EPISODE · Aug 21, 2026 · 14 MIN
#191 Wie eine unsichere Mama 👵 dich gelehrt hat, an deinem eigenen Gefühl zu zweifeln | Psychologin Jennifer Subke
from Fühlen anstatt Funktionieren! Dein Psychologiepodcast · host Jennifer Subke I Psychologin und Autorin
Wenn du deiner eigenen Wahrnehmung nicht vertrauen kannstDu spürst, dass etwas nicht stimmt – und trotzdem zweifelst du sofort an dir.Du interpretierst Blicke, Nachrichten und Stimmungen, gehst Gespräche immer wieder durch und fragst andere nach ihrer Meinung, weil du deiner eigenen Wahrnehmung nicht wirklich vertrauen kannst.Doch woher kommt diese tiefe Unsicherheit?Wenn du als Kind immer wieder gespürt hast, dass deine Mama traurig, angespannt oder wütend ist, während sie gleichzeitig gesagt hat: „Es ist nichts. Alles ist gut.“, hat dein Körper zwei unterschiedliche Wahrheiten erlebt.Psychologisch sprechen wir hier von einer Inkongruenz: Das, was du wahrgenommen hast, passte nicht zu dem, was dir deine wichtigste Bezugsperson vermittelt hat.Und gerade in einer Kindheit, in der sowieso viel Unsicherheit war, Gefühle wenig Raum hatten, Stimmungen schnell kippten oder ein Elternteil laut und cholerisch wurde, kann das eine tiefe Orientierungslosigkeit hinterlassen.Denn genau in der Phase, in der du deine Eltern am meisten für Halt, Sicherheit und Orientierung gebraucht hast, war das Außen selbst nicht sicher.Und so können zwei tiefe Mechanismen entstehen:Scham:„Mit mir stimmt etwas nicht. Ich kann mir nicht vertrauen.“Und Überaufmerksamkeit:„Ich muss die anderen noch genauer lesen, damit ich früh genug merke, was wirklich los ist.“In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, warum du heute vielleicht so fein andere Menschen wahrnimmst und gleichzeitig so schwer bei dir bleiben kannst. Warum du so viel im Kopf bist, dich rückversicherst und immer wieder mehr der Wahrheit des anderen vertraust als deiner eigenen.Und wir schauen darauf, warum es nicht reicht, dir einfach zu sagen: „Vertrau dir doch mehr.“Denn Verstehen ist ein wichtiger Teil. Doch wirkliche Veränderung beginnt dort, wo dein Körper und dein Nervensystem die Sicherheit nachholen dürfen, die damals gefehlt hat.Damit aus:„Was denkt der andere? Was fühlt der andere? Ist alles in Ordnung?“immer mehr werden darf:„Was nehme ich wahr? Was fühle ich? Was brauche ich?“Und dein Körper Stück für Stück verkörpern darf:Ich kann mir vertrauen. 🤍Wenn du dich in dieser Folge wiedererkennst und merkst, dass du diese alten Bindungsmuster nicht nur verstehen, sondern in der Tiefe über deinen Körper verändern möchtest, kannst du dich gerne für ein Erstgespräch mit mir eintragen.Dann schauen wir gemeinsam, wo du gerade stehst und ob WOLKENWEICH der richtige Raum für dich ist.Ich freue mich auf dich.Alles Liebedeine Jennifer 🤍
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#191 Wie eine unsichere Mama 👵 dich gelehrt hat, an deinem eigenen Gefühl zu zweifeln | Psychologin Jennifer Subke
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