EPISODE · Sep 7, 2026 · 29 MIN
Bitcoin: Warum ein Freitagabend das Jahr ruiniert hat
from For Professional Investors Only · host Christoph Fröhlich & Malte Dreher
Bitcoin trägt Anzug, aber darf er auch bleiben? Ende 2024 nannte Markus van de Weyer Bitcoin „das bessere Gold". Seitdem: Rekordhoch bei 126.000 Dollar, Halbierung, Erholung. Zeit für einen Kassensturz. Christoph Fröhlich besucht den Frankfurter Krypto-Vermögensverwalter und stellt die Frage: Ist Bitcoin wirklich institutionell geworden oder haben wir bislang nur institutionelle Verpackungen für ein weiterhin sehr spezielles Asset bekommen? Van de Weyer erklärt den Vier-Jahres-Zyklus für tot und begründet, warum er den Bruch auf den 10. Januar 2024 datiert. Er rekonstruiert den Freitagabend im Oktober, an dem über 19 Milliarden Dollar zwangsliquidiert wurden und der aus seiner Sicht den gesamten Jahresverlauf erklärt. Er zieht Bilanz zu Trumps Krypto-Versprechen: Was wurde geliefert, was nur angedeutet, was blockiert? Und er sagt, warum die Schweiz beim Thema Krypto längst weiter ist als Deutschland. Dazu die praktische Frage, die jeden Berater betrifft: Wie viel Bitcoin verträgt ein Depot? Außerdem: warum er nie in Meme-Coins investiert hat, was er vom Trump-Coin hält, warum sein Telefon nach vier Monaten Funkstille plötzlich rund um die Uhr klingelt und warum der wichtigste Teil seines Jobs Händchenhalten ist. Für professionelle Anleger, Vermögensverwalter, Family Offices und alle, die Krypto ernsthaft in eine Allokation einbauen wollen.
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