PODCAST · education
Mehr als Töne - Musikpädagogik und Gesellschaft
by Daniela Bartels
Willkommen bei diesem Podcast für Musiklehrer:innen, Musikpädagog:innen und musikalische Leitungspersönlichkeiten! Mein Name ist Daniela Bartels, ich bin Musikpädagogin und seit Oktober 2025 Professsorin für Musik und ihre Didaktik an der Universität Münster. Seit 2013 beschäftige ich mich mit der Frage, welche gesellschaftlichen Werte musikalisches und musikpädagogisches Handeln haben kann. Dazu gehören Fragen wie: Welche Werte verfolgen musikalische Leitungspersönlichkeiten beim Musizieren mit ihren Gruppen? Und welche Auswirkungen hat das auf die Menschen in diesen Gruppen?Darum kommen in diesem Podcast Menschen zu Wort, die schöne, spannende und persönliche Dinge über ihren Umgang mit Musik und anderen Menschen zu erzählen haben: Musikpädagogik-Studierende denken darüber nach und erzählen davon, wie sie durch ihre pädagogische Arbeit Einfluss auf das gesellschaftliche Zusammenleben nehmen und es mitgestalten können. Professor:innen stehen ihnen Rede und Antwort. Junge und erfah
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„Haltungen sind nicht curriculumsfähig“
Musikpädagogik-Studierende der Universität Münster haben sich für diese Folge mit einem Essay der Kulturwissenschaftlerin Barbara Hornberger beschäftigt, die seit 2022 Professorin für Musikwissenschaft an der Universität Wuppertal ist. In „Was wir uns ein-bilden. Musikpädagogik aus der Perspektive der Cultural Studies“ nimmt sie eine kulturwissenschaftliche Perspektive auf Musikunterricht ein. Was ist „Kultur“ überhaupt? Was für Traditionen liegen unserem Musikverständnis und unserem Musikunterricht zugrunde? Wie können wir Schüler:innen und ihren musikalischen Vorlieben mit Anerkennung begegnen? Und über welche Arten von Musik sollten wir im Musikunterricht überhaupt sprechen? Über diese und viele weitere Fragen spricht Barbara Hornberger im Interview mit Ela Özdemir. Viel Spaß beim Anhören und Mitdenken!
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„Über das "Wie" des gemeinsamen Musizierens nachdenken...“
In dieser Folge sprechen Gabriel Hackenfort, Anton Hoppe und Emma Pfülb mit mir – nicht als Host dieses Podcasts, sondern in meiner Rolle als Professorin für Musik und ihre Didaktik an der Universität Münster. Es ist die zweite Folge der dreiteiligen Serie „Talk to the prof!“ In der Serie geht es nicht nur darum, dass Studierende Professor:innen interviewen, sondern auch um Musik und das „gute Leben“. In dieser Folge geht es noch einmal um die phrónesis – die praktische Klugheit, die immer dann relevant wird, wenn Menschen mit anderen handeln wollen. Da das Gespräch in der Prüfungszeit stattfand, diskutiert die Gruppe am Anfang das Thema Bewertung künstlerischer Leistungen in Prüfungen und im Musikunterricht. Darüber hinaus geht es um die Frage, wie Unterrichtende sich in phrónesis üben können und wie die Entwicklung dieser Handlungsfähigkeit mit den äußeren Vorgaben, nach denen sich Lehrer:innen im System Schule richten sollen, in Einklang gebracht werden könnte. Schließlich sprechen die Studierenden Situationen im Musikunterricht an, in denen es schwierig werden kann, „richtig“ zu handeln oder auch politisch Position zu beziehen...
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„Menschen handeln, wenn sie nicht nur ihren Eigeninteressen folgen.“
In dieser Folge spricht Haakon Bendix, Student am Institut für Musikpädagogik der Universität Münster, mit Prof. Dr. Kai Martin von der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Es ist die erste Folge der kleinen Serie „Talk to the prof!“ In dieser Serie geht es aber nicht nur darum, dass Studierende Professor:innen interviewen, sondern auch um Musik und das „gute Leben“. Wie verwirklichen Menschen mit Musik ein gutes Leben? Und wie kann Musik in Schulen unterrichtet werden, wenn dies ein Ziel ist? Haakon Bendix spricht mit Kai Martin über einen Essay, in dem er über Zusammenhänge von Aristoteles' Handlungstheorie mit musikpädagogischem Handeln nachgedacht hat. Es geht um diese Fragen: Ist die Sichtweise eines antiken griechischen Philosophen immer noch aktuell? Und wie kann ein Text, in dem es eigentlich gar nicht um Musik geht, auf Musik angewendet werden? Warum können wir die Musikalität als eine Tugend betrachten und was bedeutet es, jungen Menschen musikalisches Handeln zu ermöglichen?
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„Sie brauchen einen Sinn für das, was sie tun...“
In dieser Folge spreche ich mit Uta Hertel, einer Fachleiterin für Musik aus Havixbeck bei Münster, und Maximilian Zink, einem „frisch examinierten“ Musiklehrer aus Detmold, der auf sein Referendariat zurückblickt. Die beiden teilen ihre Perspektiven auf das Referendariat und die Strukturen, in denen sich sowohl die Ausbilder:innen als auch die Referendar:innen befinden. Sie sprechen offen über die Herausforderungen des Referendariats und ihren Umgang damit. Und sie erzählen auch von den schönen Momenten im Schulalltag, in denen sie denken: „Darum bin ich Musiklehrer:in geworden!“
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„Das war eine unglaubliche Demokratieerfahrung für mich...“
Antje Valentin ist seit März 2024 Generalsekretärin des Deutschen Musikrats und schon seit langer Zeit eine Frau, die sich unermüdlich auf politischer Ebene für die Musik und musizierende Menschen einsetzt. Im Gespräch mit ihr haben wir über folgende Fragen gesprochen: Was treibt Antje Valentin als politische Person an? Wie sollte heute in Schulen und Musikschulen Musik unterrichtet und vermittelt werden? Was können wir tun, damit sich wieder mehr junge Menschen für ein musikpädagogisches Studium entscheiden? Wie kann das Interesse musikbegeisterter Jugendlicher für musikpädagogische Berufe geweckt werden? Infos zum bevorstehenden Kongress „Musikalische Bildung im Ökosystem Musik“ des Deutschen Musikrats im März 2026 in Berlin sind hier zu finden: https://www.musikrat.de/musikpolitik/musikalische-bildung/kongress-oekosystem-musik
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„Eine ganze Reihe von Jugendlichen ist unsichtbar...“
Annette Ziegenmeyer ist Musikpädagogikprofessorin an der Musikhochschule Lübeck und Julia Peters promoviert zurzeit im Fach Musikpädagogik. Beide verbindet ein Interesse an der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen, die unter schwierigen Lebensbedingungen aufgewachsen und straffällig geworden sind. Darum arbeiten sie im Rahmen des Projekts „Auftakt“ zusammen, in dem Musik als Mittel für die Resozialisierung straffällig gewordener Jugendlicher und Heranwachsender genutzt und erforscht wird. Im Gespräch beantworten sie unter anderem diese Fragen: Welche Fähigkeiten brauchen Pädagog:innen, die mit jungen Straffälligen zusammenarbeiten wollen? Was können Musikpädagog:innen von Menschen, die in der Sozialen Arbeit tätig sind, lernen? Wie verändert sich der Blick von Musikpädagogik-Studierenden, wenn sie in Musikprojekten mit straffällig gewordenen Jugendlichen zusammenarbeiten?
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"Erst die Denkweise verändern, dann das Problem lösen..."
Nicole Werner ist Mitarbeiterin am Brahms-Institut der Musikhochschule Lübeck und dort für die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement zuständig. Im Rahmen ihres berufsbegleitenden Studiums des Kultur- und Medienmanagements setzt sie sich seit einiger Zeit mit dem Konzept der „Sozialen Nachhaltigkeit“ auseinander, das für das gesellschaftliche Zusammenleben im Kulturbereich relevant ist. In dieser Folge erklärt sie, was „Soziale Nachhaltigkeit“ bedeutet und wie dieses Konzept mit kultureller Teilhabe zusammenhängt. Sie gibt außerdem Antworten auf diese Fragen: Wie können Kulturinstitutionen für eine Mehrheit der Gesellschaft relevant werden? Worüber können Kulturinstitutionen nachdenken und was können sie tun, wenn sie zum Beispiel neue Publikumsgruppen in Konzerte locken wollen? Welche konkreten Gründe könnte es geben, aus denen sehr viele Menschen nicht in „klassische Konzerte“ gehen?
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„Es hat mir gut getan...“
Diese Folge ist in einer Seminarsitzung entstanden, in der „Musik Vermitteln“ - Studierende der Musikhochschule Lübeck auf Sänger des Lübecker Shantychors „Möwenschiet“ trafen. Wir haben ein Gespräch über das Musizieren und den Musikunterricht an Schulen geführt – vor allem über die Frage, was eigentlich heute zentrale Aufgaben des Musikunterrichts und Formen der Vermittlung sein sollten und könnten. Außerdem haben wir über folgende Fragen gesprochen: Wie schafft es ein Shantychor mit einer lange bestehenden Mannschaft, dass neue Sänger:innen der jungen Generation dazukommen und sich einbringen? Wie werden neue Laiensänger in die bestehende Chorgemeinschaft integriert? Wie können aus Sicht der Shantychor-Sänger Kinder und Jugendliche in Schulen für das gemeinsame Singen und die Beschäftigung mit Musik begeistert werden? Wie beschreiben Quereinsteiger:innen, die an Schulen Musik unterrichten, ihre aktuelle Situation und Motivation für den Lehrer:innenberuf? Und die Frage, wem das Singen mit „Möwenschiet“ gut getan hat, wird natürlich auch beantwortet...
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„Dieses wundervolle, altmodische Wort 'Mündigkeit'...“
In dieser Folge spreche ich mit Anne Krauleidies, einer Berufsschullehrerin aus Lübeck. In ihrem Unterricht legt sie großen Wert auf eine Orientierung an den Bedürfnissen der Menschen, die sie unterrichtet. Wir sprechen darüber, wodurch sich eine partizipative Haltung für sie auszeichnet, und inwiefern sich diese immer wieder verändern und weiterentwickeln kann. Außerdem erzählt Anne, worauf sie beim Feedback geben und nehmen achtet und wofür der Begriff „Lehrer-Koma“ steht...
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„Die Kirsche auf der Sahnetorte.“
Diese Folge ist eine Produktion von Bo Boj Klupp, einem Studenten der Musikhochschule Lübeck, für den das Master of Education – Zeugnis bald in greifbare Nähe rückt. Er hat zwei Schüler:innen und einen Musik-Kollegen am Gymnasium in Plön interviewt und ging dabei der Frage auf den Grund, welche Einflüsse die Arbeit an einem Schul-Musical auf die künstlerischen und sozialen Kompetenzen der Beteiligten hat. Paulina Lichtner, Adrian Bodendorff und Jonathan Willer stehen ihm zu dieser großen und anderen kleinen Fragen Rede und Antwort. Die Schüler:innen beantworten auch die Frage, wie wichtig ihnen eigentlich die Aufführung als Ergebnis ist, und wie wichtig der Probenprozess ...
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“Reflect on your own position.“
In this episode, Axel Petri-Preis and I discuss the concepts of music mediation, socially engaged arts practice and artistic citizenship. Axel is a professor at the University of Music and Performing Arts Vienna, the Deputy Head of the Department of Music Education Research and Practice and the Head of the Curricular Commission for a new Master’s programme called “Contemporary Arts Practice“. He has been a practicing music mediator since 2007 and still enjoys developing community projects and innovative concert formats. In the field of research, and as Editor-in-Chief, he initiated the International Journal of Music Mediation and co-edited the "Handbuch Musikvermittlung" (Handbook of Music Mediation). In our conversation we focus on these questions: What knowledge and skills do music students of today need if they want to become socially engaged artists? In what ways can music mediation projects support the societal transformations that are needed today? What can ethical foundations for music mediation projects look like? For more information go to: https://ijmm.world/ijmm https://www.youtube.com/@axelpetri-preis9186/videos
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„It has to be mutual.“
Maria Westvall is a Swedish professor of Music Education currently working at the Rhythmic Music Conservatory in Copenhagen, Denmark. As a field researcher, she has observed and interviewed people about their music-making with others – in many different countries and from many stages of life. She has been doing research on the concept of “artistic citizenship“ for several years. In 2021, she has established CreArC, the Centre for Research in Artistic Citizenship. So she also observed how artists take on the role of artistic citizens leading music groups, how they create meaningful interactions with participants and offer opportunities for co-creation. Two of these artistic citizens are Karolin Broosch and Tiago Cosmo, who have started the Camerata Laranjeiras, a participatory youth orchestra in Rio de Janeiro. In the beginning of this episode, they tell their story and share their views about artistic citizenship. Later on, Maria tells the story of Swedish citizens in their 80s who started making music as young men in the military, and who became artistic citizens in their communities after having finshed their military service. Apart from these examples, we talk about these questions: How do people interact in musical communities? How can artists consciously shape these interactions? What could be the role of artists in society in general? For more information about CreArC and the Camerata Laranjeiras, go to: https://rmc.dk/en/crearc https://www.youtube.com/watch?v=_QeOF_M1AXs&t=1s
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„Wir fangen im Kleinen an...“
Die drei Gäste dieser Folge habe ich auf unserem World Café zum Thema „Wie können wir Jugendlichen im Musikunterricht Teilhabe ermöglichen?“ auf dem diesjährigen Bundeskongress Musikunterricht in Kassel kennengelernt. Für den Podcast haben wir unser Gespräch über diese Frage fortgesetzt... Julia Löffler ist Schulmusikstudentin an der Hochschule für Musik Detmold und berichtet u. a. von ihren Unterrichtserfahrungen aus dem Praxissemester. Mathias Frank unterrichtet Musik und Philosophie auf dem RecknitzCampus Laage, in der Nähe von Rostock. Christian Cöster unterrichtet an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten und am Graf-Zeppelin-Gymnasium Friedrichshafen. Die drei erzählen von ihren persönlichen Glücksmomenten, in denen sie beobachten konnten, wie Kinder und Jugendliche demokratisch zusammen Musik machen oder als Gruppe kreativ gestalten, von den Herausforderungen auf dem Weg dorthin, und von ihren individuellen Ansätzen diesen zu begegnen ...
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„Spielt vom Herzen aus ...“
Diese Folge ist in meinem Büro in der Musikhochschule Lübeck entstanden, denn Knut Dembowski ist unser neuer Kollege und unterrichtet seit dem Wintersemester 2024/25 den Kurs „Klassenmusizieren für die Grundschule“. Da er ein erfahrener Musiklehrer an einer reformpädagogischen Schule in Hamburg, Freinet-Pädagoge, Autor und Workshopleiter ist, habe ich ihn direkt zum Podcastgespräch eingeladen, um mehr über seinen Ansatz und seine Haltung beim Musikmachen mit Kindern und Jugendlichen herauszufinden. In dieser Folge erzählt Knut, wie er mit dem Freinet-Konzept in Kontakt kam, was ihn daran sofort angesprochen hat, und wie er es beim Musizieren mit Gruppen anwendet. Außerdem sprechen wir darüber, wie mit Jugendlichen Musizierprozesse in Gang gebracht werden können, die zu Beginn eines Schuljahres mehrheitlich sagen, sie hätten keine Lust auf Musik. Schließlich kommen wir noch auf das Thema Gefühle im Musikunterricht und in der Schule zu sprechen. Hier erklärt Knut nicht nur die „Wutmaschine“, sondern er bringt sie auch im Büro direkt ins Rollen...
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„Inspiration ist wie ‘ne Katze ...“
Diese Folge wurde in der Dresdner Neustadt – genauer gesagt: in Karls mobilem Zuhause – und meinem Lübecker Wohnzimmer aufgezeichnet, denn Karl befindet sich nahezu permanent „on the road“. Wir sprechen über eine der schönsten Tätigkeiten, die es gibt: das Songwriting – allein und mit anderen. Karl ist haupberuflich Musiker, in Berlin gemeldet und seine Songs haben auch im Jahr 2024 noch Intros. So viel Zeit muss sein! Am 12. Oktober 2024 wird sein fünftes Album „Karleidoskop“ erscheinen. Wenn es sich zwischen dem Touren ergibt, arbeitet Karl bei Songwriting-Workshops auch mit Jugendlichen zusammen. Im Podcast erzählt er, wie er mit Jugendlichen gearbeitet hat, die nach den Corona-Lockdowns ihre Erfahrungen aus dieser Zeit in eigenen Songs zum Ausdruck gebracht haben. Er verrät auch, wie seine eigenen Songs entstehen, wie er sich KI zunutze macht und was ihm in Bezug auf das Songwriting wichtig ist. Aktuelle Tourtermine: www.karlneukauf.de
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„Wie viel Zugang gewähren wir anderen zu Machtzentren?“
Diese Folge beginnt mit einem Gespräch mit der Freiburger Instrumentalpädagogin und Cellolehrerin Christine Löbbert in meiner Küche. Während im Hintergrund die Möwen kreischen, spricht Christine über ihre Erfahrungen mit Inklusion an deutschen Institutionen und in der Musikwelt. Der zweite Teil der Folge gibt Einblicke in eine Lübecker Forschungswerkstatt, in der Christine zentrale Aspekte ihrer frisch publizierten Dissertationsschrift "Musikschulkultur und Inklusion — Eine empirische Studie" vorgestellt und mit uns diskutiert hat. Christine erklärt, wie sie vor vier Jahren zu diesem Thema kam, wie ihr Forschungsprozess begann und sich weiter entwickelt hat. Sie zeigt auf, welche Leitprinzipien und Überzeugungen dem Handeln der Akteur*innen an Musikschulen zugrundeliegen und stellt in Bezug auf den Umgang mit Inklusion an Musikschulen zwei Typen vor, die sie auf der Grundlage von acht Gruppendiskussionen in fünf Bundesländern herausgearbeitet hat. Christines Dissertationsschrift ist Anfang diesen Monats in der Reihe „Schriften der Hochschule für Musik Freiburg“ beim Georg Olms Verlag erschienen. Frühere Folgen mit Christine: https://mehralstoene.podigee.io/11-inklusives-projekt https://mehralstoene.podigee.io/12-inklusion
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„Musik ist eine Art, unsere sozialen Beziehungen zu feiern...“
In dieser Folge spreche ich mit Marion Haak-Schulenburg und Juan-David Garzón. Beide sind sehr erfahrene Community Music - Facilitators, die schon mit vielen Menschen an unterschiedlichen Orten Musik gemacht haben. Als Facilitators der „Musicians Without Borders“ geben sie auch Fortbildungen, in denen sie Musiker*innen zeigen, wie die Musik als Mittel genutzt werden kann, um Menschen miteinander in Verbindung zu bringen und ihnen eine „gute Zeit“ zu schenken. Ziel der „Musicians Without Borders“ ist es, mit musikalischen Mitteln zu sozialem Wandel an solchen Orten beizutragen, an denen die positiven Effekte der Musik und des Musizierens am dringendsten gebraucht werden. Sie gehen zu Menschen in Not – zum Beispiel zu den Kindern geflüchteter Familien in Camps. Die Haltung und Methodik der „Musicians Without Borders“ ist natürlich auch auf das Musizieren in Schulen übertragbar und kann auch dort das soziale Klima verändern ... Zum Weiterlesen und -hören: https://www.musicianswithoutborders.org https://mehralstoene.podigee.io/50-musicians_without_borders
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„Das ist, als würde man Gemüse unter die Pommes schmuggeln...“
In dieser Folge ist Dr. Pop zu Gast, der mit seiner aktuellen Musik-Comedy-Show „Hitverdächtig!“ zurzeit in Deutschland unterwegs ist. Und auch in diesem Podcast teilt er einige „fun facts“ über berühmte Songs und Künstler:innen mit uns: Er erzählt, was Adele und Billy Joel gemeinsam haben, was er von seiner Lieblings-Musiklehrerin in der Schulzeit gelernt hat, und warum er dem Pizzabäcker in seiner Straße vor langer Zeit ein zu Hause eingeübtes Lied vorgespielt hat. Darüber hinaus sprechen wir über diese Fragen: Wie können wir uns aktuellen Chart-Songs nähern und auch ältere popmusikalische Inhalte so vermitteln, dass wir Jugendliche damit „kriegen“? Wie können wir mit Jugendlichen authentische Gespräche über Popmusik beginnen? Was sind gute Ausgangspunkte für das gemeinsame Hören? Welche gesamtgesellschaftlichen Ziele können wir verfolgen, wenn wir Musik in die Schule holen, die Jugendliche zu Hause hören?
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„Ich möchte autonomes Denken anregen...“
In dieser Folge spreche ich mit Silke Kruse-Weber über "Reflect! Ein Beobachtungs- und Reflexionstool für Instrumental- und Gesangslehrende". Unter Mitarbeit von Margareth Tumler und Elizabeth Bucura hat sie dieses Buch und Kartenset über viele Jahre entwickelt und bietet darin Musiklehrer:innen in vielfältigen musikalischen Arbeitsfeldern praktische Reflexionswerkzeuge an. In unserem Gespräch beantwortet Silke folgende Fragen: Was ist in Bezug auf das (gemeinsame) Reflektieren über unser Musikmachen und über unseren Unterricht wichtig? Wie können wir vorgehen, wenn wir Reflexionsgespräche anleiten? Warum sollten wir immer wieder über Unterricht reflektieren? Was bedeutet "reflection-on-action" und "reflection-in-action"? Wie funktionieren die "critical response theory" und die Walt Disney – Kreativtechnik? Wofür steht der Begriff "musicians as makers in society"? Silke weist auf viele spannende Materialien hin, die auch über diese Folge hinaus inspirieren können: Film „Chamäleons“ – https://www.chamaeleons-film.at/trailer Ganzer Film - https://vimeo.com/504774886 Kennwort: chamaeleons Offenes Ensemble Meet4Music – https://impg.kug.ac.at/lifelong-learning/meet4music/m4m "Reflect! Ein Beobachtungs- und Reflexionstool für Gesangs- und Instrumentallehrende" ist im Waxmann-Verlag erschienen.
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„Ich möchte, dass jeder bereit ist sich einzubringen, für das große Ganze...“
Diese Folge ist auf einem Wochenende bei den Musiktutor:innen Schleswig-Holstein – kurz MUT SH – am Nordkolleg in Rendburg entstanden. MUT SH ist ein Programm, das musikbegeisterte Jugendliche dabei unterstützt, sich in ihren Schulen aktiv und als zukünftige musikalische Leitungspersonen einzubringen. Diese Jugendlichen haben natürlich einiges über Musik in ihrem Leben zu erzählen. Jale Schulz, Leonie Weidehoff, Hamdi Ahmed und Noga Dagan haben in unserem Gespräch über folgende Fragen gesprochen: Was bedeutet Musik in Eurem Leben? Welche Rolle spielen die Gefühle bei Eurem Musikmachen, Musikhören und in Eurem Leben? Was ist Euch beim Musikmachen mit anderen wichtig? Wie können im Musikunterricht in der Schule alle Jugendlichen einbezogen und motiviert werden – nicht nur die Musikbegeisterten?
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„Dann wären wir einfach in unserer Bubble geblieben...“
In dieser Folge blicken Master of Education-Studierende sowie Mitglieder und der Leiter des Shantychors „Möwenschiet“ auf ein gemeinsames Musikvermittlungsprojekt an der Musikhochschule Lübeck zurück. Über einen Zeitraum von drei Monaten haben sie für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren eine Geschichte zum Titel „Marie, Musik und das Meer“ entwickelt, die sie im Rahmen eines Mitsingkonzerts auf die Bühne brachten. Rückblickend sprechen sie über folgende Fragen: Was waren schöne Momente im Projekt? Was können Studierende und Shantychor-Sänger übereinander, miteinander und voneinander lernen? Auf welchen Ebenen entwickeln sie sich die Jüngeren und die Älteren durch eine musikalische und menschliche Zusammenarbeit weiter? Welche Dinge können für sie herausfordernd sein, wenn eine Aufführung mit vielen Beteiligten prozessorientiert entsteht und nicht von vorne herein feststeht, wie das gemeinsame Stück am Ende aufgeführt wird?
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„Die Klasse wird zur Wissensgemeinschaft...“
Diese Folge gibt einen Einblick in ein Musikdidaktik-Seminar an der Musikhochschule Lübeck, in dem Ruth Frischknecht – Musikdidaktikprofessorin an der Zürcher Hochschule der Künste – unser Gast war. Sie führt uns in die Schweizer Konzeption des Dialogischen Lernens ein, die ursprünglich aus der Mathematik- und Deutschdidaktik stammt. Ruth gibt Antworten auf die folgenden Fragen: Was sind die Merkmale dieser offenen Unterrichtskonzeption? Wie sieht das didaktische Vorgehen beim Dialogischen Lernen aus? Wer tritt mit wem in einen Dialog? Wie viel Input kommt hier von den Lehrer*innen und was sind ihre zentralen Aufgaben? Was sind mögliche Inhalte bzw. „Kernideen“ für Dialogisches Lernen im Musikunterricht? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen den Prozessen im Dialogischen Lernen und den Prozessen in wissenschaftlicher Forschung?
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„In einem „guten“ Klassenmusizieren werden Beziehungen spürbar...“
In dieser Folge sprechen Studierende der Musikhochschule Lübeck, der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und ich mit Katharina Bradler — Professorin für Musikpädagogik mit dem Schwerpunkt „Instrumental- und Gesangspädagogik“ und Violinistin. Katharina wurde 2014 mit einer Arbeit über Streicherklassenunterricht an der Universität der Künste Berlin promoviert. Wir haben in unserer gemeinsamen Seminarsitzung in Form einer Videokonferenz über folgende Fragen gesprochen: Wie können wir beim Klassenmusizieren Qualität definieren bzw. welche Qualitäten kann das Klassenmusizieren für die Beteiligten haben? Wie schaffen wir es, beim Klassenmusizieren auch Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden, die über sehr viel mehr musikalische Erfahrung und Fähigkeiten verfügen als andere? Wie wäre es, wenn der allgemeinbildende Musikunterricht in einen Klassenmusizieren-Unterricht umgewandelt würde, in dem alle Jugendlichen ein Instrument lernen und in Gruppen musizieren? Wie viel Räume für individuelles Üben sollten in einer Schule geschaffen werden, damit möglichst vielen Jugendlichen kulturelle Teilhabe und selbstbestimmtes Üben ermöglicht wird?
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„Beim Improvisieren muss man den Mut zum Scheitern mitbringen.“
In dieser Folge spreche ich mit Corinna Eikmeier — Cellistin, Improvisationskünstlerin und Professorin für Instrumental- und Gesangspädagogik an der Musikhochschule Lübeck. Wir blicken auf die Entstehung der Special Olympics-Tanzperformance „Auf die Plätze, fertig, LOS!“ zurück, die Corinna gemeinsam mit Studierenden und einer 5. Klasse aus Lübeck im Frühjahr und Sommer 2023 mitgestaltet hat. In diesem Rahmen hat sie auf partizipative und improvisatorische Art und Weise mit ihrer Gruppe den Baustein „Der Wettkampf“ für die Gesamtperformance entwickelt. Die Gruppe hat hier Bewegung mit musikalischer Improvisation verbunden und dabei eine Brücke zwischen Sport und Musik geschlagen. Über dieses Projekt hinaus unterhalten wir uns in dieser Folge auch allgemein über das Improvisieren in Gruppen und wie es angeleitet werden kann. Es geht dabei um folgende Fragen: Mit welchen Methoden können musikalische Laien, die noch nicht viele Fertigkeiten auf einem Instrument mitbringen, zum Improvisieren empowert werden? Was zeichnet das Improvisieren im Gegensatz zu anderen Formen des Gruppenmusizierens aus? Welche didaktischen Strategien sind in welchen Momenten sinnvoll?
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„Ich hab mich nie vor’s Orchester gestellt...“
In dieser Folge spreche ich mit Karolin Broosch, Violinistin & freiberufliche Musikpädagogin, über das Jugendorchester Camerata Laranjeiras, das sie vor 10 Jahren mit ihrem Partner Tiago Cosmo gegründet und über viele Jahre aufgebaut und geleitet hat. In diesem Orchester hat das Paar Schüler*innen der Deutschen Schule in Rio de Janeiro mit Jugendlichen aus Sozialprojekten in den Favelas der Stadt zusammengebracht. Sie begannen ihr Projekt mit Wochenendproben im Haus eines norwegischen Geschäftsmanns. Einige Jahre später initiierte Ex-Bundespräsident Joachim Gauck einen Austausch mit einer bayerischen Schule, der den brasilianischen Jugendlichen ermöglichte nach Deutschland zu reisen. Karolin und ich sprechen in dieser Folge über das grundlegende Vertrauen in die Fähigkeiten anderer Menschen, die musikalische Arbeit auf Augenhöhe, über musikalische und persönliche Entwicklung, und vieles mehr ...
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„Sie zeigen, was sie zeigen wollen...“
Diese Folge gibt einen Einblick in das inklusive Tanzprojekt „Auf die Plätze, fertig, LOS!“, das im Rahmen des Lübecker Host Town-Programms zu den Special Olympics World Games 2023 stattfand. Die künstlerische Leitung dieses Projekts haben Alexander Hauer und Linda Baumert von der gemeinnützigen Bremer Kulturinstitution OPUS EINHUNDERT übernommen. Sie folgten der Einladung von Dr. Jens Ilse der Stadt Lübeck und kamen im Frühjahr und Sommer mehrere Male nach Lübeck, um die Tanzperformance mit über 100 Lübecker:innen zu entwickeln. Die Musikhochschule Lübeck hat sich dem Großprojekt angeschlossen, führte zwei Kooperations-Seminare an lokalen Schulen durch und holte verschiedene Musikgruppen ins Boot, die das Tanzprojekt mit Live-Musik bereicherten. In dieser Folge sind Menschen zu hören, die am Projekt beteiligt waren. Neben dem Team von OPUS EINHUNDERT waren das u. a. Prof. Dr. Corinna Eikmeier und einige Leiter:innen der insgesamt 12 Tanzgruppen. Sie erzählen, was sie im Projekt erlebt und für sich persönlich dazu gelernt haben. Alexander Hauer und Linda Baumert sprechen über ihre sozialen und künstlerischen Ziele, über Inklusion und Partizipation...
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„... eine liebevolle Art mit sich selbst umzugehen“
Diese Folge ist eine Produktion von Lisa Scheffler (Studentin im Studiengang "Musik vermitteln" an der Musikhochschule Lübeck) und mir (Daniela Bartels). Sie ist die letzte Folge der Reihe „teacher heroes“ und basiert auf einem Gespräch zwischen Lisa und ihrer früheren Gesangslehrerin Cornelia Saljé. Die Mezzosopranistin und Gesangslehrerin an der Jugendmusikschule Hamburg bezeichnet sich selbst als „Stimmentwicklerin“ / „Stimmungsentwicklerin“ und arbeitet sehr gern mit Jugendlichen zusammen. Dabei geht es ihr nicht nur um die Vermittlung von Gesangstechniken, sondern auch um die Entwicklung einer Haltung der Liebe zu sich selbst und zu anderen. Darum sind die „Liebe“ und die verschiedenen Bausteine von Liebe als Fähigkeit das zentrale Thema dieser Folge. Lisa stellt in Verbindung mit diesem großen Thema u. a. folgende Fragen: Inwiefern ist es im Gesangsunterricht sinnvoll, auf Gefühlslagen einzugehen? Wie lassen sich Jugendliche beim Singen aus der Komfortzone herauslocken? Wie sieht ein guter Umgang mit Nähe und Distanz im Gesangsunterricht aus?
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„Eine Idee ist nur gut, wenn sie nicht nur an einer Person hängt...“
Diese Folge ist eine Produktion von Rebekka Hoppermann, Philipp Grabit und Linus Lemke, die an der Musikhochschule Lübeck „Musik vermitteln" studieren. Sie sind nach Hamburg gefahren, um Linus‘ „teacher hero“ Johannes Rasch zu interviewen, der am dortigen Luisen-Gymnasium Musik und Biologie unterrichtet. Außerdem ist er Präsident des Hamburger Landesverbands des Bundesverbands Musikunterricht. Die Studierenden haben ihn zum Gespräch eingeladen, weil er gemeinsam mit zwei Streicher-Kolleginnen bereits in den 90er-Jahren Streicherklassen aufgebaut hat, die nach der Rolland-Methode unterrichtet werden. Er erzählt, wie das Streicherklassenkonzept am Luisen-Gymnasium funktioniert und was bei der Einführung von Musikklassen alles zu bedenken und zu tun ist...
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„Es braucht hier Deine Persönlichkeit.“
Diese Folge ist eine Produktion von Antonia Eder, Judith Hamann und Carl Kanowsky, die an der Musikhochschule Lübeck „Musik vermitteln“ studieren. Sie sind gemeinsam nach Bad Malente gefahren, um Judiths „teacher hero“ Eva Monar zu interviewen – eine Frau, die ihren Weg zum klassischen Gesang und zur Gesangspädagogik als Odyssee beschreibt. Antonia, Judith und Carl sprechen mit ihr u. a. über diese Fragen: Welche Erfahrungen hat sie im Opern- und Theaterbetrieb gemacht? Was ist ihr wichtig, wenn sie für eine Opernproduktion in eine Rolle schlüpft? Welche Fähigkeiten sind hier wichtig, um Qualität zu erzeugen? Was bedeutet es heute, als Gesangslehrerin freiberuflich tätig zu sein? Und welche Fähigkeiten sind in diesem Bereich entscheidend?
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"The limitation is in your mind…"
This episode is part of the series “Teacher Heroes“ which is produced by Bachelor of Arts students at the University of Music Lübeck. Franziska Gottwalt and Finja Laurisch decided to interview Finja’s singing teacher, Dr. Julie Silvera — a jazz singer, voice teacher and choir director born in Jamaica, later raised in the United States and now living in Hamburg. In this episode, Julie gives us an insight into her musical biography and the diverse influences on her way to becoming a jazz singer and teacher. She explains what is important to her when teaching singing and gives away what she likes about Hamburg and her jazz band there...
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„Von praktischen Problemen ausgehen…“
Diese Folge ist eine Produktion von Kjell Kitzing und Chris Wagner, die an der Musikhochschule Lübeck im Bachelor of Arts "Musik vermitteln" studieren. Sie enthält ein Gespräch zwischen Chris Wagner und seinem persönlichen „teacher hero“, dem pensionierten Musiklehrer Peter Malangré. Er ist gelernter Geiger, hat in seiner Heimat Köln Schulmusik studiert und in verschiedenen Schulen über 33 Jahre Musik und Mathematik unterrichtet. Die längste Zeit davon hat er am Lessing Gymnasium in Uelzen verbracht und lebt heute in Hamburg. In diesem Interview spricht er über seine Vorstellungen von Musikunterricht: Wie schafft man den Ausgleich zwischen theoretischen und praktischen Inhalten oder wie setzt man sie sogar in Beziehung? Wie geht man mit heterogenen Lerngruppen um? Wie hat sich der Musikunterricht in den letzten Jahrzehnten entwickelt?
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"Being bimusical"
This episode is based on a video conference in which music education students from Lübeck talk to David Lines, Associate Professor of Music Education and Associate Dean of Curriculum at the University of Auckland, Waipapa Taumata Rau, New Zealand. The group discusses concepts and ideas that underpin his paper “A Piano Mismatch: Passion, dreams and a good boy.“ He shares parts of his autoethnographic research and explains why he decided to choose autoethnography as a research tool in music education. The group discusses these questions: Why do young people feel the need to be “a good boy“ or “a good girl“? How can we deal with the concept of “hard work“ in music in a positive way? What is problematic about oppositions that are often created when people talk about different musical styles such as “classical,“ “jazz“ or “popular music“? How can we empower our students to improvise?
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„Wieso nicht? Einfach mal machen!“
In dieser Folge spreche ich mit Martin Berner, einem Musikvermittler, Jazzmusiker und Projektleiter aus Lübeck. Er kam vor einiger Zeit auf die Idee, mit einer Jazzband auf Tournee an Grundschulen in Schleswig-Holstein zu gehen, um den Kindern dort erste musikalische Erfahrungen mit Jazz zu ermöglichen. Daraufhin entwickelte er das Kindermitmachkonzert „Die Jazzpiraten“, an dem mittlerweile einige Kinder in Lübeck und in ländlicheren Regionen Schleswig-Holsteins teilhaben durften: https://www.martinberner.com/lernen/die-jazzpiraten. Im Podcast beantwortet er folgende Fragen: Was ist in Bezug auf die Gestaltung eines Mitmach-Konzerts für Kinder wichtig? Wie können Kinder in diesem Setting einbezogen werden? Wie entsteht ein Konzept für solche Konzerte? Was ist in der Zusammenarbeit mit allen, die an so einem Konzert mitwirken, wichtig? Wie kann Musikvermittlung im Bereich Jazz ganz generell aussehen?
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„Jede musikalische Praxis kommt mit ihren eigenen Technologien daher.“
In dieser Folge spricht Johanna Ludwig (Studentin im Master of Education „Musik vermitteln“ an der Musikhochschule Lübeck) mit Prof. Dr. Marc Godau. Er ist Professor für Musik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Seine Expertise liegt insbesondere im Bereich Musizieren mit digitalen Technologien. Außerdem ist und war er als Sänger, Gitarrist und iPadist in verschiedenen Formationen wie z.B. dem DigiEnsemble Berlin aktiv. Im Gespräch thematisieren die beiden folgende Fragen: Was ist eine DAW? Warum sollten Schüler:innen in der Schule auch mit digitalen Mitteln musizieren? Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff „Liveness-Norm“? Und warum ist informelles Lernen in der Musik wichtig?
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"Wie bereicherst Du eigentlich die Schule?"
In dieser Folge sprechen Sophie Corves, Ole Ruge, Annemarie Voget und Daniela Bartels mit Lukas Kuczewski, dem Schulleiter der Lübecker Oberschule zum Dom (OzD). Außerdem war ein kleines Baby dabei, das ebenfalls zu hören ist! Im Rahmen des musikpädagogischen Seminars „Leadership 2022 und musikdidaktische Konsequenzen“ hat die Gruppe folgende Fragen thematisiert: Welche Möglichkeiten der Mitbestimmung haben Lehrer:innen und Jugendliche an der OzD? Wie stärkt Lukas Kuczewski als Schulleiter die Selbstverantwortung aller in der Schule? Welche Hürden gilt es als Schulleiter zu überwinden? Wie unterstützen die Lehrer:innen an der OzD die Jugendlichen dabei, ihr individuelles Potenzial zu entdecken und zu entwickeln? Und was verbirgt sich eigentlich hinter der „Ozi-Krake“?
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„… wo eben die Bass Drum 'ne Mülltonne ist.“
In dieser Folge spreche ich mit Peter Klose und Kai Kreowski über die Frage, worauf es im Musikunterricht und in Musik-AGs ankommt, wenn wir uns in diesen Kontexten mit Popmusik beschäftigen – sowohl beim Musikmachen als auch beim Musikhören. Peter Klose unterrichtet zurzeit am Dortmunder Mallinckrodt-Gymnasium Musik und Mathe. Er war Bassist der Band Rondoprinz und plädiert als Forscher in der Musikpädagogik dafür, Musikunterricht vom Menschen und vom Tun her zu denken, u. a. im Artikel „Musikdidaktische Implikationen des Praxisbegriffs am Beispiel von Schulchor-AG, Chorklasse und gemeinsamem Singen im Musikunterricht“ (Diskussion Musikpädagogik Nr. 91, 2021). Kai Kreowski unterrichtet am Berliner Primo-Levi-Gymnasium Musik, bildet im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg Referendar:innen aus und ist u. a. im Projekt „klanglomerat“ und für die amerikanische Sängerin „Coreena“ als Musiker/Produzent aktiv: https://open.spotify.com/artist/1HV5tQU60UcoBt3jbAGQhh?si=weGO91PgR2C5PfCrCl_NmQ&nd=1 Unser Gespräch startet mit der Frage, inwiefern Lucy Greens Definition des informal learning im Musikunterricht und in AGs didaktisch realisierbar ist. Außerdem diskutiert haben wir die Fragen: Welche Herangehensweisen helfen Jugendlichen dabei, beim Musikmachen mehr und mehr aus sich herauszugehen? Wie können wir das implizite Wissen, dass zum Beispiel beim Rockmusikmachen wichtig ist, im Unterricht zum Thema machen? Wie können wir über Probenergebnisse ins Gespräch kommen? Welche Zwecke können wir bei der Analyse von Popmusik verfolgen?
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„Singen hat für mich viel mit Angstfreiheit zu tun.“
In dieser Folge gibt der Musiklehrer/Gesangspädagoge Sven Albert Einblicke in seine musikalische Biographie und seine musikpädagogische Arbeit am Katharineum zu Lübeck. Dort hat er 2010 damit begonnen, in den Jahrgängen 5 bis 7 das Unterrichtskonzept „Klasse! Singen!“ aufzubauen. Niklas Strauß hat im Rahmen eines musikpädagogischen Praktikums mit ihm zusammengearbeitet und die Gelegenheit gehabt, ihn bei der Anleitung verschiedener Gesangsgruppen zu beobachten. Im Gespräch geht es um folgende Fragen: In welchen Momenten wird deutlich, dass der „Beruf Musiklehrer“ die richtige Wahl war? Was macht „Klasse! Singen!“ aus? Was zeichnet eine „gute“ musikalische Leitungspersönlichkeit aus? Welche Auswirkungen der Corona-Pandemie und der „Singverbote“ an Schulen werden in diesen Zeiten sichtbar?
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„Jede Unterrichtsstunde ist eine Stunde des gemeinsamen Lernens.“
In dieser Podcastfolge gibt Michael Pabst-Krueger Einblicke in seine musikalische / musikpädagogische Biographie und spricht darüber, worauf es bei der Leitung von Musikgruppen in afro-brasilianischer Percussion ankommt. Weitere Themen des Gesprächs sind das Konzept einer Verständigen Musikpraxis von Hermann-Josef Kaiser, die Vorstellung von Musikunterricht als Lehrgang, in dem musikpraktische Fähigkeiten aufgebaut werden, und die Vorstellung von einem Musikunterricht „auf Augenhöhe“. Darüber hinaus geht es um die Fragen: Welche Qualitäten zeichnen „gute“ Musiklehrer:innen aus? Wie können sie das Klassenmusizieren mit dem Ziel „musikalischer Bildung“ verbinden? Und wie vollzieht sich eigentlich Wandel in den verschiedenen Sphären der Musikpädagogik?
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„Warum ist die Uni nicht Modell für das Lernen in der Schule?“
In dieser Folge spreche ich mit den vier Lehramts-Studentinnen Johanna Brüll, Carla Fleischmann, Klara Pelz und Sonja Zielke, die sich in der Berliner Initiative Kreidestaub e. V. engagieren. Dieser studentische Verein will das Lehramt weiterdenken und möchte auch die universitäre Lehrer:innenbildung verändern. Im Zentrum stehen dabei Fragen der Teilhabe, der Inklusion aller Menschen in die Gesellschaft und der Team- und Beziehungsarbeit an Schulen. In unserem Gespräch haben wir folgende Fragen thematisiert: Wie genau sieht denn der individuelle Anspruch an Schulen aus, dem die Studentinnen als zukünftige Lehrerinnen gerecht werden wollen? Wie sieht ihre Vorstellung von Beziehungsarbeit an Schulen aus? Welches Potenzial hat der Musikunterricht in Bezug auf die Beziehungsgestaltung? Und was für eine universitäre Bildung wünschen sich die Vertreterinnen von Kreidestaub?
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„Ich will nicht dozieren…“
In dieser Folge spreche ich mit der Jazzpianistin und Komponistin Julia Hülsmann, die neben ihrer künstlerischen Tätigkeit auch schon viele Songwriting-Kurse gegeben hat. In den letzten 17 Jahren hat sie dabei nicht nur mit Studierenden an Hochschulen gearbeitet, sondern auch mit Laien, die wenig Vorerfahrungen mit dem eigenen Schreiben und Komponieren haben. Wir unterhalten uns über folgende Fragen: Wie kann eine Gruppe beim Songwriting schnell in einen produktiven Arbeits-Flow kommen? Mit welchen kleinen Aufgaben können wir sofort in das Songwriting in Gruppen einsteigen? Worüber sollten Dozent:innen und Musiklehrer:innen, die Menschen jeden Alters gute Erfahrungen im Songwriting ermöglichen wollen, nachdenken? Welche fachlichen und pädagogischen Fähigkeiten sollten sie dabei einbringen und weiterentwickeln?
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"It’s important to take care of each other.“
This is the second of two episodes that deal with topics I discussed with the organizers, workshop leaders and participants at the “Music Leadership Summit“ which was held by the Musicians Without Borders (MWB). In this episode, music trainer and workshop leader Juan-David Garzón talks about the project “Soy música“ in El Salvador, where MWB train local music teachers. Michał Zawadzki is an Assistant Professor at Jönköping International Business School in Sweden who decided to use drumming in his classes. And Ágata Ricca is a choir leader from Portugal who currently works in Mozambique and focuses on choral practice in communities in her doctoral studies. In our conversations, we talk about these questions: In what way can we use music-making for peace-building? What role does creativity play here? In what way can we use music-making to strengthen other people’s self-confidence? How can we reduce hierarchies in musical groups and learn to work together? How can a choir work on an own interpretation of a score?
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"Empowering people to being leaders in their own way…“
In October 2021, the “Musicians Without Borders“ (MWB) held their first “Music Leadership Summit“ in Ede, The Netherlands. In this and the upcoming episode, you will get a chance to listen to people who organized, created and participated in this event. In the first two conversations, I asked Laura Hassler (director of the MWB) and Otto de Jong (one of the organization’s most experienced trainers) these questions: What are the roots of the Musicians Without Borders‘ (MWB) understanding of justice? How do the MWB define musical quality? What kind of leadership do they think is needed today? Last but not least: How can musical leaders also use music as a tool to create order in a classroom or rehearsal room full of teenagers who are eager to make music? For more information about the MWB go to: https://www.musicianswithoutborders.org
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„Du bist eine Frau, du musst dich viel mehr vor diesem Orchester beweisen!“
„Wir leben in einer für Männer entworfenen Welt,“ schreibt Caroline Criado-Perez. Diese Entwürfe machen natürlich auch keinen Halt vor der Musikpädagogik oder dem Musikbusiness. Wie feministisch ist die aktuelle Musikbranche eigentlich, auch im Vergleich zu anderen Berufszweigen? Und können Musiklehrer:innen auf die musikalischen Verhaltensweisen einwirken oder ist sowieso alles in die Wiege gelegt? Alice, Carla und Daniel tauschen sich über ihre eigenen Erfahrungen aus und diskutieren über Ansätze von u.a. Gabriele Schulz und Olaf Zimmermann, die einen möglichen gerechteren Umgang mit (angehenden) Musiker:innen darstellen. Diese Folge ist die Fortsetzung der Podcastreihe, die im Rahmen des Seminars „Musikpädagogik und die Rolle der Emotionen“ an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar entstanden ist.
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„Verletzlichkeit ist ein Teil des Lebens“
Diese Folge ist im Rahmen des Seminars „Musikpädagogik und die Rolle der Emotionen“ entstanden, das im Sommersemester 2021 an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar stattfand. Anselm und Stefanie setzen sich darin mit dem Thema Vulnerabilität (Verletzlichkeit) auseinander. Sie erklären, warum die sozialwissenschaftliche Forschung von Brené Brown sehr interessant in Hinblick auf Musikunterricht und das Musizieren in Gruppen ist. Seit fast zwei Jahrzehnten beschäftigt Brown sich mit den Themen Scham, Verletzlichkeit und Mut. Bei der Auseinandersetzung mit diesen Themen stießen Anselm und Stefanie u.a. auf die Fragen, wie sich Vulnerabilität bei Schüler:innen und Lehrpersonen äußern kann, wie ein adäquater Umgang mit Vulnerabilität im (Schul-)Alltag aussieht oder warum es den Menschen überhaupt so schwer fällt darüber zu reden…
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„Genau hinhören und gezielt Hilfen geben…“
In dieser Folge blicke ich gemeinsam mit dem Musiklehrer Felix Oeser auf ein Podcastprojekt zurück, das wir in diesem Frühjahr mit Studierenden der UdK und Jugendlichen auf dem Campus Rütli durchgeführt haben. In Berlin und Brandenburg lautet ein für den 11. Jahrgang vorgegebenes Thema „Musik im gesellschaftlichen Kontext“. Wir haben uns dazu entschieden, dass die Jugendlichen Podcastfolgen zum Thema „Protest in der Musik“ produzieren und in ihren Gruppen selbst entscheiden, über wen sie sprechen möchten. Statt einer Klausur haben die Jugendlichen mithilfe der Studierenden Podcastfolgen produziert, in denen sie über eine Künstlerin, verschiedene Künstler oder eine Band gesprochen haben. Sie erklären, inwiefern die Künstler:innen Beth Ditto, Nura und Childish Gambino Protest ausdrücken und bringen dabei auch ihre eigenen Lebenserfahrungen ein. Wer mehr über unser didaktisches Vorgehen erfahren möchte, kann gern einen Kommentar auf dem Blog www.mehralstöne.de hinterlassen!
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„… und jetzt erzählen wir unsere Geschichte.“
In dieser Folge sprechen wir mit Felix Powroslo darüber, dass Lieder uns dabei helfen können, Emotionen zu empfinden, die vielleicht durch bestimme Erfahrungen im Verlauf unseres Lebens verschüttet worden sind. Wie können wir als musikalische Leitungspersonen damit umgehen? Welche Rückmeldungen können wir den Mitgliedern in Gruppen geben, wenn Lieder in ihnen ganz unterschiedliche emotionale Reaktionen hervorrufen? Worauf sollten wir allgemein achten, wenn wir beim Musikmachen in Gruppen über unsere Emotionen sprechen? In welche Phasen können wir den Probenprozess eines Stückes aufteilen und in welchen Momenten ist welche Aktivität sinnvoll? Für weitere Fragen ist Felix Powroslo über die Website www.buehnenpraesenz.de zu erreichen…
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„Die großen künstlerischen Wachstumsschritte haben etwas mit emotionalen Öffnungen zu tun.“
Diese Folge ist der erste Zusammenschnitt eines Gesprächs, das wir im Rahmen des Seminars „Musikpädagogik und die Rolle der Emotionen“ mit dem Bühnen- und Gesangscoach Felix Powroslo geführt haben. Felix teilt darin sein praktisches Wissen über seine musikalische und zugleich emotionale Arbeit mit Menschen, die in seine Workshops und Webinare kommen, um sich in Bezug auf ihre Ausdrucksmöglichkeiten weiterzuentwickeln. In diesem ersten Teil sprechen wir über folgende Fragen: Was bedeutet sein Webinar-Titel „Viel mehr als nur Noten!“ eigentlich genau? Auf welche Art und Weise können wir mit Gruppen kommunizieren, wenn wir uns bei der musikalischen Interpretation in den Bereich der Emotionen begeben? Mit welchen methodischen Mitteln können wir Menschen dazu einladen, sich in ein Lied oder Stück „hineinzufühlen", und gleichzeitig in sich selbst?
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„Bringen Streamingdienste eher Freiheit oder Fremdbestimmung?“
In dieser Folge dreht sich alles um Musik-Streamingdienste wie Spotify, Amazon Music, Apple Music & Co und um Algorithmen, die diesen zugrunde liegen. Die drei Lehramtsstudierenden Benjamin, Niklas und Felicitas diskutieren über mögliche Folgen der Streamingdienste für die Gesellschaft. Dabei stellen sie sich die Frage, ob die Nutzer*innen eher selbst- oder fremdbestimmt im Umgang mit Streaming-Diensten handeln können und was dies in Bezug auf ihre individuelle Freiheit bedeutet. Die drei Studierenden haben außerdem die drei Schüler*innen Paul, Nick und Paula zu ihren persönlichen Erfahrungen befragt, um daraus Schlussfolgerungen für die musikpädagogische Praxis ziehen zu können.
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„Wenn man in Leitung geht, stellt sich die Machtfrage…“
Der Ausgangspunkt dieser Folge sind Gedanken der afroamerikanischen Literaturwissenschaftlerin bell hooks. Ausgehend von der Frage, wie ein „demokratischer Klassenraum“ aussehen kann, haben die Lehramtsstudentinnen Ronja und Friederike mit Schulleiter Phillip und den Schülern Jonathan und Mattis darüber gesprochen, was Freiheit für sie bedeutet, und wie junge Menschen den Umgang mit Freiheit in Schulen erlernen können. Weitere spannende Fragen, über die sie sprechen, sind: Wie können Lehrer*innen mit ihrer Macht so umgehen, dass sie jungen Menschen Räume für Freiheit eröffnen? In welchen Situationen missbrauchen Lehrer*innen ihre Macht im Schulalltag und begrenzen dabei die Freiheitsräume von Jugendlichen? Welche Möglichkeiten können wir ihnen in musikalischen Prozessen geben, Freiheit zu erfahren?
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„Jetzt will ich’s aber wissen… Stimmt das wirklich?“
Martin Seeliger hat sich in seinem frisch erschienenen Buch „Soziologie des Gangstarap" intensiv mit dem deutschsprachigem Gangstarap und seinen sozialen Hintergründen beschäftigt. Er hat sich das Genre im Kontext der deutschen Einwanderungsgeschichte angeschaut und erklärt in dieser Folge, dass im Gangstarap eine „historische Kränkung“ thematisiert wird, die viele nach Deutschland eingewanderte Familien erfahren haben. Und er plädiert dafür, dass wir uns möglichst offen und unaufgeregt mit Provokationen auseinandersetzen, die in Songs formuliert werden. Denn aus seiner Sicht ist der deutschsprachige Gangstarap ein tolles Werkzeug, um sich gemeinsam mit Jugendlichen in der Schule mit den gesellschaftspolitischen Entwicklungen der letzten siebzig Jahre auseinanderzusetzen.
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ABOUT THIS SHOW
Willkommen bei diesem Podcast für Musiklehrer:innen, Musikpädagog:innen und musikalische Leitungspersönlichkeiten! Mein Name ist Daniela Bartels, ich bin Musikpädagogin und seit Oktober 2025 Professsorin für Musik und ihre Didaktik an der Universität Münster. Seit 2013 beschäftige ich mich mit der Frage, welche gesellschaftlichen Werte musikalisches und musikpädagogisches Handeln haben kann. Dazu gehören Fragen wie: Welche Werte verfolgen musikalische Leitungspersönlichkeiten beim Musizieren mit ihren Gruppen? Und welche Auswirkungen hat das auf die Menschen in diesen Gruppen?Darum kommen in diesem Podcast Menschen zu Wort, die schöne, spannende und persönliche Dinge über ihren Umgang mit Musik und anderen Menschen zu erzählen haben: Musikpädagogik-Studierende denken darüber nach und erzählen davon, wie sie durch ihre pädagogische Arbeit Einfluss auf das gesellschaftliche Zusammenleben nehmen und es mitgestalten können. Professor:innen stehen ihnen Rede und Antwort. Junge und erfah
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Daniela Bartels
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