BTS Podcast | Real Stories. Unfiltered.

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BTS Podcast | Real Stories. Unfiltered.

Ein Blick hinter die Kulissen der Menschen und MarkenMax versteht es meisterhaft, tiefgründige Gespräche zu führen, die über die Oberfläche hinausgehen. Sein Ansatz ist geprägt von kritischen Fragen und ehrlicher Neugier. Ob es um Skalierung, Bootstrap oder kreative Markenstrategien geht – Max schafft es, komplexe Themen verständlich zu machen und dabei eine Verbindung zwischen Business und Menschlichkeit herzustellen. Mit seiner Leidenschaft für authentische Geschichten beleuchtet er nicht nur die Erfolge, sondern auch die Herausforderungen und Rückschläge seiner Gäste. Dabei schafft er eine Atmosphäre des offenen Austauschs, in der sich seine Gesprächspartner wohlfühlen und ihre Erfahrungen teilen können.Marketing trifft auf MenschlichkeitDer neue Fokus von *Behind the Scenes* verbindet Marketing mit der persönlichen Ebene. Max zeigt auf, wie Personal Branding nicht nur Unternehmen voranbringen kann, sondern auc

  1. 95

    Behind nunc mit Co-Founder Dominik Maier: Any Beans & perfekter Kaffee

    Max trifft Dominik Maier, einen der drei Gründer hinter Nunc. Mit Nunc haben sie den Genussgraben überbrückt. Stell dir vor, du gehst ins Lieblingscafé, bekommst einen Flat White. Dann gehst du nach Hause und da fällt das ab. Das nennen sie Genussgraben. Viele würden gerne zum Barista werden. Das hat zur Folge, dass wenige Menschen dieses Erlebnis zu Hause bekommen. Die Vision mit Nunc war, müsste das nicht anders gehen? Könnte man nicht Convenience und Qualität nach oben entwickeln? Fast forward, heute sind sie im Nunc Studio. Man könnte auch in Berlin, München, Konstanz ins Studio gehen.Der Spülmaschinen-Moment. Er hat seine Mitgründer getroffen und wusste, Bauchgefühl stimmt. Es geht darum, die gleichen Werte zu vertreten. Durchzechte Nacht, aber wir stehen zusammen da und räumen die Küche auf. Like-minded people, unterschiedliche Kompetenzen, aber gemeinsam anpacken.Sie haben zu dritt gegründet. Marius ist Luft- und Raumfahrtingenieur, bei NASA Ames gearbeitet. Kümmert sich um Produktion, Produkt, Daten. Markus hat Medizintechnik gemacht, war in Brasilien, hat dort seine Liebe zum Kaffee gefunden. Dominik macht BWL, schaut durch Schlüssellöcher. Durfte 60 Länder, über 10.000 Leute coachen. Er hat gesehen, was nicht funktioniert. Da kommt die Überzeugung her, bei Neuartigem auf die Menschen schauen, nicht auf die Technologie.Ideas are cheap. Am Schluss geht es um Execution. Unternehmertum kommt von Unternehmen, nicht von Unterlassen. Das bringt wenig, wenn du Ideen nicht umsetzt. Das zeichnet ein Team aus.Die Vision hinter Nunc war, no more bad coffee. Neun von zehn Erwachsene trinken täglich Kaffee. Weltweit ist Kaffee eines der meistkonsumierten Getränke. Wir sind im letzten Jahrhundert stehen geblieben.Scheitern. Sie haben am Shutter-Mechanismus über 100 Varianten ausprobieren müssen. Jedes Mal machst du einen Versuchsaufbau und merkst, es funktioniert nichts. Der Algorithmus. Sie mussten 200.000 Shots machen. In Konstanz stehen nachts Studenten und machen einen Shot nach dem anderen, müssen vermessen, Sensordaten erfassen. Jede Nacht, über ein Jahr.Any Beans. Neun Sensoren eingebaut, Algorithmen geschrieben, 120 Mal Mechanismus 3D drucken. Du baust vier Jahre, du scheiterst 119 Mal. Nicole, vierfache deutsche Baristameisterin, im Team. Schweizer Baristameister, holländische Baristameister, Weltbarista-Champions zur Seite. Die Hypothese war, wenn man genügend Daten hat, müsste man das, was ein Barista kann, übersetzen können. Sie mussten 200.000 Shots machen.Kundenzentrisch. Vor fünf Jahren haben sie gesagt, in der Branche wird wenig über den Kunden ins Zentrum gestellt, sondern die Technik. Die Branche war Technik und Maschinen fokussiert. Viele fühlen sich nicht abgeholt. Wenn dir das klar wird, baust du die Firma rund um den Kunden. Sie geben kleine Legomännchen an jeden im Team. Das ist der Kunde. Bei Diskussionen stellen sie den Kunden ins Zentrum.KI und Daten. KI ist kein Selbstzweck, sondern sollte dienen. Das nennt er Lipstick on the Pick-Syndrom. Viele Hersteller machen das. Ich habe was und klebe KI drauf. Aber es ist ein schlechtes Produkt. KI ist eine Art, Kundenmehrwert zu erzeugen. Das geht nur mit Daten. KI ist nutzlos ohne Daten.Faszination über Leidenschaft. Leidenschaft hat die Gefahr, dass sie dich ausbrennen kann. Deswegen ist er zu Faszination übergegangen. Selbst wenn er wenig Energie hat, wacht er auf und denkt, ich bin fasziniert. Mit Faszination kommt er weit.Founder Day. Einmal im Monat haben sie einen Founder Day. Health of the Company, KPIs durchgehen, strategische Arbeit. Ganz wichtig, der Tag startet und endet mit, wie geht es dir? Die erste Stunde geht es nicht um KPIs, sondern wie geht es uns dreien?Ratschlag. Erst die Axt schärfen, dann den Wald. Je mehr Klarheit man hat, desto besser. Einfach Klarheit schaffen, Axt schärfen. Da kann einem KI helfen, ein Mensch, ein Gespräch. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  2. 94

    BTS Curated Brabus mit CEO Constantin Buschmann

    Max trifft Constantin Buschmann, 41, Eigentümer und CEO von Brabus. Jemand hat ihm gesagt, er hätte ein 20-jähriges Dienstjubiläum. Er war geflasht, weil er nie nachgedacht hat, wann er angefangen hat. Brabus ist ein Familienunternehmen. Sein Vater hat das 1977 angefangen. Er hatte die Chance, das mit ihm zusammen zu machen, bis er plötzlich verstorben ist. Und er den Laden übernommen hat.Es ist eine Achterbahnfahrt. Die geht nach oben und nach unten. Unternehmertum bedeutet, das gar nicht wissen zu können.Du kommst an einen Punkt, wo du dich fragst, sind das deine Entscheidungen? Wenn du den Job ernst nimmst und nicht nur der Erbe bist, sondern sagst, ich übernehme Verantwortung. Verantwortung kannst du nicht simulieren. Hier kommen jeden Tag 500 Menschen zur Arbeit. Die sich darauf verlassen, dass da einer aufsteht mit der richtigen Festplatte. Du kannst in die Verantwortung gehen. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Oder rausgehen. Aber in diesem Halbzustand wird das Unternehmen zugrunde gehen. Klarheit, Konsequenz, Verantwortung sind die Währungen. Nicht Geld. Geld ist der Treibstoff.One Second Wow. Das ist die Mission von Brabus. Der Grund, warum sie jeden Morgen aufstehen. Sie machen Luxusprodukte, die dich sofort begeistern sollen. Du stehst vor dem Auto und denkst, boah, ja. Du hast in einer Sekunde keine Zeit, rational Design zu untersuchen. Du gehst entweder rein oder weiter.Er hat damals den Laden gesehen. Sein Vater hat sich wirklich totgearbeitet. Er ist durch den Laden gelaufen. Er hat zu den Technikern gesagt, ihr könnt Design zeichnen, 3D Bauteile konstruieren. Warum warten wir, bis Mercedes-Benz eine neue E-Klasse über den Zaun schmeißt? Dann machen wir Front, Seite, Heck, Räder, Fahrwerk, Motor. Und dann schlafen wir wieder ein. Der größte OEM-unabhängige Tuner für Mercedes-Benz. Das war die Identität. Bis 2018. Sie haben Autos fotografiert auf weißem Fliesenboden. Photoshop? Was ist das? Sie waren 0,0 digital aufgestellt.Er hat gedacht, habt ihr nachgedacht, ein Motorrad zu designen? Warum nicht ein Boot? Was ist die Welt der Kunden? Das ist der entscheidende Switch. Der Kunde, der sich für ein Auto interessiert, interessiert sich auch für ein Boot, ein Motorrad, ein Wohnmobil, vielleicht ein Apartment.Fashion Show für Autos war ein Ding, was er rumgetragen hat. Ihm haben erzählt, du bist total bekloppt. Er fand es langweilig, wie der 300. Auto auf die 300. Bühne fährt. Sie haben das gemacht, weil er es nicht aus dem Kopf gekriegt hat. Und auf einmal kriegt er zweieinhalb Milliarden Impressions. Ist ja so gaga. Gleichzeitig legt das die Latte für den nächsten Legostein so hoch.Unternehmer sind Funkenfänger. Die Funken sind die Ideen. Millis Creative Director und sie ist der Funke. Dass Millie Creative Director ist, hat nichts damit zu tun, was er mit ihr zusammen ist, sondern sie ist eine wandelnde Zeitgeistmaschine. Der Maßstab, den sie gegenseitig an sich anlegen, ist der absolut härteste.Die Amazon-Serie One Second Wow ist eine konsequente Fortsetzung dessen, was sie auf YouTube, TikTok, Insta tun. Du kannst nicht bei YouTube eine Welt zeigen und bei Amazon Prime eine andere. Das muss funktionieren. Das ist Authentizität.Wenn Menschen ihre Meinung sagen, ist das in Ordnung. Es ist meine Aufgabe, damit umzugehen. Die zweite Kategorie ist, wo er klaren Strich zieht. Wenn Millie eine Nachricht bekommt, wenn wir das nächste Mal sehen, stechen wir dich ab. Damit kannst du nur auf eine Art umgehen, nämlich deinen Anwalt anrufen und eine Anzeige erstatten.Ein Ratschlag: TTB, Time to Broke. Wenn du Mist baust und das systematisch tust, bist du in drei, vier Jahren pleite. Größe ist nicht entscheidend. TTB ist immer gleich. Mit dem Erfolg steigt das Risiko. Risiko und Erfolgschancen halten sich immer die Waage. Du musst jeden Tag aufstehen und Gas geben. Wenn du das nicht selber tust, wird das niemand anders für dich übernehmen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  3. 93

    Behind Gerald Charles mit CEO Federico Ziviani: Masters of Shaped Engineering

    Max trifft Federico Ziviani, CEO von Gerald Charles. Die Marke wurde 2000 von Gerald Charles Genta gegründet, dem Picasso der Uhrmacherei. Der Mann, der die Royal Oak für Audemars Piguet designt hat, die Nautilus für Patek Philippe, die Pasha de Cartier. Die Legende der 70er und 80er. Sie haben die letzten 11 Jahre seiner Designs. Ein Schatz.Federicos Hintergrund: Finance, Software Engineer, Computer Science University College London. Sein Vater Franco Ziviani, heute President, hat Audemars Piguet Italy vor über 40 Jahren gegründet. Sein Vater blieb bei AP bis 2023. Er wurde Chief of Europe und rechte Hand des Global CEO.Federico lernte auf dem Feld über Uhrmacherei. Er hatte die Chance, mit Gerald Charles Genta himself rumzuhängen, aber auch CEOs von großen Uhrenunternehmen. Die einzige Gelegenheit, seinen Vater zu sehen, war, mit ihm zur Arbeit zu gehen. Er hatte seinen kleinen Schreibtisch in Mailand bei AP und seinen Sitz beim Business Dinner. Er wurde verpflichtet, schon im Alter von drei, vier Jahren, am Dinner sitzen zu bleiben. Alle sprachen Französisch. Er hat Französisch durchs Zuhören gelernt. Er war angry auf seinen Vater. Dad, warum lässt du mich nicht aufstehen. Jetzt versteht er es und ist dankbar.Warum hat er eine Marke mit Gerald Charles gestartet? Weil er sich sehr leicht langweilt. Sie haben keine neue Marke gebaut. Gerald Charles ist die letzte Marke von Gerald Charles Genta. Im Jahr 2000 geht Gerald zu Franco und sagte, Franco, ich habe meine alte Marke verkauft, ich will eine neue bauen. Aber ich bin kein Brand Builder. Du weißt, wie man meiner Marke Raum gibt. Drei Jahre danach hat Gerald ihnen die Marke verkauft und er blieb als Director-in-Chief. Die einzige Familie, die Gerald Charles Genta als Creative Director für so lange hatte. Für die letzten 11 Jahre von Geralds Leben haben sie Bespoke-Uhren gemacht. Durchschnittspreis 100.000 Schweizer Franken vor 20 Jahren, heute 500.000 CHF.Sie hatten diese Schatzkammer von tausenden Skizzen. Als er 2018 sah, was sie hatten, ist es dasselbe, als ob man 200 Gemälde von Picasso im Keller findet.Der Wendepunkt war das Archiv. Als er all diese Archive sah, war es ein Gefühl. Nicht Monate von Kalkulation. Es war eine Sekunde. Die Entscheidung wurde in einer Sekunde getroffen. Wegen der Lücke im Markt. Es gibt nicht genug Innovation, nicht genug Passion.Ist er mehr Thinker oder Feeler? Er startet mit dem Gefühl und dann bulletprooft er es. Er analysiert. Er versucht fünf Gründe zu finden, warum das nicht funktionieren wird.Masters of Shaped Engineering. Master bedeutet Erfahrung, Geschichte, Erbe. Shaped bedeutet, sie mögen keine gewöhnlichen Dinge. Engineering bedeutet Technologie.Sie produzieren 1500 Uhren jedes Jahr. 35 bis 40 Referenzen. Ihr ikonisches Gehäuse ist das Maestro-Gehäuse. Inspiriert von Barock-Architektur in Rom. Francesco Borromini ist ein in der Schweiz geborener Architekt aus dem 17. Jahrhundert, der nach Italien arbeiten ging. Gerald Charles Genta war Italiener, sehr arm, und er ging in die Schweiz arbeiten. Dialog zwischen Borromini und Genta.Sie haben Time Only, Chronograph, Skeleton, Tourbillon, Jumping Hour. Und die Neuheit: Perpetual Calendar. Das erste voll geformte Uhrwerk mit Mikro-Rotor und Perpetual Calendar ever in 400 Jahren Uhrmacherei. Fünf Jahre Forschung.Er wird stolz, wenn er praktische, reale, authentische Zeichen sieht. Ein Kunde trägt das Gerald Charles Openwork, Lefty, sodass man Sport spielen kann. Er sagt, ich bin so happy, endlich kann ich eine Uhr tragen, wenn ich Golf spiele. Das war das Ziel.Sein Daily Driver: Niemals sich mit weniger zufrieden zu geben, immer einen Millimeter mehr zu pushen. Und bezüglich Inspiration: Sein Vater. Franco, sie komplementieren sich sehr. Er ist der Pragmatische. Franco ist der Viewer. Er ist 70, aber super energetisch. Er reist die Welt. Er ist sehr optimistisch. Er ist wirklich eine Inspiration. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  4. 92

    Behind Doctolib mit Deutschland CEO Nikolay Kolev: 3000 Mitarbeiter, 30 Millionen Nutzer

    Max trifft Nikolay Kolev, CEO von Doctolib Deutschland. Doctolib ist der Gesundheitsbegleiter für Menschen und das Schweizer Messer für Ärzte. Sie helfen bei Akutterminen, Gesundheitsdaten, Blutbildern, Rezepten. Für Ärzte die gesamte Versorgung von Patientenaufnahme bis ins Behandlungszimmer. Knapp 3000 Mitarbeiter, 1000 in Deutschland. Vor 12 Jahren gestartet, in Deutschland Zehnjähriges im Spätherbst.Heute kommen 75% der Menschen gar nicht zum Arzt durch. Der Zugang zum System ist versperrt. Gleichzeitig leben wir im zweitteuersten Gesundheitssystem der Welt. Knapp 30 Millionen Menschen nutzen den Service.Drei große Themenkomplexe: Erstens, gnadenlose Entbürokratisierung. Für jedes neue Gesetz musst du zehn wegfallen lassen. Zweitens, Digitalisierung durch KI. Ein KI-Agent hilft Ärzten während der Behandlung zu transkribieren. Du bist Arzt, ich bin Patient, du hast einen Fragenkatalog, ich antworte, du musst gleichzeitig dokumentieren, mir zuhören, an die nächste Frage denken. Multitasking hoch 10. Diesen Vorgang nehmen sie komplett ab, 75% Zeitersparnis. Das bringt Menschlichkeit zurück. Wenn du bei einem Arzt sitzt, wo es um einen wichtigen Befund geht, willst du Fokus, Augenkontakt, Zeit, Empathie. Dritter Block: Das System ist auf Kuratives fokussiert. Wir behandeln Krankheit. Wir sind nicht darauf fokussiert, länger gesund zu sein. Prävention ist unfassbar wichtig.Longevity fängt damit an, dass die letzten 20 Jahre annähernd so sein können wie die ersten 60. Es gibt klare Richtlinien. Wenn du diese Richtlinien an den Mann, an die Frau bringst, sodass Vorsorge stattfindet, ist schon mal so viel Land gewonnen. Wir haben jedes Jahr über eine halbe Million neue Krebskranke. Tendenz jünger werdend. Sie haben letzten Sommer individualisierte Gesundheitsversorgung gemacht: Für dich steht jetzt diese Untersuchung an. Du kannst direkt den Termin buchen.Niki studierte International Business Administration in Ingolstadt und Salamanca. Bei McKinsey angefangen als Unternehmensberater. Sofia geboren, mit neun nach Erlangen gekommen. Erstes Projekt: Zack, Flugticket nach Sofia, Privatisierung von Baufirmen. Im Hilton Hotel, Zimmer neben Jean-Claude Van Damme. Dann nach London, Payments Company übernommen, die zum Gegenentwurf von PayPal wurde. Moneybookers, später Skrill. 2008, er war 27. Kam das iPhone raus. Dann Financial Crisis. 2009 bei Alibaba, Vertrag mit Alipay. Dann kam Fukushima. Stunden vor IPO den IPO nicht gemacht. Dann die Firma verkauft für über eine Milliarde an CVC. Dann zur Unternehmensberatung Kearney Digital-Business aufbauen. Sechs Jahre Partner bei Deloitte, Venture-Geschäft aufgebaut. Dann kam Anruf für WeWork. Adam brauchte jemanden für Europa-Geschäft. Ostern 2019. 47 Milliarden groß. Turnaround und IPO gemacht, dann raus, weil Stan, Gründer von Doctolib, ihn angesprochen hat. Vor vier Jahren CEO fürs Business in Deutschland.Zwei Kinder, Sohn fast 14, Tochter fast 11. Prägendste Erfahrung. Frau Anwältin, Finnin. Er hat 10x mehr gemacht mit seinen Kindern als seine Peers. Würde seinem jüngeren Ich sagen, mach noch mehr davon. Noch radikaler, noch mehr Zeit. Die Intensität der Bindung kommt nicht von One-Offs. Warst du in für dich vermeintlich irrelevanten Augenblicken da. Er hat sich angewöhnt, ganz bewusst durch die Tür reinzukommen. Nicht ich hatte einen schlimmen Tag, sondern hey, wie war dein Tag.Sein Ratschlag: Du musst die schmutzigen Fenster ganz links und rechts suchen, nicht durchs große Fenster gucken. Fast track ist da, wo es hart und schmutzig ist. Das musst du sauber bekommen. Was ihn motiviert: Sich mit Leuten zu umgeben, die ihm Energie geben, wo er das Gefühl hat, da ist noch Luft nach oben. Mit Leuten, die besser sind. Zu sehen, dass Dinge funktionieren und einen Impact haben. Finishline-Mentalität. Nicht über zehn Dinge reden, sondern über zwei und beide über die Ziellinie bringen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  5. 91

    BTS Curated mit Sternekoch und Unternehmer Tim Raue

    Tim Raue spricht im Podcast offen über seinen persönlichen und unternehmerischen Weg – vom Berliner Kiez zum international gefeierten Spitzenkoch. Die Episode taucht ein in Raues strikte Alltagsroutinen, seine Ansprüche an sich selbst und seine Erfahrungen mit Transformation, Unternehmergeist und Partnerschaft. Dabei werden nicht nur seine Kochkunst und die Gastronomie beleuchtet, sondern auch zentrale Lebensthemen wie Sicherheit, Wertschätzung, Selbstpflege und die Rolle von Fehlern als Wegweiser.Die drei Key Learnings aus dem Gespräch:Disziplin als Schlüssel: Raue lebt und arbeitet mit einer klaren Struktur und täglichen Routinen. Er sieht Selbstpflege und regelmäßige Rituale als elementar für Leistungsfähigkeit und Balance – sowohl beruflich als auch privat.Scheitern ist Teil des Wegs: Rückschläge und persönliche Fehler sind für Raue keine Tabus, sondern essentielle Lernerfahrungen. Er betont, wie wichtig es ist, auch auf der Suche nach Bestätigung und Erfolg „bei Null“ zu starten und aus jeder Enttäuschung Wachstum abzuleiten.Bedingungslose Beziehungen und Unternehmergeist: Tim Raue sieht echte Beziehungen – privat und beruflich – als Sicherheitsnetz und Kraftquelle. Gleichzeitig fordert er, Unternehmertum in Bildung und Gesellschaft stärker zu fördern und sich offen den Herausforderungen wie Bürokratie und Wandel zu stellen.Tim Raues LebenTim Raue, geboren 1974 in Berlin, wuchs in schwierigen Verhältnissen im Kreuzberger Kiez auf und war in seiner Jugend zeitweise Mitglied einer Straßengang. Sein Perspektivwechsel kam durch eine Kochlehre, die ihn schnell zum Küchenchef werden ließ. Mit 23 leitete er das Restaurant Rosenbaum, ab 2002 das „44“ im Berliner Swissôtel, erkochte dort seinen ersten Michelin-Stern und wurde „Koch des Jahres“.​Seit 2010 führt Raue sein eigenes Restaurant „Tim Raue“ in Berlin, das zu den „World’s 50 Best Restaurants“ zählt und mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet ist. Er betreibt viele weitere gastronomische Projekte in Deutschland, der Schweiz und Dubai, ist kulinarischer Berater, Markenbotschafter und TV-Persönlichkeit (u. a. „Kitchen Impossible“, „Chef’s Table“ und „Ready to Beef“). Mit mehreren Kochbüchern und einer Autobiografie hat Raue seine Geschichte und Philosophie öffentlich gemacht. Sein unverwechselbarer Stil – asiatisch inspiriert, aromenstark und voller kreativer Freiheiten – hat die deutsche Spitzengastronomie maßgeblich geprägt.Die Folge inspiriert mit ehrlichen Einblicken in Mindset, Krisenbewältigung und Mut zu neuen Projekten – vom eigenen Restaurant bis zur Spiciness der „SPIZZA-Pizza“. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  6. 90

    Behind 3Bears mit Founderin Caroline Nichols: 10 Jahre 3Bears

    Max trifft Caro von 3Bears, die bessere Oat Brand in jedem Haushalt sein will. Vor zehn Jahren sind sie mit Porridge gestartet und werden im Mai zehn Jahre alt. Damals waren sie schockiert, wie viel versteckter Zucker in den Supermärkten steht. Damit wollen sie aufräumen.Der Name 3Bears basiert auf Goldilocks und den drei Bären. Sie haben wochenlang Namen gebrainstormt. Einen haben sie angemeldet: Mottkorn. Von Haferkorn mal modern. Sie saßen am Viktualienmarkt, dachten, vielleicht funktioniert das besser mit einem Radler. Ihr Mann, I don't know, it sounds harsh. Sie war bei Zöttl und der Produktionsleiter hat gesagt, um Himmels Willen, Mordkommission, Modrig, Lebensmittelmotte. Ihr Mann hatte ihr von diesem Märchen erzählt. Goldilocks and the Three Bears ist in England so bekannt wie Hänsel und Gretel. Sie haben eine Fokusgruppe gemacht und alle fanden es cool. Die Domain war frei.Caro studierte Kulturwirtin in Passau. Ihr haben Sprachen Spaß gemacht und der Studiengang war alles und nichts. VWL, Jura, Philosophie, Geografie. Interdisziplinäres Denken. Im Gründertum hilfreich, weil sie oft alles verstehen muss. Sie hat ihren Mann beim Praktikum bei Siemens in Manchester kennengelernt. Fast 20 Jahre zusammen. Sie war 21 und es war so easy. Sehr unterschiedlich, aber das ergänzt sich. Ihr Opa war Unternehmer im Mineralöl-Bereich. Als sie gesagt hat, sie gründe, hat er gesagt, überlegt dir das gut. Aber das hat sie nicht tangiert. Die Idee war so groß, als sie in England den Porridge-Trend gesehen hat.Sie sind naiv gestartet, hatten keine Ahnung vom Handel. Es ist vielleicht gut, wenn man naiv rangeht. Sie hatte eine Vision, diesen Motor. Leute sagen, wo nimmst du diese Energie her. Aber die stirbt nicht aus, weil sie mehr Potenzial sieht.Sie sind von Porridge zu Overnight Oats geworden. Bircher-Müsli neu gedacht mit geilen Sorten. Macht keiner. Mit Hafermilch haben sie vor sechs Jahren ausprobiert, aber das ist Commodity. Sie haben viele Sachen ausprobiert, aber Breakfast ist ihr Homebase. Die Menschen lieben 3Bears für außergewöhnliche Geschmacksrichtungen, Convenience.Sie sind 35 Leute, gesund gewachsen. Nachhaltiges Wachstum. Sie bauen solide was auf und können sich selbst treu bleiben. Ihr Leben genießen. Sie priorisiert Schlaf. Zwei-, dreimal die Woche joggen, mittlerweile ohne Musik. Thai-Massage sonntags, eine Stunde. Das ist ihr Reset.Zwei Kinder, drei und sechs. Keine Nanny. Normale Office-Zeiten. Mila im Kindergarten bis halb vier, Leon in Mittagsbetreuung bis vier. Manchmal holt sie ihn um drei. Wenn sie zu viel weg ist, sagt Mila, ich habe dich so vermisst.Caros Grundlearning ist immer wieder aufstehen. Sie hat Tränen geweint, gedacht, wird das funktionieren. Du hast immer wieder Challenges. Wie baue ich eine Firma auf, führe ich Menschen, motiviere ich. Da Energie schöpfen und sagen, ich mache das noch. Es gibt Kritik, aber I'm doing this. Wir haben nur dieses eine Leben und dabei Spaß zu haben. Im Coaching kam raus, was ihr wichtig ist, ist Spaß. Viele wollen Fame, Ruhm, Geld. Sie lebt im Moment und will Spaß.Ihre Motivation für 3Bears ist, warum machen uns so viele Lebensmittel eher krank. Das kann nicht sein. Sie will bessere Lebensmittel rund um die Haferflocke, weil sie an diese Superpower glaubt, in lecker, easy, um Menschen das Leben besser zu machen.Key Learnings:3Bears wird dieses Jahr 10 Jahre alt (Mai)Name basiert auf Goldilocks and the Three Bears MärchenName hätte fast Mottkorn geheißen (Haferkorn mal modern)Caro studierte Kulturwirtin (Diplom), interdisziplinärMann kennengelernt bei Siemens-Praktikum in ManchesterFast 20 Jahre zusammen (21. März Jahrestag)Porridge-Trend in England gesehen, in Deutschland nicht gefundenNaiv gestartet ohne HandelskenntnisseVon Porridge zu Overnight Oats als FokusHafermilch ausprobiert vor 6 Jahren, aber Commodity-Produkt35 Mitarbeiter, gesund gewachsenNachhaltiges Wachstum statt 100% jedes Jahr Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  7. 89

    Behind VAST mit CCO Kris Young und Lead Astronaut Andrew Feustel: Von der ISS zur ersten kommerziellen Raumstation

    Max trifft Andrew Feustel, Lead Astronaut bei VAST, und Chris Young, Chief Operating Officer, in Long Beach, California. VAST baut die erste kommerzielle Raumstation der Welt. Andrew war 23 Jahre NASA-Astronaut und ist jetzt bei VAST, weil er erkannte, dass der Plan sehr gut übereinstimmt mit dem, was er für erfolgreich hält. Kommerziell bedeutet, eine Low Earth Orbit Plattform für Astronauten, private Personen, Organisationen und souveräne Nationen bereitzustellen.Andrew glaubte nicht, dass er sich entschieden hat, Astronaut zu werden, sondern dass er eines Tages im Human Spaceflight Program arbeiten würde. Er kann die Puzzleteile alle jetzt sehen, wenn er zurückschaut. Nach 23 Jahren als NASA-Astronaut hatte er das Glück, VAST vorgestellt zu werden.Chris kam nach Andrew. Die Firma hat erst 2021 begonnen und ist sehr schnell gewachsen. Vor zwei Jahren 200 Mitarbeiter, jetzt über 1.000. Vier Gebäude in Long Beach. Sie denken nicht an Ersatz der ISS, sondern an Fortsetzung der menschlichen Präsenz im Low Earth Orbit. Die ISS wurde über 11 Jahre zusammengebaut und operiert jetzt seit 25 Jahren mit Menschen an Bord. Aber sie erreichen den Punkt, an dem die ISS nicht mehr die gleichen Sicherheitsmargen haben wird.Ihr Ziel ist, Menschlichkeit zu ermöglichen, im Weltraum zu leben und zu arbeiten. Breitere Zugänglichkeit ermöglichen. Idealerweise sollten alle Menschen fliegen können. Der menschenzentrierte Designaspekt ist wichtig. Nicht nur Funktion, sondern auch Form. Menschen können effizienter operieren, sich wohler fühlen.Was Max gesehen hat, fühlt sich wie ein Zuhause an. Heute sind die meisten Menschen fähig zu fliegen. Es ist keine Frage der Fähigkeit, sondern ob sie Transport und Destinationen haben. Sie haben Transport, jetzt brauchen sie Orte, wo man hingehen kann.Chris war schon immer motiviert von Weltraum. Seine Eltern schickten ihm ein Diagramm über das Sonnensystem, das er als Fünfjähriger gemacht hatte. Er verbrachte viele Jahre bei anderen Firmen mit dem Ziel, Menschen in den Weltraum zu bringen. Als sie erfolgreich fliegen konnten, erkannte er, dass der limitierende Faktor ist, keinen Ort zu haben. Er ist fokussiert darauf, die nächste Destination bereitzustellen.Haven 1 ist ein Puzzleteil. Haven 2 sind vier Teile. Der North Star ist, Milliarden von Menschen zu ermöglichen, im Weltraum zu leben. Im Weltraum zu leben ist nicht einfach. Dein Körper verändert sich. Ein Weg ist künstliche Gravitation. Wenn man etwas dreht, kann man via Zentrifugation eine Kraft erzeugen, die sehr ähnlich zu Gravitation ist.Das Kino-Universum macht es leicht zu glauben. Aber jetzt in Long Beach glaubt Max wirklich daran. Das stärkste ist der Glaube, dass wir eine Zukunft haben. VAST hat die Macht zu sagen: Wir schaffen das. Zusammen. Haven One, die erste kommerzielle Raumstation, fliegt nächstes Jahr.Ohne Gravitation wachsen Kristalle und Moleküle anders. Proteine für Pharmazeutika wachsen viel größer, freier, in drei Dimensionen. Man kann Kristalle machen, die viel reiner und effizienter sind. Manufacturing im Weltraum ist eines ihrer Ziele. Die ISS war 99,99 Prozent Forschung. Jetzt können sie die Haven-Plattformen nutzen, um Manufacturing-Umgebungen zu kreieren. Dinge außerhalb der Erde machen, die der Erde nutzen.Warum mit IWC zusammenarbeiten? Sie sind eine kommerzielle Organisation. Ihre Firma stimmt sehr gut mit IWC auf der Engineering-Front überein. Die Präzision und Schönheit. Eine großartige Verbindung zwischen Engineering-Exzellenz und Verfeinerung.Warum haben sie die Tore geöffnet? Ein Schlüsselprinzip im Human Spaceflight ist Transparenz. Was sie tun, ist unglaublich schwierig und gefährlich. Wenn man durch das Hauptquartier geht, sieht man nicht viele Wände. Alle Manufacturing-Einrichtungen sind in Glas. Die Öffentlichkeit reinzulassen ist sehr wichtig. Transparenz und Ehrlichkeit entscheiden manchmal, ob man lebt oder stirbt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  8. 88

    Behind IWC Schaffhausen mit CMO Franzsika Gsell: Engineering Dreams für die Ewigkeit

    Max trifft Franziska Gsell, Chief Marketing Officer bei IWC Schaffhausen seit elf Jahren, in ihrer Heimat. Franziska ist in Schaffhausen geboren und mit der Muttermilch hatte sie schon IWC-Berührung, denn ihr Vater ist Ingenieur und bekam von ihrer Mutter zum Studiumabschluss eine IWC geschenkt. Als Kind träumte sie davon, Ballerina zu werden, aber heute ist sie im Marketing.Sie studierte BWL und war zuerst in der Fashion tätig, dann im Verkauf, weil sie wusste, dass es Marketing sein müsste, aber sie konnte kein guter Marketeer sein ohne zu wissen, wie man verkauft. Von der Fashion ging sie in die Bierindustrie und die hatten Wetten abgeschlossen, wie lange sie bleiben würde, aber es waren acht Jahre bei Felsschlöschen Karlsberg. Dann war sie bei Lindt Marketingchefin, danach CEO von Fogal, und von dort ging es zu IWC. Als sie mit 19 ging, sagte sie, sie komme nie zurück, aber jetzt ist sie zurück.Sie hatte schon immer große Träume und glaubt, dass wenn du dir vorstellen kannst, was du willst, sich das manifestieren wird. Bei IWC kann die Kaufreise zwei Jahre dauern, und die Challenge ist, mit der richtigen Antwort aufzutreten. Sie ist heute noch so, dass sie sich jedes Produkt anschaut, das sie je betreut hat, und sie hat Jahre gekämpft, ein Bier von Frauen für Frauen zu machen, und es gibt es noch.Bei IWC geht es um ein Produkt, das auf deiner Haut sitzt und mit dir durchs Leben geht wie ein Freund. Jede mechanische Uhr hat ein mechanisches Herz, das weit länger tickt als unser menschliches Herz, und IWC stellt sicher, dass jede Uhr, die jemals gebaut wurde, auch restauriert werden kann.Als Smartwatches rauskamen, hatte sie eine Wette mit dem Chief Digital Officer, der sagte, das ist Disruption, aber sie sagte nein, denn das eine ist ein schönes Produkt mit dauerhaftem Wert versus eine Device.IWC positioniert sich als Engineers of Watchmaking und besetzt das seit fast drei Dekaden. Sie haben ihr Spielfeld definiert: Die Ingenieure mit Mindset und Neugier, die Instrumentenuhren mit 90 Jahren Pilotengeschichte, das Design mit Less but better, und die Menschen mit ihren Träumen. Engineering Dreams bedeutet, Träume einfangen und aufs Handgelenk zaubern.Sie begründen die Engineer Society, weil der Ingenieur nerdy ist, aber auch sexy. Wenn sie eine Person als Talent wählen, ist das immer jemand, der mit IWC schon zu tun hatte. Ed Sheeran ist ideal, weil er IWC wirklich mag und ein echter Uhren-Nerd ist. Sie haben immer ein Augenzwinkern. Smartwatch and a half fand Max unfassbar gut gemacht, und mit Kurt Klaus, als Louis mit Cape kam, zeigten sie Kurt auch mit Cape. Kurt Klaus ist 91 und hat vor über 40 Jahren den ewigen Kalender entwickelt.Die Formel 1 ist ganz wichtig, aber es hat zehn Jahre gedauert, bis das breite Publikum sah, dass sie dort sind. Der Formel-1-Film war etwas vom Größten, über vier Jahre Arbeit mit 120 Uhren am Set. Top Gun hatten sie vorher schon. Die Colors of Top Gun mit Farbkeramik war mutig. Der Portugieser Chronograph in Ceratatanium ist Materialwissenschaft at its best.Die Zusammenarbeit mit Vast ist spannend, denn Vast ist fünfjährig, IWC fast 160-jährig. Sie hatten schon neun Uhren im Space. Der Venture ist ein Vertical Drive, bei dem ein Astronaut die Uhr mit Handschuh bedienen kann. Haven One startet im März 2027, und sie haben den Pitch gewonnen, die ISS 2030 abzulösen.Franziskas Ratschlag ist, nie die Träume aufzugeben, groß zu träumen und nie zurückzuschauen, denn du lebst nur jetzt. Being a part of engineering eternity. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  9. 87

    BTS Curated Bentley mit Chairman and Ceo Dr. Frank-Steffen Walliser

    Wie führt man einen Mythos in die Zukunft? In dieser BTS-Episode spricht Host Max Ostermeier mit Frank-Steffen Walliser, CEO von Bentley Motors. Walliser erzählt, warum der Sprung nach 29 Jahren Porsche zu Bentley für ihn mehr Unternehmertum als Karrierewechsel war – und wie sich das Steuer bei einer globalen Luxusmarke anfühlt.Gemeinsam geht es durch sein Lebenswerk:Vom Kindheitstraum Auto, über Meilensteine als Gesamtprojektleiter (918 Spyder), Motorsport- und Serienentwicklung, bis in die britische „Dream Factory“. Ehrlich und detailverliebt gibt Walliser Einblicke in die Herausforderungen der Elektromobilität, Innovationskultur und erklärt, warum Teamspirit, Risikobereitschaft und Vertrauen ins eigene Netzwerk alles sind – und mit welchem Führungsstil Bentley seine Transformation meistert.Highlights:Heritage mit Zukunft: Wie Bentley Tradition respektiert, aber mutige Schritte in neue Terrains – von Design bis E-Mobilität – wagt.Leadership & Culture: Zwischen Nahbarkeit, Bodenständigkeit und Klarheit – was einen CEO in bewegten Zeiten wirklich auszeichnet.Team & Transformation: Wie man Teams motiviert, Change-Prozesse startet und Ziele klug entscheidetBritisches Mindset trifft deutsche Präzision: Kulturelle Unterschiede, neue Wege im Teamplay und was Bentley von Porsche und dem Motorsport lernt.Persönliche Insights: Was Walliser antreibt, was echte Learnings aus 30 Jahren Automobilindustrie sind – und warum manchmal Mut zur Entscheidung der wichtigste Schritt ist.Informationen zu Frank-Steffen Walliser, CEO BentleyFrank-Steffen Walliser ist seit rund 14 Monaten CEO und Chairman von Bentley Motors Limited, einer der traditionsreichsten Luxusautomarken der Welt. Nach 29 Jahren in leitenden Positionen bei Porsche, wo er unter anderem als Gesamtprojektleiter den legendären 918 Spyder verantwortete und im Motorsport sowie der Serienentwicklung breite Expertise sammelte, wechselte er zu Bentley. Walliser ist Maschinenbauingenieur, Unternehmer durch und durch, leidenschaftlicher Netzwerker und bekannt für seinen direkten, bodenständigen Führungsstil. Er setzt bei Bentley auf eine kluge Balance zwischen Tradition, konsequenter Transformation (insbesondere im Bereich E-Mobilität) und Teamspirit. Persönlich bezeichnet er sich als jemanden, der nie einen klassischen Karriereplan hatte, sondern jede Aufgabe mit vollem Engagement, Klarheit und Neugierde für Menschen, Technik und Business anging. Seine Motivation zieht er aus Verantwortung für die 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie aus dem Antrieb, Produkte und die Marke nachhaltig weiterzuentwickeln und zu positionieren.Ein Podcast für Auto-Fans, Markenliebhaber, Führungskräfte und alle, die wissen wollen, wie sich Leidenschaft und Luxus neu denken lassen.Host: Max OstermeierGast: Frank-Steffen Walliser, CEO BentleyThemen: Leadership, Heritage & die Kunst der Transformation Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  10. 86

    Behind Wonderbears mit Founderinnen Anke & Sophia Schneiderhan: Made in Germany statt China

    Max trifft zum ersten Mal ein Mutter-Tochter-Gründer-Duo. Sophia und Anke Schneiderhan aus München haben Wonder Bears gegründet, Supplements in Gummibärchenform. Anke war 25 Jahre Physiotherapeutin mit zwei Praxen in München und wollte etwas anderes machen, als Sophia ihr Studium beendet hatte. Die beiden fahren regelmäßig nach New York und suchen nach Trends.Sophia hat BWL in London studiert, gemodelt, war in Mailand und lebte eineinhalb Jahre in New York. Dort hat sie den Start-up-Spirit eingeatmet, Freundeskreis im Tech- und FinTech-Bereich, Blockchain-Praktika bei einem Venture Capital Fonds. Nach Berlin und London-Abschluss stand sie vor der Frage: Wohin mit mir? Mama hatte ein Unternehmen gegründet und sie beschlossen, das zusammen zu machen.Anke hatte schon immer eine Leidenschaft für Supplements und hat mit Patienten oft über lästiges Tabletten schlucken gesprochen. Ihre Idee: Supplements bequem anbieten, süße Bärchen mit fünf Kalorien, Stevia gesüßt. Der medizinische Hintergrund zieht sich durch – beide Eltern aus der Medizin, immer auf Bio und beste Qualität geachtet. Sophia findet es richtig, kein klassisches medizinisches Produkt wie Kapseln zu machen, sondern das moderne amerikanische Denken aufzubrechen und etwas zu machen, was Spaß macht und trotzdem qualitativ höchstes Niveau ist.Das Konzept ist, das Gehirn auszutricksen. Tabletten sind medizintechnisch und nicht attraktiv, Gummibärchen sind ein Fun-Produkt mit Belohnungscharakter. Max findet das den richtigen Weg: Das Leben lebenswert machen, dem Körper etwas Gutes tun und sich dabei belohnen. Sophia ist mit Reismilch und Mandelmilch aufgewachsen. Anke war nie die öko-angehauchte Mutter, sondern realistisch vorwärts schauend mit dem Wissen, was Böden heute noch können. Diese Awareness hat sie seit 25 Jahren.Der Weg war judgey und kontrovers, vor allem früher bei wenig Forschung zu alternativen Milchsorten. Sie unterstützen mit Ocean Lover die Kinderhilfsorganisation von Jork Horvist am Starnberger See und achten auf grüne Verpackungen. Sie wollten von Anfang an viel zurückgeben.Sie sind den schwierigsten Weg gegangen, kostenintensiv und painful für ein Startup. Komplett bootstrapped. Die erste Marketingagentur riet: In China produzieren. Anke ist rausgegangen und hat den Kopf geschüttelt. Sie haben erst überlegt, vielleicht doch Kapseln, weil sie viel Schrott probiert haben. Aber sie blieben bei der Vision: Made in Germany durch und durch.Gestartet mit drei Produkten: Biotin H, Hyaluron Skin, Ashwagandha Chill. Vor zwei Wochen vier weitere: Burn mit Apple Cider Vinegar, Matcha, Immune für Erwachsene und Kids. Sieben Produkte, Pouches kommen noch. Wichtiges Learning beim Packaging: Am Anfang zu weiblich. Mit neuem Label jetzt Unisex, denn was eine Frau braucht, braucht auch ein Mann.Einen Produzenten finden war extrem schwierig. Vier Monate Rappel. Auf Messen gesucht, schließlich einen Generationsbetrieb in Schwaben gefunden: Ich habe Lust auf euch und will euch fördern. Vegan war höchstes Gut, Pektin statt Gelatine, meistens zuckerfrei, keine Farbstoffe, keine Chemie.Erst Notartermin, dann Forschung. Gerade Launch 2.0 mit Redesign. Man wächst mit Marke und Idee. Ziel ist Niche Beauty bei Douglas und Biomärkte. Die Zusammenarbeit zwischen Mutter und Tochter ist außerordentlich schön. Anke hat Sophia auf jedem Weg begleitet.Ankes Mantra: Jeden Tag selbst in der Hand. Morgens den Tag neu betrachten, Ballast abschmeißen oder sich reinsteigern. Sophias Devise: Es kommt, wie es kommen soll. In Annahme gehen: Warum findet mich das jetzt? Die Aufgabe annehmen und weitergehen.Key Learnings:• Mutter-Tochter-Duo: Transgenerationales Know-how• Gehirn austricksen: Belohnungscharakter statt Tabletten• Made in Germany: Schwierigster Weg ist richtiger Weg • Bootstrapped statt China: Qualität vor Kostenersparnis • Vegan, zuckerfrei, Stevia: Keine Kompromisse • Pivots normal: Umsetzung anders als Idee • Dream Big: Niche Beauty, Biomärkte, Hotels Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  11. 85

    Behind Rose Bikes mit Director Product & Brand Anatol Sostmann: Vom Katalog-Versand zur Design-Ikone

    1907 Bocholt. Ein Fahrradhandel. Sommer Fahrräder, Winter Kachelöfen und Nähmaschinen. Ende der 70er der Rose-Katalog: 800.000 Auflage, 1.000 Seiten, das Radsport-Shopping-Medium schlechthin. Mail Order aus dem Karteikasten unter der Kasse. Erwin Rose sollte bei der ZEG Rennräder spezifizieren, bringt italienische Stahlrahmen und wird abgekanzelt: unverkäuflich. Missverständnis: Erwin macht Räder für ernsthaften Radsport, ZEG will massentauglich. "Ich mache das, wofür ich stehe", sagt Erwin und eröffnet eine Radsport-Boutique. Custom-Made für Kunden, die 100, 150 Kilometer anreisen.80er Nishiki Generallizenz Europa, 90er/2000er Red Bull – nicht der Energy Drink, eigene Marke mit Open Mold Rahmen aus Taiwan und Kanada. 2008 kommen Anwälte. Red Bull Austria will alle Nizza-Klassen. Marke wird abgekauft, Switch zu Rose Bikes.Anatol Soestmann: Betriebswirt, Radsportler, 2008/2009 München Startup-Inkubator. 2010/2011 Track Bicycle Schweiz, Post-Lance-Armstrong-Ära. Posterboy gefallen, Marke muss neu verbunden werden. "Marketing interessierte mich, 10 bis 20 Stunden pro Woche auf dem Rad. Zu einem gewissen Teil verblendet, aber auf fitte Art." Fünf Jahre Track, Presscamps weltweit.2016 Frau schwanger, zurück NRW. Rose ambivalent: "D2C-Geschäftsmodell, das alle wollten. Aber angestaubtes Image." Bewerbung: "Geschäftsmodell ist Zukunft. Müssen schönere Fahrräder machen, zeitgemäßer vermarkten. Dann doppelt so viele." Heute viermal so viel.Problem 2016: Magazine entwickeln Testbriefe. Rose entwickelt aufs Lastenheft: Magazintest Note 1. "Problem: Du verhinderst Innovation. Testbrief gleich geblieben, wir stecken Millionen in Entwicklung."Anatol startet Head of Marketing. Drei Jahre: Logo gestreamlined, Color und Graphics verändert, minimalistische Linie. Seit acht Jahren Design Gen München. Sieben Jahre her Director Product & Brand, gesamter Wandel: patriarchisch zu Management geführt, klassisch zu Experience-Based Design.Teams jetzt in Erlebnissen organisiert. Tribes: Brand Manager, Produkt Manager, Marketing Manager, Content Manager, Communications Manager, Grafik Designer in einem Team. Radsport-Experiences: Race (Wettkämpfer), Adventure (Abenteurer), Adrenalin (Wagemutige). Urban: Comfort, Utility, Statement. Experience Codes: Bedürfnisstrukturen emotional wecken ohne Worte. Nur übers Produkt, Bild, Bewegtbild.2014, 107 Jahre nach Gründung, erster Store München. Acht Jahre Pause, dann Köln, Berlin, Hamburg. Jede Millionenstadt erschlossen. Bis 2019 Custom-Made Einzelradmontage, gedeckelt 20.000 Fahrräder. Heute viermal so viele, drei Viertel Umsatz daraus. Einzelradmontage verlassen, Marke skalieren.Anatols Mantra: "Gleichgewicht sehr wichtig. Zero esoterisch, eher kybernetisch. Kreisläufe funktionieren. Anspannung und Entspannung leben. Gutes Design ist nicht im Gleichgewicht – es IST Gleichgewicht."Key Learnings:• 119 Jahre: Von Kachelöfen zu Carbon • Experience-Based Design: Teams in Erlebnissen statt Kategorien • Tribes statt Hierarchie: Interdisziplinär Race/Adventure/Adrenalin • Testbrief verhindert Innovation • D2C-Geschäftsmodell: Marke direkt an Kunden • Design IST Gleichgewicht • Angestaubt zu Love Brand in 10 JahrenPerfekt für: Designer, Produktmanager, Marketer, Radsportler, Transformations-Interessierte.Zitat:"Mir ist Gleichgewicht sehr wichtig. Zero esoterisch, eher kybernetisch. Kreisläufe müssen funktionieren. Gutes Design ist nicht im Gleichgewicht – es IST Gleichgewicht." – Anatol Soestmann Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  12. 84

    BTS Curated mit der Band Deine Freunde

    13 Jahre, 150 Songs, 500 Konzerte – und niemand außerhalb der Family-Bubble kennt sieMax hat zum ersten Mal eine Band im Podcast: Deine Freunde. Lukas, Pauli, Flo – 13 Jahre Musik für Familien. 50/50 Eltern und Kinder. Ausverkaufte Hallen. 10.000 Menschen. Außerhalb der Family-Bubble kennt sie niemand. "Die perfekte Art von Berühmtheit."Die SchnapsideeLukas und Pauli: "Great Paluka" – "erfolglos, aber mit Liebe". Flo bei Echt, Pauli 24 Jahre DJ bei Fettes Brot. Flo arbeitete mit Kindern drei bis zwölf."Paulis Beats – Kinder sind darauf viel mehr angesprungen. Die Musik gab es nicht: die so klingt und Texte hat, die ihre Lebenswirklichkeit abbilden."Erstes Treffen St. Pauli. Direkt "Schokolade" – größter Hit. "Unser Nordby Nature."Erstes Konzert: Hinterhof Hamburg, Palettenbühne, 40-50 Leute. "Eltern hatten voll Bock."Die harten JahreStadtfeste: "Leute zum Stehenbleiben bringen." Werbeagentur Berlin: "3.000 Euro, für jeden einen Kaui, erstes Mal. Auf Balkon gespielt, hat keinen interessiert."Österreich: acht Tickets. "Backstage: Machen wir das? Dann komplett Show durchgezogen."Der Awakening: FamilienAlbum zwei: "Eltern nicht hinten an Bar, sondern voll dabei."Elternlieder: "Elternvertreterwahl Kita. Ein, zwei Songs pro Album für Eltern. Kinder singen mit."DMs: "Meine Kinder zu alt, kann ich alleine kommen?" – "Natürlich."Die Parallelwelt"Leute ohne Kinder checken uns nicht. Perfekte Berühmtheit: Familien kennen uns, außerhalb niemand. Unbehelligt durch Alltag."Stefan Raab, Sesamstraße, 1Live Krone, Echo (Jahr der Abschaffung), Lollapalooza, Elbphilharmonie, Tollwood 10.000."Journalist: 'Karriere-Höhepunkt Elbphilharmonie.' Dabei spielen wir dreimal Stadtpark Hamburg – 15.000 Tickets. Pixar-Film ist auch nicht nur Kinderunterhaltung."Kinder wollen tanzenMax: "Kindergärten, Kitas – legen Grundstein. Pädagogische Mitarbeiter nicht honoriert. Schießen uns ins Bein."Flo: "Kinder haben keinen Bock zu sitzen. Lieben tanzen. Warum nehmen wir Bewegung weg?"Lösung: Kinderbereich vor Bühne. "Polizeiabsperrband. 3.000 Kinder. Dahinter Speckgürtel Eltern. Tanzen gelöst – sehen andere Kinder."Schwere ThemenChecker Tobi Tod und Sterben: "Früher: Thema nicht anfassen. Aber Kinder haben Grundinteresse. Brennt in denen."Max' Vater: Schlaganfall, Amnesieanfälle. Ostern: "Mutter: 'Schaff Noah weg.' Ich: 'Müssen ihm erklären.'"Deine Freunde: "Zwischendurch Überforderung vor Kindern zeigen – nicht alles wissen. Pädagogisch wertvoll.""Auf den Dächern": Fußbälle auf Dächer. "Vordergründig Fußbälle. Nicht plakativ. In Zwischentönen."Kreative Freiheit"Kein Radioredakteur. Nicht am Nabel der Zeit. Jetzt Disco, jetzt Country. Basis immer Hip-Hop."Ein Wochenende: Stefanie Hertel Rundfunk. Dann Fusion – "300 Nachtruppen, Pupillen groß." Jetzt Orchester.Das BusinessLukas schneidet Videos. Pauli vertont Hörspiele. Flo inszeniert Theater. "Kommt immer aus uns. Muss sich richtig anfühlen.""Verzichtet auf Sachen, die Großes versprochen hätten. Passt nicht. Wenn was von uns kommt, 100% dahinter."Eigenes Label. "Zwei, drei Jahre rumgedacht. Gut genug vorbereitet. Beste Entscheidung."Meeting – nach 13 Jahren. "Damit nichts überfällt. Zurück zur Kreativität."LearningPauli: "Letztes Jahr sehr krank. Erste Mal in 13 Jahren zwei Konzerte absagen. Totales Kopf-Chaos.""Welle der Liebe. 'Gute Besserung.' Es gibt Lösung mit offener Kommunikation."Flo: "Genug Zeit für Familie. Nicht Leben lang Erfolg hinterherlaufen und feststellen: Fuck, zu viel hinten übergefallen."Lukas: "Wenn was Neues. Sehr schnell raus, wenn sich wiederholt. Hörspiel, Orchester, Gesangsunterricht – immer neue Herausforderungen."Die Zukunft150 Lieder, acht Alben, drei Hörspiele, Buch, Podcast, Tony-Figuren, Orchester."Nicht nur Musik. Breit gefächert. Deine-Freunde-Franchise."Rolf Zuckowski: "Ersten Plattenvertrag. Fand krass, dass es nicht nach ihm klang. Spielen ihm jedes neue Album vor – Exklusiv." Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  13. 83

    Behind Schloss Schauenstein mit 3-Michelin-Sterne-Koch und Partner Marcel Skibba: Warum echter Luxus keine Langustinen braucht

    Der Küchenchef mit 19 Gault-Millau-Punkten über das Scheitern mit 21, die Kunst der Reduktion, warum Wagyu-Kaviar langweilig ist und weshalb Arroganz in der Sterneküche fehl am Platz istMax reist in die Schweiz – zu einem der stillsten Drei-Sterne-Köche: Marcel Skibba, Küchenchef im Schloss Schauenstein. 19 Gault-Millau-Punkte, drei Michelin-Sterne. Marcel lässt die Kunst sprechen.Mit 21 gescheitertMarcel träumte vom Piloten-Dasein. Mit elf eröffneten die Eltern ein Restaurant. Der passionierte Küchenchef prägte ihn: "Wenn wir frei hatten, sind wir in den Großmarkt, haben Bücher gekauft, coole Sachen eingekauft."Mit 21 übernahm Marcel das Restaurant. "Ich dachte, ich kann es rumreißen." Aber die Region unerschlossen, Winter karg. Nach drei Jahren: keine Bank wollte einen Kredit. Eine sagte: "Wenn du morgen zumachst, kann ich dir übermorgen einen geben."Marcel machte es. Bezahlte alle aus. "Wie fühlte sich das an?" – "Als scheitern. Aber wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich die nächste."Der SprungBewerbung bei Sterne-Restaurants. Hotel Dollenberg: ein Stern. Zwei Wochen vorher: zweiter Stern. "Eine Welt brach zusammen. Ich hatte keine Erfahrung, keine Ahnung, ob ich überlebe."Er überlebte. Drei Jahre. Dann La Vie Osnabrück – drei Sterne. Weitere drei Jahre.Die AbsageBewerbung bei Andreas Caminada. Absage – kein Platz. Drei Jahre später: zweiter Versuch mit Freundin. Nach Probearbeiten: "Nicht das Richtige." Sommelier rief an: "Ihr müsst kommen!" Sie überredete Marcel.Von 1.400 Euro zum TeilhaberEinstieg: "1.400 Euro monatlich, keine Miete bezahlt. Mit Kredit nichts übrig. Man lernt kämpfen, sparen. Man lebt asketisch."Stellvertreter, dann Eniv-Restaurant St. Moritz (Sharing-Konzept). Marcel zögerte: "Ich wollte drei Sterne kochen." Machte es trotzdem. Ohne Druck.Ergebnis: zwei Michelin-Sterne für Sharing-Konzept. "Damit hat keiner gerechnet."Andreas: Teilhaber im Schloss. "Die Vergangenheit hat gezeigt, dass er sich auf mich verlassen kann."Luxus neu definieren"Wir kochen nicht mit edlen Produkten. 2015, 2016: regional und saisonal – auf Drei-Sterne-Niveau."Statt Steinbutt, Trüffel, Kaviar: Saibling, Zander, regionales Fleisch. "Wir definieren Luxus neu. Corona zeigte: Zeit ist Luxus. Zeit mit Familie. Sonne genießen."Gerichte: "Raus in den Garten, inspirieren lassen. Sehr reduziert, erwachsen, mit Twist. Sie wirken banal – keine Kochbanane aus Nicaragua – aber man twistet sie dahin, wo man sie gerne hätte."Wagyu-Kaviar ist langweiligMax: "Mich langweilt die Gastronomie. Überall Wagyu mit Kaviar. Reichtum, aber Einfallslosigkeit. Oder 140 Komponenten – das checkt meine Zunge nicht."Marcel: "Steinbutt mit Kaviar braucht nicht viel. Burre drauf, lecker. Sichere Bank. Damit kriegst du jeden. Aber es erzählt keine Geschichte.""Zuchtzander fordert heraus. Andere Aminosäurenstruktur, weniger Umami. Das Produkt so verarbeiten, dass es für sich spricht – ohne es zu vergewaltigen – das ist die Herausforderung."Arroganz? Fehl am PlatzFilm "Im Rausch der Sterne": Koch fehlt "nur Arroganz". Marcel: "Arrogant sein, nie verstanden. Kein Erfolg stellt dich über jemand anderen."Max: "Du bist so humble. In höchster Rangklasse Menschen wie du, am Boden geblieben. Wahnsinn."Die HandschriftMarcel: "Andreas und ich haben uns gemeinsam entwickelt." Max: "Michelin bewertet den Küchenchef. Das bist du. Du bist jeden Tag da. Du bist das Weiterdenken."Andreas: "Du kannst mich besser kopieren als ich dich. Aber wir müssen einen Step weiter." Marcel ist dieser Step.Key Learnings:• Scheitern gehört dazu • Demut schlägt Arroganz • Luxus neu definieren • Regionalität fordert heraus • Reduktion ist Kunst • Eigene Handschrift finden • Vertrauen aufbauenPerfekt für: Foodies, Gastronomen, Köche, Fans authentischer Küche.Zitat der Episode:"Ein Steinbutt mit Kaviar ist eine sichere Bank. Damit kriegst du jeden. Aber es erzählt keine Geschichte – weder über dich noch über dein Restaurant." – Marcel Skibba Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  14. 82

    BTS Curated mit Parloa Co-founder und CEO Malte Kosub

    Wie ein Hamburger Serial Entrepreneur mit über 300 Mitarbeitern die Kundenkommunikation revolutioniert, warum sein Personal AI-Agent dich nach 20 Minuten zurückruft und weshalb "die Extrameile kein Ausnahme, sondern Status Quo" sein mussMax empfängt Malte Kosub, CEO von Parloa – über 300 Mitarbeiter, Büros in Berlin, München, New York. Malte war nie angestellt, gründete bereits in der Schulzeit. Vision: Weltmarktführer für AI-Kundenkommunikation aus Deutschland.Vom Musikwettbewerb zu Liebeserklärungen"Talented" – größter Musikwettbewerb für Schulen, 200+ Schulen, Partner wie Sennheiser. Dann "Wandnotiz" – Liebeserklärungen an Städte: Hamburg, Stuttgart (mit Smudo), Ruhrgebiet."Drei Wochen lang zehn Stunden täglich Pakete gepackt." Eines der ersten Unternehmen mit Rechten für Songtexte auf Poster. Verkauft.2017: Her wird RealitätAlexa, Google Assistant, Spracherkennung auf menschlichem Niveau. "Future of Voice" – eine der ersten Conversational AI-Agenturen."Film 'Her' – 2017 Science Fiction. Jetzt sind wir da." Keine Plattform für skalierbare KI. Geburtsstunde Parloa.Dein Personal AI-Agent"Du rufst an: 'Hey Max, upgraden Premium Economy? Ruf in 20 Minuten nochmal an.' Nach einer Sekunde: 'Hey Max, entschieden?' WhatsApp geht auch. Montags ruft er dich an: 'Nur noch ein Platz.'""1-zu-1-Beziehung. Kein Unternehmen konnte sich eine Person pro Kunde leisten. Jetzt kannst du das."Von 30 Sekunden zu Echtzeit2022 Plattform neu. "2022: 30 Sekunden pro Antwort. Funktioniert nicht." Wette auf Large Language Models. "Aufgegangen."Heute: E-Commerce, Versicherungen, Banken, Energie, Reisen. Ideal: 500.000+ Kundeninteraktionen/Jahr.Überraschungen"Ist das für Ältere?" Malte: "Ältere adaptieren extrem schnell, führen lange Gespräche, finden großen Spaß.""Generation unter 20 – Voice ist mit Abstand relevantester Kanal. Revival."Bootstrapped bis Series CLange ohne Kapital. Dann: 2022 Seed, 2023 Series A, 2024 Series B, 2025 Series C. "Alle zwölf Monate." Wendepunkt: November 2022, ChatGPT.Berlin, München, New YorkBerlin: Headquarter. München: Talent (Microsoft, ServiceNow). Westküste? "Neun Stunden Zeitverschiebung – nein." New York: "Bestes KI-Ökosystem."Silicon Valley? "Mag kommen." Asien? "Mehr Büros folgen.""Crazy ist gut"Value: Ambition. Malte: "Wenn andere nicht sagen, ihr seid komplett crazy, ist eure Vision nicht groß genug."Vision: "Weltmarktführer für Gesprächsplattform. Customer Support ist nur Schritt eins. Aus Deutschland global führend."Extrameile = Status QuoMax: "Wir tun uns schwer, Menschen zu finden, die die Extrameile denken." Malte: "Value: 'Going the extra mile is not an exception, it's the status quo.'"Ansatz: "Nicht fragen 'Bist du bereit?' Sondern: Haben sie es letzte Woche gemacht? Beispiele."Reality Check: "Härtester Job deines Lebens. Olympia für Gold. Warum? Woanders weniger arbeiten, mehr verdienen. Dann siehst du in den Augen, ob sie es intrinsisch fühlen."Key Learnings:• Konsistenz und harte Arbeit • Kontinuierliche Neuerfindung • Groß denken – "crazy" ist gut • Extrameile = Status Quo • Fokus ist entscheidend • An sich arbeiten ist Teil des JobsPerfekt für: Gründer mit Visionen, Tech-Interessierte, AI-Fans, HR-Profis, Tech-Believer.Zitat der Episode:"Wenn andere nicht über euch sagen, dass ihr komplett crazy seid, wenn ihr über unsere Visionen redet, dann ist das, was ihr erzählt, nicht groß genug." – Malte KosubHör jetzt rein und erlebe, wie ein deutscher Entrepreneur die Zukunft der Kundenkommunikation baut – mit der Vision, Weltmarktführer zu werden.#BehindTheScenes #BTSPodcast #Parloa #MalteKosub #AI #ArtificialIntelligence #AIAgents #CustomerSupport #Startup #Entrepreneurship #SerialEntrepreneur #TechStartup #GermanStartup #WorldDomination Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  15. 81

    Behind Bündnis 90/Die Grünen mit Bundesvorsitzenden Felix Banaszak: Wie Politik menschlich bleibt

    Ein ehrliches Gespräch über Gleichberechtigung, neue Männlichkeitsbilder und warum progressive Politik im Playboy stattfinden mussMax öffnet erstmals die BTS-Bühne für einen Politiker: Felix Banaszak, 36, Co-Vorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Die Geschichte eines Mannes, der 2009 mit Lippenpiercing in die Partei eintrat und heute eine der verantwortungsvollsten Positionen innehat.Der Feuerwehrmann aus DuisburgFelix kommt aus dem Duisburger Norden – Wahlkreis mit geringster Wahlbeteiligung bundesweit. Als Teenager: "Was machst du in einer Partei? Da wird man doch korrumpiert." 2009 trat er trotzdem ein.Sein Muster: Er kommt immer in Verantwortung, wenn alles am Boden liegt. 2017 lag der Kreisverband 40.000 Euro verschuldet. Mit 27 wurde er Landesvorsitzender NRW. Bei der Kandidatur: "Nimm mal das Metall aus dem Gesicht." Die Grünen von 12% auf 6,4% abgestürzt.Mit Mona Neubaur: In viereinhalb Jahren auf 18%. Neuer Politikstil – weniger oberlehrerhaft, mehr auf Augenhöhe.Vater oder Parteichef?September 2024: Lang und Nouripour treten zurück. Felix' Tochter war zwei. "Ich hatte mir vorgenommen, anwesender Vater zu sein. Es kommt auf Windeln wechseln an, nicht nur Quality Time."Er mit seiner Frau: "Ich kann das nicht wegen unserer Tochter tun." Sie: "Vielleicht musst du es für sie tun."Mit Franziska Brantner: "Im Zweifel geht Familie vor. Wir halten einander den Rücken frei."Politik im PlayboyFelix gab ein Playboy-Interview über Feminismus. "In der taz lesen das nur die, die zustimmen. Aber wenn ich über toxische Männlichkeit reden will, muss ich dahin, wo die Männer sind."Später: Nachrichten von jungen Männern: "Ich dachte, die Grünen hassen mich. Das hat mich überrascht."Gleichberechtigung ist harte ArbeitMax erzählt von seinem Sohn nach Checker-Tobi: "Warum haben wir die Welt kaputt?" Er kämpft gegen "toxische Männlichkeitsmindsets": "Ich dachte, ich bin gleichberechtigt. Aber wir sind weit weg." Seine Frau wird gefragt, wie sie es mit Kindern schafft – er nie.Felix: "Ich merke jede Woche, dass ich meinen Ansprüchen nicht gerecht werde." Er sagte einer Einladung ab: "Morgen bringe ich meine Tochter ins Bett." Erster Impuls: "Ich habe einen Terminkonflikt."Beide: Millennials haben Druck von beiden Seiten. Aber sie stellen die richtigen Fragen.Verkehrswende aus Liebe zur Freiheit"Wir machen Verkehrswende nicht aus Hass aufs Auto, sondern aus Liebe zur Freiheit – füreinander. Als Autofahrer freue ich mich über Fahrradwege."Er kritisiert: "Eine Familie spart für Mallorca und soll sich schämen? Während andere mit Luxusjachten rumschippern?" Forderung: "Macht Alternativen attraktiv."Bei sich bleibenGrößtes Learning: "Bei sich selbst bleiben. Man ist am stärksten im Einklang mit seinen Werten."Ricarda Lang: "Ich war ein Sprechroboter. Ich habe mich verloren." Felix: Das passiert mir nicht.Key Learnings:• Politik ist kein gradliniger Weg • Beste Lösungen entstehen in Krisen • Familie ist keine Verhandlungsmasse • Gleichberechtigung beginnt bei eigenen Mustern • Progressive Politik muss raus aus der Komfortzone • Authentisch bleiben ist alternativlosPerfekt für: Junge Menschen mit Politikinteresse, Väter und Mütter im Gleichberechtigungskampf, alle an neuen Männlichkeitsbildern Interessierten.Zitat der Episode:"Ich kann das doch nicht wegen unserer Tochter tun." – "Vielleicht musst du es für sie tun."Hör jetzt rein und erlebe einen Parteichef, der nicht nur über Veränderung spricht, sondern sie lebt – auch wenn's wehtut. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  16. 80

    Behind Brabus mit CEO Constantin Buschmann: One Second Wow

    In dieser außergewöhnlichen Folge öffnet Constantin Buschmann die Türen zu einer Welt, die die meisten nur von außen kennen: Brabus. Was viele nicht wissen – hinter der Luxusmarke, die für PS-Monster und millionenschwere Custom-Cars steht, steckt eine Geschichte über Verantwortung, Transformation und den Mut, komplett neue Wege zu gehen.Was dich in dieser Folge erwartet:🚗 One Second Wow: Wie Constantin die gesamte Unternehmensphilosophie von Brabus neu definierte – weg vom "größten OEM-unabhängigen Mercedes-Tuner", hin zu einer Marke, die in einer Sekunde begeistern muss💡 Die Transformation: Von reiner Automotive-Expertise zu Booten, Motorrädern, Fashion Shows und einer eigenen Amazon Prime Serie – wie und warum Brabus zum Lifestyle-Universum wurde⚡ Energie vs. Souveränität: Die zentrale Balance im Unternehmerleben – warum eine Marke "knistern" muss, aber gleichzeitig absolute Souveränität braucht, um zu bestehen👥 Führen mit Milly: Der ehrliche Einblick, wie es wirklich ist, mit der Partnerin zusammenzuarbeiten – die Härte, die Herausforderungen und warum es trotzdem die beste Entscheidung war🎬 Hinter den Kulissen der Serie: Warum Constantin sich für die Amazon-Dokumentation entschied, obwohl alle abrieten – und wie Authentizität zur wichtigsten Währung wurde🔥 Scheuklappen abbauen: Wie das Team bei Brabus lernte, anders zu denken – von weißen Fliesenböden mit Fugen bis zu weltweiten Fashion Shows für AutosBesondere Momente:Der "Funkenfänger": Warum Unternehmer Ideen einfangen müssen, bevor sie verfliegen – und wie eine zufällige Begegnung in einem Club zur Amazon-Serie führteTTB (Time to Broke): Constantin's Erkenntnis, dass Risiko und Erfolg immer parallel wachsen – und es keinen goldenen Löffel im Keller gibtDie Realität von 200+ Reisetagen: Wie das Paar mit dem Spannungsfeld zwischen Beziehung, Familie und absolutem Business-Fokus umgehtWarum "good enough" manchmal die einzige realistische Option ist – auch wenn man eigentlich nur Perfektion willDer Unterschied zwischen Meinungsfreiheit und Grenzüberschreitung: Wie Constantin und Milly mit Hasskommentaren und sogar Morddrohungen umgehenConstantin's wichtigste Learnings:"Du kannst nur entweder in die Verantwortung gehen oder rausgehen – der Halbzustand tötet das Unternehmen""Wachstum passiert nur außerhalb der Komfortzone" (und das Team leidet darunter)"Klarheit, Konsequenz und Verantwortung sind die Währungen der Unternehmensführung – nicht Geld""Gutes Design polarisiert immer""The best is yet to come"Diese Folge ist für alle, die verstehen wollen:Wie echter Luxus entsteht und was "One Second Wow" wirklich bedeutetWarum Diversität unbequem ist – und genau deshalb so wichtigWie man eine traditionsreiche Marke transformiert, ohne die DNA zu verlierenWas es bedeutet, jeden Tag mit 500 Mitarbeitern und deren Familien Verantwortung zu tragenWarum Streit in der Sache essenziell ist, persönliche Angriffe aber nie toleriert werden dürfenDie Realität des Unternehmertums:Constantin spricht schonungslos offen über die Schattenseiten: Das Gefühl, mit eineinhalb Füßen im Burnout zu stehen. Die Unmöglichkeit, wirklich abzuschalten. Der ständige Spagat zwischen kreativer Energie und kaufmännischer Verantwortung. Und die Erkenntnis, dass man jeden Tag aufstehen muss – weil es sonst niemand für einen tut.Warum diese Folge besonders ist:Max trifft einen Unternehmer, der nicht nur über Erfolg spricht, sondern auch über die Momente, in denen die Achterbahn kopfüber stehen bleibt. Der erklärt, warum Deutschland stolz sein kann auf solche Marken. Und der zeigt, dass echte Authentizität bedeutet, die gleichen Werte auf allen Kanälen zu leben – ob YouTube, Instagram oder Amazon Prime.Shownotes:Brabus: www.brabus.com"One Second Wow" – Die Serie ab 6. Februar auf Amazon PrimeBrabus Fashion ShowFollow Constantin & Milly auf InstagramSpoiler: Das ist nur Teil 1 – Constantin kommt definitiv wieder!Viel Spaß mit dieser intensiven, ehrlichen und inspirierenden Folge!Dein Max Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  17. 79

    Behind Leica mit Global Director Corporate Communications Johannes Winter: 100 Jahre Präzision

    In dieser Episode empfängt Max Ostermeier Johannes Winter, Global Director Corporate Communications bei Leica. Das Gespräch bietet einen faszinierenden Einblick in eine Marke, die seit über 100 Jahren für Präzision, Authentizität und fotografische Exzellenz steht. Johannes Winter, 52, gelernter Jurist und seit Januar 2024 bei Leica, erzählt von der bewegten Geschichte – vom Erfinder der 35mm-Kleinbildkamera bis zur globalen Marke mit 90% Auslandsumsatz. Besonders eindrucksvoll: Er transportierte die Kamera Nummer 126, die erste erfolgreiche Kleinbildkamera der Welt, persönlich im Handgepäck nach New York – unbezahlbare Fotogeschichte in einer Pappschachtel.Die digitale Krise2005 stand Leica kurz vor dem Aus. Die Digitalfotografie war eine existenzielle Bedrohung – technische Probleme machten es schwierig, Sensoren in traditionelle Gehäuse zu integrieren. Die Rettung: Dr. Andreas Kaufmann übertrug die Markenwerte mit strategischem Weitblick in die digitale Welt. Die M9 schrieb 2009 erneut Kamerageschichte.Authentizität im KI-ZeitalterDie M11P war weltweit die erste Kamera mit Content-Authenticity-Chip (C2PA), der lückenlos dokumentiert, wann ein Foto aufgenommen wurde, von wem und welche Änderungen vorgenommen wurden. Winters Vision: "Es wird das Human-Made-Logo geben – wie heute das Bio-Siegel."Reduktion als PhilosophieDie M-Kamera verzichtet bewusst auf Videofunktion und Autofokus. "Wir haben die Hälfte der Menüpunkte wie die Konkurrenz, aber die gleichen Funktionen", erklärt Winter. Reduktion als Stärke, nicht Schwäche.Persönliche Reise14 Jahre bei Condor, inklusive der dramatischen Insolvenz 2019. "Das Team und ich sind an unsere Grenzen gekommen." Diese Erfahrung prägte seinen Führungsstil: offene Feedback-Kultur und die Überzeugung, dass Wachstum nur außerhalb der Komfortzone passiert.100 Jahre LeicaMit zwei Wochen Vorlaufzeit entwickelte Winter 2024 eine globale Kommunikationsstrategie, die 450 Millionen Menschen erreichte – Äquivalenzwert im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Herausforderung: dezentrale Märkte unter ein strategisches Dach bringen.Community statt Kunden"Leica ist eine Community Brand." Um 120 Monobrand-Stores weltweit hat sich eine globale Gemeinschaft gebildet. Die Zusammenarbeit mit Fotografen wie Steve McCurry ist authentisch – sie lieben die Produkte, nicht die Bezahlung.Die Smartphone-Strategie überzeugt: Die Leica Lux App greift Signale direkt an der Hardware ab und emuliert ikonische Objektive. "Ein Einstieg, der den Weg zur echten Leica ebnet."Werte, die bleibenMitarbeiter in zweiter und dritter Generation, Karrieren von 40 Jahren. Max' Beobachtung: "Bei Leica sind die Menschen dankbar, für diese Marke arbeiten zu dürfen."Key Learnings:• Authentizität wird zum Luxusgut in der KI-Welt • Reduktion schafft Differenzierung • Krisenbewältigung durch Werte statt Kompromisse • Community entsteht durch Authentizität • Wachstum passiert außerhalb der Komfortzone • Globale Strategie braucht lokale FreiheitPerfekt für: Fotografen, Kommunikationsprofis, Unternehmer, Marketer und alle, die deutsche Ingenieurskunst schätzen.#BehindTheScenes #BTSPodcast #Leica #Fotografie #Authentizität #KI #Kommunikation #Markenstrategie Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  18. 78

    Behind 3 Michelin Stars mit Jan Hartwig: Kritik, Kontrolle, Kreativität

    In dieser Episode von Behind the Scenes spricht Max mit Drei-Sterne-Koch Jan Hartwig, der als Eigentümer und Küchenchef seines Restaurants „Jan“ in München im Museumsquartier seinen Traum vom eigenen Haus lebt. Jan beschreibt, wie er nach vielen Stationen nun in seinem eigenen Restaurant nicht nur am Herd steht, sondern zugleich Gastgeber, HR-Verantwortlicher, Sales-Mann und Unternehmer in Personalunion ist.​Ein zentrales Thema des Gesprächs ist der Begriff Perfektion: Jan erzählt, dass er seit 26 Jahren kocht, sich in seinem beruflichen Umfeld extrem sicher fühlt und sein Arbeitsumfeld so gestaltet hat, dass Abläufe möglichst kontrollierbar sind – vom Fisch filetieren „mit verbundenen Augen“ bis zu eingespielten Teamstrukturen. Gleichzeitig betont er, dass es absolute Perfektion nicht gibt und dass der eigentliche Maßstab ist, wie man mit Fehlern umgeht, sie reflektiert, einsieht und sich entschuldigt.​Max und Jan sprechen darüber, wie hart sowohl eigene Ansprüche als auch die Erwartungshaltungen von Gästen sein können. Jan schildert, wie Gäste manchmal ihren eigenen schlechten Tag – ein misslungenes Date, ein schwieriges Geschäftsessen – auf ein Gericht projizieren, weil das der einfachste gemeinsame Nenner für Frust ist. Max ermutigt ihn, auf „die wenigen Unzufriedenen“ weniger Gewicht zu legen, und Jan ergänzt, dass ihm bei vielen Menschen Demut und Reflexion fehlen.​Besonders persönlich wird die Folge, wenn Jan von seiner zweijährigen Tochter erzählt. Er beschreibt, wie sie ihm mit der „Brechstange“ beibringt, Kontrolle abzugeben, sich auf unplanbare Situationen einzulassen und in kleinen Momenten – etwa wenn sie morgens den Rollo öffnet und ihm die Augen zuhält, weil es zu hell ist – echte Perfektion zu erkennen. Max und Jan arbeiten heraus, dass Perfektion im Zwischenmenschlichen durchaus existieren kann: in Geburtsmomenten, in der Begegnung mit einem geliebten Menschen oder in der Übergabe der drei Sterne, während die selbst gesetzten Maßstäbe in der Küche immer unerreichbar bleiben und gerade deshalb Antrieb sind.​Für Hörerinnen und Hörer, die sich für Fine Dining, Leadership, mentale Seiten von Spitzenleistung und die Balance zwischen Anspruch und Menschlichkeit interessieren, bietet diese Folge einen selten offenen Blick in das Innenleben eines der besten Köche Deutschlands. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  19. 77

    Behind hitschies mit CEO Philip Hitschler-Becker: Von Ufos bis McFlurry

    In dieser Episode von Behind the Scenes spricht Max mit Philip Hitschler-Becker, der das Traditionsunternehmen hitschies in vierter Generation führt und aus einem klassischen Süßwarenhersteller eine digitale Lovebrand gemacht hat. Das Unternehmen produziert seit 1929 Süßigkeiten wie hitschies-Schnüre, Ufos und Drachenzungen, sitzt an der Kölner Stadtgrenze in Hürth und vertreibt seine Produkte heute bereits in 46 Länder weltweit.​Philip erzählt Max, wie das Unternehmen lange im Überlebensmodus war, bevor etwa vier Jahre nach seinem Einstieg der Turnaround gelang und sich die Dynamik hin zu Wachstum, Kreativität und Experimentierfreude drehte. Ein herausragendes Beispiel ist die Kooperation mit McDonald’s: Nach anderthalb Jahren Entwicklung einer Rezeptur mit Soße, Säure und Produktkomponenten entstand ein McFlurry mit gefriergetrockneten hitschies, der auf TikTok zum Hype wurde. Laut Philip war zeitweise „jedes vierte TikTok“ dieses Produkt, die Rekordzahlen führten dazu, dass der McFlurry regelmäßig schon mittags ausverkauft war.​Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf Social Media und Personal Branding: Philip beschreibt im Gespräch mit Max, wie hitschies ohne nennenswertes klassisches Marketingbudget durch organisches Wachstum und eine konsequente Community-Arbeit auf TikTok, Instagram, YouTube und LinkedIn gewachsen ist. Die beiden arbeiten gemeinsam die These „Menschen folgen Menschen“ heraus, Philip erklärt, warum er sein eigenes Profil „Philip Hitschler“ geöffnet hat, sich als Gesicht der Marke positioniert und heute auf jeder Packung abgebildet ist.​Die Episode beleuchtet auch persönliche Motive und Verantwortung: Philip berichtet Max, wie es ist, zusammen mit seinen Geschwistern ein Familienunternehmen zu führen, was es bedeutet, Arbeitsplätze zu sichern und gleichzeitig mutig neue Wege zu gehen. Dazu gehören Projekte wie der hitschies-Porsche, dessen Geschichte er ausgehend von einem alten Spielzeugauto seines Großvaters bis zum real folierten Wagen für die Süßwarenmesse erzählt – ein Symbol dafür, wann aus „nur Geld verdienen müssen“ wieder „Spaß und Kreativität ausleben“ werden kann.​Für Hörerinnen und Hörer, die sich für Markenaufbau, organisches Social Media Marketing, Familienunternehmertum und den Spannungsbogen zwischen Tradition und digitaler Sichtbarkeit interessieren, bietet diese Folge mit Max und Philip einen sehr ehrlichen und inspirierenden Blick hinter die Kulissen von hitschies. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  20. 76

    Behind BANZAI: Wie aus einem Skateboard-Brand eine Bewegung wird

    In dieser Episode von Behind the Scenes trifft Max auf Ole Kloth und Carl Friedrich Kolb im Banzai Legacy Lab – einem hybriden Ort zwischen Atelier, Archiv, Showroom und Zukunftswerkstatt. Banzai ist ursprünglich als ikonischer Skateboard-Brand bekannt, hat sich aber längst zu einer Marke entwickelt, die Lifestyle, Sammlerkultur und Storytelling miteinander verbindet.​Ole erzählt, wie er „gefühlt schon ewig“ für Tommy, den Wiederbeleber und Founder von Banzai, arbeitet und heute die operativen Bereiche rund um Marke, Legacy Lab und zukünftige Projekte verantwortet. Carl Friedrich beschreibt, wie er das Lab mit kuratierten Erlebnissen und Inhalten füllt und welche Rolle der Ort für die Community, Partner und Kunden spielt.Ein zentrales Motiv der Folge ist der Begriff „Legacy“: Was bleibt, wenn ein Produkt verkauft ist? Wie kann man die Geschichte eines besonderen Objekts – etwa eines limitierten Boards oder eines Autos – so bewahren, dass Besitzer und Sammler auch Jahre später noch emotional damit verbunden sind? Die beiden erklären, wie Banzai physische Produkte digital erweitert, Geschichten dokumentiert und sie beispielsweise über Web3- und Blockchain-Technologien langfristig zugänglich macht, ohne in reine Spekulation abzurutschen.​Die Episode zeigt, wie stark Banzai von Leidenschaft und Community lebt: Der Host berichtet, dass Banzai immer wieder wie „Breadcrumbs“ in seinem Leben auftauchte und die Marke schon aus der Distanz über Social Media spürbar war. Im Gespräch wird deutlich, dass für Ole und Carl Friedrich nicht nur das Produkt, sondern das Gefühl dahinter entscheidend ist – von der Inszenierung im Raum bis zur Art, wie Menschen vor Ort empfangen werden.​Für Hörerinnen und Hörer, die sich für Markenaufbau, Kulturprojekte, Storytelling, Sammlerszenen und die Schnittstelle zwischen analoger und digitaler Welt interessieren, bietet diese Folge tiefe Einblicke in ein Projekt, das bewusst größer denkt als klassische Produktvermarktung. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  21. 75

    Behind douglas mit CMO Rik Strubel: Shades of Green

    In dieser Episode begrüßt der Podcast-Host Marketing- und Beauty-Experte Rik Strubel, der seit rund einem halben Jahr als CMO die Marke Douglas verantwortet. Douglas ist heute Europas Marktführer im Premium-Beauty-Segment – online wie offline – mit einem der größten E‑Commerce-Geschäfte der Branche und fast 2.000 Filialen in Europa.​ Rik erzählt, wie ihn „Shades of Green“ schon durch seine Karriere begleiten – von früheren Stationen bis hin zu seiner aktuellen Rolle bei Douglas – und warum ihn gerade diese Marke reizt. Er beschreibt, wie Douglas für ihn perfekt zusammenbringt, was er in den letzten Jahren gelernt hat: den Aufbau und die Skalierung von E‑Commerce, die Integration von KI, die Konsolidierung und Restrukturierung digitaler Geschäftsmodelle sowie das Lernen einer neuen Welt – des stationären Retail.​ Ein spannender Teil des Gesprächs widmet sich seiner Herangehensweise an neue Jobs: Rik spricht bewusst mit möglichst vielen Menschen im Unternehmen, um ein echtes Gefühl für Kultur, Herausforderungen und Potenziale zu bekommen. Er berichtet, dass ihn die Gespräche bei Douglas „sehr, sehr positiv beeindruckt“ haben und erklärt, warum dieses Umfeld für ihn der ideale Ort ist, um Beauty, Brand-Building und Commerce weiterzudenken.​ Die Folge taucht außerdem in zentrale Marketingfragen ein: Was macht gutes Marketing heute aus? Wie schafft man es, eine Marke emotional aufzuladen und zugleich datengetrieben zu arbeiten? Rik schlägt den Bogen von seiner Historie in der Entwicklung von Beauty-Produkten über die Arbeit im FMCG-Bereich bis hin zum Aufbau von Marken wie Westwing, denen er zu deutlich mehr Sichtbarkeit und Glanz verholfen hat.​ Für Hörerinnen und Hörer, die sich für Marketing, E‑Commerce, Retail-Transformation, Personal Branding und moderne Führung interessieren, liefert diese Episode eine Mischung aus Praxiswissen, Karriere-Einblicken und einer sehr persönlichen Perspektive auf die Beauty- und Handelswelt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  22. 74

    Behind Marks Feinkost mit den Gründern Cornelius Dornier und Kaspar Triller: Zwischen Oase und Schnellboot

    In dieser Folge von Behind the Scenes geht es an einen Ort, der in München längst Kultstatus hat: Marks Feinkost am Kufsteiner Platz, ein Delikatessenhaus mit Bistro, das von vielen Gästen als echte Oase inmitten der Stadt beschrieben wird.​Zu Gast sind Kaspar und Cornelius, die Betreiber hinter Marks, die aus einem traditionsreichen Feinkostladen von 1964 ein lebendiges Gesamtkonzept aus Delikatessenhandel, Bistrobetrieb, Office-Catering und Events aufgebaut haben. Sie erzählen, wie Cornelius das marode Geschäft entdeckte, warum aus einer vermeintlichen „Schnapsidee“ ein erfolgreiches Unternehmen wurde und wieso Kaspar vom dualen Studium im Luxus-Catering und einem Philosophiestudium in Wien schließlich hinter der Theke in Bogenhausen gelandet ist.​Du erfährst, wie die beiden sich gefunden haben – vom ersten Projektauftrag über den Moment, in dem aus einem Dreimonatsvertrag eine langfristige Partnerschaft wurde, bis hin zur Entscheidung, Kaspar zum Gesellschafter zu machen. Dabei sprechen sie offen über Vertrauen, gemeinsame Werte, Konflikte und darüber, weshalb echte Freundschaft im Unternehmertum vor allem in Krisenzeiten sichtbar wird.​Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um die Frage, wie man einen Ort schafft, an dem sich Menschen „wie zu Hause“ fühlen: über Teamkultur, außergewöhnlich stabile Belegschaft, gelebte Wertschätzung und das Bewusstsein, dass Architektur und schöne Produkte allein nicht reichen, wenn die Seele des Ladens – die Menschen – fehlt. Kaspar und Cornelius erklären, warum sie ihr Team als ihr wichtigstes Kapital sehen und weshalb jede Personalentscheidung, jede Geste der Großzügigkeit und jeder Kontakt mit Gästen Teil dieser Philosophie ist.​Natürlich geht es auch um gescheiterte Experimente und Learnings: von Cold-Brew-Kaffee, der nach „Katzenpisse“ schmeckte, über aufwendig entwickelte Automatenkonzepte für Kanzleien, die in der Praxis scheiterten, bis hin zu Wachstumsstrategien, die sich im Nachhinein als Übermut herausstellten. Aus diesen Erfahrungen entstand der Entschluss, den „Werkseinstellung“-Knopf zu drücken, kleiner und fokussierter zu denken und das Unternehmen gesund profitabel zu machen, statt um jeden Preis zu wachsen.​Ein weiteres Thema: Wie Marks Feinkost durch Corona ging – ohne staatliche Hilfen, aber mit einem starken Netzwerk aus Stammkunden, Nachbarn und Partnern. Die beiden berichten, wie sich ihr Blick auf Verantwortung, Unternehmertum und Gemeinsinn in dieser Zeit verändert hat, warum Werte wie Zuverlässigkeit, Präsenz und Demut heute eine noch größere Rolle spielen und wieso sie sich eher als „Schnellboot“ denn als großer Tanker sehen.​Wenn du wissen willst, wie man einen Feinkostladen in eine Institution verwandelt, was radikale Kundenorientierung praktisch bedeutet und welche Rolle biografische Brüche, Bauchentscheidungen und Humor dabei spielen, wird dich dieses Gespräch inspirieren. Perfekt für alle, die Gastronomie, gutes Essen, Unternehmertum und echte Geschichten aus dem echten Leben lieben Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  23. 73

    Behind Esquire mit Chefredakteur Dominik Schütte: Kein Macho-Muff, nur gute Typen

    Schütte schildert zunächst, was Esquire heute ist: eine traditionsreiche Brand (90 Jahre international), die in Deutschland bewusst als Digital-First-Marke gestartet ist – Launch von Esquire.de im März 2020, am Abend vor dem ersten Lockdown. Er erklärt die Rolle von Burda und Hearst, die Positionierung zwischen Titeln wie Vogue, Harper’s Bazaar, InStyle oder L, und warum Esquire für ihn “Lifestyleguide für gute Typen” ist, nicht einfach ein klassisches Männermagazin.​​Ein großer Block dreht sich um Storytelling in Zeiten von KI: Schütte betont, dass echte Geschichten immer an Menschen gebunden bleiben – etwa wenn ein Kollege George Clooney am Comer See zuhause besucht, während dessen Familie im Garten feiert und mitten im Interview das Kind von einer Biene gestochen wird. Solche Erlebnisse könne KI weder erleben noch ersetzen; Aufgabe von Esquire sei es deshalb, das Menschliche, den Zugang, die Perspektive und das Einordnen in den Mittelpunkt zu stellen, KI aber klug für Distribution und Aufbereitung zu nutzen.​​Schütte zeichnet Esquire als inklusives Medium: Zielgruppe sind “gute Typen” – Menschen mit Herz am rechten Fleck, unabhängig von Geschlecht oder Identität. Im Heft finden sich männlich konnotierte Themen wie Autos, Uhren, Mode, aber subversiv erzählt – Roadtrips statt PS-Porno, Styling statt Spezifikationen, plus Formate wie “Innenansichten”, in denen ausschließlich nicht-cis-hetero-Autorinnen und Autoren schreiben. Gleichzeitig will Esquire konservative Männer nicht ausschließen, sondern herausfordern, ohne sie mit moralischem Zeigefinger zu verprellen.​​Ein weiterer Schwerpunkt ist Print im Jahr 2025: Statt 12 Ausgaben pro Jahr setzt Esquire bewusst auf vier dicke, saisonale Magazine (Frühling, Sommer, Herbst, Winter) mit starkem Coffee-Table-Charakter und dichter Anzeigenlage. Burda spielt hier die Stärke im Kioskgeschäft aus; am Point of Sale wird Esquire oft zusammen mit Spiegel gekauft, weil Leser Premium-Journalismus und hochwertige Lifestyle-Inhalte kombinieren. Parallel dazu baut die Marke mit Events wie dem Esquire Townhouse ein Live-Ökosystem: eine Mischung aus TED-Talk, Panel und Party, bei der etwa Männlichkeitsbilder, Demokratie oder Kriegserfahrungen diskutiert und Marken erlebbar gemacht werden.​​Sehr persönlich wird es, wenn Schütte über seine Biografie spricht: geboren in Essen, als Kind mit der Familie an den Ammersee gezogen, wo sein Vater – ein “deutscher Mad Men”-Werber der 60er/70er – bei einer Dienstreise tödlich verunglückte. Er wächst anschließend in Nürnberg auf, vor allem geprägt von Mutter, Oma und einem sehr strengen Großvater, dessen alte Männlichkeitsbilder (“Ein Mann rennt keiner Straßenbahn hinterher”) er rückblickend reflektiert und teilweise bewusst bricht. Heute lebt er als Vater mit intensiver Vater-Tochter-Zeit und beschreibt, wie sehr ihn diese Rolle emotional verändert und seine Sicht auf Männlichkeit, Empathie und Verantwortung geschärft hat.​Zum Schluss geht es um innere Arbeit: Schütte plädiert leidenschaftlich für Therapie – einzeln und als Paar – als Form der “inneren Wundversorgung”, damit Menschen bewusster lieben, führen und entscheiden können. In seiner Arbeit als Chefredakteur und Dozent an der Deutschen Journalistenschule versteht er sich als Teil eines Safe Spaces für junge Journalist:innen, der Grenzen respektiert, aber auch klare, konstruktive Klartext-Gespräche über den Zustand des Journalismus und über Verantwortung in Medien führt.​​ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  24. 72

    Behind Tim Raue: Disziplin, Scheitern & Spicy Business

    Tim Raue spricht im Podcast offen über seinen persönlichen und unternehmerischen Weg – vom Berliner Kiez zum international gefeierten Spitzenkoch. Die Episode taucht ein in Raues strikte Alltagsroutinen, seine Ansprüche an sich selbst und seine Erfahrungen mit Transformation, Unternehmergeist und Partnerschaft. Dabei werden nicht nur seine Kochkunst und die Gastronomie beleuchtet, sondern auch zentrale Lebensthemen wie Sicherheit, Wertschätzung, Selbstpflege und die Rolle von Fehlern als Wegweiser.Die drei Key Learnings aus dem Gespräch:Disziplin als Schlüssel: Raue lebt und arbeitet mit einer klaren Struktur und täglichen Routinen. Er sieht Selbstpflege und regelmäßige Rituale als elementar für Leistungsfähigkeit und Balance – sowohl beruflich als auch privat.Scheitern ist Teil des Wegs: Rückschläge und persönliche Fehler sind für Raue keine Tabus, sondern essentielle Lernerfahrungen. Er betont, wie wichtig es ist, auch auf der Suche nach Bestätigung und Erfolg „bei Null“ zu starten und aus jeder Enttäuschung Wachstum abzuleiten.Bedingungslose Beziehungen und Unternehmergeist: Tim Raue sieht echte Beziehungen – privat und beruflich – als Sicherheitsnetz und Kraftquelle. Gleichzeitig fordert er, Unternehmertum in Bildung und Gesellschaft stärker zu fördern und sich offen den Herausforderungen wie Bürokratie und Wandel zu stellen.Tim Raues LebenTim Raue, geboren 1974 in Berlin, wuchs in schwierigen Verhältnissen im Kreuzberger Kiez auf und war in seiner Jugend zeitweise Mitglied einer Straßengang. Sein Perspektivwechsel kam durch eine Kochlehre, die ihn schnell zum Küchenchef werden ließ. Mit 23 leitete er das Restaurant Rosenbaum, ab 2002 das „44“ im Berliner Swissôtel, erkochte dort seinen ersten Michelin-Stern und wurde „Koch des Jahres“.​Seit 2010 führt Raue sein eigenes Restaurant „Tim Raue“ in Berlin, das zu den „World’s 50 Best Restaurants“ zählt und mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet ist. Er betreibt viele weitere gastronomische Projekte in Deutschland, der Schweiz und Dubai, ist kulinarischer Berater, Markenbotschafter und TV-Persönlichkeit (u. a. „Kitchen Impossible“, „Chef’s Table“ und „Ready to Beef“). Mit mehreren Kochbüchern und einer Autobiografie hat Raue seine Geschichte und Philosophie öffentlich gemacht. Sein unverwechselbarer Stil – asiatisch inspiriert, aromenstark und voller kreativer Freiheiten – hat die deutsche Spitzengastronomie maßgeblich geprägt.Die Folge inspiriert mit ehrlichen Einblicken in Mindset, Krisenbewältigung und Mut zu neuen Projekten – vom eigenen Restaurant bis zur Spiciness der „SPIZZA-Pizza“. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  25. 71

    Behind Mirko Borsche: Vom Kiosk-Büro in München zu McQueen, On & Supreme

    Im Gespräch erzählt Borsche, wie aus einem improvisierten “Kiosk-Büro” mit Gasheizung und Außentoilette Schritt für Schritt das heutige Bureau Borsche wurde, das mit nur fünf bis sechs Personen globale Markenprojekte stemmt. Er beschreibt, wie wichtig ihm Räume mit Seele sind: erst der kleine Kiosk, dann eine Galerie-Wohnung mit Dachterrasse und Open-House-Atmosphäre, in der Freunde aus Kunst und Musik mitarbeiteten – immer als Gegenentwurf zu sterilen Büros.​Ein Schwerpunkt ist München als Standort: attraktiv für Natur, Berge und Familie, aber verschlossen, träge und international schwerer zugänglich als etwa Berlin. Borsche kritisiert die Stadt für zu wenig Mut zu kulturellen Orten und nennt Beispiele wie das Bergson, das als privat initiiertes Leuchtturmprojekt “am Arsch der Welt” steht, statt in der Stadt ein internationales Zentrum zu bilden.​Sehr persönlich wird es, wenn er über seine drei Kinder, Patchwork-Konstellationen und Vater-Tochter-Restaurantdates spricht. Er zeigt, wie gemeinsame Rituale, echte Augenhöhe (z.B. Restaurantwahl, gleicher Teller statt Kinderkarte) und viel Zeit zusammen seine Sicht auf Führung und Respekt geprägt haben – sowohl privat als auch in der Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden.​Im zweiten Teil diskutiert Borsche seine Haltung zur Branche: Er erzählt von hunderten gewonnenen Awards und seinem bewussten Austritt aus dem ADC, weil das System sich in Richtung Fake-Cases, Irrelevanz und Männerbündelei entwickelt habe. Heute gewinnt sein Studio Talente aus aller Welt ohne “Award-Showreels”, sondern durch echte, veröffentlichte Arbeit und Mundpropaganda. Er kritisiert Pitches als unfair und strukturell problematisch: Oft sei längst eine Agentur gesetzt, andere liefern unbezahlt Ideen, die später in abgeschwächter Form übernommen werden.​Zum Schluss geht es um aktuelle Projekte und seine Art, mit Kunden und Trends umzugehen. Bureau Borsche arbeitet u.a. am Redesign von Alexander McQueen, einer Lifestyle-Linie mit On (IKON-Kollektion), Theaterprojekten in Kopenhagen und Fashion- und Kultmarken wie Rimowa oder Supreme, für die sie jahrelang Grafiken für die wöchentlichen Drops entwickelt haben. Borsche erklärt, dass er keine “Trends in zehn Jahren” vorhersagt, sondern mit Kunden so tief in Gespräche geht, dass sich neue Wege fast wie ihre eigene Idee anfühlen – eine Art Inception im Branding.​Über Mirko BorscheMirko Borsche wurde 1971 in Tegernsee geboren und wuchs in der Nähe von München auf. Seine frühe Leidenschaft für Graffiti prägte seinen Blick auf Typografie, Bildsprache und den Umgang mit Schrift im öffentlichen Raum. Nach Studien in Kingston (Postgraduate Graphic Design), einem Master in London und einem Diplomstudium Kommunikationsdesign an der FH Augsburg startete er als freier Art Director u.a. für Levi’s, MTV und Mercedes-Benz und arbeitete später bei Springer & Jacoby.​Bekannt wurde er mit Editorial Design: Er gestaltete Magazine für die Süddeutsche Zeitung, war maßgeblich an der Gründung und Gestaltung des Jugendmagazins NEON beteiligt und ist seit 2007 Creative Director des ZEITmagazins. 2007 gründete er in München sein eigenes Studio Bureau Borsche, das heute international für Marken wie Nike, Balenciaga, Rimowa, Bavarian State Opera, Inter Mailand, Supreme, Apple und BMW arbeitet und vielfach ausgezeichnet wurde.​Borsche erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, darunter den Titel “Visual Leader of the Year” der Lead Academy. Seine Arbeiten wurden in Museen und Ausstellungen gezeigt, etwa in der Pinakothek der Moderne und der Neuen Sammlung in München sowie in Städten wie Amsterdam, Barcelona, Stockholm, Seoul und Tokio. Er gilt als einer der prägendsten europäischen Grafikdesigner seiner Generation und als Stimme, die die Kreativbranche regelmäßig kritisch hinterfragt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  26. 70

    Behind DSSLR mit Gründer Christoph Dassler: Legacy Meets Lifestyle

    Christoph Dassler, Unternehmer und Gründer der Marke DSSLR, erzählt im Podcast seine persönliche Geschichte vom Erbe der berühmten Dassler-Familie bis hin zum Aufbau einer neuen Premium-Sport- und Lifestyle-Brand. Er beschreibt seine Motivation, zurück in die Sportbranche zu kommen, seine Werte rund um Authentizität, Nachhaltigkeit und kompromissloses Design. Im Gespräch geht es um den Spagat zwischen Familientradition und persönlicher Vision, die Bedeutung von Qualität und Innovation im Sporttextilbereich sowie um wichtige Learnings aus Herausforderungen und Rückschlägen.Wichtigste Key Learnings:Authentizität und Selbstverwirklichung: Christoph betont, dass man als Unternehmer man selbst sein muss, sich ehrlich zeigen und authentisch bleiben soll, um Erfolg und Respekt zu gewinnen.Nachhaltigkeit als Kernwert: Die neue Marke DSSLR setzt auf umweltverträgliche Materialien, regenerative Produktionsprozesse und höchste Qualitätsstandards, um Luxus mit Verantwortung zu verbinden.Ausdauer und lösungsorientiertes Denken: Rückschläge wie das Verlieren eines Produzenten wurden nicht als Ende gesehen, sondern als Chance für bessere Lösungen – eine Haltung, die sich wie ein roter Faden durch Christophs Geschichte zieht.Christoph Dasslers LebenChristoph Dassler ist Unternehmer und Gründer von DSSLR, einer jungen, hochpreisigen Sport- und Lifestyle-Marke mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Funktionalität. Er stammt aus der legendären Dassler-Familie, die seit den 1920er Jahren mit Adidas und Puma weltweite Sportgeschichte schreibt. Christoph hat sich bewusst für einen eigenen Weg abseits der Familienunternehmen entschieden, um eine eigenständige Marke zu etablieren, die Sport und Design auf Premium-Niveau verbindet.Er studierte Betriebswirtschaft und Medien, sammelte Berufserfahrung in Marketing und Beratung, bevor er 2023 die Marke DSSLR gründete. Sein Konzept vereint technische Innovationen mit edlen, nachhaltigen Materialien und einem urbanen Lifestyle. Die Marke richtet sich an Menschen, die sportlich aktiv sind, aber gleichzeitig Wert auf Ästhetik und Umweltbewusstsein legen.Christoph arbeitet mit bekannten Designern und Sportlern zusammen, etwa bei der Entwicklung einer Tennis-Kollektion und sucht aktiv den Kontakt zu Talenten und Multiplikatoren in der Szene. Sein Fokus liegt auf einem nachhaltigen, langfristigen Markenaufbau unter Wahrung von Tradition und familiären Werten, zugleich offen für moderne Produktentwicklung und kreative Vermarktung.​Die Episode gibt exklusive Einblicke in eine spannende Gründerreise mit großer Tradition, moderner Vision und dem klaren Ziel, mit hochwertigen Produkten und Leidenschaft neue Maßstäbe im Sport-Luxussegment zu setzen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  27. 69

    Behind BRABUS mit CMO Stefan Ponikva: Vom BMW-Gamechanger zum Mittelstands-Rockstar

    Im Gespräch erzählt Ponikva, wie er als gebürtiger Wiener über ein Praktikum 2003/2004 bei BMW in München “hängen geblieben” ist, obwohl ursprünglich nur sechs Monate geplant waren. Aus einem befristeten Job in einer internen Agentur wird schnell Verantwortung: Er betreut mit Mitte 20 den BMW Pavillon am Lenbachplatz, baut interne Netzwerke auf und wird zum internen “Umsatzkönig”. Seine Leidenschaft für Autos, Marken und Menschen zieht sich dabei konstant durch seine Erzählungen.​Es folgen Stationen im Lifestyle-Marketing von MINI, wo er Lizenz- und Fashion-Kooperationen (Taschen, Schuhe, Brillen, Messen wie Bread & Butter) aufsetzt und das Markenbild für jüngere Zielgruppen schärft. Später wechselt er ins Sportmarketing von BMW (Golf, Segeln, Formel 1) und entwickelt nach dem Ausstieg aus der Formel 1 mit ein neues globales Sponsoring- und XDrive-Konzept, inklusive groß angelegter Wintersport-Offensive in über 30 Skigebieten. Er beschreibt, wie ihn die Kombination aus Zeitgeist-Verständnis, Neugier und Innovationsfreude antreibt und wie wichtig ihm ist, Trends global (von Hongkong bis Brasilien) früh zu erkennen.​Einen großen Raum nimmt seine Zeit als Head of Brand Management BMW i & ConnectedDrive und später als Vice President Brand Communication & Brand Experience ein. Er erzählt von der Markteinführung der Pionierfahrzeuge BMW i3 und i8, der Idee des “Speedboats” BMW i mit direkter Berichtslinie zum CMO, der Entwicklung von “Forwardism” als Leitidee und von Kooperationen mit kulturellen Ikonen (z.B. Pharrell Williams, KITH), Festivals (Coachella, ComplexCon) und neuen Messeformaten wie der IAA Mobility in der Stadt.​​​Im letzten Teil des Podcasts geht es um seinen bewussten Ausstieg nach 22 Jahren BMW: Die innere Stimme werde lauter, Mitarbeitende merkten, dass er “nicht mehr ganz der Alte” sei, und er entscheidet sich nach der CES in Las Vegas 2024, zu gehen. Es folgen acht Monate Auszeit mit 31 Skitourentagen, Bergtouren, Marathontraining und sehr viel Familienzeit, in denen er seine Rolle als Vater und Partner neu justiert und mental “geerdet” aus der Konzernwelt herauswächst. Über ein zufälliges Kennenlernen von BRABUS-CEO Constantin Buschmann beim ADC Festival in Hamburg entsteht schließlich der Wechsel in den Mittelstand, den er als “Dreamjob” beschreibt, weil er dort 100% Impact und eine junge, hungrige Mannschaft sieht.​Top 3 Key Learnings aus dem GesprächFührung heißt fördern und fordern – aber im geschützten RahmenPonikva betont, wie entscheidend es ist, jungen Talenten früh Verantwortung zu geben, ohne sie gleich “auf das ganz kalte Eis” zu schicken.​ Er reflektiert offen eigene Fehler: manchmal zu viel Verantwortung zu schnell, manchmal zu lange gezögert mit Beförderungen – und leitet daraus ab, dass gute Führung darin besteht, Freiräume zu schaffen und gleichzeitig Sicherheit zu bieten.​Zeitgeist und Neugier als strategischer WettbewerbsvorteilSein Erfolgsrezept beschreibt er als Mischung aus hoher Energie, Mut, Kreativität, Innovationsgier und dem intrinsischen Wunsch, den Zeitgeist zu verstehen – heute und morgen.​ Genau dieses Mindset habe ihn befähigt, Marken wie MINI und BMW mit unkonventionellen Kooperationen, neuen Messekonzepten und Pionierprojekten wie BMW i3/i8 zukunftsfähig und kulturell relevant zu positionieren.​​​Karrierebrüche bewusst gestalten und identitätsstiftend nutzenNach 22 Jahren Konzernkarriere erlaubt er sich, ohne Sicherungsnetz auszusteigen, nutzt Bergtouren und Skitouren wie eine geführte Meditation, um die eigenen Bedürfnisse, Familienrollen und nächsten beruflichen Ziele zu klären.​ Statt im “Loch” zu landen, erlebt er diese Phase als Aufbau mentaler Muskeln und als Basis, um gezielt ein Umfeld zu wählen, in dem Wirkung, Werte und Privatleben besser zusammenpassen – in seinem Fall der Mittelstand mit BRABUS.​ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  28. 68

    Behind Vorwerk mit Head of Global Design Jan Delfs: The Future Kitchen

    In diesem Gespräch mit Jan Delfs taucht der Podcast tief in die Innovationswelt von Vorwerk ein, insbesondere die Designentstehung des Thermomix TM7 und der Kobold Reinigungssysteme. Jan Delfs spricht offen über seine Designphilosophie ("Less by Better"), die Entwicklung langlebiger und nachhaltiger Produkte und die Bedeutung von Community, Direktvertrieb und echten Nutzererlebnissen. Im Fokus steht das Zusammenspiel von Technik, Intuition und Menschlichkeit in modernen Haushaltsgeräten.Die drei wichtigsten Key Learnings aus der Episode:Design für Menschen: Jedes Produkt muss echten Mehrwert bieten, intuitiv sein und die Benutzer:innen begeistern – „Gestaltet für Menschen, nicht nur für Trends und Technologien“.​​Nachhaltigkeit und Langlebigkeit: Innovation bedeutet nicht viele neue Modelle, sondern bessere, langlebigere Geräte mit sinnvollen Funktionen. Vorwerk setzt auf kompromisslose Qualität und nachhaltiges Design, das für unterschiedliche Zielgruppen und Generationen funktioniert.​​Community & Begeisterung: Ihre Produkte werden im Direktvertrieb präsentiert und sind vielfach Teil von Familien und Gemeinschaften – Innovation gelingt vor allem im persönlichen Kontakt und Austausch. Begeisterung für Design und Funktion ist ansteckend und baut langfristige Nutzerbindungen auf.​​Jan Delfs' LebenJan Delfs ist Head of Global Design bei Vorwerk und seit April 2018 maßgeblich für die Innovation der Hausgeräte-Ikonen Thermomix und Kobold verantwortlich. Er studierte Industriedesign an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel und gründete sein eigenes Designstudio. Delfs arbeitete u.a. neun Jahre als Designer für die Deutsche Telekom, wo er u. a. an der Hardware und Software des E-Book-Readers Tolino beteiligt war. Vorwerk holte ihn wegen seiner interdisziplinären und visionären Herangehensweise, die von „Design Thinking“ bis zu „Design Doing“ reicht. Für seine Designs erhielt Jan Delfs über 80 internationale Auszeichnungen und ist heute etabliert als „Wegefinder“, der die Verbindung von Nutzerbedürfnissen, Technik und Ästhetik nachhaltig vorantreibtDie Folge liefert exklusive Einblicke in Designentscheidungen, Zukunftstrends wie KI und die Kunst, mit weniger Technik mehr Lebensqualität zu schaffen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  29. 67

    Behind Payback mit Director of Digital Marketing Nico Winkelhaus: Daten, Plattform-Power & die Zukunft des digitalen Shoppings

    Wie baut man eine der erfolgreichsten Shopping-Apps Deutschlands? In dieser BTS-Episode spricht Host Max Ostermeier mit Nico Winkelhaus, Director of Digital Marketing bei Payback und ein echter Vorreiter in der digitalen Loyalty-Landschaft.Von den Anfängen als Gaming-Geek über Führungsjobs bei ProSiebenSat.1 und Condé Nast bis hin zum strategischen Kopf hinter Deutschlands bekanntestem Punkteprogramm: Nico erzählt, wie die Journey vom Plastik-Kärtchen zur App-Ikone gelang. Was hinter 35 Millionen Nutzer:innen steckt, warum echte Community, User-Zentrierung und Daten-Insights die entscheidenden Treiber für nachhaltigen Erfolg sind – und wie Innovation und Bodenständigkeit Hand in Hand gehen.Informationen zu Nico Winkelhaus, Director of Digital Marketing PaybackNico Winkelhaus ist Director of Digital Marketing bei Payback und prägt seit über zehn Jahren als Kopf des Digitalmarketings die Entwicklung einer der erfolgreichsten deutschen Shopping-Apps und Loyalty-Plattformen. Bereits seit knapp 30 Jahren in der Digitalbranche aktiv – vom frühen C64-Zeitalter über die Gaming-Szene bis zu Führungsrollen bei ProSiebenSat.1 und Condé Nast – bringt er ein tiefes Verständnis für Technologie, datengetriebenes Marketing und Change-Management mit. Er begann als Online-Gaming-Redakteur und stieg durch klassisches BWL-Studium und diverse Digital- und Verlagsprojekte schließlich bei Payback ein. Hier verantwortet er strategisch und operativ alle digitalen Marketing-Prozesse, das Commerce Media Business, Paid Performance Marketing sowie CRM- und App-Engagement-Initiativen. Die digitale Transformation von Print zu Mobile, die Entwicklung datenbasierter Loyalty-Modelle und die konsequente Nutzerzentrierung sieht er als Kern seiner Arbeit – immer getrieben von Neugier, Technikbegeisterung, fachlicher Leidenschaft und einer Prise westfälischem Humor.Highlights:Data & Platform-Power: Was Payback so erfolgreich macht, warum Personalisierung und App-Experience alles sind – und wie der Spagat zwischen User-Vielfalt, Partner-Ökosystem und Commerce Media gelingt.Digitale Transformation: Vom Print- und TV-Haus zur Commerce-Plattform und zu einer der Top 3-Shopping-Apps – Nico gibt Einblicke in Praxis, Growth-Mindset und Lessons Learned.Leadership & Motivation: Wie man Change managt, Teams entwickelt und datenbasiert wächst – und warum Neugier, Ehrlichkeit und echte Begeisterung sein Antrieb sind.Community & Loyalty: Die Kraft von 35 Millionen Menschen, die Bedeutung der App und warum das Team bei Payback weiter auf Wachstum, Innovation und Partnerschaft setzt.Ein Podcast für alle Digital-, Marketing- und Loyalty-Fans, für Führungskräfte, Partner:innen – und alle, die die Entwicklung echter Plattform-Ökosysteme verstehen wollen.Host: Max OstermeierGast: Nico Winkelhaus, Director of Digital Marketing PaybackSpecial: Digital Leadership, Datenintelligenz & die Zukunft des deutschen Loyalty-Business Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  30. 66

    Behind Carsten Maschmeyer: The Next Big Thing über Gründergeist, KI-Wandel & Lebenszeit

    Was motiviert einen der prominentesten Investoren, Startup-Coaches und Tech-Vordenker Deutschlands – und wie verändert sich sein Blick auf Erfolg, Innovation und Lebensqualität? In dieser BTS-Episode spricht Host Max Ostermeier mit Carsten Maschmeyer nicht nur über Tech-Trends, KI-Disruption und die globale Gründerwelle, sondern auch über persönliche Transformation vom Unternehmer zum Großvater.Im ehrlichen Dialog erzählt Maschmeyer, wie KI und Digitalisierung den Alltag, das Investieren, aber auch Familienleben und Coaching neu definieren. Es geht um digitale Auszeiten, den bewussten Umgang mit Zeit, neue Chancen im Health-Tech, die Kraft von Pausen, Veränderungen in der Startup-Welt zwischen Europa und USA – und warum nachhaltige Gründerkultur mehr Neugier, Empathie und Offenheit als je zuvor verlangt.Informationen zu Carsten MaschmeyerCarsten Maschmeyer ist Tech-Investor, Venture-Capitalist, Entrepreneur und einer der bekanntesten Startup-Coaches im deutschsprachigen Raum. Seine Vita beginnt als Medizinstudent, begleitet von einem erfolgreichen Weg als Verkäufer, Unternehmer und später nach dem Verkauf seines Unternehmens als leidenschaftlicher Startup-Investor. Bekannt aus der „Höhle der Löwen“, engagiert er sich als Sparringspartner, Mentor und Förderer für Gründer*innen, insbesondere in den Feldern Innovation, Digitalisierung und Health-Tech. In seiner Karriere hat er mehrfach betont, wie sehr ihn das Unternehmertum, der Austausch mit Gründern und die Lust auf Technologien antreiben. Maschmeyer lebt Familienwerte, nimmt sich bewusst Zeit für seine Enkelkinder und reflektiert offen seine Entwicklung vom vielbeschäftigten Selfmade-Unternehmer zum empathischen Begleiter der nächsten Gründergeneration. Im Gespräch teilt er seine Learnings über Erfolgsfaktoren wie Resilienz, Delegieren, Zeitmanagement, KI als Zukunftschance, eigene Digitalisierungsauszeiten sowie die Bedeutung von Coaching und mentaler Gesundheit.​Freu dich auf:KI, Tech & Investments: Wohin sich Geschäftsmodelle, Startups und Märkte entwickeln – und warum KI für Maschmeyer der große Gamechanger ist.Work-Life-Blend: Wie sich Arbeit, Innovation und Familienleben vermischen – und warum bewusste Pausen zur wichtigsten Ressource werden.Rolle als Mentor: Learnings, Fehler und Tipps aus Jahrzehnten Unternehmertum, Investment und Coaching – vom Ego zur Gemeinschaft.Gesellschaftlicher Wandel: Mental Health, Coaching-Kultur, die Transformation von Arbeit – und die Rolle Europas im Tech-Wettlauf mit den USA.Ein Podcast über Lust auf Zukunft, Gründergeist, neue Führung und echte Lebensqualität zwischen Karriere, Coaching und KI.Host: Max OstermeierGast: Carsten MaschmeyerSpecial: Gründergeist & Gelassenheit – wie das „Abenteuer Start-up“ und Familienzeit heute zusammengehören Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  31. 65

    Behind Nymphenburg Porzellan mit CEO Anders Thomas: Pure Handarbeit, ikonische Designer, und die Seele von München

    Die neue BTS Podcast Episode mit Host Max Ostermeier und Gast Anders Thomas ist ein tiefgehendes Gespräch im Herzen der Königlichen Porzellan Manufaktur Nymphenburg, einer Institution, die seit über 275 Jahren ununterbrochen für Handwerkskunst und kulturellen Anspruch steht. Die Hörer tauchen ein in die Welt eines Ortes, der sich standhaft gegenüber Zeitgeist, Massenproduktion und schnelllebigen Trends behauptet – und auf konsequente Handarbeit, Teamgeist und den künstlerischen Wert jedes einzelnen Stücks setzt. Anders Thomas schildert seinen persönlichen Weg vom unabhängigen Berater in Unternehmensübernahmen bis zum Geschäftsführer einer der renommiertesten Manufakturen der Welt, berichtet von der Zusammenarbeit mit Luxusmarken und internationalen Künstlern, und reflektiert offen über die Herausforderungen und Magie, eine kleine, leidenschaftliche Firma mit großer Geschichte durch Moderne und Krise zu führen. Es geht um Teamkultur, die Suche nach exzellenten Mitarbeitern, die Vision eines weltweit anerkannten Kulturgutes und darum, warum Luxus mit einer echten Geschichte und ehrlicher Aufmerksamkeit zu tun hat. Die Episode verbindet intime Einblicke, wirtschaftliche Erfahrungen und emotionale Learnings zu einem inspirierenden Portrait von Unternehmenstradition im 21. Jahrhundert.Informationen über Anders Thomas & die ManufakturAnders Thomas ist seit 2011 Geschäftsführer der Königlichen Porzellan Manufaktur Nymphenburg in München. Nach seinem BWL-Studium und Stationen in Asien, den USA und Finnland war er kaufmännischer Leiter und Geschäftsführer im Luxussegment verschiedener renommierter Unternehmen. Die Übernahme der Manufaktur erfolgte gemeinsam mit Luitpold Prinz von Bayern, um das Handwerk als UNESCO-Kulturerbe zu bewahren und unabhängig am Markt zu bestehen. Thomas verkörpert die Balance aus Unternehmergeist, Leidenschaft für Handarbeit und einem Sinn für kulturelle Verantwortung; er arbeitet an einer strategischen Öffnung für internationale Märkte und pflegt langjährige Kooperationen mit etablierten sowie avantgardistischen Künstlern und Designern. Die Manufaktur gilt als letzte ihrer Art, die alle Produkte ausschließlich per Hand und am Gründungsort fertigt. Mit Innovationsfreude, kompromissloser Detailgenauigkeit und der Überzeugung, dass echter Luxus Bewusstsein und Wertschätzung verlangt, führt Thomas Nymphenburg entschlossen in eine nachhaltige, kreative Zukunft.KeylearningsDie wahre Stärke eines Unternehmens, das auf Handwerk und Tradition setzt, liegt in den Menschen: ihre Leidenschaft, ihr Können und ihre jahrzehntelange Ausbildung definieren das Produkt und die Identität.Konsequentes Festhalten an Handarbeit und Unabhängigkeit macht Nymphenburg weltweit einzigartig – Innovation entsteht hier immer im Dialog mit Geschichte und Künstlerkooperationen.Neue Generationen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind emotional mit der Marke verbunden und stolz auf jedes gefertigte Stück.paste.txtGeduld und Frustrationstoleranz gehören zur DNA der Manufaktur – das Produkt entsteht in vielen einzelnen Schritten über Jahre und verlangt Sorgfalt sowie Teamgeist.Luxus heißt hier: Bewusstsein für Qualität und einen nachhaltigen, wertschätzenden Konsum – Status und Überfluss sind sekundär; der echte Wert eines Produkts liegt in seiner Geschichte, im Handwerk und im Moment der Nutzung.Respekt, Fairness und Konsequenz sind die Leitmotive der Führung; ein Geschäftsführer muss Ruhe und Vision ausstrahlen und Partner im Wandel der Firma sein.Kooperationen mit renommierten Designern und Luxusmarken wie Louis Vuitton oder Balenciaga belegen die Strahlkraft der Manufaktur – aber der Ursprung liegt immer im eigenen Team, das Innovation und Tradition für die Gegenwart lebendig hält. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  32. 64

    Behind ahead mit den Gründern Philip Brohlburg und Johannes Sörensen: Von Bundeswehr ins Biohacking

    In dieser energiegeladenen BTS Podcast Episode blicken Host Max Ostermeier und seine Gäste Philip Brohlburg und Johannes Sörensen hinter die Kulissen von ahead. Wie verwandelt man Bundeswehr-Disziplin, Nerd-Knowhow und eine Prise Rebellion in Zucker-Alternativen, die wirklich schmecken? Die Gründer berichten offen über Fuckups, Geschmacksexperimente, ihren Auftritt bei "Höhle der Löwen" und das ständige Ringen zwischen Idealismus und Realität. Ein inspirierendes Gespräch über Mut, Community, Teamkultur und die Vision eines gesünderen Deutschland – mit dem klaren Ziel: Low Sugar soll das neue Normal werden.Philip Brohlburg und Johannes Sörensen sind die Gründer von ahead, einem Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, Lieblingssnacks aus der Kindheit wie Schokoriegel mit zeitgemäßem, gesundem Anspruch neu zu erfinden – mit vollem Geschmack, aber ohne zugesetzten Zucker. Ihr gemeinsamer Weg begann an der Bundeswehr-Universität in Hamburg, wo sie Wirtschaftsingenieurwesen studierten und sich intensiv mit dem Thema Gesundheit und Leistungsfähigkeit auseinandersetzten. Die Disziplin und Teamdynamik aus der Bundeswehrzeit prägen bis heute ihren Unternehmensstil und ihre Werte. Mit ahead haben sie aus einer Nerd-Nische für Biohacker ein Produkt für den Mainstream geschaffen: Der Start als "Gehirnkapsel-Startup" mündete in einer Mission, zuckerreduzierte Snacks massentauglich zu machen. Trotz Rückschlägen – wie zähen Riegeln und dem Scheitern beim ersten "Höhle der Löwen"-Pitch – bewahrten sie Ownership, Ehrlichkeit im Team und den Fokus auf Genuss UND Gesundheit. Heute steht ahead für Innovation im Süßwarenregal und ein engagiertes Team, das nach dem Prinzip "We face reality, no added sugar" arbeitet, um niederzuckrige Ernährung zur neuen Normalität zu machen.Hier sind die wichtigsten Learnings und Takeaways aus der Podcast-Episode mit Philip Brohlburg und Johannes Sörensen von aheadGeschmack schlägt alles: Egal wie funktional oder innovativ das Produkt ist – „es zählt nur, was den Menschen schmeckt“. Erst als ein Schokoriegel nach klassischen Kindheitserinnerungen entwickelt wurde, ging die Nachfrage durch die Decke. Gesunde Alternativen müssen Genuss bieten.Fehler sind Lernchancen: Anfangs scheiterte das Duo mehrmals – etwa bei der „Höhle der Löwen“, oder mit nicht optimalen Produktformulierungen. Die Bereitschaft, schnell aus Fehlern zu lernen, auf die Community zu hören und die Entwicklung iterativ zu verbessern, war essenziell.Teamkultur als Erfolgsfaktor: Das Wachstum von ahead – heute über 60 Mitarbeiter und Millionenumsatz – beruht wesentlich auf Teamgeist, Disziplin und Ownership. Die Bundeswehrvergangenheit prägte dabei das Commitment, Hindernisse gemeinsam zu meistern, Verantwortung zu übernehmen und einander ehrlich Feedback zu geben.Mission: Low Sugar als neue Normalität: Brohlburg und Sörensen glauben, gesunde Ernährung ist nur dann massentauglich, wenn sie Spaß macht. Ihr Ziel: Zuckerarme Ernährung selbstverständlich und verfügbar machen, überall. Die Motivation kommt dabei aus dem Impact, das gesellschaftliche Essverhalten zu verändern.Skalierbarkeit & Sichtbarkeit: ahead schaffte es aus der Online-Nische in den Lebensmitteleinzelhandel, indem sie ihre Produktpalette und Kommunikation kontinuierlich auf breite Zielgruppen (auch durch Medienauftritte und Investorenkontakte) ausrichteten. Mut zum Pivot, Konsistenz und Markenstrategie sind zentrale Learnings.Diese Takeaways zeigen, dass neben Innovation und Idealismus vor allem Anpassungsfähigkeit, Teamspirit, Fehlerkultur und Fokus auf Geschmack zu nachhaltigem Erfolg führen – und wie aus einer Nerd-Idee eine Bewegung für gesünderen Genuss in Deutschland werden kann. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  33. 63

    Behind Paul Ronzheimer: Zwischen Frontberichterstattung, Podcast-Drive und klaren Worten

    Im BTS Podcast gewährt Paul Ronzheimer – Host Max Ostermeier an seiner Seite – tiefe Einblicke in den Alltag eines modernen Reporters zwischen Kriegszone, Politikbetrieb und Podcaststudio. Die Episode entführt in die Welt hinter den Schlagzeilen: Es geht um die Faszination für große Geschichten, Mut für unbequeme Wahrheiten, die Verantwortung als Podcaster wie Reporter und die persönliche Reise vom ostfriesischen Dorfkind zum bekanntesten Krisenjournalisten Deutschlands. Ein inspirierender Deep Dive über den Wert guter Fragen, das Geschenk des Zuhörens und warum Journalismus Zukunft und Menschlichkeit braucht.Paul Ronzheimer ist einer der profiliertesten deutschen Kriegs- und Krisenreporter sowie ein journalistischer Tausendsassa, der für seine unermüdliche Recherchetätigkeit direkt an den Brennpunkten der Welt bekannt ist. Seine Karriere begann er als Lokalreporter in Ostfriesland, bevor er sich über die Axel Springer Akademie zum zentralen Politik- und Auslandsreporter bei Bild entwickelte. Zu seinen Markenzeichen zählen immense Fleißbereitschaft, Mut zur Konfrontation sowie die Fähigkeit, Zusammenhänge aus erster Hand zu analysieren und verständlich zu erzählen. Neben seiner Arbeit für Print, TV und Online ist Ronzheimer ein Top-Podcaster, der mit täglicher Schlagzahl, einem eigenen Stil und hohem Qualitätsanspruch die deutsche Podcastlandschaft nachhaltig prägt. Offen thematisiert er im Podcast seine eigenen Learnings, etwa die Bedeutung echter Reflexion, des Zuhörens und der Diversität – sowohl im Journalismus als auch in der eigenen Biografie. Sein Anspruch bleibt bis heute: den Menschen einen unverstellten Blick hinter die Kulissen von Politik, Krieg und Gesellschaft zu geben und dabei persönliche wie gesellschaftliche Entwicklung zu fördern.Keylearnings aus dem GesprächImmer offen bleiben für neue Perspektiven und kontinuierlich reflektieren, wie sich die eigene Rolle als Journalist und Podcaster im Wandel der Zeit verändert.Zuhören ist die wichtigste Fertigkeit – wer andere wirklich zu Wort kommen lässt, erweitert Horizonte, schafft Vertrauen und hebt sich von Oberflächlichkeit ab.Die besten Geschichten liegen nicht im Studio, sondern draußen bei den Menschen. Mut und Zugang zu den relevanten Quellen sind entscheidend für Qualitätsjournalismus.Diversität, persönliche Entwicklung und Authentizität im Beruf sowie Privatleben machen einen Journalisten und jede Medienmarke glaubwürdig.Podcast lebt von Persönlichkeit, Mut zur Tiefe und der Fähigkeit, jenseits der schnelllebigen Social-Media-Blasen echten Kontext und Verständnis zu schaffen.Besonders junge Creatorinnen brauchen keine Angst vor “spätem Einstieg” haben: Echte Nische, Leidenschaft und Ausdauer zahlen sich für langfristigen Erfolg aus.p Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  34. 62

    Behind UBS Digital Art Museum mit Founder Lars Hinrichs: Von Xing zur Kunst

    In dieser BTS Podcast-Episode taucht Host Max Ostermeier mit Lars Hinrichs, dem Gründer des UBS Digital Art Museums, tief in die Welt zwischen Unternehmertum und digitaler Kunst ein. Hinrichs erzählt, wie ein Moment der Begeisterung für innovative Kunst aus Japan ihn dazu motivierte, ein immersives Museumserlebnis nach Hamburg zu bringen. Der Weg vom Start-up-Pionier zum Museumsmacher, seine Learnings aus über drei Jahrzehnten Unternehmertum und sein Blick auf die Zukunft von Kunst und KI machen diese Folge zur Inspirationsquelle für Querdenker, Visionäre und alle, die wissen wollen, wie moderne Kultur entsteht.Lars Hinrichs ist ein Hamburger Serienunternehmer und der kreative Gründer hinter dem digitalen Art Museum in Hamburg, das in Partnerschaft mit der UBS entstand und als UBS Digital Art Museum bekannt ist. Ursprünglich als Macher von Xing bekannt, steht Hinrichs heute für die Verbindung von technischer Innovation, Unternehmergeist und Kulturförderung. Inspiriert von internationalen Vorbildern wie dem TeamLab in Tokio, hat er es geschafft, digitale Kunst nach Hamburg zu holen und damit eine Heimat für immersive, interaktive Kunsterlebnisse zu schaffen. Über 6.500 Quadratmeter und 20 Räume bieten eine Plattform für moderne, digitale Kunstwerke, die jeden Museumsbesuch einzigartig machen. Hinrichs ist überzeugt, dass Hamburg mit diesem Projekt zur Kulturdestination für die Zukunft wird – und setzt sich leidenschaftlich dafür ein, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen einen kreativen Zugang zu Digitalität und Kunst zu ermöglichen.Keylearnings aus dem GesprächUnternehmertum heißt: All-in gehen – nur wer kompromisslos springt, kann Großes schaffen.Das beste Museumserlebnis entsteht, wenn Kunst alle Sinne anspricht und interaktiv ist; Digitalität eröffnet dabei vollkommen neue Horizonte.Erfolg braucht die Fähigkeit, neugierig zu bleiben, Chancen zu erkennen und Rückschläge als Lernmomente anzunehmen; langfristige Visionen sind wichtiger als kurzfristige Gewinne.Vielfalt im Team – nicht nach Herkunft, sondern nach Talent auswählen, ist essenziell für Innovation.Timing und Glück spielen für große Unternehmungen eine oft unterschätzte Rolle, aber am Ende entscheidet die Leidenschaft und der Mut, neue Wege zu gehen.Künstliche Intelligenz soll als Tool verstanden werden, das kreative und produktive Freiräume eröffnet – Angst ist kein guter Berater, Offenheit und Weiterentwicklung dagegen unverzichtbar. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  35. 61

    Behind Bentley mit CEO Frank-Steffen Walliser über: Über Mut und empathische Führung

    Wie führt man einen Mythos in die Zukunft? In dieser BTS-Episode spricht Host Max Ostermeier mit Frank-Steffen Walliser, CEO von Bentley Motors. Walliser erzählt, warum der Sprung nach 29 Jahren Porsche zu Bentley für ihn mehr Unternehmertum als Karrierewechsel war – und wie sich das Steuer bei einer globalen Luxusmarke anfühlt.Gemeinsam geht es durch sein Lebenswerk:Vom Kindheitstraum Auto, über Meilensteine als Gesamtprojektleiter (918 Spyder), Motorsport- und Serienentwicklung, bis in die britische „Dream Factory“. Ehrlich und detailverliebt gibt Walliser Einblicke in die Herausforderungen der Elektromobilität, Innovationskultur und erklärt, warum Teamspirit, Risikobereitschaft und Vertrauen ins eigene Netzwerk alles sind – und mit welchem Führungsstil Bentley seine Transformation meistert.Highlights:Heritage mit Zukunft: Wie Bentley Tradition respektiert, aber mutige Schritte in neue Terrains – von Design bis E-Mobilität – wagt.Leadership & Culture: Zwischen Nahbarkeit, Bodenständigkeit und Klarheit – was einen CEO in bewegten Zeiten wirklich auszeichnet.Team & Transformation: Wie man Teams motiviert, Change-Prozesse startet und Ziele klug entscheidetBritisches Mindset trifft deutsche Präzision: Kulturelle Unterschiede, neue Wege im Teamplay und was Bentley von Porsche und dem Motorsport lernt.Persönliche Insights: Was Walliser antreibt, was echte Learnings aus 30 Jahren Automobilindustrie sind – und warum manchmal Mut zur Entscheidung der wichtigste Schritt ist.Informationen zu Frank-Steffen Walliser, CEO BentleyFrank-Steffen Walliser ist seit rund 14 Monaten CEO und Chairman von Bentley Motors Limited, einer der traditionsreichsten Luxusautomarken der Welt. Nach 29 Jahren in leitenden Positionen bei Porsche, wo er unter anderem als Gesamtprojektleiter den legendären 918 Spyder verantwortete und im Motorsport sowie der Serienentwicklung breite Expertise sammelte, wechselte er zu Bentley. Walliser ist Maschinenbauingenieur, Unternehmer durch und durch, leidenschaftlicher Netzwerker und bekannt für seinen direkten, bodenständigen Führungsstil. Er setzt bei Bentley auf eine kluge Balance zwischen Tradition, konsequenter Transformation (insbesondere im Bereich E-Mobilität) und Teamspirit. Persönlich bezeichnet er sich als jemanden, der nie einen klassischen Karriereplan hatte, sondern jede Aufgabe mit vollem Engagement, Klarheit und Neugierde für Menschen, Technik und Business anging. Seine Motivation zieht er aus Verantwortung für die 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie aus dem Antrieb, Produkte und die Marke nachhaltig weiterzuentwickeln und zu positionieren.Ein Podcast für Auto-Fans, Markenliebhaber, Führungskräfte und alle, die wissen wollen, wie sich Leidenschaft und Luxus neu denken lassen.Host: Max OstermeierGast: Frank-Steffen Walliser, CEO BentleyThemen: Leadership, Heritage & die Kunst der Transformation Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  36. 60

    Behind Adobe mit Managing Director Central Europe Nadine Wolanke – Female Leadership, Tech-Mut und die kreative Revolution

    Innovation, Diversity, Teamwork – und der Mut, neue Wege zu gehen. In dieser BTS-Folge spricht Host Max Ostermeier mit Nadine Wolanke, der Vice President & Managing Director Central Europe bei Adobe. Was als Kind mit grüner PC-Matrix begann, zieht sich über Stationen bei IBM und Salesforce bis an die Spitze der Digitalwirtschaft: Nadine berichtet, wie sie als Frau in der Tech-Industrie authentisch führt, Teams zwischen München und Bukarest motiviert und warum die Weltunternehmen gerade jetzt feminine Perspektiven und Resilienz brauchen.Das Gespräch liefert seltene Einblicke hinter die Kulissen von Adobe:Wie klingt moderne Führung im internationalen Tech-Business? Warum ist Community-Building für Adobe heute genauso wichtig wie KI-Innovation und Experience Cloud? Und was macht Leadership in schnellen, krisenbefeuerten Zeiten wirklich aus?Freu dich auf:Women in Tech: Nadine als Role Model, wie Diversität, Vorbildfunktion und echte Veränderung funktionierenFrom PDF to KI: Wie Adobe heute Content + Experience in einer Plattform denktKultur & Motivation: Über echtes Teamwork, Neugier als Karriere-Turbo & Authentizität als FührungsphilosophieEvents & Community: Wie strategisches Community Building, Events & lokale Präsenz Adobe in Europa zur Lovebrand machtFührung in Krisen: Warum die besten Learnings aus Krisen, Wandel und mutigen Entscheidungen kommenNeben ihrem beeindruckenden Lebenslauf und ihrer visionären Führung betont Nadine Wolanke, wie wichtig exzellente Kundenerlebnisse als Kern moderner Markenführung sind. Sie sieht in der Verbindung aus Customer Experience, Generativer KI und nachhaltigem Community-Aufbau zentrale Wachstumstreiber für Adobe in einem extrem wettbewerbsintensiven europäischen Markt. Als neue Vice President & Managing Director Central Europe verantwortet sie nicht nur das operative Geschäft, sondern auch die strategische Weiterentwicklung und digitale Transformation des Unternehmens—und begleitet Kunden aktiv dabei, die Potenziale neuer Technologien in echte Mehrwerte zu übersetzen.Ein Podcast für alle, die an moderne Arbeit, Teamspirit und den digitalen Wandel glauben.Host: Max OstermeierGast: Nadine Wolanke, Geschäftsführerin für Zentraleuropa bei AdobeSpecial: Neugier, Female Empowerment & der Tech-Weg zwischen Schwaben, München und der Welt Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  37. 59

    Behind STRIVE mit Gründerin und Herausgerberin Katharina Wolff: Von der Bühne zur Boardroom-Queen

    Was passiert, wenn Unternehmerinnenmut auf knallharte Marktlogik trifft? In dieser Folge von "behind the scenes" nimmt Max Ostermeier exklusiv STRIVE-Gründerin Katharina Wolff mit hinter die Kulissen ihres rasanten Werdegangs: vom Schlagerstar zur Wirtschaftsmacherin. Erlebe, wie sie Business-Tabus bricht, Vielfalt in der Wirtschaft fordert und warum Empathie das geheime Werkzeug echter Führung ist. Klare Kante, überraschende Stories, Inspiration pur – eine Folge, die das Potenzial hat, Perspektiven für immer zu ändern.Katharina Wolff: Gründerin, Herausgeberin, MacherinKatharina Wolff ist das Paradebeispiel für eine inspirierende Seriengründerin und Female Leader mit außergewöhnlichem Lebenslauf: Von der Schlagersängerin mit TV-Auftritten über ein Jurastudium bis hin zur Politikerin in der hamburgischen Bürgerschaft und erfolgreichen Personalberaterin – ihr Werdegang ist alles außer gewöhnlich. Im Jahr 2021 gründete sie den Verlag hinter STRIVE, Deutschlands erstem Wirtschaftsmagazin mit explizitem Fokus auf Frauen. Ihr Antrieb: Die Frustration darüber, dass die Wirtschaftspresse männlich dominiert ist. Mit Mut, Business-Sinn und Herzblut schuf Wolff eine Plattform, die Sichtbarkeit und Diversität in der deutschen Wirtschaft neu definiert. STRIVE ist dabei längst mehr als "nur" ein Magazin geworden – Katharina Wolff steht für Female Empowerment, gelebte Werte und die Überzeugung, Wandel aktiv zu gestalten. Ihre Energie, Kreativität und ihr Netzwerk machen sie zu einer festen Größe im modernen Unternehmertum.KapitelmarkenIntro & Begrüßung – Wer ist Katharina Wolff?Lebenslauf im Schnelldurchlauf – Von Musik und Politik zu STRIVE: Warum Quereinstiege Mut brauchenGründung von STRIVE – Marktlücke, Purpose und Gegenwind: Die Story hinter Deutschlands Wirtschaftsmagazin für FrauenDiversität, Backlash & Empowerment – Warum Sichtbarkeit, Kritik und Female Empowerment Hand in Hand gehenKarriere, Familie & Leadership Lessons – Grenzen setzen, Beteiligung von Vätern, moderne ArbeitskulturBranchen-Insights & Zukunftspläne – Print im Digitalzeitalter, Investoren, Visionen für STRIVE und Work-Life-BalanceSchlussrunde & Ausblick – Dank, inspirierende Abschlussworte, Ausblick auf Folge 2Jeder dieser Abschnitte bietet Gesprächshighlights und liefert Zuhörer:innen maximalen Mehrwert zum Thema Diversität, Unternehmertum und den Mut, gegen den Strom zu schwimmen – authentisch, empowernd und garantiert "behind the scenes". Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  38. 58

    #57 Behind Alstin Capital mit Alexander Meyer-Scharenberg und Andreas Schenk

    In dieser BTS Podcast Episode spricht Host Max Ostermeier mit Alexander Meyer-Scharenberg und Dr. Andreas Schenk von Alstin Capital über die faszinierende Welt des Venture Capital. Die Folge entführt ins Innenleben von Investoren, die nicht nur Kapital, sondern echtes Know-how, Vertriebsexpertise und Netzwerk an ambitionierte Tech-Gründer weitergeben. Im Gespräch geht es um die Freude, Pioniere als Begleiter auf der Reise vom ersten Produkt bis zur weltweiten Skalierung zu begleiten. Die beiden Experten verraten ihren persönlichen Werdegang, warum München zum europäischen Hotspot für KI und Robotics wird, wie Tech-Talente und Gründerteams ihre Chancen maximieren – und weshalb der menschliche Faktor in der Start-up-Finanzierung entscheidend bleibt. Die Episode liefert spannende Insights zu Investmentprozessen, Auswahlkriterien, Krisenmanagement und Zukunftstrends. Es geht um Innovation, Mut, Resilienz und das Bewusstsein, dass die besten Gründer bereit sind, sich ständig neu zu erfinden.Alexander Meyer-Scharenberg ist Principal bei Alstin Capital in München und bringt mehr als zehn Jahre Erfahrung in Startups, Investment und Unternehmertum mit. Er ist spezialisiert auf Investments in B2B Software und begleitet Unternehmensfinanzierungen von der späten Seed-Phase bis zur Series A. Seine Karriere reicht vom Social-Media-Unternehmer in der Frühzeit von Facebook bis zum Venture Capital-Experten, der deutsche und europäische Wachstumsunternehmen unterstützt. Meyer-Scharenberg studierte Betriebswirtschaft an der LMU München und absolvierte einen Master in Entrepreneurship in Schweden, was seinen Fokus auf Innovation und Gründergeist prägte.Dr. Andreas Schenk ist Partner bei Alstin Capital und betreut als ausgewiesener B2B-Software-Investor über 30 Lead-Investitionen verschiedener Tech-Startups, darunter prominente Wachstumsunternehmen wie Pliant, Usercentrics und Etalytics. Schenk bringt einen wissenschaftlichen Hintergrund in Corporate Finance und Kommunikationsmanagement mit und verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Venture Capital und Private Equity – unter anderem als Berater, Board Member und CEO eigener Ventures. Sein Investmentfokus liegt auf FinTech, KI, LegalTech und skalierbaren SaaS-Lösungen und er ist bekannt für sein Know-how bei der Unterstützung von Skalierung und Vertrieb. Beide zeichnen sich durch einen hands-on Ansatz und ihr „All-in Commitment“ für Technologieunternehmen in Europa aus.Keylearnings aus dem GesprächDie besten Gründer sind lernfähig, resilient und intrinsisch motiviert; sie haben den Willen, sich Herausforderungen immer wieder zu stellen und echten Impact zu erzielen.Timing und Offenheit sind entscheidend: Innovationen brauchen oft Geduld und das richtige Marktfenster, während Investoren vor allem den Gründer als Persönlichkeit in den Mittelpunkt stellen sollten.Technologie-Hubs wie München haben enormes Potenzial, da sie Talente, Forschung und große Corporates anziehen – Investoren müssen früh mit Gründern in Kontakt treten, um die Innovation im Markt zu halten.Respekt, Augenhöhe und menschliche Nähe zu den Gründern sind zentrale Werte im Venture Capital – Feedback, Sparring und konstruktive Beziehungspflege sind das Fundament für langfristigen Erfolg.Krisen und Rückschläge gehören zur Gründerreise; erfolgreiche VCs helfen bei der Navigation durch schwierige Zeiten, bewahren dabei den Fokus auf Lösungen und gezielten Support.Diese Episode zeigt: Mit der richtigen Kombination aus Kapital, Teamgeist, Fachkompetenz und persönlicher Passion kann moderne VC-Arbeit den Unterschied machen und technologische Innovationen aus Europa weltweit vorantreiben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  39. 57

    #56 Behind Thonet mit Creative Director und Geschäftsführer Norbert Ruf: Zeitgeist & das Geheimnis legendärer Möbel

    Was macht eine Marke wie Thonet aus? In dieser BTS-Episode spricht Host Max Ostermeier mit Norbert Ruf, Creative Director und Geschäftsführer von Thonet – einer der traditionsreichsten Möbelmanufakturen der Welt. Norbert gibt seltene Einblicke in die Verbindung aus Produktdesign, Markenkultur und Innovationsgeist. Er erzählt von seiner eigenen Reise vom Industrie-Design und BWL, über Stationen im internationalen Möbelbusiness bis zum Herzstück der deutschen Designgeschichte: Thonet. Es geht um die Herausforderungen, Originals gegen Kopien zu behaupten, wie 170 Jahre DNA immer wieder neu interpretiert werden, warum Storytelling, echtes Handwerk und Authentizität wichtiger denn je sind – und warum Design-Ikonen mehr können müssen als Retro-Feeling.Heritage vs. Zeitgeist: Wie viel Tradition verträgt Innovation und was ist die Tücke von „Heritage“ im globalen Möbelmarkt?Markenkern und Führung: Vom Anti-Micromanagement zu New Work – wie Vertrauen, Kreativität und Klarheit Stil und Strategie prägen.Storytelling und Plattformen: Ist TikTok die neue Bühne für Design-Originale? Wie junge Zielgruppen und 150 Jahre alte Werte zusammenfinden.Management-Lessons: Was Norbert Ruf über Leadership, Motivation und den produktiven Spagat zwischen BWL, Poesie und unternehmerischer Einrichtungskultur gelernt hat.Ein Must-Listen für Designliebhaber:innen, Markenstrateg:innen, Handwerks-Fans – und alle, die wissen wollen, wie aus Gegenständen Ikonen und aus Geschichten Erlebnisse werden.Host: Max OstermeierGast: Norbert Ruf, Creative Director & Geschäftsführer ThonetSpecial: Design, das bleibt – was Markenführung und Stuhlikonen gemeinsam haben#Thonet #BehindtheBentwood #Designlegend #Storytelling #Markenführung #BTS #Podcast Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  40. 56

    #55 Behind BSTN mit den Gründern Dusan Cvetkovic & Roberto Aufiero: Wie BSTN ein globale Streetwear-Ikone wurde

    Was entsteht, wenn Basketballkultur, Münchens Kreativgeist und unternehmerischer Mut aufeinandertreffen? In dieser BTS-Folge spricht Host Max Ostermeier mit Dusan Cvetkovic und Roberto Aufiero – den Gründern von BSTN, DEM Pionier für Sneaker- und Streetwear in Europa.Die beiden erzählen, wie alles 2008 mit Hoodies, Leidenschaft und Pop-Up-Store am Stachus begann, warum Authentizität wichtiger ist als jeder Hype, und wie BSTN den Sprung von Münchens Szene zu globaler Markenmacht schaffte: Mit legendären Events, innovativen Retail-Konzepten, starken Partnerschaften (Nike, Adidas, Bayern München) und unverwechselbarem Storytelling.From Munich to the World: Wie BSTN von München, über Hamburg bis nach London und weltweit zur Champions League im Retail wurde.Community & Kultur: Warum die Wurzeln im Sport, Musik und in eigener Identität das BSTN-Erlebnis unvergleichbar machen – und wieso echte Community schon lange vor Social Media gelebt wurde.Kreativität & Skalierung: Insights zu den Erfolgsentscheidern: Wer Vision, Mut und Details vereint, wächst gegen jede Windmühle – sogar in Krisen wie Corona.Highlights & Magic Moments: Was es bedeutet, Michael Jordan persönlich ein Custom-Motorrad zu überreichen – und wie BSTN Kooperationen auf Augenhöhe mit NBA-Clubs, Bayern München & internationalen Brands lebt.Mindset: Champions-League-Attitüde, Profi-Wachstum & der Mut, nie aufzuhören, größer zu denken – ohne die eigene Seele zu verkaufen.Ein Muss für Markenmacher:innen, Unternehmergeister, Sneakerheads und alle, die moderne Brand-DNA wirklich verstehen wollen.Host: Max OstermeierGäste: Dusan Cvetkovic & Roberto Aufiero, Founder von BSTNSpecial: Münchens Geschenk an die globale Streetwear – wie Community zu Kultur und Stil zur DNA wird#BSTN #BehindTheHype #Streetwear #SneakerKultur #BrandBuilding #Podcast #BTS #München Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  41. 55

    #54 Behind Motel One mit CMO Susan Schramm: Vom Big Mac zur Big Brand

    Zwischen Happy Meal und Hotellobby: Wie Hotelmarketing mit Herz, Erfahrung und Innovationsgeist die Zukunft gestaltetHotel-, Marken- und Marketing-Power trifft auf inspirierende Lebensgeschichten: In dieser BTS-Episode spricht Max Ostermeier mit Susan (Susanne) Schramm, Chief Marketing Officer von Motel One – und ehedem langjährige CMO von McDonald's Deutschland.Vom Big Mac zur Big Brand: Susan Schramm über Motel One, Markenmagie und Mut zur VeränderungSusan erzählt eindrucksvoll offen von ihrem Werdegang: Von den ersten GfK-Marktforschungstagen im pfälzischen Hassloch und Agenturerfahrungen bei Heye und Wächter & Wächter, über internationale McDonald's-Kampagnen und ikonische Kooperationen mit Disney und Pixar („Findet Nemo“), bis zum Switch auf die andere Seite des Tisches: 18 Jahre prägte sie das Marketing von McDonald's in Deutschland maßgeblich – als erste Frau in der Chefrolle.Was bedeutet es, eine globale Hotelmarke wie Motel One und das neue The Cloud One international zu positionieren?Die Episode liefert einen spannenden Deep Dive:Wachstum & Wandel: Warum Motel One auf Design- und Experience-Leadership setzt, wie strategisch neue Marken und internationale Standorte geplant werden und was „Design Pro U“ aus Kundensicht wirklich heißt.Female Leadership: Wie Susan als Role Model und Working Mom neue Maßstäbe für CMO-Positionen setzt, welche persönlichen Werte sie antreiben und warum sie sich von keinem „Imposter Syndrom“ stoppen lässt.Marketing Insights: Von Chancen des Budget-Spiels bis zum Umgang mit Gegenwind und der Herausforderung, Marken weiterzuentwickeln, ohne ihre Seele zu verlieren.Leben & Lernen: Über die Kraft von Gestaltung, die Bedeutung von Teamwork – und warum ein erfüllender Job immer Herz und Ehrgeiz vereinen sollte.Für alle, die wissen wollen, wie große Marken entstehen, Kultur und Identität neu gedacht werden – und warum Gastfreundschaft schon bei den Menschen beginnt, die eine Marke zum Leben erwecken.Host: Max OstermeierGast: Susan Schramm, CMO Motel One GroupSpecial: Von McDonald’s zu Motel One: Ein ehrliches Gespräch über Verantwortung, Transformation und den Spirit hinter erstklassigem Hotelmarketing#MotelOne #Hotelmarketing #FemaleLeadership #Branding #Podcast #BTS #MarketingPower Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  42. 54

    #53 Behind the Plus: Wie David + Martin das Agentur-Game neu schreiben – Leidenschaft, Vision & Never-Ending Climb

    Vom Counter-Strike zur Kreativ-Ikone – über Freundschaft, Krisenkunst und wofür das „+“ wirklich stehtIn dieser BTS-Episode trifft Host Max Ostermeier auf die unkonventionellen Gründer der Agentur David + Martin: David Stephan und Martin Eggert. Im Studio erzählen sie, wie aus einer nächtlichen Online-Freundschaft an der LAN-Party die kreativste – und vielleicht leidenschaftlichste – Digitalagentur Münchens wurde.Die beiden verraten offen, wie ihre gemeinsame Reise tickt: von Partyfotos und Außendienst über die Bundeswehr, Gastronomie, IT und New York–Praktika bis hin zu ihrer 2015 gegründeten Agentur. Sie geben intime Einblicke, warum sie 26 Jahre Freundschaft und zehn Jahre Partnerschaft lieber feiern als sich aufhalten zu lassen – und wie Streit, gegenseitiges Vertrauen, Passion und ein bisschen Wahnsinn David + Martin zur mehrfach preisgekrönten, wachstumsstarken Agentur gemacht haben.Freu dich auf:Das Plus als Haltung: Warum das „+“ mehr als ein Zeichen ist – für Pluralität, Gastfreundschaft, Extrameile und eine „Never outgrow the magic“-Kultur.Wachstum und Wandel: Vom kreativen Start-up zum digitalen Powerhouse mit Highend-Kunden wie CUPRA und Rittersport. Wie man Prozesse, Tech und Teams immer wieder neu erfindet, ohne die Leidenschaft zu verlieren.Lernen aus Krisen: Ehrliche Geschichten aus zehn Jahren „High Highs & Low Lows“ zwischen Scaling-Pain, Corona-Boost, Personal-Fails – und warum Transparenz, Anpassungsfähigkeit und emotionale Führung alles sind.Einblicke ins Gründerteam: Was Freundschaft als Fundament bedeutet, wie Konflikte ausgehalten und Rollen im Duo gefunden werden – und wieso David und Martin noch nie ernsthaft ans Aufgeben dachten.Agentur, die duzt: Persönlich, menschlich, inspirierend – was David + Martin heute zu Deutschlands spannendster Kreativadresse macht.Ein Podcast über den unternehmerischen Lebenshunger, über die Kraft, neu zu denken und zu verändern. Für alle, die wissen wollen, wie man als Team durch dick und dünn geht – und warum echte Magie nicht auf PowerPoint, sondern im Plus zwischen Menschen passiert.Host: Max OstermeierGäste: David Stephan & Martin Eggert, Founder von David + MartinSpecial: Magie, Mut und das große Du im Herzen einer modernen Agentur#DavidPlusMartin #Kreativagentur #Podcast #Gründergeist #Freundschaft #BTS #Agenturleben #Digitalisierung #NeverStopClimbing Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  43. 53

    #52 Behind Zwiesel: Sounds Like Zwiesel mit Head of Marketing, Product & Communications Michael Eichinger

    Family Heritage, Innovation und der Klang echter Markenliebe: Wie Head of Marketing Michael Eichinger  das niederbayerische Traditionshaus neu aufstelltZwiesel – ein Name, ein Sound, eine Marke mit echter Geschichte. In dieser glasklaren BTS-Folge spricht Host Max Ostermeier mit Michael Eichinger , Head of Marketing der Zwiesel Fortessa Group, über Herzblut, Wandel und die Zukunft großer Marken zwischen Manufaktur und Weltmarkt.Sounds Like Zwiesel – Glas, Genuss & Geschichten mit Michael Eichinger Michael Eichinger , selbst tief verwurzelt in einer Glasfamilie, nimmt die Hörer:innen mit auf eine Reise durch die Erfolgsgeschichte von Zwiesel: von den familiären Wurzeln in Niederbayern, der Transformation vom Krawattenträger-Konzern zur modernen Designbrand, bis hin zur Fusion mit der Luxusmarke Eisch. Was als Traditionsunternehmen begann, wird heute von Leidenschaft, Teamgeist und Innovation angetrieben – von Handmade-Gläsern aus der Manufaktur bis hin zu internationalen Kooperationen mit Tim Raue, Jochen Dreissigacker oder dem VDP.Gemeinsam tauchen sie ein in die Themen:Marken-DNA & Strategie: Was Zwiesel wirklich einzigartig macht – vom Klang der Gläser („Sounds like Zwiesel“) bis zur mutigen Markenführung durch Krisen.Familienbande & Fusion: Wie aus zwei niederbayerischen Glasdynastien ein neues Powerhouse entsteht, das von Vergangenheit, aber noch mehr von Zukunft lebt.Kooperationen & Kreativität: Warum echte Partnerschaften (von Fine Dining über Weingüter bis zur Porzellan-Expansion) so viel stärker sind als jeder Einzelkämpfer – und wie daraus Gläser mit Legendenstatus entstehen.Innovation am gedeckten Tisch: Vom Maschinenofen zur vergoldeten Espressotasse: Wie Zwiesel und Eisch dem gedeckten Tisch weltweit ein neues Gesicht geben wollen.Ein Podcast für alle, die wissen wollen, wie tief verwurzelte Familienunternehmen in Bayern neu denken, wie Transformation in Traditionsbranchen gelingt – und warum der schönste Klang zwischen Freunden manchmal ganz einfach das Anstoßen mit einem Zwieselglas ist.Host: Max OstermeierGast: Michael Eichinger , Head of Marketing Zwiesel Fortessa GroupSpecial: Glas, Genuss und glasklare Inspiration aus Niederbayern#Zwiesel #Glas #Marketing #FamilyBusiness #SoundsLikeZwiesel #BTS #Podcast #Tischkultur Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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    #51 Behind Soulbottles: Von Krisen, Mut und Mehrweg mit Geschäftsführerin Laura Zuckschwerdt

    Mission Glasflasche, echte Fehlerkultur und ein Team, das niemals aufgibt – Laura Zuckschwerdt im BTS-Podcast über idealistisches Unternehmertum, Crowdfunding und was Mut in schweren Zeiten wirklich bedeutetNachhaltigkeit, Community, Purpose – und ein Leben zwischen Insolvenz und Innovation: In dieser ganz besonderen BTS-Folge empfängt Host Max Ostermeier die inspirierende Laura Zuckschwerdt von soulbottles zum offenen Gespräch über radikalen Wandel, Resilienz und echten Impact.Laura, langjährige Markenmacherin und Geschäftsführerin beim Berliner Social Impact-Unternehmen soulbottles, erzählt ehrlich und nahbar von 12 Jahren als „Wizard of Marketing“, ihrem Weg zur Führungskraft und davon, warum ein Unternehmen heute mehr sein muss als nur profitabel. Im Podcast spricht sie über das Streben nach plastikfreien Produkten, „Holokratie“ und Sinnorientierung, Crowdfunding-Rekorde, schmerzhafte Rückschläge, große Visionen und die Kraft einer echten Community.Freue dich auf:Die Seele von soulbottles: Wie aus einer Idee für plastikfreie Flaschen eine der bekanntesten Nachhaltigkeitsmarken Deutschlands wurde – und warum Ehrlichkeit und Konsequenz immer wichtiger sind.Sturz und Aufbruch: Vom Wachstum über 12 Jahre zum harten Einschnitt nach Pandemie, Inflation und Krisen – und wie man mit Innovationslust und Rückgrat auch durch eine Insolvenz wieder Hoffnung und neue Energie gewinnt.Teamkultur & Fehler: Was Laura über Verantwortung, Bauchgefühl, weibliches Leadership und Konfliktkultur gelernt hat – und warum Fehler teilen, Gespräche suchen und echte Transparenz Unternehmen zukunftsfähig machen.Community & Crowdfunding: Warum Kund:innen, Fans und Unterstützer:innen der größte Schatz von soulbottles sind – und wie sie sogar in der schwierigsten Zeit für Rückhalt und Perspektiven sorgen.Purpose, Mut, Nachhaltigkeit 2.0: Wie gesellschaftliches Engagement, neue Materialien, kompromisslose Transparenz und der Drang zur echten Veränderung trotz aller Krisen weiterleben.Ein Podcast für Macher:innen, Sinnsucher:innen, Nachhaltigkeitsenthusiasten – und alle, die wirklich wissen wollen, was es heißt, in Deutschland ein faires, mutiges und zukunftsfähiges Unternehmen zu führen.Host: Max OstermeierGast: Laura Zuckschwerdt, Head of Brand & Geschäftsführung soulbottlesSpecial: Behind-the-Scenes einer Social-Brand, die sich immer wieder neu erfindet.#soulbottles #Nachhaltigkeit #Purpose #KriseAlsChance #Gründerinnenpower #Podcast #MehrwegMut Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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    #50 Behind Anagram: Vom Vorhölzer-Dach bis zu „Haus im Tal“ mit Founder Alexander Haas

    Hinter den Kulissen, mitten in München: Wie Alexander Haas Hospitality neu denktWas passiert, wenn ein junger Münchner mit Unternehmergeist, Gastfreundschaft und einer Prise Selbstironie das Hotellerie-Game neu aufzieht? In dieser BTS-Episode trifft Host Max Ostermeier auf Alexander (Xandi) Haas, Geschäftsführer des Boutiquehotels Haus im Tal und kreativer Kopf hinter einer der spannendsten Hospitality-Storys in der bayerischen Metropole.Xandi nimmt dich mit auf seine Reise vom Schüler-Business über das Café Vorhölzer auf Münchens berühmter Uni-Dachterrasse bis zum eigenen Hotel mitten in der City – und verrät, warum gutes Storytelling, Authentizität und ein familiärer Ansatz wichtiger sind als jeder Trendspruch im Hotelmarketing.Im Gespräch geht es um:Das Abenteuer Entrepreneurship: Wie Alexander mit Anfang 20 zur Gastro kam, Fehler (und Pfandflaschen) nicht scheute und früh lernte, dass Unternehmertum ein ständiger Balanceakt zwischen Leidenschaft und Krisenmanagement ist.Das Konzept Haus im Tal: Warum Design, Qualität und ehrliches Storytelling bei Xandi im Mittelpunkt stehen, wie er Social Media bewusst persönlich spielt und weshalb echte Begegnungen wichtiger sind als Hochglanz-Fassade und Influencer-Reichweite.Corona, Krisen, Durchhalten: Wie er mit seinem Team mutig durch Pandemie, Lockdowns und Unsicherheiten navigierte – und was es bedeutet, wenn ein Unternehmer wortwörtlich „über Nacht“ von Existenzangst zum Hoffnungsträger wird.Hotel als Begegnungsraum: Weshalb für Alexander Hospitality bedeutet, Brücken zu bauen – zwischen Münchnerinnen, Gästen aus aller Welt und unterschiedlichsten Lebensentwürfen. Offenheit, Respekt und ein wenig Münchner Understatement spielen dabei genauso eine Rolle wie Service und Design.Learning by Doing: Alexander spricht offen über die Schattenseiten von Selbstständigkeit und Wachstum, die Herausforderung, mehrere Betriebe parallel zu führen, und wie Abschiednehmen (z.B. von „Flushing Meadows“) auch Freiheit schenkt.Alexander Haas im BTS Podcast über Mut, Mindset und die Kunst, Hotels mit Herz zu führenDu erfährst, warum Xandi lieber ehrlich Fails und Erfolge teilt als sterile Markenbotschaften sendet, wie aus Social Media echte Community wird und wieso junge Unternehmer Verantwortung für die Stadt mittragen. Für alle, die wissen wollen, wie aus Mut, Menschenverstand und ein bisschen Chaos neue Hospitality entsteht – und warum das wahre Abenteuer oft hinter den Kulissen beginnt.Jetzt reinhören und erleben, wie Alexander Haas zeigt: München braucht echte Gastgeber, keine Möchtegern-Influencer – und Hospitality lebt von Persönlichkeit, Teamgeist und der Lust, immer wieder neu zu starten!BTS – Behind the Scenes. Wo Leidenschaft, Unternehmertum und Münchner Urbanität verschmelzen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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    #49 Behind Trade Republic: Next Level Sparen mit General Manager International Julian Collin

    #49 Trade Republic | Next Level Sparen | Julian Collin | General Manager InternationalGrowth, Einfachheit und Empathie als Erfolgsfaktoren – Julian Collin im BTS Podcast bei Max Ostermeier über Unternehmertum, Fintech-Mut und den menschlichen Unterschied im MilliardenbusinessWas passiert, wenn Leidenschaft, Unternehmergeist und grenzenloser Wachstumswille auf Europas am schnellsten wachsende Sparplattform treffen? In dieser BTS-Episode begrüßt Host Max Ostermeier den echten Macher hinter Trade Republics internationalem Erfolg: Julian Collin, General Manager International & Growth und einer der führenden Köpfe hinter der Revolution am Kapitalmarkt.Julian nimmt uns mit in sein Leben – von den ersten Gründererfahrungen als Student, über die Karriere beim Top-Venture Capital, bis hin zum Sprung ins kalte Wasser bei Trade Republic, lange bevor aus der Idee eine Plattform mit über 8 Millionen Nutzern und 100 Milliarden Euro an Assets wurde. Er schildert, wie man intern Leidenschaft entfachen, den berüchtigten Startup-Schmerz für echtes Wachstum akzeptieren und als Team immer mit Fokus auf Innovation und Nutzwert agieren muss. Julian glaubt: „Wenige Dinge richtig, statt alles halb – das macht den Unterschied!“Im Gespräch erlebst du:Inside Growth-LEADERSHIP: Wie Julians Karriereweg wirklich verlief und weshalb er praxisnahes Unternehmertum aufregender fand als eine klassische Consulting-Laufbahn.Das Geheimnis von Team- und Produkt-Power: Kleine Teams, radikaler Fokus und Entscheidungsstärke als Hebel zu blitzschnellem Erfolg – und warum Fehlerkultur, gegenseitiges Empowerment und Ownership bei Trade Republic mehr zählen als Orgchart-Prestige.Simplizität schlägt alles: Wie Trade Republic Kredit-, Spar- und Invest-Produkte entschlüsselt, auf UX radikal vereinfacht und Banking entmystifiziert – damit Geldanlage endlich für alle verständlich wird.Innovation statt Featureshow: Warum es nie um das 100. Feature geht, sondern um das eine relevante, das Millionen bewegt. Und wieso psychologisch durchdachtes Produktdesign (z.B. schwarze statt rote/güne Kurven!) nachhaltiger ist als jedes Marketingversprechen.Die größten Wachstumssprünge der letzten Jahre: Von Gratis-Sparplänen über Zins-Revolutionen bis zu Cashback auf der Karte – und der strategische Weg zur europäischen Plattform für die Altersvorsorge.Internationalisierung & People-Fokus: Was es heißt, mit Mikro-Teams Millionen Kunden am Markt aufzubauen – und welche Rolle echte Leidenschaft und Menschlichkeit im modernen Fintech-Leadership spielen.Persönliche Motivation und Learning: Warum Vorbildfunktion im Team für Julian wichtiger ist als Status – und wieso „wenig machen, aber es richtig machen“ der beste Karrieretipp für Einsteiger und Führungskräfte ist.Schnell, ehrlich, zukunftsorientiert: Diese Folge liefert Inspiration, Insights und Learnings für alle, die mit Ambition, Klarheit und Mut Dinge bewegen wollen – im Fintech oder jedem anderen Business.Host: Max OstermeierGast: Julian Collin, General Manager & International Growth bei Trade RepublicBTS – Behind the Scenes. Wo Skalierung auf Substanz trifft und Unternehmertum echten Sinn macht. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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    #48 Behind Luxury & Design: Handwerkskunst, Frische und Emotion mit Christian Knoop und Chiara & Scott Wempe

    Luxus, Zeit und Tradition treffen auf Innovationsgeist und Family Spirit – und Sylt liefert dazu die perfekte Bühne! In dieser besonderen BTS-Episode lädt Max Ostermeier zum exklusiven Talk im Rahmen der IWC Schaffhausen Roadshow, mitten auf der Mercedes-Benz Fläche in Kampen.Zu Gast: Christian Knoop, Chief Design Officer von IWC Schaffhausen, sowie Chiara und Scott Wempe, die junge fünfte Generation des legendären Familienunternehmens Wempe. Die drei geben faszinierende Ein- und Ausblicke in die Welt zwischen feinster Uhrmacherkunst, globalem Markenauftritt und den Herausforderungen, wie Luxus heute für alle Generationen erlebbar bleibt.Freu dich auf:Live-Atmosphäre auf Sylt: Wie sich das Pop-up-Event von IWC und Wempe vor Kulisse, Publikum und kreativen Aktionen anfühlt und warum emotionales Storytelling im Luxus heute wichtiger denn je ist.Christian Knoop im Portrait: Warum für den IWC-Designchef erst die richtige Markenseele zählt, wie er Produkt, Heritage und Zukunft balanciert – und was für ihn zeitloses Uhrendesign überhaupt ausmacht.Chiara & Scott Wempe: Über den Weg vom familiären Küchentisch ins internationale Topmanagement, über Wertewandel, neue Kampagnen („The Luxury of Being You“), Partnerschaft mit IWC und ihre Mission, echte Zugänglichkeit, Nahbarkeit und Inspiration für junge Kund:innen zu schaffen.Luxus & Leadership heute: Wie Nachwuchstalente in Traditionshäusern Verantwortung leben, weshalb Offenheit für Neues und das Teilen von Macht zentrale Erfolgsfaktoren sind – und warum Luxus mehr mit Menschlichkeit, Vielfalt und Wertschätzung zu tun hat, als viele denken.Zukunft, Mut und Fehlerkultur: Höre spannende Insights zu Generationen-Wechsel, digitalen Luxus-Erlebnissen, Boutique-Designs, Herausforderungen im Retail – und welchen Wert echte Dankbarkeit und Teamspirit zwischen Hamburg, Schaffhausen und Sylt haben.Ein inspirierender Deep Dive in die Seele von Moderne, Handwerk und Familie – für Uhrenfans, Unternehmergeister und alle, denen Werte wichtiger sind als Statussymbole.Host: Max OstermeierGäste: Christian Knoop (IWC Schaffhausen), Chiara & Scott WempeSpecial: Live-Podcast von der IWC x WEMPE Roadshow, Sommer 2025, Kampen/Sylt bei Mercedes-Benz. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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    #47 Behind Niche Beauty Lab:| Science First, Trend Second mit COO Max Oberloher

    #47 Niche Beauty Lab | Science First, Trend Second | Max Oberloher | COOVom B2B-Genie zum Startup-Macher – Max Oberloher im BTS Podcast mit Max Ostermeier über echte Innovation, Radical Transparency und den globalen Siegeszug smarter SkincareWas passiert, wenn ein Münchner mit Weltblick zwischen Barcelona und Blanes das Kosmetik-Game auf links dreht? In dieser Folge trifft Host Max Ostermeier auf Max Oberloher, Chief Operating Officer und Internationalisierungsmotor von Niche Beauty Lab – dem perhaps spannendsten „Lab aus Spanien“, das mit Science-Driven-Skincare made affordable einen globalen Boom auslöst.Max erzählt ehrlich von seinen Anfängen: Wie er als BWLer und Strategieberater im Familienkreis zu den drei Gründerbrüdern von Niche Beauty Lab stieß und als einziger Nicht-Spanier von Anfang an das Operative und die Expansion in mehr als 40 Länder verantwortet. Sein Motto: Die besten Produkte zum besten Preis – ohne leere Versprechen und mit maximaler Transparenz in Eigenentwicklung und Produktion.Im Gespräch bekommst du Insights in den besonderen Ansatz von Niche Beauty Lab:Eigene Forschung statt Outsourcing: Anders als viele große Marken entwickeln Max und sein Team jede Formel im eigenen Labor. Dadurch entstehen Marken wie Acnemy (für Unreinheiten), Theramid und Transparent Lab, die Hautprobleme wissenschaftlich adressieren und gleichzeitig die Standards im Markt neu setzen.Disruption statt Preishysterie: Max packt aus, warum sie sich bewusst gegen abgehobene Gewinnmargen stellen, auf radikale Ehrlichkeit setzen und zeigen, dass wirksame Hautpflege keine 80€ kosten muss – trotz teurer Inhaltsstoffe und High-End-Innovation.Education und Community statt klassisches Marketing: Vieles läuft lean und authentisch. Statt Millionen für Influencer auszugeben, setzt das Team auf echte Aufklärung, Experten-Talks und Fans mit Leidenschaft.Internationalisierung mit Herz und System: Nicht deutsche Gründungsmythen oder Startup-Hypes stehen hier im Vordergrund, sondern ehrliche Freundschaft, ein globales Mindset und lokales Know-how – von CVS bis Walmart, von dm bis Flaconi.Wie baut man als kleines Team mit viel Ownership, Learning by Doing und klaren Werten eine echte Love Brand mit einer Community von über 260.000 Followern auf? Warum ist „Science First, Trend Second“ für Max das einzige Rezept, um langfristig relevant zu bleiben? Und was kann jede:r Gründer:in aus dem Weg von Niche Beauty Lab lernen – egal, ob Skincare, Tech oder Food?Ob du Startup-Fan, Kosmetik-Freak oder einfach „smart buyer“ bist: Diese Folge liefert ehrliche Learnings, Inspiration und Motivation, um selbst die Beauty-Industrie (und jedes andere Business!) ein Stück besser zu machen. Lerne, warum „radically fair“ und „radically transparent“ mehr Wert haben als jedes Hochglanzmarketing – und wie ein Münchner mit spanischem Drive beweist, dass Innovation bei echter Kundenliebe beginnt.Jetzt reinhören und erfahren, wie Max Oberloher mit Niche Beauty Lab den Spagat zwischen High-End-Innovation und fairem Preis schafft – und warum du ab sofort zweimal hinschauen solltest, was wirklich in deiner Hautpflege steckt!Host: Max OstermeierGast: Max Oberloher, COO Niche Beauty LabBTS – Behind the Scenes. Wo Science auf Story und Ehrlichkeit auf echten Impact trifft.l Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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    #46 Behind LVATE: Beyond Beauty mit Dr. Lukas Kohler & Priv.-Doz. Dr. Anne Gürtler

    Zwischen Wissenschaft, Design und Community – Im BTS Podcast mit Max Ostermeier über Haut, Haltung und das neue Boutique-Institut in MünchenWas passiert, wenn zwei Ärzt:innen ihre Leidenschaft für Ästhetik, Dermatologie und Unternehmertum vereinen, um moderne Medizin neu zu denken? In dieser BTS-Episode taucht Host Max Ostermeier mit Dr. Lukas Kohler, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, und Priv.-Doz. Dr. Anne Gürtler, Fachärztin für Dermatologie, tief ein in die Entstehungsgeschichte und Philosophie von LVATE – dem Boutique-Institut für holistische Gesichtsmedizin aus München.Lukas und Anne nehmen dich mit auf eine Reise, die bei familiären Prägungen und langen Jahren der medizinischen Ausbildung beginnt und im unternehmerischen Abenteuer LVATE gipfelt.Offen erzählen sie:Wie aus dem Frust über starre Klinikstrukturen der Drang erwuchs, ein Institut zu schaffen, das nicht nur medizinische Exzellenz, sondern auch Design, Wertschätzung und Community ins Zentrum rückt.Weshalb sie bei LVATE keine „Patienten“, sondern „Gäste“ willkommen heißen – und warum ihr Ansatz Ästhetik, Dermatologie und Wohlfühlerlebnis konsequent zusammendenkt.Die Fusion aus tiefgehender Facharztausbildung (über 12 Jahre!) und der Vision, alle Aspekte der Experience vom Interior-Design bis zu Community-Events selbst zu gestalten.Wie sie auf maximale Transparenz, eine klare Preisstruktur, zertifizierte High-End-Produkte und faire Empfehlungen setzen – und bewusst nicht jedem Beauty-Hype folgen.Ihre Learnings über Positionierung: LVATE steht für „quiet luxury“, Individualität, Kompetenz und Wertschätzung auf Augenhöhe – von der ersten Online-Journey bis zum Besuch im Institut.Im Gespräch erfährst du außerdem:Wie sie ein exklusives CI entwickelt und fünf sinnliche Experience-Layer ins Design übersetzt haben – von Licht, Material bis zu Signature-Düften.Was Community Building für sie bedeutet: vom Team-Sport bis zu Event-Formaten, um Austausch und echtes Miteinander zu schaffen.Ihre ehrliche Sicht auf Fehlerkultur, den Wert von Partnerschaft auf Augenhöhe und die Freude, moderne Ästhetik hemdsärmelig und ohne Allüren zu leben.Spannende Anekdoten aus den ersten Gründungsmonaten: von der Location-Suche in Münchens Altbau-Idylle bis zum Raketenstart mit sechsstelligen Umsätzen und starkem Team.Ob du dich für ästhetische Medizin, Design, Leadership oder moderne Gründergeist-Stories interessierst: Diese Folge liefert Inspiration, Werte und Einblicke, wie Ärzte der nächsten Generation Gesundheit, Schönheit und unternehmerische Freiheit neu zusammendenken.Jetzt reinhören und entdecken, warum bei LVATE das Erlebnis genau so wichtig ist wie das Ergebnis – und warum Authentizität und Hands-on-Mentalität das Fundament für echte Innovation im Gesundheitswesen sind!Host: Max OstermeierGäste: Dr. Lukas Kohler & Priv.-Doz. Dr. Anne Gürtler, Gründer:innen von LVATEBTS – Behind the Scenes. Wo Medizin, Design und Community zu einer neuen Experience verschmelzen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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    #45 Behind followfood: Zwischen Idealismus, Impact und Öko-Innovation mit stv. Geschäftsführer Julius Palm

    #45 followfood | Zwischen Idealismus, Impact und Öko-Innovation | Julius Palm | Stv. GeschäftsführerVon Trackingcodes & Transformation: Wie Julius Palm mit followfood unser Essen nachhaltiger machtWas passiert, wenn eine Lebensmittelmarke ihr Geschäftsmodell umkrempelt, um die Welt nachhaltig besser zu machen? In dieser BTS-Episode trifft Max Ostermeier auf Julius Palm, Strategiechef, Markenmacher und stellvertretender Geschäftsführer von followfood. Gemeinsam tauchen sie tief ein in den Wandel von der kleinen Öko-Nische zum Mainstream-Gamechanger und sprechen darüber, warum Transparenz, Mut und Innovationsgeist die Zutaten der Zukunft sind.Julius Palm steht wie kaum ein anderer für einen neuen Typ Markenführung: Er begann bei followfood als Werkstudent, prägte dann mit visionärem Denken die Transformation vom Fischspezialisten (“followfish”) zur ganzheitlichen Bio-Lebensmittelmarke. Heute verantwortet er nicht nur die Strategie, sondern setzt mit seinem Team Maßstäbe für glaubwürdige Nachhaltigkeit auf dem deutschen Markt.Im Podcast gibt Julius offene Einblicke in…Die eigene Erfolgsstory: Vom Start mit nachhaltigem Fisch zum breiten Bio-Sortiment mit über 200 Produkten und Trackingcode: Jede Lieferung und jede Zutat ist nachverfolgbar – ein Novum in Sachen Transparenz.Nachhaltigkeit als Leitkultur: Für followfood ist Nachhaltigkeit kein Marketing-Gag, sondern der Unternehmenszweck! Strenge Lieferketten, regenerative Landwirtschaft („Bodenretter-Fonds“), eigene Ökobilanz für jedes Produkt und nachhaltige Verpackungsprojekte prägen die DNA der Marke.Die Herausforderungen des Marktes: Wie überlebt eine echte Öko-Marke im Mainstream – und setzt sich gegen Trittbrettfahrer und Greenwashing durch?Der Spagat zwischen Anspruch und Alltag: Vom Kampf um Glaubwürdigkeit, steigenden Rohstoffpreisen bis hin zu missverstandenen Siegeln à la B Corp – Julius erklärt, warum Ehrlichkeit, Fehlerkultur und Aufklärung für ihn wichtiger sind als perfekte Slogans.Unternehmerischer Impact: 1% jedes Verkaufs fließt in Regenerationsprojekte, und Julius setzt sich branchenübergreifend für klare Nachhaltigkeitsstandards und neue politische Leitplanken ein.Kundenerlebnis: Dank digitalem Trackingcode können Konsument:innen die gesamte Wertschöpfungskette und die Ökobilanz jedes Produkts checken – für wirklich informierte Entscheidungen statt leere Versprechen.Ob du dich für Bio-Lebensmittel begeisterst oder wissen willst, wie “Wirtschaft mit Sinn” funktionieren kann: Diese Folge ist ein inspirierender Deep Dive in ehrliches Unternehmertum, mutige Entscheidungen und die Lebensmittelwelt von morgen. Jetzt reinhören und erleben, wie Julius Palm und followfood zeigen, dass Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg keine Gegensätze sind – solange Haltung, Transparenz und Innovationslust die Zutaten sind! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Ein Blick hinter die Kulissen der Menschen und MarkenMax versteht es meisterhaft, tiefgründige Gespräche zu führen, die über die Oberfläche hinausgehen. Sein Ansatz ist geprägt von kritischen Fragen und ehrlicher Neugier. Ob es um Skalierung, Bootstrap oder kreative Markenstrategien geht – Max schafft es, komplexe Themen verständlich zu machen und dabei eine Verbindung zwischen Business und Menschlichkeit herzustellen. Mit seiner Leidenschaft für authentische Geschichten beleuchtet er nicht nur die Erfolge, sondern auch die Herausforderungen und Rückschläge seiner Gäste. Dabei schafft er eine Atmosphäre des offenen Austauschs, in der sich seine Gesprächspartner wohlfühlen und ihre Erfahrungen teilen können.Marketing trifft auf MenschlichkeitDer neue Fokus von *Behind the Scenes* verbindet Marketing mit der persönlichen Ebene. Max zeigt auf, wie Personal Branding nicht nur Unternehmen voranbringen kann, sondern auc

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