Drugcom & Mischkonsum: Was die Studie wirklich zeigt episode artwork

EPISODE · Aug 11, 2026 · 25 MIN

Drugcom & Mischkonsum: Was die Studie wirklich zeigt

from Sucht | Drogen | Hilfe | Kostenlos | Substanzen | Angehörige | Psyche | Betroffene | Tabus

Drugcom warnt in einem Beitrag vor psychischen Problemen bei Jugendlichen mit „Mischkonsum“.Die Botschaft klingt eindeutig:Je mehr verschiedene Substanzen Jugendliche konsumieren, desto stärker sei ihre psychische Gesundheit belastet.Aber was zeigt die Originalstudie wirklich?In dieser Folge schauen wir genauer hin.Der Drugcom-Artikel ist keine Falschmeldung.Aber einige Begriffe brauchen deutlich mehr Einordnung.„Mischkonsum“ bedeutete in der Studie nicht automatisch gleichzeitiger Konsum. Untersucht wurde, ob Jugendliche innerhalb der vergangenen 30 Tage verschiedene Substanzarten konsumiert hatten.Schon ein einzelner Alkoholkonsum, ein einzelner Cannabiskonsum und eine einzelne E-Zigarette innerhalb eines Monats konnten zur Gruppe mit drei Substanzarten führen.Auch der Begriff „Vielkonsumierende“ ist problematisch, weil die Analyse Konsummenge, Häufigkeit und Wirkstoffstärke nur begrenzt abbilden konnte.Und aus statistischen Odds Ratios werden in der Meldung teilweise „Risiken“ und „Wahrscheinlichkeiten“ – obwohl das nicht automatisch dasselbe ist.Wir sprechen über:- warum Drugcom nicht einfach falsch liegt- was die Originalstudie wirklich untersucht hat- warum „Mischkonsum“ hier genauer erklärt werden müsste- warum „Vielkonsumierende“ zu stark formuliert ist- warum Odds Ratio nicht automatisch Risiko bedeutet- warum die Studie 2026 veröffentlicht wurde, die Befragung aber 2021 stattfand- warum E-Zigaretten in der Studie eine Unsicherheit enthalten- warum Mädchen auffällig waren, aber die Auswertung vorsichtig gelesen werden muss- warum die Studie keine Ursache-Wirkungs-Beziehung beweist- was Drugcom richtig macht- wo die eigentliche Chance für Suchthilfe liegt- wie man Jugendliche besser ansprechen könnte- was Eltern aus der Studie mitnehmen könnenDie wichtigste Botschaft:Jugendliche brauchen nicht nur Warnungen.Sie brauchen bessere Fragen.Nicht nur:„Was konsumierst du?“Sondern:„Was macht die Substanz für dich, das du gerade ohne sie nicht schaffst?“Und danach:„Wie können wir dir helfen, damit du sie dafür irgendwann nicht mehr brauchst?“Denn genau dort beginnt der Unterschied zwischen Information über Sucht und einem möglichen Einstieg in echte Suchthilfe.Hinweis:Diese Folge ersetzt keine medizinische Beratung, keine Suchtberatung und keine Krisenhilfe.Bei akuter Gefahr, Überdosierung, Bewusstlosigkeit, Atemproblemen, Suizidgedanken oder medizinischem Notfall: 112.Mehr Artikel, Tools und anonyme Selbsthilfe:anonym-suchthilfe.deDrugcom, Mischkonsum, Jugendliche, Cannabis, Alkohol, Nikotin, E-Zigaretten, Vapes, psychische Gesundheit, Polysubstance Use, Odds Ratio, Prävention, Suchtprävention, Suchthilfe, Jugendhilfe, Eltern, Angehörige, BIÖG, delphi, Faktencheck, Anonym Suchthilfe, anonym-suchthilfe.de, Gabriel Maetz

Episode metadata supplied by the publisher feed · Published Aug 11, 2026

Embed this episode

Ready to play

Drugcom & Mischkonsum: Was die Studie wirklich zeigt

0:00 25:20

No transcript for this episode yet

We transcribe on demand. Request one and we'll notify you when it's ready — usually under 10 minutes.

No similar episodes found.

Frequently Asked Questions

How long is this episode of Sucht | Drogen | Hilfe | Kostenlos | Substanzen | Angehörige | Psyche | Betroffene | Tabus?

This episode is 25 minutes long.

When was this Sucht | Drogen | Hilfe | Kostenlos | Substanzen | Angehörige | Psyche | Betroffene | Tabus episode published?

This episode was published on August 11, 2026.

Can I download this Sucht | Drogen | Hilfe | Kostenlos | Substanzen | Angehörige | Psyche | Betroffene | Tabus episode?

Yes. Use the download control on the episode player to save the publisher-provided media file.
URL copied to clipboard!