PODCAST · education
ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid
by Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt. Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Die Vernetzung von Politik und Zivilgesellschaft ist ein zentrales Anliegen der „ZEITGESPRÄCHE“. Dabei geht es stets um Haltung in bewegten Zeiten. Und so bilden die Gespräche mit all den herausragenden Persönlichkeiten nicht nur eine Rückschau, sondern blicken auch in die Zukunft und dienen damit als Kompass für all das, was vor uns liegt. Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken
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Peter Schöttel im ZEITGESPRÄCH #121 mit Gerhard Schmid | Fußball-WM 2026 | ÖFB-Campus Aspern
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Im ZEITGESPRÄCH #121 spricht Peter Schöttel mit Gerhard Schmid über die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA und die Herausforderungen, die ein Turnier auf einem ganzen Kontinent mit sich bringt. Im Mittelpunkt stehen die Vorbereitungen des Österreichischen Fußball-Bundes, die großen Entfernungen zwischen den Spielorten, Zeitverschiebungen, unterschiedliche klimatische Bedingungen und die umfangreiche Organisation hinter einem internationalen Großereignis.Peter Schöttel gibt Einblicke in die Arbeit des ÖFB und erläutert, warum zu einem modernen Nationalteam weit mehr gehört als die Mannschaft auf dem Spielfeld. Mehr als 60 Personen werden das Team begleiten – von Trainer:innen, Analyst:innen und medizinischem Personal bis hin zu Medien- und Sicherheitsteams. Gleichzeitig beschreibt er, wie sich die Strukturen des Spitzenfußballs seit den 1990er-Jahren grundlegend verändert haben.Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist der neue ÖFB-Campus in der Seestadt Aspern. Schöttel spricht über die Bedeutung des Standorts für Nationalteams, Nachwuchsförderung, Trainer:innen- und Schiedsrichter:innenausbildung sowie für die langfristige Entwicklung des österreichischen Fußballs.Darüber hinaus blickt er auf seine außergewöhnliche Karriere zurück – von seinen Jahren als Spieler, Kapitän und Vereinslegende bei Rapid Wien über seine Tätigkeiten als Trainer und Sportmanager bis hin zu seiner heutigen Rolle als Sportdirektor des ÖFB.Zum Abschluss spricht Peter Schöttel darüber, was erfolgreiche Mannschaften ausmacht. Für ihn sind Zusammenhalt, Vertrauen und das Gemeinsame die Grundlage jeder erfolgreichen Teamleistung. Moderne Analyse und Wissenschaft seien wichtige Werkzeuge, letztlich stehe jedoch immer der Mensch im Mittelpunkt. Außerdem plädiert er für mehr Sportplätze, bessere Infrastruktur und langfristige Investitionen in den österreichischen Sport.Ein spannendes Gespräch über die WM 2026, den ÖFB-Campus Aspern, Teamgeist, Nachwuchsförderung und die Zukunft des österreichischen Fußballs.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Gerhard Heilingbrunner im ZEITGESPRÄCH #120 mit Gerhard Schmid | Hainburg 1984 | Nationalpark Donau-Auen | Umweltbewegung Österreich
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Im ZEITGESPRÄCH #120 spricht Gerhard Schmid mit Gerhard Heilingbrunner – Jurist, Umweltaktivist und langjähriger Präsident des Umweltdachverbandes – über ein Leben im Einsatz für Natur, Demokratie und gesellschaftliche Verantwortung.Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die historischen Proteste rund um Hainburg 1984, die Heilingbrunner von Beginn an mitorganisierte. Er schildert die Besetzung der Donauauen, die massive Unterstützung durch Bevölkerung und Medien sowie die dramatischen Ereignisse rund um Polizeieinsätze und das Konrad-Lorenz-Volksbegehren. Dabei wird deutlich, dass es nicht nur um Naturschutz, sondern auch um demokratische Rechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt ging.Darüber hinaus spricht Gerhard Heilingbrunner über seine frühen Umweltinitiativen im Ispertal und Kamptal, seinen Einsatz gegen Zwentendorf sowie seinen späteren Wechsel in die Verwaltung als Kabinettschef im Umweltministerium. Ein zentrales Ergebnis dieser Arbeit war die Entstehung des Nationalparks Donau-Auen im Jahr 1994.Im Gespräch geht es außerdem um aktuelle Herausforderungen wie erneuerbare Energien, Raumplanung, öffentliche Verkehrsinfrastruktur, den Ausstieg aus fossilen Energien und die Frage, wie Naturschutz und Energieversorgung miteinander vereinbart werden können.Ein weiterer Schwerpunkt ist das von Heilingbrunner gestaltete „Himmel“-Areal am Rand Wiens – ein Ort, der Natur, Kultur, Weingarten, Lebensbaumkreis und Erholung verbindet und den er selbst als Krönung seines Lebenswerks bezeichnet.Ein persönliches und zugleich hochaktuelles Gespräch über Umweltpolitik, Verantwortung, Protestkultur und die Zukunft unserer Lebensräume.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Manuel Ortega im ZEITGESPRÄCH #119 mit Gerhard Schmid | ESC Wien | Eurovision Song Contest | Say A Word
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Im ZEITGESPRÄCH #119 spricht Gerhard Schmid mit Manuel Ortega über eine außergewöhnliche Karriere zwischen Musik, Öffentlichkeit und persönlicher Entwicklung. Vom Arbeiterkind aus Oberösterreich über die klassische Ausbildung bei den St. Florianer Sängerknaben bis hin zum großen Durchbruch mit „El Amor La Vida“ erzählt Manuel Ortega offen von seinem Weg auf die großen Bühnen Österreichs.Ein zentraler Teil des Gesprächs ist seine Teilnahme am Eurovision Song Contest 2002 in Tallinn, bei dem er Österreich mit dem Song „Say A Word“ vertreten hat. Manuel spricht über den enormen medialen Druck, die Erwartungen eines ganzen Landes und die emotionalen Erfahrungen hinter den Kulissen eines der größten Musikwettbewerbe der Welt. Besonders im Kontext des aktuellen Eurovision Song Contest in Wien gibt das Gespräch spannende Einblicke in die Dynamik und Bedeutung des ESC – damals wie heute.Darüber hinaus erzählt Manuel Ortega von seinen frühen TV-Auftritten, seinem Einstieg in die Musikindustrie über ein Boyband-Casting in Wien und seinem Weg vom Popstar zum vielseitigen Künstler. Offen spricht er auch über Herausforderungen des Musikgeschäfts, den Umgang mit Ruhm, persönliche Krisen und die Bedeutung von Authentizität.Neben der Musik widmet sich Manuel Ortega heute auch der Gastronomie und betreibt ein Café in Wien, das für ihn ein Ort der Begegnung, Kultur und Gastfreundschaft ist. Im Gespräch wird deutlich, wie sehr ihn seine Erfahrungen geprägt haben und warum Musik für ihn bis heute Ausdruck von Emotion, Haltung und Freiheit ist.Ein sehr persönliches Gespräch über den Eurovision Song Contest, Musik, Erfolg, Identität und die Frage, wie man sich selbst treu bleibt.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Martin Kohlbauer im ZEITGESPRÄCH #118 mit Gerhard Schmid | Architektur Wien | Wohnbau | Stadtentwicklung Österreich
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Martin Kohlbauer zählt zu den prägendsten Architekt:innen Österreichs und hat das Wiener Stadtbild nachhaltig mitgestaltet.Im ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid spricht er über seinen Weg zur Architektur – von der frühen Prägung durch einen Lehrer bis hin zu einer internationalen Karriere mit Projekten im Wohnbau, Bildungsbau und Gesundheitswesen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen der Architektur: leistbarer Wohnraum, steigende Standardisierung und die Gefahr von Uniformität. Kohlbauer betont die Notwendigkeit innovativer Lösungen und sieht Architektur als wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität. Entscheidend ist für ihn die Empathie gegenüber Menschen und Orten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Bildungsbauten. Kohlbauer entwickelt Räume, die Licht, Offenheit und Bewegung fördern und damit Lernprozesse unterstützen. Architektur wird dabei als gestaltender Faktor verstanden, der das tägliche Leben und die Entwicklung von Nutzer:innen maßgeblich beeinflusst. Das Gespräch behandelt außerdem das Zusammenspiel von Funktionalität und Ästhetik, die Rolle von Materialien und Licht sowie die gesellschaftliche Bedeutung von Architektur, die oft unterschätzt wird. Ein persönlicher Einblick in seine Interessen – von Kunst und Oper bis zur Natur – zeigt, wie vielfältige Einflüsse seine Arbeit prägen.Ein ZEITGESPRÄCH über Architektur als Verbindung von Technik, Kunst und sozialer Verantwortung.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Nienke Latten im ZEITGESPRÄCH #117 mit Gerhard Schmid | Maria Theresia Musical Wien | Ronacher
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In dieser Folge der ZEITGESPRÄCHE spricht Gerhard Schmid mit der niederländischen Musicaldarstellerin Nienke Latten, die in der Titelrolle der Weltpremiere von „Maria Theresia“ in Wien begeistert.Nienke erzählt von ihrem frühen Traum, inspiriert durch The Lion King, von ihrer Ausbildung an der renommierten Fontys School of Performing Arts und vom Weg auf die internationalen Musicalbühnen.Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die Herausforderungen des Musicalberufs: Gesang, Tanz und Schauspiel als drei Disziplinen in einer. Disziplin, Verzicht und körperliche Höchstleistung gehören ebenso dazu wie emotionale Tiefe und historische Recherche.Wie bereitet man sich darauf vor, eine der bedeutendsten Herrscherinnen Europas darzustellen?Wie schafft man es, eine Figur über Jahrzehnte ihres Lebens glaubwürdig zu verkörpern – mit all ihren politischen Entscheidungen und persönlichen Schicksalsschlägen?Zugleich geht es um die Arbeit hinter den Kulissen: rasante Kostümwechsel, Teamarbeit, Bühnenroutine und die unsichtbare Präzision, die eine große Musicalproduktion möglich macht.Auch persönliche Themen finden Raum: Gerhard Schmid spricht über seine Leidenschaft für das Songwriting als Form emotionaler Verarbeitung – und darüber, wie Kunst Menschen verbinden kann.Ein intensives Gespräch über Leidenschaft, Professionalität, historische Verantwortung und die Freude am künstlerischen Risiko.🎧 Jetzt anhören und abonnieren.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Sabine Müller, Vorständin der Wien 3420 AG im ZEITGESPRÄCH 116 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In dieser Ausgabe der ZEITGESPRÄCHE spricht Prof. Dr. Gerhard Schmid mit Mag.a Sabine Müller, Vorständin der Wien 3420 aspern Development AG, über die Zukunft der Seestadt Aspern – eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas.Sabine Müller erklärt, wie ein neuer Stadtteil für rund 25.000 Bewohner*innen entsteht und warum nachhaltige, nutzerzentrierte Planung weit mehr ist als Architektur: Es geht um den Raum zwischen den Gebäuden, um Freiraum und Grünflächen, um leistbaren Wohnraum, um starke Anbindung durch die U-Bahn als Entwicklungsmotor – und um die Frage, wie man Arbeitsplätze, Nahversorgung, Bildungseinrichtungen und kulturelles Leben gleichzeitig mitwachsen lässt.Ein Schwerpunkt liegt auf der internationalen Strahlkraft der Seestadt, den Herausforderungen der Wirtschafts- und Standortentwicklung sowie auf Kunst im öffentlichen Raum und der Idee der Seestadt als Reallabor für die Stadt der Zukunft.Ein Gespräch über Stadt, die am Menschen orientiert ist – und darüber, was es braucht, damit ein neuer Stadtteil wirklich lebendig wird.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Ulrike Sych im ZEITGESPRÄCH 115 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In dieser Ausgabe der ZEITGESPRÄCHE spricht Gerhard Schmid mit Mag.a art. Ulrike Sych, Sängerin, Gesangspädagogin und Rektorin der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Bedeutung von Musik- und Kunstbildung für die persönliche und soziale Entwicklung. Ulrike Sych erläutert, warum gemeinsames Musizieren Respekt, Vertrauen und Empathie fördert – und weshalb kulturelle Bildung in Schulen einen zentralen Platz einnehmen sollte.Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verantwortung von Kunstuniversitäten in der Gesellschaft. Sych spricht über Antidiskriminierung, Gleichstellung und Frauenförderung, über die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit der mdw sowie über Initiativen, mit denen Kunst aktiv in soziale Räume wirkt – etwa durch Musiktherapie für traumatisierte Menschen.Das Gespräch zeigt, wie eng Kunst, Bildung und gesellschaftlicher Zusammenhalt miteinander verbunden sind – und warum Kunst mehr ist als Ausbildung: Sie ist Haltung, Erinnerung und Zukunftsgestaltung zugleich.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Martina Sennebogen im ZEITGESPRÄCHE 114 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Im Interview mit Magistra Martina Sennebogen, der Vorstandsvorsitzenden von Capgemini Österreich, wird ein Einblick in ihre berufliche Reise und ihre Perspektiven zur aktuellen Situation in der IT-Branche und im Bildungswesen gegeben. Sennebogen, die bereits in ihrer Karriere zahlreiche Herausforderungen gemeistert hat, teilt ihre Erfahrungen aus der Unternehmenswelt und reflektiert über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sennebogen, die ursprünglich aus Kärnten stammt, begann ihre Karriere nach dem Abschluss ihres Studiums der Angewandten Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt auf Controlling und internationalem Management. In ihrer frühen Karriere fand sie ihren Weg ins Marketing, wo sie für namhafte Unternehmen tätig war und viel Verantwortung im Accountmanagement übernahm. Ihre Entscheidung, in die Selbstständigkeit zu gehen, folgte auf die Herausforderungen, die eine Schwangerschaft mit sich brachte, und den damit verbundenen Übergang zu flexibleren Arbeitsmodellen. Diese Phase führten sie letztendlich zu Microsoft, wo sie über elf Jahre arbeitete und die Entwicklung von Technologien hautnah erlebte. Die Gesprächspartnerin hebt die Relevanz von Vertriebserfahrungen hervor, die ihrer Meinung nach einen positiven Einfluss auf den Karriereverlauf haben können. Sie sieht den Dienstleistungsbereich als eine prägende Schule für Fähigkeiten, die in der Führung und im Vertrieb wichtig sind. Sennebogen betont, dass ihre Rolle als Managerin in einem großen Beratungsunternehmen nicht nur Herausforderungen mit sich bringt, sondern auch weitreichende Verantwortung, insbesondere in Bezug auf nationale und internationale Märkte. In ihrer aktuellen Position als Vorstandsvorsitzende von Capgemini Österreich beschäftigt sich Sennebogen intensiv mit der digitalen Transformation und den damit verbundenen Herausforderungen und Chancen. Sie beschreibt die vier Säulen des Unternehmens – Strategieberatung, IT-Implementierung, Betrieb und Engineering – und reflektiert über die Bedeutung von künstlicher Intelligenz (KI). Sennebogen sieht KI nicht nur als technologische Herausforderung, sondern auch als soziale, da Unternehmen lernen müssen, ihre Mitarbeiter mit diesen Technologien in Einklang zu bringen und sie verantwortungsbewusst zu implementieren. Ein weiterer zentraler Punkt des Interviews ist die Schilderung von Sennebogen's persönlichen Erfahrungen als berufstätige Mutter. Sie spricht über die Herausforderungen, die sich bei der Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Rollen ergeben, und reflektiert über die gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen im Berufsleben. Sennebogen lokalisiert die Probleme nicht nur in der strukturellen Arbeitswelt, sondern thematisiert auch gesellschaftliche Wahrnehmungen und Wertvorstellungen über die Rolle von Frauen. Im Hinblick auf das Bildungssystem äußert Sennebogen Bedenken hinsichtlich der, ihrer Meinung nach, unzureichenden Vorbereitung junger Menschen auf moderne Technologien. Sie fordert ein Umdenken im Bildungsbereich, um die Lernbereitschaft und das Wissensverlangen von Kindern zu fördern und zu seitent, dass Lehrer entsprechend weitergebildet werden müssen. Abschließend diskutiert Sennebogen die Herausforderung, die Balance zwischen ihrem beruflichen Engagement und der Zeit, die sie mit ihrer Familie verbringen möchte, zu finden. Sie hebt hervor, dass erfolgreiche Karrieren oft durch harte Arbeit geprägt sind und dass sowohl Männer als auch Frauen in Führungspositionen ihre eigenen Herausforderungen haben. Für sie ist es wichtig, dass die Gesellschaft ein Umfeld schafft, das es Frauen ermöglicht, in hohen Positionen zu arbeiten, während sie gleichzeitig Familie und Kinder betreuen. Das Interview liefert wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, die mit der Führung eines großen Unternehmens und der Vereinbarkeit von Karriere und Familie verbunden sind. Sennebogen zeigt auf, dass das Leben als erfolgreiche Managerin auch viele persönliche Opfer bedeutet, jedoch durch Engagement und eine klare Zielorientierung erreichbar ist.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Carla Amina Baghajati im ZEITGESPRÄCH 113 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In dieser ZEITGESPRÄCHE-Ausgabe spricht Gerhard Schmid mit Carla Amina Baghajati, einer der prägendsten Stimmen der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie interreligiöser Dialog gelingen kann – und warum Bildung eine der wichtigsten Ressourcen gegen Vorurteile ist.Baghajati erzählt von ihrem persönlichen Weg in den Islam und davon, wie verschiedene religiöse Traditionen sie geprägt haben. Gemeinsam diskutieren sie, warum fundiertes Wissen über Religionen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar geworden ist, gerade in Zeiten von Polarisierung und populistischen Debatten.Ein wesentlicher Schwerpunkt des Gesprächs ist die Rolle des islamischen Religionsunterrichts in Österreich:Wie stärkt er junge Menschen? Wie fördert er Demokratie, kritisches Denken und Offenheit? Und wie hilft er dabei, gegen Stereotype und extremistische Narrative standzuhalten?Gerhard Schmid spricht zudem offen über gesellschaftliche Vorurteile gegenüber Muslim:innen, über die Gefahr politischer Vereinfachungen und darüber, wie manipulative Diskurse Feindbilder erzeugen. Gemeinsam betonen sie die Bedeutung einer differenzierten öffentlichen Diskussion – jenseits von Schlagzeilen und Symbolpolitik.Das Gespräch zeigt, dass echter Dialog Mut braucht, Zuhören verlangt und immer das Verbindende in den Mittelpunkt stellt. Gleichzeitig wird sichtbar, wie interkulturelle Projekte, Zusammenarbeit und Bildung dazu beitragen können, Vertrauen aufzubauen und das Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft zu stärken.Ein persönlicher Einblick in das Leben, die Werte und die Haltung von Carla Amina Baghajati rundet dieses tiefgehende ZEITGESPRÄCH ab.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Sonja Brandtmayer im ZEITGESPRÄCH 112 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Das Interview mit Magister Sonja Brandmeier, der stellvertretenden Generaldirektorin der Wiener Städtischen Versicherung AG, bietet einen tiefen Einblick in ihre beeindruckende Karriere, ihre Ansichten zur Versicherungsbranche und ihren persönlichen Antrieb. Brandmeier beschreibt die Freude daran, Menschen in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Ihr Engagement, Mitarbeiter über Jahre hinweg zu begleiten und deren Erfolge mitzuerleben, unterstreicht ihre Leidenschaft für die Förderung individueller Stärken. Im Gespräch reflektiert sie über ihren Werdegang von der Politik bis zur Führung eines großen Unternehmens. Sie hebt die Herausforderungen und die Bedeutung strategischer Entscheidungen hervor, die zur Stabilität und zum Wachstum der Wiener Städtischen beigetragen haben. Brandmeier erwähnt die historische Entwicklung des Unternehmens, das vor 200 Jahren als kleine Feuerversicherung gegründet wurde und heute Teil der größten Versicherungsgruppe in Zentral- und Osteuropa ist. Diese Entwicklungen werden vor dem Hintergrund vergangener Unsicherheiten und dem Mut des Managements dargestellt, einen Schritt in Richtung Wachstum zu wagen, als es keine Garantie für den Erfolg gab. Ein zentrales Thema des Interviews ist die regionale Präsenz der Wiener Städtischen, die im Versicherungsbereich als Vertrauensgeschäft betrachtet wird. Brandmeier betont die Bedeutung, vor Ort für die Kunden präsent zu sein und auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Trotz der Digitalisierung der Abläufe bleibt die persönliche Betreuung und der direkte Kontakt zu den Kunden ein Kernanliegen. Diese regionale Verankerung wird als wesentlicher Teil der Unternehmensphilosophie dargestellt, weshalb neue Geschäftsstellen eröffnet werden, um den direkten Kontakt zu fördern. Die Diskussion wendet sich auch der allgemeinen Entwicklung des Versicherungsgeschäfts zu, wo Brandmeier die Stabilität des Marktes und gleichzeitig die Herausforderungen, wie dem Rückgang bei Industrieunternehmen, hervorhebt. Besonders die Nachfrage nach Krankenversicherungen hat nach der Corona-Pandemie zugenommen. Die Diskussion über steigende Gesundheitskosten und die Rolle der privaten Krankenversicherung im System wird als bedeutendes Thema herausgearbeitet. Brandmeier sieht darin eine Ergänzung zum öffentlichen Gesundheitswesen und betont die Notwendigkeit einer symbiotischen Beziehung zwischen beiden Systemen. Ein weiterer Aspekt des Gesprächs dreht sich um den Klimawandel und dessen Einfluss auf die Versicherungsbranche in Europa. Brandmeier beleuchtet die Herausforderungen, die von Naturkatastrophen und deren Folgen für die Versicherungswirtschaft ausgehen. Sie betont die Notwendigkeit, sich nicht nur auf Entwicklungen in der Politik zu konzentrieren, sondern auch aktiv an Lösungen mitzuarbeiten, um den Kunden Sicherheit zu bieten. Auch die Mitarbeitermotivation ist ein zentrales Thema. Brandmeier erläutert, wie wichtig es ist, diverse Teams zu führen und jüngere Generationen anzusprechen. Ihr Ansatz, junge Talente über soziale Medien zu gewinnen und jedem Mitarbeiter eine wichtige Rolle innerhalb des Unternehmens zuzuschreiben, unterstützt die Idee, dass jeder einen Beitrag zum Erfolg leisten kann. Dies steht im Einklang mit ihrer Überzeugung, dass es notwendig ist, eine positive Unternehmenskultur zu fördern, in der Mitarbeiter sich geschätzt und eingebunden fühlen. Diese Aspekte bringt sie auch in Relation zu ihrer politischen Vergangenheit. Brandmeier diskutiert die Bedeutung von persönlichem Engagement und dem Gedanken, dass praktische Erfahrungen in der Wirtschaft und der Politik eine wichtige Grundlage für einen produktiven Dialog zwischen beiden Bereichen darstellen. Ihr Engagement in sozialen und kulturellen Projekten wird als Teil ihrer Verantwortung in der Gesellschaft hervorgehoben. In der persönlichen Reflexion offenbart Brandmeier ihre Freizeitinteressen, die von sportlicher Betätigung bis hin zu ihrer Liebe zur Literatur reichen. Diese Einblicke geben dem Gespräch eine menschliche Note und zeigen, dass sie trotz ihrer verantwortungsvollen Position Wert auf persönliche Zeit und soziale Beziehungen legt. Insgesamt gestaltet sich das Interview als tiefgreifende Reflexion über die Herausforderungen und Möglichkeiten der Versicherungsbranche, die Rolle der Mitarbeiterentwicklung sowie die Wichtigkeit von privatem und öffentlichem Engagement im kulturellen und sozialen Bereich. Brandmeiers Vision und ihr Einsatz für eine evolutive Weiterentwicklung der Wiener Städtischen und der Gesellschaft als Ganzes sind inspirierend und zeigen ihren unermüdlichen Einsatz für Fortschritt und Stabilität in einem sich schnell verändernden Umfeld.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Katja Gürtler, Trainerin des SK Rapid Wien, im ZEITGESPRÄCH 111 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In diesem Interview mit Katja Gürtler, der Cheftrainerin des ersten Frauenteams des SK Rapid Wien, wird die beeindruckende Entwicklung des Frauenfußballs in Österreich thematisiert. Katja Gürtler, die 1989 geboren wurde und nicht nur eine aktive Spielerin mit nationalen Erfolgen ist, sondern auch Teil des österreichischen Nationalteams war, teilt ihre Erfahrungen und Visionen, wie der Frauenfußball in Hütteldorf und ganz Österreich zukunftsorientiert strukturiert werden kann. Zu Beginn erzählt Gürtler von ihrem eigenen Werdegang im Fußball, der früh begann, als sie mit ihrem Vater und Bruder zum Spielen ging. Ihre aktive Karriere startete im Burschenverein SC Mauerbach, bevor sie mit 14 Jahren in die österreichische Frauenbundesliga wechselte. Durch ihre Erfolge im Fußball und ihrer Ausbildung, unter anderem in Valencia, hat sie wertvolle internationale Erfahrungen gesammelt, die sie nun in ihre Arbeit als Trainerin einfließen lässt. Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist der Aufbau einer eigenen Mädchenfußballschule im Rahmen des SK Rapid. Gürtler betont die Notwendigkeit, eine solide Grundlage für die Förderung junger Talente zu schaffen, statt Spielerinnen von bestehenden Burschenmannschaften zu rekrutieren. Sie erläutert die ersten Schritte beim Aufbau des Frauenfußballprojekts und die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert war. Dazu gehörten Sichtungen, die Organisation von Trainings und die Etablierung eines Netzwerks, um talentierte Spielerinnen zu finden. Das Resultat war die Aufnahme von rund 40 Spielerinnen aus ursprünglich 200 Sichtungsteilnehmerinnen in das erste Team. Darüber hinaus beschreibt sie die strukturellen Entwicklungen des Vereins, nachdem sie in die Landesliga aufgestiegen sind und schließlich in die zweite Frauenbundesliga. Hier hebt sie die sportlichen Erfolge ihrer Mannschaft hervor, die im ersten Jahr alle Spiele gewonnen und den Wiener Cup geholt hat. Gürtler spricht über die Wichtigkeit von Nachwuchsteams und die Strategie, die Spielerinnen kontinuierlich von der U10 bis hin zur ersten Mannschaft auszubilden. Ein weiterer Aspekt des Interviews ist die Kooperation des Vereins mit Schulen, die es ermöglicht, talentierte Spielerinnen in den Unterricht hinein zu integrieren und auch am Vormittag zu trainieren. Gürtler skizziert, wie der Verein in der Lage ist, junge Talente zu rekrutieren und die strukturelle und sportliche Ausbildung auf hohem Niveau anzubieten. Sie betont auch die Wichtigkeit von sportwissenschaftlicher Unterstützung im Training, etwa durch GPS-Tracking, um die körperliche Leistungsfähigkeit der Spielerinnen zu analysieren und zu optimieren. Im Verlauf des Gesprächs wird auch die Fußballkultur in Valencia angesprochen, die Gürtler als einen einflussreichen Teil ihrer persönlichen und sportlichen Entwicklung beschreibt. Hier schildert sie ihre Erfahrungen als Spielerin im Ausland, die Herausforderungen der Sprache und die Unterschiede in der Spielkultur. Besonders hebt sie das Selbstvertrauen und die Leidenschaft der spanischen Spielerinnen hervor. Das Interview schließt mit Gürtlers Vision für den Frauenfußball und dem Wunsch, eine breitere Zuschauerbasis zu erreichen. Sie spricht von den Erfolgen in der Frauenbundesliga, die zunehmend größere Stadien füllen kann, und äußert den Wunsch, dass auch die Heimspiele der Damenmannschaft im Weststadion mehr Zuschauer anziehen. Zusammengefasst liefert das Interview mit Katja Gürtler spannende Einblicke in die Herausforderungen und Chancen des Frauenfußballs in Österreich, getrieben von einer leidenschaftlichen Trainerin, die eine neue Generation von Fußballerinnen formen möchte und an die Bedeutung der Ausbildung junger Talente glaubt.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Landtagspräsident Ernst Woller im ZEITGESPRÄCH 110 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Ernst Woller, Präsident des Wiener Landtages und prägende Persönlichkeit der Wiener Politik, reflektiert in diesem ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid über seine politische Laufbahn und seinen tiefen Bezug zur Stadt und zur Landstraße.Er erzählt von seinen Anfängen in der Bezirksvertretung über den Gemeinderat bis hin zum Amt des Landtagspräsidenten. Seine Leidenschaft für Kunst und Kultur zeigt sich etwa in der Neuausrichtung des Theater an der Wien und der Erweiterung des Wien Museums.Auch seine Arbeit für die Bildung Wiens kommt zur Sprache: Als Landesbildungsvorsitzender und in der Volkshochschule hat er Brücken gebaut und Bildungsangebote gestärkt.Darüber hinaus spricht Woller über die Bedeutung von Vertrauen und Loyalität in der Politik – etwa in seiner Zusammenarbeit mit Bürgermeister Michael Ludwig – und gibt persönliche Einblicke in seine Pläne für die Zeit nach der aktiven Politik: von der Kleinen Galerie bis zu internationalen Kontakten.Ein besonderes Highlight: seine Leidenschaft für den Laufsport. Über 80.000 Kilometer hat er bisher zurückgelegt – ein Sinnbild für seinen Einsatz und seine Energie.Ein Gespräch über Kultur, Politik und die Liebe zu Wien – jetzt reinhören!Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Bürgermeister Michael Ludwig im ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Im Roten Salon des Wiener Rathauses spricht Bürgermeister Dr. Michael Ludwig mit Dr. Gerhard Schmid über den sozialen Wiener Weg, leistbaren Wohnraum, Bildung, Pflege, Sicherheit und die Zukunft der lebenswertesten Stadt der Welt.Das Gespräch beleuchtet die historischen Wurzeln der Stadt, aktuelle Herausforderungen und die Frage, wie Wien auch in Zukunft solidarisch, offen und lebenswert bleibt.#zeitgespräche #michaelludwig #gerhardschmid #stadtwien #sozialestadt #wohnenfüralle #bildung #pflege #sicherheit #kultur #wienbleibtstarkDie „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Andreas Januskovecz, Forstdirektor der Stadt Wien im ZEITGESPRÄCH 108 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Im Zentrum dieses ZEITGESPRÄCHS steht die bedeutende Rolle der städtischen Wälder für das Klima Wiens. Andreas Januskovecz spricht über den Lainzer Tiergarten, der sich über 2400 Hektar erstreckt und damit fast fünfmal so groß ist wie die Wiener Innenstadt. Er gilt als „größte Klimaanlage der Stadt“ und ist nicht nur historisch wertvoll, sondern auch ein zentraler Erholungsraum für die Bevölkerung.Januskovecz erklärt, wie modernes Forstmanagement in Wien funktioniert: nachhaltig, naturnah und möglichst störungsfrei für die Erholungssuchenden. Themen wie die Pflege von Wildtieren im urbanen Raum, die biologische Bedeutung von Totholz für CO₂-Bindung, Wasserspeicherung und Bodenbildung sowie die sicht- und spürbaren Auswirkungen des Klimawandels auf Wiens Wälder stehen dabei im Fokus.Darüber hinaus geht es um die strategische Bedeutung der Forstwirtschaft für den Klimaschutz: Wien ist einer der größten forstwirtschaftlichen Betriebe Österreichs und verfolgt das Ziel, große Flächen nicht nur zu schützen, sondern aktiv für kommende Generationen zu bewirtschaften.Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle des Wildtier-Teams der Stadt Wien, das bei Konflikten zwischen Mensch und Wildtier vermittelt und respektvolle Koexistenz im urbanen Raum ermöglicht.Als Klimadirektor ist Andreas Januskovecz maßgeblich an der Umsetzung von Klimagesetzen und der Entwicklung städtischer Klimabudgets beteiligt. Er betont die Verantwortung der Städte in der globalen Klimadiskussion und plädiert dafür, die Bürgerinnen und Bürger aktiv einzubeziehen.Zum Abschluss gibt Januskovecz persönliche Einblicke in sein Leben außerhalb des Berufs – zwischen Gartenarbeit, Naturerlebnissen und Radtouren – und spricht über die Verantwortung, die mit seiner Rolle einhergeht.Ein Gespräch über den Zusammenhang von Stadt und Natur, über Wald als Lebensraum und Klimaschützer – und über Wien als Modellstadt für nachhaltige Umweltpolitik.#zeitgespräche #gerhardschmid #andreasjanuskovecz #stadtwien #klimaschutz #forstwirtschaft #lainzertiergarten #umwelt #klimapolitik #wildtiere #biodiversität #naturinderstadt #wienDie „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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108
Dr. Matti Bunzl, Direktor Wien Museum im ZEITGESPRÄCH 107 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Dr. Bunzl, der Direktor des Wien Museums, erläutert, dass die Institution eine große Kunstsammlung besitzt und als Universalmuseum fungiert, das alles sammelt, was in direktem Zusammenhang mit Wien steht. Das Museum hat insgesamt 17 Standorte in der Stadt, wobei das Hauptgebäude am Karlsplatz architektonisch herausragend ist und das Herzstück der Wiener Museumskultur darstellt.Dr. Bunzl beschreibt seine Position als eine Ehre und ein Privileg, da das Wien Museum über eine über 100-jährige Geschichte verfügt und von den Arbeiten seiner Vorgänger profitiert. Ein zentraler Fokus der Diskussion liegt auf der Generalsanierung und Erweiterung des Museums, die notwendig wurde, um mehr Ausstellungsfläche und moderne Einrichtungen zu schaffen. Der Wettbewerb zur Erweiterung zog 274 Einreichungen an, und das gewählte Konzept sah vor, ein separates Gebäude im vorhandenen Innenhof zu errichten, was als innovativer Ansatz betrachtet wird.Dr. Bunzl beschreibt die architektonischen Herausforderungen, die sich aus der Nähe zum Wienfluss ergaben, und die besondere Gestaltung des neuen Gebäudes, das als „Schwebe-Geschoss“ bezeichnet wird. Ein weiterer bedeutender Punkt ist die Einführung von kostenfreiem Eintritt, was in Kontinentaleuropa nahezu einzigartig ist. Dr. Bunzl hebt hervor, dass die Entscheidung, die Dauerausstellungen kostenlos zu machen, aus der Überzeugung heraus getroffen wurde, dass diese Sammlungen der Öffentlichkeit gehören.Die Entwicklung des Besucherinteresses zeigt sich deutlich, da die Besucherzahlen seit der Eröffnung gestiegen sind, mit einer Prognose für den einmillionsten Besucher. Dr. Bunzl spricht auch über seinen persönlichen Werdegang, der ihn von einer akademischen Laufbahn in den USA zurück nach Wien führte. Er hebt die Bedeutung der Teamarbeit im Museum hervor und stellt fest, dass jede Ausstellung und jedes Projekt im Team entwickelt wird.Die Bedeutung der Bildung und des Austauschs mit Schulen und wissenschaftlichen Institutionen wird ebenso betont. Das Wien Museum engagiert sich stark in der Vermittlungsarbeit und bietet eine Vielzahl von Programmen für unterschiedliche Zielgruppen, einschließlich Kinder, Senioren und Menschen mit Behinderungen. Dr. Bunzl erklärt, dass das Museum nicht nur die Stadtgeschichte vermittelt, sondern auch aktiv mit wissenschaftlichen Einrichtungen zusammenarbeitet, um die Sammlung weiter zu erforschen und zugänglich zu machen.Ein Thema von besonderem Interesse im Museum ist die Digitalisierung der Sammlung, die bereits über 100.000 Objekte online zugänglich macht. Dr. Bunzl spricht über die Herausforderung, geeignete Themen für Sonderausstellungen zu finden, und betont, dass vielen Themen sowohl wissenschaftliches als auch relevantes volksbildnerisches Interesse zukommt.Ein Beispiel ist die erfolgreiche Ausstellung „Winter in Wien“, die durch die reichhaltigen Bestände des Museums realisiert wurde. Die Diskussion schließt mit Ausblicken auf zukünftige Projekte, darunter die Renovierung des Schubert-Geburtshauses, die im Jahr 2028 anlässlich des 200. Todestages von Franz Schubert abgeschlossen sein soll. Dr. Bunzlbetont die Wichtigkeit, das kulturelle Erbe Wiens zu bewahren und gleichzeitig innovative Ansätze in der Museumsarbeit zu verfolgen.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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107
Martin Grubinger, Schlagzeuger im ZEITGESPRÄCH 106 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In dieser Episode der Zeitgespräche ist der weltbekannte Schlagzeuger und Musiker Martin Grubinger zu Gast. Er wird von der Presse als Jahrhundertmusiker gefeiert und ist besonders bekannt für seine Vielseitigkeit als Schlagzeuger, Komponist und Dozent. Zu Beginn des Gesprächs wird auf seine beeindruckende Karriere eingegangen, die ihn um die ganze Welt geführt hat, einschließlich großer Konzerte mit renommierten Orchestern wie den Wiener Philharmonikern. Grubinger erzählt von seinen Anfängen, die er seinem Vater verdankt, der ebenfalls leidenschaftlicher Schlagzeuger war und seine Begeisterung für die Musik an ihn weitergab. Er beschreibt, wie er im Alter von drei Jahren mit dem Schlagzeugspielen begann und die Theorie hinter dem Schlagzeugspiel, die motorischen Fähigkeiten und die Leidenschaft, die notwendig sind, um das Instrument wirklich zu beherrschen. Der Dialog entwickelt sich weiter, und Grubinger betont die Bedeutung von Musikbildung in Österreich. Er hebt hervor, wie wichtig es ist, dass Kinder Zugang zur Musik erhalten, und spricht die exzellente Ausbildung an den österreichischen Musikuniversitäten an. Diese Institutionen ziehen Studierende aus der ganzen Welt an, die auf der Suche nach einer ganzheitlichen Musikausbildung sind. Grubinger, der selbst Professor am Mozarteum in Salzburg ist, teilt seine Erfahrungen und Ansichten über die verschiedenen Musikstile, die für Schlagzeuger relevant sind. Er betont die Rolle des Schlagzeugs in diversen Musikrichtungen und den Einfluss, den es auf die Musiklandschaft hat. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf Grubingers Plänen im Kontext des Johann Strauß Jahres 2025. Er berichtet von einem speziellen Projekt, bei dem er mit Schülerinnen und Schülern aus Wien Workshops geleitet hat, um ein großes Konzert vor 30.000 Menschen zu organisieren. Grubinger hebt hervor, wie Musik aus verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen Menschen verbindet und sie zusammenbringt. Er spricht leidenschaftlich darüber, wie wichtig es ist, dass Kinder frühzeitig mit Musik in Berührung kommen und wie dies zu einer positiven Entwicklung ihrer Persönlichkeit beiträgt. Neben seiner künstlerischen Karriere beleuchtet das Gespräch auch die gesellschaftliche Verantwortung von Künstlern. Grubinger äußert den Wunsch, dass Künstler sich klar für humanistische Werte und eine europäische Zusammenarbeit positionieren. Die Diskussion verändert sich, als die Themen Politik und Gesellschaft angesprochen werden. Grubinger und der Interviewer reflektieren über die Herausforderungen, vor denen die Gesellschaft steht, und betonen die Notwendigkeit von kulturellen Bindegliedern, um die Gemeinschaft zu stärken und autoritären Tendenzen entgegenzuwirken. Abschließend hebt Grubinger hervor, dass Musik und Kunst nicht nur einen ästhetischen Wert haben, sondern auch einen sozialen und politischen Beitrag leisten können. Er ermutigt dazu, mehr in die Musikbildung zu investieren und die gesellschaftlichen Auswirkungen von Kunst zu erkennen und zu fördern. Letztlich ist die Botschaft klar: Musik kann als kraftvolles Mittel dienen, um Gemeinschaft zu fördern, Vorurteile abzubauen und eine menschlichere Gesellschaft zu schaffen. Die Episode endet mit der Aufforderung an Grubinger, weiterhin aktiv zu bleiben und sein Wissen und Können für kommende Generationen einzusetzen.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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106
Thomas Schindl und Ioanna Apostolakos von den Wiener Symphonikern im ZEITGESPRÄCH 105 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Das Interview mit Jona Apostolakos, der Geigerin der Wiener Symphoniker, und Thomas Schindl, dem Orchestervorstand, bietet einen tiefen Einblick in die Arbeit und Herausforderungen des Ensembles, das seit 125 Jahren Teil der Wiener Kulturlandschaft ist. Beide Musiker reflektieren über die Entwicklung des Orchesters, die Bedeutung der Zugänglichkeit klassischer Musik und die Erfolge, die die Symphoniker in jüngster Zeit erzielt haben. Apostolakos erläutert den Ursprung der Wiener Symphoniker, die gegründet wurden, um der breiten Bevölkerung qualitativ hochwertige, aber erschwingliche Konzerte anzubieten. Sie hebt hervor, dass der Grundgedanke, nah am Publikum zu sein, auch heute noch im Mittelpunkt der Orchestertätigkeit steht. Das Engagement für Frauen im Orchester ist ein weiterer Fokus, wobei Apostolakos betont, dass die Bemühungen nicht auf eine festgelegte Quote abzielen, sondern darauf, passende Talente unabhängig von Geschlecht zu gewinnen. Der Frauenanteil im Orchester beträgt mittlerweile etwa 50 Prozent, was eine signifikante Entwicklung seit ihrem Eintritt im Jahr 2008 darstellt. Thomas Schindl beschreibt seine Rolle im Orchester, die sowohl das Musizieren als auch die Vertretung der Musikerinteressen umfasst. Als erster Schlagzeuger und stellvertretender Pauker hat er nicht nur die musikalischen Auftritte, sondern auch das Wohl und die Rechte seiner Kollegen im Blick. Sein Erlebnis, während eines Konzerts in der Elbphilharmonie Applaus als Triangelsolist zu erhalten, illustriert die manchmal unerwarteten Momente der Wertschätzung, die Musiker erfahren. Zusammen sprechen sie über die Herausforderungen, die das Orchester nach der Pandemie zu bewältigen hat, und wie sich die Verbindung zwischen kulturellen Institutionen und der Stadt Wien verstarked hat. Apostolakos und Schindl heben die Vielzahl von Veranstaltungen hervor, die das Orchester nicht nur im Konzertsaal, sondern auch in den Gemeinden und unkonventionellen Orten in der Stadt durchführt. Dies reicht von Beisel-Konzerten bis hin zu Auftritten in Pflegeheimen und Schulen, um klassische Musik für alle zugänglich zu machen. Ein weiterer zentraler Punkt des Gesprächs ist die Rolle des Orchesters in der internationalen Musikszene. Die Wiener Symphoniker sind bekannt für ihre Auftritte bei den Bregenzer Festspielen und haben vor kurzem internationale Tourneen in Destinationen wie China, Südkorea und Japan unternommen. Diese Tourneen sind logistisch anspruchsvoll, da sie eine große Anzahl von Musikern und Instrumenten koordinieren und die kulturellen Herausforderungen berücksichtigen müssen, in denen sie auftreten. Beide Musiker reflektieren auch über die Bedeutung der Musikvermittlung und die Notwendigkeit, jüngere Generationen für die klassische Musik zu begeistern. Sie betonen, wie wichtig es ist, Kinder und Jugendliche in musikpädagogische Programme einzubeziehen, die sie auf Konzerte vorbereiten und ihnen den Zugang zu klassischer Musik erleichtern. Abschließend teilt das Paar persönliche musikalische Vorlieben und Erinnerungen, wobei Apostolakos besonders die Werke von Ravel und Debussy schätzt, während Schindl eine Vorliebe für Mahler und Bruckner äußert. Das Interview verleiht den Hörern einen detaillierten Überblick über die zeitgenössische Rolle der Wiener Symphoniker, ihre Entwicklungsprozesse und ihre fortwährenden Bestrebungen, die klassische Musik in der modernen Welt zu einem integralen Bestandteil der Wiener Kultur zu machen.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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105
Michael Stampfer 🎙️🔬 | Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds im ZEITGESPRÄCH 104 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In einem aufschlussreichen Interview diskutieren Gerhard Schmid und Michael Stampfer die Herausforderungen und Chancen der Wissenschafts- und Forschungspolitik in Wien und Europa. Gerhard Schmid, Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), hebt die Notwendigkeit von Offenheit in der Forschung hervor, betont aber auch die wachsende Dialektik zwischen Offenheit und Paranoia. Er verweist auf berechtigte Bedenken hinsichtlich Wissenstransfers und unlauterer Praktiken, die eine gesunde Balance zwischen Kooperation und Schutz verlangen. Schmid äußert seine Begeisterung für Wien als Ort der Wissenschaft und Kultur. Er beobachtet einen zunehmenden interdisziplinären Dialog zwischen verschiedenen Disziplinen und Institutionen, wodurch die Zusammenarbeit in der Forschung gefördert wird. Er betont die Wichtigkeit von interdisziplinärem Denken, insbesondere in Bereichen wie Künstliche Intelligenz und Biowissenschaften. Schmid erläutert, dass die Kombination von Computerwissenschaften, Medizin und anderen Disziplinen entscheidend ist, um neue und effektivere Erkenntnismethoden zu entwickeln. Stampfer und Schmid stellen fest, dass Wien über bemerkenswerte Stärken in der Medizin, Biologie und Chemie verfügt. Schmid erläutert spezifische Forschungsinitiativen des WWTF, die Präzisionsmedizin und öffentliche Gesundheit betreffen, und hebt die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachbereichen hervor. Diese interdisziplinäre Kooperation führt zu besseren Forschungsergebnissen und fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Im Gespräch über die Herausforderungen, die Österreich im internationalen Kontext gegenübersteht, thematisiert Schmid den Wettbewerb um Talente. Er hebt hervor, dass die Lebensqualität in Wien, die Bildungseinrichtungen und die Unterstützung für Familien entscheidend sind, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Wien zu ziehen. Die Diskussion lehnt sich an wichtige statische Faktoren an, die beim Vergleich zwischen Wien und anderen internationalen Forschungsstandorten eine Rolle spielen. Die Gesprächspartner reflektieren die Verbindungen zwischen universitären und außeruniversitären Forschungsinstitutionen in Österreich. Schmid betont, dass es eine etablierte, wenn auch komplexe Zusammenarbeit zwischen den Institutionen gibt, wobei er gleichzeitig auf die Ungleichheit der finanziellen Mittel hinweist. Er fordert eine bessere Förderung der Universitäten, um im internationalen Vergleich konkurrenzfähig zu bleiben. Des Weiteren wird die europäische Wissenschafts- und Forschungspolitik diskutiert, die sich seit Jahrzehnten organisch entwickelt hat. Schmid kritisiert den Mangel an klaren Prioritäten und den Druck, dem die Institutionen durch die EU-Compliance unterliegen, während er gleichzeitig positive Aspekte, wie den European Research Council, hervorhebt. Auf die weltweite Forschungssituation angesprochen, spricht Schmid die geopolitischen Verschiebungen und die wachsende Konkurrenz in der Forschung an. Er warnt, dass Europa in der aktuellen Phase der globalen Umbrüche mehr tun muss, um im Bereich der Wissenschaft relevant zu bleiben. Schmid erkennt an, dass Asien und insbesondere China erhebliche Fortschritte in der Forschung machen, und er sieht die Notwendigkeit für Europa, sich stärker auf die Stärke der Geistes- und Sozialwissenschaften zu konzentrieren, um sich im internationalen Wettstreit behaupten zu können. Abschließend skizzieren die Beteiligten die Notwendigkeit einer gerechten und großzügigen finanziellen Unterstützung für die wissensschaffenden Institutionen in Österreich. Schmid äußert den Wunsch nach einer stärkeren finanziellen Ausstattung der Universitäten, um den künftigen wirtschaftlichen Strukturwandel voranzutreiben. Das Gespräch schließt mit einem Appell, dass Wissenschaftler sich mehr in die Gesellschaft einbringen sollten, um das Wissen und die Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und erinnert an frühere Zeiten, in denen Prominente in Wien ihr Wissen unter dem Motto der Volksbildung weitergaben.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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104
Dr. Kurt Gollowitzer im ZEITGESPRÄCH 103 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In dieser spannenden Ausgabe der Zeitgespräche wird Dr. Kurt Gollowitzer, Geschäftsführer der Wien Holding und Präsident von FK Austria Wien, interviewt. Das Gespräch dreht sich zentral um die Struktur und Aufgaben der Wien Holding, die als Unternehmensgruppe Projekte und Dienstleistungen für die Stadt Wien und ihre Bürgerinnen und Bürger bereitstellt. Dr. Gollowitzer erläutert das umfangreiche Portfolio der Holding, das Immobilien, Logistik, Medien und den Kulturbereich umfasst. Besonders betont er die kulturellen Einrichtungen, wie die Wiener Stadthalle und das Theater an der Wien, die zur hohen Lebensqualität in Wien beitragen und auf internationalem Niveau anerkannt sind. Ein Schwerpunkt des Interviews liegt auf der Renovierung des Theaters an der Wien, die einen respektvollen Umgang mit der historischen Substanz und gleichzeitig den Bau eines modernen Musiktheaters umfasst. Dr. Gollowitzer hebt hervor, dass die wirtschaftlichen Ergebnisse der Wien Holding in den letzten Jahren positiv waren, insbesondere durch den Erfolg der kulturschaffenden Institutionen, die hohe Auslastungsquoten erzielen und international anerkannt sind. Diese Erfolge sollen in Zukunft durch nachhaltige Investitionen und strukturelle Entwicklungen weiter gestärkt werden. Im Verlauf des Gesprächs wird auch die wirtschaftliche Situation Wiens im Kontext von Corona und dem Ukraine-Konflikt thematisiert. Dr. Gollowitzer zeigt sich optimistisch bezüglich der wirtschaftlichen Erholung und der Investitionen in der Stadt. Er betont die Verantwortung der Stadtregierung und die Notwendigkeit, als Wirtschaftsmotor zu agieren. Der Austausch mit anderen Städten, wie zum Beispiel durch den Twin Cityliner, wird als Beispiel für grenzüberschreitende Kooperation hervorgehoben. Das Thema Fußball nimmt ebenfalls einen breiten Raum ein. Dr. Gollowitzer spricht über die Rivalität im Sport, die er als wichtig für die Emotionen im Fußball erachtet. Allerdings setzt er klare Grenzen, wenn es um Gewalt und verbale Aggression geht, die im Fußball keinen Platz haben sollten. In diesem Zusammenhang wird auch die gesellschaftliche Verantwortung der Vereine thematisiert, insbesondere im Hinblick auf eine familienfreundliche Stadionatmosphäre. Außerdem geht das Gespräch auf den sportlichen Status von Austria Wien ein. Dr. Gollowitzer beschreibt die aktuelle Situation des Vereins, der in der Tabelle gut platziert ist und Chancen hat, Titel zu gewinnen. Die Nachwuchsarbeit wird als essenziell für den langfristigen Erfolg des Vereins hervorgehoben, wobei erhebliche Investitionen in die Jugendausbildung getätigt werden, um Talente zu fördern. Abschließend wird Dr. Gollowitzers persönliche Einstellung zum Sport und seine Interessen beleuchtet. Neben seiner intensiven Tätigkeit als Manager und Präsident findet er Zeit für sportliche Betätigung und Lesen, auch wenn die beruflichen Verpflichtungen seinen Alltag dominieren. Das Interview vermittelt einen umfassenden Einblick in die Herausforderungen und Chancen, die sowohl für die Wirtschaft Wiens als auch für den Fußball im Land bestehen, und macht deutlich, das sowohl Dr. Gollowitzer als auch die Wien Holding sich um eine positive Entwicklung beider Bereiche bemühen.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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103
Alexander Wrabetz im ZEITGESPRÄCH 102 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Im ZEITGESPRÄCH wird Alexander Wrabetz, der Präsident des SK Rapid Wien, von Gerhard Schmid über seine duale Rolle als Medienmanager und Kulturschaffender befragt. Die Diskussion beginnt mit dem Eigentum der Medienrechte und der Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für den Sport in Österreich. Wrabetz betont, dass die große Reichweite und Sichtbarkeit, die der ORF bietet, insbesondere für minder bekannte Sportarten entscheidend ist, um deren Präsenz in den Medien aufrechtzuerhalten. Er spricht auch über die Herausforderung, insbesondere im Fußball, wo die Fans besorgt sind, dass wichtige Spiele hinter Paywalls verschwinden. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Rolle des ORF als öffentlich-rechtlicher Sender, der nicht nur für Informationen sorgt, sondern auch einen entscheidenden Beitrag zur Kultur in Österreich leistet. Wrabetz hebt hervor, dass der ORF eine Plattform für österreichische Kultur, Sport und Unterhaltung ist und somit zur Identität Österreichs beiträgt. In Zeiten medialer Umbrüche ist es für den ORF wichtig, die gesellschaftliche Verantwortung ernst zu nehmen und sich technologisch fortzuentwickeln, um mit den Veränderungen in der Medienlandschaft Schritt zu halten. Ein weiterer wichtiger Punkt der Diskussion dreht sich um die Kunst- und Kulturvermittlung. Alexander Wrabetz näht regelrecht die Brücke zwischen klassischer Musik und breiten Publikum. Er blickt auf eigene Initiativen zurück, die darauf abzielen, Oper und klassische Musik für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen, etwa durch Livestreams von bedeutenden Veranstaltungen wie den Salzburger Festspielen und dem Neujahrskonzert. Er zeigt sich optimistisch, dass solche Formate helfen, jüngere Generationen für das Kulturgut zu begeistern. Das ZEITGESPRÄCH widmet sich dann der aktuellen Medienlandschaft, die laut Wrabetz vor tiefgreifenden Veränderungen steht. Er warnt vor der Abwanderung von Werbeeinnahmen zu großen US-Streaming-Diensten und sozialen Medien, was negative Auswirkungen auf die österreichische Medienlandschaft haben könnte. Er plädiert für eine verstärkte Medienförderung, um die Vielzahl an Medien in Österreich aufrechtzuerhalten und auf die Herausforderungen der Digitalisierung zu reagieren. Weiters beleuchtet Wrabetz' Engagement bei den Wiener Symphonikern und dem österreichischen Rekordmeister SK Rapid Wien. Er spricht über die Bedeutung beider Institutionen und die Wichtigkeit, sowohl Mitgliedschaft als auch lokale Verankerung zu fördern. Wrabetz betont, dass es wichtig sei, im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, ohne sich in die Fänge von Investoren zu begeben. Dabei hebt er hervor, dass die Identität des Vereins und dessen Traditionen für die Fans von großer Bedeutung sind. Abschließend fungiert das Gespräch als Reflexion über die Herausforderungen und Chancen, die sowohl die vorherrschenden Bedingungen der Medienlandschaft als auch die Entwicklung des Fußballs in Österreich betreffen. Wrabetz drückt den Wunsch aus, die Qualität und die gesellschaftliche Relevanz beider Bereiche zu sichern, um Österreich als Kulturland stark zu halten und die Leidenschaft der Fans zu fördern.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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102
Roland Geyer, Intendant des Johann Strauss Jahrs 2025 im ZEITGESPRÄCH 101 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Das ZEITGESPRÄCH mit Professor Roland Geyer, dem Intendanten des Johann Strauss-Jahres 2025, bietet tiefe Einblicke in die Vorbereitungen und das künstlerische Konzept eines Festjahres, das den berühmten Komponisten Johann Strauss ehrt. Geyer, ein angesehener Kulturmanager, skizziert die Unterschiede zwischen einem Festival und einem Festjahr. Während bei Festivals die Programme oft dicht und intensiv sind, erfordert ein Festjahr eine weitaus breitere und weniger intensive Programmgestaltung, um Überforderung bei den Besuchern zu vermeiden.Geyer spricht über die kulturelle Bedeutung von Johann Strauß und hebt hervor, dass er als einer der ersten international anerkannten „Popstars“ der klassischen Musik angesehen werden kann. Durch seine umfangreichen Reisen, darunter Auftritte in Russland und den USA, hat Strauß nicht nur Europa begeistert, sondern auch seine Musik in andere Teile der Welt getragen. Dies verweist auf die universelle Anziehungskraft seiner Werke, die sowohl gebildete Schichten als auch einfache Arbeiter zu erreichen wussten. Die Meisterhaftigkeit von Strauss' Kompositionen steht im Einklang mit den zeitgenössischen großen Komponisten, was Geyer hervorhebt.Ein weiterer zentraler Punkt des Gesprächs ist die Rolle der Frauen in Strauss' Leben, die oft als tragende wirtschaftliche und kreative Kräfte hinter seinem Erfolg agierten. Geyer erwähnt, dass seine Mutter sowie seine Frauen entscheidend für seine Karriere waren, indem sie ihn motivierten und ermutigten, seine Karriere in der Musik zu verfolgen, insbesondere auch im Bereich der Operette, wo er erheblich ertragreicher war als in der symphonischen Musik.Das Gespräch vertieft sich in Strauss' weniger erfreuliche Auseinandersetzungen und persönliche Herausforderungen, darunter seine Reiseangst, die ihn sowohl persönlich als auch psychisch belastete. Trotz seiner Erfolge war Strauß von inneren Konflikten geprägt, die auch seine künstlerische Entwicklung beeinflussten.Geyer reflektiert über das bevorstehende Festjahr und seine Pläne. Er betont die Notwendigkeit eines „Mosaiks“ aus Veranstaltungen, das die pulsierende Kultur Wiens widerspiegelt. Diese Veranstaltungen sollen über das Jahr verteilt stattfinden, um die öffentliche Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten, ohne das Publikum zu überfordern. Geyer hebt hervor, dass man mit einem einzigartigen, abwechslungsreichen Programm den Geist von Strauß' Musik in all ihren Facetten erlebbar machen möchte. Er zitiert einige Highlights des Programms von 2025, das eine Vielzahl von Projekten umfasst, die sowohl traditionelle als auch moderne Elemente einbeziehen. Dazu zählen Kooperationen mit zentralen Institutionen und innovative Veranstaltungen, die junge Menschen ansprechen sollen. Geyer ist überzeugt, dass das Festjahr nicht nur eine Feier von Strauß' Erbe ist, sondern auch eine Chance für verschiedene Kunstformen bietet, miteinander zu interagieren und das kulturelle Leben der Stadt zu bereichern.Das ZEITGESPRÄCH endet mit einer positiven Note, in der Geyer die Freude und den Zauber der Musik von Johann Strauß hervorhebt, die auch heute noch Menschen begeistert und erhebt. Dies unterstreicht seine Rolle als Kulturmanager, der nicht nur die Vergangenheit ehrt, sondern auch eine Verbindung zur Gegenwart schafft und die Wichtigkeit von Musik und Kultur als Quelle der Freude und Inspiration für die Menschen betont.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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101
Kardinal Schönborn im ZEITGESPRÄCH
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Das Interview mit Kardinal Dr. Christoph Schönborn aus 2021 behandelt zentrale Themen des Christentums, der Gesellschaft und der aktuellen Herausforderungen, mit denen Kirche und Gläubige konfrontiert sind. In einer besinnlichen Atmosphäre, kurz vor dem Osterfest, gibt der Kardinal persönliche Einblicke in sein Leben sowie seine Sicht auf die Entwicklungen in der Kirche in der heutigen Zeit. Kardinal Schönborn, der bald aus seinem Amt als Erzbischof von Wien scheiden wird, reflektiert über seine bewegte Biografie, die von der Flucht aus Böhmen nach Österreich und einem tiefen Engagement in der Kirche geprägt ist. Er spricht über seine Studien, die Priesterweihe und seine Karriere innerhalb der katholischen Kirche, in der er zahlreiche wichtige Positionen bekleidete. Angesprochen auf die gegenwärtige Situation der Kirche, besonders im Kontext der Corona-Pandemie, zeigt er auf, dass der Lockdown für ihn persönlich eine Zeit der Besinnung war, auch wenn die üblichen pastoralen Tätigkeiten stark eingeschränkt wurden. Ein zentraler Punkt seiner Argumentation ist die Sorge um die Menschen in der Gesellschaft, die durch die Pandemie stark belastet sind. Kardinal Schönborn unterstreicht, dass die Kirche nicht als Selbstzweck existiert, sondern vielmehr eine Dienstleistung für die Menschen sein soll. Er thematisiert die Auswirkungen des sozialen Abstands auf zwischenmenschliche Beziehungen und hebt hervor, wie wichtig direkte Begegnungen für das Seelsorgeamt sind. Gleichzeitig erkennt er, dass die Pandemie auch neue Formen der Kommunikation und des Dialogs eröffnet hat, wobei technische Möglichkeiten wie Livestream-Gottesdienste eine breitere Erreichbarkeit ermöglichten. Ein weiterer interessanter Aspekt des Gesprächs ist die Brücke zwischen Glauben und Wissenschaft, die Schönborn als einen seiner Schwerpunkte beschreibt. Er betont, dass wissenschaftliche Entdeckungen ihn nie in seinem Glauben in Frage gestellt hätten, sondern vielmehr seine Bewunderung für die Schöpfung vertieften. Dies führt zu einer Diskussion über die Verantwortung der Menschheit gegenüber der Natur, die er als eine grundlegende Aufgabe der Kirche ansieht, sowie über die ökologische Krisenbewältigung in der heutigen Zeit. Die soziale Gerechtigkeit spielt ebenfalls eine bedeutende Rolle in Schönborns Ansichten. Die Caritas der katholischen Kirche wird als eine der größten sozialen Organisationen in Österreich beschrieben, die sich intensiv um soziale Gerechtigkeit, Migration und Integration kümmert. Dabei wird betont, dass es für die Kirche essenziell ist, sich für die sozial schwächeren Gruppen der Gesellschaft einzusetzen und Brücken zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren zu bauen. Das Interview behandelt auch die Herausforderungen, vor denen die katholische Kirche heute steht, insbesondere in Bezug auf die sich verändernden sozialen Strukturen und Lebensformen. Kardinal Schönborn äußert sich offen zu den Diskussionen innerhalb der Bischofskonferenz über den Umgang mit Homosexualität und betont die Notwendigkeit, die menschliche Qualität und das Zusammenleben von Menschen in den Vordergrund zu rücken, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung. Abschließend reflektiert er über aktuelle gesellschaftliche Spannungen, einschließlich des wiederauflebenden Antisemitismus in Europa. Er warnt vor der ständigen Wachsamkeit gegenüber antisemitischen Strömungen und hebt die Wichtigkeit interreligiöser Dialoge hervor, die nicht nur innerhalb der katholischen Kirche, sondern auch zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen gepflegt werden müssen. Das Interview schließt mit einem Ausblick auf die Zukunft, in dem der Kardinal seinen Wunsch äußert, weiterhin in Wien zu verbleiben und seiner Mission treu zu bleiben, ungeachtet des bevorstehenden Wechsels in seiner Amtstätigkeit. Es ist ein aufschlussreiches Gespräch, das sowohl die Herausforderungen als auch die Hoffnungen der katholischen Kirche im aktuellen gesellschaftlichen Kontext beleuchtet.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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100
100 Folgen ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Die 100. Ausgabe der ZEITGESPRÄCHE war ein echtes Highlight, und die Wiener Urania war voller Energie und inspirierender Gespräche! Gerhard Schmid und Moderatorin Sonja Kato führten durch einen Abend voller tiefgründiger Diskussionen. Wir hatten tolle Gäste wie den ehemaligen Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, den früheren Außenminister Luxemburgs, Jean Asselborn, sowie die renommierte Journalistin Margaretha Kopeinig.Auch die Weltmeister-Boxerin Michaela Kotaskova und die bildende Künstlerin Sabine Wiedenhofer waren dabei und haben ihre faszinierenden Perspektiven geteilt. Besonders musikalisch wurde es mit Alma Deutscher, die nicht nur am Klavier begeisterte, sondern auch die Veranstaltung mit ihren Kompositionen bereicherte.Dieses besondere Treffen der Köpfe war nicht nur ein Rückblick auf spannende Gespräche und Begegnungen, sondern auch ein starker Impuls für zukünftige Diskussionen und Ideen. #ZEITGESPRÄCHE100 #DemokratieGestalten #HeinzFischer #MichaelLudwig #JeanAsselborn #MichaelaKotaskova #SabineWiedenhofer #AlmaDeutscher #MargarethaKopeinig #WienEventsDie „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Matthias Euler-Rolle im ZEITGESPRÄCH 99 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In einem tiefgehenden Gespräch zwischen Matthias Euler-Rolle und Gerhard Schmid, einem führenden Kommunikationsexperten, wird die Vielseitigkeit von Schmid als Medienprofi skizziert. Die Diskussion beginnt mit der Erkundung von Schmid's frühester Verbindung zur Musik und seinen Erfahrungen im Radio, welches er als Jugendliebe bezeichnet. Mit einem überwältigenden Interesse an verschiedenen Musikrichtungen und einer großen Leidenschaft für das Medium Radio spricht Schmid darüber, wie ihm die Zusammenarbeit mit Kollegen während seiner Zeit bei Ö3 half, ein Netzwerk aufzubauen, das bis heute Bestand hat. Diese frühen Erfahrungen prägen seine Sicht auf die Entwicklung des Mediums und die Rolle, die Radio im Leben der Menschen spielte. Die Gespräche führen dann zur Natur der modernen Medienlandschaft, in der Schmid feststellt, dass die Rolle des Radios sich im Laufe der Jahre verändert hat. Während früher das Radio der tägliche Begleiter von Millionen war, haben sich die Hörgewohnheiten gewandelt. Schmid erklärt, dass Radio heute nicht nur in linären Formaten existiert, sondern auch in PodcIn einem fesselnden ZEITGESPRÄCH mit Matthias Euler-Rolle, einem renommierten Medienprofi, lotet Gerhard Schmid die Tiefe und den Wandel der Kommunikationslandschaft aus. Matthias, bekannt für seine tiefgründige Auseinandersetzung mit Medien, eröffnet das Gespräch mit seiner lebenslangen Bewunderung für Mozart, den er als den großen Komponisten und rebellischen Rockstar seiner Zeit sieht. Diese Leidenschaft für Mozart spiegelt sich in seiner Arbeit und der Art und Weise wider, wie er die Geschichten hinter der Musik erzählt, um sie einem jüngeren Publikum nahezubringen.Das Gespräch vertieft sich in Matthias' frühe musikalische Verbindungen und seine prägenden Jahre im Radio, das er als seine Jugendliebe beschreibt. Mit einer breiten Palette an Musikinteressen und einer tiefen Leidenschaft für das Radio schildert er, wie seine Zeit bei Ö3 ihm half, ein nachhaltiges Netzwerk zu schaffen, das heute noch Bestand hat.Weiterhin spricht Matthias über die Herausforderungen in der politischen Kommunikation, wo er die Kommunikation für den Bundeskanzler und den Kulturminister sowie für die sozialdemokratische Partei leitete. Er betont die Wichtigkeit von Authentizität und Ehrlichkeit in der Kommunikation, insbesondere in Zeiten von Fake News und ungenauen Informationen.Im weiteren Verlauf des Gesprächs diskutiert Matthias die Evolution der Medienlandschaft, wie das Radio sich von einem alltäglichen Begleiter zu einem vielfältigen Medium gewandelt hat, das jetzt auch Podcasts und andere Formate umfasst, die Emotionen und Geschichten transportieren.Das ZEITGESPRÄCH schließt mit einer Reflexion über kreative Freiheit und das Überwinden von Konventionen, die Matthias als essentiell für die heutige Medienlandschaft ansieht. Gerhard und Matthias tauschen sich aus über die Möglichkeiten, wie Kommunikation das Publikum erreichen und fesseln kann. Abschließend gibt Matthias Einblicke in seine Freizeit, in der er sich der Natur, Kunst und Musik widmet, und unterstreicht die vitale Bedeutung der Kreativität in der Kommunikation.asts und anderen Genres, die Gefühle und Geschichten transportieren. Diese Evolution des Mediums wird auch mit der Herausforderung verglichen, die Qualität der Berichterstattung in einem überfüllten Markt zu gewährleisten, in dem viele Sender unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Weiterhin beleuchtet Schmid seine Zeit in der politischen Kommunikation, als er verantwortlich für die Kommunikation des Bundeskanzlers, des Kulturministers sowie der sozialdemokratischen Partei war. Dabei reflektiert er über die Herausforderungen und Freuden der politischen Kommunikation, die oft undankbar ist und einen ständigen Druck zur Erfolgskontrolle mit sich bringt. Schmid betont dabei die Wichtigkeit von Authentizität und Ehrlichkeit in der Kommunikation, besonders in Zeiten von Fake News und ungenauen Informationen. Er glaubt, dass Journalisten eine essentielle Rolle im Aufdecken der Wahrheit spielen, und hebt hervor, dass ihre Glaubwürdigkeit entscheidend ist, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu gewinnen. Ein bedeutender Teil des Gesprächs widmet sich schließlich dem Thema Mozart, den Schmid seit seiner Kindheit bewundert. Er erklärt, dass er das Ziel verfolgt, Mozarts Geschichte auf eine Art und Weise zu erzählen, die auch junge Menschen anspricht und ihnen den Menschen hinter der Musik näherbringt. Schmid sieht Mozart nicht nur als großen Komponisten, sondern auch als freigeistigen Rockstar seiner Zeit, dessen Leben und Werk voller revolutionärer Gedanken war. In diesem Kontext hebt Schmid die Bedeutung der kreativen Freiheit und das Überwinden von Konventionen hervor, die auch in der heutigen Zeit relevant sind. Abschließend wird ermutigt, über den kreativen Prozess in der heutigen Medienlandschaft nachzudenken und die verschiedenen Kanäle, über die Kommunikationen stattfinden können. Schmid verdeutlicht, dass das vorrangige Ziel einer jeden Kommunikation darin besteht, das Publikum zu erreichen und durch ansprechende Inhalte zu fesseln. Der Austausch zwischen Schmid und Euler-Rolle endet mit einem persönlichen Einblick in Schmid's Freizeitgestaltung, in der er sich der Natur, Kunst und Musik widmet. Total verkörpert zeigt dieser Dialog die Lebendigkeit des Diskurses über Medien, Kommunikation und die bewährten Werte, die in Mozarts Erbe widerhallen.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Ercan Nik Nafs im ZEITGESPRÄCH 98 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Die Diskussion zwischen Ercan Nik Nafs und Gerhard Schmid dreht sich um bedeutende gesellschaftliche Themen, besonders im Kontext der Jugend- und Integrationsarbeit in Wien. Gerhard Schmid, ein erfahrener Jugendanwalt, teilt seine Perspektiven und sein Wissen über die Herausforderungen, die Jugendliche aus verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen bewältigen müssen. Der Dialog beginnt mit Schmid und Nik Nafs, die auf die Notwendigkeit einer soliden Betreuung und Unterstützung für Jugendliche hinweisen, besonders in Anbetracht der Bedarfe, die durch Migration und soziale Ungleichheit entstehen.Schmid erzählt von seinem eigenen Werdegang, der 1992 in Wien begann, als er als Migrant ankam, um Politikwissenschaft zu studieren. Er schildert, wie seine jugendlichen Erfahrungen und das Bedürfnis, die Vielfalt und die Probleme in der Gesellschaft besser zu verstehen, ihn in die Jugendarbeit führten. In diesem Zusammenhang betont er die Bedeutung der Jugendarbeit, um Kindern und Jugendlichen, die möglicherweise nicht die nötige Aufmerksamkeit im eigenen Zuhause erhalten, Wege in ein positives Erwachsenenleben zu ebnen.Im weiteren Verlauf diskutieren die beiden Gäste die sozialen Spannungen, die Ende der 90er Jahre durch die Balkankriege und die darauffolgenden Flüchtlingsbewegungen entstanden. Schmid spricht über seine ersten Begegnungen mit Geflüchteten und die Herausforderungen, die damit verbunden waren. Er beschreibt, wie die Kommunalverwaltungen in Wien die Integration von Migranten gefördert haben und welche Rolle die Bildung dabei spielt. Schmid hebt hervor, dass Bildung und Beschäftigung essenzielle Elemente für die Integration sind und dass Kinder und Jugendliche Perspektiven für ihre Zukunft benötigen.Die Konversation geht in die Tiefe, wenn sie extremistische Bewegungen und deren Einfluss auf die Gesellschaft behandeln. Schmid warnt vor der Politisierung von Jugendlichen, die in Krisenzeiten zunehmen könnte. Der Schwerpunkt liegt auf der Notwendigkeit einer präventiven Antwort von Seiten der sozialen Dienste, um sicherzustellen, dass Jugendliche die notwendige Unterstützung erhalten und sich nicht gefährlichen Ideologien anschließen.Darüber hinaus sprechen sie über soziale Netzwerke und ihre Rolle bei der Verbreitung menschenfeindlicher Ideologien. Schmid hebt die Dringlichkeit hervor, Weißen und Prinzipien der Menschenrechte durch qualitative Bildung entgegenzuwirken. Es wird deutlich, dass die Jugendarbeit auch in Krisenzeiten eine entscheidende Rolle spielt, indem sie Jugendlichen Fähigkeiten und Werte vermittelt, die für ihre persönliche Entwicklung und Integration notwendig sind.Am Ende der Diskussion wagt Schmid einen Ausblick auf die Zukunft, in dem er betont, dass Bildung und Beschäftigung in den nächsten Jahren die Schlüsselfaktoren sein werden, um Armut und soziale Ungleichheit zu bekämpfen. Er schließt mit der Überzeugung, dass eine Gesellschaft, die in die Bildung der Jugend investiert, die Basis für eine positive Entwicklung und ein nachhaltiges Zusammenleben legt.Zusammenfassend zeigt das Interview, wie wichtig es ist, die komplexen Herausforderungen, vor denen viele Jugendliche stehen, ganzheitlich zu betrachten und zu adressieren. Schmid und Nik Nafs liefern wertvolle Einblicke in die notwendigen Strategien zur Unterstützung junger Menschen in einer sich ständig verändernden sozialen Landschaft.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Michaela Kotásková im ZEITGESPRÄCH 97 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In einem fesselnden Interview in deIn einem fesselnden Interview in der Wiener Urania stellt Gerhard Schmid eine bemerkenswerte Persönlichkeit des Boxsports vor: Michaela Kotásková, Weltmeisterin im Boxen. Das Gespräch gibt Einblicke in Michaelas Werdegang und ihre Perspektiven auf den Frauenboxsport. Sie erklärt, dass sie im Alter von 22 Jahren zum Boxen kam, nachdem sie während eines Auslandssemesters in Deutschland unzufrieden mit ihrem Körper war. Ursprünglich begann sie mit Boxen aus Fitnessgründen, was sich schnell zu einer Leidenschaft entwickelte. Kotásková berichtet, wie sie im Boxsport gewachsen ist und erwähnt, dass sie für Österreich nicht nur national Erfolge feierte, sondern auch internationale Kämpfe bestritt. Sie beleuchtet die Bedeutung des persönlichen Vertrauens zu Trainern und der Notwendigkeit, sich auf Wettkämpfe gut vorzubereiten. Besonders eindrucksvoll ist ihre Schilderung des ersten Kampfes, in dem sie lernen musste, ihre physischen und mentalen Grenzen zu erkennen. Trotz einer schweren Niederlage fand sie die Motivation, weiterzumachen, was schließlich zu ihrem Aufstieg in der Boxszene führte. Im Verlauf des Gesprächs thematisiert Kotásková die Herausforderungen, mit denen Frauen im Boxsport konfrontiert sind. Sie kritisiert die ungleiche Bezahlung im Profiboxen und hebt hervor, dass es an der Zeit sei, Gleichberechtigung auch in dieser Sportart zu fordern. Trotz der Widrigkeiten hat sie es geschafft, in der Weltrangliste nach oben zu steigen und hat sich den Titel der WBF-Weltmeisterin gesichert. Interessanterweise erklärt sie, dass der Wechsel in das Profilager durch ihre tschechische Staatsbürgerschaft motiviert war, da sie damit nicht an Olympiade und Weltmeisterschaften für Österreich teilnehmen konnte, was sie gerne gewollt hätte. Zusätzlich diskutiert sie ihre Rolle als Boxtrainerin, insbesondere im Training von Kindern und Jugendlichen. Michaela betont die Werte, die Boxen vermittelt, wie Respekt und Disziplin, und spricht über ihre eigene Entwicklung als Trainerin: von anfänglichem Training mit jungen Menschen hin zu gezieltem Training mit Frauen. Ihr Zugang zum Training zeigt die integrative und respektvolle Atmosphäre ihres Boxvereins. Abschließend beleuchtet das Interview Michaelas Pläne für die Zukunft, einschließlich ihrer bevorstehenden Titelverteidigung im November. Sie spricht über ihren Trainingsansatz und die Vorbereitung auf Wettkämpfe sowie über ihre Leidenschaft für Specialty Coffee, was einen sehr persönlichen Einblick in ihr Leben außerhalb des Boxrings bietet. Mit einem inspirierenden Ausblick und der Hoffnung auf mehr Gleichberechtigung im Sport endet das Interview, wobei die Vorfreude auf ihre kommenden Kämpfe deutlich spürbar ist.r Wiener Urania stellt die Moderatorin eine bemerkenswerte Persönlichkeit des Boxsports vor: Michaela Kotásková, die tschechisch geborene Weltmeisterin im Boxen. Das Gespräch gibt Einblicke in Michaelas Werdegang und ihre Perspektiven auf den Frauenboxsport. Sie erklärt, dass sie im Alter von 22 Jahren zum Boxen kam, nachdem sie während eines Auslandssemesters in Deutschland unzufrieden mit ihrem Körper war. Ursprünglich begann sie mit Boxen aus Fitnessgründen, was sich schnell zu einer Leidenschaft entwickelte. Kostakova berichtet, wie sie im Boxsport gewachsen ist und erwähnt, dass sie in Österreich nicht nur national Erfolge feierte, sondern auch internationale Kämpfe bestritt. Sie beleuchtet die Bedeutung des persönlichen Vertrauens zu Trainern und der Notwendigkeit, sich auf Wettkämpfe gut vorzubereiten. Besonders eindrucksvoll ist ihre Schilderung des ersten Kampfes, in dem sie lernen musste, ihre physischen und mentalen Grenzen zu erkennen. Trotz einer schweren Niederlage fand sie die Motivation, weiterzumachen, was schließlich zu ihrem Aufstieg in der Boxszene führte. Im Verlauf des Gesprächs thematisiert Kostakova die Herausforderungen, mit denen Frauen im Boxsport konfrontiert sind. Sie kritisiert die ungleiche Bezahlung im Profiboxen und hebt hervor, dass es an der Zeit sei, Gleichberechtigung auch in dieser Sportart zu fordern. Trotz der Widrigkeiten hat sie es geschafft, in der Weltrangliste nach oben zu steigen und hat sich den Titel der WBF-Weltmeisterin gesichert. Interessanterweise erklärt sie, dass der Wechsel in das Profilager durch ihre tschechische Staatsbürgerschaft motiviert war, da sie damit nicht an Olympiade und Weltmeisterschaften für Österreich teilnehmen konnte, was sie gerne gewollt hätte. Zusätzlich diskutiert sie ihre Rolle als Boxtrainerin, insbesondere im Training von Kindern und Jugendlichen. Michaela betont die Werte, die Boxen vermittelt, wie Respekt und Disziplin, und spricht über ihre eigene Entwicklung als Trainerin: von anfänglichem Training mit jungen Menschen hin zu gezieltem Training mit Frauen. Ihr Zugang zum Training zeigt die integrative und respektvolle Atmosphäre ihres Boxvereins. Abschließend beleuchtet das Interview Michailas Pläne für die Zukunft, einschließlich ihrer bevorstehenden Titelverteidigung im November. Sie spricht über ihren Trainingsansatz und die Vorbereitung auf Wettkämpfe sowie über ihre Leidenschaft für Specialty Coffee, was einen sehr persönlichen Einblick in ihr Leben außerhalb des Boxrings bietet. Mit einem inspirierenden Ausblick und der Hoffnung auf mehr Gleichberechtigung im Sport endet das Interview, wobei die Vorfreude auf ihre kommenden Kämpfe deutlich spürbar ist.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Doris Bures, zweite Präsidentin des Nationalrates im ZEITGESPRÄCH #96 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In diesem ZEITGESPRÄCH erkundet Gerhard Schmid gemeinsam mit der 2. Nationalratspräsidentin Doris Bures die facettenreiche Welt der Demokratie und ihre vielfältige Weltanschauung. Sie reflektieren gemeinsam über die historischen Kämpfe für Demokratie, Freiheit und soziale Gerechtigkeit. Pionier*innen wie Rosa Jochmann haben diese Kämpfe voran getrieben, die in ihrer Bedeutung ein Fundament für unsere heutige Gesellschaft darstellen. Doris Bures teilt in diesem Gespräch ihre umfangreiche politische Laufbahn mit den Hörer*innen, die als Bezirksrätin begann und sie bis zur Präsidentin des Nationalrats führte. Ihr politischer Werdegang ist auch mit besonderem Engagement für Mieter*inneninteressen und Geschlechtergleichstellung verbunden. Doris Bures ist eine Politikerin, die parteiübergreifend Brücken bauen kann, das zeigt auch ihre Verantwortungsübernahme für die fordernde Renovierung des Parlamentsgebäudes. Darüber hinaus beleuchtet der Dialog mit Gerhard Schmid auch die Herausforderungen und emotionalen Aspekte, die politisches Arbeiten mit sich bringt vor allem auch in ihrer Position als 2. Nationalratspräsidentin und somit höchste Frau im Staat. Doris Bures betont wie wichtig es ist, einen fortlaufenden Dialog über Parteigrenzen hinweg zu führen, sowie ein Augenmerk auf die Rolle der Medien zu legen, in einer Zeit der modernen politischen Kommunikation. Anschließend gibt sie private Einblicke und spricht über ihren persönlichen Zugang zu politischen Engagement, welches geprägt ist durch ihre Kindheit und Jugend in einer politisch aktiven Familie. Abrunden spricht sie über die Bedeutung von Bildung für den*die Einzeln*e sowie auch als Schlüsselelement für die Gesellschaft.Wir wünschen ein genußvolles HörvergnügenDie „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Dr. Jochen Böhler vom Wiener Wiesenthal-Institut im ZEITGESPRÄCH #95 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In diesem Interview wird Dr. Jochen Böhler, Direktor des Wiener Wiesenthal-Instituts für Holocauststudien, vorgestellt und spricht über seine beeindruckende Karriere sowie die Herausforderungen seiner neuen Position. Er reflektiert über seine wissenschaftliche Ausbildung, die ihn von Köln über Warschau nach Jena und schließlich nach Wien geführt hat. Dr. Böhler hebt die Bedeutung des Wiener Wiesenthal-Instituts als Forschungs- und Gedenkstätte hervor, die sich der Aufarbeitung der Geschichte des Holocaust und der Rolle Österreichs in dieser Geschichte widmet. Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist die kritische Auseinandersetzung mit der österreichischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Dr. Böhler betont, dass Österreich nicht nur ein Land der Opfer sei, sondern auch eine Geschichte der Täter aufzuarbeiten habe. Diese duale Perspektive ist ein Schlüsselthema für das Institut, das eng mit anderen wichtigen Institutionen in Österreich mit dem Ziel der Erinnerungskultur kooperiert. Dabei wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Lehren aus der Geschichte für die Gesellschaft von heute und morgen nutzbar zu machen, besonders vor dem Hintergrund zunehmender antidemokratischer Tendenzen. In der Diskussion um die Aufarbeitung der Vergangenheit thematisiert Dr. Böhler die Herausforderungen, die sich aus der aktuellen politischen Landschaft ergeben. Er warnt vor der Gefahr des wieder aufkommenden Antisemitismus und Rassismus und betont, dass der Einsatz für Demokratie und Aufklärung eine umfassende gesellschaftliche Aufgabe darstellt. Es wird hervorgehoben, dass Rassismus als Spaltpilz agiere, der die Demokratie gefährden könne. Hier setzt das Institut mit umfassenden Bildungs- und Aufklärungsprogrammen an, die sich besonders an die jüngere Generation richten. Dr. Böhler beschreibt die Schwerpunkte des Instituts, die auf Dokumentation, Forschung und Vermittlung basieren. Dabei wird betont, dass die internationale Forschung und der Austausch mit Wissenschaftlern aus der ganzen Welt eine zentrale Rolle spielen. Die Frage der Tätergeneration wird angesprochen; während viele Täter schon verstorben seien, bleibt die Aufgabe, die Erinnerungskultur lebendig zu halten und der allgemeinen Öffentlichkeit ein Bewusstsein für die Verbrechen der Vergangenheit zu vermitteln. Ein weiterer Schlüsselpunkt ist die Rolle der Bildung im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus. Dr. Böhler beschreibt die Notwendigkeit, bereits in der Schule über demokratische Werte aufzuklären und gefährliche Ideologien frühzeitig anzugehen. Er betont die Zusammenarbeit mit bestehenden Bildungsinitiativen, um Materialien und Ressourcen bereitzustellen, die Lehrer in den Unterricht integrieren können. Es wird klar, dass trotz der vormals als gesichert geglaubten demokratischen Strukturen der kontinuierliche Einsatz für diese Werte notwendig ist. In der Schlussphase des Interviews geht Dr. Böhler auf die aktuelle geopolitische Situation ein. Er äußert Besorgnis über die Entwicklung autoritärer Regime und die Gefahren, die aus politischer Instabilität erwachsen können. Der Vergleich zu den 30er Jahren wird zwar mit Vorsicht behandelt, jedoch deutlich gemacht, dass demokratische Werte und Menschenrechte als Fundament eines stabilen zusammenlebens gewahrt und geschützt werden müssen. Dr. Böhlers Aufruf zur Vereinigung demokratischer Kräfte in Europa unterstreicht die Notwendigkeit eines kollektiven Engagements für Aufklärung und Menschenrechte in einer Zeit, in der intolerante Strömungen wieder an Bedeutung gewinnen. Insgesamt vermittelt das Interview eindrücklich die Herausforderungen und Chancen, vor denen das Wiener Wiesenthal-Institut steht, sowie die zentrale Rolle der Erinnerungskultur und der Bildungsarbeit im Kampf gegen aktuelle gesellschaftliche und politische Probleme. Dr. Böhler schließt das Gespräch mit dem Wunsch, weiterhin erfolgreich für Aufklärung und den Schutz demokratischer Prinzipien zu arbeiten.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Dr. Marion Wisinger, Präsidentin des PEN Clubs im ZEITGESPRÄCH #94 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In dieser Podcast-Episode sprechen wir mit Dr. Marion Wisinger, der Präsidentin des österreichischen PEN-Clubs, über Themen wie Demokratie, Meinungsfreiheit, künstliche Intelligenz und Bildung. Marion betont die Bedeutung der Medien als potenzielle Gefahr für die Demokratie und diskutiert, wie die politische Landschaft von sozialen Medien und Fehlinformationen beeinflusst wird. Sie hebt hervor, wie der österreichische PEN-Club als literarische Menschenrechtsorganisation wirkt und eine internationale Perspektive auf Literatur und Menschenrechte bietet. Das Gespräch lenkt auch auf die aktuellen Herausforderungen der Meinungsfreiheit und die Rolle von künstlicher Intelligenz bei der Manipulation von Informationen. Marion taucht tief in die Bedeutung von politischer Bildung ein und betont die Notwendigkeit, politische Bildung als Grundhaltung zu betrachten, die auf Basisdemokratie und Aufklärung beruht. Sie spricht über die historische und politische Entwicklung in Gäusern, einer Gegend mit einer starken Widerstandstradition, und betont die Bedeutung der Auseinandersetzung mit der Geschichte und Familiengeheimnissen. Das Gespräch endet mit einem persönlichen Einblick in Marions Interessen außerhalb ihrer Aktivitäten als Präsidentin des PEN-Clubs, wie zum Beispiel ihre Leidenschaft für Tango-Tanz als Möglichkeit der Entspannung und menschlichen Nähe. Die Episode bietet einen vielschichtigen Einblick in Marions Engagement für Demokratie, Meinungsfreiheit und Bildung, sowie ihre persönlichen Interessen und Ausgleichsmöglichkeiten.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Peter Holeczek im ZEITGESPRÄCH 93 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In dieser Episode der ZEITGESPRÄCHE spricht Gerhard Schmid mit Peter Holeczek, dem langjährigen Chefbestatter der Bestattung Wien. Peter teilt tiefgehende Erfahrungen und Einblicke in die Welt der Bestattungsdienste und erzählt, wie der Tod seines Stiefvaters ihn zum Beruf des Bestatters geführt hat. Er diskutiert die Herausforderungen und die enorme Verantwortung, die große Begräbnisse wie Staatsbegräbnisse und offizielle Zeremonien mit sich bringen, und die Notwendigkeit präziser Vorbereitung für solche Anlässe.Wir beleuchten auch die neuesten Entwicklungen in der Bestattungskultur, einschließlich des Trends zu Feuer- und Naturbestattungen sowie innovativen Ansätzen wie dem Pilzsarg aus Holland und den Öko-Urnen. Peter teilt zudem humorvolle Anekdoten aus seinem Alltag, die den Umgang mit schwarzem Humor und sensiblen Momenten in seinem Beruf hervorheben. Zusätzlich sprechen wir über Peters Buch "Schluss mit Lustig, 71 Wiener wahre Begräbnisgeschichten", in dem er humorvolle Geschichten aus seinem Berufsalltag zusammenfasst, darunter kuriose Begebenheiten wie gestohlene Leichenwagen und unerwartete Zwischenfälle bei Trauerfeiern. Peter betont die Bedeutung von Humor im Bestattungswesen und erklärt, wie wichtig es ist, den Tod ernst zu nehmen, aber auch darüber lachen zu können. Er beendet das Gespräch mit einer heiteren Geschichte, die das besondere Verhältnis der Wiener zum Tod unterstreicht.Verpassen Sie nicht diese faszinierende Folge der ZEITGESPRÄCHE, die einen einzigartigen Einblick in das Leben und die Philosophie eines der führenden Bestatter Wiens bietet.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Erwin Leder im ZEITGESPRÄCH 92 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In dieser Episode der „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid ist Erwin Leder zu Gast. Der vielseitige Schauspieler und Aktivist erzählt seine beeindruckende Lebensgeschichte und teilt Einblicke in seine Zeit am Reinhardt-Seminar. Erwin Leder berichtet über den Einfluss des Films "Das Boot" auf seine Karriere und reflektiert über bedeutende Werke wie "Schindlers Liste" und "Angst“. Auch die soziale Lage von Künstler*innen und die prekären Arbeitsbedingungen vieler Kunstschaffender in Österreich sind Thema des Gesprächs. Als Vorsitzender der Gewerkschaft der Freischaffenden setzt er sich für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Anerkennung der Kultur- und Kunstszene ein. Und er stellt klar, dass eine angemessene finanzielle Unterstützung für Kunst und Kultur nicht nur den Künstler*innen zugutekommt, sondern auch der Gesellschaft als Ganzes. Mit großem Respekt erzählt er von den humanistischen Werten, die ihm sein Vater, ein Arzt, der während des Zweiten Weltkriegs in einem Kriegsgefangenenlager in Weißrussland tätig war, vermittelt hat. Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Prof. Dr. Franz Patay, Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien im ZEITGESPRÄCH 91 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Im Podcast geht es um ein ausführliches Interview mit Prof. Dr. Franz Patay, dem Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien. Er spricht über seine umfangreiche Karriere im Musik- und Kulturbereich, darunter seine Tätigkeit als Musikmanager und seine vielseitigen Aktivitäten in Wien. Prof. Patay betont die Bedeutung von Musicals und Opern in Wien sowie die Herausforderungen der Vereinigten Bühnen Wien, darunter die internationale Vermarktung der Produktionen in über 23 Ländern. Er diskutiert auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Theaterbranche und wie sie damit umgegangen sind, einschließlich der Herausforderungen bei der Organisation von Vorstellungen während der Pandemie. Prof. Patay spricht auch über die Förderung von Nachwuchstalenten im musikalischen Bereich, insbesondere an der MUK, der Musik- und Kunstprivatuniversität der Stadt Wien. Er betont die Bedeutung von Innovation und Qualität im Theatererlebnis und gibt Einblick in zukünftige Pläne der Vereinigten Bühnen Wien. Prof. Patay reflektiert schließlich über seine persönlichen Energiereserven außerhalb der Arbeit, darunter sein harmonisches Familienleben und seine Leidenschaft für Musik, obwohl er mit dem Spielen aufgrund Zeitmangels aufgehört hat. Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Johanna Rachinger, Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek im ZEITGESPRÄCH 90 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Das ZEITGESPRÄCH mit Frau Dr. Johanna Rachinger, Generaldirektorin der österreichischen Nationalbibliothek, behandelt die Bedeutung ihrer Arbeit für das kulturelle Erbe Österreichs. Dr. Rachinger beschreibt die Verantwortung, historische Werke zu bewahren und für wissenschaftliche Forschung zugänglich zu machen. Sie erklärt, dass die Bibliothek jährlich 30.000 bis 40.000 Bücher sammelt und insgesamt 12 Millionen Objekte beherbergt. Die Bedeutung von Public-Private-Partnerships, wie dem Projekt mit Google zur Digitalisierung von urheberrechtsfreien Büchern, wird betont. Die Nationalbibliothek bietet Zugang zu digitalen Inhalten und führt Programme zur Informations- und Medienkompetenz durch. Dr. Rachinger spricht über die Restitution von geraubten Werken, die Zusammenarbeit mit europäischen Bibliotheken und die Notwendigkeit der Digitalisierung zur Erhaltung des kulturellen Erbes. Sie erläutert, wie Besucher Bücher bestellen und im Lesesaal studieren können. Die Nationalbibliothek fördert den Zugang und die Bildung junger Menschen durch Trainings und Workshops. Dr. Rachinger erwähnt auch die bedeutendsten Werke der Bibliothek, darunter Papyri aus dem Jahr 3000 vor Christus und die Original-Partitur des Mozart-Requiems. Sie betont die vielfältigen Vernetzungsaktivitäten und die Teilnahme an EU-Projekten. Die Nationalbibliothek bietet Veranstaltungen zu Gedenktagen, Ausstellungen in den Museen und wissenschaftliche Symposien an. Dr. Rachinger teilt ihre persönlichen Interessen wie Wandern, Kochen und Zeit mit Familie und Freunden. Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Dr. Günther Sidl, SPÖ-Abgeordneter zum Europäischen Parlament im ZEITGESPRÄCH #89 mit Dr. Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Aktueller Gast der „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid“ ist Dr. Günther Sidl, SPÖ-Abgeordneter zum Europäischen Parlament und Kandidat der SPÖ für die EU-Wahl am 9. Juni. Als Mitglied im EU-Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit geht er mit gutem Beispiel voran und verzichtet aufs Fliegen. Stattdessen fährt er mit der Bahn, wobei er hier Verbesserungsbedarf ortet: „Ich bin 165.000 Kilometer mit dem Zug gefahren und ich sehe auch, was nicht funktioniert. Wir sind weit weg von einem europäischen Eisenbahnwesen.“ Dr. Günther Sidl setzt sich besonders für den Klimaschutz, die Renaturalisierung und die Reduzierung von Pestiziden in Lebensmitteln ein. Er betont die Notwendigkeit transparenter Strukturenin der EU und die Schaffung positiver Zukunftsbilder. Eine funktionierendeöffentlichen Versorgung, Chancengleichheit bei der Bildung sowie gerechte Produktionsverhältnisse sind ebenfalls wichtige Marksteine der EU. Dr. Günther Sidl erzählt von seinem politischen Werdegang und seinem Engagement für den Umweltschutz. Sozialer Zusammenhalt und Solidarität sind für ihn unverzichtbare Werte für die Zukunft Europas. Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Hans Peter Trost im ZEITGESPRÄCH #88 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Im ZEITGESPRÄCH mit dem ehemaligen Sportchef des ORF geht es um die Vielfalt und Herausforderungen des Sports im heutigen gesellschaftlichen Kontext. Hans Peter Trost spricht über die Notwendigkeit von mehr finanzieller Unterstützung für Sportvereine und den Mangel an Geldern, die in den Sport fließen. Es werden auch die bevorstehenden großen Sportereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Spiele thematisiert. Weiterhin wird die steigende Komplexität und Beschränkung für Journalisten bei der Berichterstattung über Sportevents angesprochen, insbesondere in Bezug auf Akkreditierungen und Zugangsbeschränkungen. Hans Peter Trost diskutiert auch die wichtige Verbindung zwischen Sport und Wirtschaft, betont die Bedeutung von sportlichen Fähigkeiten für den Arbeitsmarkt und die Vorteile von ehemaligen Profisportlern in Unternehmen. Weitere Themen sind die zukünftigen sportpolitischen Herausforderungen, die Bedeutung von Investitionen in den Breitensport und die Gesundheitsprävention sowie die Rolle des Sports in der Gesellschaft, insbesondere in Bezug auf Werte wie Fairness und Leistung. Der Gastgeber und Hans Peter Trost geben Einblicke in die Entwicklung des Sports und des Sportjournalismus, diskutieren über die zunehmende Rolle der Wirtschaft im Sport und die Notwendigkeit von mehr Investitionen in den Breitensport und die Gesundheitsförderung. Zum Abschluss spricht Hans Peter Trost über persönliche Interessen außerhalb des Sports und gibt eine optimistische Einschätzung für bevorstehende Sportereignisse.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Marcus Franz im ZEITGESPRÄCH 87 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Der Bezirksvorsteher von Favoriten, Marcus Franz, spricht über die vielfältigen Industriezweige in seinem Bezirk, darunter führende Unternehmen wie OctoPharma und Frequentis. Er betont die Vielfalt und positiven Aspekte von Favoriten, trotz mancher negativer Berichterstattung in den Medien. Franz spricht über die Herausforderungen und Ziele im Bezirk, wie die Schaffung von positivem Image, die Vielschichtigkeit und historische Bedeutung von Favoriten sowie die Wichtigkeit der sozialen Integration. Er diskutiert über Migrationsgeschichte, kulturelle Vielfalt und die Herausforderungen des Bezirks. Marcus Franz betont die Bedeutung von Bildung und Gesundheitseinrichtungen in Favoriten, insbesondere das Kaiser Franz Josef Spital und innovative Primärzentren. Er spricht über leistbaren Wohnraum, Stadtentwicklungsgebiete, und die Bemühungen, das Wohnungsproblem anzugehen. Franz erwähnt auch die Ambitionen im Bereich des Klimawandels, Stadtbegrünung und Infrastrukturverbesserungen. Er geht auf die wirtschaftliche Lage, Bildungsinitiativen, und die Förderung von Sporteinrichtungen im Bezirk ein. Marcus Franz teilt persönliche Hobbys wie Kochen, Radfahren in den Bergen und das Entdecken neuer Orte. Er betont die Bedeutung von Sport, Integration und Bildung für die Jugend. Franz spricht über seine Leidenschaft für den Fußballverein Austria Wien und die Unterstützung lokaler Sportvereine. Er reflektiert über die vielfältigen Herausforderungen und Chancen in Favoriten und betont die Wichtigkeit einer ganzheitlichen und integrativen Politik für die Zukunft des Bezirks.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Prof. Dr. Elmar Kuhn von Christen - helfen - in Not im ZEITGESPRÄCH #86 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. 🌟 Prof. Dr. Elmar Kuhn, Generalsekretär von Christen in Not, hat sein Leben dem Einsatz für die Rechte verfolgter Christen gewidmet. Seine Motivation dazu entstand während seines Studiums in Argentinien, wo er Zeuge von Gewalt und Verfolgung wurde. Diese Erfahrungen haben ihn dazu bewogen, sich intensiv mit den sozialen und religiösen Herausforderungen der Menschen zu befassen. Seine Tätigkeiten umfassen eine Vielzahl von Bereichen, von der Unterstützung von Flüchtlingen bis hin zur Förderung des interreligiösen Dialogs. Als Theologe und Katholik glaubt er fest daran, dass Leben ein Geschenk ist und dass es seine Verantwortung ist, dieses Geschenk für andere zu nutzen. Durch seine Arbeit in verschiedenen Organisationen und Initiativen versucht er, einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten und für Toleranz und Respekt einzutreten. In seinen internationalen Projekten arbeitet er eng mit lokalen Partnern zusammen, um dort zu unterstützen, wo die Hilfe am dringendsten gebraucht wird. Er setzt sich auch für die Sichtbarkeit und den Schutz verfolgter Christen ein, indem er internationale Aufmerksamkeit auf ihre Situation lenkt. Prof. Dr. Kuhn betont die Bedeutung von Hoffnung und Glauben zu Ostern 2024. Trotz der Herausforderungen und Verfolgung, mit der viele Menschen konfrontiert sind, symbolisiert Ostern die Möglichkeit eines Neuanfangs und einer positiven Zukunft. Durch das Feiern von Ostern erinnern wir uns daran, dass das Leben über den Tod hinausgeht und dass es immer Hoffnung und Erneuerung gibt. Möge dieses Osterfest uns allen die Kraft geben, einen positiven Weg in die Zukunft zu finden. 🙏🏼 #ElmarKuhn #ChristenInNot #Hoffnung #Glaube #Toleranz #Ostern #InterreligiöserDialog 🌟Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Renate Anderl im ZEITGESPRÄCH #85 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Die Präsidentin der Arbeiterkammer, Renate Anderl, betont in einem ausführlichen Interview die Bedeutung von Demokratie in der Arbeiterkammer. Sie erläutert, dass es für jeden, der in der Stadt arbeitet, möglich ist, am demokratischen Prozess teilzunehmen und den Weg der Arbeiterkammer mitzubestimmen. Renate Anderl spricht über ihre persönlichen Erfahrungen und Motivationen als langjährige Gewerkschafterin, insbesondere im Hinblick auf die Gleichstellung von Frauen und deren finanzielle Unabhängigkeit. Sie betont die Rolle der Arbeiterkammer als Expertenorganisation und ihre vielfältigen Beratungs- und Unterstützungsleistungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Renate Anderl diskutiert auch Herausforderungen in verschiedenen Branchen, wie den steigenden Druck auf Arbeitnehmer und die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung. Sie setzt sich für Transparenz bei Löhnen ein, insbesondere im Hinblick auf die Gender Pay Gap. Des Weiteren spricht sie über Bildungsmaßnahmen, die Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt, die Notwendigkeit von Aus- und Weiterbildung in Unternehmen sowie die Bedeutung des Sozialstaats und die Kritik an einer rein wirtschaftszentrierten Politik. Renate Anderl bekräftigt die Wichtigkeit der Arbeiterkammer als Vertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ruft zur Teilnahme an den bevorstehenden Wahlen auf. Zusätzlich betont sie die Bedeutung von Investitionen in Bildung, Sozialleistungen und den Schutz des Sozialstaats zur Sicherung der Arbeitskräfte und zur Förderung von innovativen Berufsfeldern. Renate Anderl kritisiert die einseitige Diskussion zur Senkung der Lohnnebenkosten und plädiert für eine ganzheitliche Betrachtung, die auch die langfristigen Vorteile für Arbeitgeber durch Investitionen in Bildung und Sozialleistungen berücksichtigt.Zum Abschluss spricht Renate Anderl über ihr persönliches Hobby, den Fußball, der für sie Solidarität, Zusammenhalt und Freude symbolisiert. Sie betont die positiven Werte, die der Fußball vermitteln kann. Die Moderatorin schließt das Interview mit einem Dank an Renate Anderl für ihre Zeit und ermutigt die Zuschauer, an der Arbeiterkammerwahl teilzunehmen und ihre Stimme zu nutzen.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Daniel Landau im ZEITGESPRÄCH #84 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In der Diskussion über die Bedeutung einer ganzheitlichen Schule und eines Systems, das Menschen dazu ermutigt, sich zu engagieren und glücklich sowie stark zu sein, stellt der Gast Daniel Landau seinen persönlichen Hintergrund und sein Engagement für Bildungsinitiativen dar. Es wird die Wichtigkeit von Solidarität und individueller Förderung von Kindern im Bildungssystem hervorgehoben und die politischen Missstände sowie der Druck in der Bildungspolitik kritisiert. Die Notwendigkeit einer breiten gesellschaftlichen Zusammenarbeit jenseits von Parteigrenzen, um eine bessere Bildung für alle zu gewährleisten, wird betont. Es wird angemerkt, dass sowohl Bindung als auch unmittelbare Nutzbarkeit mit all diesen angesprochenen sozialen Faktoren erforderlich sind. Selbstsicherheit, Stärke, Solidarität und Nächstenliebe spielen eine entscheidende Rolle. Mitgefühl als universelle Sprache kann helfen, rechtsextremen Stimmen entgegenzutreten, während Schulen und Kindergärten die Verantwortung haben, Kinder zu stärken und an ihren Begabungen zu arbeiten. Projekte und persönliche Geschichten können Verständnis und Empathie fördern. Die persönliche Begegnung wird als entscheidend im Kampf gegen Vorurteile und Diskriminierung betrachtet. Jungen Menschen sollte die Möglichkeit geboten werden, sich zu entfalten und stark zu fühlen. Engagement für Demokratie, Solidarität und Nächstenliebe wird als sehr wichtig erachtet. Persönliche Interessen wie Bridge und Musik können Energie spenden und dazu beitragen, die Welt zu verbessern. In schwierigen Zeiten wie dem Nahostkonflikt wird die Bedeutung von Verantwortung und klaren Haltungen hervorgehoben. Bildung und offene Kommunikation sind Schlüssel im Kampf gegen Vorurteile und Gewalt. Gemeinschaft und Zusammenhalt werden als grundlegend für eine bessere Zukunft für alle angesehen.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid #83 Daniela Kittner
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In dieser Sendung spreche ich mit Daniela Kittner, einer angesehenen Innenpolitik-Journalistin, über die politische Landschaft in Österreich. Wir diskutieren, dass es in diesem Wahljahr einen Kampf um das rechte Lager gibt und Karl Nehammer versucht, sich als die führende Kraft der ÖVP darzustellen. Jedoch zeigt sich laut Umfragen, dass die FPÖ bereits seit langer Zeit vorne liegt. Ein weiteres Thema unserer Diskussion ist die Bedeutung der Europawahlen und die Notwendigkeit, sich in Österreich stärker dem Thema Europa zuzuwenden. Wir erörtern die Rolle der ÖVP in der pro-europäischen Ausrichtung Österreichs und wie sich diese im Laufe der Jahre verändert hat. Es ist wichtig, dass die Akteure kommunizieren, wer am europäischen politischen System beteiligt ist. Zwei Drittel der Gesetze, die der Nationalrat beschließt, sind europäisch inspiriert, doch vielen Menschen ist dies nicht bewusst. Wir betonen auch die Veränderungen, die die Europäische Union in den letzten Jahrzehnten durchlebt hat und wie politisch sie geworden ist. Die Pandemie und der Angriff Russlands auf die Ukraine haben dies deutlich gemacht. Große politische Entscheidungen werden immer häufiger auf europäischer Ebene getroffen, was in Österreich oft nicht ausreichend wahrgenommen wird. Wir sprechen auch über die aktuelle Diskussion über einen befürchteten Rechtsruck in Europa. In verschiedenen Ländern, wie Deutschland und den Niederlanden, haben wir verstärkten Zuwachs der politischen Rechten gesehen. Wir diskutieren, ob auch in Österreich diese Gefahr besteht. Wir verfolgen die Politik in Italien intensiv und haben festgestellt, dass sich die rechtsextreme Partei Fratelli d'Italia in Bezug auf die Europapolitik eindeutig positioniert hat. Es gibt also verschiedene Schattierungen in der politischen Rechten. Wir stellen fest, dass es in der österreichischen Gesellschaft eine Veränderung der Wahrnehmung von Politikern gibt. Junge Menschen möchten keinen Politiker als Nachbarn haben, was auf die mediale Situation zurückzuführen ist. Früher gab es eine engere Beziehung zwischen Politikern und Medien, aber heutzutage wird Politik von einem riesigen Marketingapparat abgeschottet. Dies führt zu einem nicht authentischen Bild von Politikern als Marketing-Politiker. Wir diskutieren auch die finanzielle Krise des Journalismus und die abhängige Beziehung zu Geldgebern. Es wird erkannt, dass der Journalismus möglicherweise Unterstützung für die Informationsbeschaffung benötigt, da er sich nicht mehr selbst finanziert. Bildung und die kritische Betrachtung von Informationen sind wichtige Gegenmaßnahmen. Abschließend erwähnen wir, dass die Hauptgesprächspartnerin, Daniela Kittner, auch außerhalb des Journalismus Energie sammelt, indem sie sich um ihre große Familie kümmert, viel liest und reist.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Sabine Herlitschka im ZEITGESPRÄCH #82 mit Gerhard Schmid #infineon
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In dieser Episode der Zeitgespräche ist Sabine Herlitschka, die Vorstandsvorsitzende von Infineon Österreich, zu Gast. Sie diskutieren die Bedeutung eines Green Deals und wie er zur Wettbewerbsfähigkeit in Europa beitragen kann, ohne die Unternehmen zu belasten. Infineon spielt eine wichtige Rolle in der Halbleitertechnologie und produziert Energiesparchips, die den Energieverbrauch und CO2-Emissionen reduzieren können. Sie beliefern auch verschiedene Länder mit Chips für Ausweise und Pässe. Mikroelektronik ist ein treibender Motor in Forschung und Entwicklung und wird in verschiedenen Anwendungen eingesetzt, um Energieeffizienz und Sicherheit zu verbessern. Infineon investiert in Forschung und Entwicklung und arbeitet eng mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen, um auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben. Sie betonen auch die Bedeutung von Bildung und setzen sich dafür ein, junge Menschen für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Europa bietet gute Möglichkeiten zur Kooperation in Wissenschaft und Forschung, aber es muss besser darin werden, gute Ideen in die Tat umzusetzen. Sie diskutieren auch die Notwendigkeit, in die Mikroelektronik zu investieren und unabhängiger von anderen Ländern zu werden. In Österreich gibt es den Vorschlag des Chips Act, um den Standort zu stärken. Bildung, Sprachkompetenz und Klimaneutralität sind ebenfalls wichtige Themen für die Zukunft Österreichs. Sie betonen die Bedeutung von Anwendungsorientierung in der Bildung und die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und allgemeiner Bildung. Frau Herlitschka erwähnt auch ihre Leidenschaft für das Geigenspiel als Ausgleich. Das Gespräch endet mit Dankesworten und guten Wünschen.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Roman Gregory im ZEITGESPRÄCH 81 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In diesem ZEITGESPRÄCH spricht Gerhard Schmid mit Roman Gregory, einem vielseitigen Künstler und Sportler. Roman war Reprotechniker, hat eine Band gegründet und erfolgreich mit bekannten Künstlern zusammengearbeitet. Außerdem war er Amateurboxmeister und Präsident eines Boxclubs. Er erzählt von seiner Leidenschaft für Musik als Kind und wie er diese in Konzerten zum Ausdruck brachte. Obwohl der Boxsport anfangs ein Widerspruch war, hat Roman die Energie, die er ins Boxen gesteckt hatte, in seine Musikkarriere investiert. Er erzählt auch von seiner erfolgreichen sportlichen Karriere im Boxen und wie der Sport sein Selbstvertrauen gestärkt hat. Roman diskutiert auch die Veränderungen im Boxsport im Laufe der Zeit und betont die Bedeutung von Sport für Menschen aus verschiedenen Kulturen. Er ist auch politisch aktiv und hat sich dafür eingesetzt, Kinder aus sozial schwächeren Schichten in Fußballvereine zu integrieren. Roman spricht auch über seine musikalische Karriere, wie er zum Namen seiner Band "Alkbottle" gekommen ist und wie er Menschen mit seinem Wiener Dialekt und Rockstil zum Lachen bringen möchte. Des Weiteren spricht Roman über seinen Werdegang im Radio und wie er zu Ö3 gekommen ist. Er betont die sozialkritischen Themen in seinen Songs und wie wichtig es ist, sich in den sozialen Medien zurückzunehmen und auf ein nachhaltiges Verhalten zu achten. Roman beschreibt auch seine Tätigkeiten als Präsident von Wiener Viktoria im Fußball und die soziale Arbeit des Vereins, wie die Unterbringung von Obdachlosen und Asylsuchenden. Er betont die Vielfalt und Offenheit des Vereins für Menschen verschiedener Hintergründe. Roman spricht auch über Migration und betont, dass Integration aktives Handeln erfordert. Er betont die Bedeutung des Umweltschutzes und des Zusammenhalts in der Gesellschaft. Roman bringt seine Kunst und Musik als Möglichkeit zur Vermittlung bestimmter Werte und Kulturen ein. Er betont, dass es nicht nur darum geht, darüber zu sprechen, sondern auch zu handeln und ein Vorbild zu sein. Für Roman ist es wichtig, Räume für Kunst, Kultur und Sport in der Gesellschaft zu schaffen und sich weiterhin künstlerisch zu engagieren.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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80
Michael Bünker im ZEITGESPRÄCH 80 mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In diesem Teil des Gesprächs betonen wir, dass die Geburt eines Kindes die Hoffnung im weihnachtlichen Satz "Ein Kind ist uns geboren" verkörpert. Gerhard Schmids Gast, Herr Bischof Emeritus Michael Bünker, spricht über die Situation der christlichen Kirchen in Österreich. Er erwähnt, dass es ein starkes Empfinden für Religion und Spiritualität gibt, gleichzeitig jedoch einen Bedeutungsverlust der großen Kirchen in Europa und eine Abwendung von religiösen Institutionen. Dies führt er auf individuelle Entscheidungsfreiheit, Säkularisierung und fehlende Tradition der freien Religionszugehörigkeit zurück. Zudem spielt Missbrauch eine Rolle. Erwähnt wird auch, dass Religion in anderen Gesellschaften weiterhin eine große Rolle spielt, insbesondere in Südamerika, Afrika und Asien, wo Religion oft mit politischen Botschaften verbunden ist, was eine besondere Gefahr darstellt. Wir betonen die Bedeutung von Religion und Aufklärung und erwähnen den Philosophen Jürgen Habermas, der der Meinung ist, dass Religion auch in einer säkularen Gesellschaft wichtig ist. Religionen bieten Antworten auf Fragen, die sonst unbeantwortet bleiben. Die Bedeutung von Symbolik und Ritualen wird ebenfalls betont, die ohne religiöse Einrichtungen wie die Kirche verloren gehen würden. Die Botschaft der evangelischen Kirche ist, den Geringsten zu helfen und sich nicht nach dem eigenen Vorteil zu fragen. Die Kirche engagiert sich auch für soziale Gerechtigkeit und setzt sich gegen Ausgrenzung ein. Religiöse Gemeinschaften haben die Aufgabe, Orte der Toleranz zu sein und Antisemitismus und Rassismus als inakzeptabel zu betrachten. Die Kirchen sollten sich stärker in die Gesellschaft einbringen, Brücken zu anderen Religionen stärken und zur europäischen Integration beitragen. Anschließend diskutieren wir den Konflikt zwischen Glaube und Naturwissenschaften, der jahrhundertelange Spannungen zwischen beiden Bereichen umfasst, besonders in Bezug auf die Erkenntnisse von Galileo Galilei, Nikolaus Kopernikus, Charles Darwin und Sigmund Freud. Es ist jedoch wichtig, Glaube und Vernunft miteinander in Einklang zu bringen. Die Frage, wie weit die Naturwissenschaften Antworten auf die großen Fragen der Menschheit finden können, ist immer noch offen. Es ist eine Frage von Grenzen und Erkenntnissen auf beiden Seiten. Schließlich sprechen wir über unsere persönlichen Hoffnungen für das neue Jahr und die Zeit nach Weihnachten. Wir teilen die Ansicht der jüdischen Philosophin Hannah Arendt, dass neben unserer Sterblichkeit auch unsere Geburtlichkeit uns prägt. Die Geburt eines Kindes symbolisiert Hoffnung in einer oft hoffnungslosen Welt. Wir freuen uns auf weitere Begegnungen und wünschen allen eine wunderschöne Weihnachtszeit.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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Prof. DDr. Johannes Huber im ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid 79
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Gemeinsam mit Prof. DDr. Johannes Huber taucht Dr. Gerhard Schmid bei der 79. Ausgabe der Zeit.Gespräche in die faszinierende Welt der Wissenschaft und des Glaubens ein. 🌐 Universitätsprofessor Johannes Huber ist promovierter Mediziner und Theologe und Autor zahlreicher Fachbücher. 📚 Er gehört zu den renommiertesten Wissenschaftlern und zählt auf dem Gebiet der Endokrinologie zu den führenden Forschern des Landes. In seinen erkenntnisreichen Ausführungen erklärt der ehemalige Vorsitzende der Bioethikkommission, wie sich die Medizin durch den Einsatz der künstlichen Intelligenz verändert und welche Auswirkungen dies auf die Menschen und die Gesellschaft hat. Gerade deshalb sei es so wichtig, das humanitäre Prinzip der Aufklärung, der Gleichheit der Menschen, der Brüderlichkeit und der Versöhnlichkeit zu erhalten und den heranwachsenden Generationen als kostbares Gut weiterzugeben.Im spannenden und anregenden Zeit.Gespräch teilt Prof. DDr. Huber seine Erfahrungen und ganz persönlichen Erkenntnisse über die Vereinbarkeit von Naturwissenschaft und Glauben und verrät, wo er als leidenschaftlicher Peripatetiker am liebsten unterwegs ist. 🌍Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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78 Atilla Ceylan im ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In dieser Ausgabe der ZEITGESPRÄCHE führt Gerhard Schmid ein Gespräch mit dem erfolgreichen Unternehmer Atilla Ceylan, der eine beeindruckende Geschichte als Gastarbeiterkind mit Wurzeln in Österreich teilt. Attila gewährt Einblicke in seine Familiengeschichte und die Herausforderungen, die mit der Migration verbunden sind.Gerhard Schmid und Attila verbindet nicht nur ihre Unternehmergeschichten, sondern auch der gemeinsame Ursprung, da ihre Väter beide bei Simmering-Kratzbauke tätig waren. Das Gespräch vertieft sich in persönliche Erfahrungen mit Vorurteilen und Diskriminierung, wodurch die Verbindung zwischen den Gesprächspartnern noch stärker hervortritt.Gerhard Schmid unterstreicht seine Rolle als Unterstützer schnell wachsender Unternehmen, den sogenannten Gazellen, und betont die Bedeutung von Chancengleichheit und Integration für junge Menschen mit Migrationshintergrund. Bildung wird als zentraler Schlüssel für gesellschaftlichen Fortschritt diskutiert, und die Herausforderungen, vor denen die Sozialdemokratie steht, werden beleuchtet.Besondere Aufmerksamkeit gilt auch den drängenden Themen wie Klimaschutz und leistbares Wohnen, denen sich Gerhard Schmid als politischer Akteur widmet. Das Gespräch endet mit einem persönlichen Touch, wenn Gerhard Schmid über gemeinsame Interessen wie Familie und Sport spricht und Attila bittet, sein Buch über Österreich zu signieren.Die Unterhaltung schließt mit einem herzlichen Dank an Attila für seine Zeit und seinen wertvollen Beitrag zur Diskussion.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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77 Korinna Schumann im ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In dieser Ausgabe der ZEITGESPRÄCHE mit GERHARD SCHMID sprechen wir mit Korinna Schumann, der Vizepräsidentin des österreichischen Gewerkschaftsbundes. Wir diskutieren die Herausforderungen, mit denen die Gewerkschaft konfrontiert ist, da die Preise aufgrund der Inflation steigen. Die Verhandlungen über Kollektivverträge gestalten sich schwierig, da die Arbeitnehmer ihren Anteil am Gewinn fordern. Die Gewerkschaft setzt sich besonders für die Rechte der Frauen ein und kritisiert die schweigende Regierung in Bezug auf Frauenpolitik. Es wird auch der Erfolg der Rückforderung des Käthe Leichter Staatspreises durch die SPÖ-Frauen gewürdigt und die Bedeutung von Käthe Leichter als Pionierin der Frauenpolitik betont. Es wird betont, dass die Arbeiterkammer und die Gewerkschaft untrennbar zusammengehören und gestärkt werden müssen. Themen wie atypische Beschäftigungsverhältnisse, Armut, soziales Europa, Sozialpartnerschaft und Bildung werden ebenfalls diskutiert. Die Gewerkschaft setzt sich weiterhin für den Schutz der Arbeitnehmerrechte ein, auch wenn sich die Arbeitswelt verändert. Es werden bereits Vorbereitungen getroffen, um sich den Herausforderungen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz und Digitalisierung zu stellen. Dabei wird betont, dass ein humanistischer Zugang zur Digitalisierung wichtig ist und Datenschutz sowie das Recht auf das eigene Bild geschützt werden müssen. Die Macht großer Konzerne und die Verteilung von Macht sind weitere wichtige Themen für die Gewerkschaft. Des Weiteren werden die Arbeitszeitverlängerung und die Einschränkung der Selbstverwaltung der Gesundheitskasse kritisiert. Eine gute Gesundheitsversorgung für alle wird als wichtig erachtet. Es ist beunruhigend zu hören, dass es in einigen Bundesländern keinen einzigen Gynäkologen mit Kassenvertrag gibt. Wir sprechen auch über den Bundesrat und seine Bedeutung für unsere Demokratie. Der Bundesrat ist die Vertretung der Länder im Parlament und hat Qualitäten, die für unsere staatliche Struktur wichtig sind. Es wird betont, dass der Bundesrat mehr Qualität hat, als ihm oft zugetraut wird, und dass über alle Fraktionen hinweg dafür geworben wird. Der Bundesrat kann Regierungsmitglieder zur Rede und Antwort einladen, Themen setzen und hat Ausschüsse wie der Nationalrat. Eine besondere Qualität ist es, sozialpolitische Themen auf fachlicher Ebene zu diskutieren. Die Verbindung zu den Ländern wird als sehr wichtig erachtet und der Bundesrat tagt permanent. Die Mandatarinnen und Mandatare im Bundesrat ändern sich nur, wenn sich die Landtage ändern. Abseits von der Politik liest unsere Gastgeberin gerne und genießt es, am Meer zu sein. Es sind die kleinen Freuden im Leben, die ihr Kraft geben. Viele Menschen begleiten sie und geben ihr ihre Kraft, und damit geht es ihr gut weiter. Unsere Gastgeberin bedankt sich für die Einladung und wünscht uns alles Gute für den Herbst.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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76 Tanja Prušnik im ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In dieser Folge der ZEITGESPRÄCHE am Wörthersee in Klagenfurt hatte ich die Ehre, mit der angesehenen Künstlerin Tanja Prušnik zu sprechen. Als Präsidentin des Wiener Künstlerhauses und selbst eine anerkannte Künstlerin verfügt sie über reichhaltige Erfahrung und Einblicke in die Kunstszene. Tanja Prušnik erzählt uns von ihrer persönlichen Reise in die Kunstwelt, die maßgeblich von ihrer Familie geprägt wurde, die sie stets unterstützte. Ihr Studium der Architektur in Wien legte den Grundstein für ihre Karriere, und seit 1999 ist sie als freiberufliche Künstlerin und Architektin tätig, insbesondere im Bereich Bühnenbild und Innenarchitektur. Ihre Arbeit wurde von herausragenden Künstlerinnen wie Kiki Smith und Valie Export beeinflusst.In ihrer Heimat Kärnten hat sie viele andere Künstlerinnen und Künstler getroffen, die wichtige Beiträge zur Rolle der Frauen in der Kunst geleistet haben. Wir diskutieren auch über ihr aktuelles Kunstprojekt "Milchstarrt", bei dem internationale Künstlerinnen eingeladen werden, ihre Werke vor Ort zu präsentieren. Die Ausstellung findet von Mai bis Oktober im ehemaligen Stift am Milstädter See statt und bietet Besuchern die Möglichkeit, zeitgenössische Kunst in einem neuen Kontext zu erleben. Tanja Prušnik ist stolz darauf, dieses Projekt zu kuratieren und Künstlerinnen aus Kärnten sowie national und international eine Plattform zu bieten.Wir sprechen auch über die Herausforderungen, mit denen Künstlerinnen und Künstler konfrontiert sind, insbesondere in finanzieller Hinsicht. Tanja Prušnik betont, dass Kunst nicht elitär sein sollte und dass die Politik mehr tun sollte, um Kunst für jeden zugänglich zu machen. Sie legt großen Wert auf den Austausch mit Künstlerinnen und Künstlern aus anderen Ländern und Kulturen, da dieser zu neuen Inspirationen und Perspektiven führen kann. Abschließend erörtern wir auch die Rolle der Kunst bei politischer und gesellschaftskritischer Aussage. Tanja Prušniks Projekt zielt darauf ab, die Wahrnehmung zu schärfen und die Prävention von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche zu fördern. Sie betont jedoch, dass die Politik und Organisationen für konkrete Präventivmaßnahmen verantwortlich sind. Insgesamt war es ein inspirierendes Gespräch mit Tanja Prušnik über ihre Erfahrungen in der Kunstwelt und ihre aktuellen Projekte. Wir wünschen ihr alles Gute für ihre zukünftigen Vorhaben.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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75 Otto Retzer im ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In dieser Folge spreche ich mit Otto Retzer, einem bekannten österreichischen Schauspieler und Regisseur. Otto erzählt von seinem Glücksfall, den richtigen Menschen zur richtigen Zeit getroffen zu haben, um seine Karriere zu starten. Sein Mentor Karlsspieß entdeckte ihn bei seinem ersten Auftritt als Kabelträger in einem Sommerfilm am Wörthersee und ermöglichte es ihm, sich zum Regisseur hochzuarbeiten. Seitdem hat Otto über 80 Filme gedreht. Sein erster Film am Wörthersee war ein Sprungbrett für seine Karriere. Dort hatte er die Möglichkeit, mit bekannten Schauspielern wie Rudi Carrell und Ilja Richter zusammenzuarbeiten. Sie drehten sogar zwei Filme gleichzeitig. Später erlebte Otto seinen größten Erfolg mit Uschi Glas. Als die Lustspiele an Popularität verloren, entschieden sie sich für eine Fernsehserie, bei der auch amerikanische Stars involviert waren. Sie drehten vier Jahre lang in der Dominikanischen Republik und erreichten dort große wirtschaftliche und touristische Erfolge. Obwohl der Erfolg der Serie mit Uschi Glas, Pierre Priest und Helmut Fischer nicht von Dauer war, hinterließen sie einen bleibenden Eindruck und machten den Wörthersee weltweit bekannt. Otto betont, dass er immer eine gute Beziehung zu den Schauspielerinnen und Frauen hatte, mit denen er arbeitete. Die Filmindustrie hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Früher benötigten sie Stunden, um für eine Überblicksaufnahme einen Kran aufzubauen, heute kann man eine Drohne verwenden. Ottos Tochter ist mittlerweile selbst Regisseurin und sein Sohn arbeitet als Produzent. Er plant weitere Filme über bekannte Persönlichkeiten wie Udo und Peter Kraus zu drehen. Neben seiner Filmkarriere schreibt Otto auch ein Buch über seine Traumhotels in Österreich. Sein Terminkalender ist voll, aber er plant immer noch einen Film über Wilderer zu machen, basierend auf einer wahren Geschichte aus seinem Heimatort. Abschließend bedanke ich mich bei Otto Retzer für das spannende Gespräch und wünsche ihm alles Gute für seine zukünftigen Projekte.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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74 Peter Kaiser im ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. In dieser Folge haben wir ein Gespräch mit Dr. Peter Kaiser, dem Landeshauptmann von Kärnten. Er spricht über die aktuellen Unwetterkatastrophen in der Region und betont die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften sowie den Appell an die Bevölkerung, den Anweisungen der Behörden zu folgen. Außerdem beschreibt Dr. Peter Kaiser seinen eindrucksvollen Lebenslauf, der seine politische Karriere und sein Engagement in verschiedenen Verbänden und Ämtern umfasst. Er erzählt auch von der Herausforderung, die SPÖ in Kärnten nach internen Streitigkeiten und einem Rückgang der Parteistimmen wieder zu vereinen. Unter seiner Führung wurde die erste Dreier-Koalition der Zweiten Republik mit ÖVP und Grünen gebildet. Es wurden ambitionierte Programme für Kärnten vorgestellt, darunter der Zugang zu Gratis-Kindergärten. Es wurden 316 Maßnahmen entwickelt, die in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden sollen. Der Gratis-Kindergarten wird bereits in drei Tagen Realität werden und Familien bis zu 4.000 Euro ersparen. Dr. Peter Kaiser setzt sich auch für ein ausreichendes Bildungsangebot in Kärnten ein und bekämpft Kinderarmut. Bildung ist eine der wesentlichen Maßnahmen, um Armut zu verhindern. Es werden Ganztagesschulen und Bildungszentren gefördert. Kärnten ist ein bedeutender Universitätsstandort geworden, mit Investitionen in moderne Technologien und Biotech, um die Zukunftsjobs zu unterstützen. Dr. Peter Kaiser betont auch die Bedeutung von lebenslangem Lernen und einer ständigen Weiterentwicklung von Wissen. Die Geschwindigkeit des Wissenwachstums stellt sowohl das Individuum als auch die Gesellschaft vor immense Herausforderungen. Daher sollte dem Bildungsbereich Priorität eingeräumt werden. Neben Bildung ist auch der Sozialstaat wichtig, um sicherzustellen, dass niemand aufgrund von Veränderungen oder finanziellen Situationen benachteiligt wird. Es wird kritisiert, dass die Bundesregierung hier versagt. Dr. Peter Kaiser spricht auch über die Entwicklung von innovativen Arbeitsverhältnissen, um sicherzustellen, dass niemand zurückgelassen wird und die Produktion gerecht verteilt wird. Er betont die Bedeutung des Sozial- und Wohlfahrtsstaates und dass dieser täglich verteidigt und weiterentwickelt werden muss. Auch die Demokratie muss täglich verteidigt und weiterentwickelt werden. Die europäische Sozialdemokratie hat große Ziele wie den Frieden in der Europäischen Union, die Herausforderung der Klimapolitik mit sozialem Hintergrund und die Verbesserung des sozialen Gesundheitswesens in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union. Dr. Peter Kaiser betont, dass es wichtig ist, dass die Menschen aktiv mitwirken und sich mit der Europäischen Union identifizieren. Es werden auch politische Themen wie die Steuerumgehung von multinationalen Unternehmen diskutiert. Dr. Peter Kaiser erwähnt, dass die österreichische Sozialdemokratie sich in einer schwierigen Situation befindet und bald Nationalratswahlen anstehen. Die Aufgaben werden sein, Geschlossenheit zu erreichen, klare politische Programmpunkte zu haben und die Menschen zu überzeugen. Es gibt eine Aufbruchstimmung in der Sozialdemokratie, die weiterentwickelt werden soll. Als Landeshauptmann von Kärnten hat Dr. Peter Kaiser viele Aufgaben und Verpflichtungen. In seiner Freizeit genießt er die schönen Freizeitmöglichkeiten und das grandiose Ambiente, das die Region bietet. Besonders im Sommer geht er gerne zum Bootshausbrücke, um Sport zu treiben, zu lesen und zu schwimmen. Sport ist ein wichtiger Teil seines Lebens und sozusagen seine Lebensversicherung. Mit einem Dank für das Gespräch beendet Dr. Peter Kaiser das Interview und geht nun zum Krisenstab.Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.
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73 Edwald Strasser im ZEITGESPRÄCH mit Gerhard Schmid
Diesmal ist Dr. Edward Strasser zu Gast bei den Zeit.Gesprächen mit Dr. Gerhard Schmid. Der Experte für Innovationen ist Geschäftsführer und Mitbegründer des Innovation in Politics Institute. Dieses zeichnet zur Entwicklung internationaler Programme und Modelle der Demokratie und Weiterentwicklung politischer Parteien verantwortlich mit dem Ziel, die Demokratie in Europa und darüber hinaus zu stärken. Gemeinsam mit Dr. Gerhard Schmid blickt Dr. Strasser auf die Lage der Demokratie in Österreich, analysiert die Weiterentwicklungsfähigkeit der Parteien im Land und erörtert erfolgreiche internationale Projekte, welche Bürger*innen motiviert und fördert, politisch aktiv zu werden. Darüber hinaus spricht er über Möglichkeiten, wie das Vertrauen in die Demokratie gestärkt werden kann.
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Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt. Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. Die Vernetzung von Politik und Zivilgesellschaft ist ein zentrales Anliegen der „ZEITGESPRÄCHE“. Dabei geht es stets um Haltung in bewegten Zeiten. Und so bilden die Gespräche mit all den herausragenden Persönlichkeiten nicht nur eine Rückschau, sondern blicken auch in die Zukunft und dienen damit als Kompass für all das, was vor uns liegt. Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken
HOSTED BY
Gerhard Schmid
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