Zwischen gestern und morgen

PODCAST · business

Zwischen gestern und morgen

Leben im Umbruch: Der Newsletter erzählt meine Geschichte, ordnet ein und erkundet Wege durch fundamentale Veränderung.Mit seiner Hilfe möchte ich:- Mut machen, indem ich meine Geschichte erzähle.- Unseren gemeinschaftlichen Umgang mit Endlichkeit, Tod und Trauer verbessern, indem ich den Themen einen Raum gebe.- Hintergründe zum Thema Trauer vermitteln und aufklären.- Sichtbar machen, wie vielfältig die Angebote, die in diesen Situationen unterstützen, heute schon sind.- Sensibilisieren, wie relevant das Thema auch im Arbeits- und Unternehmenskontext ist und Verantwortliche ermuntern, ins Handeln zu kommen.Meine Website: https://mein-systemisches-coaching.de/

  1. 28

    #26 Frühling draußen - Winter drinnen

    Send us Fan MailEin Abend am Lagerfeuer im Frühling.Die Natur steht auf Aufbruch. Die Tage werden heller, die Luft wärmer, alles beginnt neu. Und gleichzeitig zeigt sich: Das eigene Erleben folgt nicht immer diesem Rhythmus.In dieser Folge nehme ich Dich mit in einen Moment aus einem meiner Lagerfeuergespräche. Ein Moment, in dem spürbar wurde, wie unterschiedlich Trauer sich anfühlen kann, selbst wenn im Außen alles nach Neubeginn aussieht.Es geht um Ambivalenz.Um die Gleichzeitigkeit von Hoffnung und Schmerz.Und um die Frage, ob und wie sich innere und äußere Jahreszeiten zueinander verhalten.Eine ruhige, persönliche Folge – nah an der Erfahrung und ohne schnelle Antworten.Wenn Du Lust auf einen Abend am Lagerfeuer hast, findest Du die Termine auf meiner Website.

  2. 27

    #26 Wenn Erfolg die Leere nicht füllt - Im Gespräch mit Mia Bobrik

    Send us Fan MailIn dieser Folge spreche ich mit Mia Bobrick über ein Thema, das oft übersehen wird: die emotionale Tiefe von Männern und warum sie so selten sichtbar wird.Mia arbeitet als Mentorin mit Männern, die im Außen erfolgreich sind und dennoch eine innere Leere spüren. Gemeinsam tauchen wir ein in die Frage, warum gerade Männer oft Schwierigkeiten haben, Zugang zu ihren Gefühlen zu finden und was es braucht, um diesen Zugang wieder zu öffnen.Wir sprechen darüber: warum Emotionalität bei Männern häufig unterschätzt wird  welche Rolle Leistung, Prägung und gesellschaftliche Erwartungen spielen  weshalb viele Männer sich schwer tun, Hilfe anzunehmen  was hinter dem Konzept der „inneren Kindarbeit“ steckt  und warum gerade in Krisen und Trauersituationen alte Muster aus der Kindheit wieder aktiv werden Ein besonderer Fokus liegt auf dem Zusammenhang zwischen Trauer und frühen Erfahrungen: Wie wir als Kinder lernen, mit Verlust umzugehen und was passiert, wenn dieser Umgang nie wirklich Raum bekommen hat.Eine Folge über innere Prozesse, über Schutzmechanismen und über die Möglichkeit, als Mann (oder im Kontakt mit Männern) neue Wege im Umgang mit Gefühlen zu entdecken.Mia auf LinkedInMias Open Heart Approach auf Instagram

  3. 26

    #25 Von guten Mächten – Geborgenheit im Angesicht des Verlusts

    Send us Fan Mail„Von guten Mächten wunderbar geborgen“ – ein Text, geschrieben im Gefängnis. Wenige Monate vor seiner Hinrichtung.Dietrich Bonhoeffer verfasste diese Zeilen im Dezember 1944 in Berlin-Tegel. Am 9. April 1945 wurde er im Konzentrationslager Flossenbürg ermordet.Was bedeutet Geborgenheit, wenn alles unsicher ist? Was trägt, wenn Verlust nicht mehr rückgängig zu machen ist?In dieser Folge gehe ich der Frage nach,warum dieser Text bis heute berührtwas „Gedenken“ von „Loslassen“ unterscheidetund wie aus Widerstand innerer Friede werden kannPersönlich. Historisch eingeordnet. Und mit Blick auf das, was bleibt.Zu einer sehr einfühlsamen Version des Liedes

  4. 25

    #24 „Ich darf trauern“ – über Reiki, Verlust und Selbstheilung Im Gespräch mit Evelyne Adam

    Send us Fan MailWas ist Reiki eigentlich – und kann es Menschen in Trauer wirklich unterstützen?In dieser Folge spreche ich mit Evelyne Adam, Reikilehrerin und Wegbegleiterin aus der Schweiz. Ausgehend von ihrer eigenen Geschichte – körperliche Schmerzen, beruflicher Wandel und der Verlust mehrerer Kinder – erzählt sie, wie sie Reiki zunächst skeptisch begegnet ist und schließlich selbst erfahren hat, welche Kraft darin liegen kann.Wir sprechen darüber,was Reiki konkret ist (und was nicht),wie Energiearbeit auf körperlicher, emotionaler und mentaler Ebene wirken kann,warum Heilung oft Zeit braucht – und nicht „funktionieren muss“,und welche Rolle Selbstheilung im Trauerprozess spielt.Ein Gespräch über Zweifel und Offenheit, über unterschiedliche Wege durch Trauer – und darüber, sich selbst die Erlaubnis zu geben, diesen Weg im eigenen Tempo zu gehen.Ein Satz aus dieser Folge bleibt besonders hängen: „Ich darf trauern.“Evelyne Adam auf LinekdInEvelynes Website

  5. 24

    #23 Allein oder einsam?

    Send us Fan MailAlleinsein und Einsamkeit werden oft gleichgesetzt – doch sie beschreiben sehr unterschiedliche Erfahrungen.In dieser Folge spreche ich über einen Gedanken, der aus einem persönlichen Gespräch entstanden ist: Warum fühlen sich manche Menschen gerade inmitten anderer besonders einsam?Besonders nach einem schweren Verlust kann sich das Erleben von Verbundenheit stark verändern. Menschen, die zuvor wichtige Resonanzräume im Leben waren, fehlen plötzlich. Situationen, die früher selbstverständlich geteilt wurden – Feste, Alltagsmomente oder kleine Rituale – können zu schmerzhaften Erinnerungen werden.In dieser Episode geht es um Fragen wie:Was unterscheidet Alleinsein von Einsamkeit?Warum kann Einsamkeit gerade in Gesellschaft besonders stark werden?Welche Dynamiken entstehen für Menschen in Trauer – und für ihr Umfeld?Und was kann helfen, diese Erfahrungen besser zu verstehen?Eine ruhige Reflexion über Verlust, Verbundenheit und darüber, warum Verständnis für diese inneren Prozesse so wichtig ist.

  6. 23

    #22 Christina Wiesner: Wenn ein Tier geht – Warum Tiertrauer echte Trauer ist

    Send us Fan Mail🐾 Podcast-BeschreibungWas passiert, wenn ein geliebtes Haustier stirbt – und niemand versteht, wie sehr es schmerzt?In dieser Folge spreche ich mit Christina Wiesner, Coach und Trauerbegleiterin aus Nürnberg, über ein Thema, das oft unterschätzt oder sogar belächelt wird: Tiertrauer. Christina begleitet Menschen, die um ihr Haustier trauern – und zeigt eindrücklich, wie tief diese Verluste gehen können.Wir sprechen darüber,warum die Trauer um ein Tier häufig nicht ernst genommen wird,welche Rolle Schuldgefühle – insbesondere rund um das Thema Einschläferung – spielen,wie intensiv die Pflege eines kranken Tieres sein kann,warum Tiertrauer zu den „entwerteten“ Trauerformen gehört,und was Menschen wirklich hilft, wenn sie ihr Tier verlieren.Ein zentrales Thema ist dabei die Frage nach Selbstvergebung: Was tun mit Gedanken wie „Habe ich zu früh entschieden?“ oder „Hätte ich mehr tun müssen?“ Christina plädiert für einen ehrlichen, erwachsenen Umgang mit Schuldgefühlen – ohne vorschnelle Beruhigung, aber mit viel Mitgefühl.Deutlich wird: Trauer um ein Tier ist kein Zeichen von Schwäche oder sozialer Isolation. Sie ist Ausdruck einer tiefen Bindung. Und sie verdient Raum.Christinas Herzenswunsch am Ende unseres Gesprächs geht über die Tiertrauer hinaus: Trauerbegleitung soll so selbstverständlich werden wie andere Formen der Selbstfürsorge – nicht erst als letzter Ausweg, sondern als bewusste Ressource.Eine berührende Folge über Bindung, Abschied, Verantwortung – und die Erlaubnis zu trauern.Christinas Website: https://www.umweggefaehrtin.de/

  7. 22

    #21 Während ich dich vermisste, habe ich mich neu verliebt.

    Send us Fan MailEin Satz, der irritieren kann.Und zugleich eine Erfahrung, die viele Menschen nach dem Tod ihres Partners machen – oft im Stillen, begleitet von Schuldgefühlen, Unsicherheit und inneren Konflikten.In dieser Podcastfolge spreche ich über das Spannungsfeld von Trauer und neuer Liebe. Über die Frage, warum sich manche Menschen relativ früh wieder auf eine Beziehung einlassen und warum das weder ein Zeichen von Verdrängung noch von mangelnder Liebe ist. Es geht um Loyalität gegenüber dem verstorbenen Partner, um die Rolle von Erinnerung in einer neuen Beziehung und um die Herausforderung, dem Vergangenen einen guten Platz zu geben, ohne dass es zur Konkurrenz für das Neue wird.Ich verbinde persönliche Erfahrungen mit fachlicher Einordnung und spreche über typische Stolpersteine: Anpassungsschwierigkeiten nach langen Beziehungen, Reaktionen des Umfelds, das Zusammenwachsen von Familiensystemen und darüber, was es braucht, damit aus einer neuen Partnerschaft trotz (oder gerade wegen) der Trauer eine stabile, tiefe Verbindung entstehen kann.Diese Folge ist eine Einladung, Trauer und Neuanfang nicht als Gegensätze zu betrachten, sondern als zwei Ausdrucksformen von Verbundenheit.Vielleicht ist die größte Form der Treue, das Leben weiterzulieben.

  8. 21

    #20 Trauer am Arbeitsplatz

    Send us Fan MailTrauer am Arbeitsplatz ist ein Thema, auf das viele Führungskräfte und Organisationen nicht vorbereitet sind, obwohl es früher oder später jedes Unternehmen betrifft.Ob der Tod eines Angehörigen, eine schwere Erkrankung oder der Verlust eines Teammitglieds: Trauer wirkt sich unmittelbar auf Arbeitsfähigkeit, Zusammenarbeit und Führung aus. Und sie stellt Unternehmen vor Fragen, auf die es selten klare Antworten gibt.In dieser Podcastfolge spreche ich darüber,warum Trauer kein privates Randthema ist, sondern eine organisationale Realität,weshalb Führungskräfte in solchen Situationen oft unsicher sind,und was es braucht, um im Ernstfall menschlich und zugleich professionell handlungsfähig zu bleiben.Die Folge richtet sich an Führungskräfte, HR-Verantwortliche und Geschäftsführungen, die Verantwortung übernehmen wollen – auch dann, wenn es keine einfachen Lösungen gibt.https://mein-systemisches-coaching.de/traueramap/

  9. 20

    #19 „Das Krokodil fährt nicht mehr“ - Zu Gast: Andreas Seltmann

    Send us Fan MailIn dieser Podcastfolge spricht Stefan Müller mit Andreas Seltmann über Vaterschaft, Abschied, Trauer und die Frage, welchen Platz wir als Söhne, Männer und Väter im größeren Ganzen einnehmen.Ausgangspunkt des Gesprächs ist Andreas’ zweites Buch „Das Krokodil fährt nicht mehr – Wieso ein Sohn seinen Vater auf seiner letzten Reise begleiten sollte“. Darin verarbeitet er die intensive Zeit, in der er seinen schwerkranken Vater über mehrere Wochen hinweg begleitet hat.Andreas beschreibt sehr offen, was es bedeutet, unvorbereitet mit dem Sterben eines Elternteils konfrontiert zu sein: das Schwanken zwischen Hoffnung und Abschied, das allmähliche Erkennen von Endlichkeit und den Moment, in dem klar wird, dass es nicht mehr um „Hoffen und Bangen“, sondern um Abschiednehmen geht. Besonders eindrücklich schildert er das Gefühl, plötzlich ohne „Schutzschild“ dazustehen – nicht nur als Sohn, sondern auch als Mann.Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Frage nach dem eigenen Platz in der familiären und generationsübergreifenden Linie:Was habe ich von meinen Eltern bekommen?Was gebe ich weiter?Und welcher Sohn, Mann und Vater möchte ich gewesen sein – wenn ich von meinem Lebensende aus zurückblicke?Auch Männlichkeit und Männerfreundschaften kommen zur Sprache. Andreas beschreibt berührende Momente stiller Verbundenheit, etwa nach der Beerdigung seines Vaters, getragen von Nähe, Präsenz und gegenseitigem Dasein – oft ohne viele Worte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Trauer als Reifungs- und Wachstumsprozess, der rückblickend als Geschenk erlebt werden kann, auch wenn er mitten im Erleben schmerzhaft und fordernd ist.Abschließend formuliert Andreas einen klaren Wunsch: mehr herzliche, reflektierte und verantwortungsvolle Männlichkeit in die Welt zu bringen, jenseits von Härte, Verdrängung oder Sprachlosigkeit.Eine Folge über Abschied und Endlichkeit und zugleich über Verbundenheit, Sinn und eine menschliche, tragfähige Form von Männlichkeit.Andreas Website: https://andreas-seltmann.com/

  10. 19

    #18 Mit bangem Blick auf das neue Jahr ohne Dich

    Send us Fan MailDer Jahreswechsel gehört für viele Trauernde zu den schwersten Momenten des Jahres. Während die Welt draußen das neue Jahr feiert, Raketen den Himmel erhellen und Menschen sich gegenseitig Hoffnung wünschen, fühlt sich der Übergang für viele wie ein schmerzhafter Schnitt an: ein Moment, der unübersehbar macht, dass ein geliebter Mensch im kommenden Jahr nicht mehr dabei sein wird.In dieser Folge spreche ich über genau diese besondere Zeit „zwischen den Jahren“.Ich teile meine persönlichen Erfahrungen aus Silvester 2021 und 2022 – Jahre, in denen ich meinen Bruder, meinen Vater und meine Frau verloren habe – und erzähle, wie sich der Jahreswechsel inmitten von Trauer anfühlt: zwischen Erinnerungen, innerem Stillstand und dem Druck, nach außen „neu zu beginnen“.Wir schauen gemeinsam darauf:warum der Jahreswechsel für Trauernde so herausfordernd istwelche inneren Konflikte und gesellschaftlichen Erwartungen diese Zeit verstärkenwie kleine, behutsame Rituale helfen können, gut durch den Übergang zu kommenund wie ein neuer Jahresbeginn aussehen kann, der nicht laut und optimistisch sein muss, sondern authentisch und sanftDiese Folge möchte Mut machen, den eigenen Weg durch den Jahreswechsel zu finden – leise, in kleinen Schritten, mit Raum für Trauer und vielleicht einem ersten zarten Blick nach vorn.

  11. 18

    #17 Weihnachten fällt dieses Jahr aus! - Was Weihnachten für Trauernde bedeutet.

    Send us Fan MailIn dieser Folge spreche ich darüber, wie sehr die Weihnachtszeit Trauernde herausfordern kann. Kaum eine andere Zeit des Jahres ist so eng verknüpft mit Bildern von Nähe, Familie und Geborgenheit und kaum eine Zeit konfrontiert uns so deutlich mit der Leerstelle, die ein geliebter Mensch hinterlässt.Ich nehme dich mit in meine eigene Geschichte: in ein Weihnachten, das für mich und meine Familie plötzlich völlig anders war, geprägt von Verlust, Stille und der Suche nach einem neuen „Wie geht das jetzt eigentlich weiter?“.Ich spreche darüber:warum Weihnachten für viele Trauernde ein emotionales Brennglas istwelche zusätzlichen Belastungen die Festtage mit sich bringenwie Rituale helfen können, Trauer sichtbar zu machenund wie Weihnachten – trotz allem – zu einem Anker werden kannDiese Folge möchte Mut machen, den eigenen Weg durch die Feiertage zu finden. Ohne Druck. Ohne „so muss es sein“. Mit Raum für Trauer und für den Gedanken, dass ein anderes, neues Weihnachten möglich ist.Wenn du selbst betroffen bist oder jemanden begleiten möchtest, der gerade einen schweren Verlust erlebt hat, findest du in dieser Episode Impulse, Verständnis und vielleicht ein Stück Erleichterung.

  12. 17

    #16 Trauersprachen, Trosthelden & KI-Begleitung – Im Gespräch mit Hendrik Lind

    Send us Fan MailIn dieser Folge spreche ich mit Hendrik Lind, dem Gründer von Trosthelden – einem innovativen, kostenlosen Online-Ort für Trauerfreundschaften – und Mitentwickler von Aurora, einer KI-basierten Trauerbegleitung über WhatsApp.Ausgehend von Hendriks jahrzehntelanger Arbeit mit Trauernden tauchen wir ein in Themen wie:Trauersprachen – warum jede Trauer individuell ist und weshalb „Gleich und gleich gesellt sich gern“ gerade in der Trauer so bedeutsam istTrauerfreundschaften & Community – wie Trosthelden Menschen miteinander verbindet, die einander wirklich verstehenVereinsamung & Selbstverständnis – warum fehlende Resonanz im Umfeld so belastend ist und wieso gegenseitiges „unbedingtes Verständnis“ heilsam wirktAurora: KI in der Trauerbegleitung – Chancen, Nutzen und klare GrenzenGefährliche Entwicklungen – z. B. KI-Avatare von Verstorbenen und die Risiken für TrauerprozesseSelbstfürsorge, neue Identität & die Aufgabe der Trauer – wie wir den „neuen Teil des Ichs“ kennenlernenWir sprechen darüber, wo Trauerprozesse steckenbleiben können, warum Scham- und Tabuthemen so häufig sind und wie neue Formen der Unterstützung, digital wie zwischenmenschlich, helfen können.Zum Abschluss verrät Hendrik seinen größten Wunsch im Umgang mit Trauer: dass sowohl Trauernde als auch ihr Umfeld verstehen, was Trauersprachen bedeuten und wie entlastend dieses Wissen für alle Beteiligten sein kann.Eine zutiefst menschliche, ehrliche und inspirierende Folge.Ich wünsche dir viel Freude beim Hören.Website TrostheldenHendrik auf LinkedIn

  13. 16

    #15 Kontrollverlust

    Send us Fan MailIn dieser Folge spreche ich über einen Tag, der alles verändert hat.Der Moment, als ich vom plötzlichen Tod meines Bruders erfuhr, war wie ein Bruch in meinem Leben, in meinem Körper, in meinem Denken.Ich erzähle davon, wie sich dieser Tag angefühlt hat: die Taubheit, das Funktionieren im Ausnahmezustand, die Ohnmacht vor der Realität.Es geht um Trauer, die sich nicht sofort als solche zeigt.Um den Verlust von Kontrolle, innerlich wie äußerlich.Und darum, was passiert, wenn das Leben nicht mehr den gewohnten Regeln folgt.Diese Folge ist sehr persönlich.Vielleicht findest du dich darin wieder, oder erkennst Menschen, die Ähnliches erlebt haben.

  14. 15

    #14 La Vida y la Muerte - Margarita erzählt vom Día de los Muertos

    Send us Fan MailIn dieser Folge nehme ich euch mit nach Mexiko zu einem Gespräch mit Margarita, die dort aufgewachsen ist und den Día de los Muertos von klein auf kennt.Wir sprechen darüber, wie in Mexiko Tod und Trauer auf ganz eigene Weise gelebt werden: farbenfroh, musikalisch, berührend. Margarita erzählt von den Offrendas – den bunten Gabentischen voller Blumen, Fotos und Lieblingsspeisen –, von Zuckerschädeln, Monarchfaltern, der legendären Catrina und der ganz besonderen Haltung, mit der Mexikanerinnen und Mexikaner ihren Verstorbenen begegnen.Dabei wird spürbar: Hier geht es nicht darum, den Tod zu verdrängen, sondern ihn als Teil des Lebens anzunehmen, mit Musik, Lachen, Tränen und Erinnerungen.Ein Gespräch voller Wärme, Humor und Tiefe und eine Einladung, die eigene Trauerkultur mit neuen Augen zu sehen.

  15. 14

    #13 Männertrauer: zwischen Biologie, Erfahrung und Engagement Zu Gast: Martin Kreuels

    Send us Fan MailIn dieser Folge spreche ich mit Martin Kreuels – Biologe, Autor, vierfacher Vater, Witwer und Mitgründer des Bundesverbands Männertrauer. Martin hat durch den frühen Tod seiner Frau selbst erfahren, wie tief Trauer das Leben verändern kann – und wie schwer es gerade Männern fällt, dafür passende Räume und Worte zu finden.Wir sprechen über:seinen persönlichen Weg in die Trauerdas Schreiben als Form der Selbstsortierung und Erinnerung für seine Kinderwarum Männer andere Zugänge zur Trauer brauchenwas Evolution und Biologie mit Trauerverarbeitung zu tun habenseine Bücher, insbesondere Stillstand und Der Mann und seine Trauerden Bundesverband Männertrauer – und warum Männer in unserer Gesellschaft oft unsichtbar trauernMartin gibt berührende Einblicke in seine eigene Geschichte und fordert mit klarem Blick neue Wege im Umgang mit Trauer, insbesondere für Männer. Eine Folge, die tief geht und neue Perspektiven öffnet.Mehr zu Martin: https://www.martinkreuels.de/Mehr zum Bundesverband Männertrauer: https://www.bundesverband-maennertrauer.de/

  16. 13

    #12 Meditation zur Ahnenheilung

    Send us Fan MailEine Einladung zur inneren Versöhnung und zur Rückverbindung mit den eigenen Wurzeln.In dieser Folge teile ich mit dir eine gesprochene Meditation, die auf einem Text basiert, der unter dem Namen „Gebet zur Ahnenheilung“ weit verbreitet ist. Er wird häufig als „Nahuatl-Segen“ indigener Herkunft bezeichnet – eine Zuschreibung, die sich jedoch historisch kaum belegen lässt. Vieles spricht dafür, dass dieser Text nicht aus dem 7. Jahrhundert stammt, sondern eine moderne, spirituell inspirierte Schöpfung ist, die Konzepte aus Psychotherapie, systemischer Aufstellungsarbeit und biografischer Selbstreflexion aufgreift.Gerade in der systemischen Arbeit mit Familienstrukturen kann es heilsam sein, sich innerlich von überholten Loyalitäten zu lösen, Schuldzuweisungen zu befrieden und die Lebensgeschichten früherer Generationen anzuerkennen – ohne sie weitertragen zu müssen. Das Gebet spricht diesen Prozess kraftvoll an: Es lädt dazu ein, sich selbst in Liebe anzunehmen, die eigene Geschichte zu würdigen und sich zugleich als Teil eines größeren Zusammenhangs zu verstehen – ohne darin gefangen zu bleiben.Diese Meditation ist keine Anleitung zur schnellen Lösung, sondern ein Impuls zum Spüren, Reflektieren und vielleicht auch zum Loslassen.Ich lade dich ein, mit offenem Herzen zuzuhören – und deinen eigenen Weg darin wiederzufinden.

  17. 12

    #11 Die Stunde 0 – Trauer als Wendepunkt im Leben und Arbeiten - Stefan Hund

    Send us Fan MailIn dieser Folge spreche ich mit Stefan Hund über ein Thema, das in vielen Unternehmen noch viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt: Trauer am Arbeitsplatz. Stefan Hund bringt eine einzigartige Kombination mit – evangelischer Pfarrer und Fachkraft für Arbeitssicherheit – und teilt seine Erfahrungen aus beiden Welten.Wir sprechen darüber, welche Folgen ein schlechter Umgang mit Trauerfällen für Unternehmen haben kann, wie Führungskräfte Mitarbeitende in Ausnahmesituationen sinnvoll unterstützen können und warum ein strukturierter Trauerplan genauso wichtig ist wie Brandschutz. Außerdem geht es um die besonderen Aspekte von Männertrauer, die „persönliche Stunde 0“ als Wendepunkt im Leben und Stefans Wunsch, Trauer als Einladung zur Transformation zu verstehen.Stefan Hund auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stefan-hund-trauermanager/

  18. 11

    #10 Lieber kein (Selbst-)Mitleid

    Send us Fan MailIn dieser Folge erzähle ich von einer persönlichen Krise, dem Moment der Erkenntnis und wie ich gelernt habe, wieder aufzustehen.Es geht um die feine Grenze zwischen echtem Mitgefühl und herabwürdigendem Mitleid, um Beileidsfloskeln, Selbstverantwortung und die Frage:Wie bleiben wir verbunden – mit uns selbst und mit anderen – ohne uns gegenseitig klein zu machen? 

  19. 10

    #9 Ende August von Kira Littwin

    Send us Fan MailHeute ist der 19. August 2025Kira Littwin hat in LinkedIn heute Morgen einen so schönen Text zum Ende des Augusts und des Sommers veröffentlich und was dieser mit Trauer zu tun hat, dass ich diesen spontan für Euch eingesprochen habe. Natürlich mit Kiras freundlicher Genehmigung.Genießt diesen spontanen Sonderpodast.Hier findet Ihr den Originalpost: https://www.linkedin.com/posts/kira-littwin-2683251bb_ende-august-noch-tr%C3%A4gt-der-sommer-sein-warmes-activity-7367073538882605059-KOct?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAA3eNI8B1fEdMdaSm2q4SrQtCqb-M8WbSN4

  20. 9

    #8 Trauer am Arbeitsplatz – Gespräch mit Vera Keßeler

    Send us Fan MailIn dieser Folge spreche ich mit Vera Keßeler, Coach, Trauerbegleiterin und Trauerrednerin. Wir lernten uns zufällig auf der Messe Leben und Tod in Bremen kennen und entdeckten schnell viele Parallelen in unseren Geschichten.Vera erzählt von ihren persönlichen Verlusten, vom Tod naher Angehöriger und Freunde, und wie diese Erfahrungen sie in ihrer damaligen Arbeit in der Bankenwelt geprägt haben. Sie berichtet, wie wenig Raum und Verständnis es dort für Trauer gab und wie stark die Erwartungen an Leistungsfähigkeit blieben. Diese Erlebnisse führten zu einer beruflichen Neuausrichtung: heute begleitet sie sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen in Veränderungs- und Trauerprozessen.Im Gespräch beleuchten wir, warum Trauer weit mehr ist als der Verlust durch Tod, auch Umstrukturierungen, Generationswechsel oder Krankheit können Trauer auslösen. Vera setzt sich dafür ein, dass Unternehmen für solche Situationen vorbereitet sind, Mitarbeitende gehört werden und eine wertschätzende Kultur entsteht. Ihr Traum: In jedem Unternehmen sollte es selbstverständlich Ansprechpersonen und Strukturen geben, die Trauer mitdenken.Zu Veras Website: https://verakesseler.de/

  21. 8

    #7 Trümmermann

    Send us Fan Mail🧱 TrümmermannIn dieser Episode meines Podcasts schildere ich, wie einschneidend der Verlust geliebter Menschen sein kann und wie sich auf Basis des vergangenen Lebens ein neuer errichten lässt.Dabei greife ich auf das Bild des Trümmermanns zurück, das mir in Gesprächen begegnet ist.

  22. 7

    #6 Plötzlicher Tod, gebrochene Herzen, neue Wege: Tanja erzählt

    Send us Fan MailTanja ist verwaiste Mutter, Arbeitsvermittlerin und angehende Trauerbegleiterin. Im Gespräch mit Stefan berichtet sie offen vom plötzlichen Tod ihres Sohnes, ein Ereignis, das ihr Leben radikal verändert hat. Sie spricht über den Impuls am Sterbebett, über körperliche und seelische Erschütterung bis hin zum Broken-Heart-Syndrom und darüber, wie und warum sie heute andere Betroffene begleitet.Ein Gespräch über individuelle Trauerwege, über Instagram als Ausdrucksmittel und über neue Wege, die aus einem Moment des Stillstands entstehen können.Hier geht es zu Tanjas Instagram-Profil

  23. 6

    #5 Ein letztes Mal gemeinsam Schwimmen im Atlantik

    Send us Fan MailIn dieser sehr persönlichen Folge erzähle ich von einem Sommer, der sich erst im Rückblick als Abschied herausstellte. Unser letzter gemeinsamer Urlaub führte uns nach Frankreich, voller Leichtigkeit, Sonne, Meer und Familienzeit. Damals ahnte ich nicht, dass meine Frau schwer krank war. Es war eine Zeit zwischen Verlusten, mein Bruder und mein Vater waren gerade erst gestorben, und ein letztes glückliches Innehalten, bevor alles anders wurde.Ich teile diese Geschichte, weil sie für mich ein Wendepunkt war. Und weil sie zeigt, wie tief Erinnerungen in uns wirken, gerade in Zeiten des Umbruchs.Heute begleite ich selbst Menschen in Trauer, besonders Männer, die oft keine Sprache für ihren Schmerz finden. Vielleicht kann diese Folge auch für Dich ein Impuls sein, Deine eigenen Erinnerungen zu würdigen.

  24. 5

    #4 Der Tod macht an der Unternehmenstür nicht halt - zu Gast: Jasmin Marks und Sebastian Böttcher

    Send us Fan MailIn dieser eindrucksvollen Episode spreche ich mit Jasmin Marks und Sebastian Böttcher, den Gründern der Colors of Death GmbH. Gemeinsam tauchen wir tief in ein Thema ein, das oft verdrängt wird, den Tod, und was er mit uns als Menschen im Unternehmenskontext macht. Wir sprechen über persönliche Erfahrungen, wie Tod und Trauer im Arbeitsumfeld erlebt werden, was Unternehmen tun können, um eine achtsame "Endlichkeitskultur" zu etablieren, und warum Kommunikation und Vorbereitung im Umgang mit Verlust essenziell sind. Eine Folge über Mitgefühl, Verantwortung und die Kraft, auch schwierige Themen ins Licht zu holen. https://colors-of-death.de/

  25. 4

    #3 Zwischen gestern und morgen

    Send us Fan MailEigentlich hätte diese Episode die erste in diesem Podcast sein sollen.Doch der Besuch der Messe Leben und Tod hat mich dazu gebracht, zwei andere Themen vorzuziehen. Jetzt ist der Moment gekommen, diese Episode zu veröffentlichen.In dieser Folge spreche ich über einen Punkt in meinem Leben, an dem nichts mehr war wie zuvor.Nach dem Verlust meines Bruders, meines Vaters und meiner Frau begann ein Prozess, der mein gesamtes Leben auf den Kopf stellte – emotional, beruflich, menschlich.Ich erzähle von den inneren Erschütterungen, von der Erschöpfung, vom Verlust der Kontrolle – aber auch vom langsamen Wiederaufbauen.Von den strukturellen Lücken, die ich in der Arbeitswelt erlebt habe.Und davon, wie ich aus dieser Erfahrung heraus heute andere begleite – Männer in Umbrüchen, Unternehmen im Umgang mit Trauer.Diese Folge ist persönlich, ehrlich – und vielleicht genau deshalb auch ein Impuls, wie wir besser mit Krisen umgehen könnten.

  26. 3

    #2 Am Ende sind wir alle gleich...

    Send us Fan MailWas bedeutet es wirklich, wenn wir sagen: „Am Ende sind wir alle gleich“? In dieser Folge spreche ich über die Vielfalt von Tod, Trauer und Erinnern – und darüber, warum dieser oft zitierte Satz zu kurz greift.Ausgehend von der Messe LEBEN UND TOD und dem diesjährigen Diversity-Tag reflektiere ich persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Realitäten: Wie unterschiedlich wir trauern. Wie ungleich auch unsere Toten behandelt werden. Und warum ein bewusster, respektvoller Umgang mit Vielfalt gerade am Lebensende so wichtig ist.✨ Eine Einladung zum Nachdenken, Innehalten – und zum Anerkennen der Unterschiede, die uns als Menschen ausmachen.

  27. 2

    #1 Meine Trauer

    Send us Fan MailStefan Müller nimmt uns in dieser Folge mit auf seine persönliche Reise durch die Trauer – geprägt vom Verlust geliebter Menschen und den tiefgreifenden Veränderungen, die daraus entstanden sind. Er schildert, wie Schmerz und Erschütterung Raum für Neues geschaffen haben: in seiner Familie, seinem Privatleben und in seiner beruflichen Ausrichtung.Aus der Erfahrung des Verlusts ist ein neues Verständnis für Sinn, Menschlichkeit und Echtheit gewachsen – auch im Arbeitskontext. Stefan macht deutlich, dass Trauer nicht nur ins Private gehört, sondern auch in Unternehmen ihren Platz finden muss.Ein berührender, reflektierter Beitrag über die Kraft der Trauer, die Verbindung von Alt und Neu – und über den Mut, daraus neue Wege zu gestalten.

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Stefan Müller

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