PODCAST · religion
ZENdung (Ravensburg)
by Sven Precht
Was tust du gerade? Was nimmst du gerade wahr?
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! auf ZENdung ! (Gewaltlosigkeit)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert.Auf unseren Straßen gibt es immer wieder Gewalt. Körperliche Gewalt. Verbale Gewalt. Menschen sind aufgebracht, wütend, stehen unter Dampf – was auch immer – und gehen teilweise aufeinander los. Nicht alle Menschen. Glücklicherweise. Doch es reichen einige wenige, die zur Gewalt greifen. Auf unseren Straßen gibt es Gewalt.Man muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf ZENdung ! (Weihnachten 2024)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert.Er bummelte durch die Stadt. An einem Abend. Es war schon dunkel geworden. Die Straßenlaternen, die Schaufensterauslagen, die Weihnachtsdekorationen und weiter hinten der Markt – der Weihnachtsmarkt – alles war hell erleuchtet. Er bummelte durch eine Mischung aus Licht und Dunkelheit. Und blieb vor den Schaufenstern der immer noch zahlreichen kleinen Geschäfte stehen. Man muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf ZENdung ! (Flucht)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert.- Entschluss- Aufbruch- An einem anderen Ort- Auf der Straße- In einer Kirche- Stille- Am Feldrand- Freiheit- EinkehrMan muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf Zendung ! (Ein schlechter Schüler)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert.- Begegnung- Suche nach Lehrern- Erfahrungen- Schlechter Schüler- Hinweis- Formale Praxis- das Andere- FazitMan muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf ZENdung ! (Drei Kostbarkeiten - Teil 2)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert.- Sangha- Bodhisattvas- Arhats- Tradition- Praxis- GegenwartMan muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf ZENdung ! (Drei Kostbarkeiten - Teil 1)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert.- Huldigung- Kostbarkeiten- Zufluchtnahme- Buddha- DharmaMan muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf ZENdung ! (Das Schwert)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert.Heute kam mir dieser Ausspruch eines Zen-Meisters in den Sinn. Ich vermute, es war ein japanischer Zen-Meister. Doch ich habe die originale Quelle nicht mehr finden können. Es kommt mir aber auch nicht darauf an. Ich möchte keine wissenschaftliche Abhandlung über einen Zen-Ausspruch verfassen. Das interessiert mich einfach nicht. Mich interessiert etwas ganz anderes.Man muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf ZENdung ! (Zen des Zen)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert.Denn es gibt nichts zu erreichen. Am wenigsten beim Zen.Man muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf ZENdung ! (Vogel und Katze)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert.Gedanken anlässlich einer Szene in unserem Wohnzimmer.Man muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf ZENdung ! (Eine besondere Tätigkeit)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert.Es klingt banal. Das kann ich gleich zu Beginn sagen. Es klingt banal, doch es steckt ein Geheimnis darin. Es geht um unsere tägliche Arbeit. Um unser tägliches Leben. Also um nichts Besonderes. Im Zen geht es niemals um etwas Besonderes. Einfach deswegen, weil das Alltägliche, das Übliche und scheinbar Vertraute bereits dieses Besondere ist. Wir brauchen kein anderes Besonderes, wenn das Einfache vor unseren Augen bereits besonders ist. Noch besonderer wird es nicht. Und jetzt komme ich auf mein heutiges Thema:Man muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf ZENdung ! (Unsere Einstellung)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert. Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist. Dieser Satz stammt aus der Operette "Die Fledermaus" von Johann Strauss. Er wird gesungen, in leicht süffisantem Ton, und ist der Refrain eines Trinkliedes.Man muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf ZENdung ! (Das gute Leben)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert.Anfangs ist es so, dass du meditieren möchtest. Aus irgendeinem Grund. Du hast vielleicht das Gefühl, zur Ruhe kommen zu wollen. Du fühlst dich gehetzt und vielleicht auch etwas orientierungslos. Was mache ich hier eigentlich? Warum tue ich das? Du hoffst, beim Meditieren eine Antwort zu finden. Eine Antwort oder zumindest mehr Klarheit. Man muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf ZENdung ! (Waldemar)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert.Wir treffen uns hin und wieder und unternehmen gemeinsam eine Wanderung. Mein guter alter Bekannter, den ich hier Waldemar nenne, weil ich seinen richtigen Namen nicht nennen mag. Nicht weil dieser Name anstößig wäre, doch ich könnte mir vorstellen, dass es Waldemar nicht recht wäre, seinen richtigen Namen hier zu hören. Egal. Also wir treffen uns regelmäßig - ein- bis zweimal im Jahr - und wandern für einen Tag gemeinsam durch die Landschaft. Das ist schon ein Ritual geworden. Wir treffen uns früh morgens - an einem Bahnhof - und legen los. Mittags machen wir gemeinsam Rast - auf einer Waldlichtung, auf einem Hügel oder Berg, an einem Flussufer. Und abends kehren wir irgendwo ein und trinken noch ein Bierchen zusammen. Im Laufe eines solchen Tages gehen wir nebeneinanderher und reden. Wir haben uns immer viel zu erzählen - ohne dass wir uns das vornehmen. Wir fangen einfach an, was wir erlebt, was wir gehört oder gelesen haben - ein Wort gibt das andere, und im Nu ist es Mittag und Nachmittag geworden und eben Abend. Der Gesprächsstoff scheint uns nicht auszugehen. Aber selbst, wenn wir uns irgendwann nichts mehr zu sagen hätten: Dann würden wir einfach neben einander gehen und diesen Tag genießen. Mit "genießen" meine ich: Wir würden uns miteinander wohl fühlen, aufgehoben, verstanden, vertraut, und wir würden jeder für sich in dieser Begegnung aufgehen.Man muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf ZENdung ! (Manifest)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert. Ich bin des Öfteren gefragt worden, warum ich das mache, was ich mache. Ich bin des Öfteren nach einem Konzept für meine Sendungen gefragt worden. Und tatsächlich habe ich auch des Öfteren darüber nachgedacht. Sollte ich nicht erst mal ein richtiges Konzept entwickeln und meine Sendungen später nach diesem Konzept stringent produzieren? So denken wir heute über das Machen und Konzipieren von Sendungen und Beiträgen - das scheint uns plausibel zu sein. Ich bin einen anderen Weg gegangen, ohne aber den Gedanken an ein Konzept aufgegeben zu haben. Man muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf ZENdung ! (Frieden - Welt ohne Krieg)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert.Draußen ist es ruhig. Heute. Ausnahmsweise. Und ich sitze schon eine ganze Weile und komme zur Ruhe. Das Paradox der Ruhe: Ich komme zur Ruhe, indem ich nichts mache. Ich komme aktiv zur Ruhe, indem ich mich jeglicher Aktivität enthalte. Das funktioniert. Auf eine fast unerklärliche Weise. Ich sitze aufrecht und lasse meinen Blick auf dem Boden ruhen. Ich schaue nichts Besonderes an. Hin und wieder blicke ich freilich auf und sehe die Baumwipfel des benachbarten Wäldchens. Die Wipfel schwanken manchmal im Wind. Oder ich sehe Wolken vorbei ziehen. Heute allerdings nicht. Heute ist der Himmel wolkenlos grau. Man muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf ZENdung ! (Fürsorge - Selbstfürsorge)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert.Angesichts dieser globalen Unsicherheit ist es wichtig, dass wir uns selbst ein Licht sind. So hat es der Buddha ausgedrückt. Zündet euch selbst ein Licht an. In diesem Sinne haben sich auch viele andere Lehrer ausgedrückt.Man muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf ZENdung ! (Primary Point)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert.Ich hoffe, ich habe dir verständlich machen können, worum es beim ursprünglichen Punkt geht. Der lebendige Augenblick, die einzigartige Erfahrung dessen, was du gerade erlebst und was sich nicht wiederholen lässt. Das hat zur Voraussetzung, dass ich unvoreingenommen und offen an mein Erfahren herangehe. Diese Erfahrung setzt etwas meinerseits voraus, das mit meiner Einstellung dem Leben gegenüber zu tun hat. Ich muss auf eine ganz bestimmte Weise offen sein - offen anderen Menschen gegenüber, offen neuen Situationen gegenüber, ohne Vorurteile, in gewissem Sinne sogar ohne alle Urteile überhaupt. Man muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf ZENdung ! (Von Bergen und Tälern)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert.Wenn ich mich zurückziehe - herausziehe aus dem Trubel unseres modernen Großstadtlebens, um endlich mal wieder zu mir zu kommen, klar zu werden, eine besondere Erfahrung zu machen, mein eigenes Sein betreffend: Wozu kann und soll das gut sein? Will ich nur für mich selbst eine schöne Erfahrung machen, mich selbst läutern und erheben? Oder hat meine Praxis auch etwas mit dem übrigen Leben in dieser Welt zu tun? Man muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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! auf ZENdung ! (Zen üben)
Ich habe mal ein Foto gesehen - von einem in perfekter Sitzhaltung meditierenden Zen-Meister. Ich weiß nicht: Das hat irgendwie mein Leben verändert.Es geht nicht um Erleuchtung. Punkt. Wenn du persönlich eine Erleuchtungserfahrung machst, ist das eine feine Sache. Ich gratuliere dir von Herzen. Doch die meisten anderen Menschen setzen sich nicht täglich oder wann auch immer auf eine Meditationsmatte, um so etwas wie Erleuchtung zu erfahren. Ich kenne auch niemanden, der für sich einen Mangel an Erleuchtung reklamieren würde. Und das würde ich immerhin noch verstehen. Aber die Realität sieht einmal anders aus. Die meisten Menschen - zu denen ich auch zähle - setzen sich zum Meditieren nieder, weil sie angesichts dessen, was in ihrem Leben geschieht, aufgewühlt sind, sich verloren fühlen, desorientiert, und die Ruhe und Klarheit suchen. Wir erleben teilweise direkt, teilweise indirekt über die Medien: Krieg, heftige Debatten und schmutzige Polemiken, bitteren Streit und aggressive Demonstrationen. Unser Leben scheint alles andere als friedlich und harmonisch zu laufen. Es wird politisch mitnichten das beschlossen und getan, was für alle gleichermaßen vorteilhaft ist. Auch und insbesondere für die kommenden Generationen. In unserem Land und in unseren Nachbarländern verspüren die meisten Menschen eine Wut, eine Empörung, ein blankes Unverständnis, und es nimmt auch nicht Wunder, dass sich diese Emotionen irgendwann entladen. Das ist nicht schön und schon gar nicht demokratisch. Aber so verhalten sich die Dinge.Man muss auch nicht immer über Zen sprechen, um Zen zu praktizieren. Das ist eine Einsicht, zu der ich auch irgendwann gekommen bin.
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Was tust du gerade? Was nimmst du gerade wahr?
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Sven Precht
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