PODCAST · religion

Gottesdienst

Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Wir übertragen monatlich Gottesdienste live aus verschiedenen Schweizer Gemeinden. Dabei arbeiten die sprachregionalen Sender SRF, RTS und RSI eng zusammen und strahlen abwechselnd römisch-katholische Messen und evangelisch-reformierte Gottesdienste aus.

  1. 14

    Gottesdienst vom 05.04.2026

    Der feierliche Eurovisions-Gottesdienst wird am Ostersonntag aus der reformierten Kirche Neuenburg übertragen. Im Mittelpunkt der Feier steht die gute Nachricht von der Auferstehung Jesu Christi. Pfarrer Florian Schubert und Diakonin Ruth Letare leiten den Gottesdienst. Die Stiftskirche thront zusammen mit dem Schloss über der Stadt Neuenburg. Sie hat seit dem späten 12. Jahrhundert ihre Silhouette als markantes Wahrzeichen der Stadt behauptet. Errichtet auf Initiative der lokalen Behörden und im Laufe der Epochen mehrfach umgestaltet, verkörpert sie sowohl die politische als auch die religiöse Geschichte der Stadt. Als Ort der Macht, des Gottesdienstes und der Versammlung hat sie sich im Laufe der Zeit gewandelt und gilt heute als bedeutendes historisches Monument und eines der symbolträchtigsten Bauwerke Neuenburgs. Die Stiftskirche feiert in diesem Jahr ihr 750-jähriges Weihejubiläum. 1530 schliesst sich Neuenburg unter dem Einfluss des Reformators Guillaume Farel der Reformation an. Die Stiftskirche geht daraufhin in den Besitz der Protestanten über. Ende des 19. Jahrhunderts erhält sie durch eine mit goldenen Sternen verzierte Gewölbedecke neue farbliche Akzente. Die Predigt im Ostergottesdienst hält Pfarrer Florian Schubert gemeinsam mit der Diakonin Ruth Letare. In die Predigt integrieren sie Auszüge aus dem Oratorium «Messias» von Georg Friedrich Händel. Teile des Werks erklingen auch im Gottesdienst. Ein Ensemble aus elf Instrumentalistinnen und Instrumentalisten sowie ein Chor unter der Leitung von Simon Peguiron, dem Organisten der Stiftskirche, interpretieren verschiedene musikalische Stücke.

  2. 13

    Gottesdienst vom 03.04.2026

    Am Karfreitag erinnern Christinnen und Christen an den Tod Jesu. Im Zentrum des Gottesdienstes stehen Texte der Leidensgeschichte Christi. Die Lesungen werden im Gottesdienst als Standbilder von Jugendlichen aus dem Pastoralraum Oberaargau szenisch dargestellt. Der Familiengottesdienst aus der römisch-katholischen Kirche St. Christophorus nimmt prägende Teile der Liturgie zum Karfreitag auf: Passionsgeschichte, Verehrung des Kreuzes und Fürbitten. Seelsorgerin Flavia Schürmann und Religionslehrerin Lavinia Mazzolena Vietri gestalten den Gottesdienst zusammen mit Jugendlichen und Kindern aus dem Pastoralraum Oberaargau. Sie lesen Texte aus der Passion Jesu, stellen biblische Szenen nach und formulieren Fürbitten. Die Dramaturgie des Gottesdienstes zeigt, dass Christinnen und Christen nicht unter dem Kreuz stehen bleiben, sondern im gemeinsamen Hören und Beten ihre Hoffnung auf die Auferstehung – auf Ostern – nähren. Am Karfreitag, dem Todestag Jesu, erklingen traditionell keine Glocken und keine Orgelmusik. Es ist ein Tag der Stille und der Trauer. Ein Streichquartett sowie die Kantorin Janine Bruno gestalten den Gottesdienst musikalisch. Zudem erklingen Gemeindelieder zum Mitsingen.

  3. 12

    Gottesdienst vom 22.03.2026

    Im Gottesdienst steht die Frage nach «wahrer Grösse» im Mittelpunkt. Ausgangspunkt der Predigt von Pfarrerin Sibylle Forrer ist die biblische Szene, in der Jesus ein Kind in die Mitte stellt und seine Jüngerinnen und Jünger auffordert: «Werdet wie die Kinder.» Damit stellt Jesus gängige Vorstellungen von Macht, Leistung und Anerkennung radikal infrage. Die biblische Auslegung wird mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen verbunden, etwa nach dem Stellenwert von Fürsorge, Abhängigkeit und Care-Arbeit. Der Gottesdienst lädt dazu ein, die eigene Vorstellung von Stärke neu zu bedenken. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von einem Ensemble aus zwei Violinen und Violoncello gemeinsam mit der Barockorgel. Es erklingen Werke von Georg Friedrich Händel (aus den Orgelkonzerten) und Antonín Dvořák (aus den Bagatellen op. 47). An der Orgel spielt Els Biesemans.

  4. 11

    Gottesdienst vom 08.02.2026

    SRF zeigt einen Gottesdienst der Freikirche GvC Winterthur. In seiner Predigt widmet sich Pastor Daniel Weber dem Thema «Hoffnung fürs Leben» und beleuchtet dessen Bedeutung aus christlicher Perspektive. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst von einer Band, die moderne Lobpreislieder spielt. Persönliche Hoffnungen und Zukunftswünsche prägen das Leben der Menschen seit jeher. Das von der Universität St. Gallen publizierte «Hoffnungsbarometer» zeigt jährlich, welche Erwartungen und Sehnsüchte die Menschen in der Schweiz beschäftigen. Auch heute bleibt der Bedarf an Hoffnung ungebrochen. In seiner Predigt nimmt Pastor Daniel Weber dieses Thema auf und beleuchtet die christliche Perspektive darauf. Ausgangspunkt ist ein Vers aus dem Römerbrief (15,13), in dem Paulus Gott als Quelle der Hoffnung beschreibt und den Gläubigen Freude, Frieden und eine wachsende Zuversicht zuspricht. Musikalisch gestaltet das Worship-Team von «GvC Music» den Gottesdienst mit modernen Lobpreisliedern. Zudem entsteht während der Feier ein Live Gemälde des bildenden Künstlers Marcel Spiess. Die Freikirche GvC («Gemeinde von Christen») ist Teil der 1960 entstandenen GvC Bewegung. Heute umfasst sie drei Standorte im Kanton Zürich mit insgesamt rund 1200 Gottesdienstbesuchenden. Die Bewegung ist Mitglied des Dachverbands Freikirchen.ch sowie der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA. SRF lädt alle Zuschauerinnen und Zuschauer ein, diesen freikirchlichen Gottesdienst zu Hause mitzuerleben.

  5. 10

    Gottesdienst vom 04.01.2026

    Am Sonntag findet in Crans-Montana im Wallis ein Gedenkgottesdienst für die Opfer der Brandkatastrophe statt. SRF, RTS und RSI übertragen den Gottesdienst live im Fernsehen. Bei dem Brand in einer Bar in Crans-Montana sind in der Neujahrsnacht 40 Menschen ums Leben gekommen und 115 wurden zumeist schwer verletzt. Die Betroffenheit ist gross. Am Unglücksort erinnern Blumen und Kerzen an die Opfer der Tragödie. Bei der Gedenkmesse am Sonntag in der Chapelle Saint-Christophe de Crans soll die Verbundenheit mit den Opfern, ihren Familien und allen vom Unglück betroffenen Menschen zum Ausdruck kommen. Jean-Marie Lovey, Bischof von Sitten, leitet die Messe und hält die Predigt. Bischof Charles Morerod, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, feiert die Messe mit. Anwesend sind von evangelisch-reformierter Seite beim Gottesdienst Adrian Diethelm, Pfarrer von Crans-Montana, Stephan Kronbichler, Präsident des Synodalrats im Wallis und Gilles Cavin, Präsident der Schweizerischen Synode. Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana ist die Anteilnahme der Bevölkerung in der Schweiz und international in vielen Ländern gross. In einem Telegramm hatte auch Papst Leo XIV. sein Beileid ausgesprochen. Der Papst erklärte, er teile den Schmerz der Familien und der ganzen Schweiz angesichts des „tragischen Brandes“. Er sei den Angehörigen der Opfer nahe und bete für die Verstorbenen.

  6. 9

    Gottesdienst vom 25.12.2025

    Bischof Alain de Raemy zelebriert den römisch-katholischen Gottesdienst in der Kirche San Martino in Malvaglia, eingebettet in die historisch-alpine Landschaft des Tessins. SRF 1 überträgt die weihnachtliche Messe live. Die in der Eurovision übertragene Weihnachtsmesse führt uns an den Fuss des berühmten Lukmanierpasses, der das Tessin mit dem Norden der Alpen verbindet. Dieser Alpenpass ist seit dem frühen Mittelalter ein lebenswichtiger Verkehrsweg für Handel und Reisende und hat die religiöse Landschaft geprägt: eine Landschaft voller Kirchen, Kapellen und Oratorien. Über den Lukmanierpass zogen einst Pilger, die auf beiden Seiten der Berge zwischen den heiligen Stätten des Nordens und der Via Francigena im Süden unterwegs waren. Es ist daher kein Zufall, dass an der Fassade der Kirche San Martino in Malvaglia ein imposantes Fresko des heiligen Christophorus prangt, des Schutzpatrons der Pilger und Reisenden. Die Schutzfunktion dieses Heiligen geht Hand in Hand mit den beachtlichen Dimensionen des Freskos, das für Wandernde schon von weither sichtbar ist und Orientierung bietet. Die Geschichte der Kirche San Martino reicht bis ins Mittelalter zurück. Der romanische Bau wird erstmals im Jahr 1207 erwähnt und war damals noch dem heiligen Benedikt gewidmet. Der heutige Schutzpatron San Martino ist erstmals 1289 nachgewiesen. Gemeint ist der heilige Martin von Tours, ein in der italienischen Schweiz besonders verehrter Heiliger. Die Kirche San Martino hat in ihrer Geschichte auch schwere Zeiten erlebt. Das bedeutendste Ereignis war die sogenannte «Katastrophe von Crenone»: eine riesige Massenbewegung aus Geröll und Fels, die das Tal versperrte und zwischen 1513 und 1515 einen temporären See entstehen liess, der die Kirche überflutete. Die Chroniken jener Zeit berichten, dass das Wasser bis zur Mitte des Glockenturms reichte. Es war eine dramatische Situation, die sich noch verschärfte, als ein Erdrutsch das Gebäude verschüttete. Daraufhin bauten die Bewohner von Malvaglia die Kirche zu Beginn des 17. Jahrhunderts neu auf. Die Kirche birgt wertvolle Fresken aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Beim Eintritt durch das Hauptportal fällt der Blick auch auf die bemalte Kassettendecke – ein wahres Schmuckstück, das man während der Liveübertragung des Gottesdienstes bewundern kann.

  7. 8

    Gottesdienst vom 24.12.2025

    Am Weihnachtsabend überträgt SRF live den römisch-katholischen Gottesdienst aus der Stadtkirche Maria Himmelfahrt in Baden. Im Zentrum der Feier steht die weihnachtliche Botschaft: Gott ist unter uns. Pfarreileiter Claudio Tomassini lädt in seiner Predigt dazu ein, neu über die Weihnachtsgeschichte nachzudenken. Was wäre, wenn Gott nicht bis nach Baden gekommen wäre – nicht in jede Stadt, jedes Quartier, jede Herzkammer? Was, wenn er Halt gemacht hätte vor Mauern, Grenzen und Dunkelheit? Weihnachten, so Tomassini, ist die Zusage: Christus ist heute geboren – hier und jetzt, mitten unter uns. Ausgehend vom Lukasevangelium («Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren», Lk 2,11) ermutigt der Gottesdienst dazu, diese hoffnungsvolle Botschaft hinaus in die Welt zu tragen – in die Weite und in die Nähe unseres Alltags. Der Eucharistiefeier steht Pfarrer Stefan Essig vor. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Kirchenchor Cäcilia Baden unter der Leitung von Jens Hoffmann, begleitet von Antje Maria Traub an der Orgel. Ein festliches Posaunenquartett sowie bekannte Weihnachtslieder zum Mitsingen sorgen für eine stimmungsvolle Atmosphäre. SRF lädt alle Zuschauerinnen und Zuschauer ein, diesen besonderen Weihnachtsmoment mitzuerleben – live aus Baden, gemeinsam gefeiert.

  8. 7

    Gottesdienst vom 30.11.2025

    Zum 1. Advent überträgt SRF einen evangelisch-reformierten Gottesdienst live aus der Aarauer Stadtkirche. Thematisch steht die «Sprachlosigkeit» im Zentrum, besonders wenn es darum geht, über Gott zu reden. Mit der Begegnung zwischen dem biblischen Zacharias und dem Engel beginnt das Lukasevangelium seine Weihnachtsgeschichte. Diese lebt vom Erzählen – und beginnt doch mit einem Moment des Schweigens. Zacharias verstummt nach der Begegnung mit dem Engel. Dieses Verstummen bildet den Ausgangspunkt der Predigt: Was bedeutet es, sprachlos zu sein – damals wie heute? Und wie können wir trotz aller Sprachlosigkeit von Gott sprechen? Musikalisch wird die Stille einfühlsam aufgegriffen. Die Kantorei der Stadtkirche Aarau unter der Leitung von Dieter Wagner singt gemeinsam mit der Gemeinde bekannte Adventslieder sowie Werke vom international bekannten walisischen Komponisten Karl Jenkins. Zudem erklingen neue Töne von «enchanté» – einer Initiative, die das gemeinsame Singen in den reformierten Kirchen fördert. Geleitet wird der Gottesdienst von Pfarrerin Saskia Urech und Pfarrer Daniel Hess. An der Orgel begleitet Ilia Völlmy. Die Feier lädt ein zu einem stillen Beginn des Advents – und zur Suche nach Worten für das, was oft unaussprechlich scheint.

  9. 6

    Gottesdienst vom 02.11.2025

    Den Gottesdienst am Reformationssonntag überträgt SRF live aus Lugano TI. Die Predigt hält Pfarrerin Anne Zell, die Liturgie leitet Pfarrer Giuseppe La Torre. Mitwirkend ist der Chor der koreanischen evangelischen Gemeinde Chanyang aus Mailand. Im Zentrum der Predigt steht die zentrale Botschaft der protestantischen Reformation: «Gerechtfertigt aus Gnade, durch den Glauben, ohne Werke religiöser Vorschriften.» Hintergrund dieses Reformationsgottesdienstes sind die Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der formellen Anerkennung der Evangelisch-reformierten Kirche im Tessin (CERT) durch den Kanton. Als gesellschaftliche Minderheit im Tessin war die Anerkennung der CERT als Körperschaft des öffentlichen Rechts, die durch eine Volksabstimmung besiegelt wurde, keineswegs nur ein formaler Akt: Sie bedeutete unter anderem die Möglichkeit, evangelischen Religionsunterricht an Tessiner Schulen einzuführen sowie seelsorgerliche Betreuung in Gefängnissen anzubieten. Evangelisch-reformierte Gemeinden sind im Tessin seit dem 19. Jahrhundert präsent. Das heutige Kirchengebäude in Lugano TI an der Viale Cattaneo wurde 1901 auf Initiative des Waldenserpfarrers Paolo Calvino errichtet. Diese Gemeinde war von Anfang an italienisch- und deutschsprachig, was bis heute so geblieben ist. In den 1970er-Jahren zeichnete sich die reformierte Kirche von Lugano TI durch ein besonderes Aufnahmeprojekt aus: Pfarrer Guido Rivoir, bekannt für seine offenen gesellschaftspolitischen Positionen, initiierte das Projekt «Azione posti liberi» («Aktion freie Plätze»), um Hunderte Menschen aufzunehmen, die nach dem Putsch von 1973 vor der Diktatur in Chile flohen. Es war eine Zeit grossen Engagements für die Kirche: Pfarrer Rivoir bewegte sich dabei am Rande der Legalität, engagierte sich mit grossem persönlichem Einsatz für diese humanitäre Sache, wurde angeklagt – und freigesprochen.

  10. 5

    Gottesdienst vom 21.09.2025

    SRF überträgt den römisch-katholischen Gottesdienst zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag live aus der Pfarrkirche St. Mauritius in Appenzell. Pfarrer Lukas Hidber geht in seiner Predigt der Frage nach, welche Bedeutung der Bettag heute für ein Miteinander in der Schweiz haben kann. Der erste gesamtschweizerische Bettag fand 1796 statt. Der damals junge Bundesstaat Schweiz hat diesen Tag eingesetzt, um die verschiedenen kirchlichen und politischen Kräfte, die im Land entscheidend waren, an die Einheit zu erinnern und mahnen. Bräuchte es nicht gerade in heutiger Zeit einen solchen Tag, an dem die einflussreichen Kräfte in der Gesellschaft, die heute teilweise andere sind als im 18. Jahrhundert, zur Besinnung kommen? Wäre nicht ein besinnlicher Tag für alle heilsam? Welchen Beitrag können Christen und Christinnen, können die Kirchen, kann jede und jeder Einzelne zum Anliegen des Bettags leisten? Pfarrer Lukas Hidber geht diesen Fragen in seiner Predigt zum Bettag nach. Er orientiert sich dabei am Text aus dem Lukasevangelium «Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den grossen, und wer bei den kleinsten Dingen Unrecht tut, der tut es auch bei den grossen.» Der Gottesdienst wird von der jungen Appenzeller Formation «Echo vom Gerstgarten» musikalisch gestaltet. Die Orgel spielt Florian Moskopf. Es gibt auch Gemeindelieder zum Mitsingen.

  11. 4

    Gottesdienst vom 24.08.2025

    Den Gottesdienst von der Insel Mainau im Bodensee übernimmt SRF vom Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF). Pfarrerin Octavia von Roeder und Pfarrer Karsten Beekmann gestalten den evangelischen Gottesdienst mit dem Motto «Segel setzen und los!». Vor der stimmungsvollen Kulisse des Bodensees und inmitten eines Blütenmeeres auf der Insel Mainau erzählt der Gottesdienst von Momenten, die das Leben ins Wanken bringen – und vom Mut, wieder aufzustehen und neu loszusegeln. Im Mittelpunkt steht die Hoffnung, dass Veränderung möglich ist, selbst wenn der erste Schritt schwerfällt. Ein bewegendes Gespräch mit Sandra Gräfin Bernadotte, Leiterin des Café Vergissmeinnicht auf der Insel Mainau und Geschäftsführerin des gemeinnützigen Vereins «Gärtnern für Alle», zeigt, wie Jugendliche dort eine zweite Chance nutzen. Pfarrerin Ocatavia von Roeder und Pfarrer Karsten Beekmann wollen allen, die mit Gegenwind zu kämpfen haben, Mut machen. Musikalisch gestalten eine Projektband und die Kantorei der Evangelischen Schule Schloss Gaienhofen unter Leitung von Siegfried Schmidgall den Gottesdienst.

  12. 3

    Gottesdienst vom 01.08.2025

    Den römisch-katholischen Gottesdienst zum Nationalfeiertag überträgt SRF am 1. August erneut live vom Gotthardpass. Bei guter Witterung feiern Gläubige aus der ganzen Schweiz unter freiem Himmel. Die Predigt hält Weihbischof Alain de Raemy, Apostolischer Administrator der Diözese Lugano. Der Ort hat auch eine symbolische Bedeutung: Das Gotthardmassiv liegt im Herzen der Schweiz und ist ein starker Anziehungspunkt für Touristinnen und Touristen. Aber auch für Pilger, die seit dem Mittelalter den Wegen des Glaubens folgten, von Norden nach Süden und umgekehrt. Seit dem Jahr 2000, einem symbolischen Datum, wird jedes Jahr am 1. August eine Messe unter freiem Himmel, inmitten eines atemberaubenden Panoramas, zwischen der Deutschschweiz und dem Tessin gefeiert. Gläubige aus den Kantonen Tessin, Uri und Graubünden treffen sich zum Gottesdienst auf dem Gotthardpass auf einer Höhe von 2000 Metern über Meer. Radiotelevisione Svizzera RSI begann 2015 mit der Liveübertragung des Gottesdienstes vom Gotthardpass. Zum zehnten Mal in Folge (mit Ausnahme des Pandemiejahres) werden dieses Jahr die Kameras vor Ort sein. Die Feier wird von Weihbischof Alain de Raemy, Apostolischer Administrator der Diözese Lugano geleitet. Wie letztes Jahr wünscht er sich eine starke Präsenz der anderen christlichen Konfessionen, die in der italienischen Schweiz vertreten sind – ein Symbol für die Bedeutung des Christentums in der Schweizer Geschichte. Bei schlechtem Wetter wird der Gottesdienst in der Pfarrkirche von Airolo TI gefeiert.

  13. 2

    Gottesdienst vom 08.06.2025

    Den Pfingstgottesdienst überträgt SRF live für die Eurovision aus der Pfarrkirche St. Mauritius in Appenzell. Pfarrer Lukas Hidber und Seelsorgerin Patricia Staub erinnern im Gottesdienst an den Heiligen Geist, die Kraft der Liebe Gottes, die an Pfingsten über die Jünger kam. Christinnen und Christen haben zu allen Zeiten den Heiligen Geist als schöpferisch, lebensspendend, ermutigend, stärkend, gemeinschaftsstiftend, begeisternd und motivierend erfahren und beschrieben. Sie haben sich getraut, in aller Öffentlichkeit von Gott und seinem Wirken zu erzählen. Pfingsten hat mit Energie und Kraft zu tun. Das Pfingstfest ist vielleicht weniger greifbar und konkret als Weihnachten. Dennoch fällt auf, dass die Pfingst- und Heiliggeistlieder nicht so sehr Lehrsätze beschreiben, sondern vielmehr das Wirken des Heiligen Geistes besingen. Sie benützen Bilder, die mit der Erfahrungswelt der Menschen der jeweiligen Entstehungszeit zu tun haben und konkret sind. Welche Bilder, welche Erfahrungen sind das heute? Diesen Fragen gehen Seelsorgerin Patricia Staub und Pfarrer Lukas Hidber im Gottesdienst nach und zeigen die Bedeutung des Heiligen Geistes für die heutige Zeit auf. Musikalisch gestaltet den Gottesdienst das Appenzeller Jodel-Doppelquartett Piifestier mit. Hackbrett spielt Minea Manser, die Orgel Christian Fritsche. Es gibt auch Gemeindelieder zum Mitsingen.

  14. 1

    Gottesdienst vom 29.05.2025

    Den römisch-katholischen Eurovisions-Gottesdienst an Auffahrt überträgt SRF live aus Scherpenheuvel in Belgien. Das Fest Christi Himmelfahrt erinnert an die Aufnahme Jesu in den Himmel. Den feierlichen Auffahrtsgottesdienst feiert die Gemeinde in der römisch-katholischen Basilika «Unserer lieben Frau von Scherpenheuvel». Montaigu, wie Scherpenheuvel auf Französisch heisst, ist der bedeutendste Wallfahrtsort in Belgien. Im Jahr 2024 haben ihn 700'000 Pilgerinnen und Pilger besucht. Ihr Ursprung geht ins 16. Jahrhundert zurück. In der folgenden Zeit sind mehrere Wunder dokumentiert, die der Muttergottes Maria zugeschrieben werden. Daher ist die Basilika der Gottesmutter Maria geweiht. Die Pilgersaison beginnt jeweils am 1. Mai. Den Gottesdienst und die Predigt an Auffahrt hält Pfarrer Luc Van Hilsthält. Musikalisch gestaltet den Gottesdienst der Chor der Basilika unter der Leitung von Geert Narinx. Die grosse Orgel spielt Pierre Ramakers.

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