EPISODE · Jun 2, 2025 · 11 MIN
EU AI Act – Was jetzt auf Unternehmen zukommt
from KI LEAGUE Podcast - KI für KMUs – Chancen nutzen, Ängste abbauen · host Ingo Lücker
In dieser Folge machen wir wach: Der EU-AI-Act ist seit August 2023 in Kraft und bringt seit dem 2. Februar 2024 handfeste Pflichten für alle Unternehmen – nicht nur für Anbieter von KI-Tools, sondern für jeden Betrieb, der KI im Unternehmen nutzt. Besonders spannend (und riskant): Geschäftsführer:innen haften persönlich, wenn sie die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden nicht nachweisen können. Was sind die wichtigsten Punkte? Pflicht zur KI-Schulung: Jedes Unternehmen muss nachweisen, dass Mitarbeitende im Umgang mit KI geschult sind – egal, ob selbst KI-Modelle entwickelt werden oder KI einfach nur genutzt wird. Haftung und Strafen: Wer die Vorgaben ignoriert, riskiert bis zu 15 Mio. € oder 3% des weltweiten Jahresumsatzes – plus persönlichen Ärger und Reputationsschäden. Unterschätzte Reichweite: Schon die Nutzung von KI-Features im Smartphone für die Arbeit fällt darunter. Auch Unternehmen, die KI in andere Systeme integrieren (z. B. Ticketsysteme, ERP), sind betroffen. Selbstlernen reicht nicht: Autodidaktische “Schulungen” durch die Mitarbeitenden sind laut Gesetzgeber nicht ausreichend. Fehlende Richtlinien: Viele Unternehmen haben noch keine KI-Policy – das birgt Risiken wie Datenlecks, Fehlentscheidungen und Unsicherheit im Team. So gehst du jetzt am besten vor: Ist-Analyse: Welche KI-Tools werden im Unternehmen bereits genutzt? Evaluieren: Wo macht KI Sinn, wo eher nicht? Risiken bewerten: Welche Tools sind kritisch? Gibt es Hochrisiko-KI? Richtlinie festlegen: Ein KI-Policy-Dokument schaffen (Tipp: Gute Vorlage auf wko.at – KI-Guidelines für KMU). Schulungsprogramm etablieren: Externe und interne Schulungen für Mitarbeitende – und alles sauber dokumentieren. Warum jetzt handeln? Die EU plant eine eigene KI-Behörde ab August 2025. KI-Kompetenz wird zum Wettbewerbsfaktor. Es geht nicht nur um Pflichten – sondern auch um handfeste Chancen für Berater, Dienstleister und Managed Service Provider. Unser Angebot (Werbung in eigener Sache): Du willst die KI-Kompetenz deines Teams auf EU-Niveau bringen und bist unsicher, wie? Wir bieten ein modulares, validiertes Schulungsprogramm nach EU-AI-Act-Standard (inkl. Nachweis, Quiz und Updates) – als Paket für deine Mitarbeitenden oder als White-Label-Lösung für IT-Dienstleister. Mehr Infos dazu: Einfach bei den monatlichen KI LEAGUE Calls dabei sein, www.kileague.de besuchen oder direkt Kontakt aufnehmen. Fazit: Wer KI im Unternehmen nutzt, muss jetzt handeln. Ein 30-Minuten-Kurs reicht nicht – es braucht ein solides Schulungskonzept mit Nachweis. Bleib wachsam, bleib smart!
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In dieser Folge machen wir wach: Der EU-AI-Act ist seit August 2023 in Kraft und bringt seit dem 2. Februar 2024 handfeste Pflichten für alle Unternehmen – nicht nur für Anbieter von KI-Tools, sondern für jeden Betrieb, der KI im Unternehmen nutzt. Besonders spannend (und riskant): Geschäftsführer:innen haften persönlich, wenn sie die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden nicht nachweisen können. Was sind die wichtigsten Punkte? Pflicht zur KI-Schulung: Jedes Unternehmen muss nachweisen, dass Mitarbeitende im Umgang mit KI geschult sind – egal, ob selbst KI-Modelle entwickelt werden oder KI einfach nur genutzt wird. Haftung und Strafen: Wer die Vorgaben ignoriert, riskiert bis zu 15 Mio. € oder 3% des weltweiten Jahresumsatzes – plus persönlichen Ärger und Reputationsschäden. Unterschätzte Reichweite: Schon die Nutzung von KI-Features im Smartphone für die Arbeit fällt darunter. Auch Unternehmen, die KI in andere Systeme integrieren (z. B. Ticketsysteme, ERP), sind betroffen. Selbstlernen reicht nicht: Autodidaktische “Schulungen” durch die Mitarbeitenden sind laut Gesetzgeber nicht ausreichend. Fehlende Richtlinien: Viele Unternehmen haben noch keine KI-Policy – das birgt Risiken wie Datenlecks, Fehlentscheidungen und Unsicherheit im Team. So gehst du jetzt am besten vor: Ist-Analyse: Welche KI-Tools werden im Unternehmen bereits genutzt? Evaluieren: Wo macht KI Sinn, wo eher nicht? Risiken bewerten: Welche Tools sind kritisch? Gibt es Hochrisiko-KI? Richtlinie festlegen: Ein KI-Policy-Dokument schaffen (Tipp: Gute Vorlage auf wko.at – KI-Guidelines für KMU). Schulungsprogramm etablieren: Externe und interne Schulungen für Mitarbeitende – und alles sauber dokumentieren. Warum jetzt handeln? Die EU plant eine eigene KI-Behörde ab August 2025. KI-Kompetenz wird zum Wettbewerbsfaktor. Es geht nicht nur um Pflichten – sondern auch um handfeste Chancen für Berater, Dienstleister und Managed Service Provider. Unser Angebot (Werbung in eigener Sache): Du willst die KI-Kompetenz deines Teams auf EU-Niveau bringen und bist unsicher, wie? Wir bieten ein modulares, validiertes Schulungsprogramm nach EU-AI-Act-Standard (inkl. Nachweis, Quiz und Updates) – als Paket für deine Mitarbeitenden oder als White-Label-Lösung für IT-Dienstleister. Mehr Infos dazu: Einfach bei den monatlichen KI LEAGUE Calls dabei sein, www.kileague.de besuchen oder direkt Kontakt aufnehmen. Fazit: Wer KI im Unternehmen nutzt, muss jetzt handeln. Ein 30-Minuten-Kurs reicht nicht – es braucht ein solides Schulungskonzept mit Nachweis. Bleib wachsam, bleib smart!
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EU AI Act – Was jetzt auf Unternehmen zukommt
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