PODCAST · society
relevant – das Wochenmagazin
by ERF Medien Schweiz
Wer das Weltgeschehen verfolgt, hat nach dem Nachrichtenkonsum oft mehr Fragen als zuvor. So geht es uns auch! Den für uns relevantesten Fragen gehen wir – das Team von Radio Life Channel – wöchentlich auf den Grund. Ob gesellschaftlich, ethisch, theologisch oder persönlich – Fragestellungen ganz unterschiedlicher Art werden von wechselnden Hosts beleuchtet.«relevant – das Wochenmagazin» berichtet konstruktiv und ist stets auf der Suche nach Lösungsansätzen. Hinweis:Die Gäste in unseren Sendungen und Beiträgen geben ihre persönlichen Ansichten und Meinungen wieder. Diese müssen nicht zwingend mit den Ansichten der Redaktion übereinstimmen. ERF Medien arbeiten nach journalistischen Grundsätzen und bilden unterschiedliche Meinungen ab.
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Von der Erde weg in den Himmel – die Bedeutung der Auffahrt
Ostern ist vorbei und trotzdem ist das Kirchenjahr noch lange nicht fertig. Schon steht mit Auffahrt der nächste Feiertag vor der Tür. Für viele ist es einfach ein freier Tag im Frühling, ein verlängertes Wochenende, vielleicht ein Ausflug oder etwas Ruhe. Doch im christlichen Kalender steckt hinter diesem Festtag eine zentrale Geschichte: die Himmelfahrt von Jesus. Und die klingt auf den ersten Blick ungewöhnlich. Jesus, der «in einer Wolke» in den Himmel auffährt. Eine Erzählung, die Fragen auslöst: Was ist da genau passiert? Wie ist das gemeint? Und was bedeutet das heute überhaupt noch? Denn Auffahrt steht nicht allein. Sie liegt eingebettet zwischen Ostern und Pfingsten – mitten in einer entscheidenden Übergangszeit der Bibel. Genau 40 Tage nach der Auferstehung von Jesus findet dieses Ereignis statt. Die Zahl 40 taucht in der Bibel immer wieder auf und hat dort eine besondere Bedeutung. In dieser Ausgabe von «relevant – das Wochenmagazin» gehen wir diesen Fragen nach. Wir schauen uns zuerst die Grundlagen an: Was erzählt die Bibel über die Himmelfahrt von Jesus – und wie ist das heute zu verstehen? Dann geht es um die 40 Tage zwischen Ostern und Auffahrt und die besondere Bedeutung der Zahl 40. Danach wird es persönlicher und theologischer: Was bedeutet Auffahrt heute noch – wenn jemand geht und trotzdem nicht einfach weg ist? Und zum Schluss der Blick voraus auf Pfingsten: Wenn jemand geht und doch bleibt – wie funktioniert Nähe dann überhaupt noch?
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Wenn Jugendliche sich von KI beraten lassen
Künstliche Intelligenz wird heute vermehrt genutzt, um Probleme anzugehen. Auch Jugendlichen greifen auf digitale Tools zu: Sie schildern einer KI, was sie psychisch belastet. Bei KI-Sprachmodellen stossen sie auf ein «offenes Ohr», erhalten Bestätigung und teilweise hilfreiche Tipps.
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Demokratie – der lange Prozess zur Mitbestimmung
Demokratie, die Mitbestimmung durch das Volk in der Politik: Wird sie – so wie wir sie kennen – zur Seltenheit? Immer mehr zeigen sich global autokratische Züge, wo wenige Menschen die Macht an sich reissen. Gilt die Schweiz mit ihrer direkten Form der Demokratie immer noch als Modellstaat? 90 Prozent der Befragten einer Umfrage finden unsere Staatsform jedenfalls immer noch gut.
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Ostern – wichtigstes Fest des Christentums?
Genau wie Weihnachten ist Ostern eines der Feste, die der ganzen Schweiz mehrere freie Tage beschert. Für einige ist es ein Frühlingsfest mit Eierfärben und Schokoladenhasen, für andere das wichtigste Fest der Menschheit: wegen dem Tod und der Auferstehung von Jesus Christus.
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Freiwilligenarbeit – In der DNA der Schweizer Bevölkerung
Die Schweiz ist bekannt für ihr starkes Engagement im Bereich der Freiwilligenarbeit. In vielen Vereinen, sozialen Projekten und in der Nachbarschaft setzen sich Menschen unentgeltlich für andere ein. Dieses Engagement ist wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ermöglicht zahlreiche Angebote in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales und Umwelt. Ohne freiwillige Helferinnen und Helfer könnten diese Angebote kaum bestehen. Und dieses Engagement ist auch die Grundlage unserer Demokratie. «Freiwilligenarbeit gehört zur DNA der Schweizerinnen und Schweizer», sagt Cornelia Hürzeler, Vizepräsidentin der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft. In dieser Folge von «relevant – das Wochenmagazin» gehen wir der Freiwilligenarbeit auf den Grund. Was macht sie so unentbehrlich für die Schweiz? Wer engagiert sich wo? Und was passiert eigentlich, wenn es des Guten zu viel ist: Wann wird Engagement zur Belastung?
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Vier Jahre nach Kriegsbeginn: Geflüchtete aus der Ukraine in der Schweiz
Es ist nun vier Jahre her, seit der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen hat. Offizieller Beginn des andauernden Kriegs war der 24. Februar 2022. Für viele Menschen in der Ukraine bedeutete dieser Moment und auch die darauffolgenden Jahre, dass sie die Flucht ergreifen mussten. Mehr noch: Es bedeutete auch Störung und Zerstörung von Existenzen. Lebensentwürfe und Lebensträume platzten wegen dem Krieg. Manche Fluchtwege führten in die Schweiz, teils auch auf Umwegen. Über all dies berichten uns sechs Menschen aus der Ukraine, die versuchen, in der Schweiz Fuss zu fassen.
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«Exit: Ja oder Nein?» – Sterbehilfe als Akt der Selbstbestimmung
Es ist ein Thema, das unsere Gesellschaft seit Jahren beschäftigt und immer wieder kontroverse Diskussionen auslöst: die Frage nach Sterbehilfe, assistiertem Suizid oder auch Freitodbegleitung. Denn hier geht es um grundlegende Fragen menschlicher Existenz: um Leben und Leiden, um Selbstbestimmung und Verantwortung, um Autonomie und Schutzbedürftigkeit.
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Gefahren und Chancen des Klimawandels in der Schweiz
Seit der Zeit der Industrialisierung ist die weltweite Durchschnittstemperatur um rund 1,3 Grad gestiegen. In der Schweiz beträgt der Anstieg im Vergleich zum Zeitraum 1871 bis 1900 bereits 3 Grad. Das zeigt sich an verschiedenen Orten: Gletscher schmelzen, die Sommer werden trockener und heisser, Starkniederschläge nehmen zu, Permafrost taut auf. Das erhöht das Risiko für Lawinen, Rutschungen und Hochwasser, warnt das Berner Amt für Wald und Naturgefahren. Auch die Landwirtschaft sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert. Die Veränderungen bieten aber auch Chancen, etwa durch neue Kulturpflanzen wie Quinoa und Soja oder neue Standorte für wärmeliebende Fruchtarten wie Aprikosen oder Trauben. Der Klimawandel fordert die Schweiz ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich heraus. Und es stellt sich auch die moralische Frage nach der Verantwortung: Wann und wie setzen wir ihm etwas entgegen?
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Sportseelsorge – mentale Unterstützung im Leistungssport
Die Olympischen Winterspiele 2026 begeistern Menschen auf der ganzen Welt. Tausende fiebern vor Ort mit, Millionen verfolgen die Wettkämpfe am Fernsehen. Für viele Sportlerinnen und Sportler ist die Teilnahme ein grosser Traum. Neben der körperlichen Beanspruchung durch Höchstleistung bringen solche grossen Sportanlässe auch eine grosse mentale Belastung mit sich. Leistungsdruck, hohe Erwartungen und die Angst vor dem Scheitern begleiten viele Athletinnen und Athleten. Weniger bekannt, aber gerade deshalb wichtig ist die Sportseelsorge. Auch an Olympischen Spielen sind Sportseelsorgerinnen und Sportseelsorger präsent. Sie bieten Athletinnen und Athleten Unterstützung in herausfordernden Momenten und einen geschützten Raum für Gespräche.
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Sicher auf der Piste
Rund ein Drittel der Bevölkerung in der Schweiz treibt im Winter Schneesport. Neben viel Freude gibt es aber auch Gefahren auf den Pisten. Das zeigen die Unfallzahlen der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU): Jährlich ereignen sich rund 60 000 Unfälle nur schon bei der Schweizer Bevölkerung. Dann kommen noch diejenigen der Touristen dazu. In der aktuellen Folge von «Relevant» schauen wir genauer hin: Wo lauern die grössten Gefahren, welche Prävention wirkt wirklich und wie können wir uns auf und neben der Piste und den Schneewegen sicherer bewegen? Wir sprechen mit Fachstellen wie der BFU, der SUVA und dem Lawinenforschungszentrum SLF. Wir holen uns Tipps von einem Skischulleiter und fragen ihn, wer seiner Meinung nach wieder einmal in die Skischule sollte. Eine Folge über Verantwortung, Vorbereitung und den richtigen Umgang mit Risiko im Wintersport – so dass die Zeit im Schnee noch lange in guter Erinnerung bleibt.
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Wie geht es jüdischen Menschen in der Schweiz?
Jüdische Menschen auf der ganzen Welt erleben seit dem 7. Oktober 2023 vermehrt Anfeindungen und Verunsicherung – auch bei uns in der Schweiz. Viele fürchten sich davor und passen ihre Sprache und ihre Kleidung an aus Angst, als jüdisch erkannt zu werden. Der Antisemitismusbericht 2024 des SIG und der GRA (Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund und Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus) zeigt: Antisemitische Vorfälle kommen aus allen gesellschaftlichen Lagern. Betroffene wünschen sich mehr Verständnis, Differenzierung und Zivilcourage von ihren Mitmenschen.
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Diese Woche fällt das Relevant aus
Aus krankheitsbedingten Gründen fällt das Relevant diese Woche aus. Wir wünschen euch eine gute Zeit und hören uns nächste Woche wieder.
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Mit Trauer umgehen
Im heutigen Podcast geht es um Schicksalsschläge und Trauer – und darum, wie wir ihnen als Gesellschaft und als Einzelne begegnen können. Auslöser ist der nationale Trauertag am 9. Januar 2026, der aufgrund des tragischen Brandunglücks in Crans-Montana ausgerufen worden ist. Das Unglück hat die Schweiz und viele Menschen auf der ganzen Welt tief bewegt. Doch auch unabhängig von solchen Grossereignissen können Verlust, Krisen und Trauer jeden von uns im eigenen Leben oder im persönlichen Umfeld treffen. Wir sprechen mit Fachpersonen darüber, was Trauer ist, wie sie sich zeigt und was Betroffene wirklich brauchen. Die Notfallpsychologin Helen Walker erklärt, weshalb Solidarität wichtig ist, aber nicht am nationalen Trauertag enden darf. Wir beleuchten, wie Care-Teams arbeiten und was Menschen nach einer solchen Katastrophe hilft. Auch die Rolle von Kirche, Ritualen und Begleitung kommt zur Sprache: Stephan Jütte von der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz zeigt auf, welche Bedeutung sie im Trauerprozess haben. Trauerbegleiterin Elisabeth Bührer-Astfalk erzählt, wie trauernde Menschen unterstützt werden können und was helfen kann, wenn man selbst trauert. Und Theologe Markus Flückiger spricht über die Hoffnung, die der christliche Glaube in Zeiten von Verlust geben kann. Ein Podcast, der Raum gibt zum Nachdenken, Mitfühlen und Verarbeiten.
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Weihnachten – Fantasie oder historisch belegt?
Was ist historisch belegt an der Weihnachtsgeschichte und was ist vielleicht nur dazuerfunden worden? In dieser Folge gehen wir den Fakten rund um Weihnachten auf den Grund. Wurde Jesus wirklich in einem Stall geboren? Wer waren die sogenannten drei Könige? Wann kamen sie tatsächlich nach Bethlehem? Gemeinsam mit Theologen, Historikern und Weihnachtsforschern schauen wir auf biblische und ausserbiblische Quellen. Wir fragen, wie zuverlässig die Evangelien sind. Dabei wird deutlich: Unterschiede in den Weihnachtsberichten sind keine Widersprüche, sondern Ergänzungen.
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Weihnachten – zwischen Konsum, Kitsch und Konflikt
Konsumwahn in der Vorweihnachtszeit, kitschige Deko überall und zur Krönung an den Feiertagen noch ein eskalierender Konflikt – ist das alles, was uns von Weihnachten übriggeblieben ist? Was bedeutet Weihnachten für die Menschen? Dazu haben wir bei einer Strassenumfrage einen – natürlich nicht durchwegs repräsentativen – Stimmungsbericht eingeholt. Wie können wir Erwartungen an diese Zeit wie auch unsere (Ein)Stimmung auf Weihnachten auf ein realistisches Mass justieren? – Das haben wir einen Coach für Berufs- und Lebensfragen gefragt. Was steckt hinter den Konflikten und wie können wir sie (ver)meiden? – Das wollten wir von einer psychosozialen Beraterin wissen. Und was, wenn die gemeinsame Zeit an Weihnachten mit Familie, Verwandtschaft oder Freunden dann doch in einen Konflikt eskaliert? – Das haben wir einen Friedensstifter und Seelsorger gefragt.
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Freiheit, Würde, Realität: Menschenrechte unter der Lupe
Menschenrechte sind grundlegende Freiheiten und Ansprüche, die jedem Menschen allein aufgrund seines Menschseins zustehen. Sie sollen Schutz bieten vor Gewalt, Diskriminierung und staatlicher Willkür und ermöglichen ein Leben in Würde, Freiheit und Sicherheit. Ihre Ursprünge reichen von frühen philosophischen Ideen über die Aufklärung bis hin zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948, die nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs verabschiedet wurde. Doch wie werden Menschenrechte heute tatsächlich eingehalten? Bestehen zwischen Anspruch und Realität weiterhin grosse Lücken?
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Konsum – unsere Gesellschaft im Kaufrausch
In der Adventszeit ändert sich unser Kaufverhalten, wir kaufen viel mehr. Überall leuchten Angebote, die Werbung lockt mit Schnäppchen. Besonders der «Black Friday» verstärkt diesen Druck. Viele Menschen kaufen mehr, als sie eigentlich brauchen. Diesen Konsumrausch spürt nicht nur der Detailhandel, auch die Produktion ist betroffen. Am Ende wirkt er sich ebenso auf die Konsumierenden selbst aus. Es ist bekannt, dass unsere westliche Kultur eine Konsumgesellschaft ist. Viele wissen, dass nachhaltiger Konsum sinnvoll wäre, doch in der Praxis wird oft anders gehandelt. Woran liegt das? In diesem Podcast haben wir mit Dagmar Jenni von Swiss Retail gesprochen. Sie erklärt dieses Phänomen anhand des Attitude-Behavior-Gap: Kundinnen und Kunden handeln häufig anders, obwohl sie eigentlich wissen, was gut wäre. In der Wissenschaft spricht man auch von einem Konsumrausch. Der Neurowissenschaftler Martin Inderbitzin erklärt, was beim Shoppen in unserem Gehirn passiert. Schliesslich stellt sich die Frage nach Lösungen: Wie gehen wir mit diesem Konsum um? Welche einfachen Schritte ermöglichen Einkäufe ohne schlechtes Gewissen? Welche Alternativen gibt es? Thomas Schanz von «ECOnGOOD» und André Pradervand von «Giving Tuesday Schweiz» geben im Podcast konkrete Ansätze dazu. **Kontakt:** Wie siehst du dein persönliches Konsumverhalten im Alltag? Was hilft dir für ein nachhaltigeren Konsum? Lass es uns gerne wissen über das Webformular auf erf-medien.ch/podcast. Wir freuen uns über alle Fragen, Feedbacks und Themenvorschläge! Dieser Podcast wird von ERF Medien produziert – einem spendenfinanzierten Medienhaus. Mit deiner Spende hilfst du, dass wir weiterhin solche und andere Podcasts produzieren können. Spenden geht ganz einfach über diesen Link. Danke von Herzen. https://erf-medien.ch/sinnvoll-spenden/spendeninfos/jetzt-spenden-podcast/ **Im Podcast zu hören:** - Dagmar Jenni, Direktorin von Swiss-Retail - Martin Inderbitzin, Autor und Neurowissenschaftler - Thomas Schanz, Leiter von «ECOnGOOD» - Marc-André Pradervand, Co-Leiter von «Giving Tuesday Schweiz» **Autor/Host und Redaktionsteam:** Maleen Kreibich, Leonie Meier, Angela Albrecht
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Longevity: Natürliche Produkte, Nahrungsergänzungsmittel, Nasenatmung – aber warum?
«Longevity», zu Deutsch «Langlebigkeit», ist das Ziel von vielen Menschen. Dabei geht es nicht unbedingt um ein langes Leben, sondern vielmehr um ein Leben mit einer möglichst hohen Lebensqualität – und das möglichst bis ans Lebensende. Dabei sollen verschiedene Strategien helfen: (Kraft-)Training, gesunde Ernährung, die «richtige» Schlafhygiene, Kältetherapie, Atemtechniken, ein soziales Netz … Doch was ist effektiv und welche Strategien sind bloss «heisse Luft»?
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Wenn der christliche Glaube Verfolgung und Tod bedeutet
Je nach Schätzungen sind weltweit über 200 Millionen oder sogar über 300 Millionen Menschen bedroht, diskriminiert oder verfolgt – aufgrund ihres christlichen Glaubens. So erzählen es uns Organisationen, die sich täglich mit dieser Thematik befassen.
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Der erste Schritt zum religiösen Frieden: zusammen reden
In der Schweiz treffen Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Judentum und viele andere Glaubensrichtungen aufeinander. Ab dem 8. November 2025 lädt die «Woche der Religionen» wieder dazu ein, bei Begegnungen Verständnis und Respekt füreinander aufzubauen und gemeinsam und voneinander zu lernen. Auch im Alltag, etwa im Religionsgarten Aarburg oder im Haus der Religionen in Bern. Dabei soll das Gespräch – der «interreligiöse Dialog» – Vorurteile abbauen, Vertrauen schaffen und schlussendlich den Religionsfrieden möglich machen.
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Zuhören ist wichtig - Jetzt mehr denn je?
Was bewirkt Zuhören in meinem Gegenüber? Was bewirkt Zuhören in mir? Wo und bei wem kann ich gut zuhören, wo sind auf der anderen Seite auch die Grenzen des Zuhörens? Wir beleuchten dieses Thema in dieser Podcastfolge. Vom kleinen Rahmen des einfachen Gespräches bis hin zu den grossen Themen wie Meinungen in der Öffentlichkeit und wie diese gehört, beantwortet werden und damit umgegangen wird.
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Zeitumstellung: Ist sie wirklich nötig?
Zweimal im Jahr stellen wir die Uhren um. Die einen bemerken die Umstellung kaum, für andere ist sie jedoch ein gesundheitlicher Stressfaktor. Forschende wie der Biochemiker Urs Albrecht oder der Zeitforscher Ivo Muri zeigen, dass unser Körper und unsere Seele am besten mit einer klaren Routine zurechtkommen. Am geeignetsten sind Strukturen, die sich am natürlichen Tagesverlauf orientieren.
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Sozialdiakonie: Wenn Worten gute Taten folgen
«Die Kirche macht so viel Gutes». Das ist eine geläufige Aussage, um der mittlerweile gängigen Kritik an der Institution etwas Positives entgegenzuhalten. Gemeint ist damit meist die Sozialarbeit, die von Kirchen eben auch geleistet wird.
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Frieden fördern, Versöhnung erarbeiten
Friedensförderung, Versöhnung und Konfliktbewältigung sind dauerhafte Herausforderungen – für die Politik, für Nichtregierungsorganisationen, für Gesellschaften und Religionsgemeinschaften.
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Best Of: KI und der Mensch
Schon heute ist künstliche Intelligenz teilweise in der Lage, menschliche Fähigkeit wie logisches Denken, Lernen, Planen und Kreativität zu imitieren. Mittlerweile sind virtuelle Assistenten, KI-Bildgeneratoren und Sprach- und Gesichtserkennungssysteme auch in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Und doch: «Wir stehen nicht kurz davor, irgendwelche KI-Overlords zu bauen, die uns auf allen Ebenen gleichwertig oder überlegen sind», sagt Thilo Stadelmann von der ZHAW. «Wir werden nützliche Systeme haben in Zukunft, die trotzdem begrenzt sind.» Auch deshalb ist aus der Sicht von Alexandra Stark (Expertin für KI und Medien) ein vorsichtiger Umgang mit künstlicher Intelligenz unbedingt notwendig, besonders in der Medienbranche. Die Qualität im Journalismus dürfe unter keinen Umständen darunter leiden, hält sie fest. Marcel Keller von der Schweizerischen Evangelischen Allianz leitet die Arbeitsgruppe «KI und Kirche», die sich damit befasst, wie künstliche Intelligenz den Kirchen in ihrer Arbeit helfen könnte. «Mit Gott zusammen das Beste tun in unserem Umfeld», sagt er. Wir zeigen in diesem Podcast auf, wo und wie künstliche Intelligenz bereits genutzt wird, welche Aspekte Sorge auslösen und welche Chancen KI bietet.
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Best Of: Die Suche nach Ruhe im Pilgerstrom
Staubige Wege, Felder bis zum Horizont und am Rucksack baumelt die Jakobsmuschel – so sieht die gängige Vorstellung des Jakobswegs aus. Doch wer heute dort unterwegs ist, pilgert nicht allein. Der Pilgerboom hält an: Bereits zur Jahresmitte 2025 wurden in Santiago de Compostela über 233 000 Ankünfte gezählt – neun Prozent mehr als im Vorjahr. Experten erwarten, dass dieses Jahr erstmals die Marke von 500 000 Pilgern erreicht wird.
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Best Of: Mit Bildung gegen Armut
Bildung spielt eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Armut. Doch in der Schweiz ist der Zugang zu Bildung und Weiterbildung stark vom Einkommen abhängig – mehr als in jedem anderen europäischen Land.
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Best Of: Moderne Herausforderung ADHS
ADHS: Für viele Menschen bedeutet diese Abkürzung ein Reizwort. Manche meinen, dass unsere Gesellschaft damit in jüngster Zeit «über-diagnostiziert» werde. Die Psychotherapeutin Julia Wegmann sagt dazu: «ADHS gab es schon immer. Jetzt ist die Hemmschwelle tiefer, sich Hilfe zu suchen. Daher gibt es auch mehr Anmeldungen für Abklärungen». Vor allem, wenn sich nun immer mehr Prominente und Stars mit dieser Diagnose outen. ADHS – ausgeschrieben Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung – wird wohl nicht allen Facetten und dem ganzen Spektrum von Erscheinungen und Symptomen in diesem Zusammenhang gerecht.
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Jung und Alt gehen an die Urne – aber nicht gleich oft
Während Politik einige Menschen brennend interessiert, lässt sie andere ziemlich kalt. Eines der grössten Privilegien von Herr und Frau Schweizer ist allerdings die direkte Demokratie – die dann am besten funktioniert, wenn die Mehrheit der Stimmberechtigten sich beteiligt.
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Die Suche nach Ruhe im Pilgerstrom
Staubige Wege, Felder bis zum Horizont und am Rucksack baumelt die Jakobsmuschel – so sieht die gängige Vorstellung des Jakobswegs aus. Doch wer heute dort unterwegs ist, pilgert nicht allein. Der Pilgerboom hält an: Bereits zur Jahresmitte 2025 wurden in Santiago de Compostela über 233 000 Ankünfte gezählt – neun Prozent mehr als im Vorjahr. Experten erwarten, dass dieses Jahr erstmals die Marke von 500 000 Pilgern erreicht wird. Aber was bedeutet Pilgern eigentlich? Für die einen ist es ein spiritueller Weg, für andere eine Auszeit vom Alltag, für wiederum andere die Suche nach Antworten. Manche wollen Gott näherkommen, andere einfach Natur und Stille erleben. Wie sieht so eine Reise aus und woher kommt das Pilgern ursprünglich? Diesen Fragen gehen wir in unserem Podcast nach – mit Stimmen von Menschen, die selbst gepilgert sind, und von solchen, die Pilger begleiten. Untertitel: **Kontakt:** Warst du auch schon Pilgern? Was fasziniert dich am Pilgern? Lass es uns gerne wissen über das Webformular auf erf-medien.ch/podcast. Wir freuen uns über alle Fragen, Feedbacks und Themenvorschläge! Dieser Podcast wird von ERF Medien produziert – einem spendenfinanzierten Medienhaus. Mit deiner Spende hilfst du, dass wir weiterhin solche und andere Podcasts produzieren können. Spenden geht ganz einfach über diesen Link. Danke von Herzen. https://erf-medien.ch/sinnvoll-spenden/spendeninfos/jetzt-spenden-podcast/ **Im Podcast zu hören:** • Daniela Holenstein | Erwachsenenbildnerin und Pilgerbegleiterin am Pilgerzentrum Zürich • Martin Gross | ökumenischer Pilgerbegleiter für diverse Kirchen in Zug ZG und für die reformierte Kirche Richterswil ZH am Zürichsee • Mischa Fava | Pilgerbegleiter **Autor/Host und Redaktionsteam:** Georg Hoffmann, Angela Albrecht, Dodo Albrecht
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Wenn Kühe Müll fressen
Wenn Kühe Müll fressen Was wir gegen Littering tun können. Die Schweiz gilt als eines der saubersten Länder der Welt. Doch liegt es an den effizienten Reinigungskräften oder an der Eigeninitiative der Bevölkerung? An Orten, wo die öffentliche Reinigung nicht tätig ist, lässt sich diese Frage beantworten. Trotz zahlreicher Kampagnen werfen immer noch viele Menschen ihren Abfall weg: auf der Strasse, im Park oder auf Feldern. Die Folgen sind weit gravierender, als dass es einfach unschön aussieht. Littering schadet nicht nur den Tieren und der Umwelt, sondern verursacht auch jährlich hohe Kosten für die Schweiz. In unserem Podcast haben wir verschiedene Gäste eingeladen. Der Schweizer Bauernverband gibt uns Einblicke, welche Folgen Müll auf landwirtschaftlichen Flächen hat. Der Bund und die «Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt» (IGSU) tüfteln an neuen Massnahmen gegen Littering. Das junge Start-up «Zsuber» versucht, in einer kreativen und spielerischen Art gegen Littering vorzugehen. **Kontakt:** Wo siehst du Littering häufig? Was unternimmst du dagegen? Lass es uns gern wissen über das Webformular auf erf-medien.ch/podcast. Wir freuen uns über alle Fragen, Feedbacks und Themenvorschläge! Dieser Podcast wird von ERF Medien produziert – einem spendenfinanzierten Medienhaus. Mit deiner Spende hilfst du, dass wir weiterhin solche und andere Podcasts produzieren können. Spenden geht ganz einfach über diesen Link. Danke von Herzen. https://erf-medien.ch/sinnvoll-spenden/spendeninfos/jetzt-spenden-podcast/ **Im Podcast zu hören:** • Nora Steimer | Geschäftsleitung IGSU • Sandra Helfenstein | Mediensprecherin und Leiterin Departement Kommunikation und Marketing • Philip Widmer und Patrick Stieger | Gründer Projekt «Zsuber» • Isabel Junker | Chefin der Sektion Siedlungsabfälle beim Bundesamt für Umwelt **Autor/Host und Redaktionsteam:** Georg Hoffmann, Angela Albrecht, Dodo Albrecht, Julia Anliker
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Unser Trinkwasser: Alles klar?
Die Schweiz ist das «Wasserschloss Europas». In der Schweiz ist es normal, das Wasser direkt aus dem Hahn trinken zu können. Aufgrund der Alpen mit ihrem Schnee und den Gletschern besitzen wir einen grossen Reichtum an sauberem Trinkwasser. 80% davon sind Grund- und Quellwasser, das kaum aufbereitet werden muss. 20% stammen aus Seen und Flüssen – und hier ist die Aufbereitung etwas teurer und aufwendiger.
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Techno, Metal, Volksmusik – aber wo ist die Kirche?
Sommer, Sonne, Musik. Es ist die Zeit der Festivals und der Volksfeste. Menschen kommen zusammen, um zu feiern, zu tanzen, Gemeinschaft zu erleben. Was auf den ersten Blick nicht ganz hineinzupassen scheint: die Kirche. Und doch ist sie da. Mal sichtbar, mal ganz unauffällig. In unserem Podcast sprechen wir darüber, welche Rolle Kirche an solchen Orten heute spielen kann.
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Zum 1. August: Wie steht es mit der Neutralität der Schweiz?
Wie soll das «nationale Narrativ» der Schweiz künftig erzählt werden? Das wollte der Think Tank «Pro Futuris» mit einer Umfrage herausspüren. Die Studie ist pünktlich zum Nationalfeiertag erschienen und bringt Themen wie Unabhängigkeit und Neutralität zur Sprache. Für diese Podcast-Folge interessiert uns neben der Identität besonders der Punkt der Neutralität. Wie neutral sind wir wirklich als Schweiz? Wie sollen wir Neutralität im 21. Jahrhundert wieder neu definieren und in der Verfassung verankern? Wir knüpfen an aktuelle gesellschaftliche und politische Debatten an und befragen dazu Menschen aus dem Volk wie auch aus dem parteipolitischen Spektrum von Links über Mitte bis Rechts.
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Eine Folge von Erfolg? – Weniger Fördergelder für J+S
Sommerzeit ist Lagerzeit. Aktuell laufen in der ganzen Schweiz verschiedene Angebote für Kinder und Jugendliche. Viele davon werden von «Jugend+Sport» (J+S) unterstützt. J+S ist das grösste Sportförderprogramm der Schweiz. Es unterstützt Sportkurse und Lager für Kinder und Jugendliche finanziell und bietet Aus- und Weiterbildung sowie Leihmaterial an. Medien berichten aktuell über Sparmassnahmen beim Förderprogramm. Hintergrund ist, dass 2024 so viele Kinder und Jugendliche wie noch nie an J+S-Kursen und -Lagern teilgenommen haben: insgesamt über 680 000. Aufgrund dieses starken Wachstums und eines gleichbleibenden Budgets von rund 115 Millionen Franken werden ab 2026 die Beiträge pro Teilnehmerin und Teilnehmer reduziert. Diese Reduktion soll helfen, das Budget trotz steigender Nachfrage einzuhalten. Das Bundesamt für Sport (BASPO) hat Kantone, Verbände und Schulen frühzeitig über die geplanten Anpassungen informiert. In mehreren Kantonen, unter anderem in St. Gallen, gibt es politische Vorstösse, die sich mit den möglichen Folgen dieser Entwicklung befassen. Das Parlament wird im Dezember über den J+S-Kredit für 2026 entscheiden. Welche Relevanz hat J+S in der Schweiz? Was bedeutet die Kürzung von Geldern für Vereine und Jugendorganisationen? Wie nimmt der Bund Stellung dazu? Unsere Gäste in dieser Podcast-Folge sind aus Jugendorganisationen, dem Bundesamt für Sport und aktive Leitende und Teilnehmende in Vereinen. Kontakt: Wie findest du unseren Podcast «relevant – Das Wochenmagazin»? Hast du auch schon Förderung von J+S in Anspruch genommen? Lass es uns gerne wissen über das Webformular auf erf-medien.ch/podcast. Wir freuen uns über alle Fragen, Feedbacks und Themenvorschläge! Dieser Podcast wird von ERF Medien produziert – einem spendenfinanzierten Medienhaus. Mit deiner Spende hilfst du, dass wir weiterhin solche und andere Podcasts produzieren können. Spenden geht ganz einfach über diesen Link. Danke von Herzen. https://erf-medien.ch/sinnvoll-spenden/spendeninfos/jetzt-spenden-podcast/ Im Podcast zu hören: · Rebekka Balzarini, Sprecherin Bundesamt für Sport · Markus Mittag, Hauptleiter Jungschar Rüti ZH · Simone Hummler, Projektleiterin CEVI-Lager «Daraja 2025» in Gachnang · Teilnehmende Jugendliche im Sommerlager «Sola Pradella» Autor/Host und Redaktionsteam: Raffael Stegmayer, Georg Hoffmann, Angela Albrecht Links: https://solapradella.ch/ https://www.jugendundsport.ch/de https://www.jungschirueti.com/ www.daraja.ch
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Grosseltern – die stillen Helden im Alltag
Als wir als Kinder bei Grosi und Grosspapi zu Besuch waren, gab es mehr Schokolade zum Dessert oder vielleicht konnten wir länger fernsehen als zuhause – Dinge, die Grosseltern mit einem Schmunzeln erlauben und die man als Kind nie vergisst. Doch Grosseltern sind weit mehr als Menschen, die uns einfach «verwöhnen». Grosseltern leisten allein in der Schweiz rund 160 Millionen Stunden Betreuungsarbeit pro Jahr. Das zeigt, wie zentral ihr Beitrag zur Gesellschaft ist – nicht nur emotional, sondern auch ganz praktisch. Um mehr darüber zu erfahren, haben wir in dieser Folge mit Geraldine Capaul gesprochen, der Chefredaktorin des Grosseltern-Magazins. Sie erläutert, was Grosseltern leisten, wo sie Unterstützung brauchen – und wie sich das Bild vom Grosseltern-sein wandelt. In dieser Podcast-Folge wird es auch persönlich. Rolf Hunziker erzählt, wie er das Grossvater-sein erlebt. Und wir haben mit Daniel und Cathy Zindel gesprochen, die das Seminar «Generationenübergreifend» in der Casa Moscia (VBG) leiten. Sie zeigen auf, wie bereichernd der Austausch zwischen Jung und Alt sein kann – und wie viel Potenzial in dieser Verbindung steckt. In dieser Folge gehen wir der Frage nach, was Grosseltern für unsere Gesellschaft wirklich bedeuten – jenseits von Schokolade und Spielzeit. Denn sie sind stille Heldinnen und Helden, die Generationen verbinden, Verantwortung tragen und Spuren hinterlassen.
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Mädchentraum Fussballprofi
Die Fussball-Europameisterschaft der Frauen in der Schweiz feiert Rekordzahlen: Die Stadien sind meist ausverkauft oder gut gefüllt und auch das SRF hat hohe Einschaltquoten. Der Frauenfussball befindet sich in einem Aufschwung, obwohl er heute noch teilweise belächelt wird. Männer verdienen im Fussball nach wie vor ein Vielfaches mehr als Frauen. In der Schweiz arbeiten die meisten Fussballerinnen in der obersten Liga nebenbei in einem anderen Job. In dieser Folge tauchen wir in die Welt des Frauenfussballs ein.
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Der «American Way of Life» – Traum oder Illusion?
Der «American Dream» bedeutete einst Freiheit, Chancen und Aufstieg. Heute klingt er für viele eher wie eine leere Floskel. In dieser Folge fragen wir: Was ist von dieser leuchtenden Vision geblieben? Wie blicken Schweizer:innen, Ausgewanderte und USA-Kenner:innen auf das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – besonders in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen und politischer Umbrüche? Wir sprechen mit der politisch engagierten Amerikanerin Renee Rousseau, die seit Jahrzehnten in der Schweiz lebt, hören ehrliche Stimmen von der Strasse, sprechen mit der Schweizerin Selina O'Donnell, die als Frau eines US-Amerikaners zwischen zwei Welten lebt – und holen die Einschätzung des langjährigen USA-Korrespondenten Peter Hossli ein. Ein Realitätscheck zwischen Entzauberung, Kritik, Hoffnung – und der Frage: Ist der «American Way of Life» nur noch ein nostalgisches Ideal oder gibt es ihn noch irgendwo?
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Erfordert die Weltlage eine Stärkung der Schweizer Armee?
Armee, Zivildienst, Zivilschutz, UT: Diese Begriffe sind einem Teil der Schweizer Bevölkerung bekannt. Allerdings werden Zivildienst und Zivilschutz oft verwechselt. Bei einer Strassenumfrage hören wir verschiedene Ansichten zu den Dienstarten und zur Dienstpflicht. Auch Überlegungen dazu, ob Einsätze in Armee, Zivildienst und Zivilschutz für Frauen künftig nicht mehr freiwillig, sondern auch Pflicht sein sollen.
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Moderne Herausforderung ADHS
ADHS: Für viele Menschen bedeutet diese Abkürzung ein Reizwort. Manche meinen, dass unsere Gesellschaft damit in jüngster Zeit «über-diagnostiziert» werde. Die Psychotherapeutin Julia Wegmann sagt dazu: «ADHS gab es schon immer. Jetzt ist die Hemmschwelle tiefer, sich Hilfe zu suchen. Daher gibt es auch mehr Anmeldungen für Abklärungen». Vor allem, wenn sich nun immer mehr Prominente und Stars mit dieser Diagnose outen.
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Mit Bildung gegen Armut
Bildung spielt eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Armut. Doch in der Schweiz ist der Zugang zu Bildung und Weiterbildung stark vom Einkommen abhängig – mehr als in jedem anderen europäischen Land. Caritas Schweiz hat in einem Positionspapier und an einer Medienkonferenz aufgezeigt, wie das Bildungssystem für armutsbetroffene Menschen Hürden schafft und welche Lösungsansätze es gibt, diese Hürden zu beseitigen. Tabea Kobel nahm an der Medienkonferenz von Caritas Schweiz teil. Sie sprach mit Laura Brechbühler (Fachstelle Sozialpolitik bei Caritas Schweiz) und mit Peter Lack (Direktor Caritas Schweiz). Dabei zeigen sie anhand konkreter Zahlen, wie eng Bildung und Armut zusammenhängen und weshalb Weiterbildungen wichtig sind. Auch beleuchten sie die Gründe, weshalb die Schere zwischen Arm und Reich auch im Bereich der Weiterbildung immer mehr auseinander geht. Adèle Villiger ist alleinerziehende Mutter und Studentin an der Fachhochschule Basel. Sie berichtet, wie schwierig es ist, mit Armut umzugehen und dennoch das eigene Potenzial zu entfalten. Und Silvan Glanzmann (Projektleiter der LernLounge Luzern) gibt Einblick das Angebot der LernLounge und zeigt auf, wie gezielte Unterstützung wirkt.
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Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Zeiten der Digitalisierung
Das Handy ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken – es ist ständiger Begleiter und vielseitiger Helfer. Aktenschränke sind leer, das Zugticket hat seinen Glanz verloren: Die Digitalisierung hat unsere Gesellschaft grundlegend verändert. Sie bringt viele Vorteile: etwa weniger Papierkram und die Möglichkeit, jederzeit mit anderen in Kontakt zu treten. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Digitale Geräte sind teuer und nicht alle Menschen profitieren gleichermassen. Welche Chancen und Risiken die Digitalisierung mit sich bringt, zeigt die Studie «DigitalBarometer». In dieser Folge von «relevant» schauen wir uns die Ergebnisse gemeinsam mit einer Soziologin an. Wir fragen bei einem Inklusionsexperten und einer betroffenen Person nach, wie sie den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft in Zeiten der Digitalisierung sehen. Und zum Schluss sprechen wir mit einer spirituellen Gemeinschaft, die sich fast ausschliesslich digital vernetzt.
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Mission: Wieso gibt es sie noch?
Mission wirkt für viele Menschen in der heutigen Zeit befremdlich. Missionieren assoziiert man damit, dass einem der Glaube einer anderen Gruppe, Organisation oder Sekte übergestülpt wird – wenn nötig mit Gewalt. Denn negative Zeitzeugnisse aus der Kirchengeschichte und speziell auch aus der Zeit der Kolonialisierung gibt es schliesslich genug. Darum, so die gängige Meinung, brauche es Mission heute eigentlich gar nicht mehr. Sie sei nicht mehr zeitgemäss. All diese Argumente sind wahr und auch ein Stück weit nachvollziehbar. Sie werden dem Thema «Mission» aber nicht vollständig gerecht. Denn Mission ist mehr als nur «den Glauben überstülpen». Und ja, Mission gibt es auch heute noch. Wir tauchen in dieser «relevant»-Folge tiefer ein und reden unter anderem darüber, was Mission ist und wie sie mit den aktuellen Feiertagen von Auffahrt und Pfingsten zusammenhängt. Zu Wort kommen der Leiter einer Missionsgesellschaft, aber auch eine Theologin, ein Theologe und ein Religionsexperte, die sich tiefgehend mit diesem Thema befasst haben.
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«Zurück zum Ursprung» – 500 Jahre Täuferbewegung
Während der Reformation vor 500 Jahren entstand in Zürich auch die Täuferbewegung. Verschiedene theologische und politische Differenzen zur damaligen Staatskirche führten zu Verfolgung, Unterdrückung und nachfolgender Auswanderung in die ganze Welt.
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Arbeit und die Sinnfrage: Macht mein Job Sinn?
Sinnstiftende Tätigkeiten … Erfüllung … Work-Life-Balance: So hören sich mittlerweile die Wunschliste oder auch Angebote an, welche von Arbeitnehmenden auf Jobsuche und auch im Zusammenhang mit ausgeschriebenen Arbeitsstellen formuliert werden. So gehen wir der Frage auf den Grund: Was macht Freude am Job? Sinn bei der Arbeit?
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Frieden fördern - Frieden erhalten
Am 8. und 9. Mai 2025 läuten an vielen Orten in der Schweiz und weiteren europäischen Ländern die Kirchenglocken. So, wie am 8. Mai 1945 zum Ende des zweiten Weltkriegs die Glocken geläutet haben. Es war vor 80 Jahren ein Zeichen für den Frieden, der nach dieser schrecklichen Zeit anbrechen sollte. Heute soll es für uns eine Erinnerung sein, dass wir dankbar sein dürfen, dass wir in einer so langen Friedenszeit leben – hier in Mitteleuropa.
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Papst Franziskus und sein Nachfolger
Am Ostermontag 2025 verstarb Papst Franziskus, nur kurze Zeit, nachdem er auf dem Petersplatz noch den Ostersegen gesprochen hatte. Er wird als weltoffener Pontifex und als Papst der Armen gesehen, ganz nach seinem Vorbild Franz von Assisi.
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Wie Jesus durch Leiden ein «Happy End» für alle ermöglichte
Am Karfreitag vor mehr als zweitausend Jahren wurde Jesus Christus verurteilt, brutal gefoltert und am Kreuz hingerichtet – mit fadenscheinigen Argumenten. Die Geschichte war hier aber nicht zu Ende: Laut der Bibel ist Jesus bereits kurz darauf auferstanden – wir feiern dies am Ostersonntag. Doch wo liegt der tiefere Sinn dieses unmenschlichen Leids?
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Was die Karwoche und Ostern bedeuten
Ostern ist eines der wichtigsten Feste des Christentums. Tatsächlich wurden Karfreitag und Ostern jedoch auch für die ganze Gesellschaft zu bedeutenden Feiertagen, die zumindest freie Tage und ein verlängertes Wochenende bedeuten.
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Wer das Weltgeschehen verfolgt, hat nach dem Nachrichtenkonsum oft mehr Fragen als zuvor. So geht es uns auch! Den für uns relevantesten Fragen gehen wir – das Team von Radio Life Channel – wöchentlich auf den Grund. Ob gesellschaftlich, ethisch, theologisch oder persönlich – Fragestellungen ganz unterschiedlicher Art werden von wechselnden Hosts beleuchtet.«relevant – das Wochenmagazin» berichtet konstruktiv und ist stets auf der Suche nach Lösungsansätzen. Hinweis:Die Gäste in unseren Sendungen und Beiträgen geben ihre persönlichen Ansichten und Meinungen wieder. Diese müssen nicht zwingend mit den Ansichten der Redaktion übereinstimmen. ERF Medien arbeiten nach journalistischen Grundsätzen und bilden unterschiedliche Meinungen ab.
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