PODCAST · health
Im Herzen der EFT-Paartherapie - Impulse zum Auftanken, Vertiefen und Dranbleiben
by Christine Weiß & Ben Schuster
Im Herzen der EFT-Paartherapie – der Podcast mit Christine Weiß und Ben Schuster. EFT, die emotionsfokussierte Paartherapie nach Dr. Sue Johnson, ist kraftvoll, bewegend und manchmal auch richtig herausfordernd. Wir nehmen euch mit – in die Praxis, in die Theorie, in das, was wirklich wirkt, und auch in das, was manchmal schwerfällt. Hier könnt ihr Auftanken, die EFT vertiefen und mit uns dranbleiben!
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26. Supervision im EFT – Warum du den EFT Lernweg nicht alleine gehen musst
EFT zu lernen ist ein intensiver Weg und niemand muss ihn alleine gehen. In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Supervision ein zentraler Bestandteil des Lernprozesses in der Emotionsfokussierten Paartherapie ist. Viele Therapeut:innen erleben Supervision zunächst als herausfordernd: Eigene Videos zeigen, Unsicherheiten sichtbar machen und sich mit schwierigen Momenten aus der Therapie auseinandersetzen. Doch genau dort entsteht oft das größte Wachstum. Wir sprechen darüber: warum ein sicherer Supervisionsraum entscheidend ist weshalb Videoaufnahmen ein so kraftvolles Lernwerkzeug sind wie du Paare um Zustimmung zu Videoaufnahmen bitten kannst wie du Supervision effektiv vorbereitest und warum Selbstmitgefühl im Lernprozess so wichtig ist Wenn du EFT lernst – egal ob im Basistraining oder schon länger unterwegs bist – kann Supervision ein Ort sein, an dem sich Theorie, Erfahrung und persönliche Entwicklung wirklich verbinden. EFT Supervisor:Innen finden Wenn du mehr über Supervision erfahren möchtest oder selbst Supervision suchst: EFT Team Hannover - https://efta.de/ EFT Community Deutschland - https://www.eftcd.de/fuer-paare/ EFT Österreich - https://eftpaartherapie.at/home/therapeuten-finden/ Chapters 00:00 Warum Supervision im EFT-Lernprozess so wichtig ist 02:52 Verletzlichkeit zeigen: Warum Supervision Mut braucht 05:55 Ein sicherer Lernraum statt Bewertung 09:54 Warum Videoaufnahmen das Lernen enorm vertiefen 12:59 Wie du Paare um Erlaubnis für Videoaufnahmen bitten kannst 18:20 Praktische Tipps zur Videoaufnahme 20:52 Vorbereitung für Supervision: Was wirklich hilfreich ist 22:57 Praktische Tipps für Kamera, Ton und Aufnahme Keywords EFT, Supervision, emotionale Dynamik, therapeutische Ausbildung, Videoaufnahme, Sicherheit, Lernweg, Paartherapie
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25. Im Herzen der EFT ankommen: Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis mit Anna Stampfer
In dieser Episode sprechen Ben Schuster und Spezialgast Anna Stampfer über ihren ganz persönlichen Weg in die Emotionally Focused Therapy (EFT). Wie ist es, mit EFT zu starten? Was hilft wirklich, um dranzubleiben – auch wenn es herausfordernd wird? Und wie entwickelt sich mit der Zeit eine Haltung, die über Technik hinausgeht? Anna teilt offen ihre Erfahrungen aus der Praxis: von ersten Überforderungen mit der EFT-Landkarte über prägende Aha-Momente bis hin zu berührenden Prozessen mit Paaren in tiefen Krisen. Dabei wird deutlich, dass es im Kern nicht um Perfektion geht, sondern um Beziehung, Präsenz und das Vertrauen in den Prozess. Wir sprechen darüber, wie hilfreich es sein kann, sich am Anfang auf einzelne Elemente zu fokussieren, warum Fehler Teil des Lernens sind und weshalb die therapeutische Haltung oft wichtiger ist als jede Technik. Diese Episode richtet sich an alle, die am Anfang ihres EFT-Weges stehen – oder sich daran erinnern möchten, worauf es im Kern wirklich ankommt. In dieser Episode geht es um: Einstieg und Lernprozess in EFT Erste Erfahrungen mit dem Tango und der Struktur Umgang mit schwierigen Sitzungen und intensiven Emotionen Selbstregulation als Therapeut:in Die Bedeutung von Beziehung und Haltung Praktische Tipps für den eigenen Ausbildungsweg Keywords EFT, Paartherapie, Bindungstheorie, therapeutische Ausbildung, emotionale Regulation, Paararbeit, Supervision, Praxis, Tipps, Beziehung
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24. Tango Move 5: Wie wir Prozesse integrieren und Sitzungen stimmig abschließen (Tango Serie)
In dieser Episode tauchen wir tief in den Tango Move 5 ein – einen zentralen Schritt im EFT-Prozess, der oft unterschätzt wird und gleichzeitig entscheidend für nachhaltige Veränderung ist. Wir sprechen darüber, wie wir als Therapeut:innen am Ende einer Sitzung Erfahrungen integrieren, würdigen und verknüpfen, sodass Paare nicht nur etwas erleben, sondern es auch wirklich verstehen und mitnehmen können. Dabei geht es sowohl um gelungene Prozesse mit emotionaler Öffnung als auch um Sitzungen, in denen viel Not, Eskalation oder Blockade im Raum ist. Anhand konkreter Beispiele zeigen wir, wie Move 5 hilft, Bedeutung herzustellen, kleine Schritte sichtbar zu machen und den Transfer in den Alltag zu unterstützen. Gleichzeitig wird deutlich, warum gerade in schwierigen Sitzungen eine gute Integration besonders wichtig ist. Diese Episode richtet sich an EFT-Therapeut:innen, die ihre Arbeit vertiefen und ein feineres Gespür für den Abschluss von Prozessen entwickeln möchten. Was dich erwartet Wie Tango Move 5 den EFT-Prozess abrundet Integration von emotionalen Erfahrungen auf kognitiver und körperlicher Ebene Würdigung von Mikro-Veränderungen und „kleinen Momenten“ Umgang mit schwierigen Sitzungen und hoher emotionaler Not Unterstützung von Reflexion und Transfer in den Alltag Chapters 00:00 Einführung in Tango Move 5 02:47 Move 5 im EFT-Tango verorten 05:33 Wenn ein Prozess gelingt 11:27 Transfer in den Alltag 15:51 Wenn die Sitzung schwierig ist 24:39 Kleine Momente würdigen & Abschluss gestalten Keywords EFT, Tango Move 5, Paartherapie, emotionale Integration, Bindung, Prozess, Würdigung, Reflexion, Paararbeit, therapeutische Techniken
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23. Präsenz statt Technik: Wie wir emotionalem Erleben Raum geben in EFT
In dieser Episode sprechen Ben Schuster und Tine Weiß darüber, wie wir als EFT-Therapeut:innen dem inneren emotionalen Erleben unserer Paare wirklich Raum geben können – jenseits von Technik und Intervention. Im Zentrum steht die Frage: Wie sind wir da? Wie gelingt es uns, präsent zu sein, unser eigenes Nervensystem wahrzunehmen und einen sicheren Raum zu schaffen, in dem sich verletzliche Emotionen zeigen dürfen? Wir beleuchten die Rolle der Therapeut:in als Übergangsbindungsfigur und sprechen darüber, warum es nicht reicht, „die richtigen Worte“ zu finden – sondern warum unsere Verkörperung, Präsenz und emotionale Resonanzentscheidend sind, damit Paare sich öffnen und neue Erfahrungen machen können. Dabei geht es auch um die Herausforderungen: Was passiert, wenn wir selbst unter Stress geraten? Wenn Emotionen im Raum überwältigend wirken? Und wie können wir lernen, mit diesen Momenten zu sein, statt sie unbewusst zu vermeiden? Abgerundet wird die Episode durch eine kleine Übung, die dich dabei unterstützt, deinen inneren Raum zu erweitern und mehr Präsenz in deine Arbeit zu bringen. Diese Folge richtet sich an EFT-Therapeut:innen, die ihre Arbeit vertiefen und ihre innere Haltung und Präsenz als zentrales therapeutisches Werkzeug weiterentwickeln möchten. Themen Emotionale Erfahrung in der Paartherapie Rolle der Präsenz und Selbstregulation für Therapeuten Wichtigkeit des Raumgebens für verletzliche Gefühle Techniken zur Verlangsamung und Innehalten im Prozess Selbsterfahrung und Supervision für Therapeuten Chapters 00:00 Einführung: Raum für emotionales Erleben 02:35 Präsenz statt Technik 06:40 Selbstwahrnehmung & Nervensystem 11:15 Mitgefühl & innere Haltung 15:57 Emotionen einladen & verlangsamen 22:10 Mit Schmerz sein können 24:28 Mini-Übung: Inneren Raum erweitern Keywords Paartherapie, Emotionen, Bindung, EFT, Präsenz, Selbstregulation, Schmerz, Empathie, Trauma, Supervision
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22. Der EFT-Tango: Wie die liegende Acht uns durch jeden Tango-Move führt
Wie bleibt die Bindungsdynamik im EFT-Tango präsent – auch wenn wir in die Tiefe der Emotionen gehen? In dieser Episode sprechen Tine Weiss & Ben Schuster darüber, wie das negative Interaktionsmuster von Paaren durch alle Schritte des EFT-Tangos hindurch wirkt. Oft lernen wir die Moves des Tangos zunächst als einzelne Interventionen – doch in der Praxis zeigt sich: Das Muster bleibt während des gesamten Prozesses der Orientierungspunkt für unsere Arbeit. Wir sprechen darüber, wie die liegende Acht als innere Landkarte für Therapeut:innen dienen kann warum Wiederholung der emotionalen Anker so wichtig ist wie wir das Bindungs-Framing in Move 2, 3 und 4 aufrechterhalten was passiert, wenn ein Enactment wieder ins Muster kippt und wie wir Paaren helfen können, ihre Dynamik erlebbar zu verstehen. Außerdem teilen wir ein konkretes Beispiel für eine Tango-5-Zusammenfassung, die zeigt, wie sich die Bewegung der Bindungsdynamik im therapeutischen Gespräch widerspiegeln kann. Eine Episode für EFT-Therapeut:innen, die ihre Orientierung im Tango vertiefen und mehr Sicherheit im Prozess entwickeln möchten. Chapters 00:00 Einführung: Warum Bindungsdynamiken so herausfordernd sind 02:20 Phase 1 der EFT: Das Muster verstehen 04:19 Die liegende Acht als Orientierung im Prozess 10:20 Tango Move 2: Emotionale Vertiefung im Bindungskontext 14:28 Übergang zu Move 3: Verletzlichkeit ausdrücken 19:33 Move 4: Das Enactment reflektieren 21:44 Move 5: Integration und neue Bedeutung Keywords Bindung, EFT, Paartherapie, emotionale Muster, Tango, Dynamik, therapeutische Techniken
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21. Die Bindungslogik der Verfolger:innen – Wenn Protest nach Nähe ruft
In dieser Episode tauchen Ben Schuster und Christine Weiß in die innere Welt von Verfolger:innen in Paarbeziehungen ein. Menschen mit einer verfolgend-protestierenden Bindungsstrategie wirken nach außen oft kritisch, fordernd oder wütend – doch aus EFT-Perspektive steckt dahinter meist etwas ganz anderes: der verzweifelte Versuch, Verbindung wiederherzustellen. Wir sprechen darüber, welche Bindungsdynamik hinter Protestverhalten steht, warum Kritik oft ein Ausdruck von Bindungsnot ist, wie Therapeut:innen mit der intensiven Energie im Raum umgehen können, und warum Co-Regulation, Verlangsamung und Präsenz entscheidend sind. Außerdem teilen wir konkrete Hinweise aus der Praxis: Wie können wir als Therapeut:innen reguliert bleiben, wenn starke Emotionen im Raum sind? Wann greifen wir ein? Und wie helfen wir Verfolger:innen, ihre eigentlichen Gefühle und Bedürfnisse zugänglich zu machen? Eine Episode für EFT-Therapeut:innen und Berater:innen, die lernen möchten, verfolgende Energie nicht zu stoppen, sondern zu verstehen und in Verbindung zu verwandeln. Chapters 00:00 Die Welt der Verfolger:innen verstehen 00:51 Protest als Bindungsimpuls 04:28 Der Kampf um Verbindung 06:41 Humanisieren statt pathologisieren 11:22 Bindungsbiografie und Co-Regulation 17:44 Interventionen: Verlangsamen statt stoppen 21:17 Wiederholung und Sicherheit im Prozess Keywords Paartherapie, Verfolgerenergie, Bindung, Regulation, EFT, Beziehung, Konfliktlösung
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20. Die innere Welt des Rückzüglers - Bindungsnot hinter dem Schweigen
Was geschieht innerlich bei Partner:innen, die sich im Konflikt zurückziehen? In dieser Episode tauchen wir in die oft missverstandene Welt von Rückzüglern ein. Was nach außen wie Distanz, Kälte oder Desinteresse wirken kann, ist innerlich häufig von Stress, Hilflosigkeit und Bindungsnot geprägt. Wir sprechen darüber, wie sich Rückzug im Körper anfühlt, warum Lösungsversuche oft misslingen, welche verletzlichen Bedeutungen unter dem Schweigen liegen, und wie wir als Therapeut:innen einen Raum schaffen können, in dem sich diese innere Welt zeigen darf. Eine Einladung, Rückzug nicht als Widerstand, sondern als Schutz zu verstehen – und Bindungsnot auch dort zu sehen, wo sie leise ist. Keywords Rückzügler, Bindungsnot, Emotionen, Stress, EFT, Therapie, Beziehung, Kommunikation Chapters 00:00 Warum Rückzügler uns herausfordern 07:53 Hilflosigkeit, Lösungsversuche und Abschalten 12:09 Nicht genügend sein: Die verletzliche Bedeutung unter dem Rückzug 15:04 Therapeutische Haltung: Raum geben statt verfolgen 16:10 Neugier und Offenheit im therapeutischen Prozess 19:54 Lernprozesse und die Dynamik von Rückzüglern 24:28 Persönliche Lernerfahrungen & Abschluss
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19. Zwei Fallen im Umgang mit Vermeidern: Selbst vermeiden oder verfolgen
In dieser Folge sprechen Ben Schuster und Christine Weiss über typische Fallen in der EFT-Arbeit mit Paaren, wenn eine Partnerseite eher vermeidend gebunden ist. Sie zeigen, wie Therapeut:innen unbemerkt Teil der Paardynamik werden können – entweder durch zu viel Rückzug oder durch zu viel Druck. Im Fokus stehen Selbstwahrnehmung, die feinen Signale des eigenen Nervensystems und die Frage, wie Allianz mit beiden Partnerseiten gelingen kann. Die Episode lädt dazu ein, Tempo herauszunehmen, Raum zu geben und mit neugieriger Präsenz Sicherheit entstehen zu lassen. Chapters 00:00 Die Vermeider-vermeiden-Falle 02:18 Allianz mit der zugänglicheren Person 05:44 Vermeider aus dem Blick verlieren 08:55 Therapeutische Eigenresonanz wahrnehmen 14:05 Die Schwesternfalle: Vermeider ungewollt verfolgen 18:48 Sicherheit durch Raumgeben Keywords EFT, Paartherapie, Bindung, Vermeidung, Emotionen, Therapie, Beziehung, Selbstreflexion, Dynamiken, Allianz
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18. EFT-Paartherapie gemeinsam lernen – eine neue dreijährige Ausbildung
Link: Alle Infos zur 3-jährigen EFT-Ausbildung In dieser kurzen Folge stellen Tine und Ben eine neue dreijährige EFT-Ausbildung für Paartherapie vor. Sie sprechen über die Struktur der Ausbildung, den bindungsorientierten Ansatz und die Bedeutung von Gruppenhalt, Mentoring und kontinuierlicher Begleitung über mehrere Jahre. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Zertifizierung, sondern vor allem die Qualität der therapeutischen Arbeit und die persönliche Entwicklung der Teilnehmer:innen. Die Ausbildung ist als wachsender Lernraum gedacht, der fachliche Kompetenz, emotionale Sicherheit und kollegialen Zusammenhalt verbindet. Zum Abschluss laden Tine und Ben Interessierte ein, mehr über diesen neuen Ausbildungsweg in EFT zu erfahren. Chapters 00:00 Einführung in die EFT-Ausbildung 02:40 Die Struktur und Unterstützung der Ausbildung 05:42 Zertifizierung und deren Bedeutung 08:54 Intensität und Organisation der Ausbildung 11:58 Abschluss und persönliche Einladung Keywords EFT, Paartherapie, Ausbildung, Zertifizierung, Supervision, Mentoring, emotionale Bindung, Gruppenzusammenhalt, persönliche Entwicklung, Therapie
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17. Arbeiten mit hoch eskalierten Paaren: Regulation vor Intervention
In dieser Episode sprechen Tine und Ben darüber, was in uns als Paartherapeut:innen passiert, wenn Paare vor unseren Augen eskalieren. Wenn Stimmen lauter werden, der Raum enger und unser eigenes Nervensystem mitreagiert, ist das kein Zeichen von Inkompetenz, sondern von emotionaler Einstimmung. Die Folge beleuchtet die Bedeutung von Selbstwahrnehmung, Regulation und Bindung im Therapieraum und zeigt, wie wir auch in stressigen Momenten präsent und führend bleiben können – ohne zu beschämen oder autoritär zu werden. Eine angeleitete Spürübung unterstützt dabei, innere Sicherheit, Wachheit und Ruhe zu verankern. Anhand konkreter Praxisbeispiele geht es um zentrale Fragen der Arbeit mit eskalierenden Paaren: Wie verlangsamen wir den Prozess? Welche Sätze helfen wirklich? Was tun wir, wenn Paare nicht stoppen? Und wie nutzen wir Stimme, Körper und Präsenz als regulierende Instrumente? Diese Folge richtet sich an EFT-Paartherapeut:innen und andere bindungsorientiert Arbeitende, die ihre Führung vertiefen möchten – nicht durch mehr Technik, sondern durch Verkörperung, Klarheit und Mitgefühl. Chapters 00:00 Wenn der Paarzyklus den Raum übernimmt 02:49 Angeleitete Spürübung - Mitgehen, ohne mitgerissen zu werden 09:31 Eskalation antizipieren und einordnen 13:47 Der „Oh-oh-Moment“ im eigenen Körper - Pause statt Panik 20:46 Was tun, wenn Paare nicht stoppen? Keywords Paartherapie, Eskalation, Selbstwahrnehmung, Bindung, Nervensystem, Führung, Regulation, Therapie, Spürübungen, emotionale Intelligenz
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16. Warum ein Plan in der EFT-Paartherapie entscheidend ist
In dieser Episode des Podcasts zur emotionsfokussierten Paartherapie (EFT) sprechen Christine Weiss und Ben Schuster über die Rolle von Planung in der Arbeit mit Paaren. Sie zeigen auf, warum ein klarer innerer Plan Therapeut:innen hilft, den Fokus zu halten, Sicherheit zu vermitteln und die Dynamik zwischen den Partner:innen gezielt zu steuern – ohne den emotionalen Prozess aus den Augen zu verlieren. Anhand praktischer Beispiele reflektieren sie typische Anzeichen dafür, dass Struktur fehlt, und teilen konkrete Ansätze, wie ein Sitzungsplan entstehen und dem Paar transparent vermittelt werden kann. Zudem thematisieren sie den Umgang mit Situationen, in denen die Realität der Sitzung vom ursprünglichen Plan abweicht, sowie die Bedeutung von Supervision und kontinuierlichem Lernen für eine lebendige, reflektierte EFT-Praxis. Supervisionsgruppen Links: Deutschland - Hendrik Weiß / Erika Kliever Österreich - Ben Schuster / Thomas Groinig Chapters 00:00 Warum ein Plan in der Therapie wichtig ist 03:24 Zeichen für fehlende Plan 07:44 Ansätze, einen Sitzungsplan zu entwickeln 14:25 Beispiel: Einen Sitzungsplan dem Paar vorstellen 21:07 Wenn die Realität vom Plan abweicht Keywords EFT, Paartherapie, Therapieplanung, emotionale Bindung, Supervision, Sitzungsstruktur, Beziehung, Kommunikation, Konfliktlösung, Therapieprozess
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15. Das Bindungsdilemma: die innere Not und vergebliche Lösungsversuche würdigen
In dieser Episode des Podcasts über emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) tauchen Christine Weiss und Ben Schuster tief in das Bindungsdilemma ein, das viele Paare erleben. Sie erklären, wie Paare oft in festgefahrenen Musternstecken, in denen ihre wiederholten Versuche, Nähe herzustellen oder Konflikte zu lösen, scheitern. Dieses Dilemma führt dazu, dass beide Partner das Gefühl haben, nicht gesehen oder gehört zu werden, was die emotionale Distanz weiter verstärkt. Die Therapeuten betonen, wie wichtig es ist, die innere Not und die Sackgassen sichtbar zu machen und die Gefühle beider Partner anzuerkennen. Erst wenn sich beide wirklich gesehen und verstanden fühlen, können sie Schritte aus ihrem festgefahrenen Zyklus heraus wagen. Die Folge zeigt praxisnah, wie das Benennen des Dilemmas und das Würdigen der bisherigen Anstrengungen Paaren hilft, Verständnis füreinander zu entwickeln und die Verbindung wieder sicherer zu gestalten. Chapters 00:00 Einführung in das Bindungsdilemma 07:47 Das Gefühl der Hoffnungslosigkeit würdigen 09:33 Die innere Welt sichtbar machen 13:13 Das Dilemma des Verfolgers 16:55 Das Dilemma des Rückzüglers 19:24 Das Bindungsdilemma als Einstieg in die Tango-Arbeit Keywords EFT, Paartherapie, Bindungsdilemma, Therapie, Beziehung, Kommunikation, Co-Regulation, Emotionen, Konfliktlösung, Bindungstheorie Links: The Leading Edge Podcast - 112. The Resistant Client Series: Repetitively Reflecting Their Attachment Dilemma - Link hier
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14. Tango Move 2: Affektelemente sammeln und die innere Welt von Klient*innen ordnen (Tango Serie)
In dieser Episode dreht sich alles um Tango Move 2: Affektelemente sammeln und die innere Welt von Klient*innen ordnen. Christine Weiss & Ben Schuster erklären, wie Trigger, körperliche Empfindung, Bedeutungsgebung und Schutzhandlungen die innere Erlebniswelt prägen und wie man sie gezielt strukturiert. Mit praxisnahen Beispielen und Rollenspielen zeigen sie, wie diese Techniken in der Arbeit mit Klient*innen angewendet werden können, um emotionale Prozesse sichtbar und bearbeitbar zu machen. Am Ende der Episode führen die Hosts das TEMPO-Akronym ein – ein Werkzeug, um Affektelemente zu ordnen: Englisch: Trigger, Emotion, Meaning, Protection, Organise Deutsch: Trigger, Körper-Empfindung, Bedeutung, Schutz, Ordnen/Organisieren Chapters 00:00 Einführung in Tango Move 2 04:15 Affektelemente & Affect Assembly 07:01 Trigger erforschen und verstehen 10:42 Trigger herausarbeiten - Rollenspiel 13:09 Innere Wahrnehmung und Körperempfindungen 15:09 Bedeutung 17:59 Zusammenfassung: Trigger, Empfindung & Bedeutung 19:52 Die Schutzhandlung 27:21 Reflexion und Zusammenfassung der Elemente 28:29 Tango Move 1 vs. 2 – Wo liegt der Unterschied? 30:30 Das TEMPO-Modell: Trigger, Empfindung, Bedeutung (Meaning) Schutzhandlung (Protection) & Organisieren Keywords EFT, Paartherapie, Tango Move 2, Emotionen, Trigger, Körpersprache, Schutzmechanismen, Konflikte, Bindung, Therapie
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13. Zyklus-Spiegelungen in der EFT – Co-Regulation für Paare & Therapeut:innen
In dieser Episode beleuchten Christine Weiß und Ben Schuster die Praxis der Zyklus-Spiegelung in der EFT-Paartherapie. Anhand eines Beispiels zeigen sie Therapeut:innen, wie der liegende Achter – mit den emotionalen Anteilen als „Feel“ und den Handlungstendenzen als „Do“ – wiederholt und gespiegelt werden kann, und wie diese Zykluswiederholungen sowohl den Paaren als auch den Therapeut:innen co-regulierend dienen. Chapters 00:00 Zyklus-Spiegelungen in der EFT-Paartherapie 03:31 Zyklus Elemente - 'Feel' und 'Do' 09:07 Praktische Übungen zur Zyklus-Spiegelung 12:34 Zykluswiederholungen – Co-Regulation auch für Therapeut:innen 13:40 Übungsbeispiel für Zuhause Keywords EFT, Paartherapie, Zyklus-Spiegelung, emotionale Regulation, therapeutische Interventionen
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12: Bindungssamen säen – Wie wir die Sehnsucht nach Nähe wecken
In dieser Folge sprechen Christine Weiß und Ben Schuster über das Säen von Bindungssamen. Diese helfen, verlorene Gefühle und die Sehnsucht nach Nähe wieder spürbar werden zu lassen – selbst dann, wenn die Beziehung gerade an einem anderen Punkt steckt. Sie zeigen, wie Therapeut*innen Bindungssehnsüchte auch mitten im Konflikt ins Erleben bringen und so den negativen Zyklus erweichen können. Anhand konkreter Beispiele wird deutlich, wie das wiederholte Einladen dieser Sehnsucht dazu beiträgt, dass sich nach und nach ein neues, lebendigeres Bild von Beziehung formen kann. Chapters 00:00 Einführung in das Thema Bindungssamen Sehen 04:09 Praktisches Beispiel: Hanna und Sally 12:21 Struktur: Mit Validierung Bindungssamen einbetten 15:01 Ein neues Bild für die Beziehung entsteht stückweise Keywords EFT, Emotionsfokussierte Paartherapie, Bindungssamen, Bindungssehnsucht, emotionale Verbindung, Beziehung, Therapie, Kommunikation, Konfliktlösung, Beziehungsmuster
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11. Tango Move 3: Enactments einladen und gestalten – Mut zur Begegnung im Hier und Jetzt (Tango Serie)
In dieser Folge tauchen Ben und Christine tief in den dritten Tango Move der EFT ein – das Einladen und Gestalten von Enactments. Sie sprechen darüber, wie sich echte Begegnung zwischen Partnern anfühlt, warum dieser Schritt oft Mut verlangt und welche Stolpersteine Therapeut*innen dabei begegnen. Mit Beispielen aus ihrer Praxis zeigen sie, wie nonverbale Signale, kleine Momente der Authentizität und das richtige Timing entscheidend sein können, um Kontakt wirklich spürbar zu machen. Dabei geht es weniger um Technik, sondern um Präsenz, Resonanz und den Mut, im Hier und Jetzt zu bleiben – auch wenn es wackelig wird. Chapters 00:00 Einführung: Tango Move 3 im Überblick 02:46 Der Übergang von Move 2 zu Move 3 06:03 Move 3 in Phase 1: Kleine Momente der Verbindung 12:57 Häufige Stolpersteine im Move 3 24:14 Sicherheit halten, auch wenn’s schwierig wird 27:45 Non-verbale Signale Keywords EFT-Paartherapie, Tango Move 3, Verletzlichkeit, Kommunikation, Stolpersteine, Authentizität, Beziehung, Therapie, Emotionen
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10. Tango Move 4: In Führung gehen und Verbindung halten – mit unserer 3-Ampel-Intervention: Grün, Gelb & Rot (Tango Serie)
In diesem Podcast geht es um Tango Move 4 und den Umgang mit Verletzlichkeit. Tine & Ben diskutieren, wie wichtig es ist, auf negative Reaktionen vorbereitet zu sein und wie das Grün-Gelb-Rot-Ampel-System Orientierung und Unterstützung bietet. Sie betonen, wie entscheidend es ist, die verletzliche Person zu würdigen und selbst in die Führungzu gehen, um eine positive Verbindung zu fördern. Zudem werden Herausforderungen wie Intellektualisierung und Verachtung angesprochen, ebenso wie die Bedeutung der Selbstregulation für Therapeut:innen. Chapters 00:00 Einführung & Orientierung – Tango Move 4 02:27 Vorbereitet für Move 4 05:51 Fokus auf den verletzlichen Partner 08:10 Tango Move 4: Grüne Ampel 09:47 Tango Move 4: Gelb/Orange Ampel 12:56 Tango Move 4: Rote Ampel 22:44 Rote Ampel: emotional distanzierter, intellektualisierender Partner 27:38 Selbstregulation für Therapeut:innen
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9. Brücken bauen – Den Fokus auf Beziehung halten – statt in Einzelarbeit abzudriften
Summary Die Therapeuten Christine Weiß und Ben Schuster erörtern, wie wichtig es ist, beide Partner im Blick zu behalten und die Beziehung als Klientin zu betrachten. Sie teilen Herausforderungen, die in der Arbeit mit Paaren auftreten können, und bieten Techniken an, um das Gleichgewicht zwischen den Partnern aufrechtzuerhalten. Die Diskussion endet mit einer Reflexion über die Wichtigkeit der Selbstbeobachtung in der therapeutischen Praxis. Chapters 00:00 Einführung in die Paartherapie 02:42 Die Bedeutung der Beziehung im Fokus 05:41 Brücken bauen zwischen den Partnern 08:49 Herausforderungen in der Therapie 11:40 Die Balance zwischen den Partnern halten 15:03 Emotionale Belastungen und Anpassungsmuster 18:41 Beziehungsfokus und Co-Regulation 23:55 Den Partner im Hier und Jetzt einbinden 29:24 Führung und Zeitmanagement in der Therapie Keywords Paartherapie, Beziehung, EFT, Kommunikation, Co-Regulation, Bindung, Therapie, Herausforderungen, Techniken, Gleichgewicht
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8. Schritt 1 in der EFT-Paartherapie: Warum das Assessment so entscheidend ist (Teil 1 der 9 EFT Schritte)
In dieser Episode wird das Thema Assessment in der Paartherapie behandelt. Tine & Ben diskutieren die Struktur und Ziele des Assessments, die Bedeutung von emotionaler Intuition, die Motivation und Ambivalenz der Partner sowie die Herausforderungen, die Bindungsverletzungen mit sich bringen. Zudem wird die Notwendigkeit einer klaren Auftragsklärung und die Unterscheidung zwischen Familien- und Partnerschaftsfokus thematisiert. Abschließend wird die Rolle von emotionalen Ankern und die Anwendung von Motivational Interviewing im Paarprozess besprochen. Chapters 00:00 Einführung in das Thema Assessment 02:58 Struktur und Ziel des Assessments 06:22 Emotionale Intuition im Assessment 09:32 Motivation und Ambivalenz der Partner 12:02 Bindungsverletzungen und deren Auswirkungen 15:31 Auftragsklärung und klare Kommunikation 18:30 Familienfokus vs. Partnerschaftsfokus 21:42 Emotionale Anker und Bindungssehnsüchte 24:05 Motivational Interviewing im Paarprozess 26:06 Abschluss und Reflexion über die eigene Rolle Keywords Assessment, Paartherapie, Motivation, Ambivalenz, Bindungsverletzungen, Auftragsklärung, emotionale Intuition, Familienfokus, Bindungssehnsüchte, Supervision
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7. EFIT erklärt: Emotionsfokussierte Einzeltherapie im bindungsbasierten Rahmen und ihre Verbindung zur EFT-Paartherapie
Links Infos zu EFIT Essentials Online Training - Start 30.10.2025 Zusammenfassung In diesem Gespräch wird die Emotionsfokussierte Individualtherapie (EFIT) vorgestellt, die sich auf die EFT Arbeit mit Einzelpersonen konzentriert. Die Diskussion umfasst die Unterschiede zwischen Einzel- und Paartherapie, die Bedeutung von Enactments in der Therapie, sowie die Arbeit mit Selbstanteilen. Es wird betont, wie wichtig die Integration von Einzel- und Paartherapie ist, um den Therapieprozess zu vertiefen und die Allianz zwischen Therapeut und Klient zu stärken. Zudem wird die Bedeutung der Vernetzung innerhalb der EFT-Community hervorgehoben. Chapters 00:00 Einführung in eFIT und EFT 01:57 Unterschiede zwischen Einzeltherapie und Paartherapie 04:47 Enactment und emotionale Erfahrungen 08:22 Arbeit mit Selbstanteilen und inneren Ressourcen 12:04 Integration von Einzel- und Paartherapie 17:53 Rolle der Community und Abschluss Keywords EFIT, Emotionsfokussierte Therapie, Einzeltherapie, Paartherapie, Ressourcenarbeit, Selbstanteile, Allianzaufbau, EFT-Community
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6. Der EFT Tango: Ein Überblick – wie wir Move für Move Nähe und Struktur schaffen (Tango-Serie)
In den kommenden Monaten widmen wir immer wieder einzelne Podcast-Folgen dem EFT-Tango – dem zentralen Leitfaden in der EFT-Paartherapie, der hilft, Gespräche zu strukturieren und tiefe Verbindung zu schaffen. Die Folgen erscheinen nicht in einer festen Reihenfolge, sind aber alle als Teil der Tango-Serie gekennzeichnet. In dieser Episode des Podcasts wird die emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) und der EFT-Tango als zentrale Methode vorgestellt. Die Hosts Christine Weiß und Ben Schuster erläutern die fünf Moves des EFT-Tangos, deren Bedeutung und wie sie in der Therapie angewendet werden. Sie betonen die Wichtigkeit der emotionalen Verbindung und der Reflexion im therapeutischen Prozess und geben Einblicke in die Dynamik der Therapie. Chapters 00:00 Einführung in den EFT-Tango 02:35 Die fünf Moves des EFT-Tango 05:48 Die Reihenfolge der Moves 07:10 Orientierung in der Struktur 10:14 Die Wichtigkeit von Tango 3 Enactment 13:13 Focus auf den Verleztlichen der den Tango tanzt 18:21 Herausforderungen und Zeitmanagement im Prozess
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5. Mit dem negativen Zyklus arbeiten: Vier konkrete Impulse und Beispiele (Teil 2 von 2)
In dieser Episode des Podcasts wird die emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) behandelt, insbesondere die Herausforderungen und praktischen Ansätze in der Zyklusarbeit. Die Hosts Christine Weiss und Ben Schuster teilen wertvolle Impulse und Beispiele, um Therapeuten zu helfen, die emotionale Verbindung zwischen Paaren zu stärken und negative Zyklen zu erkennen und zu bearbeiten. Die Bedeutung der emotionalen Einstimmung und der Wechsel zwischen den Partnern wird hervorgehoben, um eine sichere Bindung zu fördern. Takeaways Die Zyklusarbeit erfordert praktische und emotionale Ansätze. Emotionale Einstimmung ist entscheidend für den Therapieerfolg. Der Wechsel zwischen den Partnern ist wichtig, um beide Seiten zu berücksichtigen. Negative Zyklen sollten nicht schnell abgehakt, sondern gemeinsam erkundet werden. Die Therapie sollte den Prozess entfalten lassen, ohne ihn zu zwingen. Bindungsworte helfen, die Verbindung zwischen den Partnern zu stärken. Der Zyklus dient als Orientierungspunkt im EFT-Prozess. Sichere Bindung ist das Ziel der Therapie, nicht die Eliminierung von Zyklen. Paare können lernen, humorvoll mit ihren Zyklen umzugehen. Chapters 00:00 Wichtige Punkte der Zyklusarbeit 00:48 Die 4 Impulse für Zyklusarbeit 02:29 Zu lange bleiben, oder zu tief gehen bei einer Person 07:35 Zyklus kognitiv aufzeigen - zu wenig Emotion 12:09 Den Prozess entfalten lassen 15:46 Wir Fokus - es leiden beide unter dem Zyklus
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4. Mit dem negativen Zyklus arbeiten: Zwei typische Stolpersteine (Teil 1 von 2)
In dieser Episode des Podcasts wird die emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) behandelt, insbesondere die Zyklusarbeit, die eine zentrale Rolle in der Therapie spielt. Die Therapeuten Ben Schuster und Christine Weiss diskutieren, wie wichtig es ist, die Dynamik zwischen Paaren zu verstehen und wie negative Zyklen entstehen. Sie betonen die Bedeutung von Bindung und wie Schutzmechanismen die Kommunikation und Verbindung zwischen Partnern beeinflussen. Die Episode bietet praktische Einblicke in die Anwendung der Zyklusarbeit und die Rolle des Therapeuten als Begleiter in diesem Prozess. Takeaways Falle 1: Zu lange bleiben oder zu tief gehen bei einer Person Falle 2: Den negativen Zyklus kognitiv besprechen, aber nicht in die Emotion gehen.
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3. Wut begegnen in der Paartherapie: Wie wir mit EFT Ärger als Bindungssignal verstehen und Halt geben
In dieser Episode des Podcasts zur emotionsfokussierten Paartherapie (EFT) sprechen Christine Weiß und Ben Schuster über den herausfordernden, aber essenziellen Umgang mit Wut in der therapeutischen Arbeit. Im Mittelpunkt steht dabei die Haltung, Wut nicht zu beschämen oder zu beruhigen, sondern sie ernst zu nehmen, zu spiegeln und in ihrer Intensität mitzugehen. Sie zeigen, wie wichtig es ist, als Therapeut:in emotionale Präsenz zu zeigen – auch bei starken Gefühlen wie Ärger – um Klient:innen zu vermitteln: „Ich bin bei dir, nicht gegen dich.“ Dabei reflektieren die beiden auch die eigene innere Arbeit: Was macht Wut mit uns als Therapeut:innen? Wie können wir unsere Reaktionen verstehen und regulieren, um Halt geben zu können? Ein praxisnahes Gespräch über Bindung, Emotionalität und die Kraft, die in authentischem Kontakt mit Wut steckt. Takeaways Wut ist eine kraftvolle Emotion, die auch gesund sein kann. Emotionen sollten ohne Wertung betrachtet werden. Paartherapeut:innen müssen ihre eigene Wut regulieren, um effektiv zu helfen. Wut kann als Ausdruck von Bindungsunsicherheit verstanden werden. Paartherapeut:innen sollten in der Lage sein, die Emotionen ihrer Klienten zu matchen & würdigen. Es ist wichtig, in der Therapie eine sichere & schamfreie Umgebung zu schaffen. Paartherapeut:innen sollten ihre eigene Reaktion auf Wut verstehen und erforschen. Praktische Übungen können helfen, den Umgang mit Wut zu verbessern. Chapters 00:00 Umgang mit Wut in der Therapie 05:48 Praktische Strategien zur Wutregulation 13:58 Emotionale Verbindung und Matching 21:36 Menschlichkeit im therapeutischen Umgang
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2. Spiegeln & Würdigen im Bindungskontext: Die Grundlage für sichere Bindung in der EFT-Paartherapie
In dieser Episode des Podcasts werden die Konzepte des Spiegelns und Würdigens im Bindungskontext behandelt. Die Hosts Christine Weiß und Ben Schuster diskutieren die Bedeutung der Bindung in der Paartherapie, die Herausforderungen, die Therapeuten begegnen, und die Wichtigkeit, emotionale Erlebnisse zu würdigen, um eine sichere Bindung zu fördern. Praktische Ansätze zur Verbesserung der Bindung werden ebenfalls vorgestellt, und die Episode schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Themen. Takeaways Spiegeln und Würdigen sind zentrale Interventionen in der EFT. Bindung ist ein biologisches Bedürfnis. Würdigen ist das Gegenteil von Beschämen. Therapeuten sollten die Essenz der emotionalen Erlebnisse spiegeln. Die Bindungstheorie wurde von Susan Johnson in die Paartherapie integriert. Emotionale Erlebnisse sind entscheidend für die Therapie. Die Würdigung fördert eine sichere Bindung. Autonomie und Bindung sind miteinander verbunden. Therapeuten müssen Stolpersteine in der Therapie erkennen und überwinden. Chapters 00:00 Einführung 05:40 Emotionale Anker und deren Bedeutung 11:38 Stolpersteine im Spiegeln und Würdigen 17:38 Praktische Übung zur Würdigung 22:28 Bindungsbedeutung in Beziehungen
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1. Der Bindungskontext: Wie wir mit der Bindungsperspektive distanzierte Paare erreichen und ihren Zyklus durchbrechen können
Im Herzen der EFT-Paartherapie - der Podcast mit Christine Weiß und Ben Schuster. EFT, die emotionsfokussierte Paartherapie nach Dr. Sue Johnson, ist kraftvoll, bewegend und manchmal auch richtig herausfordernd. Wir nehmen euch mit – in die Praxis, in die Theorie, in das, was wirklich wirkt, und auch in das, was manchmal schwerfällt. Hier könnt ihr Auftanken, die EFT vertiefen und mit uns dranbleiben! In dieser Episode des Podcasts wird die emotionale Fokussierungstherapie (EFT) und die Bedeutung von Bindung in der Paartherapie behandelt. Christine Weiß und Ben Schuster diskutieren, wie Bindungstheorien in die Paartherapie integriert werden können und welche Herausforderungen dabei auftreten. Sie beleuchten die Entwicklung der Bindungstheorie, die Rolle von Verletzlichkeit und Autonomie sowie die praktische Anwendung in Therapiesitzungen. Die Therapeuten betonen die Wichtigkeit von Empathie und Verständnis in der Arbeit mit Paaren und reflektieren über ihre eigenen Erfahrungen und Bindungsbedürfnisse. Chapters 00:00 Die Entwicklung der Bindungstheorie in der Paartherapie 03:42 Persönliche Erfahrungen mit Bindung und Therapie 06:36 Gesellschaftliche Einflüsse auf Bindung und Verletzlichkeit 09:44 Die Rolle von Sue Johnson in der Bindungstherapie 12:43 Bindung und Autonomie in Beziehungen 15:37 Praktische Ansätze in der Paartherapie 18:36 Bindungsbedürfnisse und emotionale Reaktivität 19:58 Die Wurzeln der Wut 22:31 Bindung und Emotionen 24:05 Die Rolle des Therapeuten als Brücke 26:16 Bindungsbedeutung in Beziehungen 28:12 Umgang mit Gleichgültigkeit in Beziehungen 30:18 Verletzlichkeit und Schutzmechanismen 32:04 Die Herausforderung der Paartherapie 34:11 Sinnfindung in der emotionalen Arbeit 36:43 Bindungsbedürfnisse im therapeutischen Kontext 39:18 New Chapter 2 39:19 Einführung in EFT und Dr. Sue Johnson 39:49 Praktische Anwendungen von EFT
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ABOUT THIS SHOW
Im Herzen der EFT-Paartherapie – der Podcast mit Christine Weiß und Ben Schuster. EFT, die emotionsfokussierte Paartherapie nach Dr. Sue Johnson, ist kraftvoll, bewegend und manchmal auch richtig herausfordernd. Wir nehmen euch mit – in die Praxis, in die Theorie, in das, was wirklich wirkt, und auch in das, was manchmal schwerfällt. Hier könnt ihr Auftanken, die EFT vertiefen und mit uns dranbleiben!
HOSTED BY
Christine Weiß & Ben Schuster
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