Kulturdisco - Küchengespräche über Musik, Film und Literatur mit Art und Tom podcast artwork

PODCAST · society

Kulturdisco - Küchengespräche über Musik, Film und Literatur mit Art und Tom

Zwei Kollegen, eine Tasse Kaffee und jede Menge Gesprächsstoff: In ihrem Podcast treffen sich Art und Tom regelmäßig in der Küche, um über das zu reden, was ihnen am Herzen liegt - Musik, Filme und Bücher. Mal nachdenklich, mal mit einem Augenzwinkern. Aber immer ehrlich und mit viel Herz. Ein Podcast wie ein gutes Gespräch unter Freunden - nur zum Zuhören.

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  1. 28

    "Undertone" – Die größte Überraschung des Sommers?

    Eigentlich war das hier gar nicht als Kulturdisco-Thema geplant. Tom schaute "Undertone" zunächst auf Wunsch seiner kleinen Tochter. Doch je länger der Film nachwirkte, desto klarer wurde: Genau über solche Entdeckungen sollte Kulturdisco sprechen. Also bittet Tom Art kurz vor der Sommerpause noch einmal ins Heimkino. Gemeinsam sprechen sie über einen Film, der mit einer ebenso einfachen wie originellen Idee beginnt und daraus einen Horror entwickelt, der weniger auf laute Schocks als auf schleichendes Unbehagen setzt. Statt möglichst viel zu zeigen, verlässt sich "Undertone" auf Atmosphäre, Andeutungen und das beklemmende Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Das Besondere: "Undertone" funktioniert nicht nur als Film erstaunlich gut. Auch als Hörbuch entfaltet die Geschichte eine ganz eigene Wirkung. Warum fliegen solche Filme oft unter dem Radar? Was macht "Undertone" so besonders? Und weshalb lohnt es sich manchmal, den Empfehlungen zu folgen, mit denen man am wenigsten gerechnet hätte? Eine Folge über unerwartete Entdeckungen, ungewöhnliche Horrorkonzepte – und einen Film, den Art und Tom ausnahmsweise ohne Einschränkung empfehlen können. Kulturdisco – Küchengespräche über Musik, Film und Literatur. Neugierig, persönlich und mit Diskokugel.

  2. 27

    26 Folgen später

    Vor ziemlich genau einem Jahr haben Art und Tom einfach mit Kulturdisco angefangen. Keine große Strategie. Kein Masterplan. Nur die Idee, über Musik, Filme und Literatur zu sprechen – so, wie sie es ohnehin ständig tun. Heute, 26 Folgen später, wird es Zeit für einen Blick zurück. In dieser Jubiläumsfolge gibt es keinen festen Themenplan. Statt dessen treffen sich Art und Tom zum Free Talk und sprechen darüber, wie die Kulturdisco überhaupt entstanden ist. Welche Erwartungen sie damals hatten. Ob sie wirklich geglaubt haben, dass aus einer spontanen Idee einmal ein Jahr Podcast werden würde. Welche Folgen sich für sie schwierig anfühlten. Was ihnen am Podcast-Leben gefällt. Welche Folgen sie besonders mögen. Und was sie auf diesem Weg am meisten überrascht hat. Und natürlich bleiben auch Geständnisse, Anekdoten und der ein oder andere Blick hinter die Kulissen nicht aus. Eine Folge über Freundschaft, Neugier und die Erkenntnis, dass die besten Gespräche manchmal genau dann entstehen, wenn man keinen Plan hat – außer den, einfach miteinander zu reden. Auf das erste Jahr Kulturdisco. Und auf alles, was noch kommt. Kulturdisco – Küchengespräche über Musik, Film und Literatur. Neugierig, persönlich und mit Diskokugel.

  3. 26

    Wie der Vater, so die Tochter?

    Manchmal schreibt der Veröffentlichungsplan die besseren Geschichten. Nur wenige Wochen trennen die neuen Alben von Vater und Tochter: Dave Grohl legt mit den Foo Fighters „Your Favorite Toy“ vor, während Violet Grohl mit „Be Sweet To Me“ ihr Debüt veröffentlicht. Grund genug für Art und Tom, in beide Alben hineinzuhören – und festzustellen, dass es dabei um weit mehr geht als um einen berühmten Nachnamen. Wie klingt eine Musikerin, wenn ihr Nachname längst Musikgeschichte geschrieben hat? Wann wird aus musikalischem Einfluss eine eigene Handschrift? Und ist ein weltbekannter Vater vor allem Rückenwind – oder ein Schatten, aus dem man erst einmal heraustreten muss? Art und Tom sprechen über Generationen, Erwartungen und die schwierige Kunst, eine eigene Stimme zu finden, wenn alle zuerst auf den Nachnamen schauen. Natürlich geht es auch um die Musik selbst: Was funktioniert? Was überrascht? Und welches der beiden Alben hinterlässt am Ende den stärkeren Eindruck? Eine Folge über Familien, Vermächtnisse und die Frage, ob musikalische Geschichte vererbt werden kann – oder ob jede Generation ihren eigenen Sound finden muss. Kulturdisco – Küchengespräche über Musik, Film und Literatur. Neugierig, persönlich und mit Diskokugel.

  4. 25

    "Crime 101" – Warum kennt den eigentlich niemand?

    Manchmal muss man einfach neue Wege gehen. Zumindest findet das Tom. Nachdem Horror in den vergangenen Folgen einen festen Platz in der Kulturdisco eingenommen hat, war seine Idee diesmal klar: Warum unsere Hörerinnen und Hörer nicht einfach mal überraschen? Warum nicht einen Thriller auswählen, der nicht auf Monster, Albträume und das Übernatürliche setzt? Also fällt die Wahl auf "Crime 101" – einen Film, über den Tom viel Gutes gelesen hat und der mit Chris Hemsworth, Mark Ruffalo und Halle Berry eigentlich beste Voraussetzungen mitbringt. Die große Frage lautet trotzdem: Warum kennt den eigentlich kaum jemand? Natürlich wäre es keine Kulturdisco-Aufnahme, wenn alles problemlos laufen würde. Der erste Versuch scheitert – wie sollte es anders sein – an der Technik. Also: Neustart, zweiter Anlauf, und diesmal geht es wirklich um den Film. Art und Tom sprechen über einen klassischen Thriller, über Erwartungen und Überraschungen – und darüber, was einen Film eigentlich sehenswert macht. Reichen große Namen? Gute Kritiken? Oder entscheidet am Ende doch der Zufall darüber, welche Filme im Gedächtnis bleiben? Eine Folge über Verbrechen, Kino und die Suche nach Filmen, die vielleicht besser sind, als ihre Bekanntheit vermuten lässt. Kulturdisco – Küchengespräche über Musik, Film und Literatur. Neugierig, persönlich und mit Diskokugel.

  5. 24

    Fünf Hörbücher für die Insel (und andere Katastrophen)

    In den letzten Folgen wurde viel geschaut, gehört und diskutiert. Nur die Literatur kam dabei etwas zu kurz. Das ändern Art und Tom diesmal – beziehungsweise vor allem Art. Im Gepäck hat er fünf Hörbücher, die ihn zuletzt beeindruckt, verstört oder nachhaltig beschäftigt haben: "Whalefall" von Daniel Kraus, "The Fisherman" von John Langan, "Knife" von Salman Rushdie, "Dead Inside" von Chandler Morrison und "Tender Is the Flesh" von Agustina Bazterrica. Zwischen Walfisch, Wahnsinn, Kannibalismus und Memoiren entspinnt sich ein Gespräch über Geschichten, die hängen bleiben – und über die Frage, was ein wirklich gutes Hörbuch eigentlich ausmacht. Tom hört aufmerksam zu, kommentiert, hakt nach und fragt sich gelegentlich, ob Art heimlich nur Bücher konsumiert, die andere Menschen nachts wachhalten. Und während Art seine Auswahl präsentiert, zeichnet sich bereits die Fortsetzung ab: Denn natürlich wird irgendwann auch Tom seine fünf Hörbücher ins Rennen schicken. Eine Folge über Literatur, Hörgewohnheiten und die Erkenntnis, dass gute Geschichten manchmal genau dort beginnen, wo man sie eigentlich lieber vermeiden würde. Kulturdisco – Küchengespräche über Musik, Film und Literatur. Neugierig, persönlich und mit Diskokugel.

  6. 23

    Tom reagiert: "Hereditary" und der Horror, der bleibt

    Nachdem zuletzt Art reagieren musste, wird der Spieß diesmal wieder umgedreht. Art will Tom überraschen – mit einem Film, den er selbst liebt und der perfekt in das Format passt - "Hereditary" von Ari Aster. Das Problem: Tom kennt den Film bereits. Irgendwie. Vor Jahren gesehen, größtenteils vergessen – also vielleicht doch die perfekte Voraussetzung für Kulturdisco. Gemeinsam schauen sie den Film noch einmal, diesmal im Original, und sprechen über Horror, der nicht auf schnelle Schocks setzt, sondern sich langsam festsetzt. Über bedrückende Atmosphäre, eskalierende Familienkonflikte und die Frage, warum manche Filme einen selbst dann verfolgen, wenn man sich kaum noch an sie erinnern kann. Natürlich geht es auch darum, warum Art diesen Film so liebt – und ob "Hereditary" tatsächlich moderner Horror auf höchstem Niveau ist oder einfach nur zwei Stunden kontrollierter Nervenzusammenbruch. Eine Folge über verstörende Bilder, unterschwelligen Horror und die unangenehme Erkenntnis, dass die wirklich schlimmen Dinge oft schon lange vor dem Übernatürlichen beginnen. Kulturdisco – Küchengespräche über Musik, Film und Literatur. Neugierig, persönlich und mit Diskokugel.

  7. 22

    Art reagiert: Kim Gordon und das Erbe von Sonic Youth

    Diesmal heißt es wieder: Art reagiert. Keine Vorbereitung. Kein Sicherheitsnetz. Dafür ein Album, das sich wenig darum schert, was man eigentlich von ihm erwartet. Im Mittelpunkt steht "Play Me" von Kim Gordon – und damit eine Künstlerin, die mit Sonic Youth einst den Gitarrenlärm neu sortierte und heute klingt, als würde sie lieber mit kaputten Beats durch die Gegenwart laufen. Für Art ist das mehr als nur eine neue Platte. Sonic Youth gehören zu den Bands, die seinen Musikgeschmack geprägt haben. Umso interessanter wird die Frage, was passiert, wenn ausgerechnet eine solche Ikone plötzlich nicht nostalgisch klingt, sondern unbequem, kühl und seltsam gegenwärtig. Art und Tom sprechen über Noise, Erwartungshaltungen und Künstler, die lieber irritieren als gefallen wollen. Über Musik, die sich nicht selbst zitiert – und über die Frage, ob das hier eine radikale Neuerfindung ist oder vielleicht die konsequenteste Fortsetzung des Sonic-Youth-Erbes überhaupt. Kulturdisco – Küchengespräche über Musik, Film und Literatur. Neugierig, persönlich und mit Diskokugel.

  8. 21

    Monokultur – Als alle dasselbe sahen

    Kann man eine Folge ohne Thema machen? Art und Tom haben es ausprobiert. Was als Pausengespräch beginnt, entwickelt sich schnell zu etwas Größerem: einer Unterhaltung über das, was Art Monokultur nennt. Gemeint ist nicht Landwirtschaft, sondern ein Gefühl: die Zeit, in der alle dasselbe gesehen haben. Als Familien gemeinsam vor dem Fernseher saßen, lineares Programm schauten – und am nächsten Tag alle wussten, worüber gesprochen wird. Heute ist alles anders. Unzählige Streamingdienste, Mediatheken, Feeds. Jeder sieht etwas anderes. Jeder erlebt für sich. Art und Tom sprechen darüber, was dabei verloren geht – und was vielleicht auch gewonnen wurde. Als Hörer. Als Zuschauer. Und als Väter, die genau diesen Unterschied im Alltag erleben. Eine Folge ohne festes Thema – und genau deshalb eine über Gemeinschaft, Erinnerung und die Frage, ob kulturelle Vielfalt manchmal auch ein bisschen einsam macht. Kulturdisco – Küchengespräche über Musik, Film und Literatur. Neugierig, persönlich und mit Diskokugel.

  9. 20

    Kulturdisco Live – Fremdbestimmt, aber meinungsstark

    Art und Tom waren draußen. Vor Menschen. Mit Mikrofonen. Und ohne Sicherheitsnetz. Das Konzept ist einfach – und deshalb gefährlich: Vier Platten. Ausgesucht vom Team des Musicland Spandau. Keine Mitsprache. Nur pure Reaktion. Auf dem Plattenteller landen "Mad!" von den Sparks, "Shafted By the Algorithm" von The Ghoulies, "We're Never Getting Out" von Deaf Havana und "Dig" von Stiff Richards. Vier Richtungen, ein Abend – und die große Frage, was passiert, wenn man die Kontrolle abgibt, aber die Meinung behält. Art und Tom sprechen über Euphorie, Irritation, Entdeckungen und den schmalen Grat zwischen Hype und echter Begeisterung. Mit Publikum, Reaktionen und genau der Energie, die entsteht, wenn Gespräche nicht im Studio bleiben. Live aufgenommen. Nicht ganz ohne Netz – aber nah dran. Am Ende gilt: Die Auswahl kam von außen. Das letzte Wort aber haben Art und Tom. Kulturdisco – Küchengespräche über Musik, Film und Literatur. Neugierig, persönlich und mit Diskokugel.

  10. 19

    "Five Nights at Freddy’s" – Für Tilly (und alle anderen Mutigen)

    Manchmal kommt die Themenwahl nicht aus der "Redaktion", sondern aus den Kommentaren. Diese Folge geht auf einen Wunsch zurück – von Tilly, die sich in einer Rezension eine Besprechung von "Five Nights at Freddy’s" gewünscht hat. Und weil Art und Tom im Grunde ihres Herzens sehr umgängliche Menschen sind (meistens), haben sie gesagt: Machen wir. Also geht es diesmal in die Welt von animatronischen Albträumen, Videospielverfilmungen und um die Frage, was passiert, wenn ein Internetphänomen auf Kino trifft. Art und Tom sprechen über Erwartungen, Zielgruppen, Grusel (oder dessen Abwesenheit) – und darüber, ob "Five Nights at Freddy’s" mehr ist als Fanservice mit Jumpscares. Und irgendwo zwischen Analyse und Animatronik steht eine Frage im Raum: War das eine gute Idee, Tilly? Kulturdisco – Küchengespräche über Musik, Film und Literatur. Neugierig, persönlich und mit Diskokugel.

  11. 18

    Im Wald lauert etwas – Kulturdisco über "Wytches"

    Diesmal wird es bei Kulturdisco düster. Gemeinsam tauchen Art und Tom in die Graphic Novel "Wytches" von Scott Snyder ein – ein Buch, das zeigt, dass der Wald vielleicht nie wirklich unser Freund war. Was zunächst wie eine klassische Horrorgeschichte beginnt, entwickelt sich schnell zu etwas Unheimlicherem: eine Erzählung über Angst, Familie und die dunklen Dinge, die unter der Oberfläche unserer Welt lauern. Art und Tom sprechen über Atmosphäre, über das Zusammenspiel von Bild und Text, über modernen Horror im Comic – und über die Frage, warum gerade Geschichten über Wälder, Mythen und alte Mächte so hartnäckig wirken. Eine Folge über Graphic Novels, Urängste und darüber, wie gut es tut, sich gemeinsam zu gruseln – solange das Licht im Wohnzimmer an ist. Kulturdisco – Küchengespräche über Musik, Film und Literatur. Neugierig, persönlich und mit Diskokugel.

  12. 17

    Kopie, Hommage oder Plagiat? – Entropy, Bob Mould und "Art reagiert"

    Revanche bei Kulturdisco. Was Tom schon erlebt hat, trifft jetzt Art: „Art reagiert“. Unvorbereitet. Ungeplant. Ungefiltert. Wie du mir, so ich dir. Im Zentrum steht Dharmakāya (2024) der Band Entropy – ein Album, über das viele sagen: Das klingt wie ein vergessenes Werk von Bob Mould oder seiner Band Sugar. Aber was heißt das eigentlich? Kopie? Hommage? Plagiat? Art und Tom sprechen über die feine Linie zwischen Inspiration und Nachahmung, über die Macht von Nostalgie, über Klanggedächtnis und Stiltreue – und über die Frage, ob Originalität in der Popmusik überhaupt nötig und möglich ist. Zwischen Gitarrenwänden, Theorie und Gefühl geht es um Identität, Wiedererkennung und darum, ob Musik neu sein muss, um echt zu sein – oder ob es reicht, wenn sie ehrlich klingt. Eine Folge über Zitat und Selbstbehauptung. Über Diskurs und Distortion. Und über eine kleine Kulturdisco-Revanche, die sich manchmal sogar ein wenig philosophisch anfühlt.

  13. 16

    28 Tage, Wochen, Jahre - Das Franchise im Kulturdisco-Deep Dive (Teil 3/3)

    Finale im Rage-Kosmos: In Teil 3 ihrer Franchise-Reise widmen sich Art und Tom "28 Years Later" – und damit der großen Frage, ob sie nach den Differenzen bei "28 Weeks Later" diesmal auf einen gemeinsamen Nenner kommen? Mit der erneuten Zusammenarbeit von Danny Boyle und Alex Garland kehrt das kreative Duo zurück, das schon "28 Days Later" geprägt hat. Aber kann diese neue Kollaboration wirklich an die Qualitäten des Originals anknüpfen? An die Atmosphäre, die politische Tiefe, die emotionale Wucht? Art und Tom sprechen über Erwartungen, Nostalgie, Weiterentwicklung und die schwierige Kunst, ein Franchise würdig fortzuführen. Über Endzeitbilder, Gegenwartsängste – und darüber, ob "28 Years Later" mehr ist als nur ein weiterer Eintrag in einer erfolgreichen Reihe. Eine Folge über Versöhnung, Reibung, Hoffnung – und die Frage, ob manche Filmwelten altern können, ohne ihre Seele zu verlieren.

  14. 15

    28 Tage, Wochen, Jahre - Das Franchise im Kulturdisco-Deep Dive (Teil 2/3)

    Nach 28 Days Later geht’s bei Art und Tom weiter in der Apokalypse – diesmal mit „28 Weeks Later“. Mehr Budget, mehr Militär, mehr Eskalation. Und vor allem: mehr Streitpotenzial. Denn während der Rage-Virus wieder ausbricht, brechen bei Kulturdisco diesmal ganz andere Dinge auf: Geschmack, Erwartungen und die große Frage, was eine gute Fortsetzung eigentlich leisten muss. Ist 28 Weeks Later ein unterschätzter Franchise-Baustein? Oder ein Film, der die falschen Entscheidungen trifft – trotz starker Momente? Art und Tom kommen diesmal überhaupt nicht überein. Und genau deshalb wird’s interessant: Es geht um Tonwechsel, Figuren, Horror-Logik, die berühmte Eröffnungssequenz – und darum, warum manche Filme sich anfühlen wie ein sauber geplanter Kontrollverlust. Eine Folge über Endzeitkino, enttäuschte Hoffnungen, überraschende Highlights – und das beruhigende Gefühl, dass man sich auch bei Weltuntergang noch gepflegt widersprechen kann.

  15. 14

    28 Tage, Wochen, Jahre - Das Franchise im Kulturdisco-Deep Dive

    Nach kurzer Winterpause melden sich Art und Tom zurück – und zwar direkt aus der Apokalypse. Pünktlich zum Kinostart von „28 Years Later – The Bone Temple“ graben sie sich durch die Geschichte eines der einflussreichsten Horror-Franchises der letzten Jahrzehnte. Vom ikonischen „28 Days Later“ über das oft unterschätzte „28 Weeks Later“ bis hin zur Frage, warum diese Welt auch Jahre später noch funktioniert: Art und Tom schauen sich alle Filme an, sprechen über Angst als Zeitdiagnose, über Zombies (die eigentlich keine sind), über Rage, Gesellschaft und das britische Talent, Endzeit erstaunlich nüchtern aussehen zu lassen. Was macht diese Reihe so langlebig? Warum fühlt sie sich heute vielleicht sogar aktueller an als damals? Und braucht man wirklich noch einen weiteren Teil – oder genau jetzt erst recht? Eine Folge über Virusfilme, kulturelle Nachwirkungen und das schöne Gefühl, dass man nach einer Pause einfach wieder dort weitermachen kann, wo alles angefangen hat: bei Kultur, Gespräch und ein bisschen Untergang.

  16. 13

    Turnstile entschlüsselt - Ein Kulturdisco-Experiment (Teil 2/2)

    In der letzten Folge wollten Art und Tom eigentlich nur eine einfache Frage klären: Warum sind Turnstile so erfolgreich? Hardcore? Pop? Euphorie mit Moshpit-Garantie? Dann mussten die Kinder ins Bett. Jetzt, in Teil 2 der Episode, wird das Projekt wieder aufgenommen – und zwar kompromisslos. Art hat beschlossen (und beschlossen heißt: endgültig), dass man Turnstile nur versteht, wenn man die komplette Diskografie hört. Von den frühen Releases über stilistische Verschiebungen bis zu dem Punkt, an dem plötzlich alle mitfühlen, die eigentlich nie Hardcore gehört haben. Tom stellt sich der Geduldsprobe. Gemeinsam arbeiten sich beide durch Songs, Phasen und Stimmungen, sprechen über Szenegrenzen, Sound-Öffnungen und die Frage, ob Turnstile überhaupt noch Hardcore sind? Eine Folge über Entwicklung, Energie und die seltsame Magie einer Band, die gleichzeitig laut, zugänglich und ernsthaft euphorisch ist.

  17. 12

    Turnstile entschlüsselt - Ein Kulturdisco-Experiment (Teil 1/2)

    Turnstile sind gerade überall: ausverkaufte Hallen, explodierende Social-Feeds, Post-Hardcore-Ekstase. Und während das Internet versucht, die Energie dieser Band in Worte zu fassen (Spoiler: unmöglich), machen Art und Tom das, was Kulturdisco am besten kann: Sie wollen’s wissen. Wirklich wissen. Art hat nämlich eine Theorie: Man versteht Turnstile erst dann, wenn man die komplette Diskografie hört – von den frühen EPs bis zur Stadion-euphorischen Glow On. Das Problem: Dafür braucht man Geduld. Und wer muss die aufbringen? Genau: Tom. Gemeinsam graben sich Art und Tom durch Riffs, Rausch, Rhythmus und Radau, sprechen über Turnstiles radikale Positivität, ihre Hardcore-Wurzeln, ihr Popgefühl, ihre Live-Mystik und diesen ganz bestimmten Optimismus, der niemanden ausschließt. Eine Reise durch Songs, Stile, Schweiß – und die Frage: Was macht diese Band so gut? Und warum fühlen sich alle plötzlich zehn Jahre jünger? Zwei Teile. Zwei Kapitel Euphorie. Eine Band, die sich weigert, stillzustehen. Und zwei Podcaster, die das Geheimnis entschlüsseln wollen – oder zumindest glücklich scheitern.

  18. 11

    Kulturdisco schenkt ein: Vier Rettungsringe fürs Weihnachtsfest

    Weihnachten kommt immer überraschend – wie Verwandtschaft, die plötzlich „schon auf dem Weg“ ist. Und während draußen Lichterketten brennen, brennen drinnen die Nerven: Was soll man bloß schenken? Art und Tom haben die Antwort. Genauer: vier Antworten, sorgfältig kuratiert, kulturfestlich verpackt und garantiert Weihnachtsbaum-tauglich: 1) Cat Power Sings Dylan: The 1966 Royal Albert Hall Concert (2023): Für alle, die Bob Dylan lieben, Cat Power lieben – oder zumindest so tun, als wären sie schon immer in der Royal Albert Hall gewesen. 2) Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind: Der ideale Roman für alle, die gerne in E-Mails lieben, aber nicht in Meetings. 3) Paul Lynch – Das Lied des Propheten: Für alle, die sich gern existenziell erschüttern lassen – literarisch, nicht familiär. Intensiv, preisgekrönt und garantiert eindrücklicher als jeder Gutschein. 4) Caleb Carr – Die Einkreisung (als Hörbuch): Historische Ermittlungen, dunkle Ecken New Yorks und die perfekte Begleitung für winterliche Bahnhofsfahrten. Vier Tipps, die Weihnachten retten. Oder zumindest stilvoller scheitern lassen. Die Kulturdisco wünscht: Frohes Schenken!

  19. 10

    Tom reagiert: Possession – Liebe, Schleim und andere Dämonen

    In dieser Folge wagt Art ein Experiment – und Tom ist das Versuchskaninchen. Das neue Format heißt „Tom reagiert“: ein Thema, das Tom vorher nicht kennt. Kein Skript, keine Vorbereitung – nur blanke Reaktion. Diesmal trifft es Andrzej Żuławskis Kultfilm „Possession“ (1981), mit Isabelle Adjani und Sam Neill in den Hauptrollen. Ein psychosexuelles Beziehungsdrama, ein Horrorklassiker, ein Grenzgang zwischen Körper, Religion und Wahnsinn. Art hat den Film nicht zufällig ausgewählt: Tom's Skepsis gegenüber Herzogs „Nosferatu“ musste schließlich Konsequenzen haben. Also gibt’s jetzt Berlin, Dämonen, Tentakel und eine Ehekrise, die außer Kontrolle gerät. Was folgt, ist ein Gespräch über Ekstase, Ekel und Emotion – über die Frage, warum Possession so verstörend wie faszinierend bleibt, und ob Kunst eigentlich weh tun darf.

  20. 9

    Zwischen Satzzeichen und Schweigen – Lydia Davis und die Kunst des genauen Lesens

    Diesmal hat die Kulturdisco literarischen Besuch: Lydia Davis ist da – also, zumindest in Buchform. „Unsere Fremden“ ist eine Sammlung so kurzer Geschichten, dass man fast blinzeln muss, um sie zu erwischen. Dafür bleibt genug Zeit, um sich zu fragen: Was macht eine gute Miniatur aus? Warum übersetzt Lydia Davis am liebsten selbst? Und wie klingt eigentlich Fremdheit, wenn man sie laut liest? Art und Tom haben sich dafür Verstärkung geholt: Suse, Germanistin, Literaturfan und Expertin im genauen Lesen. Zusammen wird diskutiert, gelacht, seziert – und manchmal einfach geschwiegen, weil Lydia Davis das so wollen würde. Ein Gespräch über Sprache, Schweigen und das große Ganze im ganz Kleinen.

  21. 8

    1994 – Das Jahr, das Rockmusik unsterblich machte? (Teil 5/5)

    Sechs letzte Kapitel in einem Jahr, das einfach nicht aufhören wollte, groß zu klingen. Im großen Finale ihrer Reise durch 1994 tauchen Art und Tom noch einmal tief ein – in Sounds zwischen Aggression, Groove, Experiment und Emotion. Obituary bringen mit "World Demise" den Tod zum Grooven, Soul Coughing mischen auf "Ruby Vroom" Jazz, Sampling und Spoken Word zu urbanem Popwahnsinn. "Blowout Comb" von Digable Planets öffnet das Fenster zum Hip-Hop der Zukunft, während Sunny Day Real Estate mit "Diary" den Grundstein für Emo legen. Sonic Youth zerlegen auf "Experimental Jet Set, Trash and No Star" die Popformel in schillernde Fragmente – und Mother Tongue liefern mit ihrem selbstbetitelten Album ein vergessenes Juwel zwischen Funk, Alternative und Wucht. Und diesmal wagen Art und Tom den entscheidenden Schritt. Nach all den Klassikern, Geheimtipps und Überraschungen versuchen sie, die große Frage endlich zu beantworten: War 1994 wirklich das beste Jahr in der Geschichte der Rockmusik? Oder einfach das letzte, in dem alles möglich schien?

  22. 7

    1994 – Das Jahr, das Rockmusik unsterblich machte? (Teil 4/5)

    Manchmal sind es die Platten abseits des Rampenlichts, die ein Jahr erst richtig spannend machen. Im vierten Teil ihrer Reise durch das Musikjahr 1994 werfen Art und Tom den Blick auf Alben, die nicht sofort in jeder „Best of“-Liste auftauchen, aber dennoch das Zeug zu echten Klassikern haben. Mit Tori Amos’ „Under the Pink“ begegnen sie einem Werk zwischen Intimität, Wut und kunstvoller Melancholie. Cop Shoot Cop liefern mit „Release“ ein kantiges, düsteres Statement irgendwo zwischen Noise, Industrial und Großstadt-Punk. Machine Head sorgen mit „Burn My Eyes“ für ein Metal-Debüt, das bis heute als Meilenstein gilt. Und schließlich dEUS mit „Worst Case Scenario“ – eine belgische Überraschung, die mit Experimentierlust und Eigenwilligkeit international Wellen schlug. Vier Alben, vier Welten – und doch Teil eines Jahres, das scheinbar keine Grenzen kannte. Sind es die vergessenen Schätze, die 1994 zum „besten Musikjahr aller Zeiten“ machen? Oder zeigen sie nur, wie breit das Feld tatsächlich war? Tom und Art hören genau hin – und entdecken die versteckten Kapitel einer Ära, die immer noch nachklingt.

  23. 6

    1994 – Das Jahr, das Rockmusik unsterblich machte? (Teil 3/5)

    Vier Platten, vier Blickwinkel auf ein Jahr, das nicht zur Ruhe kam. In der dritten Etappe ihrer 1994er-Reise widmen sich Art und Tom dem nerdig-selbstironischen Powerpop von Weezers „Blue Album“, Frank Blacks irrwitzig-versponnenem Solowerk „Teenager of the Year“, dem unterschätzten Gitarrenmanifest „File Under Easy Listening“ von Sugar – und Nine Inch Nails’ düsterer Sound-Dekonstruktion „The Downward Spiral“. Doch was verraten diese Alben über die Energie, die Verzweiflung und die rastlose Experimentierlust der 90er? Sind sie Teil eines gemeinsamen Soundkosmos – oder vier einsame Planeten im selben Universum? Tom und Art graben sich durch Geschichten, Klangbilder und Mythen und stellen die Frage erneut: War 1994 das Jahr, in dem Rockmusik wirklich alles wagte – oder einfach das Jahr, in dem sie sich endgültig verlor?

  24. 5

    1994 – Das Jahr, das Rockmusik unsterblich machte? (Teil 2)

    Vier weitere Alben, vier Welten – und doch mitten im Epizentrum von 1994. In der zweiten Folge ihrer Reise durch das vielleicht wichtigste Rockjahr überhaupt geht es um Pavements clever-verschrammelten Indie-Klassiker "Crooked Rain, Crooked Rain", Portisheads stilprägendes Debüt "Dummy", The Offsprings Punk-Feuerwerk "Smash" und Soundgardens monumentales "Superunknown". Doch was macht diese Platten so besonders? Zeitgeist? Innovation? Oder einfach die perfekte Mischung aus Energie, Haltung und Melodie? Tom und Art erzählen Geschichten hinter den Alben, sprechen über Klangästhetik und Kultstatus – und fragen sich weiterhin: War 1994 wirklich das beste Jahr der Rockgeschichte … oder nur das lauteste? Ein nostalgischer Trip zurück in eine Ära, in der Gitarren noch König waren – und fast jeder neue Release ein kleines Erdbeben auslöste.

  25. 4

    1994 – Das Jahr, das Rockmusik unsterblich machte?

    1994 – das Jahr, in dem Rockmusik Geschichte schrieb… oder etwa nicht? Für Tom steht fest: Kein anderes Jahr hat mehr zeitlose Alben hervorgebracht. Doch hält diese steile These dem Realitätscheck stand? Gemeinsam mit Art begibt er sich auf eine Reise mitten hinein in die 90er – zu Grunge-Giganten, Britpop-Rebellen, Alternative-Ikonen und Punk-Rückkehrern. Das Ergebnis: 20 unvergessliche Platten, die nicht nur den Soundtrack einer Generation lieferten, sondern bis heute nachhallen. In mehreren Teilen stellen die beiden ihre persönlichen Highlights vor, graben in Geschichten hinter den Songs und fragen sich: War 1994 wirklich das beste Jahr der Rockgeschichte – oder nur ein besonders lautes? Eine nostalgischer Trip mit viel Lärm und erstaunlich wenig Dissens.

  26. 3

    Die drei ??? im Wandel: Erwachsene Helden in Rocky Beach...

    Die drei ??? sind seit über 40 Jahren Deutschlands beliebteste Hörspielreihe – ein Kult für Jung und Alt, der nie seinen jugendlichen Charme verliert. Doch was passiert, wenn Justus, Peter und Bob erwachsen werden und in ihrer alten Heimat Rocky Beach plötzlich mit den dunklen Seiten des Lebens konfrontiert werden? Gewalt, Korruption, Intrigen, Sex und Drogen – Themen, die in den neuen Graphic Novels von Autor und Illustrator Christopher Tauber eine düstere, spannende Wendung nehmen. Art und Tom tauchen ein in dieses kühne Szenario und sprechen über die faszinierende Idee, bekannte Helden in eine erwachsene Welt zu schicken. Ob sie im neuen Gewand überzeugen können? Das erfahrt Ihr in unserer neuen Folge. Viel Spaß beim Hören!

  27. 2

    Nosferatu hoch drei...

    Vampire faszinieren uns seit über 100 Jahren – mal als blutrünstige Monster, mal als tragische Romantiker. Doch was verrät uns jeder Nosferatu über die Zeit, in der er entstanden ist? Art und Tom wollten nur kurz herausfinden, warum Vampire so zeitlos sind – doch daraus wurde eine spannende Reise durch drei Generationen Vampirfilme. Von der expressionistischen Stummfilm-Ikone von 1922 bis zu Werner Herzogs hypnotischem Remake und der neuesten Version von Robert Eggers aus dem Jahr 2024: Welcher Film ist der perfekte Einstieg, wenn man Nosferatu zum ersten Mal begegnen möchte? Ein nerdiger Ausflug mit Herz, Humor und einer kleinen Portion Biss.

  28. 1

    Eigentlich nur ein Test...

    Eigentlich wollten Art und Tom nur mal hören, wie sie klingen. Doch was als Technik-Check begann, wurde schnell zum ersten Küchengespräch. Die beiden tauchen ein in die Welt des deutschen Indie-Rocks. Kettcar oder Nationalgalerie?Welche Band ist eigentlich die beste? Und was ist mit Blumfeld? Die beiden verlieren sich in einer leidenschaftlich-chaotischen Suche und finden am Ende eine Band, die sie vorher nicht auf dem Schirm hatten. Ein spontaner Nerd-Talk mit Herz und Humor.

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