Extremismus, Adorno und die CSU - Eine Analyse des CSU Grundsatzprogramms episode artwork

EPISODE · Apr 12, 2021 · 1H 10M

Extremismus, Adorno und die CSU - Eine Analyse des CSU Grundsatzprogramms

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In ihrem Vortrag geht die Referentin Marie-Sophie Vogel auf die wissenschaftliche Diskussion um die Hufeisentheorie - auch Extremismusmodell genannt - ein. Nach einer Darstellung der Theorie und der Kritik daran, soll der Mitte-Begriff überprüft werden. Da die Theorie auf der Annahme beruht, dass die Mitte demokratisch ist, werden mithilfe von Adornos Theorie der Mündigkeit Merkmale mündiger, demokratischer Individuen und Gesellschaften als Kategorien festgelegt. Die so gebildeten Kategorien aus Adornos Theorie werden dann auf das Grundsatzprogramm der CSU, als Akteur der Mitte angewandt. Die Fragestellung lautet also, ob die CSU als Akteur der Mitte demokratiefähig ist und damit das Extremismusmodell bestätigt oder widerlegt. Es stellt sich heraus, dass eine Explikation des Materials an vielen Stellen notwendig ist, um eine eindeutige Antwort auf diese Frage zu geben. Die Ergebnisse, die aus den Forschungen Marie-Sophie Vogels gewonnen werden, deuten aber an, dass die CSU ethnozentrisch und faschistisch im Sinne der Studien des autoritären Charakters Adornos und damit undemokratisch ist. Vor allem gegenüber Fremdgruppen zeichnet sich die CSU durch hierarchisches Denken aus. Die gefundene Tendenz stellt das Extremismusmodell in Frage, denn es erweckt den Eindruck, dass das formale Bekenntnis zur Freiheitlich demokratischen Grundordnung nicht ausreicht, um Demokratiefähigkeit zu garantieren und damit, dass der Mitte-Begriff durch fehlende Trennschärfe zu den Rändern wissenschaftlich nicht haltbar ist. Marie-Sophie Vogels Forschungen können als ein erster Schritt gewertet werden, um die Extremismustheorie mit Hilfe der Parteiforschung zu widerlegen. Die Referentin Marie-Sophie Vogel ist Klimaaktivistin und antifaschistische Aktivistin aus Niederbayern. Sie hat eine Bachelorarbeit zu dem Thema geschrieben.

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Fokus Europa Heinrich Böll Stiftung Fokus Europa ist eine Interview-Serie mit Experten über die europäische Idee, den Stand der Vereinigung und ihren aktuellen Zustand. Moderator Tim Pritlove hinterfragt und diskutiert im Dialog über Ziele, Träume und Wirklichkeit in Europa. Auf den Tag genau Jan Fusek, Fabian Goppelsröder und Robert Sollich Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von 1920 bewegten. Halte dich informiert und bleib auf dem Laufenden über eine Welt, die uns heute doch manchmal näher ist, als man meinen möchte.Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell.Mit Dank an Andreas Hildebrandt für den Jingle und Anne Schott für die Bildmarke. Gesellschaft besser machen Körber-Stiftung Wie können wir Polarisierung begegnen – und Europa stärken? In „Gesellschaft besser machen“ spricht Moderatorin Muschda Sherzada alle zwei Wochen mit Persönlichkeiten aus Politik, Zivilgesellschaft, Medien und Wissenschaft über die drängendsten gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit. Verständlich, lösungsorientiert und nah an aktuellen Debatten liefert der Podcast neue Perspektiven, konkrete Ideen und Inspiration für ein starkes Europa und gesellschaftliches Miteinander. Ein Podcast der Körber-Stiftung. FRÜF – Frauen reden über Fußball Rebecca Görmann, Kristell Gnahm In FRÜF steckt, was der Name verspricht: Frauen reden über Fußball. Hinter FRÜF steckt ein stetig wachsendes Podcast-Kollektiv von Frauen, für die Fußball mehr ist als nur eine Sportart. Wir sind Fans, Journalistinnen, Spielerinnen – und manche von uns sogar alles davon. Wir sind diskussionsfreudig, aber solidarisch. Uns interessieren fußballerische Trends, der Diskurs über 50+1 oder die gesellschaftliche Relevanz von Antirassismus-Kampagnen des DFB genauso wie die Unterschiede im Umgang mit Frauen- und Männerfußball, die weibliche Fußballsozialisation oder der Umgang mit Sexismus im Stadion. Über solche Fragen sprechen wir in wechselnder Besetzung in unserer monatlichen Sendung.FRÜF ist keine Sportschau in Rosa und keine Analyse von Spielerfrauen-Instagram-Profilen – bei FRÜF geht es um Fußball. Punkt. Wir geben dabei weiblichen Perspektiven und Stimmen eine Plattform, die in anderen Sendungen einfach viel zu selten auftauchen – weil wir es können. Denn wir sind viele.

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