Study Snacks - Gastroenterologie

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Study Snacks - Gastroenterologie

Im Praxis- oder Klinikalltag ist es aus Zeitgründen nicht immer einfach, eine Übersicht über neueste Studien zu behalten und diese auch noch zu lesen. „Study Snacks“ von Thieme möchte Ärzt*innen dabei unterstützen. Egal, ob in der Kaffeepause, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Joggen: „Study Snacks“ fasst aktuelle Studien auf das Wesentlichste und in wenigen Minuten zusammen. Die ausführlichen Studien sind in den Shownotes nur einen Klick entfernt."Study Snacks" ist eine Produktion von Thieme.*Wichtige Hinweise: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.Der Podcast kann das persönliche Arztgespräch, die Diagnose und Behandlung NICHT ersetzen!Wie jede Wissenschaft ist die Medizin ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrung erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was Behandlung und medikamentöse Therapie anbelangt. Soweit in diesem Podcast eine Dosierung oder eine Applikation

  1. 54

    Remission einer MASH nach bariatrischer Operation verlängert Überlebensrate: Die histologische Remission von MASH könnte ein relevanter Surrogatendpunkt sein

    Die metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung und ihre schwerere Form, die metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis, kurz MASH, stellen eine zunehmende klinische Herausforderung dar. Immer mehr Menschen entwickeln eine chronische Lebererkrankung als Folge metabolischer Störungen wie Adipositas, Diabetes oder dem metabolischen Syndrom. Die langfristigen Folgen können gravierend sein, da eine MASH über viele Jahre zur Leberzirrhose fortschreiten kann. Diese Entwicklung verursacht letztlich einen Anstieg der leberbedingten Mortalität.Klinische Studien, die Mortalität als Endpunkt nutzen, sind kaum umsetzbar, da sie Jahrzehnte dauern würden. Daher akzeptieren Gesundheitsbehörden wie die FDA Surrogatendpunkte. Einer dieser Surrogatendpunkte ist die MASH-Resolution ohne Verschlechterung der Fibrose. Dieser Endpunkt gilt als Hinweis darauf, dass das Fortschreiten der Lebererkrankung gestoppt wurde, es muss allerdings ein klarer Zusammenhang zwischen Surrogatendpunkt und tatsächlicher Mortalität gezeigt werden.Die bariatrische Chirurgie hat sich als wirksame Behandlung für MASH erwiesen. Forscher aus Frankreich bewerteten nun den Einfluss einer bariatrischen Operation auf eine erfolgreiche histologische Reaktion, definiert als das Abklingen von MASH ohne Verschlechterung der Fibrose, und den Einfluss auf ein langfristiges Überleben der Patienten. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass eine histologische MASH-Remission und eine signifikante Verbesserung einer Fibrose die Überlebensrate der Patienten nach einer bariatrischen Operation verbessert. Links: - https://www.cghjournal.org/article/S1542-3565(24)01078-4/fulltext - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39709138/ Lassailly G et al. Resolution of Metabolic Dysfunction-associated Steatohepatitis With No Worsening of Fibrosis After Bariatric Surgery Improves 15-year Survival: A Prospective Cohort Study. Clin Gastroenterol Hepatol 2025; 23:1567-1576.e9 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  2. 53

    COX-1-Inhibitoren zeigen gute Wirksamkeit bei schwerer akuter Pankreatitis: Parecoxib und Imrecoxib könnten die Prognose bei schwerer akuter Pankreatitis verbessern

    Die schwere akute Pankreatitis gehört zu den gefährlichsten Erkrankungen des Verdauungstraktes. Sie führt häufig zu Organversagen und verläuft in bis zu 40 % der Fälle tödlich. Bisher gibt es keine wirksame medikamentöse Therapie, die das Fortschreiten dieser Entzündung sicher stoppen kann. Im Zentrum der Krankheitsentwicklung steht eine massive Entzündungsreaktion. Geschädigte Azinuszellen setzen Moleküle frei, die das Immunsystem aktivieren. Die entstehenden Entzündungen fördern weitere Gewebeschäden, bis letzlich die Organe versagen. Ein möglicher Ansatzpunkt für medikamentöse Therapien ist das Enzym Cyclooxygenase-2, kurz COX-2. Es spielt eine zentrale Rolle in der Entzündungskaskade. Rattenmodelle zeigen, dass eine Hemmung der COX-2 zu einem milderen Verlauf der Pankreatitis führt und dass Organschäden abnehmen. Kleinere Humanstudien zeigen, dass COX-2-Hemmer wie Parecoxib oder Imrecoxib auch beim Menschen schwere Verläufe verhindern können. Forscher aus China führten eine große, multizentrische Studie durch, in der sie die Wirksamkeit und Sicherheit von sequenziell verabreichtem Parecoxib und Imrecoxib bei der Behandlung von SAP evaluierten. Sie kamen zu dem Resultat, dass diese Wirkstoffkombination bei einer SAP gute Wirksamkeit durch Unterdrückung der systematischen Entzündungsreaktion zeigt zudem gut verträglich ist. Links: - https://gut.bmj.com/content/74/9/1467.long - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40301118/ Huang L et al. Parecoxib sequential with imrecoxib for occurrence and remission of severe acute pancreatitis: a multicentre, double-blind, randomised, placebo-controlled trial. Gut 2025; 74:1467-1475 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  3. 52

    Dekompensierte Leberzirrhose: Rekombinantes Albumin als Alternative zu Humanalbumin

    Humanes Serumalbumin wird in großen Mengen benötigt – unter anderem zur Behandlung der Hypovolämie, von Verbrennungen, Blutverlusten und Hypalbuminämie, beispielsweise bei Lebererkrankungen. Seit Jahrzehnten muss der weltweite Bedarf durch menschliches Plasma gedeckt werden. Nun testeten chinesische Forschende erstmals mithilfe biotechnologisch veränderter Reispflanzen (Oryza sativa) hergestelltes rekombinantes Albumin an Leberzirrhosekranken. Links: - https://gut.bmj.com/content/74/9/1476 - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40555465/ Niu J et al. Rice-derived recombinant human serum albumin as an alternative to human plasma for patients with decompensated liver cirrhosis: a randomised, double-blind, positive-controlled and non-inferiority trial. Gut 2025; 74: 1476–1485. DOI: 10.1136/gutjnl-2025-335577 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  4. 51

    Robotergestützte Chirurgie verbessert onkologische Ergebnisse bei Rektumkarzinomen: Langzeitdaten zur robotergestützten Rektumresektion im Vergleich zur Laparoskopie zeigen Wirksamkeit

    Darmkrebs gehört weltweit zu den häufigsten Krebsarten. In etwa einem Drittel der Fälle ist das Rektum betroffen. Als zentraler Behandlungsschritt werden Rektumkarzinome operiert. Seit Jahren hat sich die laparoskopische Chirurgie etabliert, weil sie weniger traumatisch ist und eine schnelle Erholung ermöglicht. Dennoch bestehen Zweifel an ihrer onkologischen Qualität. Frühere Studien zeigten, dass laparoskopische Eingriffe häufiger zu unvollständigen mesorektalen Exzisionen und positiven Resektionsrändern führen. Die robotergestützte Chirurgie könnte diese Schwächen ausgleichen. Sie bietet eine dreidimensionale Sicht, präzise Bewegungen und eine stabile Kameraführung. Erste Studien deuteten auf Vorteile hin. So traten etwa weniger Komplikationen auf und die Patienten wiesen eine bessere postoperative Funktion auf. Große randomisierte Studien mit Langzeitdaten fehlten bisher jedoch. Im Rahmen der REAL-Studie untersuchten Forscher aus China, ob die robotergestützte Chirurgie beim Karzinom im mittleren und tiefen Rektum bessere onkologische und funktionelle Ergebnisse erzielt als die konventionelle Laparoskopie. Sie kamen zu dem Resultat, dass die rototergestützte Chirurgie im Vergleich zur herkömmlichen laparoskopischen Chirurgie die langfristigen onkologischen Ergebnisse bei Patienten mit Karzinom im mittleren oder niedrigen Rektum erheblich verbessert. Links: - https://jamanetwork.com/journals/jama/article-abstract/2834890 - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40455621/ Feng Q et al. Robotic vs Laparoscopic Surgery for Middle and Low Rectal Cancer: The REAL Randomized Clinical Trial. JAMA 2025; 334:136-148 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  5. 50

    Darmkrebs nach Koloskopie: Karzinomrisiko hängt von Untersuchungsqualität ab

    Ein beträchtlicher Anteil der nach einer Koloskopie aufgetretenen kolorektalen Karzinome geht aus übersehenen Polypen hervor. Die Leitlinienempfehlungen bezüglich der Kontrollintervalle nach Koloskopie berücksichtigen ausschließlich die Eigenschaften der resezierten Neoplasien. Die Untersuchungsqualität fließt dagegen nicht in die Empfehlungen ein. Welche dieser beiden Parameter wirkt sich stärker auf die Postkoloskopie-Karzinomrate aus? Links: - https://www.cghjournal.org/article/S1542-3565(25)00419-7/fulltext - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40381870/ van Roermund NS et al. Rethinking Post-colonoscopy Colorectal Cancer Risk: Endoscopist Performance Versus Presence of High-risk Polyps. Clin Gastroenterol Hepatol 2025; 23: 1846–1853.e4. DOI: 10.1016/j.cgh.2025.03.026 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  6. 49

    Tirzepatid und Semaglutid als Adipositasmedikation im Vergleich: Tirzepatid ist Semaglutid hinsichtlich der Gewichtskontrolle überlegen

    Adipositas ist weltweit ein wachsendes Gesundheitsproblem. Viele Patientinnen und Patienten verlieren zwar mit Diät und Bewegung an Gewicht, können diesen Erfolg aber langfristig selten halten. In den letzten Jahren rückten neue Medikamente in den Fokus, die gezielt in die hormonelle Regulation des Appetits eingreifen. Semaglutid, ein GLP-1-Rezeptoragonist, hat in Studien bereits beeindruckende Erfolge in der Gewichtsreduktion gezeigt. Tirzepatid aktiviert im Vergleich zu Semaglutid zusätzlich zum GLP-1- auch den GIP-Rezeptor. Dieser doppelte Wirkmechanismus soll die Nahrungsaufnahme noch effektiver regulieren und die Fettzellen direkt beeinflussen. Frühere Beobachtungen ließen den Schluss zu, dass der kombinierte GIP- und GLP-1-Agonismus zu einer stärkeren Gewichtsabnahme führt als eine alleinige GLP-1-Stimulation. Doch ein direkter Vergleich beider Substanzen fehlte bislang. Forscher aus den Vereinigten Staaten und aus Großbritannien untersuchten nun, ob Tirzepatid in seiner maximal verträglichen Dosis Semaglutid hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit bei Erwachsenen mit Adipositas, aber ohne Diabetes, überlegen ist. Sie kamen zu dem Resultat, dass die Wrkung von Tirzepatid jener von Semaglutid hinsichtlich einer Gewichtsreduktion überlegen ist. Links: -https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2416394 -https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40353578/ Aronne LJ et al. Tirzepatide as Compared with Semaglutide for the Treatment of Obesity. N Engl J Med 2025; 393:26-36 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  7. 48

    Aktiver Morbus Crohn: Subkutane Induktion- und Erhaltungstherapie mit Guselkumab

    Der monoklonale Antikörper Guselkumab neutralisiert Interleukin-23 (IL-23), indem er einerseits selektiv die IL-23-p19-Untereinheit und andererseits CD64 auf IL-23-produzierenden Zellen bindet. Unter anderem ist der Antikörper zur Therapie des Morbus Crohn zugelassen. Er wird dabei in Form von Infusionen verabreicht. Eine Phase 3-Studie prüfte nun, ob auch bei subkutaner Applikation ein Behandlungsvorteil gegenüber Placebo besteht. Links: - https://www.gastrojournal.org/article/S0016-5085(25)00522-0/fulltext?referrer=https%3A%2F%2Fpubmed.ncbi.nlm.nih.gov%2F - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/40113101 Hart A et al. Efficacy and Safety of Guselkumab Subcutaneous Induction and Maintenance in Participants With Moderately to Severely Active Crohn's Disease: Results From the Phase 3 GRAVITI Study. Gastroenterology 2025; 169: 308–325. DOI: 10.1053/j.gastro.2025.02.033 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  8. 47

    Metastasiertes Magenkarzinom: Trastuzumab Deruxtecan versus Ramucirumab plus Paclitaxel

    Für HER2 (human epidermal growth factor 2) überexprimierende, nicht resezierbare oder metastasierte Karzinome des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs ist die Chemotherapie plus Trastuzumab die Therapie der ersten Wahl. Bei einem anschließenden Progress bietet das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Trastuzumab Deruxtecan prognostische Vorteile. Eine internationale Phase 3-Studie verglich nun diese Strategie mit einer Standard-Zweitlinientherapie. Links: - https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa2503119?url_ver=Z39.88-2003 - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/40454632 Shitara K et al. Trastuzumab Deruxtecan or Ramucirumab plus Paclitaxel in Gastric Cancer. N Engl J Med 2025; 393: 336–348. DOI: 10.1056/NEJMoa2503119 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  9. 46

    Neue Erstlinientherapie bei inoperablem Leberzellkarzinom: CheckMate 9DW zeigt Vorteile von Nivolumab plus Ipilimumab gegenüber Standardtherapie

    Leberkrebs gehört weltweit zu den häufigsten und tödlichsten Krebsarten. Das hepatozelluläre Karzinom, kurz HCC, ist die dominierende Form. Es macht rund 80 Prozent aller Leberkrebsfälle aus. Die Prognose ist schlecht. Bisher werden zur Behandlung vor allem Multikinase-Inhibitoren wie Sorafenib und Lenvatinib eingesetzt. Diese Medikamente verlängern das Überleben allerdings nur moderat und die Nebenwirkungen sind stark. Ab 2020 kamen PD-L1-Inhibitor-basierte Präparate in die Erstlinie. Diese Medikamente verbesserten die Behandlungsresultate. Trotzdem bleibt die Prognose schlecht. Die Kombination eines PD-1 Inhibitors, Nivolumab, und eines CTLA-4-Inhibitors, Ipilimumab, deuten in ersten Phase-2 Studien auf ein langfristiges Ansprechen hin. Internationale Forscher führten eine Phase-3 Studie durch, in der sie die neuartige Medikamentenkombination gegen die Standardtherapie mit Multikinase-Inhibitoren testeten. Die Resultate zeigen, dass die Kombination von Nivolumab und Ipilimumab das Überleben im Vergleich zu einer Behandlung mit Sorafenib oder Lenvatinib verbessert. Links: - https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(25)00403-9/fulltext - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40349714/ Yau T et al. Nivolumab plus ipilimumab versus lenvatinib or sorafenib as first-line treatment for unresectable hepatocellular carcinoma (CheckMate 9DW): an open-label, randomised, phase 3 trial. Lancet 2025; 405:1851-1864 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  10. 45

    Neue Wege in der HCC-Überwachung mit MRT statt Ultraschall: Wie kontrastfreie MRT das HCC-Screening bei Leberzirrhose verbessern könnte

    Die Früherkennung des hepatozellulären Karzinoms, kurz HCC, ist für das Überleben der Betroffenen entscheidend. Leitlinien empfehlen eine halbjährliche Überwachung bei Risikopatienten. Meist kommt der Ultraschall zum Einsatz. Studien zeigen jedoch, dass die Sensitivität des Ultraschalls zur Erkennung von Tumoren im Frühstadium bei nur knapp 50 % liegt. Etwa ein Drittel der Patienten profitiert nicht von der Untersuchung, da Tumoren übersehen werden. Als Ergänzung zum Ultraschall stehen Verfahren wie ein kontrastverstärkter Ultraschall, Computertomographien oder eine Magnetresonanztherapie zur Verfügung. Diese Methoden erhöhen die Trefferquote, bringen aber auch Probleme wie eine Strahlenbelastung, hohe Kosten und Kontrastmittelrisiken mit sich. Eine mögliche Lösung bietet die Magnetresonanztherapie, kurz MRT, ohne Kontrastmittel. Erste Studien deuten an, dass sie eine vergleichbare oder bessere Sensitivität als die Ultraschalluntersuchung haben könnte. Gleichzeitig weist sie geringere Kosten, eine kürzere Untersuchungszeit und keine Kontrastmittelrisiken auf. Forscher aus Südkorea untersuchten in einer Studie, ob die kontrastfreie MRT einer Ultraschalluntersuchung in der HCC-Überwachung bei Patienten mit Leberzirrhose überlegen ist. Das Ergebnis zeigt, dass die MRT ohne Kontrastmittel bei HCC-Patienten eine bessere Alternative zur Ultraschalluntersuchung ist, da sie eine frühere Diagnose und eine geringere Rate an falsch-positiven Befunden ermöglicht. Links: - https://www.gastrojournal.org/article/S0016-5085(25)00049-6/abstract - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39855314/ Rhee H et al. Noncontrast Magnetic Resonance Imaging vs Ultrasonography for Hepatocellular Carcinoma Surveillance: A Randomized, Single-Center Trial. Gastroenterology 2025; 168:1170-1177.e12 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  11. 44

    Intraduktale papillär muzinöse Neoplasie des Pankreas: Welche Faktoren begünstigen eine maligne Transformation?

    Das maligne Transformationspotenzial intraduktaler papillär muzinöser Neoplasien (IPMN) hängt einerseits von der Größe und der Wachstumsgeschwindigkeit (Intervallstabilität) dieser zystischen Pankreasläsionen ab und andererseits vom Durchmesser des Pankreas-Hauptgangs. Ein japanisches Forscherteam untersuchte, wie häufig IPMN ohne Hochrisiko-Stigmata innerhalb von 5 Jahren oder nach diesem Zeitraum zu einem Pankreaskarzinom fortschreiten. Links: - https://gut.bmj.com/content/74/6/971 (Originalstudie) - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/39870394 Hamada et al. Risk factors for pancreatic cancer in individuals with intraductal papillary mucinous neoplasms and no high-risk stigmata during up to 5 years of surveillance: a prospective longitudinal cohort study. Gut 2025; 74(6): 971–982. DOI: 10.1136/gutjnl-2024-333259 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  12. 43

    Lugol-negative Ösophagusveränderungen: Persistierende Läsionen entarten häufig

    Plattenepithelkarzinome des Ösophagus können mittels Chromoendoskopie unter Einsatz von Lugolscher Lösung erkannt werden. Lugol-negative Areale gelten dabei potenziell als tumorverdächtig. Mittels Biopsie wird in diesem Fall geprüft, ob Dysplasien, also intraepitheliale Neoplasien, vorliegen. Ein chinesisches Forscherteam untersuchte nun das Entartungspotenzial längerfristig persistierender Lugol-negativer Veränderungen. Links: - https://www.cghjournal.org/article/S1542-3565(24)00765-1/abstract (Originalstudie) - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/39181421 Liu M et al. Persistence of Lugol-unstaining Is Associated With an Increased Risk of Progression to Malignancy in the Esophagus. Clin Gastroenterol Hepatol 2025; 23(8): 1337–1345.e12. DOI: 10.1016/j.cgh.2024.07.030 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  13. 42

    Kolorektale Polypen: Koagulation des Resektionsbetts beugt Rezidiven vor

    Die Mehrzahl der großen, also mindestens 20mm durchmessenden, nicht gestielten kolorektalen Polypen kann erfolgreich mittels stückweiser endoskopischer Mukosaresektion abgetragen werden. Durch die anschließende Koagulation der Resektionsränder mit der Schlingenspitze sinkt das Risiko für Adenomresiduen und -rezidive. Gilt das auch für sehr große Neoplasien? Dieser Frage ging ein australisches Forscherteam nach. Link (Pubmed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40044497 Gauci JL et al. Margin thermal ablation eliminates size as a risk factor for recurrence after piecemeal endoscopic mucosal resection of large non-pedunculated colorectal polyps. Gut 2025; 74(5): 752–760. DOI: 10.1136/gutjnl-2024-333563 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  14. 41

    Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: Fitnesstracker erkennen Krankheitsschübe

    Die Überwachung der Krankheitsaktivität bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen basiert bislang auf der Erfassung der subjektiven Symptombelastung, der Messung von Entzündungsparametern im Blut oder im Stuhl, der Bildgebung sowie der Ileokoloskopie. Ein Forscherteam aus den USA ging nun der Frage nach, ob sich die mithilfe von Fitnesstrackern objektivierten Gesundheitsparameter zur Früherkennung von Krankheitsschüben eignen. Link (Pubmed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39826619 Hirten RP et al. Physiological Data Collected From Wearable Devices Identify and Predict Inflammatory Bowel Disease Flares. Gastroenterology 2025; 168(5): 939–951.e5. DOI: 10.1053/j.gastro.2024.12.024 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  15. 40

    Amitriptylin lindert Reizdarm-Beschwerden - Erkenntnisse aus der ATLANTIS-Studie: Wirksamkeit und Verträglichkeit von Amitriptylin beim Reizdarmsyndrom

    Das Reizdarmsyndrom ist eine chronische, schubweise verlaufende Erkrankung mit Bauchschmerzen und veränderten Stuhlgewohnheiten wie Durchfall, Versopfung oder beides im Wechsel. Weltweit sind rund 5 % der Bevölkerung betroffen. Die Beschwerden beeinträchtigen die Lebensqualität massiv - privat wie beruflich. Erste Therapien wie Ernährungsumstellungen oder Medikamente lindern die Symptome oft nur unzureichend. Trizyklische Antidepressiva wie Amitriptylin gelten als mögliche Option, da sie auf die Darmmotilität und die Schmerzwahrnehmung wirken. Auch frühere Studien deuteten auf eine gewisse Wirksamkeit hin, viele dieser Studien waren aber klein, unterschieden nicht zwischen den Subtypen und hatten methodische Schwächen. Antidepressiva können auch Nebenwirkungen wie z.B. Verstopfung mit sich bringen, was für Patienten mit ohnehin verlangsamtem Darm zum Problem werden kann. Daher blieb bislang unklar, für wen Amitriptylin tatsächlich eine geeignete Therapie ist. Forscher aus England prüften mit der ATLANTIS-Studie, wie wirksam niedrig dosiertes Amitriptylin beim Reizdarmsyndrom ist. Die Ergebnisse der Studie zeigen: Amitriptylin kann wirksam und sicher das Reizdarmsyndrom lindern. Link zu Pubmed: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39863398/ Wright-Hughes A et al. Predictors of response to low-dose amitriptyline for irritable bowel syndrome and efficacy and tolerability according to subtype: post hoc analyses from the ATLANTIS trial. Gut 2025; 74:728-739 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  16. 39

    Granulozyten-Kolonie-stimulierende Faktor plus Prednisolon - neue Hoffnung bei schwerer Alkoholhepatitis

    Eine schwere alkoholbedingte Hepatitis ist die gefährlichste Form der alkoholbedingten Lebererkrankung. Die bisher einzige verfügbare Therapie mit belegter Wirkung ist Prednisolon, ein Kortikosteroid. Es kann kurzfristig die Überlebensrate leicht verbessern. Doch Steroide haben einen entscheidenden Nachteil: sie erhöhen das Risiko für schwere Infektionen. Und dieses Risiko bleibt auch nach dem Klinikaufenthalt hoch. Forscher suchten deshalb nach zusätzlichen Behandlungsmöglichkeiten. Der Granulozyten-Kolonie-stimulierende Faktor, kurz GCSF, geriet dabei in den Fokus. GCSF regt das Knochenmark zur Bildung neuer Immunzellen an. Er unterstützt zudem die Leberregeneration, selbst bei Patienten, die nicht auf Steroide ansprechen. Vor diesem Hintergrund stellten sich Wissenschaftler in Indien die Frage: Kann eine Kombinationstherapie aus Prednisolon und GCSF das Überleben verbessern, ohne das Infektionsrisiko zu erhöhen? Die jetzt vorliegende Studie liefert erste Antworten. Und das Ergebnis ist vielversprechend: Die Kombination verbessert das Ansprechen auf Steroide, senkt Infektionen und steigert die Überlebenschancen deutlich. Link zu Pubmed: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39162744/ Mishra AK et al. Granulocyte Colony-Stimulating Factor Improves Prednisolone Responsiveness and 90-Day Survival in Steroid-Eligible Severe Alcohol-Associated Hepatitis: The GPreAH Study a Randomized Trial. Am J Gastroenterol 2025; 120:1087-1097 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  17. 38

    Perinatale Hepatitis-B-Übertragung: Alternative Behandlungsoption für ressourcenlimitierte Regionen

    Ein früherer Beginn der virustatischen Therapie mit Tenofovir-Disoproxil-Fumarat (TDF) ermöglicht bei schwangeren Patientinnen mit hoher Hepatitis-B-Viruslast den Verzicht auf die postnatale Gabe von spezifischen Immunglobulinen, ohne dass die Transmissionsrate der Erkrankung dadurch ansteigt. Link zu Pubmed: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39540799/ Pan CQ, Dai E, Mo Z, et al. Tenofovir and Hepatitis B Virus Transmission During Pregnancy: A Randomized Clinical Trial. JAMA 2025; 333: 390–399. 10.1001/jama.2024.22952 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  18. 37

    Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Global steigende Inzidenz bei Frauen und bei Älteren

    Die globale Prävalenz und Inzidenz von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen sind stabil bis abnehmend. Demgegenüber wurde in dem aktuellen Bericht der Global Burden of Disease (GBD) eine steigende Inzidenz bei Frauen und bei Älteren verzeichnet. Link zu Pubmed: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39422305/ Danpanichkul P, Duangsonk K, Ho AHY, et al. Disproportionately Increasing Incidence of Inflammatory Bowel Disease in Female Patients and the Elderly: An Update Analysis from the Global Burden of Disease Study 2021. Am J Gastroenterol 2025. 10.14309/ajg.0000000000003143 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  19. 36

    Vonoprazan: Neuer Säurehemmer besteht den Langzeit-Sicherheitstest

    Der Kalium-kompetitive Säurehemmer Vonoprazan wirkt schneller und effektiver als konventionelle Protonenpumpeninhibitoren. Dabei kommt es allerdings zu höheren Serum-Gastrinspiegeln. Eine erhöhte Rate an Malignomen oder neuroendokrinen Tumoren des Magens wurde aber im Langzeitverlauf nicht beobachtet. Link zu Pubmed: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39209187/ Umeura N, Kinoshita Y, Haruma K, et al. Vonoprazan as a Long-term Maintenance Treatment for Erosive Esophagitis: VISION, a 5-Year, Randomized, Open-label Study. Clin Gastroenterol Hepatol 2025; 23: 748–757 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  20. 35

    Kolorektale Karzinome: Thermablation von Lebermetastasen nicht unterlegen

    Die Effektivität der Thermablation von Lebermetastasen ist bei Patient:innen mit kolorektalem Karzinom mit hoher Wahrscheinlichkeit dem bisherigen Therapiestandard der chirurgischen Resektion nicht unterlegen. Gleichzeitig ergaben sich Hinweise für ein besseres Sicherheitsprofil der Lokaltherapie. Link zu Pubmed: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39848272/ Van der Lei S, Pujik RS, Dijkstra M, et al. Thermal ablation versus surgical resection of small-size colorectal liver metastases (COLLISION): an international, randomised, controlled, phase 3 non-inferiority trial. Lancet Oncol 2025; 26: 187–199 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  21. 34

    Resezierbares Ösophaguskarzinom: Perioperative Chemotherapie ist Radiochemotherapie überlegen

    Der bisherige Therapiestandard zur neoadjuvanten Behandlung eines resektablen Ösophaguskarzinoms ist die präoperative Radiochemotherapie. Die aktuelle Studie ergab jetzt aber einen Vorteil für eine perioperative Chemotherapie mit Fluouracil, Leucovorin, Oxaliplatin und Docetaxel. Zum Forum der Industrie von Thieme: https://fdi.thieme.de/podcasts Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39842010/ Hoeppner J et al. Perioperative Chemotherapy or Preoperative Chemoradiotherapy in Esophageal Cancer. N Engl J Med 2025; 392: 323–335. DOI 10.1056/NEJMMoa2409408 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  22. 33

    Akute Appendizitis: Konservative Therapie bei Kindern unterlegen

    Erstmals konnte in einer großen randomisierten Studie gezeigt werden, dass ein konservativer Therapieansatz mit alleiniger Antibiotikagabe bei Kindern und Jugendlichen mit akuter Appendizitis der primären Appendektomie unterlegen ist. Zum Forum der Industrie von Thieme: https://fdi.thieme.de/podcasts Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39826968/ St Peter SD et al. Appendicectomy versus antibiotics for acute unclomplicated appendicitis in children: an open label, international, multicentre, randomised, non-inferiority trial. Lancet 2025; 405: 233-240. DOI: 10.1016/S0140-6736(24)02420-6 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  23. 32

    Weltweiter Trend zu mehr Darmkrebs bei unter 50-Jährigen: Eine zunehmende Darmkrebsinzidenz bei Jüngeren zeigt sich in immer mehr Ländern.

    Verschiedene Studien haben in westlichen Ländern mit hohem Einkommensniveau einen Anstieg der Zahl der Erstdiagnosen eines kolorektalen Karzinoms bei Menschen im Alter von unter 50 Jahren gezeigt: Dagegen haben sich die Neuerkrankungsraten bei Älteren häufig stabilisiert oder sind sogar rückläufig. Ein Forschungsteam um Hyuna Sung von der US-amerikanischen Krebsgesellschaft in Atlanta analysierte die Entwicklung der Darmkrebsinzidenz von unter und über 50-Jährigen in 50 Ländern und Regionen weltweit. Dabei zeigte sich inzwischen auch in einkommensschwächeren Regionen der Erde eine steigende Darmkrebsinzidenz bei Menschen im Alter unter 50 Jahren. Es wird höchste Zeit für weltweite Maßnahmen zur Prävention und Früherkennnung. Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39674189/ Link zur Studie (Lancet Oncology): https://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045(24)00600-4/fulltext Sung, H et al. Colorectal cancer incidence trends in younger versus older adults: an analysis of population-based cancer registry data. Lancet Oncol 2025; 26: 51–63. doi: 10.1016/S1470-2045(24)00600-4 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  24. 31

    Registerdaten bestätigen: Bismuth-Quadrupeltherapie ist für H.-pylori Eradikation am effektivsten

    Infektionen mit Helicobacter pylori stellen weltweit die wichtigste Ursache für chronische Gastritis, peptische Ulzera und Magenkarzinom dar. Zur Eradikation stehen eine Reihe von Therapieoptionen zur Verfügung. Die Hinzunahme von Bismuth zu bisherigen Tripeltherapien hat die Heilungsraten erhöht. Eine Analyse der Daten aus einem europäischen Register zeigt, dass Bismuth-Regime immer häufiger eingesetzt werden. Auch in den Routinedaten zeigt sich, dass mit Vierfachtherapien mit Bismuth hohe Eradikationsraten von über 90% erreicht werden. Am effektivsten ist die Formulierung von Bismuth mit zwei Antibiotika in einer Kapsel in Kombination mit einem Protonenpumpenhemmer mindestens in Standarddosis. Zum Forum der Industrie von Thieme: https://fdi.thieme.de/podcasts Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39461739/ Link zur Studie (BMJ Journals): https://gut.bmj.com/content/74/1/15.long Olmedo, L et al. Evolution of the use, effectiveness and safety of bismuth-containing quadruple therapy for Helicobacter pylori infection between 2013 and 2021: results from the European registry on H. pylori management (Hp-EuReg). Gut 2024; 74: 15–25. doi: 10.1136/gutjnl-2024-332804 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].

  25. 30

    ERCP mit Hochrisikointervention: Plättchenhemmung frühzeitig pausieren!

    Insbesondere ERCP mit Hochrisikointerventionen sind mit einem erhöhten Risiko für klinisch relevante Blutungskomplikationen behaftet. Diese erfordern häufig endoskopische oder radiologische Interventionen sowie Bluttransfusionen und ziehen eine erhöhte Mortalität und Morbidität nach sich. Neben oralen Antikoagulanzien erhöhte auch eine Thrombozytenaggregationshemmung mit P2Y12-Inhibitoren das Hämorrhagierisiko. Diese Substanzen sollten frühzeitig pausiert werden. Link zur Studie: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/39495582 Bishay et al. Incidence, Predictors, and Outcomes of Clinically Significant Post-Endoscopic Retrograde Cholangiopancreatography Bleeding: A Contemporary Multicenter Study.Am J Gastroenterol. 2024 ; 119: 2317-2325. doi: 10.14309/ajg.0000000000002946. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  26. 29

    Kaltschlingenabtragung: Auch bei gestielten kleinen Darmpolypen vorteilhaft

    Die Subgruppenanalyse der randomisierten TACOS-Studie fokussierte auf die Entfernung von gestielten Darmpolypen ≤10mm. Es zeigte sich, dass auch hier die Abtragung mit der Kaltschlinge zeiteffektiv und sicher ist. Anders als befürchtet kam es in keinem Fall zu verzögerten Blutungskomplikationen, während solche nach Abtragung mittels Hochfrequenzstrom bei einzelnen Patient:innen auftraten. Link zur Studie (PubMed): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/38775310 Tseng et al. Bleeding Risk of Cold Versus Hot Snare Polypectomy for Pedunculated Colorectal Polyps Measuring 10 mm or Less: Subgroup Analysis of a Large Randomized Controlled Trial. Am J Gastroenterol. 2024; 119: 2233-2240. doi: 10.14309/ajg.0000000000002847 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  27. 28

    Kolorektales Karzinom: Lebertransplantation verbessert Prognose bei nicht-resezierbaren Lebermetastasen

    In der aktuellen Studie konnte erstmals prospektiv und randomisiert gezeigt werden, dass Patient:innen mit kolorektalem Karzinom und nicht-resezierbaren Lebermetastasen von einer Lebertransplantation im Vergleich zu einer alleinigen systemischen Chemotherapie profitieren. Es wurden Überlebensraten erreicht, die mit denen bei anderen Indikationen einer Lebertransplantation vergleichbar sind. Adam R, et al. Liver transplantation pluschemotherapy versus chemotherapy alonein patients with permanently unresectablecolorectal liver metastases (TransMet):results from a multicentre, open-label,prospective, randomised controlled trial.Lancet 2024; 404:1107-1118. doi:10.1016/S0140-6736(24)01595-2 Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39306468/ Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  28. 27

    Food Addiction: Neue Mikrobiom-basierte Therapieoptionen?

    Sowohl im Tiermodell als auch bei Menschen lässt sich im Falle einer Nahrungsmittelabhängigkeit eine spezifische Signatur des intestinalen Mikrobioms nachweisen. Durch eine Erhöhung des Blautia-Genus-Anteils ließ sich eine Nahrungsmittelabhängigkeit im Tiermodell effektiv verhindern. Samulėnaitė et al. Gut microbiota signatures of vulnerability to food addiction in mice and humans. Gut 2024; 73: 1799-1815. doi: 10.1136/gutjnl-2023-331445. Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38926079/ Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  29. 26

    Pankreaskarzinom-Screening

    Bei Diagnose eines Pankreaskarzinoms in einem frühen Stadium ist die prognose wesentlich günstiger als – wie meistens – in einem späten Stadium. Menschen mit positiver Familienanamnese oder dem Vorliegen bekannter Hochrisiko-Genmutationen haben ein hohes Risiko, an einem Pankreaskarzino zu erkranken. Kann ein Screeningprogramm für diese Hochrisikopersonen die Erkennung in einem frühen Stadium fördern? Beeinflusst dieser Stadienshift auch das Gesamtüberleben? Blackford, AL et al. Pancreatic Cancer Surveillance and Survival of High-Risk Individuals. JAMA Oncology 2024; 10: 1087–1096. doi: 10.1001/jamaoncol.2024.1930 Link zur Originalpublikation: https://jamanetwork.com/journals/jamaoncology/fullarticle/2820691 Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38959011/ Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  30. 25

    Rezidive von Magenvarizenblutungen bei Leberzirrhose

    Patinet*innen mit Leberzirrhose haben nach einer akuten Blutung aus Magenvarizen ein hohes Rezidivrisiko. Zur Sekundärprävention erneuter Magenvarizenblutungen kann die primär zur Blutstillung eingesetzte Sklerotherapie wiederholt warden. Es gibt aber auch röntgenassistierten Verfahren zur Sekundärprävention wie TIPS und BRTO. Wie effektiv sind diese Verfahre zur Sekundärprävention von Blutungen aus Magenvarizen? Biswas, S et al. Endoscopic Glue Injection vs Glue Plus BRTO or TIPSS for Preventing Gastric Variceal Bleeding: A Randomized Controlled Trial. Clin Gastroenterol Hepatol 2024: S1542-3565(24)00593-7. doi: 10.1016/j.cgh.2024.06.023 Link zur Studie (Pub Med): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38969074/ Link zur Originalpublikation: https://www.cghjournal.org/article/S1542-3565(24)00593-7/abstract Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  31. 24

    GLP1-Rezeptoragonisten: Möglicherweise Risikoreduktion fürhepatozelluläre Karzinome

    Leberzellkarzinome kommen beiPatient:innen mit Diabetes mellitus Typ 2gehäuft vor. Die Behandlung mit einemGLP1-Rezeptoragonisten könnte das Risikoinsbesondere im Vergleich zu Insulin undSulfonylharnstoffen senken. Außerdemzeichnete sich unter der Anwendung vonGLP1-Rezeptoragonisten eineRisikoreduktion für hepatischeDekompensationen ab. Wang, Lindsey et al. “Association of GLP-1 Receptor Agonists andHepatocellular Carcinoma Incidence and Hepatic Decompensation inPatients With Type 2 Diabetes” Gastroenterology vol. 167 (2024): 689-703. doi:10.1053/j.gastro.2024.04.029 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.iO].

  32. 23

    Neue Therapieansätze bei Leberkrebs: Verbesserte Lebensqualität durch Tremelimumab und Durvalumab

    Leberkrebs, insbesondere das hepatozelluläre Karzinom, ist weltweit die sechsthäufigste Krebsart und die dritthäufigste Todesursache durch Krebs. Systemische Therapien wie Sorafenib waren lange die einzige Behandlungsoption für inoperablen Leberkrebs. Sie zeigen jedoch häufig nur begrenzte Wirkung und sind mit einer Verschlechterung der Lebensqualität verbunden.Internationale Forscher haben in der Phase-III-Studie HIMALAYA die Wirksamkeit und Sicherheit eines neuen Therapieansatzes untersucht. Das STRIDE-Schema kombiniert Tremelimumab und Durvalumab, zwei Immuntherapien, die das Immunsystem gegen den Tumor aktivieren. Diese Studie hatte das Ziel, das Gesamtüberleben von Patienten mit einem inoperablem hepatozellulärem Karzinom zu verbessern und die Lebensqualität gegenüber Sorafenib zu erhalten oder sogar zu steigern. Vor der Studie gab es für Patienten mit fortgeschrittenem Leberkrebs kaum Alternativen zu Sorafenib. Das STRIDE-Schema als auch Durvalumab allein bieten eine vielversprechende Alternative, da sie sowohl das Überleben verlängern als auch die Lebensqualität verbessern können. Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38805668/ Sangro B et al. Patient-Reported Outcomes From the Phase III HIMALAYA Study of Tremelimumab Plus Durvalumab in Unresectable Hepatocellular Carcinoma. J Clin Oncol 2024; 42:2790-2799 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  33. 22

    Upadacitinib bei Morbus Crohn: Ein neuer Ansatz für schnelle Symptomkontrolle

    Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die wiederholt Schübe verursacht. Die Symptome wie Durchfall, Bauchschmerzen und Müdigkeit beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich. Aktuelle Therapien brauchen in der Regel 2 bis 6 Wochen, um die Symptome zu lindern. Kortikosteroide wirken schneller, sind jedoch aufgrund ihrer Nebenwirkungen nicht für die Langzeittherapie geeignet. Es besteht ein dringender Bedarf an Therapien, die schnell und sicher wirken, insbesondere bei Patienten mit mäßig bis schwer aktivem Morbus Crohn.Upadacitinib, ein Janus-Kinase-Inhibitor, bietet möglicherweise eine Lösung. Mit dieser Post-hoc-Analyse auf Basis von Daten zweier vorhergegangener Phase III-Studien wollte eine internationale Forschergruppe herausfinden, wie schnell die Symptome durch Upadacitinib bei Patienten mit Morbus Crohn gelindert werden können. Sie kamen zu dem Resultat, dass Upadacitinib aufgrund seiner raschen Wirksamkeit eine wertvolle Alternative zu bisherigen Therapieoptionen bieten könnte, besonders für Patienten, bei denen herkömmliche Therapien zu langsam wirken. Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38492903/ Colombel JF et al. Upadacitinib Reduces Crohn's Disease Symptoms Within the First Week of Induction Therapy. Clin Gastroenterol Hepatol 2024; 22:1668-1677 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  34. 21

    Erneutes Screening nach Darmkrebs-Vorsorgekoloskopie: ChatGPT im Praxistest

    Im Rahmen der Studie erfolgten ChatGPT4-Abfragen zum Re-Screening von insgesamt 505 Patient:innen nach einer Darmkrebs-Vorsorgekoloskopie. Die Sprachausgaben des Large Language Modells wurden mit einem Leitlinien-Referenzstandard abgeglichen. Außerdem erfolgte ein Vergleich mit den Empfehlungen der Endoskopie-Einrichtungen. Es zeigte sich, dass die Empfehlungen zum Re-Screening-Intervall von ChatGPT in 85,7% mit den Leitlinienempfehlungen übereinstimmten und damit treffgenauer waren als die Empfehlungen der Endoskopieeinrichtungen. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs. io]. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  35. 20

    Pankreaskarzinom-Screening: Früherkennung bei Personen mit hohem familiärem oder genetischen Risiko könnte Gesamtmortalität senken.

    Bei Diagnose eines Pankreaskarzinoms in einem frühen Stadium ist die prognose wesentlich günstiger als – wie meistens – in einem späten Stadium. Menschen mit positiver Familienanamnese oder dem Vorliegen bekannter Hochrisiko-Genmutationen haben ein hohes Risiko, an einem Pankreaskarzino zu erkranken. Kann ein Screeningprogramm für diese Hochrisikopersonen die Erkennung in einem frühen Stadium fördern? Beeinflusst dieser Stadienshift auch das Gesamtüberleben? Studie (Jama): https://jamanetwork.com/journals/jamaoncology/fullarticle/2820691 Studie (Pub Med): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38959011/ Blackford, AL et al. Pancreatic Cancer Surveillance and Survival of High-Risk Individuals. JAMA Oncology 2024; 10: 1087–1096. doi: 10.1001/jamaoncol.2024.1930 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  36. 19

    Rezidive von Magenvarizenblutungen bei Leberzirrhose: Welche Verfahren zur Sekundärprophylaxe ist am effektivsten?

    Patinet*innen mit Leberzirrhose haben nach einer akuten Blutung aus Magenvarizen ein hohes Rezidivrisiko. Zur Sekundärprävention erneuter Magenvarizenblutungen kann die primär zur Blutstillung eingesetzte Sklerotherapie wiederholt warden. Es gibt aber auch röntgenassistierten Verfahren zur Sekundärprävention wie TIPS und BRTO. Wie effektiv sind diese Verfahre zur Sekundärprävention von Blutungen aus Magenvarizen? Studie (Pub Med): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38969074/ Originalpublikation: https://www.cghjournal.org/article/S1542-3565(24)00593-7/abstract Biswas, S et al. Endoscopic Glue Injection vs Glue Plus BRTO or TIPSS for Preventing Gastric Variceal Bleeding: A Randomized Controlled Trial. Clin Gastroenterol Hepatol 2024: S1542-3565(24)00593-7. doi: 10.1016/j.cgh.2024.06.023 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  37. 18

    Neue Erkenntnisse zu frühem Einsatz von Biologika bei entzündlichen Darmerkrankungen: Ergebnisse einer umfassenden Studie zu Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa

    Biologika haben die Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen revolutioniert. Dennoch blieb ihre Wirksamkeit bis jetzt bei der Verbesserung langfristiger Ergebnisse umstritten. Frühere Studien zeigten, dass der Einsatz von Biologika für die Therapie von Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa zugenommen hat. Allerdings verbesserte sich die Prognose der Patienten nur geringfügig. Bei Colitis Ulcerosa-Patienten sank zwar durch die Behandlung mit Biologika die Zahl der Krankenhausaufenthalte, aber die Rate der Kolektomien und Steroidabhängigkeit blieb unverändert. Es wurde oft argumentiert, dass Biologika weniger wirksam sind, wenn sie erst spät im Krankheitsverlauf eingesetzt werden. Ziel dieser Studie war es, zu untersuchen, ob ein früher Beginn der Biologika-Behandlung zu besseren Ergebnissen bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa führt. Als Fazit ziehen die Forscher die Erkenntnis, dass ein früher Beginn der Biologika-Behandlung bei Morbus Crohn mit einer leichten Verringerung des Risikos von Operationen und Steroidabhängigkeit verbunden war. Bei Colitis Ulcerosa zeigte sich kein signifikanter Nutzen durch den frühen Behandlungsbeginn. Studie (Pub Med): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38331205/ Lujan R et al. Early Initiation of Biologics and Disease Outcomes in Adults and Children With Inflammatory Bowel Diseases: Results From the Epidemiology Group of the Nationwide Israeli Inflammatory Bowel Disease Research Nucleus Cohort. Gastroenterology 2024; 166:815-825.e22 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  38. 17

    Divertikulitis und Darmkrebsrisiko: Was wir wissen müssen - Ergebnisse einer großangelegten Studie zur Koloskopie nach Divertikulitis

    Divertikulitis ist eine häufig vorkommende Erkrankung. Die Divertikulitis verläuft meist unkompliziert, kann aber zu Abszessen oder Perforationen im Darm führen. Oftmals besteht die Sorge, dass eine Divertikulitis eine Krebserkrankung überdecken könnte. Darmkrebs-Symptome ähneln denen einer Divertikulitis, was die Diagnose erschwert. Daher wird oft eine Koloskopie empfohlen, um Darmkrebs auszuschließen. Empfehlungen basieren jedoch auf begrenzten Daten und haben somit nur wenig Evidenz. Ziel der neuen Studie war es, die Prävalenz von Darmkrebs und fortgeschrittenen Neoplasien bei Patienten mit Divertikulitis zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass nur Patienten mit komplizierter Divertikulitis ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs haben. Redd WD et al. Follow-Up Colonoscopy for Detection of Missed Colorectal Cancer After Diverticulitis. Clin Gastroenterol Hepatol 2024; 25:S1542-3565(24)00393-8 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  39. 16

    Stoffwechsel-bedingte Fettlebererkrankungen: Serumferritin als Prognosemarker?

    Die „Metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatotische Lebererkrankung“ (MASLD) ist eine neue Bezeichnung für nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen, die im Rahmen von Stoffwechselstörungen, wie z.B. Adipositas oder Diabetes mellitus Typ 2, entstehen. Nachdem sich mehrere deutliche Assoziationen zwischen einer Hyperferritinämie einerseits und dem Schweregrad der Leberfibrose bei MASLD-Patient*nnen andererseits zeigten, haben Armandi und Kollegium den möglichen prognostischen Wert des Serumferritinspiegels genauer untersucht. Studie (PubMed): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/38199805 Armandi, A., Sanavia, T., Younes, R., Caviglia, G. P., Rosso, C., Govaere, O., Liguori, A., Francione, P., Gallego-Duràn, R., Ampuero, J., Pennisi, G., Aller, R., Tiniakos, D., Burt, A., David, E., Vecchio, F., Maggioni, M., Cabibi, D., McLeod, D., Pareja, M. J., … Bugianesi, E. (2024). Serum ferritin levels can predict long-term outcomes in patients with metabolic dysfunction-associated steatotic liver disease. Gut, 73(5), 825–834. https://doi.org/10.1136/gutjnl-2023-330815 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  40. 15

    Angiodysplasie-bedingten gastrointestinalen Blutungen: Benefit durch Octreotid?

    Gastrointestinalen Angiodysplasien sind Gefäßanomalien, die trotz endoskopischer Therapie zu transfusionsabhängiger Anämie führen können. Obgleich die Ergebnisse einer Metaanalyse nahelegen, dass das Somatostatin-Analogon Octreotid das Blutungsrisiko senken könnte, lassen sich bei den zu Grunde liegenden Studien einige Bias nachweisen. Goltstein et al. wollten daher Sicherheit und Wirksamkeit von Octreotid bei dieser Indikation erneut prüfen und haben eine randomisierte kontrollierte Studie zum Thema initiiert. Studie (PubMed): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/38158089 Goltstein, L. C. M. J., Grooteman, K. V., Bernts, L. H. P., Scheffer, R. C. H., Laheij, R. J. F., Gilissen, L. P. L., Schrauwen, R. W. M., Talstra, N. C., Zuur, A. T., Braat, H., Hadithi, M., Brouwer, J. T., Nagengast, W. B., Oort, F. A., Tenthof van Noorden, J., Kievit, W., van Geenen, E. J. M., & Drenth, J. P. H. (2024). Standard of Care Versus Octreotide in Angiodysplasia-Related Bleeding (the OCEAN Study): A Multicenter Randomized Controlled Trial. Gastroenterology, 166(4), 690–703. https://doi.org/10.1053/j.gastro.2023.12.020 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  41. 14

    Akute Pankreatitis: Bessere Schmerzkontrolle durch Buprenorphin

    Bei der Kontrolle der Schmerzsymptomatik einer akuten Pankreatitis zeigte sich Buprenorphin dem nichtsteroidalen Antiphlogistikum Diclofenac überlegen. Sicherheitsbedenken ergaben sich dabei nicht. Aufgrund der kleinen Fallzahl in der aktuellen Untersuchung empfehlen die Autor:innen die Durchführung größerer randomisierter Studien. Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37924855/ Saini M et al., “Buprenorphine Versus Diclofenac for Pain Relief in Acute Pancreatitis: A Double-Blinded Randomized Controlled Trial.” Clinical Gastroenterology and Hepatology vol. 22 (2024): 532–541. https://doi.org/10.1016/j.cgh.2023.10.021 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  42. 13

    Reduktion von Treibhausgasen: Eine Aufgabe für die gastroenterologische Endoskopie

    Die Verringerung indirekterEmissionen im gastroenterologischen Endoskopiesektor ist komplex und derzeit aufgrund mangelnder Transparenz vieler Herstellerfirmen erschwert. In einer deutschen universitären Endoskopieabteilung konnte eine Reduktion der indirekten CO2-Emission um 20% erzielt werden. Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37898548/ Henniger,Dorotheaet al.“Reducing scope 3 carbon emissions in gastrointestinal endoscopy: results of the prospective study of the „Green Endoscopy Project Würzburg .”Gut vol. 73 (2024): 442-447. doi: 10.1136/gutjnl-2023-331024 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  43. 12

    Morbus Crohn: Bester Schutz vor penetrierenden Komplikationen durch TNF-alpha-Antikörper?

    In der aktuellen retrospektiven Studie wurden Wirksamkeitsunterschiede mehrerer Biologika im Hinblick auf die Verhinderung penetrierender Komplikationen beim Morbus Crohn untersucht. TNF-alpha-Blocker könnten den Substanzen Vedolizumab und Ustekinumab überlegen sein. Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37673348/ McCurdy Jeffrey D et al. “ Comparative Effectiveness of Biologic Therapies in Preventing Penetrating Complications in Patients With Crohn´s Disease.” Clinical Gastroenterology and Hepatology vol. 22 (2024): 377-385. doi:10.1016/j.cgh.2023.08.017 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  44. 11

    Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre: Früherkennung wird durch künstliche Intelligenz nur gering verbessert

    Plattenepithelkarzinome des Ösophagus sind in frühen Stadien potenziell heilbar, werden aber oft erst spät erkannt. Eine KI-assistierte Endoskopie verbesserte die Detektionsrate in geringem Ausmaß, nicht aber die Rate verpasster Diagnosen. Allerdings wurden die konventionellen Untersuchungen in der Studie unter Idealbedingungen durchgeführt. Das System könnte daher in anderen klinischen Settings deutlich besser abschneiden. Studie (PubMed): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/37952555 Yuan, Xiang-Lei et al. “ Effect of an artificial intelligence-assisted system on endoscopic diagnosis of superficial oesophageal squamous cell carcinoma and precancerous lesions: a multicentre, tandem, double-blind, randomised controlled trial” Lancet Gastroenterol Hepatol vol. 9 (2024): 34-44. doi:10.1016/S2468-1253(23)00276-5 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  45. 10

    Kolorektales Karzinom: Leber-MRT verbessert Planung der lokalen Metastasentherapie

    Die Lokalbehandlung von Lebermetastasen basiert beim kolorektalen Karzinom bisher überwiegend auf den Ergebnissen der Kontrastmittel-verstärkten Computertomographie. Eine zusätzliche MRT-Untersuchung der Leber ist hilfreich zur besseren Therapieplanung. Studie (PubMed): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/38081200 Görgec, Burak et al. “ MRI in addition to CT in patients scheduled for local therapy of colorectal liver metastases (CAMINO): an international, multicentre, prospective, diagnostic accuracy trial .” Lancet Oncology vol. 25 (2024): 137-46. doi: 10.1016/S1470-2045(23)00572-7 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  46. 9

    Leberzirrhose bei Hepatitis C: Großzügigeres Screening auf hepatozelluläre Karzinome kosteneffektiv

    Seit der Einführung der direkt wirksamen antiviralen Substanzen zur Behandlung der Hepatitis C hat sich die Prognose der Patient:innen entscheidend verbessert. Lebensbegrenzend können aber Leberzellkarzinome sein. Ein systematisches Screening mit einer niedrigeren Inzidenzschwelle als bisher ist nach der aktuellen Modellierung kosteneffektiv. Studie (PubMed): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/37302445 Autor Chhatwal, Jagpreet et al. “Hepatocellular Carcinoma Incidence Threshold for Surveillance in Virologically Cured Hepatitis C Individuals.” Clinical Gastroenterology and Hepatology vol. 22 (2024). doi: 10.1016/j.cgh.2023.05.024 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  47. 8

    Duktales Adenokarzinom des Pankreas: Künstliche Intelligenz verbessert Frühdiagnose im nativen Computertomogramm

    Mit der frühzeitigen Diagnose kann die Prognose eines duktalen Adenokarzinoms des Pankreas entscheidend verändert werden. Ein KI-basiertes Projekt aus China könnte ein opportunistisches Screening in Thorax- und Abdomen-Computertomographien ohne Kontrastmittelgabe ermöglichen. Studie (PubMed): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/37985692 Cao, Kai et al. “Large-scale pancreatic cancer detection via non-contrast CT and deep learning”. nature medicine vol. 29 (2023): 3033-3043. doi: 10.1038/s41591-023-02640-w Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  48. 7

    Nicht-alkoholische Fettleberkerankung: Erhöhtes Risiko für schwere Atem- und Harnwegsinfekte

    Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) ist eine Multisystemerkrankung und beeinträchtigt unter anderem das Immunsystem. Patienten mit NAFLD haben ein signifikant erhöhtes Risiko, schwerwiegende Infektionen zu erleiden. Am häufigsten treten dabei Harn- und Atemwegsinfekte auf. Studie (PubMed): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/37245712 Ebrahimi et al. „Risk of Severe Infection in Patients With Biopsy-proven Nonalcoholic Fatty Liver Disease- A Population-based Cohort Study“Clin Gastroenterol Hepatol. 2023 Dec;21(13):3346-3355.e19. doi: 10.1016/j.cgh.2023.05.013. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  49. 6

    Darmkrebs: Von der Theorie zur Praxis - Wie moderne Darmkrebs-Screeningtests eingeführt werden

    Die Früherkennung von Darmkrebs stellt aufgrund fehlender Symptomatik eine Herausforderung dar, die durch die neuen Screening-Methoden der vergangenen Jahre gemeistert werden kann. Da sich die technischen Möglichkeiten jedoch schnell verändern, stellt sich häufig die Frage, wie diese Tests in der klinischen Praxis umgesetzt werden können. Bresalier et al. stellen daher Prinzipien vor, die bei der Beantwortung dieser Frage helfen können. Studie (PubMed): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/37463757 Bresalier et al. „An efficient strategy for evaluating new non-invasive screening tests for colorectal cancer: the guiding principles.” Gut vol. 72,10 (2023): 1904-1918. doi: 10.1136/gutjnl-2023-329701. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  50. 5

    Rektumkarzinom: Verzicht auf neoadjuvante Therapie in Niedrigrisiko-Situation möglich

    Dem Standardverfahren der totalen mesorektalen Exzision bei Patienten mit Rektumkarzinom wird häufig eine neoadjuvante Radiochemotherapie vorgeschaltet. Obgleich dieses Vorgehen von vielen Leitlinien empfohlen wird, untersuchte diese prospektive Studie aus Deutschland, wie Patienten diese neoadjuvante Therapie erspart bleiben könnte. Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37335957/ Ruppert, Reinhard et al. “Risk-Adapted Neoadjuvant Chemoradiotherapy in Rectal Cancer: Final Report of the OCUM Study.” Journal of clinical oncology: official journal of the American Society of Clinical Oncology vol. 41,24 (2023): 4025-4034. doi:10.1200/JCO.22.02166 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

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Im Praxis- oder Klinikalltag ist es aus Zeitgründen nicht immer einfach, eine Übersicht über neueste Studien zu behalten und diese auch noch zu lesen. „Study Snacks“ von Thieme möchte Ärzt*innen dabei unterstützen. Egal, ob in der Kaffeepause, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Joggen: „Study Snacks“ fasst aktuelle Studien auf das Wesentlichste und in wenigen Minuten zusammen. Die ausführlichen Studien sind in den Shownotes nur einen Klick entfernt."Study Snacks" ist eine Produktion von Thieme.*Wichtige Hinweise: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.Der Podcast kann das persönliche Arztgespräch, die Diagnose und Behandlung NICHT ersetzen!Wie jede Wissenschaft ist die Medizin ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrung erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was Behandlung und medikamentöse Therapie anbelangt. Soweit in diesem Podcast eine Dosierung oder eine Applikation

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