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Kontrast – Leben mit Behinderung und Krankheit — 87 episodes
Stefan Ribler: «Was gut funktioniert ist Crime, Cringe & Comedy. Wir sind halt nichts davon.»
Rahel Cathomas: «Eine Transplantation ist besser als Sterben.»
Sandra Sieber: «Ich wollte die Schwangerschaft nicht abbrechen, aber ich musste.»
Alexander Huber: «Teure Umbauten können nicht die Lösung sein.»
Jenny Pauli: «Mein ganzer Alltag ist eine Gefahr.»
Brian McGowan: «Inklusion bedeutet nicht eine grössere Frühstücksauswahl.»
Urs Diethelm: «Ich möchte einfach mein Leben leben.»
Jonas Sagelsdorff: «Anstrengung kann bei ME zu irreversiblen Schäden führen.»
Anita Sauter: «Parkinson ist mein Mitbewohner»
Jan Schirmer: «Menschen zu helfen, ihre Sexualität frei zu leben – das treibt mich an.»
Alex Oberholzer: «Schreiben ist ein Krampf, dafür kann Ich jetzt schöne Momente ernten.»
Christian Ahr: «Man muss im Jetzt leben und nichts hinausschieben»
Sabina Beck: «Selbständigen Menschen wird mehr Selbstbestimmung zugesprochen.»
Sandra Messmer-Khosla: «Menschen mit Behinderung werden von vielen Jobs ausgeschlossen»
Georg Winterling: «Meiner Frau wurde gesagt, sie solle sich von mir verabschieden.»
David Herzmann: «Ich will nicht auf den Mond, nur mal in die Ferien.»
Thomas Bräm: «Es fehlt die Möglichkeit sich beruflich auszuprobieren»
Steffi Gobac: «Unsere Zweisamkeit kommt absolut zu kurz.»
Michael Hollenstein: «Ich wollte ein besseres Leben, darum musste ich was ändern»
Sara Kiener: «Berührungen sind Teil der Kommunikation.»
Manuela Furchner: «Das Geschenk des zweiten Lebens möchte ich nicht wegschmeissen.»
Nicole Pieren: «Ich hätte das alles nicht geschafft, wenn ich auf meine Bedürfnisse gehört hätte.»
Lena Thoma: «Es gibt immer Wege, Menschen mit Beeinträchtigungen im Sport einzubinden.»
Elia Herzog: «Meine Ausbildung hat Priorität, die Beeinträchtigung lasse ich im Hinterkopf»
Pascal Baumann: «Bei einem Schub war ich immer eine Woche im Spital, das war so bis 2020.»
Iris Köppel: «Diese Form des Autismus kannte man damals noch nicht. Das war auch schwierig für meine Mutter.»
Camilla Bischofberger: «Im Studium kann ich keine Energie verschwenden, um eine passende Toilette zu finden.»
Sina Suter: «Trotz Schmerzen bin ich oft stärker, als ich das Gefühl habe.»
Mira Fischbacher: «Menschen mit Behinderung leben oft wie in einer parallelen Welt.»
Gion Jäggi: «Freundschaften sind nicht das Ziel beim Assistenzmodell»
Prof. Dr. med. Anita Rauch: «Wenn mehrere defekte Erbanlagen zusammenkommen, können sie Krankheiten auslösen.»
Manuel Riederer: «Unsere Veranstaltungen sollen für alle Menschen möglich sein.»
Thomas Gröbly: «In der Auseinandersetzung mit dem eigenen Sterben liegt viel Weisheit.»
Clara Porák: «Menschen mit Behinderungen sollen in allen Redaktionen mitarbeiten können.»
Stanko Gobac: «Josephine gibt uns ihren Rhythmus vor, wie jedes andere Baby auch.»
Andrea Graf: «Auch Spezialisten für Essstörungen waren oft überfordert.»
Mael Jasha Pauli: «Ein Mensch mit Beeinträchtigung weiss genau, was er kann.»
David Herzmann: «Berührungsängste machen es schwierig, neue Kontakte zu knüpfen.»
Esther Elisabeth Schütz: «Bei der Sexualität von Menschen mit Behinderung wird oft weggeschaut.»
Jorin: «Als ich anfing Hormone zu nehmen, wusste ich gleich, dass es das Richtige ist.»
Manuela Stier: «Was nicht sichtbar ist, wird auch nicht unterstützt.»
Carole Eisenbart: «Ich dachte, wenn ich mich verstehe, kann ich mir helfen.»
Jürg Brunner: «Wenn du ein Brett vor dem Kopf hast, siehst du auch nicht besser als ich.»
Evi Metzger: «Es war wie ein Marathon. Die Gefühle hatten erst am Abend Platz.»
Melanie Spescha: «Ich wollte mit dem Buch aufzeigen, dass Kinder mit einer Behinderung einfach Kinder sind.»
Rahel Frei: «Mir wurde immer gesagt, es ist alles nur in meinem Kopf.»
Andrea Uebelhard: «Ich bin angestellt, um über meine Krankheit zu reden.»
Christoph Keller: «Wir sind alle normal.»
Noah Honegger: «Mein Stottern ist kein Problem, wenn man es nicht zu einem macht.»
Peter Ladner: «Es braucht uns. Denn es wird noch viel von oben herab entschieden.»
Peter Saxenhofer: «Wir müssen Menschen mit Beeinträchtigung die Fähigkeit zur Selbstbestimmung geben.»
Bracha Fischel: «Ich hatte zwei Möglichkeiten: In eine Depression fallen oder das Leben in die Hand nehmen.»
Madeleine Zehnder: «Menschen in Institutionen wünschen sich auch Liebe und Zweisamkeit.»
Hansruedi Silberschmidt: «Wenn es mir schlecht ging, gaben mich meine Eltern weg. Also wollte ich gesund bleiben.»
Pascal Kuhn: «Irgendwann konnte ich das Neue annehmen und bin dann auch lieber mit der Prothese gelaufen.»
Ein Rückblick auf die National Summer Games 2022 in St.Gallen
Silvia Jauch: «Chronisch kranke Menschen werden bewertet, wenn sie das Leben geniessen.»
Sarah Lentini: «Am Bahnhof nehme ich alles gleichzeitig wahr. Das ist zugleich anstrengend aber auch sehr spannend.»
Cem Kirmizitoprak: «Wir Menschen mit Behinderung fordern viel mehr, als die CEOs, die uns vertreten.»
Martin Rutishauser: «Wir wollen Spiele für die Athletinnen & Athleten. Darum beziehen wir sie überall mitein.»
Sebastian Stäuble: «Ich erlebe oft, dass man Menschen mit Beeinträchtigung nicht ernst nimmt. Das muss sich ändern.»
Rückblick auf die erste Staffel Podcast «Kontrast»
Rudi Maier: «Wir brauchen eine neue Vorstellung davon, wie eine moderne Gesellschaft sein kann.»
Gee Hauser: «Auf der Bühne rückt die Behinderung in den Hintergrund. Und das Können, das Schauspiel ist im Vordergrund.»
Katrin Bittl: «Kunst will Aufmerksamkeit erregen. Ich schiesse lieber übers Ziel hinaus, als mich zu verstecken.»
Daniel Seelhofer: «Es muss nicht alles an einer Hochschule gewinnbringend sein.»
Madnesst: «Es braucht eine gewisse Exklusion, um die Inklusion gesellschaftlich zu fördern.»
Isabelle Kölbl: «Ein gelebtes Sexualleben kann Entspannung auf eine ganze Institutionsabteilung bringen.»
Edwin Ramirez: «Ein Grossteil der Comedy ist Überraschung. Das Publikum merkt, dieser Mensch im Rollstuhl denkt mit.»
Ruth Bader: «Ich habe schon mit der Muttermilch den Wunsch nach Autonomie aufgenommen.»
Pina Dolce: «Da ist dieser Schmerz, nicht zu sehen, was ich male. Aber gleichzeitig auch diese Freiheit.»
Dergin Tokmak: «Diese Härte hat mir den Ehrgeiz gegeben, dass ich in meinen Körper hineinwachse.»
Ramona Vock: «Kunst ist für mich, wenn ich überlebe.»
Petra Anderhalden: «Beim Malen tauche ich in eine andere Welt ein.»
Celine Wenger: «Es entsteht ein anderes Bild von Menschen mit einer Behinderung in der Gesellschaft.»
Micha Stuhlmann & Gerda Löw: «Ich gehe manchmal über die Grenzen hinaus und finde es spannend.»
Erwin Riess: «Sexualität gibt es auch für behinderte Menschen – immer!»
Phil Hubbe: «Wenn alle meine Zeichnungen gut finden würden, hätte ich ein Problem.»
Graf Fidi: «Ich habe aufgehört der Gesellschaft vorzuschreiben nicht Spast, Krüppel oder behindert zu sagen.»
Michael Fehr: «Was ich zu Geben habe, ist etwas Grosszügiges!»
Peter Honegger: «Ich lebe in Brüchen.»
Gerhard Protschka: «Wer die Welt sehen will, wie sie ist, muss manchmal unerträgliche Dinge anschauen.»
Corina Schleuniger: «Das Malen hilft mir, meine Geschichte auf eine schöne Art zu verarbeiten.»
Alex Oberholzer: «Das Kino bringt mir die Welt nahe.»
Clown Syndrom: «Auch Charlie Chaplin läuft leicht behindert.»
Martin Hailer: «Für mich gibt es keine Tabus.»
Podcast Kontrast – Leben mit Behinderung und Krankheit der OST