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EPISODE · Nov 4, 2021 · 1H 34M

Die Normalität des rechten Terrors

from Rosa-Luxemburg-Stiftung Audiodokumentationen · host Rosa-Luxemburg-Stiftung

Auch 10 Jahre nach der "Selbstenttarnung des NSU" bleibt das Thema Rechtsterrorismus in Deutschland ein akutes Problem: Anfang Oktober 2019 wurde in Halle ein Anschlag auf eine Synagoge verübt und zwei Menschen getötet, im Juni 2019 wurde der Politiker Walter Lübke erschossen. Diese Attentate geschehen gerade mal ein Jahr nach Ende des NSU-Prozesses, der sich über einen Zeitraum von 13 Jahren hinzog. Rechter Terror zielt auf Minderheiten und all jene, die für eine befreite Gesellschaft stehen. Das Weltbild der Täter*innen: menschenverachtend. Kernbestandteile der Ideologie rechten Terrors sind Rassismus und Antisemitismus und, jetzt gerade verstärkt, Antifeminismus, völkischer Nationalismus und Autoritarismus. Also letztendlich die gesamte Palette gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Immer wieder tauchen Todeslisten und Drohbriefe aus deutschen Behörden auf, Neonazis beschaffen sich weiterhin Waffen und optimieren ihre Kampfausbildung. Opfer rechten Terrors werden in der Aufklärung oft erstmal selbst verdächtigt, es wird keine Solidarität mit ihnen gezeigt, der Verfassungsschutz subventioniert rechte Terrornetzwerke und eine Aufarbeitung des rechten Terrors durch die Justiz findet nur bruchstückhaft statt. Anschläge werden als Einzelfälle abgestempelt und Taten trotz Quellen des Verfassungsschutzes nicht verhindert. Rechter Terror ist kontinuierlich. Umso wichtiger ist es, sich mit rechtem Terror grundlegend auseinanderzusetzen und sich zu informieren. Dafür waren drei Expert*innen für eine Podiumsdiskussion nach Göttingen eingeladen. Caro Keller von NSU-Watch Patricia Kowalska von Kein Schlussstrich, Teil des Münchener Bündnis gegen Naziterror und Rassismus Axel Hoffmann Rechtsanwalt, Nebenkläger in Prozessen gegen organisierte Nazis Die Podiumsdiskussion „Die Normalität des rechten Terrors“ fand am 15.11.2019 ab 18:00 Uhr im ZHG der Georg-August-Universität Göttingen statt. Eine Veranstaltung des Kein-Schlussstrich-Bündnis Göttingen in Kooperation mit dem Fachschaftsrat Sozialwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V.

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Die Normalität des rechten Terrors

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Fokus Europa Heinrich Böll Stiftung Fokus Europa ist eine Interview-Serie mit Experten über die europäische Idee, den Stand der Vereinigung und ihren aktuellen Zustand. Moderator Tim Pritlove hinterfragt und diskutiert im Dialog über Ziele, Träume und Wirklichkeit in Europa. Auf den Tag genau Jan Fusek, Fabian Goppelsröder und Robert Sollich Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von 1920 bewegten. Halte dich informiert und bleib auf dem Laufenden über eine Welt, die uns heute doch manchmal näher ist, als man meinen möchte.Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell.Mit Dank an Andreas Hildebrandt für den Jingle und Anne Schott für die Bildmarke. Gesellschaft besser machen Körber-Stiftung Wie können wir Polarisierung begegnen – und Europa stärken? In „Gesellschaft besser machen“ spricht Moderatorin Muschda Sherzada alle zwei Wochen mit Persönlichkeiten aus Politik, Zivilgesellschaft, Medien und Wissenschaft über die drängendsten gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit. Verständlich, lösungsorientiert und nah an aktuellen Debatten liefert der Podcast neue Perspektiven, konkrete Ideen und Inspiration für ein starkes Europa und gesellschaftliches Miteinander. Ein Podcast der Körber-Stiftung. FRÜF – Frauen reden über Fußball Rebecca Görmann, Kristell Gnahm In FRÜF steckt, was der Name verspricht: Frauen reden über Fußball. Hinter FRÜF steckt ein stetig wachsendes Podcast-Kollektiv von Frauen, für die Fußball mehr ist als nur eine Sportart. Wir sind Fans, Journalistinnen, Spielerinnen – und manche von uns sogar alles davon. Wir sind diskussionsfreudig, aber solidarisch. Uns interessieren fußballerische Trends, der Diskurs über 50+1 oder die gesellschaftliche Relevanz von Antirassismus-Kampagnen des DFB genauso wie die Unterschiede im Umgang mit Frauen- und Männerfußball, die weibliche Fußballsozialisation oder der Umgang mit Sexismus im Stadion. Über solche Fragen sprechen wir in wechselnder Besetzung in unserer monatlichen Sendung.FRÜF ist keine Sportschau in Rosa und keine Analyse von Spielerfrauen-Instagram-Profilen – bei FRÜF geht es um Fußball. Punkt. Wir geben dabei weiblichen Perspektiven und Stimmen eine Plattform, die in anderen Sendungen einfach viel zu selten auftauchen – weil wir es können. Denn wir sind viele.

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This episode was published on November 4, 2021.

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