PODCAST · religion
still.leben – der Podcast für christliche Meditation
by ERF Medien Schweiz / netzkloster
Wann hast du das letzte Mal nichts gemacht?Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir gedanklich im «Autopilot-Modus»: Wir denken über die Vergangenheit nach oder planen die Zukunft. Wir sind beschäftigt und kaum im gegenwärtigen Moment präsent.Mit still.leben gönnen wir dir eine Pause. Komm zur Ruhe, lass dich von einem kurzen Text in die Stille führen und sei für einen Moment einfach ganz da – achtsam und präsent.Nach dem Motto dieser koptischen Weisheit: Lass deinen Mund stille sein, dann spricht dein Herz.Lass dein Herz stille sein, dann spricht Gott.still.leben ist ein Podcast von ERF Medien Schweiz in Zusammenarbeit mit netzkloster.ch (ein Projekt der EMK Schweiz).Das Netzkloster ist ein digitaler Raum für analoge Meditation & Achtsamkeit und ein lebendiges Netzwerk von Menschen, die in urbanen Lebensbedingungen den alten Weg der Kontemplation entdecken und integrieren wollen. Mehr Infos: http://netzkloster.ch
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Die Frucht des Geistes ist Treue
Unser Handeln wird unter anderem von unseren Bedürfnissen beeinflusst. Diesen ist Autonomie sehr wichtig, jene haben ein hohes Sicherheitsbedürfnis. Die einen suchen Anerkennung, andere sind sehr eigenständig unterwegs.
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Die Frucht des Geistes ist Selbstbeherrschung
Die ersten Mönche waren stark von einer philosophischen Strömung namens «Stoa» beeinflusst. Die Stoiker strebten ein glückliches Leben durch innere Seelenruhe an. Wichtig war ihnen dabei die Selbstbeherrschung: den Fokus ganz auf den Moment zu legen und diesen so zu akzeptieren, wie er ist.
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Die Frucht des Geistes ist Frieden
Das Enneagramm ist eine Persönlichkeitstypologie, die in der Mystik verbreitet ist. Jede Folge widmet sich einer der hilfreichen Früchte, die Gott in uns wachsen lässt. In dieser Folge geht es um den Frieden.
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Die Frucht des Geistes ist Rechtschaffenheit
In der Mystik ist eine Persönlichkeits-Typologie verbreitet, die den Namen «Enneagramm» trägt. Wie jedes System, das Menschen in verschiedene Typen einteilt, bildet auch das Enneagramm nie die ganze Wirklichkeit ab. Gott hat uns Menschen als Originale geschaffen. Und die Schöpfungskraft Gottes lässt sich mit einer Charakter-Typologie nur ein Stück weit erfassen. Trotzdem kann das Enneagramm eine Art Landkarte sein, die beim Orientieren hilft. Das Enneagramm wird darum auch in der Psychologie eingesetzt und hilft Menschen, sich selbst und andere besser zu verstehen. Eine Landkarte ersetzt aber natürlich nie die Erfahrung in der Landschaft selbst, in der Wirklichkeit.
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Die Frucht des Geistes ist Güte
In der Bibel steht, dass Gott in uns Menschen gute Früchte wachsen lässt. Der Apostel Paulus zählt insgesamt neun solcher Früchte auf: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Güte, Rechtschaffenheit, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. In der Mystik ist eine Persönlichkeits-Typologie verbreitet, die den Namen «Enneagramm» trägt. Übersetzt bedeutet das «Neun-Zeichen». Die Persönlichkeits-Typologie des Enneagramms wird auch in der Psychologie angewendet. Sie hilft Menschen, sich selbst und andere besser zu verstehen.
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Die Frucht des Geistes ist Geduld
In der Mystik ist eine Persönlichkeits-Typologie verbreitet, die den Namen «Enneagramm» trägt. Übersetzt bedeutet das «Neun-Zeichen». Eine Persönlichkeits-Typologie wie das Enneagramm kann uns dabei helfen, Menschen und ihre Charaktere besser zu verstehen. Sie beschreibt typische Muster im Verhalten oder in der Gefühlswelt, ohne die Vielfalt der menschlichen Persönlichkeit auf starre Kategorien zu reduzieren.
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Ich freu mich, dass die Sonne täglich neu aufgeht
Diese Folge lässt sich am besten draussen in der freien Natur hören. Wenn du also Lust und Zeit für einen kleinen Spaziergang hast, dann wäre das ein guter Moment dafür. Du kannst die Folge aber auch als Gedankenreise mitmachen.
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Der Mensch lebt von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt
In vielen Klöstern wird regelmässig die sogenannte «lectio divina», die «göttliche Lesung», praktiziert. Damit ist gemeint, dass ein Bibeltext gründlich gelesen und darüber meditiert wird. Im 12. Jahrhundert beschrieb der Kartäusermönch Guigo vier Schritte dieser «lectio divina», die sich dann in der Praxis in vielen Klöstern durchgesetzt haben.
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Ich will schweigen und will hören, was Gott in mir rede
Meister Eckharts Texte sind bis heute immer wieder eine Inspirationsquelle für Menschen auf dem kontemplativem Weg. In der geführten Meditation nehmen wir einen Text Meister Eckharts als Hilfe, damit wir ganz in der Stille vor Gott verweilen können.
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Stille schnuppern
Inspiriert von den Texten von Barbara Dietz-Stilli möchten wir in der geführten Meditation «Stille schnuppern».
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Jahweh
Verbundenheit mit Gott, Verbundenheit mit mir selber, Verbundenheit mit den Menschen und Verbundenheit mit der ganzen Schöpfung, die uns umgibt. Das ist es, was wir mit still.leben anstreben.
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Das wundervolle Wörtlein "und"
Contemplatio auf Lateinisch bedeutet Betrachtung, Kontemplation. Es geht also ums Sehen. Es geht darum, innerlich zu schauen, etwas mit dem inneren Auge zu sehen. Mystikerinnen und Mystiker haben die Kontemplation darum «Sehen mit dem dritten Auge» genannt.
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Von guten Mächten wunderbar geborgen
Dietrich Bonhoeffer hat sein bekanntestes Gedicht in einer Zeit der Unsicherheit und Bedrohung geschrieben - im Gefängnis 1944, kurz vor seinem Tod. Der evangelische Theologe war zu diesem Zeitpunkt seit einem Jahr inhaftiert.
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Gott kann geliebt, aber nicht gedacht werden
«Die Wolke des Nichtwissens» ist ein alter mystischer Text aus dem 14. Jahrhundert. Der Autor oder die Autorin ist nicht bekannt. Das Buch, das im 20. Jahrhundert wiederentdeckt wurde, soll Menschen in eine kontemplative christliche Spiritualität einführen.
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Gott, o nimm mich mir, und gib mich ganz zu eigen dir
Niklaus von Flüe ist der wohl bekannteste Schweizer Mystiker. Viele kennen ihn auch unter dem Namen «Bruder Klaus». Er lebte im 15. Jahrhundert im Kanton Obwalden in der Innerschweiz.
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Still und leise die Verbindung zu Dir, Gott, spüren
Genau wie in der christlichen Mystik geht es auch in Martin Peppers Liedern um eine Gotteserfahrung. In seinen Liedtexten wird die unio mystica - das Eins-Werden mit Gott beschrieben. Und er sagt auch selbst, dass er stark von der Mystik geprägt ist: «Mystik im Sinne von innerer, lebendiger Gotteserfahrung hat mich in meinem Christsein von Anfang an begeistert.»
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Gott ist der Gott des Heute. Leben ist jetzt.
Die geführte Meditation soll dir dabei helfen, dass du dich füllen lassen und Kraft bei Gott schöpfen kannst. Durch die Meditation führen uns Gedankenbilder des bekannten christlichen Mystikers Bernhard von Clairvaux.
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Gott ist in der Mitte. Alles in uns schweige.
Einer der bedeutendsten evangelischen Mystiker ist Gerhard Tersteegen. Der deutsche Prediger, Seelsorger, Dichter und Komponist lebte im 18. Jahrhundert im Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen.
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Gott liebt
Der Liebende verliert sich ganz im Du von Gott. Für ihn ist Gott nicht ein fernes Ziel oder eine innere Verwandlung - sondern die Gegenwart eines Geliebten. Beten heisst für ihn: lieben - mit Herz, Leib und Geist.
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Eine wahre Verwandlung
Die Alchimistin sucht nach der Verwandlung - nicht nur der Materie, sondern vor allem des Herzens. In ihm wirkt das Bild von Christus wie ein inneres Feuer, das alles Unreine verbrennt und das Gold der Seele freilegt.
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Ruhelos ist unser Herz, bis es Ruhe findet in Dir
Der Pilger sehnt sich nach dem heiligen Ziel - nach Gott - und macht sich auf den Weg, oft durch eine äussere oder innere Wüste, über Berge und durch die Nacht. Sein Leben ist ein Prozess. Er lebt von der Hoffnung, dass jeder Schritt ihn näher zur göttlichen Wirklichkeit führt.
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Das triadische Prinzip. Kopf
Wir möchten dir mit dem sogenannten «triadischen Prinzip» ein Werkzeug in die Hand geben, wie du den mystischen Weg nach innen gehen kannst und dabei vielleicht etwas über Gott und auch über dich selbst lernen kannst.
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Das triadische Prinzip. Herz
Wir möchten dir mit dem sogenannten «triadischen Prinzip» ein Werkzeug in die Hand geben, wie du den mystischen Weg nach innen gehen kannst und dabei vielleicht etwas über Gott und auch über dich selbst lernen kannst.
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Das triadische Prinzip. Bauch
Wir möchten dir mit dem sogenannten «triadischen Prinzip» ein Werkzeug in die Hand geben, wie du den mystischen Weg nach innen gehen kannst und dabei vielleicht etwas über Gott und auch über dich selbst lernen kannst.
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Himmel und Erde geschaffen als Lebensraum für alle
Jedes Jahr gibt es vom Hilfswerk der Evangelischen Kirche Schweiz HEKS und der katholischen Fastenaktion eine ökumenische Kampagne, die sich aktuelle Themen in der Entwicklungszusammenarbeit annimmt. Seit ein paar Jahren steht die Klimakrise im Fokus.
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Sich ankommen lassen
Silvia Ostertag ist bekannt für eine therapeutische Methode zur Persönlichkeitsentwicklung. Bei dieser Methode spricht man vom Initiatischen Gebärdenspiel nach Silvia Ostertag.
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Eine Leere, die heilt
In der geführten Meditation wird es dieses Mal poetisch. Wir lassen uns mit Texten aus dem Buch "aabig-glüe. Aktuelle Verdichtungen auf Züritüütsch" von Josua Boesch in die Stille und vor Gott führen.
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Das Gebet der liebenden Aufmerksamkeit
Man nennt es das «Examen», andere den Tagesrückblick, aber der wahrscheinlich schönste Ausdruck dafür ist das «Gebet der liebevollen Aufmerksamkeit». Es ist eine Übung, bei der man aufmerksam und wohlwollend auf einen bestimmten Zeitraum zurückblickt. So dass man die Spuren von Gott darin erkennen kann.
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27
Ich will euch trösten wie eine Mutter ihr Kind
Der Achtsamkeits-Trainer Sean Fargo hat als Methode die Arbeit mit dem inneren Kind entwickelt. Diese Methode lässt sich gut mit dem christlichen Glauben verbinden.
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26
Du stellst meine Füsse auf weiten Raum
Die Folge wird «sportlich». Noch nie war «still.leben» so aktiv, wie in dieser Folge. Wir probieren nämlich eine Geh-Meditation aus.
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Gedanken des Friedens
In der Bibel stehen viele Sätze, die Mut machen oder Trost spenden. Manchmal ist es hilfreich, sich Zeit zu nehmen, einen Bibelvers innerlich zu "kauen" und in der Stille zu bewegen, so dass einem die Aussage vom Kopf ins Herz sinkt.
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24
Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit
Der Geruchssinn ist der unmittelbarste der menschlichen Sinne. Die besonderen Eigenschaften des Geruchssinns kann man auch nutzen, um seine Achtsamkeit zu trainieren. Und das wollen wir in dieser Folge versuchen.
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Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist
Im Hinabgebet wird ein Gebetswort immer wieder in der Stille innerlich gebetet. Peter Dyckhoff, ein katholischer Priester und studierter Psychologe, hat mehrere Bücher dazu veröffentlicht.
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22
Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin
Künstliche Intelligenz nimmt in unserer Gesellschaft immer mehr Raum ein. Viel wird in den Medien darüber berichtet. Und die meisten von uns haben vermutlich schon die eine oder andere Erfahrung damit gemacht.
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21
Christus, du kommst immer auf uns zu
Roger Schutz - oder eben Frère Roger - war ein reformierter Theologe aus der Schweiz. Er wanderte als 25jähriger während des zweiten Weltkriegs nach Frankreich ins Burgund aus, damit er im kleinen Dorf Taizé Flüchtlinge aufnehmen konnte.
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20
Die Stille arbeitet in der Tiefe
In der geführten Meditation wenden wir uns einer Geschichte eines unbekannten Mönchs aus dem 11. Jahrhundert zu.
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19
Reines Bewusstsein
Der Elefant und die Blinden von Thomas Metzinger ist ein spannender Mix aus kontemplativer Praxis, kognitiver Neurowissenschaft und moderner Philosophie.
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Jesus Christus, erbarme dich meiner
Es gibt eine uralte Tradition des sogenannten «Herzensgebets» oder «Gebet der Ruhe». Spuren davon finden sich in der Bibel.
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Das GLAUBe-Rad
Das GLAUBe-Rad, das wir in dieser Folge vorstellen, hilft dir, deine Achtsamkeit zu trainieren.
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In dir sein, Gott, das ist alles.
Wie kann man beten? Welche Worte braucht es dazu? Braucht es überhaupt Worte? Weiss Gott nicht schon alles, was ich ihm im Gebet sagen würde? Und warum mache ich es dann überhaupt?
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Seine Linke liegt unter meinem Haupt, und seine Rechte wird mich umarmen.
Das Buch Hohelied gehört zu den poetischen Büchern des Alten Testaments. Es besteht aus acht Kapiteln voller Liebeslyrik. Für die christliche Mystik im Mittelalter gehörte es zu den zentralsten biblischen Büchern.
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14
Ich beginne die Reise nach innen
Dag Hammarskjöld wurde als schwedischer Finanzminister, UNO-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträger bekannt. Durch sein posthum veröffentlichtes Tagebuch "Zeichen am Weg" wurde seine mystische Spiritualität sichtbar.
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13
ora et labora
Antonius gilt als der erste Mönch. Diese Kurzgeschichte aus den sogenannten "Aussprüchen der Väter" gilt als programmatische Erzählung für die christliche Mystik und sie legt den Grundstein für das klösterliche Leben im Wechsel zwischen Gebet und Arbeit (= ora et labora).
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12
Schmecket und sehet, wie freundlich Gott ist.
Diese Folge ist "sinnlich". Mir widmen uns nämlich in der geführten Meditation unserem Geschmackssinn. Du brauchst also wenn möglich etwas Kleines zu Essen.
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11
Ihr seid das Licht der Welt
Der jüdische Mystiker und Rabbi Azriel ben Menahem hat seinen Schülern empfohlen, immer wieder in das göttliche Licht einzutauchen. In der geführten Meditation nehmen wir diese Empfehlung auf und machen ein kleines Gedankenexperiment; in der Hoffnung, dass wir für Gottes Licht durchlässiger werden.
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10
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9
Sei nur still meine Seele, denn Gott tut dir Gutes.
Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir im Autopilot-Modus. Wir denken zurück an die Vergangenheit oder planen innerlich die Zukunft. In dieser Folge laden wir dich ein, ganz im Hier und Jetzt zu sein; achtsam und gegenwärtig.
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8
Ich glaube, dass du ganz anders bist, Gott, als wir denken.
Den Versuch, den Glauben in Worte zu fassen und ein Glaubensbekenntnis zu formulieren, gab es in der Geschichte des Christentums immer wieder.
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7
Die Stille ist wie ein Bote Gottes, den wir nur selten zu Wort kommen lassen.
Carlos Martínez wird auch als "Poet der Stille" bezeichnet. Der weltbekannte Pantomime-Künstler aus Spanien ist seit mehr als 40 Jahren auf den Kleinkunstbühnen, Konzerthallen und Theatern auf der ganzen Welt unterwegs.
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6
Beten heisst: still werden und still sein und warten, bis der Betende Gott hört.
Søren Kierkegaard war ein dänischer Philosoph, der im 19. Jahrhundert in Kopenhagen lebte. Seine Schriften sind durchdrungen von einer kontemplativen christlichen Spiritualität.
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