Die Predigtbuddies

PODCAST · religion

Die Predigtbuddies

Anja und Lea sind Freundinnen und haben gemeinsam Theologie studiert. Über die Jahre wurden gemeinsame Gespräche über den Predigttext zu einer Art "feste Institution" ihrer Freundschaft. Sie lieben es, sich gemeinsam über den Predigttext auszutauschen und ringen darum, warum es sich lohnt diesen Bibeltext zu predigen. Dabei stellen sie zur Verfügung, wo und warum sie andocken und was aus ihrer Sicht die gute Botschaft der Perikope ist. Anja ist seit 15 Jahren Pastorin in Bremen-Lesum. Lea ist selbstständig mit ihrem Unternehmen www.kompassaufneu.de als Beraterin und Rednerin.

  1. 246

    5.28_Exaudi_Jeremia 31,31-34

    Die Predigtbuddies tasten sich zum Sonntag Exaudi an einen Text aus dem Propheten Jeremia ran. Mitten in Unheilsbotschaft kommen diese Trostworte und Gottes Versprechen, dass es eine Zeit geben wird, in der keiner mehr den anderen belehren und ihm seinen Glauben absprechen wird - weil alle dieselbe Erkenntnis haben. Wir sind uns einig: Noch sind wir weit entfernt von dieser Zukunftsmusik, aber es ist schon angebrochen. Manche Spur sehen wir schon.

  2. 245

    5.27_Rogate_Matthäus 6,5-15

    Das Vaterunser und die umliegenden Verse aus dem Matthäusevangelium beschäftigen die Predigtbuddies.Wir stellen fest, dass es viel mehr zu entdecken gibt, als bislang gedacht. Und es ist gut und wichtig, eigene Erfahrungen und verschiedene Übersetzungen miteinander ins Gespräch zu bringen.Und wir kommen zu der Überzeugung, dass der Sonntag Rogate und sein zugehöriger Predigttext dazu einladen, das Gebet zu entdecken und dafür vielleicht auf eine klassische Predigt zu verzichten. Und wer möchte, kann gern Lea gratulieren, denn am Erscheinungstag dieser Folge hat sie Geburtstag: [email protected]

  3. 244

    5.26_Kantate_2. Chronik 5,2-5.12-14

    Die Predigtbuddies tasten sich das erste Mal an einen Text aus dem 2. Chronikbuch ran. Es wird interessant, denn zumindest Anja weiß erstmal nicht, was das Ganze soll und warum darüber predigen...Aber dann: Gott ist gütig und seine Barmherzigkeit währet ewig - wenn das kein Grund zur Predigt ist...Viel Freude beim Hören der Folge und schreibt uns gern, wenn Ihr eine schöne Idee habt, wie der "Gesang mit einer Stimme" auch mit "nicht-Chor-Sänger:innen" umzusetzen sein kann.

  4. 243

    5.25_Jubilate_Johannes 15,1-8

    Die Predugtbuddies haben ihren Kollegen Jens Stangenberg zu Gast. Es wird ein sehr inspirierendes Gespräch über das letzte johannäische "Ich-bin-Wort" Jesu. Wir sprechen über die Abgründe die dem Text innewohnen können und seine Wirkungsgeschichte ebenso wie über die Schönheit und Tiefe, seine Emotionalität und die starken Bilder, die vor allem auch introvertierten Gläubigen ein Zuhause bieten können.

  5. 242

    5.24_Misericordias Domini_1. Petrus 2,21b-25

    Die Predigtbuddies tasten sich an einen sehr eindrücklichen Text aus dem 1. Petrusbrief ran und fragen sich, wie deeskalieren möglich ist, wenn man sich immer wieder provoziert fühlt. Außerdem versuchen wir, eine Antwort auf die Frage zu finden, was es bedeutet, "durch die Wunden Jesu geheilt" zu sein. Eine spannende Folge!

  6. 241

    5.23_Quasimodogeniti_Jesaja 40,26-31

    Der Predigtext für den Sonntag Quasimodogeniti ist so richtig schön österlich mit einer gehörigen Portion Erdung. Wir tasten uns vorwärts, dem Evangelium entgegen und stellen einmal mehr fest: Wie gut, dass der Gott dem wir glauben, an den wir glauben, trotzdem er nicht müde wird und auch nicht schlummert, nicht nur uns eine Auszeit verordnet hat, sondern selbst mit leuchtendem Beispiel vorangeht. Und dann werden wir erneuert werden, wenn wir Vertrauen, wenn wir Gott zutrauen, dass unsere Wege ihn sehr wohl interessieren. ...wie die neugeborenen Kindlein eben...

  7. 240

    5.22_Ostersonntag_1. Korinther 15,19-28

    Für Ostern steht erneut ein Paulustext auf dem Programm. Im ersten Brief an die Korinther führt Paulus aus, warum der Glaube an die Auferstehung das "alles Entscheidende" eines Christusgläubigen ist. Wir tasten uns an den Text ran - schon zum zweiten Mal, denn die erste Aufnahme war inhaltlich Murks - und stellen am Ende fest: Macht es dich nicht lebendig, ist es nicht Christus. Nun kann Ostern werden. Der HERR ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja.

  8. 239

    5.21_Karfreitag_2. Kor 5,19-21

    Die Predigtbuddies tasten sich an einen Text aus dem 2. Korintherbrief ran. Große Worte stehen im Mittelpunkt und die Frage: Wie geht das mit der Versöhnung, die so dringend erforderlich ist? Ein echter Karfreitagstext mit Licht in der tiefsten Dunkelheit.

  9. 238

    5.20_Palmarum_Markus 14,1-9

    Die Predigtbuddies treffen sich live und in Farbe in Elstal in Leas Büro und sie haben eine wunderbare Gästin: Silke Tosch, Pastorin in Düsseldorf sitzt mit am Tisch.Gemeinsam sprechen wir über eine sehr besondere Geschichte, die Markus erzählt: Jesus ist bei einem Aussätzigen zu Gast und wird von einer Frau ohne Namen mit kostbarem Öl gesalbt. Eine Geschichte voller Sinnlichkeit und Irritation und einer gehörigen Portion Kritik am Patriarchat. Interessant! Finden wir. Leider fällt Anja Mikrofon zum Ende der Aufnahme aus, was den Abschied sportlich gestaltet. Wir finden unser Trio aber super und freuen uns schon auf eine Wiederholung. Die Sonntagsfrage für den Sonntag Palmarum lautet: Wie gehe ich auf Menschen zu, denen es schlecht geht? Gute Frage und passend zum Text!

  10. 237

    5.19_Judika_Hebräer 13,12-14

    Die Predigtbuddies tasten sich an einen Text aus dem Hebräerbrief ran. Vers 14 war vor 13 Jahren Jahreslosung und Anja und Lea haben je unterschiedliche Zugänge zu diesem Vers. Wir bleiben Suchende und Ausschauhaltende. Es geht ums Hinausgehen und der Frage, was für eine Stadt suche ich eigentlich? Die, die Gott vorbereitet?

  11. 236

    5.18_Lätare_Jesaja 66,10-14

    Die Predigtbuddies haben mal wieder ihren Freund Holger Pyka zu Gast. Zu dritt tasten wir uns an die Bilder aus Jesaja 66,10-14 ran.

  12. 235

    5.17_Okuli_Lukas 9,57-62

    Die Begegnung der Predigtbuddies ist anfangs sehr bestimmt von den Eindrücken rund um den 4. Jahrestag des Angriffskrieges den Russland gegen die Ukraine führt. Wir tauschen uns aus über das, was uns in diesen Tagen begegnet und welche Emotionenwir haben. Und wir schauen auch auf den Internationalen Frauentag und die Resilienz von Frauen. Und dann tasten wir uns ran an einen sehr bekannten Text, der viel mit uns macht. Wir ringen und stellen einmal mehr dieses Ringen zur Verfügung. Mitten hinein in dieses Ringen hören wir den Ruf Jesu: Folge mir nach - auch und gerade mit deinem Ringen. Buchtipp: Nö - eine Anstiftung zum Neinsagen - von der wunderbaren Maike Schöfer (ja.und.amen bei Instagram)

  13. 234

    5.16_Reminiszere_Römer 5,1-5

    Die Predigtbuddies tasten sich an einen Text aus dem Römerbrief ran. Es ist ein Schwergewicht, in dem von Stolz auf Bedrängnis und sicherer Hoffnung die Rede ist. Was sich anfangs als herausfordernd darstellt, wird im Laufe des Gesprächs zu einer Einladung, die alles durchwebende Gnade und überfließende Liebe Gottes, zu entdecken.

  14. 233

    5.15_Invokavit_Genesis 3

    Der "Sündenfall" zu Beginn der Passionszeit? Die Predigtbuddies tasten sich an einen sehr bekannten Text aus dem ersten Testament, aus dem Buch Genesis ran und stellen fest: Die Impulsgeber im Leben, die sind wichtig. Wir müssen nicht ihre Freunde sein, wir dürfen sie aus unserem Leben auch gern wieder verabschieden. Aber sie sind wichtig. Warum? Das und mehr besprechen wir in dieser Folge.

  15. 232

    5.14_Estomihi_Lukas 18,31-43

    Die Predigtbuddies tasten sich an einen Text aus dem Lukasevangelium ran. Wir fragen uns: was uns verstummen lässt oder auch, was lässt uns nicht schweigenDer Menschensohn zeigt sich als Mitmensch und Retter, nicht als Herrscher. Jesus fragt den Blinden: Was möchtest du, das ich dir tun soll und wir fragen: Was bedeutet Erbarmen für dich in diesem Moment?

  16. 231

    5.13_Sexagesimae_Hesekiel 2,1-3,3

    Die Predigbuddies tasten sich an einen der eher selten zu predigenden Hesekiel-Texte ran. Es ist ein Text vom Anfang des Propheten, ein Teil seiner Berufung und Befähigungsgeschichte.Ähnlich wie vergangene Woche haben wir es hier wieder mit einem Propheten zu tun, der von der Erscheinung Gottes überwältigt wird. Und wieder richtet Gott diesen Propheten auf, sorgt für Augenhöhe, für einen aufrechten Stand, befähigt den Propheten zu hören, was er hören muss. Eine Schriftrolle mit tiefstem Wehklagen wird zu Honig im Mund des Propheten, und wir merken: Gottes Wort ist was für Naschkatzen.

  17. 230

    5.12_letzter Sonntag nach Epiphanias_Offenbarrung 1,9-18

    Die Predigtbuddies tasten sich an einen Text aus der Offenbarung ran, der irgendwie bekannt und zugleich auch unbekannt wirkt. Wir lieben das Fürchte dich nicht aus V17 und stellen einmal mehr fest, dass sich diese Ermutigung durch die ganze Bibel zieht. Was, wenn wir alles, was wir in der Offenbarung lesen unter diesem Zuspruch lesen würden: Fürchte dich nicht. Und es ist noch konkreter: Fürchte dich nicht vor dem, was da kommt - hab keine Angst, schon gar nicht vor mirUnd am Ende hat Lea noch einen ganz wichtigen Gedanken, den sie mit Anja und allen teilen wollte. Wie gut! Hier findest Du die Andachtsreihe von Ragna Miller zum Gedenken an die Shoa:https://www.bremenzwei.de/audios/morgenandacht-4388.html

  18. 229

    5.11_3. Sonntag nach Epiphanias_Apostelgeschichte 10,21-35

    Die Predigtbuddies tasten sich an einen besonderen Text aus der Apostelgeschichte ran. Der Hauptmann Kornelius lädt den Apostel Petrus zu sich ins Haus - eigentlich ein Unding für den Juden Petrus. Und doch kommt er.Bezugsrahmenerweiterung ist eines der großen Themen dieser Geschichte und wir bekommen zwei Prüfkriterien bezüglich des Willens Gottes mit: Schafft das, was wir erleben, echte Beziehungen, bringt es was in Bewegung, und bringt es das Evangelium weiter? Wenn eins davon nicht passt, muss ich mich fragen lassen, ob es nicht eher meine engen Grenzen sind, die Beziehung verhindern oder das Evangelium stören. Bei Anja löst diese Geschichte Resonanzen mit dem Märchen vom Tischlein Deck dich aus.Aber hör selbst…

  19. 228

    5.10_2. Sonntag nach Epiphanias_Jeremia 14,1-9

    Die Predigtbuddies tasten sich an einen Jeremiatext ran. Eine Dürrezeit macht sehr deutlich wie Natur, Tier und Mensch eine Schicksalsgemeinschaft bilden. Menschen bilden eine Schicksalsgemeinschaft. Sünden können gegen uns antworten. Wie es morgen weitergeht, ist ungewiss. Nur eine grundlegende Veränderung kann jetzt weiterführen. Gott gibt sich in keine destruktiven Co-Abhängigkeit. Doch ist er mitten unter uns.

  20. 227

    5.09_1.Sonntag nach Epiphanias_Matthäus 3,13-17

    Nach der traditionellen Jahreswechselpause wünschen wir Euch allen ein gesegnetes frohes neues Jahr 2026 und wir tasten uns zum 1. Sonntag nach Epiphanias an einen Text aus dem Matthäusevangelium ran. Uns begegnet ein Tauftext der uns zuerst die Frage stellt, was uns die Taufe Jesu persönlich bedeutet. Eine Frage, der wir in der Vorbereitung zu dieser Folge bei der Deutschen Bibelgesellschaft begegnet sind, beschäftigt uns: Was würde fehlen, wenn Jesus nicht Gottes Sohn wäre? Denn uns ist klar: Jesus ist ganz einer von uns UND zugleich ganz einer von Gott - one of us and one of God. Die aus Anjas Sicht lesenswerten praktisch theologischen Resonanzen von Prof. Dr. Christoph Barnbrock findest Du zum Nachlesen hier. Und Anja empfiehlt zur Vorbereitung das Lied "one of us" von Joan Osborne aus dem Jahr 1995 (nicht wie im Podcast gesagt 1979!) zu hören.

  21. 226

    5.08_Jahreslosung_Offenbarung 21,5

    Zur Aufnahme der Jahreslosung 2026 haben wir allen Grund uns zu freuen, denn Mira Ungewitter ist zu Gast und wir sprechen 9:30 Minuten über alles Mögliche. Eins steht fest: Mira ist eine sehr interessante Gesprächspartnerin und wir haben viel Freude miteinander. Siehe, ich mache alles neu löst in uns viel Resonanz aus und es gibt auch ein paar Widerstände. Wie gut, dass wir auf so viel Expertise verschiedener Kolleg:innen zurückgreifen können. Die Links zu einigen Tipps aus dem Podcast findest Du hier: Fokus Theologie: Torsten Dietz und Andreas Loos zur JahreslosungGodnews: Eva Jung zur JahreslosungLiquid Church #24: Jens Stangenberg zu unseren Vorstellungen vom Ende der Zeit

  22. 225

    5.07_Altjahresabend_Hebräer 13,8-9b

    Zum Altjahresabend sprechen wir mit Lea und Judith vom Stückwerk-Podcast über Hebräer 13 und wir sind sehr berührt von diesem "Brett" unseres Glaubens.Jesus Christus ist derselbe - gestern und heute und für immer, klingt wie eine Werbeslogan. Wir können diesem Bekenntnis viel abgewinnen und tragen es zusammen. Der Anker ist das Symbol der Hoffnung und dieser Text hilft zu verstehen, warum es ein Schönes ist. Durch Gottes Gnade wird unser Herz gefestigt.Leif Ollenstaedt von den „Küstenspacken“ hat mal eben für uns das Lied: „Ohne Vorbehalt und ohne Sorge“ eingespielt. https://www.küstenspacken.deEinen herzlichen Dank dafür!Du möchtest mehr vom Stückwerk-Podcast hören? Dann hör mal hier: https://stueckwerk-podcast.de

  23. 224

    5.06_1. Sonntag nach Christfest_Hiob 42,1-6

    Zum letzten Sonntag im Kalenderjahr haben wir es mit Hiobs letzten Worten zu tun. Wir tasten uns ran an Hiob 42, 1-6. Verlinkt mit Weihnachten heißt es für uns: In Jesus lässt sich Gott sehen. Gott bleibt dabei geheimnisvoll, geheimnisvoll tröstend. Hiob möchte jetzt wieder mit Gott reden und im Austausch sein. Er will Gott nicht mehr bitten, dass er sich von ihm abwende und ihn „in Ruhe“ lässt. Aus dem Ringen mit Gott wird wieder gewünschte Interaktion. Weihnachten ist zwischen Gott und Menschen Interaktion pur!

  24. 223

    5.05_Christnacht_Sach 2,14-17

    In diesem Jahr tasten wir uns an den Text aus dem Propheten Sacharja ran, der für die Christnacht vorgeschlagen ist. Zu Gast haben wir unseren Freund und Kollegen Holger Pyka. Während unseres Gesprächs wird es Weihnachten in uns, denn Gott will bei den Menschen wohnen. Wo Platz für Gott ist, da ist Platz für mich. Niemand braucht mehr fliehen und Freude ist das obenauf Gefühl! Wie das alles gehen soll, wissen wir nicht, aber wir werden es stillstaunend genießen…weil Gott, so glauben wir, Heimat und Zuhause ist und bei ihm unser Bauchweh aufhört.Hier findest Du das Lied von Philipp Poisel, von dem Lea in der Aufnahme spricht.

  25. 222

    5.04_4. Advent_2. Kor 1,18-22

    Die Predigtbuddies tasten sich an einen Text aus dem sogenannten 2. Korintherbrief ran. Jesus ist das Ja in Person. In welchen Umständen auch immer deine Mutter in anderen Umständen mit dir war, Gottes Ja zu dir steht fest. Gott ist kein „Vielleicht-Typ“ und wird nicht wortbrüchig. Am Ende der Folge teilen wir Ideen für den Gottesdienst.

  26. 221

    5.03_3. Advent_Lukas 3,3-18

    Ein weiterer Lukastext steht auf dem Programm und wir tasten uns ran. Es wird eine fromme Folge und wir feiern das.

  27. 220

    5.02_2. Advent_Lukas 21,25-33

    Die Predigtbuddies tasten sich an einen endzeitlichen Lukastext ran und finden am Ende: Dieser Text lohnt sich, gepredigt zu werden, denn immer dann, wenn das Herz zu gefrieren beginnt, scheint es uns kein Wort Gottes zu sein….Wenn der Herr wiederkommt, ist Leben angesagt, nicht verderben. Es ist ein Text, der uns hilft zu überwintern. Das Lied, von dem Lea spricht, findest Du hier: https://open.spotify.com/intl-de/track/5la3Ns6Kijy768nRHOvpCL?si=dc381f862c7c4946

  28. 219

    5.01_1. Advent_Römer 13,8-12

    Das neue Kirchenjahr beginnt mit einem schönen Text aus dem Römerbrief. Die Predigtbuddies tasten sich an Römer 13,8-12 ran und finden Licht. Ein immerwährendes ethisches Gebot trifft auf einen eschatologischen Weckruf! Liebe muss sichtbar werden. Am Anfang der Adventszeit wird der Blick darauf gelenkt was wesentlich ist. Was verleiht uns das Licht? Wir verstehen den Text als eine innere Lichtansage an uns. Auch eine Lichtansage entgegen der eigenen Finsternis, die manchmal in uns ist.Den Text von Römer 13,1-7 haben wir in Folge 3.50 besprochen.

  29. 218

    4.56_Sonderfolge_Ewig braucht doch keiner_Roman trifft Bibel

    Passend zum Ewigkeitssonntag erscheint für Euch eine Sonderfolge: Roman trifft Bibel! „Ewig braucht doch KEINER“ ist der Debütroman von Matthias Kohm.Sechs Jugendliche beschließen in einer Krebs-Reha eine neue Religion zu gründen. Eine, die keine Ewigkeit verspricht. Wären Menschen nicht an einer gerechteren Welt interessiert, wenn ihr Fortleben lediglich am Fortbestehen der Menschheit hinge? Und noch wichtiger: Was nimmt ihnen eigentlich die Angst vor dem kalten Grauen? „Ewig braucht doch keiner.“ Für Christinnen und Christen ein Satz, den man vermutlich so nicht sagen würde. Wir setzen Roman und Bibel in den Dialog. Ein Live-Recording von der Bundesratstagung im Mai 2025 des Bundes Evangelischer-Freikirchlichen Gemeinden in Deutschland.

  30. 217

    4.55_Ewigkeitssonntag_Matthäus 25.1-13

    Die Predigtbuddies tasten sich an ein sehr herausforderndes Gleichnis ran und reiben sich auch. Wir sammeln unsere Anschlusspunkte zum Ewigkeitssonntag. Wir hätten uns im Gleichnis ein „solidarisches Aufatmen“ gewünscht, aber das bleibt aus. Dem Gleichnis geht es um etwas anderes. Wir versuchen damit umzugehen.Albert Esau und Marcus Bastek vom Podcast "Heilige Scheiße" haben diese Gleichnis in zwei Folgen besprochen. Die erste Folge findest Du hier und die Q&A dazu sind hier.

  31. 216

    4.54_vorletzter Sonntag im Kirchenjahr_Hiob 14,1-17

    Ein Text aus dem Hiobbuch macht den Predigtbuddies Hoffnung - wenn auch nicht auf den ersten Blick. Trotzkraft, resiliente Gewissheit zum Thema Unschuld und der Adressat der Klage sind Themen, die aufleuchten. Dazu zwei Lieder, die uns bewegen.Predigtbuddy Lea ist an das Lied "Innocence" von Claas P. Jambor erinnert. In der Tat klingt es so, als sei der Künstler von Hiob 13 und 14 inspiriert worden. Hier kannst Du es hören.Predigtbuddy Anja findet, den Beitrag von Frankreich zum JugendESC sehr passend - das Lied "ce Monde" von Lou Deleuze könnte eine Hymne der Hoffnung werden. Das Video ist mit englischem Untertitel versehen. Außerdem findest Du das Lied bei Spotify.Habt Ihr Lieder, Gedichte oder andere Ausdrucksformen von Kunst, die Ihr mit Hiob 14 in Verbindung bringt? Erzählt uns gern davon!

  32. 215

    4.53_drittletzter Sonntag im Kirchenjahr_Lukas 6,27-38

    Die Predigtbuddies tasten sich an einen Auszug aus der Feldrede aus Lukas 6 ran. Es geht um Gottes ewiges Erbarmen, die Zuwendungslust Gottes, die Zuerstliebe GottesMit dem Predigttext fragen wir uns, was gut ist für unsere Ausstrahlung, uns schön aussehen lässt? Und da an diesem besonderen Sonntag, dem 9. November, die Friedensdekade 2025 beginnt, fragen wir uns: Was weckt heute den Frieden?Und wie können wir eine Ergänzungsbewegung zu all den extremen Strömungen bilden?Übrigens: In Folge 4,36 besprechen wir den Folgetext: Lukas 6,36-42.

  33. 214

    4.52_20. Sonntag nach Trinitatis_Genesis 8+9

    Nach langen 4 Wochen sind die Predigtbuddies wieder vereint. Lea ist wieder da und spricht mit Anja über einen sehr bekannten Text aus dem ersten Testament - das Selbstgespräch und die Selbstverpflichtung Gottes nach der Sintflut. Wir stellen fest, der Regenbogen ist ein Zeichen der Selbstbegrenzung Gottes und er dient sowohl uns Menschen als auch Gott an seinen ewigen Bund mit allen Lebewesen - ohne Ausnahme allen.

  34. 213

    4.51_19. Sonntag nach Trinitatis_Johannes 5,1-16

    Predigtbuddy Anja hat ihren Kollegen Holger Werries zu Gast. Gemeinsam besprechen sie die Heilung des Menschen am See Betesda.Was vordergründig wie eine von vielen Heilungsgeschichten aussieht, entpuppt sich als viel mehr. Jesus sieht inmitten der Vielen diesen einen Bedürftigen. Warum den, das wird nicht erklärt. Aber es wird deutlich, es gibt eine Zeit, in der Heilung möglich wird und wenn sie ran ist, dann ist es nicht entscheidend, ob Sabbat ist, oder nicht. Denn der Sabbat ist für den Menschen gemacht.

  35. 212

    4.50_18. Sonntag nach Trinitatis_Jakobus 2,14-26

    Predigtbuddy Anja hat Kathy Pithan, ihre Kollegin und Lehrerin in Sachen Trauerednerin werden aus Marburg zu Gast. Gemeinsam reden und ringen wir über und mit Jakobus 2. Die Beispiele, die hier für Glaubensgerechtigkeit angeführt werden, liegen uns zunächst quer im Magen. Dann aber wird es immer greifbarer: Glaube, der nur mit dem Mund postuliert wird, dem aber keine Haltung zugrunde liegt und keine Taten folgen, ist wertlos. Wir fühlen uns ermutigt und zugleich herausgefordert: Glaube braucht einen sichtbaren Erweis, sonst ist er tot.Wenn Du mehr wissen willst, was das Besondere an der Ausbildung zum/zur Trauerredner:in ist: Kathy Christina Pithan findest Du hier.

  36. 211

    4.49_17. Sonntag nach Trinitatis_Josua 2,1-21

    Predigtbuddy Anja hat ihren Kollegen Helge Frey aus Kiel zu Gast. Helge liebt neben der Theologie Hängematten und seine Leidenschaft für draußen schlafen bringt er zusammen mit dem Hängemattenforum in einem Podcast zur Sprache. Den Podcast „Zwischen Bäumen“ findest Du hier und überall dort, wo es Podcasts gibt. Helge und Anja tasten sich an Josua 2 ran, angesichts der entsetzlichen Lage in Gaza und Israel ein schwer zu ertragender Text, der gründliche Beschäftigung braucht. Wir entscheiden uns für Rahab als Mittelpunkt unseres Gesprächs. Gott schreibt Geschichte mit Menschen, die den Moment erkennen, an dem die Zeit sich wandelt. Nach dem Schlussjingle erzählt Helge noch kurz, was der Bibel fehlen würde, gäbe es diesen Text nicht. Es lohnt sich, dranzubleiben. 

  37. 210

    4.48_Erntedankfest_Jesaja 58,7-12

    Predigtbuddy Anja hat ihren geschätzten Kollegen Marcus Bastek aus Kamp-Lintfort zu Gast. Marcus hat eine große Leidenschaft für Menschen und Systeme und gemeinsam überlegen wir, was es bedeutet, wenn ein System Wiederherstellung erfährt. Wir sind uns einig, dass es eine gute Idee ist, dem Nächsten mit Achtung und Würde zu begegnen - warum nicht zu Erntedank damit anfangen und zum Beispiel Kontakt zu einer der örtlichen "Die Tafel" aufnehmen - auch um mit dem, was wir als Gaben zu geben bereit sind, ein wenig Wiederherstellung anzufangen.Egoismus jedenfalls macht Wiederherstellung unmöglich - auch darin sind wir uns einig. Das Buch, über das wir zu Beginn sprechen, das Marcus geschrieben hat, heißt "Der Angst entkommen" und ist im Neufeld-Verlag erschienen. Ein unbedingter Lesetipp!

  38. 209

    4.47_15. Sonntag nach Trinitatis_1. Petrus 5,5b-11

    Die Predigtbuddies tasten sich an einen Text aus dem ersten Petrusbrief ran, der sich mit dem Thema Demut befasst. Wie hängen Sorgen und Demut zusammen und kann man sich selbst demütigen und ist das was Gutes?Der Fürsorgende Gott versorgt unsere Sorgen, die wir mit aller Energie vor ihm abwerfen, ihm hinwerfen können. Wir finden, das ist eine gute Botschaft, an der wir mit aller Kraft glaubend festhalten wollen.

  39. 208

    4.46_14. Sonntag nach Trinitatis_Genesis 28,10-22

    Predigtbuddy Anja hat Holger Pyka zu Gast. Gemeinsam bedauern wir, dass wir auf Lea verzichten müssen - aufgrund technischer Fails auf unserer Seite.Wir begegnen dem Erzvater Jakob und beobachten seinen Traum. Gottesbegegnungen und Heilige Orte sind auch heute möglich und es könnte eine gute Idee sein, darauf vorbereitet zu sein. Denn wer vorbereitet ist, erwartet, dass etwas Besonderes an einem besonderen Ort möglich sein könnte.Etwas Öl in der Tasche dabeizuhaben, ist so eine Vorbereitung. Wie gut, dass wir nichts leisten müssen, um Gott zu begegnen. Sensibel dafür zu sein, reicht schon völlig aus.

  40. 207

    4.45_13. Sonntag nach Trinitatis_Markus 3,31-35 - Liverecording

    Die Predigtbuddies sind in der EFG Ahlen zum Gottesdienst spezial eingeladen und nehmen dort die Folge zum 13. Sonntag nach Trinitatis auf. Wer ist meine Familie? Fragt Jesus. Und wir merken: Die Antwort auf die Frage hat das Potential die Welt zu verändern.

  41. 206

    4.44_12. Sonntag nach Trinitatis_Apostelgeschichte 3,1-11

    Predigtbuddy Anja ist zu Gast bei Jann-Hendrik Weber, Pastor der EFG Varel. Gemeinsam tasten wir uns an die Heilung des Mannes heran, der seit Jahrzehnten an der Schönen Pforte am Tempel in Jerusalem sitzt und um seinen Lebensunterhalt bettelt. Wir merken, dass wir einiges schwierig finden und damit struggeln. Auf der anderen Seite bewundern wir den Mut aller Beteiligten und fragen uns, mit wem wir uns gerade am ehesten identifizieren können. Die Frage nach dem Evangelium des Textes fordert uns schon nochmal heraus.

  42. 205

    4.43_11. Sonntag nach Trinitatis_Hiob 23

    Hiob weigert sich, sich von seinen Freunden klein machen zu lassen. Er weigert sich, ihren Vermutungen Raum und Recht zu geben. Im Gegenteil, fordert er Gott heraus zu antworten.Hiob schweigt nicht, er nutzt die Klage als Safe Space und als Brave Space. Mit Christina Brudereck bekennen wir, dass wir uns weigern, zurück zu schweigen, wenn Gott schweigt. Da können wir von Hiob lernen.

  43. 204

    4.42_10. Sonntag nach Trinitatis_Markus 12,28-34

    Die Predigtbuddies tasten sich an einen, vor allem auch im Kontext des Israelsonntags, spannenden Text ran. Alle Ethik, alle Moral alle Gesetzlichkeit müssen sich am Maßstab Liebe messen lassen und:Das Reich Gottes ist immer im Team Mitmenschlichkeit – so viel ist klar!Und manchmal müssen wir erst klagen, ehe wir bitten können.

  44. 203

    4.41_9. Sonntag nach Trinitatis_Phil 3,1-14

    Die erste Folge nach der Jubiläumsfolge hat einen wunderbaren Text aus dem Philipperbrief zur Grundlage. Paulus ist gefangen. Es ist ernst. Im Gefängnis bekennt Paulus: Die Vergangenheit soll mich nicht verhaften. Was für ihn zählt ist allen voran der Glaube an Jesus Christus.Wir feiern die Teilhabe an der himmlischen Welt! Ab Minute 24 teilen wir Ideen für den Gottesdienst

  45. 202

    4.40_200. Folge!_8. Sonntag nach Trinitatis_Jesaja 2,1-5

    200. Folge 🥳🙏😇Wir haben unsere Kollegin Anja Neu-Illg aus Rostock eingeladen die Folge zu moderieren und freuen uns riesig, dass Sie da ist. Bis ca. Minute 21 schauen wir gemeinsam mit Ihr hinter die Kulissen der Predigtbuddies. Und dann gehts ran an den Text aus Jesaja 2,1-5.Was für ein starker Text! So ein hoffnungsvolles Bild, bzw. hoffnungsvolle Bilder. Sie scheinen so fernab von dem, wie und was sich in der Welt gerade entwickelt. Nach dem Schluss-Jingle folgt noch weiterer Austausch.Gemeinden als Lichtschmiede Gottes, dass klingt nach Evangelium, nach Safe-Space, einfach nach: So sollte und möge es sein und werden.

  46. 201

    4.39_7. Sonntag nach Trinitatis_Johannes 6,26-35

    Die Predigtbuddies tasten sich ran an Johannes 6,26-35.Wieder handelt es sich um einen Text, dessen Kontext Bewegung ist. Jesus interessiert sich für das, was über das satt Sein hinausgeht und versorgt zugleich die Menschen mit dem, was notwendig ist.Wir fragen uns, was Jesus meint, wenn er sich als das „Brot des Lebens“ bezeichnet. Was Jesus auszeichnet, sind nicht seine Zeichen. Aber Begegnung, das ist Jesus.

  47. 200

    4.38_6. Sonntag nach Trinitatis_1. Petrus 2,1-10

    Die Predigtbuddies tasten sich ran an 1. Petrus 2, 1-10 und freuen sich unter anderem über das Bild ins Licht gerufen zu sein.Vom 26.09.-28.09. findet „mli“ statt. Hier kannst Du Dich informieren. Es wird ganz wunderbar. Herzliche Einladung dazu!mli - mitarbeiten-leiten-inspirieren: https://www.gjw.de/freizeiten-events/jahresprogramm/veranstaltung/title/mli-2025

  48. 199

    4.37_5. Sonntag nach Trinitatis_Matthäus 9,35-10,10

    Die Predigtbuddies tasten sich ran an Matthäus 9,35-10,10. Jesus sendet seine Jünger. Zuvor fordert er: „Bittet um Helfer*innen für die Ernte.“ Jesus blickt auf die Menschen und sieht ihre Angst und Zerstreuung. Es „zerrockt“ ihm das Herz. Er ist sich sicher: Das Reich Gottes schenkt Zuversicht und es fügt Menschen zusammen, die sich „lost“ fühlen.Hier findest Du das Heft, von dem Anja erzählt hat:Theologisches Gespräch zum Thema Klage hier bestellen: https://blessings4you.de/shop/search?cCustWg=1136

  49. 198

    4.36_4. Sonntag nach Trinitatis_Lukas 6,36-42

    Für den 4. Sonntag nach Trinitatis tasten wir uns an ein Stück lukanischer Feldrede ran: Lukas 6,36–42.Wir erinnern uns an den Glaser, der sehr viele Fenster austauschte, um dann festzustellen, dass nicht die Fenster, sondern sein Brillenglas einen Sprung hatte. Auch an den weisen Spruch: „Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie wir sind.“ Ein Text, der sagt: „Mache Schattenarbeit!“ Über das Evangelium sprechen wir auch! Hört am besten selbst!

  50. 197

    4.35_3.Sonntag nach Trinitatis_1. Timotheus 1,12-17

    Die Predigtbuddies tasten sich an einen Text aus dem ersten Brief an Timotheus ran. Dieser Brief kommt in den Predigtreihen nicht so häufig vor, es ist also ein kleines Juwel. Nachdem vorherige Woche deutlich wurde, dass die ganze Welt auf Gottes Gästeliste steht, wird hier unterstrichen: Gottes Barmherzigkeit gilt allen Menschen, denn Gott legt uns einmal mehr nicht fest auf unsere Vergangenheit. Wer Gnade und Barmherzigkeit erfahren hat, kann gnädig und barmherzig gegenüber seinen Mitmenschen werden. Your failed? Für Gott fängt‘s jetzt erst an.

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ABOUT THIS SHOW

Anja und Lea sind Freundinnen und haben gemeinsam Theologie studiert. Über die Jahre wurden gemeinsame Gespräche über den Predigttext zu einer Art "feste Institution" ihrer Freundschaft. Sie lieben es, sich gemeinsam über den Predigttext auszutauschen und ringen darum, warum es sich lohnt diesen Bibeltext zu predigen. Dabei stellen sie zur Verfügung, wo und warum sie andocken und was aus ihrer Sicht die gute Botschaft der Perikope ist. Anja ist seit 15 Jahren Pastorin in Bremen-Lesum. Lea ist selbstständig mit ihrem Unternehmen www.kompassaufneu.de als Beraterin und Rednerin.

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Anja Bär und Lea Herbert

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