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PODCAST · society

ZU - Der Podcast der Zeppelin Universität

Die Zeppelin Universität versteht sich als Universität „zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik“. Lehre und Forschung finden interdisziplinär, individualisiert und international statt. Die ZU sucht gezielt nach Pionierinnen und Pionieren, die im Studium oder später im Beruf ihren Beitrag für gesellschaftlich relevante Themen leisten wollen. In diesem Podcast widmet sich die Zeppelin Universität sowohl den Menschen an der ZU als auch den Forschungsprojekten.

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  1. 77

    KI als Game Changer? Ein Gespräch mit Matthias Schnur | ZF & ZU – Company and Campus

    Wie verändert Künstliche Intelligenz den Arbeitsalltag in einem globalen Technologiekonzern? Und welche Rolle spielt dabei der Mensch? In dieser Folge nehmen wir euch mit hinter die Kulissen der Digitalisierung bei ZF und sprechen gemeinsam mit Matthias Schnur über den Einsatz von KI im Arbeitsalltag. Judith Reinbold (ZU) und Dr. Jochen Mayer (ZF) diskutieren, wie KI-Tools wie Copilot und der eigens entwickelte KI-Agent Ghostwriter den Arbeitsalltag im Konzern verändern. Wir diskutieren, wie Kreativität demokratisiert wird, welche Herausforderungen und Chancen sich durch KI ergeben und warum der Mensch auch in Zukunft im Mittelpunkt stehen muss. Hört rein, wenn ihr wissen wollt, wie ZF mit Innovation und Teamgeist den Sprung in die digitale Zukunft meistert!

  2. 76

    Ein Gespräch mit Lilli Paasikivi | BürgerUniversität

    Die 1965 in Finnland geborene Lilli Paasikivi führt seit 2024 als Intendantin die Bregenzer Festspiele. Als Mezzosopranistin und Kulturmanagerin verfügt sie über umfassende und breitgefächerte Erfahrungen in der Welt der klassischen Musik. Von 1998 bis 2013 war sie Ensemblemitglied an der Finnischen Nationaloper in Helsinki und gastierte überdies als Solistin bei führenden Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern, den New Yorker Philharmonikern und dem London Symphony Orchestra. Ferner war sie an der Organisation und Gründung zweier Sommerfestivals in Finnland beteiligt. Von 2013 bis 2023 war sie künstlerische Leiterin der Finnischen Nationaloper in Helsinki. Im Zentrum ihrer Tätigkeit stand dort die Verbindung verschiedenster Kunstformen sowie die Entwicklung innovativer Programmschienen, die mit neuen Technologien experimentierten. Der erste Bregenzer Festspielsommer unter der Leitung von Lilli Paasikivi wurde 2025 mit der Oper im Festspielhaus „Œdipe“ eröffnet. Als Spiel auf dem See im Sommer 2025 war ein weiteres Mal „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber zu sehen. Im kommenden Sommer nun, in dem die Bregenzer Festspiele auf ihr 80-jähriges Bestehen zurückblicken, steht die Oper „La traviata“ von Giuseppe Verdi auf dem Spielplan. Außerdem bereichern neue Formate das Programm: So werden beispielsweise interaktive Elemente wie „Singalong“-Übungs-Audios für das Publikum angeboten, um die Einbindung der Zuschauerinnen und Zuschauer zu erhöhen. Und für die Spielzeiten 2028 und 2029 wurde bereits Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ als Spiel auf dem See angekündigt. Im Gespräch mit Professor Dr. Martin Tröndle, Inhaber des WÜRTH Lehrstuhls für Kulturproduktion an der ZU, und dem studentischen Vizepräsidenten Till Burberg geht es um die Anziehungskraft und Zukunft der Bregenzer Festspiele, die Magie der Oper und deren Stellenwert in der Gesellschaft und natürlich Lilli Paasikivis Aufgaben und Ziele. Aufzeichnung: Florian Burkhart Fotos: ZU/Leonard Blume

  3. 75

    KI als Game Changer? Ein Gespräch mit Florian Muhle | ZF & ZU – Company and Campus

    Wie verändert Künstliche Intelligenz die Art und Weise, wie wir arbeiten? Und: Hält generative KI in puncto Produktivität und Qualität, was sie verspricht? Darüber sprechen die Hosts Judith Reinbold, wissenschaftliche Mitarbeiterin von der ZU, und Dr. Jochen Mayer, Pressesprecher bei der ZF Friedrichshafen AG, mit ihrem ersten Gast: Prof. Dr. Florian Muhle. Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt digitale Kommunikation. Er sollte es wissen. Denn Muhle hat die Einführung von KI-Anwendungen bei ZF wissenschaftlich begleitet. Wie reagieren die Mitarbeitenden auf diese neue Technologie ? Wie hilfreich empfinden sie das Tool? Was könnte man machen, damit es noch produktiver eingesetzt werden kann? Darum geht es in diesem Podcast.

  4. 74

    Iran und prinzipiengeleitete Außenpolitik: 90 Wissenschaftler:innen kritisieren Bundesregierung | ScienceTalk

    In dieser Episode des ZU-Podcasts beschäftige ich mich mit einem zeitaktuellen Thema, das weitreichende internationale Implikationen hat. Ich bin Michael Scheier von der Universitätskommunikation und heute habe ich die Ehre, Professor Simon Koschut, einen führenden Experten für internationale Sicherheitspolitik, zu Gast zu haben. Der Anlass für unser Gespräch ist eine bedeutende Stellungnahme von 90 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich kritisch mit der deutschen Außenpolitik im Kontext der militärischen Angriffe der USA und Israels auf den Iran auseinandersetzt.

  5. 73

    Podiumsdiskussion zur Landtagswahl in Baden-Württemberg

    Zur Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März hatte der Club of International Politics e.V. zu einer Podiumsdiskussion mit vier Direktkandidaten aus dem Bodenseekreis und einer Direktkandidatin aus dem Wahlkreis Ravensburg eingeladen. Gekommen waren Martin Hahn (Bündnis 90/Die Grünen), Professor Dr. Alexander Bruns (CDU), Dr. Rainer Röver (SPD), Anja Widenmann (FDP) und Sander Frank (Die Linke), um über zentrale landespolitische Themen, aktuelle Herausforderungen für Baden-Württemberg sowie die politischen Positionen der Parteien zu diskutieren. Die Veranstaltung bot dem Publikum eine einmalige Gelegenheit, politische Inhalte kritisch zu hinterfragen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, mit den Direktkandidaten ins Gespräch zu kommen und sich so kurz vor der Landtagswahl ein eigenes Bild zu machen.

  6. 72

    Polychance: Wo andere nur Krisen sehen, sehen wir das Potenzial | Science Talk mit Psychologieprofessorin Anja Achtziger

    So viele Krisen toben auf der Welt, dass es für den krisenhaften Dauerzustand mittlerweile einen neuen Begriff gibt: Polykrise. Corona-Krise, Wirtschaftskrise, Klimakrise, Energiekrise, Krise in der Ukraine, Krise im Iran, Krise im Nahen Osten und Krise in den USA. Nicht zu vergessen: die zahlreichen humanitären Krisen, die den globalen Süden beherrschen. Ja, wir dürfen die Augen vor der Polykrise nicht verschließen. Aber nein, wir dürfen uns ihr auch nicht ausliefern. Denn schlimmstenfalls überwältigt sie uns, vergiftet unsere Psyche und lähmt uns. Das darf nicht passieren. Diese ScienceTalk-Ausgabe geht mit Sozial- und Wirtschaftspsychologin Prof. Dr. Anja Achtziger der Frage nach, wie wir uns vor der destruktiven Kraft der Polykrise nicht nur schützen können. Sondern auch, wie wir es schaffen, uns aus der negativen Stimmung zu befreien, um wieder aktiv zu werden und uns auf das Potenzial zu fokussieren, das auch in Krisen innewohnt. Resilienz und Perspektivwechsel – damit empowern wir uns selbst, in der Polykrise die Polychance zu sehen. Und warum die Zeppelin Universität der beste Ort dafür ist, um mit der Dauerkrise umzugehen, das besprechen Podcast-Host Michael Scheyer und Interimspräsidentin Anja Achtziger außerdem. Aufzeichnung: Michael Scheyer Foto: Ilja Mess

  7. 71

    Sind Kevin Allein Zuhause, Stirb Langsam oder Fatman Weihnachtsfilme, Dr. Martin Herbers? | Science Talk

    Wenn die Nikoläuse im Supermarkt stehen, dann wissen wir: In ein paar Wochen ist Weihnachten. Und dann wissen wir auch, dass im Fernsehen wieder verlässlich Kevin Allein Zuhause laufen wird. Teil eins und Teil zwei. So, wie jedes Jahr. Aber warum eigentlich? Warum gehören Filme wie Kevin Allein Zuhause oder auch Stirb Langsam so fest zur Weihnachtszeit, wie der Schokoladennikolaus zum 6. Dezember? Für die besinnliche Jahreszeit sind diese Filme doch eigentlich viel zu brutal und tragen den Weihnachtsgeist nicht wirklich weiter. Und es geht noch brutaler. In Fatman nimmt der Weihnachtsmann das Maschinengewehr gleich selbst in die Hand. Was hat es mit dem Phänomen Weihnachtsfilm auf sich? Privatdozent Dr. Martin Herbers und Michael Scheyer, Leiter der ZU-Kommunikation, beleuchten in diesem Science Talk das Ritual Weihnachtsfilm von allen Seiten.

  8. 70

    Wie lief das Gründen und Studieren an der ZU, Julian Freitag? Zwischen Klausur und IoT Business | Alumni Talk

    Wie bringt man schon im Studium die PS für eine erfolgreiche Gründung auf die Straße? Julian Freitag, CME-Alumnus 2024, hat genau das geschafft – mit Rückenwind vom Gründungszentrum PioneerPort und der Flexibilität seines ZU-Studiums. Im Gespräch mit Lea Heinrich, Leiterin des PioneerPort und Host dieser Folge, nimmt er uns mit auf seine unternehmerische Reise: Von den ersten Ideen in der Startup Summer School über die Gründung der LayerOne GmbH bis hin zu aktuellen Projekten rund um IoT, KI und B2B. Ein inspirierender Talk über Mut, Momentum und Macher-Mentalität. // Foto: Nicolas Bühringer

  9. 69

    Was steckt wirklich hinter technologischen Hypes, Prof. Mateusz Dolata? | Antrittsvorlesung

    Nach seinem Abitur im polnischen Leszno absolvierte Mateusz Dolata ein Bachelorstudium in Computerlinguistik und Philosophie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg sowie ein Masterstudium in Medieninformatik an der RWTH Aachen. Für seine Promotion zur digitalen Transformation der Beratungspraxis wechselte er an das Institut für Informatik der Universität Zürich, wo er sich anschließend mit einer Untersuchung zum Aufkommen neuer Technologien wie Generativer KI oder Metaverse aus soziotechnischer Perspektive habilitierte. In seiner Forschung beschäftigt sich Mateusz Dolata schwerpunktmäßig mit der Integration von menschlicher und künstlicher Intelligenz in Kollaborations- und Entscheidungsprozessen, Fragen der algorithmischen Fairness sowie dem Einfluss technologischer Hypes auf die reale Lebens- und Arbeitspraxis. Seine Aufsätze sind in renommierten Zeitschriften und Konferenzproceedings aus Disziplinen wie Mensch-Maschine-Interaktion, Wirtschaftsinformatik, Software Engineering und Medizininformatik erschienen und wurden mehrfach mit Best Paper und Top Cited Paper Awards ausgezeichnet.

  10. 68

    Warum ist Pierre Bourdieu heute relevanter denn je, Prof. Franz Schultheis? | Science Talk

    Pierre Bourdieu zählt zu den bekanntesten und wichtigsten Soziologen der Welt. Er lebte von 1930 bis 2002 und verstarb früh an einer schweren Krankheit. Franz Schultheis, Seniorprofessor an der Zeppelin Universität, hat lange mit ihm zusammengearbeitet und bei ihm habilitiert. Außerdem übersetzte er Bourdieus spätere Bücher ins Deutsche. In diesem Science Talk spricht Moderator Michael Scheyer, Leiter der Universitätskommunikation, mit Prof. Schultheis darüber, was für ein Mensch Bourdieu war. Warum war er politisch engagiert? Warum schlug sein Werk "Die feinen Unterschiede" in der Sozialwissenschaft so nachhaltig ein? Was hat er hinterlassen und wie führt Prof. Schultheis Bourdieus Erbe fort? All das ist Teil dieses Science Talks. Im November 2025 finden in Bielefeld die "Bourdieu Lectures" statt – ein zweitägiges Kolloquium über Pierre Bourdieus Art und Weise, soziologische Studien anzugehen.

  11. 67

    Alleine unter der Sonne? Wie Klimaschutz auch ohne die USA gelingen kann | Bodensee Business Forum

    Washington ist aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen und will Fracking Gas-Exporte ausweiten. Steht der internationale Kampf gegen die Erderwärmung vor dem Aus? Mit Antje Passenheim, landespolitische Korrespondentin des WDR, Victoria Neuhofer, Gründerin und CEO von Damn Plastic und VEATZZ, Cem Özdemir, Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, und Prof. Dr. Matthias Weiss, Professor für Innovationsmanagement & Transformation an der Zeppelin Universität Friedrichshafen. Moderiert von Dr. Hendrik Groth, Initiator des Bodensee Business Forums.

  12. 66

    Special: Der Audiowalk durch den ZF-Campus im Fallenbrunnen | Deutsch

    Der akustische Rundgang (Audiowalk) widmet sich den unterschiedlichen historischen Phasen des Areals der Zeppelin Universität im Fallenbrunnen: von dessen Entstehung als Flak-Kaserne während des Zweiten Weltkriegs, als Standort französischer Soldaten nach dem Krieg bis hin zur Nutzung als Wohnraum, Industriegebiet und Wissensstandort ab den 90er Jahren. Für bisweilen sehr persönliche Einblicke in die Geschichte des Areals sprachen die Studierenden mit Zeitzeug*innen. Außerdem wurden zeithistorische Dokumente wie Pläne, Artikel und Briefe recherchiert und verarbeitet. Der Audiowalk wurde damals erstellt von den Studierenden Luzi Gross, Anne Kruse, Laura Sofía Salas und Nico Stockmann, unter Anleitung von Christine Schranz, die dazu auch in dem von ihr herausgegebenen Band "Nach der Kaserne" (Friedrichshafen 2016) einen erläuternden Text dazu veröffentlicht hat („Fallenbrunnen Walk – Form einer alternativen Erinnerungskultur“). Die Universitätskommunikation hat den Audiowalk aus dem Jahr 2015 im Jahr 2024 ins Englische übersetzen und von Samuel Newman neu einsprechen lassen. Damit auch die englischsprachigen Studierenden an der Zeppelin Universität die Möglichkeit haben, sich mit der Geschichte des Standorts im Fallenbrunnen auseinanderzusetzen.

  13. 65

    Special: The audiowalk through the ZF-Campus in Fallenbrunnen | English

    The acoustic tour (audio walk) is dedicated to the different historical phases of the Zeppelin University site in Fallenbrunnen: from its origins as an anti-aircraft barracks during the Second World War, as a site for French soldiers after the war, to its use as housing, an industrial area and a centre of knowledge from the 1990s onwards. The students spoke to contemporary witnesses to gain sometimes very personal insights into the history of the site. They also researched and processed historical documents such as plans, articles and letters. The audio walk was created by the students Luzi Gross, Anne Kruse, Laura Sofía Salas and Nico Stockmann, under the guidance of Christine Schranz, who also published an explanatory text in the volume she edited ‘Nach der Kaserne’ (Friedrichshafen 2016) (‘Fallenbrunnen Walk - Form einer alternativen Erinnerungskultur’). In 2024, University Communications had the audio walk from 2015 translated into English and re-recorded by Samuel Newman. So that English-speaking students at Zeppelin University also have the opportunity to engage with the history of the Fallenbrunnen site.

  14. 64

    Tawasol: Mit internationaler Kulturarbeit Brücken schlagen | Gastbeitrag von Vanessa Barisch

    Die Journalistin Vanessa Barisch berichtet über das ZU Projekt „Tawasol – Cultural Production and Policy Network“ welches an der Juniorprofessur für Cultural and Media Policy Studies angesiedelt ist und von 2023 bis 2025 mit Partnern in Tunesien, Ägypten und dem Libanon umgesetzt wurde. Die Projektleitung und die internationalen Studierenden teilen ihre Eindrücke, zum Projekt, den transkulturellen Kulturproduktionen, den Lernprozessen und Herausforderungen sowie den kulturpolitischen Kontexten. Der Podcast gibt Einblicke in die Ausstellungseröffnung „Places in the In-Between“ in der Galerie „Art Research Design Space“ in Tunis, welche von den ZU Studierenden Julia Hartmann, Ricarda Hommann und Jan Ennker konzipiert wurde.

  15. 63

    ELiProCoM: Jede:r kann etwas tun – von Handys in der Schublade und Servern im Firmenkeller | Sustainability Talk

    Wer kennt es nicht? Da liegt irgendwo dieses alte Handy in der Schublade und müsste längst weg. 88 Prozent der Deutschen geht es laut Angaben des Branchenverbands Bitkom so. Der Dienstleister ELiProCoM hat sich darauf spezialisiert, alte IT-Geräte aufzubereiten. So können sie in vielen Fällen weiter benutzt werden. An der Zeppelin Universität sponsern sie uns Rückgabetonnen in der Mensa. In der aktuellen Podcast-Folge haben wir Michael Horst, Geschäftsführer von ELiProCoM, und Michaela Nohejlova, Mitarbeiterin bei ELiProCoM und ZU-Alumna, zu Gast. Wir sprechen darüber, wie gebrauchte Elektrogeräte in den Schubladen und Kellern weiter genutzt werden können und welche Vorteile dies für Unternehmen und Privatpersonen hat. Und das Gute ist: Jede:r kann etwas tun.

  16. 62

    Was sind eigentlich "alternative Medien" und welche Gefahren bringen sie mit sich, Prof. Florian Muhle? | Science Talk

    Alternative Fakten, Alternative für Deutschland, Alternative Medien. Immer dann, wenn Menschen und Gruppierungen mit dem bestehenden System nicht zufrieden sind, bieten sie sogenannte Alternativen an. Im Science Talk mit Prof. Florian Muhle geht Moderator Michael Scheyer der Frage nach, was alternative Medien sind, wie sie definiert werden können, welchem Lager sie zugerechnet werden können (was gar nicht so einfach ist) und was das alles für die Demokratie und die Traditionsmedien bedeutet. Die Analyse, was Alternative Medien in der Gesellschaft für eine Wirkung entfalten können, führt das Gespräch in eine ungeahnt große Gesellschaftsdimension.

  17. 61

    Professorin Dr. Maria J. Debre: Internationale Organisationen unter Druck | Antrittsvorlesung

    Autoritäre Regime gewinnen in der internationalen Politik zunehmend an Einfluss – und damit auch ihre Rolle in regionalen und internationalen Organisationen. In ihrer Antrittsvorlesung widmet sich Maria J. Debre der Frage, wie autoritäre Regime internationale Kooperation nutzen und gestalten und damit die liberale internationale Ordnung herausfordern. Im Zentrum ihrer Forschung stehen dabei „Dictator Clubs“, regionale Organisationen, die dazu dienen, autoritäre Herrschaft zu stabilisieren, demokratische Normen zu untergraben und illiberale Werte zu verbreiten. Während regionale Zusammenarbeit normalerweise mit Demokratisierung, Frieden und Menschenrechten assoziiert wird, stellt Debre in ihrem Vortrag die Schattenseiten regionaler Kooperation in den Vordergrund. Auch große internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen oder die Europäische Union haben mit den Auswirkungen von Autokratisierung und Geopolitik zu kämpfen – manche sind dabei erfolgreich, andere verschwinden vom Radar der Mitgliedstaaten und werden aufgelöst. Im Ausblick auf ihre aktuelle Forschung beleuchtet Debre, wie internationale Organisationen effektiv mit verschiedenen Herausforderungen umgehen können und welche Rolle Autokratisierung für Entscheidungsprozesse in internationalen Organisationen, für die Entwicklung von internationalem Recht und die Verschiebung von Diskursen um Menschenrechte spielen. Maria J. Debre studierte Staats- und Politikwissenschaften an der Universität Passau, der Universität Potsdam und der Université Laval in Québec. Nach ihrem Bachelor- und Masterabschluss promovierte sie an der Freien Universität Berlin im Rahmen der Berlin Graduate School of Transnational Studies und der Kolleg-Forschergruppe „The Transformative Power of Europe“. In ihrem letzten Promotionsjahr war sie Fox International Fellow am Whitney and Betty MacMillan Center for International and Area Studies an der Yale University. In ihrer Doktorarbeit beschäftigte sie sich mit den Auswirkungen regionaler und internationaler zwischenstaatlicher Organisationen auf das Überleben autoritärer Regime. Im Anschluss an ihre Promotion arbeitete Maria J. Debre als Postdoktorandin im European-Research-Council-Projekt „,Who gets to live forever?‘ Towards an Institutional Theory on the Decline and Death of International Organizations” am Department of Political Science der Maastricht University. Zuletzt verstärkte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin die Professur für Politikwissenschaft, insbesondere internationale Organisationen an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.

  18. 60

    Roderich Kiesewetter und Tim Guldimann: Wie lässt sich der Frieden in Europa sichern? | BürgerUniversität

    Der US-Präsident Donald Trump bringt das Sicherheitsgefüge der Welt durcheinander. Europa kann sich im Ernstfall wohl nicht mehr auf die Hilfe der USA als Verbündeten verlassen, sondern muss sich selbst um die Verteidigungsfähigkeit kümmern. Was muss getan werden, damit Russland den Krieg nicht auf weitere Länder ausdehnen kann? Was muss Europa leisten? Und was muss Deutschland tun? Das soll Thema unserer nächsten BürgerUniversität sein. Zu Gast sind der CDU-Bundestagsabgeordnete und Sicherheitsexperte Roderich Kiesewetter und der Politikwissenschaftler und ehemalige Schweizer Diplomat Tim Guldimann. Zusammen mit den beiden Moderator:innen Dr Hendrik Groth, ehemaliger Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung, und Laura Knobloch, Vorstandsmitglied des Club of International Politics e.V., sollen die beiden Gäste der BürgerUniversität den Versuch unternehmen, eine Richtung zu skizzieren, die Europa in eine friedfertige Zukunft führen könnte.

  19. 59

    Noah Vinzens: Von der Konzertbühne ins Kulturmanagement | Alumni Talk

    Vom Konzertpianisten zum Kulturmanager – Noah Vinzens hat als ZU-Alumnus eine außergewöhnliche Karriere eingeschlagen. Im Gespräch mit AlumniOffice-Mitarbeiterin und CCM-Studentin Lea Wächter erzählt er, wie ihn das Studium geprägt hat, welche Herausforderungen er auf dem Weg zur Selbstständigkeit meisterte und warum er sich heute mit voller Überzeugung dem Kulturmanagement widmet. Ein inspirierender Einblick in die Welt der Kulturbranche, die Bedeutung von Netzwerken und den Mut, eigene Wege zu gehen.

  20. 58

    Stefan Kesenheimer (IHK): „Für Veränderungen offen zu sein – das ist der Punkt heute“ | Sustainability Talk

    In dieser Episode des Sustainability Talks im ZU Podcast sprechen wir mit Stefan Kesenheimer, Bereichsleiter Unternehmensförderung und Regionalentwicklung der IHK Bodensee-Oberschwaben. Von Herrn Kesenheimer wollten wir wissen, wie sich Unternehmen nachhaltig aufstellen können und welche Herausforderungen und Chancen es dabei gibt. Er gibt uns einen Einblick in die Innovationskraft der Region Bodensee-Oberschwaben und die aktuelle wirtschaftliche Lage der hiesigen Unternehmen. Wir diskutieren die Rolle der Kreislaufwirtschaft und nachhaltiger Mobilität sowie die Chancen der Energiewende. Was Dokumentationspflichten und Gesetze für die Unternehmen konkret bedeuten, stellt Stefan Kesenheimer anhand von zwei Beispielen vor, darunter ein persönliches Highlight seiner IHK Laufbahn. Zudem verrät er uns, welche Erwartungen er an Universitäten hat und welche Eigenschaften aus seiner Sicht Absolventinnen und Absolventen idealerweise mitbringen sollten.

  21. 57

    Prof. Josef Wieland & SVP Emilia Bös über den Bericht der Kommission "Zukunft Lehre" | Talk

    Die Zeppelin Universität hat im September 2024 die Kommission "Zukunft Lehre" einberufen, um Maßnahmen zu erarbeiten, wie die hohe Qualität der Lehre an der ZU auch zukunftsfähig bleibt. In einer Zeit, in der sich alles rasant verändert, muss eine Institution anpassungsfähig bleiben und auf neue Herausforderungen und Märkte reagieren. Professor Josef Wieland und studentische Vizepräsidentin Emilia Bös im Gespräch mit Moderator Michael Scheyer von der Universitätskommunikation über die Vorschläge, die die Kommission im Bericht macht. Was kann sofort, heute noch, ohne weitere Mühe umgesetzt werden? Und für was braucht es strategische Weitsicht und Planung? Den vollständigen Bericht der Kommission "Zukunft Lehre" finden Universitätsangehörige im ZUniverse auf der Seite des Präsidiums.

  22. 56

    Professor Dr. Steffen Hurka: Die Komplexität von Gesetzen | Antrittsvorlesung

    Wir sind täglich von zahlreichen gesetzlichen Vorschriften umgeben, die unser Leben prägen. Die Europäische Union (EU) spielt dabei eine zentrale Rolle, wobei ihre Gesetze immer zahlreicher und komplexer werden. In seiner Antrittsvorlesung untersucht Steffen Hurka die Ursachen und Auswirkungen dieser Komplexität. Was macht ein EU-Gesetz komplex, wie lässt sich diese Komplexität messen, und warum variiert sie über Zeit sowie zwischen Politikbereichen? Welche Auswirkungen hat die steigende Komplexität auf die EU-Institutionen und die Umsetzung in den Mitgliedstaaten? Steffen Hurka promovierte 2015 an der Universität Konstanz und war von 2014 bis 2019 Akademischer Rat an der Ludwig-Maximilians-Universität LMU München. 2018 wurde ihm von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Emmy Noether-Nachwuchsgruppe EUPLEX bewilligt, die er seit 2019 leitet. 2023 erhielt er einen ERC Consolidator Grant für das DEMOLAW-Projekt, das mit computergestützten Methoden die Designlogiken und Ursachen von Gesetzesinstabilität untersucht. Zum 1. Oktober 2024 wurde Steffen Hurka auf den Lehrstuhl für Europäische Politik an der Zeppelin Universität berufen.

  23. 55

    Prof. Dirk Baecker: Die Digitalisierung der Gesellschaft | Antrittsvorlesung

    Die Digitalisierung eröffnet eine neue Medienepoche der menschlichen Gesellschaft. Erstmals beteiligen sich „intelligente“ Maschinen mit generativen Programmen an der Kommunikation der Gesellschaft. Die überlieferte Struktur und Kultur der Buchdruckgesellschaft ist überfordert. Die Instantaneität und Konnektivität der neuen Medien sind in der nächsten digitalen Gesellschaft nur durch eine Struktur exklusiver Netzwerke und eine Kultur symbiotischer Komplexität zu bewältigen. In den Mittelpunkt einer Organisations- und Gesellschaftstheorie rückt ein Kommunikationsbegriff, der den Gesamtzustand der Gesellschaft, aber auch jede einzelne Operation innerhalb dieser Gesellschaft bezeichnet. Eine neue Monadologie wird erkennbar, in der weder Dinge noch Menschen noch Götter die Monaden sind, sondern Ereignisse: in sich geschlossene, wenn auch vielfach verzerrende Spiegel des Universums. Dirk Baecker, promoviert und habilitiert an der Universität Bielefeld im Fach Soziologie, wurde 1996 auf den Reinhard-Mohn-Lehrstuhl für Unternehmensführung, Wirtschaftsethik und sozialen Wandel und 2000 auf den Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Witten/Herdecke berufen. 2007 folgte er einem Ruf auf den Lehrstuhl für Kulturtheorie und -analyse an der Zeppelin Universität und 2015 einem Ruf auf den Lehrstuhl für Kulturtheorie und Management erneut an der Uni Witten/Herdecke. Dort war er von 2020 bis 2021 Seniorprofessor für Soziologie und Management, hier ist er seit 2022 Seniorprofessor für Organisations- und Gesellschaftstheorie.

  24. 54

    Beate Pawle: „Immer dran bleiben“ – Wie Hochschulen nachhaltig werden können | Sustainability Talk

    Wie macht man eine Hochschule nachhaltig? Wie kann man Studierende, Mitarbeitende und Forschende für das Thema Nachhaltigkeit begeistern? Und kann man überhaupt messen, wann eine Hochschule nachhaltig ist? Über diese und weitere Fragen sprechen wir in der zweiten Folge des Sustainability Talks mit Beate Pawle. Sie leitet den Bereich Nachhaltige Hochschule an der Fachhochschule in Dornbirn. Über ihre Arbeit spricht sie mit Dr. Fabian Sennekamp, Nachhaltigkeitsmanager an der Zeppelin Universität. Wir sprechen über die Maßnahmen, die beide Hochschulen in den Bereichen Energie, Mobilität und Wissenstransfer ergreifen, um nachhaltig(er) zu werden. Und wenig überraschend agieren beide Hochschulen nicht für sich alleine im Elfenbeinturm. Wir wagen in dieser Folge des Sustainability Talks den Sprung über den Bodensee. Trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen in Deutschland und Österreich sind wir auf viele Gemeinsamkeiten auf dem Weg zu einer nachhaltigen Hochschule gestoßen.

  25. 53

    Prof. Winfried Pohlmeier: Big Data: Chancen und Herausforderungen für bessere Entscheidungen in Wissenschaft und Wirts.

    Big Data stellt Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen vor große Herausforderungen und wird häufig als potenzielle gesellschaftliche Bedrohung wahrgenommen. Die Sorge besteht darin, dass Entscheidungen durch Big Data vollständig gesteuert und determiniert werden könnten. Der Vortrag beleuchtet die Frage, ob Big Data tatsächlich zwangsläufig zu besseren Entscheidungen führt oder ob der Umgang mit großen Datenmengen neue Herausforderungen mit sich bringt, die eine datenbasierte Entscheidungsfindung in Wissenschaft und Wirtschaft erschweren. Anhand von Beispielen aus der Finanzmarktforschung wird gezeigt, wie diese Herausforderungen durch den Einsatz neuer Methoden des maschinellen Lernens bewältigt werden können. Winfried Pohlmeier studierte Wirtschafts- und Politikwissenschaften an der Universität Konstanz und der Princeton University. Er promovierte an der Universität Mannheim, gefolgt von einem Postdoc-Aufenthalt als John F. Kennedy Fellow an der Havard University. Im Jahr 1994 habilitierte er sich an der Universität Mannheim und erhielt die venia legendi für die Gebiete Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie. Im selben Jahr wurde er Professor für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie an der Universität Konstanz, den Lehrstuhl hatte er bis zu seiner Emeritierung im Frühjahr vergangenen Jahres inne. Zuletzt war er als Lehrbeauftragter an der Universität Freiburg tätig.

  26. 52

    Dr. Joachim Landkammer: Klänge – Pausen – Blaupausen: Musikalische Fragmente | Konzert

    Die Frage, was ein Kunstwerk sei, ist heute fast genauso umstritten wie die, was Kunst ist. Eines schien jedoch immer klar: ein Kunstwerk ist „fertig“, vollendet, ein rundes und geschlossenes Ganzes, und wird in einer meist sehr präzisen bestimmten Form und Ausführung vom Künstler gewollt und in die Öffentlichkeit gebracht. Von vielen Komponistinnen und Komponisten gibt es nun allerdings schriftliche Hinterlassenschaften, die diesen konventionellen Kunstwerk-Status nicht erfüllen: Skizzen, Fragmente, nur teilweise ausgeführte, „unvollendete“ Werke. Das Gesprächskonzert des artsprograms mit dem Konzertpianisten Ulrich Murtfeld präsentiert, moderiert von Joachim Landkammer, eine Reihe von solchen aus den verschiedensten Gründen „unfertigen“ Kompositionen u.a. von Franz Schubert, Robert Schumann, Franz Liszt, Claude Debussy, Arnold Schönberg und von dem vor Kurzem verstorbenen Wolfgang Rihm. Das Konzert soll dem Publikum die Frage stellen, ob an diesen im normalen Konzertbetrieb praktisch nie zu hörenden Klavierstücken vielleicht gerade durch ihre „Unfertigkeit“ besondere ästhetische Entdeckungen zu machen sind – und ob diese auf dem Notenpapier „nicht erfüllten Versprechen“ zur Frage, was heute „Kunst“ sein könnte, vielleicht mehr beitragen können als manches (ab)geschlossene Werk: „Viele Werke der Alten sind Fragmente geworden. Viele Werke der Neuern sind es gleich bei der Entstehung“ (Friedrich Schlegel). Der aus Frankfurt am Main stammende Pianist Ulrich Murtfeld tritt nach dem Klavierstudium u.a. am Mozarteum Salzburg und in Bukarest, in ganz Europa, in den USA und in Südamerika auf. Er gastierte bei internationalen Festivals wie Auftakt Alte Oper Frankfurt, den Kasseler Musiktagen, dem Musikfest Bremen, den Thüringer Bachwochen, den Festwochen Gmunden, young.euro.classic. Berlin und dem Festival 2D2N (Odessa). Seine Diskografie umfasst Werke von Beethoven, Brahms, Liszt, Farrenc, Debussy, Dutilleux und Rihm. Im August 2014 und im Juni 2017 erschienen stark beachtete CD-Einspielungen „American Recital Vol. 1 und 2“ mit Klavierwerken US-amerikanischer Komponisten aus mehreren Jahrhunderten. Weitere CDs folgten 2023 („Early Piano Works“ mit frühen Werken der gleichaltrigen Komponisten Chopin, Schumann, Burgmüller und Schuncke), sowie im Herbst 2024 ("Genius Beethoven" mit berühmten und seltener gespielten Werken des Komponisten).

  27. 51

    Prof. Raphael Zender: Immersive Medien in der Bildung: Herausforderungen meistern und Potenziale entfalten | Antrittsv.

    Seit einigen Jahren wird der Einsatz von Virtual und Augmented Reality (VR/AR) in verschiedenen mediengestützten Lehr- und Lernszenarien intensiv diskutiert. Eine didaktisch sinnvolle Integration der Stärken und Schwächen dieser immersiven Medien in spezifische Lehr- und Lernsituationen ist dabei von entscheidender Bedeutung. In der Antrittsvorlesung werden die aktuellen Chancen, Herausforderungen und offenen Forschungsfragen im Bereich VR/AR-Learning aus informatischer Perspektive beleuchtet und in einen interdisziplinären Kontext eingeordnet. Raphael Zender promovierte an der Universität Rostock in der angewandten Informatik auf dem Gebiet pervasiver E-Learning-Infrastrukturen. Seitdem hat er seinen Forschungsschwerpunkt auf das Lehren und Lernen mit immersiven Bildungstechnologien wie Virtual und Augmented Reality (VR/AR) gelegt, stets mit einem interdisziplinären und praxisnahen Forschungsverständnis. Mit diesem Schwerpunkt engagiert er sich aktiv in der Gesellschaft für Informatik (GI), insbesondere als Gründer und Sprecher des interdisziplinären Arbeitskreises VR/AR-Learning sowie als Co-Sprecher der Fachgruppe Bildungstechnologien. Nach langjähriger Bereichsleitung am Lehrstuhl für Komplexe Multimediale Anwendungsarchitekturen der Universität Potsdam und einer knapp dreijährigen Vertretungsprofessur in der Didaktik der Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin, hat er seit Juli 2024 die ZF-Stiftungsprofessur für Systeme der virtuellen Realität an der Zeppelin Universität inne. Am neuen Lehrstuhl stehen vor allem die Forschung und Lehre zu den gesellschaftlichen Auswirkungen immersiver Medien sowie der effektive Einsatz dieser Technologien in Bildungskontexten im Vordergrund.

  28. 50

    Prof. A. Ostermaier: Der Beitrag von Controlling und Unternehmensrechnung zu einer nachhaltigen Wirtschaft | Antrittsv.

    Der Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft ist für die Zukunft der menschlichen Gesellschaft unerlässlich. Controlling und Unternehmensrechnung leisten zu diesem Übergang einen wesentlichen Beitrag. Die Unternehmensrechnung stellt Entscheidungsträgern innerhalb und außerhalb des Unternehmens Informationen bereit, die ihnen erlauben, ökologische und soziale Wirkungen in ihre Entscheidungen einzubeziehen. Dieser Gedanke trägt auch die jüngsten Vorgaben der Europäischen Union zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Um aber Unternehmen nachhaltig zu machen, bedarf es des Controllings, welches Informationsbereitstellung, Planung und Kontrolle im Unternehmen koordiniert und es auf Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit ausrichtet. Andreas Ostermaier ist Zeppelin Professor für Sustainability Accounting und Controlling an der Zeppelin Universität. Er forscht und lehrt zu Unternehmensrechnung, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Andreas Ostermaier studierte Kulturwirtschaft und Internationale Beziehungen in Passau und Straßburg und Mathematik in München. Er wurde 2011 an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert und habilitierte sich 2017 an der Technischen Universität München. Vor seinem Wechsel an die Zeppelin Universität war er von 2018 bis 2024 zunächst Assistant und dann Associate Professor an der University of Southern Denmark.

  29. 49

    Prof. Rouven E. Haschka: Evidence-based Economics and Business Science: Identifying causal effects | Antrittsvorlesung

    In einer zunehmend datengesteuerten Welt ist die Fähigkeit, zwischen Korrelation und Kausalität zu unterscheiden, für eine fundierte Entscheidungsfindung in Wirtschaft und Unternehmen unerlässlich. In dieser Vorlesung werden die Prinzipien und Methoden untersucht, die evidenzbasierten Ansätzen zur Identifizierung kausaler Effekte zugrunde liegen. Wir werden die Bedeutung der Feststellung von Kausalität, die damit verbundenen Herausforderungen und die von Ökonomen und Wirtschaftswissenschaftlern verwendeten Instrumente wie randomisierte kontrollierte Studien, natürliche Experimente und ökonometrische Techniken erörtern. Durch die Hervorhebung von Anwendungen aus der Praxis wird in dieser Vorlesung betont, wie robuste kausale Inferenz zu einer effektiven Politikgestaltung, strategischen Geschäftsentscheidungen und der Weiterentwicklung der Wirtschaftstheorie beiträgt.

  30. 48

    Wie erlebt Prof. Jan Söffner das Austauschsemester an der Stanford University | ScienceTalk

    Professor Dr. Jan Söffner, Inhaber des Lehrstuhls für Kulturtheorie und -analyse an der Zeppelin Universität, wurde mit der renommierten Gerda Henkel Visiting Professorship ausgezeichnet. Vom 16. September bis 15. Dezember 2024 durfte er am Department of German Studies der Stanford University forschen und lehren. Im Podcast mit Moderator Michael Scheyer spricht Prof. Söffner darüber, wie er das Semester in Kalifornien erlebt, was für Unterschiede zwischen Deutschland und den USA existieren, wie engagiert die Studierenden hier und dort sind und wie er die US-Wahl erlebt hat. Die Gerda Henkel Stiftung und die Stanford University ermöglichen mit dieser Förderung herausragenden deutschen Geisteswissenschaftlern einen Forschungsaufenthalt in den USA. Professor Söffner wird in Stanford seine aktuellen Forschungsprojekte vertiefen und in Seminaren und Vorlesungen mit Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diskutieren.

  31. 47

    Fünf Jahre Amtszeit: Präsident Prof. Klaus Mühlhahn im Gespräch über die aktuelle Lage der ZU | SemesterTalk

    Prof Klaus Mühlhahn ist seit fünf Jahren Präsident der Zeppelin Universität. Er kann sich noch gut daran erinnern, wie er das erste Mal einen Fuß auf einen Campus der ZU gesetzt hat. Das war nämlich mitten in der Corona-Pandemie. In dieser Phase als Präsident zu starten, könnte wohl kaum herausfordernder sein. Wie hat er die Zeit damals erlebt, wollte Michael Scheyer, Leiter der ZU-Kommunikation, von Klaus Mühlhahn wissen, dessen Amtszeit Mitte des kommenden Jahres ausläuft. An welche Highlights erinnert er sich und was hat ihn besonders gereizt, aus Berlin an den Bodensee zu ziehen? Präsident Mühlhahn hat bereits angekündigt, für eine zweite Amtszeit zu kandidieren. Deshalb geht es in diesem SemesterTalk auch darum, was für Pläne Klaus Mühlhahn in einer zweiten Amtszeit verfolgen wird, an welchen Projekten er aktuell arbeitet und in welcher Lage die ZU sich aktuell befindet. Weitere Informationen über Prof. Klaus Mühlhahn finden sich im Internet unter: https://www.zu.de/universitaet/praesident/

  32. 46

    Wie das Start-up Shit2Power aus Klärschlamm Energie gewinnt, erklären zwei ZU-Alumnae | PioneerTalk

    Nele Pröpper, Shit2Power COO, und Nina Heine, Shit2Power Co-Founder & CEO, haben an der ZU studiert und bauen nun gemeinsam ein Unternehmen auf: Shit2Power. Klärschlamm bleibt übrig, wenn Kläranlagen Abwasser reinigen. Und dieser Klärschlamm muss teuer entsorgt werden: In Deutschland wird der tonnenweise in Lastern über die Straßen abtransportiert. Muss nicht sein. Dachte sich Nina Heine und entwickelte gemeinsam mit ihrem Co-Founder, Ingenieur Dr. Fabian Habicht, ein modulares Plug-& Play-Container-System, das es ermöglicht, Klärschlamm direkt vor Ort an der Kläranlage "energie-positiv" zu verwerten – eine Lösung, die nicht nur die Betriebskosten senkt, sondern auch die Umwelt entlastet. Das Unternehmen Shit2Power wurde gegründet. Weil das Start-up wuchs, brauchte es Verstärkung. Und die bekam Nina Heine von Nele Pröpper. Beide haben ihr Bachelor-Studium an der ZU absolviert. Wie sich die beiden kennengelernt haben, wie das System von Shit2Power genau funktioniert und in welcher Phase sich das Start-up gerade befindet, das erzählen die beiden ZU-Alumnae im PioneerTalk mit Michael Scheyer.

  33. 45

    Professor Dr. Steffen Eckhard: Verwaltung in der Krise und Vertrauen in den Staat | Antrittsvorlesung

    Die Verwaltung wächst unkontrolliert und ist dennoch überlastet. Das Vertrauen in den Staat sinkt. Die Demokratie ist angeschlagen. Diese und ähnliche Botschaften sind im öffentlichen politischen Diskurs weit verbreitet. Tatsächlich zeigt die Forschung, dass das gesellschaftliche Vertrauen in Staat und Verwaltung in den meisten Ländern über Jahre weitgehend konstant bleibt. Was sich verändert, ist die kurzfristige Zufriedenheit mit staatlichem Handeln. Der Vortrag zeigt auf, wie lokales Verwaltungshandeln die Zufriedenheit von Bürgerinnen und Bürgern beeinflussen kann und wie Verwaltungen so einen Beitrag zur lokalen Stärkung der Demokratie leisten können. Steffen Eckhard ist Professor für Public Administration & Public Policy an der Zeppelin Universität. In seiner Forschung und Lehre beschäftigt er sich mit dem Management öffentlicher Organisationen und deren Einfluss auf Politik und Gesellschaft. Steffen Eckhard hat Politik- und Verwaltungswissenschaften in Konstanz, Grenoble und Stockholm studiert. 2013 wurde er an der Universität Konstanz promoviert, 2020 folgte die Habilitation an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 2018 bis 2022 lehrte er als Juniorprofessor für Öffentliche Verwaltung und Organisationstheorie an der Universität Konstanz.

  34. 44

    "Ist die EU außenpolitisch überhaupt handlungsfähig?" | Partnerepisode mit dem Bodensee Business Forum 2024

    Diese Episode des ZU-Podcasts veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung des Bodensee Business Forums. Am 22. Oktober 2024 fand dort eine Podiumsdiskussion mit dem Titel "Ist die EU außenpolitisch überhaupt handlungsfähig?" statt, moderiert von Journalist Ralph Sina. **{HINWEIS: Aufgrund technischer Probleme fehlen die ersten drei Minuten des Gesprächs. Es fehlen die Einleitung des Moderators und die ersten beiden Antworten von Günther Oettinger und Dr. Jörg Stratmann.} ** Diskussionsteilnehmende waren Prof. Maria J. Debre, Inhaberin des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen an der Zeppelin Universität, Günther Oettinger, Präsident der EBS Universität für Wirtschaft und Recht, und Dr. Jörg Stratmann, CEO von Rolls-Royce Power Systems in Friedrichshafen. Die drei Diskussionsteilnehmenden blicken darin auf die Außenbeziehungen der EU, die in den vergangenen zehn Jahren an Gewicht in der Weltpolitik gelitten haben. Wie sollte die EU sich in der Außenpolitik neu aufstellen, um politisch und wirtschaftlich weiter an erster Stelle mitspielen zu können?

  35. 43

    "Vom Protest zum Demokratieschutz" | Partnerepisode mit dem Bodensee Business Forum 2024

    Protest gehört zur Demokratie. Welche Formen von Kritik und Widerspruch sind im Rahmen des Rechtsstaates legitim? Wird je nach politischem Standpunkt mit zweierlei Maß gemessen? Gelten für Klimakleber andere Maßstäbe und Normen als für Landwirte? Das Podium diskutiert über die Herausforderungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Teilnehmende der Diskussion sind Benjamin Strasser, Staatssekretär im Justizministerium, Dr. Gerd Leipold, ehemaliger Vorsitzender von Greenpeace International, Prof. Dr. Judith Froese, Leiterin des Forschungsinstituts "Gesellschaftlicher Zusammenhalt" an der Universität Konstanz, und Dr. Mehmet Daimagüler, Antiziganismus-Beauftragter der deutschen Bundesregierung. Es moderierten die beiden ZU-Studentinnen Laura Knobloch und Chiara Trautner.

  36. 42

    Aiman A. Mazyek – Deutsche Muslime fragen sich: Warum fremdelt Deutschland so? | BürgerUniversität

    „Der Islam gehört zu Deutschland“, sagte der damalige Bundespräsident Christian Wulff am Tag der Deutschen Einheit 2010, erntete dafür viel Beifall und löste zugleich eine teils hitzige Debatte aus. Insgesamt leben aktuell rund 5,5 Millionen Muslime in Deutschland, viele von ihnen in der inzwischen dritten und sogar vierten Generation und in der Mehrheit mit deutscher Staatsangehörigkeit. Das Verhältnis bleibt gleichwohl schwierig. Muslime seien „eine der am meisten unter Druck stehenden Minderheiten im Land“, stellte der im vergangenen Jahr erschienene Abschlussbericht des Unabhängigen Expertenkreises Muslimfeindlichkeit im Auftrag des Bundesinnenministeriums fest, viele von ihnen erführen Ausgrenzung und Diskriminierung bis hin zu Gewalt. Darum und mehr geht es im Vortrag von und Gespräch zwischen Aiman A. Mazyek und Vizepräsidentin Forschung Professorin Dr. Anja Achtziger sowie dem ehemaligen studentischen Vizepräsidenten Amar Günther. Aiman A. Mazyek, 1969 in Aachen geboren als Sohn eines aus Syrien stammenden Ingenieurs und einer deutschen Auslandskorrespondentin, studierte nach dem Abitur Arabistik in Kairo sowie Philosophie, Ökonomie und Politische Wissenschaften in Aachen. Seit 1994 ist er Mitglied im Zentralrat der Muslime in Deutschland und von 2010 bis 2024 dessen Vorsitzender. 2003 gründete er gemeinsam mit Rupert Neudeck die Hilfsorganisation Grünhelme e.V., in der insbesondere junge Christen und Muslime weltweit beim Wiederaufbau von durch Krieg und Naturkatastrophen zerstörten Schulen helfen. Mazyek ist Mitglied der Christlich-Islamischen Gesellschaft und der staatlichen Deutschen Islam Konferenz. Er ist außerdem als Autor tätig, zuletzt erschien im Bertelsmann Verlag sein Buch „Was machen Muslime an Weihnachten? Islamischer Glaube und Alltag in Deutschland“. Aufzeichnung: Florian Burkhart | Fotos: Richard Reichel

  37. 41
  38. 40

    Wie entsteht Öffentlichkeit? PD Dr. Martin Herbers über sein Buch: "Post-Publics" | Science Talk

    PD Dr. Martin Herbers ist Dozent der Zeppelin Universität und leitet das Zentrum für politische Kommunikation. Der Herbert von Halem-Verlag hat nun seine Habilitationsschrift verlegt unter dem Titel "Post-Publics - Rekonstruktion einer Theorie der Öffentlichkeit". Im Science Talk spricht er mit Host Michael Scheyer von der Universitätskommunikation darüber, was man früher unter der "Öffentlichkeit" verstand, wieso der Begriff für die Gegenwart nicht mehr ganz stimmig ist und warum er deshalb den Begriff und das Verständnis der Post-Publics, einer differenzierten und modernen Form kleinteiliger Öffentlichkeit, eingeführt hat. Gerade für die politische Kommunikation bietet das Konzept der Post-Publics ein neues Potenzial. Bleiben die Potenziale ungenutzt, könnten sie aber auch gefährlich werden. Nämlich für die Prozesse der politischen Meinungsbildung, die für Wahlen wie zum Beispiel die Bundestagswahl notwendig sind.

  39. 39

    Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ursula Münch: Gefahren für die Demokratie | BürgerUniversität

    Ursula Münch ist seit 2011 Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See. Um dieses Amt auszuüben, ist sie von ihrer Professur für Politikwissenschaft an der Universität der Bundeswehr München beurlaubt, die sie seit 1999 innehat. Die Forschungsschwerpunkte der Politikwissenschaftlerin umfassen Föderalismusforschung, Parteienforschung und Politikfeldanalysen. Darüber hinaus arbeitet sie zu Fragen der gesellschaftlichen Integration und des demografischen Wandels sowie zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf Politik und Gesellschaft. Einem breiten Publikum ist Ursula Münch aus Funk und Fernsehen bekannt. Als Expertin spricht sie regelmäßig über Wahlen, Parteien und politische Prozesse – in Nachrichten und Hintergrundberichten, aber auch in Talkrunden bei Anne Will, Maybrit Illner und Markus Lanz. Seit 2019 ist sie Stammgast am Sonntags-Stammtisch des Bayerischen Rundfunks, wo sie mit hochkarätigen Gästen aus Politik und Kultur über die Nachrichten der Woche diskutiert. Ursula Münch lebt in München, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Sie bezeichnet sich selbst als Wechselwählerin und ist kein Parteimitglied. Diese BürgerUniversität fand in Kooperation mit dem jährlich im Herbst stattfindenden Bodensee Business Forum statt. Dessen Organisator Dr. Hendrik Groth, Editor-at-large und früherer langjähriger Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung, hat nach dem Impulsvortrag Münchs zum Auftakt auch die Gesprächsrunde mit ihr moderiert. Aufzeichnung: Florian Burkhart | Fotos: Nicolas Bühringer

  40. 38

    Wie geht es nach einer Gründung weiter? Gründercoach Thomas Brandt und Linus Holzmann antworten | PioneerTalk

    Ein neuer PioneerTalk. Diesmal aber nicht mit Lea Heinrich, der Leiterin des PioneerPorts, sondern mit Thomas Brand, unserem Gründercoach. Was macht ein Gründercoach eigentlich so genau? Wie und womit unterstützt er die Gründer:innen an der ZU? Wir stellen Euch Thomas Brand vor und was er bislang so alles selbst gemacht hat. Das ist nämlich ziemlich spannend. Und dann geht es aber darum, wie es nach einer Gründung so weitergeht bzw. weitergehen kann? Wir sprechen mit unserem Gast Linus Holzmann darüber, wie alles anfing: mit einem Studium an der ZU. Warum hatte er sich damals dafür entschieden und was hat er während seines Studiums erlebt? Und dann wollte Host Michael Scheyer natürlich wissen, wie er und sein Geschäftspartner die Beratungsfirma HML Capital gegründet hat, welche Beratungsdienstleistungen sie anbietet und mit welchen Herausforderungen sie in der Gründungszeit konfrontiert waren. Mehr über die HML Capital erfahrt Ihr im Internet unter: https://www.hml-capital.de/

  41. 37

    Generalleutnant und NATO-Kommandeur Alexander Sollfrank: Weil Demokratie Wehrhaftigkeit braucht

    Der 75. Jahrestag der NATO bietet jedoch nicht nur Grund zum Feiern, sondern auch Grund zur Sorge. Denn sollte Donald Trump sich bei der im November anstehenden US-Präsidentschaftswahl durchsetzen und ins Weiße Haus einziehen, ist der Fortbestand der NATO ernsthaft gefährdet. Ist die Allianz für die Zukunft gewappnet? Kann Europa sich selbst schützen? Welche Rolle spielt Deutschland für die NATO und was müssen wir tun, um diesen Anforderungen gerecht zu werden? Wie wehrhaft ist Deutschland und wie viel Wehrhaftigkeit verträgt überhaupt die Demokratie? Um diese und weitere Fragen geht es unter anderem im Vortrag von und im Gespräch zwischen Alexander Sollfrank und Professor Dr. Simon Koschut, Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Sicherheitspolitik, sowie Chiara Trautner, stellvertretende Vorsitzende des Club of International Politics e.V. und studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Internationale Sicherheitspolitik. Alexander Sollfrank befehligte Truppen auf verschiedenen Ebenen, diente als Kommandeur des Kommandos Spezialkräfte (KSK), der Gebirgsjägerbrigade 23 und des Gebirgsjägerbataillons 232. Auslandseinsätze führten ihn 1993/94 nach Somalia (UNOSOM II), 2007 nach Bosnien-Herzegowina (EUFOR) und in den Kosovo (KFOR) sowie 2008/09 nach Afghanistan (ISAF). Als Stabsoffizier diente Alexander Sollfrank unter anderem im Bundesministerium der Verteidigung, im Einsatzführungskommando der Bundeswehr, im Kommando Heer sowie im Stab der damals in Sigmaringen stationieren 10. Panzerdivision. Zeitweise beriet er den Generalinspekteur der Bundeswehr in Fragen der Weiterentwicklung der operativen Führung. Seit März 2022 ist Alexander Sollfrank Kommandeur des Joint Support and Enabling Command und des Multinational Joint Headquarters in Ulm. Aufzeichnung: Florian Burkhart | Fotos: Lena Reiner

  42. 36

    Prof. Jörn von Lucke: Unsere KI – Warum wir Bürger die KI für Staat und Verwaltung mitgestalten müssen | Studium General

    Unsere KI – Warum wir Bürger die KI für Staat und Verwaltung mitgestalten müssen In einer Welt, die von Technologie und digitaler Transformation geprägt ist, nimmt Künstliche Intelligenz (KI) auch eine immer wichtigere Rolle in staatlichen Institutionen und der Verwaltung ein. Der Vortrag widmet sich der Frage, warum es von entscheidender Bedeutung ist, dass Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Gestaltung und Entwicklung von KI-Lösungen für den öffentlichen Sektor teilnehmen. KI-Technologien eröffnen zahlreiche Potenziale für eine effiziente Erbringung öffentlicher Aufgaben und Verwaltungsleistungen. Sie bringen allerdings auch viele neuartige Überwachungsmöglichkeiten mit sich. Daher ist die Mitwirkung der Bürger bei der Entwicklung und Anwendung von KI in Staat und Verwaltung von grundlegender Bedeutung, da engagierte Bürger als Korrektiv wirken können. Bürgerbeteiligung gewährleistet so nicht nur die Einhaltung ethischer Standards und Datenschutz, sondern ermöglicht es auch die Bedürfnisse, Anliegen und Werte der Gesellschaft in den Mittelpunkt der KI-Entwicklung für eine innovative und effektive öffentliche Verwaltung zu stellen. Prof Dr Jörn von Lucke Prof Dr Jörn von Lucke ist Inhaber des Lehrstuhls für Verwaltungs- und Wirtschaftsinformatik am The Open Government Institute | TOGI an der ZU. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich E-Government, Open Government (offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln), offenen Daten, offener gesellschaftlicher Innovation, Smart Government (Internet der Dinge und Internet der Dienste im öffentlichen Sektor; Verwaltung 4.0, Smarte Stadt), Realtime Government und Künstlicher Intelligenz im öffentlichen Sektor. Zugleich vertritt er die Interessen der Gesellschaft für Informatik e.V. im Rahmen der deutschen Aktivitäten zur Open Government Partnership.

  43. 35

    Prof. Simon Koschut: Emotions in international Security | Antrittsvorlesung

    Simon Koschut ist Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Sicherheitspolitik an der Zeppelin Universität. Seine Forschungsschwerpunkte sind internationale Beziehungen, insbesondere regionale Sicherheitsgovernance, Normen und Emotionen in der Weltpolitik. Zuvor war er DFG-Heisenberg-Stipendiat und Gastprofessor an der Freien Universität Berlin, Fritz Thyssen Fellow am Weatherhead Center for International Affairs der Harvard University, Fulbright Scholar an der San Francisco State University und Assistenzprofessor an der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Habilitation wurde mit dem Ernst-Otto-Czempiel-Preis 2018 des Leibniz-Instituts für Friedens- und Konfliktforschung (PRIF) für die beste Postdoc-Monographie ausgezeichnet. Sein Beitrag zu den emotionalen Grundlagen von Macht in der internationalen Politik wurde von der Sektion Internationale Beziehungen der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) mit dem Best Paper Award gewürdigt. Im Jahr 2023 erhielt Simon Koschut für seinen Kurs „Psychology of International Diplomacy“ den Lehrpreis der Zeppelin Universität. Von 2017 bis 2020 war Simon Koschut Sprecher des DVPW-Arbeitskreises „Normforschung in den Internationalen Beziehungen“. Seit 2021 ist er Ko-Sprecher der DVPW-Sektion „Internationale Beziehungen“. Zusammen mit Prof Dr Christian von Scheve ist Simon Koschut Mitherausgeber der Buchreihe „Emotionen in Politik und Gesellschaft“ (Nomos).

  44. 34

    Dr. Joachim Landkammer: Kammermusik von KomponistINNEN | Gesprächskonzert

    Nur ein sehr kleiner Ausschnitt der in den vergangenen Jahrhunderten komponierten Werke wird heute noch öffentlich aufgeführt. Immer wieder sind die gleichen Kompositionen zu hören – und fast immer wurden sie von Männern geschrieben. Im Gesprächskonzert des artsprogram werden hingegen selten gespielte Klaviertrios der Komponistinnen Fanny Hensel, Lili Boulanger und Mel Bonis zu hören sein. Die Moderation lädt ein zum genauen Hinhören und stellt die Frage nach der „Weiblichkeit“ dieser Musik.

  45. 33

    Prof. Matthias Weiß: Kreative KI - Wie kann Technologie kreative Prozesse unterstützen oder behindern?

    Kreative KI - Wie kann Technologie kreative Prozesse unterstützen oder behindern? Neue KI-basierte Anwendungen wie Dall-E oder Chat-GPT bieten Nutzern die Möglichkeit, visuelle und verbale Inhalte erstellen zu lassen. Doch inwiefern handelt es sich dabei um kreatives Schaffen und wie beeinflusst KI die menschliche Kreativität? Mit diesen Fragen erfolgt eine kritische Auseinandersetzung in der Vorlesung. Prof Dr Matthias Weiss Prof Dr Matthias Weiss ist Inhaber des ZEPPELIN Lehrstuhls für Innovationsmanagement und Transformation an der Zeppelin Universität. Der Fokus seiner Forschungstätigkeit liegt auf der Untersuchung, wie gerade unter ungünstigen oder besonders herausfordernden Bedingungen die Kreativität und Innovationstätigkeit von organisationalen Akteuren gefördert werden können. Dies beinhaltet insbesondere Aspekte der Organisation und Förderung von Innovation im Kontext der Digitalisierung der Arbeitswelt.

  46. 32

    Paneldiskussion: Die EU als zukunftsträchtiger Wirtschaftsstandort in Europa | PARTNEREPISODE

    Gemeinsam mit Prof. Steffen Reik (SPD), Raimund Haser MdL (CDU), Kai Lücke (ZF) und Rebekka Müller (VOLT) spricht der Club of International Politics über die EU als Wirtschaftsstandort und thematisiert dabei u.a. Folgen eines Rechtsrucks auf die Wirtschaft, europäische Zusammenarbeit und neue Akzente der zu wählenden Legislative. Diese Episode ist eine Episode der Ringvorlesung "Use Your Vote", die auf dem studentischen Podcast-Kanal "Welle 20" erscheint. Wir bedanken uns für die Genehmigung, diese Episode veröffentlichen zu dürfen: www.welle20.de Weitere Informationen zur Ringvorlesung "Use Your Vote" gibt es im Internet unter folgendem Link: www.zu.de/europawahl Aufzeichnung: Florian Burkhart | Fotos: Jim Papke

  47. 31

    Navin Narang: Path from India to an international masters program at ZU | International Talk

    In our second episode, we are chatting with Navin Narang from India, who tells us how he found his way from Mumbai to Zeppelin University on Lake Constance. Navin is studying the master program International Relations & Global Politics (IRGP) and is proud to be part of the first cohort of international full time students at ZU.

  48. 30

    We care about you - Was steckt hinter dem Claim? Präsident Prof. Klaus Mühlhahn erläutert

    Das, was an der Zeppelin Universität, Friedrichshafen, zählt, bist Du: ein Mensch, eine Persönlichkeit, ein Charakter, aber auch ein Teil einer großartigen Gemeinschaft.

  49. 29

    Parlamentarischer Staatssekretär Benjamin Strasser: Bürokratie abbauen – aber wie?! | BürgerUniversität

    Ob Ärzte, Apotheker oder Architekten, Bürger, Bauern oder Banken, Kommunen, Vereine, Sozialverbände, Gewerkschaften oder Unternehmen: Sie alle klagen über zu viel Bürokratie im Land. „Sie tun es mit Recht“, stellt selbst Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann fest, spricht von einem „Bürokratie-Burn-Out“ und warnt: „Überbordende Bürokratie legt die Axt an den Stamm der Demokratie.“ Doch warum ist es so schwer, sie zu begrenzen? Und wie kann und sollte dies dennoch gelingen? Darum geht es unter anderem im Impulsvortrag von und Gespräch zwischen Benjamin Strasser und Professor Dr. Georg Jochum, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Steuer- und Europarecht und Recht der Regulierung. Benjamin Strasser, geboren in Weingarten, studierte nach der Mittleren Reife an der Realschule am Bildungszentrum St. Konrad in Ravensburg und dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium an der Universität Konstanz Rechtswissenschaften. Nach seinem zweijährigen Referendariat am Landgericht Stuttgart sammelte er erste politische Erfahrungen als parlamentarischer Berater für den ehemaligen Justizminister Professor Dr. Ulrich Goll MdL. Seit 2017 ist er Mitglied des Deutschen Bundestags, in den er über die Landesliste der FDP einzog, und seit 2021 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz. Darüber hinaus engagiert er sich seit 2019 ehrenamtlich als Präsident des Bundesmusikverbands Chor & Orchester e.V.

  50. 28

    Prof. Richard Münch: Alle Macht den Zahlen? Die Universität im Wettbewerb um Exzellenz | Ringvorlesung ZfK 2024

    In diesem Vortrag sollen drei Wesenszüge der Universität im Wettbewerb und ihre Wirkung auf die wissenschaftliche Praxis und die Offenheit der Wissensevolution untersucht werden: Die nach Wettbewerbsvorteilen strebende unternehmerische Universität, die auf betriebswirtschaftliches Qualitätsmanagement zielende Audit-Universität und die auf Drittmitteleinwerbung im großen Stil ausgerichtete strategisch planende Drittmittel-Universität. Richard Münch, Jahrgang 1945, ist Seniorprofessor für Gesellschaftstheorie und komparative Makrosoziologie an der Zeppelin Universität. Nach dem Studium der Soziologie, Philosophie und Psychologie an der Universität Heidelberg von 1965 bis 1970 lehrte er an den Universitäten Augsburg, Köln, Düsseldorf und Bamberg sowie als Gastprofessor in Göttingen, Bielefeld und Los Angeles. Er war Mitherausgeber mehrerer deutscher und amerikanischer Fachzeitschriften der Soziologie und ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie wurde er 2018 mit dem Preis für ein hervorragendes wissenschaftliches Lebenswerk geehrt, 2022 erhielt er den Meyer-Struckmann-Preis der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für hervorragende geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung. **Jahresthema Academic Cannibalism** Wie könnte eine Universität aussehen, die sich nicht selbst verzehrt, sondern sich entschieden auf eine planetarische Zukunftstauglichkeit hin ausrichtet? Wie viel apollinische Ordnung braucht sie, wie viel dionysische Energie? Das Jahresthema des artsprogram und des Zentrum für Kulturproduktion 2024 schließt an die vorwiegend pessimistischen Debatten zur Lage der Universitäten an, in denen diese als „darkocracies“ (Peter Fleming), psychische Höllen oder als Orte weißer Unterdrückung beschrieben werden. Im Rahmen der Ringvorlesung wollen wir diesen Selbstbeschreibungen und ihren Effekten nachgehen, die Mechanismen der (Selbst-)Sabotage kritischen Denkens beleuchten, aber auch alternative Bildungsformate diskutieren. Im universitären Ausstellungs- und Projektraum, der White Box, wird die Bühnenbildnerin Katharina Pia Schütz ein magisch-blaues Studierzimmer einrichten, das ein künstlerisches Archiv von utopischen, gescheiterten, experimentellen und überraschenden Bildungsformaten enthält. Hierzu startet im April unter dem Titel „Blueprints for Studies“ eine Veranstaltungsreihe mit Performances, Lesungen, Film-Screenings, Konzerten, die eine künstlerisch-phänomenologische Reflektion der Strukturen, Wissens- und Sozialformen der Academia betreibt. Mehr Infos zur Ringvorlesung: https://www.zu.de/forschung-themen/forschungszentren/kulturproduktion/academic-cannibalism.php

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Die Zeppelin Universität versteht sich als Universität „zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik“. Lehre und Forschung finden interdisziplinär, individualisiert und international statt. Die ZU sucht gezielt nach Pionierinnen und Pionieren, die im Studium oder später im Beruf ihren Beitrag für gesellschaftlich relevante Themen leisten wollen. In diesem Podcast widmet sich die Zeppelin Universität sowohl den Menschen an der ZU als auch den Forschungsprojekten.

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