PODCAST · society
Kaffee und Krisen - Soziale Arbeit aber ungefiltert
by Anna Saamen, Markus Herzog
„Wir sind Anna und Markus, zwei Sozialarbeiter*innen mit Kaffee in der Hand und Krisen im Alltag. In "Kaffee und Krisen – Soziale Arbeit, aber ungefiltert" sprechen wir ehrlich über unseren Beruf, über Kaffe und Krisen, kleine Alltagsgeschichten und Themen, die uns bewegen. Authentisch, humorvoll und manchmal auch ein bisschen chaotisch – eben wie die Soziale Arbeit selbst.“
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Können wir uns den Sozialstaat noch leisten?
In dieser Folge sprechen wir offen und ungefiltert darüber, was es bedeutet, im aktuellen Klima der Sozialpolitik zu arbeiten. Wir teilen unsere Emotionen rund um die Aussage 'Wir können uns den Sozialstaat nicht mehr leisten' und diskutieren, wie sich politische Entscheidungen auf unseren Berufsalltag und unsere Motivation auswirken. Wir nehmen euch mit in unsere persönlichen Erfahrungen, sprechen über Wertschätzung (oder deren Mangel) und den täglichen Kampf für gute Rahmenbedingungen. Außerdem gibt’s einen Shoutout an alle Held*innen im sozialen Bereich – und wir zeigen, warum es gerade jetzt wichtig ist, laut zu bleiben und für die Qualität unserer Arbeit einzustehen. Hört rein für ehrliche Einblicke und Motivation in herausfordernden Zeiten!
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Soziale Arbeit ist nicht unsichtbar - Sie soll nur nicht gesehen werden
In dieser Folge nehmen wir euch mit hinter die Kulissen der sozialen Arbeit – zwischen Kaffee, Krisen und dem täglichen Kampf um Sichtbarkeit. Wir sprechen offen darüber, warum unser Berufsfeld in Medien und Öffentlichkeit oft übersehen wird, während andere Themen die Schlagzeilen dominieren. Mit persönlichen Einblicken, ehrlichen Momenten und aktuellen Beispielen zeigen wir, wie viel Engagement und Fachwissen in unserer Arbeit steckt – auch wenn das von außen nicht immer sichtbar ist. Gemeinsam diskutieren wir, was sich ändern muss, damit soziale Arbeit endlich die Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient. Hört rein, reflektiert mit uns und lasst uns gemeinsam für mehr Sichtbarkeit kämpfen!
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Kahlschlag 2026: Es wurde geweint – und wir sind fassungslos!
In dieser Sonderfolge des Podcasts sprechen wir über ein aktuelles und ernstes Thema: Ein Arbeitspapier des Paritätischen Gesamtverbands warnt vor massiven Kürzungen im sozialen Bereich, besonders in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe. Eigentlich war das Wochenende zur Erholung gedacht, doch diese Nachricht hat uns dazu bewegt, unsere Gedanken spontan in einer Episode festzZu Beginn teilen wir persönliche „Kaffee- und Krisenmomente“ – zwischen positiven Erlebnissen und den Belastungen durch gesundheitliche Themen und steigenden Druck in der sozialen Arbeit. Schnell wird klar: Die geplanten Einsparungen sorgen bei uns für große Sorge.Das Papier listet über 70 Kürzungsvorschläge auf, deren Folgen vor allem vulnerable Gruppen treffen könnten – Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderungen und Alleinerziehende. Besonders kritisch sehen wir, dass mögliche Auswirkungen kaum thematisiert werden.Wir sprechen über die Belastung für Fachkräfte, die Unsicherheit im System und die Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen. Die Diskussion ist emotional geprägt von Sorge, aber auch von dem Wunsch, Veränderungen anzustoßen.Zum Schluss rufen wir dazu auf, informiert zu bleiben, sich einzubringen und für die Betroffenen einzustehen – auch wenn es schwerfällt, laut zu bleiben.Hier findet ihr das angesprochene Arbeitspapier:https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/paritaetischer_drohender-kahlschlag-2026.pdf👉 Folgt uns für kommende Folgen und Einblicke in unsere Arbeit und Gedanken.Für Anfragen, Kooperationen, Anliegen oder systemische Beratung bei Anna erreicht ihr uns hier:Anna: www.annasaamen.deMarkus: www.dersozialarbeiter.comCommunity: www.sozigang.de Twitch: / der_sozialarbeiter
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Unsere eigene Geschichte - Wie sehr prägt sie uns in der Arbeit als Sozialarbeitende?
In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das unsere Arbeit stark prägt: die eigene Biografie. Nach einem Einstieg mit einem Kaffeemoment rund um die Organisation einer digitalen Demo und einem Krisenmoment durch technische Probleme wird schnell klar, wie nah Erfolg und Stress im Alltag beieinanderliegen. Im Fokus steht die Frage, wie sehr persönliche Erfahrungen unser professionelles Handeln beeinflussen. Anhand eigener Beispiele zeigen wir, wie biografische Prägungen unsere Haltung, unseren Umgang mit Stress und unsere Entscheidungen im Kontakt mit Klientinnen und Klienten formen können. Dabei wird deutlich, wie wichtig Selbstreflexion ist, um eigene Anteile zu erkennen und einzuordnen. Gleichzeitig bleibt klar: Wir sind keine neutralen Maschinen – Persönlichkeit und Emotionen gehören zur sozialen Arbeit dazu. Auch die Rolle des Teams wird aufgegriffen. Unterschiedliche Perspektiven helfen, blinde Flecken sichtbar zu machen und gemeinsam bessere Entscheidungen zu treffen. Eine Folge über die Balance zwischen persönlicher Geschichte und professioneller Verantwortung – und warum es sich lohnt, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen.
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Wenn Situationen eskalieren: Was wir wirklich tun (und was nicht funktioniert)
In dieser Folge sprechen wir über Deeskalation. Was passiert, wenn Situationen kippen, und wie agieren wir als Fachkräfte dann? Wie viel Macht wird bewusst oder unbewusst eingesetzt – und wie achtsam müssen wir im Team mit solchen Dynamiken umgehen? Wie handeln wir in eskalierenden Situationen, welche Strategien stehen uns zur Verfügung und was bedeutet deeskalierendes Arbeiten konkret? Welche Rolle spielen Körpersprache, Tonfall und Wortwahl – und warum greifen wir im Stress oft auf ungünstige Muster zurück? Wie können wir unser Verhalten reflektieren und weiterentwickeln? Warum ist die Auseinandersetzung mit Eskalation zentral für professionelles Handeln? Welche Schritte sind in kritischen Situationen entscheidend, was ist unverzichtbar und wo haben wir Spielraum?
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Zu nah dran? Das Problem mit professioneller Nähe
Wir sprechen über professionelle Nähe und Distanz. Wie nah dürfen wir Klient:innen eigentlich sein? Was bedeutet professionelle Nähe und Distanz überhaupt? Wo beginnt Distanz – und wo endet Nähe? Wir sprechen offen über unsere persönlichen Erfahrungen im Arbeitsalltag. Waren wir selbst schon mal zu nah dran? Wir teilen unsere eigenen Geschichten und Reflexionen. Wie entwickelt sich ein Gefühl für Nähe und Distanz im Laufe der Zeit? Sind Nähe und Distanz Gegensätze oder gehören sie sogar untrennbar zusammen? Körperliche Nähe im professionellen Kontext – was ist möglich, was nicht? Wie gestalten wir professionelle Settings individuell und situationsabhängig? Wann ist Nähe hilfreich und wann braucht es klare Grenzen? Wie schaffen wir echte, wertschätzende Beziehungen, ohne unsere Professionalität zu verlieren? Und welche Aspekte sind noch so für uns zentral in der Gestaltung von Nähe und Distanz?
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Zwischen Hoffnung und Frust: Unser Alltag als Sozialarbeiter
In dieser Folge sprechen wir über Haltung und vor allem über Hoffnung. Wir sprechen über das, was gut läuft, über positive Entwicklungen, die wir im Alltag wahrnehmen und erzählen von Geschichten und Erlebnissen aus unserem beruflichen/ privaten Alltag. Welche kleinen Veränderungen machen einen Unterschied? Wo merken wir, dass sich Dinge auch in eine gute Richtung entwickeln? Situationen, die zeigen: Es bewegt sich doch etwas. Warum es sich trotz allem lohnt, in der Sozialen Arbeit zu bleiben und was uns motiviert weiterzumachen.
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Mehr Kontrolle, weniger Hilfe? Was sich gerade verändert
In dieser Folge sprechen wir über die Jahreshauptversammlung der Sozialen Arbeit. Thema ist: „Autoritäre Verschiebungen des Sozialen – demokratiefeindliche Entwicklungen und Eingriffe in Kontexten Sozialer Arbeit.“ Wir sprechen über Inflation, Krisen, Krieg und gesellschaftliche Konflikte sowie über den extremen Rechtsruck, den wir aktuell erleben. Welche Auswirkungen haben politische Entscheidungen auf die Soziale Arbeit? Wie stark wirken sich politische Entscheidungen direkt auf die Praxis der Sozialen Arbeit aus? Was führt unter anderem zu gesellschaftlicher Spaltung oder zu dem aktuellen Rechtsruck, den wir erleben? Was können wir dagegen tun, um wieder in einen gesellschaftlichen und demokratischen Diskurs zurückzukehren? Wir sprechen auch ganz persönlich über unsere Erfahrungen im Alltag, über unsere Perspektiven aus fachlicher Sicht und über unsere Belastungen im Zusammenhang mit diesen Themen.
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Warum Anna über die Soziale Arbeit sprechen wollte - aber Markus so viel Mist erzählt hat
Heute wird’s leicht. Und das ist Absicht. Wir sprechen ausnahmsweise mal nicht über schwierige Themen – weil das auch mal wichtig ist. Was geht gerade bei uns? Markus hat viel zu tun. Anna achtet nach wie vor bewusst auf ihre Ruhepausen. Und wir sprechen darüber, wie unterschiedlich wir eigentlich in unseren Strukturen sind: Wie gehen wir mit To-do’s um? Wie organisieren wir uns? Und warum funktioniert das bei uns jeweils so unterschiedlich? Außerdem gibt es ein kleines Upgrade aus der Sozigang: Wir erzählen, was gerade bei uns passiert, warum wir jetzt Supervision anbieten – und warum wir das ziemlich cool finden. Dann ein fachlicher Meilenstein: Markus ist jetzt offiziell Traumapädagoge und traumazentrierter Fachberater. Und Anna startet bald ihre Weiterbildung in genau diesem Bereich. Markus empfiehlt Istanbul als Urlaubsziel und berichtet von seinen neuen Tattoos. Anna war in Köln und hat Karneval mit guten Freund:innen gefeiert – wobei Markus hauptsächlich den Gossip hören will. Wir sprechen außerdem über die Fastenzeit und über Ramadan, darüber, was Fasten eigentlich bedeutet und stellen uns die Frage: Wenn wir fasten würden – worauf würden wir eigentlich verzichten? Zum Schluss schauen wir noch kurz auf die Jahrestagung der Sozialen Arbeit im April. Thematisch geht es um demokratiefeindliche Entwicklungen und autoritäre Verschiebungen – und was das für die Soziale Arbeit bedeutet. Heute nur angerissen, nächstes Mal steigen wir tiefer ein. Eigentlich wollte Anna über Soziale Arbeit sprechen. Aber Markus hatte offensichtlich andere Pläne.
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Interview mit $ick - über das Lernen aus Lebensgeschichten und Prävention von Sucht (Teil 2)
TEIL 2! In dieser Folge mit $ick (Andre Welter) knüpfen wir an die Frage aus Teil 1 an: Wo greift Soziale Arbeit – und wie kann sie wirksam sein? Der Fokus liegt auf Prävention. Auf Drogenkonsum, besonders bei Jugendlichen. Und auf der frühen Auseinandersetzung mit Gefühlen. $ick arbeitet heute mit Stigma e.V. zusammen. Ein Projekt, das auf Lernen aus Lebensgeschichten setzt. Menschen mit eigenen Konsumerfahrungen sprechen mit Jugendlichen. Über Drogenmissbrauch. Über das Belohnungssystem. Über Gefühle. Welche Rolle spielen die fünf Grundgefühle? Warum ist es so wichtig, Gefühle benennen zu können? Und was verändert sich, wenn junge Menschen lernen, über Emotionen zu sprechen?
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Interview mit $ick - über Konsum, Sucht und den Umgang mit Gefühlen (Teil 1)
TEIL 1! In dieser Folge haben wir einen ganz besonderen Gast: Sick (Andre Welter) erzählt ganz persönlich von seiner Lebensgeschichte. Wie hat er gelernt, seine fünf Grundgefühle erstmals richtig wahrzunehmen? Und warum ist es so wichtig, die eigenen Emotionen einordnen zu können? Wir sprechen mit ihm über sein Buch „Schore Stein Papier“, in dem er seine ganz persönliche Lebensgeschichte erzählt. Es geht um sein Leben in den 90er-Jahren. Sein Weg in die Heroinsucht. Haft und dessen Bedingungen in dieser Zeit für suchtkranke Menschen. Obdachlosigkeit. Mehrere Entgiftungen. Wie funktioniert eigentlich unser Belohnungssystem? Warum konsumieren wir? Welche Rolle spielt dabei die Auseinandersetzung mit den eigenen Emotionen? Was macht es mit uns, wenn wir keine Perspektive vor Augen haben? Welche Rolle spielen Biografie und Familiengeschichte? Was passiert, wenn Eltern ihre Kinder nicht schützen? Und wo greift bei all dem die Soziale Arbeit? Ist wirklich jede*r für diesen Beruf gemacht? Teil 2 folgt!
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Jugendhilfe am Limit: Wie lange geht das noch gut?
In dieser Folge von Kaffee & Krisen sprechen wir über: die aktuelle Situation von Jugendlichen, die unter besonders herausfordernden Bedingungen leben – mit einem Schwerpunkt auf minderjährigen geflüchteten Jugendlichen, systemischen Grenzen und steigenden psychischen Belastungen. Wir thematisieren die Herausforderungen, vor denen viele Jugendliche stehen: Leistungsdruck im System Schule, Perspektivlosigkeit bei gleichzeitig hoher Belastung sowie das Gefühl, funktionieren zu müssen, ohne echte Sicherheit oder Zukunftsaussichten zu haben. Wir schauen auf unsere persönlichen Herausforderungen und die Spannungsfelder, die entstehen, wenn wir als Fachkräfte Jugendliche begleiten und dabei mit eigenen Grenzen, Erwartungen und Emotionen konfrontiert sind. Wir sprechen darüber, was Verantwortung für uns bedeutet – und wo sie bewusst enden muss. Wie können wir Jugendlichen verlässlich begegnen, ohne uns selbst zu überfordern? Wie gehen wir mit Ohnmacht, Systemgrenzen und eigenen Ansprüchen um? Eine Folge über Verantwortung, Überforderung und den Versuch, einen professionellen und zugleich menschlichen Umgang mit all dem zu finden – für Jugendliche und für uns selbst.
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Was wir wollen - Und warum wir uns manchmal selbst im Weg stehen
Zurück aus der Winterpause! In dieser Folge sprechen wir wie immer über die Soziale Arbeit. Kurzer Rückblick ins letzte Jahr und Ausblick in das Jahr 2026. Was steht privat und beruflich für uns in diesem Jahr an. Worauf freuen wir uns besonders und was haben wir uns vorgenommen? Anna startet endlich ihre Traumaweiterbildung und Markus möchte einen neuen Master starten. Welche Vorteile haben eigentlich Weiterbildungen im sozialen Bereich und welche das Masterstudium? Wie wichtig ist es seine Ziele zu verfolgen und was hält uns davon eigentlich ab?
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Mehr Kaffee, weniger Krisen – Winterpause bis 12. Januar
Wir gönnen uns eine kleine Winterpause, tanken Energie und füllen die Kaffeetassen wieder auf ☕️ Am 12. Januar sind wir zurück mit neuen Folgen von Kaffee und Krisen. Bis bald!
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Die Wahrheit über die Weihnachtszeit - Druck, Emotionen und persönliche Perspektiven
Weihnachtszeit und was das eigentlich für jeden einzelnen und für uns ganz persönlich bedeutet. Es ist eine Zeit in der viele unserer Emotionen gebündelt zusammen kommen. Eine Zeit in der nicht jeder mit seiner glücklichen Familie zusammen sitzt. Und wie ist das eigentlich bei Kindern und Jugendlichen? Welche Bedeutung hat die Weihnachtszeit für uns? Und welche Gefühle tragen wir in dieser Zeit in uns? Wie viel Druck besteht in dieser Zeit? Muss man Weihnachten überhaupt feiern und wie können wir es zu einem Fest machen, mit dem wir uns gut fühlen?
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Rituale in der Jugendhilfe - Wie wir besondere Momente gestalten
Was bedeuten Rituale in der Kinder- und Jugendhilfe – für junge Menschen und für uns? Wie können Einzug, Auszug und andere Übergänge gut begleitet werden? Was macht Feste und Geburtstage in Einrichtungen wirklich wertvoll? Warum lohnt es sich, trotz Stress und Fachkräftemangel bewusst Zeit dafür einzuplanen? Wie gestalten wir Rituale so, dass sie Halt geben und individuell passen? Und welche Rolle spielen Haltung, Aufmerksamkeit und kleine Gesten dabei?
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Gute Teamleitung - Was sie wirklich braucht
Leitungskräfte im sozialen Bereich: Was macht eigentlich eine gute Teamleitung aus und was sind für uns da wesentliche Aspekte? Warum entscheidet man sich dazu bzw. welche Gründe gibt es, die Teamleitung zu übernehmen? Was sollten die Voraussetzungen sein, um eine Leitungsposition zu übernehmen? Was passiert, wenn ein Mitarbeiter / eine Mitarbeiterin aus dem Team die Rolle der Teamleitung übernimmt? Ist die Teamleitung wirklich Teil des Teams und macht Leitung einsam? Welche Erwartungen dürfen wir an eine Teamleitung haben?
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Die Macht der Sprache - und wie wir damit umgehen
Wie beeinflusst uns die Sprache in der Gesellschaft und in der Arbeit. Was wird heute gesagt, was vor wenigen Jahren noch nicht gesagt wurde, und was wird nicht mehr gesagt, was damals gesagt werden durfte. Wie sprechen wir miteinander? Üben wir Macht aus oder sprechen wir auf Augenhöhe? Wie sehr prägt uns Sprache? Wie mächtig ist Sprache? Und welches Bewusstsein haben wir darüber? Welche Fehltritte haben wir selbst sprachlich in der Vergangenheit gemacht, was uns heute nicht mehr so schnell passieren würde? Wie wichtig ist Sprache in der pädagogischen Arbeit? Und was genau gehört alles dazu? Wie wichtig ist das Feingefühl für die Kommunikation sprachlich gesehen mit unseren Klient:innen? Und welche Auswirkungen haben Sprachbarrieren in der pädagogischen Arbeit? Diskriminierung über Sprache, wieso weshalb warum? Was bedeutet Refraiming? Und warum ist das so cool und wichtig? Und warum sollten wir uns mehr mit Kommunikation und Gesprächsführung beschäftigen? Und warum Ratschläge nicht immer gewünscht und Gewinnerinnen ist? Und: Wir beantworten die zweite Frage aus unserer Community!
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Die ersten Tage im neuen Job - Warum gute Einarbeitung wichtig ist
Anna‘s Start in den neuen Job, hilfreiche Tools für eine gute Einarbeitung und das Arbeiten als Content Creator:in im Sozialen Bereich. Wie gehen wie wir mit den vielen Dingen auf unserer To-do-Liste um und was beschäftigt uns gerade im Alltag? Anna erzählt von ihren ersten Tagen im neuen Job – ihren Eindrücken und Routinen und sprechen über Tipps für den Start. Wir reden darüber, was gute Einarbeitung wirklich ausmacht, welche Tools neuen Kolleg:innen helfen können und wie es ist, wenn man als Content Creator:in in ein neues Team kommt – und das eigene Gesicht dort schon bekannt ist. Trennung und/ oder Verbindung zwischen Social Media und Arbeitsplatz – wie gelingt das eigentlich? Und: Wir beantworten die erste Frage aus unserer Community!
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Wenn Politik uns triggert - Ohnmacht, Frust und die Frage nach Haltung
das Gefühl von Machtlosigkeit – warum uns politische Aussagen aktuell sprachlos machen Grenzen des Sagbaren – was heute geäußert wird, hätte früher Empörung ausgelöst Gesellschaftliche Schräglagen und Spaltungen – und wie sie unser Zusammenleben beeinflussen, unsere Kritik an Aussagen von Friedrich Merz zum Thema „Stadtbild“ – warum wir solche Rhetorik nicht nachvollziehen können, die Bedeutung von Sprache, Kommunikation und Diskussion in politischen und gesellschaftlichen Prozessen, die Bedeutung politischer Entscheidungen für unsere Arbeit im sozialen Bereich Werte, Verantwortung und Haltung in der sozialen Arbeit – und unser professioneller Auftrag Menschen, die direkt betroffen sind, und was solche Aussagen in uns auslösen und wie wir als Fachkräfte und als Menschen damit umgehen.
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Soziale Arbeit digital - Zwischen Sichtbarkeit, Druck & Verantwortung
Warum der soziale Bereich auf Social Media oft unterrepräsentiert ist – obwohl unsere Themen gesellschaftlich so zentral sind, weshalb soziale Arbeit Sichtbarkeit im digitalen Raum braucht, um Haltung, Fachlichkeit und Strukturen öffentlich zu machen und was soziale Einrichtungen, Fachkräfte und Organisationen gewinnen, wenn sie digital stattfinden. Wir feiern die über 10.000 Follower auf Instagram und sprechen – wie versprochen – über die Sozigang: Wie ist die Idee entstanden? Was ist unser persönliches Herzstück der Sozigang? Was fordert uns heraus – und wo wollen wir noch mehr Energie reinstecken? Wir sagen danke an die Community und an alle Creator:innen, die Teil der Sozigang waren, sind und sein werden.
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7
Warum Fleiß nicht reicht – über Grenzen, Verantwortung und Nein sagen
Mentale Gesundheit im sozialen Bereich. Wir fragen uns: Welche Anforderungen und Rahmenbedingungen bringt unser Beruf mit sich – und wie gehen wir damit um? Wann ist unsere persönliche Grenze erreicht – woran macht sich das bemerkbar? Welche Rituale und Strategien helfen uns, stabil zu bleiben und für uns selbst zu sorgen? Anna erzählt, warum Powernaps ihr Gamechanger sind. Markus ver-rät seine goldene Nachtdienst-Regel. Ist Selbstfürsorge individuell – oder setzen wir uns mit dem Ziel, „mental gesund“ zu sein, manchmal selbst unter Druck? Wie lernen wir, im sozialen Beruf auch mal Nein zu sagen und wie balancieren wir die Verantwortung gegenüber uns selbst und gegenüber unseren Klient:innen? Und welche Rolle spielt die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers in diesem Spannungsfeld?
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Die Wahrheit hinter der Seenotrettung - Angst, Verantwortung und emotionale Ausnahmesituationen
Mental Health und die psychische Belastung der Crew, was mit den Geretteten nach der Rettung passiert, wie die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen NGOs auf dem Mittelmeer funktioniert und warum es so wichtig ist, über Misstände im Gespräch zu bleiben – sowie darüber, was wir als Bürger:innen tun können, um Sichtbarkeit zu schaffen und zu unterstützen.
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Warum Menschen retten so schwer gemacht wird - Seenotrettung zwischen Politik und Menschlichkeit
Seenotrettung auf dem Mittelmeer, fehlendes europäisches Handeln und Finanzverteilung in der Politik, die sogenannte libysche Küstenwache und Kriminalisierungsstrategien der italienischen Regierung, Haltung auf der politischen Ebene, was wir selbst gegen Seenothilfe tun können und und wie wichtig Sichtbarkeit für Menschen in Seenot ist
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Studienzeit und Bachelorarbeit: Chaos, Stress und erste Erfolge
Unsere ersten Tage im Studium, miese Pranks, die uns im Gedächtnis geblieben sind, Herausforderungen mit Selbstmanagement und neuer Verantwortung, Chaos bei der Stundenplangestaltung – und wie wir es gelöst haben, Leben als Student*in und die finale Phase der Bachelorarbeit: Stress, Panik und Erleichterung
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Sizilien und SOS Humanity - wir müssen reden
13 Stunden Anreise von Bochum nach Syrakus, Herausforderungen bei Kofferabgabe und Check-in, erste Eindrücke und intimste Gedanken zu unseren Erlebnissen mit der Crew von SOS Humanity , dem Schiff Humanity1 und zur Seenotrettung, sowie erster Kontakt mit anderen Content-Creator*innen Inhaltswarnung: Gewalt, Freiheitsentzug, psychische Gesundheit,
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Von Beziehungsabbrüchen bis Bewerbungsgespräch
Abschied vom alten Arbeitgeber, Beziehungsabbrüche und das Leben in der stationären Jugendhilfe, selbstbewusstes Auftreten im Vorstellungsgespräch und konstruktive Kritik auf der Arbeit
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Von Diskussionen zur Verbindung - zu einem Herzensprojekt
Mut zur Streitkultur, warum wir privat anders ticken als im Beruf, wie durch Konflikte Verbindung entsteht, sowie große Ankündigung unseres neuen Projekts mit der SOS-Humanity & Freiraumreh.
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Familienchaos und Aufbruchsstimmung
Konfliktgeladene Familientreffen, zwischen Struggle und Mut zur Kündigung, Neustart im Bewerbungsprozess – und was hat Philipp Amthor hier eigentlich verloren?
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Kaffee und Krisen - Warum wir diesen Podcast gestartet haben
Wir sind Anna und Markus, zwei Sozialarbeiter mit Kaffee in der Hand und Krisen im Alltag. In Kaffee und Krisen – soziale Arbeit, aber ungefiltert sprechen wir ehrlich über unseren Beruf, über Tops und Flops, kleine Alltagsgeschichten und Themen, die uns bewegen. Authentisch, humorvoll und manchmal auch ein bisschen chaotisch – eben wie die soziale Arbeit selbst.
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ABOUT THIS SHOW
„Wir sind Anna und Markus, zwei Sozialarbeiter*innen mit Kaffee in der Hand und Krisen im Alltag. In "Kaffee und Krisen – Soziale Arbeit, aber ungefiltert" sprechen wir ehrlich über unseren Beruf, über Kaffe und Krisen, kleine Alltagsgeschichten und Themen, die uns bewegen. Authentisch, humorvoll und manchmal auch ein bisschen chaotisch – eben wie die Soziale Arbeit selbst.“
HOSTED BY
Anna Saamen, Markus Herzog
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