Der Uni Bonn Podcast für Mitarbeitende: Lass ma' hören! podcast artwork

PODCAST · society

Der Uni Bonn Podcast für Mitarbeitende: Lass ma' hören!

Lass ma hören, heißt es beim Podcast für Mitarbeitende der Universität Bonn. Hier sprechen Beschäftigte Themen für Mitarbeitende und Interessierte an, gewähren Einblick in ihre Arbeit, wer sie sind und was sie tagtäglich bewegt.

  1. 20

    Gut geschlafen!? Warum das wichtig ist - und wie es klappt. Mit Dr. Michael Sommerauer und Julia Schröfel

    „Schläft man schlecht, bleibt der Müll im Gehirn.“  Warum guter Schlaf wichtig ist, erfahren Sie in der neuen Folge des Mitarbeitenden-Podcasts `Lass ma hören´ Wie ausgeschlafen sind Sie heute? Ehrlich … Abends wünschen wir uns eine ´gute Nacht´. Meint, hinlegen, umdrehen, einschlafen und erholt aufwachen. Bei vielen läuft´s (leider) anders. Man kriegt kein Auge zu, liegt ab 3 Uhr nachts wach oder ist lange wach, ehe der Wecker klingelt. Alles nicht so schön … Und mit Auswirkungen auf unseren (Arbeits-)Alltag: Wer zu wenig oder schlechten Schlaf bekommt, ist oft gerädert, gereizt, muffelig oder trifft andere Entscheidungen als im ausgeruhten Zustand.  Warum schlafen wir schlecht?  Gründe gibt es natürlich viele und das ist sehr individuell. Eine Sache, die Auswirkungen auf den Schlaf haben kann: nicht abschalten zu können. Das berühmte Gedankenkarussell, das sich dreht. Auch dann, wenn eigentlich Schlafenszeit ist. Bei der Beschäftigtenbefragung von Healthy Campus Bonn (HCBN) haben viele Kolleg*innen angegeben, dass es ihnen schwerfällt, abzuschalten und sie Pausenzeiten nicht einhalten. Weil Arbeitszeit und Freizeit „verschmelzen“, gestalten sich das Abschalten und der Übergang in die Ruhephase schwierig. Am Ende fehlt ausreichende Regenerationszeit - die Basis für unser Wohlbefinden und gesundes Arbeiten.  Was passiert im Körper, wenn wir schlafen?  „Schlafen ist das wichtigste Regenerationsprogramm für unser Gehirn“, sagt PD Dr. Michael Sommerauer, Neurologe und Schlafmediziner am UKB. „Wenn wir schlafen, entspannt unser Körper und das Gehirn legt währenddessen so richtig los. Es sortiert, filtert und macht sozusagen einmal Ordnung für den Tag danach. Schläft man schlecht, bleibt der Müll im Gehirn.“ Psychologin Julia Schröfel, ergänzt: „Schlaf ist keine verschwendete Zeit, sondern ermöglicht uns Tolles am Tag.“  Sollten wir dem Schlaf also nicht ein bisschen mehr Aufmerksamkeit schenken …?!  Wir machen das - mit einer Podcast-Folge zum Thema „Schlaf“. Dr. Michael Sommerauer und Julia Schröfel arbeiten und forschen am UKB und sind genau die richtigen für ein Gespräch über guten und schlechten Schlaf. Was bereitet den Menschen schlaflose Nächte? Wie reagiert der Körper bei Schlafmangel? Was kann man tun für eine gute Nacht?  Wenn Sie außerdem interessiert, ob ein kurzes Nickerchen zwischendurch (Powernap) etwas bringt und ob dicke Socken als Einschlafhilfe funktionieren, hören Sie gerne den Podcast!  Am Ende nimmt uns Julia Schröfel übrigens mit auf eine sogenannte Traumreise. Eine Entspannungsmethode, die helfen kann, besser in den Ruhemodus zu kommen. Probieren Sie´s mal aus! Für uns war das eine neue Erfahrung und gleichzeitig ein angenehmer, wertvoller Moment nach der Podcast-Aufnahme. Danke dafür Julia Schröfel 😊   Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei den Kolleg*innen, die unserem Aufruf im Februar-Newsletter gefolgt sind und ihre Fragen geschickt haben! Wir haben alle Fragen im Interview berücksichtigt und hoffen, dass die Antworten hilfreich sind und nützliche Impulse geben. Danke für Ihr Interesse am Thema!  Mehr Infos von HCBN zum Thema „Schlaf“               

  2. 19

    Der Mathemacher: Stefan Hartmann spricht über seine Liebe zur Mathematik und sein Engagement für junge Menschen

    Er hat Whatsapp-Gruppen mit mehr als 1.000 Personen. Mathematik ist für ihn wesentlich mehr als der Schul-Stoff Rechnen, und ohne Ehrenamt wär´s so, als würde man ihm sein Hobby wegnehmen. Stefan Hartmann ist halt Ehrenamtler durch und durch. Wenn er nicht in Sachen Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation für das Hausdorff Center for Mathematics (HCM) unterwegs ist, engagiert er sich mit Begeisterung und jeder Menge Herzblut in der Begabtenförderung.  Er liebt es, mit jungen Menschen zusammen Mathe zu entdecken. Und das nicht nur in Bonn. An seinem Matheclub nehmen Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland und aus dem Ausland teil. Für sein Engagement in der mathematischen Nachwuchsförderung ernannte ihn die Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV) zum "Mathemacher der Monate Juli und August 2025". Das macht ihn stolz (zu Recht) und war für uns ein Grund mehr, ihn ins Podcaststudio einzuladen.  Warum er nicht ohne Mathe kann und es ihm so viel Spaß macht, junge Talente zu fördern - das erzählt Stefan Hartmann in der neuen Folge des Podcast ´Lass ma hören´ mit Sebastian Eckert und Tanja Kühn-Söndgen.  Viel Spaß beim Hören! 

  3. 18

    Wie geht es den Beschäftigten an der Uni Bonn? Der Gesamtbericht der uniweiten Befragung ´ Gesundheit am Arbeitsplatz´ liegt nun vor

    Wie gut es uns am Arbeitsplatz geht, hat großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und damit auf unsere Gesundheit. Geht es uns gut, sind wir ausgeglichener, leistungsfähiger und können auch mal verknuseln, wenn´s mal nicht so läuft.  Damit es den Beschäftigten gut geht, darum kümmert sich an der Uni das Team von Healthy Campus Bonn (HCBN). Und um ganz genau zu wissen, wo der Schuh drückt und was die Mitarbeitenden sich für ein gesünderes Arbeiten wünschen - dafür hat HCBN eine große Befragung durchgeführt.  Mehr dazu unter:

  4. 17

    Gestatten, Kollege KI? Im zweiten Jahr mit KI in der Verwaltung fragen wir nach: Was hat sich getan

    Künstliche Intelligenz ist in der Uni-Verwaltung oft Alltag. 2Jahre nach dem Startschuss für Verwaltungsmitarbeitende sprechen wir mit Holger Impekoven, Direktor Handlungsfeld Services an der Universität Bonn und Ständiger Vertreter des Kanzlers. Michael Prill, Leiter Programm Digitalisierung administrativer Prozesse (PDaP) und Nicola Thiele, Leiterin Stabsstelle Personalentwicklung, Organisationsentwicklung und Gesundheitsmanagement im Mitarbeitenden-Podcast „Lass mal hören“. Zwar ist es bis zum "Kollegen KI" noch ein bisschen hin. Dennoch erwartet Sie Spannendes darüber, welche Tools die drei privat und dienstlich nutzen, was die Communities of Practice leisten, wie die Schulungen angenommen wurden, warum KI kein Hype ist, sondern bleibt – und wie die nächsten Schritte aussehen. 1. Wie hat sich die Arbeit mit KI in der Verwaltung verändert? Impekoven: „Es ist auf allen Ebenen wahnsinnig viel passiert – bei den Modellen, aber auch innerhalb der Universität. Der Think Tank KI des Rektorats, der sich unter anderem mit dem Einsatz von KI in Forschung, Lehre und Verwaltung beschäftigt, hat verschiedene Empfehlungen gegeben, darunter auch für die Verwaltung. Die wichtigsten Meilensteine waren die beiden KI-Tage, die den Rahmen geschaffen haben, das Thema anzugehen. Wir haben die Communities of Practice ins Leben gerufen, bei denen sich Mitarbeitende über Anwendungsszenarien austauschen und von Erfahrungen profitieren. Wir haben mit ‚Kilian‘ eine sichere Sandbox für Experimente angeregt und Schulungen gestartet. Besonders wichtig war die klare Botschaft: Wir dürfen ausprobieren, wir dürfen Fehler machen. Wir haben uns Gedanken über einen transparenten Change-Prozess gemacht, um Sorgen in der Verwaltung zu nehmen. Da waren die COP ein gutes Instrument.“ 2. Was ist an den COP-Treffen so besonders? Prill: Vielleicht ist es der dynamische, spielerische Ansatz, der die Community of Practice ausmacht. Dort sitzen die Leute mit unterschiedlichen Wissensständen zwei bis drei Stunden zusammen, probieren verschiedene KI-Tools aus und tauschen Erfahrungen. Von ChatGPT über Vertonungstools wie Elevenlabs, aber auch SAP-eigene Tools oder Bildgeneratoren – jedes Mal etwas anderes. Das macht Spaß, ist praxisnah und nimmt Hemmungen. Wir sehen immer wieder neue Gesichter und haben festgestellt, dass unsere Präsenztreffen, die „KI-Werkstätten“, besonders gut ankommen. Deshalb finden sie jetzt alle zwei Monate statt. Und es geht nicht nur um neue KI-Tools, sondern auch um Anwendungsfälle, die sich kombinieren und nutzen lassen. Wir haben gemerkt, wie sich das Lernverhalten vieler Teilnehmenden verändert hat.“ 3. Welche Schulungen bietet man für die Mitarbeitenden an und wie werden diese wahrgenommen? Thiele: In Teilen ist das Missverständnis ausgeräumt, dass KI wieder verschwindet. Sie wird Arbeitsinhalte und Profile verändern. Deshalb haben wir verschiedene Formate entwickelt, damit jede und jeder den passenden Einstieg findet. Es gibt Grundlagenkurse für Neugierige, aber auch vertiefende Angebote für Fortgeschrittene. Neue Schulungsformate kommen hinzu, und gemeinsam werden Tools erprobt. Die Werkstätten gehen weiter, der Austausch wird intensiver, und die Möglichkeiten wachsen. Wer Lust hat, kann die Entwicklung aktiv mitgestalten – und erleben, wie KI den Alltag leichter macht. Wir sprechen bei Schulungen nicht nur über Software-Einführungen oder Toolkenntnisse. Beim Thema KI geht es um ein großes Veränderungsprojekt. Das spiegelt sich in den Qualifizierungsangeboten wider, die Kollaboration und Ko-Kreation stärken und dazu beitragen, „AI-Literacy“ sowie eine Haltung dazu in die Organisation zu bringen. Mehr:

  5. 16

    Mit Prozessmanagement besser zusammenarbeiten

    Oft laufen Abläufe irgendwie – aber nicht unbedingt gut. Diese besser zu gestalten, insbesondere mit Blick auf die Digitalisierung, ist eine Aufgabe von Prozessmanagement. Das Team Organisationsentwicklung verantwortet das Prozessmanagement an der Uni Bonn. Zum Team gehören Steffi Freyberger, Tatjana Fuchs, Alina Albrecht und Rolf Packmohr. Sie begleiten Veränderung, moderieren Prozesswerkstätten, bieten Schulungen, Vorlagen und Beratung an. Kurz: Sie haben eine ganze Werkzeugkiste, um Prozesse sichtbar zu machen und gemeinsam zu verbessern. In den Prozesswerkstätten wird das konkret: Geht es etwa darum, Anforderungen für eine neue Software zu erarbeiten, werden alle an einen Tisch geholt. Kolleg*innen aus verschiedenen Bereichen sitzen zusammen, klären Schnittstellen, entwickeln Ideen und gestalten bessere Abläufe.  So entstehen Klarheit, Motivation und Mitgestaltung. „Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe“, sagt Steffi Freyberger. Ziel ist es, Prozessdenken in die DNA der Uni zu bringen – nicht als Projekt, sondern als Haltung. Das ist auch Kanzler Holger Gottschalk wichtig: „Prozessmanagement ist ein Schlüssel, um den Herausforderungen von Digitalisierung, steigender Serviceorientierung, Arbeitsverdichtung und Fachkräftemangel wirksam zu begegnen. An unserer Universität treiben wir dieses Thema aktiv voran – federführend durch das Team Organisationsentwicklung." Mehr dazu erzählen Steffi Freyberger und Prozessmanagerin Tatjana Fuchs in der neuen Podcast-Folge – reinhören lohnt sich! Das bietet das Team ProzessmanagementDie Verantwortung für das Prozessmanagement liegt beim Team Organisationsentwicklung (Stabsstelle Personalentwicklung, Organisationsentwicklung und Gesundheitsmanagement). Es steuert das zentrale Prozessmanagement, entwickelt Standards, Methoden und Vorlagen und koordiniert die Einführung an der Universität. Gleichzeitig befähigt das Team die Organisationseinheiten der Universität, im Rahmen des dezentralen Prozessmanagements ihre Prozesse eigenständig zu managen. Unterstützungsangebote: Serviceportal ‚Prozessberatung und Prozessmanagement‘ / Confluence: ‚UNI-Prozessmanagement an der Uni Bonn‘  Jetzt in der forsch lesen: 

  6. 15

    „Wer auf Spitzenniveau forschen will, kann auf KI nicht verzichten“ - Christian Bauckhage

    Prof. Dr. Christian Bauckhage spricht im Interview über Herausforderungen und Chancen beim Einsatz Künstlicher Intelligenz an der Uni Bonn. Wie wird der Einsatz Künstlicher Intelligenz Forschung, Lehre und Verwaltung an der Universität Bonn prägen? KI-Experte Prof. Dr. Christian Bauckhage, Professor für Informatik an der Uni Bonn, Co-Direktor des Lamarr-Instituts und Sprecher des universitätsweiten Think Tanks KI erklärt, wie solche Systeme bereits heute den Arbeitsalltag  verändern und warum menschliche Urteilskraft in Zukunft immer wichtiger werden wird. 

  7. 14

    Pflege von Angehörigen mit Job und Studium vereinbaren - aber wie? Mit Steffi Lohmer

    Was tun, wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig wird? Wie umgehen mit der neuen Situation und den Dingen, die zu regeln sind? Und, was ist überhaupt alles zu regeln? Das Familienbüro der Uni Bonn unterstützt pflegende Angehörige mit individueller Beratung und einem offenen Ohr. Wenn Eltern, Partner*innen oder das eigene Kind zum Pflegefall werden, verlangt einem diese Situation viel ab. Zeitlich und emotional. Das Familienbüro begleitet Betroffene bei ihren Sorgen und bietet beratende Unterstützung - damit aus ´Wie soll ich das alles schaffen?´ ein Fahrplan wird.   Im Podcast „Lass ma hören“ erzählt Steffi Lohmer uns ganz viel über ihre Arbeit und mit welchen Bedarfen die Uni-Angehörigen zu ihr kommen. Mal ist es ein Anruf und eine Antwort von ihr. Eine Kontaktvermittlung. Mal begleitet sie Betroffene immer wieder. Wenn sich zum Beispiel der Zustand der zu pflegenden Familienmitglieder verändert und eine Lösung her muss: für die Vereinbarkeit der Verantwortung im Job und der Verantwortung zuhause. Steffi Lohmer liebt ihre Aufgabe. Auch wenn der Kopf nach den Beratungen nicht Feierabend macht.  Weitere Inhalte: Pflegetag — Universität Bonn https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/organisation/universitaetsverwaltung/dezernat-3-personalmangement/stabsstelle-familienbuero

  8. 13

    Digitalisierung kann nicht Top Down funktionieren

    "Digitalisierung kann nicht top down funktionieren" Drei Fragen an Valentin Stein, Sprecher der IT-Komission für Digitalisierung an der medizinischen FakultätProf. Dr. Valentin Stein ist der "Digi" der medizinischen Fakultät. Im Podcast spricht er über die Herausforderungen einer Klinik-IT-Infrastruktur und der Frage, wie man Patientendaten für die Forschung nutzbar machen kann, und was es bei der Digitalisierung zu beachten gilt und warum man ihn auch mal auf hoher See findet. Welche aktuellen Projekte beschäftigen die Medizinische Fakultät im Bereich der Digitalisierung? Aktuell arbeiten wir an drei zentralen Digitalisierungsprojekten. Erstens bauen wir eine neue Benutzerverwaltung auf, das für die Integration zukünftiger Dienste unverzichtbar ist. Zweitens erweitern wir unsere Datenspeicherinfrastruktur, die derzeit drei Petabyte umfasst, und streben in den nächsten Jahren eine Erweiterung auf bis zu zehn Petabyte an. Drittens richten wir einen neuen Hochleistungs-PC-Cluster ein, der für anspruchsvolle Datenanalysen genutzt wird. Dabei stellen Datenschutz und die sichere Verarbeitung von Forschungsdaten eine große Herausforderung dar. Was unterscheidet die Medizinische Fakultät im Bereich der Digitalisierung von anderen Fakultäten? Ein großer Unterschied liegt darin, dass wir neben Forschung und Lehre auch einen Krankenhausbetrieb mit einer eigenen IT-Infrastruktur und Rechenzentrum haben. Das heißt wir haben getrennte IT-Strukturen für Verwaltung und Patientenversorgung, die zur KRITIS-Infrastruktur gehören sowie für die Forschung, um höchste Datensicherheit für Patientendaten zu gewährleisten. Hinzu kommt noch, dass die Forscher an Dienste des Hochschulrechenzentrums angebunden sind. Zusätzlich arbeiten wir eng mit den anderen „Digis“ der Universität zusammen, besonders bei der Entwicklung digitaler Tools und Systeme, die auch für andere Fakultäten nützlich sein könnten. Dazu gehrt etwa unser Prüfungsverwaltungssystem UCAN, welches die direkte elektronische Erstellung von Klausuren ermöglicht. Darüber hinaus führt die Fakultät eine neue Software zur Stundenplanerstellung ein, die aufgrund der großen und komplexen Studiengängen dringend benötigt wird. Vielleicht ist diese Software auch für andere Fakultäten und Studiengänge etwas? Und genau für solche Diskussionen ist sind die Digitalisierungsbeauftragten wichtig - auch wenn wir an der medizinischen Fakultät bei der Einführung von Systemen auch etwas autonomer handeln können. Was sind die größten Herausforderungen? Die größte Herausforderung besteht darin, klinische Daten für die Forschung nutzbar zu machen, insbesondere im Kontext von künstlicher Intelligenz. Hier stehen wir vor rechtlichen und ethischen Fragen, wie z.B. der Patientenzustimmung. Außerdem müssen wir entscheiden, ob wir weiterhin auf Eigenbetrieb setzen oder Cloud-Dienstleister für die Datenanalyse nutzen. Solche Fragen wird man sicherlich mithilfe einer uni-weiten Cloud-Strategie auch lösen können.  Wichtig ist aber auch, dass man bei der Einführung das Feedback der Mitarbeitenden achtet. Die Digitalisierung kann ja nicht top down funktionieren. Einmal müssen wir Leute mitnehmen, weil es ja auch immer noch eine denn dazu lernen. Im Klinikum sind wir auch mit einer der Vorreiter Elektronische Patientenakte. In der Kitteltasche haben die Ärzt*innen und auch das Pflegepersonal ein iPad Mini. In der Realität war die Performance der Software aber schlecht, weil man etwa nur eine begrenzte Anzahl an Fällen herunterladen konnte. So etwas bekommt man nur gelöst und verbessert, wenn man Rückmeldung erhält. 

  9. 12

    Expedition ins Polareis: Was macht das mit einem, Katrin Wagner und Christian März?

    Expedition ins Polareis: Was macht das mit einem, Katrin Wagner und Christian März? Geografin Katrin Wagner reiste ans Ende der Welt: Sechs Wochen lang untersuchte Sie an Bord eines Polarforschungsschiff die Auswirkungen des Klimawandels auf Interaktionen zwischen Eis und Ozean. Von der Forschungsreise im Südosten Grönlands brachte sie nicht nur tütenweise gefrorenen Matsch mit, sondern auch jede Menge Erfahrungen.  Erfahrungen, die Prof. Dr. Christian März, Lehrstuhlinhaber Allgemeine Geologie und Leiter Arbeitsgruppe Umweltgeologie, teilt. Er hat bereits mehrfach ähnliche Expeditionen gemacht und weiß, wie es sich anfühlt, sechs Wochen auf dem Wasser zu sein ohne Land zu sehen. Warum man sich über 200 Liter leckeres Eis freut, was man mit den Proben macht, wenn man zurück ist und wie es so ist, dienstlich wochenlang auf einem Schiff zu verbringen, mit den immer gleichen Leuten und Routinen.  Das alles erfahren Sie in dieser Folge des Mitarbeitenden-Podcasts ´Lass ma hören´! Und Vorsicht, die Lust, auf ein Forschungsschiff zu gehen, wächst, wenn man Katrin Wagner zuhört und ihre Begeisterung spürt … Viel Spaß beim Hören!

  10. 11

    Gemeinschaftlich die bestmöglichen Lösungen finden

    Mats Liedhegener ist Referent für IT & Digitalisierung an der AEI und als solcher der Digitalisierungsmanager der Fakultät. In seiner Funktion ist er für die Entwicklung einer fakultätsinternen IT-Governance zuständig, koordiniert interne Anforderung in den Bereichen IT & Digitalisierung, ist Ansprechpartner und Bindeglied zu den zentralen IT-Strukturen der Universität und befasst sich auch mit forschungsinfrastrukturellen Fragestellungen. Im Rahmen unserer Reihe rund um das Digitalisierungsmanagement der Universität hat er uns im Mitarbeitenden-Podcast besucht.

  11. 10

    Nachhaltigkeit an der Uni Bonn

    Wie lässt sich das Thema Nachhaltigkeit an der Uni Bonn umsetzen? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Prof. Dr. Annette Scheersoi, Prorektorin für Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit ihrem Team koordiniert sie den Transformationsprozess an der Universität. Im Mitarbeitenden-Podcast erklärt sie, was sie persönlich an dem Thema Nachhaltigkeit fasziniert, warum wir als Uni hier eine besondere Verantwortung haben und wie wir es schaffen, Nachhaltigkeit noch stärker in allen Bereichen zu verankern – Stichwort: Whole Institution Approach. Zentral dafür ist das jüngst veröffentlichte Strategiepapier Nachhaltigkeit, das fünf Handlungsfelder und mehrere Dutzend Ziele und Maßnahmen aufgelistet. Über 250 Menschen haben daran mitgearbeitet. Ohnehin spielt Partizipation für Annette Scheersoi eine entscheidende Rolle: „Ich lade alle Uniangehörigen dazu ein, gemeinsam diese Transformation zu gestalten!“ Zum Schluss gibt sie noch ihren ultimativen Nachhaltigkeits-Tipp, den das Rektorat der Uni Bonn bereits in seinen Meetings umsetzt. Sie wollen wissen, welcher das ist? Dann hören Sie doch einfach mal rein in die neue Folge vom Podcast „Lass ma‘ hören!“ mit Sebastian Eckert, Tanja Kühn-Söndgen und Miriam Wagner aus der Hochschulkommunikation. Viel Spaß dabei! Weitere Infos: Zur Meldung: https://www.uni-bonn.de/de/neues/gemeinsam-nachhaltige-transformation-vorantreiben   Zum Strategiepapier Nachhaltigkeit: https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/medien-universitaet/medien-ueber-die-uni/medien-nachhaltige-uni/uni_bonn_strategiepaper_nachhaltigkeit_interaktive-datei.pdf

  12. 9

    Eine Fakultät alleine kann bestimmte Digitalisierungs-Themen nur gemeinsam umsetzen: Digitalisierungsmanager Martin Stuke

    Martin Stuke ist Digitalisierungsmanager der beiden Theologischen Fakultäten Nicht nur eine, für gleich zwei theologische Fakultäten ist Martin Stuke als Digitalisierungsmanager zuständig. Im Mitarbeitenden-Podcast schildert er die spezifischen Herausforderungen der Digitalisierung in den Geisteswissenschaften, zeigt die Vorteile eines zentralen Digitalisierungsmanagements, über die Nutzung von Cloud-Anwendungen und über Einblicke in den Aufbau eines fakultätsübergreifenden Prozessmanagements.  Mehr dazu unter uni-bonn.de/ Ein Zielbereich der Digitalstrategie: Organisationsstruktur "Wir entwickeln und transformieren unsere Organisationsstrukturen, um die Potentiale des digitalen Arbeitens, Studierens und Forschens zu nutzen" ist das Motto des fünften Zielbereichs der Strategie https://www.digital.uni-bonn.de/de/zielbild-und-zielbereiche/organisationsstruktur. Dazu gehören wissenschaftsunterstützende Einheiten wie die Servicestelle Forschungsdaten https://www.forschungsdaten.uni-bonn.de/de/sfd und das HPC/A-Lab https://www.dice.uni-bonn.de/hpca/de/hpc-a-lab aber auch die Einrichtung des DiCe selbst www.dice.uni-bonn.de, das die Digitalstrategie entwickelt hat und nun umsetzt und weiterentwickelt. www.digital.uni-bonn.de

  13. 8

    Prozesse vereinfachen und verbessern: Petra Störring ist Digitalisierungsmanagerin an der Uni Bonn

    Petra Störring war die erste Uni Bonn Digitalisierungsmanagerin - Drei Fragen Welche Aspekte sind Ihnen als Digitalisierungsmanagerin bei Ihrer Arbeit besonders wichtig? Für mich geht es beim Digitalisierungsmanagement immer darum, Prozesse zu vereinfachen und zu verbessern. Sich also Abläufe anzuschauen und nicht einfach eins zu eins zu eins umzusetzen wie sie aktuell sind, sondern sich zu fragen: Wie müsste denn idealtypisch der Prozess sein? Und dann ist Digitalisierung einfach das Hilfsmittel, diesen Prozess eben leichter, fehlerfreier oder transparenter zu machen, je nachdem, was halt gerade das Ziel ist oder welcher Prozess gerade digitalisiert werden soll. Was sind die größten Herausforderungen bei der Digitalisierung von Prozessen an der Universität und welche Lösungsansätze werden angestrebt? Eine der größten Herausforderungen bei der Digitalisierung an der Universität Bonn ist die ganzheitliche Betrachtung und Umsetzung der Prozesse von der Fakultät bis zur Zentralverwaltung. Wenn Digitalisierungsprojekte erst bei der Zentralverwaltung ansetzen, bleiben die vorgelagerten fachbereichsspezifischen Prozesse außer Acht - aber auch hier fallen "Verwaltungstätigkeiten" an. Ein konkretes Beispiel ist die Personalvorgangsbearbeitung, bei der die Prozesse bereits mit der Erstellung der Stellenbeschreibung im Fachbereich beginnen: Dort finden die ersten Abstimmungen statt, sowohl fachbereichsintern als auch mit der Personalabteilung. Eine Software, die den Prozess unterstützen soll, muss daher den gesamten Workflow abbilden - von der Fakultät bis hin zur Zentralverwaltung. Ein weiterer zentraler Lösungsansatz ist die Einführung eines umfassenden Rollen- und Rechtemanagements und einem verwandten Identity Management System als Grundlage für die Digitalisierung von Prozessen. Derzeit müssen Berechtigungen in den jeweiligen Systemen einzeln gepflegt werden, was ineffizient und zeitaufwändig ist. Mit einem zentralen System könnten Berechtigungen einmal definiert und automatisch auf alle relevanten Systeme angewendet werden. Darüber hinaus ist eine enge Zusammenarbeit und Verzahnung zwischen den Fachbereichen und der zentralen Verwaltung aus meiner Sicht der Schlüssel zum Erfolg, um die Effizienz zu steigern und Doppelarbeit zu vermeiden. Mehr lesen unter: Zielbereich der Digitalstrategie Die Digitalstrategie der Universität Bonn definiert die Maßnahmen und Strukturen ihrer digitalen Transformation. Das Digitalisierungsmanagement der Fakultäten ist ein Teil des kontinuierlichen Strategieprozesses dieser Strategie, die sich inhaltlich in sieben Zielbereiche auffächert. www.digital.uni-bonn.de  

  14. 7

    KI in der Verwaltung. Mit Holger Impekoven

    KI ist bei uns angekommen. Wir sprechen nicht nur über Künstliche Intelligenz, sondern beschäftigen uns proaktiv damit. Beim KI-Tag für Verwaltungsmitarbeitende im Mai gab’s den Startschuss für eine Erprobungsphase ausgewählter KI-Tools. Mitarbeitende können unter Beachtung von unter anderem datenschutzrechtlichen Vorgaben nun ausprobieren und testen, was für den eigenen Arbeitsbereich zukünftig Unterstützung und Entlastung bieten könnte. Mehr als 180 Mitarbeitende haben mittlerweile schon mit dem verwaltungseigenen Sprach-Modell ‚Kilian‘ gearbeitet. Aber auch andere Tools werden getestet. Im Anschluss an den KI-Tag haben außerdem ‚Communities of Practice‘ (CoP) ihre Arbeit aufgenommen. Hier schließen sich Verwaltungsmitarbeitende aus allen Bereichen selbstständig in Arbeitsgruppen zusammen, um die Möglichkeiten von KI in verschiedenen Arbeitsbereichen auszuloten.  Die Communities of Practice sind selbstverständlich auch offen für Teilnehmende aus der dezentralen Verwaltung: Wenn Sie Interesse haben, hier mitzuwirken, melden Sie sich bitte bei Michael Prill und dem COP Kern-Team. Wir haben in einer neuen Folge des Mitarbeitenden-Podcasts Dr. Holger Impekoven, den Ständigen Vertreter des Kanzlers, zu KI befragt und warum es ihm persönlich wichtig ist, dass Thema in der Verwaltung der Uni Bonn voranzutreiben. Viel mehr wird nicht verraten. Hören Sie gerne rein ins Gespräch mit Sebastian Eckert, Tanja Kühn-Söndgen und unserem Podcast-Gast Dr. Holger Impekoven! Viel Spaß beim Hören!  PS. Auflösung für’s Ende des Podcast: Die Interviewfragen sind klassisch, ohne KI entstanden. Auf was hätten Sie getippt?!

  15. 6

    Moderne, digitale Lösungen: Mit Gregor Wiescholek, dem Digitalisierungsmanager des Fachbereichs Rechtswissenschaften.

    Über die Einführung einer zentralen Plagiatssoftware, und dier Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für die Ausbildung von Juristen: Bereits zum Jahreswechsel sprachen wir mit Gregor Wiescholek, dem Digitalisierungsmanager des Fachbereichs Rechtswissenschaften.   Was sind die besonderen Herausforderungen als Digitalisierungsmanager am Fachbereich Rechtswissenschaft? Eine der spannendsten Herausforderungen ist es, den Wandel von traditionellen Arbeitsweisen hin zu modernen, digitalen Lösungen mitzugestalten. Das zeigt sich zum Beispiel bei der Einführung innovativer Technologien wie digitaler Prüfungen und moderner Lehrtechniken, die das Studium effizienter und zugänglicher machen. So wurde Anfang des Jahres das Juristenausbildungsgesetz NRW geändert. Seither können die Studierenden ihre Staatsexamensklausuren im staatlichen Teil am Computer schreiben. Langfristig sollen sie dieselben Prüfungsbedingungen auch bei uns am Fachbereich vorfinden. Dass man in unserem Fach so weit gehen kann, war vor einigen Jahren noch undenkbar! Das bedeutet aber auch notwendigerweise generelle Änderungen in der technischen Ausstattung der Hörsäle, die bei uns im Juridicum mit der geplanten Sanierung 2026 kommen werden, um etwa geeignete E-Prüfungsräume zu schaffen. Und diese gute Ausstattung brauchen wir auch unbedingt, wenn wir weiterhin die besten Köpfe unter den Juristinnen und Juristen gewinnen wollen.  Gleichzeitig ist es besonders erfüllend, alle Beteiligten - von den Studierenden bis zu den Professorinnen und Professoren - auf diese Reise der Digitalisierung mitzunehmen und zu sehen, wie sie die neuen Werkzeuge annehmen und in ihre tägliche Arbeit integrieren. Die Vorstellung, dass Juristinnen und Juristen mit IT oder Digitalisierung nichts am Hut haben, kann schnell entstehen. Aber die Wahrheit sieht ganz anders aus. Die Justiz arbeitet bereits digital, wir haben digitale Akten, wir haben auch digitale Probleme, juristische Probleme und letztendlich ist es auch bereits in der Ausbildung notwendig, sich damit zu beschäftigen.

  16. 5

    Zehn Jahre Healthy Campus Bonn - Manuela Preuß über die Bedeutung des Gesundheitsmanagments

    ´Happy Birthday´ an Healthy Campus Bonn 🎂Hätten Sie´s gewusst? Healthy Campus Bonn feiert dieses Jahr Jubiläum - 10Jähriges! Wir gratulieren und haben den Geburtstag natürlich zum Anlass genommen, Dr. Manuela Preuß, Leiterin HCBN, in unser Podcast-Studio einzuladen.  Wie es sich für ein Jubiläum gehört, schwelgen wir ein bisschen in Erinnerungen. Manuela Preuß erzählt im aktuellen Mitarbeitenden-Podcast, wie alles begann mit der Idee für ein Gesundheitsmanagement an der Uni Bonn. Dass HCBN mit allem, was dazu gehört, nur gelingt, weil ganz viele an der Uni Bonn Teil des Gesundheitsgedankens sind und sich für „Gemeinsam gesund studieren, forschen, lehren und arbeiten“ engagieren.  Warum HCBN so etwas wie ihr viertes Baby ist und wann sie ein paar Minuten ´Ich-Zeit´ zum Energietanken findet, zwischen Job, Kindern und all dem anderen Kram - das erzählt Manuela Preuß in der neuen Folge des Podcast ´Lass ma hören´ mit Sebastian Eckert und Tanja Kühn-Söndgen.  Viel Spaß beim Hören!  Mehr zu den Angeboten von Healthy Campus Bonn: https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/ueber-die-uni/gesundheitsmanagement-healthy-campus/gesundheitsmanagement-healthy-campus

  17. 4

    Jens Barth, der Digitalisierungsmanager der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät?

    Im letzten Newsletter haben wir sie bereits angekündigt: die Digis, die die Fakultäten der Uni Bonn vernetzen. Vor einigen Wochen haben wir Jens Barth für unseren Uni-Bonn Podcast für Mitarbeitende vor das Mikrofon geholt. Er ist Physiker und hat lange am CERN gearbeitet. Gemeinsam mit den Fachgruppen der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät schafft er seit März 2023 Strukturen für die Vernetzung der Mitarbeitenden und fungiert als Bindeglied zwischen den Fachgruppen und der Verwaltung. Das Digitalisierungsmanagement der Fakultäten ist eine Struktur im kontinuierlichen Strategieprozesses der Digitalstrategie und nimmt eine Schlüsselrolle in den Digitalisierungsbestrebungen der Fakultäten und der Uni als ganze ein. Was sind die besonderen Herausforderungen der Mat-Nat-Fakultät?Die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät ist in der Nutzung von Spezialsoftware und digitalen Werkzeugen sehr weit fortgeschritten. Gleichzeitig ist sie die einzige Fakultät, die in Fachgruppen unterteilt ist, die oft wenig miteinander zu tun haben. Als Digitalisierungsmanager müssen wir herausfinden, wie die einzelnen Fachgruppen mit ihren digitalen Projekten und Anforderungen umgehen. Erst dann kann man sich das anschauen und versuchen, Dinge zu vereinheitlichen oder auch Synergieeffekte zu finden, zum Beispiel bei der gemeinsamen Lizenzbeschaffung. Was mich zum Beispiel überrascht hat, ist die breite Palette an Software, die in den Instituten und Fachgruppen im Einsatz ist und dass die Standard-Software in einem Fach in dem anderen völlig unbekannt ist.  Auch sind die Institute sehr unterschiedlich aufgestellt, wenn es um IT und IT-Infrastruktur geht: Manche haben Leute dafür, in anderen Instituten wird das nebenbei gemacht. Mit welchen Themen beschäftigen Sie sich gerade?Ein ganz großes Thema bei uns in der Fakultät ist das Thema Großgeräte, die die Universität oder ein Institut der Fakultät angeschafft hat und die andere Fachgruppen gerne nutzen würden. Da prüfen wir, wie das auch andere Gruppen nutzen können und wie das dann von der Buchung und Abrechnung funktionieren kann. Denn viele Drittmittelgeber, zum Beispiel die DFG, wollen, dass das in Zukunft protokolliert wird. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Workflow-Tools, die die Verwaltung gerade prüft und die natürlich auch die Arbeit der Fakultäten betreffen. Hier sind wir in engem Austausch, um eine digitale Unterschrift zu ermöglichen. Was möchten Sie erreichen - und wie kann man Sie erreichen?Ein wichtiger Punkt ist mir, das Interesse für die Themen der Digitalisierung an der Hochschule zu wecken. Diese betreffen in weiterer Folge natürlich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Fakultät. Daher müssen wir als Digitalisierungsbeauftragte auch rechtzeitig Meinungen einholen und Themen herunterbrechen. Da war die Kommunikation in der Vergangenheit vielleicht nicht immer optimal. Ich sage mal, der einfache Forscher kennt nicht alle Tools, die eingeführt wurden und hat auch nicht die Ressourcen, sich immer damit zu beschäftigen, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Digitale Themen können über die Digitalisierungsexperten der jeweiligen Fachgruppen eingereicht werden. Um etwas schneller und offener zu agieren, habe ich jetzt eine Mailingliste für IT-Interessierte eingerichtet, damit wir auch mal schneller und direkter kommunizieren können. Dort erfährt man mehr über Digitalisierungsprojekte der Universität mit Auswirkungen auf die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, kann selbst Dinge einbringen und wird gleichzeitig über den Stand der Digitalisierung an der Fakultät informiert. Die Digitalstrategie der Universität Bonn definiert die Maßnahmen und Strukturen ihrer digitalen Transformation.

  18. 3

    Über Nüssele, Exzellenzwettbewerb und Spaß bei der Arbeit. Mit Rektor Michael Hoch

    In dieser Folge des Mitarbeitenden-Podcasts mit Sebastian Eckert und Tanja Kühn-Söndgen erzählt Rektor Michael Hoch, was ihn bewegt, was in den nächsten Monaten auf seiner Agenda steht und wie wichtig eine klare strategische Ausrichtung im Exzellenzwettbewerb ist. Anfang des Jahres wurde Michael Hoch erneut zum Rektor der Uni Bonn gewählt - es ist seine dritte Amtszeit. Uns interessiert, wo die Reise hingeht. Deshalb haben wir den alten und neuen Rektor zum Podcast eingeladen und uns darüber unterhalten, was genau seine Ziele sind und wie er sie erreichen möchte. Aber auch, warum es ihm Spaß macht, jeden Tag zur Arbeit zu kommen, warum für ihn die Uni Bonn das ´Oxford am Rhein´ ist und dass er als Süddeutscher den bönnschen Dialekt mittlerweile fast so gut beherrscht wie eingefleischte Rheinländerinnen. Oder wissen Sie, was Nüssele bedeutet? Freuen Sie sich auf rund 30 Minuten mit Michael Hoch und ein ganz abwechslungsreiches Gespräch über unsere Uni! Das erfahren Sie im ersten Mitarbeitenden-Podcast 2024: Warum Michael Hoch gerne Rektor der Uni Bonn ist Warum er die Themen „Lehre“ sowie „Nachwuchs- und Karriereförderung“ in seiner nächsten Amtszeit ganz weit nach vorne stellen möchte Worauf es ankommt, wenn der Exzellenzwettbewerb startet Wo es für seinen Geschmack das beste Eis in Bonn gibt Dass er gerne mal Beifahrer beim Team Fahrbereitschaft oder Poststelle wäre, um den kompletten Campus abzufahren Und eine ganze Menge mehr …

  19. 2

    100 Tage als Gleichstellungsbeauftragte: Mit Gabriele Alonso Rodriguez

    Seit Oktober ist Gabriele Alonso Rodriguez die neue zentrale Gleichstellungsbeauftragte an der Universität Bonn. Sie ist für viele keine Unbekannte, betreute sie doch bereits seit sechs Jahren eine ähnliche Position an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Als neugierig, zielgerichte, open minded und selbstbewusst charakterisiert sie sich selbst. Im Uni Bonn Podcast für Mitarbeitende berichtet Alonso Rodriguez ausführlich darüber, was ihre Erwartungen an die kommende Zeit ist, wie sie ihre Ankunft auf der neuen Position erlebte und wo es an ihrer Alma Mater Raum für Veränderungen gibt. Zusätzlich haben wir ihr drei Fragen gestellt, die es noch einmal auf den Punkt bringen. Wie erlebten Sie Ihre Ankunft als zentrale Gleichstellungsbeauftragte vor etwa 100 Tagen? Gabriele Alonso Rodriguez: Es war surreal, aber auch spannend. Mein Start vor etwa 100 Tagen war ambitioniert. Im Vordergrund stand der Neuaufbau des Teams, da zu diesem Zeitpunkt meine Vorgängerin und ihre Stellvertreterin ihr Amt niedergelegt hatte. Ich habe die Zeit damit verbracht, mich überall bekannt zu machen, und hinzu kamen die Neubesetzung der Stellen. Jetzt kann ich verkünden, dass unser Team wieder vollständig ist. Zugleich fand ich eine Universität vor, die sehr hilfsbereit war. Ich habe überall offene Ohren und Unterstützung gefunden. Frage: Was ist Ihnen wichtig an Ihrer Arbeit als Gleichstellungsbeauftragte? Gabriele Alonso Rodriguez: Mir ist wichtig, dass ich mich für die Gleichstellung von Frauen und Männern einsetze und gegen die Diskriminierung der Geschlechter. Die Universität ist meine Alma Mater, und ich arbeite gerne mit schlauen und interessierten Menschen. Mein Team und ich setzen uns dafür ein, vielfältige Problematiken anzugehen und positive Veränderungen herbeizuführen. Und es keine einfach zu besetzende Position: Menschen, die sich bewerben, müssen bereit sein, für vier Jahre lang ihre eigentliche Arbeit liegen zu lassen, was ganz anderes zu machen und hinterher wieder auf ihre eigentliche Arbeit zurück zu fallen. Mir war klar, dass es keinen Wasserfall an Bewerbungen geben würde. Deshalb habe ich es auch aus einer Verpflichtung heraus getan, weil ich gedacht habe, das ist wichtig und ich bin gerne ein wichtiges Mitglied der Gesellschaft. Hinzu kommt: Es ist eine gesetzliche Aufgabe, auch für rechtskräftige Beschlüsse. Dass keine Gleichstellungsbeauftragte da ist, diesen Zustand sieht der Gesetzgeber nicht vor. Welche Projekte stehen aktuell im Fokus Ihrer Arbeit? Gabriele Alonso Rodriguez: Unsere Projekte sind vielfältig, aber aktuell liegt der Fokus darauf, die Gleichstellungsarbeit sichtbar zu machen. Das beinhaltet Workshops und Schulungen, die sich an alle Statusgruppen richten, einschließlich Männer. Wir brauchen ein bisschen mehr Vereinfachung, auch bei der Sprache her. Also ich würde sagen, eine Art inklusive Gleichstellung für alle. Wir werden auch Schulungen anbieten für Männer, wenn der Wunsch da ist, dass man sagt, vielleicht kann ich noch was dazu lernen und kann mich noch besser verhalten. Wir begleiten die Universität bei der Umsetzung von Gleichstellungsplänen, insbesondere dem Ziel, den Professorinnenanteil bis 2026 auf 30 % zu erhöhen. Es ist mir ein Anliegen, die Universität auf dem Weg zu einer gerechten Geschlechterverteilung zu unterstützen und sichtbare Fortschritte zu erzielen. Zudem sehe ich noch immer eine sehr große Benachteiligung für Schwangere. Das können etwa die Studierende sein, die nicht plötzlich nicht mehr ins Labor darf und ihre Arbeit nicht in dem gebotenen Zeitraum schaffen kann, wegen Sicherheitsmaßnahmen. Aber auch Zeitverträge, die nicht verlängert werden, weil man auf einmal schwanger geworden ist.

  20. 1

    Einführung der Multifaktorauthentifizierung mit Daniela Korden

    Multifaktor-Authentifizierung wird eingeführtIT-Sicherheit braucht mehr als einen Faktor -  die Multifaktor-Authentifizierung kommt! Die aus dem alltäglichen Leben bereits bekannte Multifaktor-Authentifizierung (kurz: MFA), die als allgemeiner Sicherheitsstandard z.B. für das Online-Banking genutzt wird, wird nun schrittweise auch an der Universität Bonn eingeführt. Um zu erfahren, was hinter MFA steckt und in welcher Form es an der Universität Bonn zu tragen kommt, sprechen wir mit Daniela Korden vom HRZ-Projektteam. Mehr dazu unter https://www.hrz.uni-bonn.de/de/nachrichten/multi-faktor-authentisierung-kommt?set_language=de

  21. 0

    Das Serviceportal der Uni Bonn - Gesucht. Gefunden. Erledigt. Gast: Projektleitung Daniel Epple und Lena Zimmer

    Das neue „Serviceportal“ ist vielen möglicherweise vom Namen bekannt. Heute stellen wir Ihnen vor, was sich hinter dem Namen verbirgt und welche Auswirkungen es auf den Arbeitsalltag hat.  Kurz zusammengefasst: Seit einigen Monaten arbeiten hunderte Personen organisationsübergreifend zusammen, um für Sie als Mitarbeitende und Forschende ein zentrales, themenorientiertes und nutzendenfreundliches Portal mit Informationen und Services rund um die Universitätsverwaltung bereit zu stellen. Dieses soll die Auffindbarkeit und Transparenz der Services der Universitätsverwaltung verbessern und Ihnen damit die tägliche Arbeit erleichtern. Das Serviceportal wird Mitte Dezember online gehen, wenn das heutige Intranet aus technischen Gründen abgeschaltet wird. Erhalten Sie jetzt im Mitarbeitenden-Podcast der Uni Bonn Einblicke von der Projektleitung Daniel Epple (Zentrale Studienberatung) und Lisa Zimmer (Dezernat 8) und erfahren, Sie was beide während des Projekts am meisten überrascht hat. Noch mehr Informationen zum Projekt Serviceportal finden Mitarbeitende unter: https://confluence.team.uni-bonn.de/x/3Iy_Bw 

Type above to search every episode's transcript for a word or phrase. Matches are scoped to this podcast.

Searching…

We're indexing this podcast's transcripts for the first time — this can take a minute or two. We'll show results as soon as they're ready.

No matches for "" in this podcast's transcripts.

Showing of matches

No topics indexed yet for this podcast.

Loading reviews...

ABOUT THIS SHOW

Lass ma hören, heißt es beim Podcast für Mitarbeitende der Universität Bonn. Hier sprechen Beschäftigte Themen für Mitarbeitende und Interessierte an, gewähren Einblick in ihre Arbeit, wer sie sind und was sie tagtäglich bewegt.

HOSTED BY

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

CATEGORIES

Frequently Asked Questions

How many episodes does Der Uni Bonn Podcast für Mitarbeitende: Lass ma' hören! have?

Der Uni Bonn Podcast für Mitarbeitende: Lass ma' hören! currently has 21 episodes available on PodParley. New episodes are automatically indexed when they're published to the podcast feed.

What is Der Uni Bonn Podcast für Mitarbeitende: Lass ma' hören! about?

Lass ma hören, heißt es beim Podcast für Mitarbeitende der Universität Bonn. Hier sprechen Beschäftigte Themen für Mitarbeitende und Interessierte an, gewähren Einblick in ihre Arbeit, wer sie sind und was sie tagtäglich bewegt.

How often does Der Uni Bonn Podcast für Mitarbeitende: Lass ma' hören! release new episodes?

Der Uni Bonn Podcast für Mitarbeitende: Lass ma' hören! has 21 episodes. Check the episode list to see recent publication dates and frequency.

Where can I listen to Der Uni Bonn Podcast für Mitarbeitende: Lass ma' hören!?

You can listen to Der Uni Bonn Podcast für Mitarbeitende: Lass ma' hören! on PodParley by clicking any episode. We provide an embedded audio player for direct listening, and you can also subscribe via your preferred podcast app using the RSS feed.

Who hosts Der Uni Bonn Podcast für Mitarbeitende: Lass ma' hören!?

Der Uni Bonn Podcast für Mitarbeitende: Lass ma' hören! is created and hosted by Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
URL copied to clipboard!