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Banges Warten auf Trump

Die Lage in der Ukraine ist desolat. Was kann Europa tun?

An episode of the Bundestalk - Der Politik-Podcast der taz podcast, hosted by taz, titled "Banges Warten auf Trump" was published on November 28, 2024 and runs 60 minutes.

November 28, 2024 ·60m · Bundestalk - Der Politik-Podcast der taz

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Das russische Militär rückt unter hohen Verlusten in der Ukraine vor. Der gelingt es kaum noch genug neue Soldaten zu rekrutieren. Die Bevölkerung ist zunehmend kriegsmüde und zermürbt von den russischen Angriffen auf die Infrastruktur und zivile Ziele. Rückt damit ein fragiler Waffenstillstand näher? Gleichzeitig eskaliert die russische Kriegspartei. Sie internationalisiert den Krieg – inzwischen kämpfen Nordkoreaner gegen die Ukraine. Putin hat als Reaktion auf den Einsatz von weitreichenderen US-Raketen eine neue Atomdoktrin verkündet. Russland will demnach auch auf Angriffe mit konventionellen Waffen das Recht haben, mit Atomwaffen zu antworten. Und Russland hat eine nuklearfähige russische Mittelstreckenrakete mit mehreren Sprengköpfen eingesetzt. Das ist ein Signal an Europa: Die kann auch euch treffen. Ist das eine reale Eskalation? Oder nur eine leere Drohung, die den Westen von der nötigen Unterstützung der Ukraine abhalten soll? Manche Militärexperten glauben, dass die Ukraine nur zu retten ist, wenn der Westen zum Äußersten greift und riskiert, eigene Truppen in der Ukraine einzusetzen. Aber das wäre ein kompletter Bruch mit der Biden-Doktrin, die bis jetzt das Leitmotto des Westens ist – nämlich alles zu tun, damit die Ukraine den Krieg nicht verliert und alles zu lassen, was einen Krieg der NATO gegen Russland bedeuten würde. Der Ukraine-Krieg befindet sich in einem Zwischenzustand. Bis jetzt gilt: Der Westen unterstützt die Ukraine in einem Stellungskrieg ohne absehbares Ende. Aber so wie es ist, wird es nicht bleiben. Der neue Joker auf dem Feld ist Trump. Alle rätseln, was der neue US-Präsident tun wird: Wird er die Ukraine aufrüsten? Zu einem Frieden zwingen? Die Lage ist so verzweifelt, dass manche Akteure Trumps Präsidentschaft sogar für eine Hoffnung halten. Darüber diskutiert im aktuellen Bundestalk Parlamentskorrespondent Stefan Reinecke mit taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert, Auslandsressortleiterin Barbara Oertel und Tanja Tricarico, die seit kurzem das Politik-Team der Wochentaz leitet.

Das russische Militär rückt unter hohen Verlusten in der Ukraine vor. Der gelingt es kaum noch genug neue Soldaten zu rekrutieren. Die Bevölkerung ist zunehmend kriegsmüde und zermürbt von den russischen Angriffen auf die Infrastruktur und zivile Ziele. Rückt damit ein fragiler Waffenstillstand näher? Gleichzeitig eskaliert die russische Kriegspartei. Sie internationalisiert den Krieg – inzwischen kämpfen Nordkoreaner gegen die Ukraine. Putin hat als Reaktion auf den Einsatz von weitreichenderen US-Raketen eine neue Atomdoktrin verkündet. Russland will demnach auch auf Angriffe mit konventionellen Waffen das Recht haben, mit Atomwaffen zu antworten. Und Russland hat eine nuklearfähige russische Mittelstreckenrakete mit mehreren Sprengköpfen eingesetzt. Das ist ein Signal an Europa: Die kann auch euch treffen. Ist das eine reale Eskalation? Oder nur eine leere Drohung, die den Westen von der nötigen Unterstützung der Ukraine abhalten soll? Manche Militärexperten glauben, dass die Ukraine nur zu retten ist, wenn der Westen zum Äußersten greift und riskiert, eigene Truppen in der Ukraine einzusetzen. Aber das wäre ein kompletter Bruch mit der Biden-Doktrin, die bis jetzt das Leitmotto des Westens ist – nämlich alles zu tun, damit die Ukraine den Krieg nicht verliert und alles zu lassen, was einen Krieg der NATO gegen Russland bedeuten würde. Der Ukraine-Krieg befindet sich in einem Zwischenzustand. Bis jetzt gilt: Der Westen unterstützt die Ukraine in einem Stellungskrieg ohne absehbares Ende. Aber so wie es ist, wird es nicht bleiben. Der neue Joker auf dem Feld ist Trump. Alle rätseln, was der neue US-Präsident tun wird: Wird er die Ukraine aufrüsten? Zu einem Frieden zwingen? Die Lage ist so verzweifelt, dass manche Akteure Trumps Präsidentschaft sogar für eine Hoffnung halten. Darüber diskutiert im aktuellen Bundestalk Parlamentskorrespondent Stefan Reinecke mit taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert, Auslandsressortleiterin Barbara Oertel und Tanja Tricarico, die seit kurzem das Politik-Team der Wochentaz leitet.
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Ländersache - NRW-Landespolitik zum Hören Der NRW-Politik-Podcast von Helene Pawlitzki, Kirsten Bialdiga und Max Plück Der landespolitische Podcast der Rheinischen Post für Nordrhein-Westfalen. Jede Woche geht es im Ländersache-Podcast um die Themen, die NRW bewegen. Am Mikrofon: Helene Pawlitzki, Projektleiterin Audio&Podcasts der Rheinischen Post, und Maximilian Plück und Kirsten Bialdiga, die beiden Chefkorrespondenten Landespolitik der Rheinischen Post.Jeden Freitagmorgen erscheint eine neue Episode dieses NRW-Politik-Podcasts. Max Plück und Kirsten Bialdiga erzählen darin von den wichtigsten zwei bis drei Themen der aktuellen Politik im bevölkerungsreichsten Bundestag. Dabei geht es nicht nur um exklusive Nachrichten und Fakten, sondern auch um Hintergründe, Analysen und Erklärungen. Im Zentrum steht das, was im Landtag in der Landeshauptstadt Düsseldorf passiert. Doch Bialdiga und Plück horchen natürlich auch in die Ministerien und die Staatskanzlei. Besonders entscheidend sind die Themen, die - wie der Name schon sagt - im Föderalismus Ländersache sind: Kultur, Bildung, Schule, Polizei, Kommun Lobbyland. Demokratie statt Ausverkauf! Marco Bülow - Lobbyland Echte Demokratie statt Ausverkauf der Politik. Gemeinwohl für alle statt Profitlobbyismus!➔ Ein Podcast aus dem Politikbetrieb: unmittelbar, ungeschminkt und unnachgiebig.➔ Mittwochs, alle 14 Tage.Schöne Worte, ritualisierte Talkshows gibt es genug. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Marco Bülow und die Demokratie-Aktivistin Sabrina Hofmann nehmen den politischen Betrieb und das System in die Mangel:Wie funktioniert der ungleiche Kampf zwischen Konzerninteressen und dem Gemeinwohl? Wem nützen diese Entscheidungen gegen unsere Zukunft? Was hat das Ganze mit unserem System zu tun?Und die wichtigste Frage: Wie sieht ein Gegenmodell für echte Demokratie aus?Marco Bülow ist ein Insider, berichtet aus seinen 18 Jahren Erfahrungen im Deutschen Bundestag und seinen Kampf gegen Profitlobbyismus. "Wortwechsel" Der Podcast von Yasmin Fahimi "Wortwechsel" Der Podcast von Yasmin Fahimi „Wortwechsel“ – das ist der neue Podcast von Yasmin Fahimi. Seit 2017 sitzt Yasmin als direktgewählte Abgeordnete aus Hannover im Deutschen Bundestag.Im Podcast trifft sie Menschen aus Kultur, Politik und Gesellschaft in lockerer Atmosphäre. Die persönlichen Zugänge und Erfahrungen der Gäste bilden dabei die Grundlage für Gespräche, die sich um die großen gesellschaftlichen Fragen drehen.Anregung, Kritik und Gästewünsche? Bitte schreibt uns an [email protected]: (c) Susie Knoll 2019 Wie komme ich in den Bundestag fast? Yannick Rouault | ÖDP München-Land Warum will man als junger Mensch in die Politik? Der Podcast zur Bundestagswahl mit Yannick und Yannick
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