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EPISODE · Feb 19, 2020 · 18 MIN

3 Tipps um emotionalen Belastungen entgegen-zusteuern

from Der Einsatzleben-Podcast · host Hermann Zengeler

Ein Fußballer lernt nicht nur Fußball spielen. Er hat, wenn er berühmt ist, eine große Fangemeinde. Das ist nicht so einfach zu verkraften, denn es verändert das Leben dieser Menschen völlig. Wir in Hilfsorganisationen werden nicht auf der Straße nach Autogrammen gefragt, aber unser Leben verändert sich auch. Überhaupt haben “Probleme” im psychischen Bereich zugenommen. Ich habe mal recherchiert: Zwischen 2007 und 2017 haben sich psychische Erkrankungen verdoppelt. Basierend auf epidemiologischen Studien sind in Deutschland jedes Jahr 27,8 % der erwachsenen Bevölkerung von einer psychischen Erkrankung betroffen. Dies entspricht mit 17,8 Millionen Menschen der Einwohnerzahl von Nordrhein Westfalen. In den letzten 22 Jahren ist die Quote von psychisch bedingten Frühverrentungen von 18,6 % auf 44 % in der BRD gestiegen sagt die Deutsche Rentenversicherung. Die Krankheitskosten hierfür betragen jährlich 44,4 Milliarden €, die Ausfallkosten an Bruttowertschöpfung 21,5 Milliarden €. Das sind zusammen 65,9 Milliarden € oder 2,15 % des Bruttonationaleinkommens der BRD (Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin). Warum ist diese Auswertung für uns interessant? Naja, weil diese Statistiken die Arbeitswelt betreffen, also den gesellschaftlichen Wandel im Arbeitsleben beschreiben. Menschen die sich ehrenamtlich und aktiv in der Feuerwehr oder in anderen Hilfsorganisationen engagieren, haben ja dieses Problem im Job auch. D.h. sie sind per se so gefährdet psychisch zu erkranken, wie der Rest der Bevölkerung. JETZT kommt aber die Belastung aus dem Einsatzgeschehen noch hinzu. Um das Ganze “abzurunden”, kommt eine Kombi aus beiden Problemlagen hinzu. Helferinnen und Helfer müssen sich für ihr Engagement noch zusätzlich rechtfertigen, was dann zur Reduzierung von Engagement führen kann. Das gilt es zu verhindern! Hier kommen unsere 3 Tipps: 1. Gelassenheit Wir alle haben ein Leben und das geht knapp 100 Jahre. Es ist also endlich und irgendwie ein Witz im Vergleich zum Universum, welches mehrere Milliarden Jahre alt ist. Warum sollen wir uns unser Leben vergrätzen, wenn wir doch nur so einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung haben? 2. Sich auseinandersetzen Probleme oder Emotionen zu ignorieren ist ein schlechter Ratgeber. Wenn wir Emotionen zulassen, hilft das natürlich. Das ist nicht nur empfehlenswert, sondern nötig. Verdrängen ist ja nur “unterdrücken” und hilft nicht wirklich. In unserem Vortrag “Stabil im Einsatz” gehen wir genau auf diese Thematik ein. Momentan sind wir mit diesem Vortrag im ganzen Hessenland unterwegs, um entsprechend zu sensibilisieren. Hier kannst du dich über den Vortrag informieren: https://brand-punkt.de/vortrag-stabil-im-einsatz/ 3. Verstetigen Wenn man diese emotionalen Themen einmal zulässt, dann kann man sich auch über längere Zeiträume damit befassen oder? Dann passiert nämlich etwas, was uns entgegenkommt. Das Thema ist im Unterbewusstsein abgespeichert und das ist gut. Zum "Aufreger der Woche" Bei einer Feuerwehr in Niedersachsen wurde ein Feuer im entstehenden Neubau der Feuerwache gemeldet. Direkt an den Altbau der Feuerwehr angrenzend, waren die Kameraden schnell verfügbar und hatten den Brand ruck zuck im Griff. So etwas ist uns auch mal in meiner damaligen Feuerwache passiert, ausgelöst durch eine Kippe in der Kantine. Damals ging alles gut, aber wir haben lange am Einsatzbericht gesessen, sehr lange... Jetzt viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hier geht's zu unserer Homepage: https://brand-punkt.de/ Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.

Ein Fußballer lernt nicht nur Fußball spielen. Er hat, wenn er berühmt ist, eine große Fangemeinde. Das ist nicht so einfach zu verkraften, denn es verändert das Leben dieser Menschen völlig. Wir in Hilfsorganisationen werden nicht auf der Straße nach Autogrammen gefragt, aber unser Leben verändert sich auch. Überhaupt haben “Probleme” im psychischen Bereich zugenommen. Ich habe mal recherchiert: Zwischen 2007 und 2017 haben sich psychische Erkrankungen verdoppelt. Basierend auf epidemiologischen Studien sind in Deutschland jedes Jahr 27,8 % der erwachsenen Bevölkerung von einer psychischen Erkrankung betroffen. Dies entspricht mit 17,8 Millionen Menschen der Einwohnerzahl von Nordrhein Westfalen. In den letzten 22 Jahren ist die Quote von psychisch bedingten Frühverrentungen von 18,6 % auf 44 % in der BRD gestiegen sagt die Deutsche Rentenversicherung. Die Krankheitskosten hierfür betragen jährlich 44,4 Milliarden €, die Ausfallkosten an Bruttowertschöpfung 21,5 Milliarden €. Das sind zusammen 65,9 Milliarden € oder 2,15 % des Bruttonationaleinkommens der BRD (Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin). Warum ist diese Auswertung für uns interessant? Naja, weil diese Statistiken die Arbeitswelt betreffen, also den gesellschaftlichen Wandel im Arbeitsleben beschreiben. Menschen die sich ehrenamtlich und aktiv in der Feuerwehr oder in anderen Hilfsorganisationen engagieren, haben ja dieses Problem im Job auch. D.h. sie sind per se so gefährdet psychisch zu erkranken, wie der Rest der Bevölkerung. JETZT kommt aber die Belastung aus dem Einsatzgeschehen noch hinzu. Um das Ganze “abzurunden”, kommt eine Kombi aus beiden Problemlagen hinzu. Helferinnen und Helfer müssen sich für ihr Engagement noch zusätzlich rechtfertigen, was dann zur Reduzierung von Engagement führen kann. Das gilt es zu verhindern! Hier kommen unsere 3 Tipps: 1. Gelassenheit Wir alle haben ein Leben und das geht knapp 100 Jahre. Es ist also endlich und irgendwie ein Witz im Vergleich zum Universum, welches mehrere Milliarden Jahre alt ist. Warum sollen wir uns unser Leben vergrätzen, wenn wir doch nur so einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung haben? 2. Sich auseinandersetzen Probleme oder Emotionen zu ignorieren ist ein schlechter Ratgeber. Wenn wir Emotionen zulassen, hilft das natürlich. Das ist nicht nur empfehlenswert, sondern nötig. Verdrängen ist ja nur “unterdrücken” und hilft nicht wirklich. In unserem Vortrag “Stabil im Einsatz” gehen wir genau auf diese Thematik ein. Momentan sind wir mit diesem Vortrag im ganzen Hessenland unterwegs, um entsprechend zu sensibilisieren. Hier kannst du dich über den Vortrag informieren: https://brand-punkt.de/vortrag-stabil-im-einsatz/ 3. Verstetigen Wenn man diese emotionalen Themen einmal zulässt, dann kann man sich auch über längere Zeiträume damit befassen oder? Dann passiert nämlich etwas, was uns entgegenkommt. Das Thema ist im Unterbewusstsein abgespeichert und das ist gut. Zum "Aufreger der Woche" Bei einer Feuerwehr in Niedersachsen wurde ein Feuer im entstehenden Neubau der Feuerwache gemeldet. Direkt an den Altbau der Feuerwehr angrenzend, waren die Kameraden schnell verfügbar und hatten den Brand ruck zuck im Griff. So etwas ist uns auch mal in meiner damaligen Feuerwache passiert, ausgelöst durch eine Kippe in der Kantine. Damals ging alles gut, aber wir haben lange am Einsatzbericht gesessen, sehr lange... Jetzt viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hier geht's zu unserer Homepage: https://brand-punkt.de/ Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.

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That Hoarder: Overcome Compulsive Hoarding That Hoarder Hoarding disorder is stigmatised and people who hoard feel vast amounts of shame. This podcast began life as an audio diary, an anonymous outlet for somebody with this weird condition. That Hoarder speaks about her experiences living with compulsive hoarding, she interviews therapists, academics, researchers, children of hoarders, professional organisers and influencers, and she shares insight and tips for others with the problem. Listened to by people who hoard as well as those who love them and those who work with them, Overcome Compulsive Hoarding with That Hoarder aims to shatter the stigma, share the truth and speak openly and honestly to improve lives. Flottengeflüster ALD Automotive Österreich | LeasePlan Beim Flottengeflüster powered by ALD Automotive | LeasePlan präsentieren Jörg Janik und Peter Gutenbrunner alle zwei Wochen spannende Informationen rund um das Thema nachhaltige Mobilität. Beide beschäftigen sich schon lange mit der Thematik und bringen umfangreiches Fachwissen mit. Sollten sie aber doch einmal nicht weiter wissen, werden unsere Expert*innen hinzugezogen, die ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. The Small Business Startup School – Business Notes | Financial Literacy | Retail Psychology – For Professionals & Entrepreneurs The Small Business Startup School Inc. Starting or buying a small business? While personal circumstances may vary, business patterns remain timeless. On The Small Business Startup School, we explore strategies, insights, and practical solutions to help entrepreneurs confidently navigate their journey.Hosted by Ola Williams—a retail entrepreneur, fintech founder, and financial coach with over two decades of experience—this podcast marries financial awareness and retail psychology with optimism to deliver actionable takeaways.Join us to learn, grow, and connect as we uncover the keys to business success.Let’s continue to learn together and be encouraged to keep on connecting! DIOSA. Carolina Sanper This podcast is a sacred space created by Carolina Sanper where you connect with your inner wisdom and embody your magnetic feminine power.It is the realization that the mystical realm is where you plant the seeds of your desired reality.It is a portal to your true essence: awareness, presence, and receiving with ease. Welcome home, DIOSA. 🖤

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This episode is 18 minutes long.

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This episode was published on February 19, 2020.

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Ein Fußballer lernt nicht nur Fußball spielen. Er hat, wenn er berühmt ist, eine große Fangemeinde. Das ist nicht so einfach zu verkraften, denn es verändert das Leben dieser Menschen völlig. Wir in Hilfsorganisationen werden nicht auf der Straße...

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