PODCAST · business
InsolvEND? - Tabuthema Unternehmerinsolvenz
by Sven van Brügge und Manuel Simon
Was passiert bei einer Unternehmerinsolvenz? Sven van Brügge und Manuel Simon wissen es: Sie haben es selbst erlebt.Die Insolvenz ist das größte Tabu im Unternehmertum. In "InsolvEND?" brechen die beiden dieses Schweigen. Als Betroffene teilen sie ungeschönte Einblicke: von der Schockstarre bis zum "Tag danach".Sie liefern die Insights, die sie sich selbst gewünscht hätten, und sprechen mit Experten (Anwälte, Verwalter). Der Podcast für Unternehmer, die präventiv lernen oder akut Orientierung suchen. Wir zeigen: Scheitern ist okay. Eine Insolvenz ist eine Zäsur, nicht das Ende.
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Keine Zahlungen mehr! Die Schwebephase vor dem Insolvenzantrag
Es gibt diesen einen Moment, in dem die Entscheidung gefallen ist – aber der Antrag noch nicht beim Gericht liegt. Bei Manuel waren es zwei Wochen, bei Sven eine Woche bis zur Einreichung und dann noch einmal zwei Wochen Warten. Es ist die Phase, über die kaum jemand spricht – und vielleicht die härteste der ganzen Insolvenz.Ab dem Moment, in dem feststeht „Ich stelle den Antrag", gilt die wichtigste und gleichzeitig schmerzhafteste Regel: Keine Zahlungen mehr. Mahnungen kommen rein, das Telefon klingelt, Lieferanten fragen nach – und Du darfst nicht sagen, was los ist. Gleichzeitig wartest Du auf einen Tag, an dem ein einziger Akt der Unterschrift Dein gesamtes unternehmerisches Leben umkrempelt.Wir erzählen, wie wir mit Schuld, Scham und schlaflosen Nächten umgegangen sind, warum bei Manuel die Reihenfolge der Anträge entscheidend war (Gruppeninsolvenzverfahren am Amtsgericht Düsseldorf), und wer in unserem engsten Kreis Bescheid wusste. Und warum es klug ist, sich diese Phase nicht allein zumuten zu müssen.Das erfährst Du in dieser Folge:Der Startpunkt der Schwebephase: Warum nicht die fertige Antragstellung, sondern bereits die Entscheidung zur Antragsvorbereitung den Zahlungsstopp auslöst.Gläubigerbevorzugung als Straftat: Was § 283c StGB konkret bedeutet, warum gezielte Zahlungen anfechtbar sind und welche persönliche Verantwortung Geschäftsführer einer GmbH zusätzlich tragen.Was trotzdem weiterläuft: Warum Lastschriften für Strom, Miete oder bestehende Verträge unproblematisch sind – und wo die rote Linie verläuft.Mahnungen im Briefkasten, Schweigen am Telefon: Wie wir mit dem Druck umgegangen sind, Bescheid zu wissen, ohne etwas sagen zu dürfen.Der enge Vertrauenskreis: Wer bei uns frühzeitig eingeweiht war – und warum Manuel den Steuerberater bewusst außen vor gelassen hat.Gruppeninsolvenz statt Einzelverfahren: Warum bei vier Gesellschaften die Reihenfolge der Antragstellung entscheidend ist, damit am Ende alle beim gleichen Insolvenzverwalter landen.Der Tag der Unterschrift: Wie es sich anfühlt, wenn man weiß, dass dieser Schritt nicht mehr rückgängig zu machen ist.Die Ungewissheit nach der Einreichung: Was passiert, wenn die ersten Wochen verstreichen und vom Amtsgericht erstmal nichts kommt.In der nächsten Folge geht es weiter mit dem nächsten harten Schritt: dem Moment, in dem wir unseren Mitarbeitern erzählen mussten, was los ist.Mehr von InsolvEND?Web: www.insolvend.deAlle Folgen: go.insolvend.de/podcastLinkedIn: go.insolvend.de/linkedinInstagram: go.insolvend.de/instagramFacebook: go.insolvend.de/facebookTikTok: go.insolvend.de/tiktokE-Mail: [email protected] sind keine Rechtsanwälte oder Steuerberater. Alle Inhalte spiegeln unsere persönlichen Erfahrungen wider. Bei einer drohenden Insolvenz ist eine individuelle Beratung durch Fachanwälte oder spezialisierte Berater zwingend erforderlich.
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Drei Insolvenzen, ein Suizidplan und warum Thomas Marisch heute noch lebt
Thomas Marisch ist 50, Vater von drei Kindern, mittlerweile Opa – und hat drei Insolvenzverfahren hinter sich. Nicht eines, drei. Zwei Konkurse und ein Sanierungsverfahren.Aber das ist nicht das Härteste, was er durchgemacht hat.Dazwischen lag ein Moment, den er heute offen beschreibt: ein konkreter Plan, nicht mehr weiterzumachen. Kein vager Gedanke – ein echter Plan, mit ausgesuchter Strecke, durchgelesenem Kleingedruckten der Lebensversicherung und zwei bis drei Wochen Vorbereitung. Was ihn gestoppt hat, war ein Blick in den Rückspiegel.Thomas hat 2004 gegründet. Hat Toilettenpapier palettenweise verkauft – alleine, bis zu 1,6 Millionen Euro Nettoumsatz im Jahr. Hat das erste Unternehmen in den Konkurs laufen lassen, weil er mit niemandem geredet hat. Hat neu gegründet, wieder gescheitert, wieder neu angefangen. Beim dritten Verfahren – einem geordneten Sanierungsverfahren 2022 – wusste er genau, was er tut.Heute redet er darüber. Nicht auf einer Bühne gegen Honorar. Einfach so. Wer ihn auf LinkedIn anschreibt, bekommt eine Antwort.Was in dieser Episode stecktWie Schweigen gefährlicher ist als jedes InsolvenzverfahrenWas ein Unternehmer über Konkurs, Sanierung und den außergerichtlichen Ausgleich wissen muss – aber selten hörtWarum der Masseverwalter weder Feind noch Freund istWie Thomas' Vater mit 90 Jahren durch eine selbst entwickelte CBD-Paste sein Leben zurückbekam – und daraus die Marke Puramed entstandWie Thomas KI einsetzt: von der Buchhaltung bis zu einem Tool zur Medikamentenreduktion mit CannabinoidenWarum Kleinunternehmer mit 0–5 Mitarbeitern eine 3,7-fach höhere Suizidrate haben als die Normalbevölkerung – und was dagegen hilftDas wichtigste TakeoutJe früher Du es Dir eingestehst, desto leichter wird es. Nicht nächsten Monat. Jetzt.Reden hilft. Mit der Familie, einem Freund – oder Thomas.Thomas erreichenThomas spricht aus Erfahrung – kostenlos, ohne Coaching-Programm, einfach da.LinkedIn: linkedin.com/in/thomas-marischCBD-Angebot von Thomas15 % Rabatt auf CBD-Paste und CBD-Öl mit Code TOM15www.puramed.atAlle Folgen + Abonnierengo.insolvend.de/podcastInsolvEND? im Webwww.insolvend.deFolge unsFacebook: go.insolvend.de/facebookInstagram: go.insolvend.de/instagramTikTok: go.insolvend.de/tiktokLinkedIn: go.insolvend.de/linkedinKrisen-HotlinesDeutschland: 0800 111 0 111 (kostenlos, 24/7)Österreich: 142 (kostenlos, 24/7)
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Die Inventur des Scheiterns – Welche Unterlagen Du für den Insolvenzantrag brauchst
Was klingt wie Bürokratie, wird in der Realität zur Zitterpartie: In der neunten Folge von InsolvEND? widmen wir uns dem Thema Unterlagen – und warum gute Vorbereitung hier buchstäblich kriegsentscheidend sein kann.Sven hat seinen Insolvenzantrag selbst ausgefüllt. Mit zwei Mitarbeiterinnen, einem funktionierenden Dokumentenmanagementsystem – und trotzdem einer vollen Woche Arbeit. Wir schauen uns gemeinsam an, was dieses über 30-seitige Formular alles verlangt und warum man den Zeitaufwand keinesfalls unterschätzen sollte.Wir haben die Unterlagen in Blöcke aufgeteilt: von den Finanzdaten über das Vermögen bis hin zum Blick in die Zukunft – und erklären, welche Dokumente Du wirklich brauchst, bevor Du den Antrag beim Amtsgericht einreichst.Das erfährst Du in dieser Folge:Das Antragsformular: Wo Du es bekommst, warum es in Papierform eingereicht werden muss und wie lange die Vorbereitung realistisch dauert.Block Finanzen: BWA, Summen-Saldenliste, offene Posten, Kontostände, Kreditlinien, Darlehen und laufende Dauerschuldverhältnisse – was wirklich alles rein muss.Block Personal: Warum die Lohnjournale unverzichtbar sind und was das mit dem späteren Insolvenzgeld zu tun hat.Block Vermögen: Lagerbestände, Fuhrpark, Immobilien und Finanzanlagen – und warum Einzelunternehmer auch private Werte wie Lebensversicherungen angeben müssen.Blick in die Zukunft: Auftragsbestand, laufende Verträge und Kontoauszüge der letzten sechs Monate als wichtige Puzzleteile für das Gericht.Eigenverwaltung: Welche zusätzlichen Unterlagen nötig sind, warum Sven seinen Antrag auf Eigenverwaltung zurückgezogen hat – und was das für Dich bedeuten kann.Die wichtigste Lektion: Je früher Du Dich mit dem Thema Unterlagen auseinandersetzt, desto besser stehst Du da, wenn es ernst wird.Wir freuen uns über Dein Feedback – hast Du den Insolvenzantrag selbst erlebt oder Fragen zu den Unterlagen? Melde Dich gerne bei uns!E-Mail: [email protected]: go.insolvend.de/linkedinInstagram: go.insolvend.de/instagramFacebook: go.insolvend.de/facebookTikTok: go.insolvend.de/tiktokSpotify: go.insolvend.de/spotifyHinweis: Wir sind keine Rechtsanwälte oder Steuerberater. Alle Inhalte spiegeln unsere persönlichen Erfahrungen wider. Bei einer drohenden Insolvenz ist eine individuelle Beratung durch Fachanwälte oder spezialisierte Berater zwingend erforderlich.
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StaRUG, Eigenverwaltung oder Regelinsolvenz? Arten, mit der Krise umzugehen
In der achten Folge von InsolvEND? tauchen wir tief in die Werkzeugkiste des Insolvenzrechts ein. Wenn die Krise anklopft, gibt es nicht "den einen" Weg, sondern verschiedene Arten, mit der Situation umzugehen – je nachdem, wie viel Zeit und Kapital noch zur Verfügung stehen.Wir sprechen darüber, warum das blinde Nachschießen von privatem Geld oft die schlechteste Option ist und warum wir heute eher in professionelle Beratung investieren würden. Wir vergleichen das diskrete StaRUG-Verfahren mit der Eigenverwaltung und der klassischen Regelinsolvenz, um Dir zu zeigen, welche strategischen Möglichkeiten Du als Unternehmer wirklich hast.Das erfährst Du in dieser Folge:Privatkapital: Warum "einfach weiteratmen" oft nur das Unvermeidliche verzögert.StaRUG: Die diskrete Sanierung ohne öffentliches Verfahren – was es kostet und für wen es sich lohnt.Eigenverwaltung: Warum dieser Weg zwar volle Kontrolle verspricht, aber extrem hohe Hürden bei der Planung bereithält.Schutzschirmverfahren: Der Unterschied zur Eigenverwaltung und wie man sich vor Zwangsvollstreckungen schützt.Insolvenzplan: Wie wir ein Verfahren durch einen Vergleich mit den Gläubigern vorzeitig beenden können.Der Fall Sven: Wie ein Geschäftsbetrieb trotz laufender Regelinsolvenz durch eine Freigabe erfolgreich weiterlaufen kann.Wir möchten Dir mit unseren Erfahrungen helfen, die verschiedenen Verfahren besser zu verstehen und frühzeitig die richtigen Weichen zu stellen.InsolvEND? Webseite: www.insolvend.deHast Du Fragen zu den vorgestellten Verfahren oder möchtest uns Dein Feedback senden? Wir freuen uns auf den Austausch mit Dir!E-Mail: [email protected]: go.insolvend.de/linkedinInstagram: go.insolvend.de/instagramFacebook: go.insolvend.de/facebookHinweis: Wir sind keine Rechtsanwälte oder Steuerberater. Alle Inhalte spiegeln unsere persönlichen Erfahrungen wider. Bei einer drohenden Insolvenz ist eine individuelle Beratung durch Fachanwälte oder spezialisierte Berater zwingend erforderlich.
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Enttäuschte Erwartungen und der Kampf um das Eigenheim
In der heutigen Folge von InsolvEND? wird es persönlich und brandaktuell. Wir werfen einen Blick auf die Ereignisse der letzten Wochen und Monate seit unserem Podcast-Start. Während wir die ersten Folgen vorproduziert haben, ist das Leben mitten in der Insolvenz nicht stehen geblieben – mit allen Höhen und tiefen Rückschlägen.Sven teilt eine große Erleichterung mit uns: Durch eine enorme familiäre Kraftanstrengung konnte das private Wohnhaus aus der Insolvenzmasse freigekauft werden. Doch die Freude wird getrübt durch die harte Realität im Umgang mit dem Insolvenzverwalter und dem Verlust anderer Immobilien, die nun verwertet werden.Die Themen dieser Folge im Überblick:Hausrettung: Wie Sven mit Hilfe der Familie das Eigenheim gesichert hat.Reaktionen aus dem Umfeld: Vom Vorwurf des „Jammerns“ bis hin zu menschlichen Enttäuschungen – wie geht man mit hartem Feedback um?Verlust der Mündigkeit: Warum sich der Kontakt mit dem Insolvenzverwalter oft anfühlt wie „hinter Gittern“.Skurrile Insolvenz-Fälle: Wenn eine Gesellschaft plötzlich wieder zahlungsfähig wird, weil Immobilien Gewinne abwerfen.Vorsorge für den Ernstfall: Warum eine Unternehmervollmacht lebenswichtig ist – besonders, wenn Geschäftspartner plötzlich versterben.Wir sprechen offen darüber, warum wir uns trotz (oder gerade wegen) der Insolvenz nicht im Keller verkriechen, sondern weiterarbeiten und diesen Podcast als wichtiges Ventil nutzen.Wir freuen uns über Dein Feedback! Hast Du ähnliche Erfahrungen mit Insolvenzverwaltern gemacht? Wie hat Dein Umfeld reagiert? Schreib uns gerne!Kontakt & Links:Webseite: www.insolvend.deE-Mail: [email protected]: LinkedInInstagram: Instagram
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Liquiditätsplanung in der Krise: Methoden, Pflichten und Tools
In dieser Folge von InsolvEND? thematisieren wir die kurz- und mittelfristige Liquiditätsplanung. Wir erläutern, warum die Steuerung eines Unternehmens allein auf Basis des aktuellen Kontostands („Management by Kontostand“) insbesondere in Krisenzeiten nicht ausreicht und welche rechtlichen Anforderungen an Geschäftsführer gestellt werden.Wir betrachten die Unterschiede zwischen der vergangenheitsorientierten BWA und einer zukunftsorientierten Planung, die für die Früherkennung von Krisen nach dem StaRUG unerlässlich ist.Die Schwerpunkte dieser Folge:BWA vs. Liquiditätsplanung: Warum die Auswertungen vom Steuerberater oft zu zeitversetzt für eine akute Krisensteuerung sind.Rechtliche Grundlagen: Die Sorgfaltspflicht des Geschäftsführers und die Anforderungen an die Fortbestehensprognose.Methodik der rollierenden Planung: Wie wir die Liquidität auf Wochenbasis in Excel erfassen (Einnahmen, Fixkosten, Saisonalität).Vertragsmanagement: Die Bedeutung einer detaillierten Übersicht aller laufenden Verträge und Kündigungsfristen zur Kostensenkung.Unterstützende Systeme: Einblick in Software-Lösungen wie DATEV Unternehmen online und spezialisierte Planungstools.Wir verdeutlichen zudem, warum eine fundierte 6-Monats-Planung die Grundvoraussetzung für Sanierungsoptionen wie die Eigenverwaltung darstellt.Hinweis: Wir teilen in diesem Podcast unsere persönlichen Erfahrungen. Dies stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Bei akuter Krisensituation empfehlen wir die Konsultation spezialisierter Berater.Links & Ressourcen zur FolgeWebseite: https://www.insolvend.de/E-Mail: [email protected]: InsolvEND auf LinkedInInstagram: InsolvEND auf InstagramFacebook: InsolvEND auf Facebook
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Einzelunternehmen vs. GmbH: Die großen Unterschiede im Insolvenzverfahren
In der heutigen Folge von InsolvEND? gehen wir einer der zentralen Fragen nach: Macht es eigentlich einen Unterschied, ob Du als Einzelunternehmer oder mit einer GmbH in die Insolvenz gehst?Die Antwort ist ein klares Ja! Manuel und Sven beleuchten die drastischen Unterschiede im Antragsverfahren, der Haftung und dem Tempo der Gerichte. Während Manuel aus der Sicht einer Kapitalgesellschaft von digitalen Prozessen und blitzschnellen Beschlüssen berichtet, teilt Sven seine persönlichen Erfahrungen als Einzelunternehmer – von wochenlangen Wartezeiten beim Amtsgericht bis hin zum entscheidenden Moment, als das Privatvermögen in den Fokus rückte.Was Dich in dieser Folge erwartet:Antragspflicht vs. Freiwilligkeit: Wir erklären, warum Du als GmbH-Geschäftsführer gesetzlich zum Handeln gezwungen bist, während Du als Einzelunternehmer ein Antragsrecht, aber keine Pflicht zur Vermeidung von Insolvenzverschleppung hast.Haftung & Privatvermögen: Wir vergleichen den "Schutzwall" der GmbH mit der direkten Haftung des Einzelunternehmers. Was passiert, wenn das private Wohnhaus plötzlich Teil der Insolvenzmasse wird?Der Faktor Zeit: Warum die digitale Akte bei der GmbH für Tempo sorgt und Sven als Einzelunternehmer zwei Wochen auf eine Rückmeldung vom Gericht warten musste.Stolperfallen im Geschäftsalltag: Wir berichten, warum Sven trotz bezahlter Rechnungen plötzlich ohne Internet dastand und wie er seinen Betrieb dennoch fortführen konnte.Wir möchten Dir mit dieser Folge zeigen, wie unterschiedlich die Wege durch die Insolvenz je nach Rechtsform verlaufen und worauf Du Dich in Deiner spezifischen Situation einstellen musst.Links & Ressourcen:Website zum Podcast: https://www.insolvend.de/Hast Du Fragen zu den Unterschieden der Rechtsformen oder Feedback zur Folge? Wir freuen uns, von Dir zu hören!Kontaktiere uns:E-Mail: [email protected]: InsolvEND auf LinkedInFacebook: InsolvEND auf FacebookInstagram: InsolvEND auf InstagramWenn Dir diese Folge geholfen hat, freuen wir uns über Deine Bewertung auf der Plattform Deiner Wahl!Bis zur nächsten Folge bei InsolvEND?
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3 Uhr nachts: Das Gedankenkarussell vor der Insolvenz
In dieser Folge von InsolvEND? tauchen wir tief in die „Welt 1“ ein – die Zeit unmittelbar vor dem Insolvenzantrag. Manuel Simon und Sven van Brügge sprechen offen darüber, was es psychisch und physisch mit einem Menschen macht, wenn das eigene Unternehmen in Schieflage gerät und die Gewissheit reift: Es geht nicht mehr weiter.Wir teilen unsere persönlichen Erfahrungen mit schlaflosen Nächten, dem berüchtigten Wachwerden um 3 Uhr morgens und dem Gefühl der totalen Ungewissheit. Wir sprechen darüber, warum das Thema Insolvenz in unserer Gesellschaft immer noch als „Verbranntsein“ gilt und wie wir versucht haben, in dieser Phase zu funktionieren – zwischen Meditation, Sport um halb fünf Uhr morgens und dem bleiernen Nachmittagstief.Was Dich in dieser Folge erwartet:Der schleichende Prozess: Warum man das Thema Insolvenz oft viel zu lange wegschiebt, während man noch versucht, Löcher zu stopfen.Einsamkeit an der Spitze: Mit wem wir in dieser Zeit gesprochen haben (oder eben nicht gesprochen haben) und warum die Familie oft außen vor bleibt.Physische Grenzen: Was Schlafmangel und Existenzangst mit Deinem Körper machen.Rückblickende Erkenntnisse: Warum wir heute früher professionelle Hilfe – sowohl fachlich als auch emotional – suchen würden.Der Moment der Unterschrift: Das Gefühl der Leere, wenn der 25-seitige Antrag vor einem liegt.Wir möchten Dir Mut machen: Auch wenn alles, was Du aufgebaut hast, finanziell wegzubrechen droht – Du als Mensch verschwindest nicht. Es gibt ein Leben nach der Insolvenz, und wir nehmen Dich mit auf diesen Weg.Weiterführende Links & Ressourcen:Unsere Website: https://www.insolvend.de/Vernetz Dich mit uns:Hast Du Fragen zu Deiner Situation oder Feedback zur Folge? Schreib uns einfach!E-Mail: [email protected]: InsolvEND auf LinkedInInstagram: @InsolvENDFacebook: InsolvEND auf FacebookWir freuen uns, wenn Du den Podcast abonnierst und diese Folge mit Menschen teilst, die sich vielleicht gerade genau in dieser schwierigen Phase befinden.Bis zum nächsten Mal bei InsolvEND?!
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Geld alle, Kunde zahlt nicht? Unsere wahren Gründe für die Insolvenz
Keiner plant eine Insolvenz – aber wie landet man eigentlich genau an diesem Punkt? In der heutigen Folge von "InsolvEND?" legen wir die Karten auf den Tisch und sprechen über die konkreten wirtschaftlichen Auslöser, die uns letztlich das Genick gebrochen haben.Sven berichtet offen von dem einen großen Domino-Stein, der sein IT-Unternehmen ins Wanken brachte: Ein Großkunde, der trotz guter Zusammenarbeit offene Rechnungen in Höhe von rund 145.000 Euro einfach nicht beglich. Wir sprechen darüber, wie fatal Vorleistungskosten für Personal und Cloud-Dienste sein können, wenn die Liquidität plötzlich wegbricht – und warum Investitionen in Vertrieb und Coaching manchmal nicht den erhofften Rettungsanker bieten.Manuel erzählt von der "Hoffnungs-Falle" in einem komplexen Konstrukt aus mehreren GmbHs. Du erfährst, wie saisonale Schwankungen in der Baubranche, hohe Lagerbestände und die Rückzahlung von Corona-Hilfen einen schleichenden Prozess in Gang setzten, bei dem auch private Einlagen das Ruder nicht mehr herumreißen konnten.Wir diskutieren in dieser Folge auch unsere größten Learnings: Warum ein striktes Mahnwesen überlebenswichtig ist, wie man Warnsignale wie "drohende Zahlungsunfähigkeit" erkennt und warum es ein Fehler sein kann, alle Rücklagen aufzubrauchen, um das Unvermeidbare hinauszuzögern.Themen dieser Folge:Forderungsausfälle und deren fatale Folgen für kleine Unternehmen.Insolvenzgründe: Konjunktur, "Winterlöcher" und Kostenfallen.Das "Prinzip Hoffnung": Wann man als Unternehmer die Reißleine ziehen muss.Mahnwesen & Inkasso: Was wir heute anders machen würden.Wir freuen uns auf Dein Feedback zu dieser offenen Folge. Hast Du ähnliche Warnsignale erlebt? Schreib es uns!Alle Infos zum Podcast: https://www.insolvend.de/
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Die Gesichter hinter InsolvEND?: Wer sind Manuel & Sven?
Unsere Geschichte: Wer wir sind und wie wir Unternehmer wurdenBevor wir in den kommenden Folgen tief in das Tabu-Thema Insolvenz eintauchen, möchten wir, dass Du weißt, mit wem Du es hier eigentlich zu tun hast. In der heutigen Folge von InsolvEND? dreht sich alles um unsere ganz persönlichen Hintergründe. Wir erzählen Dir, wie unsere Wege ins Berufsleben gestartet sind und welche Stationen uns als Menschen und Unternehmer geprägt haben.Wir sprechen offen über unsere unterschiedlichen Bildungswege – von der Hauptschule bis zum Gymnasium – und wie uns die gemeinsame Leidenschaft für IT und Strukturen schließlich in die Selbstständigkeit geführt hat. Wir geben Dir einen Einblick in den Aufbau unserer Firmen, die Verantwortung für Mitarbeiter und warum uns das Ehrenamt bei der Feuerwehr oder dem Roten Kreuz sowie die persönliche Weiterentwicklung so wichtig sind.Die Anfänge: Warum Sven nach der Hauptschule in die IT ging und Manuel trotz abgebrochenem Studium seinen Weg fand.Der Schritt in die Freiheit: Wie wir unsere ersten Firmen gegründet oder übernommen haben.Lernen, ein Chef zu sein: Warum Unternehmertum oft „Learning by Doing“ ist und welche Mentoren uns geholfen haben.Privatleben & Ausgleich: Was wir tun, wenn wir nicht arbeiten – von Meditation und Laufen bis hin zum Laientheater.Werte & Mindset: Warum uns Reflexion und Persönlichkeitsentfaltung heute durch die schwersten Phasen tragen.Unternehmerische Einflüsse & Netzwerke:Stefan Merath: Unternehmercoach (Der Weg zum Unternehmer)TAB (The Alternative Board): Unternehmer-Beiräte für ehrlichen AustauschBVMW: Mittelstandskontakte & ImpulseImpulse Magazin: Wissen für den unternehmerischen AlltagEntrepreneur University: Inspiration für GründerLiteratur & Inspiration:Johann C. Köber: Steuern steuern (Wissen rund um Holding-Strukturen)Wir freuen uns, wenn Du uns auf dieser Reise begleitest. Hast Du Fragen an uns persönlich? Dann schreib uns gerne!Webseite: https://www.insolvend.de/E-Mail: [email protected]: InsolvEND auf LinkedInFacebook: InsolvEND auf FacebookInstagram: InsolvEND auf InstagramWenn Dir diese Folge gefallen hat, abonniere den Podcast und lass uns eine Bewertung da. In der nächsten Episode gehen wir dann den nächsten Schritt und sprechen darüber, wie sich der Weg in die Insolvenz konkret angefühlt hat.
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Unternehmerinsolvenz: Alleine im schwarzen Loch? | Intro
Herzlich willkommen zur Vorstellungsfolge von InsolvEND? – dem Podcast, der das Tabuthema Unternehmerinsolvenz radikal ehrlich beleuchtet.In dieser Episode erfährst Du, wer wir eigentlich sind und warum wir uns entschieden haben, unsere ganz persönlichen Geschichten mit Dir zu teilen. Wir, das sind Manuel Simon und Sven van Brügge. Wir beide stecken bzw. steckten mitten in der Insolvenz und wissen genau, wie es sich anfühlt, wenn man plötzlich das Steuer aus der Hand geben muss.In dieser Folge sprechen wir darüber:Wer wir sind: Manuel mit seiner Erfahrung aus einer komplexen Holdingstruktur und Sven mit seinem Einzelunternehmen, das im August 2025 sein 25-jähriges Jubiläum feiert.Das Ziel von InsolvEND?: Warum wir das Schweigen brechen wollen und für wen dieser Podcast ein Anker ist (egal ob Du selbst betroffen bist, Kunden berätst oder Dich für die Hintergründe interessierst).Unterschiedliche Wege: Warum jede Insolvenz individuell ist – von der Rechtsform bis hin zum Team des Insolvenzverwalters.Das Ende mit Fragezeichen: Warum die Insolvenz gesellschaftlich oft als das "Ende" markiert wird, wir aber genau dieses Ende hinterfragen und nach vorne schauen.Ein wichtiger Hinweis vorab: Wir bieten in diesem Podcast keine Rechtsberatung an. Wir sind keine Anwälte, sondern berichten als Betroffene aus der Praxis. Wenn Du rechtliche Unterstützung benötigst, wende Dich bitte an einen Experten.Wir möchten Dich einladen, uns auf diesem Weg zu begleiten. Wenn Du Fragen hast oder Deine eigene Geschichte im Podcast teilen möchtest, freuen wir uns riesig über eine Nachricht von Dir!Unsere Webseite: www.insolvend.deFolge uns auf LinkedIn: InsolvEND? Podcast ProfilSchreib uns eine E-Mail: [email protected] Simon: LinkedIn ProfilSven van Brügge: LinkedIn ProfilWir freuen uns, wenn Du uns ein Abo dalässt und auch in die nächste Folge reinschaltest. Dort sprechen wir konkret darüber, was unsere Unternehmen eigentlich gemacht haben und wie es zum Knall kam.Bis bald,Manuel & Sven
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Der InsolvEND? Podcast startet am 30.12.2025!
21.812 Unternehmen haben im Jahr 2024 Insolvenz angemeldet. Zwei der betroffenen Unternehmer hinter diesen Insolvenzen gehen der Frage nach, ob eine Insolvenz wirklich das Ende ist. Bei InsolvEND? – Tabuthema Unternehmerinsolvenz sprechen Sven und Manuel über ihre Insolvenzen. Persönlich ungeschönt echt.Ab dem 30.12.2025 geht es los. Du findest den InsolvEND?-Podcast bei Spotify, Apple Podcast, Amazon Music und YouTube. Wir freuen uns auf dich. Schalte gerne ein. Trage Dich auch gerne unter https://www.insolvend.de für unseren Newsletter ein!
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Was passiert bei einer Unternehmerinsolvenz? Sven van Brügge und Manuel Simon wissen es: Sie haben es selbst erlebt.Die Insolvenz ist das größte Tabu im Unternehmertum. In "InsolvEND?" brechen die beiden dieses Schweigen. Als Betroffene teilen sie ungeschönte Einblicke: von der Schockstarre bis zum "Tag danach".Sie liefern die Insights, die sie sich selbst gewünscht hätten, und sprechen mit Experten (Anwälte, Verwalter). Der Podcast für Unternehmer, die präventiv lernen oder akut Orientierung suchen. Wir zeigen: Scheitern ist okay. Eine Insolvenz ist eine Zäsur, nicht das Ende.
HOSTED BY
Sven van Brügge und Manuel Simon
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