PODCAST · religion
Glaubenssache – was glaubst du?
by ERF Medien Schweiz
Der eigene Glaube ist etwas sehr Persönliches. Was genau meinen Menschen eigentlich, wenn sie von sich sagen: «ich bin gläubig»? Glaubenssache-Host Karl Dittli redet mit seinen Gästen darüber, wie sie ihren eigenen Glauben und die christliche Spiritualität leben. Wie hat er sich im Laufe ihres Lebens verändert und entwickelt? Dich erwarten tiefschürfende Gespräche, die zeigen: Glaube ist individuell, und Menschen erleben Gott auf ganz unterschiedliche Arten. Lass dich inspirieren! Hinweis:Die Gäste in unseren Sendungen und Beiträgen geben ihre persönlichen Ansichten und Meinungen wieder. Diese müssen nicht zwingend mit den Ansichten der Redaktion übereinstimmen. ERF Medien arbeiten nach journalistischen Grundsätzen und bilden unterschiedliche Meinungen ab.
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Andreas «Boppi» Boppart – Mann der Mitte
Andreas «Boppi» Boppart wuchs grösstenteils im Rheintal im Kanton St.Gallen auf. Den Glauben erlebte er in seiner Herkunftsfamilie sehr offen und natürlich. Als Jugendlicher war es für ihn normal in die Kirche zu gehen. Er hatte es auf dem Herzen, die Kirche attraktiver zu machen für Menschen, die von Gottesdiensten nicht so angezogen sind. Zuerst war Boppis Glaube geprägt von einer Einfachheit, die er heute als Schwarz-Weiss-Denken bezeichnet. Durch mehrere prägende Erlebnisse wurde sein Glaube aber ausgeweitet. Heute sieht er sich als Mann der Mitte – irgendwo zwischen den Extremitäten der Christenheit. Er möchte mit seiner Organisation «Campus für Christus» in der Schweiz und international Brücken bauen, dort wo Gräben aufgegangen sind. In dieser Folge des Podcasts «Glaubenssache» erzählt Boppi über seine Anfänge im Glauben, über prägende Erlebnisse und Gottesbegegnungen – und darüber, was heute sein Herzensanliegen ist. Von einem Mann, der leidenschaftlich Gott nachjagt und sich für Einheit einsetzt.
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Jörg Walcher – die Geschichte hinter dem Sportseelsorger
Mit seinen schulterlangen blonden Haaren erinnert Jörg Walcher an einen Surfer. So daneben ist diese Vorstellung nicht, war er doch lange Profi-Snowboarder und im entscheidenden Glaubensmoment seines Lebens war ein ehemaliger Surfer involviert. Aufgewachsen ist Jörg in einem Touristen-Hot-Spot von Österreich: Schladming. Dieser Name wird wohl eingefleischten Wintersport-Fans ein Begriff sein. In seiner Kindheit spielte der christliche Glaube aber keine grosse Rolle. Walcher setzte lieber auf die Karte Sport und öffnete sich mit der Zeit auch esoterischen Praktiken. Doch dann kam das Erlebnis mit diesem Surfer in Südafrika – ein entscheidender Abzweiger auf seiner Glaubensreise. In dieser Folge von «Glaubenssache» nimmt uns Jörg Walcher mit auf diese Reise. Von einem Sportfanatiker und Profi-Snowboarder, der durch Gnade und Liebe befreit wurde vom Leistungsdruck, und diese Botschaft nun in die Sportlerwelt hinausträgt.
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Eliane Elmiger – durch die Grossmutter inspiriert
Eliane Elmiger wuchs auf dem Land im Kanton Luzern auf, in einer katholischen Familie. Dementsprechend wurde sie erzogen und machte alle kirchlichen Rituale wie Taufe, Kommunion und Firmung mit. Doch irgendwie sagte ihr dies alles lange Zeit nicht viel. Doch ihre Wahrnehmung veränderte sich: Dank ihrer Grossmutter, die sie schnell durch ihre Ausstrahlung und ihre schlichte, aber tiefe Gottesbeziehung bewunderte. Auch ihre Eltern halfen ihr auf dem Weg entscheidend, wie auch das Lesen in der Bibel sowie eine Gemeinschaft mit Gleichaltrigen. Dadurch wurde Eliane zu dem, was sie heute ist. Sie nimmt uns mit auf ihre persönliche Glaubensgeschichte. Von einer Katholikin, die wieder gelernt hat, die Kirche zu lieben – sowohl die Ortskirche als auch die weltweite Kirche, die über die eigene Konfession hinausgeht.
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Paul Bruderer – Abenteuer und Vertrauen finden im Glauben
Paul Bruderer wirkt äusserlich wie ein ganz normaler, geerdeter Thurgauer. Aufgewachsen ist er aber Tausende Kilometer südlicher: in Dschibuti, einem kleinen Land in Ostafrika, als Sohn von Missionaren. Also von Menschen, die anderen Menschen die gute Nachricht von Jesus erzählen wollen. Als Kind übernimmt er den Glauben der Eltern. Doch in der Teenager-Zeit fängt er an, ihn zu hinterfragen. Und kehrt dem christlichen Glauben komplett den Rücken. Doch die Lektüre von christlichen Gelehrten führt zu einem Wendepunkt in seinem Leben. Seine Glaubensgeschichte erzählt Paul Bruderer in dieser Folge von «Glaubenssache». Von einem der heissesten Länder der Welt über einen erkalteten Glauben bis hin zu einem neuen Feuer, das für Gott und andere Menschen brennt.
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Mona Weber – von der Todessehnsucht zum Leben
Mona Weber wächst zunächst glücklich in den Bündner Bergen auf. Aber schon in jungen Jahren wird sie entwurzelt: Ihre Familie wandert nach Frankreich aus. Für Mona ein Schock. Trotzdem findet sie Anschluss in der neuen Umgebung. Bis sie wieder umziehen musste: zurück in die Schweiz, dieses Mal in den Thurgau. Nun kommt es zum Bruch in Monas Leben. Sie sieht in ihrem Leben keinen Sinn mehr und wird depressiv. Sie sucht ihr Glück im Alkohol und bei Männern. Später taucht sie ein in die dunkle Welt des Okkultismus. Schlussendlich ist sie am Punkt angelangt, wo sie sich das Leben nehmen will. Doch in dieser Zeit kommt sie auch wieder in Berührung mit der Kirche. Dort wird ihr ganzes Leben komplett auf den Kopf gestellt. Ihre Glaubensgeschichte erzählt sie uns in dieser Folge vom «Glaubenssache». Die Geschichte einer Person, die von einem «schwarzweissen» zu einem «farbigen» Leben gefunden hat.
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Best of: Dominic Haab – vom «Sibesiech» auf der Schanze zum dankbaren Bauern
Dominic Haab wächst in Mettmenstetten/ZH auf, an der Grenze zum Kanton Zug, auf einem Bauernhof, den seine Eltern bewirtschaften. An den Sonntagen besuchen sie eine Freikirche. Dort ist es dem kleinen Dominic aber zu langweilig. Er setzt lieber auf die Karte Sport und findet in der Skiakrobatik seine Heimat. Er wird dort ins Nationalkader aufgenommen und erlebt aufregende Zeiten. Doch irgendwann wird ihm der Aufwand zu gross und er möchte wie seine Freunde von der Schule das Leben feiern. Er macht Party, trinkt viel Alkohol und hat sexuelle Beziehungen mit verschiedenen Frauen. Doch die Sehnsucht nach mehr verlässt ihn nie. Dort holt ihn die Geschichte mit Gott wieder ein und er trifft eine Entscheidung, die sein Leben für immer verändert. Seine Glaubensgeschichte erzählt er in dieser Folge von «Glaubenssache». Es wird bodenständig und abenteuerlich – eine Reise von Leistung und Leere hin zu Fülle und Dankbarkeit.
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Best of: Dabrina Bet Tamraz - Zwei Welten, ein Glaube
Das Leben im Iran und das Leben in der Schweiz. Das sind zwei komplett verschiedene Paar Schuhe. Dabrina Bet Tamraz hat beides erlebt. Sie ist im Iran aufgewachsen, als Tochter von aramäischen Christen, inmitten einer islamischen Kultur. Ihre Glaubensreise ist darum geprägt vom Christentum, aber auch vom Islam. Von der Suche nach der Wahrheit zwischen diesen beiden Glaubensrichtungen, von Verfolgung und auch einer Flucht mitten hinein in die Schweiz – und damit auch in die für sie neue Kultur des Westens. Inwiefern haben diese vielen Herausforderungen und Ereignisse ihren Glauben geprägt? Wo steht sie heute? Dabrina Bet Tamraz nimmt uns in dieser Folge mit auf ihre persönliche Glaubensreise. Es wird orientalisch, vielfältig, herausfordernd, aber auch berührend. Eine Reise mit einem Ziel und einem Ankommen – in jeglicher Hinsicht.
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Best of: Andrea di Meglio - Das Übernatürliche wird ganz natürlich
Andrea wuchs schon früh mit einem Verständnis auf, dass das, was er in der sichtbaren Welt sieht, nicht alles ist. Seine Sinne wurden früh für das Übernatürliche geschärft. Zuerst machte er aber negative Erfahrungen. Was er dort alles erlebt hat und wie sein Leben eine komplett andere Wendung genommen hat, das erzählt er in dieser Folge – er nimmt uns mit auf seine persönliche Glaubensreise. Eine übernatürliche Folge mit Gold und Heilsamem – von der Dunkelheit ins Licht
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Sam Urech – geliebt sein ist genug
Sam Urech wuchs in Wetzikon im Zürcher Oberland auf. Als Kind entwickelte er früh ein strenges Gottesbild. Er musste stets etwas leisten, um Gott zu gefallen. Trotzdem blieb er Gott und dem christlichen Glauben immer treu. Sein grosser Traum war es Profi-Fussballer zu werden. Er war besessen davon. Sogar sein Umfeld und gewisse übernatürliche Eindrücke deuteten darauf hin, dass dieser Traum eines Tages Wirklichkeit werden würde. Er investierte deshalb alles und fuhr sogar nach München zu einem grossen Fussballverein. Doch der Traum platzte jäh. Sam erlebte Zerbruch in seinem Leben – aber auch Heilung. Heute arbeitet er als selbständiger Kommunikationsberater und schreibt Kolumnen, die aufrütteln. In dieser Folge des Podcasts «Glaubenssache» erzählt Sam Urech seine persönliche Glaubensgeschichte: Von einem entschiedenen Christen, der durch Zerbruch und Menschenfurcht gegangen ist und heute furchtlos von Jesus Christus spricht.
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Silke Sieber – Glauben, denken, leben
Silke Sieber wächst im deutschen Allgäu auf. In ihrer Kindheit interessiert sie sich nicht gross für den christlichen Glauben. Sie wird katholisch erzogen und macht alle Rituale und Feste mit. Ihre Eltern trennen sich früh. Für sie ist das eine Erlösung. Plötzlich beginnt sich ihr Vater zu verändern. Er wirkt gelassener als früher. Silke und er verbringen Zeit miteinander und eines Tages lädt er sie in seine Kirche ein. Sie besucht dort die Jugendgruppe und hat eine Begegnung mit Jesus Christus, die ihr Leben verändert. Dies prägt auch ihren persönlichen Glauben. Sie ist ein kognitiver Mensch, der Dinge gerne auseinandernimmt. Darum entschliesst sie sich auch, Theologie zu studieren. Dort macht sie zuerst negative Erfahrungen, wechselt dann aber den Studienort. Auf diesem Weg kommt sie in die Schweiz. Theologie ist etwas, was sie bis heute fasziniert. Bei dem sie ihren Glauben ausdrücken kann. Ihre Glaubensgeschichte erzählt sie uns in dieser Folge vom «Glaubenssache». Die Geschichte einer Person, die Glauben denkt und lebt.
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Matthias Wenk – Gemeinschaft ist wichtiger als die Konfession
Matthias Wenk wächst in Mittelfranken in einem katholischen Gebiet auf. In den ersten Jahren hat er wenig Kontakt mit der Kirche und dem christlichen Glauben. Die Erstkommunion bringt da eine Wende. Früh wächst in ihm der Wunsch, Priester zu werden. Er beginnt bewusst Theologie und soziale Arbeit zu studieren. Gleichzeitig wird er aber auch kritischer gegenüber der Amtskirche. Schon während des Studiums verschlägt es ihn mit seiner Familie in die Schweiz. Dort arbeitet er in verschiedenen Stationen als Pastoralassistent und Seelsorger. Schlussendlich landet er in St.Gallen. Er wird dort stadtbekannt als katholischer City-Seelsorger. Bis er sich dazu entschliesst zu konvertieren – zur reformierten Kirche. Dort ist er zurzeit auf dem Weg, reformierter Pfarrer zu werden. In dieser Folge des Podcast «Glaubenssache» erzählt er seine Glaubensgeschichte und was dieser Entscheid der Konversion mit seinem Glauben zu tun hat. Es wird spirituell und überkonfessionell – von einem Mann, dem Gemeinschaft und Gleichberechtigung wichtiger sind als die Konfession und das Machtgefälle.
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Nina Germann – Natur pur
Nina Germann wächst im Kanton Thurgau auf. Umgeben von Natur und Tieren. Durch ihre Eltern lernt sie den christlichen Glauben kennen. Ihr Vater ist ein Abenteurer, mit dem sie wilde Ausritte in die Natur macht. Schon früh gibt es in ihrem Elternhaus aber Dissonanzen, die sich auch auf ihren Glauben an einen gnädigen Gott auswirken. So findet sie plötzlich ihre Befriedigung und ihren Sinn im Pferdesport. Sie will die Beste sein, investiert entsprechend viel – und zieht deswegen sogarin den Kanton Solothurn. Doch der Glaube von ihrem Elternhaus holt sie wieder ein. Plötzlich ist sie begeistert von Gott und will für ihn alles geben. Auf diesem Weg erlebt sie so manche Hochs und Tiefs – und auch viele Wunder. Es wird naturverbunden, tierisch und abenteuerlich – mit einem Gefühl der Grenzenlosigkeit.
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Niklaus Kuster – Kapuziner und Welt-Mensch
Niklaus Kuster wuchs in einer ländlichen Umgebung auf, in einem Weiler nahe Rapperswil im Kanton St. Gallen. Schon früh lernte er durch seine Eltern einen kindlichen Glauben kennen. Dieser Glaube hat sich dann im Verlaufe der Zeit weiterentwickelt und verschiedene Facetten bekommen. So führte ihn auch sein Glaube dazu, dass er ein Studium machen wollte. Zunächst studierte er Geschichte. Doch die Nöte dieser Welt führten in dazu das Studium abzubrechen. Er wollte einem katholischen Orden beitreten. Dies hat seinen Glauben und seine Weltsicht geprägt und erweitert. Seine Glaubensgeschichte erzählt er in dieser Folge von «Glaubenssache». Es wird klösterlich und doch weltoffen – mit einem Kapuziner-Bruder, der auch kein klassischer Mönch ist.
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Claudia Goldenberger – Freiheit statt Enge
Claudia Goldenberger wächst im Kanton Bern in einer christlichen Familie auf. Das Leben empfindet sie dort jedoch als eng. Sie kompensiert ihre Lust nach Abenteuer mit Aktionen in der Natur. Bei ihrer Konfirmation erlebt sie aber erstmals Freiheit, weil sie sich danach entscheidet, in eine andere Kirchgemeinde zu wechseln. Der Glaube wird dort freier und spontaner gelebt. Nach weiteren Stationen entscheidet sie sich, für eine christliche Reiseorganisation zu arbeiten. Das bedingt auch, dass sie vom Kanton Bern in den Kanton Thurgau zieht. Dort lernt sie auch ihren Mann kennen. Zusammen leben sie einen abenteuerlichen Lifestyle und reisen auch viel. Bis die Kinder kommen und das Leben durch Umstände und eine eigene Krebserkrankung herausfordernd werden. Doch in dieser Zeit erlebt Claudia den Glauben an Gott nochmals ganz neu. Sie nimmt uns in dieser Folge mit auf ihre persönliche Glaubensreise. Es wird abwechslungsreich und farbig. Von einem Glauben, der zuerst einen Rahmen bekommt – und dann erst das Bild darin voller Farbe gemalt wird.
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Dominic Haab – vom «Sibesiech» auf der Schanze zum dankbaren Bauern
Dominic Haab wächst in Mettmenstetten/ZH auf, an der Grenze zum Kanton Zug, auf einem Bauernhof, den seine Eltern bewirtschaften. An den Sonntagen besuchen sie eine Freikirche. Dort ist es dem kleinen Dominic aber zu langweilig. Er setzt lieber auf die Karte Sport und findet in der Skiakrobatik seine Heimat. Er wird dort ins Nationalkader aufgenommen und erlebt aufregende Zeiten. Doch irgendwann wird ihm der Aufwand zu gross und er möchte wie seine Freunde von der Schule das Leben feiern. Er macht Party, trinkt viel Alkohol und hat sexuelle Beziehungen mit verschiedenen Frauen. Doch die Sehnsucht nach mehr verlässt ihn nie. Dort holt ihn die Geschichte mit Gott wieder ein und er trifft eine Entscheidung, die sein Leben für immer verändert. Seine Glaubensgeschichte erzählt er in dieser Folge von «Glaubenssache». Es wird bodenständig und abenteuerlich – eine Reise von Leistung und Leere hin zu Fülle und Dankbarkeit.
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Rahel Studer – den Glauben in der Tiefe finden
Rahel Studer wird schon in der Kindheit vermittelt, dass da ein liebender Gott ist, der alles geschaffen hat. Bis sie das aber in ihrem Leben als Wahrheit für sich selber erkennen kann, vergehen noch ein paar Jahre. In einem christlichen Camp fällt sie eine Entscheidung und realisiert, dass der Glaube von ihren Eltern sich nun abgenabelt hat und zu ihrem eigenen Glauben geworden ist. Sie entdeckt ihren Glauben in verschiedenen Facetten. Heute ist Rahel als Künstlerin tätig. Sie arbeitet als Sängerin, Musikerin und Gesangspädagogin. Als Mutter von zwei Kindern gibt es immer wieder diese Challenge: Wie viel Zeit kann ich der Musik widmen? Die Musik und die Natur sind für sie auch Zugänge zu Gott. Wie sich ihr Glaube weiterentwickelt hat, wie sie ihrem Mann auch in diesem Bereich weiterhelfen konnte, und was sie dafür von ihm gelernt hat – das erzählt sie uns in dieser Podcast-Folge, in ihrer persönlichen Glaubensgeschichte. Es wird mystisch und tief – eine inspirierende Reise mit einer leidenschaftlichen Künstlerin.
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David Ohnemus – Liebe statt Regeln
David Ohnemus wächst auf als Sohn eines Baslers und einer Zürcherin. Sie entscheiden sich für das Oberthurgau als zuhause. Dort wird David gross. Die Werte, die er in seinem Elternhaus vermittelt bekommt, sind christliche Werte. Trotzdem sind es lange nicht seine Werte, sondern die Werte seiner Eltern. Bis er eines Tages ein Erlebnis macht, dass sein ganzes Leben verändert. Eine Begegnung mit Jesus Christus, die David zu einem leidenschaftlichen Gläubigen macht. Seitdem ist sein Leben geprägt von verschiedenen Glaubensphasen. Von der anfänglichen Liebe kommt er bald weg. Plötzlich wird Leistung für ihn wichtiger und prägt auch seinen Glauben. David beschreibt dieses Phänomen mit dem Wort «Regelion»: Der Mix aus «Religion» und «Regeln» ergibt einen Gesetzesglauben, der sich fast nur noch in Leistung ausdrückt. Er will sich damit abheben, also besser sein als andere. Wie er von dieser Phase wieder frei geworden ist und welche zusätzlichen Stürme und Aufbrüche sein Leben und seinen Glauben geprägt haben – David nimmt uns hier mit in seine Geschichte. Es wird leidenschaftlich und auch asketisch – einengend, herausfordernd und dann doch wieder befreiend.
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Dabrina Bet Tamraz - Zwei Welten, ein Glaube
Das Leben im Iran und das Leben in der Schweiz. Das sind zwei komplett verschiedene Paar Schuhe. Dabrina Bet Tamraz hat beides erlebt. Sie ist im Iran aufgewachsen, als Tochter von aramäischen Christen, inmitten einer islamischen Kultur. Ihre Glaubensreise ist darum geprägt vom Christentum, aber auch vom Islam. Von der Suche nach der Wahrheit zwischen diesen beiden Glaubensrichtungen, von Verfolgung und auch einer Flucht mitten hinein in die Schweiz – und damit auch in die für sie neue Kultur des Westens. Inwiefern haben diese vielen Herausforderungen und Ereignisse ihren Glauben geprägt? Wo steht sie heute? Dabrina Bet Tamraz nimmt uns in dieser Folge mit auf ihre persönliche Glaubensreise. Es wird orientalisch, vielfältig, herausfordernd, aber auch berührend. Eine Reise mit einem Ziel und einem Ankommen – in jeglicher Hinsicht.
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Martin Benz - Umziehen im Glauben
In unserer aktuellen Serie «Glaubensgespräche» begegnet «Glaubenssache»-Host Karl Dittli Martin Benz. Er ist seit 30 Jahren Pastor und musste in seinem Leben viele Umzüge im Glauben machen, wie er selber sagt. So hat ihn seine Glaubensreise von einer katholischen Kindheit in ein lebendiges christliches Umfeld in seiner Teenager-Zeit geführt. Dort durfte er erste positive Erfahrungen mit dem christlichen Glauben machen. Doch Schicksalsschläge und das eigene Scheitern in der Ehe führten ihn immer wieder dazu, seine Glaubensmotive zu hinterfragen und sich weiterzuentwickeln. Wie er damit umging und wo er mit seinem Glauben heute steht, das erzählt er in dieser Folge. Eine Glaubensreise mit Aufs und Abs – mit einer leidenschaftlichen und reflektierten Persönlichkeit.
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Karin Reinmüller - Das Leben mit Gott als eine Ent-Täuschung
Glaubensgespräche – das sind Gespräche über den eigenen Glauben und wie er sich entwickelt hat. In diesem Teil unserer Serie, geht es um die Glaubensreise von Karin Reinmüller. Sie ist Physikerin und Theologin und hat verschiedene Phasen in ihrem Glaubensleben durchlebt. In ihrer Familie spielte der Glaube nicht so eine grosse Rolle. Doch mit 18 hat sie eine Begegnung mit einem jungen Mann, der ihr von Jesus Christus erzählt. Das war eine wichtige Begegnung in ihrer Glaubensreise. Sie kommt in charismatische Kreise, dort läuft alles über Emotionen. Später entdeckt sie aber die Spiritualität des Mystikers Ignatius von Loyola und beginnt mit vierzig Jahren nochmals ein Studium. Dies alles prägt und verändert ihren Glauben. Es wird witzig und vielseitig – mit Ent-Täuschungen, die nicht ohne Hoffnungsschimmer sind.
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Andrea di Meglio - Das Übernatürliche wird ganz natürlich
Wir starten in ein neues Format: Glaubensgespräche – Gespräche über den eigenen Glauben und wie er sich entwickelt hat. Eine Person ist bei «Glaubenssache»-Host Karl Dittli jeweils zu Gast und erzählt ihm, was sie genau glaubt, wie es dazu gekommen ist und wie sich ihr Glaube im Laufe des Lebens entwickelt hat. Andrea wuchs schon früh mit einem Verständnis auf, dass das, was er in der sichtbaren Welt sieht, nicht alles ist. Seine Sinne wurden früh für das Übernatürliche geschärft. Zuerst machte er aber negative Erfahrungen. Was er dort alles erlebt hat und wie sein Leben eine komplett andere Wendung genommen hat, das erzählt er in dieser Folge – er nimmt uns mit auf seine persönliche Glaubensreise. Eine übernatürliche Folge mit Gold und Heilsamem – von der Dunkelheit ins Licht
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Weihnachten – ist das wirklich passiert?
Christbäume, Geschenke und ein Festessen. Das sind Dinge, die in unserer Kultur ganz fest mit Weihnachten verknüpft sind. Der eigentliche Grund, warum wir Weihnachten feiern, ist aber ein anderer. Vor rund 2000 Jahren wurde in einem Stall in Bethlehem ein kleiner Junge geboren, mit dem Namen Jesus Christus. Christen glauben, dass von diesem Kind das Heil ausgegangen ist. Weil er später zum Erlöser wurde. Er starb am Kreuz für die Fehler aller, die an ihn glauben. Danach ist er auferstanden. Die Weihnachtsgeschichte geht auf die Anfänge seines Lebens hier auf der Erde ein. Kann man dieser Geschichte wirklich glauben? Wie wissenschaftlich plausibel ist sie? Wie sollen wir mit Widersprüchen in dieser Geschichte umgehen? Diese und weitere Fragen klärt «Glaubenssache»-Host Karl Dittli in dieser Folge mit Detlef Hecking, er ist Pastoralverantwortlicher des Bistums Basel und hat sich mit der Weihnachtsgeschichte und ihren Fakten umfassend beschäftigt. Es wird weihnächtlich – aber diese Story ist jetzt erst einmal auf dem Prüfstand.
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Dreieinigkeit – ein Gott, oder doch drei?
Das Christentum ist eine monotheistische Religion. Das bedeutet: Es gibt nur einen Gott. Trotzdem wird in der Bibel von Gott, dem Vater, vom Sohn Jesus Christus und vom Heiligen Geist gesprochen. Diese drei Personen sind alle Teil des Gotteswesens. Man nennt es Dreieinigkeit oder auch Trinität. Darum spricht man in der Bibel von einem dreieinigen Gott. Aber was stimmt denn jetzt? Ist es ein Gott? Oder sind es drei? Wie verhalten sich diese drei Personen und Wesensarten zueinander? «Glaubenssache»-Host Karl Dittli geht diesem komplexen Thema zusammen mit zwei Fachmännern auf die Spur: mit dem katholischen Theologen Martin Brüske sowie mit René Gehring, Theologe der Freikirche der Adventisten. Drei Menschen im Gespräch über die Dreieinigkeit Gottes.
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Warum lässt Gott Leid zu? (Teil 2)
Sehnen wir uns nicht alle nach einem Leben, das ohne Krankheit und Leid funktioniert? Ein Leben, in dem einfach alles gut ist und wir keine schwierigen Situationen durchleben müssen. Das Leben funktioniert aber häufig anders. Leid und Krankheit sind Teil davon. Wir erleben vielleicht selber etwas Schwieriges, oder jemand aus unserem Umfeld. Und selbst wenn da alles in Butter ist, kann man sich immer noch von der ganzen Newsflut runterreissen lassen. Dinge wie der Krieg in der Ukraine oder der Nahost-Konflikt. Hier kommt sie wieder zum Zug: Die Theodizee-Frage. Die Frage, warum ein gütiger und liebender Gott Leid zulässt auf dieser Welt. «Glaubenssache»-Host Karl Dittli vertieft dieses Thema ein zweites Mal im Rahmen dieses Podcasts. Dieses Mal aus theologischer Perspektive. Mit der Theologin und Pfarrerin Christine Reibenschuh aus Hittnau und dem freischaffenden Autor und Referent Roland Hardmeier. Wir bewegen uns in den Kaninchenbau – und finden Licht am Ende des Tunnels.
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Verfolgung – warum wird man abgelehnt aufgrund seines Glaubens?
Für uns in Europa ist es ganz normal. Es herrscht Glaubens- und Meinungsfreiheit. Wir können uns frei bewegen und unsere Meinungen, Überzeugungen und unseren Glauben frei kundtun. Ohne Angst zu haben, dass wir dabei verhaftet, gefoltert, benachteiligt oder sogar umgebracht werden. In vielen Teilen der Welt ist das aber anders. Menschen werden wegen ihres Glaubens verfolgt, diskriminiert oder gezielt benachteiligt. Die Art und Weise und auch der Schweregrad unterscheiden sich je nach Land, Regierung und Religion. Das Christentum bildet dabei aber die einsame Spitze. Mehr als 365 Millionen christliche Gläubige werden weltweit verfolgt. Das zeigen die Zahlen des Hilfswerks «Open Doors». Warum ist das so? Welche Arten von Verfolgung gibt es? Müsste es nicht eine Welt ohne Verfolgung geben? Ist das demokratisch geprägte Europa da ein Idealbild? Oder gibt es auch bei uns Verfolgung? «Glaubenssache»-Host Karl Dittli macht sich auf Spurensuche. Dies zusammen mit seinen Gästen Sacha Ernst und Michael Mutzner. Sacha Ernst ist Leiter des Hilfswerks «AVC Schweiz». Michael Mutzner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Vereins «Christian Public Affairs». Eine intensive Entdeckungsreise mit hoffnungsvollem Ausgang.
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Sind unsichtbare Mächte real?
Im Oktober befinden wir uns zwischen den beiden Hauptjahreszeiten. Der Sommer ist vorbei. Und der Winter ist nicht mehr weit entfernt. Nach der Zeitumstellung Ende Oktober werden die Tage kürzer, kälter und dunkler. Es ist auch die Zeit eines neuartigen Festes, das seit einigen Jahren hier in Europa immer mehr an Bedeutung gewinnt. Es wurde aus den USA importiert und gehört nun für viele fix zum Kalender: Halloween. Es ist vielleicht das Fest mit der grössten Kontroverse: Menschen verkleiden sich als Superhelden, Comic- oder sonstige Filmfiguren. Aber auch gruselige Motive wie Vampire, Skelette, Zombies, Geister oder Werwölfe sind an der Tagesordnung. Ist das alles nur Spielerei? Oder deutet das Fest von Halloween tatsächlich auf eine unsichtbare Welt hin, die uns in der sichtbaren Welt beeinflusst? Wenn ja, wie sieht diese unsichtbare Welt aus? Diese Fragen können alle nicht abschliessend geklärt werden. «Glaubenssache»-Host Karl Dittli probiert t in der aktuellen Podcast-Folge trotzdem das Feld abzustecken – zusammen mit seinen beiden Gästen. Mit Andrea di Meglio hat er jemanden eingeladen, der schon früh als Kind übernatürliche Erfahrungen machte. Und mit Theologin und Seelsorgerin Monika Riwar ist auch eine Fachperson dabei, die das Thema biblisch und theologisch einschätzen kann. Es wird übernatürlich – ohne Grusel-Effekt!
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Mission im 21. Jahrhundert – ist das überhaupt noch zeitgemäss?
Das Wort «Mission» ist heutzutage verpönt oder zumindest nicht mehr zeitgemäss. So hört man es immer wieder aus den Medien und in Diskussionen. Es wird als etwas Negatives, manchmal sogar etwas Übergriffiges angeschaut. Schnell werden Erinnerungen wach an die dunklen Kapitel der Kirchengeschichte wie den Kolonialismus oder die Kreuzzüge. Aber was bedeutet das Wort Mission eigentlich genau? Und was ist Mission denn eigentlich? Und ist sie heute im 21. Jahrhundert, wo sich alles so schnell wandelt, überhaupt noch zeitgemäss? «Glaubenssache»-Host Karl Dittli stellt diese Fragen zwei Menschen, die in einem «missionalen» Kontext unterwegs sind. Einerseits ist das Fluri Bärtsch. Er ist Gründer vom Missionswerk Kingdom Ministries und durfte schon viele verschiedene Kulturen auf seinen Reisen kennenlernen. Und Julia Henke, sie ist mit ihrer Organisation «Rings of Hope» in Nigeria tätig und arbeitet auch in der Schweiz daran, dass Mission wieder mehr in der Kirchenlandschaft wahrgenommen wird. Sie hat in ihrer Tätigkeit für die NGO «Life in Abundance» auch schon zwei Studien dazu veröffentlicht. Es wird missionarisch, kann man sagen – aber ohne übergriffig zu werden.
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Nachhaltigkeit und Glaube – kann man das trennen?
Man hört es überall: Klimawandel, Food Waste, Energiewende, Biodiversität und so weiter. Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Gesellschaftsgruppen, die hier auf Veränderung pochen, nehmen eine wichtige und immer prägendere Rolle ein in unserer Gesellschaft. Aber wie soll die Kirche darauf reagieren? Gibt es auch in der Bibel Indikatoren dafür, dass man mit unserer Umwelt sorgfältig umgehen soll? «Glaubenssache»-Host Karl Dittli geht diesen Fragen auf den Grund. Diesmal mit Anna Näf, Jugendarbeiterin in der reformierten Kirche Winterthur und Matthias Wenk vom christlichen Lebenszentrum (CLZ) in Burgdorf. Es wird tief und theologisch – mit einem «grünen» Touch.
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Frieden um jeden Preis?
Er wird heutzutage überall gefordert und ist einer der wohl wichtigsten Begriffe unserer Zeit: Frieden. Die Realität jedoch ist eine andere – mit Kriegen und Konflikten wie in der Ukraine, im Nahen Osten oder im Südsudan. Soll man den Frieden um jeden Preis unterstützen? Muss man dazu Pazifist werden? Oder ist es auch ok, Teil einer militärischen Einheit zu sein? «Glaubenssache»-Host Karl Dittli vertieft dieses Thema mit dem Armee-Seelsorger Samuel Schmid und mit Hans Ulrich Gerber, der seine Wurzeln im Täufertum hat und sich intensiv mit dem Pazifismus befasst hat. Es wird kontrovers aber doch auch friedlich.
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Warum ist die Bibel heutzutage noch wichtig und relevant?
Die Bibel ist viel mehr als ein Buch. Es ist eine Ansammlung von 66 Büchern. Wenn man die katholische Bibel liest, sind es sogar noch ein paar mehr. Es ist das bekannteste und meistverkaufte Werk der Welt. Die Bibel hat ihre Originalität und Aktualität aus der Sicht von ganz vielen Menschen nie verloren. Aber ist denn die Bibel heute wirklich noch so wichtig und relevant? Braucht sie nicht einmal ein Update? Und wie kann es sein, dass sie den Anspruch hat, das Wort Gottes zu sein, wenn die Bibel ja von so vielen verschiedenen Autoren geschrieben wurde? «Glaubenssache»-Host Karl Dittli geht diesen Fragen auf die Spur. Zusammen mit Heike Breitenstein vom Pontes Institut und Stefan «Sent» Fischer vom Bibellesebund. Sie sind beide begeistert von der Bibel und konnten durch ihr Studium und ihre Tätigkeiten ihr Wissen von ihr immer wieder vertiefen. Es wird historisch und faszinierend – ein Exkurs, der den Staub aufwirbelt, von den Bibeln, die unberührt in unseren Bücherregalen stehen.
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Best of: Gibt es eine Hölle?
Lodernde Flammen, unendliche Qualen und ein rotes Wesen mit zwei Hörnern, dass uns zusammen mit seinen Komplizen einheizt. Das sind gängige Bilder aus Filmen, Büchern und Geschichten, die einen Ort beschreiben, den wir Hölle nennen und ein Wesen, dass wir als Teufel bezeichnen. In unserer heutigen Zeit empfinden dies viele Menschen aber nur als ein Märchen, mit der uns die Kirche Angst machen möchte. Der Ursprung kommt aber tatsächlich aus der Bibel. «Glaubenssache»-Host Karl Dittli möchte in dieser Folge herausfinden: Gibt es wirklich eine Hölle? Oder doch nicht? Er hat zwei Gäste mit verschiedenen Ansichten eingeladen. Mario Mosimann arbeitet für das Hilfswerk AVC Schweiz (Aktion für verfolgte Christen). Er ist felsenfest davon überzeugt, dass es eine Hölle gibt. Stefan Jütte von der evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) hält dagegen. Er glaubt fest, dass irgendwann mal alle Menschen mit Gott vereint sein werden. Die Fetzen werden fliegen – aber auch versöhnliche Töne erklingen.
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Best of: Warum lässt Gott Leid zu?
Es ist wohl eine der grössten Fragen, die uns als Menschen beschäftigt. Die Frage, warum ein gnädiger Gott überhaupt Leid zulässt. Wäre das Leben nicht perfekt, wenn wir keine Schmerzen, keine Krankheit, keine Verluste – ja, sogar keinen Tod erleben müssten? Theologisch nennt man diese Frage die Theodizee-Frage. Eine Frage, die zu Kopfzerbrechen führen kann. Eine Frage, die wohl auch niemand abschliessend beantworten kann. Trotzdem stellen sich in dieser Folge «Glaubenssache»-Host Karl Dittli und seine Gäste dieser schwierigen Frage. . Zu Gast sind zwei Frauen, die am eigenen Leib und auch in ihrem Umfeld Leid erfahren haben: Mirjam Merz, sie ist Pastorin der Freikirche FEG Winterthur und Melanie Giger, sie ist gelernte Pflegefachfrau und hat mit ihrem Mann zusammen eine Stiftung gegründet. Es wird persönlich und intensiv – geprägt aber von einer Hoffnung, die diese Welt übersteigt.
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Best of: Busse – wie kann ich meine Lasten loswerden?
Busse – ein Wort, das in der heutigen Gesellschaft nicht mehr sehr bekannt ist. Wenn man im Strassenverkehr zu schnell fährt, muss man eine Busse zahlen. Wenn man es an Festen übertreibt mit dem Essen oder dem Alkohol, muss man dafür büssen. Busse ist aber mehr als das. Busse ist die Praxis, seine Lasten abzulegen und vor Gott dafür Vergebung zu erfahren. Aber woher kommt die Busspraxis überhaupt? Wie wird sie heute in der katholischen und wie in der reformierten Kirche praktiziert? Was ist das Ziel der Busse? Und welches sind die positiven Seiten dieses unangenehmen Prozesses? Je eine Person aus der katholischen und der reformierten Tradition geben dazu in diesem Podcast Aufschluss. Barbara Amon Betschart ist reformierte Pfarrerin in Oberwinterthur. Sie hat einen Master-Abschluss in einer bestimmten Form der Exerzitien (nach der Tradition von Ignatius von Loyola, dem Gründer des Jesuiten-Ordens) und geistlicher Begleitung gemacht. Ihre Dissertation hat sie zum Thema Busse geschrieben. Niklaus Kuster ist Kapuziner-Bruder und lebt im Kloster Rapperswil/SG. Durch das Leben in einer Gemeinschaft wird er immer wieder mit Formen der Busse konfrontiert. Auch begleitet er viele Menschen in Gesprächen. Er unterrichtet an mehreren Unis. Unter anderem auch in Luzern als Lehrbeauftragter für Kirchengeschichte. «Glaubenssache»-Host Karl Dittli redet mit diesen beiden Gästen über die Traditionen der Busse in der katholischen sowie in der reformierten Kirche. Es wird gehaltvoll und herausfordernd – aber auch heilsam und befreiend.
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Was bringt es, wenn ich an Gott glaube?
Es ist definitiv eine Glaubenssache, ob man an einen Gott glaubt, der Himmel und Erde geschaffen hat und auch uns Menschen als seine Geschöpfe. Die einen Menschen glauben das, die anderen jedoch nicht. Ihr Argument: Die Welt kann auch entstanden sein, ohne dass Gott existiert und er die Welt geschaffen hat. Es gibt Ereignisse in der Kirchengeschichte oder auch in unserem Leben, die uns definitiv davon abhalten können, an Gott zu glauben. Aber gibt es auch gute Gründe dafür? Und was bringt mir der christliche Glaube? «Glaubenssache»-Host Karl Dittli diskutiert mit seinen Gästen über gute Gründe für den Glauben und auch über Gründe dagegen. Mit dabei in dieser Sendung sind Paul Bruderer (Pastor der Chrischona-Gemeinde in Frauenfeld TG) und Helmut Kuhn (Dozent der Theologie). Es wird facettenreich und tief – mit einer grossen Themenvielfalt.
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Was passiert nach dem Tod?
Der Tod ist eine Realität. Er gehört zum Leben. Trotzdem verdrängen wir ihn hier in unserer westlichen Welt gerne. Alte und gebrechliche Menschen werden an den Rand der Gesellschaft geschoben – ins Alters- oder Pflegeheim. Das Motto hier: Solange ich lebe und es mir gut geht, geht mich der Tod nichts an. Aber ist das wirklich eine sinnvolle Strategie? Und was passiert eigentlich genau nach dem Tod? Ist es einfach plötzlich für immer vorbei und man landet im Nichts? Oder gibt es doch eine Art Ewigkeit – ein ewiges Leben, in dem wir in anderer Form weiterleben? «Glaubenssache»-Host Karl Dittli stellt sich zusammen mit seinen Gästen diesen nicht alltäglichen Fragen. Einerseits mit Stefan Wenger. Er ist freischaffender Theologe und Dozent und hat sich intensiv mit dem Thema Tod auseinandergesetzt. Und andererseits mit Peter Schulthess, Pfarrer und Notfallseelsorger aus Pfäffikon im Zürcher Oberland. Durch seine beiden Tätigkeiten hat er viele Schicksale erlebt, die ihn geprägt haben. Es wird todernst – mit einer hoffnungsvollen Perspektive.
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Gibt es eine Hölle?
Lodernde Flammen, unendliche Qualen und ein rotes Wesen mit zwei Hörnern, dass uns zusammen mit seinen Komplizen einheizt. Das sind gängige Bilder aus Filmen, Büchern und Geschichten, die einen Ort beschreiben, den wir Hölle nennen und ein Wesen, dass wir als Teufel bezeichnen. In unserer heutigen Zeit empfinden dies viele Menschen aber nur als ein Märchen, mit der uns die Kirche Angst machen möchte. Der Ursprung kommt aber tatsächlich aus der Bibel. «Glaubenssache»-Host Karl Dittli möchte in dieser Folge herausfinden: Gibt es wirklich eine Hölle? Oder doch nicht? Er hat zwei Gäste mit verschiedenen Ansichten eingeladen. Mario Mosimann arbeitet für das Hilfswerk AVC Schweiz (Aktion für verfolgte Christen). Er ist felsenfest davon überzeugt, dass es eine Hölle gibt. Stefan Jütte von der evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) hält dagegen. Er glaubt fest, dass irgendwann mal alle Menschen mit Gott vereint sein werden. Die Fetzen werden fliegen – aber auch versöhnliche Töne erklingen.
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Ist Jesus Christus der einzige Weg zu Gott?
Die Bibelstelle im neuen Testament, im Johannes-Evangelium Kapitel 14, Vers 6 ist klar und herausfordernd. Jesus Christus sagt dort: «Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand findet zum Vater denn durch mich.» Eine Aussage, die keinen Spielraum für Spekulationen lässt. Könnte man meinen. Es kommt aber darauf an, aus welchem Blickwinkel man sie anschaut. «Glaubenssache»-Host Karl Dittli geht in dieser Folge dieser Stelle auf die Spur. Zusammen mit seinen beiden Gästen, den Freikirchen-Pastoren Simon Kaldewey und Stefan Kym. Es wird glasklar und trotzdem nuanciert – mit der frohen Botschaft im Zentrum.
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Gibt es Gott wirklich?
Es ist die Frage der Fragen, die uns als Menschen immer wieder beschäftigt. Gibt es wirklich einen Gott? Einen Schöpfer, der alles geschaffen hat und uns als Krone der Schöpfung in diese Welt gesetzt hat? Oder ist doch alles nur ein Hirngespinst, das sich ganz schlaue Menschen ausgedacht haben, um andere an der Nase herumzuführen? Könnte es nicht sein, dass die Welt und das Universum vielmehr durch einen Knall entstanden sind? Natürlich kann man das ganz unterschiedlich sehen. «Glaubenssache»-Host Karl Dittli hat in dieser Folge dazu den reformierten Pfarrer Markus Giger und den Freidenker Valentin Abgottspon eingeladen. Der eine glaubt an einen Gott, der andere nicht. Auch wenn sie in ihren Glaubenswelten unterschiedlicher nicht sein könnten, in gewissen Punkten finden sie sich trotzdem. Es wird philosophisch und theologisch – immer geprägt von gegenseitigem Respekt.
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Warum lässt Gott Leid zu?
Es ist wohl eine der grössten Fragen, die uns als Menschen beschäftigt. Die Frage, warum ein gnädiger Gott überhaupt Leid zulässt. Wäre das Leben nicht perfekt, wenn wir keine Schmerzen, keine Krankheit, keine Verluste – ja, sogar keinen Tod erleben müssten? Theologisch nennt man diese Frage die Theodizee-Frage. Eine Frage, die zu Kopfzerbrechen führen kann. Eine Frage, die wohl auch niemand abschliessend beantworten kann. Trotzdem stellen sich in dieser Folge «Glaubenssache»-Host Karl Dittli und seine Gäste dieser schwierigen Frage. Zu Gast sind zwei Frauen, die am eigenen Leib und auch in ihrem Umfeld Leid erfahren haben: Mirjam Merz, sie ist Pastorin der Freikirche FEG Winterthur und Melanie Giger, sie ist gelernte Pflegefachfrau und hat mit ihrem Mann zusammen eine Stiftung gegründet. Es wird persönlich und intensiv – geprägt aber von einer Hoffnung, die diese Welt übersteigt.
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Ist mein Leben von A bis Z durchgeplant von Gott?
Haben wir Menschen einen freien Willen? Oder ist unser Leben doch von A bis Z durchgeplant von Gott oder etwas Höherem, dass unser Leben vom Anfang bis zum Schluss vordefiniert hat? In der Theologie gibt es dazu verschiedene Modelle. Wie zum Beispiel die Lehre der Prädestination oder Vorbestimmung, die sehr vom Genfer Reformator Johannes Calvin geprägt wurde. Eine andere Sichtweise ist die des offenen Theismus, die sagt, dass wir Menschen komplett frei sind und Gott eigentlich keinen wirklichen Plan für unser Leben hat. In dieser Folge schaut sich «Glaubenssache»-Host Karl Dittli mit seinen beiden Gästen verschiedene Sichtweisen an. Mit dabei sind Manuel Schmid, Co-Leiter des Reflab, dem digitalen Lagerfeuer oder Labor der reformierten Kirche des Kantons Zürich und dem Theologen und Musiker Matt Studer. Es wird sinnhaft und tiefschürfend – mit einer hoffnungsvollen Perspektive.
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Karfreitag und Ostern – mehr als nur Eier und Hasen?
Ostern ist eine schöne Tradition. Im Frühjahr hat man plötzlich vier Tage am Stück frei und kann sich entspannen und dem Arbeitsalltag komplett entfliehen. Die Ostertage bieten dazu die perfekte Gelegenheit und auch Zeit, um mit der Familie und mit Freunden zusammen zu sein. Man kann etwas Schönes unternehmen oder auch mit den Kindern Ostereier und Schoko-Hasen suchen. Der ursprüngliche Grund von Ostern ist jedoch ein anderer. Es geht um den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus – der zentralen Figur der Bibel. Aber was bedeutet das Wort Ostern eigentlich genau? Welche Bedeutung hat der Karfreitag in der ganzen Ostergeschichte? Wie kam es zu den heutigen Traditionen? Und wie feiern eigentlich die Kirchen Ostern? «Glaubenssache»-Host Karl Dittli redet mit dem reformierten Pfarrer Peter Schulthess darüber, was bei ihm anklingt bei Ostern. Es wird österlich und vertiefend – mit frühlingshaften Vibes.
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Abendmahl und Pessach – wo sind da die Verbindungen?
Es ist ein kraftvolles Bild, wenn man in die biblische Geschichte von Jesus Christus eintaucht. Besonders an den Abend, bevor er gekreuzigt wurde. Da hat er sich nochmals mit seinen Jüngern im Obergemach eines Hauses getroffen. Zusammen haben sie gegessen und getrunken. Jesus hat sie in die Praktik des Abendmahls eingeführt. Brot und Wein – zum Gedächtnis für seinen bevorstehenden Tod und seine Auferstehung. Heute gehört das Abendmahl zu den bekanntesten Ritualen des Christentums. Es kommt aber aus einer jüdischen Tradition heraus: dem Pessach. Weil Jesus und seine Jünger Juden waren, haben sie an diesem Abend auch das Pessach gefeiert. Was feiern die Juden dort genau? Welche Bedeutung hat das Abendmahl? Und wie hängen diese beiden jüdischen und christlichen Rituale genau miteinander zusammen? «Glaubenssache»-Host Karl Dittli hat dazu Shlomo Tikochinski eingeladen. Er ist Rabbiner der jüdischen Gemeinde St. Gallen. Sowie Kathrin Rehmat. Sie ist reformierte Pfarrerin in der Predigerkirche in Zürich. Es wird interreligiös und kulturell – und auch familiär.
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Weihe und Ordination – warum reicht die Ausbildung alleine nicht für das Amt?
Wenn man in der Schweiz reformierter Pfarrer, reformierte Pfarrerin oder katholischer Priester werden will, hat man einen langen Weg vor sich. Zunächst studiert man an einer Universität sechs Semester lang Theologie. Dann erhält man den Bachelor. Danach gibt es nochmals vier Semester obendrauf für den Master-Abschluss. Und dann ist man bereit, sich bei einer Kirchgemeinde oder einer Pfarrei zu bewerben. Das heisst aber noch lange nicht, dass man gleich Pfarrperson oder Priester wird. Es folgt eine interne Ausbildung. Absolviert man diese auch erfolgreich, folgt noch eine letzte Hürde. Die Weihe, wie sie in der katholischen Kirche heisst oder die Ordination in der reformierten Kirche. Erst danach ist man offiziell ein Priester in der katholischen Kirche oder eine Pfarrperson bei der reformierten Kirche. Aber warum eigentlich reicht die Ausbildung alleine nicht aus für diesen Dienst in der Kirche? Und warum ist dieses Sakrament oder dieses Ritual so wichtig? Dazu nehmen zwei Gäste in dieser Folge Stellung. Es sind Birgit Jeggle-Merz, Professorin für Liturgie-Wissenschaften an den Universitäten Luzern und Chur. Und Matthias Zeindler, Leiter des Bereichs Theologie bei den reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn. «Glaubenssache»-Host Karl Dittli redet mit ihnen beiden über diese Glaubenspraxis. Es wird zeremoniell und erkenntnisreich – und überraschend bildhaft.
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Busse – wie kann ich meine Lasten loswerden?
Busse – ein Wort, das in der heutigen Gesellschaft nicht mehr sehr bekannt ist. Wenn man im Strassenverkehr zu schnell fährt, muss man eine Busse zahlen. Wenn man es an Festen übertreibt mit dem Essen oder dem Alkohol, muss man dafür büssen. Busse ist aber mehr als das. Busse ist die Praxis, seine Lasten abzulegen und vor Gott dafür Vergebung zu erfahren. Aber woher kommt die Busspraxis überhaupt? Wie wird sie heute in der katholischen und wie in der reformierten Kirche praktiziert? Was ist das Ziel der Busse? Und welches sind die positiven Seiten dieses unangenehmen Prozesses? Je eine Person aus der katholischen und der reformierten Tradition geben dazu in diesem Podcast Aufschluss. Barbara Amon Betschart ist reformierte Pfarrerin in Oberwinterthur. Sie hat einen Master-Abschluss in einer bestimmten Form der Exerzitien (nach der Tradition von Ignatius von Loyola, dem Gründer des Jesuiten-Ordens) und geistlicher Begleitung gemacht. Ihre Dissertation hat sie zum Thema Busse geschrieben. Niklaus Kuster ist Kapuziner-Bruder und lebt im Kloster Rapperswil/SG. Durch das Leben in einer Gemeinschaft wird er immer wieder mit Formen der Busse konfrontiert. Auch begleitet er viele Menschen in Gesprächen. Er unterrichtet an mehreren Unis. Unter anderem auch in Luzern als Lehrbeauftragter für Kirchengeschichte. «Glaubenssache»-Host Karl Dittli redet mit diesen beiden Gästen über die Traditionen der Busse in der katholischen sowie in der reformierten Kirche. Es wird gehaltvoll und herausfordernd – aber auch heilsam und befreiend.
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Kann Gott wirklich Kranke heilen?
Das Thema Heilung kann man unterschiedlich verstehen. Es ist eine Glaubenssache. In diesem Podcast bilden wir zwei Positionen und Meinungen ab. Wir tauschen darüber aus und lassen sie stehen. Meinungen, die man durchaus auch mal als pointiert verstehen kann. Sie können auch herausfordernd sein, stören oder man kann mit ihnen auch nicht einverstanden sein. Am Schluss ist es und bleibt es eben eine Glaubenssache. Ein Leben ohne Leid, ohne Krankheit und ohne Schmerzen. Das wäre der Himmel auf Erden. Und tatsächlich: Wenn wir der Bibel glauben, wird das einmal im Himmel der Fall sein. Aber auf dieser Erde ist das noch anders. Das finden und erleben viele so. Andere machen aber Erfahrungen mit Gottes übernatürlichem Wirken in Form von Heilung – und dies in verschiedenen Kontexten. Paul Martone ist Priester. Er spendet immer wieder das katholische Sakrament der Krankensalbung und erlebt dort auch, dass Menschen geheilt werden. Toby Meyer ist Sänger und Songwriter. Er macht oft öffentliche Konzerte und betet dort für die Menschen. Er legt ihnen die Hände auf und betet um Heilung von diversen Gebrechen. Dort erlebt er immer wieder, dass Menschen geheilt werden. «Glaubenssache»-Host Karl Dittli redet mit diesen beiden Gästen über ihre Erfahrungen. Es wird übernatürlich und theologisch – aber auch kontrovers.
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Gebet – Kommunikation zwischen Mensch und Gott
Die Augen schliessen, die Hände falten, den Kopf neigen und ein paar Worte formulieren – das ist wohl die gängigste Vorstellung des Gebets. Gebet ist aber häufig vielfältiger. Es ist die Kommunikation zwischen Mensch und Gott. Es wird nicht nur in der christlichen Tradition praktiziert, sondern auch in vielen anderen Religionen und Glaubensrichtungen. Aber was ist die genaue Definition von Gebet? Ist es mehr ein Monolog oder ein Dialog – oder beides? Warum betet man überhaupt? Und wie genau soll man denn eigentlich beten? «Glaubenssache»-Host Karl Dittli taucht mit zwei Gästen ins Thema Gebet ein. Mit Esther Rüegger-Kaspar vom «Gebetshaus Winterthur» und Yanneck Blank von der Bewegung «24-7 Prayer». Sie erzählen unter anderem, warum Ihre Arbeit nicht aus 24-Stunden-Gebet besteht und was eine Welt ohne Gebet für sie bedeuten würde. Es wird andächtig und kontemplativ – aber auch persönlich.
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Weihnachten – das Fest der Liebe in der Kirche
Weihnachten ist das Fest der Liebe. Gegen Ende des Jahres steigert sich in der Adventszeit alles auf diesen kapitalen Moment hin. Auf Heiligabend und die Weihnachtstage, am 24., 25. und 26. Dezember. Weihnachten ist ein sinnliches Fest. Symbole wie der Tannenbaum, der Samichlaus und das Christkindli bereichern in dieser Zeit unsere Fantasie. Geschenke, Gemeinschaft und ein Festschmaus stehen dann bei den Weihnachtstagen vor allem im Fokus. Weihnachten ist aus diesen und vielen weiteren Gründen nicht mehr aus unserer Gesellschaft wegzudenken. Aber wie feiert eigentlich die Kirche Weihnachten? Und warum? Und woher kommt eigentlich diese Tradition genau? Wie soll man als Kirche mit der Kommerzialisierung umgehen? «Glaubenssache»-Host Karl Dittli bespricht diese Fragen mit seinen zwei Gästen. Mit Romina Monferrini, katholische Theologin und Seelsorgerin aus Luzern und mit Peter Schulthess, reformierter Pfarrer und Notfallseelsorger aus Pfäffikon im Zürcher Oberland. Sie erzählen unter anderem, wie sie Weihnachten feiern. Was für sie das grösste Geschenk ist – und warum Weihnachten auch eine Chance sein kann. Es wird weihnächtlich und sinnlich – vielleicht auch ein bisschen magisch.
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Unti-Abschluss in den Freikirchen – was ist das und warum braucht es das?
In der reformierten Kirche wird man konfirmiert, in der katholischen Kirche gefirmt. In den Freikirchen gibt es den Unterrichts-Abschluss, auch bekannt als Unti-Abschluss. Ein Ritual, das Teenies besuchen und dort viel Gemeinschaft haben, Programm erleben und auch Dinge lernen über den christlichen Glauben und über die Kernbotschaften der Bibel. Glaubenssache-Host Karl Dittli möchte in dieser Podcast-Folge wissen: Was ist der Unti-Abschluss eigentlich? Machen das heutzutage noch viele? Wie muss er gestaltet werden, dass er heute noch attraktiv und relevant ist? Und warum braucht es ihn überhaupt? Dieser Podcast wurde im Hotel und Seminarhaus «Ländli» am schönen Ägerisee aufgenommen, im Kanton Zug in der Zentralschweiz. Dort hat sich einerseits Michi Dufner hinter das Mikrofon gesetzt. Er ist Leiter «Next Generation» bei beim Freikirchenverband FEG Schweiz. Gast Nummer Zwei ist Nadine Hartmann. Sie arbeitet bei «Young Generation», der nationalen Kinder- und Jugendarbeit der Viva Kirche Schweiz. Sie erklären uns dieses Ritual, das vor allem Freikirchen-Besuchern bekannt ist und geben auch ihren Herzschlag dahinter weiter. Es wird jugendlich und dynamisch – aber auch tiefgründig.
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Firmung und Konfirmation – noch relevant heutzutage?
Es gehört zum Erwachsenwerden, wenn man plötzlich Alkohol trinken kann oder Auto fahren darf. Und dann gibt es noch die Firmung oder die Konfirmation. Je nachdem, ob man römisch-katholisch oder evangelisch-reformiert ist. Firmung und Konfirmation sind zentrale Rituale der Kirche. Man macht sich zusammen auf den Weg, besucht Firm- oder Konf-Abende, Gottesdienste – und man macht vielleicht noch eine Reise oder ein Lager mit. Um dann am Tag X bereit zu sein für ein grosses Fest. Nach dieser Firmung oder Konfirmation ist man in den Augen der Kirche erwachsen. Zusätzlich geniesst man vielleicht noch ein gutes Essen mit der Familie und bekommt Geschenke. Glaubenssache-Host Karl Dittli stellt sich folgende Fragen: Was bedeuten diese Rituale eigentlich? Warum lässt man sich konfirmieren oder firmen? Sind sie noch relevant in der heutigen Zeit? Gibt es Bedingungen, um gefirmt oder konfirmiert zu werden. Diese Fragen stellt er einerseits Roman Rieger. Er ist Leiter der Pastoralen Arbeitsstelle und der Cityseelsorge bei der katholischen Kirche im Lebensraum St. Gallen. Und Jessica Stürmer. Sie ist reformierte Pfarrerin und leitet die Bereiche der Konfirmationsarbeit und der Erwachsenenbildung bei der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich. Zusammen sprechen sie auch über ihre persönlichen Erfahrungen bei Konfirmation und Firmung – und welches jeweils die schönsten Momente bei den Vorbereitungen und den Festen sind.
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ABOUT THIS SHOW
Der eigene Glaube ist etwas sehr Persönliches. Was genau meinen Menschen eigentlich, wenn sie von sich sagen: «ich bin gläubig»? Glaubenssache-Host Karl Dittli redet mit seinen Gästen darüber, wie sie ihren eigenen Glauben und die christliche Spiritualität leben. Wie hat er sich im Laufe ihres Lebens verändert und entwickelt? Dich erwarten tiefschürfende Gespräche, die zeigen: Glaube ist individuell, und Menschen erleben Gott auf ganz unterschiedliche Arten. Lass dich inspirieren! Hinweis:Die Gäste in unseren Sendungen und Beiträgen geben ihre persönlichen Ansichten und Meinungen wieder. Diese müssen nicht zwingend mit den Ansichten der Redaktion übereinstimmen. ERF Medien arbeiten nach journalistischen Grundsätzen und bilden unterschiedliche Meinungen ab.
HOSTED BY
ERF Medien Schweiz
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