PODCAST · music
Monika Drasch - Lieder zwischen Himmel und Erde
by Michaelsbund
Alpenrock-Fans kennen sie als die Frau mit der Grünen Geige. Aber Monika Drasch kann auch anders: Jeden Monat stellt sie ein Lied vor, das sich um das Kirchenjahr dreht - mal augenzwinkernd, mal frech aber immer zum Seufzen schön.
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Ein Hoffnungskraftpaket zum Neuen Jahr
Und wieder ist Monika Drasch in einem ihrer "Lieblingsbücher" fündig geworden. Der Schreiber der "Stubenberger Handschriften", Phillip Lenglachner, feiert heuer seinen 200. Todestag. Monika Drasch will sich die Originale in der Münchner Stabi einmal ansehen und dem Lumpen- und Textsammler aus Niederbayern „dankeschön“ sagen für so viele wunderbare Zeilen, Bilder, Gebete. Am 15.7. gibt sie ihm zu Ehren übrigens ein Konzert in München. Der genaue Ort steht noch nicht fest. Sobald es so weit ist, kann man ihn aber auf der Homepage der Musikerin finden: (https://monikadrasch.de/termine/termin/)
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Maria durch ein Dornwald ging…
Jeden Mittwoch im Advent sing Monika Drasch vor dem Alten Peter mit einigen MitstreiterInnen und allen, die Spaß haben. Um halb fünf geht’s los. Das macht der Sängerin jedes Mal großen Spaß. Auch „Maria durch ein Dornwald ging“ wird dort zu hören sein – ein Lied, bei dem sie sich immer getröstet und geborgen fühlt in einer Zeit, in der man vielleicht mal nicht seine Stacheln ausfahren sollte.
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Yodeling in Heaven…
Im November gedenken wir unserer Toten. Und Monika Drasch macht sich Gedanken, wie glückseligmachend die Ankunft der Verstorbenen im Jenseits wohl ist. Mit einem amerikanischen Yodeling, einer Zwischenform aus Lied und Jodler, schlägt sie eine Brücke zu den Heiligen im Himmel. Gesungen hat sie dieses Yodeling bereits vor Jahren in der Internationalen Jugendbibliothek in der Münchner Blutenburg für den englischen Autor Frank Cottrel Boyce und dessen Übersetzer Salah Naoura. Boyces Jugendbuch „Millionen“ mit seinen Heiligengeschichten hat es ihr angetan – bis heute.
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Ein Weinberg war meinem Geliebten zu eigen...
Einen Text aus Jesaja 5 singt Monika Drasch diesmal. Und zwar einen, den sie als Jugendliche oft in der Ostermette gesungen hat. Dann überlegt sie sich, was das mit Erntedank zu tun hat. Und kommt zu dem Schluss, dass man dankbar sein muss für positive Ideen. Wie zum Beispiel die, Wein am Ammersee anzubauen.
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Ein Abendlied - weil die Tage kürzer werden
Das Lied hat die Moni schon vor 40 Jahren gern gesungen. Es kommt aus dem Buch "Geistliche Lieder" des ehemaligen Volksmusikpflegers des Bezirks Oberbayern, Wolfi Scheck. Und dann stellt sie noch fest, dass früh schlafen gehen Energie spart. Gar nicht so dumm, in diesen Zeiten. Kontakt: [email protected]
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Marienlied auf Psalmton - ein Supertrick
Monika Drasch hat schon oft Texte aus den Stubenberger Handschriften vertont. Manchmal findet man Melodien dazu, oft aber nicht. Jetzt hat sie bemerkt, dass man quasi alles auf Psalmtönen singen kann - und auch das geht in der ihr eigenen Art: Mit Jodler und Halleluja. Kontakt: [email protected]
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Wahre Freundschaft oder Hohe Tannen
Ein Lied, das Monika Drasch schon seit ihrer Kindheit kennt, heißt "Wahre Freundschaft". Doch viele Menschen kennen die Melodie eher unter dem Titel "Hohe Tannen". Warum das so ist, wo sie das Lied zuletzt gespielt hat und wie der Radl-Jodler entstanden ist, das erzählt sie in dieser Folge.
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Ein Donaulied ...
in Lied über das Unterwegssein auf der Donau, flussaufwärts von Belgrad über Passau nach Regensburg. Dazwischen liegt Bogenberg bei Straubing in Niederbayern. Das ist einer der ältesten Marienwallfahrtsorte in Bayenr. Und dazu fällt der Sängerin ein, dass es dort ein Wallfahrtslied gibt, das das Leben als gefahrvolle Schifffahrt beschreibt. Das Schiff in Gefahr kann gerettet werden, wenn man die Muttergottes samt Jesuskind dabei hat. Genau das, was man heut im Leben auch bräuchte. Kontakt, auch für Liederwünsche: [email protected]
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Ein russischer Marienhymnus...
Das ist mal eine Kombination: Monika Drasch verbindet im Mai-Podcast einen russisch-orthodoxen Marien-Hymnus (der eigentlich 120 Anrufungen hat) mit dem Wort "zusammen" in den 27 Sprachen der Europäischen Union und zum Schluss kommt noch ein Hölderlin-Gedicht über die Freiheit. Europa, die Freiheit und der Wunsch nach Frieden - die sind in einem Marienlied gerade richtig
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Ein Passionslied ...
Dort drunten auf Lausb und Straßen heißt das Lied, dass Monika Drasch einstimmig aufgenommen hat, nur ein wenig Altflöte und Geige kommen dazu. Gefunden hat sie es im Liederheft der Annette Thoma. Text und Melodie stammen aus Hallein. Im Text geht´s um Maria und Johannes. Umso erstaunlicher ist´s dass sie das Lied heuer auch im evangelischen Karfreitagsgottesdienst in Utting singen wird, den kein geringerer als der Landesbischof persönlich halten wird. Und dazu kommen ganz neue Zehn Gebote - von den diesjährigen Konfirmanden geschrieben.
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Der Frühling bringt Veränderung...
Ein Jodler zum Frühlingsanfang lässt davon träumen, was in einer paradiesischen Kirche alles möglich wäre: Geistliche, die nicht nur über partnerschaftliche Liebe sprechen, sondern sie auch selbst leben. Väter, die sich so endlich zu ihren Kindern bekennen könnten und Kinder, die ihren Vater endlich kennenlernen. Außerdem hat Moni Drasch auch noch zwei neue Gebote im Repertoire: eines, das das Zusammenleben einfacher macht, und ein anderes, durch das der Sonntag schmackhafter wird.
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Suche den Frieden und jage ihm nach...
Bei einem Friedensgebet in Schondorf fällt der Satz: zu diesem Psalm gibt es noch kein Lied. Doch gibt es. Seit Monika Drasch es geschrieben hat. Und dabei ist ihr auch eingefallen, wer nach seinem inneren Frieden suchen sollte. Denn einem ehemaligen Papst dabei zuzuschauen, wie er vor sich selbst davonläuft, statt dem Frieden hinterher zu jagen, ist schon seltsam. Aber zum Frieden braucht es keine geweihten Häupter. Nur Menschen.
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Ein Schlaflied mit Geschichte und Geschichten
Es ist ein Schlaflied, ein Liebeslied, ein Soldatenlied - und eine Botschaft, die uns sagt, dass wir behütet sind. Monika Drasch singt es auch schon mal mit einem Schulkollegen an der Autobahn und findet, eigentlich müsste es in jedem katholischen Gesangsbuch stehen. Denn wenn ein Prediger mal wieder die wichigste Botschaft vergisst, dann kann man sie in diesem Lied wenigstens nachlesen. Oder Nachsingen. Das Lied wurde übrigens wieder aufgenommen im feinen, kleinen, kreativen Tonstudio von Stephan Eppinger in Diessen. https://eppiversum.de/
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Ein Hirtenlied mit Verspätung...
Um den Text des Liedes verstehen zu können, müssen auch echte Dialektkenner sehr gut hinhören. Denn einige Wörter sind quasi aus der Zeit gefallen bei diesem Hirtenlied. Das wusste schon Professor Kurt Huber von der Weißen Rose, der ja auch Musikwissenschaftler war. Monika Drasch hat das Lied nämlich in einer alten Sendung gehört, die der Professor konzipiert hatte und die sie auf Kassette aufgenommen hatte. Ja und heute, wo doch alles ganz schnell und einfach ginge, hat sie dann noch einmal zwei Wochen warten müssen auf die Aufnahme, weil das Tonstudio coronabedingt geschlossen war. Die Zeiten ändern sich. Aber Monika Drasch nicht. Denn sie schafft es auch, aus einem Hirtenlied ein Revoluzzerlied zu machen. Aber ein wirklich Schönes. Mehr Infos zur Weißen Rose: https://www.weisse-rose-stiftung.de Interview mit dem Sohn von Kurt Huber im Münchner Kirchenradio: https://www.mk-online.de/meldung/leben-als-sohn-eines-vaterlandsverraeters/
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Das Hirtenlied kommt später ....
Warum, wieso, weshalb, das erklärt Monika Drasch selbst
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Das menschliche Leben und die große Frage...
Ob in der Kirche oder im Wirtshaus: Monika Drasch liebt dieses Lied, in dem es gleich zu Beginn heißt: "Das menschliche Leben eilt schnelle dahin". Und ihr fällt bei der Gelegenheit auch wieder das Buch "Die große Frage" von Wolf Erlbruch (Peter Hammer Verlag) in die Hände. Und sie findet beides zum Weinen schön. Im Lied kommt übrigens wieder das Belafon zum Einsatz - weil auch das einfach nur schön klingt und weil es passt zum November.
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Münchner Marienlied...
Monika Drasch war mit eineinhalb Jahren zum ersten Mal in München, weil daheim der Kuhstall abgebrannt war. Das Münchner Marienlied, das sie singt, ist im Dreißigjährigen Krieg entstanden. Und hat einen Zusatz bekommen. Ja und sonst treten noch auf: Der Heilige Geist und der Erzengel Gabriel. Und die Erklärung, warum dorisch nicht moll und nicht dur ist. https://mk-online.de/podcasts.html
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Der Kobelllandler zum 20. Jubiläum
Monika Drasch hat Fanpost bekommen und sogar einen Nusskuchen. So nährt der Podcast sie "an Leib und Seele", erzählt sie. Und singt zum 20. Jubiläumspodcast einen Landler, den Franz von Kobell vor rund 200 Jahren geschrieben hat. Bei so vielen Liedern zwischen Himmel und Erde wäre doch so langsam eine Einladung zum Katholikentag fällig, meint sie. Denn für ein kleines Konzert würde es schon reichen.
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Magnificat auf bayrisch...
Es ist eine der schönsten Geschichten über eine Frauenfreundschaft in der Bibel: Maria besucht die schwangere Elisabeth und die spürt zum ersten Mal, wie sich ihr Kind bewegt. Der Text dazu heißt "Magnificat". Monika Drasch singt ihn auf bayrisch - und fragt sich, ob man das eigentlich darf? Und hier geht´s zum Jodel-Hallelujah beim Sankt Michaelsbund: https://www.youtube.com/watch?v=k9FnG6tnmQM
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Gestern - auf der Suche nach Zuversicht
Während des dritten Lockdowns in der Pandemie hatte Monika Drasch oft das Gefühl, sich überhaupt nicht mehr "aussi zum sehgn". Auf Hochdeutsch würde man dazu vielleicht sagen: "kein Licht am Ende des Tunnels sehen". Jetzt ist so etwas wie "Zuversicht" eingekehrt. Aber für dieses hochdeutsche Wort findet sie einfach kein Bayrisches. Dafür aber ein wunderschönes Lied, dass ganz genau die derzeitige Stimmung vieler Menschen trifft. https://mk-online.de/podcasts.html
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Erzengel Raphael - der Retter der Biergartenkultur
Gleich acht Erzengel sollen uns zu einem schönen Sommer verhelfen. Und Luzifer und der Neid sind auch Thema dieser Folge - denn was sonst bringt es, den Geimpften ihre wiedergewonne Freiheit nicht zu gönnen? Und der Raphael ist der Schutzheilige zur Rettung der Biergartenkultur. Warum, das erklärt die Sängerin Monika Drasch in dieser Folge. https://mk-online.de/podcasts.html http://www.volksmusik-archiv.de/vma/de/spuren_gabler_waldviertel
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Lebenslust im Mai...
Der Mai ist ein Monat voller Lebenslust. Deshalb hat Monika Drasch diesmal den schönen Titel "Aba auf geht’s Buam, auf geht’s Buam lustig muaß´ sei" ausgewählt. Und diesmal sind ein paar Vierzeiler der bayrischen Volksdichterin Emerenz Meier vom Ende des 19. Jahrhunderts dazu gekommen, die sinngemäß "gfrei di, aber net goa z´gach" bedeuten könnten. Und dann hat sich die Sängerin noch auf die Suche nach freudvollen Verse in der Bibel gemacht. Und ist erst nach Seitenweise wunderschönem Gejammer im Buch Sirach fündig geworden: "nur wer Zeit zum Nachdenken hat, wird Weisheit erlangen".
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Ostergesang in Harmonie mit mir selbst
In dieser Folge singt Monika Drasch gleich mehrstimmig - weil die Technik es möglich macht und weil sie in Harmonie mit sich selbst ist. Das hat sicher auch damit zu tun, dass sie sich manchmal ganz verzaubert fühlt von Musik. Egal, ob von byzantinischen Mönchen oder vom Livestream aus der Münchner Staatsoper
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Der Dornbusch als Frühlingsbote...
In dem Lied, das Monika Drasch diesmal ausgesucht hat, werden dem Dornbusch die Gedanken an die Schmerzenskrone Jesu quasi in den Mund gelegt. Und damit gehen die Gedanken der Sängerin auf Reisen: zu Ostern, dem Heiligen Joseph, zur Geduld in Corona-Zeiten und zur 12-Ton-Musik.
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Und grüßt mir alles Schöne...
Als Monika Drasch das Gedicht von Reiner Kunze in einem kleinen Büchlein gefunden hat, hat sie sofort versucht, es zu singen. Inzwischen hat sie es dem Dichter sogar einmal selbst vorsingen dürfen. "Fern kann er nicht mehr sein" heißt es und darin geht es um den Tod. Besonders das Verneigen vor der Natur hat ihr dabei gefallen. Denn die Natur ist das wirklich Schöne, das sie - und auch ihre kleine Tochter - in der Krise aufrecht erhält.
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Die Heiligen Drei Könige und Martin Luther...
Die Heiligen Drei Könige liegen im Dom zu Köln begraben. Glaubt man. Und der Bann über Martin Luther wurde an einem 3. Januar ausgesprochen - und bis heute nicht aufgehoben. Dazu macht sich Monika Drasch in dieser Folge so ihre Gedanken. Außerdem singt sie ein Dreikönigslied aus dem Röhrnbacher Weihnachtsliederbuch - weils einfach wunderschön ist.
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Advent und die Macht der Männer....
Zum Advent hat Monika Drasch natürlich ein Adventslied mitgebracht. Die ersten drei Strophen sind Uralt. Das fängt an mit Adam, der sich nicht an die Regeln hält, geht weiter mit Jesus, der hier so manchen Schaden wieder gutmachen will und am Ende gibt’s zwei nigelnagelneue Strophen, die ihr so reingerutscht sind. Und so geht’s plötzlich um die Machtverhältnisse in der Kirche. Aber auch um so wichtige Fragen wie: Spricht man Advent mit "P", ab wann schmeckt Stollen und gibt’s im Pfarrbüro von Röhrnbach noch CDs vom Mädchen-Dreigsang Niederalteich? Kontakt zum Pfarrbüro: [email protected]
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Alle(r) Heilig(en) - und damit auch die Anna
Einen wunderschönen Text hat Monika Drasch wieder aus dem Stubenberger Liederbuch herausgesucht, das sie ja schon oft zitiert hat. In dem geht es um die Gottesgroßmutter Anna – also die Mutter von der Maria. Und wer sich so richtig schön auf ihre Interpretation einstimmen möchte, der sollte vorher vielleicht mal eine Version der Marienvesper von Claudio Monteverdi anhören. Zum Beispiel hier: https://www.youtube.com/watch?v=Lx9XyK16U50 Ansonsten erfahren wir in dieser Folge auch noch, warum die Heilige Anna die Schutzpatronin der Umzüge ist und warum der Heilige Michael nie Geburtstag hatte.
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Gregorianik und die Frauen
Das mit der Einstimmigkeit in der Gregorianik - das muss einfach sein. Allerdings ist es manchmal auch ganz schön, wenn´s ein bisserl mehr sein darf, findet Monika Drasch. Und zeigt, wie schön auch das klingen kann. Und überhaupt kommt man vom "Salve Regina" auf so viele Themen, die mit der einen oder anderen Frau zu tun haben.
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Ein Schutzengellied
Zum Ende der Ferien ruft Monika Drasch die Schutzengel oder den Schutzgeist an. Wer von den beiden da gemeint ist, das sagt der Liedtext nicht. Das einstimmige Lied hat eigentlich nur zwei Strophen. Aber wer die Sängerin kennt, weiß, dass sie einiges einfach nicht so stehen lassen kann - und deshalb gibt´s einfach noch eine Strophe. Und wie immer natürlich viel Wissenswertes zu den Melodien und Philosophisches über´s Leben.
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Grashalme im Wind
Die Felder sind abgeerntet. Deshalb mag es merkwürdig vorkommen, im August ein Erntelied zu singen. Aber in "Halmerl wiag di" geht es auch nicht um Getreide, sondern um Gras. Das wurde früher nämlich nicht so oft geschnitten und so wurde es so lang, dass es sich im Wind wiegen konnte. Ein Bild, das ein kleines bisschen Ewigkeit vermittelt. Und genau darum geht´s diesmal im Podcast von Monika Drasch: Sommer, Ruhe, Zeit und das Paradies.
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Bin i a lustiger Fuhrmannsbua - ein Freiheitslied
Sommer ist´s und eigentlich Zeit für ordentlich Fernweh oder einfach mal wegfahren. Heuer geht's Vielen etwas anders. Die bleiben lieber daheim oder zumindest im Lande. Aber diese Sehnsucht hat's immer schon gegeben. In ihrem Podcast stellt uns Monika Drasch in diesem Monat ein bayrisches Freiheitslied vor: "Bin i a lustiger Fuhrmannsbua" heißt es - und der Text hat's in sich. Vor allem, wenn man ihn auf die derzeitige Situation bezieht.
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"Crazy Man" und andere ewige Lieblingslieder
Es gibt Lieder, die bauen einen so richtig wieder auf. Monika Drasch hat in der Corona-Krise einmal ihre allerliebsten Lieblingslieder rausgesucht. Eines davon ist eigentlich auf Englisch und eigentlich von Allan Taylor. Aber sie hat es auf Bayrisch übersetzt. In dieser Folge ist ihre Version von "Crazy Man" zu hören - und die Geschichte, wie sie es gemeinsam mit dem brititschen Liedermacher singen durfte. Und natürlich hat sie noch ein paar Tipps mehr für´s Gemüt.
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Die Gottesmutter Maria und die bayerische Verfassung
Der Mai ist der klassische Marienmonat – aber auch der klassische Wallfahrtsmonat. Wo trifft beides besser zusammen als im oberbayerischen Wallfahrtsort Altötting? Leider finden in diesem Jahr wohl keine Wallfahrten statt. Aber man kann von Erinnerungen zehren. Das tut auch die Musikerin Monika Drasch in der neuen Folge ihres Podcasts „Lieder zwischen Himmel und Erde“. Sie selbst pilgerte einmal zwei Tage zu Fuß nach Altötting. 80 Kilometer, gehen bis „man denkt es geht nicht mehr, aber dann geht es doch: Weil es ein Ziel gibt“, so erzählt sie. Das Ziel war die Gnadenkapelle. Was Monika Drasch während ihres Fußmarsches alles gedacht hat, weiß sie heute nicht mehr. „Überhaupt sind ja 80 Prozent aller Gedanken überflüssig“, findet sie. Auch an die Lieder, die sie dabei gehört und gesungen hat, hat sie nur noch schwache Erinnerungen. Bis auf eins: Das Altöttinger Wallfahrtslied zu Ehren Mariens „Sei gegrüßt viel tausend Mal“. Marienlieder gehören "ins Leben geholt" Seitdem begleiten Sie Marienlieder. Die müssen nicht rückgewandt oder gestrig sein, sondern. Sie gehören ins Leben geholt. Mit Texten, die das Leben schreibt oder: Mit Texten aus der bayerischen Verfassung. „Fürbittgstanzl“ nennt sie Monika Drasch, weil „Fürbitten überhaupt nie schaden“. Vor allem nicht in Zeiten wie diesen.
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In der ganzen Stadt da brennet kein Licht
Gottschee war eine deutsche Sprachinsel im heutigen Slovenien, auf der sich bis ins 20. Jahrhundert über 600 Jahre ein bayerischer Dialekt hielt. "In der ganzen Stadt da brennet kein Licht" ist ein Lied, das aus dieser Region stammt und auch in der bayerischen Tradition bewahrt wird. Das Stück hat nicht nur Monika Drasch inspieriert, sondern auch den großen Ludwig van Beethoven, dessen 250. Geburtstag dieses Jahr gefeiert wird.
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Ist alles wohlbestellt - ein Schöpfungslied
"Ist alles wohlbestellt, der Acker und das Feld", heißt´s in dem Lied, das Monika Drasch für den März ausgesucht hat. Wie´s allerdings um diese Schöpfung aussieht, darüber macht sie sich so ihre Gedanken- und fügt dem bekannten Text von Kathi Greinsberger kurzerhand noch eine Strophe hinzu.
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Lichtmess - Ein göttliches Licht
In den Kirchen werden an diesem Tag die Kerzen für das ganze Jahr geweiht. Früher war das auch ein Festtag für die Knechte und Mägde, denn dann bekamen sie ihren Jahreslohn, konnten oder mussten sich einen neuen Hof suchen oder das Dienstverhältnis um ein Jahr verlängern. Monika Drasch hat gleich zwei wunderschöne Lieder dazu gefunden.
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Darum geht´s
Warum macht eine Frau, die mit Musikkabarett bekannt geworden ist, jetzt religiöse Lieder? Weil Monika Drasch diese Lieder einfach wunderschön findet! Das hat auch viel mit ihrer eigenen Geschichte zu tun. Und mit dem Alter. Hören Sie selbst!
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