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EPISODE · Apr 14, 2023 · 2H 22M

Diversität der Ausbeutung - Zur Kritik des herrschenden Antirassismus

from Rosa-Luxemburg-Stiftung Audiodokumentationen · host Rosa-Luxemburg-Stiftung

Die Ausgangsbeobachtung von Roldán Mendívil, Sarbo und Friedrich ist, dass Deutschland von Antidiskriminierungsstellen bis zur radikalen Linken ein liberaler Rassismusbegriff vertreten wird. Dieser setzt vor allem auf Repräsentation, Inklusion und Diversität. Wie Klasse und Rasse zusammenhängen, wird aktuell so gut wie nicht diskutiert. Dabei wird eine historische und aktuelle internationale Diskussion nicht zur Kenntnis genommen und auch die Geschichte der Diskussion um Klasse und Rasse im deutschsprachigen Marxismus ignoriert. Zugleich schlägt dieser Mangel und materialistischem Fundament sich auch in vereinfachenden und moralisierenden Erklärungen des Aufstiegs der politischen Rechten nieder. Beide Phänomene hängen aber miteinander zusammen. Neben der Theoriegeschichte soll es in der Auseinandersetzung um die „Diversität der Ausbeutung“ um eine politische Intervention gehen. Dabei stellt marxistischer Antirassismus in Theorie und Praxis eine Alternative zu liberalem Antirassismus dar. Eleonora Roldán Mendívil lebt in Berlin und ist Politikwissenschaftlerin, Autorin und Politische Bildnerin mit den Schwerpunkten marxistische Gesellschaftskritik, (Anti-)Rassismus, Geschlechterverhältnisse und historische Bildung. Bafta Sarbo ist Sozialwissenschaftlerin. Sie lebt in Berlin und beschäftigt sich mit marxistischer Gesellschaftskritik, (Anti-)Rassismus, Migration und Polizeigewalt. Politisch ist sie unter anderem aktiv im Vorstand der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland. Sebastian Friedrich ist Sozialwissenschaftler, Journalist und Autor. Unter anderem arbeitet er für den NDR. 2019 erschien beim Berliner Bertz und Fischer Verlag sein Buch »Die AfD. Analysen, Hintergründe, Kontroversen« in dritter und überarbeiteter Auflage. Hier geht es zum Buch: https://dietzberlin.de/produkt/die-diversitaet-der-ausbeutung/ Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg. Webseite: https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/STG1F

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Diversität der Ausbeutung - Zur Kritik des herrschenden Antirassismus

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Fokus Europa Heinrich Böll Stiftung Fokus Europa ist eine Interview-Serie mit Experten über die europäische Idee, den Stand der Vereinigung und ihren aktuellen Zustand. Moderator Tim Pritlove hinterfragt und diskutiert im Dialog über Ziele, Träume und Wirklichkeit in Europa. Auf den Tag genau Jan Fusek, Fabian Goppelsröder und Robert Sollich Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von 1920 bewegten. Halte dich informiert und bleib auf dem Laufenden über eine Welt, die uns heute doch manchmal näher ist, als man meinen möchte.Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell.Mit Dank an Andreas Hildebrandt für den Jingle und Anne Schott für die Bildmarke. Gesellschaft besser machen Körber-Stiftung Wie können wir Polarisierung begegnen – und Europa stärken? In „Gesellschaft besser machen“ spricht Moderatorin Muschda Sherzada alle zwei Wochen mit Persönlichkeiten aus Politik, Zivilgesellschaft, Medien und Wissenschaft über die drängendsten gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit. Verständlich, lösungsorientiert und nah an aktuellen Debatten liefert der Podcast neue Perspektiven, konkrete Ideen und Inspiration für ein starkes Europa und gesellschaftliches Miteinander. Ein Podcast der Körber-Stiftung. FRÜF – Frauen reden über Fußball Rebecca Görmann, Kristell Gnahm In FRÜF steckt, was der Name verspricht: Frauen reden über Fußball. Hinter FRÜF steckt ein stetig wachsendes Podcast-Kollektiv von Frauen, für die Fußball mehr ist als nur eine Sportart. Wir sind Fans, Journalistinnen, Spielerinnen – und manche von uns sogar alles davon. Wir sind diskussionsfreudig, aber solidarisch. Uns interessieren fußballerische Trends, der Diskurs über 50+1 oder die gesellschaftliche Relevanz von Antirassismus-Kampagnen des DFB genauso wie die Unterschiede im Umgang mit Frauen- und Männerfußball, die weibliche Fußballsozialisation oder der Umgang mit Sexismus im Stadion. Über solche Fragen sprechen wir in wechselnder Besetzung in unserer monatlichen Sendung.FRÜF ist keine Sportschau in Rosa und keine Analyse von Spielerfrauen-Instagram-Profilen – bei FRÜF geht es um Fußball. Punkt. Wir geben dabei weiblichen Perspektiven und Stimmen eine Plattform, die in anderen Sendungen einfach viel zu selten auftauchen – weil wir es können. Denn wir sind viele.

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