Healthy Relationships

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Healthy Relationships

Dein Podcast rund um gesunde Beziehungen. Wir beschäftigen uns damit, wie Beziehungen unterstützend und vertrauensvoll gestaltet und erhalten werden. Ob du neue Beziehungen formen oder bestehende vertiefen möchtest - hier bist du genau richtig! Neue Folgen erscheinen hier ab dem 14.02.2025.

  1. 31

    Folge 29: Wenn Streit zur Gewohnheit wird

    Streit gehört zu jeder Beziehung - aber was, wenn er zur Gewohnheit wird?In dieser Folge sprechen wir über eine fiktive Geschichte, die viele Paare wiedererkennen dürften: Zwei Menschen, die sich lieben – und sich trotzdem immer wieder in denselben Konflikten verfangen.Aus kleinen Missverständnissen werden große Auseinandersetzungen, und irgendwann stellt sich die Frage: Ist das noch normal oder tut uns das schon nicht mehr gut?Wir tauchen in die Dynamik wiederkehrender Streits ein, beleuchten, welche unausgesprochenen Bedürfnisse dahinterstecken – und wie man erkennen kann, wann eine Beziehung Unterstützung braucht.Außerdem geht es um Kommunikation, Selbstschutz und emotionale Verantwortung – und darum, warum Liebe allein manchmal nicht reicht, wenn der Alltag von Spannung und Unsicherheit geprägt ist.Am Ende bekommst du konkrete Lösungsansätze, die helfen können, festgefahrene Muster zu durchbrechen und wieder echten Raum für Nähe, Ruhe und Verständnis zu schaffen.Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 Licensehttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

  2. 30

    Folge 28: Teufelskreis aus Nähe und Distanz

    Nähe gibt Sicherheit, Distanz schafft Freiheit. Genau dazwischen entsteht das Chaos vieler Beziehungen. Diese Episode beleuchtet, warum Menschen gleichzeitig Verbundenheit und Abstand suchen, wie diese widersprüchlichen Bedürfnisse miteinander verwoben sind und weshalb Konflikte oft weniger mit mangelnder Liebe als mit unterschiedlichen Vorstellungen zu tun haben.In der heutigen Folge schauen wir uns ein Beispiel an, welche Herausforderungen dort bestehen und wie man diese lösen kann. Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 Licensehttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

  3. 29

    Ankündigung 🤫

    Wie geht es weiter mit Healthy Relationships?Am 31.10 startet die 2. Staffel von Healthy Relationships. Ich freue mich auf viele weitere spannende Folgen! Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 Licensehttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

  4. 28

    Folge 27: Gibt es einen Mutterinstinkt? Haben Mütter automatisch eine stärkere Verbindung zu dem Kind als Väter?

    Der „Mutterinstinkt“ – ein Begriff, der seit Jahrhunderten wie selbstverständlich benutzt wird. Er suggeriert, dass Mütter von Natur aus wissen, was ihr Kind braucht, während Väter eher als distanzierter oder nachrangiger Teil der Elternschaft wahrgenommen werden. Doch stimmt dieses Bild wirklich?In dieser Folge gehen wir den Ursprüngen und Grenzen dieser Vorstellung auf den Grund:Wir klären, was „Instinkt“ im menschlichen Verhalten überhaupt bedeutet, werfen einen Blick auf hormonelle und neurobiologische Prozesse rund um Elternschaft und fragen, wie Bindung tatsächlich entsteht – biologisch, psychologisch und gesellschaftlich. Dabei beleuchten wir Forschungsergebnisse zur Rolle von Vätern, gleichgeschlechtlichen Elternteilen und Pflegefamilien und zeigen, warum Fürsorge weit weniger naturgegeben ist, als oft angenommen.Am Ende steht eine kritische Auseinandersetzung mit dem Konzept des „Mutterinstinkts“: Ist es ein hilfreicher Begriff – oder ein überholtes Konstrukt, das Eltern mehr belastet als unterstützt?Abraham, E., Hendler, T., Shapira-Lichter, I., Kanat-Maymon, Y., Zagoory-Sharon, O., & Feldman, R. (2014). Father’s brain is sensitive to childcare experiences. Proceedings of the National Academy of Sciences, 111(27), 9792–9797. https://doi.org/10.1073/pnas.1402569111Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 Licensehttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

  5. 27

    Folge 26: Mythos Stockholm Syndrome

    Gibt es das Stockholm Syndrom oder ist es ein populärpsychologischer Mythos?In dieser Folge wird ein Phänomen unter die Lupe genommen, das seit Jahrzehnten für Faszination, Missverständnisse und mediale Dramatisierung sorgt: das sogenannte Stockholm-Syndrom. Es gilt als Erklärung dafür, warum Menschen in Extremsituationen scheinbar Sympathie für jene entwickeln, die ihnen Gewalt antun.Doch wie belastbar ist dieser Begriff eigentlich? Was sagen psychologische Theorien, was belegen wissenschaftliche Studien – und was ist pure Spekulation? Die Folge geht tief in die Geschichte des Begriffs, analysiert psychologische Mechanismen wie traumatische Bindung und Überlebensstrategien, und zeigt, warum der Begriff oft mehr verschleiert als erklärt.Mit klaren Beispielen aus Forschung, Praxis und Medien wird aufgezeigt, wie gefährlich die Romantisierung von Täter-Opfer-Dynamiken sein kann – und welche alternativen Modelle wirklich zum Verständnis beitragen.Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 Licensehttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

  6. 26

    K5: Wenn Reden nichts ändert – Warum Gespräche scheitern und Tabus lähmen

    Manchmal wird gesprochen, ohne dass sich etwas bewegt. Diskussionen drehen sich im Kreis, Probleme bleiben ungelöst – und bestimmte Themen werden ganz vermieden. Warum ist das so? Welche psychologischen Mechanismen stecken dahinter, wenn Kommunikation ins Leere läuft?Diese Folge nimmt die psychologische Dynamik ergebnisloser Gespräche und tabuisierter Themen unter die Lupe – fundiert, verständlich und mit vielen alltagsnahen Beispielen.Quellen: Festinger, L. (1957). A theory of cognitive dissonance. Stanford University PressMusik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 Licensehttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

  7. 25

    K4: Reden bringt nichts? – Wenn Stress und Kommunikationsstile Beziehungen sabotieren

    Warum enden Gespräche oft in Missverständnissen – selbst wenn gute Absichten dahinterstecken? Diese Folge geht zwei unsichtbaren, aber hochwirksamen Kommunikationsbarrieren auf den Grund: Stress & Erschöpfung sowie völlig unterschiedliche Kommunikationsstile.Wie beeinflussen beruflicher Druck, Müdigkeit oder emotionale Erschöpfung unser Gesprächsverhalten? Und was passiert, wenn eine Person klare Worte liebt, während die andere lieber zwischen den Zeilen spricht?Quellen: Nasiri, S., Amirfattahi, R., Mansoory, M. S., & Khodamoradi, M. (2025). Local Efficiency Analysis of the Emotion Regulation Network in Younger and Older Adults Experiencing Sleep Deprivation: A Task-Based fMRI Study. Sleep Medicine, 133, 106655–106655. https://doi.org/10.1016/j.sleep.2025.106655Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 Licensehttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

  8. 24

    K3: Unausgesprochen & Überhört – Versteckte Kommunikationsfallen

    Die erste Videofolge von Healthy Relationships auf Spotify :OIn dieser dritten Episode der Reihe zu typischen Kommunikationsherausforderungen geht es um zwei unterschätzte Beziehungskiller: unausgesprochene Erwartungen und ungleich verteilte Gesprächsanteile.Psychologisch fundiert, aber leicht verständlich, beleuchtet die Folge, warum Bedürfnisse oft nur angedeutet statt klar formuliert werden – und wie dieses Verhalten unbemerkt zu Frustration führt. Außerdem zeigt sie, wie einseitige Gesprächsdynamiken entstehen, warum sie Beziehungen auf Dauer belasten und welche einfachen Strategien helfen, wieder auf Augenhöhe zu kommunizieren.Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 Licensehttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

  9. 23

    K2: Eskalation vermeiden- aber wie?

    Konflikte gehören zum Leben – aber was, wenn ein Gespräch plötzlich kippt, Stimmen lauter werden, Verletzungen Raum greifen? Diese Episode geht der Dynamik eskalierender Streitgespräche auf den Grund: Warum laufen Diskussionen so oft aus dem Ruder? Was bringt Menschen dazu, sich gegenseitig anzugreifen oder zurückzuziehen? Und wie lässt sich das verhindern?Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 License http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/Quellen: Harvard Konzept der sachgerechten Verhandlung: Fisher, R., Ury, W., & Patton, B. (2018). Das Harvard-Konzept : die unschlagbare Methode für beste Verhandlungsergebnisse (9th ed.). Deutsche Verlags-Anstalt.Aktives Zuhören nach Carl Rogers: Rogers, C. R. & Farson R. E. (1987). Active Listening. In: Communication in Business Today. Ed. Newman, R. G., Danziger, M. A. & Cohen, M. Washington, D.C.: Heath and Company Eskalationsspirale Friedrich Glasl: Glasl, F. (2013). Konfliktmanagement : Ein Handbuch für Führungskräfte, Beraterinnen und Berater (11th ed.). Haupt.Saunders, H., Kraus, A., Barone, L., & Biringen, Z. (2015). Emotional availability: Theory, Research, and Intervention. Frontiers in Psychology, 6(1069). https://doi.org/10.3389/fpsyg.2015.01069

  10. 22

    K1: Kommunikation ohne Missverständnisse und Konfliktvermeidung

    Dies ist die erste Folge der neuen Reihe zu menschlicher Kommunikation. Wir schauen uns an, warum Kommunikation häufig scheitert, woran man misslungene Kommunikation erkennen kann– und wie sie verbessert werden kann. Missverständnisse gehören zum Alltag – im Job, in Beziehungen, sogar in gut gemeinten Gesprächen. Aber warum verstehen wir einander so oft falsch, obwohl wir dieselbe Sprache sprechen?In dieser Folge geht es um die unsichtbaren psychologischen Prozesse hinter unserer Kommunikation: Warum wir Verhalten häufig falsch attribuieren, wie Perspektivübernahme wirklich funktioniert und warum gute Gespräche nicht spontan, sondern strukturiert sein sollten.Außerdem: Wie man mit starker Emotion umgeht, ohne in Streit oder Rückzug zu kippen.Ob für den nächsten Konflikt, das schwierige Gespräch oder einfach ein tieferes Verständnis für andere Menschen: Diese Folge liefert dir psychologisches Know-how für klarere, empathischere Kommunikation.Quellen:Bowlby, J. (1969). Attachment and Loss: Attachment (Vol. 1). Basic Books.Gottman, J. M., & Levenson, R. W. (1992). Marital processes predictive of later dissolution: Behavior, physiology, and health. Journal of Personality and Social Psychology, 63(2), 221–233. https://doi.org/10.1037/0022-3514.63.2.221Gross, J. J. (1998). The emerging field of emotion regulation: An integrative review. Review of General Psychology, 2(3), 271–299. https://doi.org/10.1037/1089-2680.2.3.271Heider, F. (1958). The psychology of interpersonal relations. Lawrence Erlbaum Associates.Kelley, H. H. (1973). The processes of causal attribution. American Psychologist, 28(2), 107–128. https://doi.org/10.1037/h0034225Lazarus, R. S., & Folkman, S. (1984). Stress, appraisal, and Coping. Springer Publishing Company.Mikulincer, M., & Shaver, P. R. (2007). Attachment in adulthood: Structure, dynamics, and change. Guilford Publications.Premack, D., & Woodruff, G. (1978). Does the chimpanzee have a theory of mind? Behavioral and Brain Sciences, 1(4), 515–526. https://doi.org/10.1017/S0140525X00076512Rosenberg, M. B. (2016). Gewaltfreie Kommunikation (I. Holler, Trans.). Junfermann Verlag GmbH.Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 Licensehttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

  11. 21

    Folge 20: Kommunikation in der digitalen Welt: Streit per WhatsApp & emotionale Missverständnisse

    Digitale Kommunikation ist aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. Kurznachrichten ersetzen zunehmend persönliche Gespräche, spontane Anrufe weichen Textnachrichten – schnell getippt, oft missverstanden. Diese Folge widmet sich einem Phänomen, das viele betrifft: Streitigkeiten, Missverständnisse und verletzte Gefühle, die sich über WhatsApp, E-Mail oder soziale Medien entwickeln.Anhand psychologisch fundierter Modelle und zahlreicher alltagsnaher Beispiele wird erklärt, warum gerade digitale Kommunikation ein Nährboden für emotionale Fehlinterpretationen ist. Welche Rolle spielen fehlende nonverbale Signale? Warum eskalieren Diskussionen über Text häufig schneller? Und wie kann mit digitalen Missverständnissen konstruktiv umgegangen werden?Die Folge beleuchtet zentrale psychologische Konzepte wie das 4-Ohren-Modell, die Rolle von Emotionen in der Kommunikation und die Auswirkungen asynchroner Kommunikation auf Konfliktdynamiken. Ein besonderes Augenmerk liegt auf typischen Kommunikationsmustern in Chatverläufen – und darauf, welche Strategien helfen können, Konflikte besser zu verstehen und zu lösen.Quellen: Kruger, J., Epley, N., Parker, J., & Ng, Z. W. (2005). Egocentrism over e-mail: Can we communicate as well as we think? Journal of Personality and Social Psychology, 89(6), 925–936.Byron, K. (2008). Carrying too heavy a load? The communication and miscommunication of emotion by email. Academy of Management Review, 33(2), 309–327.Suler, J. (2004). The online disinhibition effect. CyberPsychology & Behavior, 7(3), 321–326.Lo, S. K. (2008). The nonverbal communication functions of emoticons in computer-mediated communication. CyberPsychology & Behavior, 11(5), 595–597.Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 Licensehttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

  12. 20

    Folge 19: Wer nichts sagt, wird falsch verstanden

    Was passiert, wenn wichtige Dinge unausgesprochen bleiben? Warum reicht es nicht, „dass man sich doch kennt“ – und wieso führt Schweigen in Beziehungen oft zu Missverständnissen und emotionaler Distanz?Diese Folge geht der Frage auf den Grund, warum es psychologisch so bedeutsam ist, Gefühle und Bedürfnisse offen zu kommunizieren. Sie erklärt anschaulich, weshalb andere Menschen unsere Gedanken nicht lesen können – und weshalb wir trotzdem oft davon ausgehen.Quelle: Eyal, T., Steffel, M., & Epley, N. (2018). Perspective mistaking: Accurately understanding the mind of another requires getting perspective, not taking perspective. Journal of Personality and Social Psychology, 114(4), 547–571. https://doi.org/10.1037/pspa0000115Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 Licensehttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

  13. 19

    Folge 18: Wie viel Unabhängigkeit verträgt eine Beziehung?

    Nähe oder Freiheit – muss man sich in Beziehungen wirklich entscheiden? Diese Folge geht dem zentralen Spannungsfeld romantischer Partnerschaften auf den Grund: dem Wunsch nach emotionaler Verbundenheit auf der einen Seite – und dem Bedürfnis nach individueller Selbstverwirklichung auf der anderen.Mit praxisnahen Beispielen, theoretischen Impulsen und einem Blick auf Dynamiken wie Selbstkonzept, Identität und Kommunikation wird deutlich: Stabile Partnerschaften entstehen nicht durch Verschmelzung – sondern durch bewusstes Balancieren zwischen Nähe und Autonomie.Eine Folge über emotionale Reife, eigene Muster – und darüber, wie Beziehungen gelingen können, ohne sich selbst zu verlieren.Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 Licensehttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

  14. 18

    Folge 17: Red Flags & Green Flags: Beziehungsthemen, die wir endlich ernst nehmen sollten (Teil 2)

    In dem zweiten Teil geht es um die Green Flags, die Anzeichen für gesunde Beziehungen sein können, darum, warum manche Red Flags ignoriert werden und um Frösche?! Hört selbst .Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 Licensehttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

  15. 17

    Folge 16: Red Flags & Green Flags: Beziehungsthemen, die wir endlich ernst nehmen sollten (Teil 1)

    Woran lässt sich erkennen, ob eine Beziehung gesund verläuft – oder ob Warnzeichen übersehen werden? Diese Folge widmet sich einem Thema, das viele betrifft, aber oft zu spät bewusst wird: psychologische Frühwarnzeichen (Red Flags) und stabile, förderliche Merkmale (Green Flags) in zwischenmenschlichen Beziehungen.Aus psychologischer Perspektive wird erläutert, welche Dynamiken hinter Kontrollverhalten, emotionaler Unverfügbarkeit, Kommunikationsvermeidung oder subtiler Abwertung stehen – und warum diese Muster oft übersehen oder normalisiert werden. Im zweiten Teil werden konkrete Beispiele für Green Flags vorgestellt, also Verhaltensweisen, die auf eine tragfähige, respektvolle und sichere Beziehungsdynamik hindeuten.Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Übergang von unangenehmen Eigenheiten zu tatsächlichem, psychologisch relevanten Problemverhalten – und auf der Frage, wie eigene Muster erkannt, reflektiert und verändert werden können.

  16. 16

    Folge 15: Die richtigen Fragen fragen

    Viele Paare kennen das Phänomen: Die Gespräche drehen sich hauptsächlich um Alltägliches – den Einkaufszettel, Termine oder wer den Müll rausbringt. Irgendwann stellt sich das Gefühl ein, dass die wirklich wichtigen Unterhaltungen immer seltener werden, obwohl man sich doch so nah ist.Diese Podcast-Folge widmet sich einem Werkzeug, das jede Beziehung zum Leben erwecken kann: den richtigen Fragen. Nicht die oberflächlichen Alltagsfragen, sondern solche, die wirklich etwas bewegen und bei denen plötzlich neue Seiten am Partner entdeckt werden.Die Folge erklärt, warum Fragen mehr sind als reine Informationsbeschaffung und wie sie emotionale Brücken bauen können. Es wird aufgezeigt, welche Bedingungen nötig sind, damit sich Menschen wirklich öffnen, und wie gutes Zuhören funktioniert. Eine umfangreiche Sammlung konkreter Fragen bietet direkte Anwendungsmöglichkeiten für verschiedene Beziehungsbereiche wie emotionale Nähe, Kommunikation, Konfliktverhalten und gemeinsame Zukunftsplanung.Besonders praxisnah wird der Umgang mit schwierigen Antworten behandelt und gezeigt, wie Gespräche geführt werden können, ohne dass sie in Streit ausarten. Für Menschen, denen das Fragenstellen schwerfällt, werden konkrete Strategien und Einstiegshilfen vorgestellt.Die Folge richtet sich an Beziehungen aller Art – ob frisch verliebt oder seit Jahren zusammen. Manchmal reicht wirklich eine einzige, gut gestellte Frage, um eine Beziehung in Bewegung zu bringen.50 offene Fragen für ein tieferes Verständnis: https://janahellenthal.de/offene-fragen/"Entweder ... oder ..." Fragen: https://janahellenthal.de/entweder-oder/

  17. 15

    Folge 14: Wenn einer mehr liebt – Von Nähe, Ungleichgewicht und der Psychologie der Liebe

    Warum fühlt sich eine Beziehung manchmal unausgewogen an? Wenn einer scheinbar mehr liebt, mehr investiert oder stärker leidet, geraten Partnerschaften leicht aus dem Gleichgewicht. Diese Episode beleuchtet das Gefühl emotionaler Asymmetrie aus psychologischer Sicht. Mit Blick auf Bindungstheorien, systemische Dynamiken und sozialpsychologische Modelle wird erklärt, warum solche Muster entstehen, wie sie wirken – und wie Paare ihnen gemeinsam begegnen können. Anschauliche Beispiele und konkrete Hilfestellungen zeigen Wege aus der Einseitigkeit und hin zu mehr gegenseitigem Verständnis.

  18. 14

    Folge 13: Passen wir wirklich zusammen? Was Persönlichkeitstests (nicht) verraten

    Persönlichkeitstests sind aus der Welt der Beziehungen kaum wegzudenken – ob als Matching-Tool beim Online-Dating oder als Typentest in der Paarberatung. Doch wie zuverlässig sind diese Tests wirklich? Und was sagt die wissenschaftliche Psychologie dazu? In dieser Folge geht es um die Kluft zwischen populären Persönlichkeitstests wie dem Myers-Briggs oder dem Enneagramm und wissenschaftlich fundierten Modellen. Es wird erklärt, warum viele Tests im Alltag beliebt, aber aus psychologischer Sicht fragwürdig sind – und welche Risiken entstehen, wenn Beziehungskompatibilität auf Typen reduziert wird. 

  19. 13

    Folge 12: Was Beziehungen nährt – Die Psychologie menschlicher Bedürfnisse

    Warum geraten selbst harmonische Beziehungen immer wieder in Konflikte, obwohl sich beide Partner lieben? Oft liegt die Antwort tiefer als in der Kommunikation – nämlich in unseren psychologischen Bedürfnissen. Diese Folge taucht ein in die Grundlagen dessen, was Menschen in Beziehungen antreibt: von Nähe, Autonomie und Sicherheit bis hin zu Anerkennung und Fairness.Anhand konkreter Beispiele und psychologischer Modelle wird nachvollziehbar, welche Bedürfnisse es gibt, warum sie sich manchmal widersprechen und wie man sie überhaupt erkennen kann. Wer verstehen will, was Beziehungen stärkt – und was sie untergräbt – bekommt hier wertvolle Einsichten in die unsichtbaren Kräfte zwischen zwei Menschen.Quellen: Schmahl, F., & Walper, S. (2012). Can You Relate? The Importance of Need Satisfaction for the Quality and Progressive Union Formation Process of Intimate Relationships. Comparative Population Studies, 37(3-4). https://doi.org/10.12765/cpos-2012-01Deci, Edward L.; Ryan, Richard M.: Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation und ihre Bedeutung für die Pädagogik - In: Zeitschrift für Pädagogik 39 (1993) 2, S. 223-238 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-111739 - DOI: 10.25656/01:11173

  20. 12

    Folge 11: Warum Männer nicht im Haushalt helfen sollten

    Wer im Haushalt fragt, ob er oder sie „helfen“ kann, meint es oft gut – und übersieht dabei doch ein zentrales Problem: Die Frage selbst verrät ein tief verwurzeltes Missverständnis über Verantwortung im gemeinsamen Leben. In dieser Folge geht es um mehr als nur Worte. Es geht um mentale Last, unausgesprochene Rollenzuschreibungen und die psychologischen Dynamiken, die sich in Alltagsfragen wie dieser offenbaren.Mit Hilfe anschaulicher Beispiele, wissenschaftlich fundierter Modelle und kritischer Reflexion wird beleuchtet, warum gut gemeinte Hilfsangebote im Haushalt oft zu Unzufriedenheit führen – und wie echte Gleichberechtigung im Alltag aussehen kann.Diese Folge liefert Denkanstöße für alle, die gemeinsam wohnen, lieben oder Verantwortung teilen – und verstehen wollen, warum „Hilfe“ manchmal das Gegenteil von Entlastung bedeutet.

  21. 11

    Folge 10: Gesten in Beziehungen und was ist die sechste Love Language?

    Was macht eine Beziehung wirklich tragfähig? In dieser Folge geht es um die unterschätzte Macht kleiner Gesten im Alltag – und darum, warum ein ehrliches „Danke“, ein kurzer Blick oder ein stilles Zuhören oft mehr bedeuten als große Liebeserklärungen. Mit Erkenntnissen aus der psychologischen Forschung, Einblicken in das Konzept der „Love Languages“ und kritischer Analyse beleuchtet diese Episode, wie emotionale Nähe entsteht – und wie sie unbemerkt verloren gehen kann. Eine Folge über das, was zwischen den Zeilen passiert – und über das, was bleibt.Literatur: Allen, J., & Arney, Dr. K. (2025). Testing Love Languages: Definitions, Frequency, Validity, And Satisfaction Within Marriages. International Journal of Arts, Humanities & Social Science, 06(01), 54–58. https://doi.org/10.56734/ijahss.v6n1a7Docan-Morgan, T., Manusov, V., & Harvey, J. (2013). When a Small Thing Means so Much: Nonverbal Cues as Turning Points in Relationships. Interpersona: An International Journal on Personal Relationships, 7(1), 110–124. https://doi.org/10.5964/ijpr.v7i1.119Layous, K., Nelson, S. K., Oberle, E., Schonert-Reichl, K. A., & Lyubomirsky, S. (2012). Kindness Counts: Prompting Prosocial Behavior in Preadolescents Boosts Peer Acceptance and Well-Being. PLoS ONE, 7(12), e51380. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0051380Polk, D. M., & Egbert, N. (2013). Speaking the Language of Love: On Whether Chapman’s (1992) Claims Stand Up to Empirical Testing. The Open Communication Journal, 7(1), 1–11. https://doi.org/10.2174/1874916x20130423001

  22. 10

    Folge 9: Warum ist es für manche so schwer über Gefühle zu reden? Und wie kann es leichter werden?

    Gefühle gehören zum Menschsein – und doch fällt es vielen schwer, sie klar zu benennen oder mit anderen zu teilen. In dieser Folge geht es darum, warum der Zugang zu den eigenen Emotionen oft blockiert ist, was der Unterschied zwischen Emotionen und Gefühlen ist, wie gesellschaftliche Erwartungen – besonders an Männer – eine Rolle spielen und weshalb einige Gefühle als akzeptabler gelten als andere. Wir sprechen darüber, wie Emotionen nach innen und außen wirken, was Gleichgültigkeit wirklich bedeuten kann und wie man lernen kann, eigene Gefühle bewusster wahrzunehmen und auszudrücken.

  23. 9

    Folge 8: Wer macht die emotionale Arbeit?

    Warum fühlen sich so viele Menschen in Beziehungen, im Job oder im Alltag emotional ausgelaugt – obwohl sie „eigentlich nichts gemacht“ haben? In dieser Episode geht es um eine unsichtbare Form der Anstrengung, die viele von uns täglich leisten, ohne es bewusst zu merken: emotionale Arbeit.Wir sprechen darüber, was genau hinter diesem Begriff steckt, warum besonders in Partnerschaften eine Person oft mehr emotionale Verantwortung trägt als die andere – und wie es passieren kann, dass man nicht nur die eigene Beziehung pflegt, sondern gleich auch noch die sozialen Kontakte der Partnerperson mitdenkt.Quelle, welche in der Folge erwähnt wird: Dean, L., Churchill, B., & Ruppanner, L. (2022). The Mental load: Building a Deeper Theoretical Understanding of How Cognitive and Emotional Labor Overload Women and Mothers. Community, Work & Family, 25(1), 13–29. https://doi.org/10.1080/13668803.2021.2002813

  24. 8

    Folge 7: Was tun gegen "Weaponized Incompetence"?

    In der heutigen Folge schauen wir uns an, was Weaponized Incompetence ist, woher es kommen kann und was man dagegen tun kann. Dabei analysieren wir auch die Geschlechterstereotype, die hier eine Rolle spielen.

  25. 7

    Folge 6: Was ist gesunder Selbstwert und wo ist die narzisstische Persönlichkeitsstörung hin?

    In der heutigen Folge schauen wir uns an was (gesunder) Selbstwert ist und was der Unterschied zwischen Selbstwert und Selbstbewusstsein ist. Wir analysieren auch wie sich ein niedriger Selbstwert auf Beziehungen auswirken kann und was der Unterschied zwischen einem gesunden Selbstwert und Narzissmus ist. Aber Moment, die narzisstische Persönlichkeitsstörung gibt es so garnicht mehr, warum das so ist und was jetzt stattdessen diagnostiziert wird hört ihr alles in der aktuellen Folge von "Healthy Relationships".Quellen: ICD-10: https://icd.who.int/browse10/2019/en#/ICD-11: https://icd.who.int/browse/2025-01/mms/en

  26. 6

    Folge 5: Grenzen setzen

    In der heutigen Folge geht es um Grenzen. Darum wie man sie setzt, was dabei wichtig ist und wie man mit Widerstand umgeht.

  27. 5

    Folge 4: Das große G-Wort

    In der heutigen Folge geht es um das große und manchmal angsteinflößende G-Wort. Wir schauen uns an, was echte Gefühle sind und was keine echten Gefühle sind. Quellen: Feelgood, S., & Helmes, J. R. (2024). Gefühle und das gute Leben. In Bewährungshilfe - Soziales Strafrecht Kriminalpolitik (pp. 130–146). Forum Verlag Godesberg.Gottman, J., & Gottman, J. (2022, December 10). 7 day plan that can divorce proof your marriage. Daily Mail.Rosenberg, M. B. (2016). Gewaltfreie Kommunikation (I. Holler, Trans.). Junfermann Verlag GmbH.

  28. 4

    Folge 3: Wer sind die apokalyptischen Reiter und was haben sie mit Beziehungen zu tun?

    Woran erkannt man in den ersten drei Minuten einer Diskussion, ob eine Beziehung halten wird? In der heutigen Folge geht es um die vier apokalyptischen Reiter nach Dr. John Gottman. Wir schauen uns an, warum diese gefährlich für Beziehungen sein können und wie man sie vermeiden kann. Quellen: Carrére, S., & Gottman, J. M. (1999). Predicting Divorce among Newlyweds from the First Three Minutes of a Marital Conflict Discussion. Family Process, 38(3), 293–301. https://doi.org/10.1111/j.1545-5300.1999.00293.xGottman, J. M., & Levenson, R. W. (1999). What Predicts Change in Marital Interaction Over Time? A Study ofAlternative Models. Family Process, 38(2), 143–158.Lisitsa, E. (n.d.). The Four Horsemen: Criticism, Contempt, Defensiveness, and Stonewalling. In The Gottman Institute. https://www.gottman.com/blog/the-four-horsemen-recognizing-criticism-contempt-defensiveness-and-stonewalling/

  29. 3

    Folge 2: Was ist der Unterschied zwischen Beschwerde und Kritik?

    Möchte ich lieber kritisieren oder mich beschweren? Was davon ist besser für Beziehungen? Diese Fragen und viele weitere werden in der heutigen Folge von Healthy Relationships beantwortet. Literatur: Gottman, J., & Gottman, J. (2024). 5 bitter rows EVERY couple has but can happily solve. Daily Mail, Regional Business News, 2024.Carrère, S., & Gottman, J. M. (1999). Predicting Divorce among Newlyweds from the First Three Minutes of Marital Conflict Discussion. Family Process, 38, 293–301.Bohinc, T. (2024). Verbessern Sie Ihre Kommunikation mit Ich-Botschaften . Projekt Magazin, 2024(16).

  30. 2

    Folge 1: Was sind gesunde und was sind ungesunde Beziehungen?

    In der heutigen Folge geht es darum, was gesunde und ungesunde Beziehungen ausmacht und wie man diese unterscheiden kann. Quellen: ReferencesAOK. (2022, May 23). Toxische Beziehung: So erkennen Sie psychische Gewalt. Aok.de; AOK - Die Gesundheitskasse. https://www.aok.de/pk/magazin/familie/beziehung/ist-ihre-beziehung-toxisch/Deeptan, O. (2023). Basic approaches to building healthy relationships in couples and managing conflicts. https://doi.org/10.62204/2336-498x-2023-4-8Glass, Li. (1995). Toxic People : 10 Ways Of Dealing With People Who Make Your Life Miserable. Your Total Image Publishing.Lisitsa, E. (n.d.). The Four Horsemen: Criticism, Contempt, Defensiveness, and Stonewalling. In The Gottman Institute. https://www.gottman.com/blog/the-four-horsemen-recognizing-criticism-contempt-defensiveness-and-stonewalling/Parship. (2021). Toxische Beziehung – wenn die Liebe giftig ist. Parship. https://www.parship.de/studien/parship-studie-toxische-beziehung-wenn-die-liebe-giftig-ist/Solferino, N., & Tessitore, M. E. (2021). Human Networks and Toxic Relationships. Mathematics, 9(2258). https://doi.org/10.3390/math9182258

  31. 1

    Trailer - Healthy Relationships

    Herzlich willkommen bei Healthy Relationships! Neue Folgen erscheinen hier ab Freitag dem 14.02.2025. Schreibt mir Eure Themenwünsche gerne hier in die Kommentare. Ich freue mich drauf!

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ABOUT THIS SHOW

Dein Podcast rund um gesunde Beziehungen. Wir beschäftigen uns damit, wie Beziehungen unterstützend und vertrauensvoll gestaltet und erhalten werden. Ob du neue Beziehungen formen oder bestehende vertiefen möchtest - hier bist du genau richtig! Neue Folgen erscheinen hier ab dem 14.02.2025.

HOSTED BY

Healthy Relationships

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