PODCAST · kids
Mamafürsorge - Dein Podcast für alle Seiten der Mutterschaft
by mit Michèle Liussi und Katharina Spangler
Als Mama fühlen wir uns alle manchmal einsam, überfordert, wütend, alleingelassen, traurig oder verzweifelt. Das geht nicht nur dir so! Wir helfen dir, für dich zu sorgen. Jeden Montag sprechen wir über Mamafürsorge und alles, was dazu gehört. Mit spannenden Gästen, aktuellen Themen und Tipps für dich.Michèle ist Psychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung und Familienbegleiterin bei den „FrühenHilfen“. Dort unterstützt sie Frauen, die in den ersten Jahren ihrer Mutterschaftunter starken (psychischen) Belastungen leiden. Sie ist Mutter einessiebenjährigen Sohnes und lebt in Tirol. Katharina arbeitet als selbstständige Lektorin und Autorin in Süddeutschland. Nach der Geburt ihres jüngsten Sohnes erkrankte sie an einer Wochenbettdepression. Gemeinsam setzen sie sich mit ihrem Projekt „Mamafürsorge“ dafür ein, psychische Erkrankungen bei Müttern ins Gespräch zu bringen und zu enttabuisieren.
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#147 Meine Familie, der Krebs und ich
Eine Krebsdiagnose verändert alles – nicht nur für die betroffene Person, sondern für die ganze Familie. In dieser bewegenden Folge sprechen Michèle und Katharina mit Alu Kitzerow über ihre Brustkrebsdiagnose, die Zeit der Chemotherapie und den Versuch, mitten im Ausnahmezustand trotzdem Alltag, Nähe und Hoffnung zu bewahren. Alu erzählt offen von Ängsten, Überforderung und bürokratischen Hürden, aber auch von den Menschen, die sie getragen haben. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie wichtig ehrliche Kommunikation mit Kindern ist, warum Angehörige oft selbst Unterstützung brauchen und wie kleine Rituale helfen können, schwierige Phasen gemeinsam zu überstehen. Es geht um kreative Wege im Umgang mit Haarverlust, um das Feiern kleiner Meilensteine während der Behandlung und darum, wie Schreiben und Vernetzung dabei helfen können, Erlebtes zu verarbeiten. Gleichzeitig macht die Folge Mut, Hilfe anzunehmen und die eigene Gesundheit ernst zu nehmen. Eine ehrliche, berührende Episode über Krankheit, Familie, Unterstützung und Lebensmut. Wenn dich die Folge bewegt hat, teile sie gern mit Menschen, die gerade selbst betroffen sind oder Angehörige begleiten. Und vielleicht ist sie auch ein kleiner Reminder: Geh zur Früherkennung.
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#146 Intelligent getrennt
Trennung – ein Wort, das oft mit Schmerz, Unsicherheit und Schuldgefühlen verbunden ist. In dieser Folge spricht Katharina mit der Rechtsanwältin Sandra Günther darüber, was passiert, wenn Beziehungen auseinandergehen – emotional und rechtlich. Gemeinsam schauen sie auf die Fragen, die viele Eltern bewegen: Was bedeutet eine Trennung für meine Kinder? Welche Rechte und Pflichten habe ich? Und wie schaffe ich es, trotz all der Emotionen handlungsfähig zu bleiben? Sandra bringt Klarheit in Themen wie Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhalt und Eheverträge – verständlich, alltagsnah und ohne unnötigen Fachjargon. Besonders wertvoll: der Blick auf das Mindset. Denn eine Trennung ist kein persönliches Scheitern, sondern oft ein notwendiger Schritt. Es geht darum, sich zu informieren, Verantwortung zu übernehmen und gut für sich selbst zu sorgen – auch finanziell. Eine Folge, die Mut macht, Orientierung gibt und dir hilft, dich in einer herausfordernden Lebensphase sicherer zu fühlen. Wenn sie dir weiterhilft, teile sie gern oder schick sie an jemanden, der sie gerade braucht. Mehr zu diesem Thema findet ihr auch in ihrem Buch "Intelligent getrennt" - überall wo's Bücher gibt.
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#145 Burnout bei Müttern
Wenn aus Erschöpfung mehr wird als „nur müde sein“: In dieser Folge sprechen Michèle und Katharina mit Dr. Bärbel Rudolph über Burnout bei Müttern – ein oft übersehenes, aber hoch relevantes Thema der psychischen Gesundheit. Was sind typische Symptome wie Erschöpfung, Depersonalisation oder psychosomatische Beschwerden? Warum sind gerade Mütter durch gesellschaftliche Erwartungen und die Realität von Mutterschaft besonders vulnerabel? Und wie hilft das bio-psychosoziale Modell, die Entstehung von Burnout besser zu verstehen? Gemeinsam schauen sie auf Wege aus der Überlastung: von früher Unterstützung, passender Therapie und Selbstfürsorge bis hin zu Mutter-Kind-Kuren und individuellen Lösungen. Auch der oft unterschätzte Gender Bias in der Müttergesundheit wird kritisch beleuchtet. Eine Folge, die einlädt, genauer hinzusehen – und Mütter ernst zu nehmen. Wenn dich diese Episode berührt, teile sie gern und abonniere Mamafürsorge, um keine Folge zu verpassen.
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#144 Singen macht uns wieder heil
Kinderlieder, Konzerte und ganz viel Herz: In dieser Folge von Mamafürsorge ist Simone Sommerland zu Gast – für viele Familien die Stimme der Kindheit. Michèle spricht mit ihr über ihren Weg von der Musik hin zu Kinderbüchern und darüber, warum Singen so viel mehr ist als nur Unterhaltung. Simone gibt persönliche Einblicke in ihr Leben zwischen Bühne und Familienalltag – und erzählt ehrlich von den Herausforderungen, die Mutterschaft und Tourleben mit sich bringen. Denn: Mama sein ist ein 24/7-Job, auch wenn gleichzeitig Konzerte geplant, Reisen organisiert und tausende Kinder begeistert werden wollen. Ein zentrales Thema der Folge ist die Kraft des Singens. Musik kann verbinden, regulieren und sogar heilen – für Kinder genauso wie für Erwachsene. Simone erklärt, warum Wiederholung in Kinderliedern so wichtig ist: Sie schafft Sicherheit, stärkt das Lernen und gibt Kindern Orientierung im Alltag. Außerdem sprechen sie darüber, wie Singen die Entwicklung von Kindern unterstützt – von Selbstwirksamkeit bis emotionalem Ausdruck. Und warum es sich lohnt, eigene Hemmungen loszulassen und einfach mitzusingen. Auch Selbstfürsorge kommt nicht zu kurz: Simone teilt, wie wichtig es ist, als Mutter auf die eigenen Bedürfnisse zu achten – gerade in einem Alltag, der oft von Geben geprägt ist. Diese Folge ist eine liebevolle Erinnerung daran, wie viel Kraft in Musik steckt – und wie verbindend gemeinsame Momente sein können, ob zu Hause im Wohnzimmer oder bei einem Konzert. 🎧 Wenn du beim Hören ein Lied im Kopf hattest, teile die Folge mit anderen Eltern – und lass Mamafürsorge gern ein Like da :) Wo man Simone Sommerland findet, müssen wir euch ja sicher nicht sagen - überall, wo's Musik gibt. Und wenn ihr die Frau live sehen wollt, die euer Spotify Wrapped beherrscht und natürlich euren Kids eine Riesenfreude machen wollt, dann schaut auf ihrer Website https://simonesommerland.de vorbei. Dort findet ihr alle Infos zu ihrer Deutschland Tour 2026!
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#143 Unseren Zyklus kennen und nutzen
Unser Zyklus beeinflusst so viel mehr als nur ein paar Tage im Monat – und trotzdem wird er im Alltag oft ignoriert oder sogar bekämpft. In dieser Folge von Mamafürsorge sprechen Michèle und Katharina mit Fran Wiedemann (https://wiedemannwomenmentoring.com) darüber, wie eng Hormone, mentale Gesundheit und unser tägliches Wohlbefinden miteinander verknüpft sind. Gemeinsam werfen sie einen ehrlichen Blick auf die verschiedenen Zyklusphasen: von Energie und Tatendrang bis hin zu Erschöpfung, Reizbarkeit oder PMS. Statt dagegen anzukämpfen, geht es darum, den eigenen Körper besser zu verstehen – und mit ihm zu arbeiten, statt gegen ihn. Ein zentrales Thema ist dabei Zyklus-Tracking: Wie können wir Muster erkennen? Was hilft wirklich im Alltag? Und warum spielen Faktoren wie Stress, Schlaf und Ernährung eine so große Rolle? Du erfährst, wie kleine Anpassungen – etwa bei Bewegung, Koffein oder Routinen – einen spürbaren Unterschied machen können. Auch die Realität vieler Mütter kommt zur Sprache: der Spagat zwischen Familie, Arbeit und Selbstfürsorge. Wie gelingt es, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen, wenn der Alltag so voll ist? Warum kann gerade sanfte Bewegung wie Yoga eine wertvolle Ressource sein? Und wie schaffen wir es, offener über Menstruation zu sprechen – auch mit unseren Kindern und Partnern? Diese Folge macht Mut, den eigenen Zyklus nicht als Belastung zu sehen, sondern als wertvolle Informationsquelle für mehr Selbstfürsorge, Klarheit und Verbindung zum eigenen Körper. Teile die Folge mit einer Frau, die sich selbst im Alltag oft vergisst – und abonniere Mamafürsorge, um mehr Impulse für ein bewusstes, gesundes Familienleben zu bekommen.
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#142 Wie Geschwister zusammenwachsen
Ein Geschwisterchen verändert alles – und gleichzeitig auch wieder nichts. In dieser Folge sprechen Michèle & Katharina ehrlich und nahbar über die emotionalen Achterbahnfahrten, die mit der Ankunft eines weiteren Kindes einhergehen. Zwischen Vorfreude, Eifersucht und Überforderung werfen sie einen einfühlsamen Blick auf die Dynamik von Geschwisterbeziehungen: Was passiert im großen Kind? Wie können Eltern gut vorbereiten – ohne Druck aufzubauen? Und warum sind Konflikte kein Problem, sondern ein wichtiger Teil des gemeinsamen Aufwachsens? Du bekommst alltagsnahe Impulse, wie du dein Kind begleiten kannst, wenn sich das Familiensystem verändert – und warum es so wichtig ist, Erwartungen loszulassen und jedes Kind in seiner Einzigartigkeit zu sehen. Wenn dich die Folge berührt oder du jemanden kennst, für den sie hilfreich sein könnte, teile sie gern und abonniere Mamafürsorge für mehr ehrliche Einblicke in das Familienleben.
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#141 Pandakinder
Was, wenn scheinbar „normale“ Anforderungen für ein Kind zu einer echten inneren Notlage werden? In dieser Folge von Mamafürsorge tauchen Michèle und Katharina gemeinsam mit Marc Leonard tief in das Thema pathologische Anforderungsvermeidung (PDA) ein – ein oft missverstandenes und noch wenig bekanntes Profil innerhalb von Neurodivergenz. Marc gibt eindrückliche Einblicke in den Alltag von sogenannten „Panda-Kindern“ und erklärt, warum hinter dem Verhalten kein Trotz, sondern ein überwältigender Stress im Nervensystem steckt. Anforderungen können hier schnell als Bedrohung erlebt werden – mit Reaktionen wie Rückzug, Vermeidung oder intensiven Meltdowns. Besonders herausfordernd: Viele Kinder maskieren ihre Schwierigkeiten im Außen, was Diagnosen zusätzlich erschwert. Im Gespräch wird deutlich, wie sehr es ein Umdenken braucht – weg von klassischen Erziehungskonzepten, hin zu einem tieferen Verständnis von Autonomie, Sicherheit und Co-Regulation. Was brauchen Kinder wirklich, um lernen und kooperieren zu können? Und wie können Eltern sie begleiten, ohne sich selbst zu verlieren? Ihr sprecht über konkrete Strategien für den Alltag, die Bedeutung von Bindung und Nervensystemregulation sowie über die oft emotional aufgeladene Debatte rund um bedürfnisorientierte Erziehung. Dabei wird auch Raum für Zweifel, Überforderung und Kritik geschaffen – ehrlich, differenziert und ohne einfache Antworten. Diese Folge lädt dazu ein, genauer hinzuschauen, Verhalten neu zu verstehen und Elternschaft als gemeinsames Lernen zu begreifen. Wenn dich diese Perspektive bereichert hat, teile die Folge mit anderen Eltern oder Fachkräften – und abonniere Mamafürsorge, um keine weiteren Impulse rund um kindliche Entwicklung und Elternsein zu verpassen.
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#140 Redet nicht, räumt nicht auf, lieb ich trotzdem
Pubertät – und plötzlich scheint alles anders. Gerade bei Jungs ist diese Phase oft mit vielen Vorurteilen, Unsicherheiten und auch Ängsten auf Elternseite verbunden. In dieser Folge von Mamafürsorge sprechen Michèle und Katharina mit Inke Hummel darüber, was wirklich hinter der Pubertät von Jungen steckt – und warum es sich lohnt, genauer hinzusehen. Gemeinsam beleuchten sie, wie sich die Beziehung zwischen Eltern und ihren Söhnen verändert, wenn aus Kindern Schritt für Schritt eigenständige Jugendliche werden. Zwischen Rückzug, neuen Freundeskreisen und dem Einfluss von sozialen Medien stehen viele Eltern vor der Frage: Wie bleibe ich in Verbindung, ohne zu kontrollieren? Ein zentraler Gedanke dieser Folge: Neugier statt Angst. Denn anstatt sich von Sorgen leiten zu lassen, kann ein offener, interessierter Blick auf die Entwicklung des eigenen Kindes Türen öffnen. Es geht darum, dranzubleiben, zuzuhören und Beziehung aktiv zu gestalten – auch dann, wenn es herausfordernd wird. Die drei sprechen außerdem über die Rolle von Geschlechterbildern in der Erziehung, über typische Dynamiken in der Pubertät und darüber, warum Respekt und Vertrauen wichtige Anker in dieser Zeit sind. Auch die Rolle von Vätern wird reflektiert – ohne einfache Antworten, aber mit einem klaren Blick darauf, wie wichtig verlässliche Beziehungen sind. Diese Folge ist eine Einladung, die Pubertät nicht nur als Krise zu sehen, sondern auch als Phase von Entwicklung, Wachstum und neuer Nähe – wenn wir bereit sind, uns darauf einzulassen. 🎧 Teile die Folge mit Eltern, die gerade mitten in der Pubertät stecken – und abonniere Mamafürsorge, um keine Folge zu verpassen.
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#139 Raus aus der Feelgood-Falle
Warum fühlen sich so viele Mütter ständig verantwortlich – für Termine, Gefühle, Familienorganisation und das Funktionieren des Alltags? In dieser Folge des Mamafürsorge-Podcasts spricht Katharina mit Autorin und Mental-Load-Expertin Laura Fröhlich über die unsichtbare Denkarbeit, die viele Frauen täglich leisten. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf typische Rollen, in die Mädchen und Frauen oft schon früh hineinwachsen: die "Klassensprecherin", die alles organisiert, die "Schönmacherin", die Harmonie herstellt, oder diejenige, die als "Kinkeeping"-Managerin Familienkontakte pflegt und Beziehungen zusammenhält. Diese Rollen wirken oft selbstverständlich – können aber zu enormer emotionaler und mentaler Belastung führen. Laura erklärt, wie stark Sozialisation und gesellschaftliche Erwartungen dazu beitragen, dass Frauen Verantwortung für das Wohl anderer übernehmen. Viele funktionieren über Jahre hochkompetent und hochfunktional – bis sie merken, wie erschöpft sie eigentlich sind. Im Gespräch geht es deshalb auch um Lösungen: Wie kann emotionale Arbeit sichtbar gemacht werden? Wie können Paare Verantwortung im Familienmanagement gerechter aufteilen? Und wie lernen Frauen, ihre eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen – ohne sofort ein schlechtes Gewissen zu haben? Laura plädiert für mehr Selbstmitgefühl, offene Kommunikation in Partnerschaften und dafür, dass auch Väter stärker in emotionale Arbeit eingebunden werden. Denn Familienleben gelingt langfristig nur, wenn Verantwortung geteilt wird. Eine ehrliche und bestärkende Folge über Mental Load, gesellschaftliche Rollenbilder und den Mut, Dinge anders zu machen – mit einer guten Mischung aus Alltag, Reflexion und einer Prise Glitzer. 🎧 Teile diese Episode mit einer Mutter, die gerade viel im Kopf hat – und abonniere Mamafürsorge, um keine Folge zu verpassen.
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#138 Feministische Mutterschaft
Gestern war Internationaler Frauentag – ein Tag, der daran erinnert, dass Gleichberechtigung noch längst nicht erreicht ist. Neben großen strukturellen Ungleichheiten – etwa beim Einkommen, in der Medizin oder in der Verteilung von Sorgearbeit – prägen auch unzählige kleine Alltagsmomente unser Leben. Mikroaggressionen, doppelte Standards und subtile Erwartungen wirken oft unscheinbar, aber dauerhaft. In dieser Folge von Mamafürsorge spricht Michèle mit der Autorin und Content-Creatorin Evelyn Höllrigl-Zsagner über genau diese Ebene: den sogenannten Mikrofeminismus. In ihrem Buch The Daily Feminist zeigt sie, wie kleine Handlungen, bewusste Sprache und alltägliche Entscheidungen dazu beitragen können, patriarchale Muster sichtbar zu machen – und Schritt für Schritt zu verändern. Ein zentraler Gedanke dabei: Mikrofeminismus bedeutet nicht „kleiner Feminismus“. Es geht um die Mikroebene unseres Alltags – also die Situationen, in denen wir tatsächlich Einfluss haben. Wie wir sprechen, wie wir unsere Kinder erziehen, welche Kommentare wir hinterfragen oder welche Selbstverständlichkeiten wir nicht mehr einfach hinnehmen. Das Gespräch führt durch viele typische Situationen: Warum wirkt Feminismus manchmal „provokant“, obwohl er nur Gleichberechtigung fordert? Wie stark prägen Sprache und scheinbar harmlose Begriffe unsere Wahrnehmung? Und warum erleben viele Frauen erst mit der Mutterschaft, wie tief gesellschaftliche Ungleichheiten im Alltag verankert sind? Auch Beispiele aus dem Familienleben kommen zur Sprache: inklusive Sprache am Esstisch, stereotype Kinderkleidung oder unterschiedliche Erwartungen an Mütter und Väter. Während ein Vater auf dem Spielplatz schnell als engagiert gilt, wird eine Mutter mit dem Handy in der Hand kritischer beobachtet. Solche doppelten Standards begegnen vielen Eltern täglich. Evelyn macht dabei deutlich: Es geht nicht um Perfektionismus oder darum, Frauen noch mehr Aufgaben aufzubürden. Mikrofeminismus soll entlasten – weil er Verständnis schafft. Wer erkennt, woher ein diffuses Unwohlsein kommt, kann anders damit umgehen. Oft beginnt Veränderung schlicht mit einer Frage: Würden wir über einen Mann genauso sprechen wie über eine Frau? Die Folge ist eine Einladung, genauer hinzusehen: bei Sprache, Rollenbildern, Schönheitsidealen oder Kommentaren über Körper nach Schwangerschaften. Gleichzeitig zeigt sie, wie empowernd kleine Schritte sein können – im eigenen Umfeld, in der Familie oder im Freundeskreis. Denn manchmal beginnt Veränderung nicht auf großen Bühnen, sondern am Küchentisch. 🎧 Wenn du mehr über die Mikroimpulse aus Evelyns Buch erfahren möchtest, schau in die Shownotes – dort findest du auch den Link zu The Daily Feminist. Und schreib uns gern: Welche kleinen feministischen Impulse setzt du im Alltag um?
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#137 Parentifizierung
Was passiert, wenn Kinder Aufgaben übernehmen, die eigentlich nicht zu ihrem Alter gehören? In dieser tiefgehenden Folge von Mamafürsorge sprechen Michèle und Katharina mit Jana Hauschild über Parentifizierung – ein Phänomen, bei dem sich Rollen in der Familie verschieben und Kinder emotional oder praktisch Verantwortung für ihre Eltern tragen. Gemeinsam beleuchten sie, wie es zu dieser Dynamik kommen kann – besonders in Krisenzeiten, bei Krankheit, Trennung oder emotionaler Überforderung. Kinder wollen helfen. Sie spüren Spannungen, übernehmen Verantwortung und stellen ihre eigenen Bedürfnisse zurück. Besonders empathische Kinder sind hier gefährdet. Doch was kurzfristig „funktioniert“, kann langfristig Spuren hinterlassen: überhöhte Selbstansprüche, Schwierigkeiten mit Grenzen oder psychische Belastungen im Erwachsenenalter. Die beiden machen deutlich: Es geht nicht darum, Kinder aus allem herauszuhalten. Es geht um gesunde Balance. Kinder dürfen einbezogen werden – aber nicht überfordert. Sie brauchen das sichere Gefühl: Die Verantwortung liegt bei den Erwachsenen. Auch die Rolle des Umfelds wird thematisiert. Ärzt*innen, Lehrkräfte und andere Bezugspersonen können wichtige Schutzfaktoren sein. Und: Sich Hilfe zu holen ist kein Scheitern, sondern gelebte Verantwortung. Eine Folge, die zum Nachdenken einlädt – über eigene Kindheitserfahrungen, über Grenzen und über die Frage, wie wir als Erwachsene den Raum schaffen, in dem Kinder einfach Kinder sein dürfen. Wer mehr erfahren möchte, dem sei diese Folge und natürlich Janas Buch "Das ewig hilfreiche Kind" empfohlen. 🎧 Teile diese Episode mit Eltern oder Fachkräften, die sensibel für familiäre Dynamiken bleiben wollen, und abonniere Mamafürsorge, um keine Folge zu verpassen.
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#136 UPS, ich bin wütend
Wut. Ein Gefühl, das viele Eltern verunsichert – besonders wenn es uns selbst oder unseren Kindern die Sprache verschlägt. In dieser intensiven und zugleich entlastenden Folge von Mamafürsorge sprechen Michèle, Katharina und ihr Gast Chris End, Therapeut, Podcaster (Elterngedöns) und Kinderbuchautor, über die Kraft der Wut – und warum sie kein Problem, sondern ein wichtiger Kompass ist. Chris macht deutlich: Emotionen sind keine Störfaktoren, sondern Rückmeldesysteme. Wut weist oft auf unerfüllte Bedürfnisse hin – nach Autonomie, Gerechtigkeit oder Selbstwirksamkeit. Gerade bei Kindern zeigt sie sich häufig körperlich, laut und überwältigend. Für Eltern kann das Ohnmacht oder eigene Wut auslösen. Doch genau hier setzt Veränderung an. Im Gespräch stellt Chris ein Fünf-Phasen-Modell vor, das Eltern hilft, eigene Emotionen besser zu regulieren, Auslöser zu verstehen und Kinder in ihrer Gefühlswelt zu begleiten – ohne sie zu beschämen oder zu begrenzen. Es geht darum, Grenzen zu wahren und gleichzeitig emotionale Ausdrucksfähigkeit zu fördern. Auch die Kraft von Geschichten bekommt Raum: Kinderbücher können Brücken bauen, um über Gefühle ins Gespräch zu kommen und Lösungen greifbar zu machen. Diese Folge erinnert daran: Große Gefühle dürfen da sein. Und wir können lernen, mit ihnen zu wachsen – gemeinsam mit unseren Kindern. 🎧 Teile diese Episode mit Eltern, die sich mehr Sicherheit im Umgang mit Wut wünschen, und abonniere Mamafürsorge, um keine Folge zu verpassen.
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#135 Mütter in der Wissenschaft
Wie fühlt es sich an, gleichzeitig zu promovieren, Mutter zu werden – und im Wissenschaftssystem bestehen zu müssen? In dieser intensiven und ehrlichen Folge von Mamafürsorge spricht Dr. Johanna Nelkner (@bakterienautorin), Mikrobiomforscherin und Autorin, über ihren ganz persönlichen Balanceakt zwischen Labor, Laptop und Kinderzimmer. Johanna erzählt von ihrer Promotion während der Schwangerschaft, vom massiven Druck im Wissenschaftsbetrieb und von Angststörungen, die sich in dieser herausfordernden Zeit entwickelt haben. Sie spricht offen darüber, wie wenig unterstützend viele Strukturen für Mütter sind – insbesondere, wenn sie zudem Hauptverdienerin der Familie sind. Es geht um Mutterschutz, fehlende Sicherheit, emotionale Belastungen – aber auch um Kraft, Klarheit und den Mut, Hilfe anzunehmen. Gleichzeitig zeigt diese Folge eine andere, kreative Seite: In der Elternzeit entstand Raum fürs Schreiben. Johanna veröffentlicht heute Kinderbücher im Selbstpublishing und begeistert junge Leser*innen für Wissenschaft – unter anderem für das Mikrobiom und die faszinierende Welt der Bakterien. Denn: Bakterien sind nicht nur „böse“, sondern essenziell für unsere Gesundheit – und Kinder dürfen diese Komplexität verstehen lernen. Eine Folge über strukturelle Herausforderungen, weibliche Sichtbarkeit in der Wissenschaft und darüber, warum es sich lohnt, für bessere Bedingungen zu kämpfen. Und warum Wege sich oft erst zeigen, wenn man sie geht. 🎧 Teile diese Episode mit Frauen in der Wissenschaft – oder mit allen, die sich zwischen Karriere und Familie neu sortieren. Und abonniere Mamafürsorge, um keine Folge zu verpassen.
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#134 Wenn kleine Seelen leiden
In dieser Folge von Mamafürsorge sprechen Michèle und Katharina über ein Thema, das viele Eltern leise – und manchmal sehr laut – umtreibt: die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Immer mehr Familien erleben emotionale Belastungen, Verhaltensveränderungen oder Rückzug – und stehen plötzlich vor der Frage: „Wie erkenne ich, dass da etwas nicht stimmt?“ Psychologin Michèle gibt Orientierung, worauf Eltern achten können, warum es so wichtig ist, die individuelle „Baseline“ des eigenen Kindes zu kennen und wie eine ruhige, offene Gesprächsführung gelingen kann – ohne Panik, aber mit Klarheit. Es geht um kindgerechte Erklärungen für psychische Erkrankungen, um passende Therapieansätze wie die Kinder- und Jugendlichentherapie und um die zentrale Rolle der Elternarbeit im therapeutischen Prozess. Auch schwierige Gefühle bekommen Raum: Schuldgefühle, Hilflosigkeit und die Sorge, etwas „falsch gemacht“ zu haben. Michèle erklärt, warum diese Gedanken verständlich, aber oft unbegründet sind – und weshalb Selbstfürsorge kein Luxus, sondern eine wichtige Voraussetzung für Stabilität ist. Eine Folge, die Mut macht, entlastet und zeigt: Hilfe holen ist kein Scheitern, sondern Fürsorge. Wenn dich diese Folge berührt oder weitergebracht hat, teile sie gern mit anderen Eltern oder abonniere Mamafürsorge, um keine Episode zu verpassen. Michèles Buch "Wenn kleine Seelen leiden" erscheint am 26.02.2026 im Humboldt Verlag und kann ab sofort überall wo's Bücher gibt (vor-)bestellt werden.
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#133 Wenn Schule stresst
Schule sollte ein Ort des Lernens sein – und doch erleben viele Kinder sie als Dauerstress. In dieser wichtigen und augenöffnenden Folge von Mamafürsorge sprechen Michèle und Katharina mit Matthias Zeitler, Lehrer, Podcaster ("Schule backstage") und Autor des Buches „Wenn Schule stresst“, über den wachsenden Leistungsdruck im Bildungssystem und seine Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit von Kindern. Gemeinsam schauen sie darauf, warum Noten, Vergleiche und gesellschaftliche Erwartungen – verstärkt durch soziale Medien – nicht nur Kinder, sondern auch Eltern unter Druck setzen. Matthias teilt Einblicke aus seinem Schulalltag und persönliche Erfahrungen als Vater und macht deutlich, wie unterschiedlich Kinder auf schulische Anforderungen reagieren. Es geht um alarmierende Zahlen zur psychischen Gesundheit junger Menschen, um Schulangst, Rückzug und Schulverweigerung – und vor allem um die Frage, was Kinder wirklich brauchen, um gesund lernen zu können. Ein zentrales Thema dieser Episode ist der Perspektivwechsel: weg vom reinen Ergebnis, hin zum Lernprozess. Fehler machen dürfen, Zeitmanagement lernen, Verantwortung übernehmen – begleitet von Erwachsenen, die Halt geben, ohne zu überfordern. Michèle und Matthias sprechen über die Rolle von Eltern und Lehrkräften, über offene Kommunikation und darüber, wie wichtig es ist, dass Kinder ihre Belastungen aussprechen dürfen. Diese Folge ist eine Einladung, Schule neu zu denken: als Raum für Entwicklung, Beziehung und Freude am Lernen – nicht als Prüfstein für Wert oder Zukunft. Teile diese Episode mit Eltern und Pädagog*innen, die Kinder stärken wollen, und abonniere Mamafürsorge, um keine Folge zu verpassen.
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#132 Mit dem Partner über Geld sprechen
Über Geld spricht man nicht? Genau darüber sprechen Michèle und Katharina in dieser Folge von Mamafürsorge – gemeinsam mit Theresa Conrad, Finanzberaterin mit über 15 Jahren Erfahrung und Mitgründerin von Paarity. Zum Jahresbeginn, wenn Vorsätze und gute Absichten Hochkonjunktur haben, nehmen sie sich ein Thema vor, das in vielen Beziehungen für Spannung sorgt: Finanzen. Theresa teilt offen ihre eigenen Erfahrungen mit finanziellen Gesprächen in der Partnerschaft und zeigt, warum Geld spätestens mit dem Elternwerden kein reines Zahlenthema mehr ist. Es geht um Rollen, Verantwortung, Abhängigkeiten und die leisen Ungleichgewichte, die entstehen können – besonders für Mütter. Warum gerade in unserer Kultur Geld oft tabuisiert wird, wie stark emotionale Sicherheit, Fairness und Wertschätzung damit verknüpft sind und weshalb ungelöste Geldfragen langfristig Beziehungen belasten können, wird hier ehrlich und greifbar besprochen. Besonders wertvoll: die ganz konkreten Impulse. Theresa ermutigt Paare, klein anzufangen, Gefühle vor Zahlen zu stellen und regelmäßig über Geld, Care-Arbeit und Verantwortung zu sprechen. Nicht perfekt, sondern ehrlich. Denn finanzielle Freiheit beginnt nicht mit großen Plänen, sondern mit dem Mut zum Gespräch. Eine Folge für alle Paare – mit und ohne Kinder – die ihre Beziehung fair, bewusst und zukunftsfähig gestalten wollen. Teile diese Episode mit Menschen, die sich mehr Klarheit und Leichtigkeit in Finanzfragen wünschen, und abonniere Mamafürsorge, um keine Folge zu verpassen.
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#131 Selbstbestimmung und Stigmatisierung
Schwangerschaftsabbruch ist ein Thema, das viele betrifft – und über das dennoch viel zu oft geschwiegen wird. In dieser wichtigen Folge sprechen Michèle und Katharina mit Dr. Alicia Baier von Doctors for Choice über Schwangerschaftsabbrüche im Spannungsfeld von Mutterschaft, medizinischer Versorgung und gesellschaftlicher Verantwortung. Es geht um ungewollte Schwangerschaften, Pflichtberatung, Stigmatisierung und die Frage, warum der Zugang zu gynäkologischer Versorgung und fundierter Aufklärung noch immer stark von Wohnort, Ausbildung und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen abhängt. Gemeinsam beleuchten sie, welche Rolle medizinische Ausbildung, politische Entscheidungen und gesellschaftliche Unterschiede spielen – und warum Schwangerschaftsabbruch kein Randthema, sondern ein zentraler Bestandteil von Frauenrechten und reproduktiver Gesundheit ist. Auch Verhütung, die Verantwortung von Männern, männliche Verhütung und die enge Verknüpfung von Elternschaft und Selbstbestimmung kommen zur Sprache. Eine sachliche, empathische und zugleich klare Folge, die Raum für Ambivalenz lässt und deutlich macht: Über Schwangerschaftsabbruch zu sprechen heißt, Verantwortung zu übernehmen – für Frauen, für Familien und für eine solidarische Gesellschaft. Teile diese Episode, um das Schweigen zu brechen, und abonniere Mamafürsorge, um keine wichtige Folge zu verpassen.
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#130 Musilienz
Wann habt ihr zuletzt einfach gemeinsam gesungen – ohne Anspruch, ohne Perfektion? In dieser warmen und ermutigenden Folge spricht Michèle mit Stefanie Böhm, Musikpädagogin, über die kraftvolle Rolle von Musik und Singen im Familienalltag. Und darüber, warum genau darin ein oft unterschätzter Schlüssel für Bindung, Resilienz und emotionale Regulation liegt. Stefanie erklärt, wie Singen Stress reduziert, weil es hormonell wirkt – Cortisol sinkt, Oxytocin steigt – und warum musikalische Begabung kein Talent weniger Auserwählter ist, sondern etwas, das wir alle lernen dürfen. Es geht um Hemmungen, die viele Eltern vom Singen abhalten, um Musik als verbindendes Ritual im Alltag und um die besondere Bedeutung von Klängen und Stimmen bereits in der Schwangerschaft. Diese Folge macht Mut, Musik nicht als Leistung, sondern als Beziehung zu verstehen: als einfaches, wirksames Werkzeug für Nähe, Entlastung und gemeinsame Freude – ein Leben lang. Teile diese Episode mit Familien, die mehr Leichtigkeit in ihren Alltag bringen möchten, und abonniere Mamafürsorge, um keine Folge zu verpassen.
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#129 Jahresrückblick
Jahresrückblick 2025 – Zwischen emotionaler Last, Wachstum und neuen Perspektiven Wie war 2025 wirklich? In dieser sehr persönlichen Jahresabschlussfolge nehmen sich Michèle und Katharina Zeit, zurückzublicken – auf ein Jahr voller gesellschaftlicher Herausforderungen, emotionaler Achterbahnfahrten und leiser wie lauter Erkenntnisse rund um Mutterschaft, Familie und Selbstfürsorge. Wir sprechen über Mediennutzung und Erziehung im digitalen Zeitalter, über Cycle-Breaking und die unsichtbare emotionale Last, die viele Mütter tragen. Auch gesundheitliche Themen wie Hormone und Perimenopause bekommen Raum, ebenso wie Trauerbewältigung in einem Jahr, in dem ein geliebter Mensch fehlt. Besonders rund um Weihnachten wird deutlich, wie wichtig emotionale Fixpunkte im Familienleben sind – und wie herausfordernd sie zugleich sein können. Neben all dem teilen Michèle und Katharina auch persönliche Highlights: berufliche Erfolge, mehr psychische Stabilität durch Therapie und die Erfahrung, dass Familienalltag oft leichter wird, wenn Kinder älter werden. Zum Abschluss geht es um Jahresplanung, Neujahrsvorsätze und die Frage, warum ein Semesterrhythmus manchmal besser trägt als große Ziele zum 1. Jänner. Eine ehrliche, warme Folge zum Innehalten, Wiedererkennen und Mitnehmen ins neue Jahr. Teile diese Episode mit Menschen, die 2025 ebenfalls als intensiv erlebt haben, und abonniere "Mamafürsorge", um auch im neuen Jahr keine Folge zu verpassen.
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#128 Zwischen Resilienz und Überforderung
Mutterschaft, Stress & Nervensystem – Warum Selbstfürsorge neurobiologisch notwendig ist Warum fühlt sich Mutterschaft so oft nach Daueranspannung an – selbst dann, wenn eigentlich „alles gut“ ist? In dieser tiefgehenden Folge sprechen Michèle und Katharina mit Julia Rathjen, Therapeutin für angewandte Neurowissenschaften, über das Zusammenspiel von Mutterschaft, Stress und Nervensystem. Gemeinsam schauen sie darauf, warum viele Belastungen von Müttern unsichtbar bleiben – und weshalb genau das ein Risiko für chronischen Stress und Burnout ist. Julia erklärt verständlich, wie Bindungstheorie, evolutionäre Prägungen und innere Stimmen unser Erleben als Mutter beeinflussen. Es geht um emotionale Regulation, das sogenannte Window of Tolerance, um die enge Verbindung von Körper und Geist – und darum, warum Grenzen setzen keine Schwäche, sondern neurobiologisch wirksame Selbstfürsorge ist. Praktische Atemübungen zeigen, wie Mütter ihr Nervensystem im Alltag beruhigen und wieder mehr bei sich ankommen können. Eine Folge, die Wissen mit Mitgefühl verbindet – und deutlich macht: Wenn Mütter lernen, sich selbst zu regulieren, kann sich auch gesellschaftlich etwas verändern. Teile diese Episode mit Müttern, die sich oft über ihre Grenzen hinaus bewegen, und abonniere Mamafürsorge, um keine Folge zu verpassen.
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#127 Mama hat ADHS
Erschöpft, überreizt, ständig im inneren Spagat – und doch voller Ideen, Nähe und Kreativität. In dieser ehrlichen und berührenden Folge sprechen Michèle und Katharina mit Natalia Lamotte über Mutterschaft aus neurodivergenter Perspektive. Natalia teilt ihre persönliche Geschichte rund um eine späte ADHS-Diagnose und beschreibt, warum diese für viele Frauen zugleich Entlastung und neue Herausforderung ist. Gemeinsam beleuchten sie die oft unrealistischen gesellschaftlichen Erwartungen an Mütter und warum diese für neurodivergente Frauen besonders belastend sind. Es geht um emotionale Regulation, um Übergänge im Alltag, um das ständige Übergehen eigener Bedürfnisse – und darum, wie wichtig Selbstbeobachtung, Austausch und Selbsthilfegruppen für Mütter mit ADHS sein können. Auch die Rolle von Vätern, soziale Zuschreibungen und die Frage, wie viel Gleichzeitigkeit Mutterschaft eigentlich aushalten muss, finden Raum. Diese Folge lädt dazu ein, neurodivergente Mutterschaft neu zu denken: jenseits von Vergleichen, mit mehr Selbstakzeptanz, individuellen Lösungen und dem Mut, es sich leichter zu machen. Teile diese Episode mit Menschen, die sich darin wiederfinden könnten, und abonniere Mamafürsorge, um keine Folge zu verpassen.
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#126 Mutterschaft im Tierreich
Wie weit gehen Mütter, um ihre Kinder zu schützen? In dieser Folge tauchen wir in die faszinierende Welt der Mutterschaft im Tierreich ein – und entdecken dabei unglaubliche Strategien von Elefanten, Eisbären, Oktopus und Co. Von der längsten Tragzeit der Welt bis zu Müttern, die für ihre Nachkommen ihr Leben opfern, zeigt die Natur eindrucksvoll, wie vielfältig und berührend Elternschaft sein kann. Doch nicht nur Mütter beeindrucken: Auch Väter spielen in der Tierwelt erstaunliche Rollen – etwa bei den Seepferdchen, die tatsächlich schwanger werden, oder bei Raben, die entgegen ihrem schlechten Ruf liebevolle Eltern sind. Zwischen Mythen, kuriosen Fakten und evolutionären Überlebensstrategien erkunden Michèle und Katharina, wie Tiere Fortpflanzung, Brutpflege und Fürsorge meistern – und was wir Menschen daraus lernen können. Eine inspirierende Folge über Mut, Hingabe und die unglaubliche Kreativität der Natur. Abonniere Mamafürsorge, um keine Folge zu verpassen, und teile sie mit allen, die sich für Tierverhalten, Natur und Elternschaft begeistern.
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#125 Starker Beckenboden, starkes Ich
Der Beckenboden begleitet uns durchs ganze Leben – und doch sprechen wir viel zu selten über ihn. In dieser offenen und empowernden Folge begrüßen Michèle und Katharina die Gynäkologin und Beckenbodenexpertin Rike Hermann. Gemeinsam tauchen sie ein in die Frage, warum so viele Frauen erst nach der Geburt erfahren, wie zentral der Beckenboden für ihre Gesundheit ist – und weshalb genau das ein Problem ist. Rike erklärt, welche Belastungen Schwangerschaft und Geburt mit sich bringen, warum über 50 % der Schwangeren Beckenbodenprobleme haben und welche langfristigen Folgen Inkontinenz, Senkungsbeschwerden oder Schmerzen haben können. Sie bringt viele alltagsnahe Tipps mit, spricht über sinnvolles Beckenbodentraining, Yoga, Atemtechnik und die Frage, was nach der Geburt wirklich wieder möglich ist. Und vor allem: warum Prävention nicht erst nach dem Wochenbett beginnen darf. Diese Folge macht Mut, Tabus zu brechen und den eigenen Körper besser zu verstehen. Die Beckenbodenrevolution startet genau hier – mit Wissen, Aufklärung und einer guten Portion Selbstfürsorge. Teile diese Episode, um mehr Frauen zu erreichen, und abonniere Mamafürsorge, damit du keine weitere Folge verpasst.
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#124 Juristisch gut beraten
Viele Eltern kennen das Gefühl, im Dschungel aus Elterngeld, Elternzeit und rechtlichen Vorgaben zu stehen. In dieser Folge sprechen Michèle und Katharina mit Bettina Trojan, einer erfahrenen Elternanwältin, über genau diese Fragen – und darüber, warum rechtliche Beratung nicht nur im Konfliktfall, sondern schon viel früher entscheidend sein kann. Bettina zeigt anhand eines echten Falls, wie schnell finanzielle Nachteile entstehen können, wenn Informationen fehlen oder Fristen übersehen werden. Gemeinsam sprechen wir über die Herausforderungen rund um Elterngeld, die Auswirkungen des Einkommens auf den Anspruch, ständig wechselnde Regelungen und die Bedeutung von Mediation, wenn Paare unterschiedliche Vorstellungen haben. Auch der Wiedereinstieg, Sorgerechtsfragen und die Rolle der Gleichberechtigung im Familienrecht finden Raum. Eine Folge voller Aha-Momente, die Mut macht, sich frühzeitig zu informieren, die eigenen Bedürfnisse als Paar klar auszusprechen und rechtliche Themen nicht aufzuschieben. Teile die Episode mit anderen Eltern, die von mehr Klarheit profitieren könnten, und abonniere Mamafürsorge, um keine Folge zu verpassen.
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#123 Kinderschutz konkret
Sexueller Missbrauch von Kindern ist ein Thema, das viele Menschen lieber vermeiden – und genau deshalb müssen wir darüber sprechen. In dieser eindringlichen Folge sprechen Michèle und Katharina mit Dr. Eva Strnad über die Realität von Kindesmissbrauch, über Mythen, die noch immer gesellschaftlich verbreitet sind, und darüber, wie wichtig es ist, Hilferufe von Kindern überhaupt erst zu erkennen. Dr. Strnad erklärt, welche Rolle Bindung, offene Kommunikation und eine achtsame Haltung im Alltag spielen, um Kinder zu schützen. Wir sprechen über Grooming im Internet, die Bedeutung von Medienerziehung, darüber, warum Prävention genauso selbstverständlich sein sollte wie Verkehrserziehung – und warum Verantwortung im Kinderschutz weit über die eigene Familie hinausgeht. Schulen, Therapieangebote und frühe Interventionen kommen ebenso zur Sprache wie die Frage, wie wir Kinder sprachfähig machen und die Macht von Täter*innen durch Wissen brechen können. Eine wichtige, bewegende Folge, die Mut macht hinzusehen, Verantwortung zu übernehmen und Kindern ein sicheres Umfeld zu schaffen. Teile diese Episode mit Menschen in deinem Umfeld – je mehr wir über Kinderschutz sprechen, desto sicherer werden Kinder. Abonniere Mamafürsorge, um keine Folge zu verpassen.
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#122 Will mich noch wer?
Der Wiedereinstieg nach der Elternzeit ist für viele Frauen mehr als nur ein beruflicher Schritt – er ist ein emotionaler Neuanfang. In dieser Folge sprechen Michèle & Katharina mit Karriereberaterin und Autorin Larissa Hofer über die inneren und äußeren Hürden, die dieser Übergang mit sich bringt: vom verlorenen Selbstwert über die Unsichtbarkeit im Job bis hin zu der Frage, wie man die eigene Identität zwischen Muttersein und Karriere neu definiert. Larissa teilt Erfahrungen aus ihrer Arbeit mit Frauen, die zwischen Anpassungsdruck und Selbstverwirklichung ihren Weg finden wollen – und zeigt, wie Unternehmen, Führungskräfte und Familienstrukturen diesen Prozess unterstützen (oder erschweren) können. Eine Folge voller ehrlicher Einsichten, Motivation und Mut zur Selbstreflexion. 💛 Teile die Episode mit einer Freundin, die gerade über ihren Wiedereinstieg nachdenkt, und abonniere den Mamafürsorge-Podcast, um keine inspirierenden Gespräche mehr zu verpassen.
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#121 Mit 40+ Mama
In dieser Episode sprechen wir mit Barbara Weber-Eisenmann über ein Thema, das viele bewegt und zugleich polarisiert: die Spätmutterschaft. Barbara teilt offen ihre Erfahrungen als Mutter, die erst später im Leben ein Kind bekommen hat – und erzählt, wie sie dabei auf gesellschaftliche Vorurteile und gut gemeinte, aber oft grenzüberschreitende Kommentare gestoßen ist. Wir sprechen darüber, wie stark Selbstbestimmung und Identität mit Mutterschaft verwoben sind – und warum Frauen, die später Mutter werden, häufig doppelt mit Erwartungen kämpfen: den eigenen und den gesellschaftlichen. Barbara erzählt von medizinischen Herausforderungen, aber auch von der inneren Stärke, die entsteht, wenn man seinen eigenen Weg geht – jenseits des klassischen Zeitplans. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der psychischen Gesundheit und der Balance zwischen Fürsorge und Selbstverwirklichung. Wir diskutieren, wie digitale Medien Erziehung verändern, welche Rolle Community und Austausch spielen und warum es so wichtig ist, Interesse an der Lebensrealität unserer Kinder zu zeigen – unabhängig vom Alter. Diese Folge ist ein Plädoyer für Vielfalt in Lebensentwürfen, für Selbstbewusstsein und Verbundenheit – und für das Vertrauen, dass jede Mutter ihren ganz eigenen Rhythmus finden darf.
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#120 Viel fühlen, gut leben
Zu Gast: Nina Brach, Coach für hochsensible und hochsensitive Menschen In dieser Folge sprechen wir über das Thema Hochsensibilität und Hochsensitivität – zwei Begriffe, die oft verwechselt werden, aber unterschiedliche Facetten sensibler Wahrnehmung beschreiben. Mein Gast Nina Brach erklärt, was Hochsensibilität wirklich bedeutet, wie sie sich im Alltag zeigt und warum sie keineswegs eine Schwäche, sondern eine besondere Stärke sein kann. Wir sprechen darüber, wie hochsensible Menschen Reize, Emotionen und zwischenmenschliche Stimmungen intensiver wahrnehmen, welche Herausforderungen das im Familienleben oder Beruf mit sich bringt – und wie man trotzdem (oder gerade deswegen) gut leben kann. Besonders spannend: Wie können Eltern hochsensibler Kinder ihre Kinder achtsam begleiten? Welche Strategien helfen, Überforderung zu vermeiden, Selbstfürsorge zu stärken und die eigenen Grenzen klar zu kommunizieren? Zum Abschluss geht es um die Neurodivergenzbewegung, die Vielfalt im Denken und Fühlen sichtbar macht, und um ein klares Plädoyer für mehr Toleranz, Verständnis und Offenheit im Umgang mit Sensibilität. ✨ Takeaways dieser Folge: Hochsensibilität ist häufig – aber oft missverstanden. Hochsensibilität und Hochsensitivität sind nicht dasselbe. Hochsensible Menschen nehmen Reize, Emotionen und Stimmungen intensiver wahr. Herausforderungen entstehen vor allem auf emotionaler Ebene. Sensibilität ist keine Schwäche, sondern eine besondere Stärke. In Familien hilft es, Bedürfnisse klar zu kommunizieren. Hochsensible Kinder brauchen Verständnis, Struktur und Sicherheit. Das Wort „sensibel“ ist kein Makel, sondern beschreibt Vielfalt. Die Neurodivergenzbewegung fördert Akzeptanz für unterschiedliche Wahrnehmungen. Selbstfürsorge und Achtsamkeit sind Schlüssel für ein gutes Leben mit Sensibilität. 💡 Für wen ist diese Folge: Für alle, die sich selbst oder andere besser verstehen möchten – ob als Eltern, Partner:in, Fachkraft oder einfach als Mensch, der viel fühlt. 🔗 Jetzt reinhören: Lerne, wie du deine Sensibilität nicht als Last, sondern als Ressource nutzen kannst – für ein achtsames, erfülltes und authentisches Leben.
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#119 Reguliert statt überrollt
In dieser Episode diskutieren wir die komplexe Gefühlswelt der Elternschaft und wie Eltern lernen können, ihre eigenen Gefühle sowie die ihrer Kinder zu regulieren. Kiran Deuretzbacher stellt ihr Buch "Starke Gefühle, starker Halt" vor, das Eltern konkrete Werkzeuge an die Hand gibt, um mit starken Emotionen umzugehen. Sie erklärt das Konzept des Planetensystems der Gefühle und bietet praktische Übungen zur Unterstützung der emotionalen Regulation an. In dieser Episode diskutieren die Teilnehmer über die Bedeutung von Körperwahrnehmung, Kreativität und emotionaler Regulation im Umgang mit Stress und Ängsten. Sie beleuchten, wie Grundbedürfnisse wie Schlaf und Ernährung das Nervensystem beeinflussen und wie wichtig es ist, die Verbindung zwischen Wissen und praktischen Anwendungen im Alltag zu verstehen. Zudem wird die Rolle von Wut und inneren Botschaften thematisiert, um besser mit Emotionen umzugehen.
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#118 Kinder? Ja, nein, vielleicht...
In dieser Episode diskutieren Verena Kleinmann, Michéle und Katharina über die komplexe Frage des Kinderwunsches und die gesellschaftlichen Normen, die Frauen oft unter Druck setzen. Verena teilt ihre persönliche Reise und die Ambivalenz, die viele Frauen empfinden, wenn es um die Entscheidung für oder gegen Kinder geht. Die Diskussion beleuchtet auch die Rolle des Partners und die Vielfalt der Lebensentwürfe, die Frauen wählen können. In dieser Episode diskutieren die Teilnehmerinnen die emotionalen und rationalen Aspekte des Kinderwunsches, die Herausforderungen der modernen Elternschaft und die Rollenverteilung in Partnerschaften. Sie reflektieren über ihre eigenen Kindheitserfahrungen und deren Einfluss auf ihre Entscheidungen als Mütter. Zudem wird die Einsamkeit in der Mutterschaft thematisiert und die Bedeutung sozialer Verbindungen hervorgehoben. In dieser Episode diskutieren die Teilnehmer die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Freundschaft zwischen Eltern und kinderlosen Menschen ergeben. Sie reflektieren über Einsamkeit, die Bedeutung von Kommunikation und die Notwendigkeit, in Kontakt zu bleiben, um Verbindungen zu stärken. Die Gespräche zeigen, wie wichtig es ist, über Gefühle zu sprechen und Kompromisse einzugehen, um die Beziehungen zu pflegen und Einsamkeit zu reduzieren. Verena Kleinmann ist Journalistin und Autorin. Ihr Buch "Alle kriegen Kinder, ich zweifle" ist im September 2025 im Rowohlt Verlag erschienen. Außerdem hostet sie den Podcast "(Kein) Kinderwunsch".
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#117 Wie Familie, nur besser
In dieser aufschlussreichen Diskussion spricht Andrea über ihr neues Buch, das sich mit alternativen Lebensmodellen und der Kritik an traditionellen Familienstrukturen auseinandersetzt. Sie beleuchtet die Herausforderungen und Chancen, die sich aus neuen Formen des Zusammenlebens ergeben, insbesondere in Bezug auf Co-Parenting und die Notwendigkeit von Kommunikation und Verbindlichkeiten. Die Diskussion umfasst auch die Erfahrungen älterer Generationen und die gesellschaftlichen Strukturen, die das Zusammenleben beeinflussen. In dieser Episode wird die Verantwortung der Gesellschaft in Bezug auf den demografischen Wandel und die Herausforderungen für Kleinfamilien thematisiert. Andrea spricht über die Notwendigkeit von generationenübergreifender Unterstützung und sozialen Kontakten für ältere Menschen. Sie betont die Bedeutung einer Erweiterung des Familienbegriffs und die Notwendigkeit politischer Rahmenbedingungen, um neue Lebenskonstellationen zu fördern. Zudem wird der Mut hervorgehoben, neue Wege des Zusammenlebens zu gehen und kreative Lösungen zu finden, um die Herausforderungen des Alltags zu bewältigen.
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#116 Unstillbar & Obenrum frei
In dieser Episode diskutieren die Gäste Ramona Noll und Britta Fuchs anlässlich der Welt-Stillwoche über die Themen Stillen, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Erwartungen. Sie beleuchten die Herausforderungen, die Mütter beim Stillen erleben, und die Widersprüche, die in der Gesellschaft bestehen. Zudem wird die Rolle der Medien in der Darstellung des Stillens thematisiert und die Notwendigkeit, stillfreundliche öffentliche Räume zu schaffen. Die Diskussion umfasst auch die Einsamkeit von Müttern und die Wichtigkeit, die Leistungen von Müttern zu feiern. In dieser Episode wird die komplexe Realität des Stillens thematisiert, einschließlich der Herausforderungen, die Mütter dabei erleben. Es wird betont, wie wichtig Körperbewusstsein und Aufklärung über den eigenen Körper sind, um Selbstermächtigung zu fördern. Die Diskussion beleuchtet auch die Teamarbeit, die beim Stillen erforderlich ist, und die oft unterschätzten Kosten und Belastungen, die damit verbunden sind. In dieser Episode diskutieren die Teilnehmerinnen die Herausforderungen des Stillens und der Flaschenernährung, die Rolle der Industrie im Marketing von Babynahrung und die gesellschaftlichen Erwartungen an Mütter. Sie betonen die Notwendigkeit von Informationen und Aufklärung, um Müttern zu helfen, informierte Entscheidungen zu treffen und sich selbst zu ermächtigen. Die Diskussion beleuchtet auch die emotionalen Aspekte der Mutterschaft und die Unterstützung, die Mütter benötigen, um ihre individuellen Wege zu finden. In dieser Episode diskutieren Ramona, Michèle und Britta die Herausforderungen und Erwartungen, die mit der Elternschaft und insbesondere dem Stillen verbunden sind. Sie betonen die Wichtigkeit von Gelassenheit, Unterstützung und der Akzeptanz von Fehlern. Die Gespräche beleuchten auch die gesellschaftlichen Druckfaktoren und die Notwendigkeit, eine unterstützende Gemeinschaft zu finden, um den Herausforderungen des Elternseins besser begegnen zu können. Zudem wird die Problematik von Körperbildern und den Erwartungen an Mütter thematisiert, die durch Medien und gesellschaftliche Normen verstärkt werden.
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#115 Auch Kinder haben Grenzen
In dieser Episode diskutieren wir die Herausforderungen der Selbstbestimmung bei Kindern und die Bedeutung des Nein-Gefühls. Inke Hummel, Autorin eines neuen Kinderbuchs, erklärt, wie Eltern ihren Kindern helfen können, ihre Grenzen zu erkennen und zu kommunizieren. Wir beleuchten die Rolle von sozialen Normen, Höflichkeit und die Notwendigkeit, Kinder in ihrer Selbstbestimmung zu unterstützen, während wir auch die Verantwortung der Eltern thematisieren, Grenzen zu setzen und Kinderschutz zu gewährleisten. Ihr neues Vorlesebuch "UPS, ich darf auch nein sagen" ist im August im Humboldt Verlag erschienen.
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#114 Kindergeburtstage
Katharina hat uns ihr neues Vorlesebuch mitgebracht. Wir sprechen über die Herausforderungen und Emotionen, die mit Kindergeburtstagen verbunden sind. Die Erwartungen der Kinder, die Kosten und den Druck, der auf den Eltern lastet, sowie über die Bedeutung von Geschenken und Einladungen. Zudem erzählen wir auch ein bisschen von unseren persönlichen Erfahrungen und Tipps, um Geburtstagsfeiern entspannter zu gestalten und gute Erinnerungen für die Kinder zu schaffen.
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#113 Mom Life Balance
In diesem Gespräch wird die Einsamkeit von Müttern thematisiert, die oft in der Elternschaft erlebt wird. Frieda Lewin, Autorin und Influencerin, spricht über ihre Erfahrungen mit einer traumatischen Geburt und den damit verbundenen Gefühlen von Schuld und Isolation. Sie betont die Wichtigkeit von Humor und offener Kommunikation, um die Herausforderungen der Mutterschaft zu bewältigen. Das Gespräch beleuchtet auch die Rolle von Therapie und Unterstützungssystemen für Mütter sowie die gesellschaftlichen Normen, die oft zu einem Gefühl der Einsamkeit führen. Abschließend wird die Notwendigkeit hervorgehoben, über schwierige Themen zu sprechen und Ressourcen zu nutzen, um Müttern zu helfen. In dieser Episode diskutieren die Teilnehmerinnen die Herausforderungen und Freuden der Mutterschaft, die oft nicht ausreichend anerkannt werden. Sie reflektieren über die gesellschaftlichen Rückschritte und Fortschritte in Bezug auf psychische Gesundheit und die Stimmen von Müttern. Frieda teilt ihre goldenen Regeln für eine ausgewogene Mom Life Balance und betont die Wichtigkeit von Selbstfreundlichkeit. Zudem spricht sie über ihr neues Comedy-Programm "Millennial Modi", das humorvoll die Absurditäten des Mutterseins thematisiert. Die Episode schließt mit Informationen zu ihrer bevorstehenden Tour.
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#112 Lernen ohne Streit
In dieser Episode diskutieren Katharina und Trixi Tumert über die Herausforderungen und Freuden des Lernens, sowohl aus der Perspektive der Kinder als auch der Eltern. Sie teilen persönliche Erfahrungen aus ihrer Schulzeit und reflektieren über die Rolle der Eltern beim Lernen ihrer Kinder. Trixi betont die Bedeutung einer positiven inneren Haltung, Vertrauen und Loslassen, um die Lernmotivation zu fördern. Zudem wird die Wichtigkeit von Fehlern als Lernchance hervorgehoben und die Notwendigkeit, die Beziehung zu den Kindern zu stärken. Abschließend wird ein Blick auf die Zukunft des Lernens geworfen, insbesondere im Hinblick auf die Integration von KI und die Notwendigkeit, mutig Veränderungen im Schulsystem zu fordern.
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#111 Kinder stark für die Zukunft machen
In diesem Gespräch wird die komplexe Thematik der Kindererziehung behandelt, insbesondere die Herausforderungen, die sich aus Überfürsorglichkeit, Mediennutzung und dem Umgang mit Langeweile ergeben. Inke Hummel betont die Notwendigkeit, die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kinder besser zu verstehen und ihnen Freiräume zur Selbstentfaltung zu geben. Zudem wird die Rolle der Eltern als Vorbilder und die Bedeutung von Orientierung und sozialen Kompetenzen für die Entwicklung der Kinder hervorgehoben. Praktische Ansätze zur Förderung von Selbstregulation und der Umgang mit gesellschaftlichen Veränderungen werden ebenfalls diskutiert.
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#110 Mütter traumasensible begleiten
In diesem Gespräch mit Dr. Franziska Offermann wird das Thema Trauer und Trauma umfassend behandelt. Sie teilt ihre persönlichen Erfahrungen als Trauerbegleiterin und erklärt die Unterschiede zwischen Trauer und Traumatisierung. Es wird betont, wie wichtig soziale Unterstützung und Rituale in der Trauerbewältigung sind. Zudem werden die Prinzipien von Trauma-Informed Care vorgestellt, um Menschen in schwierigen Zeiten zu helfen. Abschließend wird auf die Bedeutung von Hilfe und Unterstützung bei Traumatisierungen hingewiesen.
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#109 Wine Moms
In dieser Episode diskutieren wir die Herausforderungen, die mit dem Alkoholkonsum von Müttern verbunden sind, insbesondere im Kontext der sogenannten 'Wine-Mom'. Franziska Ehret ( teilt ihre persönliche Reise, die von einem hohen Alkoholkonsum geprägt war, und wie sie den Entschluss gefasst hat, alkoholfrei zu leben. Die Diskussion beleuchtet die gesellschaftlichen Normen rund um Alkohol, die Rolle von Vorbildern und die Suche nach gesunden Ventilen für Stressbewältigung. In dieser Episode diskutieren wir die Herausforderungen und Tabus rund um den Alkoholkonsum in der Elternschaft. Wir teilen persönliche Erfahrungen und Strategien zur Stressbewältigung, Selbstfürsorge und der Bedeutung von Gemeinschaft und Unterstützung. Die Rolle von Social Media wird ebenfalls thematisiert, da sie als Plattform dient, um sich über gesunde Alternativen zum Alkohol auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.
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#108 Mädchen-Mamas müssen wild bleiben
In dieser Episode diskutieren wir mit der Pädagogin Susanne Mierau über die Herausforderungen der Erziehung von Mädchen in einer von patriarchalen Strukturen geprägten Gesellschaft. Wir beleuchten Themen wie Körperbild, Schönheitsideale, die Rolle von Medien und die Notwendigkeit offener Gespräche über Selbstbewusstsein und Identität. Unsere Diskussion umfasst auch die Realität von Gewalt gegen Frauen und die Verantwortung der Eltern, ihren Töchtern ein starkes Selbstbewusstsein zu vermitteln. Abschließend wird die Bedeutung von Vorbildern und die Notwendigkeit, gesellschaftliche Normen zu hinterfragen, hervorgehoben.
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#107 Kind und Karriere - geht das?
In dieser Episode diskutieren wir die Herausforderungen und Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Kind und Karriere. Britta Corneließen, Wirtschaftspsychologin und Coach, teilt ihre Einsichten darüber, wie Frauen ihre Erwartungen an die Vereinbarkeit von Beruf und Familie realistisch gestalten können. Sie betont die Bedeutung von Selbstmitgefühl und realistischen Zielen, um den Druck von außen zu bewältigen und die eigene Identität als berufstätige Mutter zu finden. Zudem werden strukturelle Hürden in der Arbeitswelt angesprochen und mögliche Lösungen diskutiert. Ihr findet Britta unter: * Website: https://coachinglab745.de/ * LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/britta-marek/ * Instagram: https://www.instagram.com/coachinglab745/
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#106 Regenbogenbabys
In dieser Episode sprechen wir über die Herausforderungen und den Umgang mit Schwangerschaftsverlust und stillen Geburten beziehungsweise den Folgeschwangerschaften. Anna Thayenthal teilt ihre persönliche Geschichte und bietet Einblicke in die emotionale Verarbeitung von Verlusten sowie die Unterstützung, die sie anderen Frauen bietet. Wir diskutieren die Bedeutung von Kommunikation, pränataler Bindung und der Rolle von Vätern in dieser schwierigen Zeit. Zudem wird die gesellschaftliche Norm, über frühe Schwangerschaften zu schweigen, kritisch hinterfragt und die Wichtigkeit von Ritualen in der Trauerarbeit hervorgehoben.
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#105 Guck mal, wer da spricht!
In dieser Episode diskutieren wir die Sprachentwicklung von Kindern, die Meilensteine, die Eltern unterstützen können, und die Rolle der Logopädie. Barbara Entner-Ploner, eine erfahrene Kinderlogopädin, erklärt, wie Eltern die Sprachentwicklung ihrer Kinder fördern können und wann es wichtig ist, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Zudem wird die Bedeutung der Mediennutzung und deren Einfluss auf die Sprachentwicklung thematisiert.
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#104 Ist Urlaub mit Kindern wirklich Urlaub?
In dieser Episode diskutieren wir die Herausforderungen und die Realität von Urlauben mit Kleinkindern. Judith Luig, Autorin des Buches "Du wolltest doch auf dem Ponyhof", teilt ihre Erfahrungen und Einsichten über die chaotischen, aber auch lustigen Aspekte von Familienurlauben. Wir sprechen über die Diskrepanz zwischen Erwartungen und Realität, die Schwierigkeiten bei der Anreise und geben Tipps, wie man den Urlaub mit Kindern besser gestalten kann.
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#103 Perimenopause
In dieser Episode des Mamafürsorge Podcasts spricht Dr. Dorothee Biener über die Perimenopause, die Übergangsphase vor der Menopause. Sie erklärt die körperlichen und emotionalen Veränderungen, die Frauen in dieser Zeit erleben, und betont die Wichtigkeit von Wissen und Unterstützung. Die Diskussion umfasst Symptome, hormonelles Chaos, Behandlungsmöglichkeiten und die gesellschaftliche Wahrnehmung der Menopause. Dr. Biener ermutigt Frauen, sich um ihre Gesundheit zu kümmern und die Chancen, die diese Lebensphase bietet, zu nutzen.
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#102 Kinder loslassen
Dieses Mal sprechen Michèle und Katharina mit Nathalie Klüver über das Thema Loslassen in der Elternschaft. Das Älterwerden der Kinder ist ganz schön herausfordernd, es bedeute Loslassen und manchmal auf Gefühle der Einsamkeit. Gleichzeitig können sich Räume der Selbstentdeckung auftun. Es wird thematisiert, wie wichtig es ist, den Kindern Selbstständigkeit zu ermöglichen und wie Mütter sich in dieser neuen Phase ihres Lebens neu erfinden können. Die Ambivalenz der Pubertät und die Veränderungen in der Partnerschaft werden ebenfalls angesprochen, sowie die Verantwortung der Eltern in der Erziehung. Abschließend wird betont, dass das Loslassen auch viele Chancen mit sich bringt und dass es wichtig ist, die eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren.
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#101 Smart-e-moms - digitale Hilfe bei Wochenbettdepression
In dieser Episode wird die Thematik der Wochenbettdepression behandelt, die viele Frauen betrifft und oft ein Tabuthema darstellt. Die Gastgeberinnen sprechen über ihre eigenen Erfahrungen und die Herausforderungen, die mit dieser psychischen Erkrankung verbunden sind. Zudem wird das Smart Moms Projekt vorgestellt, eine digitale Plattform, die betroffenen Frauen niedrigschwellige, anonyme Unterstützung bietet. Fachkräfte und Betroffene teilen ihre Perspektiven und Erfahrungen, um das Bewusstsein für die Wochenbettdepression zu schärfen und die Hilfsangebote zu verbessern. In dieser Episode diskutieren die Teilnehmerinnen die Rolle sozialer Medien und digitaler Plattformen in der Unterstützung von Müttern, insbesondere im Kontext von postpartaler Depression. Sie teilen persönliche Erfahrungen und reflektieren über die Herausforderungen und Chancen, die mit der Nutzung von Smartphones und digitalen Hilfsangeboten verbunden sind. Zudem wird die Bedeutung von Selbsthilfegruppen und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Finanzierung für zukünftige Hilfsangebote thematisiert.
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#100 Kinderbücher, die das Leben leichter machen
Seit bereits 100 Folgen begleiten für euren Mamaalltag und füllen ihn mit Fürsorge, leichten Gesprächen und der Botschaft: alle Seiten eurer Mutterschaft sind okay. In unserer besonderen Jubiläumsfolge des Mamafürsorge Podcasts, die live aus der Tyrolia Buchhandlung in Innsbruck aufgezeichnet wurde, schauen wir auf die Bedeutung von Kinderbüchern für Eltern und Kinder. Wir beleuchten, wie Kinderbücher helfen können, schwierige Themen wie Trauer, Wut, Rassismus und psychische Erkrankungen zu vermitteln. Zudem haben wir wertvolle Tipps zur Auswahl geeigneter Kinderbücher im Gepäck und thematisieren die Herausforderungen, die durch die zunehmende Nutzung von KI im Kinderbuchmarkt entstehen. Im zweiten Teil stellen wir spezifische Kinderbücher, die sich mit Emotionen und Geschlechtergerechtigkeit auseinandersetzen, vor. Es wird über den Frauenstreik und dessen Relevanz, den Mental Load von Müttern, die politische Bildung von Kindern, Trauerbewältigung, Konfliktlösung und die Vielfalt der Themen in Kinderbüchern gesprochen. Wichtig war uns hervorzuheben, wie Bücher helfen können, schwierige Themen anzusprechen und Kindern eine Stimme zu geben. Achtung: Am Ende erfahrt ihr, was Michèles Sohn zu einem der Kinderbücher zu sagen hat!
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#99 Sind Frauen ängstlicher?
In dieser Folge wird die Komplexität der Angststörungen bei Frauen beleuchtet. Die Gesprächspartnerinnen Barbara Voigt und Beate Wagner, erörtern die verschiedenen Faktoren, die zu Ängsten führen, einschließlich hormoneller, sozialer und kultureller Einflüsse. Sie betonen, dass Ängste nicht immer krankhaft sind und dass es wichtig ist, sich mit ihnen auseinanderzusetzen, anstatt sie zu verdrängen. Zudem wird die Rolle der Mutterschaft und die Erziehung von Kindern in Bezug auf Ängste thematisiert, sowie die gesellschaftlichen Erwartungen, die Frauen oft unter Druck setzen. Die Diskussion schließt mit der Erkenntnis, dass es wichtig ist, Ängste offen zu thematisieren und Unterstützung zu suchen. In dieser Episode wird die zunehmende Angst unter Jugendlichen in Krisenzeiten thematisiert, insbesondere im Kontext von Covid-19, Kriegen und sozialen Medien. Die Rolle von Frauen in der Gesellschaft und ihre Neigung, sich um andere zu kümmern, wird hervorgehoben. Zudem wird die Gefährdung von Mädchen durch Social Media und die damit verbundenen unrealistischen Schönheitsideale diskutiert. Abschließend werden Bewältigungsmechanismen für Angst vorgestellt, einschließlich Selbsthilfe und Therapie, sowie die Bedeutung von Meditation und Achtsamkeit.
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#98 Wir müssen über Geld reden
In dieser Episode diskutieren wir mit Birgit Happel über die finanziellen Risiken, die mit der Mutterschaft verbunden sind, und die Notwendigkeit, sich mit der eigenen Geldbiografie auseinanderzusetzen. Wir beleuchten die strukturellen Benachteiligungen, die Frauen in ihrer finanziellen Selbstbestimmung einschränken, und betonen die Bedeutung von Altersvorsorge und finanzieller Bildung. Zudem wird die psychische Gesundheit in Verbindung mit finanzieller Abhängigkeit thematisiert, sowie die gesellschaftlichen Strukturen, die Frauen oft in ungesunde Beziehungen drängen.Wir sprechen über die Bedeutung von psychischer Gesundheit und finanzieller Bildung, insbesondere in Bezug auf die Rolle von Hebammen und die Notwendigkeit, finanzielle Themen in die Ausbildung zu integrieren. Es wird betont, wie wichtig es ist, die eigene Geldbiografie zu verstehen und wie dies mit der Selbstwirksamkeit zusammenhängt. Zudem wird die Verantwortung des Staates hervorgehoben, finanzielle Bildung in Schulen zu implementieren, um Alltagskompetenzen zu fördern. Die Vorbildfunktion der Eltern wird ebenfalls thematisiert, um eine positive finanzielle Erziehung zu gewährleisten.
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ABOUT THIS SHOW
Als Mama fühlen wir uns alle manchmal einsam, überfordert, wütend, alleingelassen, traurig oder verzweifelt. Das geht nicht nur dir so! Wir helfen dir, für dich zu sorgen. Jeden Montag sprechen wir über Mamafürsorge und alles, was dazu gehört. Mit spannenden Gästen, aktuellen Themen und Tipps für dich.Michèle ist Psychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung und Familienbegleiterin bei den „FrühenHilfen“. Dort unterstützt sie Frauen, die in den ersten Jahren ihrer Mutterschaftunter starken (psychischen) Belastungen leiden. Sie ist Mutter einessiebenjährigen Sohnes und lebt in Tirol. Katharina arbeitet als selbstständige Lektorin und Autorin in Süddeutschland. Nach der Geburt ihres jüngsten Sohnes erkrankte sie an einer Wochenbettdepression. Gemeinsam setzen sie sich mit ihrem Projekt „Mamafürsorge“ dafür ein, psychische Erkrankungen bei Müttern ins Gespräch zu bringen und zu enttabuisieren.
HOSTED BY
mit Michèle Liussi und Katharina Spangler
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