast 180 Jahren können die verschiedenen Ebenen des Verbandes jungen Menschen helfen, positiv mit den modernen Herausforderungen umzugehen. „Dabei spielt das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.“ Damit junge Menschen verstehen, wie die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu der ökumenischen Formel „Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“ passen, stellt Wiebe in dem Gespräch auch ein praktisches Buch mit Impulsen für die christliche Jugendarbeit vor.
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Harald Rückert und die Toleranz
Dass Glaube und Vernunft zusammengehören, wurde der methodistischen Bewegung ins Stammbuch geschrieben. Für den amtierenden Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche, Harald Rückert, steht das in engem Zusammenhang mit der Toleranz. Im Gespräch mit Freddy Dutz legt er dar, auf welcher Grundlage unterschiedliche theologische und moralische Meinungen besprochen werden können: „Wir unterstellen einander Gutes“, zitiert er ein Papier der Kirche. Und weil in diesen Debatten immer auch kulturelle Prägungen eine Rolle spielen, erwarte er von Gemeindegliedern Toleranz gegenüber anderen. Denn: „Wir glauben einander den Glauben.“
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Kerstin Neumann und die Augen anderer
Bibellesen auf eine andere Ebene bringen, ist der Sinn des Bibellese-Projektes der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS). Pfarrerin Dr. Kerstin Neumann ist überzeugt, dass dies nicht nur eine „akademische“ Übung ist, sondern dass alle Teilnehmenden neue Einsichten gewinnen. Im Gespräch mit Freddy Dutz vermittelt die Theologin, die 20 Jahre lang in Indien an einem College gelehrt hat, Einblicke in das Mitmach-Projekt „Die Bibel lesen mit den Augen anderer“. Sie lädt interessierte Menschen ein, sich zu beteiligen. Besondere Kenntnisse brauche man nicht, versichert sie: „zu viel `Wissen` ist manchmal sogar hinderlich“. Denn es gehe bei dem internationalen Projekt vor allem um die spirituellen und interkulturellen Aspekte der Bibellektüre.
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Fernando Enns und die Bergpredigt
Ist die Bergpredigt nur in Friedenszeiten ein Wegweiser oder gilt sie auch im Krieg? Das ist die Frage, die Freddy Dutz dem „Friedenstheologen“ Dr. Fernando Enns stellt. Für ihn gibt es keinen Zweifel: „Liebe deinen Nächsten, deine Feinde und dich“ sei ein Gebot, das Jesus nicht nur für „schönes Wetter“ gegeben hat. Was es heute angesichts des Krieges in der Ukraine für Christinnen und Christen, die das ganze Evangelium in ihrem Leben anwenden wollen, bedeutet, wird in diesem Podcast beleuchtet.
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Petra Bosse-Huber und die Demut
„Ich bin mir nicht sicher, dass ich Frauen in anderen Ländern Mut machen kann. Im Gegenteil: Durch deren Zeugnis des Lebens werde ich ermutigt“, sagt die EKD-Auslandsbischöfin, Pfarrerin Petra Bosse-Huber im Gespräch mit Freddy Dutz. Es erfülle sie mit großer Demut, wenn sie ihre Privilegien in Deutschland mit der Lebenswirklichkeit anderer Menschen vergleiche. Weil „es im Evangelium heißt: alle Menschen sind gleich“, setze sie sich auch deshalb mit „allen Menschen guten Willens“, unabhängig von deren Religiosität, für ein gutes Leben für alle in Kirche und Gesellschaft und eine bessere Welt ein.
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Christian Reiser wagt Schritte ins Weite
Noch bevor das Christentum in Mitteleuropa heimisch wurde, gab es christliche Gemeinschaften in Indien. Heute stehen die Kirchen dort unter Druck, berichtet der Direktor der Gossner Mission, Pfarrer Christian Reiser, in einem Gespräch mit Freddy Dutz. Trotzdem engagiert sich die unabhängige evangelische Gossner Kirche für die unterdrückte indigene Bevölkerung Indiens. Auch wenn zum Beispiel die Anti-Konversions-Gesetze der Regierung die Arbeit erschweren, sei die Kirche lebendig, sagt Reiser. „Ich glaube, wir können lernen, dass für uns unbekannte Lösungsansätze in anderen Ländern zu finden sind“, betont er hoffnungsvoll.
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Hanns Hoerschelmann und der Blick in die Welt
Nicht nur in Zeiten gefüllter Kirchenkassen müssen internationale Beziehungen zwischen Kirchen, Gemeinden und Menschen grundsätzlicher Bestandteil kirchlichen Lebens sein, findet der Direktor von Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum der bayerischen Landeskirche, Pfarrer Hanns Hoerschelmann. Seine Mission sei es, so berichtet er im Gespräch mit Freddy Dutz, sich dafür einzusetzen, dass wir hierzulande lernen, wie anderenorts Probleme gelöst werden. Dass es angesichts der Herausforderungen an einigen Stellen zu wirklichen Strukturänderungen kommen muss, macht ihn nicht bange: „Wir müssen lernen, über den Horizont zu schauen,“ fordert Hoerschelmann deshalb von sich und seiner Kirche.
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Peggy Mihan und der Segen der Technik
Mit den Worten: „Nie gab es soviel Kirche wie während der Coronazeit“, hatte eine 90-Jährige ihre Begeisterung mit der „Wohnzimmerkirche“ von und mit Diakonin Peggy Mihan der Herrnhuter Brüdergemeine kund getan. Nach zwei Jahren berichtet die „Erfinderin“ im EMW-Podcast „Zeit für Mission“ mit Freddy Dutz von ihren überraschenden und mutmachenden Erfahrungen mit dem digitalen „Handschlag“ der Gemeinde. Ihr Fazit: „Corona hat uns zusammengebracht.“
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Michael Biehl und verschiedene Christentümer
Wenn der christliche Glaube in verschiedenen Lebenswelten eingebunden ist, so erklärt Dr. Michael Biehl im Podcast „Zeit für Mission“ mit Freddy Dutz, entstünden „Dialekte des Glaubens“, die sich von einander unterscheiden. Der Missionstheologe beschreibt, wie sich die wissenschaftliche Forschung diesem und andern Phänomen der Religion nähert und welche Schlüsse er aus den Überlegungen für das Überleben des Glaubens zieht.
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Carina Rother – Botschafterin für Taiwan
Als „frei, offen und streitbar“ beschreibt die Sinologin und Journalistin Carina Rother die Republik China, wie Taiwan offiziell heißt und wo sie seit einigen Jahren lebt und arbeitet. In einem Gespräch mit Freddy Dutz berichtet sie von Land und Leuten, der dortigen Geschichte und Befindlichkeiten. Ihre Mission sei es, dafür zu sorgen, dass die Wahrnehmung in Deutschland von Taiwan differenzierter wird, sagt sie und bezeichnet sich als „Botschafterin“ ihrer Wahlheimat.
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Anton Knuth: Wanderer zwischen den Welten
Seiner Kindheitsheimat in Afrika kehrte er den Rücken und studierte u. a. in Asien und arbeitete auch im Pazifik: Pastor Dr. Anton Knuth wandert zwischen den Welten und will ein Brückenbauer sein – zwischen Kulturen und Religionen, Menschen und Regionen. „Da läuft nicht immer alles glatt“, sagt er im Gespräch mit Freddy Dutz. Und deshalb will er sich dafür einsetzen, dass Menschen mit unterschiedlichen Standpunkten einander besser verstehen. „Auch innerhalb des Christentums will ich mich für eine ökumenische Konfliktkultur einsetzen und zwischen Überzeugungen vermitteln“, erklärt der Studienleiter an der Missionsakademie in Hamburg.
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Heike Jakubeit und der Dekolonisierungsprozess
„Wir müssen unsere Besserwisserei verlernen“, fordert die Generalsekretärin der Norddeutschen Mission (NM), Pastorin Heike Jakubeit, in einem Gespräch mit Freddy Dutz. Weniger Eurozentrismus, dafür mehr Bereitschaft zum Zuhören sei gefordert, wenn man das Thema Dekolonisation ernst nimmt. Mit den Kirchen in Ghana und Togo habe sich die NM auf den Weg gemacht, um dort wirklich gleichberechtigt an Projekten zu arbeiten. Gleichzeitig bestehen auch enge Kontakte in die bremischen Gemeinden, deren Mitglieder aus Afrika kommen: „Es ist unsere Mission, ein gutes Leben für alle wahr werden zu lassen.“
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Horst Scheurenbrand über die Arbeit der Bibelgesellschaften
Wenn es genügend Gründe gibt, Teile der Bibel in eine nur von wenigen Menschen gesprochene Sprache zu übersetzen, dann sollte das geschehen, erklärt Horst Scheurenbrand in einem Gespräch mit Freddy Dutz. Er ist froh, dass Bibelgesellschaften – für eine von ihnen arbeitet er – Menschen unterschiedlicher Glaubensüberzeugungen an einen Tisch bringen, damit am Ende das Wort Gottes besser verstanden werden kann. Dabei darf ruhig über den eigenen Tellerrand geschaut werden, um intellektuell und spirituell in Bewegung zu kommen.
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Manuela Brocksieper und das Brückenbauen
Beruflich und privat hat sie sich der Kommunikation verschrieben: Im Gespräch mit Freddy Dutz berichtet die Geologin und Kommunikationsexpertin Manuela Brocksieper von einer Expedition in die Arktis, was Steine aus Ghana in Spitzbergen zu suchen haben und warum sie sich dafür einsetzt, dass Menschen gut mit Gottes Schöpfung umgehen.
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Andreas Schlamm – Mann mit vielen Hüten
Sein Name steht für viele Beauftragungen und Talente. Und dafür, dass Christ*innen die Gute Nachricht in die Gesellschaft, die ja so viele Ebenen und Nischen hat, bringen. Da ist selbstverständlich auch Vielfalt gefragt, denn in Berlin, sagt Andreas Schlamm im Gespräch mit Freddy Dutz, haben Menschen andere Sorgen aber auch Möglichkeiten als an anderen Orten in Deutschland, Europa oder auf anderen Kontinenten.
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Julia Rau und die Zukunft der Kirche
Sie ist engagiert, nachdenklich-optimistisch und im Vorstand der EMW. Julia Rau, eine junge Theologie-Studentin, berichtet im Gespräch mit Freddy Dutz von ihren Vorstellungen für die Zukunft von Kirche und Gemeinde-Leben. Und sie erzählt, wie sie ungeplant zur Missionarin wurde.
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Simon Wiesgickl und die Kulturen
Die Begegnung mit Menschen aus verschiedenen Kulturen erlebt Pfarrer Dr. Simon Wiesgickl als bereichernd, auch wenn deren Erfahrungen und Glaubensüberzeugungen ihn auch mal verunsichern. Im Gespräch mit Freddy Dutz beschreibt er, wie der Protestantismus auf individuelle Erzählungen angewiesen ist, damit die Heilsgeschichte für jede und jeden erfahrbar sein kann. Damit aber der Glaube nicht im eigenen Umfeld stecken bleibt, freut er sich über Impulse aus der weltweiten Christenheit.
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Kirsten Fehrs und der Frieden in der Stadt
Ihre Mission sei es, alles dafür zu tun, dass Frieden bewahrt werden kann, erklärt die Bischöfin von Hamburg, Lübeck und Lauenburg, Kirsten Fehrs. Im Gespräch mit Freddy Dutz beschreibt sie, wie der Dialog der Religionen mit großem Respekt voreinander geführt werden muss, damit Glaubensgemeinschaften dem Wohle der Menschen in der Stadt und auf dem Land dienen. In der Bischofskanzlei in der Hafencity in Hamburg, dort, wo der Baulärm zeigt, dass ein neues Viertel entsteht, saßen sich beide gegenüber und unterhielten sich - die 3-G-Regeln einhaltend - über die Aufgaben einer Bischöfin im Sprengel zwischen den Meeren.
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Dieter Heidtmann und die internationale Solidarität
Vor 50 Jahren gegründet, ist die EMS heute ein internationales Missionswerk aus gleichberechtigten Mitgliedern. EMS-Generalsekretär, Dr. Dieter Heidtmann, berichtet Freddy Dutz, welche Veränderungen die Internationalisierung gebracht hat: Alle Mitglieder tragen ihre „Talente“ – spirituelle und materielle Gaben – zusammen, verteilen sie untereinander solidarisch. So zeigt sich, dass ein neues Verständnis von Teilhabe gewachsen ist. Und dabei kann in mitten von Katastrophen auf einmal ein kleines Wunder geschehen.
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Judith Königsdörfer unterstützt Mut, Hoffnung und Freude für eine bessere Welt
Ganz untreu ist sie ihrer Liebe zur Landwirtschaft nie geworden, auch wenn sie heute nur ein Teilaspekt ihres Arbeitsfeldes darstellt: Als Referentin für Partnerschaftsarbeit und Ökumenisches Lernen ihrer Landeskirche ist Dr. Judith Königsdörfer wieder an der Kirchenbasis tätig. Zudem arbeitet sie u.a. ehrenamtlich im Vorstand der EMW und als EKD-Delegierte im Zentralausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK). Hinsichtlich „ihrer Mission“ will sie denen zeigen, die in ihrem Umfeld kirchenfern sind – und das ist die Mehrheit! –, was es mit dem Einsatz von Christ*innen für Gutes Leben in der Einen Welt auf sich hat.
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Lutz Drescher und die Rede vom freundlichen Gott
Auf der Suche nach der Wahrheit – und auch ein bisschen nach Abenteuer – fand er zum christlichen Glauben zurück. Lutz Drescher, ehemaliger „Missionar“, ließ sich existenziell auf Neues ein, als er als ökumenischer Mitarbeiter in Korea das Leid und die Freude der Menschen dort teilte. Er erzählt Freddy Dutz, welche Mission er heute hat: Er möchte sein wie das Wasser, in dem sich die Sonne spiegelt und von der Freundlichkeit Gottes berichten.
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Mirjam Laaser über Sprache, Identität und „Kirchen-Sprech“
Der Soziologin Dr. Mirjam Laaser liegt am Herzen, dass Kirche lernt, ihr nahe und ferne Menschen nach ihren Bedürfnissen zu befragen, gemeinsam eine neue Sprache zu finden und das Evangelium so zu kommunizieren, dass es nicht nur einige, sondern möglichst viele verstehen. Im Gespräch mit Freddy Dutz spricht sie über Sprache, Identität und über Möglichkeiten für Veränderung.
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Pfarrer Michael Biehl über theologische Aus- und Fortbildung weltweit
Er erlebt, wie die Mission ihn verändert und wie sich gleichzeitig seine Mission wandelt: Dr. Michael Biehl, der als theologischer Referent mit Grundsatzfragen und ökumenischer theologischer Aus- und Fortbildung befasst ist, berichtet im Gespräch mit Freddy Dutz, wie der Austausch mit gläubigen und nicht-gläubigen Menschen Wandel bewirkt und was das für Kirchen bedeuten kann.
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Christiane Gebauer über weltweites Engagement von Studierenden
Studierende setzen sich auch im digitalen Bereich für mehr Gerechtigkeit ein, berichtet die Noch-Theologie-Studentin Christiane Gebauer, die im Ehrenamt die europäische Region im Christlichen Studierendenweltbund (WSCF) vertritt.
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