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PODCAST · business

Maschinensprache - Digitalisierung im Maschinenbau

Maschinensprache ist der Unternehmer-Podcast zur Digitalisierung im Maschinen- und Anlagenbau. Hier dreht sich alles um digitale Produkte und Leistungen, Geschäftsmodelle und die praktische Implementierung in den KMUs der Branche.Ich bin Alexander Niemann, Softwareunternehmer, und diese Themen sind mein tägliches Geschäft bei der Smartsquare GmbH. Folge für Folge lade ich kompetente und erfahrene Menschen zum Gespräch über digitale Unternehmensentwicklung ein. Es geht um Beispiele für erfolgreiche digitale Angebote, grundsätzliche Wirkzusammenhänge, Unternehmensgestaltung und Führung. Inspirierende Geschichten, gelernte Lektionen und individuelle Erfolgsrezepte aus dem echten Leben: das ist Maschinensprache.Ich freue mich auf Feedback und Anregungen von euch, schreibt gerne an [email protected] oder kontaktiert mich auf LinkedIn!

  1. 29

    Experten-Chatbot statt Textmarker

    In dieser Folge bin ich zu Gast bei CLAAS in Harsewinkel, um mit Jan Godesaer, dem Vice President Digitalization and Processes Manufacturing, zu sprechen. Ich wollte herausfinden, wie so ein traditionsreiches Unternehmen die Digitalisierung angeht, welchen Nutzen es daraus zieht und welche Parallelen es zum klassischen Maschinen- und Anlagenbau gibt. Die konkreten Beispiele dazu sind eindrücklich – vom Textmarker zu einem hochspezialisierten Chatbot zu kommen, ist nur eines davon.

  2. 28

    Smartsquare auf dem OWL Maschinenbaukongress 2025

    Dieses Mal geht es um den bevorstehenden OWL Maschinenbau Kongress, der am 08.10.2025 stattfindet und den Smartsquare als Sponsor unterstützt. Während Manuel Bruder unseren Infostand und andere Materialien vorbereitet, stecke ich in der Vorbereitung meines Praxisvortrages gemeinsam mit unserem Kunden Novoferm. An die 150 Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden dieses Jahr bei der IHK Detmold als perfekten Veranstaltungsort dafür erwartet.

  3. 27

    Eine ungeplante Geburtstagsfolge

    Frei nach Winston Churchill lassen wir bei Smartsquare ein gutes Problem nicht ungenutzt verstreichen. Da die ursprünglich geplante Folge mit externen Gästen aus technischen Gründen noch nicht geklappt hat, feiern wir eben kurzerhand bei einem Kaffee den zweiten Geburtstag unseres Podcast. Zusammen mit meinem Kollegen Manuel Bruder werfe ich einen Blick zurück und dann wieder nach vorn.

  4. 26

    KI-Fahrplan für den Maschinenbau-Service

    In dieser Episode treffe ich mich wieder mit meinem Kollegen Manuel Bruder auf einen Kaffee, diesmal, um über die Rolle von KI im Maschinenbau-Service zu sprechen. Anlass sind bemerkenswert ambitionierte Ziele für die KI-Nutzung im Aftersales, die wir von Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau hören: 80 % des Services zukünftig durch KI abwickeln lassen? Wow.

  5. 25

    Strategische Digitalisierung statt Software-Inseln

    In dieser Episode spreche ich mit Markus Hüllmann, geschäftsführendem Gesellschafter der KRAFT-Gruppe, über Digitalisierungs-Strategien als Erfolgsfaktor im Maschinenbau. Wir beleuchten, wie digitale Werkzeuge Leistungsangebote erweitern und Maschinen über ihren gesamten Lebenszyklus optimal begleiten können. Markus Hüllmann teilt seine Einblicke als Unternehmer und erklärt, warum eine ganzheitliche Sicht auf digitale Produkte – von der Konzeptionierung bis zur Dekommissionierung – unerlässlich ist.

  6. 24

    Predictive Maintenance Realitätscheck

    In dieser Episode treffe ich mich mal wieder auf einen Kaffee mit unserem Kollegen Manuel Bruder. Wir sprechen darüber, ob Predictive Maintenance als Thema ein totgerittenes Pferd ist. Ausgangssituation ist häufig die Beobachtung, dass Predictive Maintenance als die höchste Stufe der Instandhaltung gilt, obwohl viele Unternehmen die grundlegenderen Stufen wie Preventive oder Reactive Maintenance noch optimieren könnten.

  7. 23

    Es läuft immer darauf hinaus, was es bringt

    In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Nora Legittimo über die entscheidende Frage nach dem tatsächlichen Nutzen von Digitalisierungsmaßnahmen im Maschinenbau und wie Unternehmen diesen Wert nicht nur bestimmen, sondern auch erfolgreich realisieren können. Nora ist Mitglied der Geschäftsleitung der Marantec Group und teilt ihre langjährige Expertise in der Begleitung von Digitalisierungsprojekten mit uns.

  8. 22

    Smartsquare Inside - So starten wir Digitalisierungsprojekte

    In dieser Episode treffe ich mich mal wieder auf einen Kaffee mit unserem Business Unit Manager Manuel Bruder. Wir sprechen darüber, wie Führungskräfte und Innovationsverantwortliche digitale Projekte erfolgversprechend aufsetzen und strukturieren können. Ausgangssituation sind häufig vage, informelle Gespräche, ein hoher Grad an Unsicherheit und viele noch nicht greifbare Ideen. Gerade diese Unsicherheit zu managen und dabei schnell Klarheit über Aufwand, Zeitrahmen und Nutzen eines neuen Projektes zu gewinnen, ist aus Führungssicht eine entscheidende Herausforderung.

  9. 21

    Kein Gedöns - Erfolgsfaktor Kundenzentrierung

    In unserer neuesten Podcast-Episode habe ich ein spannendes Gespräch mit Heinrich Erkens von CXecutives geführt, in dem wir die Bedeutung der Kundenzentrierung in der Digitalisierung des Maschinenbaus besprechen. Diese Folge ist ein Muss für alle, die nach umsetzbaren Strategien für ihr eigenes Unternehmen suchen.

  10. 20

    Die Organisation schlägt zurück

    In unserer neuesten Podcast-Episode habe ich ein spannendes Gespräch mit Jakob Haves geführt, in dem wir konkrete Wege und Methoden für die Bewältigung der digitalen Transformation im Maschinen- und Anlagenbau besprechen. Diese Folge ist ein Muss für alle, die nach umsetzbaren Strategien für ihr eigenes Unternehmen suchen.

  11. 19

    2024 ist schon wieder Retro - Ausblick 2025

    In dieser Episode treffe ich mich mal wieder auf einen Kaffee mit unserem Business Unit Manager Manuel Bruder. Wir schauen beim Kaffee auf 2024 zurück. Manuel teilt dabei seine Erfahrungen und Eindrücke aus dem ersten Jahr bei Smartsquare und beschreibt den Perspektivwechsel, den der Wechsel aus einem Maschinenbau- zum Softwareunternehmen mit sich bringt. Strukturen und Herangehensweisen unterscheiden sich teils deutlich, auch die Kundenkommunikation läuft anders und hat Einfluss auf das Projekt-Setup.

  12. 18

    Satellit im eigenen Unternehmen

    Dieses Mal zu Besuch im Smartsquare-Hauptquartier: Kristina Kelyp von der KOCH Unternehmensgruppe. Das Stammunternehmen wurde 1958 in Bielefeld gegründet und die Gruppe wird heute in dritter Generation von der Familie geführt.In den Unternehmenswerten finden sich Innovationsfreude und individuelle Lösungsorientierung ganz vorne, so dass ein klares Bekenntnis zur Digitalisierung aus Sicht von Kristina nur logisch ist. Sie erklärt ihre neu geschaffene Rolle als Business Transformation Managerin und wie sie als „Digitalisierungsantreiberin“ dabei hilft, bestehende Prozesse zu digitalisieren sowie neue digitale Produkte zu entwickeln.

  13. 17

    Messe-Spezial: FMB 2024

    Smartsquare ist dieses Jahr zum ersten Mal als Aussteller auf der FMB – Fachmesse Maschinenbau vertreten. Für diese Sonderfolge unterbrechen Manuel und ich kurz die Arbeit an den Messevorbereitungen und lassen euch an unseren Überlegungen dazu teilhaben.

  14. 16

    Qualitätsmaschinenbau trifft KI

    Mal wieder eine Folge von Unterwegs und mit einem Geschäftsführer im ostwestfälischen Maschinenbau: Hans-Georg Liemke ist Geschäftsführer der ELHA Maschinenbau und hat mich in einen der Unternehmensstandorte in Hövelhof eingeladen. Das Unternehmen besteht seit 1930 und hat sich auf hochwertige Werkzeugmaschinen für komplexe Zerspanungsaufgaben spezialisiert.

  15. 15

    Maschinenservice: Umsatztreiber oder Pflichtprogramm?

    In dieser Episode treffe ich mich mal wieder auf einen Kaffee mit unserem Business Unit Manager Manuel Bruder. Mich treibt diesmal die Frage um, wie Maschinen- und Anlagenbauer auf das Thema Kundendienst schauen. Wird der Maschinenservice als unternehmerische Chance gesehen oder doch eher als notwendiges Übel? Dafür schauen wir auch auf empirische Daten des VDMA, dem Verband Deutscher Maschinenbau.

  16. 14

    Vom Bauchgefühl zu Daten und Mehrwerten

    In dieser Episode unterhalte ich mich mit Stefan Fischer, er ist Produktmanager für Digitale Services bei der Kraft Gruppe und treibt dort in dieser Funktion die Entwicklung der unternehmenseigenen IoT-Plattform ida voran.

  17. 13

    Maschinenbauer vs. Softwareentwickler?

    In dieser Episode treffe ich mich mal wieder auf einen Kaffee mit unserem Business Unit Manager Manuel Bruder. Mich treibt die Frage um, wie unterschiedlich Maschinenbau- und Softwareunternehmen eigentlich sind und wie sie in gemeinsamen Projekten zusammenfinden können.

  18. 12

    Daten sinnvoll sichtbar machen

    Ich treffe in dieser Episode Richard Braun. Er ist Projektmanager bei der Nölle + Nordhorn GmbH, einem technischen Handelsunternehmen das als Systempartner für die Industrie ein umfassendes Leistungsportfolio bietet. Dazu gehört inzwischen auch die Plattform DiMeES, ein digitales Messdaten-Erfassungs-System welches bei vielen Kunden im Einsatz ist und erhebliche Mehrwerte schafft.

  19. 11

    Was macht guten Maschinenservice aus?

    Heute treffe ich mal keine externen Gäste, sondern sitze auf einen Kaffee zusammen mit meinem Kollegen Manuel Bruder. Er ist seit Kurzem Business Manager für unseren Geschäftsbereich _Digitale Aftersales-Lösungen_, der speziell den Maschinen- und Anlagenbau adressiert. Manuel hat selbst viele Jahre in Führungspositionen bei einem Maschinenbauer gearbeitet und bringt jede Menge fachliche Expertise mit in unser Softwareunternehmen. Sein Job ist es jetzt, unseren Kunden noch bessere Lösungen und Produkte zu liefern und den Geschäftsbereich innerhalb von Smartsquare weiter auszubauen. Wir sprechen darüber, wie Service im Maschinenbau klassischerweise funktioniert und welche unterschiedlichen Reifegrade es heute gibt. Dabei geht es neben typischen Servicefällen auch um Folgegeschäft mit Ersatz- und Verschleißteilen sowie um Dienstleistungen verschiedenster Art. All das muss in den Strukturen und Prozessen des Unternehmens gut abgebildet sein, um einerseits parallel zum Projektgeschäfts zu funktionieren und andererseits auch Umsatzpotenziale aktiv zu heben. Es dreht sich also viel um die Kommunikationswege, digitale Maschinenakten, die Integration der Beteiligten Systeme und die alles entscheidende Frage, mit welchen Mehrwerten man die Kunden überzeugen kann.

  20. 10

    Zufriedene Kunden kommen wieder

    Ich besuche die SOLLICH KG in Bad Salzuflen, ein Maschinenbauunternehmen in Familienhand mit hundertjähriger Geschichte und inzwischen Weltmarktführer in der Entwicklung von Produktionssystemen für die Süßwarenbranche. Das kommt nicht von ungefähr, dieser Erfolg fußt neben profunden Kenntnissen der anspruchsvollen Produktionsprozesse in diesem Bereich auf innovativen und hochwertigen Maschinen und Anlagen sowie zuverlässigem Service für die Anwenderunternehmen. Zum Gespräch eingeladen hat mich Kai Wallasch, der als Mitglied der Geschäftsführung die Digitalisierung von SOLLICH vorantreibt. Wir sprechen darüber, dass Maschinen aus Stahl und Eisen weiterhin im Mittelpunkt stehen und das Hauptprodukt sind, Fernüberwachung und -analyse für die Qualität des Endproduktes und einen effizienten Service aber eine wichtige Ergänzung sind. Ein interessanter Aspekt davon ist das Spannungsfeld zwischen den Potenzialen datenbasierter Services einerseits und den validen Schutzinteressen der Anwendungsunternehmen andererseits. Weitere Themen in der Episoden sind digitale Unterstützungssysteme im Aftersales-Bereich, herstellerübergreifende Vernetzung von Maschinen, die Digitalisierungsstruktur von SOLLICH sowie die Bedeutung der beteiligten Menschen.

  21. 9

    Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und Vorreiterrolle

    Diesmal haben wir Kundenbesuch im Hauptquartier von Smartsquare: Die POLYMA Energiesysteme GmbH baut mobile und stationäre Stromerzeuger mit einem hohen Grad an Individualisierung für Anwender wie Netz- und Infrastrukturbetreiber, Feuerwehren und Katastrophenschutz. Der Anspruch, Qualitätsanbieter in diesem Bereich zu sein, spiegelt sich auch in den digitalen Lösungen für Kundendienst und Aftersales, die wir für POLYMA erstellen. Deshalb habe ich mir den Bereichsleiter Steffen Link und den Serviceleiter Nico Hoche an die Mikrofone geholt, um genau darüber zu sprechen. Wir sprechen darüber, welche Vorteile bereits die grundlegende Fernüberwachungslösung für Anwenderunternehmen sowie den POLYMA-Service gleichermaßen bietet. Darüber hinaus wird das System explorativ weiterentwickelt, um die Kundenzufriedenheit und damit die Kundenbindung über die lange Lebensdauer der Aggregate hinweg zu erhöhen. Ein Nebeneffekt zum dadurch gestärkten Aftersales-Geschäft ist die Kundentreue bei der Anschaffung von Folgegeräten. Gleichzeitig wird das digitale Produkt auch selbst zur Einnahmequelle, was Fragen nach der richtigen Bepreisung und Vermarktung aufwirft.

  22. 8

    Technisches Angebot mit kaufmännischen Zielen kombinieren

    Ich besuche Hymmen Maschinen- und Anlagenbau in Bielefeld und spreche mit dem geschäftsführenden Gesellschafter René Pankoke, der das Familienunternehmen jetzt in vierter Generation leitet. Hymmen ist Spezialist für Produktionstechnik für die Großserienproduktion und Oberflächenveredelung von plattenförmigen Materialien und Bahnware. Digitale Technologien gehören schon lange zu den Kernkompetenzen im Betrieb, das Unternehmen erschließt sich aber immer weitere Aspekte des Themas und baut das Geschäftsmodell damit aus. Wir unterhalten uns über die Bedeutung des Servicegeschäftes als „Diversifikation“ im Geschäftsmodell eines Maschinen- und Anlagenbauers, und darüber wie sich dieser Bereich im Laufe der Zeit verändert. Danach erklärt Renè Pankoke das Konzept der von Hymmen entwickelten Plattform smart2i, mit der Kunden ihre Produktionseffizienz und Produktqualität erhöhen können. Die Entscheidung, eine solche Plattform zu bauen, hat natürlich auch eine spannende Vorgeschichte und erforderte einige entschlossene unternehmerische Schritte. Manche Fragen, wie z.B. nach der Bepreisung und einem geeigneten Vermarktungsweg, mussten komplett neu beantwortet werden. Das ist nicht immer einfach, eröffnet perspektivisch jedoch immer weitere Möglichkeiten für die Geschäftsentwickelung. Ich freue mich auf Feedback und Anregungen von euch, schreibt gerne an [email protected] oder kontaktiert mich auf LinkedIn!

  23. 7

    Die Cloud ist die logische Konsequenz

    Ich besuche unseren Kunden Beckmann GmbH und spreche mit Michael und Stefan Beckmann, die das Familienunternehmen jetzt in dritter Generation leiten. Ihr Unternehmen ist Spezialist für SB-Bezahlsysteme und seit ihrem Einstieg in die Geschäftsführung setzen sie ebenso konsequent wie erfolgreich auf die Digitalisierung ihres Geschäftsmodells. Wir sprechen über die Unternehmensgeschichte, die sehr typisch für kleinere und mittlere Maschinenbauer ist, und auf welche Markteinflüsse und Trends die beiden mit ihrer Digitalstrategie reagieren. Ihre Whitelabel-Cloudplattform ist viel mehr geworden als ein reines Fernüberwachungs- und Datensammelwerkzeug. Sie knüpft ein Netzwerk aus Herstellern, Partnern sowie Betreibern und bietet für deren Perspektiven jeweils individuelle Mehrwerte. Die Ideen und Konzepte dafür sind allerdings nicht vom Himmel gefallen, sondern wurden über Jahre hinweg systematisch entwickelt. Das gleiche gilt für die Zusammenarbeit mit den Softwareentwicklern von Smartsquare, die zunächst ungewohnt war und sich auch erst einmal einschwingen musste.

  24. 6

    Jetzt ist das perfekte Zeitfenster

    Ich besuche das Startup FINDIQ GmbH in Herford und spreche mit Co-Founderin und CEO Sina Kämmerling. FINDIQ digitalisiert das Expertenwissen von Servicemitarbeitern im Maschinenbau und bringt es in einem Assistenzsystem an die Maschine. Vor gerade einmal anderthalb Jahren gegründet, hat das Team bisher nicht nur diverse Preise und Risikokapital eingesammelt, sondern auch schon namenhafte Kunden gewonnen und die Lösung erfolgreich an den Start bekommen. Sina hat ihre Karriere in der Beratung des Maschinenbaus zu Digitalisierungsthemen begonnen. In einem Forschungsprojekt zum Wissenstransfer im technischen Umfeld entstanden dann die Produktidee und FINDIQ. Wir sprechen über den wachsenden Veränderungsdruck in Maschinenbauunternehmen und darüber, das Probleme nicht nur Technologie und Software gelöst werden können. Es braucht auch Strukturen und Prozesse sowie geeignete Unternehmenskulturen und Führung in Zeiten, die von vielen als unsicher wahrgenommen werden. Statt KPIs und ROIs an den Anfang zu stellen, schlägt Sina zunächst eine qualitative Bewertung vor. Wenn Grundlagen und eine Datenbasis geschaffen wurden, können quantitative und leistungsorientierte Systeme darauf aufsetzen. Dafür braucht es klare Kommunikation und Dialogfähigkeit.

  25. 5

    Das Smartphone ist die ideale Plattform

    Bei mir zu Besuch ist Thomas Brinkhoff, der nach 25 Jahren Karriere seine Position als Führungskraft bei einem großen deutschen Hersteller von Industrienähmaschinen aufgegeben und ein eigenes Unternehmen gegründet hat. Mit seiner ARTITEX GmbH entwickelt und vertreibt er heute erfolgreiche digitale Produkte für die nähende Industrie. Thomas kennt die Branche mit ihren Problemen und Herausforderungen in- und auswendig. Er implementiert digitale Lösungen, für die er stark auf das Smartphone als leicht verfügbare, günstige, einfach zu bedienende und trotzdem leistungsstarke technische Plattform setzt. Seine Produkte erheben und analysieren Daten in Echtzeit, überwachen mit Computer Vision die Qualität von Nähten, unterstützen bei der Weiterqualifizierung von Arbeitskräften und tragen einen Teil zu mehr Nachhaltigkeit sowie Transparenz in der Lieferkette bei. Wir sprechen darüber, wie er Produkte entwickelt und warum etablierten Maschinenbauern die Entwicklung hersteller- und prozessübergreifender Lösungen schwerfällt. In seinem Startup hat er es deshalb in mancherlei Hinsicht leichter, bekannte Probleme mit innovativen neuen Werkzeugen anzupacken.

  26. 4

    Von Buzzwords zu sinnvollen Lösungen kommen

    In dieser Folge besucht mich Almut Rademacher, Geschäftsführerin des in Bielefeld ansässigen Vereins owl maschinenbau e.V. Die drei Buchstaben „OWL“ stehen für die Region Ostwestfalen-Lippe, in der wir einen sehr breit aufgestellten, starken Maschinen- und Anlagenbau haben. Hier wirkt der Verein seit nunmehr 20 Jahren erfolgreich als Netzwerk-Hub für kleine und große Unternehmen der Branche unter dem Motto #gemeinsamstaerker. Almut und ihr Team stehen im intensiven Austausch mit den mehr als 200 Mitgliedsunternehmen und kennen die Themen, welche die Branche umtreiben. Neben tagesaktuellen Herausforderungen und branchenspezifischen Fachthemen geht es dabei natürlich auch um die sogenannten Megatrends wie z.B. Losgröße-1, Nachhaltigkeit, Circular Economy oder eben auch Digitalisierung. Bei Letzterer beobachtet Almut eine Verschiebung weg vom Buzzwording und hin zum Erarbeiten wirtschaftlich sinnvoller, praktischer Lösungen. Wir sprechen darüber, wie unterschiedlich Großunternehmen, KMUs und Startups daran gehen, wie die laufende Generationenverhandlung stetig die Unternehmenskultur verändert und welche neue Rollen sich in den Unternehmen etablieren müssen. Und natürlich bringt Almut auch ein paar Tipps sowie erfolgreiche Digitalisierungsbeispiele mit.

  27. 3

    Steuerung und Optimierung sind nur der Anfang

    Mein Gast in dieser Folge ist Manuel Bruder, erfahrener Maschinenbau-Unternehmer und studierter Informatiker. Bis vor Kurzem war er als Geschäftsführer und Head of Development im Familienunternehmen expert systemtechnik GmbH in Bielefeld tätig und hat dort maßgeblich die Entwicklung der Softwareprodukte, aber auch der Digitalisierung von Kundendienst und internen Prozessen vorangetrieben. Aus seiner Verbandsarbeit im OWL Maschinenbau e.V. kennt er diese Themen auch aus der Sicht vieler anderer Unternehmerinnen und Unternehmer. Deshalb startet er gerade in eine neue Karrierephase und berät Maschinenbau-KMUs in Sachen Digitalisierungsstrategie. Er gibt zunächst einen Einblick in die bereits erfolgreich vermarkteten Softwareprodukte von expert systemtechnik und erläutert die kritischen Erfolgsfaktoren. Smarten Steuerungen und KI-basierte Optimierungswerkzeuge sind bereits geldwerter Nutzen für die Kunden, die aktuelle Herausforderungen warten aber schon. Deshalb sprechen wir darüber, wohin der Trend bei Produktangebot, Kundenkommunikation sowie Service geht. Die meisten Maschinenbauer haben aus seiner Sicht noch erhebliches Potenzial und stellen sich noch nicht konsequent für die Zukunft auf. Dabei lohnt sich, bei allen zu meisternden Herausforderungen, ein optimistischer Blick auf die digitale Welt auch für kleinere und mittlere Unternehmen.

  28. 2

    Intelligent wird es erst durch die Software

    In dieser Folge bin ich zu Gast bei Michael Eikelmann, Mit-Gründer und einer der drei Geschäftsführer der c-trace GmbH in Bielefeld. Als Systemhaus für die Entsorgungslogistik ist c-trace zwar kein Maschinenbau-Unternehmen, hat dafür aber bereits fast 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Vermarktung von kombinierten Hard- und Softwarelösungen. Michael ist Vollblut-Unternehmer und gibt Einblick in seine strategischen Überlegungen sowie den Prozess, wie er zu Produkt- und Serviceideen kommt. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich immer die erfolgreiche Vermarktbarkeit. Das lässt sich nicht nur an seiner persönlichen Arbeitsweise ablesen. Es wurde bei c-trace auch in Strukturen und Prozesse gegossen und wird von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelebt. So ist es möglich, das eigene Leistungsangebot vom Kopf auf die Füße zu stellen: Bisher wurden Hardwarelösungen verkauft und man hatte auch Software dazu im Programm. Schon bald wird es primär die Software sein, die man kauft. Die passende Hardware wird zum Add-On, die Intelligenz liegt in der Software.

  29. 1

    Vorstellung

    Maschinensprache ist der Unternehmer-Podcast zur Digitalisierung im Maschinen- und Anlagenbau. Hier dreht sich alles um digitale Produkte und Leistungen, Geschäftsmodelle und die praktische Implementierung in den KMUs der Branche. Ich bin Alexander Niemann, Softwareunternehmer, und diese Themen sind mein tägliches Geschäft bei der Smartsquare GmbH. Folge für Folge lade ich kompetente und erfahrene Menschen zum Gespräch über digitale Unternehmensentwicklung ein. Es geht um Beispiele für erfolgreiche digitale Angebote, grundsätzliche Wirkzusammenhänge, Unternehmensgestaltung und Führung. Inspirierende Geschichten, gelernte Lektionen und individuelle Erfolgsrezepte aus dem echten Leben: das ist Maschinensprache.

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