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PODCAST · education

Didaktik:Dialog

Willkommen bei Didaktik:Dialog – dem Podcast über guten Unterricht und innovative Didaktik. Ich bin Denis Weger, war früher Lehrer und bin heute Wissenschaftler an der Universität Wien. In jeder Folge spreche ich mit Expert*innen aus verschiedenen Fachdidaktiken über Theorie, Praxis und persönliche Erfahrungen. Für alle, die sich für guten Unterricht und professionelle Lehrer*innenbildung interessieren.🎧 Hör rein und lass dich inspirieren!

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    15. Zu viel Welt und zu wenig Zeit: Sachunterricht in der Volksschule. Mit Stefan Meller

    In dieser Folge von Didaktik:Dialog spreche ich mit dem Sachunterrichtsdidaktiker Stefan Meller (Private Pädagogische Hochschule Burgenland) über die Ziele, Konzepte und Praxis des Sachunterrichts in der Volksschule. Ausgangspunkt ist die Frage, wie sich Kinder die Welt, die sie umgibt, erschließen und welche Rolle der Sachunterricht als allgemeinbildendes Kernfach dabei spielt.Wir diskutieren, warum Sachunterricht weit mehr ist als eine Aneinanderreihung von Einzelthemen und wie Kinder über Vielperspektivität und Vernetzung lernen, ihre Lebenswelt zu verstehen und in ihr aktiv zu handeln. Stefan macht deutlich, dass Sachunterricht kein „verkleinerter Geschichts- oder Physikunterricht" ist, sondern eine eigene Didaktik mit eigenen Prinzipien hat, getragen vom Anspruch, grundlegende Allgemeinbildung zu legen.Anhand konkreter Beispiele – vom Thema Müll, das sich historisch, ökologisch, wirtschaftlich und naturwissenschaftlich aufschlüsseln lässt, über den Perspektivrahmen der Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts bis hin zu Klafkis epochaltypischen Schlüsselproblemen – wird sichtbar, wie Themen exemplarisch und vielperspektivisch bearbeitet werden können. Dabei wird auch klar, dass Sachunterrichts­didaktik ein ständiges Pendeln zwischen wissenschaftlicher Komplexität und kindgerechter Vermittlung ist – „zu viel Welt und zu wenig Zeit", wie es der Sachunterrichtsdidaktiker Walter Köhnlein treffend formuliert hat.Weitere Themen sind:Die Ziele des Sachunterrichts als Fach der Welterschließung und grundlegenden Allgemeinbildung.Vielperspektivität und Vernetzung: Wie große Themen aus mehreren Blickwinkeln exemplarisch bearbeitet werden.Klafkis epochaltypische Schlüsselprobleme als didaktischer Kompass für die Themenwahl.Der Spagat zwischen Sach- und Kindorientierung – das Pendel als Bild für professionelles Unterrichten.Die zentralen fachlichen Konzepte im neuen österreichischen Lehrplan der Primarstufe.Der Stellenwert der politischen Bildung in der Volksschule und der Einsatz von Erklärvideos als kindgerechter Zugang zu komplexen Themen – ausgezeichnet mit dem Staatspreis für exzellente Hochschullehre.Die Bedeutung schwieriger Themen im Sachunterricht: von sexueller Bildung bis zu Gerechtigkeit und Demokratie.Eine Folge über die Besonderheiten eines Fachs mit „zu viel Welt und zu wenig Zeit" und darüber, wie Lehrer*innen Kinder dabei begleiten können, sich ihre Welt aktiv, vielperspektivisch und reflektiert zu erschließen.Ressourcen und Links:Profil von Stefan Meller auf LinkedInMeller, S. (2024). Erklärvideos im Sachunterricht : eine explorative Studie zum Umgang von Lehrkräften mit dem audiovisuellen Medium. Springer VS.Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts (GDSU): Perspektivrahmen Sachunterricht.Kahlert, J. (5. Aufl.). Der Sachunterricht und seine Didaktik. Klinkhardt/UTB.Zeitschrift Grundschule Sachunterricht (Friedrich Verlag):Klafki, W. (1996). Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik – Epochaltypische Schlüsselprobleme. Beltz.Weitere Informationen zum Ars Docendi - Staatspreis für exzellente Hochschullehre für Stefan Meller

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    14. Wie können Lehrende und Lernende Fragen zu Sprache klären? Mit Sandra Reitbrecht

    In dieser Folge von Didaktik:Dialog spreche ich mit der Didaktikerin und Linguistin Sandra Reitbrecht (Universität Bamberg) über den Einsatz von Korpora im Deutschunterricht und darüber, wie Lehrende und Lernende Fragen zur Sprache datenbasiert klären können. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Korpora als Werkzeuge genutzt werden können, um Sprachbewusstsein, Sprachkompetenz und Sensibilität für Sprachwandel zu fördern.Wir diskutieren, was Data-Driven-Learning konkret bedeutet und wie Korpora sowohl für Lernende als auch für Lehrende didaktisch nutzbar sind. Sandra zeigt, wie digitale Korpora nicht nur Normfragen beantworten, sondern auch Einblicke in Sprachgebrauch, Variation und gesellschaftliche Veränderungen geben können.Anhand konkreter Beispiele – von Wort-Kombinationen über morphologische Bewusstheit bis hin zu historischen Veränderungen von Wortfrequenzen – wird deutlich, wie Korpora im Unterricht und in der Lehrer*innenbildung eingesetzt werden können. Dabei wird auch sichtbar, dass der Nutzen von Korpora stark von der Begleitung durch Lehrende und der Fähigkeit zur gezielten Recherche abhängt.Weitere Themen sind:Wie Lernende durch Citizen-Science-Ansätze im Sprachunterricht selbst zu Forschenden werden können.Der Einsatz von Korpora zur Analyse von Sprachwandel und zur Förderung der Bildungssprach.e.Unterschiedliche Arten von Korpora: geschriebene, gesprochene, lernenden- und fehlerannotierte Korpora.Corpus Literacy: welche Kompetenzen Lehrende brauchen, um Korpora effektiv zu nutzenDigitale Tools und Spiele, die den Zugang zu Sprachdaten vereinfachen und motivierend gestaltenEine Folge über neue Wege, Sprache datenbasiert zu erforschen, und darüber, wie Lehrende und Lernende dabei gemeinsam Sprachbewusstsein entwickeln können.Ressourcen und Links:Profil von Sandra Reitbrecht auf der Webseite der Universität BambergKorDaF: Korpora Deutsch als FremdspracheDWDS: Digitales Wörterbuch der deutschen SpracheLeibniz-Institut für deutsche SpracheVyatkina, N. (2024). Corpus applications in language teaching and research: The case of data-driven learning of German. Routledge. https://doi.org/10.4324/9781003223627

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    13. Wie zeigt sich Diskriminierung im Unterricht und was kann man dagegen tun? Mit Peter Riegler

    In dieser Folge von Didaktik:Dialog spreche ich mit dem Bildungswissenschaftler Peter Riegler (Pädagogische Hochschule Wien) über diskriminierungskritische Ansätze in Bezug auf Unterricht und Lehrer*innenbildung. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Unterricht nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Vorstellungen von „Normalität“ mitprägt und damit oft unbewusst Diskriminierung (re)produzieren kann.Wir diskutieren, was ein diskriminierungskritischer Ansatz konkret bedeutet und warum er immer mit Selbstpositionierung beginnt: Welche Perspektiven bringe ich als Lehrperson mit? Welche Normen erscheinen mir selbstverständlich? Und wie schreiben sich diese in Unterrichtssituationen ein?Anhand konkreter Unterrichtsbeispiele – von Personenbeschreibungen bis zu Gruppenarbeiten – zeigt sich, wie Differenz, Zuschreibungen und Machtverhältnisse im Klassenzimmer verhandelt werden. Dabei wird deutlich, dass Diskriminierung nicht nur in offensichtlichen Situationen entsteht, sondern auch in alltäglichen Routinen und scheinbar neutralen Aufgaben.Weitere Themen sind:Warum „offene Lernformen“ nicht automatisch gerecht sind und welche Rolle die aktive Intervention von Lehrpersonen dabei spielt. Wie sich gesellschaftliche Normalitätsvorstellungen in Unterrichtsgesprächen und Gruppenarbeiten reproduzieren.Die Bedeutung von Fallarbeit in der Lehrer*innenbildung, um diskriminierungskritische Perspektiven zu entwickeln.Herausforderungen für Studierende, Theorie in konkrete Handlungsmöglichkeiten zu übersetzen.Unterschiede und Gemeinsamkeiten (in der Wahrnehmung) von Diversität in städtischen und ländlichen Kontexten.Eine Folge über Unterricht als Ort der Weltdeutung und darüber, wie Lehrpersonen sensibler mit Differenz, Macht und eigenen Annahmen umgehen können.Ressourcen und LinksToni Morrison (2023): Rezitativ - Hamburg: Rowohlt Tupoka Ogette (2021): Exit racism: rassismuskritisch denken lernen - Münster: UnrastOlaolu Fajembola & Tebogo Nimindé-Dundadengar (2021): "Gib mir mal die Hautfarbe". Mit Kindern über Rassismus sprechen - Weinheim: Beltz. Lupita Nyong’o (2019): SulweDaldry, S. (Regisseur). (2000). Billy Elliot [Film]. Universal Pictures.Kinderbuchserie Little People, Big Dreams vom Insel Verlag. Roland Reichenbach (2025): Die Krise der Imagination - Gießen: Psychosozial-Verlag

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    12. Wie lernt man Englisch, im Unterricht und darüber hinaus? Mit Alexandra Schurz-Vogelsang

    In dieser Folge von Didaktik:Dialog unterhalte ich mich mit der Englischdidaktikerin Alexandra Schurz-Vogelsang (Universität Wien) über Ziele, Konzepte und Umsetzung von Englischunterricht, von kommunikativer Kompetenz bis zu innovativen Lehrformaten.Wir sprechen darüber, wie Englischunterricht heute über Grammatik und Vokabeln hinausgeht und Lernende befähigen kann, die Sprache als Lingua Franca zu nutzen, um mit Menschen aus anderen Regionen der Welt in Kontakt zu treten. Dabei geht es auch um die Balance zwischen Fluency und Accuracy, implizitem und explizitem Lernen sowie die Integration von Englisch aus der Freizeit in den Unterricht.Weitere Themen sind:Wie eTwinning-Projekte authentische Kommunikation ermöglichen und Schüler*innen motivierenPraxisbeispiele zu Extensive Reading und Viewing Projects in der Volksschule und UnterstufeStrategien, um Angst vor dem Sprechen zu reduzieren und Lerngelegenheiten zu erweiternWie theoretische Konzepte aus Fachdidaktik und Spracherwerbsforschung im Unterricht konkretumgesetzt werden können.Eine Folge über Englischunterricht als Ort für kommunikative Kompetenz, handlungsorientierten Unterricht und motivierende Lernsettings.Ressourcen und LinksProfil von Alexandra Schurz-Vogelsang auf der Website der Universität WieneTwinning-PlattformFriedrich Verlag – Materialien für Englischunterricht (Unter- und Oberstufe)

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    11. Kunstdidaktik zwischen Alltag, Macht und Teilhabe – wie funktioniert das im Unterricht? Mit Birke Sturm

    In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit der Kunstpädagogin und Kulturwissenschaftlerin Birke Sturm (Universität Mozarteum) über Ziele, Herausforderungen und gesellschaftliche Dimensionen von Kunstunterricht.Wir sprechen darüber, warum Kunst nicht nur im Museum stattfindet, sondern in alltäglichen ästhetischen Praktiken wie Mode, Social Media oder Memes. Dabei geht es auch um Fragen von Macht im Hinblick aufRepräsentation und Teilhabe: Wer kommt ins Museum? Wer wird sichtbar? Und wie kann Kunstunterricht Schüler*innen zu einem bewussteren Umgang mit visueller Kultur befähigen?Weitere Themen sind Chancen und Grenzen der Kompetenzorientierung im Kunstunterrichtdie Spannung zwischen technischem Können und kreativer Freiheitwarum Prozesse im Kunstunterricht oft wichtiger sind als Produktewie Beispiele aus Kunstgeschichte und Gegenwart helfen können, Bildpraktiken zu verstehenEine Folge über Kunstunterricht als Ort der Reflexion, Selbstermächtigung und gesellschaftlichen Auseinandersetzung.Ressourcen und LinksProfil von Birke Sturm auf der Website der Universität MozarteumSchoppe, A. (2011). Bildzugänge: methodische Impulse für den Unterricht (1. Aufl.). Klett. Gaztambide-Fernández, R. (2013). Why the Arts Don’t Do Anything: Toward a New Vision for Cultural Production in Education. Harvard Educational Review, 83(1), 211–237. https://doi.org/10.17763/haer.83.1.a78q39699078ju20  myow.org – Workbook Arts Eduationdiskrit-kubi.net - Diskriminierungskritische Perspektiven an der Schnittstelle Bildung/Kunst

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    10. Wie kann man (literarisches) Lernen unterstützen? Mit Jochen Heins

    In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit Jochen Heins (Professor für Didaktik der deutschen Literatur an der Universität Hildesheim) über Formen derUnterstützung in Lernprozessen, insbesondere aus literaturdidaktischer Perspektive. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schüler:innen zu einer eigenständigen Auseinandersetzung mit literarischen Gegenständen befähigt werden können und welche Rolle Aufgabenstellungen dabei spielen.Jochen Heins reflektiert seinen eigenen Werdegang – vom Lehramtsstudium in Hamburg bis zur Professur in Hildesheim – und erläutert, wie er durch empirische Forschung und theoretische Ansätze (u. a. kognitive Problemlösepsychologie) zu einem differenzierten Verständnis von Unterstützungsformen gelangt ist. Ein zentrales Thema ist das Scaffolding: Wie können Lehrpersonen Lernprozesse durch gezielte Lenkung und schrittweise Reduktion von Unterstützung so gestalten, dass Schüler:innen zunehmend eigenständig literarische Texte erschließen?Dabei geht es auch um die Balance zwischen Offenheit und Lenkung: Zu starke Steuerung kann bei leistungsstarken Schüler:innen zu Irritationen führen, während zu wenig Unterstützung bei Lernenden mit schwierigeren Voraussetzungen zu einer Reduktion der Verstehenspotenziale führen kann. Heins betont, dass die Qualität von Aufgabenstellungen immer im Verhältnis zum literarischen Gegenstand und den Lernvoraussetzungen der Schüler:innen zu sehen ist.Ein weiterer Fokus liegt auf der literarischen Kultur als ganzheitlichem Ansatz: Wie können Lehrpersonen durch gemeinsame Leserunden, Autor:innenbegegnungen oder kreative Formate wie Poetry Slams ein Umfeld schaffen, in dem Literatur als persönlichbereichernd erlebt wird? Heins plädiert dafür, Studierende in der Lehrer:innenbildung darin zu stärken, eigene Verstehensprozesse zu reflektieren und daraus Aufgabenstellungen abzuleiten.Ressourcen und LinksWebseite von Jochen HeinsDeutsch – Unterrichtspraxis für die Klassen 5 bis 10 (2023). Lernaufgaben im Literaturunterricht (Ausgabe Nr. 75). Friedrich Verlag.Heins, J. (2018). Lernaufgaben im Literaturunterricht – Zwischen normativer Diskussion, empirischer Wirkungsforschung und (unterrichts)praktischen Konsequenzen. Leseforum.ch, 3.Steinmetz, M. (2020). Verstehenssupport im Literaturunterricht : Theoretische und empirische Fundierung einer literaturdidaktischen Aufgabenorientierung. Springer Fachmedien Wiesbaden.Heins, J. (2017).  Lenkungsgrade im Literaturunterricht : Zum Einfluss stark und gering lenkender Aufgabensets auf das Textverstehen. Springer Fachmedien Wiesbaden.Winkler, I. (2011). Aufgabenpräferenzen für den Literaturunterricht : Eine Erhebung unter Deutschlehrkräften. VS Verlag für Sozialwissenschaften / Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden.Keywordsliteraturdidaktik, scaffolding, unterstützungsformen, aufgabenstellung, literaturunterricht, verstehensprozesse, lenkungsgrade, kognitive psychologie, literarische kultur, lehrerbildung, differenzierung, bildungsgerechtigkeit, leseförderung,schulische praxis, empirische forschung, didaktische konzepte

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    Staffel 2 - Trailer

    Staffel 2 von Didaktik:Dialog startet am 12. Februar.Alle zwei Wochen neue Gespräche aus Didaktik und Lehr-/Lernforschung über guten Unterricht, Theorie-Praxis-Verbindungen und persönliche Zugänge zum Lehren und Lernen.Jetzt folgen und keine Folge verpassen.

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    9. Lehrer*in werden: Erfahrungen, Tipps und Perspektiven zum Berufseinstieg (Sonderfolge zum Finale von Staffel 1)

    Beschreibung:In dieser Sonderfolge zum Staffelfinale von Didaktik:Dialog blickt Denis Weger gemeinsam mit allen Gästen der Staffel auf den Berufseinstieg als Lehrer:in zurück. Was hat ihnen geholfen? Welche Stolpersteine gab es und was würden sie heute anders machen? Die Folge versammelt persönliche Erfahrungen, ehrliche Tipps und vielfältige Perspektiven aus der Praxis: von der ersten eigenen Klasse über den Umgang mit Unsicherheiten bis hin zur Frage, wie man langfristig Freude am Beruf behält.Die Gäste teilen konkrete Strategien für den Start:Wie findet man den eigenen Stil zwischen Idealismus und Schulrealität?Welche Netzwerke und Ressourcen sind wirklich hilfreich?Wie geht man mit Überforderung um und wo liegt der Unterschied zwischen Perfektionismus und professioneller Entwicklung?Besonders spannend: Die Gespräche zeigen, dass viele Herausforderungen unabhängig von Schulform oder Fach sind – ob in der AHS, BHS oder im sprachlichen, künstlerischen oder naturwissenschaftlichen Unterricht. Eine Folge für alle, die kurz vor dem Studienabschluss stehen, gerade angefangen haben oder sich einfach fragen: „Wie würde ich heute meinen Start gestalten?“Keywords:Berufseinstieg Lehrer:in, Lehrer werden, Referendariat Tipps, Schulstart Erfahrungen, Unterrichtspraxis, Lehreralltag, Lehrerbildung Österreich, erste Klasse, Überforderung Lehramt, Netzwerke Lehrkräfte, Schulentwicklung, Lehrerperspektiven, Didaktik Dialog, Denis Weger, Lehramtsstudium, Schulrealität, Lehrercoaching, Lehrercommunity

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    8. Musikdidaktik mit Magdalena Reicht-Steinmeyr

    Beschreibung:In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit ⁠⁠Magdalena Reicht-Steinmayr⁠⁠ (Kunstuniversität Graz) über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Musikdidaktik. Ausgehend von ihrem künstlerisch-wissenschaftlichen Doktorat reflektiert Magdalena, welche Rolle kreative Prozesse und künstlerische Forschung im Musikunterricht spielen – und wie sie dazu beitragen können, Unterricht prozessorientiert und vielfältig zu gestalten.Ein zentrales Thema ist die Frage, wie didaktische Konzepte in der Lehrerbildung und im Schulalltag verankert werden können – gerade in einem Fach wie Musik, das stark von persönlichen Zugängen, schulischen Rahmenbedingungen und inhaltlicher Vielfalt geprägt ist. Magdalena betont, dass es Mut braucht, offene Lernprozesse zuzulassen, Schüler*innen in ihrer Kreativität ernst zu nehmen und den Prozess über das Produkt zu stellen.Dabei geht es auch um theoretische und strukturelle Fragen: Welche Konzepte von Musikpädagogik sind in Österreich wirksam? Wie lange dauert es, bis neue Ideen in der Unterrichtspraxis ankommen? Und wie können wissenschaftliche Erkenntnisse in der Lehrer*innenbildung nachhaltig umgesetzt werden? Magdalena gibt Einblick in ihre Forschung und teilt konkrete Impulse für eine prozessorientierte und kreative Unterrichtsgestaltung.Ressourcen und Links:​Magdalena Reicht-Steinmayr auf der Webseite der Kunstuniversität Graz​Julia Wienke: Musikdidaktische Konzeptionen (iMooX-Kurs)⁠​Jank, Werner (2021) (Hg.): Musikdidaktik. Praxishandbuch - Berlin: CornelsenKeywords:musikpädagogik, musikdidaktik, künstlerische forschung, unterricht, prozesslernen, kreative prozesse, österreich, lehrerausbildung, didaktische konzepte, ressourcen, vielfalt, kreativität, schule, musikunterricht, bildung, lehrerbildung, prozessorientierung, herausforderungen

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    7. Fremdsprachendidaktik mit Julia Ruck

    Beschreibung:In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit ⁠Julia Ruck⁠ (Emory University) über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven in der Fremdsprachendidaktik. Ausgehend von ihrer persönlichen Bildungsbiografie reflektiert Julia, wie das Lernen von Sprachen ihr Denken und ihre Haltung zur Bildung geprägt hat und warum kritisches Denken, soziale Verantwortung und die Berücksichtigung individueller Kontexte zentrale Rollen im Sprachunterricht spielen sollten.Ein zentrales Thema ist der Ansatz der Multiliteracies, der es ermöglicht, mit vielfältigen Textformen und Ausdrucksweisen zu arbeiten, Lernende in ihrer Lebenswelt abzuholen – und ihnen auch Lebenswelten anderer zugänglich zu machen. Julia betont, dass Unterrichtsmethoden flexibel und kontextsensibel gestaltet werden müssen, um Sprachentwicklung ganzheitlich zu fördern.Dabei geht es auch um theoretische Bezüge – etwa zur soziokulturellen Theorie von Vygotsky – sowie um Forschungslücken im Bereich Mehrsprachigkeit und Multimodalität. Julia teilt Impulse aus ihrer eigenen Forschung und empfiehlt Literatur, die Lehrpersonen zur Reflexion anregen kann.Themen dieser Folge:Fremdsprachenlernen als persönliche EntwicklungMultiliteracies im SprachunterrichtKritisches Denken und Teilhabe im KlassenzimmerSoziokulturelle Theorie und SprachentwicklungForschung zu Mehrsprachigkeit und multimodaler BildungAnpassung von Unterrichtsmethoden an lokale KontexteSprache als Werkzeug zur Konstruktion von WirklichkeitEmpfehlungen für eine reflektierte didaktische PraxisRessourcen und Links:Webseite von Julia RuckThe Center for Advanced Research on Language Acquisition (CARLA)Paesani, K., Dupuy, B., Liskin-Gasparro, J., & Lacorte, M. (2015). A multiliteracies framework for collegiate foreign language teaching (Theory and practice in second language classroom instructions). Pearson.bell hooks: Teaching to Transgress. Education as the Practice of Freedom. RoutledgeKeywords:fremdsprachendidaktik, multiliteracies, unterrichtsmethoden, kritisches denken, bildung, sprachentwicklung, internationale bildung, forschungslücken, lehrpersonen, soziale verantwortung

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    6. Informatikdidaktik mit Oswald Comber

    Beschreibung:In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit ⁠Oswald Comber (Universität Wien)⁠ über aktuelle Perspektiven der Informatikdidaktik. Im Fokus steht die Frage, wie Informatikunterricht gestaltet sein muss, um sowohl technologische als auch gesellschaftliche Entwicklungen aufzugreifen. Gemeinsam diskutieren sie, was hinter dem Konzept des Computational Thinking steckt, welche Rolle algorithmisches Denken im schulischen Kontext spielt und warum Kreativität und fächerübergreifendes Lernen zentrale Bestandteile zeitgemäßer Informatikdidaktik sind.Die Episode beleuchtet zentrale didaktische Theorien, wie die Cognitive Load Theory, sowie konkrete Unterrichtspraktiken, die das Lernen erleichtern und den Zugang zu komplexen Inhalten fördern. Oswald Comber zeigt auf, wie Metaphern helfen können, abstrakte Informatikkonzepte greifbar zu machen, und wie wichtig es ist, gesellschaftliche Perspektiven in die Informatikdidaktik einzubeziehen. Es geht auch um die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der zukünftigen Gestaltung von Bildung und darum, wie Lehrpläne an die Bedürfnisse der Lernenden angepasst werden sollten.Ein Gespräch über die Chancen und Herausforderungen digitaler Bildung, die Zukunft der Informatik in der Schule und über die Lehrperson als Gestalter:in eines kritischen, kreativen und reflektierten Informatikunterrichts.Themen dieser Folge:Computational Thinking im SchulalltagAlgorithmisches Denken und ProblemlösenKreativität und fächerübergreifende AnsätzeDidaktische Konzepte wie Cognitive Load TheoryMetaphern im InformatikunterrichtRolle der Informatik in der GesellschaftEinsatz von KI in der BildungLehrpläne und Anpassung an LernbedürfnisseProfessionalisierung von Lehrpersonen in der digitalen BildungRessourcen und Links:Oswald Comber⁠ auf der Webseite der Universität WienBrinda, T., Brüggen, N., Diethelm, I., Knaus, T.,Kommer, S., Kopf, C., Missomelius, P., Leschke, R., Tilemann, F., & Weich, A. (2019). Frankfurt-Dreieck zur Bildung in der digital vernetzten Welt - ein interdisziplinäres Modell Coleman, G. (Ed.). (2023). The Big Book of Computing Pedagogy. Raspberry Pi Press. Hubwieser, P. (2013). Didaktik der Informatik: Grundlagen, Konzepte, Beispiele. Springer-Verlag. Stechert, P. (n.d.). Kurze Videos rund um die Informatik-Didaktik und das Lernen mit digitalen Medien[VideoChannel]. YouTube.https://www.youtube.com/@peerstechert2288Keywords:informatikdidaktik, computational thinking, digitale bildung, gesellschaftliche perspektiven, algorithmisches denken, fächerübergreifendes lernen, kreative bildung, lehrmethoden, herausforderungen in der bildung, zukunft der informatik

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    5. Interkulturelles Lernen mit Jasmin Peskoller

    Beschreibung:In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit Jasmin Peskoller (Universität Innsbruck) über die Bedeutung interkulturellen Lernens im Kontext schulischer Bildung. Im Zentrum steht die Frage, wie Lehrpersonen in einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft Schüler:innen gerecht werden können – jenseits von Schlagwörtern und oberflächlichen Maßnahmen. Gemeinsam diskutieren sie, warum Kultur kein statisches Konzept ist, wie jede Unterrichtssituation interkulturelle Aspekte berührt und welche Rolle Empathie, Reflexion und Forschung dabei spielen.Die Episode beleuchtet, wie der Lehrplan interkulturelle Bildung seit den 1990er-Jahren verankert und warum diese Vorgaben in der Praxis oft zu wenig beachtet werden. Jasmin Peskoller plädiert dafür, interkulturelles Lernen nicht als Zusatz, sondern als grundlegende Perspektive auf Bildung zu verstehen. Sie erläutert, warum Fremdsprachenunterricht besonders geeignet ist, um kulturelle Vielfalt zu thematisieren, und wo es mehr Unterstützung für Lehrpersonen braucht, insbesondere in der Lehrer:innenbildung und in der Entwicklung didaktischer Materialien.Dabei geht es auch um den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis, die Bedeutung qualitativer Evaluation und um konkrete Ressourcen zur Weiterentwicklung des eigenen Unterrichts. Im Fokus stehen die Herausforderungen im Alltag ebenso wie die strukturellen Voraussetzungen, um Schule zu einem diskriminierungssensiblen Ort des Lernens und der Teilhabe zu machen. Ein Gespräch über das Potenzial von Diversität, die Notwendigkeit kritischer Bildungsarbeit und die Rolle der Lehrperson als zentrale Akteur:in gesellschaftlicher Transformation.Themen dieser Folge:Interkulturelles Lernen im SchulalltagDer Lehrplan und die Verankerung von DiversitätKomplexität von Kultur und Umgang mit DifferenzLehrer:innenbildung und ProfessionalisierungEmpathie als didaktisches PrinzipForschung und Praxis im DialogHerausforderungen im SchulsystemMaterialien und Ressourcen zur WeiterbildungRessourcen und Links:Webseite von Jasmin PeskollerJasmin Peskoller auf LinkedInGrundsatzerlass Interkulturelle Bildung (2017)Publikationen von Jasmin Peskoller zum Thema:Peskoller, J. (2025). Lebenswelt. In F. Dervin(Ed.), The concise Routledge encyclopaedia of new concepts for interculturality. Routledge.Peskoller, J., & Kart, A. (2025). Insightsinto contemporary multilingual and intercultural teaching practices from the perspective of secondary school learners in Austria. In S. Karpava (Ed.), Multilingualism and multiculturalism: Language teaching and learning (pp. 118–139). BRILL.Peskoller, J., & Hirzinger-Unterrainer, E.(2025). Stay critiCUL – The imperative for educators to take a critical and reflective approach to culture, diversity, and interculturality in their classroom practice. In F. Dervin (Ed.), Handbook of critical interculturality in communication and education (pp. 129–144). Routledge.Peskoller, J., & Bader, C. (2024). Exploringthe intercultural potential of comics in early secondary EFL classrooms in Austria. Language Teaching for Young Learners, 6(1), 1 24. https://doi.org/10.1075/ltyl.00061.pesPeskoller, J., & Hirzinger-Unterrainer, E. (Eds.). (2024). Das Potenzial von Mehrsprachigkeit und Interkulturalität [Special issue]. Zeitschrift für Fremdsprachenforschung.Peskoller, J. (2021). The multicultural classroom:Learning from Australian First Nations perspectives. Nota Bene – Bilingualism and Intercultural Dialog, 2. Ibidem/Columbia University Press.Keywords:interkulturelles Lernen, Diversität, Bildung, Lehrer:innenbildung, Fremdsprachenunterricht, Empathie, Unterrichtsqualität, Kultur, Schüler:innen, Lehrplan, Forschung, gesellschaftliche Transformation, Unterricht, Lehrer:innenfortbildung, Bildungspolitik

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    4. Physikdidaktik mit Angelika Bernsteiner

    Beschreibung:In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit Angelika Bernsteiner (Universität Graz) über zentrale Fragen der Physikdidaktik und Naturwissenschaftsdidaktik. Im Fokus stehen die Ziele naturwissenschaftlicher Grundbildung, der Umgang mit Schüler*innenvorstellungen und die didaktische Rekonstruktion von Fachinhalten.Gemeinsam diskutieren sie, wie Lehrkräfte physikalische Inhalte elementarisieren können, um Lernprozesse besser zu gestalten – und warum Vorstellungen von Schüler*innen nicht als Fehlkonzepte, sondern als Lernressourcen betrachtet werden sollten. Angelika erklärt, wie Inokulation als Ansatz genutzt werden kann, um Jugendliche für Fake News und Desinformation zu sensibilisieren, insbesondere im digitalen Kontext. Außerdem geht es um Forschungslücken, empirische Studien und konkrete Materialien für einen evidenzbasierten Physikunterricht.Themen dieser Folge:​Ziele und gesellschaftliche Relevanz der Physikdidaktik​Schüler*innenvorstellungen im Physikunterricht​Didaktische Rekonstruktion und Elementarisierung​Inokulation als Methode gegen Fake News​Design-Based Research in der Unterrichtsentwicklung​Einsatz digitaler Medien im naturwissenschaftlichen Unterricht​Unterstützung von Lehrkräften durch evidenzbasierte Materialien​Herausforderungen in der Sekundarstufe 2​Verbindung von empirischer Forschung und UnterrichtspraxisRessourcen und Links:​Profil von Angelika Bernsteiner auf der Webseite der Uni Graz​Schecker, Horst; Wilhelm, Thomas; Hopf, Martin; Duit, Reinders (2018) (Hg.): Schülervorstellungen und Physikunterricht - Berlin/Heidelberg: Springer.​Wilhelm, Thomas; Schrecker, Horst; Hopf, Martin (2021) (Hg.): nterrichtskonzeptionen für den Physikunterricht - Berlin/Heidelberg: Springer.​Kubsch, Marcus; Sorge, Stefan; Arnold, Julia; Graulich, Nicole (2021) (Hg.): Lehrkräftebildung neu gedacht. Ein Praxishandbuch für die Lehre in den Naturwissenschaften und deren Didaktiken - Münster/New York: Waxmann (Open Access)​Graulich, Nicole; Arnold, Julia; Sorge, Stefan; Kubsch, Marcus (2024): Lehrkräftebildung von morgen. Beiträge der Naturwissenschaftsdidaktiken zur Förderung überfachlicher Kompetenzen - Münster/New York: Waxmann (Open Access)​www.physikdidaktik.atKeywords:Physikdidaktik, Naturwissenschaftsdidaktik, Schüler*innenvorstellungen, Inokulation, Fake News, Unterrichtsmaterialien, digitale Medien, Lehrkräftebildung, empirische Forschung, Design-Based Research, Elementarisierung, Wissenschaftskommunikation, Physikunterricht

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    3. Deutsch-/Literaturdidaktik mit Marc Kudlowski

    Beschreibung: In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit ⁠Marc Kudlowski⁠ (Universität zu Köln) über zentrale Fragen der Deutschdidaktik mit Fokus auf die Literatur-/Lesedidaktik. Im Mittelpunkt stehen Verstehensprozesse, Reflexion, Medienintegration und die Transformation literarischer Texte. Gemeinsam beleuchten sie, wie kreative Unterrichtsmethoden Schüler*innen dazu anregen können, Literatur nicht nur zu lesen, sondern als Mittel zur Selbst- und Weltreflexion zu nutzen.Marc teilt praxisnahe Einblicke in die Herausforderungen und Chancen des Literaturunterrichts, diskutiert die Rolle von Medienkompetenz, und spricht über das Spannungsfeld zwischen Forschung und Praxis. Außerdem geht es um das Schreiben als epistemisches Werkzeug und darum, wie Literatur durch kreative Ansätze lebendig wird.Themen dieser Folge:Ziele der Deutsch- und LiteraturdidaktikMustererkennung und Reflexion im LiteraturunterrichtMedienintegration und Transformation von TextenSchreiben als ErkenntnisprozessKreative Methoden im DeutschunterrichtBedeutung der LiteraturrezeptionVerbindung von Bildung, Praxis und ForschungRessourcen und Links:Profil von ⁠Marc Kudlowski⁠ auf der Webseite der Uni KölnPodcast ⁠SozioPod⁠YouTube-Kanal ⁠LITERATUR IST ALLES⁠Blog ⁠Schule Social Media⁠ von Philippe Wampfler⁠YouTube-Kanal von Philippe Wampfler⁠Podcast ⁠Bremer Bilderbuch-Gespräche⁠Podcast ⁠Medienverbünde für den Deutschunterricht⁠Keywords: Deutschdidaktik, Literaturdidaktik, Verstehen, Medienintegration, Mustererkennung, Reflexion, Unterrichtsmethoden, Schreiben, Kreative Ansätze, Bildung, Literaturrezeption, Unterricht, Medienkompetenz, Transformation, Forschung, Praxis, Ziele, Literaturunterricht

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    2. Mathematikdidaktik mit Evita Lerchenberger

    KeywordsMathematikdidaktik, Grundvorstellungen, Lebensweltbezug, Fehlvorstellungen, Mathematik im Alltag, Strategien, Mathe mag ich, SpieleZusammenfassungIn dieser Episode von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit Evita Lerchenberger (Universität Graz) über die verschiedenen Aspekte der Mathematikdidaktik. Sie beleuchten die Bedeutung von Grundvorstellungen, den Lebensweltbezug der Mathematik und über Mathematik abseits des Rechnens. Zudem wird das Projekt "Mathe mag ich" vorgestellt, das darauf abzielt, das Interesse junger Menschen an Mathematik zu fördern und deren Relevanz im Alltag zu verdeutlichen. Die Diskussion schließt mit einem Ausblick auf die Zukunft der Mathematikdidaktik und Empfehlungen für Ressourcen.TakeawaysMathe ist nicht nur Rechnen, sondern vor allem die Fähigkeit, Probleme zu lösen.Lebensweltbezug ist entscheidend für das Lernen.Fehlvorstellungen müssen im Unterricht adressiert werden.Mathematik kann in vielen Lebensbereichen angewendet werden.Das Projekt "Mathe mag ich" fördert das Interesse an Mathematik.Strategien im Spiel können mathematische Konzepte verdeutlichen.Die Relevanz von Mathematik im Alltag sollte betont werden.Mathematikdidaktik benötigt einen Lebensweltbezug.Ressourcen und Links:Profil von Evita Lerchenberger auf der Webseite der Universität GrazProjektseite von "Mathe mag ich"Pólya, G. (1971). Die Schule des Denkens: Vom Lösen mathematischer Probleme. Vieweg.YouTube-Kanal "phartimetik" von Christian SpannagelYouTube-Kanal "ArsMathematicaEducandi von Benjamin RottChapters00:00 Einführung in die Mathematikdidaktik03:34 Der Weg zur Mathematikdidaktik06:11 Ziele der Mathematikdidaktik08:36 Grundvorstellungen und Fehlvorstellungen10:59 Mathematik im Alltag und Spielstrategien13:16 Mathematik ohne Rechnen15:57 Mathematische Strategien und Logik20:14 Mathematik als eigenständige Wissenschaft22:35 Didaktische Prinzipien im Mathematikunterricht24:47 Phänomenologie und Lebensweltbezug im Unterricht27:50 Lücken in der mathematikdidaktischen Forschung29:33 Relevanz der Mathematik im Alltag31:07 Gesellschaftliche Wahrnehmung von Mathematik34:46 Ressourcen für Mathematikdidaktik44:44 Mathematik neu denken46:04 Didaktische Konzepte und GrundvorstellungenAlle Folgen und Information zum Podcastwww.didaktik-dialog.comwww.instagram.com/didaktikdialogVerantwortlicher:Denis Weger (www.denisweger.com)

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    1. Religionspädagogik (kath.) mit David Novakovits

    KeywordsReligionsdidaktik, Religionsunterricht, Wertevermittlung, religiöse Bildung, Lehrmethoden, interreligiöses Lernen, Fachdidaktik, Lehrerbildung, Unterrichtsmethoden, ReligionspädagogikZusammenfassungIn dieser Episode des Podcasts "Didaktik:Dialog" spricht Denis Weger mit David Novakovits (Universität Wien) über Religionsdidaktik und -pädagogik. Sie diskutieren die Unterschiede zwischen Religionsunterricht und Glaubensvermittlung, die Bedeutung von Werten im Religionsunterricht und die Möglichkeit, religiöse Weltzugänge zu ermöglichen. Zudem werden verschiedene didaktische Konzepte wie Elementarisierung und ästhetisches Lernen vorgestellt. David teilt seine persönlichen Erfahrungen und gibt praktische Hinweise für Lehrpersonen, um den Religionsunterricht ansprechend und relevant zu gestalten.TakeawaysReligionsdidaktik ist eine Unterkategorie der Religionspädagogik.Glaubensvermittlung ist nicht das Ziel von Religionsdidaktik.Das Ziel religiösen Lernens ist religiöse Bildung im Sinne einer Auseinanderstzung mit religiösen Weltzugängen.Elementarisierung ist ein zentrales Prinzip der Religionsdidaktik.Religionsunterricht muss die Mündigkeit der Schüler*innen fördern.Die Bibel kann für Schüler*innen heute wieder interessant sein.Ressourcen und Links:Profil von David Novakovits auf der Webseite der Universität WienRudolf Engler (2013): Religion gibt zu denken. München:Kösel. Katechetische Blätter. Zeitschrift für religiöses Lernen inSchule und GemeindeChapters00:00 Einführung in die Religionspädagogik06:12 Unterschied zwischen Religionspädagogik und Religionsdidaktik09:12 Der Weg zur Religionsdidaktik11:53 Ziele der Religionsdidaktik14:33 Überzeugung und Freiheit im Religionsunterricht17:13 Wertevermittlung im Religionsunterricht19:38 Religiöser Weltzugang und seine Bedeutung27:46 Einführung in die Religionsdidaktik28:13 Zentrale Prinzipien der Religionsdidaktik30:22 Elementarisierung in der religiösen Bildung31:20 Ästhetisches Lernen und religiöse Bildung33:57 Methoden der Religionsdidaktik38:43 Herausforderungen in der Religionsdidaktik43:05 Wichtige Erkenntnisse für Lehrpersonen46:31 Ressourcen für Religionsdidaktik49:23 New ChapterAlle Folgen und Informationen zum Podcastwww.didaktik-dialog.comwww.instagram.com/didaktikdialog/Verantwortlicher: Denis Weger (www.denisweger.com)

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Willkommen bei Didaktik:Dialog – dem Podcast über guten Unterricht und innovative Didaktik. Ich bin Denis Weger, war früher Lehrer und bin heute Wissenschaftler an der Universität Wien. In jeder Folge spreche ich mit Expert*innen aus verschiedenen Fachdidaktiken über Theorie, Praxis und persönliche Erfahrungen. Für alle, die sich für guten Unterricht und professionelle Lehrer*innenbildung interessieren.🎧 Hör rein und lass dich inspirieren!

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