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EPISODE · Dec 8, 2023 · 16 MIN

100 Tage als Gleichstellungsbeauftragte: Mit Gabriele Alonso Rodriguez

from Der Uni Bonn Podcast für Mitarbeitende: Lass ma' hören! · host Hochschulkommunikation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Seit Oktober ist Gabriele Alonso Rodriguez die neue zentrale Gleichstellungsbeauftragte an der Universität Bonn. Sie ist für viele keine Unbekannte, betreute sie doch bereits seit sechs Jahren eine ähnliche Position an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Als neugierig, zielgerichte, open minded und selbstbewusst charakterisiert sie sich selbst. Im Uni Bonn Podcast für Mitarbeitende berichtet Alonso Rodriguez ausführlich darüber, was ihre Erwartungen an die kommende Zeit ist, wie sie ihre Ankunft auf der neuen Position erlebte und wo es an ihrer Alma Mater Raum für Veränderungen gibt. Zusätzlich haben wir ihr drei Fragen gestellt, die es noch einmal auf den Punkt bringen. Wie erlebten Sie Ihre Ankunft als zentrale Gleichstellungsbeauftragte vor etwa 100 Tagen? Gabriele Alonso Rodriguez: Es war surreal, aber auch spannend. Mein Start vor etwa 100 Tagen war ambitioniert. Im Vordergrund stand der Neuaufbau des Teams, da zu diesem Zeitpunkt meine Vorgängerin und ihre Stellvertreterin ihr Amt niedergelegt hatte. Ich habe die Zeit damit verbracht, mich überall bekannt zu machen, und hinzu kamen die Neubesetzung der Stellen. Jetzt kann ich verkünden, dass unser Team wieder vollständig ist. Zugleich fand ich eine Universität vor, die sehr hilfsbereit war. Ich habe überall offene Ohren und Unterstützung gefunden. Frage: Was ist Ihnen wichtig an Ihrer Arbeit als Gleichstellungsbeauftragte? Gabriele Alonso Rodriguez: Mir ist wichtig, dass ich mich für die Gleichstellung von Frauen und Männern einsetze und gegen die Diskriminierung der Geschlechter. Die Universität ist meine Alma Mater, und ich arbeite gerne mit schlauen und interessierten Menschen. Mein Team und ich setzen uns dafür ein, vielfältige Problematiken anzugehen und positive Veränderungen herbeizuführen. Und es keine einfach zu besetzende Position: Menschen, die sich bewerben, müssen bereit sein, für vier Jahre lang ihre eigentliche Arbeit liegen zu lassen, was ganz anderes zu machen und hinterher wieder auf ihre eigentliche Arbeit zurück zu fallen. Mir war klar, dass es keinen Wasserfall an Bewerbungen geben würde. Deshalb habe ich es auch aus einer Verpflichtung heraus getan, weil ich gedacht habe, das ist wichtig und ich bin gerne ein wichtiges Mitglied der Gesellschaft. Hinzu kommt: Es ist eine gesetzliche Aufgabe, auch für rechtskräftige Beschlüsse. Dass keine Gleichstellungsbeauftragte da ist, diesen Zustand sieht der Gesetzgeber nicht vor. Welche Projekte stehen aktuell im Fokus Ihrer Arbeit? Gabriele Alonso Rodriguez: Unsere Projekte sind vielfältig, aber aktuell liegt der Fokus darauf, die Gleichstellungsarbeit sichtbar zu machen. Das beinhaltet Workshops und Schulungen, die sich an alle Statusgruppen richten, einschließlich Männer. Wir brauchen ein bisschen mehr Vereinfachung, auch bei der Sprache her. Also ich würde sagen, eine Art inklusive Gleichstellung für alle. Wir werden auch Schulungen anbieten für Männer, wenn der Wunsch da ist, dass man sagt, vielleicht kann ich noch was dazu lernen und kann mich noch besser verhalten. Wir begleiten die Universität bei der Umsetzung von Gleichstellungsplänen, insbesondere dem Ziel, den Professorinnenanteil bis 2026 auf 30 % zu erhöhen. Es ist mir ein Anliegen, die Universität auf dem Weg zu einer gerechten Geschlechterverteilung zu unterstützen und sichtbare Fortschritte zu erzielen. Zudem sehe ich noch immer eine sehr große Benachteiligung für Schwangere. Das können etwa die Studierende sein, die nicht plötzlich nicht mehr ins Labor darf und ihre Arbeit nicht in dem gebotenen Zeitraum schaffen kann, wegen Sicherheitsmaßnahmen. Aber auch Zeitverträge, die nicht verlängert werden, weil man auf einmal schwanger geworden ist.

Seit Oktober ist Gabriele Alonso Rodriguez die neue zentrale Gleichstellungsbeauftragte an der Universität Bonn. Sie ist für viele keine Unbekannte, betreute sie doch bereits seit sechs Jahren eine ähnliche Position an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Als neugierig, zielgerichte, open minded und selbstbewusst charakterisiert sie sich selbst. Im Uni Bonn Podcast für Mitarbeitende berichtet Alonso Rodriguez ausführlich darüber, was ihre Erwartungen an die kommende Zeit ist, wie sie ihre Ankunft auf der neuen Position erlebte und wo es an ihrer Alma Mater Raum für Veränderungen gibt. Zusätzlich haben wir ihr drei Fragen gestellt, die es noch einmal auf den Punkt bringen. Wie erlebten Sie Ihre Ankunft als zentrale Gleichstellungsbeauftragte vor etwa 100 Tagen? Gabriele Alonso Rodriguez: Es war surreal, aber auch spannend. Mein Start vor etwa 100 Tagen war ambitioniert. Im Vordergrund stand der Neuaufbau des Teams, da zu diesem Zeitpunkt meine Vorgängerin und ihre Stellvertreterin ihr Amt niedergelegt hatte. Ich habe die Zeit damit verbracht, mich überall bekannt zu machen, und hinzu kamen die Neubesetzung der Stellen. Jetzt kann ich verkünden, dass unser Team wieder vollständig ist. Zugleich fand ich eine Universität vor, die sehr hilfsbereit war. Ich habe überall offene Ohren und Unterstützung gefunden. Frage: Was ist Ihnen wichtig an Ihrer Arbeit als Gleichstellungsbeauftragte? Gabriele Alonso Rodriguez: Mir ist wichtig, dass ich mich für die Gleichstellung von Frauen und Männern einsetze und gegen die Diskriminierung der Geschlechter. Die Universität ist meine Alma Mater, und ich arbeite gerne mit schlauen und interessierten Menschen. Mein Team und ich setzen uns dafür ein, vielfältige Problematiken anzugehen und positive Veränderungen herbeizuführen. Und es keine einfach zu besetzende Position: Menschen, die sich bewerben, müssen bereit sein, für vier Jahre lang ihre eigentliche Arbeit liegen zu lassen, was ganz anderes zu machen und hinterher wieder auf ihre eigentliche Arbeit zurück zu fallen. Mir war klar, dass es keinen Wasserfall an Bewerbungen geben würde. Deshalb habe ich es auch aus einer Verpflichtung heraus getan, weil ich gedacht habe, das ist wichtig und ich bin gerne ein wichtiges Mitglied der Gesellschaft. Hinzu kommt: Es ist eine gesetzliche Aufgabe, auch für rechtskräftige Beschlüsse. Dass keine Gleichstellungsbeauftragte da ist, diesen Zustand sieht der Gesetzgeber nicht vor. Welche Projekte stehen aktuell im Fokus Ihrer Arbeit? Gabriele Alonso Rodriguez: Unsere Projekte sind vielfältig, aber aktuell liegt der Fokus darauf, die Gleichstellungsarbeit sichtbar zu machen. Das beinhaltet Workshops und Schulungen, die sich an alle Statusgruppen richten, einschließlich Männer. Wir brauchen ein bisschen mehr Vereinfachung, auch bei der Sprache her. Also ich würde sagen, eine Art inklusive Gleichstellung für alle. Wir werden auch Schulungen anbieten für Männer, wenn der Wunsch da ist, dass man sagt, vielleicht kann ich noch was dazu lernen und kann mich noch besser verhalten. Wir begleiten die Universität bei der Umsetzung von Gleichstellungsplänen, insbesondere dem Ziel, den Professorinnenanteil bis 2026 auf 30 % zu erhöhen. Es ist mir ein Anliegen, die Universität auf dem Weg zu einer gerechten Geschlechterverteilung zu unterstützen und sichtbare Fortschritte zu erzielen. Zudem sehe ich noch immer eine sehr große Benachteiligung für Schwangere. Das können etwa die Studierende sein, die nicht plötzlich nicht mehr ins Labor darf und ihre Arbeit nicht in dem gebotenen Zeitraum schaffen kann, wegen Sicherheitsmaßnahmen. Aber auch Zeitverträge, die nicht verlängert werden, weil man auf einmal schwanger geworden ist.

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100 Tage als Gleichstellungsbeauftragte: Mit Gabriele Alonso Rodriguez

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That Hoarder: Overcome Compulsive Hoarding That Hoarder Hoarding disorder is stigmatised and people who hoard feel vast amounts of shame. This podcast began life as an audio diary, an anonymous outlet for somebody with this weird condition. That Hoarder speaks about her experiences living with compulsive hoarding, she interviews therapists, academics, researchers, children of hoarders, professional organisers and influencers, and she shares insight and tips for others with the problem. Listened to by people who hoard as well as those who love them and those who work with them, Overcome Compulsive Hoarding with That Hoarder aims to shatter the stigma, share the truth and speak openly and honestly to improve lives. Flottengeflüster ALD Automotive Österreich | LeasePlan Beim Flottengeflüster powered by ALD Automotive | LeasePlan präsentieren Jörg Janik und Peter Gutenbrunner alle zwei Wochen spannende Informationen rund um das Thema nachhaltige Mobilität. Beide beschäftigen sich schon lange mit der Thematik und bringen umfangreiches Fachwissen mit. Sollten sie aber doch einmal nicht weiter wissen, werden unsere Expert*innen hinzugezogen, die ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. The Small Business Startup School – Business Notes | Financial Literacy | Retail Psychology – For Professionals & Entrepreneurs The Small Business Startup School Inc. Starting or buying a small business? While personal circumstances may vary, business patterns remain timeless. On The Small Business Startup School, we explore strategies, insights, and practical solutions to help entrepreneurs confidently navigate their journey.Hosted by Ola Williams—a retail entrepreneur, fintech founder, and financial coach with over two decades of experience—this podcast marries financial awareness and retail psychology with optimism to deliver actionable takeaways.Join us to learn, grow, and connect as we uncover the keys to business success.Let’s continue to learn together and be encouraged to keep on connecting! DIOSA. Carolina Sanper This podcast is a sacred space created by Carolina Sanper where you connect with your inner wisdom and embody your magnetic feminine power.It is the realization that the mystical realm is where you plant the seeds of your desired reality.It is a portal to your true essence: awareness, presence, and receiving with ease. Welcome home, DIOSA. 🖤

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