Astromanie – Dein Astrologie- Podcast

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Astromanie – Dein Astrologie- Podcast

Ich bin Martin Sebastian Moritz, Psychologe und Astrologe. In meinem Podcast ASTROMANIE verbinde ich 30 Jahre Beratungserfahrung, eine Prise Humor und lebendige Anekdoten aus meinem eigenen Leben. Astrologie hilft uns, uns selbst und unsere persönlichen Themen besser zu verstehen. Ich übersetze die Symbolsprache des Kosmos für unseren Alltag, ergründe Planetenzyklen und was die aktuelle Zeitqualität für uns bedeutet. Wenn du dich beraten lassen möchtest oder an Ausbildung interessiert bist, dann besuche mich hier: https://astro-via.com/

  1. 40

    Was bedeutet Uranus in Zwillinge für dein Zeichen? (Folge 40)

    In diesem Video erkläre ich dir, was Uranus in Zwillinge für dein Zeichen bedeutet. Uranus braucht sieben Jahre für ein Zeichen. In den nächsten zwei, zweieinhalb Jahren reden wir von der ersten Dekade (0 bis 10 Grad). Wenn du dort Planeten hast, betrifft dich das jetzt besonders.Widder: Take it cool Widder nimmt alles persönlich und rennt gleich los. Uranus bietet die Chance auf Distanz. Nicht immer gleich auf Reize reagieren oder sich getriggert fühlen, sondern einen halben Schritt zurückgehen – wie eine kühle Brise auf die Stirn. Widder wird nie ganz „cool“ werden, aber ein bisschen abkühlen hilft. Erkenne, dass wir alle ein bisschen „bluner“ und merkwürdig sind. Stier: Raus aus der Starre! Wovon kannst du dich trennen, ohne dich verunsichert zu fühlen? Welche Menschen tun nicht mehr gut? Vielleicht ändert sich dein Kleidungsstil oder dein Lieblingsgetränk. Das schafft eine neue Komfortzone. Zwillinge: Der Luxus, keine Meinung zu haben! Der „Doppelwopper“, Uranus hockt genau drauf! Das bringt Distanz und den „Groove“ auf die Metaebene. Der größte Luxus: Sagen zu können „Ich habe da gar keine Meinung zu.“ In einer Zeit, wo jeder zu allem etwas sagen muss, ist das ein Riesengewinn. Krebs: Abhängigkeiten reflektieren! Ein halber Schritt zurück: Wo sind meine Abhängigkeiten, wo lasse ich mich manipulieren oder wo manipuliere ich durch zu viel Gefühl? Kläre mit geliebten Menschen ab: Was möchtest du, wie findest du mich? Niemand hat das „Recht“ auf ein Ich-liebe-dich. Abhängigkeiten können toxisch sein. Löwe: Gesunder Narzissmus! Löwen brauchen Bestätigung. Uranus bietet an: Tritt einen halben Schritt zurück. Ein Klub, der mich aufnehmen würde, dem würde ich nie beitreten – wie boring! Definiere deinen Selbstwert darüber, dass du anderen den gleichen Wert zumisst. Jungfrau: „Gut genug“! Uranus lädt dich ein, neue Wege zu finden, wie du das Leben gerockt bekommst. Ändere deine inneren Stimmen. Sag am Ende des Tages: „Gut genug.“ Was heute nicht fertig ist, kommt morgen dran. Fokus auf die kleinen Perlen im Alltag. Waage: Mute dich zu! Werde frecher, mutiger, schere aus der Gruppe aus. Hör auf, es allen recht machen zu wollen. Mach es so, wie du willst! In der Therapie heißt das „sich zuzumuten“. Sag mal „Nö, will ich nicht“. Probier es aus – es ist gar nicht so horrormäßig und das schlechte Gewissen lässt nach.Skorpion: Distanz statt Obsession! Uranus steht für Distanz, und die tut Skorpionen gut, damit sie sich nicht in Leidenschaften verstricken. Leidenschaft kann zur Qual werden. Frag dich: Brauche ich das wirklich? Es gibt etwas zwischen Hass und Liebe. Verschwende deine Zeit nicht mit Leuten, bei denen du nichts fühlst.Schütze: Überprüfen statt Euphorie! Sei kritischer, lass dich nicht sofort hinreißen. Auf das „Himmel-hochjauchzen“ folgt oft der Absturz vom Turm. Den Weg kannst du dir sparen. Bevor du missionierst oder den nächsten Kurs buchst: Überprüfe es, frag andere, ob das wirklich zu dir passt.Steinbock: Kontrolle loslassen! Du willst alles alleine rocken, aber das kann einsam machen. Uranus bietet Freiheit und Kameradschaft an. Du musst nichts leisten, um gemocht zu werden. Schraub den Erfolgsanspruch mal von 12 auf 7,5 runter. Wenn du merkst, dass beim Loslassen gar nichts Schlimmes passiert, wirst du freier.Wassermann: Das große Durchatmen! Dein eigener Planet bringt ein Trigon. Das Gefühl „Ich bin so weird“ lässt nach. Du merkst: Andere sind auch so wie ich. Nutze neue Trends wie KI, um dich zu organisieren, aber denk und formuliere selbst. Bleib unabhängig.Fische: Echte Empathie! Es ist gemein, von Fische-Geborenen ständige Festlegung zu verlangen. Du willst lustvoll aufgehen, dich aber nicht qualvoll verlieren. KI kann Empathie faken, aber sie ist kein Mensch. Wir brauchen echte Begegnungen und Empathie mit uns selbst.Wenn du wissen möchtest, kannst du hier eine persönliche Beratung bei mir buchen: 👉 https://www.astro-via.com#UranusInZwillinge #Astrologie #Sternzeichen #Horoskop2026

  2. 39

    Stier - Warum Loslassen so schwer fällt (Folge 39)

    In dieser Folge von Astromanie widme ich mich voll und ganz dem Tierkreiszeichen Stier. Als 0°-Stier teile ich nicht nur meine fachliche Perspektive als psychologischer Astrologe mit euch, sondern auch ganz persönliche Einblicke in das Wesen dieses erdigen, fixen Zeichens. Wir entschlüsseln, warum Beständigkeit für den Stier kein Stillstand, sondern eine Quelle von Lust und Sicherheit ist.Das Wesen der Stier-Erde: Warum fällt das Loslassen so schwer? Wir erkunden die tiefe Verbindung zwischen Sinnlichkeit, dem Bedürfnis nach Sicherheit und der vermeintlichen Angst vor Veränderung. Basierend auf Fritz Riemanns „Grundformen der Angst“ analysieren wir den Stier als den „zwanghaften“ Pol, der durch Kontrolle und das Bewahren von Materie versucht, der Vergänglichkeit des Lebens zu trotzen. Warum ist Wiederholung für den Stier lustvoll, während sie andere langweilt? Und was passiert, wenn ein Stier „rot sieht“?Psychologische Astrologie & Biografische Analysen: Um das Zeichen lebendig werden zu lassen, schauen wir uns zwei faszinierende Stier-Persönlichkeiten an:Audrey Hepburn (Stier-Sonne, Wassermann-Aszendent, Mond in Fische): Die elfenhafte Erscheinung mit dem tiefen Bedürfnis nach einem ruhigen Zuhause in der Schweiz. Wir sprechen über ihre Treue, ihre Bodenständigkeit und die traumatischen Wurzeln ihrer Essstörung in der Kriegszeit.Salvador Dalí (Sonne, Merkur, Mars & Venus in Stier): Der Inbegriff der sinnlichen Fixierung. Wir analysieren seine halluzinatorische Malweise, seine Besessenheit von Materie und Objekten sowie die psychologischen Hintergründe seines surrealistischen Schaffens.Themen in dieser Folge:Sinnlichkeit als Anker: Die Kraft von Düften, Stoffen und Wohlgerüchen.Wiederkäuen von Gefühlen: Die orale Phase und das Bedürfnis nach Einverleibung.Stier vs. Skorpion: Die Achse zwischen Festhalten und Stirb-und-Werde-Prozessen.Wachstumschancen: Wie man den Mut zum Verzicht findet und den Uranus-Wandel positiv nutzt.Ob du selbst Stier-betont bist, einen Stier im Leben hast oder einfach die Tiefe der psychologischen Astrologie liebst – diese Folge bietet eine umfassende Analyse der Stärken und Schattenseiten dieses Zeichens.Kapitelübersicht (Zeitstempel): 00:00 – Intro: Das Geheimnis des Stiers entschlüsselt 01:02 – Ganz persönlich: Meine Erfahrungen als 0°-Stier 03:13 – Die Psychologie der Erde: Sinnlichkeit & Materie 04:00 – Riemanns Grundformen: Die Angst vor Veränderung 05:30 – Fixe Qualitäten: Warum der Stier Energie staut 06:45 – Die Lust an der Wiederholung: Warum wir das Alte lieben 09:20 – Stier & Skorpion: Das Glas halb voll vs. halb leer 13:42 – Die große Aufgabe: Loslassen und Verzicht lernen 16:00 – Melancholie & Phlegma: Wenn der Stier passiv wird 18:00 – Analyse: Audrey Hepburn – Zwischen Eleganz und Bodenhaftung 22:12 – Analyse: Salvador Dalí – Die Sinnlichkeit des Surrealen 26:00 – Körperlichkeit: Joschka Fischer & der Jojo-Effekt 27:09 – Fazit & persönlicher Ausblick✨ Empfohlene Literatur & Quellen:Fritz Riemann: Grundformen der Angst (Ein Standardwerk der Psychologie)Sean Hepburn Ferrer: Audrey Hepburn – An Elegant Spirit (Biografische Einblicke)Über diesen Kanal: Auf Martin Sebastian Moritz – Astrologie & Psychologie verbinde ich klassisches Astrologie-Wissen mit tiefenpsychologischen Ansätzen. Es geht mir nicht um Vorhersagen, sondern um Selbsterkenntnis und das Verständnis für unsere menschlichen Dynamiken.Schau auch auf meinen Kanälen vorbei: Website: https://astro-via.com YouTube: https://www.youtube.com/@martin.sebastian.moritzInstagram: @martinsebastianmoritzBeratung buchen: https://astro-via.com/astrologische-beratung-selbsterkenntnis-orientierung/#Astrologie #Stier #PsychologischeAstrologie #Astromanie #Sinnlichkeit #Loslassen #Persönlichkeitsentwicklung #AudreyHepburn #SalvadorDali #FritzRiemann #ZodiacSignTaurus #AstrologieBeratung

  3. 38

    Saturn in den 12 Tierkreiszeichen – Verhärtung und Arbeit am Selbstwert (Folge 38)

    Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Astromanie! Heute steigen wir tief in die psychologische Dynamik des Saturns ein. Nachdem wir in Folge 37 die Hemmung und das Opfer-Thema beleuchtet haben, widmen wir uns heute dem Abwehrmechanismus der Überkompensation.Was passiert, wenn wir den Schmerz und die Angst vor dem Versagen nicht spüren wollen? Wir gehen in den Widerstand, wir werden hart, wir leisten zwanghaft – wir verhärten. Ich jage Saturn für euch durch den kompletten Tierkreis:♈ Widder: Hier zeigt sich Saturn oft in einer aggressiven Durchsetzung. Aus der Angst, zu kurz zu kommen, wird ein ständiger Kampf um die eigene Ego-Struktur. Da Saturn hier im Fall steht, wird die eigene Unsicherheit oft durch übertriebenes "Anecken" kaschiert.♉ Stier: Die Überkompensation führt hier oft zu einem zwanghaften Festhalten an Materie und Besitz. Es entsteht ein massiver Stabilitätszwang und eine übertriebene Sorge um die körperliche Absicherung, um das innere Unbehagen zu betäuben.♊ Zwillinge: Wenn die Angst vor "Dummheit" regiert, flüchtet man sich in zynischen Intellektualismus. Wissen wird wie eine Waffe gesammelt, um in jeder Kommunikation die Oberhand zu behalten, ohne die Informationen wirklich innerlich zu verarbeiten.♋ Krebs: Ein schwieriges Pflaster, da Saturn hier im Exil steht. Überkompensation zeigt sich in einer fast erstickenden Fürsorge oder einem demonstrativen Gefühlsexhibitionismus, um die eigene emotionale Verletzlichkeit zu schützen.♌ Löwe: Auch hier im Exil, treibt die Angst vor der Bedeutungslosigkeit den Löwe-Saturn ins Rampenlicht. Man braucht ständige Bestätigung und Glanz im Außen, um den inneren Mangel an echtem Selbstwert zu deckeln.♍ Jungfrau: Hier wird Saturn zum Kontrollfreak. Ob Gesundheitswahn, Hypochondrie oder zwanghafte Ordnung – alles muss perfekt analysiert sein, um das unberechenbare Chaos der Welt (und der eigenen Psyche) auszusperren.♎ Waage: In der Erhöhung neigt Saturn hier dazu, soziale Normen über alles zu stellen. Man wird zum strengen Schiedsrichter der Moral und verliert vor lauter Gerechtigkeitsdrang die eigene, lebendige Beziehungsfähigkeit.♏ Skorpion: Die Angst vor Kontrollverlust führt zu tiefem Misstrauen. Man nutzt Machtstrategien oder wird zur "Drama-Queen", um in der Transformation niemals die eigene Deckung aufgeben zu müssen. Ein klassisches Thema der Schattenarbeit.♐ Schütze: Hier schwankt die Dynamik zwischen depressiver Sinnsuche und missionarischem Eifer. Die Überkompensation ist der "Giga-Mega-Wahn" – man muss andere unbedingt von der eigenen Weltanschauung überzeugen, um die eigene Hoffnungslosigkeit nicht zu spüren.♑ Steinbock: Im Domizil zeigt Saturn seine härteste Seite. Die "General-Feldmarschall-Attitüde" dient als Schutzpanzer. Disziplin und Karriere werden zum Selbstzweck, um jede Form von menschlicher Schwäche zu unterdrücken.♒ Wassermann: Ebenfalls im Domizil, führt die Angst vor gewöhnlicher Zugehörigkeit zu einer arroganten Distanz. Man berauscht sich an der eigenen Individualität und Freiheit, um der Angst vor echter emotionaler Nähe zu entgehen.♓ Fische: Saturn flüchtet hier vor der Grenzenlosigkeit in starre spirituelle Dogmen oder verliert sich in der Rolle des ewig leidenden Heiligen, um der Auflösung eine künstliche Struktur entgegenzusetzen.⚠️ Hinweis: Höre unbedingt erst Folge 37 (Angst & Selbstwert), um das Fundament zu verstehen.🎓 Vertiefe dein Wissen – Die Saturn-Masterclass:Erhalte Zugriff auf alle Aufzeichnungen, Live-Termine (16.5. / 13.6. / 11.7.) und die exklusiven Lern-PDFs mit allen Folien.👉 Anmeldung & Info: https://astro-via.com/aktuelle-masterclasses🌟 Individuelle Analyse deines Horoskops (DE/EN):🌐 Terminanfrage: https://astro-via.com/astrologische-beratung-selbsterkenntnis-orientierungViel Freude beim Hören! ✨#PsychologischeAstrologie #Saturn #HoroskopAnalyse #Selbstwert #Überkompensation #Schattenarbeit #Resilienz #AstrologieLernen #MartinSebastianMoritz #Astromanie #Tierkreiszeichen #Planetenwürden

  4. 37

    Folge 37: Saturn im Horoskop Teil 1: Angst und Selbstwertthemen

    Astromanie Folge 37: Saturn Teil 1 – Angst, Selbstwert & die Ebene der HemmungIn dieser 37. Folge von Astromanie starten wir eine intensive Dreier-Reihe über einen Planeten, der oft einen denkbar schlechten Ruf genießt: Saturn. Er gilt als der Übeltäter, der Spielverderber oder der „Hüter der Schwelle“. Doch in dieser Episode schauen wir uns die psychologische Tiefe an, die hinter Saturn steckt und wie er unseren Alltag durch Themen wie Angst und Selbstwert prägt.Ich erzähle dir ganz ungeschminkt von meinem eigenen Saturn – von meiner Zeit als stotternder Junge, der sich am liebsten unsichtbar gemacht hätte, bis hin zum Lampenfieber, das mich heute noch begleitet. Wir besprechen, warum es ein Irrglaube ist, dass man irgendwann „fertig“ ist, und warum es ein lebenslanges Üben bleibt, sich der Welt „zuzumuten“.Die Themen dieser Folge im Überblick:Der Hüter der Schwelle: Warum Saturns Ruf als Übeltäter zu kurz greift.Die Ebene der Hemmung: Wie Saturn wie ein Deckel auf unserer Lebendigkeit sitzen kann.Prokrastination & Schutz: Warum wir Dinge aufschieben, um uns vor Schmach zu schützen.Die Lizenz zum Jammern: Wenn die Opferrolle zur verführerischen Falle wird.Wohlwollen statt Leistung: Wie man eine neue, weichere innere Stimme kultiviert.Biografische Schwellen: Ein Ausblick auf den Saturn-Return mit 29, 58 und 84 Jahren.Diese Folge ist eine Einladung an dich, deine Ängste nicht wegzudrücken, sondern sie als Teil deines „Gefühls-Kuddelmuddels“ anzunehmen und Saturn als Chance für echte, bodenständige Zufriedenheit zu begreifen.✨ Saturn-Masterclass: Die vierteilige ReiseMöchtest du tiefer in die Deutung deines persönlichen Saturns eintauchen? Am 11. April startet meine neue Masterclass.Frühbucherpreis bis 20. März!👉 Infos & Anmeldung: https://astro-via.com/product/saturn-masterclass-horoskopdeutung/🪐 Vorschau: In der nächsten Folge (Nr. 38) besprechen wir Saturn in der Überkompensation – das Thema „Liebe durch Leistung“.Kontakt & Beratung:Webseite: https://astro-via.com/Instagram: @martinsebastianmoritzLass mir gerne eine Bewertung da oder schreibe mir: Welche kritische Stimme in dir kennst du besonders gut und was sagt sie dir oft?

  5. 36

    Folge 36: Chiron im Horoskop: Die Angst, eine Zumutung zu sein

    DARF ICH ANDEREN ZEIGEN, WIE ES MIR WIRKLICH GEHT – ODER BIN ICH DANN EINE ZUMUTUNG? In Folge 36 von ASTROMANIE sitzen wir gemeinsam auf meinem Sofa (mit Kaffee und meinen Katern Cookie und Toffee) und schauen uns ein Thema an, das uns alle im Innersten berührt: CHIRON, der verwundete Heiler. Warum fällt es uns so schwer, die Balance zu finden zwischen dem Wunsch, uns mitzuteilen, und der Angst, für andere „zu viel“ zu sein?ZUM NACHHÖREN UDN FINDEN (TIMECODES):00:00 Intro: Die stabilisierende Kraft von Haustieren02:45 Transite der langsamen Läufer: Neptun und Saturn auf Chiron05:30 Die Scham der Unvollkommenheit: Warum „gut genug“ nicht reicht08:15 Der innere Saboteur: Warum wir uns vor der Schmach schützen wollen11:00 Widder-Energie: Mut, Konkurrenz und der Druck, der Schnellste zu sein15:20 Biografische Rückschau: Chiron-Return mit 50 und alte Wunden19:45 Psychologische Praxis: Die richtige Distanz zu Klienten finden23:15 Die Falle der „Liebe durch Leistung“: Bin ich nur wertvoll, wenn ich helfe?26:00 Authentisches Mitteilen: Wie viel „nackig machen“ ist gesund?28:30 Einladung zum Chiron-Webinar & AbschlussWas mich an diesem Thema bewegt:In dieser Folge vertiefen wir das Chiron-Thema aus einer ganz persönlichen Perspektive. Ich erzähle dir, warum ich selbst als Stier oft 10 bis 20 Jahre brauche, um „in die Pötte“ zu kommen – nicht aus Faulheit, sondern weil der Chiron in Widder mir einflüstert, ich sei noch nicht gut genug. Wir besprechen das Phänomen der AMBIVALENZ: Warum wir Dinge aufschieben, um uns vor Enttäuschung zu schützen, und wie dieser innere Saboteur uns die Suppe versalzt.Ein zentraler Punkt ist die „LIEBE DURCH LEISTUNG“. Viele von uns definieren ihren Selbstwert komplett über das Zuhören und Helfen. Ich spreche darüber, wie ein angeknackster Selbstwert uns dazu treibt, uns hinten anzustellen, und wie wir lernen können, aus diesem Hamsterrad auszusteigen.Wir werfen zudem einen Blick auf die WIDDER-ENERGIE im Horoskop. Widder ist ein Mutzeichen, aber mit Chiron dort fühlen wir oft einen enormen Konkurrenzdruck. Ich teile mit dir meine eigenen Erfahrungen mit der Angst vor Konkurrenz und wie ich heute versuche, darauf zu vertrauen, wer ich bin, statt anderen nachzueifern.Diese Folge ist eine Einladung, Fehler nicht als Scheitern zu betrachten, sondern als Erfahrungen, die in deinem biografischen Repertoire bisher einfach noch gefehlt haben.WENN DU DAS THEMA FÜR DICH KLÄREN MÖCHTEST:PERSÖNLICHE BERATUNG:Möchtest du deinen eigenen Chiron im Horoskop verstehen? Buche gerne eine Beratung: https://astro-via.com/astrologische-beratung-selbsterkenntnis-orientierung/✨ CHIRON-WEBINAR (14. MÄRZ):„Chiron in Beziehungen“. Erfahre, wie deine Wunden deine Partnerschaft prägen.Infos & Anmeldung: https://astro-via.com/astrologie-lerngruppe-astrolounge-horoskopdeutung/🪐 VORSCHAU APRIL:Freut euch auf einen neuen Intensivkurs zum Thema SATURN in vier Teilen.FOLGE dem Podcast „Astromanie“ hier auf Spotify, um keine Episode zu verpassen. Wenn dir diese Folge geholfen hat, teile sie gerne mit einem Menschen, der heute hören muss, dass er KEINE Zumutung ist.#Chiron #PsychologischeAstrologie #Selbstwert #Astromanie #MartinSebastianMoritz #Widder #Horoskop #Lebenshilfe #PodcastDeutsch

  6. 35

    Folge 35: Schattenzündung: Sonnenfinsternis in Wassermann - Spürst du einen Ruck?

    Beratungen buchen unter: https://astro-via.com/astrologische-beratung-selbsterkenntnis-orientierung/Diese Episode trägt den Titel „Schattenzündung – Sonnenfinsternis im Wassermann“. Und sie ist bewusst nicht nur eine klassische Deutung einer Finsternis, die bereits ein paar Tage zurückliegt. Denn gerade bei Sonnenfinsternissen ist es spannend, im Nachhinein zu beobachten, was sich tatsächlich gezeigt hat. Was hat sich verschoben? Wo spürt man ein Kippen, einen Ruck, vielleicht eine innere Neujustierung? Finsternisse wirken selten nur punktuell – sie setzen Prozesse in Gang.Astrologisch ist eine Sonnenfinsternis immer ein Neumond, aber in einer besonderen Intensität. Der Mond schiebt sich zwischen Erde und Sonne, das Licht wird verdeckt. Symbolisch geht es um Verdichtung, Beschleunigung und das Sichtbarwerden von Themen, die zuvor im Schatten lagen. Manchmal sind es äußere Ereignisse, manchmal sehr persönliche Entwicklungen. Oft merken wir erst im Rückblick, dass hier ein Wendepunkt markiert wurde.Diese Finsternis fand auf 28 Grad Wassermann statt und stand im Quadrat zu Uranus. Und genau das macht sie so elektrisierend. Uranus regiert den Wassermann. Wenn er im Spannungsaspekt steht, geht es um Freiheitsimpulse, um plötzliche Einsichten, um das Bedürfnis auszubrechen. Besonders betroffen sind die späten Grade der fixen Zeichen: Wassermann, Stier, Löwe und Skorpion. Wer dort Planeten stehen hat, könnte diese Energie deutlicher spüren – als innere Unruhe, als Reibung, als Wunsch nach Veränderung.Wassermann unterscheidet sich grundlegend von seinem Gegenzeichen Löwe. Während Löwe fragt: Wer bin ich?, definiert sich Wassermann oft über Abgrenzung. So bin ich nicht. Es geht um Individualität, um Andersartigkeit, um das Gefühl, nicht in das Gewohnte zu passen. Das kann sich im Beruf zeigen, in Beziehungen oder im eigenen Selbstverständnis. Vielleicht entsteht der Wunsch nach mehr Freiraum. Vielleicht merkt man, dass man alte Rollen nicht mehr tragen möchte. Vielleicht fühlt man sich plötzlich fremd im eigenen Alltag.Parallel dazu wirkt der Wechsel von Saturn in den Widder, wo er auf Neptun trifft. Diese Konstellation erzeugt eine merkwürdige Mischung aus Aufbruch und Nebel. Einerseits das Bedürfnis, neu zu beginnen, sich zu behaupten, selbstbestimmt zu handeln. Andererseits eine diffuse Erschöpfung, ein Gefühl von Unsicherheit, von nicht klar sehen können. Diese Spannung bildet den Hintergrund, vor dem die Finsternis wie eine Zündung wirkt – eine Schattenzündung. Etwas wird angestoßen, auch wenn wir noch nicht genau wissen, wohin es führt.Viele Menschen berichten derzeit von erhöhter Reizbarkeit. Die Nerven liegen blank. Kleine Bemerkungen treffen härter, Entscheidungen fühlen sich schwerer an. Vielleicht ist das kein Zufall. Wir leben in einer Zeit massiver digitaler Beschleunigung. Künstliche Intelligenz verändert Arbeitsfelder, soziale Medien verkürzen Aufmerksamkeitsspannen, Vergleichsdruck ist allgegenwärtig. Das Nervensystem steht unter Dauerstrom. Und genau hier wird die Frage nach Selbstbestimmung akut.In dieser Folge spreche ich auch darüber, wie leicht wir beginnen, uns selbst zu optimieren. Mit Filtern, mit bearbeiteten Bildern, mit künstlich erzeugten Versionen unserer Persönlichkeit. Wie verführerisch es ist, eine makellose Oberfläche zu präsentieren. Und wie schwierig es wird, sich selbst ehrlich zu zeigen. Authentizität ist kein romantischer Begriff mehr, sondern eine echte Herausforderung. Wer bin ich – jenseits von Projektionen, Erwartungen und digitalen Spiegeln?Das chinesische Neujahr im Zeichen des Feuerpferds verstärkt diese Dynamik. Feuer steht für Identität, Mut und Selbstbehauptung. Das Pferd bringt Tempo und Innovationskraft. Diese Energie passt zur Widder-Betonung und erhöht den Druck, etwas zu wagen. Gleichzeitig bremsen Saturn und Neptun. Aufbruch und Müdigkeit stehen nebeneinander. Tempo und Nebel. Genau darin liegt die Ambivalenz dieser Zeit.#sonnenfinsternis2026 #astrologie2026 #saturnneptun

  7. 34

    Folge 34: Saturn-Neptun: Kollektive Erschöpfung

    Saturn trifft Neptun – wieder einmal. Diese Konjunktion hat uns durch 2025 bereits intensiv begleitet, und jetzt steht sie erneut bevor. Neptun wartet geduldig, Saturn springt in den nächsten Tagen über die kosmische Schwelle in den Widder und holt ihn ein. Und genau darüber spreche ich in dieser Folge: über Saturn, über Neptun – und darüber, warum gesellschaftlich gerade so viel Erschöpfung in der Luft liegt. Dieses diffuse Grummeln. Diese Müdigkeit, die tiefer geht als nur „zu wenig geschlafen“.Außerdem beginne ich am 14. März eine neue Astro-Lounge-Reihe zum Thema Saturn: Saturn in Zeichen, Häusern, Aspekten, Beziehungen. Ein Kernthema im Horoskop. Wer mitarbeiten möchte, kann mich gerne kontaktieren.In den letzten Wochen habe ich über 100 Stunden Webinar-Material aus zehn Jahren gesichtet, geschnitten, neu strukturiert. Daraus ist ein modulares Lernangebot entstanden: Wer bestimmte astrologische Themen vertiefen möchte – Aspekte, Häuserherrscher, Uranus, Neptun oder andere Planeten – kann Webinaraufzeichnungen erwerben und zusätzlich Einzelstunden buchen. Ein flexibles Format für alle, die gezielt Lücken schließen möchten.Saturn–Neptun steht für Erschöpfung und Desillusionierung – aber auch für Verantwortung im Mitgefühl. Neptun möchte verschmelzen, träumen, hoffen. Saturn setzt Grenzen, strukturiert, prüft Realität. Wenn diese beiden zusammenkommen, entsteht Druck. Man dreht ein bisschen hohl. Sehnsucht trifft auf Begrenzung. Idealismus auf Ernüchterung.Gerade nach Neptun in den Fischen – einer Phase, die uns zwischen Ekstase und Verlorenheit pendeln ließ – wirkt Saturn wie der Kater am nächsten Morgen. Und jetzt, mit dem Übergang in den Widder, glauben viele: Neustart, alles wird neu. Ich sehe das differenzierter. Widder bringt Energie, ja. Aber auch Konfrontation. Druck. Eigenverantwortung.Besonders betroffen sind alle mit Planeten oder Achsen auf den ersten Graden kardinaler Zeichen (Widder, Krebs, Waage, Steinbock). Hier kann sich der innere Konflikt zuspitzen: Ich bin ausgelaugt – und gleichzeitig sagt eine Stimme: „Reiß dich zusammen.“In meinen Beratungen arbeite ich stark erdend. Listen machen. Ziele definieren. Realistische Schritte planen. Nicht von Enttäuschung zu Traum zu Enttäuschung taumeln, sondern regulieren. Verantwortung übernehmen. Sich selbst führen.Ein großes Thema ist auch künstliche Intelligenz. Der Algorithmus weiß längst, was uns interessiert. Überall tauchen Angebote auf: „Lass die KI dein Buch schreiben, deine Kurse erstellen, Millionär werden ohne Aufwand.“ Die Botschaft schwingt mit: Wer noch selbst denkt und arbeitet, ist dumm.Das erzeugt Stress. Filtergesichter, künstliche Stimmen, austauschbare Werbung – eine neptunische Welt, die sich selbst berauscht. Und Saturn fragt: Was ist echt? Wo ist Substanz?Ich plädiere für Ecken und Kanten. Für Authentizität. Für wackelige, aber echte Präsenz. Wir hungern nach echten Begegnungen. Nach Inhalten mit Haltung. Nach Menschen, die etwas Persönliches sagen.Saturn und Neptun können auch konstruktiv wirken: Trost plus Struktur. Mitgefühl plus Verantwortung. Wie in einer Kirchengemeinde, in der Menschen Halt suchen. Oder im Freundeskreis, wenn man aktiv Kontakt aufnimmt, statt auf den ersten Schritt des anderen zu warten.Es geht um Balance: Anspannen und Entspannen. Arbeiten und Innehalten. Verantwortung übernehmen – ohne sich auszubrennen.Astrologisch gesehen stehen wir an einer Schwelle. Historisch erinnert Neptun im Widder an Phasen missionarischer Expansion. Aber auf globalpolitische Prozesse haben wir wenig Einfluss. Auf unser eigenes Leben schon.Saturn ist die Zeit. Der Körper. Die Endlichkeit. Neptun ist die Ahnung von Ewigkeit. Beides stimmt. Und genau in dieser Spannung leben wir.#SaturnNeptun#SaturnImWidder#NeptunImWidder#PsychologischeAstrologie#Identitätskrise

  8. 33

    Folge 33: Neptun in Widder - Eintritt in eine neue Zeit

    In dieser Episode beschäftigen wir uns mit einem Thema, das in der Astrologie gerade große Wellen schlägt: Neptun in Widder. Dies ist ein Transit, der viele spannende und auch herausfordernde Themen aufwirft. Es gibt jede Menge Hoffnungen und Chancen, die mit diesem Transit verbunden sind, aber auch ebenso viele Ängste und Befürchtungen. Wie immer bei Neptun: Es ist wichtig, alle Perspektiven zu betrachten, bevor wir zu schnellen Schlussfolgerungen kommen. Ich versuche in dieser Folge diese verschiedenen Facetten zu beleuchten.Neptun in Widder läutet einen Prozess ein, den wir alle persönlich spüren können, auf gesellschaftlicher und individueller Ebene. Es ist der Beginn eines langsamen Wandels, ein energetischer Neustart, der uns dazu einlädt, unsere Visionen zu hinterfragen und neu zu definieren. Doch genauso wie es große Chancen für uns als Menschheit gibt, können auch Enttäuschungen und Konflikte auftreten. Neptun will uns dazu anregen, Visionen zu entwickeln, aber auch Illusionen und idealisierte Vorstellungen zu entlarven, damit wir uns nicht in der Täuschung verlieren.Ein wichtiger Punkt, den wir im Zusammenhang mit diesem Transit immer berücksichtigen müssen, ist der größere astrologische Kontext. Neptun ist ein langsamer Planet, und wie alle Langsame-Läufer müssen wir uns bewusst sein, dass seine Wirkungen über einen langen Zeitraum entfaltet werden. Neptun braucht ca. 165 Jahre, um einmal durch den Zodiak, es geht also um tiefere, subtile, langsam wirkende Themen. Dabei ist es wichtig, dass wir auch die anderen Langsamläufer wie Pluto und Uranus mit berücksichtigen. Pluto im Wassermann hat in den letzten Jahren große gesellschaftliche Umbrüche ausgelöst und uns die Themen Individualität, Rechte und Freiheit näher gebracht. Demokratie und Humanismus werden auf den Kopf gestellt. Der Pluto-Transit im Wassermann ist eine wichtige Grundlage für die Zeit, in der wir uns gerade befinden. Es geht darum, die bestehenden Strukturen und Systeme infrage zu stellen und zu sehen, wie sich das Bild des „Mensch-Seins“ in einer zunehmend digitalisierten Welt verändert. Hier geht es um die Frage, was uns als Menschen ausmacht und wie wir uns als Individuen innerhalb einer Gesellschaft begreifen.Der Eintritt von Neptun in Widder im März 2025 war ein bedeutender Moment für uns alle. Wenn du also wichtige Planeten in den ersten Gradzahlen der kardinalen Zeichen (Widder, Waage, Krebs, Steinbock) hast, dann wird dieser Transit dich besonders ansprechen. Widder ist ein Zeichen, das für Mut, Neuanfang und Selbstbehauptung steht. Ein idealer Zeitpunkt, um die eigenen Visionen zu hinterfragen und sich zu fragen: Was will ich wirklich? Neptun wird euch auffordern, eure Vorstellungen von Erfolg, Selbstverwirklichung und eure Lebensziele zu hinterfragen. Habt ihr euch vielleicht zu sehr in eine Idealisierung eines Traums oder Ziels verrannt? Wo hast du dich vielleicht getäuscht oder enttäuscht? Neptun lädt uns immer dazu ein, uns von falschen Illusionen zu befreien und die Realität zu sehen. Vielleicht erkennst du, dass ein langfristiger Traum nicht mehr zu dir passt, oder du fühlst dich in deinem aktuellen Lebensweg blockiert. Doch statt in Enttäuschung zu versinken, geht es darum, neue Visionen zu entwickeln und sich mutig auf einen neuen Weg zu begeben.Ein weiteres bedeutendes Thema, das Neptun in dieser Zeit anspricht, ist die digitale Revolution. Durch das Aufkommen von Künstlicher Intelligenz und sozialen Medien haben wir die Möglichkeit, uns selbst und unsere Welt in einer Weise darzustellen, die in der Vergangenheit unvorstellbar war. Doch diese neue Ästhetik hat auch ihren Preis. Neptun im Widder wird uns möglicherweise dazu auffordern, über die Authentizität in einer digitalen Welt nachzudenken. Wir leben in einer Zeit, in der es immer schwieriger wird, zwischen echten und künstlich erschaffenen Bildern und Stimmen zu unterscheiden.

  9. 32

    Folge 32: Chiron, der verwundete Heiler - Trost und Intimität im Horoskop

    Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Astromanie. Heute geht es um Chiron. Um den verwundeten Heiler. Und vor allem darum, wie ich mit Chiron im Horoskop arbeite. Nach meinem Verständnis hat Chiron sehr viel mit Intimität zu tun. Mit Trost. Und mit der Frage, wie wir mit unseren Wunden leben – und wie nah wir anderen Menschen mit ihnen kommen dürfen.Warum also Chiron? Zum einen, weil im Januar im Rahmen meiner Astro-Lounge eine dreiteilige Chiron-Reihe startet. Zum anderen, weil ich bei berühmten Persönlichkeiten immer wieder sehe, wie deutlich Chiron biografisch wirkt. Ein aktuelles Beispiel ist Brigitte Bardot.Sie wird bis heute als Ikone gefeiert: schön, sinnlich, unvergessen. Gleichzeitig war sie zutiefst verbittert, homophob, voller Hass, politisch radikalisiert. Auch die Beziehung zu ihrem einzigen Sohn war von Ablehnung geprägt. Und dennoch engagierte sie sich mit großer Hingabe für den Tierschutz. Im Horoskop finden wir Chiron im sechsten Haus – unter anderem das Haus der Haustiere – auf ihrem Zwillingsmond. Diese Verschiebung von Fürsorge auf einen Bereich und radikale Abwendung von Menschen begegnet mir immer wieder. Tiere als Projektionsfläche für Liebe, weil die Enttäuschung über Menschen zu groß geworden ist.Damit sind wir beim Mythos Chiron. Entdeckt wurde er 1977, in einer Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche. Mythologisch ist Chiron ein Zwitterwesen, halb Mensch, halb Pferd. Gezeugt von Kronos, der sich in Pferdegestalt einer Nymphe näherte. Diese schämte sich für das Kind und verstieß es. Chiron wuchs zurückgezogen auf, entwickelte heilerische Fähigkeiten, wurde Lehrer vieler Helden – und blieb doch selbst unheilbar verwundet. Seine Wunde heilte nie vollständig. Sie wurde immer wieder aktiviert.Astrologisch zeigt Chiron genau dort im Horoskop eine Verletzung, die tief sitzt. Eine Wunde, die oft nicht offen sichtbar ist, sondern kompensiert, überdeckt oder verleugnet wird. Gerade in einer Leistungsgesellschaft ist wenig Raum für Schwäche. In meiner Arbeit frage ich deshalb immer: Wie wurde mit dieser Wunde in der Kindheit umgegangen? Gab es Trost oder Scham? Mitgefühl oder Verdrängung?Ich sage oft: Dort, wo Chiron steht, liegt das größte Potenzial für Intimität. Und Intimität hat nichts zwangsläufig mit Sexualität zu tun. Man kann Sex haben und dabei vollkommen unberührt bleiben. Intimität entsteht dort, wo man sich zeigen darf – mit Unsicherheit, mit Narben, mit Dingen, für die man sich schämt. Ohne bewertet zu werden. Ohne Mitleid. Sondern mit echtem Mitgefühl.In der Paartherapie arbeite ich genau damit. Hinter Reizbarkeit, Bissigkeit oder Rückzug liegt fast immer ein Gefühl von Hilflosigkeit oder Angst. Wenn Menschen sich trauen, diese Ebene zu zeigen, entsteht Verbindung. Besonders dann, wenn sich ähnliche Chiron-Themen begegnen. Ich nenne das gern: gemeinsam Wunden lecken. Wie Tiere es tun, wenn sie verletzt sind. Oder wie Narben, die verheilen – oder manchmal noch einmal geöffnet werden müssen, damit sie richtig zusammenwachsen.Chiron steht zwischen Saturn und Uranus. Zwischen Körper und Geist. Seine Umlaufzeit beträgt etwa 50 Jahre, seine Bahn ist hoch elliptisch. Er ist ein Grenzgänger – astrologisch wie symbolisch.Je nach Element zeigt sich die Wunde unterschiedlich: In Feuerzeichen geht es um Identität und Selbstwert, oft überkompensiert durch Stärke. In Erdzeichen um Sicherheit, Körperlichkeit und Halt. In Luftzeichen um Nähe, Distanz und Verstehen. In Wasserzeichen um tiefe emotionale Verletzungen, Angst vor Verlust oder Ohnmacht.Zum Schluss noch der Hinweis auf meine dreiteilige Chiron-Reihe in der Astro-Lounge: Am 10. Januar geht es um Chiron in den zwölf Häusern, am 14. Februar um Chiron-Aspekte und am 14. März um Chiron in Beziehungen. Alle Termine werden aufgezeichnet, man kann also auch später einsteigen. Alle Infos und die Anmeldung findet ihr auf meiner Webseite unterhttps://astro-via.com/astrologie-lerngruppe-astrolounge-horoskopdeutung/

  10. 31

    Folge 31: Neumond in Schütze - Neptunische Träume oder wonach wir uns wirklich sehnen

    Herzlich willkommen zu Folge 31. Warum ist dieser letzte Neumond des Jahres 2025 ein bisschen bittersüß? Weil er zwar im optimistischen Zeichen Schütze stattfindet, aber ein unbequemes Quadrat von Neptun bekommt. Der Schütze will höher, schneller, weiter, er will glauben, hoffen, planen, wachsen. Neptun dagegen bringt Sehnsucht, Vernebelung, Illusion und Desillusionierung. Und genau dieses Spannungsfeld nehmen wir heute unter die Lupe.Jupiter steht für Visionen, Sinn, Weite und das Glücksversprechen, dass es „schon gut gehen wird“. Beim Schützen passt das perfekt. Da ist dieses Bild vom Zentauren mit Pfeil und Bogen: Der Pfeil fliegt ins Universum, wir sehen nicht, wo er ankommt, und manchmal geht es genau darum. Nicht um das Ziel, sondern um die Reise. Feuer muss brennen. Es gibt in diesem Zeichen eine Selbstverständlichkeit, fast so ein „Die Welt ist meine Auster“. Und zugleich ist in diesem Optimismus immer auch die Möglichkeit von Ernüchterung eingebaut.Fische ist feiner, ambivalenter, widersprüchlicher. Es sind zwei Fische, die in entgegengesetzte Richtungen schwimmen und doch verbunden bleiben. Da ist der Wunsch nach Auflösung, nach dem Entkommen aus dem Alltag, nach Erlösung. Fische hat viel mit Träumen, Visionen, Kreativität und Mitgefühl zu tun, aber auch mit Selbstaufgabe. Neptun verstärkt diese doppelte Bewegung: Verzauberung und Enttäuschung liegen nah beieinander. Täuschung und Enttäuschung sind zwei Seiten derselben Münze. Und genau das ist die Botschaft dieses Quadrats: Pass auf, wo du dich zu leicht verführen lässt. Pass auf, wo Hoffnung unrealistisch wird.Ich kenne diese Dynamik auch persönlich. In meinem Horoskop steht Neptun im Quadrat zu Jupiter, und mein Vater hat mich als Kind oft „Traumtänzer“ genannt. Ich konnte wunderbar abdriften, in Hörspiele, Filme, Fantasiewelten. Und ehrlich gesagt: Das machen wir alle. Wir tauchen ein, wir projizieren, wir knüpfen an Bilder Gefühle. Und in meiner Arbeit als Paartherapeut und astrologischer Berater sehe ich täglich, wie stark dieses Thema ist. Menschen kommen mit Plänen, Sehnsüchten, Hoffnungen. In Beziehungen zeigt sich Jupiter-Neptun oft als Idealbild: die große Liebe, der Seelenverwandte, dieses „bis dass der Tod uns scheidet“. Aber je größer das Ideal, desto größer die Fallhöhe. Enttäuschungen entstehen manchmal aus winzigen Situationen. Einer sagt: „Ich habe dir doch den Tisch repariert, ich war einkaufen, ich habe mich da durchgequält, nur dir zuliebe.“ Und der andere denkt: „Ich will nicht, dass du es mir zuliebe machst, ich will, dass du es gern machst.“ Oder jemand kündigt eine Überraschung an, und am Ende ist es etwas Banales. Gut gemeint, aber schlecht gelesen. Dann kippt Liebe in Frust, weil Erwartungen nicht übereinstimmen.Was hilft in diesem neptunischen Gelände? Selbstklärung. Ich arbeite gern mit Schulz von Thun: Jede Nachricht hat mehrere Ebenen. Besonders wichtig ist die Selbstkundgabe. Statt „Guck mich nicht so böse an“ lieber: „Ich werde unsicher, wenn ich deinen Blick nicht deuten kann.“ Das ist weniger Angriff und mehr Verbindung. Es entwirrt den Kuddelmuddel, bevor er sich festzieht.Und genau deshalb passt dieser Neumond so gut ans Jahresende. Wir sind oft ausgelaugt, zwischen Weihnachten und Silvester schwingen Hoffnung und Müdigkeit gleichzeitig. Wir ziehen Bilanz: Was war schön? Was war bitter? Wo habe ich mich getäuscht? Was ist trotzdem kostbar gewesen? Vielleicht ist das die stille Einladung dieses Neumonds: Träume nicht wegwerfen, aber sie erden. Ideale nicht verteufeln, aber sie entkleben. Und die kleinen, echten Dinge mitnehmen, die uns wirklich tragen.Zum Schluss noch einmal der Hinweis auf den Astro Evolution Kongress vom 2. bis 11. Januar. Kostenlos während des Kongresses, und wer möchte, kann den Premiumzugang für 59 Euro buchen. Ich spreche über den Deszendenten und seinen Herrscher. Link in den Show Notes. Ich wünsche euch viel Freude beim Zuhören.

  11. 30

    Folge 30: Vollmond in Zwillinge - Ist doch alles in Ordnung, oder?

    Vollmond in Zwillinge – „Ist doch eigentlich alles gut, oder?“Der Vollmond in Zwillinge fällt in die Schütze-Zeit und bringt damit eine Achse ins Bewusstsein, die zwischen Klagen und Hoffnung, zwischen Neugier und Übertreibung, zwischen Ambivalenz und Begeisterung pendelt. Daher der Titel: „Ist doch eigentlich alles gut, oder?“ Diese Frage ist gleichzeitig ernst gemeint und ein bisschen ironisch. Typisch Zwillinge-Schütze. Zwillinge ist kritisch und neugierig holt alles ins Bewusstsein, was stört, irritiert oder Fragen aufwirft, während Schütze sofort mit dem Impuls reagiert, alles größer, heller und euphorischer zu machen. Die Herausforderung liegt darin, weder in Zynismus noch in einen 'Alles wird toll' -Film zu rutschen, sondern sich selbst im eigenen Fokus wiederzufinden.Zwillinge-Mond, Schütze-Sonne und Vorweihnachtsglück im GlühweinformatDer Vollmond wirft grelles Licht auf mentale Zwillinge-Muster, Bewertungen, Kommunikation und kleine Gedankenreflexe, die sonst untergehen. Genau in diese Stimmung fällt die Vorweihnachtszeit mit langen Nächten, kurzen Tagen und Glühweinmomenten, die wärmen, schmecken und sich am nächsten Tag rächen. Der Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei in Berlin Prezlauer Berg mit seinen Backsteinmauern, dem Duft nach Tanne und Strömen von Alkohol wird zu einem Beispiel dafür, wie gesellschaftliche Erwartungen funktionieren. Wer nicht mittrinkt, muss sich rechtfertigen. Manche trinken aus Vorweihnachts-Ritual, manche aus Freude, manche, weil es dazu gehört. Andere fliehen vor dem Weihnachtsrummel gleich ganz in den Süden und sagen: „Das ist mir alles zu viel Kommerz.“ Schütze lässt grüßen – die Suche nach Sinn, nach Weite, nach etwas, das nicht so überfrachtet ist mit Erwartungen.HinterhofchorMitten in diese Zwillinge-Schütze-Stimmung fällt meine Teilnahme an einer Chorgruppe in einem gemütlichen kleinen Hinterhof, der eigentlich ein Frauenchor ist – bis plötzlich ein Mann in der Tür steht, nämlich meine Wenigkeit. Ein kurzer irritierter Blick, dann der Satz: „Warum nicht?“ Und schon entsteht ein Moment, der alles in Bewegung bringt. Ein Bariton zwischen drei- und vierstimmigen Frauenstimmen, ein Gefühl von „Das macht richtig Freude“, ein Raum, der warm wird, weil Menschen bereit sind, jemanden spontan aufzunehmen. Zwillinge ergreift diese Gelegenheit, etwas skeptisch: "Mal sehen, ob das überhaupt etwas für mich ist?", Schütze bringt die große Freude. Dieses Zwillinge-Schütze-Spiel begegnet mir auf auf überfüllten Bahnsteigen und im Speisewagen der Deutschen Bahn. Ein Kellner, der sagt, Suppen seien „Urschleim“ und gingen immer, verwandelt Chaos in ein kleines Kabaret. Selbst die quäkige Stimme einer Mitreisenden im Flugzeug – nervtötend bis zur Schmerzgrenze – führt dazu, dass Fremde sich wortlos verbünden und anfangen zu lächeln. Zwillinge registriert die Reize, Schütze bricht den Bann.Zwillinge-Kritik, Schütze-Funken und ein Weltbild im WandelParallel dazu verändert sich die Welt spürbar: Selbstbedienungskassen, QR-Code-Restaurants, künstliche Stimmen, Gesichter mit Lotus-Effekt auf neuen Fernsehern, Bilder, die nichts Echtes mehr haben. Der Begriff „Entmenschlichung der Gesellschaft“ bekommt Gewicht, gerade wenn Sinnlichkeit und Wahrnehmung so stark reagieren wie bei einem Stier mit Jungfrau-AC. Gleichzeitig entsteht ein Gegentrend: der Wunsch nach echten Stimmen, echten Gesichtern, echtem Kontakt. Selbst ein Manuskript, das aus Versehen von KI verfälscht wurde und komplett neu geschrieben werden musste, erinnert daran, dass Authentizität mehr ist als ein Stil – es ist ein Bedürfnis. Zwillinge sieht, was bröckelt. Schütze erkennt, was bleibt.Kleine FunkenZwischen Kritik und Zuversicht entsteht ein Alltag, der nur mit einem bewussten inneren Fokus zu meistern ist. Kleine Gesten wie ein Kompliment im Supermarkt, ein kurzer Blickwechsel, eine Stimme, die berührt, werden zu Gegenpolen zum mentalen Dauerfeuer.

  12. 29

    Folge 29: Neumond in Skorpion - Der Enthüllungsmond - Jetzt kommt alles ans Tageslicht

    Neumond im Skorpion – Der Enthüllungsmond.Willkommen zu Folge 29 von „Astromanie“. In dieser Episode geht es um einen Neumond, der nicht leise anklopft, sondern die Tür aufstößt. Der Neumond auf 28 Grad Skorpion sitzt direkt auf Lilith, steht in Opposition zu Uranus im Stier und gleichzeitig in Trigon zu Jupiter im Krebs sowie zu Saturn und Neptun in den Fischen. Kurz gesagt: ein kosmisches Setting, das nach Ehrlichkeit, Klarheit und innerer Häutung ruft.Ich nenne diesen Neumond den Enthüllungsmond, weil er genau dort ansetzt, wo wir uns am liebsten rauswinden würden: bei unseren Kontrollthemen, bei alten Verletzungen, bei den Geschichten, die wir uns selbst schon zu lange erzählen. Skorpion ist ein fixes Wasserzeichen – stilles, tiefes Wasser, in dem vieles verborgen bleibt, bis etwas es aufwirbelt. Dieser Neumond ist genau so ein Moment: Das, was wir nicht sehen wollen, zeigt sich trotzdem. In Beziehungen, im Beruf, in Familienmustern, im eigenen Selbstbild.In der Folge erzähle ich, was Transformation jenseits der Gummiwort-Ebene bedeutet. Nicht nur als dramatischer Schnitt, sondern auch als langsamer Prozess, wie eine Schlange, die sich häutet: Die alte, zu enge Schicht wird brüchig, darunter kommt etwas Frisches, Verletzliches, aber Lebendiges zum Vorschein. Ich spreche darüber, warum Loslassen oft so schwer ist, weshalb wir an Menschen und Situationen festhalten, die uns gar nicht guttun, und wie Skorpion-Energie uns helfen kann, ehrlicher mit uns selbst zu werden.Ein Schwerpunkt liegt auf Lilith, dem Schwarzen Mond. Ich gehe auf den Mythos ein – Lilith als erste Frau Adams, gleichwertig erschaffen und doch verbannt, weil sie sich nicht unterordnen wollte – und übertrage das auf unser heutiges Erleben. Lilith im Skorpion-Neumond bringt Empörung über Ungerechtigkeit, innere Stinkefinger-Momente und das Gefühl, mit bestimmten patriarchalen oder rigiden Strukturen endgültig durch zu sein. Sie zeigt aber auch, wo wir selber unbequem sind, wo wir anecken und warum das nicht nur ein Problem, sondern auch eine Ressource sein kann.Dazu kommen die unterstützenden Wassertrigone: Jupiter verstärkt emotionale Tiefe und das Bedürfnis, sich zuzumuten – mit allem, was da ist. Saturn erinnert uns daran, dass Resilienz nicht heißt, nichts zu fühlen, sondern immer wieder aufzustehen. Und Neptun bringt Träume, Bilder und Fantasien ins Spiel, die uns Hinweise geben, wo es für uns weitergeht. In der Folge verbinde ich diese Konstellationen mit Beispielen aus meiner Arbeit als Therapeut und Moderator: Krisen in Beziehungen, Enthüllungen, Affären, Kontrollverlust, Schuldgefühle, Scham und die Frage, wie man aus all dem wieder Kraft ziehen kann.Ich spreche darüber, was Verantwortung im Unterschied zu Schuld bedeutet, wie wir als Erwachsene mit unseren Ecken und Kanten leben können und warum es manchmal heilsamer ist, die eigene Unvollkommenheit anzunehmen, statt weiter ein perfektes Bild aufrechtzuerhalten. Es geht um Temperament, um übernommene Familienmuster, um das Gefühl, andere nicht enttäuschen zu wollen – und darum, wie sehr uns genau das in innere Ketten legen kann.Natürlich erzähle ich auch Persönliches: zum Beispiel, wie ich fast diesen Neumond verpasst hätte, weil ich gerade ein YouTube-Video über „Skorpion und die Liebe“ geschnitten habe, und wie ich selbst in die Falle getappt bin, zu viel Kontrolle an künstliche Intelligenz abzugeben, statt bei meiner eigenen Stimme zu bleiben. Sehr skorpionisch: in den Spiegel schauen, die eigene Beteiligung erkennen und dann neu entscheiden, wie es weitergehen soll.#neumondimskorpion #neumond #skorpion #astromanie #astrologiedeutsch #psychologischeastrologie #lilith #uranus #jupiter #saturn #neptun #transformation #selbstermächtigung #loslassen #beziehungen #podcastfolge #astropodcast

  13. 28

    Folge 28: Uranus zurück in Stier - Werte im Stresstest: Was trägt, was kippt?

    Uranus ist zurück im Stier, und dieser Moment fühlt sich an wie ein kosmisches Innehalten. Ein Schritt zurück, um noch einmal genauer hinzuschauen, bevor es endgültig weitergeht. Ein letzter Anstoß, ein Wake-Up-Call, der uns fragt: Was hat noch Wert? Was gibt Sicherheit? Und woran halten wir fest, obwohl es längst zu eng geworden ist? Uranus im Stier bleibt bis Mai 2026 – doch sein kurzer Rückkehrimpuls jetzt ist entscheidend. Es ist, als hätte er noch etwas vergessen, eine offene Rechnung, ein Thema, das wir nicht überspringen dürfen. Stier steht für Stabilität, Ressourcen, Eigentum, Finanzen, Körper, Gewohnheit und das, was dauerhaft sein soll. Uranus dagegen steht für Veränderung, Innovation, Umsturz und plötzliche Erkenntnis. Es kann sich anfühlen, als würde jemand den Teppich unter den Füßen wegziehen – oder aber wie ein frischer Luftzug, der uns an Fenster führt, die wir vorher nie bemerkt haben.Ein kosmischer Rückblick – und ein zweiter AnlaufUranus kommt zurück, um die großen Stier-Themen noch einmal neu zu beleuchten: Boden, Besitz, Nahrung, Wert, Geld. Was war selbstverständlich, ohne jemals hinterfragt worden zu sein? Wo haben wir uns eingerichtet – bequem, aber unbeweglich? Es geht nicht darum, alles wegzuwerfen. Es geht darum, neu zu spüren, was trägt. Bei jedem Uranus-Transit ist sicher: Danach ist nichts wie vorher. Aber das bedeutet nicht zwingend Verlust. Es bedeutet Bewegung. Es bedeutet Wahrheit. Und oft bedeutet es: Der Weg, den wir bisher gegangen sind, hat uns weit gebracht – aber nicht weit genug.Der Klimagipfel in Belém Fast auf die Minute synchron mit dem Rücklauf von Uranus in den Stier startet der Klimagipfel COP30 in Belém, mitten in Amazonien. Die Themen spiegeln das Stiermotiv gestochen scharf: Erde, Ressourcen, Ökosysteme, Gerechtigkeit. Es geht darum, ob das 1,5-Grad-Ziel noch erreichbar ist, wie indigene Lebensräume geschützt werden können und wie die Weltgemeinschaft Verantwortung teilt. Der Amazonas gilt als „Lunge des Planeten“, und sein Schutz ist buchstäblich Überlebensfrage. Uranus im Stier sagt: Boden ist nicht selbstverständlich. Rohstoffe sind nicht einfach da. Sicherheit entsteht nicht, weil etwas schon immer so war – sondern weil wir bereit sind, aktiv Verantwortung zu übernehmen.New York – soziale Stabilität als WertAuch in New York zeigt sich ein uranischer Ruck. Der progressive Politiker Zohran Mamdani will die Stadt bezahlbar machen. Wohnen – ein Stier-Thema schlechthin – soll wieder möglich werden. Er fordert Mietpreisbremsen, sozialen Wohnungsbau, Rechte für LGBTQ-Menschen, den Schutz reproduktiver Rechte und eine Stadt, in der nicht nur die Reichsten überleben. Es ist ein politischer Ausdruck dessen, was Uranus im Stier fragt: Sicherheit für wen? Was ist ein Menschenleben wert? Und wie definieren wir Wohlstand neu? Seine Popularität zeigt, wie sehr sich Menschen nach echter, greifbarer Stabilität sehnen – nicht als Besitz, sondern als Lebensrealität. Körper, Ernährung, Geld Uranus im Stier wirkt nicht nur global, sondern tief persönlich. Er rüttelt an unserem Verhältnis zu Geld, Besitz, Gewohnheit und Körper. Essen wird moralisiert. Fleisch oder vegan – die Debatte ist emotional aufgeladen. Gleichzeitig entstehen skurrile Ideale, die unsere Körper zu Projekten machen. Stier erinnert: Wir haben einen Körper. In der Ernährung zeigt sich die Polarisierung besonders deutlich. Vegan wird als moralisch verkauft, Fleisch als Verbrechen – und auf einmal fühlt sich alles falsch an. Uranus fordert uns auf, uns selbst zu fragen: Was ist für mich wahr? Was nährt mich wirklich? Auch Geldsysteme verändern sich rasant. Bargeld verschwindet, digitale Zahlungsmethoden werden Standard. Ein Finger wird zum Schlüssel, Daten zu Währung. Das kann frei machen – oder abhängig. Uranus zeigt Möglichkeiten, aber auch Risiken. Was bedeutet Reichtum, wenn Sicherheit nicht mehr an Materielles gebunden ist, sondern an Gemeinschaft, Flexibilität, innere Stabilität?

  14. 27

    Folge 27: Vollmond in Stier - Der Genuss- oder Lustmond

    Diesmal dreht sich alles um den Vollmond im Stier – eine Zeit, die wie gemacht ist, um still zu werden, durchzuatmen und zu spüren, was uns wirklich nährt. Der Vollmond im Stier klingt schon nach Wärme, Erdung und Genuss, und genau darum geht es: Was haben wir? Was brauchen wir? Was ist vielleicht zu viel geworden? Und womit füllen wir uns auf – seelisch, emotional, körperlich?Ich sitze in Berlin, die Sonne scheint, und während draußen die Tage kürzer werden, leuchtet uns dieser Vollmond mitten in der Skorpion-Zeit wie eine sinnliche Erinnerung daran, dass Fülle und Dankbarkeit immer da sind – auch im November, diesem grauen Übergangsmonat zwischen Rückzug und Neubeginn. Der Vollmond im Stier bringt uns auf die Spur unserer Werte: auf das, was wir wirklich schätzen, auf das, was wir behalten wollen, und auch auf das, was wir endlich loslassen dürfen.Ich erzähle in dieser Folge sehr persönlich, was es bedeutet, wenn die Stier-Energie in unser Leben tritt – und warum der Mond im Stier astrologisch als „erhöht“ gilt. Es ist die Energie des Ausatmens, der Erdung, des Genießens. Essen, Trinken, Körperlichkeit, Sinnlichkeit – alles, was uns nährt, gehört dazu. Und manchmal eben auch die Frage: Was davon tut mir wirklich gut?Ich spreche über das Thema Essen und Emotionen, über Diäten, Restaurants, steigende Preise und den schmalen Grat zwischen Genuss und schlechtem Gewissen. Warum machen uns Mahlzeiten manchmal glücklich – und manchmal müde oder leer? Warum geben wir Geld für Dinge aus, die uns gar nicht nähren? Ich teile Geschichten aus meinen Therapiesitzungen, wo Ernährung, Alltag und Selbstfürsorge eine Rolle spielen, und erzähle, wie ich selbst versuche, meine Bedürfnisse besser zu spüren.Weil Stier eben nicht nur mit Genuss, sondern auch mit Besitz und Wertschätzung zu tun hat, geht es in dieser Episode auch ums Einkaufen, um Geld, um Konsum und darum, wie wir über Dinge denken, die wir besitzen. Ich erzähle von meiner Zeit im Second-Hand-Laden, von meiner Liebe zu Vinted (unbezahlte Werbung!) und von der Freude, Dinge weiterzugeben, statt sie wegzuwerfen. Ein Mantel, den ich vor zwei Jahren nicht gekauft habe, taucht plötzlich für 40 Euro wieder auf – und wird zu meinem Lieblingsstück.Diese Geschichten sind nicht nur Anekdoten, sondern Ausdruck einer astrologischen Haltung: Stier ist Nachhaltigkeit. Stier ist das, was bleibt. Es geht darum, bewusster mit unseren Ressourcen umzugehen – Geld, Zeit, Energie, Kleidung, Nahrung, Gefühle. Das alles sind Werte. Und in einer Welt, die oft laut, schnell und überreizt ist, ist die Stier-Energie wie ein Gegengewicht: langsam, körperlich, sinnlich, echt.Ich spreche auch über Emotionen, über das „Festhalten“ – an Dingen, an Menschen, an Erinnerungen – und darüber, wie wir lernen können, Energie umzuwandeln. Der Vollmond im Stier ist dafür wie gemacht. Ich erzähle, wie man negative Erfahrungen neu bewerten kann, wie Dankbarkeit entsteht, wenn man bewusst hinschaut, und warum selbst meine beiden Kater Cookie und Toffee ein astrologisches Lehrstück sind: sie zeigen, was Nähe, Zugehörigkeit und Fürsorge bedeuten.Dann wird’s wieder kosmisch: Ich spreche über den bevorstehenden Rücklauf des Uranus von Zwillinge zurück in den Stier. Ein astrologisches Großereignis! Uranus steht für Umbruch, Freiheit, Innovation – und wenn er sich rückwärts bewegt, bringt er Themen zurück, die wir noch nicht vollständig verstanden haben. Uranus im Stier stellt unsere Vorstellungen von Sicherheit, Besitz, Geld, Natur, Ernährung und Körpergefühl auf den Kopf. Wir sehen gesellschaftliche Brüche, aber auch neue Chancen, nachhaltiger zu leben.Ich erkläre, was das astrologisch bedeutet, ziehe Bezüge zu früheren Uranus-Zyklen und erzähle, warum diese Rückkehr jetzt – mitten in einer Zeit der Neuordnung – so wichtig ist. Und ja, auch Prinz Andrew und andere öffentliche Figuren spielen in diesem astrologischen Kontext eine Rolle, wenn es um Macht, Werte und moralische Verantwortung geht.

  15. 26

    Folge 26: Neumond in Waage - Ein Neubeginn für Beziehungen

    Neumond in Waage – Die leise Macht der Diplomatie | Astromanie Folge 26Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Astromanie!Ja, wir sind tatsächlich schon bei Folge 26, und heute geht’s um ein Thema, das so sanft daherkommt, wie es unterschätzt wird: den Neumond in Waage. Und der hat es in sich – denn er fällt fast zeitgleich mit Neptuns Rückzug in sein Domizil Fische zusammen. Zwar nur für ein paar Monate, bis Ende Januar, aber astrologisch ist das durchaus signifikant. Dazu kommt ein Quadrat von Jupiter, das diesen Neumond nicht direkt „in die Zange“ nimmt, ihn aber merklich aufbläht – mit großen Erwartungen, viel Gefühl und der Frage: Wie viel Harmonie ist echt, und wo kippt sie ins Beschönigende?In dieser Folge reflektiere ich, wie du die kommenden zwei Wochen astrologisch und psychologisch nutzen kannst.Denn die Waage will keine Ruhe um jeden Preis – sie will Ausgleich, Verständnis, Verbindung. Aber diese feine Kunst des Gleichgewichts ist gar nicht so leicht, wenn Jupiter im Quadrat unsere Maßstäbe dehnt und Neptun im Fischezeichen die Grenzen zwischen Traum und Realität wieder aufweicht.Wir kommen ja gerade vom Vollmond in Widder, der Mut, Klarheit und Selbstbehauptung forderte. Jetzt schwenkt das Pendel um 180 Grad in die andere Richtung: Waage-Energie. Kein Tier, keine Gestalt, sondern ein Objekt – die Waagschalen. Immer zwei. Immer in Bewegung. Und genau darum geht’s: Nicht statisch „ausgeglichen“ sein, sondern ständig ausgleichend wirken. Hoch und runter, mal zuhören, mal sprechen, mal Raum geben, mal Rückzug nehmen.Waage ist Luft, also mental, sozial, kommunikativ – kein Wasserzeichen, kein Gefühlsbad. Sie braucht Distanz, um zu verstehen, nicht Nähe, um zu verschmelzen. Aber genau da liegt die Spannung: Der Wunsch nach Harmonie kann leicht in Vermeidung kippen. Und das ist die große Lektion dieses Neumonds.Ich erzähle in dieser Folge, warum „nett“ manchmal die kleine Schwester von Selbstverleugnung ist, wie man auf charmante Weise Grenzen zieht und warum Diplomatie nichts mit Feigheit zu tun hat, sondern mit Bewusstsein.Denn echte Balance entsteht nicht durch Gleichmacherei, sondern durch das Wechselspiel der Gegensätze.Wir sprechen auch darüber, warum viele Menschen mit Mond in Waage (egal ob transitär oder im Geburtshoroskop) besonders empfindlich auf Disharmonie reagieren, wie Luftzeichen mit Emotionen umgehen – und warum die größte Angst des Elements Luft das „Zuviel“ an Gefühl ist. Waage will verstehen, nicht versinken. Sie braucht frische Luft, Bewegung, Austausch – kein emotionales Ersticken.Und während Neptun in Fische die Schleier wieder dichter zieht, hilft uns dieser Neumond, unsere sozialen und inneren Verbindungen klarer zu definieren.Was ist echt, was ist Projektion?Was ist Diplomatie – und was nur Angst vor Ablehnung?Natürlich geht’s auch um Jupiter, der diesen Neumond mit einem Quadrat herausfordert. Wenn Jupiter Erwartungen aufbläht, neigen wir dazu, zu viel zu wollen – von uns selbst, von anderen, vom Leben. Die Waage sucht Harmonie, Jupiter aber übertreibt gern. Die Folge: Wir könnten zu sehr gefallen wollen oder in Beziehungen emotional zu viel hineinlesen. Und genau da hilft der Waage-Mond: Distanz schaffen, reflektieren, nachfragen, bevor wir reagieren.Manchmal ist das Diplomatischste, was man tun kann, einfach eine Nacht drüber zu schlafen. Keine impulsiven Mails, keine Sprachnachrichten im Affekt, kein Drama auf Social Media. Stattdessen: erst mal stehen lassen.Waage ist das Zeichen der Spiegelung – und jeder Spiegel braucht Licht, aber auch Abstand, um klar zu reflektieren.In dieser Folge erzähle ich außerdem eine kleine Alltagsanekdote über ein „Männershooting“, das sich als vages Lehrstück entpuppte: charmante Manipulation, elegante Abwehr – und am Ende das befreiende „Danke, aber nein danke“. Genau darum geht’s jetzt astrologisch: Nicht Wut, sondern Würde. Nicht Streit, sondern Stil.

  16. 25

    Folge 25: Vollmond in Widder - Der Mut-Mond

    Vollmond in Widder – Der Mut-Mond | Astromanie Folge 25So, es ist mal wieder soweit: Eine neue Folge von Astromanie ist da – und wir sind schon bei Nummer 25! Diesmal geht es um einen besonders spannenden Moment am Himmel: den Vollmond im Widder, der gleichzeitig mit einem seltenen Talentdreieck zwischen Pluto, Neptun und Uranus zusammenfällt. Alle drei sind rückläufig und bilden damit eine Art kosmischen Stromkreislauf, der uns auffordert, innezuhalten, Bilanz zu ziehen und mutige Entscheidungen zu treffen.Ein Vollmond in Widder ist immer ein astrologisches Feuerwerk. Er steht für Neuanfang, Spontaneität, Instinkt, Impuls – kurz gesagt: für den Mut, einfach loszugehen. Widder ist das erste Tierkreiszeichen, das kardinale Feuer, der göttliche Funke. Während viele von uns noch mit den Nachwirkungen der langen Jungfrau–Fische-Zeit beschäftigt sind – der Phase der Selbstjustierung, der Gesundheit, der feinen Wahrnehmung –, kommt jetzt ein Impuls, der uns wachrüttelt: Schluss mit Grübeln, jetzt wird gehandelt.Doch dieser Mut-Mond kommt nicht allein. Das kosmische Trio aus Pluto, Neptun und Uranus zieht im Hintergrund die Fäden. Pluto in Wassermann, Neptun in Widder (noch einmal auf 0 Grad, bevor er zurück in die Fische wandert) und Uranus in Zwillinge – alle drei auf den ersten Graden rückläufig. Dieses Rückwärtslaufen der Langsamläufer ist keine Bremse, sondern eine Einladung zur Bewusstwerdung. Was haben wir übersehen? Wo sind wir zu idealistisch, zu forsch, zu ungeduldig gewesen? Und wo dürfen wir uns endlich erlauben, neue Fehler zu machen – statt die alten zu wiederholen?Der Vollmond in Widder ist eine Art kosmischer Muttest. Er konfrontiert uns mit der Frage: Wo stehe ich? Zwischen dem Wunsch nach Unabhängigkeit (Widder) und dem Bedürfnis nach Harmonie (Waage) entstehen Spannungen, die uns zwingen, ehrlich zu uns selbst zu sein. Gesunder Egoismus ist hier kein Schimpfwort, sondern eine Form von Selbstachtung. Wer zu sehr für andere lebt, verliert den Kontakt zum eigenen Feuer.In dieser Folge spreche ich darüber, wie dieser Widder-Vollmond alte Muster aufbricht, neue Wege eröffnet und uns erinnert, dass Instinkt nichts mit Egoismus, sondern mit Lebendigkeit zu tun hat. Ich erkläre, warum dieser Mond uns erlaubt, endlich wieder „Ich will“ zu sagen – und warum das so wichtig ist, um in Balance zu bleiben.Und es gibt noch eine zweite Geschichte: Ich erzähle euch von meinem Besuch auf dem Atlantis-Weltkongress in Zürich, wo ich einen Vortrag und einen Workshop gehalten habe – und dabei eine ziemlich irdische Lektion über Erwartungen, Realität und Selbstfürsorge gelernt habe. Es war ein Wochenende voller Erkenntnisse: über das eigene Ego, über gesunden Narzissmus und darüber, warum Enttäuschungen manchmal die beste Erdung sind.Dieser Vollmond steht also nicht nur für Mut, sondern auch für das Zurückfinden zur eigenen Kraft. Für das Gefühl, wieder bei sich zu sein, nach Phasen der Verzettelung oder Erschöpfung. Wenn Pluto, Neptun und Uranus ihre rückläufige Energie bündeln, ist das wie ein kosmischer Reset: Wir sortieren, klären, justieren – und starten dann umso freier neu.Ich teile in dieser Folge meine astrologischen Deutungen, persönliche Einsichten und natürlich auch ein paar Anekdoten aus Zürich. Und ich verrate, was als Nächstes auf meinem YouTube-Kanal geplant ist: neue Videos zu Neptun in Fische und Neptun in Widder, ebenso wie Uranus in Zwillinge und Uranus im Stier – damit ihr die großen Übergänge am Himmel besser verstehen und im Alltag nutzen könnt.Wenn du also mehr wissen willst über:die Bedeutung des Vollmonds im Widderdas Zusammenspiel von Pluto, Neptun und Uranuswas rückläufige Planeten uns wirklich lehrenund wie du deine Energie in dieser Phase neu kalibrieren kannst –dann ist diese Folge genau richtig für dich.

  17. 24

    Folge 24: Vorgeburtlicher Neumond - Karmische Hintergrundmusik im Horoskop

    Astromanie Folge 24: Der karmische Neumond – Geheimnisse aus der vorgeburtlichen AstrologieWillkommen zu einer neuen Folge von Astromanie! Diesmal geht es nicht um den klassischen Vollmond oder Neumond, sondern um ein besonderes astrologisches Phänomen: den vor­geburtlichen Neumond, auch karmischer Neumond genannt. Dieses Thema habe ich gerade erst auf dem Kongress des Deutschen Astrologenverbandes in Bonn vorgestellt – und es hat dort für große Resonanz gesorgt. Heute nehme ich euch mit auf diese spannende Reise durch die karmische Astrologie.Werbung in eigener Sache: Astro-Lounge & Shop-SpecialBevor wir einsteigen: Am 11. Oktober von 14–17 Uhr startet eine neue Runde meiner Astro-Lounge. Das ist meine offene Zoom-Gruppe, in der ich zunächst eine Stunde über ein astrologisches Schwerpunktthema spreche und danach die Horoskope der Teilnehmer deute. Diesmal beginnt ein neuer Dreierzyklus mit dem Schwerpunkt Uranus – perfekt für alle, die Veränderung, Aufbruch und Freiheit astrologisch verstehen wollen. Eine Teilnahme kostet 50 Euro, oder ihr bucht gleich ein 10er-Abo für 400 Euro. Infos und Anmeldung wie immer über meine Webseite.LINK: https://astro-via.com/astrolounge-monatliche-lerngruppe-astrologie/Und noch ein Hinweis: Mein ausführliches Webinar über den karmischen Neumond gibt es aktuell im Shop als Sonderaktion. Statt 49 Euro bekommt ihr die komplette Aufzeichnung (über fünf Stunden Material!) für nur 39 Euro. Wer also tiefer in das Thema eintauchen möchte, hat jetzt die beste Gelegenheit.LINK:https://astro-via.com/produkt/vorgeburtlicher-neumond-karmische-spuren/Was ist der karmische Neumond?Der vorgeburtliche Neumond ist der letzte Neumond, der vor unserer Geburt stattgefunden hat. Er kann wenige Stunden oder bis zu 30 Tage vor der Geburt liegen. Astrologisch betrachtet gilt er als eine Art energetisches Versprechen, das wir mit ins Leben bringen. Manche sehen ihn sogar als den Moment, in dem sich die Seele endgültig mit dem Fötus verbindet. Dieses zusätzliche Horoskop – berechnet für den Ort, an dem unsere Mutter während der Schwangerschaft war – offenbart oft erstaunliche Einsichten über unsere Bestimmung, innere Konflikte und unbewusste Themen.Warum ist das so spannend? Weil der vorgeburtliche Neumond oft Aspekte in unserem Horoskop aktiviert, die in der Radix kaum Beachtung finden. Vielleicht zeigt er ein anderes Haus oder einen Aszendenten, der im „normalen“ Geburtshoroskop gar nicht im Vordergrund steht – und doch unser Leben entscheidend prägt.Ein persönliches BeispielIn meinem Radix habe ich einen Jungfrau-Aszendenten – sehr kritisch, analytisch, detailverliebt. Im vorgeburtlichen Neumond-Horoskop erscheint jedoch ein Schütze-Aszendent. Plötzlich zeigt sich diese andere Seite in mir: Begeisterungsfähigkeit, der Drang, andere zu inspirieren, große Visionen. Diese Spannung kenne ich nur zu gut: einerseits die pingelige Jungfrau, die alles verbessern will, andererseits der Schütze, der überschwänglich neue Horizonte eröffnet. Genau diese innere Dynamik prägt mich bis heute.Auch das 4. Haus spielt in meinem vorgeburtlichen Neumond-Horoskop eine Schlüsselrolle. Es verweist auf Familie, Herkunft, Wurzeln – und tatsächlich war ich schon als Kind ein Stubenhocker, fasziniert von Geschichten, Ahnenforschung und der Vergangenheit. Später habe ich mit Begeisterung alte Urkunden durchstöbert und Stammbäume erstellt. Und bis heute bedeutet für mich „Quality Time“ oft Rückzug: Sofa, Katze links, Katze rechts – pure 4.-Haus-Energie.Wozu ist das wichtig?Die karmische Astrologie, zu der der vorgeburtliche Neumond gehört, kann helfen, tiefere Zusammenhänge zu verstehen. Sie zeigt, welche Erfahrungen und Aufgaben wir aus früheren Leben mitbringen, wo Blockaden sitzen und welche Kräfte uns zur Verfügung stehen. Besonders spannend wird es, wenn der vorgeburtliche Neumond im gleichen Zeichen wie die eigene Sonne steht – oder im Zeichen davor. Das verrät viel über innere Spannungen und Lernaufgaben.

  18. 23

    Folge 23: Neumond in Jungfrau – Warum er gleich zweimal kommt

    Neumond in Jungfrau – zweimal hintereinander und in Opposition zu Saturn in FischeEin Neumond in Jungfrau – und das gleich zweimal hintereinander. Was bedeutet das astrologisch, und warum wiederholt das Universum manchmal seine Lektionen? Der erste Neumond in Jungfrau stand auf 0 Grad, jetzt – 30 Tage später – erleben wir einen Neumond auf 29 Grad Jungfrau. Dieses astrologische Phänomen ist selten, aber nicht ungewöhnlich, und es weist darauf hin, dass wir bestimmte Jungfrauthemen noch nicht vollständig bearbeitet haben. Die Jungfrau steht für Klarheit, Analyse, Ordnung, Gesundheit, Selbstkritik und die Suche nach Verbesserung. Wenn gleich zwei Neumonde in demselben Zeichen stattfinden, ist das ein deutlicher Hinweis darauf, dass genau diese Bereiche im Horoskop und im Alltag besondere Aufmerksamkeit erfordern.Der Neumond auf 29 Grad Jungfrau bringt eine zusätzliche Intensität mit sich, denn er steht in einer exakten Opposition zu Saturn in den Fischen. Saturn ist der Planet der Struktur, der Disziplin und der Realität. In den Fischen bewegt er sich durch ein Zeichen, das für Auflösung, Chaos, Empathie, Spiritualität und Grenzenlosigkeit steht. Die Spannung zwischen Jungfrau und Fische wird durch diese Opposition besonders sichtbar: Struktur versus Chaos, Klarheit versus Verwirrung, Realitätssinn versus Illusion. Diese Konstellation fordert uns auf, genau hinzusehen, wo wir uns verlieren, wo wir uns verzetteln und wo wir dringend Ordnung schaffen müssen.Ein Neumond markiert immer einen Neuanfang. Mit Sonne und Mond in Konjunktion entsteht eine kosmische Einheit, die neue Energie freisetzt. Wenn dieser Neumond in der Jungfrau stattfindet, richtet sich unser Fokus auf die kleinen Dinge des Lebens, auf Routinen, auf Gesundheit, auf unsere Arbeitsweise und auf unsere Fähigkeit, Ordnung zu schaffen. Doch wenn wir dieses Mal denselben Neumond zum zweiten Mal erleben, wird klar: Wir haben die Aufgabe noch nicht erfüllt. Es gibt Themen, die wir bisher übersehen oder verdrängt haben. Der Neumond in Jungfrau auf 29 Grad ist wie eine zweite Chance – aber auch wie ein kosmischer Hinweis, dass wir ernst machen müssen.Die Opposition zu Saturn macht diesen Neumond noch bedeutungsvoller. Saturn in Fische erinnert uns daran, dass es nicht reicht, nur oberflächlich Ordnung zu schaffen. Es geht auch um emotionale Strukturen, um seelische Klarheit, um den Umgang mit Gefühlen und Grenzen. In Fische kann Saturn uns mit Themen wie Chaos, Auflösung, Abhängigkeit und Illusion konfrontieren. In Opposition zur Jungfrau zwingt er uns, nicht nur den Schreibtisch aufzuräumen, sondern auch innere Klarheit zu gewinnen.Diese Konstellation kann sich wie ein Stopp-Schild anfühlen: Wir werden gebremst, kritisiert oder mit Hindernissen konfrontiert. Saturn zeigt uns, wo wir Verantwortung übernehmen müssen, wo wir uns realistischer aufstellen sollten und wo wir uns nicht mehr in Illusionen verlieren dürfen. – Zwei Neumonde in Jungfrau: Wiederholung eines Themas, das noch nicht abgeschlossen ist.– 29 Grad Jungfrau: Ein kritischer Grad, an dem alte Erfahrungen abgeschlossen und neue vorbereitet werden.– Opposition zu Saturn in Fische: Konfrontation mit Realität, Ordnung und Selbstverantwortung.– Jungfrau-Fische-Achse: Die Balance zwischen Analyse und Hingabe, zwischen Perfektionismus und Mitgefühl, zwischen Ordnung und Chaos.Listen schreiben: Aber nicht, um sich noch mehr Druck zu machen, sondern um Klarheit über Prioritäten zu gewinnen.Kleine Schritte gehen: Perfektionismus blockiert, kleine Erfolge motivieren.Gesundheit im Blick behalten: Jungfrau-Energie eignet sich ideal, um Routinen zu überprüfen.Innere Stimmen hinterfragen: Saturn in Fische bringt uns mit alten Glaubenssätzen in Kontakt – jetzt ist die Zeit, ihnen freundlich zu widersprechen.Beziehungen prüfen: Welche Menschen geben Energie, welche rauben sie? Saturn zwingt zur ehrlichen Bestandsaufnahme.

  19. 22

    Folge 22: Blutmond in Fische - Wie die Mondfinsternis Täuschung & Enttäuschung bringt

    Am Sonntag, den 7. September 2025, steht uns ein seltenes und kraftvolles Himmelsereignis bevor: eine totale Mondfinsternis, die auch als Blutmond bekannt ist. Diese Mondfinsternis fällt genau in die Mitte des Zeichens Fische und färbt den Vollmond in ein rötliches Licht. Astronomisch betrachtet schiebt sich die Erde zwischen Sonne und Mond, sodass der sonst so helle Vollmond verdunkelt wird. Astrologisch jedoch bleibt es ein Vollmond – und eine Mondfinsternis ist dabei immer ein besonders aufgeladener Vollmond. Während ein normaler Vollmond für emotionale Höhepunkte, Unruhe und innere Klarheit sorgt, bringt eine Finsternis das Verborgene hervor. Sie wirkt wie ein kosmischer Verstärker: Das, was wir sonst gerne verdrängen, tritt plötzlich ins Bewusstsein.Im Zeichen Fische bedeutet das, dass all die typischen Fische-Themen in den Vordergrund rücken – nicht nur ihre lichtvollen Seiten wie Mitgefühl, Fantasie, Spiritualität und Inspiration, sondern auch ihre Schatten. Ein Blutmond in Fische bringt uns mit Täuschung, Selbsttäuschung, Illusionen, Abhängigkeiten und Ängsten in Berührung. Er konfrontiert uns mit Fluchtmechanismen, mit Süchten, mit der Angst vor Abgrenzung und dem Wunsch nach Verschmelzung. Die Fische sind ein duales Zeichen, dargestellt durch zwei Fische, die in entgegengesetzte Richtungen schwimmen und doch miteinander verbunden sind. Genau diese Ambivalenz wird in der Mondfinsternis spürbar: Wir sehnen uns nach Nähe und Auflösung, fürchten aber zugleich das Alleinsein und den Verlust der eigenen Grenzen.Die Finsternis auf 15 Grad Fische wirkt besonders stark auf Menschen, die Planeten oder Achsen in den beweglichen Zeichen Fische, Jungfrau, Zwillinge oder Schütze zwischen 13 und 17 Grad haben. Für sie können jetzt entscheidende Wendepunkte, emotionale Durchbrüche oder auch schmerzhafte Erkenntnisse anstehen. Aber auch kollektiv ist die Energie spürbar: Wir alle können uns in dieser Zeit besonders verletzlich, berührt oder melancholisch fühlen. Träume sind intensiver, das Bedürfnis nach Trost wächst – und gleichzeitig werden wir mit der Frage konfrontiert, wo wir uns selbst getäuscht oder in Illusionen verstrickt haben.Zusätzlich steht Saturn rückläufig in den Fischen und erinnert uns daran, Verantwortung zu übernehmen. Er fordert uns auf, klare Grenzen zu ziehen, auch wenn es schwerfällt. Mitgefühl ja – aber ohne Selbstaufgabe. Trost suchen wir oft im Außen, doch dieser Blutmond zeigt uns, dass echter Trost nur entstehen kann, wenn wir uns selbst ernst nehmen, unsere Gefühle anerkennen und unsere Grenzen respektieren.Spannend ist auch der größere astrologische Zusammenhang: Nur wenige Wochen nach dieser Finsternis folgt am 29. September ein Neumond auf 29 Grad Jungfrau. Hier zeigt sich der Gegenpol. Während der Blutmond in Fische Illusionen enthüllt und Auflösung bringt, fordert die Jungfrau-Energie zur Ordnung, Heilung und Klarheit auf. Es ist, als ob das Universum uns zunächst durch die dunklen Wasser der Fische führt, um uns dann mit Jungfrau-Energie zu helfen, das Erlebte zu sortieren und zu integrieren.Die zentrale Botschaft dieser Mondfinsternis lautet: Wir können nicht alles festhalten. Wir müssen loslassen, um frei zu werden. Vielleicht sind es alte Träume, die nie Wirklichkeit werden. Vielleicht sind es Beziehungen, die uns nur noch schwächen. Vielleicht sind es Erinnerungen, die uns in Melancholie halten. Der Blutmond in Fische ruft uns dazu auf, diese Illusionen zu erkennen und sie hinter uns zu lassen. Nur so können wir den Raum schaffen, um Neues, Lebendiges und Heilsames willkommen zu heißen.Wenn du in diesen Tagen spürst, dass dich eine besondere Empfindsamkeit, Traurigkeit oder Sehnsucht begleitet, dann bist du nicht allein. Der Blutmond bringt uns alle in Resonanz mit den tiefen Wassern der Fische. Er lädt uns ein, mutig hinzuschauen, nicht wegzulaufen, sondern die Schatten zu akzeptieren. Denn wo wir Täuschungen entlarven und Enttäuschungen annehmen, entsteht Klarheit.

  20. 21

    Folge 21: Saturn zurück in Fische - Über die kosmische Spalte zu alten Wunden

    Saturn ist zurück im Fische-Zeichen – und mit diesem Schritt öffnet sich eine neue astrologische Phase, die uns an unsere verletzlichsten Stellen führt. Wir erinnern uns: Vor kurzem war Saturn bereits über die kosmische Spalte in den Widder gesprungen. Dort schien es so, als ob Neuanfang, Aufbruch und neue Energie das Thema seien. Doch jetzt geht es wieder zurück. Saturn wendet sich nochmals den alten offenen Wunden zu – jenen Sehnsüchten, Enttäuschungen und Ambivalenzen, die wir glaubten, hinter uns gelassen zu haben.Saturn in Fische bringt ein Gefühl von Fragilität, Zerbrechlichkeit, manchmal auch ein diffuses Bedürfnis nach Trost, das aber nicht so recht ankommt – weder von uns zu anderen noch umgekehrt. Wir spüren die Zartheit, das „nah am Wasser gebaut sein“, die Ambivalenz zwischen Nähe und Distanz. Und genau darin liegt die Botschaft dieses Transits: Die Fische-Energie weckt unsere Sehnsucht, während Saturn uns zwingt, Verantwortung zu übernehmen und die Grenzen der Realität anzuerkennen.Astrologisch ist diese Konstellation ein spannendes Spannungsfeld: Saturn steht für Klarheit, Strenge, Struktur, Verantwortung und auch für Einschränkungen. Neptun, der Herrscher der Fische, verkörpert genau das Gegenteil – Auflösung, Symbiose, Träumen, Illusionen und manchmal auch Täuschungen. Treffen beide aufeinander, dann geraten wir zwischen die Pole: wir wollen neue Strukturen, aber alles wirkt chaotisch. Wir sehnen uns nach Nähe, aber fühlen uns gleichzeitig missverstanden. Wir wollen retten – und merken doch, dass wir uns dabei selbst verlieren.Ein Rückblick zeigt, wie mächtig dieser Transit in der Vergangenheit gewirkt hat:Mitte der 1960er-Jahre stand Saturn ebenfalls in Fische. Es war die Zeit der Hippiebewegung, freier Liebe, der Sehnsucht nach grenzenloser Symbiose – aber auch die Zeit des Vietnamkriegs und der Auschwitz-Prozesse in Deutschland, die tiefe kollektive Wunden wieder aufrissen. Aus Illusion wurde schnell Desillusionierung.Mitte der 1990er-Jahre kehrte Saturn in die Fische zurück. Damals standen wir mitten im Chaos nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Euphorie und Aufbruch trafen auf Desillusionierung und Orientierungslosigkeit. Mit Eintritt in Widder begann dann die Internetwelle – voller Versprechen und späterer Enttäuschungen. Auch hier zeigte Saturn in Fische: erst die Auflösung, dann der harte Realitätscheck.Und genauso erleben wir es jetzt wieder. Saturn ist bis Februar 2026 in Fische – und er wird Themen zurückholen, die schon im April 2025 spürbar waren. Frag dich: Was hat dich damals beschäftigt? Wo warst du erschöpft, enttäuscht oder sehnsüchtig? Welche Themen wurden nicht gelöst, sondern nur vertagt? Jetzt ist die Zeit, sie erneut anzuschauen.In dieser Folge erzähle ich nicht nur von den astrologischen Hintergründen, sondern auch von meinen persönlichen Eindrücken als Psychotherapeut. Ich spreche über Menschen, die in dieser Zeit besonders „nah am Wasser gebaut“ sind, die Opferrolle als Falle, aber auch über die Chance, Mitgefühl neu zu verstehen. Mitleid wirkt oft hierarchisch – Mitgefühl dagegen verbindet, ohne uns klein zu machen. Saturn in Fische fordert uns auf, Mitgefühl mit uns selbst zu üben und zugleich unsere Grenzen zu wahren.Wir sprechen darüber, warum Humor in Krisenzeiten ein Abwehrmechanismus sein kann, warum wir uns in der Rolle des Retters verlieren und warum gerade jetzt viele Missverständnisse und Enttäuschungen entstehen. Und ich erzähle, wie Saturn in Fische uns auffordert, „die Waschküche der Gefühle“ nicht zu meiden, sondern hineinzutreten und genauer hinzusehen.Denn am Ende dieses Prozesses steht kein Chaos, sondern Reifung. Saturn erinnert uns: Wir können die Vergangenheit nicht ungeschehen machen, aber wir können lernen, Verantwortung für unsere Sehnsüchte und Verletzlichkeiten zu übernehmen. Das bedeutet auch, zu erkennen, dass kein Mensch uns retten oder vollkommen trösten kann – außer wir uns selbst.

  21. 20

    Folge 20: Neumond in Jungfrau - Den inneren Kritiker liebevoll entmachten

    Neumond in Jungfrau – Perfektionismus loslassen, Selbstwert stärken & neue Wege gehenDer Neumond in Jungfrau am 23. August 2025 fordert uns heraus: Wir stehen zwischen Selbstkritik und Selbstannahme, zwischen Perfektionsanspruch und der Sehnsucht nach mehr Leichtigkeit. Diese besondere Mondphase bringt die Frage auf: Bin ich eigentlich gut genug, so wie ich bin? In dieser neuen Folge von Astromanie – deinem astrologischen Podcast spreche ich über die tiefere Bedeutung dieses Neumondes, der gleich zweimal im Zeichen Jungfrau stattfindet und zusätzlich von einem Quadrat zu Uranus begleitet wird.Es geht um den inneren Kritiker, um Perfektionismus, um die ständige „Vergleicheritis“, die uns schwächt – und darum, wie wir lernen können, uns selbst liebevoller zu begegnen. Ich erzähle von persönlichen Erfahrungen, astrologischen Einsichten und alltäglichen Situationen, in denen Jungfrau-Themen wie Ordnung, Kontrolle, Kritik und Selbstwert deutlich spürbar werden. Dieser Neumond ist eine Einladung, alte Muster zu durchbrechen, Komplimente anzunehmen, Selbstwirksamkeit zu entdecken und im Alltag kleine Glücksmomente bewusst wahrzunehmen.Wenn du also zu hart mit dir selbst bist, wenn du immer das Gefühl hast, mehr leisten zu müssen, wenn du deine eigenen Schwächen kaum erträgst oder dich ständig mit anderen vergleichst – dann schenkt dir diese Folge Inspiration, neue Perspektiven und astrologische Impulse, um weicher mit dir zu werden und deinen Selbstwert zu stärken.Die Themen dieser Folge im Detail:Warum die Jungfrau als veränderliches Erdzeichen so oft mit Perfektionismus, Ordnung und Selbstkritik in Verbindung gebracht wirdWie sich der Gegensatz zwischen Löwe und Jungfrau astrologisch und psychologisch zeigt: Selbstbewusstsein versus Selbstzweifel, Strahlen nach außen versus kritischer Blick nach innenDie Fallen von Vergleicheritis und Selbstabwertung: warum es so leicht ist, sich klein zu machen und so schwer, Komplimente anzunehmenPersönliche Geschichten und humorvolle Alltagsbeispiele, die zeigen, wie die Jungfrau-Energie wirkt – von pingeligen Momenten über kleine Ordnungsrituale bis hin zu liebevollen SelbstgesprächenDer Einfluss von Uranus im Quadrat zum Neumond: frische Sichtweisen, Mut zu neuen Wegen, die Fähigkeit, eingefahrene Muster zu durchbrechenWarum Perfektion etwas Totes ist – und das Leben gerade in den kleinen Unregelmäßigkeiten, Schwächen und Details seine Schönheit entfaltetPraktische Tipps, wie du die Energie dieses Neumondes nutzen kannst: kleine, realistische Schritte, die dein Selbstwertgefühl stärken und dir mehr Selbstwirksamkeit schenkenAstrologische Einordnung:Der Neumond in Jungfrau 2025 ist astrologisch besonders, weil er gleich zweimal auftritt – am Beginn und am Ende des Zeichens. Das ist selten und verstärkt die Botschaft dieses Zeichens: Wir sollen genauer hinschauen, wo wir uns klein machen, wo wir an uns zweifeln und wo wir uns selbst das Leben schwer machen. Jungfrau ist das Zeichen der Analyse, der Differenzierung und der Verbesserung. Doch anstatt Perfektion zu jagen, dürfen wir lernen, die kleinen Schritte wertzuschätzen und liebevoll mit uns selbst zu sein.Das Quadrat zu Uranus in Zwillinge bringt zusätzlich eine rebellische, befreiende Energie ins Spiel. Uranus möchte uns wachrütteln, uns zeigen, dass wir alte Muster loslassen dürfen, dass wir anders denken, fühlen und handeln können. Es ist ein kosmischer Impuls, eingefahrene Bahnen zu verlassen und neue Wege auszuprobieren – auch wenn sie uns zunächst ungewohnt erscheinen.Die Jungfrau ist nicht nur kritisch, sondern auch sensibel und sinnlich. Sie richtet den Blick auf das Detail, auf Qualität, auf kleine Dinge, die Freude machen können. Doch oft übersieht sie diese Momente, weil sie zu sehr damit beschäftigt ist, Fehler zu suchen. Dieser Neumond lädt uns ein, bewusst anders zu bewerten: den Fokus auf das Schöne zu richten, auf das, was gelingt, was wertvoll ist, was uns Freude bereitet.

  22. 19

    Folge 19: Vollmond in Wassermann - Tabubruch mit Sprengkraft

    Vollmond in Wassermann – Tabubruch mit SprengkraftDieser Vollmond im Wassermann ist keiner, der still und brav am Himmel hängt. Nein – er bringt eine ordentliche Portion Rebellion mit und zündet einen Funken, der direkt ins Pulverfass fallen kann. Als wäre das nicht genug, steht er auch noch im Quadrat zur mittleren Lilith. Das ist der Moment, an dem selbst die bravsten inneren Anteile anfangen, nervös mit dem Fuß zu wippen.In dieser Folge tauchen wir tief ein in die aktuelle Mondphase – und schauen, warum die zwei Wochen vom Neumond bis zum Vollmond eine ganz andere Energie haben als die zwei Wochen, die jetzt vor uns liegen. Denn der zunehmende Mond wirkt wie ein kosmischer Motivator: neue Projekte starten, Ziele setzen, mutig rausgehen, sichtbar werden. Jetzt aber, nach dem Vollmond, beginnt die Phase des abnehmenden Mondes – die Zeit des Loslassens, Klärens und Fokussierens.Wir sprechen darüber, warum diese Phase perfekt ist, um Ballast abzuwerfen: alte Glaubenssätze, Projekte, die nicht mehr passen, oder Beziehungen, die nur noch aus Gewohnheit existieren. Der kommende Neumond in Jungfrau wird diese Arbeit belohnen – er steht für Ordnung, Struktur und pragmatische Lösungen. Je klarer wir jetzt sind, desto stärker wird seine Wirkung.Und dann ist da noch Lilith. Kein Planet, kein Asteroid, sondern der unsichtbare, leere Brennpunkt der Mondbahn – ein rechnerischer Punkt, der astrologisch für das Ungezähmte, Wilde und Unangepasste steht. Lilith ist die Kraft in uns, die sich nicht beugen will, die unangenehme Wahrheiten ausspricht und Tabus bricht. Psychologisch betrachtet zeigt sie die Anteile, die wir irgendwann weggesperrt haben – oft, weil sie in unserer Kindheit nicht willkommen waren.In der Mythologie ist Lilith die erste Frau Adams, erschaffen aus dem gleichen Staub wie er. Gleichberechtigt – bis sie sich weigerte, sich unterzuordnen. Ihre Weigerung kostete sie den Platz im Paradies, und von da an wurde sie als „schwierig“ oder „dämonisch“ gebrandmarkt. Heute steht Lilith astrologisch für die Befreiung dieser verdrängten Kräfte.Ein Vollmond im Wassermann fragt immer: Wo bin ich anders? Wo passe ich nicht ins Raster? In Spannung zu Lilith wird diese Frage schärfer, dringlicher, manchmal unbequem. Wir spüren, wo wir zu angepasst sind – oder wo unsere Unabhängigkeit uns vielleicht zu weit weg von anderen geführt hat. Dieses Quadrat knarzt, reibt und provoziert – und genau darin liegt die Chance: für Klarheit, Authentizität und den Mut, Grenzen zu verschieben.In dieser Episode erfährst du:Astrologische Bedeutung des Vollmonds im Wassermann und seiner Wirkung in der abnehmenden MondphaseDen klaren Unterschied zwischen zunehmendem und abnehmendem Mond – und wie du beide Phasen bewusst nutzen kannstWarum der nächste Neumond in Jungfrau der perfekte Moment ist, um neue Routinen zu startenWas Lilith astronomisch wirklich ist – und warum sie psychologisch eine echte Sprengkraft hatWie Tabus entstehen und warum sie uns ein Leben lang beeinflussen könnenDie unterschiedlichen Lilith-Themen bei Männern und Frauen – und wie beide Geschlechter diese Energie integrieren könnenWarum Wassermann-Vollmonde oft wie Überraschungseier sind: unvorhersehbar, erhellend, manchmal schockierendWeshalb „dorthin zu gehen, wo man gewollt wird“ eine bessere Strategie ist, als sich an verschlossenen Türen wund zu klopfenUnd wieso Maggie Smiths Satz aus Downton Abbey – Put that in your pipe and smoke it – perfekt zu dieser Konstellation passtDiese Folge ist kein Horoskop im Mini-Format, sondern eine Einladung, tiefer zu schauen: auf deine Beziehungen, deinen Selbstwert und die Frage, wo du dich vielleicht schon zu lange zurückhältst. Es geht darum, das Ungezähmte in dir nicht nur zu erkennen, sondern ihm auch Raum zu geben – ohne Angst vor der Reaktion anderer.

  23. 18

    Folge 18: Merkur schon wieder rückläufig - Eine Selbstbeobachtung

    Es ist schon wieder so weit! Merkur ist rückläufig, auf Englisch: Mercury Retrograde. Seit dem 18.Juli und bleibt noch bis 11.August. Für mich ein Anlass, in mich zu gehen und meinen Alltag unter die Lupe zu nehmen? Ja, ich bin Astrologe, klar, aber bin auch 'Betroffener im Wirrwar der Himmelskörper' und - ehrlich gesagt -auch oft genug betriebsblind.Wenn Merkur rückläufig ist, wirkt es aus astrologischer Sicht, als würde sich der Planet rückwärts bewegen. In dieser Phase geraten vor allem Kommunikation, Technik, Reisen und Verträge ins Stolpern. Missverständnisse häufen sich, E-Mails verschwinden im digitalen Nirwana, Züge verspäten sich – und plötzlich steht das Gedankenkarussell nicht mehr still.Astrologisch steht Merkur für Sprache, Verstand und Austausch. Wird er rückläufig, zeigt sich das oft in Form von Denkblockaden, Kommunikationspannen oder technischen Aussetzern. Auch in der Planung oder bei wichtigen Entscheidungen kann es zu Verzögerungen kommen – nicht selten mit dem Gefühl, dass nichts so läuft wie gedacht. Ein rückläufiger Merkur lädt uns ein, innezuhalten. Alte Projekte überdenken, liegengebliebene Dinge aufarbeiten, sorgfältiger kommunizieren und sich bewusst Zeit für Entscheidungen nehmen – das sind die Stärken dieser Phase. Wenn man ohnehin ein relativ 'stabiles' Horoskop hat, insbesondere viel Erde (steht für Stabilität, Vernunft, Routine, Planung und Verlässlichkeit), dann haut einen so eine Phase nicht um. Wenn man, auf der anderen Seite, ohnehin ein leicht nervöser, verpeilter Typ ist, so wie ich, dann spielt einem der rückläufige Merkur schon gerne mal den einen oder anderen Streich. Mein Merkur ist im hochenergetischen Zeichen Widder, und im aufgeregten 9.Haus des Wissens, der Reisen und Horizonterweiterung. Das beschert meiner ruhigen und bedachten Stier-Sonne eine gehörige Portion Hektik, Nervosität und Aufgeregtheit. Ganz lustig, weil es nie langweilig wird, aber auch anstrengend. Das Zeichen, in dem euer Merkur steht, hat viel damit zu tun, wie ihr denkt, sprecht, euch in Beziehungen mit anderen vernetzt und was euch mental aktiviert. Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze): Ambitioniert, schnell involviert und unter Strom, das Leben wird gerne durch eine persönliche Brille gesehen. Begeisterungsfähig, aber auch etwas unpraktisch, wenig empathisch und ohne viel Abstand. Schütze kann etwas herausfordernd sein, da Glauben wichtiger ist als Wissen und man sich (zu) leicht von etwas begeistern kann und einem dann der nötige Abstand fehlt. Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock): Pragmatisch, vernünftig, zielorientiert, eher konservativ als abenteuerlustig. Analytisch und kritisch, weniger begeisterungsfähig oder kreativ. Merkur steht besonders günstig in Jungfrau, da er hier ins Detail gehen kann und alles kritisch durchleuchten. Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann): Kommunikativ, neugierig, umtriebig, kontaktfreudig und hat viele Ideen. Hier kommt einem besonders zu gute, dass man einen gewissen objektiven Abstand hat und verschiedene Standpunkte einnehmen kann. (Außer Wassermann, das kann etwas rechthaberisch werden...) In Zwillinge steht Merkur besonders günstig, weil man geistig immer wach ist und Ambivalenz aushalten kann. Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische): Eine emotionale Art, an das Leben heranzugehen. Gefühle, Ahnungen, Stimmungen und Fantasie machen hier den Alltag, die Kommunikation und das Miteinander bunt, aber es fehlt manchmal die Bodenhaftung. In Fische ist Merkur besonders herausfordernd, da man manchmal Realität und Fantasie nicht auseinander halten kann. In dieser Folge erzähle ich ein paar 'Döntjes' (wie man in Hamburg sagt) aus meinen Leben und wie mir der rückläufige Merkur den Alltag versalzen hat. Nur ein kleiner Vorgeschmack: Die Modenschau, auf die ich mich seit Monaten gefreut habe, ist ins Wasser gefallen (jedenfalls für mich!), warum mein PC nicht speichert, und warum es so schwierig ist, in Zürich ein Hotelzimmer zu buchen...

  24. 17

    Folge 17: Uranus bringt alles durcheinander

    Astromanie – Folge 17: Live aus London! In dieser Folge erzähle ich von meinem Vortrag an der Astrological Lodge of London über 'Eccentric Ladies', von der pikanten Episode aus dem Leben von Marie Antoinette und der Phimose ihres Mannes Louis VXI, und der Entdeckung von Uranus 1781. Warum markiert das Jahr 1781 nicht nur die Entdeckung des Planeten Uranus, sondern auch den Beginn einer völlig neuen Ära? Was hat das mit Marie Antoinette, ihrem 10. Haus, exzentrischen Perücken und der Aufklärung zu tun? Und wie verbindet sich das alles mit deinem eigenen Uranus im Horoskop?In dieser besonderen Folge von Astromanie nehme ich dich mit nach London – zu meinem Vortrag an der Astrological Lodge of London, die dieses Jahr 110 Jahre alt wird – und zugleich auf eine Reise in die Zeit des Umbruchs: ans Ende des 18. Jahrhunderts, zur Geburtsstunde der Moderne. Dort, wo nicht nur ein neuer Himmelskörper entdeckt wurde, sondern auch ein neues Menschenbild entstand.Du erfährst:Was astrologisch so besonders an der Entdeckung von Uranus istWas der Uranus von Marie Antoinette im 10. Haus bedeutet – und warum ihre öffentliche Rolle so besonders war, von ihrem exzentrischen Lebensstil bis zu ihrem tragischen Tod auf dem Schafott. Wie Uranus das klassische Weltbild gesprengt hat: vom Glauben an Gott zum Glauben an den VerstandWie sich historische Biografien astrologisch deuten lassen – am Beispiel von Marie Antoinette, skorpionisch, überfordert, missverstandenWas Aufklärung, Individualisierung und Demokratie mit Uranus zu tun habenWarum Uranus gerade heute, im Zeitalter von KI, kollektiver Verunsicherung und digitaler Überforderung wieder hochaktuell istUnd: wie du deinen eigenen Uranus im Horoskop besser verstehen kannst (z. B. im 2. Haus – wie bei mir)Dazu persönliche Eindrücke aus London, Reflexionen über Einsamkeit, Freundschaft, kulturelle Brüche – und natürlich ein bisschen Psychoanalyse mit Sternenstaub.🔭 Astrologie trifft Geschichte. Uranus trifft Dich.Wenn du tiefer einsteigen willst in die astrologische Bedeutung von Wandel, Freiheit, Brüchen, Individualität und geistigem Aufbruch – dann ist diese Folge wie für dich gemacht.📌 Inhaltlich vertiefend erfährst du außerdem:Warum Uranus kein „freundlicher“ Planet ist – aber ein notwendigerWie Marie Antoinette in ihrer Jugend gedemütigt wurde und warum ihr exzentrisches Verhalten eine psychologische Notwehr warWas Uranus mit dem Erwachen der modernen Demokratie zu tun hat – und warum „Ich denke, also bin ich“ eine astrologische Signatur trägtWie du in deinem Horoskop erkennst, wo du anders bist – und warum genau dort deine größte Kraft liegen kannWarum Uranus nicht nur für Umbruch steht, sondern auch für Klarheit, Wahrhaftigkeit und das Loslassen von falscher AnpassungWie astrologische Symbolik funktioniert – z. B. die Sonne mit dem Pfeil: Exzentrik als Bewegung nach außenWas die französische Revolution, die amerikanische Unabhängigkeit und künstliche Intelligenz gemeinsam habenWarum du mit Uranus lernen musst, auch „Ambivalenz“ auszuhalten – und warum das keine Schwäche, sondern Stärke istWie Astrologie helfen kann, das eigene Leben nicht als Schicksal, sondern als Einladung zur Entfaltung zu begreifen📚 Für alle, die mehr wollen:In meinem Shop findest du eine ausführliche Uranus-Masterclass, in der ich erkläre, wie du deinen Uranus in den Zeichen und Häusern deuten kannst – mit vielen Fallbeispielen, Geschichten und Tipps für deine persönliche Uranus-Kraft.🗺️ Außerdem: Im September startet meine Astro-Lounge wieder – melde dich für meinen Newsletter an und bleib auf dem Laufenden!💫 Wenn dir gefällt, was du hörst…✔️ Abonniere den Podcast auf Spotify, Apple Podcasts oder YouTube✔️ Hinterlasse mir eine Bewertung oder einen Kommentar – das hilft sehr!✔️ Teile die Folge mit Menschen, die Uranus im Horoskop haben – also mit allen 😄✔️Für Beratungen stehe ich jederzeit zur Verfügung, geh einfach auf meine Webseite

  25. 16

    Folge 16: Uranus in Zwillinge - Wake Up Call

    Uranus in Zwillinge – Der kosmische Weckruf in einer Welt im Umbruch. Was passiert, wenn der Planet der Umwälzungen, des technologischen Fortschritts und der plötzlichen Erkenntnisse in das Zeichen der Sprache, des Denkens und der Spaltung eintritt? Uranus wandert ab 2025 bis 2033 durch das Zeichen Zwillinge – ein Transit, der unser kollektives Denken verändern wird. Uranus steht für das Unerwartete, das Neue, das Radikale. Zwillinge steht für Austausch, Ambivalenz, Neugier – aber auch für Nervosität, mentale Zersplitterung und das Gefühl, in einem Dauerrauschen den eigenen Standpunkt zu verlieren. Wenn Uranus durch dieses Zeichen läuft, wird das Denken selbst zur Arena des Wandels.Ein astrologischer Streifzug durch die Geschichte vergangener Uranus-in-Zwillinge-Zyklen und zugleich ein psychologischer Blick auf das, was uns jetzt erwartet. Der Zweite Weltkrieg, die Reformation, der amerikanische Bürgerkrieg – all diese Epochen waren begleitet von Polarisierung, Wissensrevolution und ideologischen Bruchlinien. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der künstlichen Intelligenz. KI verändert, wie wir kommunizieren, arbeiten, lernen. Sie schreibt Texte, führt Gespräche, bewertet Inhalte – und wirft dabei die Frage auf: Wer sind wir, wenn Maschinen unsere Sprache imitieren?In den kommenden Jahren könnten viele Bereiche unseres Alltags von hybriden Mensch-Maschine-Systemen durchdrungen sein. Digitale Lernassistenten, automatisierte Kreativprozesse, synthetische Stimmen – was heute noch experimentell wirkt, könnte bald Alltag sein.Doch mit dieser Entwicklung wächst auch das Unbehagen. Besonders für jene, die nicht mit der digitalen Welt aufgewachsen sind. Viele erleben die rasante Veränderung als Entfremdung, als Kontrollverlust. Die Babyboomer-Generation, die das analoge Zeitalter noch in sich trägt, spürt die Lücke am deutlichsten. Das Gefühl, nicht mehr mitzuhalten, erzeugt Unsicherheit – aber auch Abwehr. Was bleibt menschlich, wenn Algorithmen bestimmen? Wer kontrolliert die Systeme? Wem gehört das Wissen, das aus Millionen von Datenströmen generiert wird? Und was passiert mit Empathie, Urteilskraft und Intuition, wenn immer mehr Entscheidungen von Maschinen gefällt werden? Uranus in Zwillinge bringt uns genau an diese Schnittstelle. Zwischen technologischem Fortschritt und geistiger Verantwortung. Das Ende der MeinungsflutEin weiterer Aspekt dieser Zeit: Die Erschöpfung durch Meinung. In einer Welt, in der alles kommentiert, bewertet und eingeordnet werden soll, wird es zur Zumutung, sich ständig positionieren zu müssen. Viele Menschen erleben die ständige Meinungsflut als Überforderung – und reagieren mit Rückzug.Nicht jede Entscheidung muss sofort getroffen werden. Nicht jedes Thema verlangt eine Meinung. Manchmal liegt die eigentliche Reife darin, Ambivalenz auszuhalten. Auch das ist Zwillinge-Energie – aber auf einer reiferen Stufe: die Fähigkeit, mit Widersprüchen zu leben, ohne sie sofort aufzulösen.Uranus in Zwillinge wird Themen wie Meinungsfreiheit, Informationspolitik, Bildungszugang und Sprachwandel in den Mittelpunkt rücken. Gleichzeitig erleben wir eine Radikalisierung des Diskurses. Die Reizschwelle sinkt, Lagerdenken nimmt zu. Was anders klingt, wird schnell als Bedrohung empfunden. Und doch zeigt die Geschichte: Gerade in solchen Spannungsfeldern entstehen neue Ideen, neue Bewegungen, neue Narrative.Auch astrologisch betrachtet ist diese Zeit hochgeladen. Das Trigon von Uranus zu Pluto in Wassermann verstärkt den Ruf nach geistiger Befreiung. Saturn und Neptun im Widder deuten auf eine Phase hin, in der auch die spirituelle Dimension von Erkenntnis neu gedacht werden muss. Was ist Wahrheit in einer Welt, in der Fakten zunehmend zur Interpretationssache werden?Was brauchen wir, um geistig gesund zu bleiben? Wie lernen wir, zwischen Reiz und Reaktion wieder Raum zu schaffen? Was bedeutet es, in einer Zeit der maximalen Vernetzung innerlich verbunden zu bleiben – mit sich selbst und mit der Welt?

  26. 15

    Folge 15: Neumond in Krebs - wie geht Melancholie?

    Melancholie ist kein Fehler im System – sie ist ein Zugang zu Tiefe, Erinnerung und seelischer Reifung. In dieser Folge von Astromanie tauche ich ein in die bewegten Wasser des Neumonds im Krebs, dem sensibelsten, verletzlichsten und zugleich nährendsten Neumond des Jahres. Der Krebs steht für Herkunft, Heimat, emotionale Sicherheit – und für das, was wir oft am tiefsten verdrängen: unsere Sehnsucht nach Geborgenheit.Ich spreche über die Kunst, sich melancholisch selbst zu begegnen – inspiriert von Marcel Proust, der in Auf der Suche nach der verlorenen Zeit eindrucksvoll beschreibt, wie eine getunkte Madeleine in Lindenblütentee eine Flut von Erinnerungen an seine Kindheit auslöst. Ein poetisches Beispiel dafür, wie Körper, Seele und Erinnerung miteinander sprechen – und unser inneres Zuhause wachrufen.Außerdem beziehe ich mich auf Fritz Riemanns "Grundformen der Angst", einen Klassiker der tiefenpsychologischen Persönlichkeitslehre. Riemann beschreibt vier Grundängste, denen vier Persönlichkeitstypen entsprechen – und jeder dieser Typen lässt sich astrologisch einem Element zuordnen. Besonders im Fokus dieser Folge: der depressive Typ, dem das Element Wasser entspricht.Der depressive Typ fürchtet nichts so sehr wie Verlassenwerden, Einsamkeit und emotionale Kälte. Er sehnt sich nach Verschmelzung, nach Zugehörigkeit und Geborgenheit – typisch für die Wasserzeichen Krebs, Skorpion und Fische. Doch diese Sehnsucht macht ihn auch verletzlich, abhängig von der Nähe anderer, oft unfähig, sich selbst ein sicherer Ort zu sein. Der Neumond im Krebs beleuchtet genau diese Dynamik: Wie kannst du dir selbst geben, was du früher nur im Außen gesucht hast?Zum Kontrast:Der schizoide Typ bei Riemann – astrologisch eher dem Element Luft zugeordnet – hat die entgegengesetzte Angst: die Angst vor zu viel Nähe, vor Vereinnahmung, vor dem Verlust des Ichs in der Beziehung zum Du. Diese Persönlichkeit braucht Abstand, Freiheit, Rückzug – aber auch sie leidet oft unter Isolation und innerer Leere.Beide Ängste sind verständlich – und sie zeigen: Nähe ist ambivalent. Der Krebs-Neumond lädt uns ein, nicht nur unsere Sehnsucht nach Nähe zu fühlen, sondern auch die Grenzen, die wir dafür brauchen. Zwischen Rückzug und Verbindung liegt der Ort, an dem wir uns selbst wirklich begegnen.Melancholie, Depression oder einfach traurig? – Die feinen Unterschiede.Ich unterscheide in dieser Folge klar zwischen Begriffen, die oft verwechselt oder vermischt werden:Melancholie – ein poetischer, tief gefühlter Seelenzustand. Sie kann sanft, still, sogar schön sein. Kein Krankheitsbild, sondern eine Stimmung, die Tiefe zulässt.Depression – eine ernstzunehmende psychische Erkrankung mit Gefühlen von Leere, Hoffnungslosigkeit und Erstarrung. Nicht romantisch. Nicht funktional.Traurigkeit – eine natürliche Emotion auf Verluste, Rückschläge, Wandlungsphasen. Oft vorübergehend.Weltschmerz – das Leid am Zustand der Welt, das Gefühl, mit der eigenen Sensibilität in einer zu rauen Realität zu leben.Enttäuschung – das schmerzhafte Ende einer Illusion, aber auch eine Chance zur Klarheit.Sehnsucht – ein kreativer Mangel, ein inneres Ziehen. Schmerzhaft, aber voller Leben.Diese inneren Bewegungen sind Teil des Wasserelements – und genau hier wirkt der Neumond im Krebs wie ein Spiegel: Wo verweigerst du dir Mitgefühl? Wo brauchst du Schutz, Trost, ein Zuhause in dir selbst?Der Neumond im Krebs lädt dich ein:Dich selbst neu zu bemuttern. Nicht durch Leistung oder Kontrolle – sondern durch Präsenz, Mitgefühl und das sanfte Annehmen deiner Tiefen. Wie fühlt es sich an, sich selbst Trost zu spenden? Wann wird Melancholie zu einem schöpferischen Raum statt einem lähmenden Zustand?Jetzt hören auf Spotify, YouTube & überall, wo es Podcasts gibt.#Astromanie #NeumondKrebs #PsychologischeAstrologie #Melancholie #FritzRiemann #GrundformenDerAngst #Sehnsucht #ElementWasser #AstrologiePodcast #InnereHeimat

  27. 14

    Folge 14: Sommersonnenwende - Der längste Tag bringt neue Impulse

    Willkommen zur 14. Folge von Astromanie, deinem astrologischen Wegweiser durch Licht und Schatten der Sternenzeit. Heute feiern wir ein besonderes kosmisches Ereignis: die Sommersonnenwende – der Moment, in dem die Sonne auf 0 Grad Krebs wechselt und damit astrologisch das zweite kardinale Zeichen betritt. Es ist der längste Tag des Jahres, voller Licht, Wärme und scheinbarer Fülle. Und doch beginnt genau jetzt ein leiser Abschied, denn von hier an werden die Tage langsam wieder kürzer.In dieser Episode spreche ich über die vielschichtige Bedeutung dieses Wendepunktes – astrologisch, seelisch und symbolisch.Der Eintritt der Sonne in das Zeichen Krebs ist nicht nur ein Kalenderdatum. Für viele beginnt jetzt eine emotional aufgeladene Zeit, in der Erinnerungen, Sehnsüchte und Fragen nach Geborgenheit besonders präsent sind. Ich teile mit dir, warum dieser Moment für mich persönlich immer auch ein Abschied ist – und gleichzeitig ein zartes Versprechen auf Innenschau, Heilung und Rückverbindung mit dem inneren Kind.Krebs ist kein einfaches Zeichen. Es steht nicht nur für Fürsorge, sondern auch für Bedürftigkeit, nicht nur für Geborgenheit, sondern auch für Rückzug. Das Krebs-Symbol zeigt zwei sich umschlingende Spiralen – oder Schalen – mit zwei „Eierchen“: Die eine Seite umsorgt, die andere zieht sich kindlich verletzt zurück. Diese emotionale Zwiespältigkeit prägt die Krebs-Zeit – und macht sie so tief bewegend.Der EinsiedlerkrebsWir sprechen auch über das Symboltier des Krebses – und warum der Einsiedlerkrebs astrologisch viel treffender ist als die bekannte Meereskrabbe. Der Einsiedlerkrebs trägt sein Haus auf dem Rücken, doch es ist gar nicht sein eigenes. Er sucht Schutz, passt sich an, wechselt seine Behausung, wenn sie zu eng oder zu durchlässig wird. Er bewegt sich seitlich, geht einen Schritt vor, zwei zurück – genau wie wir, wenn wir in alten Gefühlen stecken. Was können wir von ihm lernen? Und wie sieht emotionale Selbstfürsorge in unsicheren Zeiten wirklich aus?Die astrologischen Aspekte zur Sommersonnenwende 2025:Diese Sommersonnenwende kommt nicht allein – sie bringt intensive Planetenkonstellationen mit, die unsere Innenwelt stark beeinflussen:Sonne Konjunktion Jupiter auf 0 Grad Krebs – ein seltener Glücksaspekt! Erweitere dein Herz, vertraue deiner Intuition. Jupiter vergrößert, was die Sonne beleuchtet – ein perfekter Moment für neue emotionale Kapitel, für Heilung in Familiengeschichten und für Visionen, die aus dem Bauchgefühl wachsen.Sextil zu Mars in der Jungfrau – Tatkraft mit FeingefühlDiese Verbindung bringt Schwung in praktische Vorhaben. Es geht nicht um blindes Voranstürmen, sondern um präzises, achtsames Handeln. Eine wunderbare Energie, um Projekte zu ordnen, Routinen zu etablieren oder auch schlicht mehr Bewusstsein für den eigenen Körper und Alltag zu entwickeln.Quadrat zur Saturn-Neptun-Konjunktion im Widder – Realität trifft TraumDiese seltene Konstellation wirkt im Hintergrund schon jetzt – ein kosmischer Zwiespalt: Saturn will Grenzen, Strukturen und Verantwortung. Neptun will Auflösung, Verschmelzung, Entgrenzung. Im feurigen Widder stehen beide Planeten auf Anfang – und damit am Anfang eines kollektiven Ringens: Was ist echt? Was ist Illusion? Wo brauchst du klare Linien – und wo brauchst du Vertrauen ins Unsichtbare?Diese Folge lädt dich ein, dir selbst ein Stück näher zu kommen. Sie ist für alle, die sich nach Tiefe, Sinn und Orientierung sehnen – und die die Kraft astrologischer Symbolik lieben.Und noch etwas ganz Besonderes: Meine neue Webseite ist online!Du findest mich ab sofort unter www.astro-via.com – übersichtlich, inspirierend und voller Möglichkeiten:Buche ganz einfach eine persönliche Beratung.Melde dich bei meiner Astro-Lounge an – einer Übungsgruppe für alle, die sich weiterbilden und austauschen wollen.Im neuen Shop findest du zahlreiche Webinar-Aufzeichnungen und Masterclasses – sofort verfügbar und thematisch vielfältig.

  28. 13

    Folge 13: Vollmond in Schütze - Worüber darf ich mich noch freuen?

    Es ist soweit: Vollmond in Schütze, dem Zeichen des Enthusiasmus und der großen Pläne.

  29. 12

    Folge 12: Jupiter in Krebs - Zeit für große Gefühle

    JUPITER IN KREBS Warum Der Größte Planet Im Empfindsamsten Zeichen So Kraftvoll WirktJupiter gehört – zusammen mit Saturn – zu den sogenannten gesellschaftlichen Planeten. Anders als die persönlichen Planeten (Sonne, Mond, Merkur, Venus und Mars) wirkt er nicht nur auf unser individuelles Innenleben, sondern auf größere kollektive Themen: Sinn, Ethik, Weltanschauung, Gerechtigkeit. Jupiter ist der große Sinnstifter am Himmel – der Planet, der uns immer fragt: „Wozu das Ganze?“Mit seiner etwa einjährigen Verweildauer pro Tierkreiszeichen prägt Jupiter nicht nur Einzelhoroskope, sondern ganze Geburtsjahrgänge. Wer also im selben Jahr geboren wurde, teilt sich meist das Jupiter-Zeichen – und damit auch ein gemeinsames Wertegerüst, einen kollektiven Horizont, eine ähnliche Art, Sinn und Zugehörigkeit zu suchen.Sinn, Weitblick, Wachstum – Das Jupiter-PrinzipJupiter will nicht kleinlich sein – er denkt groß. Reisen, Philosophie, Spiritualität, Glaube, Bildung, Gerechtigkeit: das ist sein Terrain. Wo er im Horoskop steht, da wollen wir wachsen, lernen, ausweiten. Im Transit kann er Türen öffnen, Chancen bringen – aber auch dazu verleiten, es zu übertreiben oder in Wunschdenken zu verfallen.Seine Energie ist ansteckend und belebend. Er bringt Hoffnung, Vision, Perspektive – selbst wenn es mal unbequem wird. Jupiter ist der Optimist unter den Planeten. Und manchmal auch ein bisschen der Übertreiber.Vor Dem Krebs: Jupiter Im Zwillinge-ExilBevor Jupiter 2025 in den Krebs eintritt, durchläuft er die Zwillinge – und dort befindet er sich astrologisch im Exil. Warum? Weil sein Domizil das Zeichen Schütze ist – das gegenüberliegende Zeichen. Im Schützen kann Jupiter frei strahlen: philosophisch, tief, zielgerichtet. In den Zwillingen dagegen – einem luftigen, schnellen, reizüberfluteten Zeichen – verliert er sich leicht.Zwillinge liefern Information statt Erkenntnis, Reiz statt Tiefe, Netzwerk statt Heimat. Jupiter wirkt hier wie ein Lehrer in einer TikTok-Schleife – immer interessiert, aber nie wirklich erfüllt. Viel Bewegung, wenig Verwurzelung. Im Krebs darf er endlich durchatmen.Warum Jupiter In Krebs erhöht IstIn der klassischen Astrologie gilt Jupiter im Krebs als erhöht – eine Art astrologischer Ehrenplatz. Hier kann er seine Prinzipien besonders stimmig entfalten. Warum das so ist? Jupiter im Krebs ist spirituelle Weisheit mit Herz. Kein kalter Dogmatiker, sondern ein seelischer Lehrer. Statt zu predigen, hört er zu. Statt zu urteilen, umarmt er. Hier gedeiht eine Ethik, die aus Empathie entsteht. Eine Hoffnung, die nährt. Eine Sinnsuche, die nicht trennt, sondern verbindet.2025: Jupiter In Krebs Im Quadrat Zu Saturn-NeptunDoch 2025 wird kein reines Wohlfühljahr. Denn kaum hat Jupiter sich im Krebs eingerichtet, gerät er in eine Quadratur zu Saturn und Neptun – und das gleich am Anfang des Widders. Diese Konstellation bringt Spannung zwischen emotionaler Sicherheit (Jupiter im Krebs) und dem radikalen Neuanfangsdrang von Saturn und Neptun im feurigen Widder.Saturn in Widder verlangt: Jetzt handeln. Verantwortung übernehmen. Grenzen setzen. Und zwar nicht morgen, sondern sofort.Neptun in Widder wiederum vernebelt diesen Impuls. Es ist, als wolle man entschlossen loslaufen – und tappt doch im Nebel. Identitätsfragen, diffuse Ideale und die Angst vor Selbstverlust vermischen sich.Jupiter im Krebs steht diesem Druck mit einem tiefen Wunsch nach Rückbindung und Trost gegenüber. Die Spannung zeigt sich in Fragen wie:– Wie kann ich wachsen, ohne mich zu verlieren?– Wie finde ich Sicherheit, ohne der Veränderung auszuweichen?– Wie halte ich an meinen Wurzeln fest, ohne meine Zukunft zu blockieren?Fazit:Jupiter im Krebs lädt uns ein, die Welt nicht nur mit dem Verstand zu begreifen, sondern mit dem Herzen. Seine Energie wirkt nährend, heilend, verbindend. Und gerade in stürmischen Zeiten erinnert er uns daran, dass echtes Wachstum dort beginnt, wo wir uns sicher fühlen – bei uns selbst.

  30. 11

    Folge 11: Neumond in Zwillinge - Einmal tief Luft holen

    Neumond in Zwillinge, Trigon rückläufiger Pluto und Sextil Neptun. Eine Chance auf mentale und emotionale Versöhnung.

  31. 10

    Folge 10: Saturn in Widder - Der Sprung über die kosmische Spalte

    Es ist so weit: Saturn hat den Sprung über die kosmische Spalte zwischen 29° Fische und 0° Widder geschafft und befindet sich jetzt auf heißem, ungeduldigem Terrain. Ob das gut gehen kann? Willkommen zur zehnten Folge von "Astromanie"! Ich bin in Champagnerlaune und warte auf euch mit einem Deepdive in die Welte von Saturn – den Planeten der Reife. Am 25. Mai ist er von den Fischen in den Widder übergetreten. Das klingt nach Aufbruch, ist astrologisch aber eine Reibung: Saturn prüft, der Widder prescht vor. Diese Folge beleuchtet den Übergang, das Drei-Stufen-Modell des Saturns und die Bedeutung seiner Zyklen für unsere Biografien.Die kosmische Spalte: Von Fische zu WidderFische symbolisieren Auflösung. Ein Planet auf 29 Grad Fische steht oft in einer Zwischenwelt. Saturn, ohnehin kein Freund von Chaos, fühlt sich hier unwohl. Kaum angekommen, muss er in den Widder springen – das Zeichen des Anfangs. Doch dort ist er im Exil. Widder will handeln, Saturn zögern. Es kracht.Saturns BedeutungSaturn braucht etwa 29 Jahre für den Tierkreis und verweilt zweieinhalb Jahre pro Zeichen. Er strukturiert unser Leben – nicht generationenprägend, aber überpersönlich.Das Drei-Stufen-ModellErduldung: Saturn wird im Außen erlebt – als Autorität, Grenze, Verlust. Wie bei Marilyn Monroe, deren Mutter psychisch krank war und ein Vater fehlte.Überkompensation: Man versucht, durch Leistung zu genügen. Doch Selbstwert, der von Anerkennung abhängt, bleibt fragil.Integration: Saturn wird zur inneren Stimme, die sagt: Du musst es nicht allein schaffen. Hol dir Hilfe. Sorge für dich.SaturnzyklenDie erste Saturnrückkehr um das 29. Lebensjahr bringt die erste große Standortbestimmung. Die zweite – mit ca. 58 – fordert uns erneut: War es das Leben, das ich führen wollte?Aktuell stehen zwei Jahrgänge vor ihren Saturnrückkehr-Punkten: 1996–98 (erste Rückkehr), 1967–69 (zweite Rückkehr).Saturn im WeltgeschehenSaturn wirkt auch kollektiv. In Fische herrschte zuletzt viel Ambivalenz. Fische ist das Zeichen des Glaubens, der Flucht, aber auch der Verschwörung. Saturn hat diese Themen sichtbar gemacht.Im Widder geht es um Durchsetzung, Ego, Aktion. Doch Saturn will Struktur statt Eile. Das Spannungsfeld: Mut oder Rücksichtslosigkeit? Individualismus oder Verantwortung? Die kommenden Monate fordern Klarheit.Saturn als innere InstanzEr hilft, innere Stabilität zu entwickeln – ein "Notstromaggregat", das in Krisen anspringt. Diese innere Autorität ist leise, aber verlässlich. Sie wächst mit der Erfahrung.Ein Blick vorausAm 1. September 2025 kehrt Saturn noch einmal rückläufig in die Fische zurück. Am 14. Februar 2026 dann endgültig in den Widder. Eine Zeit der Prüfung, aber auch der Neujustierung.FazitSaturn ist kein Planet der Geschenke, aber einer der Tiefe. In Widder konfrontiert er uns mit dem Mut zur Verantwortung. Nicht für andere. Für uns selbst – und mit Blick auf die Folgen.Wo steht euer Saturn? Welche Stufe lebt ihr?Danke fürs Zuhören – bis zur nächsten Folge von Astromanie!

  32. 9

    Folge 9: Astrologisch vielschichtig - die vielen Gesichter der Zwillinge

    Astrologisch vielschichtig: Die vielen Gesichter der Zwillinge Warum begegnen mir eigentlich ständig Zwillinge? Diese Frage stelle ich mir nicht zum ersten Mal – und vielleicht hast du selbst auch das Gefühl, dass bestimmte Sternzeichen wie magisch immer wieder in deinem Leben auftauchen. In dieser Folge von Astromanie geht es nicht nur um das Sternzeichen Zwillinge, sondern auch um die Frage, warum manche Energien uns im Außen begegnen, obwohl sie im eigenen Horoskop kaum vorhanden sind.Einzelgänger im Horoskop: Wenn ein Element fehltIn der psychologisch-astrologischen Deutung spricht man von sogenannten Einzelgängern im Horoskop – das sind Planeten, die allein in einem bestimmten Element stehen, während die anderen Elemente stark über- oder unterrepräsentiert sind. Wer zum Beispiel kaum Luft im Horoskop hat, aber einen einsamen Merkur in den Zwillingen, erlebt das Thema „Luft“ oft nicht durch sich selbst, sondern über andere Menschen. Es ist, als ob das Leben sagt: Du brauchst Luft zum Atmen – hier, bitte schön, ein Zwilling.Und plötzlich sind sie da: gesprächig, witzig, flatterhaft, neugierig – und bringen genau das mit, was man selbst manchmal zu wenig integriert hat.Was ist eigentlich typisch Zwillinge?Zwillinge sind das erste Luftzeichen im Tierkreis und stehen für Beweglichkeit, Sprache, Neugier und das Bedürfnis, die Welt mental zu erfassen. Sie sind Meister der Verbindung – zwischen Gedanken, Menschen, Themen und Welten. Doch gerade diese Beweglichkeit wird oft mit Oberflächlichkeit verwechselt. Was viele nicht sehen: Hinter der Leichtigkeit verbirgt sich nicht selten ein tiefer innerer Widerspruch. Zwillinge wollen alles wissen – und manchmal am liebsten gleichzeitig. Entscheidungen fallen schwer, weil die Gegensätze so verlockend sind. Die Angst, etwas zu verpassen, kann zur Lebenshaltung werden. Und doch: Genau diese Ambivalenz macht sie so faszinierend.Ambivalenz – was soll das eigentlich?Ambivalenz bedeutet, zwei gegensätzliche Impulse gleichzeitig zu erleben. Nähe und Distanz, Freiheit und Verbindung, Neugier und Rückzug. Für viele Zwillinge ist das kein Ausnahmezustand, sondern Alltag. Psychologisch betrachtet ist Ambivalenz ein Zeichen von Reife, denn sie zeigt, dass jemand Widersprüche aushalten kann. Es ist kein Mangel an Klarheit, sondern der Versuch, Komplexität nicht vorschnell zu glätten. Ambivalenz hat ihren Preis – sie kann unruhig machen, zerrissen, unentschlossen. Humor – eine Maske oder Medizin?In der astrologischen Praxis fällt oft auf: Zwillinge haben Humor. Und zwar nicht nur den leichten, unterhaltenden – sondern auch den scharfen, ironischen, bisweilen sarkastischen. Psychologisch gesehen ist Humor ein Abwehrmechanismus, eine elegante Art, Schmerz, Unsicherheit oder emotionale Tiefe zu umkreisen, ohne sich ganz hineinzubegeben. Manchmal wird Humor zur Tarnung – oder zur Brücke.Gerade bei Zwillingen kann Humor beides sein: ein Ventil, um nicht zu ertrinken – und ein Schutzschild gegen das, was unter der Oberfläche lauert. Wer lacht, lenkt den Blick – oft auch von sich selbst weg.Marilyn Monroe: Das Glitzern und der AbgrundEin klassisches Beispiel für die Ambivalenz des Zwillinge-Prinzips ist Marilyn Monroe, geboren mit Sonne in den Zwillingen, Aszendent Löwe und einem Neptun im ersten Haus. Ihr Auftreten war strahlend, glamourös, kontrolliert – und gleichzeitig zutiefst durchlässig. Der Mond im Wassermann zeigt emotionale Unabhängigkeit, aber auch eine tiefe Vereinsamung. Ihre Venus-Chiron-Konjunktion spricht von einer verwundeten Weiblichkeit, die gleichzeitig idealisiert und verletzt wurde.Boy George: Stimme, Stil und SelbstinszenierungEin weiteres Beispiel ist Boy George, ebenfalls Zwillinge-Sonne, mit Aszendent Stier und einem Neptun genau auf dem Deszendenten – also in der Begegnung mit dem Gegenüber. Hier zeigt sich ein starker Wunsch nach Verschmelzung, nach Ideal, nach etwas, das jenseits der Oberfläche liegt.

  33. 8

    Folge 8: Vollmond in Skorpion - Bitte anschnallen

    Es ist an der Zeit, Revue passieren zu lassen über die letzen 2 Wochen, sprich: Neumond-Phase.

  34. 7

    Folge 7: Neumond in Stier - Etwas brodelt unter der Oberfläche

    Neumond in Stier – Sanft wie ein Flüstern, stark wie ein BebenWenn der Himmel sein Licht zurückhält, beginnt die stille Arbeit der Seele.Der Neumond im Stier am 27. April 2025 lädt uns ein, tief in uns hineinzuhorchen – und die leisen Kräfte zu spüren, die unter der Oberfläche wachsen.Sanft wie ein Flüstern beginnt dieser Zyklus – und doch ist da ein Beben, das ganze Landschaften unseres Lebens verschieben kann.In dieser Folge tauchen wir ein in die uralte Magie des Neumondes.Wir reisen zu den Zikkurats von Babylon, zu den stillen Flüssen Indiens, zu den Sternenkalendern der Maya und den heiligen Ritualen an griechischen Wegkreuzungen.Über alle Kulturen hinweg war der Neumond mehr als ein astronomisches Ereignis: Er war eine Schwelle. Eine Einladung, die eigenen Wurzeln zu prüfen – und sich auf das Unsichtbare einzulassen.Heute, in einer Welt, die kaum noch still wird, berührt uns der Neumond vielleicht leiser – aber nicht weniger kraftvoll.Der Stier-Neumond steht normalerweise für Erdung, Beständigkeit, sanftes Wachsen.Doch diesmal tragen wir ein großes, brodelndes Quadrat mit uns: Mars, Pluto und Lilith tanzen um den Neumond, in den fixen Zeichen Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann.Es ist ein kosmisches Tauziehen zwischen Sicherheit und Wandel.Eine Spannung, die danach verlangt, nicht nur etwas Neues zu säen – sondern den Boden tief aufzubrechen.Wir sprechen über die innere Ungeduld, die dieser Neumond anheizen kann.Über die stillen Machtfragen, die Pluto aufwirbelt.Über die wilde, ungezähmte Wahrheit, die Lilith aus unseren Tiefen hervorlockt.Ich lade dich ein, mit mir gemeinsam hinzulauschen: • Wo hältst du noch fest, obwohl etwas Neues längst wachsen will? • Wo versuchst du, Sicherheit zu bewahren – obwohl deine Seele längst aufgebrochen ist? • Und was will im Schutz der Dunkelheit in dir entstehen?Dieser Neumond wirkt weit über die nächsten Tage hinaus.Er legt den Samen für Entwicklungen, die sich bis zum nächsten Vollmond – und darüber hinaus – entfalten.Was heute als kaum hörbares Flüstern beginnt, kann zu einer Kraft werden, die dein Leben neu ausrichtet.In dieser Folge erfährst du: • Die spirituelle und kulturelle Bedeutung des Neumonds in verschiedenen Weltkulturen • Warum der Mond im Stier astrologisch „erhöht“ ist – und was das normalerweise bedeutet • Warum dieser Neumond so anders ist als sonst • Wie das große Quadrat in den fixen Zeichen unsere Themen verschärft • Welche Fragen du dir jetzt stellen kannst, um bewusst durch diese intensive Zeit zu gehen • Und welches kleine Ritual dir helfen kann, deine neue Saat zu setzenNeumond heißt nicht nur Neuanfang.Neumond heißt: Ehrlich hinschauen. Tief graben. Loslassen, was nicht mehr trägt.Und dann – mit wachem Herzen – das Neue einladen.Ich freue mich, wenn du mit mir gemeinsam diese Schwelle betrittst.Still wie ein Flüstern.Stark wie ein Beben.Willkommen zur Astromanie-Folge zum Stier-Neumond 2025.

  35. 6

    Folge 6: Warum der Stier vier Mägen hat

    Oster-Edition oder warum eine Kuh vier Mägen hat – Astrologische Gedanken zum StierHerzlich willkommen zur Oster-Edition meines Podcasts – und zur Geburtstagsfolge, denn der 20. April ist mein Wiegenfest. Was liegt da näher, als meinem Sonnenzeichen Stier eine ganze Folge zu widmen?Der Stier ist das zweite Zeichen im Tierkreis – und in vielerlei Hinsicht eine Reaktion auf den ungestümen Widder. Während dieser mit vollem Elan voranprescht, zieht es der Stier vor, innezuhalten. Ruhig, gemächlich, sinnlich, traditionsbewusst und auf Erhalt ausgerichtet, möchte er vor allem eines: in Frieden gelassen werden.Eine Kuh hat vier Mägen und nimmt sich viel Zeit für das Wiederkäuen – ein schönes Sinnbild für die Art, wie der Stier Eindrücke verarbeitet: langsam, gründlich und nachhaltig. Er hängt an Vertrautem, liebt Wiederholungen, die andere langweilen, und erfreut sich an Gewissheiten. Eindrücke, Beziehungen und Orte brennen sich tief in seine Erinnerung ein – nicht oberflächlich, sondern körperlich, sinnlich, dauerhaft.Der Stier möchte besitzen – und behalten. Nicht aus Gier, sondern aus einem tiefen Bedürfnis nach Sicherheit. Dahinter steht eine Angst vor Verlust, die ihn zögern lässt, sich zu verändern. Manchmal wehrt er sich hartnäckig gegen Wandel, gegen das Loslassen. Normalerweise sanft wie Ferdinand, der unter einem Baum sitzt und an einer Butterblume schnuppert, kann er zum wilden Stier werden, wenn man ihn drängt oder ihm etwas Liebgewonnenes nimmt.Ich erinnere mich an eine Szene aus meiner Kindheit: Meine Mutter warf einen leeren MonCheri-Karton weg, den sie für Müll hielt. Was sie nicht wusste – ich hing an diesem Karton. Mein Ausbruch war heftig und unverständlich für alle. Aber so funktioniert der Stier: er identifiziert sich mit dem, was er besitzt, berührt, riecht, schmeckt. Und er hängt an Erinnerungen.In Fritz Riemanns psychologischem Klassiker Grundformen der Angst wird der zwanghafte Persönlichkeitstyp beschrieben – als jemand, der Struktur, Verlässlichkeit, Ordnung braucht. Genau dieser Typ ist astrologisch dem Erdelement zugeordnet – dem Element des Stiers. Ihm gegenüber steht im Achsenkreuz der histrionische Typ: feurig, reizoffen, stets auf der Suche nach dem Neuen. Ein Bild für den Widder.Ich bin ein Mischwesen aus beiden Polen. Mein innerer Widder will am liebsten alles gleichzeitig und sofort. Mein innerer Stier hingegen sortiert, wägt ab, sagt Nein zu acht von zehn Ideen – und sorgt damit dafür, dass überhaupt etwas Substanzielles entsteht. Ein innerer Dauerkonflikt zwischen Enthusiasmus und Realitätssinn, zwischen Neuanfang und Beharrung.Einer meiner liebsten Stiere ist Salvador Dalí. Neben der Sonne hatte er auch Merkur, Venus und Mars im Stier. Seine Bilder – oft verankert in Kindheitserinnerungen und Landschaften seiner Heimat – sind durchdrungen von stierischer Symbolik: konkret, körperlich, sinnlich, und doch streng komponiert. Denn seine Stier-Planeten standen im Quadrat zu Saturn. Gleichzeitig war Dalí ein hochsensibler Krebs-Aszendent – was ihn zusätzlich verletzlich, kindlich, ja fast durchlässig machte.In dieser Folge geht es um Erinnerung, Besitz, das Bedürfnis nach Konstanz – und um die Reibung, die entsteht, wenn das Leben Veränderung verlangt. Der Stier bewahrt, aber er muss lernen, dass wahres Bewahren nicht immer am Festhalten hängt.Ich lade dich ein, mit mir in diese stierische Tiefe einzutauchen: über persönliche Geschichten, psychologische Typenlehre und astrologische Symbolik. Vielleicht entdeckst du in deinem eigenen Horoskop einen inneren Wiederkäuer – oder einfach die stille Freude an Dingen, die bleiben dürfen.Viel Freude bei dieser besonderen Folge von Astromanie – schön, dass du dabei bist.

  36. 5

    Folge 5: Zurück in die Zukunft: Merkur wieder direktläufig, und was habe ich davon?

    Merkur direkt – was jetzt anders läuftWenn Merkur direktläufig wird, atmen viele erst mal auf. Die gefühlt endlosen Missverständnisse, technischen Pannen und Kommunikationswirrwarrs scheinen endlich ein Ende zu haben. Doch was heißt das eigentlich genau – Merkur wird direktläufig? Und warum ist es wichtig, nicht nur diesen Tag im Kalender rot anzustreichen, sondern auch zu wissen, wann Merkur wieder den Punkt erreicht, an dem seine Rückläufigkeit begonnen hat?Lass uns gemeinsam Ordnung ins Chaos bringen – und ganz nebenbei herausfinden, warum Menschen mit einem rückläufigen Merkur im Geburtshoroskop oft die interessantesten Denker:innen sind.Was heißt eigentlich rückläufig – und was direkt?Aus unserer Perspektive auf der Erde scheint Merkur sich manchmal rückwärts zu bewegen – eben rückläufig zu sein. Natürlich läuft er in Wirklichkeit ganz brav seine Bahn um die Sonne, aber aus unserem Blickwinkel entsteht diese optische Täuschung. Und genau das ist astrologisch spannend: Denn rückläufige Planeten gelten symbolisch als nach innen gewandt. Sie fordern uns auf, innezuhalten, zu reflektieren, zu hinterfragen.Wenn Merkur rückläufig ist, läuft Kommunikation nicht so linear ab. Pläne ändern sich, Informationen fehlen oder tauchen plötzlich wieder auf. Alte Themen klopfen an die Tür, E-Mails verschwinden im Nirwana, und Missverständnisse sind an der Tagesordnung. Es ist eine Zeit für Revue, nicht für Premiere.Wird Merkur dann wieder direktläufig, kehrt die Energie nach außen zurück. Gedanken klären sich, Gespräche kommen wieder in Fluss, Entscheidungen fühlen sich leichter an. Doch: Der Wechsel von rück- zu direktläufig passiert nicht schlagartig – hier kommt der Begriff „stationär“ ins Spiel.Stationär: Der kosmische StillstandBevor Merkur seine Richtung ändert, wird er stationär – das heißt, er steht astrologisch für einen Moment scheinbar still. Dieser Tag ist energetisch besonders aufgeladen: Es ist, als ob der Kosmos die Luft anhält. Wir auch. Denn genau hier liegt eine Art Wendepunkt – manchmal auch ein Entscheidungspunkt.Die stationäre Phase ist wie ein neuralgischer Punkt im Zyklus: Noch ist nicht alles geklärt, aber die Richtung wechselt. Es lohnt sich, diesen Tag bewusst zu erleben. Vielleicht fällt dir plötzlich etwas Entscheidendes ein, oder du merkst, dass ein Knoten platzt. Gleichzeitig kann man sich an diesem Tag auch erschöpft fühlen – weil unser Geist neu sortiert.Der sogenannte Shadow – und warum du auf den „alten“ Gradbereich achten solltestNoch ein Trick für Fortgeschrittene: Der Moment der Direktläufigkeit ist nicht das Ende der Merkur-Story. Denn Merkur läuft nach seinem Richtungswechsel erstmal durch die Grade zurück, die er während seiner Rückläufigkeit schon einmal durchquert hat – das nennt man den „Shadow“ oder Schattenbereich.Erst wenn Merkur diesen Gradbereich endgültig verlassen hat, ist das Kapitel wirklich abgeschlossen. Es ist wie eine zweite Durchsicht, ein finales Lektorat: Was beim ersten Mal holprig lief, kann jetzt geglättet werden. Besonders spannend ist daher der Tag, an dem Merkur den Grad erreicht, an dem er direktläufig wurde – denn ab da beginnt wirklich neues Terrain. Erst dann lohnt es sich, Neues zu starten, Verträge zu unterschreiben oder größere Entscheidungen zu treffen.Und was ist mit rückläufigem Merkur im Geburtshoroskop?Für Menschen mit rückläufigem Merkur in der Radix – also im Geburtshoroskop – fühlt sich die rückläufige Phase oft gar nicht so störend an. Im Gegenteil: Manche berichten, dass sie in diesen Phasen besonders klar denken oder besser schreiben können. Warum? Weil ihre Denkwelt sowieso eher introspektiv funktioniert. Diese Menschen denken anders – oft tiefer, komplexer, unkonventioneller. Sie brauchen manchmal länger, um sich zu äußern, weil sie innere Schleifen drehen. Dafür sind ihre Gedanken durchdacht, oft originell und auf eine stille Art radikal. Diese Menschen zweifeln nicht nur – sie wollen zweifeln, weil sie so die Welt besser verstehen.

  37. 4

    Folge 4: Widder ist nicht gleich Widder

    Big Three, Big Energy – Sonne, Aszendent, Mond bei unseren Widder-Held:innenJeder von uns hat sie: die „Big Three“ – Sonne, Aszendent und Mond. Sie bilden das Fundament unseres astrologischen Profils. Die Sonne zeigt, wo wir strahlen wollen, der Aszendent, wie wir auf andere wirken und durchs Leben gehen. Und der Mond? Der verrät, was unsere Seele braucht, um sich sicher zu fühlen. Heute tauche ich ein in vier faszinierende Persönlichkeiten, die alle eines gemeinsam haben: Sonne im Widder – das Zeichen des Neubeginns, des Kampfes, des Lebensmuts. Aber wie sehr unterscheiden sich ihre Wege, je nachdem, wie Aszendent und Mond mitmischen…Hans Rosenthal – der stille Kämpfer mit dem ansteckenden LächelnAm 2. April wäre er 100 Jahre alt geworden: Hans Rosenthal, der mit Dalli Dalli Fernsehgeschichte schrieb. Kaum jemand ahnt, welch dunkle Kapitel sein Leben prägten. Als jüdischer Junge überlebte er die NS-Zeit versteckt in einem Gartenhäuschen, verlor seine ganze Familie. Und trotzdem: Er wurde zur Symbolfigur der guten Laune. Sonne-Venus-Konjunktion im Widder – das ist pure Lebenslust, ein Charme, der ansteckt. Aber der Aszendent in der Jungfrau zeigt: Rosenthal war ein Perfektionist. Hinter der Bühne lief alles präzise, strukturiert, fast pedantisch. Und dann der Mond in Krebs – das Bedürfnis nach Nähe, Geborgenheit, Familie. Kein Wunder, dass er zeitlebens eine tiefe Dankbarkeit gegenüber den Menschen empfand, die ihm in seiner Kindheit geholfen haben. Widder-Energie ja – aber mit Herz und Tiefgang.Agnetha Fältskog – die schöne Stimme, die verstummteWir alle kennen sie als Teil von ABBA: Agnetha mit der kristallklaren Stimme, der blonden Mähne, dem geheimnisvollen Blick. Ihre Sonne steht in Widder im 9. Haus – da will man raus in die Welt, sich ausdrücken, etwas bewegen. Doch da ist diese Opposition zu Neptun – der Nebel, der Zweifel, das Gefühl von Überforderung. Sie musste fliegen, obwohl sie panische Angst davor hatte. Sie war von ihren Kindern getrennt, auf Tourneen, in Fernsehstudios. Ihr Aszendent im Löwen ließ sie glänzen, oft auch sexy inszeniert – aber mit Pluto dort: Das Rampenlicht war für sie auch Zwang. Der Mond in Skorpion spricht Bände. Emotionaler Rückzug, tiefes Misstrauen, eine verletzliche Seele. Nach ABBA sprach sie jahrelang kein Englisch mehr. Und sang nicht. Ihr inneres Kind hatte genug. Die Widder-Sonne wollte etwas wagen – aber ihre Big Three zeigen auch: Mut ist manchmal der Mut zum Rückzug.Lady Gaga – Mars meets MythosSie polarisiert wie kaum eine andere: Lady Gaga, die sich ständig neu erfindet. Sonne in Widder, Aszendent Steinbock – eine Mischung aus impulsivem Vorwärtsdrang und knallharter Selbstkontrolle. Sie ist Unternehmerin, Stil-Ikone, Aktivistin. Aber der wahre Kern liegt im Mond – bei ihr in Skorpion, eng bei Pluto, ganz oben am MC. Das ist Seelentiefe, die sich öffentlich entlädt. Ihre Kunst ist Katharsis. Sie zeigt ihre Narben, ihre Stärke – aber nichts davon ist Pose. Die Big Three bei ihr sind wie eine Heldenreise: vom verletzten Kind zur selbstbestimmten Amazone. Gaga nutzt die Widder-Energie nicht nur, um durchzubrechen, sondern auch, um anderen Mut zu machen, besonders für die LGTBQ-Community. Joschka Fischer – der Rebell mit BodenhaftungEr war das Enfant Terrible der Grünen, ein politischer Querkopf mit Boxhandschuhen im Herzen. Doppel-Widder – Sonne und Aszendent – da trifft Feuer auf Feuer. Joschka Fischer wollte nicht nur verändern, er musste. Der Mond in Stier zeigt aber auch: Er brauchte Sicherheit, Genuss, Stabilität. Seine Jo-Jo-Figur war Ausdruck genau dieses Spannungsfelds. Und dann die Mars-Saturn-Pluto-Konjunktion im Löwen – im 5. Haus: enorme Willenskraft, aber auch kreative Zerstörung. Wer Fischer unterschätzte, wurde überrollt. Doch hinter dem Protestler steckte ein Mensch mit Prinzipien und emotionaler Tiefe. Er wollte etwas aufbauen.#astropodcast #martinsebastianmoritz #astrologie #astrologie2025 #astrologielernen #astrologiepodcast #widder

  38. 3

    Folge 3: Neptun in Widder - Volle Wucht in eine Nebelwand

    Nachdem wir uns erst kürzlich eingrooven mussten mit Pluto in Wassermann, gilt es ab dem 30. März ein weiteres dickes Brett zu bohren. Neptun, der mysteriöse Meeresgott und Planet der Sehnsucht, Verwirrung, Idealisierung und Sublimierung, wechselt von Fische in den streitbaren Widder. In dieser Folge mache ich mit euch einen Ausflug in die Vergangenheit, damit wir besser für die Gegenwart und Zukunft gerüstet sind. Neptun, der rund 14 Jahre in einem Tierkreiszeichen verweilt, war das letzte Mal von 1861 bis 1875 im Widder. Eine spannende, wenn auch äußerst kriegerische Periode in der Geschichte. Otto von Bismarck (ein Widder übrigens) erzwang die Gründung des Deutschen Reiches, indem er Preußen in die Kriege gegen Dänemark, Österreich und Frankreich führte. Gleichzeitig gründete Garibaldi den italienischen Staat, wie wir ihn heute kennen. In den USA tobte der Bürgerkrieg, in dem Süd- gegen Nordstaaten um die Frage, ob man Sklaven halten darf, kämpften. Darwin warf die These auf, dass die Welt nicht von Gott geschaffen wurde, sondern das Ergebnis eines langen, unpersönlichen Evolutionsprozesses sei. Neptun bringt in jedem Zeichen kollektive Themen der Auflösung, Sinnsuche und Vision auf eine neue Frequenz. In Fische, seinem eigenen Zeichen, ging es die letzten 14 Jahre viel um spirituelle Themen, um Mitgefühl, Opfermythen, Grenzenlosigkeit – aber auch um Fake News, Eskapismus, Suchtverhalten und die Aufweichung von Realität.Mit dem Wechsel in den Widder wird es kämpferisch. Neptun in Widder bringt paradoxerweise eine Art spirituellen Krieg. Der Kampf für oder gegen Ideale. Der Wunsch, sich für ein höheres Ziel zu opfern. Aber auch: aggressive Vernebelung, ideologische Verzerrung, religiöser FanatismusWenn Neptun das Zeichen wechselt, ändert sich die Art, wie ganze Generationen träumen, leiden, sich hingeben und verlieren. In Widder wird diese Hingabe konfrontativ, direkt, oft ungeduldig. Die Visionen können revolutionär sein, aber auch unrealistisch, impulsiv oder zerstörerisch. Ein Blick zurück in die letzte Periode von Neptun in Widder 1861 - 1875 zeigt deutlich: Neptun in Widder fällt in eine Zeit dramatischer Verwerfungen. Irland war besonders betroffen: In den Jahren zuvor hatte die sogenannte Kartoffelkrise das Land erschüttert. Millionen litten unter Hunger, hunderttausende starben. Die Folgen reichten bis in die Zeit von Neptun in Widder hinein. Massenauswanderung in die USA und die Suche nach einem neuen Zuhause, oft getrieben von Hoffnung und Not gleichermaßenHeute erleben wir erneut Migrationsbewegungen – durch Kriege, Klimakatastrophen, politische Instabilität. Und wieder spielt Wasser eine Rolle. Überschwemmungen, steigender Meeresspiegel, Flüchtlingsboote und eine neue Art von „Kartoffelfäule“: nicht durch Pilze, sondern durch ein System, das an Grenzen zerbricht. Neptun steht für das kollektive Unterbewusste – im Widder aber bricht dieses Unterbewusste plötzlich hervor, mit einer Wucht, die erschüttert. Auch in der Wirtschaft zeigt sich das durch den Übergang von Vision zu Illusion, Rezessionen und Inflationen. Neptun in Widder fragt uns: Wofür kämpfst du wirklich? Was ist Illusion, was ist deine Wahrheit? Und wie gehst du damit um, wenn sich die Realität plötzlich wie Wasser zwischen den Fingern auflöst?Auch aktuelle Themen wie die Aufweichung der Wahrheit durch Deep Fakes, Verschwörungserzählungen und gezielte Desinformation sind Ausdruck dieser Energie. Ein Beispiel dafür ist Donald Trump: Er wurde unter Neptun in Fische zur Projektionsfläche für kollektive Sehnsüchte und Ängste. Mit Neptun in Widder wird sich zeigen, wie diese Illusionen kippen oder sich in neuen Formen durchsetzen. Denn nur wer die Zyklen versteht, kann auch mit ihren Stürmen segeln. Also: Kopfhörer rein, Blick nach vorn – und gemeinsam durch die Nebelzone Neptun in Widder.#astrologiepodcast #neptuninwidder #astrologie2025 #neptuntransit #martinsebastianmoritz #migrationundastrologie #plutoinwassermann #astrologie

  39. 2

    Folge 2: Venus rückläufig: Verschimmeltes Roggenbrot, Frustkäufe & Alltagschaos

    Die Venus ist rückläufig – und plötzlich wird das Leben zur kosmischen Achterbahnfahrt! In dieser Episode von Astromanie dreht sich alles um ein himmlisches Phänomen, das uns ab und an heimsucht und das Leben durcheinanderwirbelt. Denn noch bis zum 13. April tanzt Venus scheinbar rückwärts durch den Tierkreis, und ja – sie macht keine Gefangenen!Aber Moment mal: Was bedeutet das eigentlich, wenn ein Planet rückläufig wird? Fährt Venus etwa im Rückwärtsgang durch den Kosmos? Natürlich nicht wirklich, denn Planeten drehen nicht plötzlich um und rollen in entgegengesetzter Richtung davon, auch wenn es aus astrologischer Sicht tatsächlich so aussieht. Das Ganze ist nämlich bloß eine kosmische optische Täuschung. Stell dir einfach vor, du sitzt in einem schnellen ICE und überholst eine S-Bahn. In diesem Moment scheint es so, als würde der andere Zug rückwärts rollen. Genau das passiert zwischen Erde und Venus: Wir überholen Venus und prompt wirkt es, als hätte der Planet der Liebe den Rückwärtsgang eingelegt.Rückläufigkeiten haben in der Astrologie eine tiefe symbolische Bedeutung. Wenn Venus rückwärts durch die Galaxie tanzt, sind Themen rund um Liebe, Beziehungen, Geld und unseren eigenen Selbstwert besonders intensiv. Das Universum fordert uns dann dazu auf, innezuhalten, alte Muster zu überdenken und nichts voreilig zu entscheiden – schon gar nicht in Liebes- oder Geldfragen!Venus rückläufig fühlt sich oft so an, als hätte dir jemand heimlich Sand ins Getriebe gestreut. Ich jedenfalls kann ein Lied davon singen. Meine Lieblingsjacke passt auf einmal nicht mehr und lässt sich auch eine Size größer nicht mehr nachbestellen. Aber immerhin habe ich auf dem Dachboden einen vollwertigen Vintage-Ersatz gefunden. Und warum wird mir mein Lieblingsroggenbrot auf einmal mit Schimmel verkauft? Danke, rückäufige Venus?Doch so nervig diese Zeit sein mag, so wertvoll ist sie auch: Denn Venus rückläufig ist ein perfekter Moment, um bewusst hinzuschauen und zu fragen: Bin ich glücklich in meinen Beziehungen? Kaufe ich Dinge, weil sie mir wirklich Freude machen, oder fülle ich damit eine emotionale Leere? Kurz gesagt: Venus zwingt uns, genauer hinzusehen, bevor wir impulsiv handeln.Übrigens wechselt Venus mitten in ihrer Rückläufigkeit, nämlich ab dem 27. März, vom stürmischen Widder in die sensiblen Fische – und genau das verändert die Stimmung gewaltig! Während Venus im feurigen Widder für Drama, hitzige Liebesaffären und unüberlegte Entscheidungen steht (man könnte auch sagen: „Ich will dich – und zwar gestern!“), taucht Venus in Fische alles in sanftes, verträumtes Licht. Plötzlich sehnen wir uns nach Seelenverwandtschaft statt nach schnellen Flirts, und es wird spirituell. Aber Achtung: Venus in Fische verführt auch leicht zu Illusionen – nicht jede schillernde Seifenblase wird zum Märchen!Die rückläufige Venus im Widder fordert dich auf, impulsive Muster zu erkennen: Hast du vielleicht Liebesentscheidungen überstürzt oder dein Selbstwertgefühl zu stark von äußeren Faktoren abhängig gemacht? Die rückläufige Venus in Fische dagegen erinnert dich daran, dass echte Liebe tiefer geht als flüchtige Begeisterung: Was sagt deine Seele? Welche Beziehungen verdienen Heilung und welche endgültigen Abschied?Also: Keine Panik! Diese Venus-Phase ist keine Katastrophe, sondern eine Einladung, das eigene Leben liebevoll und mit einer Prise Humor zu reflektieren. Mit den richtigen Tricks meisterst du Venus‘ chaotische Rückwärtsreise sogar mit Eleganz – und einem Lächeln.Denn eins ist klar: Selbst verschimmeltes Roggenbrot schmeckt besser, wenn man es mit Humor nimmt. Und wenn es schon rückwärts gehen muss, dann wenigstens stilvoll!Bis dahin: Bleib entspannt, halte dein Geld zusammen und verschiebe radikale Frisuren besser bis nach dem 13. April. Martin Sebastian Moritz, Astro-Podcaster mit verschimmeltem Roggenbrot und Venus-Wahnsinn, sagt: Wir hören uns bei Astromanie! Mehr auf meiner Webseite: https://astro-via.com

  40. 1

    Folge 1: Pluto in Wassermann: Der Aufbruch in eine radikale neue Epoche

    Pluto in Wassermann – Revolution oder Kontrollwahn?Seit Ende 2023 ist Pluto in das Zeichen Wassermann eingetreten – ein kosmisches Ereignis mit Seltenheitswert, denn dieser Transit bleibt bis 2044 aktiv. In diesen zwei Jahrzehnten erleben wir nicht nur technische Quantensprünge, gesellschaftliche Brüche und politische Verschiebungen – wir erleben eine Zeit, in der sich die Grundstruktur unserer Weltordnung verändern kann. Doch was bedeutet das wirklich? Ist Pluto im Wassermann der Beginn einer Ära der Befreiung, der kollektiven Emanzipation und technologischen Erleuchtung – oder führt uns dieser Transit in eine Phase subtiler, vielleicht sogar totalitärer Kontrolle?Pluto steht in der Astrologie für Transformation – und zwar die radikale, kompromisslose Art. Er wühlt im Untergrund, deckt Verdrängtes auf, zwingt uns zur Konfrontation mit dem, was wir lieber nicht sehen wollen. Er ist das Symbol für Macht, Tod und Wiedergeburt. Wenn Pluto wirkt, bleibt kein Stein auf dem anderen. Das kann heilend sein – oder zerstörerisch. Es ist immer beides. Pluto fragt nicht: "Möchtest du dich entwickeln?" – er sagt: "Jetzt oder nie."Der Wassermann wiederum ist das elfte Zeichen des Tierkreises – ein Luftzeichen, das nicht fühlen, sondern verstehenwill. Er denkt vernetzt, zukunftsorientiert, quer. Wassermann steht für das Kollektiv, für Innovation, für Fortschritt. Aber auch für Ideologien, Gruppenzwang und das Bedürfnis, die Welt "von oben" zu reorganisieren. Seine Vision ist groß – manchmal zu groß. Er träumt von Utopien, doch wenn er sich verrennt, entsteht aus dem Traum ein System, das den Einzelnen vergisst.Wenn Pluto und Wassermann aufeinandertreffen, prallen also zwei Energien aufeinander, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben – aber ein explosives Potenzial entfalten. Es ist der Archetyp des Revolutionärs, der mit der Kraft der Zerstörung neue Systeme erzwingen will. Pluto im Wassermann fragt: Wie organisieren wir Macht im digitalen Zeitalter? Wer kontrolliert die Netzwerke? Und was passiert, wenn das Individuum im Namen des Fortschritts verschwindet?Der letzte Pluto-in-Wassermann-Zyklus (1777–1799) brachte uns die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung, die Französische Revolution, das Ende der Feudalherrschaft und die Geburt moderner Demokratien. Es war eine Zeit des Aufbegehrens, aber auch der Gewalt. Köpfe rollten. Systeme stürzten. Neue Ideologien entstanden – doch nicht alle führten in die Freiheit. Auch die Schreckensherrschaft unter Robespierre war ein Kind dieser Zeit.Heute stehen wir erneut an einem Wendepunkt. Die Themen sind andere – aber das Prinzip ist dasselbe: künstliche Intelligenz, digitale Überwachung, soziale Medien, globale Bewegungen, Cancel Culture, Kryptowährungen, transnationale Machtstrukturen. All das sind Ausdrucksformen der Pluto-Wassermann-Dynamik. Der Wunsch nach Gleichheit, Teilhabe und Fortschritt trifft auf die Realität von Algorithmen, Datenkraken und anonymen Machtzentren. Werden wir befreit – oder programmiert?Und auch persönlich stellt sich die Frage: Wie viel Individualität verträgt das Kollektiv? Wie gehen wir mit Gruppendruck um, mit Idealen, die zur Pflicht werden? Pluto in Wassermann fordert uns auf, unsere Rolle in der Gemeinschaft zu überdenken. Es geht um nichts weniger als unsere Identität im digitalen Zeitalter – und um unsere Fähigkeit, wirklich frei zu sein. In dieser ersten Folge von Astromanie tauchen wir tief in die Symbolik dieses Transits ein. Wir schauen zurück auf historische Parallelen, auf Umbrüche, die die Welt veränderten – und wir blicken nach vorn: auf eine Zukunft, die wir mitgestalten können, wenn wir bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Für unser Denken, unser Handeln, unser Menschsein. Denn Pluto in Wassermann ist kein sanfter kosmischer Spaziergang. Es ist ein Weckruf. Eine Einladung zur inneren Revolution – und zur kollektiven Reifung.Willkommen zur ersten Folge von Astromanie – Astrologie, aber spicy. #astropodcast #astrologie

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ABOUT THIS SHOW

Ich bin Martin Sebastian Moritz, Psychologe und Astrologe. In meinem Podcast ASTROMANIE verbinde ich 30 Jahre Beratungserfahrung, eine Prise Humor und lebendige Anekdoten aus meinem eigenen Leben. Astrologie hilft uns, uns selbst und unsere persönlichen Themen besser zu verstehen. Ich übersetze die Symbolsprache des Kosmos für unseren Alltag, ergründe Planetenzyklen und was die aktuelle Zeitqualität für uns bedeutet. Wenn du dich beraten lassen möchtest oder an Ausbildung interessiert bist, dann besuche mich hier: https://astro-via.com/

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Martin Sebastian Moritz

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