PODCAST · science
InneHalten. NachDenken. VerÄndern. – Wissenschaft weiter denken
by Prof. Dr. Antje Schlottmann & Prof. Dr. Mirka Dickel
Pandemie, Krieg, Klimawandel – unsere Welt steckt in der Krise. Dieser Podcast beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie die Wissenschaften zur Bewältigung beitragen können. Welche Verantwortung kommt ihnen dabei zu? Welche Missstände und Ungerechtigkeiten gilt es anzugehen, welche guten Wege weiter zu gehen? Und wie müssten sich Wissenschaft und insbesondere die Geographie als “Wissenschaft von der Welt” verändern, um wirkungsvolle Beiträge zur Bewältigung globaler, wenn nicht planetarer Herausforderungen zu erarbeiten?Ausgehend von Kurzvorträgen sprechen Prof. Dr. Antje Schlottmann (Frankfurt) und Prof. Dr. Mirka Dickel (Jena) mit renommierten und engagierten Geograph*innen über Themen wie Wachstumslogik, Geschwindigkeit, Ergebnisorientierung, Zweckbindung und die Frage, was das Credo „Follow the Science“ heute bedeuten kann und soll.Gefördert durch: GEORG UND FRANZISKA SPEYER'SCHE HOCHSCHULSTIFTUNG
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#11: Didaxe als Abklärung der Wissenschaft - mit Prof. em. Dr. Tilman Rhode-Jüchtern
In der heutigen Episode führt uns Tilman Rhode-Jüchtern Kategorien vor, die hilfreich sind, um gesellschaftliche Problemlagen perspektivisch anzugehen, damit über diese Steigerung der Komplexität Lösungen in den Blick geraten können, die bei erster Hinsicht nicht erkennbar sind. Folgendes gilt es abzuklären: Was ist das Problem, aus welcher Perspektive wird dies betrachtet, gibt es dazu eine Alternative? Arbeiten wir idiographisch oder nomothetisch? Was heißt „Beobachtung 2. Ordnung“? Dabei wird erkennbar, dass Aufklärung in der Sache und Abklärung der Methoden parallel verlaufen; Theorie und Metatheorie treffen sich und werden selbst zum Thema. Auch Aufwand und Ertrag der Erkenntnis gilt es zu reflektieren und zu diskutieren, welche Aspekte (räumlicher Maßstab, Zeitmaßstab, Beobachterperspektive, Blinde Flecken etc.) im jeweiligen Fall der Betrachtung (nicht) ausgewählt werden und warum. Im Gespräch und anhand von Beispielen vertiefen und verdichten wir seinen Denkanstoß noch einmal: Maßstab der Betrachtung und dessen Perspektive ist das Verstehen und sein Gelingen sowie die Möglichkeit eines Transfers auf ein anderes/ das nächste Thema. Dabei, so wird deutlich, ist stets die Kontingenz zu beachten: „Es könnte auch ganz anders sein“. Tilman Rhode-Jüchtern war nach der fachwissenschaftlichen Dissertation (1975) lange Jahre Gymnasiallehrer, nach einer fachdidaktischen Habilitation war er lange Jahre (bis 2001) Hochschullehrer. Daraus erklärt sich seine Motivation und seine Kompetenz, Aufklärung und Abklärung untrennbar zu verbinden. Literaturtips:Kreative Geographie. Bausteine zur Geographie und ihrer Didaktik. Wochenschau-Verlag Frankfurt/Main, 2015, 630 SeitenEckpunkte einer modernen Geographiedidaktik. Hintergrundbegriffe und Denkfiguren. Klett-Kallmeyer Verlag 2009, 208 SeitenDerselbe Himmel, verschiedene Horizonte. Zehn Werkstücke zu einer Geographiedidaktik der Unterscheidung. Materialien zur Didaktik der Geographie und Wirtschaftskunde. Band 18, Wien 2004, 222 Seiten
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#10: Planetare Verantwortung aus Sicht der Philosophischen Anthropologie - mit Prof. Dr. Eberhard Rothfuß
Wie können wir unser wissenschaftliches Denken und Tun im Spannungsfeld von rationalem Sollen und leiblichem Wollen überdenken? Wie können wir eine verantwortliche Balance finden zwischen planetarer Verbundenheit und dem Drang nach einem Lebensvollzug, der sich auch mal als ungezügelter Exzess ausdrückt? Diese Grundfragen stellt Eberhard Rothfuß mit Hilfe der Philosophie von Helmuth Plessner und seinem Begriff der exzentrischen Positionalität. Das Ausgesetztsein des Menschen gegenüber der Natur bei gleichzeitiger Naturverbundenheit verdeutlicht die tragische Stellung des Menschen im Kosmos. Planetare Verantwortung zu übernehmen heißt dann, die Widersprüchlichkeit des Menschen ins Auge zu fassen und von dort aus realistische Lösungen anzuvisieren. Wir sprechen mit ihm darüber, was diese Verantwortung für wissenschaftliches Forschen und Lehren bedeutet.Links:https://www.bevsozgeo.uni-bayreuth.de/de/04_Team/Eberhard-Rothfuss/index.phpGefördert durch: GEORG UND FRANZISKA SPEYER'SCHE HOCHSCHULSTIFTUNG
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#9: Ethisches Leben und Forschen im Kontext städtischer Transformation - mit Dr. Marie Aschenbrenner
Wie funktionieren Aushandlungen urbaner Konflikte von Stadtbewohner:innen, die auf die Frage, wie man in einer Stadt leben sollte, ganz unterschiedlich antworten? Mit dieser Frage befasst sich Dr. Marie Aschenbrenner in ihrer Forschung. Im Hinblick auf die diskursive ethische Dimension, die sie in den Blick nimmt, lassen sich z.B. verschiedene urbane Ethiksysteme (ethicalities) erkennen. Es lässt sich ein Ethiksystem mit einem eingeschriebenen Mensch-Natur-Dualismus von einem relationalen, reziproken, genealogischen Ethiksystem der Indigenen unterscheiden. Ihre Forschung zu urbanen Ethiken stellte für Marie aber auch ihre eigene Forschungspraxis in Frage. Kann sie diese gemessen an den Ethiken der von ihr Beforschten als “gut” ansehen? Und wie lässt sich eine verantwortungsvolle geographische Praxis bei der Forschung zu verschiedenen, insbesondere auch indigenen, ethischen Systemen umsetzen? Wir sprechen mit ihr über produktives (Selbst-)Zweifeln, über ein mögliches Verlassen des akademischen Spiegelsaals, die Bedeutung einer selbstreflexiven Haltung als Wissenschaftlerin und über Forschung als transformative Reise. Literatur:Aschenbrenner, M. (2023): The political ecology of a diverse urban ethics of marine stewardship in Auckland, Aotearoa New Zealand , R. Acosta, E. Dürr, M. Ege, U. Prutsch, C. v. Loyen, G. Winder (Eds.), Urban ethics as research agenda: Outlooks and tensions on multidisciplinary debates , Routledge , Article in Book, published.Larsen, Soren C., and Jay T. Johnson. Being Together in Place: Indigenous Coexistence in a More Than Human World. University of Minnesota Press, 2017. JSTOR, https://doi.org/10.5749/j.ctt1pwt81r. Accessed 26 Apr. 2025.Links:https://www.geo.lmu.de/geographie/de/personen/kontaktseite/marie-aschenbrenner-e25caf35.htmlGefördert durch: GEORG UND FRANZISKA SPEYER'SCHE HOCHSCHULSTIFTUNG
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#8: Wie geographisches Wissen den Alltag erreichen kann- mit Dr. Jonas Birke
Geographisches Wissen, was ist das eigentlich? Und wie kann wissenschaftliches und speziell geographisches Wissen zu den Krisen unserer Zeit die Öffentlichkeit erreichen? Welchen neuen Möglichkeiten, aber auch welchen Fallstricken begegnet die geographische Wissenschaftskommunikation in der heutigen multimedialen Zeit? Diese Fragen erörtert Jonas Birke im Hinblick auf die integrierte Naturwissenschaft und in Verbindung mit den Zieldimensionen (SDGs) des Nachhaltigkeitskonzepts. Wir diskutieren mit ihm über gelungene und verfehlte Kommunikation wissenschaftlicher Erkenntnisse und Einsichten, und darüber, wie gesellschaftsrelevantes Wissen der Gesellschaft bestmöglich zugänglich gemacht werden kann. Links:https://www.uni-koblenz.de/de/mathematik-naturwissenschaften/ifin/abt_geographie/personen/personenverzeichnis/birkeGefördert durch: GEORG UND FRANZISKA SPEYER'SCHE HOCHSCHULSTIFTUNG
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#7: Karrieren und Barrieren im Wissenschaftssystem - mit Prof. Dr. Sebastian Lentz
Warum werden wir Wissenschaftler*in und was machen die Institutionen der Wissenschaft (heute) mit uns und aus uns? In dieser Folge sprechen wir mit Sebastian Lenz über die Bedingungen, unter denen junge Wissenschaftler*innen antreten, um ihre Ideen und Ideale in Forschung und Lehre umzusetzen. Wir loten aus, wie heutzutage nicht nur Karriere, sondern vor allem ein gutes professionelles Leben als Wissenschaftler*in möglich ist, und denken darüber nach, welche Verantwortung unserer Disziplin dabei zukommt, allen, die “Hannah” sind, eine solche „gute“ Karriere zu ermöglichen.Links:https://www.uni-leipzig.de/personenprofil/mitarbeiter/prof-dr-sebastian-lentzGefördert durch: GEORG UND FRANZISKA SPEYER'SCHE HOCHSCHULSTIFTUNG
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#6: Ökologische Naturästhetik von Gernot Böhme - mit Dr. Angelika Neudecker
In dieser Episode geht es noch einmal um die Rolle der Leiblichkeit für die Wissenschaft. Insbesondere befassen wir uns mit der Bedeutung der eigenen Leiblichkeit der Forschenden für ihr verantwortliches wissenschaftliches Tun. Angelika Neudecker stellt zunächst die ökologische Naturästhetik des Philosophen und studierten Mathematikers und Physikers Gernot Böhme (verstorben 2022) vor. Am von ihm gegründeten Institut der Praxis der Philosophie in Darmstadt werden u.a. Übungen zur Bewusstseinsschulung angeboten, um sinnliche und gleichsam verstehensorientierte Zugänge zu Natur und Ökologie zu finden. Wir diskutieren mit Dr. Angelika Neudecker, warum aus dieser ökologisch-naturästhetischen Perspektive der menschliche Leib, der wir selber sind, wieder in unser Tun integriert werden muss und wie die spürbare Logik Böhmes die geographische Forschung und darüber hinaus Fächer wie die Informatik über die Besinnung auf das “Menschsein in der Wissenschaft” bereichern kann. Angelika Neudecker lehrte von 2019 bis 2023 am Geographischen Institut der Ruhr-Universität Bochum. In diese Zeit fällt auch die Auseinandersetzung mit der Thematik der «persönlichen Haltung» als Wissenschaftlerin und den damit verbundenen Ansätzen des Philosophen Gernot Böhme. Eine Vertiefung fand in der Lehrveranstaltung «eKursion nach Makaronesien - Schwerpunkt Naturästhetik» statt, die von ihr im Wintersemester 2022/2023 abgehalten wurde. Zusätzlich spielt die Biografie von Angelika Neudecker eine Rolle, da sie als ausgebildete Therapeutin, studierte Ethikerin und promovierte Geographin einen transdisziplinär-humanistischen Ansatz vertritt.Seit 2023 ist Angelika Neudecker wissenschaftliche Mitarbeiterin im Think Tank Medien und Informatik(TTIM) an der Pädagogischen Hochschule Bern.Zu ihrem Lehr-Portfolio an der Ruhr-Universität Bochum gehörten Studienprojekte, Seminare/Webinare und (digitale) Exkursionen, umgesetzt durch Inverted-Classroom Konzepte, Videoprojekte, Zukünftelabore oder eKursionen.Literatur:(1) Im Vortrag verwendetes Audio: Gernot Böhme (2021): Natur, die wir selber sind - eine philosophische Zukunftsperspektive in und mit der Natur (Video, Minute 42:00 – 43:00). YouTube.https://www.youtube.com/watch?v=54eHLu5PAg4(2) Im Vortrag verwendetes Zitat:Gernot Böhme (1989): Plädoyer für eine ökologische Naturästhetik. In: Bechtloff, D.: Kunstforum International, Bd. 104. Online unter https://www.kunstforum.de/artikel/pladoyer-fur-eine-okologische-naturasthetik/(3) Für das Gespräch relevante Literatur:Gernot Böhme (1989): Für eine ökologische Naturästhetik. Suhrkamp.Gernot Böhme (2019): Leib: Die Natur, die wir selbst sind. Suhrkamp.Links:Mehr Informationen zu Angelika Neudecker unter https://www.angelikaneudecker.comProfil als ehemalige Mitarbeiterin am Geographischen Institut der Ruhr-Universität Bochumhttps://www.geographie.ruhr-uni-bochum.de/mitarbeiter/angelika_neudecker_00326.html.deNews-Eintrag zur durchgeführten Lehrveranstaltung «eKursion nach Makaronesien – Schwerpunkt Naturästhetik»https://www.geographie.ruhr-uni-bochum.de/news/2023/news-202302-02069.html.deGefördert durch: GEORG UND FRANZISKA SPEYER'SCHE HOCHSCHULSTIFTUNG
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#5: Sinnliches Streunen als wissenschaftliche Praxis - mit Prof. Dr. Jürgen Hasse
In dieser Episode geht es um das Verhältnis von Gefühlen und Wissenschaftlichkeit. Das sinnliche Erleben und das leibliche Spüren, bzw. das erlebte leibliche “Mit-Sein”, werden von Jürgen Hasse als wesentliche Voraussetzungen des begrifflichen Denkens über die Welt herausgestellt. So wird die zuweilen äußerst machtvolle Verstrickung von Gefühlen mit der Produktion und Vermittlung von wissenschaftlichem Wissen fassbar und wir erörtern, wie und warum eine phänomenologisch orientierte Herangehensweise zu einer Wissenschaft führen kann, welche einerseits diese Verstrickung zu reflektieren vermag und andererseits die lebensweltliche Rationalität der Menschen (besser) einzufangen vermag - was gerade im Hinblick auf die Analyse und die Bewältigung von Krisen zentral erscheint. Literatur:Hasse, J. (2015): Was Räume mit uns machen und wir mit ihnen. Verlag Karl AlberLinks:https://jhasse.com/impressum/Gefördert durch: GEORG UND FRANZISKA SPEYER'SCHE HOCHSCHULSTIFTUNG
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#4: Die Alzheimerisierung der Wissenschaften - mit Prof. Dr. Jürgen Böhmer
In dieser Episode steht erneut das Thema Zeit in der Wissenschaft im Blickpunkt. Der Ökologe Jürgen Böhmer kritisiert an der aktuellen naturwissenschaftlichen Praxis, dass der bereits vorhandene Erkenntnisstand zunehmend ignoriert wird - die älteren Journals, über die der Forschungsstand zeitintensiv rekonstruiert werden müsste, werden nicht mehr gelesen. Zeit fehlt auch, wenn es darum geht, Ökosysteme tatsächlich zu verstehen. Statt langwierige Arbeit vor Ort zu praktizieren, wird heute häufig allein mit fernerkundlich gewonnenen Datensätzen gearbeitet. Was aber ist der Verlust, wenn WissenschaftlerInnen die notwendige Zeit für eine verantwortungsvolle sachbezogene Forschung nicht mehr aufbringen? Inwiefern geht eine selbstbezogene Forschung, die primär der eigenen Vermarktung im “Geschäftsmodell Wissenschaft” dient, an der Wirklichkeit vorbei? Und wie lässt sich dem “großen Vergessen” in der Wissenschaft entgegensteuern? Literatur:Böhmer, J. (2022): Beim nächsten Wald wird alles anders. Das Ökosystem verstehen. Hirzel.Links:https://hans-juergen-boehmer.com/Gefördert durch: GEORG UND FRANZISKA SPEYER'SCHE HOCHSCHULSTIFTUNG
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#3: Lehrevaluationen kritisch beleuchtet - mit Dr. Jeannine Wintzer
In dieser Episode befasst sich Jeannine Wintzer mit der Demokratisierung des Studiums durch die Einführung von Lehrevaluationen und erläutert, inwiefern diese auch negative Implikationen mit sich bringen. Warum führen Lehrevaluationen zu einer Deformation dessen, was als gute Lehre und gutes Studieren gilt? Wie lässt sich die Verflachung der Urteilsbildung, etwa durch das personifizierte „(dis)liken“, in demokratischen und partizipativen Prozessen aufhalten, ohne den grundsätzlichen Wert dieser Prozesse in Frage zu stellen? Jeannine Wintzer zeigt Wege aus dem Dilemma auf. Literatur:Schlottmann, A. & J. Wintzer (2019): Weltbildwechsel. Entwicklungsgeschichten geographischen Denkens und Handelns. Bern: Haupt (utb). Links:https://www.geography.unibe.ch/ueber_uns/personen/pd_dr_wintzer_jeannine/index_ger.htmlGefördert durch: GEORG UND FRANZISKA SPEYER'SCHE HOCHSCHULSTIFTUNG
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#2: Arbeitsbedingungen an der neoliberalen Hochschule - mit Prof. Dr. Bernd Belina
In dieser Folge stellt Bernd Belina Ursachen und Implikationen des Neoliberalismus und der Neoliberalisierung für den Bereich der Hochschule dar. Wir diskutieren mit ihm, welche Folgen der gesellschaftliche Umbau durch die Einführung von Wettbewerbsstrukturen für die wissenschaftliche Praxis hat und wie diesen - kollaborativ - begegnet werden könnte. Links:https://www.uni-frankfurt.de/129756272/Prof__Dr__Bernd_BelinaGefördert durch: GEORG UND FRANZISKA SPEYER'SCHE HOCHSCHULSTIFTUNG
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#1: Die Geographie und die Moderne - mit Prof. Dr. Tilo Felgenhauer
In dieser Folge präsentiert Tilo Felgenhauer seine Gedanken zum Begriff der Moderne und ob dieser für die weitere Verwendung eher “geschält” oder “entkernt” werden sollte. Wir diskutieren mit ihm darüber, welchen Rucksack dieser Begriff trägt und warum er trotz aller Rufe nach seiner Überwindung für das Weltverständnis aber doch wichtig sein könnte. Tilo Felgenhauer lehrt und forscht an der Pädagogischen Hochschule Oberösterrreich in Linz.Literatur:KREMER, D./FELGENHAUER, T. (2022): Reasoning COVID-19. The use of spatial metaphor in times of a crisis. Humanities & Social Sciences Communications, vol. 9, article 265, doi.org/10.1057/s41599-022-01264-8Schlottmann, A. & J. Wintzer (2019): Weltbildwechsel. Entwicklungsgeschichten geographischen Denkens und Handelns. Bern: Haupt (utb). Links:Homepage Felgenhauer: https://pro.ph-ooe.at/tilo-felgenhauerGefördert durch: GEORG UND FRANZISKA SPEYER'SCHE HOCHSCHULSTIFTUNG
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#0: Innehalten, Nachdenken, Verändern: Ausgangspunkte - mit Prof. Dr. Antje Schlottmann und Prof. Dr. Mirka Dickel
Wir klären die Geschichte, das Ziel und die Umsetzung des Podcast-Projektes “Wissenschaft weiter denken” und stellen die Mitwirkenden vor. Im Sinne der Transparenz positionieren wir uns auch selbst als Einladende angesichts unseres theoretischen Herkommens und unserer Haltung im Hinblick auf unseren Anstoß zum “Innehalten, Nachdenken, Verändern” in der wissenschaftlichen Praxis.Literatur:Dickel, Mirka (2021): Geographie und Verantwortung. Sinnschichten geographischen Tuns. In: Dickel, Mirka und Jürgen Böhmer: Die Verantwortung der Geographie. Orientierung für eine reflexive Forschung. Bielefeld: transcript, S. 1-34.Schlottmann, A. (2021): Geographie als Postwachstumswissenschaft: Gemeinschaftliches Gärtnern in den Feldern der Erkenntnis? In: Dickel, M. und Böhmer, J. (Hrsg.): Die Verantwortung der Geographie. Orientierung für eine reflexive Forschung. Bielefeld: transcript, S. 35-51.Links:Der DKG 2023: https://dkg2023.de/Homepage Antje Schlottmann: https://www.uni-frankfurt.de/129758253/Prof__Dr__Antje_SchlottmannHomepage Mirka Dickel: https://www.chemgeo.uni-jena.de/28182/dickelGefördert durch: GEORG UND FRANZISKA SPEYER'SCHE HOCHSCHULSTIFTUNGKorrektur: Prof. Dr. Tilo Felgenhauer forscht und lehrt an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich in Linz
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