35 - Beziehung zu Essen und seinem Körper (persönliche Geschichte) episode artwork

EPISODE · Apr 5, 2026 · 50 MIN

35 - Beziehung zu Essen und seinem Körper (persönliche Geschichte)

from Zirkus Hotline

In dieser Spezialfolge spricht Lea sehr persönlich über Körperbild, Essverhalten und ihre eigene Geschichte – inklusive Warnhinweis: Sie ist keine Therapeutin oder Ernährungsberaterin. Wer tiefer drinsteckt oder stark leidet, soll sich bitte professionelle Hilfe holen. Lea erzählt, dass Essen in ihrer Kindheit lange kein Thema war – bis sie im Leistungssport (Aerobic-Turnen) als Teenager regelmäßig gewogen wurde. Dort beginnt ein ungesundes Muster: Gewicht „kontrollieren“, vor dem Wiegetag weniger essen und sich danach belohnen. Auf der Zirkusschule (19) wird es intensiver: In einem Umfeld, in dem Körper und Aussehen stark bewertet werden, rutscht sie in extreme Ernährungsphasen (z. B. roh-vegan, No-Carbs), Jojo-Dynamiken, gelegentliche Essanfälle und vor allem in das Gefühl, ständig an Essen zu denken – für sie rückblickend das Belastendste. Erst mit dem ersten Zirkusjob kommt die Wende: Kein Druck, keine Kommentare, mehr Stabilität – Lea isst wieder normal, nimmt zeitweise zu und merkt: Der Körper reguliert sich langfristig selbst, wenn man ihn lässt. Einige Muster bleiben (z. B. emotionales Essen), aber der entscheidende Unterschied heute: keine Schuldgefühle und keine Kompensation danach. Aus ihren Learnings leitet Lea praktische Ansätze ab, die ihr geholfen haben, wieder näher an intuitives Essen zu kommen: Essen nicht als „gut“/„schlecht“ bewerten, sondern beobachten: Wie fühle ich mich danach? Mengen besser spüren: bewusst üben, nicht immer aufzuessen (Reste aufheben statt wegwerfen). Essen als Energie fürs Training/Performen verstehen (zu wenig vs. zu spät essen merken). Hunger besser einordnen: oft wird Hunger mit Durst oder Müdigkeit verwechselt – erst trinken, dann nochmal fühlen. Den Kreislauf aus Binge → Schuld → Restriktion durchbrechen. Ein zentraler Tipp: Waage raus. Zahlen können triggern und sagen wenig aus (Wasser, Zyklus, Muskelmasse). Stattdessen empfiehlt Lea, Fortschritt/Status über körperliche Benchmarks zu messen (bei ihr z. B. Klimmzüge) oder über Alltagssignale wie Kleidung – ohne sich daran festzubeißen. Beim Thema Körperbild beschreibt Lea, wie sich ihr Blick mit der Zeit verändert hat: Weg von „so sollte ich aussehen“ hin zu „was kann mein Körper“. Sie lernt ihre Muskeln zu lieben, sieht Veränderungen als funktional (Training vs. weniger Training, z. B. in der Pandemie), und betont: ein paar Kilo mehr + Peace of Mind ist oft viel mehr wert als permanentes Untergewicht und Gedankenkreisen. Zum Schluss teilt Lea eine Beobachtung aus Social Media: Ihr Körper wird kaum negativ kommentiert – sie glaubt, weil sie ausstrahlt, dass das keine Angriffsfläche ist. Ihr Wunsch an die Hörer*innen: eine Sache finden, die der eigene Körper kann und die gut tut – und freundlicher mit sich selbst sein, inklusive Ben-&-Jerry’s-Momenten.

In dieser Spezialfolge spricht Lea sehr persönlich über Körperbild, Essverhalten und ihre eigene Geschichte – inklusive Warnhinweis: Sie ist keine Therapeutin oder Ernährungsberaterin. Wer tiefer drinsteckt oder stark leidet, soll sich bitte professionelle Hilfe holen. Lea erzählt, dass Essen in ihrer Kindheit lange kein Thema war – bis sie im Leistungssport (Aerobic-Turnen) als Teenager regelmäßig gewogen wurde. Dort beginnt ein ungesundes Muster: Gewicht „kontrollieren“, vor dem Wiegetag weniger essen und sich danach belohnen. Auf der Zirkusschule (19) wird es intensiver: In einem Umfeld, in dem Körper und Aussehen stark bewertet werden, rutscht sie in extreme Ernährungsphasen (z. B. roh-vegan, No-Carbs), Jojo-Dynamiken, gelegentliche Essanfälle und vor allem in das Gefühl, ständig an Essen zu denken – für sie rückblickend das Belastendste. Erst mit dem ersten Zirkusjob kommt die Wende: Kein Druck, keine Kommentare, mehr Stabilität – Lea isst wieder normal, nimmt zeitweise zu und merkt: Der Körper reguliert sich langfristig selbst, wenn man ihn lässt. Einige Muster bleiben (z. B. emotionales Essen), aber der entscheidende Unterschied heute: keine Schuldgefühle und keine Kompensation danach. Aus ihren Learnings leitet Lea praktische Ansätze ab, die ihr geholfen haben, wieder näher an intuitives Essen zu kommen: Essen nicht als „gut“/„schlecht“ bewerten, sondern beobachten: Wie fühle ich mich danach? Mengen besser spüren: bewusst üben, nicht immer aufzuessen (Reste aufheben statt wegwerfen). Essen als Energie fürs Training/Performen verstehen (zu wenig vs. zu spät essen merken). Hunger besser einordnen: oft wird Hunger mit Durst oder Müdigkeit verwechselt – erst trinken, dann nochmal fühlen. Den Kreislauf aus Binge → Schuld → Restriktion durchbrechen. Ein zentraler Tipp: Waage raus. Zahlen können triggern und sagen wenig aus (Wasser, Zyklus, Muskelmasse). Stattdessen empfiehlt Lea, Fortschritt/Status über körperliche Benchmarks zu messen (bei ihr z. B. Klimmzüge) oder über Alltagssignale wie Kleidung – ohne sich daran festzubeißen. Beim Thema Körperbild beschreibt Lea, wie sich ihr Blick mit der Zeit verändert hat: Weg von „so sollte ich aussehen“ hin zu „was kann mein Körper“. Sie lernt ihre Muskeln zu lieben, sieht Veränderungen als funktional (Training vs. weniger Training, z. B. in der Pandemie), und betont: ein paar Kilo mehr + Peace of Mind ist oft viel mehr wert als permanentes Untergewicht und Gedankenkreisen. Zum Schluss teilt Lea eine Beobachtung aus Social Media: Ihr Körper wird kaum negativ kommentiert – sie glaubt, weil sie ausstrahlt, dass das keine Angriffsfläche ist. Ihr Wunsch an die Hörer*innen: eine Sache finden, die der eigene Körper kann und die gut tut – und freundlicher mit sich selbst sein, inklusive Ben-&-Jerry’s-Momenten.

NOW PLAYING

35 - Beziehung zu Essen und seinem Körper (persönliche Geschichte)

0:00 50:23

No transcript for this episode yet

We transcribe on demand. Request one and we'll notify you when it's ready — usually under 10 minutes.

SGP Radio Originals SGP Radio I conduct interviews, talk about the real & fake of wrestling, giving my takes & opinions on social and current matters and there's much more in store. Follow SGP Radio to know when new content is live and on demand.SGP Radio is a nonstop 24/7 broadcast and podcast radio station by Gerald Roberts Hotline: 917-283-8956 For bookings, guest spots, interviews and all other SGP Radio inquiries contact Gerald Roberts emailing [email protected]. All content on SGP Radio ancillary and primary platforms are the original works of those associated with SGP Radio or third party content that SGP Radio has written consent to reproduce and redistribute. Recommendation: Must Be 18 years or olderAdvertising Disclaimer: Ads on our platforms don't inherently reflect the views of our company, affiliates or those associated with us.SGP Radio Hotline: 718-952-8034 or 917-283-8956 on WhatsApp<a href="https://www.sgpradio.com" target="_blank" rel="noreferrer noopene Hotline Monday Scott Johnson & Justin R. Young Justin R. Young and Scott Johnson take on the big topics of the week with your phone calls LIVE! Ask Mish! Michelle Blum Ask Mish is the advice hotline you didn't know you needed, but now you can't live without. Your new go-to for unfiltered advice on everything from health and weight loss to relationships and the stuff you're too afraid to ask. Mish is the brains behind the wellness brand Nutrish Mish, and has spent the last 13 years helping thousands of women break free from the stuff that is really holding them back- spoiler alert: it's not just about the food. Mish isn't just about the quick fixes. She's here to dive deep into what's holding you back, give you the tools you need to live your best life, and give an intimate glimpse into hers. Expect unfiltered real talk with a dose of humor, because thriving shouldn't be boring. Whether you're dealing with body image issues, relationship drama, or just need a confidence boost, Mish is your new BFF in podcast form. Send in your questions, and let's get real about what it takes to crush it. Follow on instagram @Mish_Bl Absolutely Not Dear Media "Absolutely not" to legitimately everything.....Comedian Heather McMahan creates a safe-space for us to tell-all and bitch about the rest. No topics are off-limits as we break down the everyday struggles of doing the most, and the least, at the same damn time. Come for the humor, authentic discussion or call in the Hotline or should we say "Absolutely NOT-Line" with your life complaints. We will discuss it all. It's a joyful take on life's craziest moments.

Frequently Asked Questions

How long is this episode of Zirkus Hotline?

This episode is 50 minutes long.

When was this Zirkus Hotline episode published?

This episode was published on April 5, 2026.

What is this episode about?

In dieser Spezialfolge spricht Lea sehr persönlich über Körperbild, Essverhalten und ihre eigene Geschichte – inklusive Warnhinweis: Sie ist keine Therapeutin oder Ernährungsberaterin. Wer tiefer drinsteckt oder stark leidet, soll sich bitte...

Can I download this Zirkus Hotline episode?

Yes, you can download this episode by clicking the download button on the episode player, or subscribe to the podcast in your preferred podcast app for automatic downloads.
URL copied to clipboard!