PODCAST · religion
Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium
by P. Markus Johannes Straubhaar
"Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort aus Gott" (Mt 4,4). Die Homilie zum Sonntagsevangeliums legt einen Text aus dem Neuen Testament aus und macht ihn aus seinen Wurzeln heraus verständlich. Die Worte, Gleichnisse und die Person Jesu selbst werden lebendig und werden zum Brot für jeden Tag. Die Predigten von P. Markus Johannes Straubhaar CRVC begleiten durch das Kirchenjahr und erschließen die Texte der katholischen Liturgie.P. Markus Johannes ist seit dem 1.09.2025 Rektor der Gebetsstätte Heroldsbach in der Diözese Bamberg. Eine aktuelle Predigt aus Heroldsbach findet sich häufig unter folgendem Link: http://www.youtube.com/@heroldsbachlive5149
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Jesus zeigt sich unerwartet und verborgen (3. Sonntag der Osterzeit/ Lesejahr A)
So wie die Evangelien von den Begegnungen der Jünger mit dem Auferstandenen sprechen, weisen sie auf etwas hin, was sich wie ein Muster wiederholt und in unser eigenes Leben hineinreicht. Jesus zeigt sich unerwartet und verborgen, so dass er zunächst nicht erkannt wird. In einer schlichten menschlichen Begegnung gewahren sie, dass es "der Herr" ist und erfahren, dass sie ihm nicht entsprechen, so dass sie nur ihre leeren Netze, ihr eigenes Unvermögen, anbieten können. Und Jesus zeigt ihnen, dass er Mensch ist und Mensch bleibt, wenn er ihnen am andern Ufer das Kohlenfeuer bereitet hat und sie erwartet.
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Wir leben in der Zeit Seiner Barmherzigkeit
Tag der göttlichen Barmherzigkeit 2020 Der Auferstehungstag des Herrn wird zum Auferstehungstag seiner Jünger und damit der jungen Kirche.
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Von der Schönheit Gottes her verwandelt werden - Verklärung des Herrn auf dem Berg (5. Fastensonntag/ Lesejahr A)
Das Licht des unvergänglichen Lebens Jesu leuchtet vom Berg der Verklärung aus in das Leben der Jünger hinein. Sie sehen dort etwas von dem, was ihnen sonst verborgen ist und wofür sie in diesem Moment keine menschlichen Worte finden. Sie fallen überwältigt von diesem strahlenden Licht zu Boden und sind wie tot. Bei der Verklärung Jesu auf dem Berg geht es nicht so sehr um die Verwandlung Christi, sondern vielmehr um die Verwandlung der Jünger. Jesus tritt zu ihnen, berührt sie und spricht zu ihnen: "Steht auf! Habt keine Angst!". In der Begegnung mit Gottes Schönheit und Herrlichkeit sollen die Jünger selbst verwandelt werden, von Seinem Licht, selbst zu strahlen und zu leuchten beginnen. Es ist ein Hinweis auf den Ostermorgen, auf das österliche Licht, das vom Tod ins Leben führt.
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Finden und gefunden werden - Die Heilung des Blindgeborenen (4. Fastensonntag/Lesejahr A)
Es ist nicht nur der Blinde, der nicht sehen kann, es sind auch die Jünger, die unmittelbar vor dieser Heilung nicht begreifen, was Jesus tut und wer Jesus ist. Auch an einer anderen Stelle folgt dem Unverständnis der Apostel gleich die Heilung des blinden Bartimäus. So ist es mehr als eine Blindenheilung, die hier an dem Blindgeborenen geschieht. Auch der Geheilte weiß anfangs, als er von den Schriftgelehrten befragt wird, nicht, wer dieser Mann ist, der ihn geheilt hat und er antwortet: "Ich weiß nur, dass er Jesus heißt." Erst draußen, nachdem er hinausgeworfen wurde, sozusagen im Außerhalb, trifft Jesus ihn wieder, oder besser übersetzt, "findet er ihn", und auch der Geheilte findet Jesus, als er bekennt: "Ja, ich glaube an den Menschensohn."
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Den Durst stillen und selbst zur Quelle werden - Das Gespräch am Jakobsbrunnen (3. Fastensonntag/ Lesejahr A)
Das Gespräch am Brunnen, mit der Frau, die Wasser schöpfen möchte, ist beim Evangelisten Johannes das Spiegelbild der heilsgeschichtlichen Zuwendung Gottes zum Menschen überhaupt. Jesus geht in das "Außerhalb", nach Samarien hinein, sucht das Gespräch mit einer Frau, mit der sonst niemand spricht, und führt sie behutsam zu sich selbst, zur Offenlegung ihrer ganzen Lebensgeschichte und zu der Bitte, niemals mehr Durst haben zu müssen. Es bewahrheitet sich dann an ihr, was Jesus zunächst nur versprochen hat: als sie ihn erkennt und deshalb zu den anderen geht, beginnt die Quelle des lebendigen Wassers in ihr bereits zu sprudeln und überzufließen.
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Der innere Kern der Bergpredigt ist immer die Dynamik der Liebe (6. Sonntag im Jk./ Lesejahr A)
Jesus geht es immer um mehr! Die Bergpredigt ist ein Weg zur inneren Einheit und zum Ganz-Werden. Die Gebote führen hinein in eine grenzenlose Dynamik der Liebe. Gott hat das Wunderwerk Mensch geschaffen und zu wirklich Großem befähigt: Ihn und die Menschen mehr als alles zu lieben. Er will nicht zulassen, dass wir uns mit Halbherzigkeit und Halbheit zufrieden geben und in der Spaltung verharren, in die wir geraten sind. Die einzelnen Aussagen dieses Teils der Bergpredigt, die wie eine Aneinanderreihung von Forderungen erscheinen können, sind geeint in der Dynamik, in die sie hineinführen wollen, in die Dynamik einer grenzenlosen Liebe. Die Gebote sind nur die Minimalforderung an unser Leben, in dem „Ich aber sage euch...“, das Jesus hier spricht, geht es aber um das „mehr“ - um die liebende Achtsamkeit, um Vergebung, die nicht lange fragt, und um ein ungebrochenes Verhältnis zu unserem eigenen Leib und unserem Leben. Es geht hier wesentlich um einen Weg, der zur Heilung all unserer Gebrochenheit führt und alle Bereiche des Lebens heil werden lassen will.
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Was tragen wir in die Welt hinein, wenn wir ihm nachfolgen? (3. Sonntag im Jk./ Lesejahr A)
Es wäre jeden Abend eine Frage wert, was wir den Tag über in die Welt hineingetragen haben: unseren Blick auf und unser Gerede über das Dunkle und Negative, über unsere Enttäuschungen und die schlechten Erfahrungen im Lauf unseres Lebens? Oder konnten wir etwas von dem verwirklichen, was Jesus meint, wenn er sagt: "Folgt mir nach!"? Wenn Er das Licht ist, dann sollen auch wir Licht sein, Hoffnungsträger inmitten aller Dunkelheiten dieser Welt und unseres Lebens. Diese größte Herausforderung können wir nur bewältigen, wenn wir ständig auf Tuchfühlung mit Ihm selbst sind, in der ständigen Bereitschaft, sein Licht aufzunehmen, um dann für andere Licht, Kraft und Trost zu sein.
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293
Die Bekehrung des Hl. Paulus - 25. Januar
Gott wusste wohl, dass er es „mit Paulus machen kann“. Er hatte mit Eifer und ganzem Einsatz seine Sache gegen die Chrsiten betrieben - sie verfolgt und ausliefern lassen - , und Gott hat es umgewandelt in einen glühenden Eifer für Christus. Vor Damaskus ereingnete sich eine Begegnung, die zum Schlüsselerlebnis wurde. Aber auch andere wichtige Menschen, die schon Christen waren, sind entscheidend gewesen. Vielleicht wäre Paulus nicht Paulus geworden ohne das Gebet des Stephanus und ohne die Handauflegung des Hananias. Nach seiner Bekehrung, einer Umwandlung in eine neue Existenz, hat er Christus ganz und gar erkannt, so dass er inmitten all seiner Anstrengungen und Strapazen immer wieder in Dankbarkeit und Lobpreis ausbricht. Er kann sich nicht mehr zurückhalten, wenn es darum geht, das Wirken Gottes an sich selbst und an den anderen um ihn herum, in den Gemeinden, zu preisen und zu sehen, dass Gott erst da zum Zug kommt, wo der Mensch schwach ist.
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Was sich in der Begegnung mit Jesus vollzieht (2. Sonntag im Jk./ Lesejahr A
Es ist eine große Offenbarung, die Johannes erfährt. Ein Leben lang hat er sich darauf vorbereitet. Und es vollzieht sich in dieser Begegnung, was sich auch in unserer Begegnung mit Jesus vollzieht: Wenn jemand Jesus erkennt, dann öffnet der Mensch sein Herz für Gott, er folgt den Spuren des Herrn und in dem Moment, wenn wir das Licht hereinlassen, werden wir für andere zum Zeugen.
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Wie ein neuer Schöpfungsmorgen - Taufe des Herrn
Es ist wie ein neuer Schöpfungsmorgen! Der geöffnete Himmel ist ein Bild dafür, dass die Sonne Gottes neu über den Menschen aufgeht und dass in dem Moment, als Christus aus dem Wasser des Jordan emporsteigt, die geheimnisvolle und unendlich fruchtbare Zusammenarbeit des göttlichen Geistes mit dem menschlichen Fleisch beginnt. Christus ist das Urbild und wir sind das Abbild.
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Gnade und Wahrheit in die Welt tragen - Sylvester
Die letzte Nacht des Jahres…
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289
Die Macht, die Bosheit in Liebe verwandelt - 26.12./ Heiliger Stephanus
Die leuchtende Gestalt des Stephanus, die „erfüllt mit Geist und Weisheit“ beschrieben wird, ruft eine ambivalente Reaktion hervor: das göttliche Licht wird einerseits ersehnt von den Menschen, aber es ist auch in der Gefahr, erstickt und beseitigt zu werden. Stephanus, erfüllt vom Hl. Geist, im Angesicht des Göttlichen, reagiert auf die Bosheit nicht mit einem verhärteten Herzen, sondern mit einem geöffneten. Als die Steine der Anklage auf ihn niederprasseln, reagiert er in der Macht, die Bosheit in Liebe zu verwandeln. Sein geöffnetes Herz ist die spiegelbildliche Erscheinung des geöffneten Himmels über ihm.
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288
Mit den Augen der Hirten - 25.12./ 1. Weihnachtstag
Wenn göttliche Boten glaubwürdig eine Botschaft bringen, wird es wohl nicht schwierig sein, ihnen zu glauben und sich tatsächlich auf den Weg zu machen. Aber wenn die Boten in den Himmel zurückkehrt sind und die Hirten inmitten ihrer gewohnten und alltäglichen Welt aufbrechen, um dann in einer gewöhnlichen und alltäglichen Bleibe ein Kind zu finden, von dem sie glauben sollen, dass es der von Gott Verheißene ist, so wird dies eine Herausforderung an den Glauben der Hirten gewesen sein. Wir müssen lernen, mit den Augen der Hirten zu sehen, um in dem Kind Jesus Gottes Herrlichkeit sehen zu können.
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Eine einzigartige Berufung - das Fest der ohne Erbschuld empfangenen Jungfrau Maria
"Unbefleckt empfangen" bedeutet so viel wie völlig unberührt und frei geblieben von allen Folgen der "ersten Schuld", die in Genesis 3 als ein Urmisstrauen Gott gegenüber dargestellt wird. Das Fest vom 8. Dezember singt in der Lesung den Hymnus des Hl. Paulus auf die Berufung jedes Einzelnen, in dem er schreibt, dass jeder "heilig, makellos" und - man könnte wörtlich übersetzen - "in Liebe" vor Gott leben soll. In Maria ist diese Berufung, die auch unsere Berufung ist, schon voll und ganz verwirklicht. Sie konnte ganz und gar JA sagen zum Willen Gottes. Ihre Antwort an den Engel könnte man übersetzen mit: "Ich wünsche nichts so sehr, als dass sich der Heilwtille und Heilsplan Gottes an mir erfüllt." Nur an dieser Stelle erscheint im Neuen Testament der Optativ, der diesen innigen Wunsch zum Ausdruck bringt.
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Nur die Heiligkeit besiegt das Böse (32. Sonntag i. Jk./ Lesejhr C)
Nur das Heilige hat die Kraft, das Böse zu besiegen.
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Kirche - nicht nur aus Steinen erbaut (passend zum Fest derLateranbasilika)
Predigt vom Kirchweihtag: Kirche - das sind diejenigen, die dem Ruf des Herrn gefolgt sind und die auf den Ruf des Herrn geantwortet haben - und so zu einer heiligen Gemeinschaft geworden sind.
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283
Ewiges Leben, das heute beginnt (passend zum Fest Allerseelen/ Predigt vom 32. Sonntag 2016)
Zum Fest „Allerseelen“: Die Antwort Jesu an die Sadduzäer lässt aufleuchten, was für ihn Auferstehung bedeutet. Es ist die lebendige Beziehung zum lebendigen Gott, der „kein Gott der Toten“ ist, wie es das Evangelium betont, sondern ein Gott der Lebenden. Weil er jeden Menschen in die lebendige Beziehung zu sich ruft und Er selbst schon in die bleibende Beziehung zu uns getreten ist, so ist unsere Beziehung zu ihm lebendig, wenn sie auf Gegenseitigkeit beruht und wir in dieser Beziehung leben. Auferstandensein heißt, in der lebendigen Beziehung zu Gott zu stehen - auch jetzt in diesem Leben schon und in dieser Beziehung zu bleiben. P. Markus Johannes Straubhaar legt den Text des Evangeliums auf und macht deutlich, dass Auferstehung und ewiges Leben keine Kategorien des Jenseits sind, sondern hier in diesem Leben beginnen.
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Wo der Mensch er selbst sein kann - Der Pharisäer und der Zöllner (30. Sonntag i.Jk./ Lesejhr C)
Manche stellen die Frage, ob in der Kirche einseitig oder zu oft von der menschlichen Schuld die Rede ist. Das Evangelium vom Pharisäer und vom Zöllner zeigt, auf welche Haltung Jesus selbst hinweist: wo ein Mensch seine Schuld bekennt und sich eingesteht, kann er einen neuen Weg beginnen, einen Weg neuer Kraft und in ein neues Leben hinein. P. Markus Johannes weist in seiner Predigt darauf hin, dass der Ort, wo der Mensch ohne Maske und ohne Beschönigung er selbst sein kann, bei Gott selbst ist. Jesus sagt am Ende des Gleichnisses, dass der Zöllner gerechtfertigt, oder anders übersetzt "als Freigesprochener" neu aufbrechen konnte.
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Die Heilung des Ausgestoßenen als Heilsereignis (28. Sonntag i. Jk./ Lesejahr C)
Die Heilung der Aussätzigen ist förmlich eine Erweckung. Rein äußerlich waren diese Ausgestoßenen schon Todgeweihte, hinausgeworfen aus der Gemeinschaft. Die Evangelisten gestalten diese Erweckung in der Komposition des Textes ähnlich wie die Totenerweckung des Jüngling von Naim. Was sich hier ereignet, dort im Außerhalb vor der Stadt, kann exemplarisch gelesen werden als Heilsereignis der Heilsgeschichte. Jesus geht ins Außerhalb, er geht hinaus aus der Herrlichkeit des Vaters, hin zu dieser Unheilsgemeinschaft, zu der sich diese Aussätzigen zusammengeschlossen haben, wie der gute Hirt hingeht zum Verlorenen, und er erweckt sie zu einem neuen Leben, weit über die äußere Heilung hinaus.
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Unseren Platz einzunehmen ist Gott genug (Erntedank)
Wenn wir von unseren zwischenmenschlichen Beziehungen ausgehen, wo ein Wort eine Antwort braucht, eine gute Tat auch ein Danke erwartet und ein freundlicher Gruß erwidert sein möchte, dann sind wir fast ein wenig enttäuscht von den Worten Jesu, wo er mit einem Gleichnis seinen Jüngern sagt, dass es vor Gott nichts zu erwarten gibt und der Knecht am Ende einsehen muss, dass er nur "seine Schuldigkeit" getan hat. Aber wir müssen das Gleichnis neu verstehen lernen, um nicht zu meinen, Gott sei ein schlechter Arbeitgeber, dem es nie genug ist, was wir für ihn tun und der am liebsten ruhelosen Einsatz und unaufhörliches Dienen von uns verlangt. Es gibt unzählige Begegnungen, in denen Jesus selbst zeigt, dass die geringste Geste, die wirklich in Liebe spricht, völlig genügt, weil Gottes Liebe immer schon voraus ist. Es genügt unseren Platz einzunehmen, das zu tun, was wir vermögen und in grenzenloser Verfügbarkeit bereit zu sein, die Stimme des Heiligen Geistes zu vernehmen, der in unser Leben hineinwirken will - in jedem Augenblick unseres Lebens. Gott möchte uns aus dem Arbeitsverhältnis, das wir oft zu ihm haben, herausholen und in ein Liebesverhältnis hineinführen.
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Der Arme vor der Tür ist die Chance für meinen Reichtum (26.Sonntag i.Jk/ Lesejahr C)
Es ist ein feines Netz, in das hinein diese alte jüdische Erzählung vom armen Lazarus im Neuen Testament verwoben ist. Heinrich Späemann bringt es auf den kurzen Nenner: „Christus ist Lazarus!“ Er „der reich war, wurde um unseretwillen arm.“, denn er, der in der Fülle des Vaters war, in der Fülle des Lebens, hat nichts davon für sich behalten, sondern seine Fülle „ausgeleert“, wie man Paulus wörtlich übersetzen könnte, und sich entäußert, um uns gleich zu werden. Er liegt vor der Tür eines jeden Menschen und wartet darauf, dass man für ihn das Herz öffnet, er wartet als Armer darauf, dass das Herz sich für die Armen unserer Welt öffnet und jeder von uns die Brücke baut, die zur Brücke über den Abgrund hinweg werden kann, von der das Gleichnis am Ende spricht. Nicht nur Chistus selbst ist ein Schlüssel zum Gleichnis, auch der verlorene Sohn, den danach hungert, das zu essen, was vom Tisch herabfällt, aber bei seinem Bruder keine Bereitschaft findet, aufgenommen zu werden. Dabei wäre der Arme, der alles braucht, die Chance für den Reichen und der Reiche, der alles hat, die Chance für den Armen, um zur Bereitschaft zu finden, sich zu öffnen - um so im Haus des Vaters Aufnahme zu finden.
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Was ist es, was mich letztlich trägt und hält? (25. Sonntag i. Jk./ Lesejahr C)
Im Gleichnis vom untauglichen Verwalter, eines der "Skandalgleichnisse Jesu, wird davon gesprochen, wie einer, der Geld veruntreut hat, einen letzten Versuch unternimmt, "seine Haut zu retten". Er weiß, wie wichtig es jetzt ist, da er am Ende ist, Freunde zu haben, die ihn tragen und halten.
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277
Das Kreuz wiederentdecken - zum Fest Kreuzerhöhung (Sonntag 14.9.25)
Den Sinn des Kreuzes wiederfinden…
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Die Weisheit des letzten Platzes (22. Sonntag im Jk./Lesejahr C)
Das Wort Gottes möchte den Menschen nie erniedrigen, sondern immer zur vollen Daseinsentfaltung führen.
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Eine Ewigkeit für uns (Hochfest)
Fest Mariä Aufnahme in den Himmel - 15.8.22
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Das Leben neu ausrichten (19. Sonntag i.Jk/ Lesejahr C)
Es ist eine doppelte Wachsamkeit, die heute in den beiden Gleichnissen des 19. Sonntags im Jahreskreis im Mittelpunkt steht: die Wachsamkeit, sich bereit zu halten, Gott die Tür zu öffnen und genauso wachsam zu sein, um dem Dieb den Zutritt zum eigenen Haus zu verschließen, um sich nicht das nehmen zu lassen, was das Leben im Gleichgewicht hält. Wo Gott im Leben die Stelle einnimmt, woraufhin sich mein Leben hinordnet, da kommen auch alle anderen Dinge ins Gleichgewicht, da wird mein Leben ein kleiner Kosmos, ein geordnetes Ganzes, das nicht durch jede kleine Störung aus der Balance gerät, wo aber diese Ausrichtung fehlt, beginnt der Mensch in Konkurrenz zu treten; er macht sich selbst zum Herrn über Leben und Tod und zum Herrn über den Mitmenschen, den er beherrschen möchte, um selbst besser zu leben.
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Gott ist „keine Scheune“, sondern sich verschwendende Liebe (18. Sonntag im Jk./ Lesejahr C)
Das Gleichnis von dem, der Scheunen baut "Gott ist keine Scheune", sagt Adrienne von Speyr und spielt damit darauf an, dass Jesus ein Gleichnis entwirft, in dem ein Mann so viel Besitz anhäufen will, dass er dafür neue Scheunen bauen lässt, um es sich dann endlich gut gehen zu lassen. Das Gleichnis hebt letztlich hervor, dass es um die Frage geht, was aus dem wird, was man besitzt. Interessant ist hier, dass dieser Scheunenbesitzer unausgesprochen auch die Frage nach dem "Wozu" stellt, dabei jedoch nur ins Selbstgespräch mit sich selbst eintritt und so nur seine eigene Zukunft und sein eigenes Wohlergehen in den Blick nimmt. Andere kommen hier gar nicht vor. Die entscheidende Frage, die Jesus mit diesem Gleichnis uns stellt, ist die, ob wir bereit sind, unsere Besitztümer zu öffnen und uns fragen zu lassen, für wen wir das, was wir haben, einsetzen und sogar verschwenden könnten. Denn auch Gott "ist keine Scheune", sondern verschwendende Liebe.
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Wie wir gut leben können - durch das Gebet ( 17. Sonntag im Jk. - LesejahrC)
"...Und er lehrte sie beten!" Obwohl Lukas derjenige ist, der uns Jesus immer als den Betenden vor Augen stellt, geht es an dieser Stelle, an der so deutlich vom Beten gesprochen wird, noch um viel mehr als nur um‘s Gebet. Es geht darum, wie wir gut leben können, denn nur, wo wir beten, kann auch der Heilige Geist wirken. Es gibt eine alte Überlieferung, wie Klaus Berger in seinem Kommentar schreibt, die im Vater-Unser der Bitte um das Reich anfügt: „Dein Heiliger Geist komme, der uns reinigt“, der uns also hilft zu vergeben und in Fülle zu leben.
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Die Berufung eines jeden achten - Marta und Maria (16. Sonntag i.Jk/ Lesejahr C)
Es ist kein Zufall, dass bei Lukas das Gleichnis von barmherzigen Samariter (s. letzten Sonntag) direkt und unmittelbar vor der Episoode um Marta und Maria steht. Im Gleichnis antwortet Jesus dem Gesetzeslehrer: „Geh und handle genauso!“ und hier entgegnet Jesus der Anfrage Martas: „Maria hat den guten Teil gewählt!“. Beide werden so zur Ikone erfüllten Menschseins, der gütige und barmherzige Mensch, der zum Helfen bereit ist, und derjenige, der lauscht und seine Zeit an den Meister, an Jesus, verschwendet, obwohl es soviel zu tun gäbe. Es ist eindeutig, dass man Marta, die Tätige und Sorgende, nicht gegen Maria ausspielen kann. Das machen die Kontexte deutlich, in denen nochmals von Marta die Rede ist. Auch die Begegnung mit Jesus in ihrem Haus steht unter dem positiven Vorzeichen, dass sie ihn „gastlich“ aufnimmt und dadurch die Bedingung schafft, die es Maria ermöglicht, sich überhaupt zu ihm zu setzen. Es kann auch heute nur darum gehen, der Berufung jedes einzelnen den Raum zuzuerkennen, den sie braucht, um sich zu entfalten.
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Barmherzigkeit erfahren und barmherzig werden - Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (15. Sonntag im Jk. - Lesejahr C)
Die schönsten Gleichnisse der Barmherzigkeit hat uns der Evangelist Lukas hinterlassen, nicht nur das Gleichnis vom barmherzigen Vater, sonder auch das heutige vom barmherzigen Samariter. Gottes barmherzige Liebe ist es, die uns in Jesus Christus besucht hat, um uns zu tragen und uns nach Hause zu führen
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Das Prinzip der ganzen Schöpfung ist dreifaltig (Dreifaltigkeitssonntag - Lesejahr C)
Dass der Mensch ein Beziehungswesen ist und selten alleine glücklich wird, das gehört heute zum allgemeinen Bewusstsein, dass ihn diese Eigenschaft aber auch zutiefst mit dem Schöpfer, seinem Ursprung, und in eine ganz neue Beziehung zu anderen Menschen treten lässt, das ist eine Dimension, die der Mensch heute sich neu erschließen muss. Wenn Gott im Himmel dreifaltig ist, hat dies Konsequenzen für uns hier auf der Erde und es hat Konsequenzen für das Leben nach dem Tod. Der Dreifaltigkeitssonntag erinnert uns daran, dass die ganze Schöpfung Abbild der Liebe Gottes ist, dass alles, was aus Gott hervorgeht, darauf angelegt ist, sich gegenseitig ein Gegenüber und eine Antwort zu sein, auf das, was mir ein anderer in Liebe schenkt. Das ist ewiges Leben und wir sind aufgerufen uns schon jetzt und hier in der sich verschenkenden Liebe, im dreifaltigen Gott, zu beheimaten.
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268
Geliebt von Anfang an - vor der Grundlegung der Welt (7. Sonntag der Osterzeit/ Lesejahr C)
Das Gebet Jesu am Ende seines Lebens erinnert an das Gebet am jüdischen Versöhnungsfest, dem höchsten Festtag im Judentum, an dem der Hohepriester das einzige Mal in das Allerheiligste eintritt und für das Volk um Vergebung bittet, damit es neu zum Raum für Gottes Heiligkeit wird. So betet Jesus hier im Abendmahlsaal für alle, die ihm gegeben sind, damit sie ein Resonzraum für Gott werden in der Welt, damit alle "seine Herrlichkeit erkennen": die Liebe, mit der der Vater den Sohn geliebt hat, vor der Grundlegend des Kosmos. Und mit dieser Liebe sind auch wir geliebt!
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267
Gottes Herrlichkeit ist der lebendige Mensch (5. Ostersonntag/ Lesejahr C)
Das Wort „verherrlichen“, das im heutigen Evangelium fünfmal hintereinander auftaucht, kommt in unserer Alltagssprache nicht vor und ist zunächst wenig zugänglich. Vielleicht kann man das, was Jesus hier sagen möchte, besser verstehen, wenn man sich vor Augen führt, was Liebende tun, wenn sie ihren Geliebten anderen vorstellen und all jene Vorzüge in den Vordergrund stellen wollen, von denen die anderen noch keine Ahnung haben. „Verherrlichen“ kann dann so verstanden werden, dass ich die verborgene Herrlichkeit im Leben eines anderen Menschen sehe und alles dafür tue, dass das auch vor anderen sichtbar wird. So tut auch der Sohn alles dafür, dass die Herrlichkeit des Vaters offenbar wird. Und nirgends leuchtet die Herrlichkeit des Vaters so sehr auf wie in der Hingabe des Sohnes. Wenn in ihm und in seiner Hingabe Gottes Herrlichkeit aufleuchtet, dann wird in ihm auch sichtbar, zu welcher Herrlichkeit wir Menschen berufen sind, dass unsere Größe und Würde darin besteht, zu lieben und das Leben liebend hinzugeben.
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Er führt ihn hinein in die Grenzenlosigkeit der Liebe (4. Ostersonntag/ Lesejahr C)
Es ist wie eine zweite Berufung des Petrus, die sich hier am Morgen, am See, abspielt: ein Mann steht am Feuer, den er nicht kennt, es ist eine Nacht ohne den erhofften Fischfang vorausgegangen und dann, als Petrus erfährt, wer dort am Ufer ist, wirft er sich in den See und schwimmt. Bei der ersten Berufung hat sich Petrus Jesus zu Füßen geworfen mit der Bitte: „Geh weg von mir, ich bin ein sündiger Mensch!“ und hier gesteht er dreimal seine kleine, menschliche Liebe, wie der griechische Text erkennen lässt. Doch er weiß sich angenommen von Jesus, der bei der dritten Frage zu erkennen gibt, dass er nicht mehr erwartet, als Petrus geben kann. Und er führt ihn hinein in die Grenzenlosigkeit der Liebe.
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265
Barmherzigkeit ist immer größer (Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit)
Gottes Zuwendung ist seine Barmherzigkeit
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264
Glaubenszeugen am Ostermorgen
Maria Magdalena am Grab
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Den Menschen heilend und bergend begegnen (4. Fastensonntag; Lesejahr C)
Die Begegnung mit der Ehebrecherin: Bewahren und Erneuern sind keine Gegensätze, im Gegenteil! Alles bewahren, was Christus ist, kann allein zu einer echten Erneuerung führen, von unserem eigenen Leben, aber auch im Leben der Kirche. Nur wo wir Menschen werden, die den Menschen heilend und bergend begegnen, wie Jesus im heutigen Evangelium der Ehebrecherin, nur da tragen wir das Bild Christi in die Welt.
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262
Das Gleichnis vom verlorenen Sohn und vom barmherzigen Vater (3. Fastensonntag/ Laetare, Lesejahr C)
Das Gleichnis vom ungeduldigen Sohn und vom wartenden Vater
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Fasten - Vom Ich zum Du
Das Fasten hat eine ganz eigene Kraft, die es neu zu entdecken gilt. Es ist nicht nur Verzicht, es ist vielmehr eine geistliche Kraft, wo Gottes Gnade in mir Raum bekommt, so dass ich mich auch dem anderen zuwenden und ihm Gutes tun kann. Es dient der Zurücknahme des eigenen Ich, so dass das Du des Nächsten im Almosen geben und das Du Gottes im Beten in den Vordergrund tritt. Fasten, Beten und Almosengeben stehen in der Mitte der Bergpredigt und genaugenommen ist das Gebet das Herz zwischen beiden, die innere Mitte, von der aus sich das ganze Leben des Christen entfaltet.
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Dennoch lieben - trotz Unrecht und Verletzung (7. Sonntag/ Lesejhr C)
Es ist eine herausfordernde Rede, die Jesus seinen Jüngern hält. Er traut ihnen und uns einiges zu. Die „Wange hinzuhalten“ und den „Mantel dazuzugeben“, heißt nicht, sich blind dem Bösen zu ergeben. Man könnte zunächst meinen, dass das Wange-Hinhalten ein Stillhalten ist und sich dem Bösen auszuliefern. Aber es bedeutet viel mehr als passiv zu sein, als sich zu ergeben, weil man zu feige ist, weil man . Es meint vielmehr, das Böse durch das Gute zu besiegen und nicht der Gefahr zu erliegen, dass das Böse und das Unrecht, das ich erfahren habe, in mein Herz eindringt. Die Feldrede spricht als „Magna Charta“ christlichen Lebens von einer Liebe, die „trotz allem“ liebt, trotz des Unrechts und trotz der Verletzung, die ich erfahren habe. Was Jesus uns hier vor Augen stellt, in diesem Dennoch-Lieben und der Gewaltlosigkeit der Liebe, ist sein eigener Lebensentwurf, wenn er betet: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!" Nicht in der Verbitterung erfährt der Mensch Heilung.
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Die Hochzeit zu Kana - Jesus einfordern, zu handeln (2. Sonntag/Lesejahr C)
Es ist eine faszinierende Aufgabe, die Maria hier hat. Johannes bringt es zum Ausdruck, wenn er zwar sagt: "Die Mutter Jesu war dabei!", aber betont, dass Jesus zu ihr sagt: "Frau, meine Stunde ist noch nicht gekommen." Sie steht ihm gegenüber und fordert ihn in seinen messianischen Auftrag hinein: zu handeln und zu wirken!
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Die Gnade des einen wird zum Lobpreis des anderen (4. Advent/ Lesejahr C)
Es zeigt sich eine Art Kettenraktion, wie hier, in der Begegnung von Maria und Elisabeth, einer den andern berührt und die Gande des Einen zur Gnade und Erkenntnis des andern wird. Weil Maria ihr Ja gesprochen hat, kann sie Elisabeth so grüßen, dass selbst Johannes im Schoß der Mutter von der Freude ergriffen wird. Und diese spürbare Freude des Johannes wird zur Freude Elisabeths, die wiederum den Glauben Marias preist, so dass Maria den überwältignden Lobpreis über die Taten des Herrn an ihr und an allen Geschlechtern, die ihr vorausgegangen sind, singen kann. Es ist ein Ineinaderwirken des Einen mit dem andern, so dass in dieser Begegnung etwas vom innersten Wesen der Glaubensgemeinschaft sichtbar wird.
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Von der Last befreit - zur Freude erlöst (3. Advent/ Lesejahr C)
Wir können uns nicht selber, am eigenen Schopf, aus dem herausziehen, was uns fesselt und bindet. Es braucht einen, der uns an der Hand nimmt und herausführt! Die Kirchenväter deuten den Moment, wo Johannes der Täufer im Bauch seiner Mutter aufhüpft vor Freude als den Moment, wo er von der Last der ererbten Menschheitsschuld befreit wird, von der Knechtschaft der Sünde, vom drückenden Joch, das auf jeder Schulter ruht, weil Christus nahe ist. Erlöst sein heißt, zutiefst befreit sein und aufatmen können, weil Gott in die Nähe kommt und er Mensch aus seiner Isolation herausgeführt wird. Da, wo der Herr nahe ist, kann das Herz des Menschen froh und frei werden.
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Es braucht Boten der Zuversicht (2. Advent/ Lesejahr C)
Eure Güte werde allen Menschen bekannt." (Hl. Paulus) Je dramatischer die Situation ist, desto mehr müssen die Christen Zuversicht verbreiten. Wir erfahren eine gewisse Machtlosigkeit. Vielleicht tut es uns gut, uns machtlos zu fühlen, weil wir uns dann ganz auf den Herrn verlassen müssen. Meine flehentliche Bitte ist, dass wir nichts tun, was zur Spaltung in der Gesellschaft beiträgt. Denn die Spaltung ist immer ein Einfallstor für das Böse.
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Advent ist Ausschauhalten (1. Advent/ Lesejahr C)
Der Advent spiegelt die Grundform des christlichen Lebens, denn für den Christen ist eigentlich immer Advent! Dies soll uns in der Adventszeit neu bewusst werden: dass wir in der ständigen Ausrichtung auf den Herrn sind, Ausschau haltend, wie Jesus in die Armut des menschlichen Fleisches gekommen ist und Ausschau haltend nach dem Herrn, wie er am Ende wiederkommt, auf den Wolken des Himmels. Und beides verknüpft Jesus mit dem Begriff des „Menschensohns“.
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"Mein Reich ist nicht von dieser Welt!" (Christkönigssonntag/ Lesejahr B)
„Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ - so antwortet Jesus dem Pilatus auf seine Frage. Und er stellt uns heute vor die gleiche Entscheidung wie damals den römischen Statthalter, der nun in einer Antwort Stellung beziehen müsste. Auch wir stehen vor der Frage, ob wir das Reich, das Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe und Frieden ist, in unserem Leben aufzurichten bereit sind und dem König, der sich selbst als die Wahrheit bezeichnet, auf seinen Spuren folgen wollen. Es ist, als würde Jesus mit dieser Antwort dem Pilatus sagen: „Du musst keine Angst vor mir haben, mein Reich ist nicht von hier , keiner nimmt dir etwas - denn es ist ein verborgenes Königreich, es ist ein Reich der Herzen!“ Und dieses Reich, das Jesus an anderer Stelle eine kostbare Perle, einen Schatz im Acker nennt, finden nur die, die bereit sind, den Acker umzugraben und alles dafür zu geben.
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Im Vertrauen liegen Kraft und Stärke (33. So/ Lesejahr B)
Die Worte heute sind wie ein Tryptichon - jedes Wort gibt dem anderen sein Gewicht. Christus ist erhöht und wartet. Aber erst wenn jedes Glied seines Leibes bereit ist und erlöst und befreit werden will, kann er die Schöpfung erlösen. Es fällt uns schwer zu warten! Und es ist schwer zu ertragen, dass er dem Recht nicht endlich zum Durchbruch verhilft. Aber er ist da. Das Opfer ist gebracht und die Erlösung ist geschehen.
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252
Eine Frau, die Jesus ganz entspricht (32. Sonntag/ Lesejahr B 7.11.21)
Das Evangelium von der armen Witwe, die ihren ganzen Lebensunterhalt hergibt, alles, was sie besitzt, ist ein Spiegelbild von dem, was Jesus selbst tut. Sie ist das gelebte Evangelium. "Sorgt euch nicht um den morgigen Tag". Sie vertraut, dass der Herr einen Plan für sie hat und für sie sorgt. (Lesejahr B; 32.Sonntag im Jahreskreis)
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"Nicht mir gilt diese Stimme, sondern Euch!" - Taufe des Herrn am Jordan
Lass es geschehen - leg keine Steine in den Weg der Erlösung.
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"Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort aus Gott" (Mt 4,4). Die Homilie zum Sonntagsevangeliums legt einen Text aus dem Neuen Testament aus und macht ihn aus seinen Wurzeln heraus verständlich. Die Worte, Gleichnisse und die Person Jesu selbst werden lebendig und werden zum Brot für jeden Tag. Die Predigten von P. Markus Johannes Straubhaar CRVC begleiten durch das Kirchenjahr und erschließen die Texte der katholischen Liturgie.P. Markus Johannes ist seit dem 1.09.2025 Rektor der Gebetsstätte Heroldsbach in der Diözese Bamberg. Eine aktuelle Predigt aus Heroldsbach findet sich häufig unter folgendem Link: http://www.youtube.com/@heroldsbachlive5149
HOSTED BY
P. Markus Johannes Straubhaar
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