EPISODE · Jun 8, 2026 · 1H 43M
Die Frau, die nicht mehr mitmacht
from Jasmin Kosubek · host Jasmin Kosubek
Nina Maleika ist Sängerin, Musikpädagogin und Aktivistin. 2011 stand sie bei „Rock gegen rechts" gemeinsam mit Udo Lindenberg auf der Bühne. Über zwei Jahrzehnte arbeitete sie als Künstlerin, daneben ist sie weiterhin als Musikpädagogin tätig und absolviert eine Ausbildung zur Gestalttherapeutin. Als Tochter einer deutschen Mutter und eines ägyptischen Vaters wuchs sie bei ihrer Mutter auf und reist seit ihrer Jugend regelmäßig nach Ägypten; in den vergangenen Jahren konvertierte sie zum Islam. Seit 2020 wurde sie zunächst als Kritikerin der Corona-Maßnahmen öffentlich wahrgenommen, später als propalästinensische Aktivistin. In diesem Zusammenhang erlebte sie mehrere Hausdurchsuchungen und wurde wegen Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen und Beleidigung verurteilt. Zuletzt wurde sie per Haftbefehl gesucht. Inzwischen wurde sie freigesprochen. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht Nina Maleika über ihre Strafverfahren, ihr Verhältnis zum deutschen Staat, den sie als mindestens totalitär bezeichnet, und über die Frage, ob sie bereit wäre, für ihre Überzeugung ins Gefängnis zu gehen. Sie schildert ihren Weg aus der Coronakritischen Szene, die sie rückblickend als Sekte beschreibt, und erklärt, warum sie sich von vielen ihrer früheren Mitstreiter distanziert hat. Weitere Themen sind die Finanzierung ihres Aktivismus, ihre nach eigener Aussage diagnostizierte Impulskontrollstörung, ihre Konversion zum Islam sowie ihre Sicht auf Migration, demografischen Wandel und Sicherheit in Deutschland. Ein Gespräch über Überzeugung, Radikalität und die Grenzen der Meinungsfreiheit.📖 Kapitel00:00 Intro & die Vorwürfe gegen Nina Maleika09:01 Helfen die Posts den Kindern in Gaza?13:14 Warum Palästina und nicht die Ukraine?20:38 Abrechnung mit der Corona-Szene: „eine Sekte”36:11 Die ewige Aktivistin: getrieben von Lebendigkeit39:41 Wie finanziert sie ihren Aktivismus? Der Mäzen44:36 Radikale Rhetorik & die Faschismus-Frage56:34 Medien-Hass: der Fall Paul Ronzheimer01:03:16 Provokation, Scham und das Verhältnis zu Deutschland01:07:10 Hinwendung zum Islam: die Konversion01:18:31 Demografischer Wandel und Migration01:32:55 Rat an die Ängstlichen: auf die Menschen zugehen01:38:14 Deutschland in zehn Jahren & ihr Ausstieg
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Nina Maleika ist Sängerin, Musikpädagogin und Aktivistin. 2011 stand sie bei „Rock gegen rechts" gemeinsam mit Udo Lindenberg auf der Bühne. Über zwei Jahrzehnte arbeitete sie als Künstlerin, daneben ist sie weiterhin als Musikpädagogin tätig und absolviert eine Ausbildung zur Gestalttherapeutin. Als Tochter einer deutschen Mutter und eines ägyptischen Vaters wuchs sie bei ihrer Mutter auf und reist seit ihrer Jugend regelmäßig nach Ägypten; in den vergangenen Jahren konvertierte sie zum Islam. Seit 2020 wurde sie zunächst als Kritikerin der Corona-Maßnahmen öffentlich wahrgenommen, später als propalästinensische Aktivistin. In diesem Zusammenhang erlebte sie mehrere Hausdurchsuchungen und wurde wegen Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen und Beleidigung verurteilt. Zuletzt wurde sie per Haftbefehl gesucht. Inzwischen wurde sie freigesprochen. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht Nina Maleika über ihre Strafverfahren, ihr Verhältnis zum deutschen Staat, den sie als mindestens totalitär bezeichnet, und über die Frage, ob sie bereit wäre, für ihre Überzeugung ins Gefängnis zu gehen. Sie schildert ihren Weg aus der Coronakritischen Szene, die sie rückblickend als Sekte beschreibt, und erklärt, warum sie sich von vielen ihrer früheren Mitstreiter distanziert hat. Weitere Themen sind die Finanzierung ihres Aktivismus, ihre nach eigener Aussage diagnostizierte Impulskontrollstörung, ihre Konversion zum Islam sowie ihre Sicht auf Migration, demografischen Wandel und Sicherheit in Deutschland. Ein Gespräch über Überzeugung, Radikalität und die Grenzen der Meinungsfreiheit.📖 Kapitel00:00 Intro & die Vorwürfe gegen Nina Maleika09:01 Helfen die Posts den Kindern in Gaza?13:14 Warum Palästina und nicht die Ukraine?20:38 Abrechnung mit der Corona-Szene: „eine Sekte”36:11 Die ewige Aktivistin: getrieben von Lebendigkeit39:41 Wie finanziert sie ihren Aktivismus? Der Mäzen44:36 Radikale Rhetorik & die Faschismus-Frage56:34 Medien-Hass: der Fall Paul Ronzheimer01:03:16 Provokation, Scham und das Verhältnis zu Deutschland01:07:10 Hinwendung zum Islam: die Konversion01:18:31 Demografischer Wandel und Migration01:32:55 Rat an die Ängstlichen: auf die Menschen zugehen01:38:14 Deutschland in zehn Jahren & ihr Ausstieg
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Die Frau, die nicht mehr mitmacht
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