EPISODE · Feb 25, 2026 · 34 MIN
Dressurpassion Folge 10, Die Anlehnung
from Dressurpassion, der Podcast zur Reitlehre · host Dagmar Ciolek
In der 10. Folge geht es heute um das Thema Anlehnung und alles, was zur Anlehnung so dazugehört. Es geht um die Voraussetzungen, um die Definition und um die Störungen der Anlehnung und ihre Ursachen.Takt-Losgelassenheit-Anlehnung sind die ersten drei Punkte der Skala der Ausbildung, die die Haupt-Grundlage für die Ausbildung des Pferdes, die die Basis bilden. Da wir Menschen handwerklich begabte Wesen sind, neigen wir dazu, die Anlehnung mit der Hand zu erstellen, zu formen und zu manipulieren. Dabei sollten wir eigentlich vor allem dem Pferd Gelegenheit geben, die Anlehnung zu finden und dann dem Maul des Pferdes überwiegend passiv folgen. Unsere Aufgabe ist vor allem das Folgen, das Fühlen, Führen und das Filtern der Anlehnung und, die Verbindung, die das Pferd sucht auch zu gestatten. Mit sanft geschlossener, aufrecht getragener, freundlicher, nicht starrer Hand. Nicht schlabbernd, sondern angenehm fürs Pferd. So leicht wie möglich und so deutlich wie nötig. Wobei viele Pferde heutzutage wesentlich weniger „Zug“ wünschen als viele Reiter das von früher kennen und sich wünschen. Denkt daran, dass es ein Dehnen an die Hand sein sollte und dass auch wenige zig oder hundert Gramm ausreichend sein können. Bewegungstechnisch gehört der ganze Arm des Reiters zum Pferdemaul, daher müssen Schulter-Ellenbogen- und Handgelenke unverkrampft sein. Und: Je höher der Versammlungsgrad, desto leichter wird diese Verbindung, da das Pferd weniger „schiebt“ und sich durch die Lastaufnahme der Hinterhand mehr aufrichtet. Stellt Eure Fragen zum Thema gern in den Kommentaren, oder per Email an [email protected] oder in der Facebookgruppe Dressurpassion. https://www.facebook.com/groups/dressurpassionhttps://www.facebook.com/135MythenderReitlehre#pferde#ponys#reitlehre#dressurpassion#pferdeausbildung#reitenlernen#skaladerausbildung#schwung
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In der 10. Folge geht es heute um das Thema Anlehnung und alles, was zur Anlehnung so dazugehört. Es geht um die Voraussetzungen, um die Definition und um die Störungen der Anlehnung und ihre Ursachen.Takt-Losgelassenheit-Anlehnung sind die ersten drei Punkte der Skala der Ausbildung, die die Haupt-Grundlage für die Ausbildung des Pferdes, die die Basis bilden. Da wir Menschen handwerklich begabte Wesen sind, neigen wir dazu, die Anlehnung mit der Hand zu erstellen, zu formen und zu manipulieren. Dabei sollten wir eigentlich vor allem dem Pferd Gelegenheit geben, die Anlehnung zu finden und dann dem Maul des Pferdes überwiegend passiv folgen. Unsere Aufgabe ist vor allem das Folgen, das Fühlen, Führen und das Filtern der Anlehnung und, die Verbindung, die das Pferd sucht auch zu gestatten. Mit sanft geschlossener, aufrecht getragener, freundlicher, nicht starrer Hand. Nicht schlabbernd, sondern angenehm fürs Pferd. So leicht wie möglich und so deutlich wie nötig. Wobei viele Pferde heutzutage wesentlich weniger „Zug“ wünschen als viele Reiter das von früher kennen und sich wünschen. Denkt daran, dass es ein Dehnen an die Hand sein sollte und dass auch wenige zig oder hundert Gramm ausreichend sein können. Bewegungstechnisch gehört der ganze Arm des Reiters zum Pferdemaul, daher müssen Schulter-Ellenbogen- und Handgelenke unverkrampft sein. Und: Je höher der Versammlungsgrad, desto leichter wird diese Verbindung, da das Pferd weniger „schiebt“ und sich durch die Lastaufnahme der Hinterhand mehr aufrichtet. Stellt Eure Fragen zum Thema gern in den Kommentaren, oder per Email an [email protected] oder in der Facebookgruppe Dressurpassion. https://www.facebook.com/groups/dressurpassionhttps://www.facebook.com/135MythenderReitlehre#pferde#ponys#reitlehre#dressurpassion#pferdeausbildung#reitenlernen#skaladerausbildung#schwung
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