#9 Wieso es eine solidarische Care-Bewegung braucht! Spezial-Folge mit Chris und Maxi. episode artwork

EPISODE · Jul 15, 2024 · 50 MIN

#9 Wieso es eine solidarische Care-Bewegung braucht! Spezial-Folge mit Chris und Maxi.

from Danke für Nichts. Der feministische Podcast über Care und Wirtschaft · host Konzeptwerk Neue Ökonomie

Wer steckt eigentlich hinter Kein Ding und Danke für nichts? Und was motiviert uns, in der Care-Bewegung aktiv zu sein? In dieser Spezialfolge nehmen Maxi und Chris euch mit und erzählen, von ihren Zugängen zu Care. Wann haben die beiden gemerkt, dass Sorgearbeit ungerecht verteilt ist? Was sind Dynamiken in der Care-Debatte, die die beide nachdenklich und wütend werden lassen? Welche Perspektiven fehlen ihnen?*****Ihr wollt uns Feedback geben? Dann meldet euch bei uns unter: [email protected] oder [email protected]****ShownotesInterviewEric Llaveria Caselles:https://www.tu.berlin/zifg/llaveria-casellesDebt for Climate: https://www.debtforclimate.org/Mehr InfosVideo „Feministische Ökonomie – was ist das?“Studium Individuale (Leuphana Universität Lüneburg)hochschule für gesellschaftsgestaltung(hfgg)Gemeinsam Sein (GemSe): queer-feministischer Space in Kärnten KAUZ-Folge: „Forstpolitik & Gender(un)gerechtigkeit“ (CN: sexualisierte Gewalt)Aupair RepairNetzwerkeNetzwerkCare Revolution Fair sorgen! Wirtschaft ist Care Einladung zum 10-jährigen Jubiläum vom Netzwerk CareRevolutionVom 18. bis 20.10.24 feiert das NCR in Leipzig Jubiläum – drei Tage diskutieren, träumen, feiern, Pläne schmieden. Es wird Podien, Workshops, Kunst, Kultur und Party geben, sowie viele Möglichkeiten zur Begegnung. Informationen zum Jubiläum findest du hier. Direkt zur Anmeldung geht es hier.BücherSilvia Federici (2020): Die Welt wieder verzaubern – Feminismus, Marxismus & Commons Ulrich Brand, Markus Wissen (2017): Imperiale Lebensweise – Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus Silke van Dyk, Tine Haubner (2021): Community-Kapitalismus ********BegriffserklärungenMental Load (dt. mentale Belastung): Last und Stress durch das Organisieren und Koordinieren von Alltagsaufgaben. Imperiale Lebensweise: Produktions-und Konsummuster, die auf einer ungleichen Aneignung von Natur und Arbeitskraft im globalen Maßstab beruhen (Quelle)Scholar Activists: Beschreibt akademische Beschäftigte, die explizit politische Standpunkte in ihrer Arbeit vertreten und ihre Arbeit dafür nutzen. Soziale Reproduktion: Beschreibt all die Arbeiten, die es braucht, um die Gesamtheit des sozialen Lebens und der Gesellschaft herzustellen. Mehr Infos in diesemVideo mit Tithi BhattacharyaCommunity Kapitalismus: Beschreibt eine Form desKapitalismus, in der soziale Aufgaben an die Zivilgesellschaftdelegiert und mit einer neuen Gemeinschaftsrhetorik und -politik verknüpft werden. Laut Dyk und Haubner verschärft diese Form des Kapitalismus Ausbeutungsverhältnisse und löst garantierte soziale Rechte auf. Rückverteilung: Geht das Problem an, dass Vermögen sehr ungleich verteilt ist und will das konkret ändern. Siehe auch: Podcast-Folge mit Marlene Engelhorn.Tarifvertrag für Entlastung (TV-E): Tarifvertrag, der das Personal im Krankenhaus über ein Punktesystem entlasten soll. Wurde in unterschiedlichen Formen bereits in Unikliniken in Homburg, Jena, NRW, Kliniken in Berlin erstritten.homo oeconomicus: Modell in derMainstream-Wirtschaftstheorie, was einen rationalen, Nutzen maximierenden Menschen beschreibt. Das Modell wird dafür kritisiert, dass es als „idealen Menschen“ einen sehr privilegierten Menschen zeichnet, der nicht in soziale Beziehungen und Machtverhältnisse eingebettet sei. ******** Danke für Nichts. Podcast und KEIN DING! Podcast ********MusikRihanna: WorkScott Holmes Music: Positiv and FunTim Taj: Upbeat Happy********Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Unionoder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.© 2024. This work is openly licensed via [CC BY-NC 4.0 DEED]

Wer steckt eigentlich hinter Kein Ding und Danke für nichts? Und was motiviert uns, in der Care-Bewegung aktiv zu sein? In dieser Spezialfolge nehmen Maxi und Chris euch mit und erzählen, von ihren Zugängen zu Care. Wann haben die beiden gemerkt, dass Sorgearbeit ungerecht verteilt ist? Was sind Dynamiken in der Care-Debatte, die die beide nachdenklich und wütend werden lassen? Welche Perspektiven fehlen ihnen?*****Ihr wollt uns Feedback geben? Dann meldet euch bei uns unter: [email protected] oder [email protected]****ShownotesInterviewEric Llaveria Caselles:https://www.tu.berlin/zifg/llaveria-casellesDebt for Climate: https://www.debtforclimate.org/Mehr InfosVideo „Feministische Ökonomie – was ist das?“Studium Individuale (Leuphana Universität Lüneburg)hochschule für gesellschaftsgestaltung(hfgg)Gemeinsam Sein (GemSe): queer-feministischer Space in Kärnten KAUZ-Folge: „Forstpolitik & Gender(un)gerechtigkeit“ (CN: sexualisierte Gewalt)Aupair RepairNetzwerkeNetzwerkCare Revolution Fair sorgen! Wirtschaft ist Care Einladung zum 10-jährigen Jubiläum vom Netzwerk CareRevolutionVom 18. bis 20.10.24 feiert das NCR in Leipzig Jubiläum – drei Tage diskutieren, träumen, feiern, Pläne schmieden. Es wird Podien, Workshops, Kunst, Kultur und Party geben, sowie viele Möglichkeiten zur Begegnung. Informationen zum Jubiläum findest du hier. Direkt zur Anmeldung geht es hier.BücherSilvia Federici (2020): Die Welt wieder verzaubern – Feminismus, Marxismus & Commons Ulrich Brand, Markus Wissen (2017): Imperiale Lebensweise – Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus Silke van Dyk, Tine Haubner (2021): Community-Kapitalismus ********BegriffserklärungenMental Load (dt. mentale Belastung): Last und Stress durch das Organisieren und Koordinieren von Alltagsaufgaben. Imperiale Lebensweise: Produktions-und Konsummuster, die auf einer ungleichen Aneignung von Natur und Arbeitskraft im globalen Maßstab beruhen (Quelle)Scholar Activists: Beschreibt akademische Beschäftigte, die explizit politische Standpunkte in ihrer Arbeit vertreten und ihre Arbeit dafür nutzen. Soziale Reproduktion: Beschreibt all die Arbeiten, die es braucht, um die Gesamtheit des sozialen Lebens und der Gesellschaft herzustellen. Mehr Infos in diesemVideo mit Tithi BhattacharyaCommunity Kapitalismus: Beschreibt eine Form desKapitalismus, in der soziale Aufgaben an die Zivilgesellschaftdelegiert und mit einer neuen Gemeinschaftsrhetorik und -politik verknüpft werden. Laut Dyk und Haubner verschärft diese Form des Kapitalismus Ausbeutungsverhältnisse und löst garantierte soziale Rechte auf. Rückverteilung: Geht das Problem an, dass Vermögen sehr ungleich verteilt ist und will das konkret ändern. Siehe auch: Podcast-Folge mit Marlene Engelhorn.Tarifvertrag für Entlastung (TV-E): Tarifvertrag, der das Personal im Krankenhaus über ein Punktesystem entlasten soll. Wurde in unterschiedlichen Formen bereits in Unikliniken in Homburg, Jena, NRW, Kliniken in Berlin erstritten.homo oeconomicus: Modell in derMainstream-Wirtschaftstheorie, was einen rationalen, Nutzen maximierenden Menschen beschreibt. Das Modell wird dafür kritisiert, dass es als „idealen Menschen“ einen sehr privilegierten Menschen zeichnet, der nicht in soziale Beziehungen und Machtverhältnisse eingebettet sei. ******** Danke für Nichts. Podcast und KEIN DING! Podcast ********MusikRihanna: WorkScott Holmes Music: Positiv and FunTim Taj: Upbeat Happy********Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Unionoder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.© 2024. This work is openly licensed via [CC BY-NC 4.0 DEED]

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