EPISODE · Sep 13, 2026 · 31 MIN
#162 Wenn der Todestag näher rückt: Körpersignale und meine Erfahrung nach 13 Jahren
from Trauerwelle · host Katy Biber
Manchmal wird man plötzlich unrund, gereizt, bekommt Halsschmerzen oder schläft schlechter – und erst Tage später fällt einem auf: Ach ja, der Todestag steht bevor. Genau davon erzähle ich in dieser Folge: 13 Jahre nach dem Mord an meiner Schwester Larissa blicke ich darauf, wie sich diese Zeit für mich Jahr für Jahr verändert hat – vom Kloß im Hals, mit dem ich damals von Arzt zu Arzt gelaufen bin, bis zu dem Nachlauf, der oft erst kommt, wenn der Tag längst vorbei ist. Ich spreche darüber, warum ein Todestag nach Mord, Suizid oder Unfall eine doppelte Schicht hat, warum es auch völlig in Ordnung ist, an diesem Tag gar nichts zu fühlen, und wie sich Rituale über die Jahre verändern dürfen. Aus der SeelenSport-Perspektive gebe ich dir am Ende einen Bewegungsimpuls mit – die Übung „Die Pendeluhr liegend" –, der dich daran erinnert, dass du dein eigenes Tempo schwingen darfst. ✅ Der Todestag ist kein einzelner Punkt, sondern eine Zeitspanne: Wochen davor, der Tag selbst und ein oft unterschätzter Nachlauf. ✅ Halsschmerzen, innere Unruhe, kurze Zündschnur, Schlafprobleme oder unregelmäßige Zyklen – dein Körper zählt mit, auch ohne bewussten Gedanken. ✅ Rituale dürfen sich jedes Jahr verändern – und ein Todestag ohne Tränen sagt nichts über die Tiefe deiner Bindung aus.
Embed this episode
Ready to play
#162 Wenn der Todestag näher rückt: Körpersignale und meine Erfahrung nach 13 Jahren
No transcript for this episode yet
Similar Episodes
No similar episodes found.
Similar Podcasts
No similar podcasts found.