PODCAST · religion
Guten Morgen! Der tägliche Aufwecker für Herz und Verstand.
by Theologische Praxis
Immer eine Woche pro Monat: Theologie fürs Leben als Inspiration.
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Tragödie des Allgemeinguts oder: Die Allmendeklemme
... und plötzlich versteht man, warum man Kirchensteuern zahlt. Ganz einfach. Und warum es manche nicht tun.
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Gimme hope, Jo´anna
Am 18. Juli ist Nelson- Mandela -Tag. Anlass genug, zu erzählen, dass die Welt sich ändern kann: Zum Guten.
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Endlich Abi (Gottesdienst) (2/6)
Die Schulen haben in den vergangenen Monaten so viel geleistet, um trotz Corona den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten. Ein Abi-Gottesdienst kommt da eher ungelegen. Trotzdem haben sich Abiturient/inn/en leidenschaftlich für ihren Abschlussgottesdienst eingesetzt. Zur Recht!
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79
Dinge, die die Welt nicht braucht: Die Atombombe
Am 16. Juli 1945 wurde die erste Atombombe gezündet. Für Friedensforscher und Physiker (in vorderster Linie damals: Albert Schweitzer und Albert Einstein) gehört sie zu den Dingen, die die Welt nicht braucht. Tatsächlich ist es aber nicht nur die Waffe, sondern die Haltung der Menschen, die lebensgefährlich und weltbedrohlich werden kann.
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78
Weil jedes Leben zählt (4/2)
Rudolf Lunkenbein - 1939 In Bamberg geboren, in Buxheim bei Memmingen aufgewachsen, ist er als Priester schon mit 19 Jahren nach Brasilien gegangen. 1973 wird er dort von einem indigenen Stamm aufgenommen, den Bororos aufgenommen. Der Stamm war verzweifelt - bevor der Priester kam, hatten sie beschlossen, keine Kinder mehr zu bekommen - denn sie wussten, sie würden verhungern. Weiße Großgrundbesitzer betrogen sie bei der Landvermessung, zerstörten ihre Lebensgrundlage für riesige Sojaplantagen. Der Priester Lunkenbein gab ihnen Hoffnung. Er ist ein Vertreter der "Theologie der Befreiung". Doch - werden sich die Großgrundbesitzer gefallen lassen, wie er den Widerstand gegen sie organisiert?
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77
Das allererste Rote Kreuz (3/2)
Camillo de Lellis - ein wilder Offizierssohn, Schulabbrecher, Spieler und Raufbold - bis er plötzlich zum Glauben an Jesus kommt. Dieser Jesus, der in der Bibel sagt: „Wenn Ihr etwas für mich tun wollt, dann seid für einen Kranken da, für einen Armen. Was ihr einem von denen tut, das tut ihr für mich." Camillo gründete einen eigenen Klosterorden zur Krankenpflege, reformierte das italienische Krankenhauswesen, erfand das rote Kreuz als Zeichen (später wurde es dann für das internationale Rote Kreuz übernommen) - und er und seine „Diener der Kranken“ waren bald überall: Unfallopfer, Sträflinge, Pestkranke, Hustende, Blutende - in jedem sahen sie Christus und jedem begegneten sie mit Liebe und Fürsorge.
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76
Schwarzweiß-Malerei oder 8k? (2/2)
Mein Weltbild sollte doch wenigstens so differenziert sein, wie ich es von meinem Bildschirm erwarte ...
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75
Es geht wieder los! (St 2/1)
Die Schule beginnt wieder, aber von Normalität kann noch nicht die Rede sein. Wie ist es Kinder ergangen in den letzten Wochen? Sie hatten keine Stimme - aber sie haben gehört, wie man sie nannte: Virenschleudern. Betreuungsproblem.... Viele reagierten mit Krankheit oder Verstummen auf das Gefühl, eine Last zu sein. "Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen", heißt es. Was haben wir ihnen gezeigt?
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74
Die Botschaften der Taube (75)
Warum ist eigentlich auf Pfingstbilder eine Taube gemalt - dabei kommt sie in der Geschichte gar nicht vor? Hat die Friedenstaube was mit dem Heiligen Geist zu tun? Warum sind Tauben überhaupt ein positiv besetztes Symbol? Fragen über Fragen. Aber zum Glück gibt es auch Antworten.
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73
Der Zauberwürfel, Schiller und die Weisheit (74)
Der Zauberwürfel wird 40 (!!!) Jahre alt! Ein Grund, drüber nachzudenken, was denn der Mehrwert am Spiel ist - und wie der "homo ludens" weise ist.
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72
Pfingstsonntag 2020 (72)
Ostern und Pessach, Pfingsten und Schawuot. Die Christlichen Feste wären nicht zu verstehen, ohne die jüdischen Feste, mit denen sie parallel laufen - zeitlich und inhaltlich.
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71
Notstandsgesetze, Herausforderungen und ein Amt (71)
Das jetzt ist NICHT die größte Krise der Nachkriegszeit. Bedenklich ist aber, dass wir es dafür halten und manchmal auch so benehmen. Was ist eigentlich das Amt von Christinnen und Christen - die Herausforderung?
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70
Ich kann Dir jetzt keine HSU-Blätter ausfüllen (70)
Janusz Korczak schrieb "Jedes Kind hat das Recht darauf, in der Gegenwart zu leben". Und ein Mädchen nimmt sich dieses Recht. Ein Aufsatz - aus dem Gedächtnis wiedergegeben.
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69
Ruf nach Freiheit (69)
Dass der Ruf nach Freiheit bei Demonstrationen in Deutschland laut werden kann, ist bereits ein Zeichen für unsere große Freiheit. 1961 begann ein Ruf nach Freiheit ganz anderer Qualität! https://www.amnesty.de/ueber-amnesty/50-jahre-amnesty/1961-1970-wie-alles-begann#section-23312
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68
"Kinder und Jugendliche" (68)
Etwa ein Drittel der Hörerinnen und Hörer hier ist (noch) unter 18. Die trauen sich ganz schön was zu. Google ich aber "Kinder" und "Corona" - dann erscheinen "Virenschleudern". "Kita". "Schule". "Scheitern". Das wirft ein bestürzendes Bild auf die Erwachsenenwelt und deren Fähigkeit zu einem angemessenen Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Wo und wie kommen die vor?
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Relativ individuell (67)
Faszinierend: Da habe ich eine dezidierte Meinung - und bin froh darüber, dass sie völlig relativ ist, ja, geradezu keine Rolle spielt! Weil es etwas Wichtigeres gibt! Weil ich mich selbst bewusst zurücknehme. Ob diese Erfahrung grundsätzlich den Charakter stärkt? Dann ist es gut, wenn es Räume und Rituale gibt, die das ermöglichen.
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66
Selbstbestimmung (66)
Die ersten Minuten am Morgen - wem gehören die?
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65
Höre mich! (65) - eine Kurzgottesdienst zum Sonntag Exaudi
Exaudi - der Sonntag nach Himmelfahrt ist der ernsteste Sonntag der Österlichen Freudenzeit. Darum kein "Fest-Gottesdienst", sondern nur ein kurzer Impuls. Das Musikbett unter Joh 16 ist von Dag Reinbott www. terrasound.de
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64
In Verantwortung vor Gott und den Menschen (64)
Das Grundgesetz wurde heute vor 71 Jahren verabschiedet. Die Mütter und Väter haben sich etwas gedacht mit dem Wort "Gott" im Grundgesetz.
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63
Wimmelndes Leben (63)
Die Bibel schreibt's in ihre Präambel: Leben muss wimmeln, damit's gut ist. Und tatsächlich ist Monokultur nur auf den ersten Blick effektiv. Und das gilt nun wirklich nicht nur für die Natur.
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62
Himmelfahrt - Vatertag (62)
Wie Kinder ihre Väter erleben, hat nicht selten große Auswirkungen auf ihren Glauben. Was ein weiser Pfarrer Eltern bei Taufgesprächen sagte, hören Sie hier. Nicht ohne Brisanz - aber fürs Leben. .
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61
Neuronenfeuer und Zuversicht (61)
Überhaupt nicht zum ersten Tag des Bayerischen Abiturs (obwohl der Titel das meinen lässt), sondern zum Tag der Bienen, im Grunde aber eher was über Framing und Zuversicht. Und das alles in gerade mal 2 Minuten. Viel Spaß damit!
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60
Eine übersinnlich schöne Geschichte (60)
"Die Sinnenwelt erkennen wir, in der übersinnlichen Welt leben wir." - sagt der Philosoph Fichte, der heute Geburtstag hat. Und dazu kann man tatsächlich eine biblische Geschichte erzählen! Wer sie nachlesen will: Lk 19, 1-10. Oder einfach hier zuhören!
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59
Das Brot des kommenden Tages (59)
Das VaterUnser gibt Kraft für das Leben in dieser Welt durch die Hoffnung aufs Reich Gottes. Wie ist da die Bitte ums tägliche Brot zu verstehen? Wörtlich übersetzt heißt sie "Das Brot des kommenden Tages gib uns schon heute" ... darüber lässt sich neu nachdenken.
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58
Rogate - betet! (58)
"Ich kann nicht beten." - "Ich will nicht beten." - "Ich bete die ganze Zeit." - Alles hat seine Berechtigung. "Wie sollen wir beten?" das fragen die Jünger. Jesus gibt ihnen eine irritierende Antwort. Und das VaterUnser. Alles weitere: Hier zum Hören in einer 3-Minuten-Predigt zum Sonntag Rogate.
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57
Weltanschauungen (57)
Wieso wird demonstriert und protestiert - aber völlig stumm bleibt man vor den Opfern des Virus und ihren Angehörigen? Welche Weltsicht, welche Erwartungen lenken uns - und was ändert sich, wenn man die Sicht der Bibel einnimmt?
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56
Krankenstand (56)
Wir haben eine neue Phase in Sachen Corona erreicht. Der Schockzustand ist vorbei. Aber heil ist auch noch nichts. Wogegen richten sich die Proteste? Und warum? Hier ein Analyse- und Deutungshilfe.
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55
(Ge)Denktag (55)
Speziell zur Namenspatronin des 14. Mai. Wie man eine Heilige nur so dermaßen fehlbesetzen kann ....
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54
Respekt (54)
An Schulen wird Enormes geleistet. Ob es Applaus vor den Lehrerzimmerfenstern gibt?
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53
Vom Händewaschen, frischer Luft und der heilsamen Wirkung von Statistiken (53)
Zum 200. Geburtstag von Florence Nightingale.
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52
Verhältnismäßigkeit (52)
Nach Pestzeiten kamen Wirtschaftsaufschwung, Kultursprünge. Auf lange Quarantäne und Entbehrungen echte Freude und Fest. Auf Todesangst das Ja zum Leben. Wir gleiten gerade zurück in Vertrautes. Was bleibt auf der Stecke?
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51
Singt! (51)
Der vierte Sonntag nach Ostern hat den Namen "Kantate" - "Singt!". Martin Luther sagt: "Wer singt, betet doppelt", und Recht hat er. Singen tut Körper und Seele gut. Was ist Ihr Lieblingslied?
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50
Schutz und Schirm vor allem Bösen (50)
9. Mai 1921: Sophie Scholls Geburtstag. Die Haltung ihrer Eltern wird der Widerstandskämpferin zum Vorbild, zum Halt, zum Anspruch, der sie umgibt wie ein Schutzmantel gegen das Böse und Übel des Nationalsozialismus.
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49
Blick auf Deutschland - aus Geschichte und Gegenwart (49)
8. Mai - vor 75 Jahren war die bedingungslose Kapitulation Deutschlands. Karl Barth wagt sofort eine bemerkenswerte Analyse und Prognose. Und wie ist der Blick heute auf uns?
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48
Ich kann, was ich muss, weil ich will, was ich soll, wenn ich weiß, warum (48)
Vom Trend-Gastgebergeschenk im Mai, deutschen Exportschlagern und philosophischer Alltagshilfe.
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47
Holprig (47)
Am Tag deutlicher Lockerungen der Beschränkungen in Bayern ... emotional und überhaupt "holpert" es noch. Vielleicht ganz gut so. Die Losungen zeigen neue Perspektiven. Außerdem wäre heute (6.5.) der 105. Geburtstag von Hanns Dieter Hüsch - und was der sagt, definiert die Haltung der Christen hilfreich und faszinierend anders.
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46
Fünfter Fünfter (46)
Heute ist der Tag des Händewaschens. Grund ist das Datum. Anlass, über ein fast verlorenes Kulturgut nachzudenken - über eins, zwei - oder gar drei?
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45
Suchbewegungen (45)
Die Maßnahmen werden gelockert. Wichtig ist aber auch, dass wir ins Gespräch kommen - was dient dem Besten?
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44
Heile, heile Segen (43)
Wir haben die Kraft des Trostes durch Zuwendung und Zuversicht. Wie leben wir das jetzt in Zeiten von Corona? Die Menschheit hat sich nicht nur das Knie aufgeschlagen.
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43
Ach gäb es doch ein Jahr aus lauter Mai (42)
Maigedanken - zwischen Vergänglichkeit und Glück, angeregt von einem Gedicht von Erich Kästner, von Erfahrungen aus dem Gemeindeleben - und vom Mai.
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42
Das Plus von Vierzig (41)
Dies ist Andacht 1 nach den ersten 40 Andachten speziell in der Corona-Krise. Zeit, über die Zahl 40 nachzudenken - mit erstaunlichen Erkenntnissen.
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41
Zu jung? Nein. (40)
Es zeugt von einer gewissen Arroganz, Kindern theologisch nichts zuzutrauen und nichts zuzumuten. Tatsächlich beginnt Religiosität sehr früh - oder, seien wir konkret: Die Beziehung zu Jesus ist altersunabhängig. Wobei Katharina von Siena, die heute ihren 640. Todestag hat, ein ungewöhnliches Beispiel ist. So fremd ihre Christusbindung sein mag - ihre Liebe zu ihm und zu dem Menschen war für ihre Zeitgenossen überwältigend. Und so konnte sie eine Kirchenkritik wagen, die ihresgleichen suchte. Katharina von Siena starb mit nur 33 Jahren - gut, dass sie sich nie einreden ließ, sie sei zu jung, als sie begann, ihre Überzeugung zu leben.
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40
Lauf! (39)
Lauft so, dass Ihr den Siegespreis erlangt, schreibt Paulus in der Losung für den 28. April - Oskar Schindlers Geburtstag. Grund für eine Erinnerung an ihn. Und die Frage: Was ist unser "Lauf des Lebens"?
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39
Atmen (38)
Der erste Tag mit Mundschutzpflicht schafft Respekt vor allen, die das beruflich immer tragen. Das Atmen geht schwerer - wie schlimm muss es dann erst für Menschen sein, deren Lunge durch Covid 19 angegriffen ist. In der Bibel ist Atem Gabe Gottes - und Atemnot ist eine ganzheitliche Krise. Wir stehen auch spirituell vor einer Herausforderung.
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38
Der gute Hirte (37) Warum beten wir Psalm 23 bei Beerdigungen
"Miserikordias Domini - die Barmherzigkeit des Herrn" - so heißt der heutige zweite Sonntag nach Ostern, im Volksmund "Sonntag vom Guten Hirten" genannt. Das Bild des Guten Hirten ist alt, wir finden es im Alten Testament im 23. Psalm. Das Neue Testament verbindet das Hirtenmotiv mit Jesus. Im Johannesevangelium sagt er "Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und niemand kann sie aus meiner Hand reißen und ich gebe ihnen das Ewige Leben". Damit geht das Neue Testament in seinen Bildern und Hoffnungen weit über den Psalm hinaus. Jesus lässt die Verstorbenen nicht im finsteren Tal des Todes - er steigt selbst dorthin hinab, um zu suchen, was sonst verloren wäre. Das ist die Hoffnung der Christen - und sie schwingt mit, wenn sie Psalm 23 beten - auch und gerade auf Beerdigungen.
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37
Du siehst, was Du kennst (36)
Wie kann man in einer Schule einen Andachtsraum gestalten, der für alle Schülerinnen und Schüler geeignet ist - einerseits neutral, andererseits anregend genug, so dass jede Spiritualität und Prägung ihren Widerhall findet? Ein P-Seminar Religion hat dies mit Erfolg umgesetzt. Ausgehend vom Projekt Weltethos wurde ein Raum geschaffen, der wirklich allen offen steht - und je mehr sie an Vorwissen, Prägung und Bewusstsein mitbringen, umso besser können sie den Raum erfassen. Es ist auch hier wie überall im Leben: Ich sehe nur, was ich kenne. Wer mehr wissen will über den Andachtsraum: www.theologischepraxis.com
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36
Berechtigte Sehnsucht (35)
"Wann feiern wir endlich wieder richtige Gottesdienst - mit Singen und Gemeinde?" - die Frage ist berechtigt und nötig. Natürlich müssen wir jetzt wegen Corona vorsichtig sein, Rücksicht nehmen und uns beschränken. Aber Ersatz im Digitalen wird immer nur Ersatz sein. Die Sehnsucht von Gemeindegliedern nach Gottesdienstes ist nicht nur berechtigt, sondern theologisch richtig.
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35
Ora et labora (34)
Am 23. April ist der "Tag des Labors". Gerade jetzt in Coronazeiten wird bewusst, wie abhängig wir von der Laborforschung sind! Labora kommt von laborare, arbeiten - und dazu haben die Benediktiner etwas zu sagen, und vor allem auch Luther!
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34
Wie eine große blaue Murmel (33)
Heute, am 22. April, ist der "Tag der Erde" - zum 50. Mal! Eigentlich sollte er groß gefeiert werden, aber das ist durch Corona verschoben. Nicht verschoben sind die Herausforderungen, die sich an uns stellen. Kann das Runterfahren in diesen Wochen auch zum Nachdenken bringen, wie wir danach wieder starten wollen? Diese Erde ist es wert - einzigartig und wunderbar. Und es gibt keinen Plan B, keinen Planet B für uns. Original veröffentlicht am 22. April 2020
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Kindergarten-Tag (32)
Heute ist der Geburtstag von Friedrich Fröbel - der vor genau 180 Jahren den ersten Kindergarten gegründet hat. Darum wird heute weltweit der Kindergarten-Tag gefeiert. Der wunderbare Name ist in viele Sprachen übernommen worden - selbst im Englischen sagt man "Kindergarden". Vorher gab es bestenfalls "Kinder-Bewahr-Anstalten" - das klingt nicht viel weniger vielsagend nichtssagend als unsere "Kinder-Tages-Stätten". Hinter jedem Namen steckt ein Kinderbild - und ein Erziehungskonzept. Für Fröbel liegt in jedem Kind sein ganzes Wesen angelegt. Wie eine Pflanze liegt in jedem Kind sein eigenes Wesen, und Aufgabe von Kindergärten ist, dies zu hegen und zu pflegen, so dass es ihm gemäß aufwachsen kann, blühen, sich entfalten. Viel Zeit für freies Spiel, viel draußen sein, viel Singen - das war ein revolutionärer Ansatz. Kein Wunder, dass Fröbels "Kindergarten" in Preußen schon nach 11 Jahren verboten wurde - als atheistisch und demagogisch! Er hat sich dann doch durchgesetzt und Generationen von Kindern eine frohe Kindheit geschenkt. Wo stehen wir eigentlich heute?
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