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Inklusionsfragen – Die Podcastreihe des ZfIB

Mit dem Postulat der Inklusion sind viele Fragen an die Gestaltung von Gesellschaft verbunden: Wie sollen Bildung und Erziehung neu gedacht werden? Welche Anforderungen ergeben sich im Arbeitsleben? Wie verändert sich das öffentliche Leben? Die aufscheinenden Fragezeichen nimmt die Podcastreihe „Inklusionsfragen“ des Zentrums für Inklusionsforschung Berlin (ZfIB) in den Blick. Die Reihe versammelt neuste Forschungsergebnisse der Inklusionsforschung, die in Gesprächen mit Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen und Fachrichtungen pointiert diskutiert werden. https://zfib.org/de/

  1. 15

    S 2: #1 Betroffenheit und Verantwortlichkeit: Beobachtungen aus Lehrer:innenfortbildungen zur Diskriminierungskritik

    Die Verteilung von Bildungschancen durch die Institution Schule ist durch Diskriminierung geprägt, die sich entlang einer Reihe von miteinander verflochtenen Differenzlinien vollzieht, nicht zuletzt von race, class und gender. Das Verbundprojekt ForDiSens – ‚Fortbildungen zur Stärkung von Diversitätssensibilität‘ – widmet sich vor diesem Hintergrund der Analyse und Weiterentwicklung von Fortbildungen für Lehrer:innen im Bereich der Antidiskriminierung. In dieser Podcastfolge sprechen Josephine Herz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt ForDiSens, und Anna Moldenhauer, Professorin für Schultheorie und Schulentwicklung, über erste Beobachtungen aus dem Teilprojekt der Universität Bremen, das sich mit dem Vollzug von Fortbildungen zum schulischen Umgang mit Klassismus befasst. Besondere Aufmerksamkeit richten sie auf das Sprechen über Betroffenheit und Verantwortlichkeit und fragen danach, wie Fortbildner:innen und Teilnehmer:innen sich zueinander, zur Schule als Institution sowie zum Gegenstand der Fortbildungen relationieren. (EVT: 15.01.2026)

  2. 14

    #14 Zwischen Feststellung und Förderung: Warum sich die sonderpädagogische Diagnostik als unscharf erweist

    Die sonderpädagogische Feststellungsdiagnostik ist seit Beginn der inklusiven Bemühungen in Deutschland noch stärker in der Kritik. Die Diagnosen gelten als unscharf, diskriminierend und als ungerechtfertigt ressourcengenerierend, auf der Grundlage individueller Schwächen. Akteur:innen im System wissen häufig um die Kritikpunkte der Diagnostik. Allerdings fehlte bisher ein umfassender Überblick zu verschiedenen Perspektiven. Im Forschungsprojekt FePrax werden die Lehrkräfte und Diagnostiker:innen, Gutachten und auch Eltern in die Analysen einbezogen. Sie hören in dem Interview, welche Ergebnisse gewonnen wurden und welche Ideen für die bildungspolitische Verwaltung entwickelt wurden. Ellen Brodesser ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt Universität zu Berlin und Geschäftsführerin des Zentrums für Inklusionsforschung. Sie ist im Gespräch mit Hubertus Redlich, Dozent, ebenfalls von der Humboldt Universität. (EVT: 06.01.2025)

  3. 13

    #13 Eine praktische Alltagsmoral 'inklusiven' Grundschullehrer*innenhandelns

    Mit Inklusion gehen normative Fragen einher. Abseits von intellektualistischen Auseinandersetzungen mit diesen, sehen sich Grundschullehrer*innen mit der Aufgabe konfrontiert, die bisweilen verborgenen Normativitäten der Inklusion in die Eigenlogik der Alltagspraxis zu übersetzen. Matthias Olk fragt in seiner Dissertationsstudie danach, wie diese Übersetzung im (berufs-)biographischen Sprechen grundschulpädagogischer Akteur*innen vollzogen wird, deren Tun im Anspruch der Inklusion steht. Der empirische Blick richtet sich dabei auf Fragen nach der Bedeutung pädagogischer Tradierungen, nach der Neuordnung des Verhältnisses zu anderen pädagogischen Akteur*innen und nach dem Umgehen mit dem Abweichenden. Schließlich stellt sich die Frage nach einem Muster der Praxis, das als eher professionalisierte Ausdrucksform einer praktischen Alltagsmoral des Grundschullehrer*innenhandelns im Anspruch der Inklusion bezeichnet werden kann. Matthias Olk ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen. (EVT: 01.12.2023)

  4. 12

    #12 Die ADHS der Sonderpädagogik

    Benjamin Haas beschäftigt sich in seiner Studie mit der machtvollen Konstruktion des Nicht:Normalen. Dazu hat er untersucht, wie das Phänomen ADHS auf der Ebene sonderpädagogischer Wissensbestände als eine Kategorie ‚nicht_normalen’ Verhaltens konstruiert wird. Gefolgt ist der Autor einem kulturwissenschaftlich inspirierten Verständnis von Behinderung, das auf Wissensformierungen des sonderpädagogischen Feldes übertragen wird. Die Arbeit ist deshalb auf dem Gebiet der Disability Studies in Education verortet und es wurden ausgehend von einer normalismus- und machtkritischen Orientierung sonderpädagogische Fachartikel zum Thema ADHS aus den Jahren 2000-2015 mit einem diskurstheoretischen Zugang analysiert. Durch die Befunde lässt sich nicht nur zeigen, auf welche Weise die Konstruktion des Gegenstands ADHS in der diskursiven Praxis erfolgt. Vielmehr noch wird nachgezeichnet, wie die Grenze zwischen ‚normalen’ und ‚nicht_normalen’ Verhaltensweisen gezogen wird, welche Angebote die als ‚nicht_normal’ markierten Schüler_innen zur Re-Integration in die Normalzone erhalten und mit welchen Adressierungen diese Beschäftigung einhergeht. Dieser Beitrag zu einer differenztheoretisch fundierten empirischen Inklusionsforschung verweist auf ein institutionalisiertes making of impairment der Sonderpädagogik und zwar zum Schutz der bestehenden schulischen Ordnung. Benjamin Haas ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an Goethe-Universität Frankfurt. (EVT: 06.09.2023)

  5. 11

    #11 'Am offenen Herzen operieren': Ungewissheit und ihre Überwindung in der inklusiven Schulentwicklung

    Was heißt es für Lehrkräfte, eine neue inklusive pädagogische Praxis zu vollziehen, und diese zugleich im Rahmen von Schulentwicklung erst hervorbringen zu müssen? Mit dieser Frage hat sich Sven Pauling (Universität Oldenburg) in seiner Dissertationsarbeit beschäftigt. Er betrachtet dabei den Schulversuch PRIMUS in NRW, der eine Vielzahl innovativer pädagogischer Arrangements in sich vereint. Die PRIMUS-Schulen sind nicht nur inklusiv, sondern auch jahrgangsgemischt, umfassen die Jahrgänge 1-10 und verwenden alternative Formen der Leistungsbewertung. Ungewissheit entsteht im Kontext einer entsprechenden Schulentwicklung, weil nicht nur pädagogisch spannungsreiche Situationen eines konsistenten Verständnisses von Lehrkräften bedürfen, sondern weil ein Handeln angesichts solcher Situationen auch zwischen den Lehrkräften abgestimmt sein muss. In der inklusiven Langformschule wird dies insbesondere entlang unterschiedlicher Deutungsmuster von Primar- und Sekundarschulkolleg:innen zu Leistung und Wohlbefinden von Schüler:innen bedeutsam. Aus einer struktur- und schulkulturtheoretischen Perspektive argumentiert Pauling, dass hierbei ein Konsens kaum möglich, aber auch nicht unbedingt notwendig ist. Wir hören ihn im Gespräch mit Anna-Luise Rehm.

  6. 10

    #10 LGBTIQ* - All Inclusive? Soziale Deutungsmuster von Lehrkräften

    Wie nehmen Lehrkräfte geschlechtliche und sexuelle Vielfalt wahr? Nehmen sie diese überhaupt in ihrer Vielfalt wahr? Und was bedeuten die Perspektiven der Lehrkräfte wiederum ganz konkret für das pädagogische Handeln? Von einer kritisch-dekonstruktiven Pädagogik ausgehend, hat Florian Cristóbal Klenk in seiner Dissertation zur Beantwortung dieser Fragen eine Deutungsmusteranalyse mit Lehrkräften unterschiedlicher Schulformen durchgeführt. Dabei denkt er – im Anschluss an Jutta Hartmann – geschlechtliche und sexuelle Lebensweisen von einer Perspektive der Vielfalt her und reiht sich somit in einen heteronormativitätskritischen Diskurs ein – in diesem Fall mit besonderem Blick auf Schulpädagogik und Lehrer*innenprofessionalität. Florian Cristóbal Klenk ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Schulpädagogik der TU Darmstadt. Im Wintersemester 2022/23 war er Gastprofessor für Allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin.

  7. 9

    #9 Differenzerleben von Kindern im Kontext der Sachunterrichtsdidaktik

    Wie kann Differenzerleben von Kindern explizit zum Thema von Sachunterricht gemacht werden und wie kann zugleich der Vielschichtigkeit von Differenzkategorien didaktisch entsprochen werden? Um diesen Fragen nachzugehen, braucht es zunächst Erkenntnisse darüber, wie Kinder Differenz erleben. Diesem Desiderat in der deutschsprachigen Forschungslandschaft ist Florian Schrumpf in seiner Dissertation mit dem Titel „Kinder thematisieren Differenzerfahrungen. Eine rekonstruktive Studie unter besonderer Berücksichtigung der Sachunterrichtsdidaktik und des Sozialen Lernens“ nachgegangen. Florian Schrumpf war von 2019 bis 2022 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Sachunterricht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Aktuell ist er Referendar an einer Berliner Grundschule. Für seine Dissertation, die er 2022 als Mitglied des Graduiertenkollegs „Inklusion – Bildung – Schule“ an der Humboldt-Universität zu Berlin abgeschlossen hat, wurde er in diesem Jahr von der GDSU (Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts) mit dem Ilse-Lichtenstein-Rother-Preis ausgezeichnet. (EVT: 24.03.2023)

  8. 8

    #8 Materialien für alle: Wie Bildungsmaterialien inklusionssensibel gestaltet werden können

    Blicken wir auf den Zusammenhang von Inklusion und Unterricht, so wird neben der Gestaltung der jeweiligen Lehr-Lern-Settings auch das Material, welches in der Unterrichtspraxis eingesetzt wird, bedeutsam. Welche Kriterien braucht es, um das Unterrichtsmaterial auf seine inklussionsensiblen Dimensionen hin (kritisch) in den Blick zu nehmen, wird das Material den unterschiedlichen Bedarfen und Lernwegen der Schüler*innen gerecht und inwiefern können diese Fragen und die daraus resultierenden Perspektiven in die Gestaltung von neuem Lernmatierial eingebracht werden? Diese auf das Unterrichtsmaterial bezogenen inklusionspädagogischen Themen stellen laut Prof.in Michaela Vogt nach wie vor eine wissenschaftliche Leerstelle dar. In dem Projekt "ITM- Inclusive Teaching Material" wurde sich diesen Fragen ausführlich gewidmet. Resultat ist ein Kriterienkatalog, welcher sowohl von Lehrkräften als auch Schüler*innen angewendet werden kann, um das Unterrichtsmaterial auf seine Inklusionssensibilität hin zu befragen. Michaela Vogt ist Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt "Theorie und Geschichte der inklusiven Pädagogik" an der Universität Bielefeld. Sie wird in dieser Folge von Vincent interviewt, welcher als Schüler der Marienschule in Bielefeld auch schon selbst den Kriterienkatalog angewendet hat. (EVT: 04.11.2022)

  9. 7

    #7 Zur unterrichtlichen Anforderung der Selbstregulation: Portfolioarbeit & Inklusion

    Der Schulunterricht stellt unterschiedlichste Anforderungen an die Schüler:innen, die weit über die fachliche Dimension hinausreichen. Da gehört u.a. dazu, sich im Sinne des jeweiligen Settings regulieren zu können (also bspw. ruhig zu sitzen). Viele dieser Anforderungen werden von den Lehrkräften explizit gestellt; einige bleiben aber auch implizit und müssen von den Schüler:innen als „gewiefte Hermeneuten“ entschlüsselt werden. So zum Beispiel die impliziten Anforderungen bei der Portfolioarbeit. Der Podcast thematisiert unterrichtliche Anforderungen auf der Grundlage zweier Dissertationsprojekte und fragt nach den Differenzen, die diese hervorbringen. Andrea Bossen promovierte zu Neuen Leistungskulturen in neuen Lernkulturen am Beispiel der Portfolioarbeit. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Thorsten Merl promovierte zur Herstellung von Differenz im Unterricht inklusiver Schulklassen. Er vertritt derzeit eine Professur für Schulpädagogik an der Philipps-Universität Marburg. (EVT: 15.06.2022)

  10. 6

    #6 Repolitisierung und gesellschaftstheoretische Fundierung der Inklusion!?

    Die Inklusionsforschung muss wieder politischer werden! Eine gesellschaftstheoretische Fundierung der Inklusionspädagogik und -forschung ist nötig! Mit solchen Forderungen sehen sich Inklusionspädagogik und -forschung regelmäßig konfrontiert. Doch woher kommen diese Forderungen? Was ist mit ihnen gemeint? Welche Vorstellungen von Politik und Politischem verbinden sich mit ihnen? Welche Ideen von Gesellschaft und Gesellschaftstheorie? Und nicht zuletzt: was können Inklusionspädagogik und -forschung gewinnen, wenn sie diesen Forderungen nachkommen? Jens Geldner hat sich in seiner Dissertation mit dem Titel ‚Inklusion, das Politische und die Gesellschaft‘ systematisch mit diesen Fragen auseinandergesetzt. Aus radikaldemokratischer Perspektive argumentiert er, dass wir nur dann sinnvoll von Inklusion sprechen können, wenn wir den Streit darum, in welcher Gesellschaft wir eigentlich leben oder leben wollen, offenhalten. Und wenn wir uns gleichzeitig stets darüber bewusst sind, dass jede Pädagogik eigene Schließungen produziert. Er arbeitet im Arbeitsbereich Allgemeine Inklusionspädagogik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. (EVT: 20.12.2021)

  11. 5

    #5 Fragen von Dis/Ability im Feld der Sozialen Arbeit

    Wie wird Elternschaft von Menschen mit Lernschwierigkeiten gesellschaftlich diskutiert? Wie nehmen Fachkräfte der Sozialen Arbeit die Unterstützung von Eltern mit Lernschwierigkeiten wahr? Wie erfahren österreichische Mütter und Väter mit Lernschwierigkeiten Elternschaft? Rahel More untersuchte von 2017 bis 2021 für ihre Dissertation an der Universität Klagenfurt die Bedeutung von Zuschreibungen und Fremdwahrnehmungen für die Selbstverständnisse von Eltern mit Lernschwierigkeiten. Aktuell forscht und lehrt sie am Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung der Universität Klagenfurt. (EVT: 25.11.2021)

  12. 4

    #4 Förderpädagogische Lehrkräfte in inklusiven Grundschulen

    Was machen sonderpädagogische Lehrkräfte, wenn sie nicht mehr an Förderschulen, sondern an Regelschulen arbeiten? Das Forschungsprojekt FoLis (2018 bis 2021) hat untersucht, welche Aufgaben sonderpädagogische Lehrkräfte an inklusiven Schulen übernehmen und wie diese festgelegt werden. Ziel war es herauszufinden, auf welche Weise und unter welchen Rahmenbedingungen sich sonderpädagogische Lehrkräfte einbringen und welche Konsequenzen sich daraus perspektivisch für die sonderpädagogische Profession ergeben. Über die Ergebnisse der Studie sprechen Torsten Dietze von der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Lisa Wolf von der Technischen Universität Dortmund. (EVT: 01.09.2021)

  13. 3

    #3 Schulische Inklusion als widersprüchliche Herausforderung

    Schulische Inklusion stellt neue Herausforderungen an ein System, das an Selektion und Leistung orientiert ist. Die sich daraus ergebenden Spannungen untersucht Bettina Reiss-Semmler in ihrer Dissertation mit dem Titel „Schulische Inklusion als widersprüchliche Herausforderung“. Sie nimmt dabei Lehrer*innen in den Blick, die an Grundschulen tätig sind, welche sich als inklusiv verstehen. Bettina Reiss-Semmler war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt und absolviert derzeit den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an beruflichen Schulen. (EVT: 11.05.2021)

  14. 2

    #2 Inklusion als Thema der Schulinspektion

    Welche Bedeutung hat Inklusion für die Bewertung von Schulen? Wie messen Schulinspektionen Inklusion und was verstehen sie darunter? Wird unter einer guten Schule auch eine inklusive Schule verstanden? Anne Piezunka war von 2015 bis 2019 Kollegiatin des Graduiertenkollegs „Inklusion – Bildung – Schule: Analysen von Prozessen gesellschaftlicher Teilhabe“ und hat sich in ihrer Dissertation damit auseinandergesetzt, wie Schulinspektionen Inklusion definieren und messbar machen. Aktuell ist Anne Piezunka Professorin für Soziale Arbeit: Gender, Diversity, Inklusion an der Hochschule für angewandte Pädagogik Berlin und Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Inklusionsforschung der Goethe-Universität Frankfurt. (EVT: 18.02.2021)

  15. 1

    #1 Interessenkonflikte der inklusiven Schule

    Welche kollektiven Interessen bestimmen schulische Inklusion und die durch sie angestoßenen Reformprozesse? Wie werden diese Interessen vermittelt? Welche setzen sich schließlich durch? Thea Jenner forschte von 2015 bis 2020 als Kollegiatin des Graduiertenkollegs „Inklusion – Bildung – Schule: Analysen von Prozessen gesellschaftlicher Teilhabe“ zu schulpolitischen Interessenkonflikten im Kontext der inklusiven Schule. Aktuell ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am bologna.lab der Humboldt-Universität zu Berlin. (EVT: 01.10.2020)

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Mit dem Postulat der Inklusion sind viele Fragen an die Gestaltung von Gesellschaft verbunden: Wie sollen Bildung und Erziehung neu gedacht werden? Welche Anforderungen ergeben sich im Arbeitsleben? Wie verändert sich das öffentliche Leben? Die aufscheinenden Fragezeichen nimmt die Podcastreihe „Inklusionsfragen“ des Zentrums für Inklusionsforschung Berlin (ZfIB) in den Blick. Die Reihe versammelt neuste Forschungsergebnisse der Inklusionsforschung, die in Gesprächen mit Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen und Fachrichtungen pointiert diskutiert werden. https://zfib.org/de/

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