PodParley PodParley

Astrid - Sozialberuf Sexualbegleiterin

Gekommen um Tabus zu brechen.

Episode 120 of the mit Milch und Zucker podcast, hosted by Christiane Hurnaus, Brenda Annerl, titled "Astrid - Sozialberuf Sexualbegleiterin" was published on January 4, 2021 and runs 68 minutes.

January 4, 2021 ·68m · mit Milch und Zucker

0:00 / 0:00

Sozialberuf Sexualbegleiterin - Gekommen um Tabus zu brechen. (06:18) Das Gefühl beim Kaffee entsteht nicht durch die Qualität des Kaffees, sondern durch die Qualität des Moments. (08:33) Ich glaube, dass ich ein grundoptimistischer, grundpositiver Mensch bin. (12:52) Man ist irgendwie unglücklich, aber zu faul um etwas zu verändern. (17:42) Für Menschen die ihre Sexualität nicht ausleben können, weil sie zb in einem Pflegeheim untergebracht sind, oder Beeinträchtigungen haben, gibt es Sexualbegleiterinnen. (17:53) Wenn man es runterbricht, bin ich eine Prostituierte für Menschen mit Beeinträchtigungen, die nicht in ein Bordell gehen können. (18:44) Ich arbeite mit den Menschen aus was sie sich an Körperlichkeiten wünschen. (19:06) Alle Berührungen die diese Menschen bekommen, sind Berührungen die mit Körperpflege zu tun haben. (21:49) Ich war in der Ausbildung zur Sexualbegleiterin die einzige Quereinsteigerin, ohne Background in der Pflege oder Sexarbeit. (23:41) Man muss viel mehr bedenken, als wenn ich zu einem nicht beeinträchtigten Menschen gehe, wo ich mir nicht Sorgen machen muss, tu ich ich jetzt weh oder so. (24:51) Das Erste, dass man bedenken muss ist, dass die sexuelle Entwicklung ganz anders abgelaufen ist. (28:08) Es war in der Ausbildung von Anfang an klar, wir fallen unter das Prostitutionsgesetz und wir dürfen alles machen was wir wollen. (28:32) Mir war von Anfang an bewusst, es kann sein, dass ich Sex mit Menschen habe. (28:40) Mein Zugang zu Sexualität war immer schon ein sehr pragmatischer. (29:04) Natürlich ist es in der Arbeit anders als im privaten, weil da andere Gefühle im Spiel sind. (29:23) Es war mir bewusst, dass es einer gewissen Grundemphatie und einem offenen Zugang zur Sexualität bedarf. (30:57) Nach meinem ersten Kunden war ich so glücklich, dass es genauso war wie ich es mir vorgestellt habe und mit mir selber noch immer gut leben kann. (32:19) Sex ist ein sehr großes Thema in meinem Leben. (35:46) Das Bild von Sex ist in unserer Gesellschaft ein sehr eingeschränktes. (37:51) Ein Teil der menschlichen Bedürfnisse ist auch Körpernähe. (46:43) Die Reaktion "Es ist toll was du machst für Behinderte" finde ich nicht richtig, weil niemand würde so reagieren wenn ich sagen würde ich bin Hure. Ich bin Prostituierte mit einer anderen Zielgruppe. (58:06) Ich sehe es quasi als meinen Bildungsauftrag, aufzuklären über Sexarbeit und polyamoröse Beziehungen.

Sozialberuf Sexualbegleiterin - Gekommen um Tabus zu brechen. (06:18) Das Gefühl beim Kaffee entsteht nicht durch die Qualität des Kaffees, sondern durch die Qualität des Moments. (08:33) Ich glaube, dass ich ein grundoptimistischer, grundpositiver Mensch bin. (12:52) Man ist irgendwie unglücklich, aber zu faul um etwas zu verändern. (17:42) Für Menschen die ihre Sexualität nicht ausleben können, weil sie zb in einem Pflegeheim untergebracht sind, oder Beeinträchtigungen haben, gibt es Sexualbegleiterinnen. (17:53) Wenn man es runterbricht, bin ich eine Prostituierte für Menschen mit Beeinträchtigungen, die nicht in ein Bordell gehen können. (18:44) Ich arbeite mit den Menschen aus was sie sich an Körperlichkeiten wünschen. (19:06) Alle Berührungen die diese Menschen bekommen, sind Berührungen die mit Körperpflege zu tun haben. (21:49) Ich war in der Ausbildung zur Sexualbegleiterin die einzige Quereinsteigerin, ohne Background in der Pflege oder Sexarbeit. (23:41) Man muss viel mehr bedenken, als wenn ich zu einem nicht beeinträchtigten Menschen gehe, wo ich mir nicht Sorgen machen muss, tu ich ich jetzt weh oder so. (24:51) Das Erste, dass man bedenken muss ist, dass die sexuelle Entwicklung ganz anders abgelaufen ist. (28:08) Es war in der Ausbildung von Anfang an klar, wir fallen unter das Prostitutionsgesetz und wir dürfen alles machen was wir wollen. (28:32) Mir war von Anfang an bewusst, es kann sein, dass ich Sex mit Menschen habe. (28:40) Mein Zugang zu Sexualität war immer schon ein sehr pragmatischer. (29:04) Natürlich ist es in der Arbeit anders als im privaten, weil da andere Gefühle im Spiel sind. (29:23) Es war mir bewusst, dass es einer gewissen Grundemphatie und einem offenen Zugang zur Sexualität bedarf. (30:57) Nach meinem ersten Kunden war ich so glücklich, dass es genauso war wie ich es mir vorgestellt habe und mit mir selber noch immer gut leben kann. (32:19) Sex ist ein sehr großes Thema in meinem Leben. (35:46) Das Bild von Sex ist in unserer Gesellschaft ein sehr eingeschränktes. (37:51) Ein Teil der menschlichen Bedürfnisse ist auch Körpernähe. (46:43) Die Reaktion "Es ist toll was du machst für Behinderte" finde ich nicht richtig, weil niemand würde so reagieren wenn ich sagen würde ich bin Hure. Ich bin Prostituierte mit einer anderen Zielgruppe. (58:06) Ich sehe es quasi als meinen Bildungsauftrag, aufzuklären über Sexarbeit und polyamoröse Beziehungen.
Torte & Tier Alkohol mit Milch und Gespräche übers Leben Food Fak(t) Stefan Fak Bei Food Fak(t) servieren wir die Zukunft auf dem Teller. Food-Pionier Stefan Fak taucht in die spannendsten Entwicklungen der Ernährungswelt ein: Fleisch aus dem Labor, Milch aus dem Drucker, Proteine aus der Luft. Das sind nur einige der Dinge, die wir bei Food Fak(t) beleuchten. Dinge, die unsere Ernährung in Zukunft vielleicht neu definieren werden. Hier erfahrt ihr nicht nur, was hinter diesen neuen Ideen steckt, sondern auch, wie solche Innovationen unser Essen und unsere Umwelt beeinflussen können. Jede Episode beleuchtet ein neues Thema, stellt Fragen und sucht Antworten. Gemeinsam mit Expert:innen und Visionären erkunden wir, was in Zukunft auf unseren Tellern landen könnte. Wie Technologie, Natur und Kreativität zusammenwirken, um neue Ernährungslösungen zu schaffen. Food Fak(t) ist die neue Anlaufstelle für umweltbewusste Genießerinnen und Genießer, Technologie-Enthusiasten, kritische Verbraucherinnen und Verbraucher und alle, die sich für das Essen von morgen interessiere The Brilliant Mom Lima Andersen Sei Brillant! Der The Brilliant Mom Podcast bietet Lifestyle Design für ambitionierte, liebende und wunderschöne Frauen und Mütter. In dem festen Glauben "Nur eine glückliche Mama hat ein glückliches Kind", bin ich dir eine treue Begleiterin und Freundin auf deinem Weg, dein Leben zu leben, das Chaos zu beherrschen und dir selbst wichtig und genug zu sein. Sonntags teile ich neue Episoden mit Inspiration, Erfahrungsberichten und Charme, um dich zu ermutigen, dein Leben so zu leben, wie es dich glücklich macht! Also nimm mich mit und sei auch du brillant! Lima Andersen Die Geschichte meines Lebens Anna-Maria Schmider, Pool Artists Ist euch schon mal aufgefallen, dass wir die meisten Dinge nur aus Sicht von Männern kennen? Historische Ereignisse, gesellschaftliche Regeln, persönliche Geschichten. Irene, Renate, Gritta, Gerda, Ina, Helga, Hiltraud, Vera, und Brigitte haben den Zweiten Weltkrieg als Kinder und Jugendliche in Deutschland miterlebt. Heute sind diese Frauen über 80, teilweise sogar über 90 Jahre alt und blicken auf aufregende Erfahrungen und traumatische Erlebnisse zurück. In meinem neuen Podcast "Die Geschichte meines Lebens" tauchen wir gemeinsam in die Lebensgeschichten dieser Frauen ein. Es geht um Emanzipation, ums Frausein, um die Vereinbarkeit von Familie und Lohnarbeit, um Selbstverwirklichung. Darum, wie Frauen ihren eigenen Weg gegangen sind.  Ich bin Anna. Ich habe diese neun Frauen über den „Verein Freunde alter Menschen“ kennengelernt und mich mit ihnen unterhalten. Ich will euch von meinen Begegnungen mit diesen Frauen erzählen. Was hat mich b
URL copied to clipboard!