EPISODE · Apr 3, 2019 · 18 MIN
Entdecke die Kraft des Abgrenzens im HR
from Abenteuer HRM
Nummer 21 Du bist falsch in Deinem HR-Job, wenn Du denkst, Du kannst hier in eine Retter-Rolle schlüpfen. Du hilfst Mitarbeitenden nicht, wenn Du mitleidest. Eine HR-Verantwortliche löst keine persönlichen Mitarbeiterprobleme, die sie nicht aufgrund ihrer Funktion lösen muss. [ctt template="8" link="0uL5d" via="no" ]Werde nicht zu Mutter Teresa in Deiner Personalarbeit.[/ctt]Mach die persönlichen Angelegenheit der Mitarbeitenden, die Du betreust, nicht zu Deinen. Mitarbeitende müssen persönliche Probleme selber lösen. Aber...und das ist das schöne an unserer Arbeit: Du kannst Rückenwind geben. Du kannst Fragen stellen, die zu Lösungen in ihrem Kopf anregen. Denn nur der Mitarbeitende ist in diesem Fall der Experte seiner Welt. Bedenke auch, dass Du nur und ausschliesslich "seine" Fassung hörst. geralt / Pixabay Nicht das er lügt. Aber es ist seine Wahrheit. Seine Wahrnehmung. Und Du weiss, alles im Leben hat mindestens 2 – und meiner Meinung nach - mehr Wahrheiten. Wahrheit wird oft mit momentan erlebter Realität vermischt. Aber das sind wirklich 2 Paar Schuhe. [ctt template="8" link="96B4Q" via="no" ]Wer kennt schon die Wahrheit? [/ctt]Lass den Mitarbeiter seine Realität beschreiben, höre aktiv wohlwollend zu – aber beurteile niemals. Mitarbeitende dürfen wachsen und damit ihre eigenen Stärken erkennen und ausbauen. Hier 10 Tipps, die Du in Deiner Funktion als Personalverantwortliche beachten darfst:Mitgefühl ist kein Mitleid. Also gestehe Dir ein Mitfühlen zu. Aber leide nicht mit. Du hilfst Deinem Gegenüber nur, wenn Du sachlich, neutral bleibst. Tränen des Mitleids helfen gar nicht weiter.Zieh mental einen Regenmantel an und höre die Geschichte mit einem sachlichen Abstand, mit dem Abstand Deiner Fachfunktion. Du betrachtest das ganze aus der sachlichen Rolle, die zu Dir gehört. Dein Fokus liegt auf Dir und nicht auf die Person. Sobald Du den Fokus auf das Problem der Person legst, wirst Du völlig eingenommen und kannst nicht mehr sachlich beurteilen noch handeln. Bleib immer bei Dir!Sage klar nein…wenn Du nein meinst und nicht ein verstecktes Ja. Mitarbeiter und Vorgesetzte können wie Kinder sein…sie fassen nach, wenn sie merken, da ist noch Spielraum.Antworte nicht gleich. Nimm‘ Dir Zeit zum Antworten. Das kann auch morgen sein. Oder übermorgen. Oder gar nächste Woche.Berufe Dich auf Deine HR-Prinzipien. Nett, freundlich und menschlich. Voraussetzung: Du hast Deine persönlichen HR-Prinzipien entwickelt.Höre das Interesse aus einer Bitte heraus und nicht das Schicksal der Person. Jede Person, die etwas von Dir will, hat ein Interesse. Schau, ob sich dieses Interesse mit Deinem deckt, im Widerspruch zu Deiner Tätigkeit ist oder gar für Dich ein grosser Stolperstein bedeuten könnte. Menschen sind Egoisten, wenn sie etwas von dem Gegenüber etwas wollen.Wenn du NEIN sagst, begründe das Nein kurz. Keine Litanei. Kurz. Bündig. Und dann einen Punkt setzen, in die Augen schauen und freundlich „echt“ lächeln.Lerne Dein Nein (nicht die Begründung) zu wiederholen. Lerne Deine Haltung (Körperhaltung dazu) zu wiederholen.Sage nein und geh nicht auf Angriffe ein. Antworte dann eher. "Ja in Deiner Situation muss das für Dich ein Problem darstellen. Hier musst Du eine richtige Lösung suchen. Meine Antwort zu Deiner Frage bleibt jedoch NEIN…ich bin hier nicht die richtige Person.“ Sage so NEIN, dass die Körpersprache das Gesagte unterstreicht. Das diese im Einklang ist. Dein Körper darf nicht in Widerspruch zu den Worten sein. Daher ist die mentale Eins
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Nummer 21 Du bist falsch in Deinem HR-Job, wenn Du denkst, Du kannst hier in eine Retter-Rolle schlüpfen. Du hilfst Mitarbeitenden nicht, wenn Du mitleidest. Eine HR-Verantwortliche löst keine persönlichen Mitarbeiterprobleme, die sie nicht aufgrund ihrer Funktion lösen muss. [ctt template="8" link="0uL5d" via="no" ]Werde nicht zu Mutter Teresa in Deiner Personalarbeit.[/ctt]Mach die persönlichen Angelegenheit der Mitarbeitenden, die Du betreust, nicht zu Deinen. Mitarbeitende müssen persönliche Probleme selber lösen. Aber...und das ist das schöne an unserer Arbeit: Du kannst Rückenwind geben. Du kannst Fragen stellen, die zu Lösungen in ihrem Kopf anregen. Denn nur der Mitarbeitende ist in diesem Fall der Experte seiner Welt. Bedenke auch, dass Du nur und ausschliesslich "seine" Fassung hörst. geralt / Pixabay Nicht das er lügt. Aber es ist seine Wahrheit. Seine Wahrnehmung. Und Du weiss, alles im Leben hat mindestens 2 – und meiner Meinung nach - mehr Wahrheiten. Wahrheit wird oft mit momentan erlebter Realität vermischt. Aber das sind wirklich 2 Paar Schuhe. [ctt template="8" link="96B4Q" via="no" ]Wer kennt schon die Wahrheit? [/ctt]Lass den Mitarbeiter seine Realität beschreiben, höre aktiv wohlwollend zu – aber beurteile niemals. Mitarbeitende dürfen wachsen und damit ihre eigenen Stärken erkennen und ausbauen. Hier 10 Tipps, die Du in Deiner Funktion als Personalverantwortliche beachten darfst:Mitgefühl ist kein Mitleid. Also gestehe Dir ein Mitfühlen zu. Aber leide nicht mit. Du hilfst Deinem Gegenüber nur, wenn Du sachlich, neutral bleibst. Tränen des Mitleids helfen gar nicht weiter.Zieh mental einen Regenmantel an und höre die Geschichte mit einem sachlichen Abstand, mit dem Abstand Deiner Fachfunktion. Du betrachtest das ganze aus der sachlichen Rolle, die zu Dir gehört. Dein Fokus liegt auf Dir und nicht auf die Person. Sobald Du den Fokus auf das Problem der Person legst, wirst Du völlig eingenommen und kannst nicht mehr sachlich beurteilen noch handeln. Bleib immer bei Dir!Sage klar nein…wenn Du nein meinst und nicht ein verstecktes Ja. Mitarbeiter und Vorgesetzte können wie Kinder sein…sie fassen nach, wenn sie merken, da ist noch Spielraum.Antworte nicht gleich. Nimm‘ Dir Zeit zum Antworten. Das kann auch morgen sein. Oder übermorgen. Oder gar nächste Woche.Berufe Dich auf Deine HR-Prinzipien. Nett, freundlich und menschlich. Voraussetzung: Du hast Deine persönlichen HR-Prinzipien entwickelt.Höre das Interesse aus einer Bitte heraus und nicht das Schicksal der Person. Jede Person, die etwas von Dir will, hat ein Interesse. Schau, ob sich dieses Interesse mit Deinem deckt, im Widerspruch zu Deiner Tätigkeit ist oder gar für Dich ein grosser Stolperstein bedeuten könnte. Menschen sind Egoisten, wenn sie etwas von dem Gegenüber etwas wollen.Wenn du NEIN sagst, begründe das Nein kurz. Keine Litanei. Kurz. Bündig. Und dann einen Punkt setzen, in die Augen schauen und freundlich „echt“ lächeln.Lerne Dein Nein (nicht die Begründung) zu wiederholen. Lerne Deine Haltung (Körperhaltung dazu) zu wiederholen.Sage nein und geh nicht auf Angriffe ein. Antworte dann eher. "Ja in Deiner Situation muss das für Dich ein Problem darstellen. Hier musst Du eine richtige Lösung suchen. Meine Antwort zu Deiner Frage bleibt jedoch NEIN…ich bin hier nicht die richtige Person.“ Sage so NEIN, dass die Körpersprache das Gesagte unterstreicht. Das diese im Einklang ist. Dein Körper darf nicht in Widerspruch zu den Worten sein. Daher ist die mentale Eins
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