PODCAST · science
Zukunft Natur
by Naturbotschafter - Michel Hänggi
In diesem Podcast erzählen Fachpersonen aus der Naturförderung von ihrer Arbeit, Projekten und den zentralen Herausforderungen auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Natur. Sie teilen ihr Wissen und geben praktische Tipps, wie du die Tier- und Pflanzenwelt zu Hause, in deiner Gemeinde, im Verein oder im Berufsalltag aktiv fördern kannst.Zu Gast sind Expertinnen und Experten aus der Landschaftspflege, der Wildhut, dem Forstwesen, aus Ökobüros, Gärtnereien, Universitäten und dem Naturschutz.Hier erhältst du Sicherheit und Inspiration, damit wir auch in Zukunft auf eine gesunde Natur hinarbeiten.
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#22 Artenreiche Wiesen kopieren für mehr Vielfalt
In dieser Folge spreche ich mit Daniel Slodowitcz von Holosem über artenreiche Wiesen und die Bedeutung von autochthonem Saatgut für die Förderung der Biodiversität.Daniel erklärt, warum nicht jede ökologisch wertvolle Wiese automatisch als Saatgutspender geeignet ist und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit regionale Samen gesammelt werden können. Dabei erfahren wir auch, weshalb es von Vorteil ist, wenn die Pflanzen einer Wiese gleichzeitig blühen und warum bei anderen Wiesentypen mehrere Erntedurchgänge notwendig sind.Ein weiteres Thema sind die biogeografischen Zonen der Schweiz. Sie bilden den Minimumstandart für Holosem und Daniel zeigt auf, weshalb diese Zonen teilweise sehr gross sind und beispielsweise in den Alpen nicht immer alle regionalen Unterschiede abbilden können.Wir sprechen zudem über technische Innovationen in der Saatgutgewinnung. Daniel stellt den ersten elektrisch betriebenen Samensammler vor, den sogenannten e-Beetle, der sich sowohl an steilen Hängen als auch in feuchten Wiesen bewährt hat.Natürlich geht es auch um die Frage, wer solches Saatgut benötigt und welches Ziel Holosem verfolgt. Dabei wird deutlich, wie wichtig regionales Saatgut für die langfristige Förderung der Artenvielfalt ist.Spannend ist auch die Erkenntnis, dass die Samenernte einer Wiese nicht schadet. Im Gegenteil: Sie kann die Artenvielfalt sogar fördern und einen positiven Beitrag zur Entwicklung wertvoller Lebensräume leisten.Zum Schluss gibt Daniel Einblicke in eine oft unterschätzte Herausforderung: die Lagerung von Wildpflanzensamen und die Frage, wie deren Qualität langfristig erhalten werden kann.Holosem.ch
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#21 Wildlachs in den Schweizer Flüssen ist bald wieder möglich
In dieser Folge spreche ich mit Christian Hossli, Projektleiter Lachscomeback beim WWF, über die Rückkehr des Wildlachses in die Schweiz.Zu Beginn werfen wir einen Blick in die Vergangenheit. Christian erzählt, wie der Lachs einst in grosser Zahl in Schweizer Gewässern vorkam und welche Rolle er für Mensch und Natur spielte. Doch dann verschwand er vollständig. Wir sprechen darüber, welche Faktoren zum Verschwinden des Lachses führten und warum er bis heute nicht zurückkehren konnte.Christian erklärt, wo die Bestände aktuell vorkommen, weshalb der Lachs bereits vor den Toren der Schweiz steht und welche Hindernisse ihn noch von seiner Rückkehr abhalten.Es freut mich zu hören, dass bereits heute junge Lachse ausgesetzt werden. Diese prägen sich ihre Wanderroute ein und sollen in einigen Jahren als erwachsene Tiere in die Schweiz zurückkehren. Vorausgesetzt, die Gewässer werden durchgängig und die verbleibenden Hindernisse können überwunden werden.Des Weiteren sprechen wir darüber, welche Rolle Fischwanderhilfen und die Sanierung von Kraftwerken spielen, wie realistisch eine Rückkehr des Lachses ist und was geschieht, wenn er tatsächlich wieder Schweizer Gewässer erreicht.Mehr unter:Lachscomeback.ch
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#20 Wie die Schweizer Gewässer barrierefreier werden
In dieser Folge spreche ich mit Yanik Fuchs von Aqua Viva über den Zustand der Schweizer Gewässer, deren Bewohner und auch über Grenzwerte bei Stoffen wie PFAS oder Mikroplastik, die oft eine trügerische Sicherheit vermitteln.Yanik erklärt, wie sich Aqua Viva gemeinsam mit dem Projekt „Fluss Frei“ für lebendige und gesündere Gewässer einsetzt und welche konkreten Projekte bereits umgesetzt werden. Denn, unsere Flüsse sind stark verbaut und vielerorts weit entfernt von einem natürlichen Zustand.Ein zentrales Thema sind die über 170’000 künstlichen Stufen und Schwellen in Schweizer Fliessgewässern. Wir sprechen darüber, warum diese Bauwerke ursprünglich entstanden sind, weshalb sie heute für viele Arten zum Problem werden und wie schwierig ihr Rückbau ist.Natürlich geht es auch um die Fische. Welche Herausforderungen haben sie neben Wasserkraftwerken und Hindernissen zusätzlich zu bewältigen? Und wie verändert der Klimawandel unsere Gewässer?Leider werden wir in der Schweiz wohl nie mehr vollständig zu ursprünglichen, naturnahen Gewässern zurückkehren können. Trotzdem gibt es viele Möglichkeiten, unsere Flüsse und Bäche deutlich aufzuwerten.Yanik zeigt zudem, was jede und jeder Einzelne zu gesünderen Gewässern beitragen kann (oft mit einfacheren Mitteln, als man denkt).Zum Schluss erzählt er von seinem Lieblingstier, dem Biber, und warum dessen Dämme für Fische meist kein Problem darstellen.Links:Aqua Viva | Fluss FreiIG Lebendige Thur
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#19 Wie Fischwanderungen wieder möglich werden
In dieser Folge spreche ich mit Eva Baier von Fischwanderung GmbH über die Wanderungen unserer Fische und die vielen Hindernisse, die ihnen heute im Weg stehen.Warum wandern Fische überhaupt? Eva erklärt, wie wichtig freie Gewässer für ihren Lebenszyklus sind und wie stark Stauwehre und Wasserkraftwerke diese Wanderungen einschränken. Gleichzeitig gibt sie Einblick, wie weit der Ausbau von Fischwanderhilfen in der Schweiz bereits fortgeschritten ist und welche Herausforderungen noch bei den vielen Anlagen ohne funktionierende Durchgängigkeit bestehen.Denn, eine Fischtreppe allein reicht oft nicht aus. Damit Fische wirklich sicher wandern können, braucht es zusätzliche Lösungen wie Bypässe. Was Planung und Umsetzung deutlich komplexer macht.Wir sprechen zudem über das Monitoring der Fischwanderungen und warum es nicht genügt, einfach eine Kamera ins Wasser zu stellen.Ein weiteres Thema sind die unzähligen kleinen Hindernisse in unseren Gewässern. Hunderttausende künstliche Stufen und Verbauungen erschweren den Fischen zusätzlich die Wanderung.Zum Schluss werfen wir einen Blick auf den Zustand der Schweizer Fischbestände. Eva erklärt, was Fische wirklich brauchen, um besser leben zu können und was wir Menschen konkret dazu beitragen können.Wenn du mehr über die Fischwanderungen wissen möchtest, lohnt sich ein Besuch der Wissensseite von Eva:wissen.fischwanderung.chHinweis: Im Podcast sprechen wir von 100'000 Hindernisse in unseren Fliessgewässern die eine Fallhöhe von 15 cm oder mehr haben. Tatsächlich ist die Fallhöhe dieser 100'000 Hindernissen 50 cm oder mehr. Also Hindernisse mit 15 cm, oder 40 cm kommen gar nicht in der Statistik vor.
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#18 Die Schmetterlingsgärten - Ein Erfolgskonzept
In dieser Folge spreche ich mit Andrea Haslinger über das Projekt „Bonjour Nature“ von Pro Natura und darüber, wie Gärten zu wertvollen Lebensräumen für Schmetterlinge und viele weitere Arten werden können.Andrea gibt spannende Einblicke in den Ablauf der Zertifizierung und erklärt, warum die Anforderungen bewusst hoch sind und was im Vergleich zu den früheren Zertifizierungen geändert hat. Ein Naturgarten ist mehr als einfach „wachsen lassen“. Er braucht Wissen, gezielte Pflege und die richtigen Strukturen.Wir sprechen auch darüber, wie der Weg zur Zertifizierung aussieht, wie man sich anmeldet und wie der Gartentest auf der Website dabei hilft, den eigenen Garten besser einzuschätzen.Ein paar Tipps kommen auch vor. Was hat in einem Schmetterlingsgarten keinen Platz? Themen wie Neophyten und Pestizide spielen dabei eine zentrale Rolle.Und für alle ohne eigenen Garten gilt: Jede Fläche zählt. Andrea zeigt, wie auch Balkone oder kleine Flächen einen Beitrag leisten können.Links:Bonjour NatureDirekt zum Gartentest
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#17 Wie die Schutzwälder alle Schweizer schützen
In dieser Folge spreche ich mit Martin Kreiliger über Schutzwälder und ihre zentrale Rolle für unsere Sicherheit. Denn sie gehören zu den effektivsten und gleichzeitig kostengünstigsten Massnahmen gegen Naturgefahren wie Lawinen, Steinschlag oder Überschwemmungen.Wir erfahren, welche Baumarten und Mischungen je nach Gefahr am besten geeignet sind und warum ein stabiler Schutzwald weit mehr ist als nur eine Ansammlung von Bäumen. Gleichzeitig sprechen wir über die Herausforderungen in der Praxis. Sowohl bei der Pflege von Schutzwäldern als auch im Vergleich zu technischen Lösungen wie Steinschlagnetzen.Ein spannender Teil ist die Wirkung über die Berge hinaus: Schutzwälder tragen dazu bei, dass auch das Mittelland besser vor Naturgefahren geschützt ist. Doch wie entwickeln sich diese Wälder? Nehmen sie zu oder ab?Mit Blick in die Zukunft wird klar. Der Klimawandel stellt Schutzwälder vor grosse Herausforderungen. Gleichzeitig gibt es auch positive Nachrichten, etwa durch die genetische Vielfalt der Bäume, die Anpassung ermöglicht.Wir sprechen zudem über die Wiederbewaldung nach Störungen wie Waldbränden. Warum ist die natürliche Verbreitung von Samen oft nicht ausreichend? Und weshalb spielen Forstgärten eine entscheidende Rolle, um im Ernstfall schnell reagieren und Hänge stabilisieren zu können?Eine Folge über die Bedeutung, die Verletzlichkeit und das enorme Potenzial unserer Schutzwälder und warum sie eine der klügsten Investitionen in unsere Zukunft sind.Zum Schluss wird es persönlich. Martin erzählt, warum der Wolf sein Lieblingstier ist.Links:BergwaldprojektKlengeln erklärt
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#16 Unser paradoxe Umgang mit der Natur
In dieser Folge spreche ich mit Sandro Jenni über unsere Beziehung zu Tieren und die Frage, warum uns manche Schicksale tief berühren, während andere kaum Beachtung finden.Im Alltag zeigt sich ein spannendes Muster: Einzelne Tiere, etwa ein gestrandeter Wal oder ein bekanntes Zootier, können grosse Emotionen und Mitgefühl auslösen. Gleichzeitig bleibt das Leid vieler anderer Tiere oft abstrakt und fern. Wir gehen diesem Phänomen auf den Grund und sprechen darüber, wie Nähe, Geschichten und Identifikation unsere Wahrnehmung prägen.Ein zentraler Aspekt ist die Frage, wie wir Tieren Leidensfähigkeit zuschreiben. Diese Einschätzung ist selten objektiv, sondern stark von unserem Kontext abhängig. Tiere, die wir beobachten, kennenlernen oder emotional zuordnen können, erscheinen uns oft „näher“. Während andere weniger stark wahrgenommen werden.Dabei spielen auch kulturelle Unterschiede eine wichtige Rolle. Je nach Gesellschaft werden Tiere unterschiedlich bewertet, geschützt oder genutzt. Diese Normen beeinflussen unser Denken stärker, als uns oft bewusst ist.Wir sprechen zudem darüber, wie unser Gehirn mit inneren Widersprüchen umgeht. Menschen mögen keine Konflikte und versuchen, sie möglichst schnell aufzulösen. Das führt oft dazu, dass wir einfache Erklärungen oder Rechtfertigungen suchen, anstatt uns mit der ganzen Komplexität auseinanderzusetzen.Gerade in einer Zeit, in der viele Themen emotional aufgeladen sind, wird dieser Mechanismus besonders sichtbar. Medien und Gesellschaft greifen häufig einzelne, gut erzählbare Geschichten auf, während grössere Zusammenhänge schwieriger greifbar bleiben.Link: Buch
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#15 Lernen mit allen Sinnen. Die Naturpädagogik als Schlüssel zur Bildung
In dieser Folge spreche ich mit Natalie Oberholzer von Ecoviva über Naturpädagogik und warum sie ein zentraler Schlüssel ist, um Kindern einen echten Zugang zur Natur und zu Umweltthemen zu ermöglichen.Natalie zeigt, wie gut sich Naturpädagogik in den Lehrplan 21 integrieren lässt. Insbesondere im Bereich „Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“. Denn Lernen draussen ist nicht nur möglich, sondern bietet enormes Potenzial für verschiedenste Fachbereiche.Natalie staunt zudem immer wieder über die Kinder und wie offen, neugierig und anders sie die Natur wahrnehmen und wie viel sie dabei entdecken. Sie empfiehlt Lehrpersonen, unter anderem, direkt vor dem Schulhaus zu starten. Dort lassen sich alle fünf Sinne ohne grosse Planung oder Reisen einfach einsetzen und gezielt fördern.Wir sprechen darüber, was einen guten Naturlernort ausmacht und welche Vorteile solche Lernumgebungen bieten (auch für Kinder mit besonderen Bedürfnissen wie ADHS). Gleichzeitig zeigt Natalie, wie ihre Module Lehrpersonen entlasten und Themen wie Mathematik oder sogar Finanzbildung integrieren können.Auch mögliche Risiken kommen zur Sprache: Zecken, Fuchsbandwurm oder Verletzungen und wie man damit in der Praxis sinnvoll umgeht, ohne die Kinder von Naturerfahrungen abzuhalten.Zum Schluss erzählt Natalie von ihrer Lieblingspflanze, der Brennnessel, und warum sie so viel mehr kann, als man denkt.EcovivaJoseph Cornell
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#14 Totholz. Wichtiger und praktischer als man denkt
In dieser Folge spreche ich mit Etienne von Speisepilze.ch über die zentrale Rolle von Totholz in der Natur. Was oft als „Abfall“ wahrgenommen wird, ist in Wirklichkeit ein wichtiger Baustein für funktionierende Ökosysteme. Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten und gleichzeitig ein natürlicher Wasserspeicher, der Feuchtigkeit aufnimmt und langsam wieder abgibt.Die Zersetzung von Holz ist nicht einfach. Pilze gehören dabei zu den wichtigsten Verwertern und schaffen die Grundlage dafür, dass andere Arten wie der Hirschkäfer profitieren können. Dabei wird auch deutlich, warum stehendes Totholz ökologisch oft wertvoller ist als liegendes.Wir sprechen darüber, wie einfach sich Totholz in den Alltag integrieren lässt. Sei es im Garten, in Form von Asthaufen, Baumstümpfen oder unbehandeltem Holz in Zäunen und Beeteinfassungen. Selbst kleine Strukturen können bereits einen grossen Beitrag zur Förderung seltener Arten wie Wildbienen oder Hirschkäfer leisten.Auch Gemeinden können erstaunlich viel machen: Sie können Totholz und andere organische Materialien gezielt vor Ort einsetzen und Pilze können bei der Beschleunigung von Zersetzungsprozessen super helfenEtienne teilt also spannende Beobachtungen aus seiner Arbeit und gibt konkrete Tipps für den Aufbau eines funktionierenden Holzhaufens. Zum Schluss wird es nochmals persönlich. Er erzählt von seinem Lieblingstier, dem Hirschkäfer, und wie man ihn mit etwas Glück selbst entdecken kann.Schau mal bei Etienne vorbei: Speisepilze.ch
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#13 Es war noch nie so einfach, lokale Gartenpflanzen zu finden
In dieser Folge spreche ich mit Olivier Magnin von Regioflora über die Bedeutung einheimischer Pflanzen und warum die richtige Herkunft entscheidend ist. Im Zentrum stehen regionale Pflanzen und ihre Ökotypen, die eng mit biogeografischen Zonen verknüpft sind. Olivier erklärt, was in den Übergangszonen passiert und wie damit umgegangen wird.Wir sprechen über verschiedene Methoden der Saatgutsammlung, ihre Vor- und Nachteile sowie über die wachsende Zahl an Gärtnereien, die sich auf die Vermehrung einheimischer Pflanzen spezialisiert haben. Ein wichtiges Thema ist dabei auch die sogenannte Outbreeding Depression und wie sie vermieden werden kann.Olivier gibt zudem praktische Tipps für den eigenen Garten. Worauf sollte man beim Pflanzenkauf achten? Warum sind Biogärtnereien oft die bessere Wahl? Und wie erkennt man mit einer einfachen Frage, ob man beim richtigen Anbieter ist?Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Potenzial einheimischer Pflanzen in Siedlungen. Ganze Grünflächen könnten damit gestaltet werden. Die sind ökologisch sinnvoller und oft kostengünstiger für Gemeinden. Im Hinblick auf den Klimawandel plädiert Olivier dafür, einheimischen Pflanzen zuerst eine Chance zur Anpassung zu geben, statt vorschnell auf mediterrane Arten zu setzen.Zum Schluss stellt er den Pflanzenfinder von Regioflore vor. Ein praktisches Werkzeug, um passende Arten für den eigenen Standort zu finden.PflanzenfinderRegiofloraMission BBioterraBio Suisse
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# 12 Schwimmen ohne Chlor. Warum sind unsere Pools nicht längst natürlicher?
In dieser Folge tauchen wir ein in die Welt der Wasserflächen im Garten. Gemeinsam mit Michael Gut von Salamander Naturgarten sprechen wir über Biopools, Schwimmteiche und deren spannende Kombinationen.Welche Systeme fördern die Biodiversität und welche nicht? Michael zeigt, warum Schwimmteiche eine hohe Biodiversität haben und erzählt von Lösungen, damit Pflanzen und Tiere nicht durch Wellen gestört werden, und erklärt, welche Rolle durchdachte Gestaltung dabei spielt.Ein spannendes Thema ist der Biofilm. Ein oft unterschätztes, aber enorm leistungsfähiges System, das Wasser auf natürliche Weise reinigt. Sowohl in unseren Gewässern als auch in Biopools. Umso mehr stellt sich die Frage, warum klassische Pools noch immer mit Chlor betrieben werden, obwohl es mit dem Biofilm funktionierende natürliche Alternativen gibt.Wir sprechen darüber, ob bestehende Pools in Biopools umgebaut werden können und welche Vorteile für Menschen und für Amphibienbestehen.Auch typische Missverständnisse kommen zur Sprache: Sind naturnahe Gärten wirklich aufwändiger? Warum sind Algen kein Problem, sondern Teil der Lösung? Und warm ein Wildbienenhotel selten die Biodiversität fördert.Ein weiterer Fokus liegt auf sogenannten Tierfallen. Wir klären, welche Gefahren im Garten oft unterschätzt werden. Z.B. durch Mähroboter oder falsch gestaltete Teiche und wie sich diese vermeiden lassen.Salamander Naturgarten
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#11 Weg zurück nach draussen - Natur einfach erleben
In dieser Folge spreche ich mit Vera Knecht von der SKW AG über ein Phänomen, das immer häufiger wird: Die zunehmende Distanz zur Natur die bis zu einer sogenannten Biophobie führen kann.Vera beobachtet im Alltag, wie viele Menschen die Natur kaum noch bewusst wahrnehmen. Sei es im Zug, wo der Blick selten nach draussen geht, oder draussen selbst, wo sich viele unsicher und ungeübt bewegen. Natur wird oft nur noch betrachtet, statt erlebt.Können also Dokumentarfilme das Gegenteil bewirken, indem die Menschen, die ein Film schauen, scheinbar Natur erlebt haben und nicht mehr hinausgehen? Eine spannende Frage von Vera.Darum sprechen wir weiter darüber, warum es sich lohnt, wieder aktiv in die Natur zu gehen. Denn wer draussen ist, nimmt Veränderungen wahr, erlebt die Jahreszeiten intensiver und entwickelt ein tieferes Verständnis für die Umwelt. Dabei spielt die eigene Faszination und Begeisterung eine zentrale Rolle. Sie sind entscheidend, um andere Menschen für die Natur zu gewinnen.Vera erklärt, wie einfach der Einstieg in die Natur sein kann: Durch kleine Rituale, regelmässige Aufenthalte draussen und den bewussten Verzicht auf Reizüberflutung den wir im Alltag haben. Zudem wollen wir Mut machen, denn die Natur in der Schweiz ist vergleichsweise sicher und gut zugänglich.SKW AG
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#10 Die Arbeit der Ranger und wie sie auf die Schweizer Natur Blicken
In dieser Folge spreche ich mit Sara Sidler vom Berufsverband Swiss Rangers über den Rangerberuf und darüber, warum diese Arbeit heute wichtiger ist denn je.Was genau macht ein Ranger? Sara erklärt, warum Ranger echte Generalisten sind: Sie arbeiten draussen in der Natur, kümmern sich um Schutzgebiete, beobachten Veränderungen in den Lebensräumen und übernehmen gleichzeitig eine zentrale Rolle in der Kommunikation und Sensibilisierung der Besucherinnen und Besucher.Wir sprechen darüber, warum es Ranger überhaupt braucht, wie man Ranger werden kann und weshalb eine grosse Leidenschaft für die Natur die wichtigste Voraussetzung ist.Da Ranger täglich draussen unterwegs sind, erleben sie die Veränderungen der Natur aus nächster Nähe. Gleichzeitig beobachten sie eine zunehmende Entfremdung vieler Menschen von ihrer Umwelt. Der Bedarf an Aufklärung und Sensibilisierung wächst. Besonders seit der Corona-Pandemie, als deutlich mehr Menschen ihre Freizeit in der Natur verbringen.Ein weiteres Thema sind Wildcamper: Wie gehen Ranger damit um, wenn Menschen an Orten übernachten, an denen es nicht erlaubt ist? Und welche Alternativen gibt es? Zudem sprechen wir über Renaturierungsprojekte und darüber, warum diese Flächen schnell zu Freizeitorten werden können. Mit Folgen für die Natur. Sara gibt Hinweise, wie solche Projekte geplant werden können, damit sowohl Mensch als auch Natur ihren Platz finden.Zum Schluss geht es um die häufigsten Fehler, die Menschen in der Natur machen und wie sie sich ganz einfach vermeiden lassen.swiss-rangers.chMehr zur Ausbildung: BZW LyssDetails zur Hasenpest: BAGZecken für die Forschung einsenden: Uni Zürich
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#9 Schlüsselrolle bei Raumplanung und Biodiversität - Die Ökologische Infrastruktur
*Links ganz am EndeIn dieser Folge spreche ich mit Franziska Wloka über die ökologische Infrastruktur und warum sie weit mehr ist als nur die Vernetzung einzelner Lebensräume. Sie erklärt, wie Bund und Kantone die Umsetzung angehen, weshalb bewirtschaftete Flächen wie Hochstamm-Obstgärten ein zentraler Bestandteil sind und warum die Implementierung auf nationaler und kantonaler Ebene Zeit braucht.Ein zentrales Thema ist die Umsetzung in den Gemeinden. Raumplanung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Franziska zeigt auf, wie die örtliche Nutzungsplanung zugunsten der ökologischen Infrastruktur gestaltet werden kann und warum das richtige Timing bei Revisionen entscheidend ist. Ebenso sprechen wir darüber, wie Unternehmen mit ihren Flächen oder durch Freiwilligenarbeit einen Beitrag leisten können.Wir hören auch, dass Biodiversität nicht nur in Schutzgebieten notwendig ist. Auch Balkone, Gärten und Siedlungsräume sind wichtige Trittsteine. Grundsätzlich gilt: Jede Fläche in der Schweiz kann zur ökologischen Infrastruktur beitragen und verbessert werden.Wir diskutieren zudem, wie jede und jeder konkret mithelfen kann und warum Naturschutzvereine oft besonders wirksam sind. Z.B. Da sie regionale Besonderheiten und wertvolle Gebiete am besten kennen und gezielt pflegen können.Eine funktionierende ökologische Infrastruktur spart langfristig Steuergelder, erhöht die Lebensqualität und schafft stabile Lebensräume. Denn eine gesunde Umwelt ist kein Luxus sie ist Grundlage unseres Lebens und gemäss den Vereinten Nationen ein Menschenrecht.Mehr zur Ökologischen InfrastrukturZur KursanmeldungAufleben-Natur
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#8 Biodiversität und wie sie gestärkt werden kann
Warum ist Biodiversität so entscheidend für unser Leben? In dieser Folge spreche ich mit Markus Bieri darüber, weshalb jede Wildtierart wie eine tragende Säule unseres Ökosystems ist. Fällt eine weg, passt sich die Natur an. Dies nicht zwingend zu unseren Gunsten.Wir beleuchten die direkten und indirekten Vorteile biodiverser Flächen. Sie liefern uns Medikamente, schützen vor Naturgefahren wie Lawinen, stabilisieren Böden, regulieren das Klima und beeinflussen unser Wohlbefinden. Biodiversität betrifft uns einfach in jeder Lebenslage.Gleichzeitig gehört die Schweiz zu den Ländern mit besonders geringer Biodiversität. Trotz der unterschiedlichen Bewertungsmethoden der Länder. Wir stehen unter Druck. Deshalb sprechen wir darüber, ob sich biodiversitätsfördernde Flächen lohnen und warum ihre Vernetzung entscheidend ist.Ein weiterer Punkt ist die Landwirtschaft und unsere Ernährung. Wie kann eine Lebensmittelproduktion aussehen, die Artenvielfalt unterstützt? Warum darf Nahrung wieder mehr Wert haben und wie profitieren Bauern, Landschaft und Biodiversität davon?Wir diskutieren zudem, wie anspruchsvoll es ist, naturnahe Flächen im eigenen Garten oder in der Gemeinde zu gestalten. Warum verursachen naturnahe Gärten oft weniger Arbeitsaufwand? Welche Rolle spielt Wasser als zentrales Element für nahezu alle Tierarten? Und weshalb werden einzelne Arten wie die Tigermücke oft zur Angsterzählung, während ganzheitliche Lösungen zu kurz kommen?Zudem geht es um typische Fehler, die vermieden werden sollten und um konkrete Tipps für den Einstieg. Denn ein naturnaher Garten ist für jeden Lebensstil möglich! Er beginnt mit Ausprobieren, Beobachten und Lernen.Zum Schluss erzählt Markus von seinen Erfahrungen in der Naturbildung, wie stark die Motivation beim Exkursionsleiter selber, aber auch bei den Teilnehmern die Qualität beeinflusst und was die effektivsten Methoden in der Naturbildung sind.naturdienst.ch
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#7 Einblick in die Naturarbeiten von heute und von Morgen
In dieser Folge spreche ich mit Ulysses Witzig von CreaNatira über konkrete Naturarbeiten und wie Artenvielfalt im eigenen Garten, im Verein oder in Projekten wirksam umgesetzt werden kann.Ein zentrales Thema sind sogenannte Zielarten: Sie sind ein einfaches und wirkungsvolles Instrument, um den Erfolg von Aufwertungsmassnahmen messbar zu machen. Wir sprechen über konkrete Beispiele und zeigen, warum ein breit gefächertes Angebot an Naturarbeiten entscheidend ist. Zudem gibt es einen Blick in die Zukunft und warum die Zielartenbeobachtung immer mehr ergänzt wird durch andere Wirkungskontrollen.Welche Massnahmen lassen sich unkompliziert zu Hause oder im Vereinsumfeld umsetzen? Wie sind Waldweiden in allen Kantonen möglich und welche ökologischen Vorteile bringen sie? Und weshalb lohnt es sich, bei Aufwertungen von Naturgebieten, Wiesen oder Gärten eine Fachperson beizuziehen?Zudem diskutieren wir die Verschiebung von der klassischen Neophytenbekämpfung hin zur umfassenderen Neobiotabekämpfung und wie man auf Kritik reagiert, wenn ein renaturiertes Gebiet zunächst „unordentlicher“ oder ungewohnter aussieht als zuvor.Eine Folge für alle, die Natur nicht nur schätzen, sondern aktiv gestalten wollen.Schau bei CreaNatira vorbei
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#6 Einfache Lösungen und Beispiele für naturnahe Gärten
Wie einfach Landschaftsarchitektur, Umweltplanung und Klimaanpassung zusammenspielen können, zeigt diese Folge mit Sebastian Meyer von Planikum. Wir sprechen darüber, warum genau diese Kombination ein zentraler Weg für zukunftsfähige Siedlungsräume ist.Anhand konkreter Projekte und Lösungen wird deutlich, wie einfache Massnahmen grosse Wirkung entfalten können, wie starke Verbauungen vermieden werden und wie Gemeindearbeiten sinnvoller über das Jahr verteilt werden können. Weiter geht es um die Bedeutung von Kaltluftströmen und Biodiversität für Wildtiere und auch für unser eigenes Wohlbefinden.Wir sprechen auch über die Vorteile für Investoren. Denn, Naturnahe Flächen steigern die Attraktivität von Wohnraum, führen zu zufriedeneren und treueren Mieterinnen und Mietern und reduzieren den Freizeitdruck auf entfernte Naturgebiete, weil hochwertige Grünräume direkt vor der Haustür entstehen.Am Beispiel der Bewertung des Schulhauses Gränichen zeigt Sebastian einfache und kostengünstige Möglichkeiten zur Naturförderung. Aber auch umfassendere Projekte kommen zur Sprache. Er gibt konkrete Tipps für den Einstieg und macht deutlich, warum ein gewisses Grundwissen entscheidend ist. (Ein Mauerseglerkasten gehört schliesslich nicht in den Wald).Wir sprechen ausserdem darüber, wie selbst die Dorffeuerwehr unterstützen kann, warum Orchideen auf Dächern wachsen und sprechen kurz darüber wie komplex die Planung und Umsetzung von ökologischer Ausgleichsflächen bei Bauprojekten ist.Mehr zu PlanikumBauanleitung NistkastenGartenaufwertung
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#5 Mythen, Missverständnisse und Fakten zur Natur
In dieser Folge räumen wir mit alten und neueren Mythen aus der Tier- und Pflanzenwelt auf. Kann eine Hummel wirklich nicht fliegen? Leben beide Hälften eines Regenwurms weiter, wenn man ihn teilt? Und sammelt die Elster tatsächlich glänzende Gegenstände?Wir gehen 24 weit verbreiteten Naturmythen auf den Grund und trennen Fakten von gut gemeinten, aber falschen Annahmen. Nach dieser Folge weisst du, was stimmt und was nicht und kannst dein Wissen an Kinder, Familie, Freund:innen oder Kolleg:innen weitergeben, wenn der nächste Mythos auftaucht.Mein Ziel: dass du danach aufmerksamer, neugieriger und vielleicht auch angstfreier durch die Natur gehst.
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#4 So einfach geht naturnaher Garten
*Links ganz am Ende*In dieser Folge spreche ich mit Kai Pulver von der Geschäftsstelle Bioterra über die Arbeit der Organisation und ihr Engagement für nachhaltige, naturnahe Gärten. Bioterra zeigt, wie Gärtnern ohne Pestizide und künstlichen Dünger funktioniert.Wir klären, warum ein „Naturgarten“ eigentlich nie ganz Natur ist, weshalb der Begriff naturnaher Garten treffender ist und ob ein naturnaher Balkon überhaupt möglich ist. Zudem gehen wir der Frage nach, wie es dazu kam, dass heute die Biodiversität in Städten zunimmt, während sie im ländlichen Raum abnimmt und es früher genau andersrum war.Ein weiteres Thema ist der rasante Klimawandel: Wie müssen sich unsere Gärten anpassen? Und was können wir konkret tun, um mit veränderten Bedingungen umzugehen?Eine gute Hilfe für naturnahe Gärten, sind die von Bioterra zertifizierten Gartenbauerinnen und Gartenbauer, die hohe Anforderungen an Pflanzen-, Tier- und Insektenwissen erfüllen. Sie arbeiten ausschliesslich mit zugelassenen Hilfsmitteln des FiBL, vermeiden unnötige Eingriffe, reduzieren den CO₂-Ausstoss (etwa durch den Verzicht auf den Import von Steinen oder Materialien aus anderen Kontinenten) und achten darauf, dass im Garten keine Tierfallen entstehen.Wir sprechen darüber, warum sich eine Zertifizierung lohnt: Der Kundenstamm wächst, Gemeinden erkennen zunehmend den Wert naturnaher Flächen und der Austausch unter Gleichgesinnten wird als grosser Gewinn erlebt. Gerade weil es noch nicht viele zertifizierte Betriebe gibt.Zum Schluss werfen wir einen Blick auf Gentechnik (GMOs), ihre Vor- und Nachteile sowie auf unsere zunehmende Abhängigkeit von wenigen Saatgutsorten und warum wir in einer Saatgutkrise sind.BioterraNatura DBWildstauden
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#3 Das Rätsel um den Rotmilan wird langsam entschlüsselt
*Links ganz am Ende*Patrick Scherler und sein Team an der Schweizerischen Vogelwarte untersuchen seit 2015 in einem gross angelegten Forschungsprojekt die Schweizer Population dieses beeindruckenden Greifvogels. Auslöser des Projekts waren auffällige Unterschiede in der Bestandsentwicklung innerhalb Europas, wobei in der Schweiz eine besonders starke Zunahme beobachtet wurde. Um die zugrunde liegenden Mechanismen besser zu verstehen, wurden in den vergangenen Jahren umfangreiche Daten gesammelt. Dank der Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds konnten mehrere Forschungsarbeiten durchgeführt werden. Dabei kamen unter anderem Drohnen zum Einsatz, Veränderungen bei Zufütterungen wurden untersucht und Millionen von GPS- und Fotofallendaten erhoben, deren detaillierte Auswertung nun beginnt. Im Podcast berichtet Patrick über die bisherigen Erkenntnisse, die Herausforderungen eines Grossprojekts und darüber, welche Fragestellungen in den kommenden Jahren im Fokus stehen. Zudem sprechen wir darüber, was konkret getan werden kann, um dem Rotmilan zu helfen und welche Rolle dabei auch eingeschläferte Tiere spielen.Zum ProjektZur Vogelwarte
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#2 Überraschende Einblicke in die Naturbildung mit dem Naturlehrgebiet Buchwald
In dieser Folge spreche ich mit Dominik Henseler über das Naturlehrgebiet Buchwald, welche Aufgaben und Angebote es hat und wie sich das Gebiet mit der Professionalisierung ab dem Jahr 2020 weiterentwickelt hat.Wir diskutieren, warum Natur auf den ersten Blick komplex wirkt, aber der Einstieg oft viel einfacher ist, als man denkt. Es geht um Bildungsangebote für Schulklassen wie auch für langjährige Naturexpertinnen und -experten, um die Frage, welche Formate besonders gefragt sind und wie das Naturlehrgebiet mit der steigenden Nachfrage umgeht.Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zukunft der Naturbildung. Dominik hat eine grossen und langjährigen Erfahrungsschatz und teilt seine Beobachtungen, Einschätzungen und Erfahrungen aus der Praxis.Eine Folge, wie Lernen in und mit der Natur gelingt und warum Naturbildung heute wichtiger ist denn je.naturlehrgebiet.ch
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#1 Der Garten der Zukunft - Biogärtnerei Appisberg
In der ersten Folge spreche ich mit Marco Pollastri über die Biogärtnerei Appisberg und die Bedeutung von Wildpflanzen für eine zukunftsfähige Natur. Wir klären, worauf beim Anbau von Wildpflanzen im eigenen Garten zu achten ist, ob Samen gesammelt werden dürfen und warum Herkunft eine entscheidende Rolle spielt.Weiter sprechen wir über Gehölze und Stauden, warum sie für die Insektenwelt so wichtig sind und weshalb dieselbe Pflanze aus dem Tessin nicht einfach im Mittelland angepflanzt werden sollte.Zudem gibt Marco Einblick in die Neuausrichtung der Biogärtnerei Appisberg. Wie der Wandel gestaltet wird, wie die neue Struktur aussieht und welche langfristigen Ziele verfolgt werden.Wir sprechen auch über konkrete Anbautipps für den Garten.Nach dieser Folge wird auch deine Grünfläche Artenreicher.Links:Biogärtnereiregioflora.chbioterra.ch
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#0 Intro
Hier erfährst du warum dich bei deinem Wirken in der Natur unterstützt, wie du Sicherheit bekommst und warum ich diesen Podcast-Kanal gestartet habe.Schaue auch auf meiner Webseite www.libernatur.ch vorbei für mehr Details.
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